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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Person Rettung Mittellandkanal

Person stürzt in Hannover Misburg in den Uferbereich des Mittellandkanals

8. September 2023/in Region Hannover

Feuerwehr muss mit Rettungsboot Person von der Wasserseite retten

HANNOVER (ots). Heute Vormittag retten Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover mit der Wasserrettung eine männliche Person aus dem Uferbereich des Mittellandkanals. Ein 75-jähriger Mann befand sich dort in akuter Lebensgefahr und konnte sich eigenständig nicht mehr befreien. Nach einer medizinischen Versorgung wurde der Betroffene in eine hannoversche Klinik transportiert.

Am heutigen Morgen um 09:20 Uhr erreichte die Regionsleitstelle ein Notruf aus dem Stadtteil Hannover Misburg-Süd. Der Hinweisgebende teilte mit, dass er eine hilflose Person gesichtet hat, die vermutlich ins Wasser gestürzt sei. Nähere Angaben zum Gesundheitszustand konnten, aufgrund der Distanz, nicht mitgeteilt werden. Die Regionsleitstelle löste daraufhin einen Großalarm für Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte sowie die Wasserrettung der Feuerwehr Hannover, aus.

Nach der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um einen hilflosen und massiv geschwächten Betroffenen handelt, der nach einem vermeintlichen Sturz vom Fußweg die Böschung an der Kreisstraße herabgestürzt und kurz vor der Wasserkante zum Liegen ist. Eine Rettung kam nur in diesem Fall wasserseitig in Betracht, da an der Unglücksstelle der gesamte Uferbereich durch Sträucher und Brombeerbüsche unzugänglich war.

Sofort wurden Wasserrettungskräfte mit einem Rettungsboot der hannoverschen Brandschützer zu Wasser gelassen und eilten hiermit zu der Unglücksstelle im Mittellandkanal. Die Rettung gestaltete sich eingangs aufgrund der Zuwegung schwierig, konnte dann aber mit speziellen Rettungsmitteln ermöglicht werden. Die Wasserretter transportierten den verletzten und inzwischen massiv geschwächten 75-jährigen Betroffenen an das Ufer der Klabundestrasse, wo er zur medizinischen Behandlung der Besatzung eines Rettungswagens und einem Notarzt übergeben wurde.

Aufgrund des schlechten Allgemeinzustandes und seiner starken Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst in eine hannoversche Klinik transportiert.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover befanden sich bis 10:30 Uhr mit 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Wie es zu dem Unglück kam, konnte zum Zeitpunkt dieser Pressemeldung nicht festgestellt werden. Die Polizei Hannover hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Kampfmittelbeseitigung

Bombenräumung am 8. Oktober in Laatzen abgesagt

7. September 2023/in Region Hannover

Keine Evakuierungsmaßnahmen notwendig

LAATZEN (PM). Die auf den 8. Oktober 2023 datierte Evakuierung im Zuge eines potenziellen Kampfmittelfundes ist abgesagt.

Weitere Sondierungen konnten den Verdachtspunkt im Sumpfgebiet „Quellwasser“ in Alt-Laatzen genauer bestimmen. Dabei wurde in circa zwei Meter Tiefe an unterschiedlichen Stellen neben zahlreichen metallischen Gegenständen auch eine britische Brandbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Diese wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen geborgen und verwahrt.

An den weiteren sondierten Punkten haben sich keine Verdachtspunkte erhärtet.

Einsatzkleidung im Wasser

Schwimmen in Einsatzkleidung beim THW

7. September 2023/in Region Hannover

Übung für einen „nassen“ Ernstfall im Einsatz

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Wie schwierig ist das Schwimmen, wenn ich mit Einsatzbekleidung ins Wasser falle? Trägt mich die Rettungsweste auch noch, wenn die Bekleidung nass und schwer ist? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu bekommen, trafen sich 25 Einsatzkräfte des THW im Freibad Hänigsen.

Badegäste des Freibad Hänigsen haben sich am Samstag sicher gefragt: Was machen die Einsatzkräfte des THW da eigentlich? Springen mit voller Einsatzbekleidung ins Becken?

Bei vielen Einsätzen z.B. bei Starkregen oder Hochwasser halten sich die Einsatzkräfte des THW an Gewässern auf. Zum Schutz der Einsatzkräfte ist das Tragen der Rettungsweste und einer Sicherungsleine hierbei obligatorisch. Was aber passiert, wenn das eintritt, was niemand möchte?

Theoretisch ist jede Helferin und jeder Helfer auf eine solche Situation vorbereitet. Wie aber sieht es in der Praxis aus? Trägt mich die Schwimmweste tatsächlich, wenn ich mit der kompletten Einsatzkleidung ins Wasser falle? Kann ich in solch einer Situation auch mit ausgelöster Rettungsweste noch selbstständig schwimmen oder mich von der Einsatzkleidung befreien?

Wie rette ich meine Kameradin oder meinen Kameraden in solch einer Situation? Bekomme ich den Wurfsack mit der Leine in greifbare Nähe geworfen? Wie schwer ist es eine Einsatzkraft mit voller Bekleidung oder auch eine bewusstlose Person ans Ufer zu ziehen?

Neben vielen praktischen Übungseinheiten kam für die 25 Kräfte der THW Ortsverbände Burgdorf und Hannover/Langenhagen der Spaß aber auch nicht zu kurz.

Region bringt neuen Geburtenfonds auf den Weg – Geburtenfond pb

Region bringt neuen Geburtenfonds auf den Weg

5. September 2023/in Region Hannover

Finanzielle Unterstützung für schwangere Frauen ohne Versicherungsschutz

REGION HANNOVER (PM). Im Frühjahr 2022 ist der Gesundheitsfonds der Region an den Start gegangen, der Menschen ohne Krankenversicherung aus der Region Hannover unterstützt und notwendige Behandlungen, Heil- und Hilfsmittel, Medika­mente und Zuzahlungen finanziert.

Jetzt legt die Region speziell für schwangere Frauen ohne Krankenschutz nach: Der Geburtenfonds richtet sich an mittellose schwangere Frauen, die seit mindestens drei Monaten in der Region Hannover leben und für die kein Anspruch auf Leistungen zur medizinischen Versorgung aus einer Krankenversicherung oder dem Sozialleistungsrecht ermittelt werden konnte. Dafür sind zunächst insgesamt 180.000 Euro bis 2026 eingeplant. Heute (5. September) hat der Ausschuss für Soziales, Wohnungswesen, Gesundheit und Teilhabe der Region einstimmig grünes Licht für die Einrichtung des Fonds gegeben, final entscheidet am 14. November die Regionsversammlung.

„Frauen ohne Versicherungsschutz fehlt nicht nur eine übliche Vor- und Nachsorge in der Schwangerschaft, sie können auch keine regulären Geburtstermine in den Kliniken vereinbaren, sondern werden nur als Notfälle versorgt. Die Krankenhäuser stellen die Geburt den Frauen in Rechnung. Das kann materiell und psychisch schwer belastend für die Frauen sein, wenn sie die Rechnung nicht bezahlen können“, so Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke. „Der Geburtenfonds soll die Frauen in der ohnehin anstrengenden Situation die finanziellen Sorgen nehmen und den Zugang zur notwendigen Gesundheitsversorgung ermöglichen.“

Der Geburtenfonds soll vor allem die Kosten für die Geburt abdecken. Er greift dann, wenn die Mitarbeiter*innen der Clearingstelle keinen individuellen Anspruch auf Versicherungsschutz oder Hilfen zur Gesundheit ermitteln konnten. Mit der Bescheinigung der Clearingstelle können die Frauen regulär in den Kliniken des Regionsgebiets entbinden, ohne dass sie hierfür als Notfall eingeliefert werden müssen. Die Kliniken wiederum können ein Drittel der abrechenbaren Kosten über den Fonds abrechnen.

Für die notwendige medizinische Beratung, Betreuung und Versorgung der Schwangeren während der Schwangerschaft oder der nachgeburtlichen Phase hat sich das Gesundheitsamt der Region Hannover bereits als fachliche Ergänzung zur Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung etabliert. „Oft sind dies Frauen ohne Aufenthaltsstatus und ohne Zugang an die reguläre Gesundheitsversorgung. Mit dem Angebot der Beratungssprechstunde wollen wir verhindern, dass Frauen aufgrund von unter anderem Sprachbarrieren oder sozialer Hintergrundproblematik größeren gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind“, sagt Gesundheitsdezernentin Christine Karasch.

Kontakt:

Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, Weinstraße 2, 30171 Hannover, Telefon (0511) 616-43148, E-Mail: Aids.STD-Beratung@region-hannover.de.

Clearingstelle für Gesundheitsversorgung, Große Packhofstraße 27-28, 30159 Hannover, Telefon (0511)  21 33 91 66, E-Mail: .

Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf B443 – VU B443 Laatzen Senft

Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf B443

5. September 2023/in Region Hannover

Zum Glück keine eingeklemmten Personen

LAATZEN (PM). Unter der Meldung „Verkehrsunfall, mehrere Fahrzeuge, eingeklemmte Person“ wurden die Ortsfeuerwehren Gleidingen, Rethen und Laatzen am Dienstag gegen 6.48 Uhr auf die B443 an der Überführung zur B6 alarmiert. Ein großer Lastwagen hatte am Stauende
einen weißen VW-Golf auf einen Kastenwagen geschoben und diesen dann unter einen Lastwagen gedrückt.

Als Rettungsdienst und Feuerwehr eintrafen, war glücklicherweise keine Person mehr eingeklemmt. Die Feuerwehr streute ausgetretene
Flüssigkeiten ab, während der Rettungsdienst vier Verletzte versorgte. Mit drei Rettungswagen kamen drei Personen in Krankenhäuser.
Ein Unfallopfer wurde ambulant vor Ort versorgt.

Die B443 war zwischen dem Abzweig nach Hildesheim und dem ADAC-Übungsgelände lange Zeit in beiden Richtungen gesperrt. Zur Aufnahme des Unfalls waren die Unfallforschung (UFO) sowie der Polizeiunfalldienst vor Ort.

Gegen 7.30 Uhr rückte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr wieder ein.

Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall A2: Transporter fährt auf LKW auf

2. September 2023/in Region Hannover

Fahrer verstirbt noch vor Ort

LEHRTE (ots). In der Nacht zum 02.09.2023 wurde die Feuerwehr Hämelerwald dann erneut alarmiert. Grund der Alarmierung um 2:04 Uhr war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Personen im Bereich der A2 zwischen Hämelerwald und Peine.

Aufgrund der Meldung wurde der Bereich in Fahrtrichtung Hannover von Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Peine und Stederdorf angefahren, die Fahrtrichtung Braunschweig wurde von den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Hämelerwald übernommen.

In Fahrtrichtung Braunschweig kam es zu einem folgenschweren Unfall. Der Fahrer eines Transporters fuhr aus bislang noch unbekannter Ursache auf einen Sattelzug auf. Der Transporter wurde durch den Aufprall stark verformt und kam dann mit seinem schwer eingeklemmten Fahrer auf dem Seitenstreifen zum stehen. Der Fahrer der Sattelzuges setzte unbemerkterweise seine Fahrt fort, konnte dann aber kurz darauf von der Polizei aufgefunden werden. Durch die Wucht des Aufpralls und die enorme Verformung des Transporters, erlitt der Fahrer so schwere Verletzungen, sodass der Notarzt nur noch den Tod des Fahrers feststellen konnte.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Hämelerwald übernahmen dann die Bergung des verstorbenen Fahrers aus seinem Fahrzeug unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgerät. Gegen 4:00 Uhr war der Einsatz dann beendet.

Im Einsatz war die Feuerwehr Hämelerwald mit 4 Fahrzeugen und ca. 20 Einsatzkräften, sowie die Polizei und der Rettungsdienst inklusive Notarzt.

ABC

ABC – Einsatz (Groß): Unklarer Stoffaustritt in Sievershausen

2. September 2023/in Region Hannover

Einsatz fordert rund 100 Einsatzkräfte

SIEVERSHAUSEN (ots). Am heutigen Freitag, dem 01.09.2023 wurden Einsatzkräfte um 10:14 Uhr aus dem Stadtgebiet Lehrte, Burgdorf und Sehnde zu einem ABC-Einsatz auf das Gelände eines Logistikbetriebes im Bereich der Gewerbestraße in Sievershausen alarmiert.

Eine verantwortliche Mitarbeiterin des Logistikbetriebes wurde über einen Stoffaustritt auf einem Sattelauflieger informiert und hat sofort gewissenhaft die Feuerwehr verständigt.

An der Einsatzstelle eingetroffen bot sich den Einsatzkräften folgende Lage: auf der teils noch beladenen Ladefläche eines geschlossenen Aufliegers konnte eine geringe Menge unbekannte Gefahrstoffflüssigkeit bemerkt werden. Unklar war zunächst, aus welchem der Packstücke die Flüssigkeit ausgetreten ist und um welche Chemikalie es sich handelt.

Das für ABC Einsätze im Stadtgebiet Lehrte standardisierte Verfahren wurde auch bei diesem Einsatz angewendet. Zunächst wurde die zentrale Einsatzleitung (ELO) eingerichtet und dann alle notwendigen Maßnahmen zum Einsatzablauf vom hieraus getroffen.

In Schutzanzügen wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz an den Auflieger entsannt. Das Vorgehen ergab durch unterschiedliche Messverfahren dann, dass es sich bei dem ausgetreten Stoff um ein Gemisch aus ca. 25 Litern Wasserstoffperoxid und Essigsäure handelte.

Der weitere Einsatzablauf gestaltete sich dann darin, die leckgeschlagenen Gebinde zu lokalisieren und in Überfässer sicher umzuladen, um einen weiteren Stoffaustritt entgegenzuwirken.

In den frühen Abendstunden war der Einsatz dann vor Ort beendet.

Im Einsatz waren rund hundert Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Lehrte, Burgdorf und Sehnde, darunter Lehrte, Hämelerwald, Arpke, Sievershausen, Immensen, Höver, Hänigsen, Bilm, Hülptingsen, Müllingen-Wirringen, Sehnde, Rethmar und Evern, sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

i-Kfz

Neue Funktion im i-Kfz

2. September 2023/in Region Hannover

Fahrzeug Online anmelden und sofort losfahren

BERLIN / REGION HANNOVER (PM). Digital zulassen, einsteigen und losfahren: Mit dem Start der vierten Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung i-Kfz werden die Verwaltungsverfahren in den Zulassungsbehörden auf die vollelektronische Abwicklung umgestellt.

Grundlage ist die am 1. September 2023 in Kraft getretene Neufassung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Für die Umsetzung sind die Länder zuständig. Einsparungen beim Verwaltungsaufwand werden in Form von reduzierten Gebühren an die Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen weitergegeben.

Bundesminister Dr. Volker Wissing:

Germany goes digital: Mit der vierten Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung i-Kfz erreichen wir einen Meilenstein für die digitale Verwaltung in Deutschland. Die Fahrzeugzulassung wird einfacher, schneller und günstiger. Die Bürgerinnen und Bürger können ihr Auto bequem vom Sofa aus zulassen und sofort losfahren. Der Bund hat dafür den Rechtsrahmen geschaffen. Es ist nun an den Ländern und den Zulassungsbehörden, auf das vollautomatisierte System umzustellen.

Das BMDV unterstützt sie dabei. Zum Start ist die Echtzeit-Zulassung bereits in den meisten Zulassungsbehörden verfügbar. Auch für Großkunden wie Autohäuser und Versicherer starten wir heute mit der Umstellung auf vollelektronische Verfahren und werden das System sukzessive flächendeckend ausrollen. Insgesamt müssen und wollen wir in der Bundesregierung bei der Verwaltungsdigitalisierung schneller und besser werden – i-Kfz ist die Blaupause dafür, wie es geht.

Die neuen digitalen Zulassungsverfahren ermöglichen das An-, Um- und Abmelden von Fahrzeugen in Echtzeit. Bei einer Zulassung ist es möglich, das Fahrzeug sofort in Betrieb zu nehmen. Voraussetzung ist, dass die Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sind, ein Ausdruck des digitalen Zulassungsbescheides mitgeführt wird und der vorläufige Zulassungsnachweis im Fahrzeug gut sichtbar ausgelegt ist. Damit darf das Fahrzeug in Deutschland zehn Tage ohne Plaketten und amtliche Dokumente am Straßenverkehr teilnehmen. Die Zulassungsbehörde sendet die erforderlichen Unterlagen im Anschluss an das digitale Verfahren postalisch zu.

Zudem können erstmals auch juristische Personen die digitale Zulassung nutzen, zum einen über die jeweiligen Portale der Zulassungsbehörden und zum anderen über die sogenannte Großkundenschnittstelle beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Die Großkundenschnittstelle ermöglicht es, den beim KBA registrierten Großkunden im Massenverfahren Anträge vollelektronisch für sich und auch für Dritte abzuwickeln. Eine Antragstellung ist also künftig auch über das Autohaus, Versicherer oder andere Vermittler möglich. Die Anträge werden dann über das KBA an das Portal der zuständigen Zulassungsbehörde weitergeleitet und automatisiert bearbeitet.

In der Startphase wird das noch nicht für alle Zulassungsbehörden angeboten. Die Kapazitäten werden aber kontinuierlich erweitert, mit dem Ziel, dass bundesweit alle Zulassungsbehörden den Großkunden und deren Auftraggebern über diesen Weg und vollautomatisiert zur Verfügung stehen. Dafür engagiert sich das BMDV zusammen mit Kommunen, Ländern und Wirtschaftsverbänden.

Das BMDV arbeitet außerdem daran, die verbliebenen Medienbrüche zu beseitigen, indem zum Beispiel die papiergebundenen Fahrzeugdokumente digitalisiert werden.

Wie läuft es in der Region Hannover: Plaketten werden per Post zugestellt und später aufgebracht

Keine Wartezeit und kein Behördengang: Mit i-Kfz können bereits Zulassungen, Wiederzulassungen und Außerbetriebsetzungen vollständig online im Portal vorgenommen werden.

Ab dem 1. September geht jetzt die nächste Stufe an den Start: die sofortige Inbetriebsetzung.

Damit kann das mit i-Kfz zugelassene Fahrzeug direkt im Straßenverkehr genutzt werden. Dazu muss nur der vorläufige Zulassungsnachweis ausdruckt und sichtbar am Fahrzeug angebracht werden. Die Plaketten werden per Post zugesandt und können später auf die bereits am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen geklebt werden.

Hier gibt es Schritt für Schritt die Erklärung, wie man i-Kfz nutzt und welche Voraussetzungen gelten:

www.hannover.de/region-ikfz

In der Anfangszeit kann es wegen des hohen Andrangs bei i-Kfz jedoch zu Verzögerungen in der Online-Anwendung kommen.

Erstes vollelektrisch betriebenes Kleinflugzeug landet am Flughafen Hannover – BGPress 1070681

Erstes vollelektrisch betriebenes Kleinflugzeug landet am Flughafen Hannover

31. August 2023/in Region Hannover

“Elektra Trainer”, ein vollelektrisches Ultraleicht-Flugzeug machte einen Zwischenstopp in Hannover

HANNOVER (PM). Das gab es noch nie am Hannover Airport: das erste vollelektrisch betriebene Kleinflugzeug war zu Gast am HAJ. Die Elektra Trainer, ein vollelektrisches Ultraleicht-Flugzeug flog im Rahmen der „E-Flight-Challenge – in einem Tag elektrisch quer durch Deutschland“ bis nach Norderney. Anschließend gab es einen Zwischenstopp in Hannover. Die Elektra Trainer der Elektra Solar GmbH hat eine maximale Reichweite von zweieinhalb bis drei Stunden.

Erstes vollelektrisch betriebenes Kleinflugzeug landet am Flughafen Hannover – BGPress 1070723

Pilot Uwe Nortmann führt die Einfachheit des Auftankens mit Strom vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Maik Blötz (Geschäftsführer Hannover Airport), Morell Westermann (CEO Inspire your next AG) und Uwe Nortmann (Elektra Solar GmbH) stellten heute aktuelle Entwicklungen in der nachhaltigen Luftfahrt, auch am Standort HAJ, vor.

Maik Blötz: „Ich bin überzeugt davon, dass die Luftfahrt langfristig ein sehr nachhaltiger Verkehrsträger wird. Schon jetzt landen am HAJ Flugzeuge, die alternativ zu Kerosin aus Erdölprodukten teilweise mit Sprit aus Altfetten betrieben werden. Inkubator für diese Innovationen sind vor allem die kleinen Flugzeuge. Wir tun viel dafür, diese Entwicklung am Standort – insbesondere am GAT – zu stärken.“

Elektra Trainer

Mit dem Elektra Trainer können zwei Personen fliegen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Natürlich ab Hannover

Der Hannover Airport setzt auf Nachhaltigkeit. Das Ziel dabei: Klimaneutralität im Jahr 2045. Um dies zu erreichen erfordert es Innovationen, Ideen und Projekte in vielen Bereichen des Flughafens.

„Gerade die allgemeine Luftfahrt ist der Innovationstreiber für einen nachhaltigen Luftverkehr. Am Standort HAJ fördern wir diese Innovationen. Das General Aviation Terminal werden wir für die neuen Anforderungen intelligent aufstellen.“, so Flughafen-Geschäftsführer Maik Blötz.

 

Iss, was um die Ecke wächst!

Einen Monat gilt: „Iss, was um die Ecke wächst!“

29. August 2023/in Region Hannover

Regio-Challenge 2023 in der Region Hannover beginnt am 01. September

REGION HANNOVER (PM). Eine echte Herausforderung: Vom 1. bis 30. September 2023 können sich Menschen in der Region Hannover wieder der Regio-Challenge stellen. Die Aufgabe: Einen Monat lang nur Lebensmittel zu konsumieren, die in einer Entfernung von 100 Kilometern erzeugt wurden. Die Einkaufswege sollten dabei möglichst klimaneutral zurückgelegt werden.

Die Aktion wird gemeinsam vom Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und dem Team Regionale Naherholung der Region Hannover organisiert und begleitet. Kooperationspartner*innen sind der Ernährungsrat Hannover und Region sowie Beteiligte aus Landwirtschaft und Gastronomie.

„Mit der Challenge wollen wir einen Anstoß geben, die täglichen Lebensmittel einmal abseits der bekannten Pfade und Supermärkte einzukaufen, Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und die landwirtschaftlichen oder handwerklichen Betriebe in der Umgebung kennenzulernen. Diese Begegnungen tragen zur Wertschätzung der Lebensmittel bei“, erläutert Stefanie Reimann vom Veranstaltungsteam die Ziele.

„Die Regio-Challenge bietet dafür den perfekten Rahmen“, unterstreicht Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover: „Die Teilnehmer*innen können für sich herausfinden, wie viele Mahlzeiten mit ausschließlich regionalen Zutaten in diesem Zeitraum eingekauft und zubereitet werden können, und ob das auch in Bioqualität zu schaffen ist. Indem wir regionale Akteur*innen aus Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk, Gastronomie sichtbar machen, stärken wir lokale Strukturen wie Hofläden oder Bauernmärkte.“ Ein Produktjoker pro Mahlzeit erlaubt aber auch Ausnahmen, zum Beispiel die gewohnte Tasse Kaffee am Morgen.

Auch Palandts Amtskollegin Anja Ritschel, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, hebt hervor: „Mit der Regio-Challenge wollen wir Verbraucher*innen auf den Geschmack regionaler Produkte bringen und die Vorteile einer Nahversorgung mit Lebensmitteln für Gesundheit und Klimaschutz aufzeigen. Denn für mehr Regionalität auf der Speisekarte sprechen die kurzen Transportwege, die Sicherung nachhaltig und ökologisch wirtschaftender Höfe und Betriebe, der Erhalt unserer Kulturlandschaft und damit verbunden die Sicherung wertvoller Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.“

Einkauf von regionalen Lebensmitteln

In der Region Hannover wird eine Vielfalt an Lebensmitteln produziert und verarbeitet. Sie werden oftmals nicht über die klassischen Lebensmittelgeschäfte bezogen, sondern beispielsweise über den Bauernmarkt, über Bio-Lieferserviceangebote, Hofläden, Einkaufsgemeinschaften und über die Solidarische Landwirtschaft (Solawi). Einkaufstipps sind auf der Seite www.hannover.de/regio-essen zu finden. Zusätzlich hilft ein digitaler Einkaufsführer, die „Regio App“, bei der Suche und Navigation zu den Höfen und Bauernmärkten. Und wer sich die Frage stellt, welches Gemüse, Obst oder welche Kräuter in der Region im September wachsen, findet Antworten im Saisonkalender.

Regional kochen und gewinnen.

Wer Lieblingsgerichte kochen will, kommt an die eigenen Grenzen, wenn vor allem überregionale Zutaten verwendet werden. Dann müssen alternative Rezepte ohne Reis, Curry oder Avocado gefunden werden. Zur Unterstützung stellt das Challenge-Team Ideen von lokalen Hobby- und Profiköchen oder von einer Foodbloggerin bereit und bringt Variationen in die Küche.

Damit noch weitere Gerichte und Menüs Verbreitung finden, rufen die Veranstalter*innen zu einem Gewinnspiel auf. Den ganzen Monat September können Fotos von den eigenen Kreationen mit Hinweisen auf die Einkaufsorte auf dem Instagram-Account der Challenge hochgeladen oder mit anderen Nutzer*innen Tipps und Rezepte ausgetauscht werden. Jede Woche kann sich ein*e Gewinner*in über einen Gutschein der teilnehmenden Gastronomen freuen.

Gastronomieangebote

Auch auf den Restaurantbesuch muss im September nicht verzichtet werden: Neun Gastronomiebetriebe unterstützen die Challenge und legen im Aktionszeitraum den Fokus auf regionale Kost und servieren schmackhafte Kreationen á la Region.

Veranstaltungen in der Stadt und auf den Höfen im Umland

Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm begleitet die Regio-Challenge und lädt dazu ein, die Menschen und ihre Höfe kennenzulernen, die unsere Lebensmittel anbauen und verarbeiten sowie Vereine und Initiativen, die sich für regionale Ernährungsstrukturen stark machen. Am ersten Wochenende geht es los mit einem Brotttasting bei der Handwerksbäckerei Backwerk in Limmer (Freitag, 1. September), mit einer Hofführung auf dem Gut Adolphshof (Sonnabend, 2. September) und dem Regionserntefest am Sonntag 3. September. Am zweiten Wochenende lädt die Handwerksbäckerei Backwerk wie jeden Freitag zum regionalen Pizzaessen mit dem Bäcker ein, und am Sonntag während des Entdeckertages (10. September) öffnet die „vegane“ Solawi Wildwuchs ihre Tore.

Am darauffolgenden Wochenende findet am Freitag eine kulinarische Radtour im Osten Hannovers statt, mit Besuch auf dem Hof am Moor. Am gleichen Tag lädt die Hofkäserei und die Gemüsegärtnerei vom Kampfelder Hof zu einer Verkostung von samenfesten Tomaten und Rohmilchkäse ein. Diese Veranstaltung am 15. und am 22. September statt.

Ein Nasch-Rundgang auf dem Bauernmarkt am Moltkeplatz in der List zeigt die Besonderheit des Angebotes an den Ständen und stellt die Menschen und Höfe dahinter vor (16. September). An diesem September-Samstag kann auch am Nachmittag entweder mit einer Heilpflanzenexpertin und einem „Solawisten“ auf Kräutertour auf dem Gut Adolphshof gegangen oder ein Rundgang über den Permakulturgarten der Solawi Hannover am Kronsberg unternommen werden. Am vierten und letzten Wochenende der Challenge findet an beiden Tagen ein Hoffest auf dem Obsthof Hahne statt. Ein Apfelfest lädt am Sonntag noch einmal auf das Gut Adolphshof ein. Der „Tag des Deutschen Butterbrotes“ fällt in diesem Jahr auf den 29. September und wird in Hannover bei der Bäckerei LINDENbackt! gefeiert. An diesem Tag informiert die Handwerksbäckerei Backwerk über die Herkunft und Zubereitung der regionalen „Pizza regionale“.

Das ausführliche Programm mit weiteren Terminen ist auf der Internetseite www.hannover.de/regio-challenge zu finden.

Die Aktion „Regio-Challenge: „Iss, was um die Ecke wächst“ wird schon seit mehreren Jahren deutschlandweit durchgeführt. Das Challenge-Team möchte dieses Format dauerhaft in Hannover und den Umlandkommunen etablieren: „Das dritte Mal in Folge ist ein Anfang.“

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