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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gefahrguteinsatz Langenhagen

1000 l Wasserstoffperoxid laufen im Gewerbegebiet aus

16. Februar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN/GODSHORN (PM/red). Am gestrigen Mittwoch, 15. Februar 2023 gegen 22.30 Uhr, wurden die  Feuerwehr Langenhagen zu einem ABC-Gefahrguteinsatz in das Godshorner Gewerbegebiet alarmiert.

Bei Verladearbeiten in einem Betrieb an der Münchner Straße wurde durch einen Gabelstaplerfahrer ein Gefahrstoffbehälter mit 1000 l Wasserstoffperoxid beschädigt. Der Behälter war durch die Beschädigung nahezu vollständig ausgelaufen und der Stoff hatte sich großflächig im Gebäude verteilt.

Wasserstoffperoxid wird oftmals als Bleich- und Desinfektionsmittel eingesetzt, kann jedoch in hoher Konzentration auch starke Verätzungen an Haut und Atemwegen hervorrufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr Langenhagen war das Gebäude bereits durch die Verantwortlichen vor Ort geräumt. Die Feuerwehr sperrte umgehend den Bereich ab und sicherte den Behälter. Anschließend wurde die Halle belüftet, der Stoff mit Wasser ausgespült und aufgefangen.

Unter Einsatzleitung von Michael Schuster waren ca. 60 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen. Einsatzende der Ehrenamtlichen war gegen 2.00 Uhr. Danach folgte noch die Einsatznachbereitung und die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.

Hackerangriff auf die Webseiten von Flughäfen© Bernd Günther

Hackerangriff legt Webseiten von Flughäfen lahm

16. Februar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (red). Seit Donnerstagmorgen haben Hacker die Webseiten gleich mehrerer Flughäfen lahmgelegt. Dabei ist auch der Flughafen Hannover betroffen.

Wie der Flughafen Hannover mitteilte, ist aber nur die Webseite des Flughafens betroffen. Angesicht des morgigen Streiks von ver.di können sich aber Fluggäste zurzeit nicht über die Webseite informieren. Sie müssen auf die Webseiten ihrer Fluggesellschaft ausweichen. Wenn man über einen Browser die Flughafenseite aufruft, bekommt man eine Fehlermeldung.

Zu den angegriffenen Webseiten zählen auch die der Flughäfen Nürnberg, Düsseldorf und Dortmund. Erste Vermutungen sollen auf einen Angriff einer russischen Hackergruppe schließen. Diese hatte durch gezielte massive Aufrufe die Server überlastet und damit den Zusammenbruch ausgelöst. Insgesamt sechs Flughäfen sollen von der Cyberattacke betroffen sein. Die regulären Systeme der Flughäfen außerhalb der Webseite laufen aber ohne Beeinträchtigung.

In den Abendstunden war die Webseite des Flughafens Hannover wieder online.

aha wird bestreikt© Bernd Günther

aha wird am 21. Februar bestreikt

15. Februar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am 21. Februar 2023 wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Servicetelefon ist nicht besetzt.

Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma RMG im Umland von Hannover durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen.

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Kimberly Wehr

Die Wedemärkerin Kimberly Wehr stellt ihren Debütroman vor

13. Februar 2023/in Kultur, Region Hannover

WEDEMARK (bg). Während die junge Autorin in ihrem Berufsalltag beim Deutschen Roten Kreuz Leben rettet und anderen in Notlagen hilft, hat sie sich in ihrer Freizeit ganz und gar dem Schreiben von Romanen verschrieben. Ihr Debütroman „Sag meinen Namen“ ist so emotional und gefühlvoll geschrieben, dass wir die Wedemärkerin gerne einmal vorstellen möchten.

Früher war es vorwiegend Spannung, heute tiefgehende Gefühle, die Kimberly Wehr in ihrer Leserschaft bewirken möchte. Schon als Kind schrieb die Wedemärkerin Geschichten, zu Beginn der weiterführenden Schule entstanden die ersten Seiten ihres ersten Buchprojekts. „Ich schöpfe Inspiration aus meiner Welt, aus Gesprächen, Orten und noch so unscheinbaren Situationen. Bei meinem ersten Projekt war es eine Busfahrt zur Schule. Es war so neblig, dass man nur ein paar Meter weit sehen konnte. So entstand die Idee zu dem Kinderbuch ‚Die Nebelwiese‘.“, erläutert Kimberly Wehr.

Einige Anläufe und verworfene Projekte hat es gebraucht, bis Kimberly Wehr mit achtzehn Jahren die Recherche für einen Young Adult Entwicklungsroman anfing. Fast vier Jahre später veröffentlichte sie im Dezember 2022 ihr Debüt unter dem Titel „Sag meinen Namen“.

Während sie nebenberuflich nicht nur als Autorin, sondern auch als Illustratorin und Korrektorin tätig ist, arbeitet sie hauptberuflich als Rettungssanitäterin in der Region Hannover. Der Umgang mit den verschiedensten Menschen ist ihr auch beim Schreiben von Nutzen. „Man lernt ganz unterschiedliche Charaktere und bewegende Lebensgeschichten kennen. Außerdem gibt es immer wieder Berührungspunkte mit psychischen Erkrankungen“, erklärt Kimberly Wehr. Darum geht es nämlich auch in ihrem Debütroman. Die Protagonistin aus „Sag meinen Namen“ leidet seit ihrer Kindheit unter Depressionen, einer posttraumatischen Belastungsstörung und selektivem Mutismus. Immer wieder sieht sie sich während ihres Alltags mit überfordernden Situationen, Unverständnis aus ihrem Umfeld und mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die ihr zur Seite stehen.

„Wenn ich ‚Sag meinen Namen‘ in nur wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich sagen, die Geschichte beschreibt den Weg der Heilung. Es war mir wichtig, zu zeigen, dass dieser Weg nicht linear ist, dass Betroffene immer wieder Rückschläge, aber auch schöne Momente erleben.“ Auch der Wert der Freundschaft spielt in ihrem Buch eine wichtige Rolle.

Von Anfang an war Kimberly Wehr bewusst, dass sie ihr Debüt nicht bei einem Verlag einreichen, sondern es selbst veröffentlichen würde. Das sogenannte Selfpublishing wird heutzutage immer beliebter. Zwar sind die Kosten höher, dafür liegen alle Schritte in der eigenen Hand. So können unter anderem das Cover und das Innendesign des Buches ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Doch das war nicht der einzige Grund für die Entscheidung der Autorin. „Leider werden psychische Krankheiten in vielen Punkten immer noch tabuisiert. Ich bewege mich deshalb mit meinem Debüt in einem Nischengenre“, erklärt sie. „Aber es liegt mir sehr am Herzen, dass auch über solche Themen gesprochen wird, weil sie für viele Menschen präsent sind, ohne dass wir das zugeben oder öffentlich darüber reden möchten. Deshalb gebe ich ihnen durch meine Bücher eine Stimme.“

Zurzeit schreibt Kimberly Wehr an einem New Adult Roman, weitere Projekte sind bereits in der Planung. Zwar sollen die kommenden Bücher anderen Genres angehören, dennoch behandeln sie tiefgründige und aktuelle Themen. Nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu bewegen; das ist das Ziel der 22-Jährigen.

Das Taschenbuch zu „Sag meinen Namen“ ist im Buchhandel und auf ihrer Website erhältlich, das eBook bei Amazon. (ISBN: 978-3000736728). Wer die aufstrebende Autorin weiterverfolgen möchte, kann ihre Entwicklung und ihre neuen Buchprojekte über ihre Website verfolgen. (www.kimberlywehr.de)

Gleich mehrere Rettungswagen bei einem Einsatz© Bernd Günther

Tag des Notrufs: Rettungsdienst gerät an seine Grenzen

10. Februar 2023/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red).  „Die Einsatzkräfte der Rettungsdienste in der Region Hannover machen einen tollen Job“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Sie arbeiten unter belastenden Bedingungen und müssen einen kühlen Kopf behalten, wenn das Leben anderer Menschen in Gefahr ist.“

Krach appelliert deshalb an alle Einwohner*innen in der Region Hannover, die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen und wertzuschätzen. Er habe keinerlei Verständnis dafür, wenn Sanitäter*innen angepöbelt oder angegriffen werden, betont der Regionspräsident: „Diese Menschen retten Leben. Und wir brauchen mehr Leute, die sich diesen Job zutrauen und für eine Ausbildung zur Notfall- oder Rettungssanitäter*in entscheiden.“

Einsatzzahlen steigen kontinuierlich

Tatsächlich sind die Einsatzzahlen der Rettungsdienste in den vergangenen Jahren – bis auf das erste Corona-Jahr 2020 – kontinuierlich gestiegen. „Allein im vergangenen Jahr hatten wir im Vergleich zu 2021 einen Zuwachs um mehr als acht Prozentpunkten bei den Rettungsdienstalarmierungen im Umland“, stellt Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, fest. Sie verweist darauf, dass der unter der Nummer 116 117 außerhalb der regulären Öffnungszeiten von Arztpraxen der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung erreichbar ist. „Vermehrt berichten Rettungsdienstmitarbeitende, dass sie zu Patient*innen gerufen werden, deren Zustand an sich keine notfallmedizinische Versorgung erfordert“, ergänzt Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover. „Diese Bagatelleinsätze blockieren dann Helfende und Rettungswagen, die in anderen, lebensbedrohlichen Fällen dringend benötigt werden.“

Bessere Vernetzung ist erforderlich

Erforderlich sei eine bessere Vernetzung ambulanter medizinischer Hilfesysteme, um den Rettungsdienst zu entlasten, meint Verschaeren: „Ambulante Pflegedienste, der Hausnotruf, der Rettungsdienst und die Integrierte Leitstelle müssen zukünftig vernetzt zusammenarbeiten,“ schlägt der DRK-Vorsitzende vor und gibt ein Beispiel: „Der Rettungsdienst wird zum Beispiel auch gerufen, wenn ein Katheter-Wechsel bei einer Person erfolgen muss. Dies ist eindeutig kein Notfalleinsatz. An dieser Stelle könnte die Integrierte Leitstelle auch eine der zuständigen ambulanten Pflegestationen informieren.“

Eine zusammengeführte Gesundheitsleitstelle, die Notrufe über die 112 ebenso wie Anrufe mit dem Wunsch nach ärztlicher Hilfe über die 116117 koordiniert, ist der dringende Wunsch von Torsten Bierbrauer, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Hannover. „Wir brauchen eine Entlastung des Rettungsdienstes durch diese Vernetzung des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes mit den Rettungsleitstellen. Außerdem fordern wir den Ausbau von ergänzenden Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise dem Modellprojekt ‚Gemeindenotfallsanitäter‘ und wir befürworten die Ausweitung des Notfallkrankentransportwagens (NKTW), der sich bewährt hat und für den Transport, die Erstversorgung und die Überwachung von nicht lebensgefährlich erkrankten oder verletzten Patienten ausgerüstet ist“, so Bierbrauer.

Maren Spitzenberger, Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bund Hannover, sagt: „Ich würde mir wünschen, dass die Kassenärztliche Vereinigung für den Bereich der niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen gemeinsam mit Krankentransportdiensten ihre Angebote überdenken und neu strukturieren. Dann würden die Patient*innen, die aus den Gründen wie Nichterreichbarkeit ihrer Hausärzt*innen, knapper Akut-Termine bei Fachärzt*innen oder aber auch der Unmöglichkeit, privat die Fahrt zum Arzt oder Krankenhaus zu organisieren, nicht auf Rettungstransportmittel zurückgreifen, die auf lebensbedrohliche Einsätze ausgerichtet sind. Das betrifft auch die Notfallambulanzen, die mit Bagatell-Verletzungen oder -Erkrankungen, die gut im niedergelassenen Bereich versorgt werden könnten, überfüllt sind, so dass unsere Rettungskräfte häufig mehrere Krankenhäuser anfahren müssen oder sehr lange warten, bis sie ihre Patient*innen an die Notfallambulanzen übergeben können.“

Region ist für die Umlandkommunen zuständig

Die Region Hannover ist Trägerin des Rettungsdienstes in den 20 Umlandkommunen rund um die Landeshauptstadt. Von insgesamt 18 Rettungswachen aus starten die Fahrzeuge zu Notfällen. Die Alarmierung erfolgt über die gemeinsame Regionsleitstelle von Stadt und Region Hannover. DRK, JUH und ASB stellen im Auftrag der Region Hannover den Rettungsdienst im Umland sicher.

Erich-Panitz-Straße stadteinwärts© Bernd Günther

Info-Brief zur Evakuierung am 5. März in Laatzen

9. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). In den kommenden Tagen erhalten alle Haushalte in Laatzen-Mitte sowie in Teilen von Rethen und Grasdorf einen Info-Brief zur Evakuierung am 5. März.

Wichtige Informationen zu den Evakuierungsmaßnahmen am Sonntag, dem 05. März, werden ab der Kalenderwoche 7 (13.-17. Februar) an alle Haushalte und Einrichtungen versendet, die im Radius zum Verdachtspunkt in Laatzen-Mitte sowie Teilen von Grasdorf und Rethen liegen. An diesem Tag werden zwei Bereiche sondiert, in denen sich möglicherweise Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Diese werden gegebenenfalls geräumt oder unschädlich gemacht.

Um eine Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden, werden vor der endgültigen Öffnung der Verdachtspunkte die Bewohnerinnen und Bewohner in einem Radius von jeweils einem Kilometer um die Verdachtspunkte evakuiert. Sie müssen ihre Wohnungen und Häuser am Sonntag, 05. März, bis spätestens 7:00 Uhr verlassen.

Der Brief beantwortet neben dem Hinweis auf den anstehenden Termin zunächst die wesentlichen Fragen rund um die Evakuierung. Darunter befinden sich Antworten darauf, wann und wie das Evakuierungsgebiet zu verlassen ist und wie sich die Einwohnerinnen und Einwohner auf den Tag vorbereiten sollten. Wichtig ist, dass sich alle Personen möglichst selbstständig ihre Abfahrt und Rückfahrt sowie einen Aufenthaltsort organisieren.

Für alle Personen, die keinen Aufenthaltsort gefunden haben, bietet die Stadt eine Notunterkunft an. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

„Wenn Sie es einrichten können und eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb des Evakuierungsbereiches finden, verlassen Sie das Gebiet möglichst schon am Samstag“, empfiehlt Bürgermeister Kai Eggert. „So vermeiden wir gemeinsam ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und Sie können am Sonntag noch ein bisschen länger ausschlafen.“

Für alle Menschen, die am Sonntag zur Unterkunft fahren möchten, stehen kostenfrei Busse der ÜSTRA zur Verfügung. Menschen, die einen Rollstuhl-Transport zur Notunterkunft benötigen, können diesen ab Mitte Februar über eine gesonderte, kostenfreie Transport-Hotline anfordern.

Die Unterbringung von häuslich versorgten Personen in einer Kurzzeitpflege sowie der Transport dorthin müssen selbst organisiert werden.

Sämtliche Informationen rund um die Evakuierung sind auf einer eigenen Website der Stadt zu finden und werden laufend auf aktuellem Stand gehalten.

Bereits im Vorfeld richtet die Stadtverwaltung außerdem ein Bürgertelefon ein, auf das ebenfalls im Schreiben hingewiesen wird. Personen, die keinen Zugang zur Website der Stadt oder weitergehende Fragen haben, erhalten hier Informationen. Erreichbar ist das Bürgertelefon ab 23. Februar unter der Rufnummer 0511 – 8205 4444.

Das Bürgertelefon ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

23.02. – 02.03.    8:00 – 18:00 Uhr
03.03. – 04.03.    7:00 – 20:00 Uhr
05.03.                    ab 6:00 Uhr bis zum Ende der Maßnahmen

Bürgermeister Kai Eggert bittet alle Menschen in Laatzen um Mithilfe: „Sprechen Sie bitte auch Ihre Nachbarn und Bekannten an. Überlegen Sie, ob es in Ihrer Nachbarschaft Personen gibt, die Hilfe benötigen und bieten Sie ihnen Unterstützung an. So können wir alle Menschen rechtzeitig erreichen und sicherstellen, dass niemand gefährdet wird.“

Dachstuhlbrand in Langenhagen© Bernd Günther

Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen

8. Februar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM/red). In den Morgenstunden des heutigen Mittwochs wurde die Feuerwehr Langenhagen  zu einem Dachstuhlbrand in der Straße Am Pferdemarkt gerufen. Neun Personen konnten aus dem brennenden Mehrfamilienhaus evakuiert werden. Eine Person wurde tot aufgefunden.

Um 02:48 Uhr wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Dachstuhlbrand in der Straße Am Pferdemarkt alarmiert. Schon während der Anfahrt konnte durch den Einsatzleiter Jens Heindorf nach Rückfragen bei der Leitstelle, die Bestätigung eines Dachstuhlbrandes in voller Ausdehnung eingeholt werden. Daraufhin wurden sofort die Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und Kaltenweide nachalarmiert.

Bereits auf Distanz konnten die anrückenden Kräfte deutliche Flammen aus dem Dach erkennen. Nach dem Eintreffen wurde unverzüglich die Menschenrettung eingeleitet, wobei glücklicherweise ein Großteil der Bewohner bereits aus dem Haus gefürchtet war. Denn diese wurden durch einen Passanten, der das Feuer bemerkte, den Notruf absetzte und die Menschen aus deren Wohnungen geklingelt, gerettet. Ein weiterer Bewohner musste mittels gewaltsamer Öffnung der Wohnungstür durch die Feuerwehr gerettet werden. Die evakuierten Personen wurden durch die Johanniter an der Einsatzstelle betreut.

Zu diesem Zeitpunkt allerdings galt die Person aus der Brandwohnung als vermisst. Eine Personensuche im Dachstuhl konnte aufgrund der Brandausbreitung und der drohenden Einsturzgefahr nicht weiter durchgeführt werden. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz wurde mit einem C-Rohr zur Verhinderung der weiteren Brandausbreitung in das 1. OG vorgeschickt. Zeitgleich wurde die Drehleiter für einen Außenangriff per Monitor in Stellung gebracht. Im Laufe des Einsatzes wurde die Drehleiter umpositioniert und ein weiteres C-Rohr zum Außenangriff auf die Rückseite des Hauses vorgenommen.

Erschwerend kam hinzu, dass die niedrigen Temperaturen in Kombination mit dem Löschwasser, die Einsatzstelle teilweise großflächig vereisten. Dem wirkte der Betriebshof der Stadt mit dem Winterdienst erfolgreich entgegen.

Nach Rückfrage bei der Pressestelle der Polizeidirektion Hannover wurde das Auffinden einer leblosen Person bestätigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Am 10.02.2023 bestätigte die Polizei, dass es sich um den 41-jährigen Mieter der Wohnung im Dachgeschoss handelte.

  • Dachstuhlbrand in Langenhagen
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8910
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8905
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8907
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8896
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8920
    Über eine Drehleiter wurde der Dachstuhlbrand gezielt bekämpft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8914
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8894
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8930
    In der Gaußstraße in Langenhagen kam es heute in den Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand. Zurzeit wird eine Person vermisste. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eine tote Person bei Dachstuhlbrand in Langenhagen – BGPress 8937
    Die Johanniter aus Langenhagen versorgten die Einsatzkräfte bei Minus 4 Grad mit Heißgetränken. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
DRK berät junge Mütter zu Ausbildungsmöglichkeiten – mutter mit kind

DRK berät junge Mütter zu Ausbildungsmöglichkeiten

7. Februar 2023/in Region Hannover

BARSINGHAUSEN (PM). Junge Mütter sehen sich vor vielen Herausforderungen, wenn sie eine Ausbildung beginnen wollen. Wie können Kind und Beruf unter einen Hut gebracht werden und wie bekommt man als junge Mutter überhaupt eine Ausbildungsstelle?

Diese und weitere Fragen sollen am Dienstag, dem 14. Februar, bei der Info-Veranstaltung des DRK-Projektes „Schritt für Schritt“ beantwortet werden.

Frauen unter 30 Jahren sind herzlich eingeladen, sich mit oder ohne Baby von 10 bis 12 Uhr in der DRK-Beratungsstelle über das Ausbildungssystem allgemein und bestimmte Ausbildungsberufe zu informieren. Außerdem wird darüber berichtet, welche Unterstützung und Hilfen junge Mütter vor und während der Ausbildung in Anspruch nehmen können, und wie eine Ausbildung in Teilzeit funktionieren kann.

Wer Interesse hat, kann sich ganz einfach mit einer formlosen E-Mail an oder per Telefon unter 0511 3671 5166 oder 05105 6079989 anmelden.

Schlaganfallhelfenden

DRK bildet zum Schlaganfallhelfenden aus

2. Februar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Der DRK-Region Hannover e. V. bildet ab dem 16. Februar ehrenamtliche Schlaganfallhelfende aus. Am Montag stellte das Rote Kreuz ihr Kooperationsprojekt mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe vor.

270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Die Betroffenen sind schlagartig mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert. Oft sind sie in ihrer Mobilität eingeschränkt und drohen zu vereinsamen. Angehörige sind durch die Betreuung häufig überlastet. Hier sollen ehrenamtliche Schlaganfallhelferinnen und Schlaganfallhelfer unterstützen: durch die Vermittlung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, durch praktische Hilfen wie Einkaufen, durch die gemeinsame Freizeitgestaltung und die Entlastung von Angehörigen.

Das DRK sucht dafür interessierte Ehrenamtliche, die sich zum Schlaganfallhelfer ausbilden lassen möchten. Die Schulungsinhalte umfassen neben den medizinischen, therapeutischen und psychologischen Grundlagen auch Kommunikation, Sozialrecht und Praxiswissen (mit Besuch einer Stroke Unit und einer Reha-Einheit). Das Schulungskonzept entwickelte die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einem Modellprojekt mit der Hochschule für Gesundheit Bochum.

Die Schirmherrschaft für dieses Projekt in Hannover übernahm die Präsidentin des DRK-Region Hannover e. V., Martina Rust. „Ich wusste sofort, dass ich Teil dieser Aktion sein möchte, da ich sowohl in meinem Freundeskreis als auch in der Verwandtschaft mit dem Thema Schlaganfall und dessen Folgen in Kontakt gekommen bin“, begründet Rust ihre Unterstützung bei der Vorstellung der Ausbildung am Montag im DRK-Haus in Langenhagen. Auch Mirko Heuer, Bürgermeister von Langenhagen, möchte mit der Freiwilligenagentur der Stadt dem Projekt Schlaganfallhelfer tatkräftig unter die Arme greifen.

Möchten auch Sie sich zum Schlaganfallhelfenden ausbilden lassen? Dann melden Sie sich noch bis zum 8.2. an:

Der Kurs startet am 16.2. in Langenhagen und geht über 40 Stunden, in Präsenz oder online. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Schwerer Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße 410

2. Februar 2023/in Region Hannover

SEHNDE (PM). Heute am frühen Abend stieß auf der Landstraße 410 zwischen Ingeln–Oesselse und Müllingen ein Seat Arosa gegen ein Brückengeländer. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Gegen 18:26 Uhr geriet ein Richtung Müllingen fahrender Seat auf der Landstraße 410 in Höhe der Autobahnunterführung von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte mit der Leitplanke und einem Brückengeländer, danach kam der Pkw in einem Straßengraben zum Liegen. Unfallzeugen setzten sofort einen Notruf ab. Da noch mehrere Personen eingeklemmt sein sollten, alarmierte die Regionsleitstelle Hannover umgehend die Ortsfeuerwehren Müllingen–Wirringen, Sehnde und Wassel sowie den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Angaben nur teilweise. Der Fahrer war allein beteiligt und hatte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien können. Der ansprechbare Mann wurde durch Ersthelfer betreut. Infolge des heftigen Zusammenstoßes war die Fahrertür herausgerissen und mit dem Brückengeländer verdreht. Der Pkw lag seitlich in einem Graben. Die Notfallsanitäter der Ortsfeuerwehr versorgten den Mann zunächst bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus transportiert.

Während der Versorgung des Verletzten, sperrte die Feuerwehr die Straße ab und leuchtete die Einsatzstelle für die Landung des Rettungshubschraubers „Christoph Niedersachsen“ aus. Durch die Lage des Fahrzeugs konnte die Batterie bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes nicht abgeklemmt werden und die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher.

Zur Unfallursache hat der Verkehrsunfalldienst der Polizei noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Während der Rettungsmaßnahmen und der Fahrzeugbergung, war die Landstraße für den Verkehr und den öffentlichen Busverkehr voll gesperrt. Die Ortsfeuerwehren Müllingen–Wirringen, Sehnde und Wassel waren mit 7 Einsatzfahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungstransportwagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Rettungshubschrauber vor Ort.

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