LEHRTE (PM). Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte wurden am Dienstag, dem 24.01.2023 zu einem Feuer im 1. Obergeschoss eines leerstehenden Gebäudes alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht, da eine weithin sichtbare Rauchsäule mit tiefschwarzem Qualm aufstieg.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte ein Haus auf einem stark verwilderten Gelände vor, welches im 1. Obergeschoss und bereits aus dem Dach brannte. Der erste Löschangriff wurde mit 2 C-Rohren vorgenommen, um das Ausbreiten des Feuers einzuschränken. Von der Drehleiter wurde ein Löschangriff von oben vorgenommen. Auf Grund der verwilderten Lage der Einsatzstelle war dies jedoch schwierig, da die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht direkt an das Gebäude herankamen und sich die Zuwegung generell als extrem schwierig heraus stellte. Um einen weiteren Zugang zum Brandobjekt zu erlangen, war deshalb erforderlich, einen Weg durch das stark verwilderte Gelände mittels Kettensäge zu schaffen.
Zur Unterstützung wurden dann der 2. und 3. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte bestehenden aus der Ortsfeuerwehren Ahlten, Aligse und Steinwedel angefordert.
Da beide Giebel des Gebäudes durch die Brandeinwirkung stark Einsturzgefährdet waren, entschieden sich die Einsatzkräfte einen der beiden Giebel mittels eines Seils einzureißen, um sich bei den weiteren Löscharbeiten nicht zu Gefährden. Im weiteren Verlauf stürzte dann jedoch der Schornstein selbständig ein und riss weitere Teile des Dachstuhls mit sich.
Zur Wasserversorgung mussten weite Strecken zurück gelegt werden, da nahe Hydranten teilweise durch Autos verstellt waren.
Nach dem der sichtbare Brand gelöscht war, bedeckten die Einsatzkräfte das Objekt mit Schaum um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Dies gestaltete sich auf Grund der weiteren Einsturzgefahr schwierig.
Nach dem das Gebäude eingeschäumt war und kein Qualm mehr zu erkennen war, wurde der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren insgesamt 71 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen.
Da jedoch das Gebäude teilweise eingestürzt war, konnten in einzelnen zwischenräumen Flammen entstehen die dann erneut zu Alarmierungen gegen 20 Uhr und am Mittwoch, dem 25.01.2023 gegen 7:23 führten.
WUNSTORF (cmm). Am gestrigen Dienstag wurde der Polizei gegen 18.45 Uhr ein 14-Jähriger als vermisst gemeldet. Nach Hinweisen eines Gleichaltrigen wurden die Suchmaßnahmen entlang einer Bahnstrecke und in einem nahegelegenen Waldgebiet intensiviert. Auch Personen-Suchhunde wurden dabei eingesetzt. Bereits gestern wurde die Suche durch einen Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera unterstützt.
Seit den frühen Morgenstunden sind mehr als 180 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren und Johannitern an der großangelegten Suche beteiligt.
Wegen der weiträumigen Suchaktion wurde die angrenzende Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt. Es kommt zu Verspätungen.
Um 10.45 Uhr teilt die Deutsche Bahn dazu auf Twitter mit, dass die Streckensperrung aufgehoben wurde. Derzeit verkehren die Züge zwischen Wunstorf und Hannover Hbf mit verminderter Geschwindigkeit. Es kommt zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten in beide Richtungen.
REGION HANNOVER (PM). Mit Mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren.
Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengängen der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.
Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.
Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schüler*innen ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolvent*innen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fachoberschule und Berufsoberschule an.
Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2023 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 22 068 – 0 oder am Donnerstag, 2. Februar 2023, von 17 bis 19 Uhrbeim Infoabend zur Berufsorientierung der BBS 3 in der Bauhalle in der Ohestraße 3 oder unter www.bbs3-hannover.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.
LANGENHAGEN (red). Zurzeit befindet sich die Feuerwehr Langenhagen auf einem Einsatz an der IGS Langenhagen. Dort wurde vermutlich in einer Toilette Reizgas versprüht.
Nach ersten Informationen gab es dabei vier leichtverletzte Schüler, die von einer Besatzung der drei eingesetzten Rettungswagen ambulant vor Ort versorgt wurden. Zwei betroffene Schüler sollen in Begleitung ihrer Eltern einem Arzt vorgestellt werden.
Die Feuerwehr belüftet derzeit den betroffenen Gebäudeteil.
HANNOVER (PM). In der Region Hannover warnen aha und der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser-, und Kreislaufwirtschaft gemeinsam vor der falschen Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und Batterien. Dafür ist der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) der Kampagne „Keine Akkus einwerfen“ des BDE beigetreten.
An diesem Dienstag haben aha – Geschäftsführer Thomas Schwarz und BDE- Präsident Peter Kurth gemeinsam die Aktion in Hannover vorgestellt und dabei auch mahnende Beispiele der Folgen falsch entsorgter Batterien und Akkus präsentiert.
Zum Informationspaket über die Batteriegefahren gehören auch Aufkleber, die als Hinweise auf Restmülltonnen vor dem falschen Einwurf warnen sollen. Seit dem Herbst wurden in Stadt und Umland der Region Hannover mehr als 250.000 Warnsticker auf Restmülltonnen angebracht; aus gutem Grund, denn fast täglich ereignen sich deutschlandweit Brandfälle durch falsch entsorgte Akkus und Batterien.
Lithium-Ionen-Akkus gehören seit Jahren zum Alltag: im Jahr 2019 kamen rund 12.700 Tonnen dieser Kraftpakete in Geräten wie Handys, Laptops, E-Bikes in den Umlauf, Tendenz weiter stark steigend.
Viele Verbraucher wissen jedoch nicht, dass jede dieser Batterien durch Beschädigung zum gefährlichen Brandauslöser werden kann. Ein Lithium-Ionen-Akku läuft, anders als etwa eine Alkali-Batterie, bei einer Beschädigung nicht einfach aus, sondern kann eine enorme Hitze verbreiten. Versuche haben gezeigt, dass auch speziell abgeschirmte Akkus dabei Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius entwickeln können.
Um dies zu verhindern, müssen diese Geräte nach ihrem Gebrauch in Batteriesammelbehältern im Einzelhandel oder auf Wertstoffhöfen mit abgeklebten Polen gesondert gesammelt und anschließend speziell behandelt werden.
In der Praxis stellt sich die Situation jedoch anders dar. Da landen Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus oftmals aus Unachtsamkeit oder Unwissen zur Entsorgung in der Restabfalltonne. Die unsachgemäße Entsorgung bringt die Beschäftigten von Entsorgungsbetrieben in Gefahr und verhindert außerdem, dass die in den Batterien enthaltenen Materialien recycelt werden können.
aha hat die Gefahren der falschen Entsorgung erkannt und beteiligt sich als Partner an der Kampagne des BDE und seiner Mitgliedsunternehmen. „Jede einzelne gebrauchte Batterie, die Kundinnen und Kunden bei aha abgeben, ist ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Umwelt. Durch die richtige Entsorgung wollen wir die Brandgefahr minimieren und die Batterien durch getrennte Sammlung und Recycling im Kreislauf halten. Achtlos in den Hausmüll geworfene Batterien können bereits beim Entleeren der Tonne ins Müllfahrzeug beschädigt werden und sind somit die Ursache vieler Brände. aha bittet alle Kundinnen und Kunden beide Pole einer Batterie mit einem Klebestreifen abzukleben und somit die Auslösung eines Brandes zu verhindern. Im Haushalt sollten die Altbatterien separat gelagert werden. So vermeidet man Kurzschlüsse. Falsch entsorgte Batterien und Akkus verursachen hohe Sachschäden und können für Beschäftigte in der Entsorgungswirtschaft potenziell lebensgefährlich sein.“, erklärt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz.
aha nimmt Gerätebatterien, zum Beispiel aus Taschenlampen, Uhren und Radios an. Bis zu 30 Kilogramm an gefährlichen Abfällen können die Kundinnen und Kunden täglich kostenlos auf den Wertstoffhöfen der Region Hannover oder der Deponie Hannover im Sonderabfallzwischenlager abgeben.
BDE-Präsident Peter Kurth begrüßt, dass aha nun Partner in Sachen Warnung, Aufklärung und Information rund um die Batterieentsorgung ist.: „Ich freue mich sehr, dass aha mit uns zusammen unsere Batteriekampagne bestreitet. Seit Jahren weisen wir auf die buchstäbliche Sprengkraft hin, die Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus bei falscher Entsorgung entfalten können. Die ständig auftretenden teils schweren Brandfälle in Müllfahrzeugen und Anlagen sind daher für uns Anlass, immer wieder auf die dramatischen Folgen falscher Batterieentsorgung hinzuweisen und eine sachgerechte Entsorgung anzumahnen. Ein Feuer führt nicht nur zum Verlust der dringend benötigten Rohstoffe. Es ist in erster Linie eine lebensgefährliche Bedrohung für die Mitarbeiter in den Unternehmen, aber auch eine Gefahr für die Verbraucher. Auch die wirtschaftlichen Folgen solcher Brandfälle sind für die Unternehmen schwerwiegend.“
In diesem Zusammenhang mahnte Kurth auch ein Verbot der immer stärker auf den Markt drängenden Einweg- E- Zigaretten an, in denen ebenfalls Lithium – Ionen – Akkus verbaut sind: „Auch Einweg-E-Zigaretten werden mit Lithium- Ionen-Akkus betrieben. Landen diese fälschlicherweise im Restmüll oder in der Papiertonne, haben wir dieselben dramatischen Folgen. Die steigenden Absatzzahlen bei Wegwerf-Elektrozigaretten verschärfen die ohnehin schon bestehende Brandgefahr in unverantwortlicher Weise. Zudem muss der falsche Einsatz von Rohstoffen in Einweg-E-Zigaretten sofort ein Ende finden. Der Freistaat Bayern hat dazu eine Bundesratsinitiative gestartet. Wir hoffen, dass sich auch alle anderen Bundesländer dieser Verbotsforderung anschließen. “
Die Kampagne des BDE ist im Juli 2020 an den Start gegangen. Bis heute wurden in Deutschland und Österreich weit mehr als eine Million Warnaufkleber auf Abfalltonnen und Behältern angebracht.
LAATZEN (PM). Ob von unterwegs oder zu Hause – dank des neuen Klimamonitors des Energiedienstleisters enercity lassen sich ab sofort Stromerzeugung und -verbrauch der Stadt Laatzen ganz einfach ablesen.
„Bürgerinnen und Bürgern der Stadt können nun anhand des Monitors im Viertelstunden-Takt den vor Ort erzeugten und verbrauchten Strom in Laatzen live mitverfolgen. Das schafft Transparenz und trägt dazu bei, die Energiewende in unserer Stadt sichtbar zu machen“, freut sich Laatzens Bürgermeister Kai Eggert beim Neujahrsempfang der Stadt, bei dem der Monitor erstmals präsentiert wurde.
Der Klimamonitor visualisiert in einer anschaulichen, sich automatisch aktualisierenden Grafik die aktuellen Wetterdaten, den Netzbezug und die Stromerzeugung. Diese wird aufgeteilt nach Strom aus Wind, Photovoltaik, Biogas und konventionellen Quellen, wie u.a. Blockheizkraftwerken. Angezeigt wird die Anzahl der Anlagen und deren jeweilige Auslastung. Auch die Verteilung des Verbrauchs auf öffentliche Gebäude, Privathaushalte, Gewerbe und Industrie kann dank des Klimamonitors nachverfolgt werden. Zudem werden die CO²-Emissionen, die täglich vermieden werden, abgebildet. Zur besseren Übersicht und Vergleichbarkeit werden auch Tages-, Wochen-, Monats- sowie Jahreswerte zur Verfügung gestellt.
„In Laatzen bietet zurzeit noch Windkraft das größte Potenzial zur regenerativen Stromerzeugung. Unser Solarpotenzial auf Laatzens Dächern beträgt knapp 260.000 kWp, sodass ich davon ausgehe, dass die Sonnenenergie die Windkraft bald überholt“, so Eggert weiter.
„Echt- und Prognosedaten der unterschiedlichen Erzeugungsarten sind die Basis für den Klimamonitor, der die Energiewende in Laatzen transparent macht, Klarheit über den Energieverbrauch schafft, sowie Optimierungs- und Einsparpotenzial aufzeigt. Das ist die Basis für die künftigen Entwicklungen hin zu einer CO²-neutralen Zukunft“, erklärt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. Die statistischen Funktionen des Klimamonitors werden auch als Controlling-Instrument zum Ausbau der erneuerbaren Energien, speziell der Photovoltaik, genutzt.
LAATZEN (PM). Nicht nur Besucherinnen und Besucher des Familienzentrums oder der Sporthalle Rethen können nun aufatmen, dass sich die Parkplatzsituation in der Braunschweiger Straße entspannt. Insbesondere für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Gleidingen und Rethen steht in Zukunft mehr Platz zur Verfügung, wenn sie mit dem Auto zur Wache kommen.
„Mit der Freigabe des Parkdecks schaffen wir eine erhebliche Entlastung der angespannten Verkehrssituation in der viel befahrenen Braunschweiger Straße.“ Stadtrat Axel Grüning.
Bereits in der Bauphase der Feuerwehr für die Wehren Gleidingen und Rethen regte der Verwaltungsvorstand an, zusätzlichen Parkraum für die Einrichtungen Sporthalle und Familienzentrum zu schaffen. Bei Veranstaltungen in diesen Einrichtungen kam es immer wieder zu Problemen im Parkplatzangebot und im Verkehrsfluss in der Braunschweiger Straße. Der Entwurf des Hochbauteams der Stadt Laatzen sollte die Gebäudeflucht der Straße aufnehmen und sich in der Höhe eher zurücknehmen. Durch den Höhenunterschied von der Hildesheimer Straße zur Braunschweiger Straße von 2,50 m, kann der Autoverkehr von der Braunschweiger Straße aus jetzt fast ebenerdig einfahren. Entwurf und Planung des Parkdecks wurden unter Regie von Architekt Stefan Franke aus dem Team Hochbau umgesetzt.
Die obere Parkplatzebene dient der Feuerwehr für Parkplatz- und Übungsflächen. Hier sind 38 Stellplätze für die Feuerwehrleute reserviert. Die Zufahrt ist mit einer Schranke versehen, damit nur Berechtigte diese Ebene nutzen. Das Unterdeck ist zum Parken für die Öffentlichkeit freigegeben. Hier gibt es nun 22 Parkplätze für Autos, sowie ein Abstellbereich für Motorräder. Auch ein Behindertenparkplatz ist vorhanden und der Zugang behindertengerecht. Der Abstellbereich für Fahrräder wird weiterhin vor der Turnhalle und nicht im Parkdeck sein, um Gefährdungen zwischen Autofahrern und Radfahrern zu vermeiden.
„Die Sporthalle und das Familienzentrum werden sehr gut angenommen und bieten viele Veranstaltungen an. Hier ist also Bedarf für öffentliche Parkplätze. Aber auch die Kameradinnen und Kameraden müssen zügig zu ihren Einsätzen kommen und benötigen dafür ausreichend Parkplätze – insbesondere, weil sich hier zwei Wehren ein Gebäude teilen.“ Ortsbürgermeister Ernesto Nebot Pomar
Dass sich die Eröffnung um einige Monate verzögerte, ist überwiegend den mittlerweile erheblichen Lieferschwierigkeiten bei Baumaterial geschuldet. Doch auch die Feuerwehr trat mit dem Wunsch an die Stadt heran, dass auch schwere Fahrzeuge das obere Geschoss befahren können. So musste die Statik noch einmal verändert werden.
Die Rohbauarbeiten begannen im September 2021 und wurden zum Jahresanfang 2022 fertiggestellt. Im Winter 2021 und Frühjahr 2022 mussten die Abdichtungsarbeiten jedoch für drei Monate ruhen, da die Bauteiltemperaturen unter 7°C keine Verarbeitung der Materialien zuließen. Falsch gelieferte Abflussrinnen und ein verspäteter Einbau der Rampenasphaltfläche verlängerten die Bauzeit. Im Dezember 2022 konnte das Parkdeck schließlich fertiggestellt werden. „Das Parkdeck sollte sich von der Architektur in der Straßengestaltung eher zurücknehmen und nicht so wuchtig aussehen, sowie in der Gestaltung der Straßenfassade das Klinkermauerwerk vom Familienzentrum aufnehmen. So fügt es sich gut in die Nachbarschaft ein. Es ist außerdem offen und hell gestaltet, damit sich alle Nutzerinnen und Nutzer sicher fühlen. Im Frühjahr werden wir noch die Grünflächen um das Parkdeck herum bepflanzen lassen.“ Stefan Franke, Architekt der Stadt Laatzen.
Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1.420.000 Euro. Hierin enthalten ist der Einbau einer Rigole zur Abflussminderung als Auflage für den Gewässerschutz. Von den Gesamtkosten werden 370.000,- Euro vom Land Niedersachsen gefördert.
299LAATZEN (PM/red). Aufgrund möglicher Kampfmittelfunde wird die Bevölkerung am 5. März in Laatzen-Mitte sowie in Teilen von Rethen und Grasdorf evakuiert.
Bei den im September durchgeführten ersten Kampfmittelsondierungen wurden in den Bereichen Erich-Panitz-Straße und B443 jeweils Auffälligkeiten festgestellt. Möglicherweise befinden sich an diesen Stellen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Daher werden die Bereiche Anfang März geöffnet, die Umgebung auf einen Kampfmittelfund und damit verbundene potenzielle Entschärfungs- oder Sprengmaßnahmen vorbereitet.
Um eine mögliche Gefährdung zu vermeiden, wird die Bevölkerung am Tag der Kampfmittelräumung in einem Radius von einem Kilometer um die Verdachtspunkte herum evakuiert. Betroffen sind insgesamt 12.287 Haushalte mit ca. 20.000 Personen. Eine Karte sowie eine Straßenliste zu den betroffenen Gebieten liegt dieser Meldung bei.
Für den Verdachtspunkt an der B443 ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) Straßenbaulastträgerin. Im Verdachtspunkt der Erich-Panitz-Straße ist die Region Hannover Straßenbaulastträgerin. Die Kommunikation übernimmt für beide Maßnahmen die Stadt Laatzen.
Für den Verdachtspunkt an der Erich-Panitz-Straße wird die Maßnahme am Sonntag, dem 5. März 2023, durchgeführt. Im Vorfeld sind mehrere Tage vorbereitende Maßnahmen notwendig. In dieser Zeit sind bereits Straßensperrungen vorgesehen. Auch der Öffentliche Personennahverkehr wird nur eingeschränkt nutzbar sein.
Für Personen, die keine Möglichkeit zu einem anderweitigen Aufenthaltsort an diesem Tag haben, wird ein Notquartier zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen sowie Transportmöglichkeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Zur Kommunikation:
Ab Ende Januar startet die Stadt Laatzen eine ausführliche Informationskampagne für alle Haushalte, Einrichtungen und betroffenen Bereiche. Sämtliche aktuellen Informationen sind auf einer eigenen Website der Stadt zu finden und werden auf aktuellem Stand gehalten. Bereits im Vorfeld wird eine Telefon-Hotline eingerichtet. Presse und Öffentlichkeit werden laufend über die vorgesehenen Maßnahmen informiert.
Weitere aktualisierte Informationen zur Evakuierung werden auf der Seite www.laatzen.de veröffentlicht und in der Presse bekannt gegeben.
BURGDORF (PM). Gestern Abend um 17:49 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Burgdorf zusammen mit der Ortsfeuerwehr Dachtmissen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zur die K124 Sorgensen Richtung Weferlingsen gerufen.
Ein Fahrzeug prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum, wurde augenscheinlich zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb dort anschließend stehen.
Die Rettung gestaltete sich als sehr aufwendig, da der Fußraumbereich stark deformiert war. Mithilfe von 2 Mehrzweckzügen wurde der Bereich auseinandergezogen, sodass die eingeklemmte Person anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden konnte.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Ortsfeuerwehr Weferlingsen mit alarmiert.
Zur Unterstützung der technischen Rettung wurde das THW, Ortsverband Burgdorf, mit 1 Fahrzeug hinzualarmiert. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten wurde die Strecke gesperrt. Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet.
Im Einsatz waren vonseiten der Feuerwehr 9 Fahrzeuge mit insgesamt 35 Personen, NEF und RTW, Polizei sowie das THW.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise
HANNOVER (ots). Am Sonntag, 15.01.2023, ist ein 53-Jähriger mit seinem Fahrzeug zwischen den Ortschaften Sorgensen und Weferlingsen von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geschleudert. Der Fahrer wurde im Pkw eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 53-Jährige mit seinem Kia Sportage gegen 17:40 Uhr die K 124 aus Sorgensen kommend in Richtung Weferlingsen. Kurz hinter dem Ortsausgang Sorgensen kam der Fahrer aus bislang unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab, prallte mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum, schleuderte herum und prallte im weiteren Verlauf frontal gegen einen weiteren Baum. Im Anschluss schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kam dort zum Stehen. Durch den Aufprall war das Fahrzeug derartig zerstört, dass der Fahrer im Kia eingeklemmt und durch die Freiwillige Feuerwehr befreit werden musste. Der 53-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden wird auf etwa 9.000 EUR geschätzt. Für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die K 124 bis etwa 22:30 Uhr gesperrt.
Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen, beziehungsweise Hinweise zum Fahrverhalten des 53-Jährigen geben können. Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 melden.
REGION HANNOVER (PM). Gutes Hören ist die Basis für die gesunde Entwicklung von Kindern – umso wichtiger, Einschränkungen des Hörvermögens frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Region Hannover und das Deutsche HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben auf Initiative der Hörregion gemeinsam ein Forschungsprojekt auf den Weg gebracht, das mit zusätzlichen Hörtests in den Schuleingangsuntersuchungen untersucht, wie gut die Kinder in der Region Hannover hören können.
„Allen Kindern die gleichen Chancen für einen guten Start in der Schule und in ihr späteres Leben zu ermöglichen, ist uns ein großes Anliegen. Hören ist nicht nur wichtig für die sprachliche Entwicklung von Kindern, für das Lernen von Lesen und Schreiben. Auch die emotionale Entwicklung und das soziale Miteinander hängen stark von der Hörfähigkeit ab“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Ziel unserer Pilot-Studie ist es, Hörbeeinträchtigungen möglichst früh zu entdecken und alle betroffenen Kinder effektiv zu unterstützen“, ergänzt Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke.
Ein subjektiver Hörtest wird bei jeder Schuleingangsuntersuchung standardmäßig durchgeführt. Dabei hören die Kinder unterschiedliche Tonfrequenzen in steigender Lautstärke und müssen angeben, ab wann sie den Ton hören (Tonaudiogramm). Seit Beginn der Studie im Oktober vergangenen Jahres bietet das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region Hannover in den Schuleingangsuntersuchungen eine zusätzliche objektive Hörprüfung an: die Messung der otoakustischen Emissionen, die sogenannte OAE-Messung. Dieses objektive Messverfahren prüft, ob das Innenohr des Kindes gut funktioniert.
„Viele Eltern kennen das bereits vom Neugeborenen-Hörscreening. Das Gute an diesem zweiten Messverfahren ist, dass es nicht an die Mitarbeit des Kindes gebunden ist und damit mögliche Sprach- und Verständnisbarrieren überwindet. Es gab in den vergangenen Wochen bereits erste Fälle mit unterschiedlichen Ergebnissen der beiden Messverfahren. Diese Kinder können wir dann direkt an die HNO-Ärzt*innen in der Region Hannover verweisen, die über das Projekt informiert worden sind“, berichtet Dr. Andrea Wünsch, Teamleitung des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region Hannover.
Die Ärzt*innen des Teams sehen jedes Jahr alle rund 12.000 Kinder des aktuellen Einschulungsjahrgangs, daher bieten die Schuleingangsuntersuchungen die beste Möglichkeit einer engmaschigen Testung des Hörvermögens. „Die Teilnahme an den zusätzlichen objektiven Hörprüfungen ist selbstverständlich völlig schmerzfrei und für alle Kinder freiwillig, wird aber sehr gut von den Kindern und Eltern angenommen. Das zeigt auch, dass schon viele Menschen für gutes Hören sensibilisiert sind“, so Prof. Dr. Anke Lesinski–Schiedat von der MHH.
Impulsgeberin für die Studie ist die Initiative Hörregion der Region Hannover, die zahlreiche Projekte für gutes Hören von klein auf bis ins hohe Alter fördert. „Die zusätzlichen OAE-Messungen sind ein wichtiger Baustein, um mögliche Schwachstellen in der Versorgung von Kindern zu identifizieren und in der Folge Lösungen zu entwickeln“, sagt der Leiter der Hörregion, Nils Meyer. „Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, die sicher auch überregional von Interesse sind.“
Das Hörscreening ist zunächst auf ein Jahr angelegt und wird anschließend ausgewertet. Unterstützt wird die Studie von der Firma Diatec Diagnostic GmbH, die der Region Hannover 20 OAE-Messgeräte (MAICO EroScan) zur Verfügung gestellt hat.
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.
Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERTREJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.