BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Evakuierung in Laatzen

Evakuierung Laatzen: Halteverbote in Rethen am 5. März

22. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Am Sonntag, dem 05.03.2023, müssen Bewohnerinnen und Bewohner einiger Alten- und Pflegeheime aus Laatzen-Mitte im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen wegen möglicher Kampfmittelfunde in Rethen untergebracht werden.

Um die Evakuierung möglichst reibungslos und ohne unnötige Verzögerungen zu ermöglichen, werden in den Bereichen um die Grundschule Rethen, das Familienzentrum Rethen und die Sporthalle Rethen Haltverbote für den 05.03.2023 eingerichtet.

Die Evakuierung beginnt bereits am frühen Morgen des 05.03.2023. Fahrzeuge, die an diesem Tag im Haltverbot stehen, werden durch ein von der Stadt Laatzen beauftragtes Unternehmen auf Kosten der Halterin/des Halters entfernt.

Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner, die Stadtverwaltung sowie die Hilfsorganisationen bei der Evakuierung zu unterstützen und so einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Evakuierung in Laatzen

Evakuierung in Laatzen: Auf den 5. März vorbereiten

21. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). In Laatzen-Mitte sowie Teilen von Rethen und Grasdorf müssen am Sonntag, dem 05. März, aufgrund einer Kampfmittelräumung alle Personen um 7:00 Uhr das Evakuierungsgebiet rund um die drei Verdachtspunkte verlassen.

Hier sind einige Hinweise zur Tagesgestaltung.

Wohnung oder Haus vorbereiten:

Evakuierte sollten in ihrem Haus oder ihrer Wohnung Fenster und Türen schließen. Die Haustür soll abgeschlossen werden. Licht, Fernseher und Radio bitte ausschalten, Kerzen ausmachen, die Wasserhähne schließen und sicherstellen, dass Gas- und Elektroherde abgestellt sind.

Unterkunft:

Sinnvoll ist, sich rechtzeitig eine anderweitige Unterkunft zu suchen. Wer bei Freunden oder Verwandten unterkommen kann, sollte diese Möglichkeit für den Zeitraum der Evakuierung nutzen. Die Stadt Laatzen bietet in der „Blauen Schule“ in Bemerode (IGS Kronsberg Nebenstelle), Friedrich-Wulfert-Platz, 30539 Hannover eine Notunterkunft an. Es ist jedoch niemand verpflichtet, diese zu nutzen.

Kinder:

Empfehlenswert ist, Spielzeug und warme Kleidung oder eine Decke mitzunehmen. Familien mit kleinen Kindern müssen Wickel-Utensilien und Babynahrung selbst mitbringen. In der Notunterkunft wird es zeitweise ein Beschäftigungsprogramm für Kinder geben. Die Aufsichtspflicht liegt aber während des gesamten Aufenthaltes bei den Erziehungsberechtigten.

Haustiere:

Haustiere können und sollten zu Hause bleiben. Wer das nicht will, muss sein Tier entweder vorher anderweitig unterbringen oder mitnehmen. Zur Notunterkunft können Haustiere in einer Transportbox oder an der Leine mitgebracht werden. Tierfutter muss selbst mit in die Unterkunft gebracht werden. Für Tiere, die in der Wohnung bleiben, sollte genug Futter und Wasser bereitgestellt werden für den Fall, dass die Evakuierung länger als geplant dauert. Während der Dauer der Maßnahmen ist eine Rückkehr in das Haus oder die Wohnung zur Versorgung der Tiere nicht möglich.

Transport:

Ab 7:00 Uhr stehen im gesamten Evakuierungsgebiet kostenfrei Busse der ÜSTRA zur Verfügung, die zur Unterkunft fahren. Weitere Informationen folgen in Kürze durch die ÜSTRA.

Evakuierung in Laatzen: Auf den 5. März vorbereiten – Evakuierungsbereich Laatzen

Der betroffene Evakuierungsbereich © Stadt Laatzen

Ein Krankenwagen des DRK bei einer Evakuierung© Bernd Günther

Evakuierung Laatzen: Notunterkunft und Krankentransport am 5. März

17. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Ab sofort können Kranken- und Rollstuhltransporte zur Notunterkunft in der Blauen Schule in Bemerode über eine Hotline des DRK angemeldet werden.

Am Sonntag, dem 5. März, müssen im Rahmen einer Kampfmittelräumung alle Personen ab 7:00 Uhr das Evakuierungsgebiet rund um die zwei Verdachtspunkte verlassen. Dies betrifft auch Menschen, die häuslich versorgt werden.

Achtung: Deren Unterbringung in einer Kurzzeitpflege und der Transport dorthin müssen durch Angehörige selbst organisiert werden.

Für alle Menschen, die nicht selbst einen Aufenthaltsort gefunden haben, bietet die Stadt Laatzen in der „Blauen Schule“ in Bemerode (IGS Kronsberg Nebenstelle), Friedrich-Wulfert-Platz, 30539 Hannover eine Notunterkunft an.

Am Tag der Evakuierung stehen ab 7:00 Uhr morgens im gesamten Evakuierungsgebiet kostenfrei Busse der ÜSTRA zur Verfügung, die zur Unterkunft fahren. Da nur wenige Parkplätze bei der Unterkunft zur Verfügung stehen, werden alle Anreisenden gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Pflegebedürftige oder stark eingeschränkte Personen, die selbst nicht mobil und auf einen speziellen Transport angewiesen sind, können ab sofort für einen Liegend- oder Rollstuhltransport angemeldet werden. Der Transport wird ausschließlich zur Notunterkunft und nach Ende der Maßnahmen wieder zurück nach Hause durchgeführt.

So erreichen Sie die Tranport-Hotline vom DRK

Um Transportkapazitäten rechtzeitig zu planen, melden sich Pflegende bitte bis Freitag, 3. März, mit Informationen zum Zustand des zu Transportierenden beim Deutschen Roten Kreuz (DRK).

Die kostenlose Transport-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar.

Transport-Hotline: 0511 – 3673 9979

Eine Evakuierung von Menschen aus Pflegeeinrichtungen wird durch die Stadtverwaltung gesondert organisiert.

Aktionstag „One billion rising“ mit toller Resonanz© Carl-Marcus Müller

Mit Stimmung und Schwung gegen Gewalt an Frauen

17. Februar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Es wurde getrommelt, getanzt und protestiert: für ein Ende der Gewalt an Frauen auf der ganzen Welt, für Gleichberechtigung, Solidarität und Menschenrechte. Bereits zum zehnten Mal fand der weltweite Tanz-Protest „One billion rising“ statt, in diesem Jahr hat auch das Frauennetzwerk Langenhagen zum Mitmachen aufgerufen – mit Erfolg: Rund 90 Tänzerinnen und Tänzer hatten sich am Dienstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Langenhagener Marktplatz zusammengefunden.

Eine Trommelgruppe der Musikschule startete die Veranstaltung mit ordentlich Rhythmus und zog zusätzlich neugierige Passanten an, die das schöne Wetter genossen. Sabrina Krinitzky, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung begrüßte die Teilnehmenden und gab in Ihrer Rede einen Überblick über das ernste Thema, das jedes Land und jede Kultur unserer Welt betrifft: „Weltweit sind Frauen und Mädchen von Gewalt betroffen. Genauer gesagt ist es jede dritte Frau, also eine Milliarde Frauen – One Billion. Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt.“ Und diese Milliarde Frauen erhebt sich an diesem Aktionstag, ist laut, ist bunt und ist präsent – um aufmerksam zu machen auf eine Situation, die ein Ende haben muss.

Aber nicht nur Frauen sind aufgerufen, zu Tanzen und aufzustehen. Auf dem Marktplatz nahmen auch einige Männer teil, darunter eine Gruppe junger Schornsteinfeger-Schüler, die zufällig vor Ort waren, aber kräftig mittanzten. „Das ist ein wichtiges Thema, das unterstützen wir natürlich!“, waren Sie sich einig.

Weitere Wortbeiträge kamen von Stadträtin Eva Bender, die noch einmal in aller Deutlichkeit das Ausmaß der Situation hervorhob: „Frauenrechte sind der Gradmesser der Demokratie und die geschlechtsspezifische Gewalt ist kein individuelles Problem der Betroffenen, sondern es ist ein gesellschaftliches.“ Die stellvertretende Vorsitzende Frédérique Anthierens sprach für den Integrationsbeirat und die Leiterin vom Ophelia Beratungszentrum, Anja Wessel-Jorißen, stellte die Hilfsangebote vor, die das Beratungszentrum an betroffene Frauen richtet.

Und danach wurde getanzt! Der Song „Break the chain“ von Künstlerin Tena Clark ist die Hymne des Aktionstages und die Grundlage für die heutigen Tanz-Proteste auf der ganzen Welt. Angeleitet von Vanessa Smorra, einer angehenden Tanzlehrerin der Tanzschule Gräper wurden erst die einzelnen Schritte als Trockenübung geprobt, bevor es zur Musik bunt und lebendig wurde. Und das hatte es in sich – die tanzende Gruppe war so mitreißend, dass immer mehr Menschen stehen blieben, wenn nicht sogar mittanzten.

Sabrina Krinitzky war tief beeindruckt von der Anteilnahme und dem gelungenen Auftakt für Langenhagen: „Das werden wir in jedem Fall auch im kommenden Jahr wieder machen.“

Gefahrguteinsatz Langenhagen

1000 l Wasserstoffperoxid laufen im Gewerbegebiet aus

16. Februar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN/GODSHORN (PM/red). Am gestrigen Mittwoch, 15. Februar 2023 gegen 22.30 Uhr, wurden die  Feuerwehr Langenhagen zu einem ABC-Gefahrguteinsatz in das Godshorner Gewerbegebiet alarmiert.

Bei Verladearbeiten in einem Betrieb an der Münchner Straße wurde durch einen Gabelstaplerfahrer ein Gefahrstoffbehälter mit 1000 l Wasserstoffperoxid beschädigt. Der Behälter war durch die Beschädigung nahezu vollständig ausgelaufen und der Stoff hatte sich großflächig im Gebäude verteilt.

Wasserstoffperoxid wird oftmals als Bleich- und Desinfektionsmittel eingesetzt, kann jedoch in hoher Konzentration auch starke Verätzungen an Haut und Atemwegen hervorrufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr Langenhagen war das Gebäude bereits durch die Verantwortlichen vor Ort geräumt. Die Feuerwehr sperrte umgehend den Bereich ab und sicherte den Behälter. Anschließend wurde die Halle belüftet, der Stoff mit Wasser ausgespült und aufgefangen.

Unter Einsatzleitung von Michael Schuster waren ca. 60 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen. Einsatzende der Ehrenamtlichen war gegen 2.00 Uhr. Danach folgte noch die Einsatznachbereitung und die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.

Hackerangriff auf die Webseiten von Flughäfen© Bernd Günther

Hackerangriff legt Webseiten von Flughäfen lahm

16. Februar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (red). Seit Donnerstagmorgen haben Hacker die Webseiten gleich mehrerer Flughäfen lahmgelegt. Dabei ist auch der Flughafen Hannover betroffen.

Wie der Flughafen Hannover mitteilte, ist aber nur die Webseite des Flughafens betroffen. Angesicht des morgigen Streiks von ver.di können sich aber Fluggäste zurzeit nicht über die Webseite informieren. Sie müssen auf die Webseiten ihrer Fluggesellschaft ausweichen. Wenn man über einen Browser die Flughafenseite aufruft, bekommt man eine Fehlermeldung.

Zu den angegriffenen Webseiten zählen auch die der Flughäfen Nürnberg, Düsseldorf und Dortmund. Erste Vermutungen sollen auf einen Angriff einer russischen Hackergruppe schließen. Diese hatte durch gezielte massive Aufrufe die Server überlastet und damit den Zusammenbruch ausgelöst. Insgesamt sechs Flughäfen sollen von der Cyberattacke betroffen sein. Die regulären Systeme der Flughäfen außerhalb der Webseite laufen aber ohne Beeinträchtigung.

In den Abendstunden war die Webseite des Flughafens Hannover wieder online.

aha wird bestreikt© Bernd Günther

aha wird am 21. Februar bestreikt

15. Februar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am 21. Februar 2023 wird aha bestreikt. An diesem Tag werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Servicetelefon ist nicht besetzt.

Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover. Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma RMG im Umland von Hannover durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen.

Die an diesem Tag ausgefallene Entsorgung von Abfällen und Wertstoffen wird nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

Kimberly Wehr

Die Wedemärkerin Kimberly Wehr stellt ihren Debütroman vor

13. Februar 2023/in Kultur, Region Hannover

WEDEMARK (bg). Während die junge Autorin in ihrem Berufsalltag beim Deutschen Roten Kreuz Leben rettet und anderen in Notlagen hilft, hat sie sich in ihrer Freizeit ganz und gar dem Schreiben von Romanen verschrieben. Ihr Debütroman „Sag meinen Namen“ ist so emotional und gefühlvoll geschrieben, dass wir die Wedemärkerin gerne einmal vorstellen möchten.

Früher war es vorwiegend Spannung, heute tiefgehende Gefühle, die Kimberly Wehr in ihrer Leserschaft bewirken möchte. Schon als Kind schrieb die Wedemärkerin Geschichten, zu Beginn der weiterführenden Schule entstanden die ersten Seiten ihres ersten Buchprojekts. „Ich schöpfe Inspiration aus meiner Welt, aus Gesprächen, Orten und noch so unscheinbaren Situationen. Bei meinem ersten Projekt war es eine Busfahrt zur Schule. Es war so neblig, dass man nur ein paar Meter weit sehen konnte. So entstand die Idee zu dem Kinderbuch ‚Die Nebelwiese‘.“, erläutert Kimberly Wehr.

Einige Anläufe und verworfene Projekte hat es gebraucht, bis Kimberly Wehr mit achtzehn Jahren die Recherche für einen Young Adult Entwicklungsroman anfing. Fast vier Jahre später veröffentlichte sie im Dezember 2022 ihr Debüt unter dem Titel „Sag meinen Namen“.

Während sie nebenberuflich nicht nur als Autorin, sondern auch als Illustratorin und Korrektorin tätig ist, arbeitet sie hauptberuflich als Rettungssanitäterin in der Region Hannover. Der Umgang mit den verschiedensten Menschen ist ihr auch beim Schreiben von Nutzen. „Man lernt ganz unterschiedliche Charaktere und bewegende Lebensgeschichten kennen. Außerdem gibt es immer wieder Berührungspunkte mit psychischen Erkrankungen“, erklärt Kimberly Wehr. Darum geht es nämlich auch in ihrem Debütroman. Die Protagonistin aus „Sag meinen Namen“ leidet seit ihrer Kindheit unter Depressionen, einer posttraumatischen Belastungsstörung und selektivem Mutismus. Immer wieder sieht sie sich während ihres Alltags mit überfordernden Situationen, Unverständnis aus ihrem Umfeld und mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dennoch gibt es Menschen, die ihr zur Seite stehen.

„Wenn ich ‚Sag meinen Namen‘ in nur wenigen Worten beschreiben müsste, würde ich sagen, die Geschichte beschreibt den Weg der Heilung. Es war mir wichtig, zu zeigen, dass dieser Weg nicht linear ist, dass Betroffene immer wieder Rückschläge, aber auch schöne Momente erleben.“ Auch der Wert der Freundschaft spielt in ihrem Buch eine wichtige Rolle.

Von Anfang an war Kimberly Wehr bewusst, dass sie ihr Debüt nicht bei einem Verlag einreichen, sondern es selbst veröffentlichen würde. Das sogenannte Selfpublishing wird heutzutage immer beliebter. Zwar sind die Kosten höher, dafür liegen alle Schritte in der eigenen Hand. So können unter anderem das Cover und das Innendesign des Buches ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Doch das war nicht der einzige Grund für die Entscheidung der Autorin. „Leider werden psychische Krankheiten in vielen Punkten immer noch tabuisiert. Ich bewege mich deshalb mit meinem Debüt in einem Nischengenre“, erklärt sie. „Aber es liegt mir sehr am Herzen, dass auch über solche Themen gesprochen wird, weil sie für viele Menschen präsent sind, ohne dass wir das zugeben oder öffentlich darüber reden möchten. Deshalb gebe ich ihnen durch meine Bücher eine Stimme.“

Zurzeit schreibt Kimberly Wehr an einem New Adult Roman, weitere Projekte sind bereits in der Planung. Zwar sollen die kommenden Bücher anderen Genres angehören, dennoch behandeln sie tiefgründige und aktuelle Themen. Nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu bewegen; das ist das Ziel der 22-Jährigen.

Das Taschenbuch zu „Sag meinen Namen“ ist im Buchhandel und auf ihrer Website erhältlich, das eBook bei Amazon. (ISBN: 978-3000736728). Wer die aufstrebende Autorin weiterverfolgen möchte, kann ihre Entwicklung und ihre neuen Buchprojekte über ihre Website verfolgen. (www.kimberlywehr.de)

Gleich mehrere Rettungswagen bei einem Einsatz© Bernd Günther

Tag des Notrufs: Rettungsdienst gerät an seine Grenzen

10. Februar 2023/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red).  „Die Einsatzkräfte der Rettungsdienste in der Region Hannover machen einen tollen Job“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Sie arbeiten unter belastenden Bedingungen und müssen einen kühlen Kopf behalten, wenn das Leben anderer Menschen in Gefahr ist.“

Krach appelliert deshalb an alle Einwohner*innen in der Region Hannover, die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen und wertzuschätzen. Er habe keinerlei Verständnis dafür, wenn Sanitäter*innen angepöbelt oder angegriffen werden, betont der Regionspräsident: „Diese Menschen retten Leben. Und wir brauchen mehr Leute, die sich diesen Job zutrauen und für eine Ausbildung zur Notfall- oder Rettungssanitäter*in entscheiden.“

Einsatzzahlen steigen kontinuierlich

Tatsächlich sind die Einsatzzahlen der Rettungsdienste in den vergangenen Jahren – bis auf das erste Corona-Jahr 2020 – kontinuierlich gestiegen. „Allein im vergangenen Jahr hatten wir im Vergleich zu 2021 einen Zuwachs um mehr als acht Prozentpunkten bei den Rettungsdienstalarmierungen im Umland“, stellt Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, fest. Sie verweist darauf, dass der unter der Nummer 116 117 außerhalb der regulären Öffnungszeiten von Arztpraxen der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung erreichbar ist. „Vermehrt berichten Rettungsdienstmitarbeitende, dass sie zu Patient*innen gerufen werden, deren Zustand an sich keine notfallmedizinische Versorgung erfordert“, ergänzt Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover. „Diese Bagatelleinsätze blockieren dann Helfende und Rettungswagen, die in anderen, lebensbedrohlichen Fällen dringend benötigt werden.“

Bessere Vernetzung ist erforderlich

Erforderlich sei eine bessere Vernetzung ambulanter medizinischer Hilfesysteme, um den Rettungsdienst zu entlasten, meint Verschaeren: „Ambulante Pflegedienste, der Hausnotruf, der Rettungsdienst und die Integrierte Leitstelle müssen zukünftig vernetzt zusammenarbeiten,“ schlägt der DRK-Vorsitzende vor und gibt ein Beispiel: „Der Rettungsdienst wird zum Beispiel auch gerufen, wenn ein Katheter-Wechsel bei einer Person erfolgen muss. Dies ist eindeutig kein Notfalleinsatz. An dieser Stelle könnte die Integrierte Leitstelle auch eine der zuständigen ambulanten Pflegestationen informieren.“

Eine zusammengeführte Gesundheitsleitstelle, die Notrufe über die 112 ebenso wie Anrufe mit dem Wunsch nach ärztlicher Hilfe über die 116117 koordiniert, ist der dringende Wunsch von Torsten Bierbrauer, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Hannover. „Wir brauchen eine Entlastung des Rettungsdienstes durch diese Vernetzung des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes mit den Rettungsleitstellen. Außerdem fordern wir den Ausbau von ergänzenden Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise dem Modellprojekt ‚Gemeindenotfallsanitäter‘ und wir befürworten die Ausweitung des Notfallkrankentransportwagens (NKTW), der sich bewährt hat und für den Transport, die Erstversorgung und die Überwachung von nicht lebensgefährlich erkrankten oder verletzten Patienten ausgerüstet ist“, so Bierbrauer.

Maren Spitzenberger, Geschäftsführerin des Arbeiter-Samariter-Bund Hannover, sagt: „Ich würde mir wünschen, dass die Kassenärztliche Vereinigung für den Bereich der niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen gemeinsam mit Krankentransportdiensten ihre Angebote überdenken und neu strukturieren. Dann würden die Patient*innen, die aus den Gründen wie Nichterreichbarkeit ihrer Hausärzt*innen, knapper Akut-Termine bei Fachärzt*innen oder aber auch der Unmöglichkeit, privat die Fahrt zum Arzt oder Krankenhaus zu organisieren, nicht auf Rettungstransportmittel zurückgreifen, die auf lebensbedrohliche Einsätze ausgerichtet sind. Das betrifft auch die Notfallambulanzen, die mit Bagatell-Verletzungen oder -Erkrankungen, die gut im niedergelassenen Bereich versorgt werden könnten, überfüllt sind, so dass unsere Rettungskräfte häufig mehrere Krankenhäuser anfahren müssen oder sehr lange warten, bis sie ihre Patient*innen an die Notfallambulanzen übergeben können.“

Region ist für die Umlandkommunen zuständig

Die Region Hannover ist Trägerin des Rettungsdienstes in den 20 Umlandkommunen rund um die Landeshauptstadt. Von insgesamt 18 Rettungswachen aus starten die Fahrzeuge zu Notfällen. Die Alarmierung erfolgt über die gemeinsame Regionsleitstelle von Stadt und Region Hannover. DRK, JUH und ASB stellen im Auftrag der Region Hannover den Rettungsdienst im Umland sicher.

Erich-Panitz-Straße stadteinwärts© Bernd Günther

Info-Brief zur Evakuierung am 5. März in Laatzen

9. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). In den kommenden Tagen erhalten alle Haushalte in Laatzen-Mitte sowie in Teilen von Rethen und Grasdorf einen Info-Brief zur Evakuierung am 5. März.

Wichtige Informationen zu den Evakuierungsmaßnahmen am Sonntag, dem 05. März, werden ab der Kalenderwoche 7 (13.-17. Februar) an alle Haushalte und Einrichtungen versendet, die im Radius zum Verdachtspunkt in Laatzen-Mitte sowie Teilen von Grasdorf und Rethen liegen. An diesem Tag werden zwei Bereiche sondiert, in denen sich möglicherweise Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Diese werden gegebenenfalls geräumt oder unschädlich gemacht.

Um eine Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden, werden vor der endgültigen Öffnung der Verdachtspunkte die Bewohnerinnen und Bewohner in einem Radius von jeweils einem Kilometer um die Verdachtspunkte evakuiert. Sie müssen ihre Wohnungen und Häuser am Sonntag, 05. März, bis spätestens 7:00 Uhr verlassen.

Der Brief beantwortet neben dem Hinweis auf den anstehenden Termin zunächst die wesentlichen Fragen rund um die Evakuierung. Darunter befinden sich Antworten darauf, wann und wie das Evakuierungsgebiet zu verlassen ist und wie sich die Einwohnerinnen und Einwohner auf den Tag vorbereiten sollten. Wichtig ist, dass sich alle Personen möglichst selbstständig ihre Abfahrt und Rückfahrt sowie einen Aufenthaltsort organisieren.

Für alle Personen, die keinen Aufenthaltsort gefunden haben, bietet die Stadt eine Notunterkunft an. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

„Wenn Sie es einrichten können und eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb des Evakuierungsbereiches finden, verlassen Sie das Gebiet möglichst schon am Samstag“, empfiehlt Bürgermeister Kai Eggert. „So vermeiden wir gemeinsam ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und Sie können am Sonntag noch ein bisschen länger ausschlafen.“

Für alle Menschen, die am Sonntag zur Unterkunft fahren möchten, stehen kostenfrei Busse der ÜSTRA zur Verfügung. Menschen, die einen Rollstuhl-Transport zur Notunterkunft benötigen, können diesen ab Mitte Februar über eine gesonderte, kostenfreie Transport-Hotline anfordern.

Die Unterbringung von häuslich versorgten Personen in einer Kurzzeitpflege sowie der Transport dorthin müssen selbst organisiert werden.

Sämtliche Informationen rund um die Evakuierung sind auf einer eigenen Website der Stadt zu finden und werden laufend auf aktuellem Stand gehalten.

Bereits im Vorfeld richtet die Stadtverwaltung außerdem ein Bürgertelefon ein, auf das ebenfalls im Schreiben hingewiesen wird. Personen, die keinen Zugang zur Website der Stadt oder weitergehende Fragen haben, erhalten hier Informationen. Erreichbar ist das Bürgertelefon ab 23. Februar unter der Rufnummer 0511 – 8205 4444.

Das Bürgertelefon ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

23.02. – 02.03.    8:00 – 18:00 Uhr
03.03. – 04.03.    7:00 – 20:00 Uhr
05.03.                    ab 6:00 Uhr bis zum Ende der Maßnahmen

Bürgermeister Kai Eggert bittet alle Menschen in Laatzen um Mithilfe: „Sprechen Sie bitte auch Ihre Nachbarn und Bekannten an. Überlegen Sie, ob es in Ihrer Nachbarschaft Personen gibt, die Hilfe benötigen und bieten Sie ihnen Unterstützung an. So können wir alle Menschen rechtzeitig erreichen und sicherstellen, dass niemand gefährdet wird.“

Seite 64 von 136«‹6263646566›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Tödlicher Verkehrsunfall auf der Westtangente in Lehrte 12. September 2026
  • Sirenennetz Langenhagen: Feuerwehr ändert Alarmierung 12. September 2026
  • Bundesweiter Warntag 2026: Warnsysteme werden am Donnerstag in Niedersachsen getestet 9. September 2026
  • Schutz vor häuslicher Gewalt: Niedersachsen stellt Weichen für Fußfessel 8. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN