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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Akkus und Batterien

„Keine Akkus einwerfen“

24. Januar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). In der Region Hannover warnen aha und der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser-, und Kreislaufwirtschaft gemeinsam vor der falschen Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus und Batterien. Dafür ist der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) der Kampagne „Keine Akkus einwerfen“ des BDE beigetreten.

An diesem Dienstag haben aha – Geschäftsführer Thomas Schwarz und BDE- Präsident Peter Kurth gemeinsam die Aktion in Hannover vorgestellt und dabei auch mahnende Beispiele der Folgen falsch entsorgter Batterien und Akkus präsentiert.

Zum Informationspaket über die Batteriegefahren gehören auch Aufkleber, die als Hinweise auf Restmülltonnen vor dem falschen Einwurf warnen sollen. Seit dem Herbst wurden in Stadt und Umland der Region Hannover mehr als 250.000 Warnsticker auf Restmülltonnen angebracht; aus gutem Grund, denn fast täglich ereignen sich deutschlandweit Brandfälle durch falsch entsorgte Akkus und Batterien.

Keine Akkus einwerfen Aufkleber

Aufkleber „Keine Akkus einwerfen!“ © Matthias Falk

Lithium-Ionen-Akkus gehören seit Jahren zum Alltag: im Jahr 2019 kamen rund 12.700 Tonnen dieser Kraftpakete in Geräten wie Handys, Laptops, E-Bikes in den Umlauf, Tendenz weiter stark steigend.

Viele Verbraucher wissen jedoch nicht, dass jede dieser Batterien durch Beschädigung zum gefährlichen Brandauslöser werden kann. Ein Lithium-Ionen-Akku läuft, anders als etwa eine Alkali-Batterie, bei einer Beschädigung nicht einfach aus, sondern kann eine enorme Hitze verbreiten. Versuche haben gezeigt, dass auch speziell abgeschirmte Akkus dabei Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius entwickeln können.

Um dies zu verhindern, müssen diese Geräte nach ihrem Gebrauch in Batteriesammelbehältern im Einzelhandel oder auf Wertstoffhöfen mit abgeklebten Polen gesondert gesammelt und anschließend speziell behandelt werden.

In der Praxis stellt sich die Situation jedoch anders dar. Da landen Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus oftmals aus Unachtsamkeit oder Unwissen zur Entsorgung in der Restabfalltonne. Die unsachgemäße Entsorgung bringt die Beschäftigten von Entsorgungsbetrieben in Gefahr und verhindert außerdem, dass die in den Batterien enthaltenen Materialien recycelt werden können.

aha hat die Gefahren der falschen Entsorgung erkannt und beteiligt sich als Partner an der Kampagne des BDE und seiner Mitgliedsunternehmen. „Jede einzelne gebrauchte Batterie, die Kundinnen und Kunden bei aha abgeben, ist ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Umwelt. Durch die richtige Entsorgung wollen wir die Brandgefahr minimieren und die Batterien durch getrennte Sammlung und Recycling im Kreislauf halten. Achtlos in den Hausmüll geworfene Batterien können bereits beim Entleeren der Tonne ins Müllfahrzeug beschädigt werden und sind somit die Ursache vieler Brände. aha bittet alle Kundinnen und Kunden beide Pole einer Batterie mit einem Klebestreifen abzukleben und somit die Auslösung eines Brandes zu verhindern. Im Haushalt sollten die Altbatterien separat gelagert werden. So vermeidet man Kurzschlüsse. Falsch entsorgte Batterien und Akkus verursachen hohe Sachschäden und können für Beschäftigte in der Entsorgungswirtschaft potenziell lebensgefährlich sein.“, erklärt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz.

aha nimmt Gerätebatterien, zum Beispiel aus Taschenlampen, Uhren und Radios an. Bis zu 30 Kilogramm an gefährlichen Abfällen können die Kundinnen und Kunden täglich kostenlos auf den Wertstoffhöfen der Region Hannover oder der Deponie Hannover im Sonderabfallzwischenlager abgeben.

BDE-Präsident Peter Kurth begrüßt, dass aha nun Partner in Sachen Warnung, Aufklärung und Information rund um die Batterieentsorgung ist.: „Ich freue mich sehr, dass aha mit uns zusammen unsere Batteriekampagne bestreitet. Seit Jahren weisen wir auf die buchstäbliche Sprengkraft hin, die Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus bei falscher Entsorgung entfalten können. Die ständig auftretenden teils schweren Brandfälle in Müllfahrzeugen und Anlagen sind daher für uns Anlass, immer wieder auf die dramatischen Folgen falscher Batterieentsorgung hinzuweisen und eine sachgerechte Entsorgung anzumahnen. Ein Feuer führt nicht nur zum Verlust der dringend benötigten Rohstoffe. Es ist in erster Linie eine lebensgefährliche Bedrohung für die Mitarbeiter in den Unternehmen, aber auch eine Gefahr für die Verbraucher. Auch die wirtschaftlichen Folgen solcher Brandfälle sind für die Unternehmen schwerwiegend.“

In diesem Zusammenhang mahnte Kurth auch ein Verbot der immer stärker auf den Markt drängenden Einweg- E- Zigaretten an, in denen ebenfalls Lithium – Ionen – Akkus verbaut sind: „Auch Einweg-E-Zigaretten werden mit Lithium- Ionen-Akkus betrieben. Landen diese fälschlicherweise im Restmüll oder in der Papiertonne, haben wir dieselben dramatischen Folgen. Die steigenden Absatzzahlen bei Wegwerf-Elektrozigaretten verschärfen die ohnehin schon bestehende Brandgefahr in unverantwortlicher Weise. Zudem muss der falsche Einsatz von Rohstoffen in Einweg-E-Zigaretten sofort ein Ende finden. Der Freistaat Bayern hat dazu eine Bundesratsinitiative gestartet. Wir hoffen, dass sich auch alle anderen Bundesländer dieser Verbotsforderung anschließen. “

Die Kampagne des BDE ist im Juli 2020 an den Start gegangen. Bis heute wurden in Deutschland und Österreich weit mehr als eine Million Warnaufkleber auf Abfalltonnen und Behältern angebracht.

Mehr Informationen: https://www.aha-region.de/ und auf https://www.bde.de/

Klimamonitor

Energiewende von Laatzen auf einem Blick

23. Januar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Ob von unterwegs oder zu Hause – dank des neuen Klimamonitors des Energiedienstleisters enercity lassen sich ab sofort Stromerzeugung und -verbrauch der Stadt Laatzen ganz einfach ablesen.

„Bürgerinnen und Bürgern der Stadt können nun anhand des Monitors im Viertelstunden-Takt den vor Ort erzeugten und verbrauchten Strom in Laatzen live mitverfolgen. Das schafft Transparenz und trägt dazu bei, die Energiewende in unserer Stadt sichtbar zu machen“, freut sich Laatzens Bürgermeister Kai Eggert beim Neujahrsempfang der Stadt, bei dem der Monitor erstmals präsentiert wurde.

Der Klimamonitor visualisiert in einer anschaulichen, sich automatisch aktualisierenden Grafik die aktuellen Wetterdaten, den Netzbezug und die Stromerzeugung. Diese wird aufgeteilt nach Strom aus Wind, Photovoltaik, Biogas und konventionellen Quellen, wie u.a. Blockheizkraftwerken. Angezeigt wird die Anzahl der Anlagen und deren jeweilige Auslastung. Auch die Verteilung des Verbrauchs auf öffentliche Gebäude, Privathaushalte, Gewerbe und Industrie kann dank des Klimamonitors nachverfolgt werden. Zudem werden die CO²-Emissionen, die täglich vermieden werden, abgebildet. Zur besseren Übersicht und Vergleichbarkeit werden auch Tages-, Wochen-, Monats- sowie Jahreswerte zur Verfügung gestellt.

„In Laatzen bietet zurzeit noch Windkraft das größte Potenzial zur regenerativen Stromerzeugung. Unser Solarpotenzial auf Laatzens Dächern beträgt knapp 260.000 kWp, sodass ich davon ausgehe, dass die Sonnenenergie die Windkraft bald überholt“, so Eggert weiter.

„Echt- und Prognosedaten der unterschiedlichen Erzeugungsarten sind die Basis für den Klimamonitor, der die Energiewende in Laatzen transparent macht, Klarheit über den Energieverbrauch schafft, sowie Optimierungs- und Einsparpotenzial aufzeigt. Das ist die Basis für die künftigen Entwicklungen hin zu einer CO²-neutralen Zukunft“, erklärt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. Die statistischen Funktionen des Klimamonitors werden auch als Controlling-Instrument zum Ausbau der erneuerbaren Energien, speziell der Photovoltaik, genutzt.

Der Klimamonitor ist unter www.laatzen.de oder https://www.enercity.de/klimamonitor/laatzen zu finden.

Eröffnung des Parkdecks Laatzen

Parkdeck Rethen ist eröffnet

20. Januar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Nicht nur Besucherinnen und Besucher des Familienzentrums oder der Sporthalle Rethen können nun aufatmen, dass sich die Parkplatzsituation in der Braunschweiger Straße entspannt. Insbesondere für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Gleidingen und Rethen steht in Zukunft mehr Platz zur Verfügung, wenn sie mit dem Auto zur Wache kommen.

„Mit der Freigabe des Parkdecks schaffen wir eine erhebliche Entlastung der angespannten Verkehrssituation in der viel befahrenen Braunschweiger Straße.“ Stadtrat Axel Grüning.

Bereits in der Bauphase der Feuerwehr für die Wehren Gleidingen und Rethen regte der Verwaltungsvorstand an, zusätzlichen Parkraum für die Einrichtungen Sporthalle und Familienzentrum zu schaffen. Bei Veranstaltungen in diesen Einrichtungen kam es immer wieder zu Problemen im Parkplatzangebot und im Verkehrsfluss in der Braunschweiger Straße. Der Entwurf des Hochbauteams der Stadt Laatzen sollte die Gebäudeflucht der Straße aufnehmen und sich in der Höhe eher zurücknehmen. Durch den Höhenunterschied von der Hildesheimer Straße zur Braunschweiger Straße von 2,50 m, kann der Autoverkehr von der Braunschweiger Straße aus jetzt fast ebenerdig einfahren. Entwurf und Planung des Parkdecks wurden unter Regie von Architekt Stefan Franke aus dem Team Hochbau umgesetzt.

Die obere Parkplatzebene dient der Feuerwehr für Parkplatz- und Übungsflächen. Hier sind 38 Stellplätze für die Feuerwehrleute reserviert. Die Zufahrt ist mit einer Schranke versehen, damit nur Berechtigte diese Ebene nutzen. Das Unterdeck ist zum Parken für die Öffentlichkeit freigegeben. Hier gibt es nun 22 Parkplätze für Autos, sowie ein Abstellbereich für Motorräder. Auch ein Behindertenparkplatz ist vorhanden und der Zugang behindertengerecht. Der Abstellbereich für Fahrräder wird weiterhin vor der Turnhalle und nicht im Parkdeck sein, um Gefährdungen zwischen Autofahrern und Radfahrern zu vermeiden.

„Die Sporthalle und das Familienzentrum werden sehr gut angenommen und bieten viele Veranstaltungen an. Hier ist also Bedarf für öffentliche Parkplätze. Aber auch die Kameradinnen und Kameraden müssen zügig zu ihren Einsätzen kommen und benötigen dafür ausreichend Parkplätze – insbesondere, weil sich hier zwei Wehren ein Gebäude teilen.“ Ortsbürgermeister Ernesto Nebot Pomar

Dass sich die Eröffnung um einige Monate verzögerte, ist überwiegend den mittlerweile erheblichen Lieferschwierigkeiten bei Baumaterial geschuldet. Doch auch die Feuerwehr trat mit dem Wunsch an die Stadt heran, dass auch schwere Fahrzeuge das obere Geschoss befahren können. So musste die Statik noch einmal verändert werden.

Die Rohbauarbeiten begannen im September 2021 und wurden zum Jahresanfang 2022 fertiggestellt. Im Winter 2021 und Frühjahr 2022 mussten die Abdichtungsarbeiten jedoch für drei Monate ruhen, da die Bauteiltemperaturen unter 7°C keine Verarbeitung der Materialien zuließen. Falsch gelieferte Abflussrinnen und ein verspäteter Einbau der Rampenasphaltfläche verlängerten die Bauzeit. Im Dezember 2022 konnte das Parkdeck schließlich fertiggestellt werden. „Das Parkdeck sollte sich von der Architektur in der Straßengestaltung eher zurücknehmen und nicht so wuchtig aussehen, sowie in der Gestaltung der Straßenfassade das Klinkermauerwerk vom Familienzentrum aufnehmen. So fügt es sich gut in die Nachbarschaft ein. Es ist außerdem offen und hell gestaltet, damit sich alle Nutzerinnen und Nutzer sicher fühlen. Im Frühjahr werden wir noch die Grünflächen um das Parkdeck herum bepflanzen lassen.“ Stefan Franke, Architekt der Stadt Laatzen.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1.420.000 Euro. Hierin enthalten ist der Einbau einer Rigole zur Abflussminderung als Auflage für den Gewässerschutz. Von den Gesamtkosten werden 370.000,- Euro vom Land Niedersachsen gefördert.

Erich-Panitz-Straße stadteinwärts© Bernd Günther

Evakuierung wegen Kampfmittelsondierungen in Laatzen

19. Januar 2023/in Region Hannover

299LAATZEN (PM/red). Aufgrund möglicher Kampfmittelfunde wird die Bevölkerung am 5. März in Laatzen-Mitte sowie in Teilen von Rethen und Grasdorf evakuiert.

Bei den im September durchgeführten ersten Kampfmittelsondierungen wurden in den Bereichen Erich-Panitz-Straße und B443 jeweils Auffälligkeiten festgestellt. Möglicherweise befinden sich an diesen Stellen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Daher werden die Bereiche Anfang März geöffnet, die Umgebung auf einen Kampfmittelfund und damit verbundene potenzielle Entschärfungs- oder Sprengmaßnahmen vorbereitet.

Um eine mögliche Gefährdung zu vermeiden, wird die Bevölkerung am Tag der Kampfmittelräumung in einem Radius von einem Kilometer um die Verdachtspunkte herum evakuiert. Betroffen sind insgesamt 12.287 Haushalte mit ca. 20.000 Personen. Eine Karte sowie eine Straßenliste zu den betroffenen Gebieten liegt dieser Meldung bei.

Für den Verdachtspunkt an der B443 ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) Straßenbaulastträgerin. Im Verdachtspunkt der Erich-Panitz-Straße ist die Region Hannover Straßenbaulastträgerin. Die Kommunikation übernimmt für beide Maßnahmen die Stadt Laatzen.

Ein zweiter Verdachtspunkt liegt an der B443 / B6 in unmittelbarer Nähe der ADAC Geschäftsstelle in Laatzen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ein zweiter Verdachtspunkt liegt an der B443 / B6 in unmittelbarer Nähe der ADAC Geschäftsstelle in Laatzen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Erste Zeitplanung:

Für den Verdachtspunkt an der Erich-Panitz-Straße wird die Maßnahme am Sonntag, dem 5. März 2023, durchgeführt. Im Vorfeld sind mehrere Tage vorbereitende Maßnahmen notwendig. In dieser Zeit sind bereits Straßensperrungen vorgesehen. Auch der Öffentliche Personennahverkehr wird nur eingeschränkt nutzbar sein.

Für Personen, die keine Möglichkeit zu einem anderweitigen Aufenthaltsort an diesem Tag haben, wird ein Notquartier zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen sowie Transportmöglichkeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zur Kommunikation:

Ab Ende Januar startet die Stadt Laatzen eine ausführliche Informationskampagne für alle Haushalte, Einrichtungen und betroffenen Bereiche. Sämtliche aktuellen Informationen sind auf einer eigenen Website der Stadt zu finden und werden auf aktuellem Stand gehalten. Bereits im Vorfeld wird eine Telefon-Hotline eingerichtet. Presse und Öffentlichkeit werden laufend über die vorgesehenen Maßnahmen informiert.

Weitere aktualisierte Informationen zur Evakuierung werden auf der Seite www.laatzen.de veröffentlicht und in der Presse bekannt gegeben.

Eine Karte des geplanten Evakuierungsbereiches

Evakuierungsbereich Stadt Laatzen

Geplanter Evakuierungsbereich in der Stadt Laatzen © Stadt Laatzen

Straßenliste der betroffenen Haushalte bei der Evakuierung (Stand 20.01.2023)

Die Straßenliste ist noch nicht vollständig und wird aktualisiert!

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Fahrer wurde eingeklemmt. Unfallstelle mit Feuerwehr

Fahrer bei Verkehrsunfall auf K124 eingeklemmt

16. Januar 2023/in Region Hannover

BURGDORF (PM). Gestern Abend um 17:49 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Burgdorf zusammen mit der Ortsfeuerwehr Dachtmissen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zur die K124 Sorgensen Richtung Weferlingsen gerufen.

Ein Fahrzeug prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Baum, wurde augenscheinlich zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb dort anschließend stehen.

Die Rettung gestaltete sich als sehr aufwendig, da der Fußraumbereich stark deformiert war. Mithilfe von 2 Mehrzweckzügen wurde der Bereich auseinandergezogen, sodass die eingeklemmte Person anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden konnte.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Ortsfeuerwehr Weferlingsen mit alarmiert.

Zur Unterstützung der technischen Rettung wurde das THW, Ortsverband Burgdorf, mit 1 Fahrzeug hinzualarmiert. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten wurde die Strecke gesperrt. Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet.

Im Einsatz waren vonseiten der Feuerwehr 9 Fahrzeuge mit insgesamt 35 Personen, NEF und RTW, Polizei sowie das THW.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 15.01.2023, ist ein 53-Jähriger mit seinem Fahrzeug zwischen den Ortschaften Sorgensen und Weferlingsen von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei Bäume geschleudert. Der Fahrer wurde im Pkw eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 53-Jährige mit seinem Kia Sportage gegen 17:40 Uhr die K 124 aus Sorgensen kommend in Richtung Weferlingsen. Kurz hinter dem Ortsausgang Sorgensen kam der Fahrer aus bislang unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab, prallte mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum, schleuderte herum und prallte im weiteren Verlauf frontal gegen einen weiteren Baum. Im Anschluss schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kam dort zum Stehen. Durch den Aufprall war das Fahrzeug derartig zerstört, dass der Fahrer im Kia eingeklemmt und durch die Freiwillige Feuerwehr befreit werden musste. Der 53-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden wird auf etwa 9.000 EUR geschätzt. Für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die K 124 bis etwa 22:30 Uhr gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen, beziehungsweise Hinweise zum Fahrverhalten des 53-Jährigen geben können. Zeugen melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 melden.

Hörtest für Kinder

Neue Studie: Wie gut hören Kinder in der Region Hannover?

14. Januar 2023/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Gutes Hören ist die Basis für die gesunde Entwicklung von Kindern – umso wichtiger, Einschränkungen des Hörvermögens frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Region Hannover und das Deutsche HörZentrum der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben auf Initiative der Hörregion gemeinsam ein Forschungsprojekt auf den Weg gebracht, das mit zusätzlichen Hörtests in den Schuleingangsuntersuchungen untersucht, wie gut die Kinder in der Region Hannover hören können.

„Allen Kindern die gleichen Chancen für einen guten Start in der Schule und in ihr späteres Leben zu ermöglichen, ist uns ein großes Anliegen. Hören ist nicht nur wichtig für die sprachliche Entwicklung von Kindern, für das Lernen von Lesen und Schreiben. Auch die emotionale Entwicklung und das soziale Miteinander hängen stark von der Hörfähigkeit ab“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Ziel unserer Pilot-Studie ist es, Hörbeeinträchtigungen möglichst früh zu entdecken und alle betroffenen Kinder effektiv zu unterstützen“, ergänzt Jugenddezernentin Dr. Andrea Hanke.

Ein subjektiver Hörtest wird bei jeder Schuleingangsuntersuchung standardmäßig durchgeführt. Dabei hören die Kinder unterschiedliche Tonfrequenzen in steigender Lautstärke und müssen angeben, ab wann sie den Ton hören (Tonaudiogramm). Seit Beginn der Studie im Oktober vergangenen Jahres bietet das Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region Hannover in den Schuleingangsuntersuchungen eine zusätzliche objektive Hörprüfung an: die Messung der otoakustischen Emissionen, die sogenannte OAE-Messung. Dieses objektive Messverfahren prüft, ob das Innenohr des Kindes gut funktioniert.

„Viele Eltern kennen das bereits vom Neugeborenen-Hörscreening. Das Gute an diesem zweiten Messverfahren ist, dass es nicht an die Mitarbeit des Kindes gebunden ist und damit mögliche Sprach- und Verständnisbarrieren überwindet. Es gab in den vergangenen Wochen bereits erste Fälle mit unterschiedlichen Ergebnissen der beiden Messverfahren. Diese Kinder können wir dann direkt an die HNO-Ärzt*innen in der Region Hannover verweisen, die über das Projekt informiert worden sind“, berichtet Dr. Andrea Wünsch, Teamleitung des Teams Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region Hannover.

Die Ärzt*innen des Teams sehen jedes Jahr alle rund 12.000 Kinder des aktuellen Einschulungsjahrgangs, daher bieten die Schuleingangsuntersuchungen die beste Möglichkeit einer engmaschigen Testung des Hörvermögens. „Die Teilnahme an den zusätzlichen objektiven Hörprüfungen ist selbstverständlich völlig schmerzfrei und für alle Kinder freiwillig, wird aber sehr gut von den Kindern und Eltern angenommen. Das zeigt auch, dass schon viele Menschen für gutes Hören sensibilisiert sind“, so Prof. Dr. Anke Lesinski–Schiedat von der MHH.

Impulsgeberin für die Studie ist die Initiative Hörregion der Region Hannover, die zahlreiche Projekte für gutes Hören von klein auf bis ins hohe Alter fördert. „Die zusätzlichen OAE-Messungen sind ein wichtiger Baustein, um mögliche Schwachstellen in der Versorgung von Kindern zu identifizieren und in der Folge Lösungen zu entwickeln“, sagt der Leiter der Hörregion, Nils Meyer. „Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, die sicher auch überregional von Interesse sind.“

Das Hörscreening ist zunächst auf ein Jahr angelegt und wird anschließend ausgewertet. Unterstützt wird die Studie von der Firma Diatec Diagnostic GmbH, die der Region Hannover 20 OAE-Messgeräte (MAICO EroScan) zur Verfügung gestellt hat.

Brennender PKW in Laatzen auf einem Parkplatz

Feuerwehr Laatzen muss gleich dreimal ausrücken

13. Januar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM/red). Gleich zu drei Einsätzen innerhalb knapp 3 Stunden musste die Freiwillige Feuerwehr Laatzen heute ausrücken.

Der erste Einsatz war um 10.28 Uhr ein brennender PKW in der Straße Lange Weihe/Marktstraße. Der ältere Fahrer hatte an einer Ampel etwas gerochen und dann seinen Seat Alambra in eine Parklücke gefahren. Dort schlugen dann Flammen aus dem Motorraum. Ein Trupp der Laatzener Ortsfeuerwehr löschte die Flammen. Gegen 11.00 Uhr waren ein Dutzend Helfer mit den beiden Fahrzeugen wieder eingerückt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Nur knapp 10 Minuten später gegen 11.10 Uhr alarmierte die Leitstelle sie zu einer hilflosen Person hinter verschlossener Tür nach Alt Laatzen. Hier kam leider jede Hilfe für die Frau zu spät.

Um 12.40 Uhr dann ein ausgelöste Brandmeldeanlage in Victors-Residenz. Hier war angebranntes Essen die Ursache. Der Löschzug konnte zum Glück schnell wieder einrücken.

Bereits am Donnerstagabend gegen 19.50 Uhr rückten zwei Fahrzeuge zur Hildesheimer Straße nach Grasdorf aus. Dort war ein PKW ins Gleisbett der Stadtbahn geraten. Mit reichlich „Manpower“ konnte das Fahrzeug aus dem Bereich der Straßenbahn entfernt werden. Nach wenigen Minuten war die Strecke wieder frei.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Christoph 4 hatte ein bewegtes Jahr

5. Januar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Ein bewegtes Jahr liegt hinter der Besatzung des orangefarbenen Rettungshubschraubers Christoph 4 am Standort der Medizinischen Hochschule in Hannover – und das nicht nur in Bezug auf die rettungsdienstlichen Einsatzzahlen. Zu 1359 Notfalleinsätzen startete Christoph 4 im vergangenen Jahr. Das Einsatzaufkommen lag damit knapp über dem Vorjahresniveau von 1290 Einsätzen.

„Insbesondere der Baustellenabschnitt auf der Bundesautobahn (BAB) 7 zwischen Berkhof und Bad Fallingbostel führte in 2022 zu wiederkehrenden Unfällen. Daneben lösten vor allem Stürze aus größerer Höhe, Reitunfälle in unwegsamem Gelände, Verkehrs- und Luftfahrtunfälle, Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzungen, Herzinfarkte, Bewusstseinsstörungen und Notfälle mit Kindern den Einsatz unserer Kräfte aus.“, sagt Thorsten Ernst, Fachbereichsleiter Rettungsdienst im Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Besonders in Erinnerung bleibt ein Wohnhausbrand in Hameln. Dort wurden im Juli mehrere Schwerstbrandverletzte mit Rauchgasvergiftungen notärztlich versorgt. Einer Familie mit fünf Kindern war bei dem Ausbruch des Feuers der Rettungsweg aus ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus abgeschnitten worden. Alle Personen wurden mit insgesamt fünf eingesetzten Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen.

Ein weiterer großer Einsatz war ein Balkonsturz mit fünf Schwerstverletzten im September in Fürstenau im Landkreis Osnabrück. Dort kooperierte die Crew des Christoph 4 mit weiteren Notärzten, um alle Verunfallten so schnell wie möglich versorgen zu können.

Der längste Flug in 2022 war für den Christoph 4 ein 148 Kilometer langer Transport einer schwer verletzten Frau aus Minden, die im Juni in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht wurde.

Neben diesen Einsätzen haben noch weitere Ereignisse das Team um den hannoverschen Rettungshubschrauber bewegt. Im Sommer landete Volker Hubrich, leitender Johanniter-Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member), zum letzten Mal mit dem Christoph 4. Nach 37 Jahren Dienst in der Luftrettung beendet der 64-Jährige seine aktive Dienstzeit. Insgesamt flog er 18.212 Einsätze. Mit der Einarbeitung zweier neuer HEMS-TC ist ein Generationswechsel eingeleitet.

Im September musste der Christoph 4 – wie auch andere Maschinen des Typs EC-135 – fast eine Woche am Boden bleiben. Grund war nach Mitteilung der Bundespolizei ein technischer Defekt an der Steuerstange an einem anderen Helikopter. Erst nach Prüfung konnte dies für die Christoph-4-Maschine ausgeschlossen werden.

Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Sehmisch, der seit 1. Oktober 2021 als neuer Direktor der unfallchirurgischen Klinik der MHH zur Verfügung steht, konnte ausgebaut werden, damit wird die beständige Zusammenarbeit mit der Expertise der MHH als überregionales Traumazentrum in bewährter Form fortgesetzt.

Und zu guter Letzt wurde dann noch der 50. Geburtstag zur Indienstnahme der Luftrettungsstation in Hannover und des Christoph 4 gefeiert. Als vierter Rettungshubschrauber in Deutschland hatte der Christoph 4 in Hannover, neben weiteren Standorten in München, Frankfurt und Köln, am 2. Oktober 1972 als Modellversuch seinen Dienstbetrieb aufgenommen.

Ausblick 2023

„Neue Herausforderungen werden mit Sicherheit die sich verändernde Krankenhausstruktur und der Personalmangel in den Krankenhäusern sein, sodass sich die Transportwege für Patienten zum Teil deutlich verlängern und Rettungshubschrauber einen noch höheren Stellenwert in der primären Patientenversorgung einnehmen werden“, so PD Dr. Christian Macke, ärztlicher Leiter des Christoph 4.

Für die sechs HEMS-TC bringt auch das modernisierte Cockpit des Rettungshubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 T2i Neues mit sich. „Das neue Cockpit ZSH (Zivilschutzhubschrauber) 2.0 ermöglicht den Besatzungen durch den Einbau eines unter anderem in Kleinflugzeugen eingesetzten Kollisionswarngerätes „Floice“, auch Warnhinweise zur Position von Segelflugzeugen zu erhalten“, erläutert Marc Lüpkemann vom Leitungsteam der HEMS-TC der Johanniter-Unfall-Hilfe. Diese sind aufgrund ihrer schmalen Silhouette schwieriger zu erkennen. Zur Vermeidung von Kollisionen erhalten die Crews mithilfe unterschiedlicher Warntöne Angaben zur Entfernung sowie Hinweise zur Richtung und Höhe des anderen Luftfahrzeuges. Innovativ sind auch die neuen Funkgeräte, weil sie viele Funktionen vereinen und über ein Touchdisplay bedient werden.

Zum Christoph 4

Der Christoph 4 hat einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 Kilometern pro Stunde in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln-Pyrmont, Region und Stadt Hannover, Heidekreis, Hildesheim, Nienburg, Peine und Schaumburg. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kann er über die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Hannover alarmiert werden. An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahlreiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter/HEMS-TC. Die Piloten werden von der Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn der Bundespolizei gestellt. Die Bundespolizei verantwortet zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Klinik für Unfallchirurgie der MHH. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Dachstuhlbrand© Bernd Günther

Dachstuhlbrand in Langenhagen – Schulenburg

3. Januar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red). Mehrere Ortsfeuerwehren aus Langenhagen mussten gegen 20:29 Uhr zu einem Dachstuhlbrand an der Hannoverschen Straße in Langenhagen Schulenburg ausrücken.

Bei Eintreffen der ersten Löschkräfte stand der Dachstuhl schon im Vollbrand. Die sieben Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig aus dem Wohnhaus retten. Über eine Drehleiter und mehrere Angriffstrupps wurde der Brand von Aussen bekämpft. Dabei musste das Löschwasser teilweise im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen an die Brandstelle transportiert werden. Die Hydrantenleitung vor Ort reichte nicht aus.

Neben mehreren Ortsfeuerwehren kam auch im späteren Verlauf ein Schlauchwagen mit 2000 Meter Schlauch zum Einsatz, um das Löschwasser über eine längere Strecke zu transportieren. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Während des Einsatzes wurde die Hannoversche Straße vollständig gesperrt.

Nachtragsmeldung Feuerwehr Langenhagen (04.01.2023):

(PM/red) Um 20.29 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schulenburg, Engelbostel sowie die Drehleiterkomponente aus Langenhagen zu einem Brand im Obergeschoß nach Schulenburg in die Hannoversche Straße direkt am Autobahnzubringer gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten Kräfte und auch weitere Notrufe bei der Regionsleitstelle bestätigen, dass das Feuer sich nun auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Die Ortsfeuerwehr Godshorn wurde als zusätzliche Wehr sowie die Einsatzleitwagenkomponente aus Kaltenweide nachalarmiert.

Stadtbrandmeister Arne Boy übernahm die Einsatzleitung und leitete zuerst einen Innenangriff mit Trupps unter Atemschutz ein. Sieben von den neun gemeldeten Bewohnern konnten sich selbstständig aus dem Mehrfamilienhaus retten. Sie bestätigten, dass sich keine weiteren Personen mehr darin befanden. Boy ließ aufgrund der Ausbreitung sowie der Eigengefährdung den Innenangriff abbrechen und einen massiven Außenangriff über die Drehleiter sowie mehrere Rohre an den anderen Gebäudeseiten vornehmen.

Als problematisch gestaltete sich die Wasserversorgung. Es befanden sich keine Hydranten in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle, da sich die Einsatzstelle genau zwischen zwei Wasserversorgungsnetzen befand. Es wurden parallel hunderte Meter Schlauchleitungen zu den nächsten Hydranten, u.a. bis zur Langenhagener Straße, gelegt sowie über einen sogenannten Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen Wasser zur Einsatzstelle gebracht.

Das Feuer war innerhalb von gut einer Stunde unter Kontrolle, so dass sich nun auf die Nachlöscharbeiten konzentriert werden konnte. Hierzu kamen Einreißgeräte sowie die Wärmebildkamera zum Einsatz, die von Trupps aus dem Drehleiterkorb bedient wurden, um versteckte Glutnester aufzudecken und abzulöschen. Auch eine Kontrolle von innen wurde durchgeführt. Die letzten Kräfte rückten nach 1 Uhr wieder in Richtung Wache ein.

Die sieben Bewohner wurden vom Rettungsdienst durchgecheckt, eine Behandlung war nicht von Nöten. Sie kamen erst einmal bei den geringen Temperaturen in Fahrzeugen von Feuerwehr und JUH unter. Im Anschluss kommen sie erst einmal bei Bekannten unter.

Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte bestehend aus Mitgliedern von Feuerwehr sowie JUH an der Einsatzstelle.

  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7645
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7652
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhl steht in Flammen
    Dachstuhlbrand in Schulenburg - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7643
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Drehleitereinsatz
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Der Dachstuhl brennt lichterloh
    Dachstuhlbrand in Schulenburg - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
Wir wünschen einen guten Rutsch

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch

31. Dezember 2022/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

HANNOVER (red). Der letzte Tag des Jahres 2022 ist eingeläutet und in wenigen Stunden steht der Jahreswechsel an. Aus diesem Grunde möchten wir allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Kommen Sie gesund über den Jahreswechsel.

Das abschließende Jahr hatte für den einen oder anderen von uns sicherlich einige Überraschungen parat. Hoffentlich viele positive, aber sicherlich auch einige negative. Das Thema Corona, Energiekosten, Krieg und unsichere Zukunft wird so manchen beschäftigt haben. Deshalb sollte man bei aller Feierlaune zu Silvester einmal kurz an diejenigen in unserer Gesellschaft denken, die sorgenvoll in das neue Jahr blicken. Angst vor finanziellen Sorgen oder einem unsicheren Arbeitsplatz können ganze Familien belasten. Nicht zu vergessen die Menschen, die den heutigen Jahreswechsel wegen der Flucht vor den Kriegsfolgen in einem fremden Land, getrennt von Familienangehörigen, verbringen müssen.

Gleichzeitig möchten wir aber auch eine Bitte aussprechen. Gehen Sie sorgfältig mit Feuerwerkskörpern um. Die letzten Tage haben gezeigt, dass ein wahrer Run auf die Böller nach zwei Jahren ohne Feuerwerk ausgelöst wurde. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und gehen Sie respektvoll mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an Einsatzstellen um. Sie sind zu ihrem persönlichen Schutz von Leben sowie Hab und Gut unterwegs, anstelle mit ihren Familien anzustoßen und den Jahreswechsel zu feiern. Niemand möchte seinen Jahreswechsel mit Verletzungen durch nicht zugelassene oder falsch genutzte Feuerwerkskörper in einem Krankenhaus verbringen. Auch der Neujahrsmorgen auf der Straße vor seiner durch Feuerwerksraketen ausgebrannten Wohnung zählt sicherlich nicht zu einem gelungenen Jahresanfang.

In dem Sinne bedanken wir uns bei unserer treuen Leserschaft und wünschen Ihnen einen guten Jahreswechsel sowie ein erfolgreiches 2023.

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