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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr Laatzen Fahrzeughalle mit LED-Licht

Feuerwehr Laatzen im neuen Licht

1. Februar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Energie sparen und Arbeitsbedingungen verbessern – gleich zwei vorteilhafte Ergebnisse brachte der Austausch der gesamten Beleuchtungsanlage bei der Feuerwehr Laatzen im St.-Florian-Weg. Auslöser dieser Maßnahme war eine über 20 Jahre alte sogenannte Kompensationsanlage, die im Frühjahr 2021 ausgefallen war.

Bei einer Berechnung der Kosten für eine neue Kompensationsanlage wurden ca. 5.000,- Euro veranschlagt. Zusätzlich zu diesen hohen Investitionen in eine neue Anlage kamen jedoch weitere Aspekte für eine Umrüstung in Erwägung.

Hohe Kosten für Material und Energie:

Die Beleuchtungsanlage war insgesamt veraltet und zeigte Materialermüdung, hatte eine hohe Ausfallrate einzelner Leuchten-Komponenten und entsprach in Teilen schon nicht mehr den Arbeitsstättenrichtlinien. Neben den hohen Kosten für Energie fielen auch Wartungskosten in Form von Lohn und Material ins Gewicht. Ohnehin dürfen ab September 2023 keine Leuchtstofflampen mehr in den Verkehr gebracht werden.

Ineffiziente Lichtsteuerung und mangelnder Sehkomfort:

Nicht zuletzt zeigte sich im täglichen Betrieb, insbesondere bei Einsätzen, die ineffiziente Lichtsteuerung. Kameradinnen und Kameraden mussten trotz des Zeitdrucks in sämtlichen Fluren Lichtschalter betätigen. Während der Einsätze brannte dann oft unnötig im Feuerwehrhaus das Licht. Davon betroffen war auch die Arbeitssicherheit, denn wenn auf einer Flurseite in der Hektik der Schalter ausgeschaltet wurde, lief auf der anderen Seite vielleicht eine Person ins Dunkle.

Doch nicht nur Umkleiden und Flure waren betroffen, auch die Atemschutzwerkstatt sowie die große Auto-Werkstatt, Toiletten und Büros wurden nur schwach und unwirksam beleuchtet.

Heiko Gloza, Elektrotechniker und Projektleiter der Stadt Laatzen, berichtet von der Entscheidung für eine Neuanlage: „Im Sommer haben wir uns entschieden, die komplette Beleuchtung im gesamten Gebäude gegen LED-Beleuchtung auszutauschen. Seit November 2022 wird die vorhandene Beleuchtung schrittweise demontiert, diverse Elektro-Leitungen werden erneuert und neue Leuchten wieder montiert. Geplant ist der Austausch von ca. 240 unterschiedlichen Leuchten.“

Neben den Hauptbereichen Fahrzeughalle und Sitzungssaal, werden auch die Büros, die Werkstätten, der Eingangsbereich mit Fluren und diverse Nebenräume neu ausgestattet. Zusätzlich werden sogenannte Präsenzmelder eingesetzt, die das Licht im Durchgang nur bei Bedarf einschalten. Damit wird der Energieverbrauch zusätzlich gesenkt. „Gleichzeitig installieren wir eine nachhaltige Anlage, die auf ca. zehn Jahre kaum Wartung erfordert, bei weniger Energie eine verbesserte Effizienz hat und Ressourcen im Sinne von Rohstoffen und CO² einspart. Damit werden Klima und Umwelt entlastet“, sagt Gloza.

Mit dem Ergebnis ist er außerordentlich zufrieden: „Lichttechnische Berechnungen zeigen jetzt beispielsweise in der Fahrzeughalle eine gleichmäßige und angemessene Beleuchtungsstärke. Die LED-Beleuchtung erzeugt außerdem keine Blindleistung, daher ist auch keine Kompensation mehr erforderlich. Die eingesparten Kosten fließen direkt in das neue Licht.“

Sven Wenger, Ortsbrandmeister der Feuerwache Laatzen, ist begeistert von den bereits jetzt neu installierten Leuchten: „Für uns Feuerwehrleute ist das eine 100-prozentige Steigerung. Man merkt die Erleichterung insbesondere in den Arbeitsschutzbereichen wie der Atemschutzwerkstatt oder den Fluren. In Bereichen, die bisher richtig dunkel waren, können wir jetzt vernünftig arbeiten.“

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 60.000,- Euro. „Wir erwarten, unter Berücksichtigung der Wartungskosten, eine Amortisation der Ausgaben bereits nach ungefähr drei Jahren“, betont Heiko Gloza. „Ziel der Maßnahme ist in erster Linie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, da jetzt in allen Bereichen normgerechtes Licht vorhanden ist. Weiterhin wird zusätzlich das Wohlbefinden der Menschen am Arbeitsplatz erhöht und damit auch die Motivation.“

Brandbekämpfung der Freiwilligen Feuerwehr am Gebäude© Bernd Günther

Feuer in Schwüblingsen droht auf Gebäude überzuspringen

30. Januar 2023/in Region Hannover

UETZE / SCHWÜBLINGSEN (red). Gleich mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Uetze rückten heute zu einem Feuer in der Ortschaft Schwüblingsen aus. Dort wurde der Übergriff der Flammen auf eine Holzhackschnitzelheizung befürchtet.

Laut dem Feuerwehrsprecher Heiko Viereck war aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand in einem untergestellten Wohnwagenanhänger ausgebrochen. Das Feuer drohte auf das angrenzende Gebäude überzuspringen und hatte sich bereits in einen Anbau und Teile der Dachhaut ausgebreitet.  Dabei wurden auch Solarzellen einer Photovoltaikanlage zerstört.

Die Feuerwehr war mit mehreren Trupps im Löschangriff und versuchte die Brandausbreitung zu verhindern. Dabei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz.

In dem angrenzenden Gebäude ist eine Holzhackschnitzelheizung untergebracht, die als Nahwärmenetz Teile der Ortschaft Schwüblingsen mit Wärme versorgt.

  • Feuer in Schwüblingsen droht auf Gebäude überzuspringen – BGPress 8833
    Das Feuer griff auf einen Anbau und Teile des Daches über. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuer in Schwüblingsen droht auf Gebäude überzuspringen – BGPress 8828
    Bei einem Wohnanhängerbrand drohte das Feuer auf eine Holzhackschnitzelheizung, die den Ort zu großen Teilen versorgt, überzugreifen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuer in Schwüblingsen droht auf Gebäude überzuspringen – BGPress 8842
    Auch eine Drehleiter kam bei dem Löscheinsatz zum Einsatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuer in Schwüblingsen droht auf Gebäude überzuspringen – BGPress 8830
    Bei einem Wohnanhängerbrand drohte das Feuer auf eine Holzhackschnitzelheizung, die den Ort zu großen Teilen versorgt, überzugreifen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Brand in einem Wohnhaus© Bernd Günther

Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel

29. Januar 2023/in Region Hannover

BURGWEDEL (red). In der Nacht von Samstag zu Sonntag brannte ein altes Wohnhaus von 1825 in Burgwedel an der Thönser Straße. Die Feuerwehr ist zurzeit noch in einem Großeinsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Verletzt wurde niemand.

Nach Information des Stadtbrandmeisters Carsten Rüdiger waren in dem Haus acht Personen gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte befanden sich aber keine Bewohner mehr im Haus. Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz und über eine Drehleiter vor, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dieses gelang nach Aussage vom Stadtbrandmeister auch im Erdgeschoss.

Das Feuer hatte sich aber auch auf das Obergeschoss ausgedehnt. Durch die starke Hitzewirkung konnten die Löschkräfte nun das Feuer nur noch von Außen bekämpfen. Dabei fing auch die Zwischendecke Feuer und breitete sich so auf das Dachgeschoss aus.

Wegen der hohen Anzahl an benötigten Atemschutzgeräteträgern wurden weitere Ortsfeuerwehren alarmiert und für Burgwedel Stadtalarm ausgelöst.

Im Zuge der Brandbekämpfung wurde die Drehleiter an der Gebäudelängsseite in Stellung gebracht, um dort eine offene Brandausbreitung einzudämmen. Ein Teil der Dachhaut wurde entfernt, um besser an den Brandherd zu gelangen. Die Löscharbeiten werden sich noch über mehrere Stunden in die Nacht hineinziehen. Die Thönser Straße ist wegen des Brandeinsatzes voll gesperrt.

  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Thönse
    Großeinsatz für die Feuerwehren aus Burgwedel und weiteren Orten. In der Nacht zu Sonntag brannte in Burgwedel ein altes Wohnhaus von 1825.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8125
    Die Drehleiter wurde an die Längsseite des brennenden Gebäudes verlegt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8102
    Die Drehleiter bekämpft das Feuer an der Giebelseite. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8071
    Großeinsatz für die Feuerwehren aus Burgwedel und weiteren Orten. In der Nacht zu Sonntag brannte in Burgwedel ein altes Wohnhaus von 1825.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8123
    Das Feuer hat den Dachbereich erreicht und schlägt aus dem zerstörten Dachfenster. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8096
    Großeinsatz für die Feuerwehren aus Burgwedel und weiteren Orten. In der Nacht zu Sonntag brannte in Burgwedel ein altes Wohnhaus von 1825.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8104
    Es wurden viele Atemschutzgeräteträger bei dem Einsatz benötigt.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8101
    Drehleitereinsatz an der Stirnseite des brennenden Gebäudes© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8116
    Eine Steckleiter wird zur Brandbekämpfung in Stellung gebracht © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8135
    Löscheinsatz von Aussen© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Brand in einem Wohnhaus von 1825 in Burgwedel – BGPress 8131
    Ein Teil des Daches wird zur Brandbekämpfung entfernt.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
Jens Palandt© Matthias Falk

Jens Palandt löst zum 1. Februar Cora Hermenau ab

28. Januar 2023/in Region Hannover

Region Hannover. Zum 1. Februar 2023 stehen Veränderungen im Dezernent*innenkreis der Regionsverwaltung an: Dann übernimmt der Burgdorfer Jens Palandt das Amt des Ersten Regionsrats von Cora Hermenau, die nach fast acht Jahren aus dem Amt scheidet.

Palandt steht ab dem 1. Februar an der Spitze des Dezernats für Umwelt, Klima, Planung und Bauen. Christine Karasch, die dieses Dezernat seit 2018 geleitete hat, übernimmt dann das Dezernat für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, das bisher in den Händen von Hermenau lag.

„Ich freue mich sehr auf die Diskussionen und die Zusammenarbeit in der neuen Zusammensetzung der Verwaltungsleitung“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. Er dankt Hermenau, die bereits am 20. Januar offiziell feierlich verabschiedet worden ist, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und hebt besonders ihren unermüdlichen Einsatz im Krisenmanagement hervor – angefangen beim Zuzug zahlreicher Geflüchteter im Winter 2015 / 2016 über die Bewältigung der Corona-Pandemie bis zu den Herausforderungen, die der Krieg gegen die Ukraine und Aufnahme Geflüchteter in Deutschland 2022 mit sich brachten.

Palandt war zuletzt Leiter des Referats „Klimaschutz, Kompetenzzentrum für Klimawandel, Nachhaltigkeit“ sowie stellvertretender Leiter der Abteilung Energie und Klimaschutz im Niedersächsischen Umweltministerium. Er freue sich darauf, die Energiewende in der Region Hannover aktiv mitgestalten zu können, sagt der 55-Jährige. Bis 2035 soll die Region klimaneutral werden – so das Ziel, das die Regionsversammlung beschlossen hat. „Herr Palandt hat das Knowhow, die Region Hannover auf diesem Weg voranzubringen“, unterstreicht Krach. Gleichzeitig wisse er das Dezernat für Öffentliche Gesundheit und Sicherheit bei Karasch in guten Händen: „Frau Karasch geht sachlich an Themen heran und bringt auch als Juristin die notwendige Expertise und Erfahrung mit, die dieses Dezernat braucht.“

Reanimation

Deutsches Rotes Kreuz führt Studie zu Reanimation bei Ertrinkungsnotfällen durch

26. Januar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Bei der Reanimation nach einem Ertrinkungsfall kommt es auf jede Sekunde an, doch die Rettung aus dem Wasser kann für die Retter sehr anstrengend sein. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Roten Kreuzes und der Medizinischen Hochschule Hannover wird die Rettung mit Rettungsbrettern untersucht.

Bereits im November wurden die Rettungsschwimmer intensiv auf die Studie vorbereitet, um eine hohe und vergleichbare Reanimationsqualität sicherstellen zu können. Geübt wurde dabei die Rettung einer Spezial-Reanimations-Puppe im Wasser und auf dem Rettungsbrett. Außerdem wurde die Beatmung trainiert.

Anfang Januar wurde dann mit den DRK-Kreisverbänden Verden, Gifhorn, Oldenburg und Hannover im Stadionbad Hannover untersucht, welche Zeitersparnis die Reanimation auf dem Rettungsbrett bringt. Die Untersuchungen wurden von Uta Hillebrand und Dr. Sabrina Welland durchgeführt und ärztlich begleitet. Sie wurden von weiteren Kolleginnen bei der Datenerhebung unterstützt.
Die Erfahrungen während der Studie wurden in einem Fragebogen erfasst und aktuell von den Ärztinnen ausgewertet.

Björn Robbe, Fachdienstleiter der DRK-Wasserwacht, sagt: „Es war eine gute Erfahrung, wir haben dabei viel gelernt.“ Durch die Vorbereitung und die Übungen sind die Teilnehmenden in der Reanimation sicherer geworden. Er ist sich sicher: „Die Rettung mit dem Rettungsbrett, sowie die frühzeitige Reanimation auf dem Brett bringt mit einem geübten Team immer einen Zeitvorteil von mehreren Minuten.“

Die Ärztinnen haben nun mit der Auswertung begonnen. Es werden noch weitere Untersuchungen folgen.

Feuerwehr Langenhagen JHV

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Langenhagen

26. Januar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am vergangenen Samstag gegen 19:00 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Langenhagen statt. Nach drei Jahren erstmals wieder wie üblich im Januar und mit Besuchern. Der Saal im Gerätehaus an der Konrad-Adenauer-Str. war sehr gut gefüllt.

Aus allen Berichten der Redner war vor allem eines wahrzunehmen, Zuversicht. Die Aktionen und Ausflügen der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie auch die der Altersabteilung konnten im letzten Jahr endlich wieder wie gewohnt stattfinden. So gab es allerlei zu berichten. Neben zahlreichen Sonderdiensten der Jugendfeuerwehr und einem Ausflug der Altersabteilung zur Wache 1, war ein großes Highlight im letzten Jahr das 40-jährige Jubiläum mit unserer Partner-Feuerwehr Hamm-Werries, dass in diesem Sommer endlich nachgeholt werden konnte.

Aber auch im Tagesgeschäft wurden im letzten Jahr einiges abgeleistet. So waren es in Summe 347 Einsätze, davon 146 TH-Einsätze, 102 Brandeinsätze, 89 Fehlfahrten, 4 Brandsicherheitswachen und 6 Brandschutzerziehung in Schulen.

Nachdem im Jahr 2020 und 2021 die Ausbildung durch Corona sehr gedrosselt von statten ging konnte im letzten Jahr umso mehr ausgebildet werden. So fanden ABC-, Maschinisten-, Truppführer-, Gruppenführer und viele weiten Lehrgänge statt. In der Summe waren es daher im letzten Jahr 73 Lehrgänge und 34 Unterweisungen. Das Jahr 2022 stand also ganz im Zeichen der Ausbildung, so fasst es Ortsbrandmeister Jens Heindorf in seiner Rede zusammen.

Befördert wurden:
Zum Feuerwehrmann: Andreas Jaegler
Zum Oberfeuerwehrmann: Jan Bode, Lukas Bohnhorst, Benjamin Depta, Bjarne Dockhorn, Kalle Kunze, Florian Mohrich, Jan-Phillip Reisch, Lukas Schütte, Niklas Seebald
Zum Hauptfeuerwehrmann: Franzi Husser, Stefan Stolte
Zum Löschmeister: Stefann Dorschu

Geehrt wurden:
Jörg Martin Paulsen für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft
Wilhelm Rust für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft
Wolfgang Richau für 50 Jahre Mitgliedschaft
Heinz-Georg Künnecke für 50 Jahre Mitgliedschaft
Paul Kleemann für 50 Jahre Mitgliedschaft

Gebäude in Vollbrand

Feuerwehr Lehrte bekämpft schwierigen Gebäudebrand

25. Januar 2023/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte wurden am Dienstag, dem 24.01.2023 zu einem Feuer im 1. Obergeschoss eines leerstehenden Gebäudes alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht, da eine weithin sichtbare Rauchsäule mit tiefschwarzem Qualm aufstieg.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte ein Haus auf einem stark verwilderten Gelände vor, welches im 1. Obergeschoss und bereits aus dem Dach brannte. Der erste Löschangriff wurde mit 2 C-Rohren vorgenommen, um das Ausbreiten des Feuers einzuschränken. Von der Drehleiter wurde ein Löschangriff von oben vorgenommen. Auf Grund der verwilderten Lage der Einsatzstelle war dies jedoch schwierig, da die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht direkt an das Gebäude herankamen und sich die Zuwegung generell als extrem schwierig heraus stellte. Um einen weiteren Zugang zum Brandobjekt zu erlangen, war deshalb erforderlich, einen Weg durch das stark verwilderte Gelände mittels Kettensäge zu schaffen.

Zur Unterstützung wurden dann der 2. und 3. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte bestehenden aus der Ortsfeuerwehren Ahlten, Aligse und Steinwedel angefordert.

Da beide Giebel des Gebäudes durch die Brandeinwirkung stark Einsturzgefährdet waren, entschieden sich die Einsatzkräfte einen der beiden Giebel mittels eines Seils einzureißen, um sich bei den weiteren Löscharbeiten nicht zu Gefährden. Im weiteren Verlauf stürzte dann jedoch der Schornstein selbständig ein und riss weitere Teile des Dachstuhls mit sich.

Zur Wasserversorgung mussten weite Strecken zurück gelegt werden, da nahe Hydranten teilweise durch Autos verstellt waren.

Nach dem der sichtbare Brand gelöscht war, bedeckten die Einsatzkräfte das Objekt mit Schaum um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Dies gestaltete sich auf Grund der weiteren Einsturzgefahr schwierig.

Nach dem das Gebäude eingeschäumt war und kein Qualm mehr zu erkennen war, wurde der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren insgesamt 71 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen.

Da jedoch das Gebäude teilweise eingestürzt war, konnten in einzelnen zwischenräumen Flammen entstehen die dann erneut zu Alarmierungen gegen 20 Uhr und am Mittwoch, dem 25.01.2023 gegen 7:23 führten.

Personensuche© Carl-Marcus Müller

Großaufgebot sucht vermissten 14-Jährigen aus Wunstorf

25. Januar 2023/in Region Hannover

WUNSTORF (cmm). Am gestrigen Dienstag wurde der Polizei gegen 18.45 Uhr ein 14-Jähriger als vermisst gemeldet. Nach Hinweisen eines Gleichaltrigen wurden die Suchmaßnahmen entlang einer Bahnstrecke und in einem nahegelegenen Waldgebiet intensiviert. Auch Personen-Suchhunde wurden dabei eingesetzt. Bereits gestern wurde die Suche durch einen Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera unterstützt.

Seit den frühen Morgenstunden sind mehr als 180 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren und Johannitern an der großangelegten Suche beteiligt.

Personensuche in Wunstorf

Über 180 Einsatzkräfte waren am frühen Morgen auf der Suche nach dem 14-Jährigen © Carl-Marcus Müller

Angrenzende Bahnstrecke für Suche gesperrt

Wegen der weiträumigen Suchaktion wurde die angrenzende Bahnstrecke für den Zugverkehr gesperrt. Es kommt zu Verspätungen.

Um 10.45 Uhr teilt die Deutsche Bahn dazu auf Twitter mit, dass die Streckensperrung aufgehoben wurde. Derzeit verkehren die Züge zwischen Wunstorf und Hannover Hbf mit verminderter Geschwindigkeit. Es kommt zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten in beide Richtungen.

Dieser Bericht wird aktualisiert.

 

Symbolbild Studieren

Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

24. Januar 2023/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Mit Mittlerer Reife zum Ingenieur? Die Berufsbildende Schule (BBS) 3 der Region Hannover eröffnet jungen Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren.

Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengängen der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Und ohne Realschulabschluss? Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der Berufsfachschule den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schüler*innen ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolvent*innen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während  der Fachoberschule und Berufsoberschule an.

 

Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6 in Hannover bis Juli 2023 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 22 068 – 0 oder am Donnerstag, 2. Februar 2023, von 17 bis 19 Uhr beim Infoabend zur Berufsorientierung der BBS 3 in der Bauhalle in der Ohestraße 3 oder unter www.bbs3-hannover.de. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

Reizgas an der IGS Langenhagen

Reizgas an IGS Langenhagen

24. Januar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red). Zurzeit befindet sich die Feuerwehr Langenhagen auf einem Einsatz an der IGS Langenhagen. Dort wurde vermutlich in einer Toilette Reizgas versprüht.

Nach ersten Informationen gab es dabei vier leichtverletzte Schüler, die von einer Besatzung der drei eingesetzten Rettungswagen ambulant vor Ort versorgt wurden. Zwei betroffene Schüler sollen in Begleitung ihrer Eltern einem Arzt vorgestellt werden.

Die Feuerwehr belüftet derzeit den betroffenen Gebäudeteil.

Der Beitrag wird in Kürze ergänzt.

 

 

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