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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Brennender PKW in Laatzen auf einem Parkplatz

Feuerwehr Laatzen muss gleich dreimal ausrücken

13. Januar 2023/in Region Hannover

LAATZEN (PM/red). Gleich zu drei Einsätzen innerhalb knapp 3 Stunden musste die Freiwillige Feuerwehr Laatzen heute ausrücken.

Der erste Einsatz war um 10.28 Uhr ein brennender PKW in der Straße Lange Weihe/Marktstraße. Der ältere Fahrer hatte an einer Ampel etwas gerochen und dann seinen Seat Alambra in eine Parklücke gefahren. Dort schlugen dann Flammen aus dem Motorraum. Ein Trupp der Laatzener Ortsfeuerwehr löschte die Flammen. Gegen 11.00 Uhr waren ein Dutzend Helfer mit den beiden Fahrzeugen wieder eingerückt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Nur knapp 10 Minuten später gegen 11.10 Uhr alarmierte die Leitstelle sie zu einer hilflosen Person hinter verschlossener Tür nach Alt Laatzen. Hier kam leider jede Hilfe für die Frau zu spät.

Um 12.40 Uhr dann ein ausgelöste Brandmeldeanlage in Victors-Residenz. Hier war angebranntes Essen die Ursache. Der Löschzug konnte zum Glück schnell wieder einrücken.

Bereits am Donnerstagabend gegen 19.50 Uhr rückten zwei Fahrzeuge zur Hildesheimer Straße nach Grasdorf aus. Dort war ein PKW ins Gleisbett der Stadtbahn geraten. Mit reichlich „Manpower“ konnte das Fahrzeug aus dem Bereich der Straßenbahn entfernt werden. Nach wenigen Minuten war die Strecke wieder frei.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Christoph 4 hatte ein bewegtes Jahr

5. Januar 2023/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Ein bewegtes Jahr liegt hinter der Besatzung des orangefarbenen Rettungshubschraubers Christoph 4 am Standort der Medizinischen Hochschule in Hannover – und das nicht nur in Bezug auf die rettungsdienstlichen Einsatzzahlen. Zu 1359 Notfalleinsätzen startete Christoph 4 im vergangenen Jahr. Das Einsatzaufkommen lag damit knapp über dem Vorjahresniveau von 1290 Einsätzen.

„Insbesondere der Baustellenabschnitt auf der Bundesautobahn (BAB) 7 zwischen Berkhof und Bad Fallingbostel führte in 2022 zu wiederkehrenden Unfällen. Daneben lösten vor allem Stürze aus größerer Höhe, Reitunfälle in unwegsamem Gelände, Verkehrs- und Luftfahrtunfälle, Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzungen, Herzinfarkte, Bewusstseinsstörungen und Notfälle mit Kindern den Einsatz unserer Kräfte aus.“, sagt Thorsten Ernst, Fachbereichsleiter Rettungsdienst im Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Besonders in Erinnerung bleibt ein Wohnhausbrand in Hameln. Dort wurden im Juli mehrere Schwerstbrandverletzte mit Rauchgasvergiftungen notärztlich versorgt. Einer Familie mit fünf Kindern war bei dem Ausbruch des Feuers der Rettungsweg aus ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus abgeschnitten worden. Alle Personen wurden mit insgesamt fünf eingesetzten Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen.

Ein weiterer großer Einsatz war ein Balkonsturz mit fünf Schwerstverletzten im September in Fürstenau im Landkreis Osnabrück. Dort kooperierte die Crew des Christoph 4 mit weiteren Notärzten, um alle Verunfallten so schnell wie möglich versorgen zu können.

Der längste Flug in 2022 war für den Christoph 4 ein 148 Kilometer langer Transport einer schwer verletzten Frau aus Minden, die im Juni in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht wurde.

Neben diesen Einsätzen haben noch weitere Ereignisse das Team um den hannoverschen Rettungshubschrauber bewegt. Im Sommer landete Volker Hubrich, leitender Johanniter-Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member), zum letzten Mal mit dem Christoph 4. Nach 37 Jahren Dienst in der Luftrettung beendet der 64-Jährige seine aktive Dienstzeit. Insgesamt flog er 18.212 Einsätze. Mit der Einarbeitung zweier neuer HEMS-TC ist ein Generationswechsel eingeleitet.

Im September musste der Christoph 4 – wie auch andere Maschinen des Typs EC-135 – fast eine Woche am Boden bleiben. Grund war nach Mitteilung der Bundespolizei ein technischer Defekt an der Steuerstange an einem anderen Helikopter. Erst nach Prüfung konnte dies für die Christoph-4-Maschine ausgeschlossen werden.

Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Sehmisch, der seit 1. Oktober 2021 als neuer Direktor der unfallchirurgischen Klinik der MHH zur Verfügung steht, konnte ausgebaut werden, damit wird die beständige Zusammenarbeit mit der Expertise der MHH als überregionales Traumazentrum in bewährter Form fortgesetzt.

Und zu guter Letzt wurde dann noch der 50. Geburtstag zur Indienstnahme der Luftrettungsstation in Hannover und des Christoph 4 gefeiert. Als vierter Rettungshubschrauber in Deutschland hatte der Christoph 4 in Hannover, neben weiteren Standorten in München, Frankfurt und Köln, am 2. Oktober 1972 als Modellversuch seinen Dienstbetrieb aufgenommen.

Ausblick 2023

„Neue Herausforderungen werden mit Sicherheit die sich verändernde Krankenhausstruktur und der Personalmangel in den Krankenhäusern sein, sodass sich die Transportwege für Patienten zum Teil deutlich verlängern und Rettungshubschrauber einen noch höheren Stellenwert in der primären Patientenversorgung einnehmen werden“, so PD Dr. Christian Macke, ärztlicher Leiter des Christoph 4.

Für die sechs HEMS-TC bringt auch das modernisierte Cockpit des Rettungshubschraubers vom Typ Eurocopter EC 135 T2i Neues mit sich. „Das neue Cockpit ZSH (Zivilschutzhubschrauber) 2.0 ermöglicht den Besatzungen durch den Einbau eines unter anderem in Kleinflugzeugen eingesetzten Kollisionswarngerätes „Floice“, auch Warnhinweise zur Position von Segelflugzeugen zu erhalten“, erläutert Marc Lüpkemann vom Leitungsteam der HEMS-TC der Johanniter-Unfall-Hilfe. Diese sind aufgrund ihrer schmalen Silhouette schwieriger zu erkennen. Zur Vermeidung von Kollisionen erhalten die Crews mithilfe unterschiedlicher Warntöne Angaben zur Entfernung sowie Hinweise zur Richtung und Höhe des anderen Luftfahrzeuges. Innovativ sind auch die neuen Funkgeräte, weil sie viele Funktionen vereinen und über ein Touchdisplay bedient werden.

Zum Christoph 4

Der Christoph 4 hat einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 Kilometern pro Stunde in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln-Pyrmont, Region und Stadt Hannover, Heidekreis, Hildesheim, Nienburg, Peine und Schaumburg. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kann er über die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Hannover alarmiert werden. An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahlreiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter/HEMS-TC. Die Piloten werden von der Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn der Bundespolizei gestellt. Die Bundespolizei verantwortet zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Klinik für Unfallchirurgie der MHH. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Dachstuhlbrand© Bernd Günther

Dachstuhlbrand in Langenhagen – Schulenburg

3. Januar 2023/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red). Mehrere Ortsfeuerwehren aus Langenhagen mussten gegen 20:29 Uhr zu einem Dachstuhlbrand an der Hannoverschen Straße in Langenhagen Schulenburg ausrücken.

Bei Eintreffen der ersten Löschkräfte stand der Dachstuhl schon im Vollbrand. Die sieben Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig aus dem Wohnhaus retten. Über eine Drehleiter und mehrere Angriffstrupps wurde der Brand von Aussen bekämpft. Dabei musste das Löschwasser teilweise im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen an die Brandstelle transportiert werden. Die Hydrantenleitung vor Ort reichte nicht aus.

Neben mehreren Ortsfeuerwehren kam auch im späteren Verlauf ein Schlauchwagen mit 2000 Meter Schlauch zum Einsatz, um das Löschwasser über eine längere Strecke zu transportieren. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort.

Während des Einsatzes wurde die Hannoversche Straße vollständig gesperrt.

Nachtragsmeldung Feuerwehr Langenhagen (04.01.2023):

(PM/red) Um 20.29 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schulenburg, Engelbostel sowie die Drehleiterkomponente aus Langenhagen zu einem Brand im Obergeschoß nach Schulenburg in die Hannoversche Straße direkt am Autobahnzubringer gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten Kräfte und auch weitere Notrufe bei der Regionsleitstelle bestätigen, dass das Feuer sich nun auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Die Ortsfeuerwehr Godshorn wurde als zusätzliche Wehr sowie die Einsatzleitwagenkomponente aus Kaltenweide nachalarmiert.

Stadtbrandmeister Arne Boy übernahm die Einsatzleitung und leitete zuerst einen Innenangriff mit Trupps unter Atemschutz ein. Sieben von den neun gemeldeten Bewohnern konnten sich selbstständig aus dem Mehrfamilienhaus retten. Sie bestätigten, dass sich keine weiteren Personen mehr darin befanden. Boy ließ aufgrund der Ausbreitung sowie der Eigengefährdung den Innenangriff abbrechen und einen massiven Außenangriff über die Drehleiter sowie mehrere Rohre an den anderen Gebäudeseiten vornehmen.

Als problematisch gestaltete sich die Wasserversorgung. Es befanden sich keine Hydranten in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle, da sich die Einsatzstelle genau zwischen zwei Wasserversorgungsnetzen befand. Es wurden parallel hunderte Meter Schlauchleitungen zu den nächsten Hydranten, u.a. bis zur Langenhagener Straße, gelegt sowie über einen sogenannten Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen Wasser zur Einsatzstelle gebracht.

Das Feuer war innerhalb von gut einer Stunde unter Kontrolle, so dass sich nun auf die Nachlöscharbeiten konzentriert werden konnte. Hierzu kamen Einreißgeräte sowie die Wärmebildkamera zum Einsatz, die von Trupps aus dem Drehleiterkorb bedient wurden, um versteckte Glutnester aufzudecken und abzulöschen. Auch eine Kontrolle von innen wurde durchgeführt. Die letzten Kräfte rückten nach 1 Uhr wieder in Richtung Wache ein.

Die sieben Bewohner wurden vom Rettungsdienst durchgecheckt, eine Behandlung war nicht von Nöten. Sie kamen erst einmal bei den geringen Temperaturen in Fahrzeugen von Feuerwehr und JUH unter. Im Anschluss kommen sie erst einmal bei Bekannten unter.

Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte bestehend aus Mitgliedern von Feuerwehr sowie JUH an der Einsatzstelle.

  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7645
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7652
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhl steht in Flammen
    Dachstuhlbrand in Schulenburg - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen - Schulenburg – BGPress 7643
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Drehleitereinsatz
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dachstuhlbrand in Langenhagen
    Mehrere Ortsfeuerwehren mussten am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand nach Schulenburg ausrücken. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Der Dachstuhl brennt lichterloh
    Dachstuhlbrand in Schulenburg - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
Wir wünschen einen guten Rutsch

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch

31. Dezember 2022/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

HANNOVER (red). Der letzte Tag des Jahres 2022 ist eingeläutet und in wenigen Stunden steht der Jahreswechsel an. Aus diesem Grunde möchten wir allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen. Kommen Sie gesund über den Jahreswechsel.

Das abschließende Jahr hatte für den einen oder anderen von uns sicherlich einige Überraschungen parat. Hoffentlich viele positive, aber sicherlich auch einige negative. Das Thema Corona, Energiekosten, Krieg und unsichere Zukunft wird so manchen beschäftigt haben. Deshalb sollte man bei aller Feierlaune zu Silvester einmal kurz an diejenigen in unserer Gesellschaft denken, die sorgenvoll in das neue Jahr blicken. Angst vor finanziellen Sorgen oder einem unsicheren Arbeitsplatz können ganze Familien belasten. Nicht zu vergessen die Menschen, die den heutigen Jahreswechsel wegen der Flucht vor den Kriegsfolgen in einem fremden Land, getrennt von Familienangehörigen, verbringen müssen.

Gleichzeitig möchten wir aber auch eine Bitte aussprechen. Gehen Sie sorgfältig mit Feuerwerkskörpern um. Die letzten Tage haben gezeigt, dass ein wahrer Run auf die Böller nach zwei Jahren ohne Feuerwerk ausgelöst wurde. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und gehen Sie respektvoll mit Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an Einsatzstellen um. Sie sind zu ihrem persönlichen Schutz von Leben sowie Hab und Gut unterwegs, anstelle mit ihren Familien anzustoßen und den Jahreswechsel zu feiern. Niemand möchte seinen Jahreswechsel mit Verletzungen durch nicht zugelassene oder falsch genutzte Feuerwerkskörper in einem Krankenhaus verbringen. Auch der Neujahrsmorgen auf der Straße vor seiner durch Feuerwerksraketen ausgebrannten Wohnung zählt sicherlich nicht zu einem gelungenen Jahresanfang.

In dem Sinne bedanken wir uns bei unserer treuen Leserschaft und wünschen Ihnen einen guten Jahreswechsel sowie ein erfolgreiches 2023.

Die Impfkampagne der Region Hannover ist abgeschlossen© Bernd Günther

Impfkampagne der Region Hannover ist erfolgreich beendet

29. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). 15 Monate Dauer, über 370.000 Impfungen verabreicht, mehr als 80 mobile Impfteams im Einsatz: Am 30. Dezember 2022 endet die Impfkampagne gegen das Corona-Virus, die die Region Hannover im Auftrag des Landes Niedersachsen umgesetzt hat. Die Region Hannover und die vier Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter Unfallhilfe (JUH) und Malteser ziehen jetzt ein positives Fazit.

„Knapp jede dritte Corona-Impfung in der Region Hannover wurde in dieser Zeit durch eines der mobilen Teams verabreicht, die im Auftrag der Region unterwegs waren“, stellt Regionspräsident Steffen Krach fest. „Gemeinsam ist es uns gelungen, ein unkompliziertes Impfangebot zur Verfügung zu stellen, so dass die Menschen die Chance hatten, sich schnell und unbürokratisch vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung zu schützen.“ Dass es gelungen sei, das Angebot an Orten aufzubauen, die leicht zugänglich waren, habe überdies zum Erfolg der Aktion beigetragen. Krach verweist in diesem Zusammenhang unter anderem auf das Angebot in der Ernst-August-Galerie und am Erlebnis-Zoo Hannover und erinnert an Impfaktionen an ungewöhnlichen Orten wie im Capitol und zuletzt in der Heinz-von-Heyden-Arena beim Stadionsingen. „Der gemeinsame Kraftakt hat sich gelohnt“, unterstreicht Krach.

Die Dezernentin für Gesundheit der Region Hannover, Cora Hermenau, ziehen eine positive Bilanz

Regionspräsident Steffen Krach und die Dezernentin für Gesundheit der Region Hannover, Cora Hermenau, ziehen eine positive Bilanz der Zusammenarbeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau dankt den Hilfsorganisationen für ihren beispiellosen Einsatz: „Ohne die Strukturen der Hilfsorganisationen, auf die wir in einer Lage aufsetzen konnten, in der schnelles Handeln erforderlich war, wäre die Kampagne nicht in dieser Form möglich gewesen. Die Hilfsorganisationen waren immer ein verlässlicher Partner für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus dem Stand heraus diese neue Aufgabe bewältigen mussten.“ Aber auch die Kommunen hätten die Region Hannover bei der Einrichtung dezentraler Impfangebote stark unterstützt, führt Hermenau weiter aus. „So konnten wir den Wunsch der Bürgermeister*innen, in jeder Stadt oder Gemeinde ein Angebot vorzuhalten, relativ zügig umsetzen.“

Maren Spitzenberger, Geschäftsführerin des ASB Hannover, erklärt: „Der ASB hat sich gern bereit erklärt, an dieser verantwortungsvollen und neuen Aufgabe beteiligt zu werden. Es war eine Herausforderung, eine so große Anzahl von Menschen zu finden, die sich sehr kurzfristig für mehrere Monate zur Verfügung stellen konnten. Insbesondere gilt mein Dank an die Koordinationskräfte Frau Haberstein und Herrn Besic, die die Impf-Teams gebildet, geschult und motiviert haben.“

Auch das Fazit der Malteser fällt positiv aus: „Seit fast drei Jahren überschattet das Coronavirus das Leben der Menschen, auch hier in der Region Hannover. Längst verfügen wir aber auch über hochwirksame Impfstoffe dagegen. Wir Malteser sind stolz darauf, dass wir seit Dezember 2020 dazu beitragen konnten, viele Menschen in der Region Hannover zu impfen – zunächst im stationären Impfzentrum, dann durch unsere Mobilen Impfteams. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen haben wir dazu beigetragen, den Menschen wieder ein Stück Freiheit zurückzugeben und die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle zu senken. Dies ist uns ein großer Ansporn, den Menschen in der Region Hannover auch in Zukunft in Notfällen zur Seite zu stehen“, sagen Jens Engel, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, und Stefanie Hacke, Leiterin der Mobilen Impfteams in der Region Hannover.

„Unser Verband hat während der Pandemie gezeigt, dass wir in Krisensituationen schnelle und belastbare Strukturen aufbauen können und Ehrenamt und Hauptamt sehr gut zusammenarbeiten. Mit dem Feierabend-Impfen und dem mobilem Impfteam konnten wir zur Eindämmung der Pandemie vollumfänglich beitragen“, resümiert Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover.

„Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat sich verlässlich und unter hohem Krafteinsatz in der Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus engagiert. Mehr als ein Jahr lang konnten wir den Menschen in der Region Hannover ein umfangreiches Impfangebot unterbreiten. Ich möchte mich bei unseren ehrenamtlich Aktiven ebenso wie bei den etwa 400 hauptamtlich Mitarbeitenden der mobilen Impfteams und unserer Verwaltung bedanken, die diesen Einsatz möglich gemacht haben“, sagt Walter Busse, Mitglied im Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Niedersachsen Mitte.

Auch Zoo-Chef Andreas Casdorff ist zufrieden: „Der Erlebnis-Zoo hat die Impfkampagne der Region Hannover sehr gerne mit der Bereitstellung dieser besonderen Räumlichkeit am Zoo unterstützt. Und wir sind stolz darauf, dass der Zoo auf diese Weise zur Bekämpfung der Pandemie beitragen konnte.“

Letzte Ampullen werden aufgezogen

Die letzten Ampullen Impfstoff werden aufgezogen. Ab dem 1.1. 2023 stellt die Region Hannover ihr Impfangebot ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Fakten zur Impfkampagne:

  • Corona-Impfungen gesamt in der Region Hannover: rund 2,8 Millionen
  • Einsatz der mobilen Impfteams: Oktober 2021 bis Dezember 2022
  • Verabreichte Impfungen durch mobile Teams: 372.500
  • Meiste verabreichte Impfungen:
    • Monat: Dezember 2021 mit 156.382 Impfungen
    • Tag: 22. Dezember 2021 mit 8852 Impfungen
  • bis zu 82 mobile Impfteams im Einsatz
  • bis zu 38 Impfstandorte in der gesamten Region Hannover plus mobilen Einheiten auf Wochenmärkten, in Senioreneinrichtungen etc.
  • bestbesuchter Impfstandort: Ernst-August-Galerie (ca. 28.700 Impfungen)
  • Überdurchschnittliche Impfquote:
    • mindestens eine Impfung: Region 84,16 %, Land 79,8 %
    • mindestens zwei Impfungen: Region 84,16 %, Land 77,6 %
    • mindestens drei Impfungen: Region 69,30 %, Land 67,1 %
    • mindestens vier Impfungen: Region 18,99 %, Land 18,5 %
Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest

24. Dezember 2022/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Mit dem Heiligen Abend beginnen heute die weihnachtlichen Festtage für unsere Leserinnen und Lesern. Wir möchten uns ganz herzlich für die Treue unserer Leserschaft bedanken und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein paar ruhige und friedvolle Weihnachtstage.

Es ist aber auch die Zeit einmal in aller Stille an die Menschen zu denken, die mit Sorgen über ihre Zukunft, ihre finanziellen Nöte und gesundheitlichen Belastungen zu denken. Vielleicht denkt der eine oder andere auch an die lieben Menschen, die leider heute nicht mehr mit uns gemeinsam Weihnachten feiern können.

Ganz besonders aber gehen unsere Gedanken zu den Mitmenschen, die durch Krieg vielleicht von ihren Familien getrennt worden sind, die ihre Heimat verloren haben oder ohne Hab und Gut vor einem ungewissen Neuanfang stehen. Viele Familien in den Kriegsgebieten müssen um Gefallene oder Getötete trauern. So schlimm diese Zeit unsere Gesellschaft auch trifft, wir wünschen trotzdem allen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige Festtage. Bleiben Sie gesund.

Krach und Provenzano würdigen beste Jugendfeuerwehr Deutschlands – Jugendfeuerwehr Deutschland

Krach und Provenzano würdigen beste Jugendfeuerwehr Deutschlands

20. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER / GARBSEN (PM). Sie sind die beste Nachwuchs-Feuerwehr in ganz Deutschland: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Osterwald-Unterende (Garbsen) haben im September das beste Ergebnis bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendwehren abgeliefert und die Goldmedaille nach Garbsen und in die Region Hannover geholt.

Um ihren Erfolg und ihr Engagement zu würdigen, haben Regionspräsident Steffen Krach und Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano die Jugendlichen und ihre Betreuer*innen zu einem Imbiss ins Regionshaus eingeladen.

„Ihr habt etwas ganz Großes geschafft. Ihr habt bei den Deutschen Meisterschaften eure Feuerwehr, eure Stadt, aber auch die gesamte Region Hannover herausragend repräsentiert. Ihr könnt wirklich stolz auf euch und eure Leistung sein“, sagt Regionspräsident Steffen Krach bei der Feierstunde. „Gemeinsam habt ihr euch gegen die Konkurrenz durchgesetzt und damit Stadtgeschichte geschrieben. Ganz Garbsen ist mächtig stolz auf Euch“, sagt Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano.

„Wir freuen uns, wenn unsere Nachwuchskräfte mit so viel Engagement und Ehrgeiz bei der Sache sind“, sagt Eberhard Schmidt, stellvertretender Regionsbrandmeister. „Ein solcher Wettbewerb zeigt auch, dass unsere Feuerwehren hervorragende Jugendarbeit leisten und die Feuerwehrmänner und -frauen von morgen top ausgebildet sind.“

Auch Michael Homann, Regionsjugendfeuerwehrwart, ist stolz auf die Leistung der Jugendlichen aus Osterwald-Unterende: „Jugendfeuerwehr bietet noch viel mehr als Schläuche und Knoten. Man braucht sie jedoch bei Wettbewerben, und da führen sie häufig zu den spannenden Momenten: Wir haben euch beim Regions-, dem Bezirks- und dem Landeswettbewerb jubeln sehen – jedes Mal habt ihr Leistungen nahe an der Perfektion gezeigt. Dass ihr bei den Deutschen Meisterschaften dann auch noch den Titel als beste Jugendfeuerwehr Deutschlands nach Hause und damit auch in die Region Hannover gebracht habt, macht uns alle sehr stolz. Euer Engagement und das eurer Betreuerinnen und Betreuer hat sich mehr als gelohnt.“

Die Jugendlichen erinnern sich gern an die Tage im Saarland zurück: „Sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, alleine das war krass“, sagt der 15-jährige Raik Stiller. „Aber dann vor Ort zu sein, da war bei uns allen dann so ein „jetzt-wird‘s-ernst“-Moment.“ Sein Teamkollege Finn Myrrhe, 15 Jahre, bestätigt das: „Es war total aufregend, denn man wusste: Hier sind richtig gute Mannschaften mit dabei. Jetzt wird es ernst, die können was, wir müssen uns anstrengen. Wir wussten nicht, wie gut die anderen sind, also haben wir so gut abgeliefert, wie wir nur konnten. Die Stimmung unter uns und im Stadion war richtig gut.“ Und ganz nebenbei haben die Jugendlichen auch Kontakt geknüpft: „Es war auch toll, so viele Jugendliche aus ganz Deutschland kennenzulernen“, sagt Raik.

Mit dem Sieg der Deutschen Meisterschaften ist nicht nur für die Jugendlichen ein Traum in Erfüllung gegangen. „Wir arbeiten seit mehr als zehn Jahren daraufhin, nachdem wir mal die Stadtwettbewerbe gewonnen haben“, sagt Marcel Müller, Ortsjugendfeuerwehrwart in Osterwald-Unterende. „Auch für uns war das ein unglaubliches Gefühl.“ Man habe die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften in den letzten Jahren intensiv verfolgt und daher gewusst, dass die Jugendfeuerwehren aus Niedersachsen immer wieder Favoriten bei den Deutschen Meisterschaften waren. „Die stärksten Jugendfeuerwehren kommen aus Niedersachsen“, so Marcel Müller. „Und als beim Landeswettbewerb klar war, dass wir die beste Jugendfeuerwehr Niedersachsens sind, mussten wir bei den deutschen Meisterschaften ja ‚nur noch‘ eine gleich starke Leistung zeigen. Als die Wertungsrichter dann laut vorgelesen haben, wie viele Punkte wir bekommen haben, konnten wir uns schon ausrechnen, dass es vermutlich der erste Platz ist.“

Die Meisterschaft der Deutschen Jugendfeuerwehren fand Anfang September im Rahmen des Deutschen Jugendfeuerwehrtags 2022 in Homburg im Saarland statt. Mehr als 200 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren traten beim Wettkampf der besten Nachwuchsfeuerwehren gegeneinander an. Die Teams hatten sich zuvor jeweils in Wettkämpfen auf Landkreis- und Landesebene qualifiziert.

Brand im Gewerbebetrieb in Krähenwinkel – Brand Kraehenwinkel 221219 ff

Brand im Gewerbebetrieb in Krähenwinkel

19. Dezember 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und die Drehleiter aus Langenhagen wurden kurz nach Mitternacht zu einem Stahlbaubetrieb alarmiert. Anwohner hatten zuvor einen Flammenschein auf einer Produktionshalle wahrgenommen und über die Nummer 112 den Notruf abgesetzt.

Die erst eintreffenden Einsatzkräften konnten einen großflächigen Brand im Dachbereich der ca. 120 m langen und 30 m breiten Halle bestätigen. Das Feuer bereitete sich auf dem Dach zügig aus. Auf Grund dessen wurde in einem ersten Schritt die Drehleiter Langenhagen am südwestlichen Punkt der Halle in Stellung gebracht. Parallel wurde eine zweite Drehleiter von der Flughafenfeuerwehr nachgefordert und im weiteren Verlauf im östlichen Hallenteil eingesetzt.

Die weitere Erkundung zeigte, dass ein Teil der Produktion im Inneren in Brand stand. Ein in der Halle abgestellter LKW konnte durch die Einsatzkräfte nach draußen gefahren werden. Durch das geöffnete Hallentor war es ihnen möglich, in das Innere der Halle vorzugehen und mit zwei C-Rohren die brennenden Produktionsmittel gezielt abzulöschen. Weite Teile der Halle konnten unterdessen nicht mehr begangen werden, da brennende Dachverkleidungen hinunterstürzten. Aus diesem Grund wurde ein Wasserwerfer eingesetzt, um gefahrlos aus der Distanz den Brand zu bekämpfen. Mit dem Einsatz von den verschiedenen Strahlrohren ( 2x Wenderohr Drehleiter, 2 x C-Rohr im Innenangriff, 1 x Werfer) stieg der Bedarf am Löschmittel Wasser. Im Zuge des Einsatzes wurden beide Wasserförderungskomponenten der Stadt (Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Schulenburg) nachgezogen, um Löschwasser über eine weite Strecke zur Einsatzstelle zu befördern. Zunächst wurde durch die Kaltenweider Kräfte eine doppelte B-Leitung bis zur Kreuzung Walsroder Straße Ecke Hainhäuser Weg ausgelegt (einfache Distanz ca. 600 m). Zudem legten die Einsatzkräfte aus Schulenburg mit ihrem Schlauchwagen eine B-Leitung bis zum Hotel Jägerhof (Distanz ca. 1.200 m). Insgesamt kamen fünf Trupps unter Atemschutz während der Löschmaßnahmen zum Einsatz.

Schlussendlich konnte mit den eingeleiteten Maßnahmen verhindert werden, dass der Brand nicht auf den Bürotrakt übergreift. Bedingt durch die umfassende Brandentwicklung und -ausbreitung bei Eintreffen der Einsatzkräfte, konnte dem Verlust eines größeren Teils der Produktion nichts mehr entgegen gesetzt werden. Unter der Einsatzleitung von Kai Jüttner waren 65 Einsatzkräfte der vier Ortsfeuerwehren sowie der Flughafenfeuerwehr im Einsatz. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter Unfallhilfe Langenhagen versorgten die eingesetzten Kräfte mit warmen Getränken. Ferner waren Mitarbeiter des Langenhagener Betriebshof damit beschäftigt, die Einsatzstelle großflächig eisfrei zu halten. Der Einsatz konnte um 9:00 Uhr beendet werden.

Unterrichtsausfall in der gesamten Region Hannover am Montag – Unterrichtsausfall

Unterrichtsausfall in der gesamten Region Hannover am Montag

18. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Witterungsbedingt fällt der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in der gesamten Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt Hannover am Montag, 19. Dezember, aus. Es ist an allen Schulen gewährleistet, dass Schüler*innen, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule gekommen sind, betreut werden.

Wegen der Wetterlage empfiehlt die Feuerwehr der Stadt Hannover, den Präsenzunterricht an diesem Montag auszusetzen. Hintergrund ist, dass der Deutsche Wetterdienst für die Region Hannover in der Nacht und in den frühen Morgenstunden gefrierenden Regen mit Glatteisbildung prognostiziert.

Warntag

Bundesweiter Warntag in Stadt und Umland

5. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red). Am 8. Dezember 2022 findet zum zweiten Mal der bundesweite Warntag statt. Der Bund verschickt dabei eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Das Besondere: erstmals wird dann auch bundesweit das Warnsystem Cell-Broadcast getestet, bei dem alle Mobiltelefone mit einem Warntext angesteuert werden, die sich zum Zeitpunkt der Auslösung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden.

Ausgelöst wird der Probealarm vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am Donnerstag, 8. Dezember, 11 Uhr – die Entwarnung ist für 11.45 Uhr geplant.

„Auch die Region und die Landeshauptstadt Hannover schauen mit Spannung auf den Tag“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Die Einführung des Cell-Broadcast ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt im bundesweiten Katastrophenschutz.“ Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hebt hervor: „Gerade im Hinblick auf einen möglichst optimalen Mix aus verschiedenen Warnelementen freue ich mich, dass wir bereits im kommenden Jahr mit der Errichtung eines neuen Sirenennetzes für die Landeshauptstadt starten können. Das Konzept ist erarbeitet und nun werden sukzessiv über 100 Sirenen über das ganze Stadtgebiet verteilt aufgebaut.“

Für das Umland haben die Städte und Gemeinden gemeinsam mit der Region Hannover ein Sirenenkataster und ein Handbuch zur Erstellung von Alarmierungskonzepten erarbeitet. Darüber hinaus wurden aus Mitteln des Bundes- und Landesfördertopfes „Bevölkerungswarnung mittels Sirene“ neue Anlagen beschafft. „Es ist wichtig, dass Menschen im Notfall unverzüglich gewarnt werden, damit sie sich schützen können“, betont Krach.

Regionspräsident Krach und Oberbürgermeister Onay empfehlen den Einwohner*innen in Landeshauptstadt und Region Hannover selbst Vorkehrungen für außergewöhnliche Situationen zu treffen. „Jeder sollte zu Hause ein batteriebetriebenes Radio, einen Wasservorrat und Lebensmittel für mindestens einige Tage haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt sogar einen Vorrat für 10 Tage“, sind sich beide einig.

Bundesweiter Warntag in Stadt und Umland – BGP 2143 20220224

Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover setzen künftig auch auf MoWaS. Belit Onay: „Auch die Einführung des Modularen Warnsystems MoWas ist ein Meilenstein, um die bestmögliche Warnung der Menschen in Stadt und Region zu gewährleisten.“ Eine Warnung kann damit zentral von der Regionsleitstelle ausgelöst werden. Derzeit ist es möglich, die Warnapps KatWarn und NINA anzusteuern, regionale und überregionale Medien zu informieren sowie demnächst auch digitale Werbetafeln für Warnungen zu nutzen. Perspektivisch soll im Frühjahr 2023 dann auch regionale Auslösung von Cell-Broadcast möglich werden. „MoWaS hat uns überzeugt, da verschiedene Wege der Warnung über ein System möglich ist“, sagt Krach.

Eine Liste der für Cell-Broadcast geeigneten Handys findet man hier -> Liste Handys

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover nutzen im Krisenfall verschiedene Informationswege, um die Bevölkerung zu erreichen. Neben der Auslösung der Warnapps KatWarn und Nina setzen beide Behörden auf ihre Social-Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram) sowie die gemeinsame Internetplattform www.hannover.de und informieren darüber hinaus die lokalen Medien als Multiplikatoren.

Mit dem Warntag will der Bund die Bevölkerung für die Wichtigkeit der eigenen Vorsorge im Katastrophenfall sensibilisieren. Wie können sich Bürger*innen auf einen Strom- oder Gasausfall zu Hause vorbereiten? Wo finden sie Hilfe, wenn sie zu Hause nicht alleine zurechtkommen? Haben alle genügend Vorräte zu Hause, um einen oder mehrere Tage ohne einen Einkauf im Supermarkt zu überstehen? Auf diese und weitere Fragen gibt es hier Antworten: www.hannover.de/bevoelkerungsinformation

Die Region Hannover ist Katastrophenschutzbehörde für die 20 Städte und Gemeinden in der Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover ist als Katastrophenschutzbehörde für das Gebiet der Stadt Hannover zuständig.

 

 

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