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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Die Impfkampagne der Region Hannover ist abgeschlossen© Bernd Günther

Impfkampagne der Region Hannover ist erfolgreich beendet

29. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). 15 Monate Dauer, über 370.000 Impfungen verabreicht, mehr als 80 mobile Impfteams im Einsatz: Am 30. Dezember 2022 endet die Impfkampagne gegen das Corona-Virus, die die Region Hannover im Auftrag des Landes Niedersachsen umgesetzt hat. Die Region Hannover und die vier Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter Unfallhilfe (JUH) und Malteser ziehen jetzt ein positives Fazit.

„Knapp jede dritte Corona-Impfung in der Region Hannover wurde in dieser Zeit durch eines der mobilen Teams verabreicht, die im Auftrag der Region unterwegs waren“, stellt Regionspräsident Steffen Krach fest. „Gemeinsam ist es uns gelungen, ein unkompliziertes Impfangebot zur Verfügung zu stellen, so dass die Menschen die Chance hatten, sich schnell und unbürokratisch vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung zu schützen.“ Dass es gelungen sei, das Angebot an Orten aufzubauen, die leicht zugänglich waren, habe überdies zum Erfolg der Aktion beigetragen. Krach verweist in diesem Zusammenhang unter anderem auf das Angebot in der Ernst-August-Galerie und am Erlebnis-Zoo Hannover und erinnert an Impfaktionen an ungewöhnlichen Orten wie im Capitol und zuletzt in der Heinz-von-Heyden-Arena beim Stadionsingen. „Der gemeinsame Kraftakt hat sich gelohnt“, unterstreicht Krach.

Die Dezernentin für Gesundheit der Region Hannover, Cora Hermenau, ziehen eine positive Bilanz

Regionspräsident Steffen Krach und die Dezernentin für Gesundheit der Region Hannover, Cora Hermenau, ziehen eine positive Bilanz der Zusammenarbeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau dankt den Hilfsorganisationen für ihren beispiellosen Einsatz: „Ohne die Strukturen der Hilfsorganisationen, auf die wir in einer Lage aufsetzen konnten, in der schnelles Handeln erforderlich war, wäre die Kampagne nicht in dieser Form möglich gewesen. Die Hilfsorganisationen waren immer ein verlässlicher Partner für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus dem Stand heraus diese neue Aufgabe bewältigen mussten.“ Aber auch die Kommunen hätten die Region Hannover bei der Einrichtung dezentraler Impfangebote stark unterstützt, führt Hermenau weiter aus. „So konnten wir den Wunsch der Bürgermeister*innen, in jeder Stadt oder Gemeinde ein Angebot vorzuhalten, relativ zügig umsetzen.“

Maren Spitzenberger, Geschäftsführerin des ASB Hannover, erklärt: „Der ASB hat sich gern bereit erklärt, an dieser verantwortungsvollen und neuen Aufgabe beteiligt zu werden. Es war eine Herausforderung, eine so große Anzahl von Menschen zu finden, die sich sehr kurzfristig für mehrere Monate zur Verfügung stellen konnten. Insbesondere gilt mein Dank an die Koordinationskräfte Frau Haberstein und Herrn Besic, die die Impf-Teams gebildet, geschult und motiviert haben.“

Auch das Fazit der Malteser fällt positiv aus: „Seit fast drei Jahren überschattet das Coronavirus das Leben der Menschen, auch hier in der Region Hannover. Längst verfügen wir aber auch über hochwirksame Impfstoffe dagegen. Wir Malteser sind stolz darauf, dass wir seit Dezember 2020 dazu beitragen konnten, viele Menschen in der Region Hannover zu impfen – zunächst im stationären Impfzentrum, dann durch unsere Mobilen Impfteams. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen haben wir dazu beigetragen, den Menschen wieder ein Stück Freiheit zurückzugeben und die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle zu senken. Dies ist uns ein großer Ansporn, den Menschen in der Region Hannover auch in Zukunft in Notfällen zur Seite zu stehen“, sagen Jens Engel, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, und Stefanie Hacke, Leiterin der Mobilen Impfteams in der Region Hannover.

„Unser Verband hat während der Pandemie gezeigt, dass wir in Krisensituationen schnelle und belastbare Strukturen aufbauen können und Ehrenamt und Hauptamt sehr gut zusammenarbeiten. Mit dem Feierabend-Impfen und dem mobilem Impfteam konnten wir zur Eindämmung der Pandemie vollumfänglich beitragen“, resümiert Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover.

„Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat sich verlässlich und unter hohem Krafteinsatz in der Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus engagiert. Mehr als ein Jahr lang konnten wir den Menschen in der Region Hannover ein umfangreiches Impfangebot unterbreiten. Ich möchte mich bei unseren ehrenamtlich Aktiven ebenso wie bei den etwa 400 hauptamtlich Mitarbeitenden der mobilen Impfteams und unserer Verwaltung bedanken, die diesen Einsatz möglich gemacht haben“, sagt Walter Busse, Mitglied im Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Niedersachsen Mitte.

Auch Zoo-Chef Andreas Casdorff ist zufrieden: „Der Erlebnis-Zoo hat die Impfkampagne der Region Hannover sehr gerne mit der Bereitstellung dieser besonderen Räumlichkeit am Zoo unterstützt. Und wir sind stolz darauf, dass der Zoo auf diese Weise zur Bekämpfung der Pandemie beitragen konnte.“

Letzte Ampullen werden aufgezogen

Die letzten Ampullen Impfstoff werden aufgezogen. Ab dem 1.1. 2023 stellt die Region Hannover ihr Impfangebot ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Fakten zur Impfkampagne:

  • Corona-Impfungen gesamt in der Region Hannover: rund 2,8 Millionen
  • Einsatz der mobilen Impfteams: Oktober 2021 bis Dezember 2022
  • Verabreichte Impfungen durch mobile Teams: 372.500
  • Meiste verabreichte Impfungen:
    • Monat: Dezember 2021 mit 156.382 Impfungen
    • Tag: 22. Dezember 2021 mit 8852 Impfungen
  • bis zu 82 mobile Impfteams im Einsatz
  • bis zu 38 Impfstandorte in der gesamten Region Hannover plus mobilen Einheiten auf Wochenmärkten, in Senioreneinrichtungen etc.
  • bestbesuchter Impfstandort: Ernst-August-Galerie (ca. 28.700 Impfungen)
  • Überdurchschnittliche Impfquote:
    • mindestens eine Impfung: Region 84,16 %, Land 79,8 %
    • mindestens zwei Impfungen: Region 84,16 %, Land 77,6 %
    • mindestens drei Impfungen: Region 69,30 %, Land 67,1 %
    • mindestens vier Impfungen: Region 18,99 %, Land 18,5 %
Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest

24. Dezember 2022/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Mit dem Heiligen Abend beginnen heute die weihnachtlichen Festtage für unsere Leserinnen und Lesern. Wir möchten uns ganz herzlich für die Treue unserer Leserschaft bedanken und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein paar ruhige und friedvolle Weihnachtstage.

Es ist aber auch die Zeit einmal in aller Stille an die Menschen zu denken, die mit Sorgen über ihre Zukunft, ihre finanziellen Nöte und gesundheitlichen Belastungen zu denken. Vielleicht denkt der eine oder andere auch an die lieben Menschen, die leider heute nicht mehr mit uns gemeinsam Weihnachten feiern können.

Ganz besonders aber gehen unsere Gedanken zu den Mitmenschen, die durch Krieg vielleicht von ihren Familien getrennt worden sind, die ihre Heimat verloren haben oder ohne Hab und Gut vor einem ungewissen Neuanfang stehen. Viele Familien in den Kriegsgebieten müssen um Gefallene oder Getötete trauern. So schlimm diese Zeit unsere Gesellschaft auch trifft, wir wünschen trotzdem allen Menschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige Festtage. Bleiben Sie gesund.

Krach und Provenzano würdigen beste Jugendfeuerwehr Deutschlands – Jugendfeuerwehr Deutschland

Krach und Provenzano würdigen beste Jugendfeuerwehr Deutschlands

20. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER / GARBSEN (PM). Sie sind die beste Nachwuchs-Feuerwehr in ganz Deutschland: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Osterwald-Unterende (Garbsen) haben im September das beste Ergebnis bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendwehren abgeliefert und die Goldmedaille nach Garbsen und in die Region Hannover geholt.

Um ihren Erfolg und ihr Engagement zu würdigen, haben Regionspräsident Steffen Krach und Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano die Jugendlichen und ihre Betreuer*innen zu einem Imbiss ins Regionshaus eingeladen.

„Ihr habt etwas ganz Großes geschafft. Ihr habt bei den Deutschen Meisterschaften eure Feuerwehr, eure Stadt, aber auch die gesamte Region Hannover herausragend repräsentiert. Ihr könnt wirklich stolz auf euch und eure Leistung sein“, sagt Regionspräsident Steffen Krach bei der Feierstunde. „Gemeinsam habt ihr euch gegen die Konkurrenz durchgesetzt und damit Stadtgeschichte geschrieben. Ganz Garbsen ist mächtig stolz auf Euch“, sagt Garbsens Bürgermeister Claudio Provenzano.

„Wir freuen uns, wenn unsere Nachwuchskräfte mit so viel Engagement und Ehrgeiz bei der Sache sind“, sagt Eberhard Schmidt, stellvertretender Regionsbrandmeister. „Ein solcher Wettbewerb zeigt auch, dass unsere Feuerwehren hervorragende Jugendarbeit leisten und die Feuerwehrmänner und -frauen von morgen top ausgebildet sind.“

Auch Michael Homann, Regionsjugendfeuerwehrwart, ist stolz auf die Leistung der Jugendlichen aus Osterwald-Unterende: „Jugendfeuerwehr bietet noch viel mehr als Schläuche und Knoten. Man braucht sie jedoch bei Wettbewerben, und da führen sie häufig zu den spannenden Momenten: Wir haben euch beim Regions-, dem Bezirks- und dem Landeswettbewerb jubeln sehen – jedes Mal habt ihr Leistungen nahe an der Perfektion gezeigt. Dass ihr bei den Deutschen Meisterschaften dann auch noch den Titel als beste Jugendfeuerwehr Deutschlands nach Hause und damit auch in die Region Hannover gebracht habt, macht uns alle sehr stolz. Euer Engagement und das eurer Betreuerinnen und Betreuer hat sich mehr als gelohnt.“

Die Jugendlichen erinnern sich gern an die Tage im Saarland zurück: „Sich für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, alleine das war krass“, sagt der 15-jährige Raik Stiller. „Aber dann vor Ort zu sein, da war bei uns allen dann so ein „jetzt-wird‘s-ernst“-Moment.“ Sein Teamkollege Finn Myrrhe, 15 Jahre, bestätigt das: „Es war total aufregend, denn man wusste: Hier sind richtig gute Mannschaften mit dabei. Jetzt wird es ernst, die können was, wir müssen uns anstrengen. Wir wussten nicht, wie gut die anderen sind, also haben wir so gut abgeliefert, wie wir nur konnten. Die Stimmung unter uns und im Stadion war richtig gut.“ Und ganz nebenbei haben die Jugendlichen auch Kontakt geknüpft: „Es war auch toll, so viele Jugendliche aus ganz Deutschland kennenzulernen“, sagt Raik.

Mit dem Sieg der Deutschen Meisterschaften ist nicht nur für die Jugendlichen ein Traum in Erfüllung gegangen. „Wir arbeiten seit mehr als zehn Jahren daraufhin, nachdem wir mal die Stadtwettbewerbe gewonnen haben“, sagt Marcel Müller, Ortsjugendfeuerwehrwart in Osterwald-Unterende. „Auch für uns war das ein unglaubliches Gefühl.“ Man habe die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften in den letzten Jahren intensiv verfolgt und daher gewusst, dass die Jugendfeuerwehren aus Niedersachsen immer wieder Favoriten bei den Deutschen Meisterschaften waren. „Die stärksten Jugendfeuerwehren kommen aus Niedersachsen“, so Marcel Müller. „Und als beim Landeswettbewerb klar war, dass wir die beste Jugendfeuerwehr Niedersachsens sind, mussten wir bei den deutschen Meisterschaften ja ‚nur noch‘ eine gleich starke Leistung zeigen. Als die Wertungsrichter dann laut vorgelesen haben, wie viele Punkte wir bekommen haben, konnten wir uns schon ausrechnen, dass es vermutlich der erste Platz ist.“

Die Meisterschaft der Deutschen Jugendfeuerwehren fand Anfang September im Rahmen des Deutschen Jugendfeuerwehrtags 2022 in Homburg im Saarland statt. Mehr als 200 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren traten beim Wettkampf der besten Nachwuchsfeuerwehren gegeneinander an. Die Teams hatten sich zuvor jeweils in Wettkämpfen auf Landkreis- und Landesebene qualifiziert.

Brand im Gewerbebetrieb in Krähenwinkel – Brand Kraehenwinkel 221219 ff

Brand im Gewerbebetrieb in Krähenwinkel

19. Dezember 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und die Drehleiter aus Langenhagen wurden kurz nach Mitternacht zu einem Stahlbaubetrieb alarmiert. Anwohner hatten zuvor einen Flammenschein auf einer Produktionshalle wahrgenommen und über die Nummer 112 den Notruf abgesetzt.

Die erst eintreffenden Einsatzkräften konnten einen großflächigen Brand im Dachbereich der ca. 120 m langen und 30 m breiten Halle bestätigen. Das Feuer bereitete sich auf dem Dach zügig aus. Auf Grund dessen wurde in einem ersten Schritt die Drehleiter Langenhagen am südwestlichen Punkt der Halle in Stellung gebracht. Parallel wurde eine zweite Drehleiter von der Flughafenfeuerwehr nachgefordert und im weiteren Verlauf im östlichen Hallenteil eingesetzt.

Die weitere Erkundung zeigte, dass ein Teil der Produktion im Inneren in Brand stand. Ein in der Halle abgestellter LKW konnte durch die Einsatzkräfte nach draußen gefahren werden. Durch das geöffnete Hallentor war es ihnen möglich, in das Innere der Halle vorzugehen und mit zwei C-Rohren die brennenden Produktionsmittel gezielt abzulöschen. Weite Teile der Halle konnten unterdessen nicht mehr begangen werden, da brennende Dachverkleidungen hinunterstürzten. Aus diesem Grund wurde ein Wasserwerfer eingesetzt, um gefahrlos aus der Distanz den Brand zu bekämpfen. Mit dem Einsatz von den verschiedenen Strahlrohren ( 2x Wenderohr Drehleiter, 2 x C-Rohr im Innenangriff, 1 x Werfer) stieg der Bedarf am Löschmittel Wasser. Im Zuge des Einsatzes wurden beide Wasserförderungskomponenten der Stadt (Ortsfeuerwehren Kaltenweide und Schulenburg) nachgezogen, um Löschwasser über eine weite Strecke zur Einsatzstelle zu befördern. Zunächst wurde durch die Kaltenweider Kräfte eine doppelte B-Leitung bis zur Kreuzung Walsroder Straße Ecke Hainhäuser Weg ausgelegt (einfache Distanz ca. 600 m). Zudem legten die Einsatzkräfte aus Schulenburg mit ihrem Schlauchwagen eine B-Leitung bis zum Hotel Jägerhof (Distanz ca. 1.200 m). Insgesamt kamen fünf Trupps unter Atemschutz während der Löschmaßnahmen zum Einsatz.

Schlussendlich konnte mit den eingeleiteten Maßnahmen verhindert werden, dass der Brand nicht auf den Bürotrakt übergreift. Bedingt durch die umfassende Brandentwicklung und -ausbreitung bei Eintreffen der Einsatzkräfte, konnte dem Verlust eines größeren Teils der Produktion nichts mehr entgegen gesetzt werden. Unter der Einsatzleitung von Kai Jüttner waren 65 Einsatzkräfte der vier Ortsfeuerwehren sowie der Flughafenfeuerwehr im Einsatz. Die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter Unfallhilfe Langenhagen versorgten die eingesetzten Kräfte mit warmen Getränken. Ferner waren Mitarbeiter des Langenhagener Betriebshof damit beschäftigt, die Einsatzstelle großflächig eisfrei zu halten. Der Einsatz konnte um 9:00 Uhr beendet werden.

Unterrichtsausfall in der gesamten Region Hannover am Montag – Unterrichtsausfall

Unterrichtsausfall in der gesamten Region Hannover am Montag

18. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Witterungsbedingt fällt der Präsenzunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in der gesamten Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt Hannover am Montag, 19. Dezember, aus. Es ist an allen Schulen gewährleistet, dass Schüler*innen, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule gekommen sind, betreut werden.

Wegen der Wetterlage empfiehlt die Feuerwehr der Stadt Hannover, den Präsenzunterricht an diesem Montag auszusetzen. Hintergrund ist, dass der Deutsche Wetterdienst für die Region Hannover in der Nacht und in den frühen Morgenstunden gefrierenden Regen mit Glatteisbildung prognostiziert.

Warntag

Bundesweiter Warntag in Stadt und Umland

5. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red). Am 8. Dezember 2022 findet zum zweiten Mal der bundesweite Warntag statt. Der Bund verschickt dabei eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Das Besondere: erstmals wird dann auch bundesweit das Warnsystem Cell-Broadcast getestet, bei dem alle Mobiltelefone mit einem Warntext angesteuert werden, die sich zum Zeitpunkt der Auslösung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden.

Ausgelöst wird der Probealarm vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe am Donnerstag, 8. Dezember, 11 Uhr – die Entwarnung ist für 11.45 Uhr geplant.

„Auch die Region und die Landeshauptstadt Hannover schauen mit Spannung auf den Tag“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Die Einführung des Cell-Broadcast ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt im bundesweiten Katastrophenschutz.“ Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hebt hervor: „Gerade im Hinblick auf einen möglichst optimalen Mix aus verschiedenen Warnelementen freue ich mich, dass wir bereits im kommenden Jahr mit der Errichtung eines neuen Sirenennetzes für die Landeshauptstadt starten können. Das Konzept ist erarbeitet und nun werden sukzessiv über 100 Sirenen über das ganze Stadtgebiet verteilt aufgebaut.“

Für das Umland haben die Städte und Gemeinden gemeinsam mit der Region Hannover ein Sirenenkataster und ein Handbuch zur Erstellung von Alarmierungskonzepten erarbeitet. Darüber hinaus wurden aus Mitteln des Bundes- und Landesfördertopfes „Bevölkerungswarnung mittels Sirene“ neue Anlagen beschafft. „Es ist wichtig, dass Menschen im Notfall unverzüglich gewarnt werden, damit sie sich schützen können“, betont Krach.

Regionspräsident Krach und Oberbürgermeister Onay empfehlen den Einwohner*innen in Landeshauptstadt und Region Hannover selbst Vorkehrungen für außergewöhnliche Situationen zu treffen. „Jeder sollte zu Hause ein batteriebetriebenes Radio, einen Wasservorrat und Lebensmittel für mindestens einige Tage haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt sogar einen Vorrat für 10 Tage“, sind sich beide einig.

Bundesweiter Warntag in Stadt und Umland – BGP 2143 20220224

Modernste Kommunikations- und EDV-Technik in der neuen Regionsleitstelle auf der Feuer- und Rettungswache 1 in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover setzen künftig auch auf MoWaS. Belit Onay: „Auch die Einführung des Modularen Warnsystems MoWas ist ein Meilenstein, um die bestmögliche Warnung der Menschen in Stadt und Region zu gewährleisten.“ Eine Warnung kann damit zentral von der Regionsleitstelle ausgelöst werden. Derzeit ist es möglich, die Warnapps KatWarn und NINA anzusteuern, regionale und überregionale Medien zu informieren sowie demnächst auch digitale Werbetafeln für Warnungen zu nutzen. Perspektivisch soll im Frühjahr 2023 dann auch regionale Auslösung von Cell-Broadcast möglich werden. „MoWaS hat uns überzeugt, da verschiedene Wege der Warnung über ein System möglich ist“, sagt Krach.

Eine Liste der für Cell-Broadcast geeigneten Handys findet man hier -> Liste Handys

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover nutzen im Krisenfall verschiedene Informationswege, um die Bevölkerung zu erreichen. Neben der Auslösung der Warnapps KatWarn und Nina setzen beide Behörden auf ihre Social-Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram) sowie die gemeinsame Internetplattform www.hannover.de und informieren darüber hinaus die lokalen Medien als Multiplikatoren.

Mit dem Warntag will der Bund die Bevölkerung für die Wichtigkeit der eigenen Vorsorge im Katastrophenfall sensibilisieren. Wie können sich Bürger*innen auf einen Strom- oder Gasausfall zu Hause vorbereiten? Wo finden sie Hilfe, wenn sie zu Hause nicht alleine zurechtkommen? Haben alle genügend Vorräte zu Hause, um einen oder mehrere Tage ohne einen Einkauf im Supermarkt zu überstehen? Auf diese und weitere Fragen gibt es hier Antworten: www.hannover.de/bevoelkerungsinformation

Die Region Hannover ist Katastrophenschutzbehörde für die 20 Städte und Gemeinden in der Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover ist als Katastrophenschutzbehörde für das Gebiet der Stadt Hannover zuständig.

 

 

Ehrenamtstag© Bernd Günther

Ehrenamt ist wichtigste Säule des Roten Kreuzes

5. Dezember 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Am 5. Dezember 2022 ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Das Deutsche Rote Kreuz in der Region Hannover bedankt sich bei seinen rund 2.400 freiwilligen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung.

„Gerade die Corona-Pandemie und auch die Ukraine-Krise haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Ohne diese Menschen, die sich in ihrer Freizeit – an Feiertagen und am Wochenende – engagieren, hätten wir diese Krisen nicht so gut gemeistert“, betont Anton Verschaeren, Vorstand des Roten Kreuzes in der Region Hannover.

Die rund 2.400 Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes sind zum Beispiel im Katastrophenschutz, in der Trauerbegleitung, in der Obdachlosen- oder Flüchtlingshilfe sowie in der Jugendarbeit tätig. Auch die verschiedenen Aktionen in den DRK-Ortsvereinen werden von Ehrenamtlichen organisiert und umgesetzt.

Und dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Daher ist es wichtig, dass die freiwilligen Helferinnen und Helfer eine gebührende Wertschätzung erfahren. Um darauf aufmerksam zu machen, begehen die Vereinten Nationen seit 1986 jährlich am 5. Dezember den Tag des Ehrenamts.

Auch für Rotkreuz-Vorständin Marlis Spieker-Kuhmann ein willkommener Anlass, die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Roten Kreuz der Region Hannover hervorzuheben: „Engagierte und qualifizierte Ehrenamtliche sind die wichtigste Säule des Roten Kreuzes. Ohne sie gäbe es deutlich weniger Hilfsangebote und weniger Unterstützung.“

Allein in diesem Jahr waren in Hannover rund 350 ehrenamtliche Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer sowie weitere Ehrenamtliche im Rahmen der Ukraine-Krise in der Flüchtlingsbetreuung im Einsatz – und dies rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche.

Wenn auch Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten, dann wenden Sie sich per E-Mail an

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 5. bis 11. Dezember 2022

1. Dezember 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in den Städten und Gemeinden des Regionsgebiets. Verimpft wird mRNA-Impfstoff oder Novavax (Ernst-August-Galerie). Für Booster-Impfungen kommt das angepasste Biontech-Vakzin gegen die Omikron-Variante BA.4/BA.5 zum Einsatz.

Bitte beachten Sie, dass die mobilen Impfteams der Region Hannover nur noch bis 31.12.2022 aufrechterhalten werden. Ab 2023 liegt die Aufgabe, den Menschen ein Impfangebot zu machen, in den Händen der Arztpraxen.  

Barsinghausen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, & Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen
– Do/Fr, 10-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen
– Sa, 10-17 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen (Kinderimpfen)

Gehrden
– Mo+Mi, 11.30-16 Uhr, & Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

Hannover

Impfangebote für Kinder (mit Terminvergabe)

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, Sa/So 9-17 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo, 16-20 Uhr

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, Mo bis Sa, 10-20 Uhr (Novavax)
  • Mitte, Weihnachtsmarkt, Schmiedestraße 3,Mo-Fr, 11-18 Uhr
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, Mi bis Fr, 9-17 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, Mo bis Fr, 9-16 Uhr & Do, 17.30-21 Uhr

Hemmingen
– Mo, 10-16 Uhr & 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen
– So, 10-17 Uhr, Wäldchenschule Arnum, Klapperweg 18, 30966 Hemmingen/Arnum, (Kinderimpfen) 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen 

Laatzen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Suttorfer Str. 8 (VZL), 31535 Neustadt
– Di, 17.30-21 Uhr, Suttorfer Str. 8 (VZL), 31535 Neustadt 

Pattensen
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstr. 8, 30982 Pattensen 

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg 

Seelze
– Mo, Mi, Do, Fr, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze
– Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde
– Do, 17.30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe

Uetze
– Do/Fr, 10-16 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze
– So, 10-17 Uhr, Kaiserstraße 10, 31311 Uetze (Kinderimpfen) 

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark 

Wunstorf
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf
– Mo/Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf
– Sa, 10-17 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Kinderimpfen)

Johanniter-Motorradstaffeln gehen in die Winterpause – Motorradstaffel JUH© Bernd Günther

Johanniter-Motorradstaffeln gehen in die Winterpause

30. November 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen sind jetzt in die Winterpause gegangen und haben damit die längste Saison seit Bestehen der Staffeln beendet. „Dank des guten Wetters konnten unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte bis Mitte November sicher ihre Einsätze fahren“, sagt Thorsten Renken, Landesfachberater der Motorradstaffeln.

Die 60 Helfenden von den Standorten Ahlhorn, Bremen, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter und Schwarmstedt sind insgesamt 124 467 Kilometer gefahren und haben 851-mal Hilfe geleistet. Dabei sind 3 826 ehrenamtlich geleistete Stunden zusammengekommen. Somit sind die Einsatzzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr konstant.

„In diesem Jahr konnten wir wieder unsere gesamte Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen, und ich bin froh, dass zum Ende der Saison alle Fahrerinnen und Fahrer wieder gesund in die Winterpause gehen können“, sagt Renken und weist auf die oft nicht ungefährlichen Einsätze der Kradfahrenden auf Deutschlands Straßen hin. Nicht ohne Grund! Denn Mitte des Jahres war ein Mitglied der Motorradstaffeln unverschuldet in einen Unfall verwickelt und leicht verletzt worden.

Entlang der niedersächsischen Autobahnabschnitte der Bundesautobahnen 1, 2 und 7 bis hin zur Autobahn 27, 29 und 39 sind die Johanniter-Motorräder seit kurz vor Ostern unterwegs gewesen, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Zudem waren die Motorradstaffeln bei vielen Großveranstaltungen im Einsatz, so etwa bei den Marathons in Hannover, Bremen und Berlin – und nicht zuletzt bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in München.

Jetzt gehen die 60 Helfenden und ihre 17 Maschinen in die Winterpause, um pünktlich zum Beginn der Osterferien 2023 wieder einsatzfähig zu sein. Lediglich die Motorradstaffel Ahlhorn bleibt weiterhin in Bereitschaft.

Über die Johanniter-Motorradstaffeln in Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Motorradstaffeln sind in normalen Zeiten zwischen den Oster- und den Herbstferien schwerpunktmäßig in der Stauhilfe auf den Autobahnen anzutreffen. Gerade in Urlaubszeiten kommt es vermehrt zu Unfällen, und häufig ist der Weg an den Unfallort versperrt, weil keine Rettungsgasse gebildet wird. Genau dann sind die Johanniter mit ihren wendigen Maschinen besonders gefragt. Sie sichern Unfallstellen oder Liegenbleiber ab und leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst oder Pannenservice eintrifft. Darüber hinaus gehört die Versorgung von im Stau stehenden leidgeplagten Autofahrern mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen zu den Aufgaben der Biker. Die Einsätze der Johanniter sind sowohl für die zu versorgenden Personen als auch für die Kommunen und die Polizei kostenfrei.

Damit die Helfer auf die besonderen Herausforderungen bestens vorbereitet sind, fördert der Allgemeine Deutsche Automobil-Club Niedersachsen/Sachsen-Anhalt (ADAC) die Ehrenamtlichen finanziell sowie mit einem speziellen Fahrsicherheitstraining. Des Weiteren hat der ADAC der Johanniter-Motorradstaffel Hildesheim zum Saisonbeginn eine neue Maschine zur Verfügung gestellt.

Die Ausstattung der Einsatzkräfte, technisches und medizinisches Material sowie die Unterhaltung der Motorräder finanziert die JUH über Spenden.

Zwei Personenwagen brennen in Tiefgarage – Tiefgaragenbrand Laatzen

Zwei Personenwagen brennen in Tiefgarage

29. November 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Heute Morgen gegen 6.30 Uhr kam es in einem Parkhaus im Gewerbegebiet Rethen-Ost zu einem Feuer. Zwei Personenwagen standen bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.

Um 6.36 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Rethen, Gleidingen und Laatzen in das neue Gewerbegebiet (VGP- Park) alarmiert, „Personenwagen in Vollbrand“ lautete die Meldung. Schon auf der Anfahrt war ein heller Flammen- schein in dem nach außen offenen Parkhaus sichtbar. Drei Trupps unter Atemschutz löschten die Flammen, zwei davon direkt über das Parkdeck und ein weiterer von außen durch das Gitter.

Den roten Opel-Astra sowie den Kleinwagen vom Typ Hyundai konnten die Helfer nicht mehr retten. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurden die Moter- als auch die Kofferraumhauben geöffnet, um auch letzte Glutnester zu löschen. Zum Schluss legten die Einsatzkräfte einen Schaumteppich über beide Wagen.

Ein glücklicher Umstand war das offene Parkhaus, das nach den Seiten hin nur durch ein Drahtgitter gesichert ist. So konnten Rauch und heiße Luft schnell entweichen. Trotzdem gab es Schäden an der Decke, Leuchtmittel sowie elektrische Kabel schmolzen unter der Hitze. Gegen 7.20 Uhr konnte „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ gemeldet werden. Bis gegen 8.15 Uhr zogen sich die Auf- räumarbeiten aber noch hin.

Noch während der Arbeiten nahm der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei erste Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Der Sachschaden an den Autos wird auf 10.000 Euro geschätzt. Der am Gebäude ist noch nicht abzusehen.

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