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Schlagwortarchiv für: Feuer

Feuer im Bünteweg

Feuer im Bünteweg in Hannover: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

21. Juni 2026/in Hannover

Im Bünteweg in Hannover-Kirchrode stand am späten Samstagabend eine Wohnung in Vollbrand. Das Feuer griff auf den Dachstuhl über, verletzt wurde niemand.

HANNOVER (redu) – Bei einem Feuer im Bünteweg im Stadtteil Kirchrode ist am späten Samstagabend ein Zweifamilienhaus schwer beschädigt worden. Die Feuerwehr Hannover verhinderte eine weitere Brandausbreitung. Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch nicht mehr bewohnbar.

Mehrere Notrufe führten zu einer Alarmstufenerhöhung. Durch den schnellen Einsatz zahlreicher Kräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Vollbrand im Obergeschoss

Kurz nach 23 Uhr gingen bei der Regionsleitstelle mehrere Notrufe zu einem Brand im Bünteweg ein. Aufgrund der Vielzahl der Meldungen wurden zusätzliche Kräfte der Berufsfeuerwehr Hannover sowie der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Zweifamilienhauses bereits in Vollbrand. Mehrere Bewohner hatten das Gebäude zuvor verlassen und waren zunächst nicht vor Ort. Sie mussten im weiteren Verlauf durch die Polizei gesucht werden.

Das Feuer griff auf Teile des Gebäudes über und erreichte den Dachstuhl. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr zwei Drehleitern sowie mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff ein. Zusätzlich kamen Druckbelüftungsgeräte zur Entrauchung und eine Drohne zur Lageerkundung zum Einsatz.

Feuer im Bünteweg in Hannover: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar – BGPress 20260620 2244 BGPRESS 1398543

Die Aussentemperaturen setzen den Einsätzkräften in ihren Schutzanzügen zu © Bernd Günther

Schwierige Bedingungen für Einsatzkräfte

Um 00:17 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Während der Nachlöscharbeiten erschwerten freiliegende Stromleitungen den Einsatz. Der zuständige Energieversorger schaltete das Gebäude deshalb stromlos.

Die hohen Temperaturen sorgten zudem für eine erhebliche körperliche Belastung der Einsatzkräfte. Gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 48 Kräfte der Berufsfeuerwehr Hannover, der Freiwilligen Feuerwehr Kirchrode sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

Drehleitereinsatz in Isernhagen

Badezimmerbrand in Isernhagen: Feuer im Rohbau schnell gelöscht

15. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Feuerwehren rückten zu einem Brand in einem Wohnhaus im Rohbau aus. Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl konnte verhindert werden.

ISERNHAGEN (redu) – Ein Badezimmerbrand in einem Wohnhaus im Rohbau hat am Montagmorgen einen Großeinsatz mehrerer Ortsfeuerwehren ausgelöst. Durch den schnellen Einsatz der Kräfte konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden.

Die starke Rauchentwicklung betraf das gesamte Gebäude. Zusätzlich mussten beschädigte Baustützen auf mögliche Auswirkungen auf die Standsicherheit überprüft werden.

Nach der ersten Alarmierung der Feuerwehr Isernhagen KB sowie der Drehleiter aus Altwarmbüchen wegen eines gemeldeten Brandes in einem Badezimmer wurde das Einsatzstichwort im weiteren Verlauf auf „B2 – Feuer Gebäude“ erhöht.

Daraufhin alarmierte die Leitstelle zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB und Neuwarmbüchen. Vor Ort bestätigte sich ein Badezimmerbrand in einem Wohnhaus, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand.

Rauch im gesamten Gebäude

Die entstehende Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor und konnten die Flammen zügig eindämmen.

Durch das schnelle Eingreifen wurde verhindert, dass sich das Feuer auf den Dachstuhl ausbreitet. Insgesamt kamen drei Atemschutztrupps zum Einsatz.

Feuerwehrkräfte unter Atemschutz

Feuerwehreinsatzkräfte unter Atemschutz © Carl-Marcus Müller

Baufachberater vom THW prüft Gebäudesicherheit

Im Gebäude befanden sich zudem mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden, sodass keine zusätzliche Gefahr entstand.

Da sich im Rohbau Baustützen befanden, die durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Baufachberater vom Technischen Hilfswerk (THW) Hannover hinzugezogen. Er sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht.

Zusätzlich schalteten die Einsatzkräfte das Gebäude stromlos und stellten die Wasserversorgung ab. Insgesamt waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften vor Ort.

Hochhausbrand Laatzen

Hochhausbrand in Laatzen: Brandetage nach Feuer unbewohnbar

30. Mai 2026/in Region Hannover

Bei einem Feuer in der Wohnscheibe am Marktplatz rettete die Feuerwehr mehrere Bewohner. Drei Wohnungen bleiben unbewohnbar.

LAATZEN (redu) – Bei einem Hochhausbrand in der Wohnscheibe am Marktplatz in Laatzen-Mitte hat die Feuerwehr am Freitagabend mehrere Bewohner gerettet. Drei Menschen wurden über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Die betroffene Brandetage ist derzeit unbewohnbar.

Der Einsatz betraf eines der markanten Hochhäuser im Zentrum von Laatzen. Neben umfangreichen Rettungsmaßnahmen waren auch Evakuierungen, Lüftungsarbeiten und technische Kontrollen erforderlich.

Nach der Alarmierung um 19:43 Uhr rückte die Feuerwehr Laatzen mit zahlreichen Einsatzkräften zur Wohnscheibe am Marktplatz aus. Vor Ort stellten die Kräfte eine starke Rauchentwicklung aus der fünften Etage fest. Auf einem Balkon an der Gebäuderückseite wartete eine Familie auf Hilfe.

Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufe. Während viele Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnten, rettete die Feuerwehr die dreiköpfige Familie über eine Drehleiter.

Rettung über Balkon

Parallel speisten Einsatzkräfte die Steigleitung des Hochhauses mit Wasser ein und gingen unter Atemschutz in die Brandetage vor. Dort brannte Unrat in einem Vorflur. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Im weiteren Einsatzverlauf öffnete die Feuerwehr mehrere Wohnungstüren auf der betroffenen Etage und brachte zwei weitere Personen mit Fluchthauben ins Freie. Die starke Rauchentwicklung hatte sich jedoch bereits auf die darüberliegenden Stockwerke ausgebreitet.

Hochhausbrand Laatzen

Gerümpelbrand in einem Hochhaus am Marktplatz in Laatzen führte zu größerem Feuerwehreinsatz. © Bernd Günther

Wohnungen kontrolliert und gelüftet

Die Wohnungen zwischen der sechsten und zehnten Etage wurden kontrolliert und gelüftet. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die meisten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Unbewohnbar bleiben nach Angaben der Feuerwehr drei Wohnungen auf der Brandetage. Für betroffene Bewohner wurden alternative Unterkünfte organisiert. Bürgermeister Kai Eggert koordinierte die Unterbringung einer Familie in einem Hotel.

Nach Abschluss der Löscharbeiten überprüfte ein Elektriker die Hauselektrik. Dabei wurde festgestellt, dass sich Wasser in den Verteilerkästen des Gebäudes befand. Der gesamte Wohnkomplex musste deshalb stromlos geschaltet werden. Wie lange die Einschränkungen andauern werden, war zunächst unklar.

Während die Bewohner vorübergehend im geöffneten Leine Center untergebracht waren, kam es dort zu Sachbeschädigungen. Die eingesetzten Polizeikräfte griffen ein.

Gegen 0:15 Uhr war der Einsatz weitgehend beendet. Insgesamt waren 42 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen sowie Rettungsdienst, Polizei und der Kriminaldauerdienst im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden noch in der Nacht aufgenommen.

Wohnungsbrand in Lehrte

Wohnungsbrand in Lehrte: Wohnung nach Feuer komplett ausgebrannt

25. Mai 2026/in Region Hannover

60 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer in einem Mehrfamilienhaus – eine Person kam ins Krankenhaus.

LEHRTE (redu) – Bei einem Wohnungsbrand Lehrte in der Schützenstraße ist am frühen Pfingstmontag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus komplett ausgebrannt. Eine Person wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Rund 60 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Die schwarze Rauchsäule war bereits auf der Anfahrt weithin sichtbar. Mehrere Ortsfeuerwehren sowie Spezialkräfte der Stadtfeuerwehr verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Dachgeschoss.

Flammen im Obergeschoss

Bereits um 4:29 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Ortsfeuerwehren sowie Sondereinheiten der Stadtfeuerwehr in die Schützenstraße. Nach ersten Angaben sollte in der betroffenen Wohnung ein Sauerstoffgerät explodiert sein. Bewohner sollten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung befinden.

Die ersten Einsatzkräfte bestätigten einen ausgedehnten Brand im zweiten Obergeschoss. Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus den geborstenen Fenstern. Gleichzeitig zog dichter Rauch in das Dachgeschoss und angrenzende Wohnungen.

Unter schwerem Atemschutz leitete ein Angriffstrupp die Brandbekämpfung über das Treppenhaus ein. Ein weiterer Trupp verhinderte von außen ein Übergreifen der Flammen auf den Dachbereich. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte sämtliche Wohnungen des Hauses und übergaben eine Person an den Rettungsdienst.

Nach Angaben der Feuerwehr war die Wohnungstür bereits durchgebrannt, als die ersten Kräfte eintrafen. Die betroffene Wohnung stand vollständig in Vollbrand. Gegen 5:10 Uhr meldete die Einsatzleitung das Feuer unter Kontrolle.

Drohne kontrolliert Dachbereich

Da die Drehleiter wegen der Bebauung und Baumbepflanzung nicht eingesetzt werden konnte, kontrollierte die Drohneneinheit die Traufkante des Daches auf der Gebäuderückseite. Dabei wurden weitere Glutnester entdeckt. Einsatzkräfte öffneten anschließend Teile des Daches, um die Brandstellen abzulöschen.

Gegen 6:20 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis etwa 7:40 Uhr an. Insgesamt kamen zehn Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zum Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob tatsächlich ein explodiertes Sauerstoffgerät den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Angaben zur Schadenhöhe liegen bislang nicht vor, da neben der ausgebrannten Wohnung auch weitere Wohnungen durch Rauch und Löschwasser beschädigt wurden.

Abrollbehälter Hygiene

Der Abrollbehälter Hygiene der Feuerwehr Lehrte wurde in der Nähe der Brandstelle aufgebaut. © Bernd Günther

Im Einsatz waren rund 60 Kräfte mit zehn Fahrzeugen aus den Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel, der ELW 2 mit Drohneneinheit, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr, zwei stellvertretende Stadtbrandmeister, der Feuerwehrpressesprecher sowie Rettungsdienst und Polizei.

Nachlöscharbeiten

Küchenbrand in Laatzen – Ersthelfer löschen Feuer

3. Mai 2026/in Hannover, Region Hannover

Feuer in Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße – drei Männer greifen ein.

LAATZEN (redu) – Am Sonnabend ist es in einem Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße zu einem Küchenbrand gekommen. Zwei Bewohnerinnen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, während Ersthelfer das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr weitgehend eindämmten.

Der schnelle Einsatz von Anwohnern verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dem Gebäude mit 56 Parteien.

In Laatzen-Mitte kam es am Sonnabend zu einem Küchenbrand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in der Otto-Hahn-Straße. Auslöser war nach Angaben der Feuerwehr brennendes Fett.

Die 46-jährige Bewohnerin sowie ihre achtjährige Tochter konnten die Wohnung eigenständig und rechtzeitig verlassen. Noch vor dem Eintreffen der um 13:13 Uhr alarmierten Feuerwehr griffen drei Männer ein und setzten Feuerlöscher ein. Dadurch wurde der Brand bereits größtenteils eingedämmt.

Anschließend wurden die beiden Bewohnerinnen sowie die Ersthelfer vom Rettungsdienst untersucht, lehnten jedoch eine weitere medizinische Behandlung ab.

Kontrolle angrenzender Wohnungen

Die Feuerwehr Laatzen übernahm die Nachlöscharbeiten und beseitigte verbliebene Glutnester. Danach wurde die betroffene Wohnung umfassend gelüftet. Zusätzlich überprüften die Einsatzkräfte – teilweise mit einer Drehleiter – die darüberliegenden Wohnungen auf mögliche Schäden oder Gefahren.

Im Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Kriminaldauerdienst.

Waldbrand bei Ahlten

Feuer im Wald in Ahlten – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

27. April 2026/in Region Hannover

Brennendes Holz-Tipi im Waldgebiet entdeckt – schnelle Brandbekämpfung.

LEHRTE (redu) – Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag nahe dem Blauen See in Ahlten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte die Brandstelle, die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte Glutnester im Waldboden und warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit in der Region. Anschließend wurde die Stelle mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag im Lehrter Ortsteil Ahlten für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 9:25 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten in das Waldgebiet nahe dem Blauen See alarmiert.

Eine Spaziergängerin hatte dort eine Brandstelle entdeckt und die Einsatzkräfte vor Ort empfangen. Sie führte die Feuerwehr zu einem brennenden Holz-Tipi, das bereits in sich zusammengefallen war.

Neben der Konstruktion war auch ein Baumstamm beschädigt. Mehrere dicke Holzstücke glühten mit hoher Temperatur, wodurch sich die Gefahr einer Ausbreitung auf den umliegenden Waldboden ergab.

Aufgrund der trockenen Witterung entschieden sich die Einsatzkräfte, die Brandstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Rund 2000 Liter Wasser wurden eingesetzt, um das Feuer vollständig zu löschen und angrenzende Flächen  zu bewässern.

Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute den Bereich mit einer Wärmebildkamera und spürten weitere Glutnester auf, die ebenfalls abgelöscht wurden.  Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Erhöhte Waldbrandgefahr in der Region

Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit weist die Feuerwehr auf eine steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden hin. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bereich nordöstlich von Hannover bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgegeben.

Als häufige Ursachen gelten unerlaubte Feuerstellen, achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Einsatz von Abflammgeräten. In Niedersachsen gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald, offenes Feuer ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Dass sich der Brand im Ahltener Wald nicht weiter ausbreitete, ist vermutlich der Windstille sowie der Aufmerksamkeit der Spaziergängerin zu verdanken. Ohne frühzeitige Entdeckung hätte sich das Feuer zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Polizei.

Offenes Feuer und Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten – Grillverbot

Offenes Feuer und Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten

19. Juli 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit und der Hitze in öffentlichen Park- und Grünanlagen das Grillen und offenes Feuer verboten sind.

Solange sich die Wetterlage nicht grundlegend ändert, ist die Gefahr eines Flächenbrandes bei offenem Feuer zu groß. Derzeit meldet der Deutsche Wetterdienst sowohl beim Waldbrand-Index als auch beim Grasland-Feuer-Index Stufe 4 von 5.

Das Verbot stützt sich auf § 11 Absatz 2 der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße geahndet werden. Der städtische Ordnungsdienst wird entsprechende Kontrollen vornehmen, zunächst aber noch den Fokus auf Information und Belehrung legen.

Da die Mitarbeiter*innen jedoch nicht überall im Einsatz sein können, appelliert die Stadt dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger*innen und bittet um besondere Umsicht. Dazu zählt auch fahrlässiges Handeln, etwa das Wegwerfen glimmender Zigarettenstummel, zu unterlassen. Grundsätzlich ist das Wegwerfen von Zigarettenkippen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz ohnehin verboten und kann geahndet werden.

Sobald das Grillen witterungsbedingt wieder vertretbar ist, wird die Stadt darüber informieren.

Unabhängig von diesem temporären Verbot ist das Grillen auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern sowie in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großer Garten und dem Berggarten sowie in den Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich untersagt.

Feuer in Geschäftshaus verursacht hohen Sachschaden – BGPress 0428© Bernd Günther

Feuer in Geschäftshaus verursacht hohen Sachschaden

4. August 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste heute Abend zu einem Feuer in den Stadtteil List ausrücken. Es entstand hoher Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 20.20 Uhr riefen mehrere Passanten die Feuerwehr über den Notruf 112 zu einer Rauchentwicklung aus einem Fenster im 2. Stock eines Geschäftshauses in der Bödekerstraße.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte bestätigte sich die Meldung. Bei der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung über den Treppenraum wurde der Brandherd im 1. Stock des Gebäudes, in dem sich unter anderem Arztpraxen und Kanzleien befinden, festgestellt. Die Tür zu einer Kanzlei musste durch die Feuerwehr aufgebrochen werden und sofort wurden Löschmaßnahmen eingeleitet. Schnell konnte das Feuer im Bereich der Teeküche gelöscht werden. Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen waren notwendig und die angrenzenden Praxis- und Geschäftsräume wurden kontrolliert.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Bödekerstraße voll gesperrt werden.

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe liegt nach ersten Schätzungen im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war gegen 22:00 Uhr beendet.

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke – BGPress 9948© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gerümpelbrand im Europahaus am Kröpcke

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Freitagnachmittag gingen mehrere Meldungen zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Geschäftshauses am Kröpcke in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten einen brennenden Gerümpelhaufen im Keller des sechsgeschossigen Gebäudes. Die starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich ist durch einen Lichtschacht entstanden. Verletzt wurde niemand, alle Nutzerinnen und Nutzer konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Um 14:20 Uhr meldeten etliche Passanten der Regionsleitstelle über den Notruf die Rauchentwicklung aus dem Dachbereich des Geschäftshauses am Kröpcke. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge, die der Feuer-und Rettungswache 1 sowie der Feuer- und Rettungswache 3. Bei der sofortigen Erkundung stellte sich der zunächst angenommene Dachstuhlbrand als Gerümpelbrand im Keller heraus. Durch einen Lichtschacht wurde der Rauch aus dem Kellerbereich über das Dach abgeleitet.

Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein und konnten die Brandausbreitung verhindern und das Feuer löschen. Da in dem Lichtschacht auch Abluft- und Klimatechnik verbaut ist, musste mit der Hilfe von Wärmebildkameras nach Glutnestern gesucht werden.

Die sich an dem Lichtschacht anschließenden Geschäftsräume wurden, soweit notwendig, mittels Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.

Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten sich alle Mitarbeiter und Kunden der Geschäfte selbstständig in Sicherheit bringen.

Drei Bundespolizisten, die anfänglich Löschversuche unternommen hatten, wurden vorsorglich von einem Notarzt untersucht, mussten aber nicht weitergehend medizinisch behandelt werden.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften im Einsatz.

Parallel zu dem Brand im Europahaus am Kröpcke, wurde die Feuerwehr Hannover gegen 15:50 Uhr zu einem weiteren Brandeinsatz in Mittelfeld alarmiert. Im Wülferoder Weg wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung und ein ausgelöster Rauchwarnmelder über Notruf gemeldet. Im Einsatz war der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 sowie die Ortsfeuerwehr Bemerode. Zwei Personen untersuchte der mitalarmierte Rettungsdienst. Ein Transport in eine Klinik fand jedoch nicht statt. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren hier acht Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräften.

Großbrand in Entsorgungsbetrieb - Nachlöscharbeiten dauern an – Lohweg 2© Bernd Günther

Großbrand in Entsorgungsbetrieb – Nachlöscharbeiten dauern an

28. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/ots/red). Die Löschmaßnahmen bei dem Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Misburg-Süd dauern weiterhin an. Da für die Lagerhalle Einsturzgefahr besteht, ist es den hannoverschen Brandschützern nicht möglich, in die Halle vorzudringen. Vor Ort kommen mehrere Greifbagger des Entsorgungsbetriebes zum Einsatz, die erst nach dem teilweisen Einreißen von Seitenwänden die rund 500 Tonnen Kunststoffmaterial in der Halle erreichen. Das endgültige Ablöschen des Brandgutes erfolgt mit Strahlrohren im Außenbereich der Halle.

Um den enormen Löschwasserbedarf von bis zu 11.000 Litern pro Minute sicher zu stellen, liefert ein leistungsstarkes Pumpensystem das Löschwasser aus dem Stichkanal Misburg über 1000 Meter Wegstrecke zur Einsatzstelle. Dadurch kam es in der Anderter Straße im Laufe des Tages zu Verkehrsbehinderungen.

Nachdem heute Morgen gegen 07:00 Uhr die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“ meldete, wurden auch die Bevölkerungswarnungen über Rundfunk und Warn-App zurückgenommen. Derzeit kommt es lediglich im Nahbereich der Einsatzstelle noch zu einer wahrnehmbaren Geruchsbelästigung.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr werden bis in den morgigen Tag andauern. Vor Ort sind zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehren Wülferode, Davenstedt und Linden im Einsatz.

Zusätzlich verstärken die Ortsfeuerwehren aus Vinnhorst und Badenstedt die Feuerwachen der eingesetzten Löschzüge der Berufsfeuerwehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufgenommen. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ein nicht verschuldbarer Unglücksfall im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Kunststoffabfälle führte zum Vollbrand in der Lagerhalle. Der Schaden wird von der Polizei vorläufig auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

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