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Schlagwortarchiv für: Hannover

Polizei mit Blaulicht

Frontalzusammenstoß auf L383 bei Hannover – Senior lebensgefährlich verletzt

21. Mai 2026/in Polizei

Ein 82-jähriger Autofahrer musste nach dem Unfall von der Feuerwehr befreit werden.

HANNOVER (redu) – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 383 zwischen Oldhorst und Schillerslage sind am Donnerstag zwei Menschen verletzt worden. Ein 82-jähriger Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Die Landesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 82-jährige Fahrer eines Nissan Juke gegen 10:25 Uhr auf der L383 aus Oldhorst kommend in Richtung Schillerslage unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz eines 40-jährigen Mannes.

Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der Mercedes zurückgeschleudert und prallte mit dem Heck gegen eine Birke neben der Fahrbahn.

Rettungseinsatz auf der Landesstraße

Der Senior wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Auch der 40-jährige Fahrer des Mercedes wurde verletzt und medizinisch versorgt.

Neben Kräften des Verkehrsunfalldienstes Hannover und umliegender Polizeikommissariate waren zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Rettungshubschrauber die Rettungsmaßnahmen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 45.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten war die Landesstraße zeitweise voll gesperrt.

Die Ermittlungen zur Ursache des Frontalzusammenstoßes dauern derzeit an.

CSD Demo in Hannover

CSD Hannover sorgt für Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt

21. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Sperrungen und ein Demonstrationszug mit über 12.000 Teilnehmenden prägen das Pfingstwochenende in Hannover.

HANNOVER (redu) – Wegen des CSD Hannover rechnet die Polizei am Pfingstwochenende mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt. Besonders am Samstag werden rund um den Opernplatz und entlang der Demonstrationsstrecke zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt.

Die Polizei erwartet mehr als 12.000 Teilnehmende beim Demonstrationszug. Betroffen sind Straßenverkehr, Parkhäuser und Teile des Nahverkehrs.

Der Christopher Street Day prägt am Pfingstwochenende große Teile der hannoverschen Innenstadt. Bereits am Samstag, 23. Mai 2026, findet von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine Veranstaltung auf dem Opernplatz statt. Für diesen Zeitraum werden die Georgstraße und die Ständehausstraße rund um den Platz gesperrt.

Zusätzlich startet um 14:00 Uhr ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Nach Angaben der Polizei werden mehr als 12.000 Teilnehmende erwartet. Der Aufzug beginnt und endet am Opernplatz. Wegen der hohen Teilnehmerzahl rechnet die Polizeidirektion Hannover mit langen Durchlaufzeiten und umfangreichen Sperrmaßnahmen auf dem Cityring.

Sperrungen in mehreren Straßen

Besonders betroffen sind die Bereiche Mehlstraße, Kanalstraße, Andreaestraße, Schillerstraße und Rosenstraße. Dort kann es zeitweise zu vollständigen Sperrungen kommen. Auch mehrere Parkhäuser innerhalb des Veranstaltungsbereichs sind davon betroffen.

Die Polizei empfiehlt Verkehrsteilnehmenden, die Innenstadt weiträumig zu umfahren. Wer kann, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel außerhalb des direkten Veranstaltungsbereichs ausweichen.

Weitere Maßnahmen am Sonntag

Auch am Sonntag, 24. Mai 2026, wird der Christopher Street Day auf dem Opernplatz fortgesetzt. Nach derzeitiger Einschätzung beschränken sich die Verkehrsmaßnahmen vor allem auf die Straßen rund um den Veranstaltungsort. Der tatsächliche Umfang hängt laut Polizei von der Zahl der Besucherinnen und Besucher ab.

Parallel stattfindende Sportveranstaltungen und weitere Versammlungen im Stadtgebiet werden ebenfalls in die polizeiliche Einsatzplanung einbezogen. Dadurch kann es auch rund um den Maschsee und in Teilen der Innenstadt kurzfristig zu Verkehrsmaßnahmen kommen.

Zoo-Run 2026 für der Artenschutz

Zoo-Run 2026 sammelt 9.120 Euro für bedrohte Gibbons in Hannover

21. Mai 2026/in Hannover

Mehr als 2.000 Läuferinnen und Läufer unterstützten beim Zoo-Run 2026 ein Artenschutzprojekt in Vietnam.

HANNOVER (redu) – Beim Zoo-Run 2026 im Erlebnis-Zoo Hannover haben mehr als 2.000 Teilnehmende Spenden für den Schutz bedrohter Gibbons gesammelt. Durch freiwillige Beiträge kamen 9.120 Euro für ein Artenschutzprojekt in Vietnam zusammen.

Der Benefizlauf verbindet Sport und Artenschutz. Im Fokus standen diesmal bedrohte Gelbwangen-Schopfgibbons aus Südostasien.

Beim Zoo-Run 2026 führte die Strecke erneut durch die verschiedenen Themenwelten des Erlebnis-Zoo Hannover. Viele Teilnehmende gingen verkleidet an den Start und liefen unter anderem durch Afrika, Australien, Kanada und den Dschungelpalast.

Das offizielle Laufshirt zeigte passend zum diesjährigen Schwerpunkt einen Gibbon. Der Erlebnis-Zoo machte damit auf die Bedrohung der Primaten aufmerksam. Nach Angaben von Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff sind einige Gibbon-Arten akut vom Aussterben bedroht.

Schutzprojekt in Vietnam

Die freiwilligen Beiträge der Teilnehmenden gehen an ein Schutzprojekt für den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon in Vietnam. Ziel ist es, bestehende Schutzgebiete miteinander zu verbinden und zusätzliche Waldflächen einzubeziehen. Dadurch soll ein zusammenhängender Lebensraum von mehr als 120.000 Hektar entstehen.

Aktuell erweitert der Erlebnis-Zoo Hannover zudem den Dschungelpalast. Dort soll künftig ein neues Kletterreich für Gibbons entstehen. Besucherinnen und Besucher sollen gleichzeitig umfassend über Lebensweise und Bedrohung der Tiere informiert werden.

Strecke durch den Erlebnis-Zoo

Der Rundkurs führte vom Eingangsbereich über Meyers Hof, durch das australische Outback bis nach Yukon Bay und auf den Afi Mountain. Die 2,7 Kilometer lange Strecke konnte je nach Kondition bis zu viermal absolviert werden.

Der Erlebnis-Zoo Hannover bedankte sich außerdem bei zahlreichen Partnern und Unterstützern des Zoo-Run 2026, darunter Unternehmen, Vereine und Hilfsorganisationen.

  • Zoo-Run 2026 sammelt 9.120 Euro für bedrohte Gibbons in Hannover – BGPress 20260521 1740 BGPRESS 1397901
    Die „Space Athletics“, Hannovers größter Cheerleader-Verein, zeigt vor dem ersten Start ihr Können vor der Bühne. © Bernd Günther
  • Zoo-Run 2026 für der Artenschutz
    9.120 Euro für das Schutzprojekt des Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Zoo. Geschäftsführer Andreas M. Casdorff freut sich über die Spende. © Bernd Günther
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    Warmmachen vor dem Start ist wichtig für die Teilnehmenden am Zoo-Run. © Bernd Günther
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    Ganz vorne mit am Start der Dezernent und Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe der Landeshauptstadt. © Bernd Günther
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    Der Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Axel von der Ohe geht frohen Mutes schon die zweite Runde an. © Bernd Günther
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    Unter den sportlichen Läufern auch der Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. © Bernd Günther
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    Für kleinere Hilfeleistungen gab es von den Johannitern eine Fahrradstreife. © Bernd Günther
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    Erfrischungsstation bei Meyers Hof für die Läuferinnen und Läufer © Bernd Günther

Oldhorster Moor

Oldhorster Moor soll wieder zur Schwammlandschaft werden

20. Mai 2026/in Region Hannover

Die Region Hannover plant die Wiedervernässung des Oldhorster Moors zur Verbesserung von Klima-, Gewässer- und Naturschutz.

REGION HANNOVER (redu) – Das Oldhorster Moor im Nordosten der Region Hannover soll in den kommenden Jahren schrittweise renaturiert werden. Ziel des Projekts ist es, den Wasserhaushalt zu stabilisieren, Treibhausgasemissionen zu senken und neue Lebensräume für moortypische Arten zu schaffen.

Mit der geplanten Wiedervernässung verfolgt die Region Hannover langfristige Ziele im Klima-, Gewässer- und Naturschutz und setzt ihre Moorstrategie im Umland weiter fort.

Die Regionsversammlung hat die Verwaltung am 19. Mai beauftragt, die Renaturierung des Oldhorster Moors einzuleiten. Das Gebiet liegt zwischen Burgdorf, Burgwedel und Isernhagen und bildet den Quellbereich der Wulbeck. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren angelegt.

Im Mittelpunkt stehen zunächst Untersuchungen, Planungen und Beteiligungsverfahren. Später soll ein Flurbereinigungsverfahren die teilweise stark zersplitterten Besitzverhältnisse neu ordnen. Dadurch sollen größere zusammenhängende Flächen für die Wiedervernässung entstehen.

Auswirkungen auf Klima und Wasserhaushalt

Das Oldhorster Moor gilt heute in weiten Teilen als entwässert. Gräben und Moorwald verhindern, dass ausreichend Wasser im Gebiet gehalten wird. Nach Angaben der Region Hannover entstehen dadurch derzeit rund 9.600 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr. Durch die geplanten Maßnahmen könnten künftig etwa 6.200 Tonnen CO₂-Äquivalente jährlich eingespart werden.

„Ein Moor funktioniert nur dann als Moor, wenn der Wasserstand stimmt“, erklärt Dr. Martha Graf, projektverantwortliche Moorexpertin in der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover. Die natürliche Schwammfunktion des Oldhorster Moors sei derzeit stark gestört. Gleichzeitig verweist sie auf das langjährige Engagement vieler Ehrenamtlicher für den Schutz des Gebietes.

Geplant sind unter anderem das Verfüllen von Gräben, neue Staustellen und Verwallungen sowie die Umleitung der Ortsentwässerung aus Neuwarmbüchen. Nachteile für angrenzende Wohngebiete oder landwirtschaftliche Flächen sollen laut Region Hannover vermieden werden.

Beteiligung der Eigentümer

Bereits im Juni sollen erste Informationsveranstaltungen für Eigentümerinnen und Eigentümer beginnen. Die Region Hannover setzt dabei auf freiwillige Lösungen wie Flächenverkäufe, Gestattungsverträge oder Flächentausch. Erste Gespräche mit Landwirten, Kommunen und Verbänden haben bereits stattgefunden.

Die eigentlichen Wiedervernässungsmaßnahmen könnten nach aktuellem Stand ab 2030 oder 2031 beginnen. Zuvor sind hydrologische Gutachten und wasserrechtliche Genehmigungen erforderlich. Ein konkreter Kostenrahmen liegt bislang noch nicht vor.

Nacht der Museen

Nacht der Museen 2026 lockt mit Kulturprogramm durch Hannover

20. Mai 2026/in Hannover

25 Museen, Galerien und Kulturorte öffnen am 6. Juni bis in die Nacht ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

HANNOVER (redu) – Die Nacht der Museen lädt am 6. Juni erneut zu einem Kulturabend durch Hannover ein. Insgesamt 25 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen öffnen ab 18 Uhr ihre Türen und bieten Führungen, Konzerte, Ausstellungen sowie Mitmachangebote für alle Altersgruppen.

Die Museumsnacht zählt zu den größten Kulturveranstaltungen in Hannover und verbindet Kunst, Musik, Geschichte und Begegnungen an zahlreichen Orten in der Innenstadt und darüber hinaus.

Die Nacht der Museen verwandelt Hannover am 6. Juni erneut in eine große Kulturmeile. Insgesamt 25 Museen, Galerien, Kunstvereine und weitere Einrichtungen beteiligen sich an der diesjährigen Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe. Besucherinnen und Besucher erwartet ab 18 Uhr ein umfangreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen, Konzerten, Gesprächen und kreativen Aktionen.

Neben klassischen Museumsführungen setzen viele Häuser erneut auf besondere Erlebnisse außerhalb des regulären Ausstellungsbetriebs. Ziel der Veranstalter ist es, Kultur niedrigschwellig und generationenübergreifend zugänglich zu machen.

Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender bezeichnete die Museumsnacht als besonderes Erlebnis. Gerade die Atmosphäre außerhalb der regulären Öffnungszeiten mache den Reiz der Veranstaltung aus. Zudem böten die beteiligten Häuser ein vielseitiges Programm zu einem vergleichsweise günstigen Eintrittspreis.

Kunst und Kultur bis in die Nacht

Die Nacht der Museen gehört seit Jahren zu den festen Kulturterminen in Hannover. Viele Häuser öffnen bis spät in die Nacht und bieten neben Ausstellungen auch Live-Musik, Lesungen, Filmvorführungen oder Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern an.

Beteiligt sind unter anderem das Sprengel Museum Hannover, das Landesmuseum Hannover, das Museum August Kestner, die Kestner Gesellschaft sowie zahlreiche Galerien und Kunstvereine. Auch kleinere Kulturorte und alternative Ausstellungsräume beteiligen sich am Programm.

Besucherinnen und Besucher können ihre persönliche Route individuell zusammenstellen und verschiedene Kulturorte in kurzer Zeit erleben. Viele Einrichtungen setzen dabei auf interaktive Angebote, die insbesondere Familien und jüngere Gäste ansprechen sollen.

Kooperation mit KunstFestSpiele Herrenhausen

Erstmals kooperiert die Nacht der Museen mit den KunstFestSpielen Herrenhausen. Im Mittelpunkt steht dabei das Projekt „Stimmen der Stadt“. Geplant sind musikalische Routen durch Hannover, bei denen Chöre an verschiedenen Kulturorten und Kirchen auftreten.

Die Wege zwischen den Veranstaltungsorten sollen bewusst als Teil des Erlebnisses verstanden werden. Laut KunstFestSpiele-Intendantin Brigitta Muntendorf verbinden die musikalischen Übergänge unterschiedliche Klangräume und Kunsterfahrungen miteinander.

Durch die Kooperation wird die Museumsnacht in diesem Jahr um einen zusätzlichen musikalischen Schwerpunkt erweitert. Besucherinnen und Besucher können Kulturorte damit nicht nur visuell, sondern auch akustisch erleben.

Tickets erstmals online erhältlich

Für die Teilnahme an der Nacht der Museen wird ein einmaliger Eintritt von sieben Euro erhoben. Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaberinnen und Inhaber des HannoverAktivPasses erhalten freien Eintritt.

Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf in vielen beteiligten Häusern erhältlich. Zusätzlich können Tickets erstmals online gekauft werden. Das Einlassbändchen erhalten Besucherinnen und Besucher anschließend beim ersten besuchten Veranstaltungsort.

Nach Angaben der Organisatoren sollen die digitalen Angebote den Zugang zur Veranstaltung vereinfachen und Wartezeiten reduzieren.

Programmstart bereits am Nachmittag

Bereits vor dem offiziellen Beginn der Nacht der Museen startet im Sammlungszentrum an der Vahrenwalder Straße ein zusätzliches Nachmittagsprogramm. Von 15 bis 17 Uhr können Interessierte dort die neue Dauerausstellung des Stadtarchivs besuchen.

Geplant sind Führungen, Kurzvorträge und Informationen zur Nutzung des Stadtarchivs am neuen Standort. Damit wird das Angebot der Museumsnacht erstmals um einen zusätzlichen Programmpunkt am Nachmittag ergänzt.

Zahlreiche Kulturorte beteiligt

Zu den teilnehmenden Einrichtungen gehören unter anderem die Architektenkammer Niedersachsen, die Galerie Koch, der Kunstverein Hannover, das Museum Schloss Herrenhausen, die Villa Seligmann, das ZeitZentrum Zivilcourage und das Schauspiel Hannover.

Auch besondere Orte wie der Pelikan TintenTurm, das WOK-Küchenmuseum oder das Wilhelm Busch – Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst öffnen ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

Organisiert wird die Nacht der Museen erneut vom Kulturbüro Hannover. Das vollständige Programm wird fortlaufend online aktualisiert. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr wieder mit mehreren tausend Gästen aus Hannover und der Region.

Mit ihrer Mischung aus Kunst, Geschichte, Musik und Begegnung zählt die Nacht der Museen zu den größten Kulturveranstaltungen der Landeshauptstadt und bietet die Möglichkeit, Hannovers vielfältige Kulturszene an einem Abend kompakt zu erleben.

IdeenExpo 2026

IdeenExpo 2026 in Hannover startet mit Rekordzahl an Ausstellern

20. Mai 2026/in Hannover

Mehr als 330 Aussteller und über 800 Mitmach-Exponate sollen junge Menschen in Hannover für Technik und Innovation begeistern.

HANNOVER (redu) – Einen Monat vor dem Start der IdeenExpo 2026 haben erste Aussteller ihre Mitmach-Exponate vorgestellt. Auf dem Messegelände Hannover sollen vom 20. bis 28. Juni mehr als 330 Aussteller und über 800 interaktive Angebote Technik und Innovation für junge Menschen erlebbar machen.

Die IdeenExpo gilt als Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen und verbindet Berufsorientierung mit praktischen Einblicken in Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung.

Die IdeenExpo 2026 in Hannover startet mit einem neuen Ausstellerrekord. Bereits einen Monat vor Veranstaltungsbeginn präsentierten zehn Unternehmen, Verbände und Institutionen im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen erste Mitmach-Exponate für das Technologie- und Innovationsfestival. Die IdeenExpo findet vom 20. bis 28. Juni auf dem Messegelände Hannover statt.

Mehr als 330 Aussteller wollen dabei Technik, Naturwissenschaften und Zukunftsthemen für Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene erlebbar machen. Geplant sind über 800 Mitmach-Exponate, mehr als 900 Workshops sowie zahlreiche Bühnenveranstaltungen auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern.

Technik zum Ausprobieren

Im Mittelpunkt der IdeenExpo stehen interaktive Angebote, bei denen Besucherinnen und Besucher Technik selbst erleben können. Zu den ersten vorgestellten Exponaten gehört unter anderem ein humanoider Roboter von NiedersachsenMetall. Dieser soll zeigen, wie moderne Robotik künftig in Industrie, Wartung oder gefährlichen Einsatzbereichen eingesetzt werden kann.

Volkswagen kündigte einen „Live Autobau“ an, bei dem Teile eines ID.7 montiert und demontiert werden können. Auszubildende begleiten die Station und erklären technische Abläufe sowie Inhalte ihrer Ausbildung.

Auch die Autostadt beteiligt sich mit einem Ausblick auf Mobilität der Zukunft. Lego-Modelle und ein geplanter „Future Mobility Simulator“ sollen zeigen, wie neue Verkehrskonzepte, nachhaltige Technologien und digitale Entwicklungen künftig zusammenwirken können.

Der Technologiekonzern ZF aus Hannover und Lemförde plant ebenfalls interaktive Anwendungen. Besucherinnen und Besucher sollen dort unter anderem Fahrwerktechnik erleben, einen Zauberwürfel-Wettbewerb gegen eine Maschine antreten oder in einem Versuchsfahrzeug Platz nehmen.

Einblicke in Medien, Industrie und Forschung

Der NDR möchte auf der IdeenExpo einen Blick hinter die Kulissen moderner Medienproduktion geben. Auszubildende zeigen dort, wie Fernseh-, Radio- und Onlinebeiträge entstehen. Ergänzend plant die tagesschau Workshops mit Journalistinnen und Journalisten.

Die Salzgitter AG setzt auf virtuelle Realität und Computerspiel-Technik. Schülerinnen und Schüler können mithilfe einer VR-Brille ein digital nachgebautes Stahlwerk erkunden oder eine virtuelle Brandbekämpfung erleben. Gleichzeitig informiert das Unternehmen über die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion.

Der Verband der Chemischen Industrie präsentiert gemeinsam mit dem Unternehmen Roquette ein Exponat rund um Saatgut-Tabletten. Dabei soll anschaulich erklärt werden, wie chemische und pharmazeutische Inhaltsstoffe in nachhaltigen Anwendungen genutzt werden können.

Der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) stellt verschiedene Zukunftstechnologien rund um Energieversorgung und Untergrundspeicherung vor. Themen wie Tiefengeothermie, Lithiumgewinnung oder CO₂-Speicherung sollen über interaktive Modelle verständlich vermittelt werden.

Bundeswehr erneut vertreten

Auch die Bundeswehr wird erneut auf der IdeenExpo vertreten sein. Auf drei Messeständen sollen technische Entwicklungen, moderne Ausrüstung und berufliche Perspektiven innerhalb der Streitkräfte vorgestellt werden. Ziel sei es, mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und Fragen zum Berufsalltag zu beantworten.

Nach Angaben der Veranstalter ist die IdeenExpo inzwischen eine wichtige Plattform für Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung geworden. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzen die Veranstaltung, um junge Menschen frühzeitig für technische Berufe und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern.

Schule aus Niedersachsen im Finale

Besondere Aufmerksamkeit erhielt bei der Präsentation auch die Haupt- und Realschule Eschershausen. Schülerinnen und Schüler entwickelten dort im Rahmen eines Schulprojekts einen eigenen Hängegleiter und lernten anschließend selbst das Fliegen.

Für das Projekt zerlegte die Gruppe zunächst einen alten Drachenflieger, fertigte Baupläne an und entwickelte daraus ein eigenes Fluggerät. Unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von regionalen Unternehmen.

Mit dem Projekt steht die Schule im Finale des Schülerwettbewerbs „Ideenfang“ der Stiftung NiedersachsenMetall. Die Sieger sollen während der IdeenExpo 2026 ausgezeichnet werden.

Bedeutung für Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies bezeichnete die IdeenExpo als wichtiges Schaufenster für die Innovationskraft des Landes. Die Veranstaltung verbinde Schulen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen miteinander und zeige jungen Menschen konkrete berufliche Perspektiven auf.

Auch IdeenExpo-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Volker Schmidt hob die Bedeutung der Mitmach-Exponate hervor. Gerade der direkte Austausch mit Auszubildenden, Studierenden und jungen Fachkräften ermögliche authentische Einblicke in technische Berufe und Ausbildungswege.

Die IdeenExpo zählt nach Angaben der Veranstalter zu den größten europäischen Veranstaltungen ihrer Art. Ziel bleibt es, junge Menschen langfristig für MINT-Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und technologische Entwicklungen zu begeistern.

Skater on Tour

Skate by Night Hannover startet mit Tour zum Flughafen

19. Mai 2026/in Hannover

Die neue Saison beginnt am Dienstagabend mit einer rund 25 Kilometer langen Strecke durch mehrere Stadtteile.

HANNOVER (redu) – Die neue Saison der Skate by Night Hannover startet am Dienstag, 20. Mai 2026, mit einer rund 25 Kilometer langen Tour in Richtung Flughafen Hannover. Wegen der Wetterlage wurde der Auftakt leicht verschoben. Start ist um 20 Uhr am Klagesmarkt.

Die Strecke gehört zu den beliebtesten Touren der Veranstaltungsreihe und führt durch mehrere bekannte Stadtteile im Norden Hannovers.

Die Skate by Night Hannover beginnt mit einer rund 25 Kilometer langen Strecke zur Fertighauswelt in Langenhagen. Die Tour führt unter anderem an der Leibniz Universität, den Herrenhäuser Gärten und durch Godshorn vorbei.

Zurück geht es über die Vahrenwalder Straße bis zum Start- und Zielpunkt am Klagesmarkt. Der Startschuss fällt um 20 Uhr.

Wer keine eigenen Inlineskates besitzt, kann vor Ort den Skateverleih nutzen. Die Teilnahme kostet drei Euro und wird direkt vor Ort bezahlt.

Badesaison KI Symbolbild

Badesee-Saison 2026 startet in der Region Hannover

18. Mai 2026/in Region Hannover

Zum Start der Badesee-Saison 2026 gelten bereits erste Einschränkungen an einzelnen Seen in der Region Hannover.

REGION HANNOVER (redu) – Mit den ersten warmen Tagen hat in der Region Hannover offiziell die Badesee-Saison 2026 begonnen. Bis zum 15. September überwacht die Region regelmäßig die Wasserqualität an 25 EU-Badestellen und informiert bei möglichen Einschränkungen oder Badeverboten.

Die meisten Badestellen in Niedersachsen und der Region Hannover erreichen weiterhin sehr gute Bewertungen. Gleichzeitig weisen Behörden auf mögliche kurzfristige Einschränkungen durch Blaualgen oder niedrige Wasserstände hin.

Die Badesee-Saison in Niedersachsen läuft offiziell seit dem 15. Mai. Landesweit werden 274 Badestellen überwacht. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes erhielten 238 Badegewässer die Bewertung „ausgezeichnet“, weitere 27 Seen wurden mit „gut“ eingestuft.

In der Region Hannover sind insgesamt 23 Seen mit 25 offiziellen EU-Badestellen freigegeben. Die Region kontrolliert die Wasserqualität bis Mitte September mindestens alle 30 Tage. Dabei untersucht der Fachbereich Gesundheit das Wasser auf intestinale Enterokokken und Escherichia coli.

Kontrollen an den Badeseen

Zusätzlich messen Hygieneinspektorinnen und Hygieneinspektoren direkt vor Ort Temperatur, pH-Wert und Sichttiefe des Wassers. Besonderes Augenmerk liegt auf möglichen Blaualgen. Bei erhöhten Konzentrationen kann es zu Warnungen oder zeitweisen Sperrungen kommen.

Aktuell besteht bereits ein Badeverbot am Großen Teich der Ricklinger Kiesteiche in Hannover wegen erhöhter Blaualgenwerte. Im Franzsee in Neustadt-Mandelsloh ist Baden derzeit wegen des niedrigen Wasserstandes nicht möglich.

Bewertungen in der Region

21 Badestellen in der Region Hannover wurden zur Saison 2026 mit „ausgezeichnet“ bewertet. Der Waldsee Hämelerwald und das Maschseebad bleiben bei der Einstufung „gut“. Verbessert hat sich die Bewertung der Badeinsel Steinhude im Steinhuder Meer. Dagegen wurde die Badestelle Mardorf von „ausgezeichnet“ auf „gut“ abgestuft.

Aktuelle Hinweise, Warnungen und Informationen veröffentlicht die Region Hannover im Internet über das Bäderportal sowie den Badegewässer-Atlas des Landes Niedersachsen.

Ich zeige meine Welt

KLATSCHMOHN Festival bringt inklusives Theater nach Hannover

15. Mai 2026/in Kultur

Beim inklusiven Theaterfestival präsentieren 22 Gruppen Theater, Musik, Tanz und Film im Pavillon.

HANNOVER (redu) – Das KLATSCHMOHN Festival findet vom 1. bis 3. Juni 2026 im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Beim inklusiven Theaterfestival gestalten 22 Gruppen ein Programm aus Theater, Musik, Tanz und Film zu gesellschaftlichen Themen wie Demokratie, Inklusion und Selbstbestimmung.

Das Festival bringt Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung zusammen und zählt seit Jahren zu den festen inklusiven Kulturveranstaltungen in Hannover.

Das KLATSCHMOHN Festival wird in diesem Jahr bereits zum 27. Mal veranstaltet. Austragungsort ist das Kulturzentrum Pavillon an der Lister Meile in Hannover. Insgesamt 22 Gruppen präsentieren während der drei Festivaltage Theaterstücke, Musikprojekte, Tanzaufführungen und Filmbeiträge.

Das Motto „Wir haben was zu sagen!“ steht im Mittelpunkt des diesjährigen Programms. Thematisch beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem mit Demokratie, Diskriminierung, Klimawandel, Gewalt, Liebe, Ausgrenzung und Inklusion.

Vielfältiges Bühnenprogramm

Zum Auftakt zeigt die Theaterbande aus Göttingen das Stück „Die Anti-Chef-Fraktion – wir sind die Band“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen reagieren können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen.

Außerdem wird das Stück „Ich zeige meine Welt“ präsentiert. Die Produktion entstand unter der Regie eines Künstlers mit Trisomie 21 in Zusammenarbeit mit dem Verein Lichtgrenze Bremen. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Band der ILMASI-Schule aus Garbsen gemeinsam mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Angebote für Kinder und Familien

Auch die Vormittagsvorstellungen richten sich an ein junges Publikum. Ergänzt wird das Programm durch Bastel-, Musik- und Spielaktionen sowie Auftritte der KLATSCHMOHN-Clowns.

Während der Pausen kann zudem eine von Schülerinnen und Schülern gestaltete Geisterbahn besucht werden. Für den Besuch ist eine Anmeldung erforderlich.

Das Festival wird von mehreren Partnern organisiert. Dazu gehören die Stadtteilkultur der Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die Otto-Hahn-Schule Wunstorf, die Caritas-Werkstätten Hannover, das Kulturzentrum Pavillon sowie die Berufsbildende Schule 2 der Region Hannover.

Für Besucherinnen und Besucher stehen FM-Geräte für barrierefreies Hören bereit. Außerdem begleiten Gebärdensprachdolmetscherinnen das gesamte Festival. Eine Audiodeskription kann auf Anfrage organisiert werden.

Warnstreik ver.di

ÜSTRA Streik in Hannover: Busse und Bahnen stehen zwei Tage still

15. Mai 2026/in Hannover

Fahrgäste in Hannover müssen sich am Mittwoch und Donnerstag auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen.

HANNOVER (redu) – Wegen des angekündigten ÜSTRA Streiks fahren am Mittwoch, 20. Mai 2026, und Donnerstag, 21. Mai 2026, in Hannover keine Busse und Bahnen der ÜSTRA und regiobus. Betroffen sind auch Schülerverkehre. Die Gewerkschaft ver.di hat den Ausstand für beide Tage angekündigt.

Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Nicht betroffen sind S-Bahn, Regionalbahnen sowie das On-Demand-Angebot sprinti.

Der ÜSTRA Streik beginnt nach Angaben des Verkehrsunternehmens jeweils mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr und dauert bis zum Betriebsschluss an. Während dieser Zeit bleiben sämtliche Stadtbahn- und Buslinien der ÜSTRA sowie die Linien der regiobus im Großraum Hannover im Depot.

Auch die Schülerverkehre entfallen an beiden Tagen. Einzelne Fahrten auf regiobus-Linien sollen dennoch von Subunternehmen übernommen werden. Welche Verbindungen konkret fahren, kann kurzfristig abweichen.

Einschränkungen im Nahverkehr

Die ÜSTRA empfiehlt Fahrgästen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Dazu zählen unter anderem S-Bahn- und Regionalbahnlinien, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch das sprintRad-Angebot steht weiterhin zur Verfügung.

Das On-Demand-System sprinti fährt grundsätzlich weiter. In einigen Kommunen kann es laut ÜSTRA jedoch zu kleineren Einschränkungen kommen.

Auswirkungen auf Pendler

Vor allem im morgendlichen Berufsverkehr dürfte es in Hannover und der Region zu höheren Verkehrsbelastungen kommen. Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen und sich vor Fahrtantritt über mögliche Alternativen informieren.

Die Gewerkschaft ver.di hatte den Warnstreik für Mittwoch und Donnerstag angekündigt. Hintergrund sind laufende Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Nahverkehr.

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