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Schlagwortarchiv für: Hannover

Gate 96

Eröffnung GATE 96: Hannover 96 zieht am Airport ein

18. August 2026/in Region Hannover

Gate 96 soll Fans, Reisenden und internationalen Gästen Hannover 96 im öffentlichen Terminalbereich näherbringen.

LANGENHAGEN (redu) – Mit der Eröffnung GATE 96 erhält Hannover 96 einen festen Platz im öffentlichen Terminalbereich des Hannover Airport. Die neue Fläche auf der Abflugebene zwischen Terminal A und B verbindet Vereinspräsenz, Exponate und multimediale Inhalte für Reisende, Fans und Besucher.

Der Flughafen will seine öffentlichen Terminalbereiche weiter aufwerten und zugleich Stadt und Region sichtbarer machen. Gate 96 ist Teil dieses Attraktivierungskonzepts.

Die Eröffnung GATE 96 erweitert das Angebot im öffentlichen Bereich des Flughafens. Die Fläche befindet sich auf der Abflugebene zwischen den Terminals A und B und stellt Hannover 96 mit Stadionatmosphäre, Exponaten sowie aktuellen multimedialen Inhalten vor.

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Für Fußballinteressierte ein lohnender Abstecher auf dem Flughafen Hannover zwischen Gate A und Gate B. © Bernd Günther

Hannover 96 soll im Terminal erlebbar werden

Nach Angaben des Airports richtet sich das Angebot sowohl an Fluggäste und Besucher als auch an Fans des Zweitligisten. Nationale und internationale Gäste sollen dort einen Eindruck vom Verein und seiner Verbindung zu Hannover und der Region erhalten.

Flughafengeschäftsführer Maik Blötz sieht das neue Gate als weiteren Schritt bei der langfristigen Aufwertung der öffentlichen Terminalbereiche. Dabei sollen Aufenthaltsqualität, Unterhaltung und Standortkommunikation miteinander verbunden werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Flughafen die SCORPIONS Rockstage eröffnet.

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Henning Bindzus, Geschäftsführer von Hannover 96 eröffnet gemeinsam mit Airport-Geschäftsführer Maik Blötz das Gate 96 am HAJ. © Bernd Günther

Verein sieht besonderen Standort am Flughafen

Hannover-96-Geschäftsführer Henning Bindzus betont die enge Verankerung des Vereins in Stadt und Region. Ziel sei es, den Klub in Hannover sicht- und erlebbar zu machen.

Der Flughafen sei dafür ein besonderer Standort, weil viele Menschen dort ihren ersten oder letzten Eindruck von Hannover erhielten. Bindzus verwies zudem auf weitere gemeinsame Ideen und Ansatzpunkte mit dem Airport, auch mit Blick auf internationale Aktivitäten.

Senioren vor Whatsapp

Digitale Teilhabe Senioren: Hannover legt Plan bis 2030 vor

18. August 2026/in Hannover

Senior*innenplan zeigt Chancen digitaler Angebote für Alltag, Pflege und soziale Vernetzung.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover will die digitale Teilhabe Senioren weiter fördern. Der neue Senior*innenplan 2030 zeigt, wie digitale Angebote Selbstbestimmung und soziale Vernetzung unterstützen, Pflege erleichtern und älteren Menschen den Zugang zu verschiedenen Lebensbereichen vereinfachen können.

Die Fachplanung des Fachbereichs Senioren beschreibt Handlungsfelder für die kommenden vier Jahre und bündelt bestehende sowie geplante Ansätze der Stadt.

Digitale Angebote sollen Teilhabe erleichtern

Die digitale Teilhabe Senioren steht im Mittelpunkt des neuen Plans mit dem Titel „Gut eingeloggt, für ein selbstbestimmtes Leben“. Er wurde am 17. August den politischen Gremien vorgestellt.

Sozialdezernentin Sylvia Bruns erklärte, ältere Menschen sollten beim Umgang mit digitalen Angeboten unterstützt werden. Diese könnten soziale Vernetzung ermöglichen, Selbstbestimmung fördern und Versorgungslücken schließen.

Viele ältere Menschen nutzen nach Angaben der Stadt bereits Smartphones, Messenger oder das Internet. Der Bericht beschreibt jedoch deutliche Unterschiede bei Nutzung und digitalen Kompetenzen, unter anderem abhängig von Alter, Bildung und Einkommen.

Als Gründe für Verunsicherung nennt der Plan unter anderem Fake-News in sozialen Netzwerken sowie Zweifel an Datenschutz und Sicherheit, beispielsweise beim Online-Banking.

Technik kann Alltag und Pflege unterstützen

Digitale Anwendungen könnten nach Darstellung des Berichts die Gesundheits- und Pflegeversorgung ergänzen. In städtischen Alten- und Pflegezentren könnten sie etwa bei der Pflegedokumentation oder bei Erinnerungen an Medikamentenstellung und -einnahme helfen.

Auch Smart-Home-Technik, Wearables und Notfallalarme werden als mögliche Unterstützung genannt. Sie könnten Sicherheit und Selbstständigkeit erhöhen und pflegende Angehörige entlasten.

App-gestützte Mobilitätsdienste und digitale Orientierungshilfen sollen zudem die Mobilität ohne eigenes Auto verbessern. Digitale Plattformen könnten nach Einschätzung des Berichts auch Nachbarschaften stärken, etwa durch Informationen über Veranstaltungen oder gemeinsame Freizeitangebote.

Stadt setzt bereits mehrere Angebote um

Der Fachbereich Senioren bietet bereits Unterstützung beim Umgang mit digitaler Technik an. Dazu gehören kostenfreie Endgeräte zum Ausprobieren, WLAN-Zugangspunkte sowie Beratung in Stadtteilen und Quartieren.

Ehrenamtliche Medien- und Techniklots*innen besuchen Senior*innen bei Bedarf auch zu Hause. Weitere Angebote sind der „digital.Kiosk“ im Zentrum Hannovers und eine Musterwohnung im Roderbruch, in der Smart-Home-Technologien und sensorbasierte Assistenzsysteme gezeigt werden.

Bruns kündigte an, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und stärker an den Bedürfnissen älterer Menschen auszurichten. Der Senior*innenplan 2030 soll dafür die Grundlage bilden.

Ende 2025 lebten laut Plan 558.767 Menschen in Hannover. Davon waren 144.411 Personen mindestens 60 Jahre alt, entsprechend 25,8 Prozent der Bevölkerung.

Der Anteil dieser Altersgruppe stieg dem Bericht zufolge von 24,1 Prozent im Jahr 2015 auf 25,8 Prozent im Jahr 2025. Eine Bevölkerungsprognose von Stadt und Region Hannover rechnet bis 2049 mit rund 18.000 zusätzlichen Senior*innen.

In 83.958 Haushalten leben ausschließlich Menschen ab 60 Jahren. Davon sind fast 56.800 Einpersonenhaushalte.

Streifenwagen

Aktenzeichen XY Silbersee: Polizei hofft auf Hinweise

18. August 2026/in Polizei

Polizei Hannover sucht über Aktenzeichen XY nach Beobachtungen aus der Nacht zum 24. August 2025.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Der Fall eines getöteten 67-Jährigen am Silbersee wird am Mittwoch bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Mit der Ausstrahlung zu Aktenzeichen XY Silbersee hofft die Polizei Hannover auf neue Hinweise zu dem bislang ungeklärten Tötungsdelikt.

Im Mittelpunkt stehen Beobachtungen vom Abend des 23. August 2025 und aus den frühen Morgenstunden des folgenden Tages im Bereich des Silbersees.

Mann am Silbersee tot aufgefunden

Ein Passant hatte den damals 67-jährigen Mann am 24. August 2025 gegen 06:30 Uhr leblos in einem Gebüsch neben einem Feldweg entdeckt. Einsatz- und Rettungskräfte trafen schnell ein, ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben nach Polizeiangaben, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Eine tatverdächtige Person ist bislang nicht ermittelt.

Der aus Langenhagen stammende Mann hielt sich nach bisherigen Erkenntnissen am Abend des 23. August 2025 im Bereich des Silbersees auf. Er trug eine blaugraue Sweatshirt-Jacke, eine blaue Jeans und hellbraune Halbschuhe. Zudem hatte er ein Fahrrad mit tiefem Einstieg bei sich.

Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen

Für die Ermittlungen zu Aktenzeichen XY Silbersee sucht die Polizei vor allem Personen, die den Mann an diesem Abend gesehen haben oder zwischen 21:40 Uhr und den frühen Morgenstunden Beobachtungen am Silbersee gemacht haben.

Der Fall wird am Mittwoch, 19. August 2026, ab 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Die Polizei Hannover erhofft sich von der bundesweiten Ausstrahlung neue Hinweise.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch Personen, die ihre damaligen Beobachtungen bislang für unbedeutend hielten, werden gebeten, sich zu melden.

Symbolbild Feuerwehreinsatz

Wohnungsbrand Hannover: Gebäude in Linden-Süd unbewohnbar

16. August 2026/in Hannover

Vier Bewohnende retten sich selbst – Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf weitere Wohnungen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand Hannover in der Posthornstraße in Linden-Süd haben sich in der Nacht zu Sonntag vier Bewohnende selbst gerettet. Die Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung auf weitere Wohnungen und brachte zwei Katzen aus der Brandwohnung in Sicherheit.

Das Gebäude konnte nach dem Einsatz nicht weiter genutzt werden. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden von der Feuerwehr in städtische Notunterkünfte gebracht.

Die Feuerwehr wurde um 01:47 Uhr zu dem Wohnungsbrand Hannover im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses alarmiert. Wegen der eingehenden Notrufe entsandte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Linden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die vier Bewohnenden der Brandwohnung das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Auch alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Hauses.

Flammen schlagen aus den Fenstern

Da Flammen bereits aus den Fenstern der Wohnung schlugen, bekämpfte die Feuerwehr das Feuer zunächst von außen. Damit sollte eine Ausbreitung auf die darüberliegenden Wohnungen verhindert werden. Gleichzeitig bereiteten Einsatzkräfte den Innenangriff über den verrauchten Treppenraum vor und stellten eine Drehleiter auf.

Während der Löscharbeiten rettete die Feuerwehr zwei Katzen aus der Brandwohnung. Die Tiere wurden zur Tierärztlichen Hochschule Hannover gebracht. Insgesamt kamen sechs Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Sie übernahmen die Brandbekämpfung, kontrollierten den Treppenraum und benachbarte Wohnungen und führten Nachlöscharbeiten durch.

Keine Verletzten nach rettungsdienstlicher Sichtung

Mehrere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie vorsorglich ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst waren vor Ort. Nach der Sichtung aller Bewohnenden waren keine Transporte in Krankenhäuser erforderlich.

Die Brandwohnung wurde nach Angaben der Feuerwehr durch die hohe Brandintensität stark beschädigt. Der Energieversorger schaltete das Gebäude stromlos. Dadurch konnte nach Einsatzende keine der Wohnungen weiter genutzt werden.

Gegen 05:00 Uhr war der Einsatz beendet. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Einsatzstelle wurde für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben.

U16 Wahl in der Region Hannover

U16-Wahl Region Hannover startet am 24. August

14. August 2026/in Region Hannover

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in 16 Kommunen ihre Stimme abgeben und politische Beteiligung praktisch erleben.

REGION HANNOVER (redu) – Die erste U16-Wahl Region Hannover beginnt am 24. August 2026. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in derzeit 16 der 21 regionsangehörigen Kommunen abstimmen und dabei den Ablauf einer Wahl praktisch kennenlernen.

Die U16-Wahl ist keine offizielle Kommunalwahl und beeinflusst deren Ergebnis nicht. Sie soll jungen Menschen dennoch ermöglichen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Die U16-Wahl Region Hannover richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren. Eine Altersgrenze nach unten gibt es nicht. Voraussetzung ist nach Angaben der Region, dass die Teilnehmenden sich eine eigene Meinung bilden und ihre Stimme selbstständig abgeben können.

Gewählt wird ähnlich wie bei einer Parteienwahl. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat eine Stimme. Die abgegebenen Stimmen fließen nicht in das Ergebnis der offiziellen Kommunalwahl am 13. September ein.

Nach Darstellung der Region sollen die Ergebnisse dennoch zeigen, welche Themen und Parteien junge Menschen interessieren und wie sie kommunale Politik wahrnehmen.

Der Erste Regionsrat Jens Palandt erklärt: „Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung einbringen und erleben, dass Beteiligung etwas bewirken kann. Das beginnt nicht erst mit dem 16. Geburtstag. Mit der U16-Wahl geben wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Demokratie ganz praktisch kennenzulernen und ihre politische Stimme sichtbar zu machen. Ich freue mich sehr, dass sich 16 Kommunen beteiligen und jungen Menschen in der Region damit einen konkreten Raum für Mitbestimmung eröffnen.“

Wahllokale in 16 Kommunen

Wahllokale sind nach Angaben der Region in Burgdorf, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Laatzen, der Landeshauptstadt Hannover, Langenhagen, Lehrte, Neustadt am Rübenberge, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze und Wunstorf vorgesehen.

Die meisten Standorte befinden sich in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Auch Schulen können Wahllokale anbieten. Dabei soll die Teilnahme freiwillig und frei von Gruppendruck erfolgen.

Regionsjugendpflegerin Nina Krüger betont den praktischen Charakter des Angebots: „Ein Stimmzettel, eine Wahlkabine, eine eigene Entscheidung – das sind ganz praktische Erfahrungen, die Demokratie greifbar machen.“

Zugleich solle die Wahl Gespräche über Politik, unterschiedliche Interessen und demokratische Werte anregen. Diese könnten nach Angaben der Region in der Jugendarbeit ebenso stattfinden wie im Freundeskreis, in Familien oder im Alltag.

Angebote zur Demokratiebildung begleiten die Wahl

Rund um die Wahl können Kinder und Jugendliche an weiteren Angeboten zur Demokratiebildung teilnehmen. Die Region Hannover hat dafür unter anderem einen Methodenkoffer entwickelt, den Einrichtungen ausleihen können.

Zusätzlich stehen Materialien zur politischen Bildung zur Verfügung. Damit können Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit Themen wie Wahlen und Demokratie aufgreifen.

Junge Menschen können auch bei der Durchführung der Wahl mitwirken. In Wahllokalen besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich an Wahlausschüssen zu beteiligen und so Einblicke in Wahlabläufe und ehrenamtliches Engagement zu erhalten.

„Wir möchten jungen Menschen nicht nur erklären, wie Demokratie funktioniert – wir möchten ihnen ermöglichen, sie selbst auszuprobieren“, erklärt Krüger. Wenn Jugendliche erlebten, dass ihre Meinung gehört und ernst genommen werde, könne daraus langfristiges politisches Interesse entstehen.

Ergebnisse werden am 1. Oktober veröffentlicht

Die Wahl läuft vom 24. August bis zum 4. September 2026. Abgestimmt wird mit Stimmzetteln in registrierten Wahllokalen. Anschließend werden die Stimmen über eine Wahlsoftware erfasst und ausgewertet.

Die Stimmzettel sollen voraussichtlich ab dem 14. August über die Wahlsoftware verfügbar sein. Sie unterscheiden sich nach Angaben der Region deutlich von den Unterlagen der offiziellen Kommunalwahl.

Unter anderem werden Alter und Geschlecht der Wählenden abgefragt. Außerdem gibt es lediglich eine Stimme für eine Partei. Gedruckt werden die Stimmzettel auf umweltweißem DIN-A4-Papier ohne Farbe.

Die Ergebnisse sollen am 1. Oktober 2026 veröffentlicht werden. Damit wartet die Region die Ergebnisfeststellung der Stichwahl zur offiziellen Kommunalwahl ab.

Anschließend sollen die Resultate statistisch aufbereitet und gemeinsam mit jungen Menschen und Fachkräften ausgewertet werden. Beim Netzwerktreffen Jugendbeteiligung am 21. November ist eine weitere gemeinsame Auswertung vorgesehen.

Die Ergebnisse sollen außerdem in Arbeitskreisen und Gremien vorgestellt werden. Daraus gewonnene Impulse will die Region künftig bei Projekten, Fortbildungen sowie Angeboten zur Jugendbeteiligung und politischen Bildung berücksichtigen.

Weitere Informationen, eine Übersicht der Wahllokale und Antworten auf häufige Fragen stellt die Region unter www.team-jugendarbeit.de bereit.

 

Neues Rathaus Hannover von oben

Sicherheitsbericht 2025: Weniger Straftaten in Hannover

13. August 2026/in Hannover

Stadt, Polizei und aha ziehen gemeinsame Bilanz zu Kriminalität, Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum.

HANNOVER (redu) – Die Sicherheit in Hannover hat sich 2025 in wesentlichen Bereichen verbessert. Laut gemeinsamem Sicherheitsbericht von Stadt und Polizeidirektion sank die Zahl der erfassten Straftaten um 7,2 Prozent auf 67.087. Auch Gewaltkriminalität, Messerangriffe und Jugendgewalt gingen zurück.

Der Bericht verbindet die Kriminalitätsentwicklung mit der Arbeit von Polizei und kommunalen Ordnungsbehörden sowie den Bereichen Sauberkeit und Abfallentsorgung. Zugleich bleiben Gewaltkriminalität und Messerangriffe zentrale Herausforderungen.

Die Sicherheit in Hannover zeigt nach den Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik eine positive Entwicklung. 2024 waren noch 72.317 Straftaten erfasst worden. Mit 67.087 Fällen im Jahr 2025 liegt die Gesamtkriminalität auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote von 59 auf 61 Prozent.

Die Gewaltkriminalität sank um rund neun Prozent, die Zahl der Messerangriffe um rund acht Prozent. Bei der Jugendgewalt ging die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen von 461 auf 341 zurück. Das entspricht einem Rückgang um 26 Prozent.

Gewalt und Messerangriffe bleiben Schwerpunkte

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten wertete die Entwicklung als wichtiges Signal für die gemeinsame Arbeit. Zugleich betonte sie, dass sich die Sicherheitsbehörden auf den Ergebnissen nicht ausruhen dürften. Die Bekämpfung von Gewaltkriminalität und Messerangriffen bleibe ein Schwerpunkt.

Auch Oberbürgermeister Belit Onay hob die Zusammenarbeit hervor. Die Stadt setze auf sichtbare Präsenz, konsequentes Handeln, Prävention und Sauberkeit. Dabei arbeite Hannover gemeinsam mit Polizei, aha und weiteren Partnern.

Ordnungsdienst verstärkt Kontrollen

Der Städtische Ordnungsdienst wurde personell verstärkt. Seine Kontrollen nahmen 2025 von 12.439 auf 21.905 zu. Das entspricht einem Plus von 76,1 Prozent. Seit dem 1. Juli 2025 sind zudem Ordnungsbotschafterinnen und Ordnungsbotschafter im Einsatz. Laut Sicherheitsbericht beruhen die höheren Zahlen auch auf einer gestiegenen Kontrolldichte und einer verbesserten Erfassung.

Bei der Parkraumüberwachung sollen künftig Scan-Cars eine höhere Kontrolldichte ermöglichen. Nach Angaben des Berichts kann ein Scan-Fahrzeug in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Fahrzeuge überprüfen wie bei herkömmlichen Fußkontrollen. Mögliche Verstöße werden weiterhin von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprüft.

Im Umfeld des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt arbeiten Stadt, Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit, aha und weitere Partner zusammen. Dazu gehören gemeinsame Streifen, Schwerpunktkontrollen und ein kontinuierlicher Austausch. Im Fokus stehen unter anderem Raubdelikte, Körperverletzungen und Messerangriffe.

Ordnungsdezernent Axel von der Ohe verwies auf die Bedeutung von Präsenz, kurzen Reaktionswegen und der Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Ziel sei es, Sicherheit und Sauberkeit in allen Stadtteilen und im täglichen Miteinander erlebbar zu machen.

Sauberkeit fließt in Sicherheitsbericht ein

Seit 2023 gehört auch die Jahresbilanz von aha zum gemeinsamen Sicherheitsbericht. Damit werden Sauberkeit, Aufenthaltsqualität und das subjektive Sicherheitsempfinden in die Betrachtung des öffentlichen Raums einbezogen.

Im Jahr 2025 wurden rund 1.484 Tonnen illegaler Abfälle entsorgt und an 29.156 Stellen Abfallablagerungen beseitigt. Die Müllmelde-App nutzten 67.108 Menschen.

Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung bei aha, bezeichnete Stadtsauberkeit als wesentlichen Bestandteil für das Sicherheitsgefühl. Gepflegte Straßen und Plätze steigerten die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Der vollständige Sicherheitsbericht ist über die Internetseite der Landeshauptstadt Hannover abrufbar.

Hoher Sachschaden bei Firmenbrand

Brand in Hannover: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

12. August 2026/in Polizei

Nach dem Feuer in einem Firmengebäude an der Tiestestraße sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.

HANNOVER (redu) – Nach dem Brand eines Firmengebäudes in der Tiestestraße in der Nacht zu Mittwoch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Das Gebäude und mehrere Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache und bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Fahrzeuge und Teile des Gebäudes in Flammen

Gegen 01:25 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu dem Firmengelände in der Tiestestraße alarmiert. Nach den bisherigen Untersuchungen der Brandermittler geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten unter anderem Fahrzeuge und Teile des Firmengebäudes. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf größere Bereiche der Lagerhalle über.

Während des Brandes waren mehrere Explosionen wahrnehmbar. Nach ersten Erkenntnissen dürften sie auf Gasflaschen zurückzuführen sein, die dort gelagert waren.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Feuerwehr brachte den Brand mit einem Großaufgebot unter Kontrolle. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

Noch in der Nacht nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Firmengebäude und mehrere auf dem Gelände abgestellte Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund zwei Millionen Euro.

Gesucht werden Personen, die in der Nacht zu Mittwoch im Bereich der Tiestestraße oder angrenzender Straßen verdächtige Personen, Fahrzeuge oder andere Auffälligkeiten beobachtet haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Besucherhund

Malteser Besuchshunde in Hannover suchen Verstärkung

10. August 2026/in Hannover

Die Malteser in Hannover bilden wieder Mensch-Hunde-Teams aus. Vor dem Start stehen Informationsveranstaltungen und ein Eignungstest.

HANNOVER (redu) – Die Malteser Besuchshunde in Hannover suchen neue Mensch-Hunde-Teams und bieten für die Ausbildung 2026/27 zwei Informationsveranstaltungen an. Interessierte können sich am 19. August um 18.30 Uhr oder am 25. August um 18.30 Uhr im ka:punkt informieren.

Die ausgebildeten Teams besuchen später unter anderem Menschen in Pflegeheimen oder in deren Zuhause. Vor der eigentlichen Ausbildung ist ein Eignungstest vorgesehen.

Die Malteser Besuchshunde richten sich an zuverlässige und belastbare Mensch-Hunde-Teams, die Freude am Kontakt mit Menschen haben. Die beiden Informationsabende finden im ka:punkt in der Grupenstraße 8 in Hannover statt.

Zur eigentlichen Hundeausbildung laden die Malteser nach einem erfolgreichen Eignungstest zu einem späteren Zeitpunkt ein. Die Ausbildung endet mit einer praktischen Prüfung.

Teams werden auch nach der Ausbildung begleitet

Nach dem Abschluss begleiten und unterstützen die Malteser die Mensch-Hunde-Teams weiter. Erfolgreiche Absolventen können mit ihrem Hund regelmäßig junge und alte Menschen in Pflegeheimen oder in deren Zuhause besuchen.

Nach Angaben der Malteser reagieren auch Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen häufig auf den Kontakt mit den Tieren. Gesucht werden deshalb Teams, die sich auch weiter aus- und fortbilden möchten.

Anmeldung für die Informationsabende

Interessierte sollen sich per E-Mail an besuchshunde-hannover@malteser.org beim ehrenamtlichen Leitungsteam für eine der Informationsveranstaltungen anmelden. Der Hund muss zu diesem ersten Termin noch nicht mitgebracht werden.

Tigermücke auf einer Gießkanne

Tigermücken in Hannover-Döhren: Brutstätte entdeckt

7. August 2026/in Hannover

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten und informiert Anwohner im Umfeld des Fundorts.

REGION HANNOVER (redu) – In Hannover-Döhren ist erstmals eine Tigermücken-Population in Niedersachsen nachgewiesen worden. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt entdeckte die Brutstätte in einer Regentonne. Eine erhöhte gesundheitliche Gefahr besteht nach Angaben des NLGA derzeit nicht. In der Umgebung des Fundorts wurden Mückenfallen aufgestellt.

Das NLGA will mit Fallen prüfen, ob sich die Ansiedlung bereits ausgebreitet hat. Die Region Hannover informiert Anwohner und sucht mit ihnen nach weiteren möglichen Brutstätten.

Ausgangspunkt für den Nachweis der Tigermücken-Population war das Mückenmonitoring des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Dabei können Bürger verdächtige Mücken oder Fotos einsenden. Nach einem eindeutigen Foto besichtigte eine Mitarbeiterin des NLGA den Fundort in einem Wohngebiet in Hannover-Döhren.

In einer Regentonne stellte sie dort eine Population fest. Den Mücken reichen allerdings bereits deutlich kleinere Wasseransammlungen für die Eiablage und Fortpflanzung. Deshalb kann nach Angaben des NLGA nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Tiere in der Umgebung bereits ausgebreitet haben.

Aktuell keine erhöhte gesundheitliche Gefahr

„Durch die Tigermücke allein besteht noch keine erhöhte gesundheitliche Gefahr“, erklärt Dr. Sonja Wolken, Parasitologin am NLGA. Die derzeit in Deutschland vorkommenden Tigermücken seien nicht mit entsprechenden Erregern infiziert.

Reiserückkehrer können jedoch beispielsweise Chikungunya-, Dengue- oder Zikaviren in sich tragen. Mit einer größeren Zahl von Tigermücken steigt nach Angaben des NLGA die Wahrscheinlichkeit, dass solche Viren von infizierten Reiserückkehrern auf andere Menschen übertragen werden.

Wolken appelliert deshalb an die Bevölkerung, mögliche Brutplätze zu vermeiden. Eine langfristige Ausbreitung lasse sich aufgrund des Klimawandels voraussichtlich kaum aufhalten. Um die aktuelle Ansiedlung genauer zu erfassen, hat das NLGA in der Umgebung des Fundorts Mückenfallen aufgestellt.

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten

Nach Angaben von Dr. Andrea Wünsch, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement der Region Hannover, haben unmittelbar Tür-zu-Tür-Begehungen im Umfeld des Fundorts begonnen. Dabei soll die Bevölkerung informiert und nach weiteren möglichen Brutstätten gesucht werden.

Gartenbesitzer sollen unnötige Wasseransammlungen etwa in Gießkannen, Eimern oder Pflanzenuntersetzern vermeiden. Auch kleinste Mengen Wasser können von den Mücken genutzt werden. Vogeltränken und andere geplante Wasserreservoirs sollen einmal pro Woche gereinigt werden.

Bei der Suche nach weiteren Brutstätten ist die Region nach eigenen Angaben auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Schwarze Mücke mit gestreiften Beinen

Wie die invasive Art nach Hannover-Döhren gelangt ist, ist unbekannt. Als mögliche Wege nennt die Region den Waren- oder Personenverkehr. Auch in der Vergangenheit seien höchstwahrscheinlich vereinzelt Exemplare nach Niedersachsen gelangt.

Die Tigermücke ist schwarz und mit etwa 0,5 Zentimetern vergleichsweise klein. Ihre schwarz-weiß gestreiften Beine sind nur aus der Nähe und bei guten Lichtverhältnissen deutlich zu erkennen. Die Art ist tagaktiv und wird häufig mit der Ringelmücke verwechselt, die größer und bräunlich ist und deutlich erkennbare braun-weiß geringelte Beine besitzt.

Verdächtige Exemplare können zur Identifizierung an das NLGA geschickt werden. Nach Möglichkeit soll zunächst ein Foto per E-Mail an vektormonitoring@nlga.niedersachsen.de übermittelt werden.

Leibniz Geo-Caching

Leibniz Geo-Cache Hannover erweitert digitale Stadttour

4. August 2026/in Hannover

Wer alle Leibniz-Caches löst, kann einen Bonus-Cache öffnen und einen neuen Jubiläums-Coin erhalten.

HANNOVER (redu) – Zum 350. Jahrestag der Ankunft von Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover wird die Geocaching-Tour „Leibniz Geoheimnisse“ um eine neue Station erweitert. Beim Leibniz Geo-Cache Hannover spielen Radiowellen eine besondere Rolle.

Die digitale Schnitzeljagd verbindet Bewegung im Freien mit Einblicken in die Geschichte und Besonderheiten Hannovers. Das Angebot kann ganzjährig genutzt werden.

Der Leibniz Geo-Cache Hannover ergänzt die bereits bestehende Tour „Leibniz Geoheimnisse“. Anlass ist das Jubiläumsjahr: Vor 350 Jahren kam Gottfried Wilhelm Leibniz nach Hannover.

Die neue Station erweitert das digitale Freizeitangebot um eine Aufgabe, bei der Radiowellen eine besondere Bedeutung haben. Für die Teilnahme werden lediglich ein Smartphone oder ein GPS-Gerät benötigt.

Bonus-Cache mit neuem Jubiläums-Coin

Da die Geocaching-Tour nach Angaben der Mitteilung weltweit erfolgreich ist, gibt es im Jubiläumsjahr außerdem einen neuen Bonus-Coin. Wer alle Leibniz-Caches entdeckt und gelöst hat, kann anschließend den Bonus-Cache knacken.

Als Belohnung lässt sich ein kostenloses Geschenk abholen. Informationen zu sämtlichen Stationen und zum neuen Cache sind online auf hannover.de verfügbar.

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