Der Wochenmarkt am Fiedelerplatz in Döhren blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück.
HANNOVER (redu) – Der Wochenmarkt am Fiedelerplatz in Döhren ist 100 Jahre alt geworden. Bei einer Feierstunde am Freitag würdigten Oberbürgermeister Belit Onay, Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel sowie Mitglieder des Bezirksrates das Jubiläum des traditionsreichen Marktes.
Der Markt gilt als wichtiger Treffpunkt im Stadtteil und verbindet seit einem Jahrhundert regionale Versorgung mit nachbarschaftlichem Austausch.
Der 100 Jahre Wochenmarkt am Fiedelerplatz wurde am Freitag offiziell gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover sowie des Bezirksrates erinnerten an die lange Geschichte des Marktes im Stadtteil Döhren.
Auf rund 2.400 Quadratmetern präsentieren heute 35 Händlerinnen und Händler ein breites Angebot. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Fleisch- und Fischwaren, Brot und Backwaren sowie Pflanzen und Schnittblumen. Ergänzt wird das Sortiment durch weitere Verkaufsstände und gastronomische Angebote.
Der Wochenmarkt hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens entwickelt. Neben dem Einkauf dient er vielen Menschen als Treffpunkt und Ort des Austauschs im Quartier.
Die Stadt bezeichnet den Markt als Stück gelebter Stadtkultur, das seit vielen Jahrzehnten für Frische, regionale Produkte und Nachbarschaft steht.
Geschichte des Fiedelerplatzes
Der Fiedelerplatz wurde im Jahr 1905 angelegt. Benannt ist er nach dem Rittergutsbesitzer Hermann Fiedeler, der von 1844 bis 1911 lebte.
Der Wochenmarkt findet dort bis heute regelmäßig am Freitagvormittag statt und zählt zu den traditionsreichsten Märkten Hannovers.
Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst waren am Samstag in Ricklingen und der Innenstadt gefordert.
HANNOVER (redu) – Mehrere Wasserrettungseinsätze haben Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst am Samstag in Hannover gefordert. Während eine vermisste Schwimmerin an den Dreiecksteichen in Ricklingen wohlbehalten gefunden wurde, blieb die Suche nach einem mutmaßlich vermissten Rollstuhlfahrer am Maschteich in der Innenstadt ohne Ergebnis.
Innerhalb von weniger als einer Stunde liefen in Hannover zwei umfangreiche Suchaktionen an Gewässern. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an den beiden Einsatzorten eingebunden.
Suche an den Dreiecksteichen
Am Samstagmittag wurden die Einsatzkräfte zunächst zu den Dreiecksteichen im Stadtteil Ricklingen alarmiert. Dort hatte ein Mann seine Ehefrau beim gemeinsamen Schwimmen aus den Augen verloren und als vermisst gemeldet. Die Regionsleitstelle Hannover löste daraufhin einen Großalarm für Spezialkräfte der Wasserrettung aus.
Im Bereich des Horst-Schweimler-Weges begannen Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit umfangreichen Suchmaßnahmen. Neben Booten kamen Feuerwehrtaucher sowie Strömungsretter zum Einsatz. Auch der Polizeihubschrauber „Phönix“ unterstützte die Absuche aus der Luft.
Bereits nach rund 20 Minuten wurde die vermisste Frau an einer anderen Stelle der Dreiecksteiche angetroffen. Sie war unverletzt und benötigte keine medizinische Versorgung. Der Einsatz konnte nach etwa einer halben Stunde beendet werden.
Umfangreiche Suche am Maschteich
Kurz darauf wurden die Rettungskräfte zu einem weiteren Einsatz am Maschteich im Stadtteil Mitte alarmiert. Polizeibeamte hatten dort einen verlassenen Rollstuhl und Bekleidungsstücke unmittelbar am Ufer entdeckt. Da die zugehörige Person nicht aufgefunden werden konnte, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Wasserretter durchsuchten aufgrund der geringen Wassertiefe das Gewässer in Form einer Suchkette. Zusätzlich kamen Drohnen zur Erkundung des Uferbereichs zum Einsatz. Zeitweise unterstützte erneut der Polizeihubschrauber „Phönix“ die Maßnahmen.
Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte weder im Wasser noch im unmittelbaren Umfeld eine Person gefunden werden. Der Einsatz wurde nach etwa einer Stunde beendet. Die Polizei Hannover hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
An beiden Einsatzstellen waren jeweils rund 40 Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst im Einsatz.
Feuerwehr Hannover verhindert größere Ausbreitung nach Brand in einer Wohnung am Bahndamm.
HANNOVER (redu) – Bei einem Küchenbrand Ahlem in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Bahndamm hat die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag insgesamt 21 Bewohner in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Durch die starke Rauchentwicklung mussten zahlreiche Bewohner das Gebäude verlassen. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten alle Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bewohner aus Wohnung gerettet
Der Küchenbrand Ahlem beschäftigte die Feuerwehr Hannover in der Nacht zu Samstag. Gegen 01:26 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Regionsleitstelle ein. Gemeldet wurde ein Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Bahndamm.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. In der betroffenen Wohnung brannte ein Küchengerät. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch drei Personen in der Wohnung. Die Feuerwehr rettete die Bewohner aus dem Gefahrenbereich.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschieden die Einsatzkräfte zudem, vorsorglich 18 weitere Bewohner aus dem Gebäude zu evakuieren. Vor Ort standen zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Ahlem sowie Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.
Schnelle Brandbekämpfung
Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Anschließend wurde das Gebäude mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.
Alle betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Einsatz endete nach rund einer Stunde. Die Polizei Hannover übernahm anschließend die Einsatzstelle und ermittelt nun zur Brandursache. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.
Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort.
Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.
HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.
Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.
Verstöße im Straßenverkehr dominieren
Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.
Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.
Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.
Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.
Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.
Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.
Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof
Zum Abschluss der Aktionswoche führten die Polizeidirektion Hannover, die Bundespolizei, der Städtische Ordnungsdienst und die DB Sicherheit umfangreiche Schwerpunktkontrollen im und rund um den Hauptbahnhof durch. Über mehrere Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Personen und durchsuchten mehr als 500 Menschen gezielt nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen.
Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt acht Gegenstände beziehungsweise Betäubungsmittelfunde sicher. Darunter befanden sich sechs Messer sowie Drogen in zwei Fällen. Besonders auffällig waren zwei Jugendliche, die jeweils größere Mengen Marihuana mit sich führten. Gegen mehrere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Kontrollen auf die gesamte Innenstadt ausgeweitet. Dabei registrierten die Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten. Zudem wurden weitere Drogen, Messer und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Fast 30 Platzverweise wurden ausgesprochen. Gegen eine Person lag ein offener Haftbefehl vor, der nach Zahlung eines haftbefreienden Geldbetrags erledigt werden konnte.
Die Kontrollen rund um den Hauptbahnhof bildeten den Abschluss der Woche der Sicherheit, die Polizei und Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit weiteren Sicherheitspartnern durchgeführt hatten.
Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Weichenfehlstellung den Unfall zweier ÜSTRA-Bahnen in Ricklingen ausgelöst haben. Der Schaden liegt bei rund einer Million Euro.
HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Ricklingen sind am Donnerstagmittag sieben Menschen leicht verletzt worden. Zwei Stadtbahnen der ÜSTRA kollidierten im Bereich der Haltestelle Allerweg und entgleisten anschließend. Die Polizei geht derzeit von einer möglichen Weichenfehlstellung als Unfallursache aus.
Der Unfall sorgte für erhebliche Einschränkungen im Stadtbahn- und Straßenverkehr rund um die Ritter-Brüning-Straße. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.
Kollision im Bereich Allerweg
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen 11:45 Uhr im Bereich der Haltestelle Allerweg. Mutmaßlich infolge einer Weichenfehlstellung wurde eine Stadtbahn auf einen abbiegenden Fahrweg geleitet und kollidierte anschließend mit den hinteren Wagen einer entgegenkommenden Bahn.
Beteiligt waren eine Stadtbahn der Linie 13 in Richtung Hemmingen sowie eine Bahn der Linie 3 in Richtung Altwarmbüchen. Durch den Zusammenstoß entgleisten beide Fahrzeuge. Die Bahn der Linie 13 wurde zudem gegen den Hochbahnsteig gedrückt, der hierbei ebenfalls beschädigt wurde.
Millionenschaden nach Entgleisung
Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Fahrgäste im Alter von 15 bis 87 Jahren leicht verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Bereich rund um die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.
Neben den erheblichen Verkehrsbehinderungen entstand auch hoher Sachschaden. Beide Stadtbahnen wurden massiv beschädigt. Zusätzlich wurden Teile des Hochbahnsteigs an der Haltestelle Allerweg zerstört. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund eine Million Euro geschätzt.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen.
Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 innovative Einsatztechnik, Bildungsangebote und moderne Konzepte für den Bevölkerungsschutz.
HANNOVER (redu) – Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover moderne Konzepte für Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ausbildung. Im Mittelpunkt stehen innovative Einsatztechnik, Virtual-Reality-Anwendungen sowie neue Ansätze für Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr.
Die Hilfsorganisation nutzt die Weltleitmesse, um aktuelle Entwicklungen im Bevölkerungsschutz sowie moderne Ausbildungs- und Einsatzkonzepte einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.
Die Johanniter informieren vom 1. bis 6. Juni auf mehr als 700 Quadratmetern über ihre Aktivitäten im Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ehrenamt. Das Fokuswort INTERSCHUTZ Johanniter steht dabei für moderne Einsatzstrategien, nachhaltige Konzepte und digitale Lösungen im Krisenmanagement.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Leitstellen und Lagezentren sowie moderne Ausbildungsformen mit Virtual-Reality-Technik. Besucherinnen und Besucher können mithilfe von VR-Systemen verschiedene Einsatzszenarien erleben und sich an einem RTW-Simulator praxisnahe Eindrücke aus der Notfallrettung verschaffen.
Moderne Ausbildungssysteme
Die Johanniter-Akademien sowie die Akkon-Hochschule in Berlin präsentieren Fort- und Weiterbildungsangebote für Bevölkerungsschutz und internationale Nothilfe. VR-Simulationen gehören dort inzwischen zur regulären Ausbildung von Notfallsanitätern und ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Zusätzlich zeigen die Johanniter verschiedene Spezialfahrzeuge für Einsätze in schwierigem Gelände. Präsentiert werden unter anderem All-Terrain-Vehicles, Utility Task Vehicles und ein Unimog-Krankentransportwagen. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterlagen wie Hochwasser, Starkregen oder schwere Stürme.
Austausch und Karrierewege
Der Messestand bietet außerdem Raum für Gespräche mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung und Einsatzorganisationen. Personalverantwortliche informieren über Freiwilligendienste, Ausbildungswege sowie berufliche Perspektiven in Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz sowie Offshore- und Luftrettung.
Das am 13. Mai geborene Rentierkalb erkundet erstmals neugierig seine Anlage im Erlebnis-Zoo Hannover.
HANNOVER (redu) – Im Erlebnis-Zoo Hannover hat ein Rentierbaby Yukon Bay die Besucher erstmals neugierig begrüßt. Das am 13. Mai geborene Kalb erkundet zunehmend selbstständig seine Anlage in Yukon Bay und bleibt dabei zunächst eng an der Seite seiner Mutter.
Das Jungtier zeigt typische Verhaltensweisen junger Rentiere und verdeutlicht zugleich die besondere Anpassungsfähigkeit der Tiere an kalte Lebensräume.
Schon kurz nach der Geburt stand das junge Rentier auf eigenen Beinen. Inzwischen bewegt sich das Kalb sicherer durch die Anlage in Yukon Bay und folgt seiner Mutter aufmerksam durch das Gehege. Das dichte schokobraune Fell schützt den Nachwuchs vor Wind und Wetter und hebt sich deutlich vom helleren Fell der Mutter ab.
Anpassung an kalte Regionen
Wie bei jungen Rentieren üblich, verändert sich das Fell des Kalbs im Laufe der Entwicklung mehrfach. Die dichte Fellstruktur dient vor allem dem Schutz vor niedrigen Temperaturen und hilft den Tieren in den kalten Lebensräumen des Nordens zu überleben. Bereits im ersten Lebensjahr passt sich das Fell an verschiedene Jahreszeiten an.
Bei der Geburt wiegen Rentierkälber meist zwischen fünf und sieben Kilogramm. Schon wenige Stunden später folgen sie ihrer Mutter. Diese frühe Mobilität gilt als wichtiger Überlebensvorteil, da Rentierherden in freier Wildbahn weite Strecken zurücklegen.
Bedrohte Populationen
Rentiere gelten weltweit laut Weltnaturschutzunion IUCN derzeit insgesamt nicht als gefährdet. Einzelne Unterarten und regionale Populationen in Europa und Nordamerika stehen jedoch unter Druck. Gründe dafür sind unter anderem Klimawandel, Lebensraumverlust und Eingriffe durch Infrastrukturprojekte.
Ein LKW mit Tandemanhänger kollidierte auf der A2 Richtung Dortmund mit einer Fußgängerbrücke. Zwei Menschen starben noch an der Unfallstelle.
HANNOVER (redu) – Bei einem schweren tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 Richtung Dortmund sind am Dienstagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein LKW mit Tandemanhänger war kurz vor der Abfahrt Hannover-Nord von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Fußgängerbrücke geprallt.
Die Autobahn 2 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen in Niedersachsen. Der Unfall führte am frühen Morgen zu einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Dortmund.
Der tödliche Unfall ereignete sich gegen 5 Uhr auf der A2 kurz vor der Anschlussstelle Hannover-Nord. Nach Angaben der Feuerwehr Hannover war ein LKW mit Tandemanhänger aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Fußgängerbrücke kollidiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren beide Insassen des Fahrzeugs bereits verstorben. Der Fahrer wurde im zerstörten Führerhaus eingeklemmt und musste mit technischem Gerät geborgen werden.
Die Regionsleitstelle hatte Feuerwehr und Rettungsdienst nach mehreren Notrufen alarmiert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 2 in Richtung Dortmund vollständig gesperrt.
Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz. Angaben zur Höhe des Sachschadens oder zur Ursache des Unfalls lagen zunächst nicht vor. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache des schweren Unfalls übernommen. Nach ersten Erkenntnissen war der LKW am frühen Dienstagmorgen auf der A2 in Richtung Dortmund unterwegs, als das Fahrzeug kurz vor der Anschlussstelle Hannover-Nord von der Fahrbahn abkam und mit der Fußgängerbrücke kollidierte.
Zur Identität der beiden tödlich verletzten Insassen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Spezialisten der Unfallaufnahme sicherten bis in die Morgenstunden Spuren an der Unfallstelle. Die Vollsperrung der Autobahn führte zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr.
Zeugen nach Unfall gesucht
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrverhalten des LKW vor dem Zusammenstoß machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 melden. Besonders Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die sich gegen 5 Uhr im Bereich der A2 zwischen Hannover-Bothfeld und Hannover-Nord befanden, könnten für die weiteren Ermittlungen wichtig sein.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ist auf der Bundesstraße 6 bei Hannover schwer verletzt worden.
HANNOVER (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall auf der B6 zwischen Himmelreich und Eilvese ist am Freitagmittag ein 42 Jahre alter Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Ersthelfer verhinderten laut Polizei nach dem Unfall eine weitere Gefährdung des Mannes und des Verkehrs.
Die Polizei Hannover untersucht derzeit den genauen Unfallhergang. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur vorherigen Fahrweise des Motorradfahrers machen können.
Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer war nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover gegen 12 Uhr auf der B6 in Richtung Norden unterwegs. Im Bereich einer einstreifigen Baustellenführung zwischen den Ausfahrten Himmelreich und Eilvese fuhr der Mann mehrfach dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf.
Der Fahrer wechselte anschließend zum Überholen auf den abgesperrten linken Fahrstreifen. Dort kollidierte er mit einer Absperrbake, stürzte und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Auffälliges Verhalten nach dem Unfall
Trotz seiner schweren Verletzungen stand der Mann laut Polizei wieder auf, überquerte die Mittelschutzplanke und lief in einem psychisch auffälligen Zustand auf die Gegenfahrbahn.
Mehrere Ersthelfer hielten den Motorradfahrer bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei fest. Dadurch verhinderten sie eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ermittlungen zur Unfallursache
Der 42-Jährige, der ohne Helm unterwegs gewesen sein soll, wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die B6 zeitweise gesperrt werden.
Zur Klärung der Ursache seines Verhaltens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Fahrweise des Motorradfahrers geben können, sich unter 0511 109-1888 zu melden.
Rinder und Schafe grasen wieder auf Wiesen im Stadtgebiet. Die Stadt erinnert an Betretungsverbote und Rücksicht auf Natur und Tiere.
HANNOVER (redu) – Die Weidesaison in Hannover hat begonnen. Rinder und Schafe grasen wieder auf zahlreichen Grünlandflächen im Stadtgebiet und unterstützen damit den Erhalt wertvoller Lebensräume. Die Stadt ruft Besucherinnen und Besucher zu Rücksichtnahme sowie zum Beachten der Betretungsverbote auf.
Die Beweidung gilt in Hannover seit Jahren als wichtiger Bestandteil des Natur- und Artenschutzes. Gleichzeitig dienen die Flächen der Landwirtschaft und der Naherholung.
Die Weidesaison Hannover ist unter anderem am Kronsberg, in der Schwarzen Heide, am Benther Berg, in der Breiten und Nassen Wiese sowie entlang der Leinemasch sichtbar. Dort übernehmen Rinder und Schafe die Pflege zahlreicher Grünlandflächen.
Die Landeshauptstadt Hannover verpachtet die Flächen an Landwirtinnen und Landwirte aus der Stadt und Region. Genutzt werden die Wiesen entweder als Mähweiden oder zur Heugewinnung. Besonders Mähweiden spielen eine wichtige Rolle, weil sie sowohl als Weideflächen als auch zur Futterproduktion für den Winter dienen.
Rücksicht auf Tiere und Natur
Nach Angaben der Stadt gehören viele dieser Grünflächen zu den letzten Rückzugsräumen für Tier- und Pflanzenarten im urbanen Raum. Deshalb dürfen Wiesen und Weiden nicht betreten werden.
Die Stadt weist insbesondere Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer darauf hin, Hunde anzuleinen und Hundekot zu vermeiden. Verunreinigtes Futter könne den Nutztieren schaden. Zudem würden wildlebende Tiere und Bodenbrüter gestört.
Damit Natur, Landwirtschaft und Naherholung weiterhin zusammen funktionieren, bittet die Stadt um gegenseitige Rücksichtnahme und ausreichend Abstand zu den Weidetieren.
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