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Schlagwortarchiv für: Niedersachsen

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 21.10.2020

21. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Mittwoch, 21.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Heute werden auch die 7-Tage-Inzidenzwerte für die einzelnen Gemeinde und die Stadt Hannover mit veröffentlicht, damit Sie einen besseren Überblick über Ihre Region Hannover haben.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Mittwoch (21.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Northeim
  • Oldenburg
  • Vechta
  • Verden
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Celle
  • Diepholz
  • Nienburg (Weser)
  • Osterholz
  • Salzgitter
  • Region Hannover
  • Osnabrück Land
  • Osnabrück Stadt

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 21.10.2020

27.026 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 719 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 20.557 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 76,1 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 385 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 332 Erwachsene auf Normalstationen, 53 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 34 Erwachsene beatmet werden, vier davon auf einem ECMO-Platz. Kinder werden aktuell nicht im Krankenhaus behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
27026 719 20557 37,5
(+514*) (+2*) (+296*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 261 209,0 11 8,8 5
Aurich 359 (+14) 189,3 50 26,4 9
Celle 438 (+3) 244,7 74 41,3 17
Cloppenburg 1234 (+4) 723,0 215 126,0 2
Cuxhaven 489 246,9 33 16,7 21
Diepholz 796 (+20) 366,7 94 43,3 28
Emsland 1284 (+10) 392,7 169 51,7 25
Friesland 141 (+2) 142,9 14 14,2 2
Gifhorn 330 (+4) 186,9 48 27,2 5
Goslar 356 (+9) 261,2 25 18,3 27
Göttingen 1590 (+13) 487,7 82 25,2 82 (+1)
Grafschaft Bentheim 640 (+49) 466,6 123 89,7 19
Hameln-Pyrmont 272 (+6) 183,1 19 12,8 7
Harburg 1013 (+14) 398,1 56 22,0 24
Heidekreis 161 (+3) 114,4 20 14,2 2
Helmstedt 195 (+4) 213,6 13 14,2 2
Hildesheim 732 (+35) 265,4 80 29,0 9
Holzminden 146 (+2) 207,2 5 7,1 7
Leer 372 (+6) 217,9 46 26,9 8 (+1)
Lüchow-Dannenberg 57 (+3) 117,7 9 18,6 3
Lüneburg 292 (+5) 158,6 19 10,3 0
Nienburg (Weser) 220 (+11) 181,2 48 39,5 4
Northeim 341 (+2) 257,8 137 103,6 6
Oldenburg 686 (+24) 524,1 86 65,7 14
Osnabrück 1879 (+17) 524,7 165 46,1 72 (+2)
Osterholz 259 (+12) 227,3 42 36,9 0
Peine 363 (+11) 269,3 39 28,9 13
Rotenburg (Wümme) 396 (+4) 241,8 26 15,9 3
Schaumburg 381 (+17) 241,4 38 24,1 7
Stade 433 (+10) 211,7 38 18,6 9
Uelzen 112 (+5) 121,2 7 7,6 0
Vechta 1005 (+31) 703,7 155 108,5 14
Verden 503 (+33) 366,8 91 66,4 8
Wesermarsch 272 (+3) 307,1 15 16,9 8
Wittmund 83 145,8 0 0,0 0
Wolfenbüttel 265 (+1) 221,5 18 15,0 14
Hannover, Region 5336 (+66) 461,1 453 39,1 137
Braunschweig, Stadt 629 (+11) 252,2 64 25,7 18
Delmenhorst, Stadt 451 581,5 159 205,0 4
Emden, Stadt 67 (+4) 134,2 16 32,1 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 378 (+8) 223,6 38 22,5 3
Osnabrück, Stadt 911 (+11) 551,3 81 49,0 18 (-2)
Salzgitter, Stadt 328 (+21) 314,5 46 44,1 10
Wilhelmshaven, Stadt 74 (+1) 97,3 4 5,3 1
Wolfsburg, Stadt 496 (+5) 398,8 24 19,3 52
Niedersachsen gesamt 27026 (+514) 338,1 2995 37,5 719 (+2)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 21.10.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 21 oktober 2020

Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für den 21.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 5396 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4481 Personen als genesen aufgeführt. 141 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 774 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 32 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 39,1.

 

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 245
10 – 19 Jahre 540
20 – 29 Jahre 981
30 – 39 Jahre 875
40 – 49 Jahre 882
50 – 59 Jahre 833
60 – 69 Jahre 384
70 – 79 Jahre 249
80+ Jahre 364
keine Angaben 43

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 17 105 37,2
Burgdorf 33 135 47,7
Burgwedel 18 92 43,3
Garbsen 56 366 49
Gehrden 5 44 25,9
Hemmingen 17 76 61,4
Isernhagen 10 111 16,2
Laatzen 24 231 25,4
Landeshauptstadt Hannover 378 2755 38,7
Langenhagen 30 293 26,7
Lehrte 37 169 58
Neustadt 25 142 35,5
Pattensen 5 41 26,8
Ronnenberg 18 113 56,3
Seelze 12 162 25,6
Sehnde 14 80 38
Springe 9 97 23,4
Uetze 18 122 72,9
Wedemark 11 98 19,8
Wennigsen 14 47 76,6
Wunstorf 23 117 47,7

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

 

 

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 19.10.2020

19. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Montag, 19.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Heute werden auch die 7-Tage-Inzidenzwerte für die einzelnen Gemeinde und die Stadt Hannover mit veröffentlicht, damit Sie einen besseren Überblick über Ihre Region Hannover haben.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Montag (19.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Northeim
  • Osnabrück
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Celle
  • Nienburg (Weser)
  • Oldenburg
  • Region Hannover
  • Verden
  • Osnabrück Stadt

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 19.10.2020

26.131 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 712 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 20.147 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 77,1 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 372 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 309 Erwachsene auf Normalstationen, 58 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 31 Erwachsene beatmet werden, vier davon auf einem ECMO-Platz. Drei Kinder werden im Krankenhaus auf Normalstationen, zwei auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene Genesene 7-Tagesinzidenz
26131 712 20147 35,1
(+296) (+0) (+84)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 253 202,6 7 5,6 5
Aurich 342 180,3 61 32,2 9
Celle 431 240,8 84 46,9 15
Cloppenburg 1230 (+17) 720,6 273 159,9 2
Cuxhaven 474 239,3 25 12,6 21
Diepholz 730 336,3 33 15,2 28
Emsland 1259 (+2) 385,1 206 63,0 25
Friesland 137 (+1) 138,8 11 11,1 2
Gifhorn 324 (+3) 183,5 55 31,2 5
Goslar 344 252,4 20 14,7 27
Göttingen 1558 (+8) 477,9 60 18,4 81
Grafschaft Bentheim 563 410,5 98 71,4 18
Hameln-Pyrmont 265 178,4 17 11,4 7
Harburg 987 387,9 56 22,0 22 (-1)
Heidekreis 155 110,2 19 13,5 2
Helmstedt 191 (+2) 209,2 12 13,1 2
Hildesheim 695 (+2) 252,0 60 21,8 9
Holzminden 143 203,0 4 5,7 7
Leer 361 (+8) 211,4 50 29,3 7 (+1)
Lüchow-Dannenberg 48 99,1 1 2,1 3
Lüneburg 280 152,1 14 7,6 0
Nienburg (Weser) 207 (+24) 170,5 50 41,2 4
Northeim 338 255,5 140 105,8 6
Oldenburg 642 (+2) 490,5 61 46,6 14
Osnabrück 1833 (+26) 511,9 206 57,5 70
Osterholz 228 200,1 15 13,2 0
Peine 341 253,0 25 18,5 13
Rotenburg (Wümme) 383 233,8 29 17,7 3
Schaumburg 361 (+3) 228,7 25 15,8 7
Stade 413 201,9 24 11,7 9
Uelzen 107 115,8 2 2,2 0
Vechta 970 (+30) 679,2 157 109,9 14
Verden 459 334,7 53 38,6 8
Wesermarsch 267 (+6) 301,4 18 20,3 8
Wittmund 83 145,8 1 1,8 0
Wolfenbüttel 256 214,0 14 11,7 14
Hannover, Region 5242 (+58) 453,0 422 36,5 137
Braunschweig, Stadt 608 (+4) 243,8 60 24,1 18
Delmenhorst, Stadt 451 (+76) 581,5 173 223,1 4
Emden, Stadt 63 126,2 13 26,0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 362 (+5) 214,1 26 15,4 3
Osnabrück, Stadt 878 (+16) 531,3 66 39,9 20
Salzgitter, Stadt 307 (+1) 294,4 31 29,7 10
Wilhelmshaven, Stadt 72 94,6 3 3,9 1
Wolfsburg, Stadt 490 (+2) 394,0 26 20,9 52
Niedersachsen gesamt 26131 (+296) 326,9 2806 35,1 712

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für den 19.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 5287 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4426 Personen als genesen aufgeführt. 141 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 720 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 35 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 36,2.

Über Maßnahmen, die im Zuge des übertroffenen Inzidenz-Grenzwertes von 35 pro 100.000 Einwohnern in der Region Hannover zu treffen sind, werden wir Sie im Laufe des Tages in einer gesonderten Pressemitteilung informieren.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 240
10 – 19 Jahre 518
20 – 29 Jahre 963
30 – 39 Jahre 862
40 – 49 Jahre 860
50 – 59 Jahre 812
60 – 69 Jahre 380
70 – 79 Jahre 247
80+ Jahre 363
keine Angaben 42

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 12 99 22,9
Burgdorf 36 135 44,5
Burgwedel 16 90 38,5
Garbsen 54 358 44,3
Gehrden 5 41 12,9
Hemmingen 15 74 61,4
Isernhagen 10 111 24,3
Laatzen 24 229 32,3
Landeshauptstadt Hannover 367 2714 39,4
Langenhagen 26 287 21,3
Lehrte 32 164 49,1
Neustadt 24 138 33,2
Pattensen 3 39 13,4
Ronnenberg 17 111 52,3
Seelze 8 158 14,2
Sehnde 12 76 29,6
Springe 6 95 13,4
Uetze 15 119 58,3
Wedemark 9 96 23,1
Wennigsen 8 38 27,9
Wunstorf 21 115 42,7

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

 

Die Zahl der Neuinfektionen in den Landkreisen und kreisfreien Städten steigt immer weiter – Corona Ampel

Die Zahl der Neuinfektionen in den Landkreisen und kreisfreien Städten steigt immer weiter

18. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER.  Die Zahl der Neuinfektionen in Niedersachsen steigt von Tag zu Tag weiter. Für die betroffenen Gemeinden und kreisfreien Städte, die von der Überschreitung der Stufen 35 bzw. 50 / 100.000 Einwohner innerhalb 7 Tage betroffen sind, hat Ministerpräsident Stephan Weil schon für nächste Woche eine Überprüfung und Anpassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung angekündigt.

So hat als Beispiel der Landkreis Celle am heutigen Tag schon eine Allgemeinverfügung für sein Gebiet erlassen und auf seiner Internetseite mitgeteilt. Auch die Region Hannover mit der Landeshauptstadt hat den Warnwert am Sonntag überschritten.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Sonntag (18.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Northeim
  • Osnabrück
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Celle
  • Oldenburg
  • Region Hannover
  • Verden
Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 17.10.2020

17. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Samstag, 17.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Samstag (17.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Northeim
  • Oldenburg
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Aurich
  • Celle
  • Osnabrück

Die Regionen Leer, Hannover und Nienburg liegen sehr knapp unter der 35er Marke.

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 17.10.2020

25.453 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Samstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 711 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 19.961 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 78 Prozent.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene Genesene 7-Tagesinzidenz
25453 711 19861 32,3
(+554*) (+3*) (+257*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 253 202,6 7 5,6 5
Aurich 342 (+11) 180,3 72 38,0 9
Celle 418 (+32) 233,5 78 43,6 15
Cloppenburg 1125 (+85) 659,1 211 123,6 2 (+1)
Cuxhaven 474 (+5) 239,3 25 12,6 21
Diepholz 730 (+12) 336,3 42 19,3 28
Emsland 1215 (+30) 371,6 223 68,2 25
Friesland 135 (+2) 136,8 15 15,2 2
Gifhorn 319 (+11) 180,7 50 28,3 5
Goslar 343 (+8) 251,7 22 16,1 27
Göttingen 1528 468,7 40 12,3 81
Grafschaft Bentheim 563 (+49) 410,5 109 79,5 18
Hameln-Pyrmont 264 (+2) 177,7 17 11,4 7
Harburg 987 (+30) 387,9 67 26,3 23 (+1)
Heidekreis 152 (+6) 108,1 16 11,4 2
Helmstedt 186 (+2) 203,7 10 11,0 2
Hildesheim 673 (+17) 244,0 44 16,0 9
Holzminden 143 (+1) 203,0 4 5,7 7
Leer 346 (+6) 202,6 59 34,6 6
Lüchow-Dannenberg 48 99,1 1 2,1 3
Lüneburg 280 (+3) 152,1 14 7,6 0
Nienburg (Weser) 183 150,8 42 34,6 4
Northeim 332 (+57) 251,0 138 104,3 6
Oldenburg 640 (+25) 489,0 69 52,7 14
Osnabrück 1770 494,3 173 48,3 68
Osterholz 228 (+1) 200,1 18 15,8 0
Peine 341 (+4) 253,0 27 20,0 13
Rotenburg (Wümme) 383 (+5) 233,8 32 19,5 3
Schaumburg 358 (+10) 226,8 26 16,5 7
Stade 413 (+9) 201,9 25 12,2 9
Uelzen 107 115,8 3 3,2 0
Vechta 917 (+16) 642,1 121 84,7 14
Verden 443 (+15) 323,0 40 29,2 8
Wesermarsch 261 294,6 22 24,8 8
Wittmund 83 145,8 1 1,8 0
Wolfenbüttel 255 213,2 13 10,9 14
Hannover, Region 5131 (+80) 443,4 402 34,7 138 (+1)
Braunschweig, Stadt 586 235,0 43 17,2 18
Delmenhorst, Stadt 375 483,5 119 153,4 4
Emden, Stadt 60 (+5) 120,2 12 24,0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 353 (+6) 208,8 26 15,4 3
Osnabrück, Stadt 850 514,4 44 26,6 20
Salzgitter, Stadt 303 (+5) 290,5 28 26,8 10
Wilhelmshaven, Stadt 71 (+1) 93,3 3 3,9 1
Wolfsburg, Stadt 486 (+3) 390,8 29 23,3 52
Niedersachsen gesamt 25453 (+554) 318,4 2582 32,3 711 (+3)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Die Region Hannover meldet über das Wochenende nicht separat ihre Zahlen. Nächster Aktualisierung erfolgt am Montag, 19.10.2020

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 16.10.2020

16. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Freitag, 16.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Freitag (16.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Northeim
  • Osnabrück
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Aurich
  • Leer
  • Nienburg (Weser)
  • Oldenburg

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 16.10.2020

24.899 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 708 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 19.604 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 78,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 310 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 257 Erwachsene auf Normalstationen, 50 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 20 Erwachsene beatmet werden, drei davon auf einem ECMO-Platz. Zwei Kinder werden im Krankenhaus auf Normalstationen, eines auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene Genesene 7-Tagesinzidenz
24899 708 19604 29,7
(+532) (-1) (+278)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 253 (+1) 202,6 13 10,4 5
Aurich 331 (+4) 174,5 69 36,4 9
Celle 386 (+11) 215,6 50 27,9 15
Cloppenburg 1040 (+51) 609,3 155 90,8 1
Cuxhaven 469 (+24) 236,8 24 12,1 21
Diepholz 718 (+10) 330,7 33 15,2 28
Emsland 1185 (+30) 362,4 224 68,5 25
Friesland 133 (+2) 134,7 15 15,2 2
Gifhorn 308 (+12) 174,5 49 27,8 5
Goslar 335 (+2) 245,8 15 11,0 27
Göttingen 1528 (+14) 468,7 51 15,6 81
Grafschaft Bentheim 514 (+1) 374,7 99 72,2 18
Hameln-Pyrmont 262 (+4) 176,4 16 10,8 7
Harburg 957 (+4) 376,1 46 18,1 22
Heidekreis 146 (+3) 103,8 14 10,0 2
Helmstedt 184 (+3) 201,5 9 9,9 2
Hildesheim 656 (-1) 237,8 36 13,1 9 (-1)
Holzminden 142 (+1) 201,5 4 5,7 7
Leer 340 (+5) 199,1 60 35,1 6
Lüchow-Dannenberg 48 (-4) 99,1 1 2,1 3
Lüneburg 277 (+2) 150,4 14 7,6 0
Nienburg (Weser) 183 (+2) 150,8 48 39,5 4
Northeim 275 (+67) 207,9 85 64,3 6
Oldenburg 615 (+12) 469,9 56 42,8 14
Osnabrück 1770 (+23) 494,3 183 51,1 68
Osterholz 227 (+4) 199,2 23 20,2 0
Peine 337 (+5) 250,0 25 18,5 13
Rotenburg (Wümme) 378 (+13) 230,8 33 20,1 3
Schaumburg 348 (+2) 220,5 19 12,0 7
Stade 404 (+10) 197,5 18 8,8 9
Uelzen 107 115,8 7 7,6 0
Vechta 901 (+28) 630,9 121 84,7 14
Verden 428 (+6) 312,1 28 20,4 8
Wesermarsch 261 (+2) 294,6 28 31,6 8
Wittmund 83 145,8 1 1,8 0
Wolfenbüttel 255 (+4) 213,2 13 10,9 14
Hannover, Region 5051 (+81) 436,5 374 32,3 137
Braunschweig, Stadt 586 (+38) 235,0 52 20,8 18
Delmenhorst, Stadt 375 (+23) 483,5 134 172,8 4
Emden, Stadt 55 (+5) 110,2 7 14,0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 347 (+7) 205,2 20 11,8 3
Osnabrück, Stadt 850 (+11) 514,4 45 27,2 20
Salzgitter, Stadt 298 (+3) 285,7 27 25,9 10
Wilhelmshaven, Stadt 70 92,0 2 2,6 1
Wolfsburg, Stadt 483 (+7) 388,4 26 20,9 52
Niedersachsen gesamt 24899 (+532) 311,5 2372 29,7 708 (-1)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die aktuellen Meldungen von der Region Hannover für den 16.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 5064 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4310 Personen als genesen aufgeführt. 139 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 615 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 34 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 31,9.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 230
10 – 19 Jahre 496
20 – 29 Jahre 919
30 – 39 Jahre 820
40 – 49 Jahre 821
50 – 59 Jahre 783
60 – 69 Jahre 353
70 – 79 Jahre 242
80+ Jahre 357
keine Angaben 43

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 9 95
Burgdorf 31 128
Burgwedel 17 87
Garbsen 51 343
Gehrden 6 40
Hemmingen 13 70
Isernhagen 13 111
Laatzen 17 219
Landeshauptstadt Hannover 322 2613
Langenhagen 31 282
Lehrte 19 149
Neustadt 25 131
Pattensen 3 39
Ronnenberg 12 102
Seelze 8 156
Sehnde 10 72
Springe 3 91
Uetze 5 109
Wedemark 7 94
Wennigsen 5 35
Wunstorf 8 98

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

Beherbergungsverbot in Niedersachsen vorläufig außer Vollzug gesetzt – Oberverwaltungsgericht

Beherbergungsverbot in Niedersachsen vorläufig außer Vollzug gesetzt

15. Oktober 2020/in Niedersachsen

LÜNEBURG (PM). Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 15. Oktober 2020 in einem Normenkontrolleilverfahren die § 1 Abs. 1 Satz 1 und § 1 Abs. 2 Satz 1 der Niedersächsischen Verordnung über Beherbergungsverbote zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Beherbergungs-Verordnung) vom 9. Oktober 2020 vorläufig außer Vollzug gesetzt (13 MN 371/20).

Der Antragsteller betreibt in Niedersachsen einen Ferienpark. Dort vermietet er auch Ferienhäuser. Mit einem Normenkontrolleilantrag vom 13. Oktober 2020 beantragte er die vorläufige Außervollzugsetzung des in § 1 Abs. 1 Satz 1 und § 1 Abs. 2 Satz 1 der Niedersächsischen Corona-Beherbergungs-Verordnung angeordneten grundsätzlichen Verbots, in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sowie Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Campingplätzen Personen aus einem vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung festgelegten und veröffentlichten Risikogebiet zu touristischen Zwecken zu beherbergen (sog. Beherbergungsverbot). Er macht geltend, die Verbotsregelungen seien zu unbestimmt und das Verbot als solches sei zur Verhinderung weiterer Corona-Infektionen nicht geeignet, nicht notwendig und auch nicht angemessen.

Dieser Antrag hatte Erfolg. Der 13. Senat stellte deutlich heraus, dass auch angesichts der derzeit stark steigenden Infiziertenzahlen in vielen Teilen des Bundesgebiets und Niedersachsens die gesetzlichen Voraussetzungen für ein staatliches Handeln durch infektionsschützende Maßnahmen erfüllt seien.

Das in der Niedersächsischen Corona-Beherbergungs-Verordnung konkret angeordnete Beherbergungsverbot erweise sich bei summarischer Prüfung aber als rechtswidrig. Das Verbot sei schon nicht hinreichend bestimmt. Es erfasse Personen „aus“ Risikogebieten, ohne festzulegen, ob diese Personen dort einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben müssten oder ein kurzzeitiger Aufenthalt genüge.

Das Verbot stelle sich auch nicht als notwendige infektionsschutzrechtliche Schutzmaßnahme dar. Angesichts des engen Anwendungsbereichs (Übernachtungen zu touristischen Zwecken in Beherbergungsbetrieben, nicht aber bloße Einreisen und Aufenthalte ohne Übernachtungen zu jedweden Zwecken, unter anderem Fahrten von Berufspendlern und Heimreisen niedersächsischer Bürgerinnen und Bürger aus Urlauben in innerdeutschen Risikogebieten) und zahlreicher Ausnahmen (unter anderem negativer Corona-Test, „triftiger Reisegrund“ und Einzelfallausnahmen des Gesundheitsamts) erfasse das Verbot von vorneherein nur einen sehr begrenzten Ausschnitt des Reisegeschehens und könne auch nur insoweit überhaupt eine Wirkung auf das Infektionsgeschehen entfalten. Es sei zweifelhaft, ob ein derart begrenztes Verbot geeignet und erforderlich sei. Das Beherbergungsverbot beziehe sich auch auf Sachverhalte, die jedenfalls nicht offensichtlich mit einer erhöhten Infektionsgefahr verbunden seien. Dies gelte für die Beherbergung als solche, aber auch für die eigentlichen Reisen. Der Antragsgegner habe auch auf Nachfrage des Senats keine nachvollziehbaren tatsächlichen Erkenntnisse dazu präsentieren können, welche Zahl von infizierten Personen in den letzten Wochen im Bundesgebiet und in Niedersachsen auf Reisen innerhalb des Bundesgebiets zurückzuführen seien. Aber auch die in der Verordnung vorgenommene schlichte Anknüpfung an Infiziertenzahlen in einem Gebiet sei nicht ausreichend, um für alle Personen in einem solchen Gebiet eine einheitliche Gefahrenlage anzunehmen und diesen gegenüber unterschiedslos generalisierende infektionsschutzrechtliche Maßnahmen zu treffen. Der Verordnungsgeber müsse vielmehr vorhandene oder zumutbar zu ermittelnde tatsächliche Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen in dem betroffenen Gebiet, etwa bei zu lokalisierenden und klar eingrenzbaren Infektionsvorkommen, in einer differenzierten Betrachtung berücksichtigen. Gegenüber Personen aus einem Risikogebiet, das außerhalb Niedersachsens liege, könne das Verbot auch tatsächlich kaum vollzogen werden. Für diesen Personenkreis gelte das Verbot nach § 1 Abs. 3 der Verordnung nur dann, wenn spätestens im Zeitpunkt ihrer Einreise nach Niedersachsen das Gebiet, aus dem sie einreisen, vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung als Risikogebiet veröffentlicht worden sei. Der danach maßgebliche Zeitpunkt der Einreise nach Niedersachsen werde aber weder dokumentiert noch sei er vom Betreiber eines Beherbergungsbetriebs nachzuprüfen.

Unter Berücksichtigung dieser Zweifel an der Eignung und Erforderlichkeit des Verbots greife dieses jedenfalls unangemessen in die grundrechtlich geschützte Berufsausübungsfreiheit der Betreiber von Beherbergungsbetrieben ein. Das Verbot bewirke eine gravierende organisatorische Belastung und könne zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Die Verbotswirkungen würden durch die Ausnahmen nicht deutlich gemildert. Insbesondere die Möglichkeit, eine Ausnahme von dem Verbot durch einen negativen Corona-Test zu erlangen, dürfte angesichts nur begrenzter theoretischer und bereits heute tatsächlich weitgehend ausgenutzter Testkapazitäten praktisch kaum zum Tragen kommen und auch der erstrebten Priorisierung von Testungen nach der Infektionswahrscheinlichkeit widersprechen.

Die vorläufige Außervollzugsetzung ist allgemeinverbindlich, d.h. die außer Vollzug gesetzten Regelungen sind von den darin genannten Beherbergungsbetrieben mit sofortiger Wirkung nicht mehr zu beachten.

Der Beschluss ist unanfechtbar.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung teilte am Nachmittag mit, dass die Niedersächsische Landesregierung zur Kenntnis nimmt, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Beherbergungsverbot im einstweiligen Rechtschutzverfahren außer Vollzug gesetzt hat. Damit wird die entsprechende Verordnung in Niedersachsen bis auf weiteres nicht mehr angewandt. Den Landkreisen und kreisfreien Städten steht es frei, bei entsprechenden Gefahrenlagen ihrerseits ggfs. konkreter gefasste, gezieltere Maßnahmen zu ergreifen. Im Übrigen werden die Argumente des Oberverwaltungsgerichts genau analysiert und bei etwaigen weiteren Maßnahmen der Landesregierung berücksichtigt werden.

Ungeachtet der heutigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg werden alle Bürgerinnen und Bürger aus Hotspots innerhalb und außerhalb Niedersachsens herzlich gebeten, freiwillig auf touristische Reisen zu verzichten, um eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern.

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 15.10.2020

15. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Donnerstag, 15.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Donnerstag (15.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Osnabrück
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte haben die 7-Tagesinzidenz von 35 Fällen / 100.000 Einwohner als sogenannte Vorwarnstufe überschritten:

  • Aurich
  • Leer
  • Nienburg (Weser)
  • Oldenburg
  • Wesermarsch

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 15.10.2020

24.367 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 709 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 19.326 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 79,3 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 324 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 263 Erwachsene auf Normalstationen, 55 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 25 Erwachsene beatmet werden, zwei davon auf einem ECMO-Platz. Fünf Kinder werden im Krankenhaus auf Normalstationen, eines auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene Genesene 7-Tagesinzidenz
24367 709 19326 27,4
(+479) (+5) (+230)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 252 (+2) 201,8 15 12,0 5
Aurich 327 (+18) 172,4 76 40,1 9
Celle 375 (+9) 209,5 46 25,7 15
Cloppenburg 989 (+37) 579,4 165 96,7 1
Cuxhaven 445 224,7 5 2,5 21
Diepholz 708 (+11) 326,1 29 13,4 28
Emsland 1155 (+47) 353,3 212 64,8 25
Friesland 131 (+4) 132,7 13 13,2 2
Gifhorn 296 (+14) 167,7 37 21,0 5
Goslar 333 (+2) 244,3 14 10,3 27
Göttingen 1514 (+12) 464,4 29 8,9 81
Grafschaft Bentheim 513 (+29) 374,0 120 87,5 18
Hameln-Pyrmont 258 (+5) 173,7 13 8,8 7
Harburg 953 (+15) 374,6 55 21,6 22 (+1)
Heidekreis 143 (+8) 101,7 13 9,2 2
Helmstedt 181 198,3 7 7,7 2
Hildesheim 657 (+3) 238,2 42 15,2 10
Holzminden 141 200,1 3 4,3 7
Leer 335 (+9) 196,2 65 38,1 6
Lüchow-Dannenberg 52 (+4) 107,4 6 12,4 3
Lüneburg 275 (+2) 149,3 14 7,6 0
Nienburg (Weser) 181 (+10) 149,1 45 37,1 4
Northeim 208 (+4) 157,2 19 14,4 6
Oldenburg 603 (+7) 460,7 53 40,5 14
Osnabrück 1747 (+30) 487,9 189 52,8 68
Osterholz 223 (+7) 195,7 25 21,9 0
Peine 332 (+8) 246,3 22 16,3 13
Rotenburg (Wümme) 365 (+1) 222,9 26 15,9 3
Schaumburg 346 (+3) 219,2 22 13,9 7
Stade 394 (+6) 192,7 9 4,4 9
Uelzen 107 (+2) 115,8 7 7,6 0
Vechta 873 (+23) 611,3 109 76,3 14
Verden 422 (+10) 307,7 30 21,9 8
Wesermarsch 259 (+3) 292,4 33 37,3 8
Wittmund 83 145,8 3 5,3 0
Wolfenbüttel 251 (+5) 209,8 9 7,5 14
Hannover, Region 4970 (+51) 429,5 355 30,7 137 (+2)
Braunschweig, Stadt 548 219,7 22 8,8 18
Delmenhorst, Stadt 352 (+51) 453,8 127 163,7 4
Emden, Stadt 50 100,2 2 4,0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 340 201,1 15 8,9 3
Osnabrück, Stadt 839 (+9) 507,7 40 24,2 20 (+2)
Salzgitter, Stadt 295 (+13) 282,9 25 24,0 10
Wilhelmshaven, Stadt 70 92,0 3 3,9 1
Wolfsburg, Stadt 476 (+5) 382,7 20 16,1 52
Niedersachsen gesamt 24367 (+479) 304,8 2189 27,4 709 (+5)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die aktuellen Meldungen von der Region Hannover für den 15.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 4981 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4260 Personen als genesen aufgeführt. 139 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 582 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 26 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 29,9.

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 9 94
Burgdorf 28 125
Burgwedel 17 87
Garbsen 58 339
Gehrden 5 39
Hemmingen 9 64
Isernhagen 13 109
Laatzen 15 217
Landeshauptstadt Hannover 295 2569
Langenhagen 32 280
Lehrte 17 146
Neustadt 24 127
Pattensen 2 38
Ronnenberg 11 98
Seelze 10 156
Sehnde 9 70
Springe 4 91
Uetze 5 108
Wedemark 6 93
Wennigsen 5 35
Wunstorf 8 96

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

Wieder stärker Homeoffice nutzen – Homeoffice© Bernd Günther

Wieder stärker Homeoffice nutzen

15. Oktober 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM/red.). Im Moment steigen die Zahlen der Neuinfektionen im Bundesgebiet stark an. Neben den gestern vereinbarten schärferen Regelung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die schon im Frühjahr begonnenen Möglichkeiten der Nutzung von Homeoffice in Anbetracht der sich immer entwickelnden Lage überlegen. Das Robert Koch-Institut vermeldete heute mehr als 6.600 Neuinfektionen im Bundesgebiet und somit die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ruft Niedersachsen Gesundheitsministerin Carola Reimann alle Unternehmen auf, Homeoffice wieder stärker zu nutzen:

„Die Zahlen der Neuinfektionen der letzten Tage sprechen eine klare Sprache. Die Pandemie ist noch nicht bezwungen. Dabei werden die kommenden Wochen entscheidend sein, ob das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bleibt.

Deshalb ist es jetzt wichtig, die Zahl der Kontakte so weit wie möglich zu begrenzen.

Corona hat dem Arbeiten im Homeoffice einen richtigen Schub gegeben. Und doch sehe ich, dass die Zahl an Pendlerinnen und Pendlern genauso wie der Beschäftigten, die wieder täglich in den Unternehmen sind, stetig zunimmt.

Deswegen rufe ich alle Unternehmen auf, die guten Erfahrungen der letzten Monate mit der mobilen Arbeit weiter zu nutzen!“

Regeln zur Pandemiebekämpfung werden verschärft – Zweite Welle

Regeln zur Pandemiebekämpfung werden verschärft

15. Oktober 2020/in Niedersachsen

BERLIN (red.). Bei dem gestrigen Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Bundesländer gab es nach zähem Ringen doch in vielen Punkten eine Einigung zur Bekämpfung der sprunghaft angestiegenen Infektionszahlen. Heute früh meldete das Robert Koch-Institut (RKI) die höchste Anzahl an Neuinfektionen mit 6.638 Fällen seit Ausbruch der Pandemie.

Auf folgende Punkte konnte man sich nach stundenlanger Debatte in Berlin zwischen der Kanzlerin und den Länderchefs einigen:

In Corona-Hotspots gelten maximal zehn Teilnehmer bei Treffen im öffentlichen Raum

Sobald der Inzidenzwert bei Neuinfektionen 50 übersteigt, sich nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Wenn diese Maßnahme nicht zur Abschwächung führt, wird der Wert auf fünf Personen oder Angehörigen aus zwei Hausständen reduziert.

Sperrstunden in der Nacht ab 23 Uhr bei einem Inzidenzwert über 50

In den Gemeinden oder Städten, in denen die Neuinfektionen über 50 liegen und stark steigen, wird es in Zukunft eine Sperrstunde für die Gastronomie ab 23 Uhr geben. Diese geht einher mit einem Ausschankverbot für Alkohol. Ab einem Inzidenzwert oberhalb von 35 bis 50 gilt die Sperrstunde als Empfehlung.

Verschärfung der Regeln bei Feiern im öffentlichen und privaten Raum

Den Bundesbürgern wird dringend empfohlen, zu überlegen, ob bei der derzeitigen Situation private Feiern unbedingt durchgeführt werden müssen. Gerade die Feiern in privater Umgebung haben in den letzten Wochen zu erheblichen Infektionszahlen geführt. Deshalb wird in Regionen mit einem Inzidenzwert ab 35 Infektionen auf 100.000 Einwohner eine Teilnehmergrenze festgelegt. Dort gelten ab diesem Wert maximal 25 Personen im öffentlichen Raum und 15 Personen in privaten Räumlichkeiten.

Sobald der Grenzwert von 50 überschritten ist, sollen die Regeln zusätzlich verschärft werden. Hiernach dürfen dann nur noch maximal zehn Person im öffentlichen Raum an Feiern teilnehmen. Im privaten Bereich ist die Teilnehmerzahl dann ebenfalls auf zehn Personen aus maximal zwei Hausständen zu reduzieren.

Die Maskenpflicht wird auch verschärft und der neuen Grenzwert auf 35 festgelegt

Bei den Gemeinden und Städten mit erheblich ansteigenden Neuinfektionen soll das Tragen einer Mund- / Nasenbedeckung verschärft werden. Wenn der Inzidenzwert innerhalb von sieben Tagen die Zahl 35 übersteigt, gilt die Maskenpflicht überall dort, wo Personen länger zusammenkommen bzw. die Abstandsregeln von 1,5 Meter unterschritten werden.

Auslandsreisen ab dem 8. November

Bei Auslandsreisen in Risikogebiete werden ab dem 8. November neue Regelungen gelten. So müssen Reisende ohne triftigen Reisegrund nach Rückkehr für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann dann aber ab dem 5. Tag durch einen Negativtest verkürzt werden. Für unbedingt notwendige Reisen, zum Beispiel aus geschäftlichen Gründen oder bei Pendlern soll es aber Ausnahmeregeln geben.

Zusätzliche Absprachen wurden für folgende Regelungen gefunden

Die Problematik des Beherbergungsverbotes wird auf den 8. November vertagt. Bis dahin sollen die jetzt in den Ländern geltenden Verordnungen zum Beherbergungsverbot beibehalten werden. Die Länder sollen die Maßnahmen in der Zeit überprüfen und können diese auch außer Kraft setzten.durch die Ma

Es sollen für Unternehmen, die erhebliche Einbußen ihres Geschäftsbetriebes durch die Maßnahmen haben, zusätzliche Hilfen eingerichtet werden.

Der Bund will für regelmäßige Schnelltests die Kosten übernehmen. Dieses gilt für Personal, Patienten und Heimbewohner sowie Besucher aus:

  • Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen
  • Senioreneinrichtungen
  • Behinderteneinrichtungen

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich gestern Abend schon zu dem Treffen mit der Bundeskanzlerin in Berlin geäußert:

„Die heute von Bund und Länder gefassten Beschlüsse bestätigen in weiten Teilen den Niedersächsischen Kurs bei der Pandemiebekämpfung. Wir verfügen über einen großen Instrumentenkasten, um das jeweilige Infektionsgeschehen einzudämmen. Mit unserem auf verschiedenen Warnstufen basierenden Handlungskonzept, können alle beteiligten Akteure in Niedersachsen schnell auf ansteigende Infektionszahlen reagieren und insbesondere auch auf kommunaler Ebene mit gezielten Maßnahmen gegen lokale und regionale Hotspots vorgehen.

Die heute von Bund und Ländern vereinbarten Schritte bei steigenden Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage – beispielsweise die Beschränkungen der Teilnehmerzahlen bei privaten Feiern – sind in Niedersachsen bereits grundsätzlich Bestandteil der Verordnung bzw. des Handlungskonzeptes. Die einzelnen Beschlüsse werden nun in Niedersachsen im Detail mit den Beteiligten zu beraten sein.

Dass Deutschland und Niedersachsen im internationalen Vergleich bislang bei der Pandemiebekämpfung gut abschneiden, ist vor allem auch dem starken öffentlichen Gesundheitswesen und den dort Beschäftigten zu verdanken. Vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter kommen aber teilweise bei der Kontaktnachverfolgung an ihre Belastungsgrenzen. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass Bund, Länder und Kommunen hier gemeinsam für Entlastung sorgen wollen, unter anderem auch durch die weitere Unterstützung durch die Bundeswehr.

Ein Blick zu unseren Nachbarn in den Niederlanden zeigt deutlich, dass es sehr schnell zu einem dynamischen Infektionsgeschehen mit erneuten massiven Einschränkungen kommen kann. Das wollen wir in Deutschland und in Niedersachsen unbedingt verhindert. Deshalb bitte ich – wie auch meine Amtskolleginnen und Kollegen sowie die Bundeskanzlerin – alle Bürgerinnen und Bürger auf nicht notwendige Reisen in oder aus besonders vom Infektionsgeschehen betroffenen Gebieten zu verzichten.“

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel machte in der gestrigen Pressekonferenz noch einmal ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es jetzt auf jeden einzelnen Mitbürger und sein Verhalten bei der Befolgung aller Regeln ankommt. Nur so hätten wir eine Chance, Situationen und Maßnahmen, wie sie im Moment in unseren Nachbarländern sich abzeichnen, für Deutschland zu verhindern. Sie danke ausdrücklich allen Bürgerinnen und Bürgern für das bisherige gute Verhalten bei den zwingend erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

 

 

Tagesupdate

Tagesupdate der Zahlen zu den Covid-19 Infektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 14.10.2020

14. Oktober 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen für das Land Niedersachsen und die Region Hannover vom Mittwoch, 14.10.2020. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen.

In Niedersachsen haben laut den Zahlen vom Mittwoch (14.10.2020) nach wie vor folgende Landkreise bzw. kreisfreie Städte die 7-Tagesinzidenz von 50 Fällen / 100.000 Einwohner zum Teil deutlich überschritten:

  • Cloppenburg
  • Emsland
  • Grafschaft Bentheim
  • Oldenburg
  • Wesermarsch
  • Vechta
  • Stadt Delmenhorst

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 14.10.2020

23.888 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 704 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 19.096 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 80 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 319 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 263 Erwachsene auf Normalstationen, 48 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 23 Erwachsene beatmet werden, zwei davon auf einem ECMO-Platz. Sieben Kinder werden im Krankenhaus auf Normalstationen, eines auf einer Intensivstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
23888 704 19096 26
(+441*) (+2*) (+174*)

 

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 250 200,2 14 11,2 5
Aurich 309 (+28) 162,9 63 33,2 9
Celle 366 (+15) 204,5 39 21,8 15
Cloppenburg 952 (+27) 557,8 196 114,8 1
Cuxhaven 445 224,7 5 2,5 21
Diepholz 697 321,1 22 10,1 28
Emsland 1108 (+41) 338,9 209 63,9 25
Friesland 127 128,7 9 9,1 2
Gifhorn 282 (+13) 159,8 23 13,0 5
Goslar 331 (+6) 242,9 12 8,8 27
Göttingen 1502 (+4) 460,7 28 8,6 81
Grafschaft Bentheim 484 (+51) 352,9 116 84,6 18
Hameln-Pyrmont 253 (+3) 170,3 9 6,1 7
Harburg 938 368,7 52 20,4 21
Heidekreis 135 96,0 8 5,7 2
Helmstedt 181 (+3) 198,3 7 7,7 2
Hildesheim 654 (+10) 237,1 51 18,5 10
Holzminden 141 (+1) 200,1 3 4,3 7
Leer 326 (+15) 190,9 68 39,8 6
Lüchow-Dannenberg 48 99,1 2 4,1 3
Lüneburg 273 (+2) 148,3 14 7,6 0
Nienburg (Weser) 171 (+11) 140,9 44 36,2 4
Northeim 204 (+5) 154,2 15 11,3 6
Oldenburg 596 (+25) 455,3 66 50,4 14
Osnabrück 1717 (+19) 479,5 165 46,1 68
Osterholz 216 (+3) 189,6 24 21,1 0
Peine 324 (+7) 240,4 23 17,1 13
Rotenburg (Wümme) 364 (+16) 222,2 39 23,8 3
Schaumburg 343 (+7) 217,3 19 12,0 7
Stade 388 189,7 9 4,4 9
Uelzen 105 113,6 6 6,5 0
Vechta 850 (+37) 595,2 97 67,9 14
Verden 412 (+2) 300,4 24 17,5 8
Wesermarsch 256 (+3) 289,0 45 50,8 8
Wittmund 83 (+1) 145,8 3 5,3 0
Wolfenbüttel 246 205,6 8 6,7 14
Hannover, Region 4919 (+51) 425,1 337 29,1 135 (+3)
Braunschweig, Stadt 548 219,7 37 14,8 18
Delmenhorst, Stadt 301 (+16) 388,1 80 103,1 4
Emden, Stadt 50 100,2 2 4,0 0
Oldenburg (Oldb), Stadt 340 (+4) 201,1 18 10,6 3
Osnabrück, Stadt 830 (+1) 502,3 35 21,2 18
Salzgitter, Stadt 282 (+6) 270,4 12 11,5 10
Wilhelmshaven, Stadt 70 (+1) 92,0 4 5,3 1
Wolfsburg, Stadt 471 (+7) 378,7 15 12,1 52 (-1)
Niedersachsen gesamt 23888 (+441) 298,8 2077 26,0 704 (+2)

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die aktuellen Meldungen von der Region Hannover für den 14.10.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 4909 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 4214 Personen als genesen aufgeführt. 136 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 83 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 559 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 26 Personen im Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 28,1.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 219
10 – 19 Jahre 477
20 – 29 Jahre 899
30 – 39 Jahre 790
40 – 49 Jahre 800
50 – 59 Jahre 766
60 – 69 Jahre 339
70 – 79 Jahre 240
80+ Jahre 349
keine Angaben 30

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 10 92
Burgdorf 29 121
Burgwedel 13 82
Garbsen 59 333
Gehrden 7 39
Hemmingen 7 62
Isernhagen 11 107
Laatzen 14 215
Landeshauptstadt Hannover 282 2534
Langenhagen 31 279
Lehrte 15 141
Neustadt 24 126
Pattensen 3 37
Ronnenberg 11 98
Seelze 8 153
Sehnde 9 70
Springe 4 91
Uetze 4 107
Wedemark 5 92
Wennigsen 5 34
Wunstorf 8 96

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

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