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Schlagwortarchiv für: Niedersachsen

Zahl der Covid-19-Infektion in Niedersachsen zum Vortag um 104 gestiegen – BG PRESS NDS Corona 1006

Zahl der Covid-19-Infektion in Niedersachsen zum Vortag um 104 gestiegen

10. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. 12.685 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Mittwoch, 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 611 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.887 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 85,8 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 316 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 256 Erwachsene auf Normalstationen, 60 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 30 Erwachsene beatmet werden, davon vier auf einem ECMO-Platz.

 

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 189 0 5 0 4,8
LK Aurich 129 0 8 0 8,4
LK Celle 217 3 14 0 6,1
LK Cloppenburg 116 -1 0 0 1,2
LK Cuxhaven 334 23 19 0 36,3
LK Diepholz 369 1 26 0 2,3
LK Emsland 454 0 25 0 2,4
LK Friesland 34 0 2 0 0,0
LK Gifhorn 149 0 4 0 6,8
LK Goslar 255 0 25 0 0,0
LK Göttingen 991 3 74 1 32,3
LK Grafschaft Bentheim 247 0 18 0 6,6
LK Hameln-Pyrmont 130 0 7 0 4,7
LK Harburg 544 11 13 0 1,6
LK Heidekreis 73 0 2 0 0,0
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 405 1 6 0 3,3
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 144 3 3 0 1,8
LK Lüchow-Dannenberg 19 0 3 0 0,0
LK Lüneburg 169 0 0 0 0,5
LK Nienburg (Weser) 74 0 4 0 0,8
LK Northeim 127 1 5 0 1,5
LK Oldenburg 227 0 15 0 0,0
LK Osnabrück 1216 1 62 0 2,5
LK Osterholz 113 1 0 0 0,9
LK Peine 154 3 11 0 6,7
LK Rotenburg (Wümme) 109 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 163 2 7 0 1,3
LK Stade 222 0 8 0 2,0
LK Uelzen 44 0 0 0 1,1
LK Vechta 336 4 10 0 5,6
LK Verden 181 5 2 0 8,8
LK Wesermarsch 70 0 1 0 5,6
LK Wittmund 41 0 0 0 1,8
LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 1,7
Region Hannover 2612 39 112 0 13,5
SK Braunschweig 331 0 17 0 0,4
SK Delmenhorst 82 0 3 0 18,0
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,6
SK Osnabrück 494 1 15 0 3,6
SK Salzgitter 145 0 8 0 2,9
SK Wilhelmshaven 28 1 1 0 1,3
SK Wolfsburg 321 2 51 0 11,3
Gesamt 12685 104 611 1 6,6

 

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Kita werden mit eingeschränktem Betrieb weiter geöffnet – Kita Wiederoeffnung© Bernd Günther

Kita werden mit eingeschränktem Betrieb weiter geöffnet

9. Juni 2020/in Niedersachsen

HANNOVER. Ab dem 22. Juni 2020 können Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen wieder öffnen und allen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Die Notbetreuung läuft zu diesem Datum aus, es wird auf einen eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen umgestellt.

Der eingeschränkte Betrieb sieht ein Betreuungsangebot für alle Kinder vor, die in der jeweiligen Kindertageseinrichtung einen Betreuungsplatz haben. Über diesen Grundsatz haben sich das Niedersächsische Kultusministerium, die Träger und die Kommunalen Spitzenverbände ausgetauscht und verständigt. Die Änderungen werden in der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ zum 22. Juni festgeschrieben.

Im Grundsatz ist im eingeschränkten Betrieb Betreuung im Umfang von vor der coronabedingten Einrichtungsschließung möglich. Die Kinder können in ihre regulären Kita-Gruppen zurückkehren und betreut werden. Auch freie Plätze können mit neuen Kindern belegt werden. Beschränkungen im konkreten Angebot der jeweiligen Einrichtung sind aber möglich, da die Personalressourcen in den Kindertageseinrichtungen infolge der Ausbreitung des Coronavirus nicht in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel bleibt daher weiterhin vorübergehend ausgesetzt. Um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten und die Hygienepläne einhalten zu können, sind offene Gruppenkonzepte sowie die Durchmischung von Gruppen nicht zulässig.

Flexibilität beim Personaleinsatz erhalten die Träger, sollten nicht ausreichend Fach- und Betreuungskräfte verfügbar sein: Einmalig je Gruppe kann vorübergehend anstelle einer Fachkraft eine andere geeignete Person mit der Wahrnehmung von Aufsichtspflichten betraut werden, sofern mindestens eine sozialpädagogische Fachkraft in der Gruppe zeitgleich tätig ist. Möglicher Personalmangel kann so aufgefangen werden.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich bin sehr froh, dass wir zeitnah einen großen Schritt nach vorne machen können bei der Kinderbetreuung. Viele Eltern sind derzeit stark unter Druck, Familie und Arbeit zu organisieren. Mit dem eingeschränkten Betrieb können wir an dieser Stelle spürbar entlasten. Die Kinder können wieder regelmäßig mit ihren Kita-Freundinnen und -Freunden spielen und ihre Erzieherinnen und Erzieher sehen. Gerade die Vorschulkinder werden noch ausreichend Zeit bekommen, sich auf den wichtigen Wechsel zur Schule vorzubereiten und sich aus ihrer Kita zu verabschieden.

Das sind gute Perspektiven, die sich daraus ergeben, dass sich das Infektionsgeschehen insgesamt auf einem niedrigen Niveau stabilisiert hat. Gleichzeitig ist das Coronavirus noch aktiv und die Träger müssen ihre Risikogruppen schützen. Wir stehen in der Verantwortung, die Gesundheit der Fachkräfte in den Kitas zu schützen. Die Fachkräfte leisten im Allgemeinen und insbesondere in der jetzigen Lage eine ganz hervorragende Arbeit, für die ich mich im Namen der Landesregierung sehr herzlich bedanke. Das bedeutet aber, dass die Einrichtungen nicht auf Volllast fahren können wie vor der Corona-Pandemie. Auch dieser Tatsache wird in unserem gemeinsamen Konzept des eingeschränkten Betriebs Rechnung getragen.“

Bis zum 22. Juni 2020 haben die örtlichen Träger nun Vorlauf, um notwendige Vorbereitungen des eingeschränkten Betriebs vorzunehmen. Diesem ausdrücklichen Wunsch der Kommunen ist das Niedersächsische Kultusministerium nachgekommen, um einen funktionierenden Betrieb abzusichern.

 

12.581 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 0906

12.581 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus in Niedersachsen

9. Juni 2020/in Gesundheit

12.581 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 610 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.825 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,0 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 330 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 260 Erwachsene auf Normalstationen, 70 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 33 Erwachsene beatmet werden, davon fünf auf einem ECMO-Platz.

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 189 0 5 0 4,8
LK Aurich 129 1 8 0 7,9
LK Celle 214 2 14 0 6,1
LK Cloppenburg 117 0 0 0 1,2
LK Cuxhaven 311 2 19 0 33,7
LK Diepholz 368 1 26 0 3,7
LK Emsland 454 2 25 0 3,1
LK Friesland 34 0 2 0 0,0
LK Gifhorn 149 0 4 0 6,8
LK Goslar 255 0 25 0 0,7
LK Göttingen 988 2 73 0 35,4
LK Grafschaft Bentheim 247 2 18 0 5,8
LK Hameln-Pyrmont 130 0 7 0 5,4
LK Harburg 533 0 13 0 1,2
LK Heidekreis 73 0 2 0 0,7
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 404 1 6 0 2,9
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 141 0 3 0 1,8
LK Lüchow-Dannenberg 19 0 3 0 0,0
LK Lüneburg 169 0 0 0 0,5
LK Nienburg (Weser) 74 0 4 0 0,8
LK Northeim 126 0 5 0 1,5
LK Oldenburg 227 4 15 1 0,0
LK Osnabrück 1215 0 62 0 2,5
LK Osterholz 112 1 0 0 0,9
LK Peine 151 1 11 0 4,5
LK Rotenburg (Wümme) 109 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
LK Stade 222 0 8 0 2,0
LK Uelzen 44 1 0 0 1,1
LK Vechta 332 0 10 0 5,6
LK Verden 176 0 2 0 7,3
LK Wesermarsch 70 0 1 0 5,6
LK Wittmund 41 0 0 0 1,8
LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 1,7
Region Hannover 2573 12 112 0 11,7
SK Braunschweig 331 0 17 0 0,4
SK Delmenhorst 82 0 3 0 18,0
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,6
SK Osnabrück 493 0 15 0 3,6
SK Salzgitter 145 0 8 0 2,9
SK Wilhelmshaven 27 0 1 0 1,3
SK Wolfsburg 319 0 51 0 9,6
Gesamt 12581 32 610 1 6,3

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Verdacht auf unerlaubte Zugriffe bei Pflegekammer-Onlinebefragung – Datenmanipulation Pflegekammer

Verdacht auf unerlaubte Zugriffe bei Pflegekammer-Onlinebefragung

9. Juni 2020/in Niedersachsen

HANNOVER. Die Firma Kienbaum Consultants, die mit der Evaluation der Pflegekammer beauftragt wurde, hat dem Sozialministerium am Montagabend mitgeteilt, dass sie die laufende Online-Befragung der Mitglieder der Pflegekammer unterbrechen muss. Grund dafür seien Hinweise auf unerlaubte Zugriffe auf das Onlineportal, über das die Befragung abgewickelt wird.

Es sei nicht auszuschließen, dass es bei der Befragung in den letzten Tagen zu Manipulationsversuchen durch Dritte gekommen sei. Kienbaum arbeite gemeinsam mit seinem technischen Dienstleister mit Hochdruck an der Aufklärung des Manipulationsverdachtes sowie der Ermittlung und Lösung der technischen Probleme, die die Manipulation erst ermöglicht haben könnten. Bis zum Montag hatten ca. 7.000 von rund 80.000 Befragten einen Fragebogen ausgefüllt.

Sozialministerin Dr. Carola Reimann erklärt zu den Vorgängen: „Es ist ausgesprochen bedauerlich und sehr ärgerlich, dass die Befragung der Mitglieder der Pflegekammer nun auf diese Weise ausgebremst wird. Wir haben aus gutem Grund einen sehr renommierten und erfahrenen Dienstleister mit der Durchführung der Evaluation beauftragt, um ein belastbares Bild der Stimmung unter den Pflegekräften zu erhalten. Ich erwarte, dass die technischen Probleme, die zur Unterbrechung der Befragung geführt haben, jetzt so schnell wie möglich abgestellt werden. Gleichzeitig verurteile ich die Versuche der Manipulation an dieser so wichtigen Befragung scharf.“

Besonders ärgere die Ministerin, dass durch die unerlaubten Zugriffe Pflegekräfte wertvoller Zeit beraubt wurden: „Die Pflegekräfte sind in ihrem Beruf außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt und uns ist sehr bewusst, dass die Beteiligung an einer umfangreichen Umfrage eine zusätzliche zeitliche Belastung darstellt. Durch die Manipulationsversuche wurde dieser Zeitaufwand nun mutwillig zunichte gemacht.“

Entscheidend sei, dass die Befragung der Pflegekammer-Mitglieder nun so schnell wie möglich fortgeführt werden könne, so Reimann: „Wir wollen, dass die Pflegekräfte unabhängig und eigenständig über die Zukunft der Pflegekammer in Niedersachsen entscheiden können. Sie sollen selbst entscheiden, ob sie eine beitragsfreie Kammer als berufsständische Vertretung erhalten wollen oder ob die Kammer in dieser Form abgeschafft werden soll. Mit der nun notwendig gewordenen Unterbrechung der Online-Befragung ist diese Entscheidung lediglich vertagt.“

 

Die Covid-19-Infektionszahlen für Niedersachsen vom 8. Juni – BG PRESS NDS Corona 0806

Die Covid-19-Infektionszahlen für Niedersachsen vom 8. Juni

8. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. 12.549 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 608 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.776 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 85,9 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 330 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 263 Erwachsene auf Normalstationen, 66 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 31 Erwachsene beatmet werden, davon fünf auf einem ECMO-Platz. Ein Kind wird im Krankenhaus behandelt (Normalstation).

 

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 189 0 5 0 4,8
LK Aurich 128 4 8 0 7,9
LK Celle 212 0 14 0 5,0
LK Cloppenburg 117 0 0 0 1,7
LK Cuxhaven 309 14 19 0 29,7
LK Diepholz 367 0 26 0 3,2
LK Emsland 452 1 25 0 2,4
LK Friesland 34 0 2 0 0,0
LK Gifhorn 149 0 4 0 11,9
LK Goslar 255 0 25 0 2,2
LK Göttingen 986 37 73 0 42,7
LK Grafschaft Bentheim 245 0 18 0 5,1
LK Hameln-Pyrmont 130 0 7 0 5,4
LK Harburg 533 0 13 0 1,2
LK Heidekreis 73 0 2 0 0,7
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 403 4 6 0 2,5
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 141 0 3 0 1,8
LK Lüchow-Dannenberg 19 0 3 0 0,0
LK Lüneburg 169 0 0 0 0,5
LK Nienburg (Weser) 74 0 4 0 0,8
LK Northeim 126 0 5 0 1,5
LK Oldenburg 223 0 14 0 0,8
LK Osnabrück 1215 5 62 0 2,0
LK Osterholz 111 0 0 0 0,0
LK Peine 150 0 11 0 3,7
LK Rotenburg (Wümme) 109 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
LK Stade 222 2 8 0 2,0
LK Uelzen 43 0 0 0 0,0
LK Vechta 332 6 10 0 1,4
LK Verden 176 0 2 0 8,0
LK Wesermarsch 70 0 1 0 5,6
LK Wittmund 41 0 0 0 1,8
LK Wolfenbüttel 190 1 14 0 0,8
Region Hannover 2561 4 112 1 10,8
SK Braunschweig 331 0 17 0 0,4
SK Delmenhorst 82 2 3 0 15,5
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,6
SK Osnabrück 493 3 15 0 3,0
SK Salzgitter 145 0 8 0 2,9
SK Wilhelmshaven 27 0 1 0 1,3
SK Wolfsburg 319 0 51 0 9,6
Gesamt 12549 83 609 1 6,3

 

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Covid-19-Ausbruchsgeschehen in Göttingen – Göttingen Update

Covid-19-Ausbruchsgeschehen in Göttingen

8. Juni 2020/in Niedersachsen

GÖTTINGEN (08.06.2020 17:30 Uhr). Aktuell sind 226 Personen in Stadt und Landkreis Göttingen am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Das ist eine Person mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen steigt auf 1.026 (+1); davon sind 313 in der Stadt Göttingen gemeldet, 713 im weiteren Kreisgebiet. 723 (+1) Personen sind wieder von der Infektion genesen, 77 sind in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 gestorben.

Die statistische Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen innerhalb der letzten sieben Tage wird nicht erreicht. „Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung“, unterstreicht Petra Broistedt, Sozialdezernentin und Leiterin des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Göttingen. „Von der weiteren Entwicklung hängt es ab, ob zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen, die das Infektionsgeschehen zum Schutz der Bevölkerung begrenzen bzw. unterbrechen.“ Mit welchen Maßnahmen dies erfolgen kann, ist vom jeweiligen Infektionsgeschehen abzuleiten. Für solche Maßnahmen gibt es auch kein Regelwerk. Es gilt, hier vor Ort zu schauen und je nach Lage Entscheidungen zu fällen. Eine aktuelle Maßnahme ist, den Präsenzunterricht an Schulen zu untersagen.

Kein Präsenzunterricht an Göttinger Schulen

Ab Dienstag, 9. Juni 2020, ist der Präsenzunterricht auch an den Berufsbildenden Schulen I – III, wie bereits bei sämtlichen Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen und freier Schulen im Stadtgebiet sowie an der IGS Bovenden, bis einschließlich Freitag, 12. Juni 2020, untersagt. Die Maßnahme erfolgt nach Auswertung weiterer Corona-Testergebnisse, Erkenntnissen aus der Kontaktnachverfolgung und der Abwägung weiterer Faktoren in dieser dynamischen Lageentwicklung.

Eine Notbetreuung an den Schulen wird ermöglicht, es sei denn, die betroffenen Kinder kommen aus Haushalten, in denen eine Kontaktpersonen 1. Grades lebt bzw. eine Person Symptome einer Erkrankung mit dem Corona-Virus aufzeigt.

Wer zurzeit aus Schweden nach Niedersachsen einreist, muss in Quarantäne – Corona Schweden

Wer zurzeit aus Schweden nach Niedersachsen einreist, muss in Quarantäne

7. Juni 2020/in Reisen

HANNOVER. Personen, die nach einem Aufenthalt in Schweden zurück an ihren Wohnort in Niedersachsen kommen, müssen sich jetzt in 14-tägige Quarantäne begeben. Dies teilte das  Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung heute (Sonntag) mit. Schweden hat die für die Regelung maßgebliche sogenannte Inzidenz von 50 infizierten Personen pro 100.000 Einwohner am Wochenende überschritten. 

Die Quarantäne wird in § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geregelt. Dementsprechend müssen sich aus Schweden einreisende Personen unverzüglich in die eigene Wohnung oder an den gewöhnlichen Aufenthaltsort begeben. Zudem sind sie verpflichtet, sofort das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Abhängig vom Gesundheitszustand legt das Gesundheitsamt dann die Regeln für die Quarantäne fest. Zwingend geboten ist ein Zuhausebleiben für 14 Tage. Einkäufe und selbst kurze Aktivitäten an Orten, wo sich andere Menschen aufhalten, müssen unterbleiben. Die Auflagen des Gesundheitsamtes sind bindend.

 

12.466 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen am 7. Juni – BG PRESS NDS Corona 0706© Bernd Günther

12.466 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen am 7. Juni

7. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. 12.466 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 608 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.733 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 315 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 256 Erwachsene auf Normalstationen, 58 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 30 Erwachsene beatmet werden, davon fünf auf einem ECMO-Platz. Ein Kind wird im Krankenhaus behandelt (Normalstation).

 

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 189 1 5 0 4,8
LK Aurich 124 0 8 0 5,8
LK Celle 212 4 14 0 5,0
LK Cloppenburg 117 0 0 0 1,7
LK Cuxhaven 295 0 19 0 25,7
LK Diepholz 367 0 26 0 3,2
LK Emsland 451 1 25 0 2,1
LK Friesland 34 0 2 0 0,0
LK Gifhorn 149 0 4 0 11,9
LK Goslar 255 0 25 0 2,2
LK Göttingen 949 0 73 0 32,3
LK Grafschaft Bentheim 245 5 18 0 5,1
LK Hameln-Pyrmont 130 0 7 0 5,4
LK Harburg 533 0 13 0 1,2
LK Heidekreis 73 0 2 0 0,7
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 399 0 6 0 1,1
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 141 0 3 0 1,8
LK Lüchow-Dannenberg 19 0 3 0 0,0
LK Lüneburg 169 0 0 0 0,5
LK Nienburg (Weser) 74 0 4 0 0,8
LK Northeim 126 1 5 0 1,5
LK Oldenburg 223 0 14 0 0,8
LK Osnabrück 1210 0 62 0 2,2
LK Osterholz 111 0 0 0 0,0
LK Peine 150 0 11 0 3,7
LK Rotenburg (Wümme) 109 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
LK Stade 220 0 8 0 1,0
LK Uelzen 43 0 0 0 0,0
LK Vechta 326 0 10 0 1,4
LK Verden 176 1 2 0 8,0
LK Wesermarsch 70 4 1 0 1,1
LK Wittmund 41 0 0 0 1,8
LK Wolfenbüttel 189 0 14 0 0,8
Region Hannover 2557 21 111 0 11,8
SK Braunschweig 331 0 17 0 0,4
SK Delmenhorst 80 0 3 0 15,5
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,6
SK Osnabrück 490 0 15 0 2,4
SK Salzgitter 145 0 8 0 2,9
SK Wilhelmshaven 27 0 1 0 1,3
SK Wolfsburg 319 5 51 0 9,6
Gesamt 12466 43 608 0 5,7

 

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

12.423 Fälle von Covid-19-Infektionen in Niedersachsen zum 6. Juni – BG PRESS NDS Corona 0606

12.423 Fälle von Covid-19-Infektionen in Niedersachsen zum 6. Juni

6. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. 12.423 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Samstag, 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 608 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.733 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 325 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 257 Erwachsene auf Normalstationen, 66 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 32 Erwachsene beatmet werden, davon vier auf einem ECMO-Platz. Zwei Kinder werden im Krankenhaus behandelt (Normalstation).

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 188 0 5 0 4,8
LK Aurich 124 0 8 0 7,9
LK Celle 208 0 14 0 3,4
LK Cloppenburg 117 0 0 0 1,7
LK Cuxhaven 295 4 19 0 25,7
LK Diepholz 367 1 26 0 3,2
LK Emsland 450 4 25 0 2,1
LK Friesland 34 0 2 0 0,0
LK Gifhorn 149 2 4 0 11,9
LK Goslar 255 0 25 0 2,2
LK Göttingen 949 16 73 0 39,9
LK Grafschaft Bentheim 240 0 18 0 2,2
LK Hameln-Pyrmont 130 6 7 0 5,4
LK Harburg 533 2 13 0 1,2
LK Heidekreis 73 0 2 0 0,7
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 399 0 6 0 1,4
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 141 1 3 0 2,3
LK Lüchow-Dannenberg 19 0 3 0 0,0
LK Lüneburg 169 0 0 0 0,5
LK Nienburg (Weser) 74 0 4 0 0,8
LK Northeim 125 1 5 0 1,5
LK Oldenburg 223 0 14 0 0,8
LK Osnabrück 1210 1 62 0 2,2
LK Osterholz 111 0 0 0 0,0
LK Peine 150 1 11 0 3,7
LK Rotenburg (Wümme) 109 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 161 0 7 0 0,0
LK Stade 220 0 8 0 1,0
LK Uelzen 43 0 0 0 0,0
LK Vechta 326 0 10 0 1,4
LK Verden 175 0 2 0 8,0
LK Wesermarsch 66 0 1 0 1,1
LK Wittmund 41 0 0 0 1,8
LK Wolfenbüttel 189 0 14 0 3,3
Region Hannover 2536 24 111 0 11,5
SK Braunschweig 331 0 17 0 0,4
SK Delmenhorst 80 1 3 0 15,5
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,6
SK Osnabrück 490 1 15 0 2,4
SK Salzgitter 145 0 8 0 2,9
SK Wilhelmshaven 27 0 1 0 1,3
SK Wolfsburg 314 2 51 0 5,6
Gesamt 12423 67 608 0 5,9

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Abiturprüfungen sowie Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I erfolgreich verlaufen – Pruefung AbiSymbolbild © pixabay

Abiturprüfungen sowie Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I erfolgreich verlaufen

4. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Die Haupttermine der schriftlichen Abiturprüfungen und der Abschlussarbeiten 2020 des Sekundarbereichs I sind abgeschlossen. Die schriftlichen Prüfungen im Kontext der Corona-Pandemie sind dabei sowohl für die allgemein bildenden Abschlüsse als auch die beruflichen Abschlüsse insgesamt erfolgreich verlaufen.

„Mit dem Engagement aller Akteure ist es weitgehend gelungen, eine Prüfungssituation zu schaffen, die der individuellen Belastung in der Corona-Pandemie gerecht wurde. Dem Niedersächsischen Kultusministerium wurden keine größeren Störungen im Verlauf der Prüfungen gemeldet. Ich möchte an dieser Stelle insbesondere den Lehrkräften danken, die ihre Schülerinnen und Schüler intensiv auf diese Prüfungen vorbereitet und sie in dieser außergewöhnlichen Situation unterstützt haben. Auch den Schulleitungen gilt mein Dank, insbesondere für die sehr gute, pragmatische Umsetzung der Hygienemaßnahmen“, betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

„Es zeigt sich, dass die Entscheidung – trotz aller Belastung – richtig war, die Prüfungen unter angepassten Rahmenbedingungen durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler sehen sich zudem nicht einem möglichen Nachteil ausgesetzt, sie hätten einen Abschluss mit Corona-Makel gemacht“, so der Minister. Inhaltlich seien die Prüfungen vergleichbar mit denen der Vorjahre, alle Prüflinge dürfen stolz auf ihre Leistung sein.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Prüfungstermine des Abiturs sowie im Sekundarbereich I verschoben, um für die Schülerinnen und Schülern eine angemessene Prüfungsvorbereitung zu gewährleisten. Die Prüfungen haben dabei unter besonderen Hygienemaßnahmen stattgefunden. Dazu gehören unter anderem ausreichende Abstände und Vorgaben für die Toilettennutzung. Ansonsten fanden die Prüfungen in gewohnter Form wie in den Vorjahren statt. Das Niedersächsische Kultusministerium hatte mit Erlassen den Schulen und zuständigen Stellen der Kammern Spielräume aufgezeigt, die die Verantwortlichen vor Ort zielführend genutzt haben.

Rund 60.000 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 legen in diesem Schuljahr ihre Abschlussprüfungen ab, etwa weitere 11.500 ihre Abiturprüfungen. Die Aufgaben für die Prüfungen werden den Schulen zentral durch das Niedersächsische Kultusministerium zur Verfügung gestellt und haben landesweit Gültigkeit.

Die Nachschreibtermine für das Abitur starteten am gestrigen Mittwoch, die der Abschlussprüfungen beginnen am kommenden Montag.

 

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