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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

umgekippter LKW

Unfall Wunstorf-Kolenfeld: Lkw kippt auf Abfahrt um

30. April 2026/in Region Hannover

Feuerwehr befreit Fahrer aus gekipptem Lastwagen an Autobahnabfahrt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld ist am frühen Donnerstagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahnabfahrt umgekippt. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit, während die Abfahrt zeitweise vollständig gesperrt blieb.

Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Abfahrt. Mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um Rettung, Bergung und Umweltschutzmaßnahmen sicherzustellen.

Am Donnerstagmorgen gegen 05:55 Uhr kam es zu einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld im Bereich der Autobahnabfahrt. Ein Lastkraftwagen kippte aus bislang ungeklärter Ursache auf die Seite.

Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich Zugang über die Windschutzscheibe und befreiten den Mann aus der Kabine.

Nach der Rettung übernahmen die Einsatzkräfte weitere Sicherungsmaßnahmen. Der Fahrers wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Im beschädigten Tank des Lastwagens befanden sich mehrere Hundert Liter Diesel. Diese wurden durch die Feuerwehr in einen speziellen IBC-Behälter umgepumpt.

Zusätzlich streuten die Kräfte ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ziel war es, Gefahren für Umwelt und Verkehr möglichst gering zu halten.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Abfahrt Wunstorf-Kolenfeld vollständig gesperrt werden. Zeitweise war auch die Auffahrt betroffen.

Die Ortsfeuerwehren Luthe, Kolenfeld und Wunstorf waren mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Die zunächst alarmierte mobile Einsatzleitung  konnte die Anfahrt abbrechen.

Rehrettung

Feuerwehr rettet Reh in Lehrte aus Metallpforte

29. April 2026/in Region Hannover

Einsatzkräfte befreien eingeklemmten Rehbock im Steigerweg aus misslicher Lage.

LEHRTE (redu) – Am gestrigen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einer Tierrettung in den Steigerweg gerufen. Ein Rehbock hatte sich in einer Metallpforte festgeklemmt und musste von Einsatzkräften befreit werden. Das Tier blieb unverletzt.

Passanten entdeckten das Tier und alarmierten die Feuerwehr. Der Einsatz zeigt die Bedeutung spezialisierter Tierrettungseinheiten im Stadtgebiet.

Am Dienstagmorgen gegen 7:35 Uhr rückten die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierretter aus Röddensen zu einer Tierrettung aus. Im Steigerweg in der Kernstadt hatte sich ein Rehbock zwischen den Gitterstäben einer Metallpforte eingeklemmt.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Das Tier steckte mit der Hüfte fest und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte beruhigten den Rehbock zunächst, indem sie ihm eine Decke über den Kopf legten.

Anschließend setzten die Feuerwehrleute einen hydraulischen Spreizer ein, um die Gitterstäbe vorsichtig auseinanderzudrücken. So gelang es, das Tier zügig und schonend aus seiner Lage zu befreien.

Transport und Freilassung des Tieres

Ein ebenfalls alarmierter Jagdpächter übernahm das Tier nach der Rettung. Mithilfe einer Transportbox wurde der Rehbock auf ein Feld außerhalb von Lehrte gebracht. Dort konnte er unverletzt wieder in die Freiheit entlassen werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierrettungseinheit aus Röddensen mit insgesamt zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften. Auch der Feuerwehrpressesprecher war vor Ort.

Pflegekosten

Pflegebericht Region Hannover zeigt stark steigende Kosten

28. April 2026/in Region Hannover

Neuer Pflegebericht macht Belastung für Betroffene und Kommunen sichtbar.

REGION HANNOVER (redu) – Der neue Pflegebericht Region zeigt deutlich steigende Kosten in der Pflege. Immer mehr Menschen sind betroffen, während Eigenanteile sowie Belastungen für Angehörige und Kommunen weiter zunehmen, wie die Region Hannover am Dienstag mitteilte.

Der Bericht verdeutlicht den wachsenden Druck auf das Pflegesystem in der Region Hannover – ausgelöst durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und eine alternde Bevölkerung.

Der aktuelle Pflegebericht Region zeigt, dass die Pflegekosten in der Region Hannover weiter deutlich ansteigen. Neben höheren Personal- und Sachkosten treiben auch Inflation und strukturelle Veränderungen die Entwicklung voran.

Besonders deutlich wird die Dynamik bei der Zahl der Pflegebedürftigen. Im Jahr 2023 waren 76.833 Menschen in der Region auf Unterstützung angewiesen. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Parallel dazu wächst auch die Bedeutung der häuslichen Pflege durch Angehörige. Schätzungsweise rund 108.000 Menschen sind in der Region in Pflegeaufgaben eingebunden. Viele reduzieren dafür ihre Arbeitszeit oder verlassen den Beruf vollständig.

Steigende Eigenanteile in der Pflege

Für Pflegebedürftige führt diese Entwicklung zu spürbaren finanziellen Belastungen. In stationären Einrichtungen müssen Betroffene aktuell im Durchschnitt rund 2.500 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen. Diese Summe fällt trotz Leistungen der Pflegeversicherung und zusätzlicher Zuschüsse an.

Die steigenden Kosten erschweren für viele Familien die Organisation der Pflege. Gleichzeitig geraten auch Pflegeeinrichtungen unter Druck. Fachkräftemangel sowie steigende Betriebs- und Sachkosten erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf die Anbieter.

Kommunen und Beratung stärker gefordert

Auch die Kommunen in der Region Hannover sind zunehmend betroffen. Immer mehr Menschen sind auf Leistungen der Hilfe zur Pflege angewiesen. Zwar übernimmt das Land einen Großteil der Ausgaben, dennoch verbleiben etwa zehn Prozent der Kosten sowie erhebliche Personalaufwände bei den Städten und Gemeinden.

Zudem steigt die Nachfrage nach Beratung kontinuierlich an. Die Senioren- und Pflegestützpunkte in Burgdorf, Langenhagen, Ronnenberg und Wunstorf verzeichnen eine zunehmende Inanspruchnahme. Die Zahl der Beratungen stieg von 3.149 im Jahr 2023 auf 3.404 im Jahr 2025.

Die Region Hannover stellte den Pflegebericht am 28. April im Sozialausschuss vor. Der Bericht ist online abrufbar und soll als Grundlage für weitere politische und strukturelle Entscheidungen dienen.

Waldbrand bei Ahlten

Feuer im Wald in Ahlten – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

27. April 2026/in Region Hannover

Brennendes Holz-Tipi im Waldgebiet entdeckt – schnelle Brandbekämpfung.

LEHRTE (redu) – Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag nahe dem Blauen See in Ahlten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte die Brandstelle, die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte Glutnester im Waldboden und warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit in der Region. Anschließend wurde die Stelle mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag im Lehrter Ortsteil Ahlten für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 9:25 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten in das Waldgebiet nahe dem Blauen See alarmiert.

Eine Spaziergängerin hatte dort eine Brandstelle entdeckt und die Einsatzkräfte vor Ort empfangen. Sie führte die Feuerwehr zu einem brennenden Holz-Tipi, das bereits in sich zusammengefallen war.

Neben der Konstruktion war auch ein Baumstamm beschädigt. Mehrere dicke Holzstücke glühten mit hoher Temperatur, wodurch sich die Gefahr einer Ausbreitung auf den umliegenden Waldboden ergab.

Aufgrund der trockenen Witterung entschieden sich die Einsatzkräfte, die Brandstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Rund 2000 Liter Wasser wurden eingesetzt, um das Feuer vollständig zu löschen und angrenzende Flächen  zu bewässern.

Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute den Bereich mit einer Wärmebildkamera und spürten weitere Glutnester auf, die ebenfalls abgelöscht wurden.  Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Erhöhte Waldbrandgefahr in der Region

Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit weist die Feuerwehr auf eine steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden hin. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bereich nordöstlich von Hannover bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgegeben.

Als häufige Ursachen gelten unerlaubte Feuerstellen, achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Einsatz von Abflammgeräten. In Niedersachsen gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald, offenes Feuer ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Dass sich der Brand im Ahltener Wald nicht weiter ausbreitete, ist vermutlich der Windstille sowie der Aufmerksamkeit der Spaziergängerin zu verdanken. Ohne frühzeitige Entdeckung hätte sich das Feuer zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Polizei.

Tödlicher Unfall auf A2 Höhe Wunstorf

Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt

27. April 2026/in Region Hannover

Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem tödlichen Autobahnunfall auf der A2 zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe ist am Sonntagabend ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erfasste ein Pkw einen Mitarbeiter einer Absicherungsfirma. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Ein tödlicher Autobahnunfall hat am Sonntagabend auf der A2 bei Wunstorf einen Großeinsatz ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem abgestellten Transporter.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 23-jährige Frau aus Lehrte gegen 23:05 Uhr mit einem VW Passat den linken Fahrstreifen in Richtung Berlin. Ein 24-jähriger Beifahrer befand sich ebenfalls im Fahrzeug.

Zur gleichen Zeit stand auf dem Standstreifen ein Fiat Ducato einer Baustellenabsicherungsfirma. Ein 29-jähriger Mitarbeiter aus Lehrte war dort damit beschäftigt, Beschilderungen abzubauen. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Der Pkw schleuderte über alle Fahrstreifen nach rechts und prallte mit hoher Wucht gegen den Transporter. Der 29-Jährige wurde dabei zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt und auf die Fahrbahn geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle.

Die Fahrerin sowie ihr Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 35.000 Euro geschätzt.

Mehrere alarmierten Ortsfeuerwehren aus Wunstorf unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und führten Maßnahmen am Stromsystem der Fahrzeuge durch.

Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin bis in die Morgenstunden voll gesperrt. Erst gegen 06:50 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.

Waldbrandübung Region Hannover: 184 Kräfte im Einsatz – RFB1 1

Waldbrandübung Region Hannover: 184 Kräfte im Einsatz

26. April 2026/in Region Hannover

Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 trainiert Waldbrand, Unfall und Vermisstensuche.

REGION HANNOVER (redu) – Bei einer groß angelegten Waldbrandübung hat die Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 am Samstag nahe Samswegen realitätsnah den Ernstfall trainiert. Insgesamt 147 Einsatzkräfte probten dabei Vegetationsbrandbekämpfung, Menschenrettung und technische Hilfeleistung.

Die Übung diente der Überprüfung der neuen Struktur als Feuerwehrbereitschaft Niedersachsen und stellte insbesondere die eigenständige Einsatzfähigkeit über längere Zeiträume in den Fokus.

Die Waldbrandübung führte die Einsatzkräfte aus Garbsen, Neustadt am Rübenberge und Wunstorf in die Gemeinde Niedere Börde bei Magdeburg. Ausgangspunkt war das Feuerwehrzentrum in Neustadt, von wo aus der Verband geschlossen zur Übungsstelle verlegte.

Vor Ort wurde ein großflächiger Vegetationsbrand simuliert. Die Kräfte unterstützten die Brandbekämpfung mit D-Schläuchen und Handwerkzeugen, während Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die Wasserversorgung sicherstellten. Parallel entstand eine rund 700 Meter lange Förderstrecke mit Pumpen und Faltbehältern.

Waldbrandübung Region Hannover: 184 Kräfte im Einsatz – RFB1 4

Wasserversorgung über lange Strecken und Pendelverkehr © Regionsfeuerwehr

Komplexe Wasserversorgung im Fokus

Eine zentrale Herausforderung blieb die eingeschränkte Löschwasserversorgung. Tiefbrunnen lieferten bis zu 10.000 Liter pro Minute, die zur Einsatzstelle transportiert wurden. Eine Riegelstellung verhinderte die Ausbreitung des Feuers.

Zusätzlich wurde eine vermisste Person mittels Drohne mit Wärmebildkamera lokalisiert und gerettet. Mehrere kleinere Brandherde konnten parallel gelöscht werden.

Waldbrandübung Region Hannover: 184 Kräfte im Einsatz – RFB1 3

Gemeinsame Versorgung von Verletzten mit Feuerwehr und DRK © Regionsfeuerwehr

Technische Hilfeleistung und Versorgung

Ergänzend simulierten die Einsatzkräfte einen Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und vier Verletzten, darunter eingeklemmte Personen. Diese wurden mit hydraulischem Rettungsgerät befreit und vom Deutschen Roten Kreuz Neustadt erstversorgt.

Insgesamt kamen fünf Fachzüge zum Einsatz, darunter Brandbekämpfung, Wassertransport und Logistik. Letztere stellten Unterkünfte und Verpflegung sicher. Eine Führungsgruppe unterstützte die Einsatzleitung mit Drohnenbildern und Koordination.

Unter der Leitung von Martin Höflich nahmen 147 Feuerwehrkräfte mit 37 Einsatzfahrzeugen und Einsatzkräfte der DRK-Region Hannover e.V. aus dem Abschnitt Neustadt teil. Die Übung bestätigte laut Verantwortlichen die Leistungsfähigkeit der neuen Struktur. Die Rückkehr der Einheiten ist für Sonntagmittag geplant.

Waldbrandübung Region Hannover: 184 Kräfte im Einsatz – RFB1 2

Besprechung vor der Übung © Regionsfeuerwehr

Gartenlaubenbrand Gleidingen

Laubenbrand in Laatzen: 20.000 Euro Schaden nach nächtlichem Einsatz

25. April 2026/in Region Hannover

Einsatzkräfte sichern Nachbarparzellen und bergen Gasflaschen.

LAATZEN (redu) – Ein Gartenlaube Brand in Laatzen-Gleidingen hat in der Nacht zu Freitag einen Großeinsatz ausgelöst. Eine Laube brannte vollständig, ein 51-Jähriger atmete Rauch ein. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf weitere Parzellen.

Der Brand in der Kleingartenkolonie machte durch eine weithin sichtbare Rauchentwicklung auf sich aufmerksam. Anwohner alarmierten die Einsatzkräfte noch in der Nacht.

Der Gartenlaube Brand wurde gegen 01:21 Uhr im Kleingartenverein Gleidingen am Dammackerweg gemeldet. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Laube in Vollbrand, eine große Rauchsäule war weithin sichtbar.

Ein 51-jähriger Mann hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Kolonie auf und versuchte zunächst, das Feuer mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Aufgrund eingeatmeter Rauchgase wurde er später vom Rettungsdienst betreut, lehnte jedoch eine weitergehende Behandlung ab.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung

Während ein Trupp unter Atemschutz den Brand im Außenangriff bekämpfte, richteten weitere Einsatzkräfte eine Riegelstellung ein. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Parzellen verhindert werden.

Zudem bargen die Feuerwehrleute zwei Gasflaschen aus der brennenden Laube und kühlten diese. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden Teile der stark beschädigten Konstruktion eingerissen, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Ermittlungen zur Brandursache

Gegen 02:30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Erst gegen 04:05 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden.

Der entstandene Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort.

Vorbegehung bei der Landesgartenshow

Ministerpräsident besucht Landesgartenschau Bad Nenndorf vor Eröffnung

25. April 2026/in Region Hannover

Politische Spitze informiert sich über Fortschritt und Bedeutung der LAGA.

BAD NENNDORF (redu) – Bei einer Vorbegehung der Landesgartenschau Bad Nenndorf haben Ministerpräsident Olaf Lies und Ministerin Miriam Staudte am 24. April 2026 das Gelände besichtigt und sich über den Stand kurz vor der Eröffnung informiert.

Die Vorbegehung dient der politischen Einordnung des Projekts und zeigt die Bedeutung der Landesgartenschau für Stadtentwicklung und Tourismus in der Kurstadt.

Im Rahmen der Landesgartenschau Vorbegehung verschafften sich Ministerpräsident Olaf Lies und Ministerin Miriam Staudte gemeinsam mit lokalen Verantwortlichen einen Überblick über das Ausstellungsgelände in Bad Nenndorf. Der Rundgang fand wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung statt.

Begleitet wurden die politischen Gäste unter anderem von Landrat Jörg Farr sowie Vertretern der Stadt und der Landesgartenschau Bad Nenndorf gGmbH. Dazu gehörten Stadtdirektor Mike Schmidt sowie die Geschäftsführung mit Annette Stang und Benjamin Lotz.

Das Gelände verbindet historische Parkanlagen mit neu geschaffenen Freiräumen und modernen Aufenthaltsbereichen. Ziel ist es, die bestehende Kurparkstruktur behutsam weiterzuentwickeln und langfristig aufzuwerten.

LAGA Bad Nenndorf

Kleiner Vorgeschmack auf die Landesgartenshow in Bad Nenndorf © Matthias Falk

Bedeutung für Stadt und Region

Die Landesgartenschau gilt als eines der größten Projekte der Stadtentwicklung in Bad Nenndorf. Neben der touristischen Wirkung steht vor allem die nachhaltige Nutzung der neugestalteten Flächen im Fokus.

Die Veranstaltung läuft vom 29. April bis zum 18. Oktober 2026 und erstreckt sich über 173 Tage.

Ministerpräsident besucht Landesgartenschau Bad Nenndorf vor Eröffnung – LAGA4 cmm

Die letzten Arbeiten laufen vor der Eröffnung nächste Woche. © Carl-Marcus Müller

Zahlen und Highlights der Gartenschau

Das Ausstellungsgelände erstreckt sich über rund 34 Hektar und entspricht damit etwa 48 Fußballfeldern. Innerhalb dieser Fläche wurden historische Bereiche mit neuen Anlagen verbunden und umfassend modernisiert.

Die Bauzeit für das Gesamtprojekt betrug rund 18 Monate vom Spatenstich bis zur Fertigstellung. Insgesamt wurden 39 Millionen Euro investiert, davon 26 Millionen Euro aus Fördermitteln und 13 Millionen Euro aus Eigenmitteln der Stadt Bad Nenndorf.

Für die Veranstaltung werden etwa 600.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Bereits im Vorfeld wurden rund 18.500 Dauerkarten verkauft, was auf ein hohes Interesse hindeutet.

Zu den baulichen Maßnahmen gehören etwa 6.000 Quadratmeter denkmalgerecht sanierte Wege im Kur- und Landschaftspark. Ergänzt wird das Gelände durch einen über 100 Meter langen Steg durch die Süntelbuchenallee sowie einen neu angelegten Teich mit rund 720 Quadratmetern Fläche.

Ein etwa ein Kilometer langer Erlebnisweg verbindet zentrale Bereiche wie die Liegehalle und den Waldtempel. Der Höhenunterschied innerhalb des Geländes beträgt dabei rund 54 Meter zwischen Esplanade und dem höchsten Punkt am Waldtempel.

Auch die Wegeführung wurde neu gedacht: Der direkte Weg zwischen Haupt- und Innenstadt-Eingang misst etwa 1,4 Kilometer. Gleichzeitig sorgen umfangreiche Pflanzungen für ein neues Erscheinungsbild mit rund 500 Bäumen, 1.700 Sträuchern und etwa 6.000 Quadratmetern Stauden- und Wechselflor mit mehr als 280 Arten.

Ministerpräsident besucht Landesgartenschau Bad Nenndorf vor Eröffnung – LAGA5 bgp

Der Lageplan am Eingang gibt einen Überblick über die umfangreiche Fläche der Landesgartenschau © Bernd Günther

Feuerwehr Innenangriff

Feuer in Gefängnis Sehnde: Person aus Haftraum gerettet

20. April 2026/in Region Hannover

Inhaftierter rechtzeitig aus verrauchten Raum gebracht.

SEHNDE (redu) – Bei einem Brand JVA Sehnde ist am Samstagnachmittag ein Feuer in einem Haftraum ausgebrochen. Eine Person wurde rechtzeitig gerettet, Einsatzkräfte löschten den Brand und belüfteten das Gebäude.

Der Vorfall blieb auf den betroffenen Haftraum begrenzt. Weitere Schäden oder Verletzte wurden zunächst nicht bekannt.

Am Samstag gegen 17:00 Uhr wurde ein Brand JVA Sehnde gemeldet. In einem Haftraum der Justizvollzugsanstalt war ein Feuer ausgebrochen, während sich noch eine Person im Raum befand.

Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Sehnde und Ilten rückten umgehend aus. Ein Trupp unter Atemschutz drang in den betroffenen Bereich vor. Die Person konnte jedoch bereits zuvor durch Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt aus dem Raum gerettet werden.

Das Feuer wurde zügig gelöscht. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um Rauch und Schadstoffe aus dem Gebäude zu entfernen.

Brand auf Haftraum begrenzt

Nach Angaben der Feuerwehr blieb das Brandgeschehen auf den betroffenen Raum beschränkt. Zur Schadenshöhe sowie zur Ursache des Feuers liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

Weitere Einsätze im Stadtgebiet

Bereits am Donnerstag kam es zu zwei weiteren Einsätzen im Stadtgebiet Sehnde. In Ilten unterstützte die Feuerwehr am Nachmittag den Rettungsdienst bei einer gestürzten Person.

Am Abend wurde zudem ein Gasgeruch in einem Hotel in Höver gemeldet. Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert. Messungen ergaben jedoch keine Gefahr, sodass die Gäste anschließend zurückkehren konnten.

Ersatzverkehr

S5 Ausfall am 26.04. in Hannover: Einschränkungen wegen Kampfmittelräumung

20. April 2026/in Region Hannover

S-Bahn S5: Sperrung zwischen Hameln und Springe am Sonntag.

HANNOVER (redu) – Wegen einer geplanten Kampfmittelräumung kommt es am Sonntag zu einem S5 Ausfall zwischen Hameln und Springe. Fahrgäste müssen in diesem Zeitraum auf Ersatzbusse ausweichen.

Die Sperrung betrifft den S-Bahnverkehr am Vormittag und frühen Nachmittag. Pendler und Reisende sollten mehr Zeit einplanen und vorab ihre Verbindungen prüfen.

Am Sonntag, 26. April 2026, kommt es im Raum Hannover zu einem S5 Ausfall. Grund ist eine geplante Kampfmittelräumung, die den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Hameln und Springe beeinträchtigt.

Die Einschränkungen gelten voraussichtlich von 9:00 Uhr bis etwa 14:00 Uhr. In diesem Zeitraum fahren auf dem betroffenen Abschnitt keine Züge der S-Bahnlinie S5.

Stattdessen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der alle betroffenen Stationen anfährt und eine Weiterreise ermöglicht. Fahrgäste müssen jedoch mit längeren Fahrzeiten rechnen.

Ersatzverkehr mit Bussen

Die eingesetzten Busse verbinden die Stationen zwischen Hameln und Springe. Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig über ihre Verbindung zu informieren.

Eingeschränkter Betrieb der S5

Zusätzlich verkehrt die S5 bis zum Ende der Sperrung mit nur einem Wagen. Die geplante Verstärkung der Züge kann erst im Anschluss umgesetzt werden.

Fahrgäste können aktuelle Informationen über gängige Auskunftsmedien wie Apps und Fahrplanservices abrufen.

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