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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4306© Bernd Günther

Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus

31. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Im Neuen Rathaus ist es am Montagnachmittag zu einem Brand gekommen. Das Feuer in einem Elektroschaltraum konnte schnell gelöscht werden. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen kurz nach 15:30 Uhr meldete die automatische Brandmeldeanlage des Neuen Rathauses einen Feueralarm. Zeitgleich gingen in der Feuerwehrleitstelle auch mehrere Notrufe von Passanten ein, die übereinstimmend von einer starken Rauchentwicklung aus einer Lüftungsöffnung im Ostflügel des Gebäudes berichteten.

Die Feuerwehr löste daraufhin sofort eine erhöhte Alarmstufe aus und alarmierte neben zwei Löschzügen auch Sonderfahrzeuge mit Löschmitteln, zwei Rettungswagen und einen Notarzt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus einer Lüftungsöffnung der Elektroeinspeisung des Gebäudes im Ostflügel. Die sofortige Erkundung ergab, dass im dortigen Technikbereich einer von zwei 10.000 Volt-Transformatoren in Brand geraten war und keine unmittelbare Ausbreitungsgefahr auf weitere Räume bestand. Die Feuerwehrkräfte ließen zunächst die Spannungsversorgung des gesamten Objekts durch die Stadtwerke komplett freischalten und konnten den Brand dann mit einem Kohlendioxid-Feuerlöscher schnell bekämpfen. Aus Sicherheitsgründen mussten auch einige Besucher und rund 200 Rathausmitarbeiter das Gebäude kurzfristig verlassen. Die Räumung verlief vorbildlich.

Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Schadenhöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war um 17:00 Uhr beendet. Derzeit sind Elektrofachfirmen vor Ort, um die Stromversorgung des Rathauses wieder in Betrieb zu nehmen.

Von dem Ausfall der Stromversorgung war auch das benachbarte Bauamt neben dem Rathaus betroffen.

  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4293
    Brand in der Stromversorgung im Neuen Rathaus © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4294
    Alle Mitarbeiter aus dem Neuen Rathaus mussten evakuiert werden © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4295
    Brand in der Stromversorgung im Neuen Rathaus © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4297
    Brand in der Stromversorgung im Neuen Rathaus © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4304
    Der Brandraum musste erst von enercity stromlos geschaltet werden, bevor die Feuerwehr den Raum betreten konnte © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4306
    Der Brandraum musste erst von enercity stromlos geschaltet werden, bevor die Feuerwehr den Raum betreten konnte © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4310
    Der Bereich, in dem es brannte, wird mit einem Druckbelüftungsgerät rauchfrei geblasen © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4318
    Ein Container mit Speziallöschmittel rückte ebenfalls an © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4321
    Brand in der Stromversorgung im Neuen Rathaus © Bernd Günther
  • Brand in der Stromversorgung des Neuen Rathaus – BGPress 4324
    Ein Container mit Speziallöschmittel rückte ebenfalls an © Bernd Günther
Stadtteilgeschichte auf 32 „Bildungseimern“ entlang der Stadtbahnlinie 2 in Vahrenheide-Sahlkamp – Stadtteilgeschichte Linie 2

Stadtteilgeschichte auf 32 „Bildungseimern“ entlang der Stadtbahnlinie 2 in Vahrenheide-Sahlkamp

31. August 2020/in Hannover
HANNOVER (PM). Entlang der Stadtbahnlinie 2 sind jetzt insgesamt 32 bunt bemalte Mülleimer an allen Haltestellen zwischen Großer Kolonnenweg bis Alte Heide angebracht. Die ehemals grauen Abfallbehälter wurden während der vergangenen drei Schuljahre im Projekt „Bildungseimer“ von Schülerinnen und Schülern des 7. und 8. Jahrgangs der IGS Vahrenheide/Sahlkamp fantasievoll gestaltet.
Die Bildungseimer liefern mit ihren mosaikverzierten Schildern Informationen zum Stadtteil und seiner Geschichte. So wird etwa Wissenswertes vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts, über den Bau des Mittellandkanals bis zur Bebauung des Stadtteils seit den 1970er Jahren vermittelt. 
 
Die Idee zu dem Projekt stammt von der ehemaligen stellvertretenden Schulleiterin der IGS Vahrenheide/Sahlkamp, Angelika Schoenheit, die es mit der künstlerischen Leiterin Iris Schmitt begleitete. „Wir haben uns unheimlich gesteigert und die letzten Eimer sind dank der ehemaligen Schüler aus Jahrgang 7 und 8 die allerschönsten überhaupt geworden“, freut sich die künstlerische Leiterin Iris Schmitt. Getragen wurde das Projekt vom städtischen Bereich Kinder und Jugendarbeit/Jugend stärken im Quartier, das wiederum durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler auch von der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Üstra. Teilweise beteiligte sich der IGS/VS Förderverein außerdem an den Personalkosten. Ideengeberin Angelika Schoenheit denkt bereits über neue Ideen nach, „die unsere Schüler ähnlich sinnvoll mit ihrer Schule und ihrem Stadtteil verbinden“, sagte sie zum Ende des Projektes Bildungseimer.
Neue Dezernatsleitungen: Oberbürgermeister präsentiert Vorschläge – Dezernenten Stadt© jeweils privat

Neue Dezernatsleitungen: Oberbürgermeister präsentiert Vorschläge

28. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Drei Spitzenpositionen bei der Landeshauptstadt Hannover sind neu zu besetzen. Oberbürgermeister Belit Onay hat an diesem Freitag seine Vorschläge dazu präsentiert. Wie Onay auf einer Pressekonferenz erklärte, soll Lars Baumann (49) aus Hannover künftig das Personaldezernat leiten. Für das Baudezernat schlägt er Thomas Vielhaber (59) aus Arnsberg vor. Den Posten der Sozialdezernentin soll Sylvia Bruns (51) aus Hannover übernehmen. In der Ratsversammlung am 24. September stellen sich die Kandidatin und die beiden Kandidaten zur Wahl.

„Es ist uns gelungen, kompetente Köpfe zu gewinnen, die ausgewiesene Expertise und vielfältige Erfahrungen in ihren jeweiligen Ressorts mitbringen“, betonte der Oberbürgermeister.Er sieht die Stadtspitze künftig „hervorragend aufgestellt“.

Prof. Dr.Ing. Lars Baumann lehrt im Bereich Wirtschaftsinformatik und Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover. Als Unternehmer ist er in der IT-Branche seit rund 20 Jahren als Berater aktiv und aktuell Geschäftsführer der probusiness Gruppe, die sich mit Organisationsentwicklung und agilem Projektmanagement befasst.

Thomas Vielhaber (59) arbeitet in der Stadt Arnsberg als Planungs- und Baudezernent. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Diplom-Ingenieurs für Raumplanung gehören unter anderem nachhaltige Stadtentwicklung und Stadterneuerung, Baukultur und Historische Stadt, Wohnungs- und Wohnbauflächenpolitik, stadtverträgliche und integrierte Verkehrsplanung. Thomas Vielhaber wirkt in zahlreichen Arbeitsgruppen auf regionaler Ebene und überregionaler Ebene mit – so ist er etwa in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen.

Die Politikwissenschaftlerin Sylvia Bruns (51) ist Abgeordnete der FDP im Niedersächsischen Landtag.  Als Sprecherin für Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion bringt die Hannoveranerin ausgewiesene Expertise für das Sozialdezernat der Landeshauptstadt mit. Vor ihrem Einzug in den Landtag im Jahr 2013 war sie in leitender Funktion bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Hannover tätig. Sylvia Bruns kennt das Neue Rathaus. Von 2011 bis 2016 war sie Mitglied des Rates der Landeshauptstadt und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion.

Mit dem Antritt der neuen Dezernent*innen wird eine längere Zeit von Vakanzen in der Führungsriege der Stadtverwaltung zu Ende gehen. Die Mitarbeitenden der Verwaltung und die Dezernent*innen Sabine Tegtmeyer-Dette, Rita-Maria-Rzyski, Konstanze Beckedorf, Dr. Axel von der Ohe und Uwe Bodemann hätten diese Situation gut im Griff gehabt, sagte Onay. Er bedankte sich für das „außerordentliche Engagement“.

„Ich bin mir sicher, dass es den neuen Dezernent*innen gelingt, entscheidende Impulse zu setzen“, erklärte Onay. Er sagte das auch im Hinblick auf die angestrebte Neugliederung der Stadtverwaltung und einen Neuzuschnitt der Dezernate. Das Konzept sieht sieben statt wie bisher sechs Dezernate vor. Der Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters wird verschlankt.

Das sei die Antwort auf die Herausforderungen, vor denen die Stadt stehe, sagte Onay. Er meinte damit die Konsequenzen der Corona-Pandemie sowie die großen Projekte der Stadt wie etwa die Mobilitätswende, die Digitalisierung, die Verbesserung der Servicequalität oder die Kulturhauptstadtbewerbung.

Kranwagen der Berufsfeuerwehr© Bernd Günther

Feuerwehr hebt Kleinwagen mit Kran aus Gleisbett

28. August 2020/in Hannover

HANNOVER-BOTHFELD (PM).  Die Feuerwehr Hannover musste am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall in die Langenforther Straße ausrücken. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Bergung des verunfallten Kleinwagens gestaltete sich aufwändig.

Gegen 20:15 Uhr war ein PKW an der Kreuzung Sutelstraße/Kugelfangtrift von der Straße abgekommen und in die neben der Fahrbahn verlaufende Gleisanlage der Stadtbahn geraten. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges sicherten die Einsatzstelle ab, übernahmen die notfallmedizinische Versorgung der leicht verletzten Fahrerin und übergaben sie einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung.

Die anschließende Bergung des Unfallfahrzeuges gestaltete sich technisch aufwändig. Da der PKW nicht mit einfachen Mitteln aus dem Gleisbett gezogen werden konnte, forderten die Einsatzkräfte einen Feuerwehrkran und ein Wechselladerfahrzeug mit Kranzubehör zur Einsatzstelle nach. Zur Bergung musste zunächst der Strom der Oberleitung abgeschaltet und diese durch die ÜSTRA (Hannoversche Verkehrsbetriebe) geerdet werden. Die Feuerwehrleute verschafften sich durch die Entfernung eines Zaunelements und eines Baumes Zugang zum PKW. Daraufhin konnte dann das Unfallfahrzeug mittels Ladekran des Wechselladerfahrzeuges an allen vier Rädern von den Gleisen gehoben und auf dem Grünstreifen abgestellt werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 5 Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften für rund zwei Stunden im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens muss noch ermittelt werden. Zur Unfallursache ermittelt die Polizei.

MHH und Johanniter kooperieren im Ausbildungsverbund Pflege – JUH Kranich

MHH und Johanniter kooperieren im Ausbildungsverbund Pflege

27. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Johanniter-Akademie arbeiten künftig bei der generalistischen Pflegeausbildung in der Region Hannover zusammen. Heute haben die Partner in der MHH einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der es ermöglicht zukünftig jungen Menschen eine generalistische Pflegeausbildung anzubieten. Die Partnerschaft hat sich aus dem neuen, am 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Pflegeberufegesetz ergeben, das drei bisher unterschiedliche Berufe vereint. Hierfür braucht es starke Partner.

Die neue Pflegedirektorin der MHH Vera Lux und die Leitung der Bildungsakademie Pflege Juliane Annussek sind sich einig: „Mit dieser Kooperation haben wir eine verlässliche Basis geschaffen, um die bestmögliche Pflegeausbildung zu gewährleisten, bei der die Absolventinnen und Absolventen in allen Settings von Pflege Menschen jeden Alters arbeiten können. “

Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, in der sie einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung wählen. Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“.

Theorie in den Bildungsakademien von MHH und Johanniter-Akademie

Die Johanniter-Akademie und die MHH-Bildungsakademie Pflege haben den Theorieteil gemeinsam mit der Fachhochschule Münster entwickelt. Herausgekommen ist das „Kompetenzorientierte und anschlussfähige Curriculum Hannover“ (KraniCH), das auf einer umfassenden Berufsfeldanalyse basiert. „Beide Partner haben ihre Stärken eingebracht und ein schlüssiges Ausbildungskonzept erarbeitet“, sagt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie. „Die Grenze zwischen den Pflegeberufen wird zugunsten einer Ausbildung, die den aktuellen und den zukünftigen Anforderungen in der professionellen Pflege gerecht werden kann, aufgehoben. Darüber hinaus erhalten die Absolventinnen und Absolventen einen europaweit anerkannten Abschluss.“

Praktische Erfahrungen in stationärer, ambulanter und Langzeitpflege

Im praktischen Teil ihrer Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler künftig die drei Bereiche „stationäre Akutpflege“ (in der MHH), „ambulante Pflege“ und „stationäre Langzeitpflege“ (beides in Pflegeheimen bzw. ambulanten Pflegediensten) durchlaufen.

Die ersten 100 Auszubildenden in der generalistischen Pflege werden im Oktober beginnen, der nächste Ausbildungsstart ist voraussichtlich im März 2021 geplant.

Dülmener Pferd auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo angekommen – Jacob Zoo

Dülmener Pferd auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo angekommen

27. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Dülmener Pferde gelten als ausgesprochen robust, gleichzeitig als freundlich, gutmütig, genügsam und lernbegierig. Und als extrem gefährdet. Seit einer Woche lebt mit dem Dülmener Pferd „Jakob“ ein Vertreter einer weiteren bedrohten Haustierrasse auf dem Bauernhof im Erlebnis-Zoo Hannover. „Jakob ist ein ganz Lieber“, charakterisieren ihn die Tierpfleger. 

Der zwölfjährige Wallach hat graufalbes Fell und eine dichte Mähne. Exmoor-Pony Mona war vom ersten Augenblick an begeistert von ihrem neuen Gesellschafter. Kaum wurde Jakob in den Stall geführt, macht sie mit allen Exmoor-Pony-Mitteln auf sich aufmerksam. Und auch wenn Jakob erst einmal damit beschäftigt war, seine neue Umgebung kennenzulernen, waren die beiden spätestens beim ersten Treffen auf der Weide ein Herz und eine Seele.

Mona, die in diesem Jahr ihren langjährigen Partner Bruno verloren hatte, gesellte sich sofort zu dem eher schüchternen Wallach. Nur beim Fressen zeigt sie, dass sich der Neuling gerne zurückhalten darf. Tut er dann auch.

Weniger zurückhaltend ist Jakob den beiden Kühen gegenüber. Auf Meyers Hof teilen sich die Ponys die große Weide mit einem Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrind und einem Harzer Rotvieh – beides ebenfalls stark bedrohte Haustierrassen. „Kühe kannte Jakob vorher noch nicht“, erzählt Tierpfleger Carsten Heinß, „jetzt muss erst einmal die Rangordnung festgestellt werden.“ Und so beschnuppern sich Kuh und Pferd zurzeit ausgiebig.

Geboren 2008 in Dülmen, lebte das Dülmener Pferd seit 2011 auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg in der Lüneburger Heide, wo er in der Dülmener Ponyherde zur Landschaftspflege eingesetzt wurde.

Seit 1994 steht das Dülmener Pferd auf der Roten Liste der der GEH (Gesellschaft zum Erhalt alter und gefährdeten Nutztierrassen) als „extrem gefährdet“. Nur noch etwa 400 Tiere leben im „Merfelder Bruch“, heute ein Naturreservat, geschützt seit Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie Herzog von Croÿ.

Bereits 1316 wurden die Dülmener Pferde urkundlich im Merfelder Bruch erwähnt – damals betrug ihr Lebensraum eine Fläche von mehreren tausend Hektar. Mit fortschreitender Kultivierung und Inbesitznahme des Landes wurden die Pferde immer mehr in den Bereich des Merfelder Bruches zurückgedrängt.

„Wir freuen uns sehr, mit Jakob eine weitere stark bedrohte Haustierrasse vorstellen und auf ihren dringend benötigten Schutz aufmerksam machen können“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegehof Tütsberg, von dem das Dülmener Wildpferd stammt, passe bestens zum Erlebnis-Zoo. Wie auf Meyers Hof, werden auf Hof Tütsberg bedrohte Haustierrassen erhalten. Zudem setzt sich der Hof – der zur Stiftung Naturschutzpark gehört – für die umweltschonende Bewirtschaftung seiner landwirtschaftlichen Nutzflächen ein. Die ausgedehnten Heideflächen werden durch Heidschnucken gepflegt, die die Heide beweiden. Auch die Dülmener Pferde werden dort zur Landschaftspflege durch Beweidung eingesetzt.

Brennender Wasserkocher löst Brandmeldeanlage im Eilenriedestift aus – Wasserkocher Eilenriedestift© Bernd Günther

Brennender Wasserkocher löst Brandmeldeanlage im Eilenriedestift aus

27. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Heute in der Mittagszeit löste im Eilenriedestift im Stadtteil Groß-Buchholz ein brennender Wasserkocher die automatische Brandmeldeanlage aus. Zwei unverletzte Bewohner mussten während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr betreut werden.

Gegen kurz vor 13:00 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage des Eilenriedestiftes frühzeitig den Brand detektiert und Alarm in der Feuerwehrleitstelle ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits deutlich wahrnehmbarer Brandrauch aus der Wohnung einer Mieterin. Ein Atemschutztrupp konnte dort einen brennenden Wasserkocher noch rechtzeitig in der Küchenspüle ablöschen, so dass eine Ausbreitung der Flammen auf weiteres Inventar verhindert wurde. Die Mieterin, die sich bereits außerhalb des Gefahrenbereiches befand, und ein Bewohner der Nachbarwohnung wurden zunächst durch Feuerwehrleute betreut. Beide Personen blieben bei dem Brand unverletzt und konnten nach Lüftung der betroffenen Bereiche vor Ort verbleiben.

Die Schadenhöhe durch Rauch und Hitzeeinwirkung an der Kücheneinrichtung beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr ca. 3.000,- Euro. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 14 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war um 14:30 Uhr beendet.

 

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten – Gerüst Finanzamt Süd

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Das am heutigen Mittwoch über Deutschland hinwegziehende Sturmtief „Kirsten“ hält seit dem Mittag die Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt Hannover in Atem. Die Feuerwehr Hannover rückte bisher zu insgesamt 87 sturmbedingten Einsätzen aus. Glücklicherweise waren hierbei keine Verletzten zu beklagen.

Das angekündigte Sturmtief „Kirsten“ erreichte am Vormittag das Gebiet des Landeshauptstadt Hannover und verursacht seit 11:40 Uhr immer wieder Einsätze der Feuerwehr. Nachdem es bereits den ganzen Mittwochmorgen schon windig gewesen war, frischte es deutlich auf und es waren bis in den Nachmittag vereinzelte Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h (Windstärke 10 Bft) zu verzeichnen.

Hierdurch kam es in der Landeshauptstadt zu bisher 87 Einsätzen, von denen derzeit noch neun Einsätze abgearbeitet werden. Zum Großteil handelte es sich hierbei um herabgestürzte Äste, lose Dachziegel und umgestürzte Bäume. Glücklicherweise sind bisher keine Personenschäden zu verzeichnen. Besonders zu erwähnen sind hierbei:

14:30 Uhr: Eingestürztes Baugerüst, Lavesallee:

Am Gebäude des Finanzamtes Hannover Mitte stürzten in ca. 20 m Höhe Teile eines Baugerüstes ein. Herabstürzende Gerüstteile beschädigten dabei abgestellte Kraftfahrzeuge. In einer aufwendigen Aktion demontierten Höhenretter der Feuerwehr zusammen mit der Gerüstbaufirma lose an der Außenfassade hängende Gerüstteile und nahmen weitere Sicherungsmaßnahmen vor. Hierzu kam auch eine Teleskopmastbühne der Feuerwehr zum Einsatz.

14:15 Uhr: Baum liegt auf Wohnhaus, Gorch-Fock-Str.:

Durch die starken Windböen spaltete sich eine ca. 15m hohe Eibe und stürzte zu Teilen auf ein Mehrfamilienhaus. Mit Hilfe eines Feuerwehrkranwagens wurden Stamm- und Kronenteile abgetragen.

In der Landeshauptstadt Hannover waren zeitweise 150 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch acht Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover alarmiert.

Die Regionsleitstelle koordinierte bis 19:00 Uhr in Landeshauptstadt und Region Hannover 188 sturmbedingte Einsätze.

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten – BGPress 4250

Sturmschaden durch Baum in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther

Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4245

Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER. Zu einem etwas aufwendigeren Sturmeinsatz kam es heute Abend für die Feuerwehr. In der Gorch-Fock-Straße im Stadtteil List hatte der Sturm einen Baum gespalten und drohte bei den Fällmaßnahmen Teile des Daches und der Fassade zu beschädigen.

Aus diesem Grund sicherte die Feuerwehr vor Ort den betroffenen Teil des Baumes mit einer Drehleiter und forderte den Kranwagen der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung nach.

Mit Hilfe von zusätzlichen Seilen sicherten Feuerwehrfrauen und -männer den abgebrochenen Stamm zusätzlich, um ein Zurückschwingen gegen die Fassade beim Fällen zu vermeiden.

Durch Einsatz einer Kettensäge wurde der betroffene Teil dann nach Absicherung durch den Feuerwehrkran entfernt und auf dem nahen Bürgersteig vorsichtig ohne weitere Schäden abgelegt. Dort wurde er gleich zerkleinert.

Während der Einsatzmaßnahmen musste die Gorch-Fock-Straße gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchrode unterstützte bei dem Einsatz.

  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4229
    Einsatz des Feuerwehrkrans bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4232
    Einsatz des Feuerwehrkrans bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4234
    Auch eine Drehleiter kam als erste Maßnahme zum Einsatz © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4245
    Einsatz des Feuerwehrkrans und der Drehleiter bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4246
    Einsatz einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr bei einem Sturmschaden © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4250
    Einsatz einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr bei einem Sturmschaden © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4255
    Über die Drehleiter wird der Haken des Feuerwehrkrans am zu fällenden Baumteil befestigt © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4262
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4263
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4278
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4283
    Vorsichtig wird der Teil des Baumes vor dem Haus abgelegt © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4287
    Mit der Motorsäge werden die Äste entfernt © Bernd Günther
ÜSTRA und regiobus starten umfangreiche Maßnahmen – Stadtbahn Maske© ÜSTRA / Florian Arp

ÜSTRA und regiobus starten umfangreiche Maßnahmen

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Donnerstag, 27. August 2020, beginnt in Niedersachsen das neue Schuljahr. Die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus sind auch unter den geltenden Coronaregeln ein zuverlässiger Partner für einen sicheren Schulweg für alle Schülerinnen und Schüler und ergreifen umfangreiche Maßnahmen. 

Kundenzentrum verlängert Öffnungszeiten zum Schulstart

Um einem möglichen Besucherandrang zum Schulstart gerecht zu werden, verlängert das Kundenzentrum seine Öffnungszeiten. Ab Donnerstag, 27. August 2020, bis vorerst Freitag, 11. September 2020, ist das Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 in 30159 Hannover werktags von 07:00 bis 21:00 Uhr, anstatt von 09:30 bis 20:00 Uhr, geöffnet. Samstags gelten weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten von 09:30 bis 18:00 Uhr. Mit dieser Maßnahme soll eine Entzerrung der Besucherströme erreicht werden.

Verstärkerfahrten im Stadtbahn- und Busbereich mit sämtlichen Kapazitäten

Um während der Stoßzeiten einen sicheren und zuverlässigen ÖPNV zu garantieren, setzen ÜSTRA und regiobus ab Donnerstag, 27. August, Schulverstärker im Bus- und Stadtbahnbereich ein. Das bedeutet: längere Busse, zusätzliche Stadtbahnwagen und ein dichterer Takt in den Stoßzeiten zu Schulbeginn und -ende. So werden beispielsweise zusätzliche Fahrten auf den Stadtbahnlinien 1 und 9 angeboten. Die Linien 1, 4, 6 und 7 fahren in der maximalen Länge von 3-Wagen-Zügen. Im Busbereich werden alle verfügbaren Busse zur Schulan- und -abfahrt eingesetzt. Die jeweiligen Verstärkerfahrten sind den Aushangfahrplänen an den Haltestellen oder der Fahrplanauskunft auf gvh.de und den Seiten der Verkehrsunternehmen zu entnehmen. Über die angebotenen Verstärkerfahrten und Bahnverlängerungen hinaus sind keine weiteren Reservekapazitäten bei den Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus verfügbar.

Intensivierte Kontrollen werden weiter fortgeführt

Die bereits intensivierten Maskenkontrollen der letzten Wochen werden weiter fortgesetzt. Dabei gehen ÜSTRA und regiobus konsequent gegen Maskenverweigerer vor. Die Verkehrsunternehmen setzen dafür insgesamt rund 110 Mitarbeiter im Prüf- und Sicherheitsdienst ein.

Maskenscouts, Schulunterstützung und Social-Media-Aktion: Informationsaktionen zur Mund- und Nasenschutzpflicht

Obwohl die Verkehrsunternehmen alle verfügbaren Kapazitäten auf die Schiene und Straße bringen, wird es in den Spitzenzeiten nicht möglich sein, durchgehend den empfohlenen Sicherheitsabstand in den Fahrzeugen und an den Haltestellen einzuhalten. Deshalb ist es für die Gesundheit aller Fahrgäste umso wichtiger, sich an die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes zu halten – sowohl in den Fahrzeugen als auch an den Stationen und Haltestellen. ÜSTRA und regiobus bitten alle Eltern, ihre Kinder mit Masken auszustatten, ihnen die Maskenpflicht in Bus und Bahn und an Haltestellen zu erläutern und sie anzuhalten, Masken im ÖPNV zu tragen. Zusätzlich unterstützen die Verkehrsunternehmen durch eine Reihe von Aktionen die konsequente Tragepflicht von Masken im Schülerverkehr. Um gerade zu Schulbeginn von Anfang an die Maskenpflicht als Alltag wahrzunehmen, werden an den ersten Schultagen ebenfalls Maskenscouts nach Schulschluss an einzelnen Haltestellen großer Schulzentren in Hannover präsent sein und auf die Maskenpflicht im ÖPNV und an Haltestellen hinweisen.

In einem Informationsschreiben an alle Schulen in der Region Hannover bitten Region Hannover, ÜSTRA und regiobus zusätzlich die Lehrkräfte im Rahmen ihrer bestehenden Möglichkeiten um Unterstützung, die Schülerinnen und Schüler auf die Bedeutung der Schutzmaßnahmen im ÖPNV hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren.

Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler über Social Media und das Fahrgastfernsehen angesprochen. Dabei unterstützen auch verschiedene hannoversche Promis und rufen zum Tragen des Mund-Nasenschutzes auf unter dem Motto: „Wer Maske trägt, ist cool.“

Darüber hinaus werden Informationsdurchsagen und -anzeigen an Haltestellen, Bussen und Bahnen zur Maskenpflicht noch stärker intensiviert.

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