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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Feuerwehr

Nächtliches Feuer legt Imbiss in Schutt und Asche

20. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude.

HANNOVER (redu). Ein nächtlicher Brand hat einen Grill-Imbiss an der Vahrenwalder Straße in Hannover weitgehend zerstört. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf Nachbargebäude verhindert werden. Die Ursache ist noch unklar.

Ein Brand in einem Grill-Imbiss an der Vahrenwalder Straße in Hannover hat in der Nacht zum Montag erheblichen Schaden angerichtet. Ein Anrufer meldete gegen 03:00 Uhr Flammen und explosionsartige Geräusche. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Verkaufsraum bereits in Vollbrand, Flammen schlugen aus den Fenstern.

39 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren mit zehn Fahrzeugen bis 07:00 Uhr im Einsatz. Mit zwei C-Rohren konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Der Verkaufsraum des Imbisses brannte jedoch nahezu vollständig aus. Wegen tiefer Brandnester dauerten die Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden.

Während der Löscharbeiten musste die Vahrenwalder Straße zeitweise komplett gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden am Gebäude sowie an mehreren Fahrzeugen eines benachbarten Gebrauchtwagenhändlers ist noch nicht beziffert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

ZAP! Artenschutzpreis

Nachhaltigkeit lernen: Artenschutzpreis ZAP! 2025 gestartet

16. Januar 2025/in Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover motiviert Schüler zum Einsatz für die Umwelt.

HANNOVER (redu). Der Erlebnis-Zoo Hannover hat den Start des ZAP! 2025 bekanntgegeben. Der Wettbewerb ermutigt Schülergruppen, sich aktiv mit dem Schutz von Ökosystemen zu beschäftigen. Ziel ist es, praxisorientiertes Lernen mit echtem Artenschutz zu verbinden.

Mit dem Schulwettbewerb ZAP! 2025 rückt der Erlebnis-Zoo Hannover erneut den Schutz von Ökosystemen in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Dynamische Stabilität: Ökosysteme vor der Haustür und weltweit“ sollen Schülergruppen ihre eigenen Artenschutzprojekte entwickeln. In einer Pressekonferenz betonten Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff die Relevanz des Wettbewerbs für die Bildung und den Umweltschutz.

Der Wettbewerb fordert Schülerinnen und Schüler auf, sich intensiv mit einem Ökosystem oder einer Schlüsselart auseinanderzusetzen. Die Aufgabe besteht darin, dessen Bedrohungen zu analysieren und Schutzmaßnahmen zu entwickeln. „Funktionierende Ökosysteme sind unsere Lebensgrundlage“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Casdorff. „Nur ein dynamisch stabiles Ökosystem kann äußeren Einflüssen standhalten.“

Der Erlebnis-Zoo Hannover stellt den Teilnehmern ein umfangreiches Themenheft zur Verfügung, das auf der Website des Zoos abrufbar ist. Darin werden ökologische Begriffe wie „Biodiversität“ oder „Kipppunkte“ erklärt, globale Bedrohungen dargestellt und Lösungsansätze aufgezeigt.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Die Niedersächsische Kultusministerin lobte den Wettbewerb als Paradebeispiel für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie hob hervor, wie wichtig es sei, dass junge Menschen nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch aktiv an Lösungen mitarbeiten. „Die Stärkung eigenständiger Arbeit und das kritische Denken der Schülerinnen und Schüler sind entscheidend, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen“, betonte Hamburg.

Vielfältige Projektideen gefragt
Die Schülergruppen haben bei der Umsetzung ihrer Ideen freien Gestaltungsspielraum. Vom Bau eines Igelgartens über die Pflege von Moorlandschaften bis hin zum Errichten von Krötenzäunen oder der Erstellung von Infomaterialien – die Möglichkeiten sind vielseitig. „Wir sind sehr gespannt auf die kreativen Ideen, die die Schüler entwickeln“, ergänzte Casdorff.

Die besten Projekte werden bei einer Prämierungsfeier am 19. Juni 2025 im Erlebnis-Zoo ausgezeichnet. Moderator André Gatzke („Die Maus“) führt durch die Veranstaltung. Insgesamt winken Preisgelder im Wert von 10.000 Euro, die als Startkapital für weitere Artenschutzprojekte dienen sollen.

Teilnahme und Anmeldung
Schulen können ihre Gruppen bis zum 7. März 2025 anmelden. Die Teilnahme ist für alle niedersächsischen Schulen möglich. Mit dem ZAP! Wettbewerb bringt der Erlebnis-Zoo seit 2023 jährlich das Thema Artenschutz in die Klassenzimmer und verbindet Bildung mit praktischem Engagement.

Außerschulischer Lernort Erlebnis-Zoo Hannover
Mit rund 60.000 Schülerbesuchen pro Jahr ist der Erlebnis-Zoo Hannover der größte außerschulische Lernort Niedersachsens. Die Zooschule bietet zahlreiche Unterrichtseinheiten, die an die Lehrpläne der Schulen angepasst sind. Sie sensibilisieren für Themen wie Artenvielfalt, Klimawandel und ökologische Zusammenhänge.

Hausnotruf

Hausnotruf bleibt unverzichtbar für ältere Menschen

14. Januar 2025/in Hannover

Der rote Knopf rettet täglich Leben – 11.000 Notrufe pro Tag.

REGION HANNOVER (redu). Trotz digitaler Alternativen bleibt der Hausnotruf für viele ältere und kranke Menschen eine bewährte Hilfe im Notfall. Über 1,2 Millionen Deutsche nutzen den roten Knopf, der schnelle Unterstützung garantiert.

Der Hausnotruf ist weiterhin ein unverzichtbares Hilfsmittel für viele ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen in Deutschland. Laut dem Bundesverband Hausnotruf nutzen mehr als 1,2 Millionen Menschen diese Technik, um im Notfall unkompliziert Hilfe zu erhalten.

Jörg Watermann, Leiter Hausnotruf der Malteser in der Diözese Hildesheim, erklärt den Erfolg des Systems durch einfache Bedienung, Verlässlichkeit und die Erreichbarkeit geschulter Gesprächspartner rund um die Uhr. Ein Knopfdruck reicht aus, um eine Sprechverbindung aufzubauen und Hilfe zu organisieren.

Täglich gehen rund 11.000 Notrufe bei Hausnotruf-Anbietern ein. Ein Drittel davon erfordert einen Einsatz vor Ort. Dabei werden entweder professionelle Helfer oder, je nach Vereinbarung, Angehörige und Nachbarn benachrichtigt. Ziel ist es, schnell auf Stürze oder plötzliche Erkrankungen zu reagieren, um Schmerzen, Unterkühlung oder Dehydrierung zu verhindern.

Digitale Assistenzsysteme werden zwar empfohlen, können aber laut Verbraucherzentrale die Schwächen in der Versorgung nur begrenzt ausgleichen. Gerade ältere Menschen vertrauen eher auf den menschlichen Kontakt und die Sicherheit, dass die Notrufzentrale der Malteser das ganze Jahr über erreichbar ist.

Ein weiterer Vorteil: Die Kosten des Basistarifs können, abhängig vom individuellen Unterstützungsbedarf, von der Pflegekasse übernommen werden. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.malteser.de/hausnotruf

ELW in Bewegung

Brand in Müllfahrzeug sorgt für Großeinsatz in Hannover

14. Januar 2025/in Hannover

Müllwagenbrand in Hannover: Hoher Sachschaden und aufwendige Löscharbeiten.

HANNOVER (redu). Ein Müllfahrzeug geriet am Dienstagmittag im Zentrum von Hannover in Brand. Trotz schnellem Einsatz der Feuerwehr entstand hoher Sachschaden. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich weiterhin schwierig.

Am Dienstagmittag brannte die Ladung eines Müllfahrzeugs des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) in der hannoverschen Innenstadt. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:00 Uhr am Klagesmarkt, als die Besatzung Rauch aus dem Müllbehälter bemerkte.

Der Fahrer reagierte umgehend, hielt das Fahrzeug an und setzte es etwa 20 Meter zurück, um Abstand zu den Wohngebäuden und parkenden Fahrzeugen zu gewinnen. Beim Öffnen des Behälters zündete der Brand durch und griff schnell auf das Heck des Müllwagens über. Die Besatzung blieb unverletzt.

Die Feuerwehr konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und verhinderte eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude. Dennoch wurde an dem Müllfahrzeug sowie an mehreren geparkten Pkw ein erheblicher Sachschaden verursacht.

Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin an, da das Fahrzeug mit vier Tonnen Altpapier beladen ist. Die Ladung muss mithilfe eines Teleskopladers schrittweise entleert, abgelöscht und abtransportiert werden. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz.

Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Verkehrssicherheit Tempo 30

Verkehrssicherheit: Hannover beschränkt Geschwindigkeit auf 30 km/h

14. Januar 2025/in Hannover

Erste Großstadt setzt StVO-Novelle auf zwei Hauptstraßen um.

HANNOVER (redu). Die Stadt Hannover reduziert als erste deutsche Großstadt auf Basis der StVO-Novelle von 2024 die Höchstgeschwindigkeit auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen auf 30 km/h.

Seit Oktober 2024 ermöglicht die StVO-Novelle Kommunen mehr Spielraum bei der Festlegung von Tempolimits. Hannover nutzt dies als erste Großstadt, um die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Altenbekener Damm und der Walderseestraße auf 30 km/h zu reduzieren.

Auf dem Altenbekener Damm wurden bisherige Tempo-30-Zonen vor Schulen durchgehend verbunden. Zwischen dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer und der Alten Döhrener Straße sowie der Duisburger bis zur Jordanstraße gilt nun von 6 Uhr bis 22 Uhr Tempo 30. Eine ganztägige Regelung ist aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen nicht möglich.

Auf der Walderseestraße wurde heute ein durchgehendes Tempolimit von 30 km/h eingeführt, das ganztägig gilt. Dabei wurden Fußgängerüberwege und bestehende reduzierte Abschnitte miteinander verknüpft.

Oberbürgermeister Belit Onay äußerte sich positiv über die Maßnahmen und lobte die erweiterten Möglichkeiten der StVO-Novelle. Stadtbaurat Thomas Vielhaber betonte die Bedeutung dieser Schritte für die „Initiative lebenswerte Städte“, der Hannover seit 2021 angehört. Mit mehr als 1.100 teilnehmenden Kommunen setzt sich die Initiative für kommunale Entscheidungsfreiheit in Verkehrsfragen ein.

Weitere Streckenabschnitte sollen laut Stadtverwaltung folgen, abhängig von den personellen Ressourcen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.

Rathaus Hannover

Hannover startet mit musikalischem Neujahrsempfang ins Jahr 2025

13. Januar 2025/in Hannover

3.000 Besucher erleben musikalisches Programm im Neuen Rathaus.

HANNOVER (redu). Am 10. Januar 2025 begrüßte Oberbürgermeister Belit Onay rund 3.000 Besucher*innen zum Neujahrsempfang im Neuen Rathaus. Unter dem Motto „Musik verbindet“ wurde ein vielseitiges Programm geboten, das die musikalische Vielfalt Hannovers präsentierte.

In seiner Rede rief der Oberbürgermeister zu mehr Besonnenheit und gesellschaftlichem Miteinander auf: „Musik ist die Summe aller Töne. Sie besteht nicht nur aus einem lauten Ton, sondern auch aus den leisen Stimmen. Lassen Sie uns zuhören und gemeinsam Fortschritte erzielen.“

Das Programm des Abends umfasste Chor- und Instrumentalauftritte, Workshops und interaktive Angebote. Auf dem Rathausbalkon sorgte der Posaunenchor der Stadtmission für eine besondere Atmosphäre. Besucher*innen konnten sich bei Musikworkshops ausprobieren oder im „Musik Kiosk“ Neujahrsgrüße versenden. Jazz, Klassik, Heavy Metal und Hip-Hop spiegelten die kulturelle Bandbreite Hannovers wider.

Zudem bot der Abend die Gelegenheit, mit Vertreter*innen der Ratsfraktionen sowie der Stadtverwaltung ins Gespräch zu kommen. Informationsstände zu Integration und Seniorenarbeit wurden gut besucht.

Belit Onay betonte abschließend die Bedeutung der UNESCO-City of Music für Gemeinschaft und Zusammenhalt in Hannover: „Unsere Vielfalt und Kreativität sind unsere Stärke – und ein Vorbild für andere Städte.“

Lagerhallenbrand

Brennende Lagerhalle in Hannover: Senior gerettet

13. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr bekämpft Brand in Lagerhalle. 79-jähriger Mann mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

HANNOVER (redu). Am Montagvormittag brannte eine Lagerhalle im hannoverschen Stadtteil Burg. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte kurz nach 11:00 Uhr zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr zum Einsatzort am Vinnhorster Weg.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Gebäude. Eine Person, ein 79-jähriger Mann, wurde in der Halle vermisst. Atemschutztrupps konnten den Mann schnell lokalisieren und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Er wurde in eine Klinik transportiert.

Das Feuer wurde durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten sowie die Belüftung des Gebäudes dauerten jedoch deutlich länger, da sich Brandgase im gesamten Hallenbereich verteilt hatten. Mehrere Hochdrucklüfter und ein Löschunterstützungsfahrzeug kamen zum Einsatz, um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Zur Brandursache konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

Erlebnis-Zoo Hannover Inventur

Erlebnis-Zoo Hannover: Von der Inventur zur Jubiläumssaison 2025

9. Januar 2025/in Hannover

Tierische Inventur 2024 im Zoo Hannover: Zahlen, Fakten und ein Jubiläumsblick.

HANNOVER (redu). Zum Jahreswechsel war es im Erlebnis-Zoo Hannover wieder soweit: Die jährliche Inventur stand an. Tagelang zählte das Zoo-Team Tiere, maß Längen und Gewichte und dokumentierte Veränderungen im Tierbestand. Das Ergebnis für 2024: Im Zoo leben derzeit 1.943 Tiere aus 166 Arten.

„Für so eine tierische Bestandsaufnahme braucht es viel Geduld und Geschick“, erklärt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Besonders herausfordernd sei das Zählen kleiner oder gut getarnter Tiere wie Wandelnder Blätter oder Madagassischer Fauchschaben. Im neuen AMPHIBIUM erschwerten quirlige Kaulquappen und winzige Frösche die Arbeit. Bei großen Tieren wie Elefanten, Giraffen oder Nashörnern verlief die Zählung hingegen problemlos.

Tierbestand im Detail
Der Zoo beherbergt 346 Säugetiere, 379 Vögel, 34 Reptilien, 613 Amphibien, 333 Fische und 220 wirbellose Tiere. Damit zeigt sich eine beeindruckende Vielfalt, die regelmäßig in Berichten festgehalten wird. Diese gehen an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, das Veterinäramt sowie die Region Hannover als Gesellschafterin des Zoos.

Neben der Zählung werden viele Tiere gewogen und vermessen, um die Tiergesundheit und das Wachstum zu dokumentieren. „So können wir Veränderungen im Wohlbefinden frühzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen“, so Casdorff.

Arbeitgeber Zoo: Vielseitigkeit und Engagement
Mit über 450 Beschäftigten in mehr als 40 Berufsfeldern ist der Erlebnis-Zoo einer der vielseitigsten Arbeitgeber der Region. Von Tierpflege und Technik über Gastronomie bis hin zu kaufmännischen Tätigkeiten deckt der Zoo ein breites Spektrum ab. Im Jahr 2024 zählte der Zoo zudem 18 Auszubildende und zwei Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ).

Für die Tiere sorgen Futtermeister wie Thomas Severitt, der im vergangenen Jahr rund 158.000 Kilogramm Gras, 124.000 Kilogramm Heu, 13.500 Kilogramm Obst und 26.500 Kilogramm Fisch an die Zoobewohner verteilte. Diese Zahlen spiegeln die immense logistische Leistung wider, die täglich hinter den Kulissen abläuft.

Bildung und Artenschutz als Kernaufgaben
Der Erlebnis-Zoo ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch Niedersachsens größter außerschulischer Lernort. Rund 60.000 Schülerinnen und Schüler nutzten 2024 das Bildungsangebot des Zoos. Im Rahmen von Workshops und Unterrichtsgängen lernten sie Spannendes über Tiere und Artenschutz.

Mit dem Artenschutzpreis ZAP! brachte der Zoo wichtige Themen in die Klassenzimmer. Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Projekte zum Schutz bedrohter Schlüsselarten. Auch weltweit engagiert sich der Zoo in 15 Ländern und unterstützt mehr als 20 bedrohte Tierarten wie Spitzmaulnashörner, Drills und heimische Amphibien.

Der Zoo trägt nicht nur zum Artenschutz bei, sondern ist auch ein aktiver Forschungspartner. Im Jahr 2024 wirkte der Erlebnis-Zoo an 35 wissenschaftlichen Projekten mit, etwa zur Verhaltensbiologie, Mikrobiologie und Tiermedizin.

Ein Ort für unvergessliche Momente
Mit über 3.400 Führungen bot der Zoo 2024 Einblicke hinter die Kulissen und besondere Erlebnisse wie „Rendezvous beim Lieblingstier“ oder „Zoo im Dunkeln“. Mehr als 20.000 Menschen nahmen daran teil. Besonders Kinder profitierten von Ferienprogrammen mit Forschung, Spielen und Basteln.

Auch für private und geschäftliche Veranstaltungen ist der Zoo eine beliebte Adresse: Über 18.200 Gäste feierten 2024 bei insgesamt 253 Veranstaltungen, darunter Hochzeiten, Geburtstage und Firmenfeiern.

Jubiläumssaison 2025: 160 Jahre Erlebnis-Zoo Hannover
Im kommenden Jahr feiert der Zoo sein 160-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumssaison voller Höhepunkte. Die „Nacht der Erlebnisse“ im August wird mit Kunst und Akrobatik die Besucher verzaubern. Neu im Programm ist die „Canadian Night“ in Yukon Bay mit landestypischen Spezialitäten. Für die kleinen Gäste wird die Stofftierklinik eröffnet, während der ZOO-RUN im Mai zum zehnten Mal zugunsten des Artenschutzes stattfindet.

Ein Highlight wird ein neuer Artenschutz-Wettbewerb, bei dem jeder mitmachen kann. Die Gewinne fließen in Projekte zur Erhaltung bedrohter Arten.

„Seit 160 Jahren liegt der Zoo im Herzen Hannovers – und wir freuen uns, mit vielen neuen Angeboten in die Jubiläumssaison zu starten“, so Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

Winterdienst

Aha im Winterdienst: 180 Beschäftigte sorgen für Sicherheit

9. Januar 2025/in Hannover

Solestreuung bis -6 °C – aha nutzt moderne Technik für effektiven Winterdienst.

HANNOVER (redu). Mit dem ersten Wintereinbruch startete die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) heute ihren umfassenden Winterdienst. Bereits ab 3 Uhr morgens waren 180 Beschäftigte mit 100 Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz, um Straßen, Radwege und Fußgängerüberwege von Schnee und Eis zu befreien.

Der Winterdienst von aha deckt in Hannover 420 Kilometer Straßen, 250 Kilometer Radwege, 50 Kilometer Gehwege sowie 3.800 Fußgängerüberwege und 690 Behindertenparkplätze ab. Auch Nebenstraßen mit einer Gesamtlänge von 2.000 Kilometern werden geräumt und gestreut. Dafür stehen in den frostfreien Hallen von aha ausreichend Streumittel bereit: 4.500 Tonnen Steinsalz, 2.500 Tonnen Splitt und 400 Kubikmeter Solelösung.

Für präzise Einsätze nutzt aha Informationen von neun Glättemeldeanlagen, die an kritischen Stellen des Straßennetzes installiert sind. Diese Sensoren liefern Echtzeitdaten über Straßenzustand und Temperatur. Ergänzend kontrollieren aha-Mitarbeiter in der Nacht das Stadtgebiet und informieren bei Bedarf die Rufbereitschaft, die innerhalb von 45 Minuten mit dem Räumen beginnt.

Standardmäßig wird auf Straßen und Radwegen eine Solestreuung verwendet – ein Gemisch aus Salz und Wasser, das effektiv bis zu einer Fahrbahntemperatur von -6 °C wirkt. Sollte die Wetterlage es erfordern, wird zusätzliches Streusalz eingesetzt.

Die Winterdienstpläne folgen einer klaren Priorisierung: Hauptverkehrsstraßen und wichtige Übergänge werden zuerst geräumt. Gehwege bleiben in der Verantwortung der Grundstückseigentümer, die lediglich umweltfreundliche Streumittel wie Sand oder Splitt verwenden dürfen. Salz ist nur auf Treppen oder Rampen gestattet.

Zusätzlich stellt aha den Bürgerinnen und Bürgern rund 1.000 Streusandkisten im Stadtgebiet bereit. Diese werden regelmäßig aufgefüllt. Leere Kisten können unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 999 11 99 gemeldet werden.

Der Winterdienst läuft wochentags von 7 bis 22 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen von 8 bis 22 Uhr. Die Rufbereitschaft endet üblicherweise im März, nach einer umfangreichen Vorbereitung, die bereits im Spätsommer beginnt.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Schwerer Arbeitsunfall in Hannover: 56-Jähriger schwer verletzt

9. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet eingeklemmten Monteur – Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

HANNOVER (redu). Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf einem Betriebsgelände in der Straße „Am Brinker Hafen“ in Hannover-Brink-Hafen ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 56-jähriger Monteur wurde bei Wartungsarbeiten an einem Greifbagger mit einer ausfahrbaren Bedienerkanzel eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Einsatzkräfte sackte die Bedienerkanzel des Baggers während der Wartungsarbeiten plötzlich ab und klemmte den Mann unter sich ein. Die genaue Ursache dieses Vorfalls ist noch ungeklärt. Kollegen des Verletzten reagierten schnell und konnten die abgesackte Kanzel anheben, um den Mann zu befreien, bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf.

Die alarmierten Rettungskräfte, darunter Spezialisten für technische Rettung, übernahmen die Versorgung des schwer verletzten Monteurs. Er musste vor Ort reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 36 Einsatzkräften im Einsatz. Die Unfallursache wird derzeit vom Gewerbeaufsichtsamt untersucht.

Dieser Vorfall zeigt erneut die Gefahren, die mit Wartungsarbeiten an schweren Maschinen verbunden sind. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände laufen noch.

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