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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Feuerwehreinsatz Podbielskistraße

Wohnungsbrand in Hannover: Feuerwehr rettet schwerverletzte Frau

15. Februar 2025/in Hannover

Feuer in Mehrfamilienhaus: Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung.

HANNOVER (redu). Ein Brand in einer Wohnung in der Podbielskistraße führte am Freitagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr Hannover. Eine 46-jährige Frau konnte aus der Brandwohnung im vierten Obergeschoss gerettet werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Regionsleitstelle erhielt um 21:30 Uhr die Meldung über das Feuer in einem Mehrfamilienhaus. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Groß Buchholz sowie der Rettungsdienst wurden alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drangen bereits Rauch und Flammen aus der betroffenen Wohnung.

Da sich noch eine Person in der Brandwohnung befand, verschafften sich zwei Atemschutztrupps gewaltsam Zutritt. Sie fanden die Frau schnell und brachten sie ins Freie. Gleichzeitig wurde das Feuer mit einem Löschrohr unter Kontrolle gebracht. Die Verletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Klinik transportiert.

Nachdem die Wohnung mit Hochdrucklüftern vom Rauch befreit worden war, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei zur Untersuchung der Brandursache. Angaben zur Schadenshöhe konnten nicht gemacht werden.

Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen vor Ort. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

BBS Anna-Siemsen

BBS Anna-Siemsen zieht um: Mehr Platz für Ausbildung

13. Februar 2025/in Hannover

Regionsversammlung stimmt Mietvertrag für neuen Standort zu.

REGION HANNOVER (redu). Die Regionsversammlung Hannover hat die Anmietung zusätzlicher Räumlichkeiten für die BBS Anna-Siemsen beschlossen. Der neue Standort in der Siemensstraße 10 soll ab dem Schuljahr 2026/2027 genutzt werden, um den steigenden Bedarf an Ausbildungsplätzen zu decken.

Die BBS Anna-Siemsen unterrichtet derzeit rund 1.247 Schülerinnen und Schüler in 69 Klassen in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft und Sozialpädagogik. Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten am bisherigen Standort „Im Moore“ war eine Erweiterung notwendig. Da bauliche Einschränkungen eine Erweiterung vor Ort verhindern, wird nun ein Gebäude in der Siemensstraße langfristig angemietet.

Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz betonte die Dringlichkeit der Maßnahme: „Besonders in der Pflege- und Erzieherausbildung besteht großer Bedarf. Die neuen Räumlichkeiten bieten eine schnelle und praktikable Lösung.“ Die Standorte seien gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, und trotz Denkmalschutz könne das Gebäude an die Anforderungen einer modernen Berufsbildenden Schule angepasst werden.

Umbaumaßnahmen für modernen Unterricht

Die AHK Grundbesitzgesellschaft mbH, eine Tochter der Klosterkammer Hannover und Eigentümerin der Immobilie, wird einen sechsstelligen Betrag in die Renovierung investieren. Neben der Modernisierung der Innenräume soll auch der Außenbereich an die Bedürfnisse der Schule angepasst werden. Die Arbeiten sollen 2025 abgeschlossen sein, sodass der Unterricht im Schuljahr 2026/2027 beginnen kann.

Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren mit einer Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre. Kammerdirektor Dr. Matthias Nagel zeigte sich erfreut über die langfristige Zusammenarbeit mit der Region Hannover.

Mehr Platz für moderne Ausbildungskonzepte

Schulleiterin Monika Höving-Gevers bezeichnet die Erweiterung als dringend nötig: „Die räumliche Enge war für Lehrende und Lernende belastend. Mit dem neuen Standort ‚Anna-Süd‘ erhalten wir moderne Fachräume für eine anspruchsvolle Ausbildung.“ Zudem werde die Schule verstärkt auf technologiegestützte Lernmethoden setzen.

Mit dieser Entscheidung sichert die Region Hannover langfristig bessere Ausbildungsbedingungen für Berufe in der Pflege und Sozialpädagogik.

Unfall Feuerwehr

Schwerer Unfall auf A7: Fahrer in Wrack eingeklemmt

13. Februar 2025/in Hannover

Einsatzkräfte benötigen 90 Minuten zur Rettung auf Raststätte Wülferode.

HANNOVER (redu). Ein schwerer Auffahrunfall auf der A7 bei der Raststätte Wülferode hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Ein 44-jähriger Fahrer wurde in seinem deformierten Lieferwagen eingeklemmt und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden.

Gegen 06:33 Uhr erreichte die Feuerwehr Hannover die Meldung über einen schweren Unfall auf der Raststätte Wülferode in Fahrtrichtung Norden. Ein polnischer Renault-Kleintransporter war auf einen geparkten Sattelzug geprallt. Der 44-jährige Fahrer wurde im stark deformierten Fahrerhaus eingeklemmt.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, leisteten bereits Ersthelfer dem ansprechbaren Fahrer Erste Hilfe. Die Feuerwehr setzte hydraulische Rettungsgeräte ein, um das Fahrerhaus aufzubrechen. Wegen der komplizierten Lage der eingeklemmten Beine dauerte die Rettung etwa 90 Minuten. Der Mann wurde anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der 56-jährige Fahrer des geparkten Sattelzuges blieb unverletzt. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe mussten Feuerwehr und Straßenmeisterei umfangreiche Reinigungsarbeiten durchführen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit zehn Fahrzeugen und 33 Kräften bis 10:15 Uhr im Einsatz.

Der Verkehrsunfalldienst (VUD) Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben der Klärung, warum der 43-Jährige auf den Sattelzug auffuhr, wird dem 37-jährigen Fahrer des Lkw eine fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Nach derzeitigem Stand parkte er sein Gespann unzulässig im Zufahrtsbereich des Rastplatzes.

Kindergarten Maschseekinder

Kitarino übernimmt Maschseekinder-Kitas und sichert Betreuung

11. Februar 2025/in Hannover

Kitas in Hannover bleiben erhalten – Übernahme zum 1. Mai 2025 geplant.

HANNOVER (redu). Der Kitaträger Kitarino übernimmt zum 1. Mai zehn Kitas der insolventen Maschseekinder in Hannover. Damit bleibt die Kinderbetreuung für viele Familien gesichert. Weitere Einrichtungen wurden bereits übernommen oder befinden sich in Verhandlungen mit neuen Trägern.

Gute Nachrichten für Eltern und Fachkräfte in Hannover: Der überregional tätige Kitaträger Kitarino wird zum 1. Mai zehn Kitas der insolventen Maschseekinder übernehmen. Die Übernahme soll langfristige Planungssicherheit bieten und den Fortbestand der Einrichtungen gewährleisten.

In enger Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung Schwarz + Rühmland, der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover und der INNOVATIS Management- und Beratungsgesellschaft wurde eine Lösung für die Fortführung der Kitas gefunden.

Susanne Blasberg-Bense, Jugend- und Familiendezernentin der Stadt Hannover, lobt die partnerschaftliche Zusammenarbeit: „Die Insolvenz eines großen Kitaträgers hätte massive Auswirkungen für viele Familien gehabt. Mit Kitarino haben wir einen erfahrenen und anerkannten Träger gefunden, der die Betreuung in zehn Kitas sichert. Für vier weitere Kitas wurden bereits ortsansässige Träger gefunden.“

Reibungsloser Übergang geplant

Der Gläubigerausschuss hat Kitarino am 29. Januar den Zuschlag als neuer Gesellschafter der Maschseekinder erteilt. Derzeit wird ein Insolvenzplan erstellt, der im April von der Gläubigerversammlung geprüft werden soll. Wenn dieser angenommen wird, könnte das Insolvenzverfahren zum 30. April abgeschlossen sein.

Insolvenzverwalterin Karina Schwarz betont: „Kitarino bringt Erfahrung, ein starkes Team und ein modernes pädagogisches Konzept mit. Die Zusammenarbeit war von Beginn an lösungsorientiert.“

Zukunft weiterer Maschseekinder-Kitas

Neben den zehn von Kitarino übernommenen Kitas befinden sich vier weitere Einrichtungen in der Übernahmephase:

  • Die Kita am Körnerplatz/Am Taubenfelde wird seit dem 1. Februar vom Christlichen Jugenddorfwerk betrieben.
  • Für die Kitas Drostestraße und Wasserstadt Limmer laufen Gespräche mit potenziellen Trägern.
  • Die Kita Pelikan & Friends wurde im Oktober 2024 geschlossen, ein Neustart ist für den 1. August mit einem neuen Träger geplant.

Darüber hinaus entstehen vier neue Kitas, für die derzeit Träger gefunden werden:

  • Die AWO übernimmt die Kita Badenstedt ab dem 1. März.
  • Das Christliche Jugenddorfwerk betreibt ab März die Kita Kronsberg-Süd – Baufeld 7.
  • Für die Kitas Kronsberg-Süd – Baufeld 10 und Verdener Platz laufen noch Verhandlungen.

Kitarino: Ein erfahrener Träger mit modernen Konzepten

Kitarino ist ein wachsender Kita-Betreiber mit aktuell 13 Einrichtungen in Essen, Düsseldorf, Augsburg und München. Rund 1.150 Kinder werden dort von 345 Mitarbeitenden betreut.

Das Konzept basiert auf sogenannten „Wohlfühlräumen“ – Kitas als Orte der Geborgenheit, Inspiration und individuellen Förderung. „Unser Ziel ist es, den Kindern Stabilität und einen sicheren Entwicklungsraum zu bieten“, erklärt Patrick Smague, Geschäftsführer von Kitarino.

Bis zur offiziellen Übernahme im Mai wird Kitarino eng mit den Teams in den Kitas zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Smague betont: „Wir wollen die Maschseekinder-Kitas gemeinsam mit den bestehenden Teams weiterentwickeln und ihre großartige pädagogische Arbeit fortführen.“

Mit der Übernahme setzt Kitarino ein Zeichen für Stabilität in der frühkindlichen Bildung in Hannover.

Malteser

Malteser Migranten Medizin Hannover: Bedarf bleibt konstant

11. Februar 2025/in Hannover

377 Menschen ohne Krankenversicherung suchten 2024 Hilfe in der MMM.

HANNOVER (redu). Die Zahl der Patientinnen und Patienten in der Malteser Migranten Medizin (MMM) Hannover ist 2024 nahezu unverändert geblieben. Dies geht aus der aktuellen Jahresstatistik hervor. Besonders gefragt waren Behandlungen im Bereich Schwangerschaft sowie Magen-Darm- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Malteser Migranten Medizin (MMM) Hannover – eine medizinische Anlaufstelle für Menschen ohne Krankenversicherung – verzeichnete 2024 nur eine geringe Veränderung der Patientenzahlen. Insgesamt suchten 377 Patientinnen und Patienten die Einrichtung auf, im Vorjahr waren es 373. Die Anzahl der Patientenkontakte ging dabei leicht von 1.075 (2023) auf 1.027 zurück.

Eine wesentliche Erkenntnis der Statistik ist die Angleichung der Besuchsfrequenz zwischen Männern und Frauen. Während 2023 Frauen noch häufiger zur Sprechstunde kamen, ist dies nun nahezu ausgeglichen. Der Anteil hilfesuchender Frauen stieg leicht auf 71,1 Prozent (2023: 69,2 Prozent). Im Durchschnitt kamen 2024 pro Ambulanztag 23 Personen in die Sprechstunde, ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (24).

Herkunftsländer der Patientinnen und Patienten blieben weitgehend konstant. Die meisten kamen aus Rumänien (23 Prozent, 2023: 21 Prozent), gefolgt von Ghana (20 Prozent) und Bulgarien (9 Prozent). Der Anteil deutscher Patientinnen und Patienten blieb mit 18 Personen unter fünf Prozent. Häufig handelt es sich dabei um ehemalige Privatversicherte, die ihre Beiträge nicht mehr zahlen können.

Inhaltlich deckte die MMM ein breites medizinisches Spektrum ab. Schwangerschaftsbetreuung stellte mit knapp 35 Prozent aller Diagnosen den größten Bereich dar, gefolgt von Magen-Darm-Erkrankungen (20 Prozent), Herz-Kreislauf-Beschwerden (16 Prozent) und urogenitalen Erkrankungen (14 Prozent).

Dr. Renate Gräfin von Keller, Ärztliche Leiterin der MMM Hannover, betont die Bedeutung dieser medizinischen Unterstützung: „Hier können wir Menschen helfen, die sonst keine Anlaufstelle hätten. Oftmals konnten unsere Unterstützer und Spender bereits Leben retten.“

Die MMM ist eine Initiative des Malteser Hilfsdienstes e.V. und bietet kostenlose und auf Wunsch anonyme Behandlungen an. Seit der Eröffnung 2007 arbeiten in Hannover fünf ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte sowie eine Hebamme. Die Finanzierung erfolgt über Spenden, Zuschüsse von Stadt und Region Hannover sowie Eigenmittel der Malteser.

Die Sprechstunde der MMM Hannover findet dienstags von 10 bis 12 Uhr im Keller des Caritashauses, Leibnizufer 13-15, statt. Weitere Informationen zur Einrichtung gibt es auf der Website der Malteser.

Dachstuhlbrand

Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen

9. Februar 2025/in Hannover

Feuerwehr mit 110 Kräften im Einsatz – Bewohnerin verletzt.

HANNOVER (redu). Gegen 14:05 Uhr ging bei der Feuerwehr Hannover der Notruf ein: In einer Dachgeschosswohnung war ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und alarmierte selbst die Rettungskräfte. Sie warnte auch die anderen Hausbewohner, sodass alle das Gebäude unverletzt verlassen konnten.

Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, hatten sich die Flammen bereits vom Dachgeschoss auf den Dachstuhl ausgebreitet. Dichter Rauch stieg in den Himmel, während das Feuer bereits aus den Fenstern schlug. Die Feuerwehr reagierte umgehend und begann mit der Brandbekämpfung. Weitere Löschzüge und Spezialfahrzeuge wurden zur Verstärkung nachalarmiert.

110 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, setzten die Feuerwehrleute mehrere Löschtrupps mit Atemschutzgeräten ein. Während einige Einsatzkräfte das Feuer im Inneren des Gebäudes bekämpften, wurden drei Drehleitern mit Wenderohren genutzt, um die Flammen von außen zu löschen. Durch den koordinierten Einsatz konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden.

Aus Sicherheitsgründen wurden die Bewohner der angrenzenden Häuser aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Rund 20 Personen fanden vorübergehend in einem bereitgestellten Feuerwehrbus Schutz.

Bewohnerin verletzt – Katze verstirbt in der Wohnung

Die Mieterin der betroffenen Wohnung atmete Rauchgas ein und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für ihre Katze kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie konnte nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden.

Nachlöscharbeiten dauern bis in den Abend an

Gegen 15:30 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Dennoch begannen anschließend aufwendige Nachlöscharbeiten, um verbleibende Glutnester zu beseitigen. Dazu wurden Teile des Daches abgedeckt, um mit Wärmebildkameras mögliche versteckte Brandherde aufzuspüren. Auch Drohnen wurden eingesetzt, um sich aus der Luft einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

Bis 17:30 Uhr war ein Großteil der Einsatzkräfte abgerückt. Ein Löschzug und eine Ortsfeuerwehr blieben weiterhin vor Ort, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht erneut aufflammt.

Gebäude unbewohnbar – Ermittlungen zur Brandursache laufen

Das betroffene Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Mieter müssen sich um Ersatzunterkünfte kümmern. Die Wohnungen in den Nachbarhäusern sind nach ersten Einschätzungen weiterhin bewohnbar.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch unklar. Auch die Schadenshöhe konnte bislang nicht beziffert werden.

Die Feuerwehr Hannover war mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, Kräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie diversen Spezial- und Führungsfahrzeugen im Einsatz. Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte an der Bekämpfung des Feuers beteiligt.

  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240504
    Auch von der Rückseite wurde der Dachstuhlbrand mit einer Drehleiter bekämpft. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240530
    Bei dem Einsatz kamen auch zwei Drohnen zur Begutachtung des Daches und Brandnestern zum Einsatz. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240533
    Die Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr wurde wegen der Alarmstufe 3 im Bauweg aufgebaut. © Bernd Günther
  • Dachstuhlbrand
    Gleich drei Drehleitern wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240519
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240522
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240525
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240517
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240494
    Das Feuer hatte sich von der Dachgeschoßwohnung auf die Dachkonstruktion ausgebreitet. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240498
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther
  • Großeinsatz in Badenstedter Straße: Dachstuhl in Flammen – BGPress 1240503
    Am Sonntag brach in der Badenstedter Straße in Hannover-Linden ein Wohnungs- und Dachstuhlbrand aus. Die Feuerwehr war mit drei Drehleitern und einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. © Bernd Günther

Opernplatz Demo

Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus

8. Februar 2025/in Hannover

„Omas gegen Rechts“ mobilisieren bundesweit zehntausende Menschen.

HANNOVER (redu). Am Samstag, dem 8. Februar 2025, versammelten sich rund 24.000 Menschen in Hannover zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus. Die Initiative „Omas gegen Rechts“ hatte zu dem Protest aufgerufen, der Teil eines bundesweiten Aktionstages war. Auch in anderen deutschen Städten fanden Kundgebungen und Menschenketten statt.

Nach dem ersten Treffen vor dem Hauptbahnhof versammelten sich die Demonstrierenden auf dem Opernplatz zu einer zentralen Kundgebung.

Pistorius warnt vor politischem Rechtsruck

Ein prominenter Redner der Veranstaltung war Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Der frühere niedersächsische Innenminister bezeichnete die jüngsten Entwicklungen im Bundestag als „Tabubruch“ und rief dazu auf, demokratische Werte aktiv zu verteidigen. „Die Tür nach rechts außen muss geschlossen bleiben“, betonte er vor den Versammelten. Pistorius warnte davor, sich nur an Aktionstagen politisch zu engagieren, und forderte ein dauerhaftes Eintreten für die Demokratie.

Applaus für Oberbürgermeister Onay

Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen) richtete sich an die Demonstrierenden. In seiner Rede würdigte er das breite gesellschaftliche Engagement und betonte die Bedeutung einer starken demokratischen Zivilgesellschaft. Seine Worte fanden viel Zustimmung bei den Anwesenden und wurden mit Applaus bedacht.

Aufruf zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025

Die Organisatorinnen von „Omas gegen Rechts“ nutzten die Veranstaltung auch, um einen Wahlaufruf zu starten. Sie forderten dazu auf, bei der anstehenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025 demokratische Parteien zu wählen, um die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu bewahren.

Friedlicher Protest mit großer Beteiligung

Die Demonstration verlief nach Angaben der Polizei friedlich. Die hohe Teilnehmerzahl in Hannover unterstreicht das breite gesellschaftliche Engagement gegen rechtsextreme Tendenzen und für den Schutz demokratischer Werte.

  • Opernplatz Demo
    Der Opernplatz und die Innenstadt waren mit den rund 24.000 Demonstranten dicht an dicht gefüllt. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240448
    Die Organisation "Omas gegen Rechts" hatte für heute gegen den Rechtsruck und für mehr Demokratie in Hannover aufgerufen. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240460
    Die Organisation "Omas gegen Rechts" hatte für heute gegen den Rechtsruck und für mehr Demokratie in Hannover aufgerufen. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240470
    Oberbürgermeister Belit Onay richtet sich an die mehr als 20.000 Anwesenden bei der Kundgebung gegen Rechts. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240435
    Die Polizei verhindert Übergriff einer kleinen Gruppe von Demonstraten auf den AfD-Stand am Kröpcke in Hannover. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240400
    Die Organisation "Omas gegen Rechts" hatte für heute gegen den Rechtsruck und für mehr Demokratie in Hannover aufgerufen. © Bernd Günther
  • Hannover: 24.000 Menschen demonstrieren gegen Rechtsextremismus – BGPress 1240411
    Polizeikräfte schützen den Stand der AfD am Kröpcke vor möglichen Übergriffen. © Bernd Günther
  • Polizei Demo
    Die Polizei verhindert Übergriff einer kleinen Gruppe von Demonstraten auf den AfD-Stand am Kröpcke in Hannover. © Bernd Günther
Warnstreik

ÜSTRA-Streik am 11. Februar: Bus- und Bahnverkehr lahmgelegt

6. Februar 2025/in Region Hannover, Hannover

Gewerkschaft ver.di kündigt ganztägigen Streik an.

HANNOVER (redu). Am Dienstag, den 11. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste der ÜSTRA auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat für diesen Tag einen ganztägigen Streik angekündigt. Busse und Bahnen der ÜSTRA werden den Betrieb von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr) bis zum Betriebsschluss einstellen.

Der Streik betrifft das gesamte Stadtbahnnetz sowie zahlreiche Buslinien der ÜSTRA. Konkret fallen alle Stadtbahnlinien (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17) sowie zahlreiche Buslinien aus. Dazu gehören unter anderem die Linien 100/200, 120, 121, 125, 126, 128, 130, 134, 136, 137, 253, 330, 345, 363, 371, 372, 373, 390, 450, 470, 610/611, 616, 631 und 800.

Welche Alternativen gibt es?

Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Wer also auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann diese Alternativen nutzen. Das On-Demand-Angebot sprinti steht ebenfalls zur Verfügung, könnte jedoch durch eine erhöhte Nachfrage überlastet sein. Auch das Fahrradverleihsystem sprintRad bleibt betriebsbereit und bietet eine weitere Option für die Fortbewegung.

Eingeschränkter regiobus-Betrieb

Die von der regiobus GmbH betriebenen Buslinien fahren planmäßig weiter. Allerdings gibt es eine Ausnahme: 182 regiobus-Fahrten, die von ÜSTRA Reisen durchgeführt werden, entfallen ebenfalls. Eine vollständige Liste der betroffenen Fahrten wurde von der ÜSTRA veröffentlicht.

ÜSTRA bittet um Verständnis

Die ÜSTRA empfiehlt ihren Fahrgästen, sich rechtzeitig über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. In einer Mitteilung äußerte das Unternehmen Bedauern über die Unannehmlichkeiten, die durch den Streik entstehen.

Gecko

Neue Geckos im Zoo Hannover: Bunte Botschafter des Artenschutzes

4. Februar 2025/in Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover zeigt zwei seltene Gecko-Arten im Urwaldhaus.

HANNOVER (redu). Im Erlebnis-Zoo Hannover gibt es zwei neue, farbenprächtige Bewohner: den Himmelblauen Zwergtaggecko und den Mauritius-Taggecko. Beide Arten sind stark bedroht. Der Zoo engagiert sich für ihren Schutz und unterstützt ein Wiederaufforstungsprojekt in Tansania.

Der Himmelblaue Zwergtaggecko (Lygodactylus williamsi) besticht durch sein leuchtend blaues Schuppenkleid mit schwarzen Streifen, während der Mauritius-Taggecko (Phelsuma guimbeaui) mit gelben Punkten auf grünlich-blauer Haut beeindruckt. Im Urwaldhaus des Erlebnis-Zoos können Besucher die seltenen Reptilien nun aus nächster Nähe beobachten.

Geckos in Gefahr – Zoo engagiert sich für Schutzmaßnahmen

Beide Gecko-Arten sind stark bedroht. Die Himmelblauen Zwergtaggeckos leben ausschließlich in zwei Regenwaldgebieten in Tansania und sind auf die Pandanuspalme als Lebensraum angewiesen. Durch Abholzung und Waldbrände schrumpft ihr Habitat. Der Erlebnis-Zoo unterstützt daher das Kimboza-Forest-Gecko-Projekt, das Wilderei bekämpft, Brandflächen wiederaufforstet und Waldschutzmaßnahmen fördert.

Seit 2023 wurden bereits 1.800 einheimische Bäume gepflanzt, darunter die für die Geckos lebenswichtige Pandanuspalme. Auch für den Mauritius-Taggecko, dessen Lebensraum zunehmend verschwindet, werden Schutzmaßnahmen diskutiert.

Neue Terrarien bieten optimale Bedingungen

Dank einer Spende des Vereins der Zoofreunde Hannover e.V. in Höhe von 8.000 Euro wurden neue Terrarien im Urwaldhaus errichtet. Diese bieten den Geckos optimale Bedingungen mit angepasster Beleuchtung und Temperatur. Besucher können sich dort über die Tiere und die Schutzmaßnahmen informieren.

„Mit der Haltung und Zucht dieser bedrohten Arten leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz“, erklärt Tierpfleger Frank Wilhelms. Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt sich so aktiv für den Erhalt der faszinierenden Reptilien ein.

Kirchentag

Kirchentag 2025: Hannover bereitet sich auf Großereignis vor

1. Februar 2025/in Hannover

Vom 30. April bis 4. Mai wird Hannover zum Zentrum des Kirchentags. – Detailliertes Programm im Anhang

HANNOVER (redu). In genau 100 Tagen startet der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hannover. Vom 30. April bis 4. Mai 2025 werden tausende Gäste erwartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am 28. Januar wurde das offizielle Programm vorgestellt.

Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund betonte die Bedeutung der Veranstaltung: „Keine Demokratie funktioniert im Aggressionsmodus. Sie muss jeden Tag aktiv gelebt werden.“ Unter dem Motto „#mutig – stark – beherzt“ (1 Kor 16, 13-14) lädt der Kirchentag zu Begegnung und Diskussion ein.

Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sieht dem Großereignis mit Vorfreude entgegen. Die Stadt werde inhaltliche Impulse setzen und erlebe bereits jetzt eine positive Wirkung auf die Stadtgesellschaft.

Zur Einstimmung auf die heiße Vorbereitungsphase lud der Kirchenkreis Hannover wichtige Partner und Unterstützer in die Marktkirche ein. Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes hob ein besonderes Projekt hervor: ein Vesperkirchenzelt vor dem Bahnhof, in dem Wohnungslose, Arme und Wohlhabende gemeinsam essen können.

Mit 1500 Veranstaltungen zu gesellschaftlichen, politischen und religiösen Themen wird der Kirchentag 2025 zu einem der größten Treffen dieser Art in Deutschland.

Stadtbahn zum Kirchentag

Bahn der ÜSTRA mit der Kampagne des Kirchentages in Hannover © Kirchentag / M.Will

Damit die erwarteten 100.000 Gäste des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags mobil bleiben, wurde ein Kombiticketvertrag mit dem Großraum-Verkehr Hannover (GVH) abgeschlossen. Das Ticket berechtigt zur Nutzung des ÖPNV in den Zonen A, B und C der Region Hannover.

Der Ticketverkauf läuft bereits. Über kirchentag.de/tickets sind 5-Tage-Tickets sowie Tagestickets und Sonderkonditionen für bestimmte Gruppen erhältlich.

Zusätzlich steht das Fahrradleihsystem SprintRad mit 1.100 Rädern an 400 Standorten zur Verfügung. Mit einem Rabattcode sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos. Helfende profitieren sogar über den Kirchentag hinaus von der kostenfreien Nutzung.

Um Besucherströme zu entzerren, wurde eine abgestimmte Besuchendenlenkung erarbeitet. Die ÜSTRA stockt ihre Kapazitäten auf und passt den Fahrbetrieb flexibel an. Eine speziell gestaltete Kirchentags-Stadtbahn mit dem Motto „mutig – stark – beherzt“ wird bereits ab dem 24. Januar im Stadtbild präsent sein.

Kirchentags-Vorständin Janine Rolfsmeyer hebt die Bedeutung der Kooperation hervor: „Nachhaltige Mobilität ist für uns essenziell. Kombiticket und SprintRad erleichtern den Zugang zu unseren Veranstaltungen.“

 

Das Programm im Detail

Wichtiger Hinweis: Immer auf dem aktuellen Stand ist das Programm jedoch nur im Web und in der Kirchentag-App

 

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