BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Triptychon Marktkirche

Triptychon in Marktkirche verbindet Kunst, Religion und Wissenschaft

30. Januar 2025/in Hannover

Kirche zeigt 2025 ein 1.200-Quadratmeter-Kunstwerk von Sebastian Peetz.

HANNOVER (redu). Die Marktkirche Hannover setzt ein Zeichen für den Dialog zwischen Kunst, Glauben und Wissenschaft. 2025 wird dort ein monumentales Triptychon des Künstlers Sebastian Peetz präsentiert. Mit 1.200 Quadratmetern Fläche greift das Kunstwerk zentrale Fragen zur Schöpfung, Religion und wissenschaftlicher Gegenwart auf.

Kunstprojekt bleibt trotz Kulturhauptstadt-Absage bestehen

Obwohl Hannover nicht zur Kulturhauptstadt Europas 2025 gewählt wurde, hält die Marktkirche an einem zentralen Vorhaben aus der damaligen Bewerbung fest. Bereits 2020 war angekündigt worden, dass die evangelischen City-Kirchen in Hannover ihre Räume für Kunstprojekte öffnen. Die Marktkirche realisiert dies nun mit dem großflächigen Triptychon, das als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, Kirche und Stadtgesellschaft dienen soll.

Drei Werke – drei Themen

Das Triptychon besteht aus drei großformatigen Werken:

  1. „Leben Jesu“ – Eine Darstellung christlicher Geschichte im Spiegel der Gegenwart.
  2. „Paradies“ – Eine Reflexion über Schöpfung und menschliches Dasein.
  3. „Exitus Genesis“ – Ein künstlerischer Dialog zwischen Glaube, Wissenschaft und Zukunftsfragen.

Durch die monumentale Darstellung wird die Kirche selbst zu einer Plattform des Austauschs, die über religiöse Grenzen hinaus Menschen zur Reflexion einlädt.

Triptychon in Marktkirche verbindet Kunst, Religion und Wissenschaft – BGPress 1240299

Das rund 1.200 qm große Triptychon von Sebastian Peetz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Marktkirche als Ort des Dialogs

Pastor Marc Blessing betont die Bedeutung des Projekts für die Stadtgesellschaft: „Das Triptychon ist ein lebendiges Symbol dafür, dass Kunst, Religion und Wissenschaft nicht getrennt voneinander existieren, sondern sich gegenseitig befragen und inspirieren.“ Die Marktkirche wolle mit diesem Werk nicht nur ein Zeichen für künstlerische und religiöse Offenheit setzen, sondern auch aktiv den gesellschaftlichen Diskurs fördern.

Ein Höhepunkt des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Parallel zur Präsentation des Triptychons wird Hannover 2025 Gastgeber des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags sein. Mehr als 100.000 Gäste aus aller Welt werden in der Stadt erwartet. Die Marktkirche wird mit dem Triptychon einen kulturellen und spirituellen Ankerpunkt für die Veranstaltungen bieten.

Kunst für alle – unabhängig von Religion und Herkunft

Das Triptychon versteht sich als offenes Kunstwerk für alle Menschen – unabhängig von Glauben, Herkunft oder Lebenswelt. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Verbindung zwischen Kunst und Religion neu zu denken. Das Projekt wurde durch die Unterstützung der VGH, der Sparkasse und DIAKOVERE ermöglicht.

Dachgeschossbrand

Dachgeschossbrand in Stöcken: Feuerwehr verhindert Ausbreitung

29. Januar 2025/in Hannover

Feuer in Mehrfamilienhaus: Bewohner retten sich rechtzeitig.

HANNOVER (redu). In der Nacht zu Mittwoch ist im Stadtteil Stöcken ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude verhindern. Verletzt wurde niemand, der betroffene Wohnbereich bleibt jedoch unbewohnbar.

Ein piepender Rauchwarnmelder weckte gegen 2:00 Uhr eine 22-jährige Mieterin in der Straße An der Oberen Marsch. Sie alarmierte die Feuerwehr, nachdem sie Brandgeruch wahrgenommen hatte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 2 standen bereits Flammen aus einem Fenster im Dachgeschoss.

Die Feuerwehr forderte umgehend Verstärkung an. Mit mehreren Trupps und zwei Drehleitern wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Bewohner des betroffenen Hauses sowie des angrenzenden Gebäudes konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen und wurden durch Polizei und Rettungsdienst betreut. Entgegen ersten Meldungen gab es keine Verletzten.

Zur Kontrolle möglicher Glutnester mussten Deckenverkleidungen und Teile des Daches geöffnet werden. Dabei kamen eine Wärmebildkamera und eine Drohne zum Einsatz. Der betroffene Wohnbereich wurde stromlos geschaltet und bleibt bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Mieterin kommt vorübergehend bei einer Freundin unter.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bis etwa 4:30 Uhr im Einsatz.

ELW Berufsfeuerwehr

E-Bike-Akku verursacht Wohnungsbrand in Hannover

28. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet Bewohnerin und Katze aus brennender Wohnung.

HANNOVER (redu). Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Rühmkorffstraße in Hannover-List hat am Dienstagnachmittag zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt. Der Akku eines E-Bikes geriet in einer Wohnung in Brand und verursachte erheblichen Schaden.

Am Dienstagnachmittag, dem 28. Januar 2025, wurde die Feuerwehr Hannover gegen 16:40 Uhr zu einem Brand in die Rühmkorffstraße gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache fing der Akku eines E-Bikes in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses Feuer.

Der Brand griff schnell auf das Mobiliar im Flur der Einzimmerwohnung über. Die 27-jährige Mieterin bemerkte den Brandgeruch rechtzeitig und konnte sich selbst ins Freie retten. Sie wurde jedoch mit einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Einsatzkräfte retteten auch die Katze der Mieterin unverletzt aus der Wohnung. Anschließend wurde ein Drucklüfter eingesetzt, um den Brandrauch aus der Wohnung zu entfernen.

Die Einzimmerwohnung ist durch das Feuer erheblich beschädigt und vorerst unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Andere Wohnungen des Gebäudes blieben unversehrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Am Einsatz waren 30 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Der Einsatz war gegen 17:40 Uhr abgeschlossen.

Logistik für den Katastrophenschutz

Zukunftsprojekt: Neue Feuerwache und Kompetenzzentrum in Hannover

27. Januar 2025/in Hannover

Standort Bornum soll zentrale Aufgaben für Katastrophenschutz übernehmen.

HANNOVER (redu). Die Landeshauptstadt Hannover plant den Neubau der Feuer- und Rettungswache 4 (FRW 4) im Stadtteil Bornum. Der Standort soll nicht nur modernisiert, sondern mit einem Katastrophenschutz-Kompetenzzentrum erweitert werden. Ein politischer Grundsatzbeschluss wird bis Sommer 2025 erwartet.

Die Feuer- und Rettungswache 4 (FRW 4) in Hannover-Bornum steht vor einer umfassenden Modernisierung. Die Stadt plant, das bestehende, in die Jahre gekommene Gebäude an der Nenndorfer Chaussee durch einen Neubau zu ersetzen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Infrastruktur für den Brandschutz und den Rettungsdienst zu schaffen. Der Standort Bornum ist von zentraler Bedeutung, da von dort nicht nur ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, sondern auch Rettungsdiensteinsätze sowie spezialisierte Wasser- und Tierrettungen koordiniert werden. Zudem sind die Freiwilligen Feuerwehren Bornum und Ricklingen sowie ein zentrales Materiallager am Standort untergebracht.

Neben dem Neubau der Hauptwache sind zusätzliche Projekte geplant, darunter moderne Feuerwehrhäuser für die Ortswehren Bornum und Ricklingen, ein erweitertes Logistik- und Servicezentrum sowie ein sogenanntes Brandhaus. Letzteres soll für die Aus- und Weiterbildung von Feuerwehrkräften genutzt werden, um die Anforderungen an moderne Rettungseinsätze noch besser zu erfüllen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Planungen könnte ein Katastrophenschutz-Kompetenzzentrum sein, das derzeit in Langenhagen angemietet ist. Durch die Verlagerung an den Standort Bornum sollen Synergien geschaffen und Abläufe optimiert werden. Hannovers Erster Stadtrat sowie Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe erklärt dazu: „Die Gebäude der Feuer- und Rettungswache 4 erfüllen nicht mehr die heutigen Anforderungen. Mit dem Neubau schaffen wir moderne Arbeits- und Einsatzbedingungen und sichern die Zukunftsfähigkeit des Standorts.“

Ursprungsidee verworfen

Noch 2022 hatten Stadt und Region Hannover über ein gemeinsames Feuerwehrzentrum in Bornum verhandelt. Hintergrund war der Sanierungsbedarf sowohl der FRW 4 als auch der Feuertechnischen Zentrale (FTZ) der Region Hannover in Ronnenberg. Eine Machbarkeitsstudie von 2023 bestätigte die Umsetzbarkeit dieses Vorhabens, jedoch verfolgte die Region ab 2024 eine eigene Neubauoption in Ronnenberg. Angesichts dieser Entwicklung entschied sich die Stadt Hannover im Sommer 2024, eigene Pläne für den Standort Bornum zu entwickeln.

Christoph Bahlmann, Fachbereichsleiter der Feuerwehr Hannover, bedauert zwar, dass eine Kooperation mit der Region nicht zustande kam, ist jedoch zuversichtlich, dass die neuen Pläne die notwendige Infrastruktur bereitstellen werden: „Die Herausforderungen im Brandschutz, Bevölkerungsschutz und Zivilschutz machen es notwendig, auf höchstem Niveau zu planen. Wir wären diese Aufgaben gerne in einem gemeinsamen Feuerwehrzentrum mit der Region Hannover angegangen, konzentrieren uns nun aber auf den Ausbau unserer eigenen Strukturen.“

Zukunftsprojekt: Neue Feuerwache und Kompetenzzentrum in Hannover – von der Ohe

Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Politischer Beschluss bis Sommer 2025

Die Planungen sollen bis Sommer 2025 abgeschlossen sein, sodass die politischen Gremien über einen Grundsatzbeschluss für das Projekt entscheiden können. Dezernent von der Ohe betont, dass das Projekt keine Verzögerungen erfahren soll: „Wir schaffen eine hervorragende Lösung für unsere Berufs- und Freiwilligenfeuerwehren in Bornum und Ricklingen.“ Das geplante Zentrum wird nicht nur den südwestlichen Stadtteilen Hannovers, sondern der gesamten Stadt zugutekommen.

Boris Pistorius

Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt

26. Januar 2025/in Hannover

Bundeswehr und Hilfsorganisationen vor neuen Herausforderungen.

HANNOVER (redu). Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Zusammenarbeit von Bundeswehr und Hilfsorganisationen. In Hannover sprach er mit Vertretern der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Deutschen Roten Kreuzes über gemeinsame Strategien zur Krisenbewältigung und zur Stärkung der zivilen Verteidigung.

Angesichts wachsender Herausforderungen wie Naturkatastrophen durch den Klimawandel und internationaler Konflikte fordert Verteidigungsminister Boris Pistorius eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und zivilen Hilfsorganisationen. In einer Veranstaltung in Hannover betonte er die Bedeutung eines „gemeinsamen Risikomanagements“ und einer „integrierten Gesamtverteidigung“, um Deutschlands Krisenmanagement zukunftssicher zu gestalten.

Vor rund 200 Teilnehmenden, darunter Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung, sprach Pistorius die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte an. „35 Jahre ohne Bedrohungsszenarien haben uns dazu verleitet, in Verteidigung und Zivilschutz zu wenig zu investieren“, erklärte der Minister. Die aktuellen Entwicklungen, wie der Krieg in der Ukraine und hybride Bedrohungen durch Russland, machten eine schnelle und umfassende Reaktion erforderlich.

Die Rolle der Hilfsorganisationen
Thorsten Ernst, Bundesbeauftragter der Johanniter-Unfall-Hilfe für die zivil-militärische Zusammenarbeit, hob die Einsatzfähigkeit der Hilfsorganisationen hervor. „Wir sind Profis in der Ersten Hilfe, Betreuung und Verpflegung und können schnell und effektiv handeln.“ Gleichzeitig wies er auf die Notwendigkeit hin, diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Prof. Dr. Stefan Birkner, Vizepräsident des DRK der Region Hannover, forderte eine klare Definition der Zuständigkeiten: „Die Hilfsorganisationen müssen ihre Rollen genau klären. Wer übernimmt welche Aufgaben in welchen Krisensituationen? Diese Fragen müssen wir dringend beantworten.“

Die Basis des deutschen Bevölkerungsschutzes ruht derzeit auf den Schultern von Ehrenamtlichen. Freiwillige Helferinnen und Helfer leisten einen unschätzbaren Beitrag – ob bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) oder dem Malteser Hilfsdienst (MHD). Ebenso spielen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) eine zentrale Rolle. Doch die wachsenden Herausforderungen der Gegenwart bringen dieses System an seine Grenzen.

Finanzierung und gemeinsame Schulungen
Pistorius stellte klar, dass die Stärkung der Bundeswehr auch die Einbindung und Unterstützung der Hilfsorganisationen umfassen müsse. Dies erfordere nicht nur bessere finanzielle Ausstattung, sondern auch eine engere Vernetzung und regelmäßige gemeinsame Übungen. Vertreter der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Deutschen Roten Kreuzes bekräftigten dies: „Eine effektive Zusammenarbeit kann nur durch intensives Kennenlernen, gemeinsame Ausbildungen und kontinuierliche Übung erreicht werden.“

Ehrenamt und Bildung stärken
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung des Ehrenamts, das eine zentrale Rolle im deutschen Krisenmanagement spielt. Pistorius lobte das starke Fundament ehrenamtlichen Engagements, forderte aber gleichzeitig, mehr Menschen für diesen Dienst zu gewinnen. Thorsten Ernst plädierte dafür, das Thema Zivilschutz frühzeitig in die Bildung zu integrieren. „Erste-Hilfe-Kenntnisse und Selbstschutz sollten bereits in Schulen gelehrt werden. Das stärkt nicht nur das individuelle Sicherheitsgefühl, sondern auch die Resilienz der gesamten Gesellschaft.“

Gemeinsames Ziel: Eine starke zivile Verteidigung
Zum Abschluss der Veranstaltung richtete der Bundestagsabgeordnete und Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V. Adis Ahmetovic seinen Dank an die ehrenamtlichen Helfer. „Ihr Einsatz ist ein entscheidender Faktor für unser Land. In Krisen zeigt sich die Stärke einer Gesellschaft – durch Solidarität und Zusammenarbeit.“

Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen machte Pistorius deutlich, dass nur eine integrierte Strategie aus militärischer und ziviler Verteidigung eine verlässliche Krisenbewältigung ermöglichen könne.

  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240228
    Der Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V. Adis Ahmetovic betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes in der Zivilen Verteidigung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240211
    Podiumsdiskussion Mit (v.r.) Prof. Dr. Stefan Birkner (DRK) und Thorsten Ernst (JUH). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240224
    Der Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V. Adis Ahmetovic setzt sich für das Ehren- und Hauptamt der Hilfsorganisationen ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240209
    Der Konventionsbeauftragte und Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V. Prof. Dr. Stefan Birkner bei der Podiumsdiskusion © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240217
    Viele Vertreter der unterschiedlichen Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD und DLRG) sowie von Feuerwehr und THW folgten der Rede von Bundesminister der Verteidigung Boris Pistoris in Hannover. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240206
    Der Bundesbeauftragte der JUH für Zivil-Militärische Zusammenarbeit Thorsten Ernst © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240169
    Bundesverteidgungsminister Boris Pistorius wünscht ein deutliches Zusammenwachen des Katastrophenschutzes und des Zivilschutzes zu einem einheitlichen Bevölkerungsschutz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Boris Pistorius
    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius unterstreicht die Herausforderungen der Zivilen Verteidigung für die Zukunft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240147
    Vertreter vieler Hilfsorganisationen nahmen interessiert an der Veranstaltung zum Thema "Zivile Verteidigung: Herausforderungen für die Zukunft" teil. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240166
    Michael Homann (Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter und Dienststellenleiter) begrüßt die Gäste bei der Veranstaltung "Zivile Verteidigung: Herausforderungen für die Zukunft" in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240159
    (v.l.) Anton Verschaeren (Vorstand des DRK-Region Hannover e.V.), Thorsten Ernst (Bundesbeauftragter der JUH für Zivil-Militärische Zusammenarbeit), Boris Pistoris (Bundesminister für Verteidigung), Prof. Dr. Stefan Birkner (Konventionsbeauftragter und Vizepräsident des DRK-Region Hannover e.V.) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240122
    Die Bühne der Veranstaltung "Zivile Verteidigung: Herausforderungen für die Zukunft" bei den Johanniter in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Verteidigungsminister fordert Stärkung von Zivilschutz und Ehrenamt – BGPress 1240124
    (v.l.) Anton Verschaeren (Vorstand des DRK-Region Hannover e.V.) und Michael Homann (Mitglied im Regionalvorstand JUH und Dienststellenleiter) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Rotes Bank

„Rote Bank“ in Kleefeld: Symbol gegen häusliche Gewalt

25. Januar 2025/in Hannover

Mit „La Panchina Rossa“ wird häusliche Gewalt sichtbarer gemacht.

HANNOVER (redu). In Hannover-Kleefeld wurde eine „Rote Bank“ als Symbol gegen häusliche Gewalt aufgestellt. Das Projekt, ursprünglich aus Italien stammend, zielt auf Sensibilisierung und konkrete Hilfsangebote ab.

Eine neue „Rote Bank“ wurde an der Ecke Kirchröder Straße/Uhlhornstraße im Stadtbezirk Kleefeld installiert. Die Aktion ist Teil des Projekts „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“, das 2021 vom Kommunalen Präventionsrat (KPR) der Landeshauptstadt Hannover ins Leben gerufen wurde. Ziel der Initiative ist es, auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und Betroffene zu unterstützen.

An der Bank befinden sich Notfallnummern, die von Hilfesuchenden genutzt werden können. Seit Kurzem wurden die Bänke zusätzlich mit taktilen Plaketten für sehbehinderte Menschen ausgestattet. Bereits Ende 2022 wurden ähnliche Bänke an vier Standorten in Hannovers Innenstadt aufgestellt.

Rote Bank

Wichtige Rufnummern enthält eine Plakette an der Roten Bank © Matthias Falk

Die Installation der Bank in Kleefeld erfolgte im Rahmen des Aktionstages „Buchholz-Kleefeld ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserem Stadtbezirk“. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirksrat, dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Hannover und weiteren Beteiligten organisiert. Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman betonte die Wichtigkeit der Präventionsarbeit und sprach von einem Zeichen, das Mut machen solle, häusliche Gewalt anzusprechen.

Die Polizeipräsidentin von Hannover, Gwendolin von der Osten, hob hervor, dass häusliche Gewalt keine Privatsache sei und nicht toleriert werden dürfe. Thomas Hermann, Vorsitzender des KPR Hannover, lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat Buchholz-Kleefeld und bezeichnete die Bänke als „nachhaltiges Zeichen für Zivilcourage“.

Das Projekt zeigt, wie Stadt und Präventionsteams gemeinsam öffentliche Aufmerksamkeit schaffen, während sie Betroffenen konkrete Unterstützung bieten. Informationen zu weiteren Hilfsangeboten finden sich auf dem Stadtbezirksportal unter www.hannover.de/stadtbezirke.

ÜSTRA TW4000

ÜSTRA bestellt 17 neue Stadtbahnen mit Landesförderung

23. Januar 2025/in Hannover

Neue TW 4000: Hannover stärkt den Nahverkehr.

HANNOVER (redu). Die Region Hannover treibt die Verkehrswende weiter voran. Mit Unterstützung des Landes Niedersachsen können 17 weitere TW-4000-Stadtbahnen für die ÜSTRA angeschafft werden.

Die ÜSTRA in Hannover setzt die Modernisierung ihrer Stadtbahnflotte fort. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat grünes Licht für die Bestellung von 17 weiteren Wagen des neuen Typs TW 4000 gegeben. Die Anschaffung wird mit 16 Millionen Euro von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) gefördert. Insgesamt plant das Land im Jahr 2025, rund 168 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren.

Regionspräsident Steffen Krach begrüßt die Förderung und betont die Bedeutung eines kontinuierlichen und gemeinsamen Engagements für die Verkehrswende. Laut Denise Hain, Vorständin Betrieb und Personal der ÜSTRA, sollen die neuen Bahnen bis 2027/2028 alte Fahrzeuge vom Typ TW 6000 ersetzen. Die TW 4000 werden mit technischen Innovationen ausgestattet sein, die höhere Sicherheits- und Komfortstandards setzen.

Die ersten 42 Bahnen dieses Typs hatte die ÜSTRA bereits 2023 bestellt. Der erste TW 4000 soll im Herbst 2026 geliefert werden. Der spanische Hersteller CAF ist für die Produktion zuständig. Weitere Bestellungen könnten ab 2024 erfolgen, sofern die Finanzlage es erlaubt.

Zusätzlich zu den Stadtbahnen werden auch Hochbahnsteige und Bushaltestellen in der Region modernisiert. Projekte wie die Umsteigeanlage Hannover-Waldhausen und mehrere Gleiserneuerungen profitieren ebenfalls von der Förderung. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz hob hervor, dass die Mittel des Landes entscheidend für die Barrierefreiheit und den Erhalt des hohen Standards im hannoverschen Nahverkehr seien.

Tiny Forest

Tiny Forest für Hannover: Nachhaltiges Grün in Vahrenwald

22. Januar 2025/in Hannover

Ökologisches Projekt verwandelt 1.500 m² Fläche in artenreichen Wald.

HANNOVER (redu). In Vahrenwald entsteht das erste „Mini-Wäldchen“ Hannovers. Auf 1.500 m² wird ein Tiny Forest nach der Methode des japanischen Ökologen Akira Miyawaki gepflanzt, um Klimaresistenz und Artenvielfalt in die Stadt zu bringen.

Hannover, bekannt als „Stadt der Gärten“, erweitert sein grünes Profil: In Vahrenwald wird eine wenig genutzte Grünfläche an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße in ein „Mini-Wäldchen“ umgestaltet. Ziel ist es, eine ökologische Aufwertung zu schaffen, die die Umgebung klimafreundlicher gestaltet und die Lebensqualität erhöht.

Das Konzept basiert auf der „Miyawaki-Methode“, die eine dichte und artenreiche Pflanzung auf kleiner Fläche ermöglicht. In nur 25 bis 30 Jahren entwickelt sich so ein voll funktionsfähiges Waldökosystem – ein Prozess, der in der Natur normalerweise Jahrhunderte dauert. Hannovers „Mini-Wäldchen“ wird mit über 30 heimischen und klimaresistenten Baum- und Straucharten bepflanzt, darunter Eiche, Esche und Vogelkirsche sowie Hopfenbuche und Ölweide.

Das Projekt wurde vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover geplant und folgt einem Vorschlag aus dem Stadtbezirksrat Vahrenwald-List. Bereits begonnen haben die Bodenarbeiten, die Pflanzung soll im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein.

Tiny Forests, die 2016 in Europa eingeführt wurden, sind vor allem in den Niederlanden und Belgien verbreitet. In Deutschland wurde das Konzept ab 2019 umgesetzt. Hannovers erstes Tiny Forest ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige und klimaresiliente Stadtgestaltung.

Photovoitaikanlage im Erlebnis-Zoo Hannover

Neue Photovoltaikanlage für Hannovers Zoo

22. Januar 2025/in Hannover

Solaranlage erzeugt jährlich 548.000 kWh Strom für den Eigenverbrauch des Erlebnis-Zoo Hannover.

HANNOVER (redu). Der Erlebnis-Zoo Hannover hat eine moderne Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Solaranlage auf dem Parkdeck produziert jährlich 548.000 kWh Strom und spart über 257 Tonnen CO2.

Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt ein deutliches Zeichen für nachhaltige Energieversorgung. Auf dem Parkdeck des Zoos wurde eine 3.000 m² große Photovoltaikanlage installiert. Die 1.604 Solarmodule erzeugen jährlich rund 548.000 kWh Strom, der vollständig für den Eigenverbrauch genutzt wird. Damit werden über 257 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Die offizielle Inbetriebnahme der Anlage fand am heutigen Tag statt. „Mit diesem Vorzeigeprojekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region Hannover“, betonte Jens Palandt, erster Regionsrat.

Errichtet wurde die Solaranlage von der Wolfsburger CSAE GmbH innerhalb von nur vier Wochen. „Unser Team hat die Installation schneller als geplant abgeschlossen“, erklärte Geschäftsführer Caner Durgut. Insgesamt wurden 36 Kilometer Solarleitungen verlegt, um den Strom über den Mittelspannungsring des Zoos zu verteilen.

Die Region Hannover unterstützte das Projekt mit einem Investitionszuschuss von 1,8 Millionen Euro. „Das Geld ist gut angelegt, denn die Anlage verbessert nicht nur die Umweltbilanz, sondern auch die Betriebsergebnisse des Zoos“, sagte Palandt.

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff bezeichnete die neue Anlage als „Meilenstein im Energiemanagement“ des Zoos. Seit der Einführung eines zertifizierten Energiemanagementsystems im Jahr 2016 konnte der Energieverbrauch des Zoos bereits um 37 % gesenkt werden. Weitere Solaranlagen auf dem Zoogelände sind in Planung, um die nachhaltige Energieversorgung weiter auszubauen.

Die enercity Netz GmbH unterstützte das Projekt mit der Errichtung von Schalt- und Transformationsstationen. „Eine sichere Energieversorgung ist entscheidend für den Betrieb des Zoos“, betonte Christiane Fraiss, Geschäftsführerin der enercity Netz GmbH.

Feuerwehr

Nächtliches Feuer legt Imbiss in Schutt und Asche

20. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude.

HANNOVER (redu). Ein nächtlicher Brand hat einen Grill-Imbiss an der Vahrenwalder Straße in Hannover weitgehend zerstört. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf Nachbargebäude verhindert werden. Die Ursache ist noch unklar.

Ein Brand in einem Grill-Imbiss an der Vahrenwalder Straße in Hannover hat in der Nacht zum Montag erheblichen Schaden angerichtet. Ein Anrufer meldete gegen 03:00 Uhr Flammen und explosionsartige Geräusche. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Verkaufsraum bereits in Vollbrand, Flammen schlugen aus den Fenstern.

39 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren mit zehn Fahrzeugen bis 07:00 Uhr im Einsatz. Mit zwei C-Rohren konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Der Verkaufsraum des Imbisses brannte jedoch nahezu vollständig aus. Wegen tiefer Brandnester dauerten die Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden.

Während der Löscharbeiten musste die Vahrenwalder Straße zeitweise komplett gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden am Gebäude sowie an mehreren Fahrzeugen eines benachbarten Gebrauchtwagenhändlers ist noch nicht beziffert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Seite 45 von 192«‹4344454647›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Versuchter Totschlag in Hannover: 18-Jährige nach Axtangriff lebensgefährlich verletzt 27. Juni 2026
  • Feuerwehreinsatz A2: LKW der niederländischen Streitkräfte brennt bei Hannover 26. Juni 2026
  • Badeunfall am Parksee Lohne: Achtjähriger Junge stirbt nach vergeblichem Rettungsversuch in Isernhagen 26. Juni 2026
  • Schwerlastkontrolle bei Lehrte: Polizei untersagt 46 Fahrzeugen die Weiterfahrt 26. Juni 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
« Mai    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN