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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Großbrand Grundschule Beuthener Straße

Schulneubau nach Brand: Ausweichstandort ab 2027 geplant

9. Januar 2026/in Hannover

Stadt Hannover plant Übergangslösung für mehrere Jahre.

HANNOVER (redu) – Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße plant die Stadt einen Schulneubau nach Brand als Ausweichstandort in der Erythropelstraße. Der modulare Neubau soll ab Sommer 2027 bezogen werden und den Schulbetrieb für mehrere Jahre sichern.

Mit dem geplanten Neubau will die Stadt Hannover langfristige Planungssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte schaffen.

Der neue Standort liegt rund 500 Meter Luftlinie vom bisherigen Schulgelände entfernt. Die Stadt bringt das Vorhaben im Eilverfahren auf den Weg, um den betroffenen Kindern wieder einen verlässlichen, wohnortnahen Lernort zu ermöglichen. Der Schulneubau nach Brand ist als Modulbau konzipiert und soll ausreichend Platz für Unterricht, Ganztagsangebote und eine Mensa bieten.

Oberbürgermeister Belit Onay betont, Ziel sei es, schnell Planungssicherheit zu schaffen. Sportflächen sollen weiterhin am Standort Beuthener Straße genutzt werden. Die Kosten für den Neubau werden nach ersten Schätzungen mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.

Nachhaltige Übergangslösung

Stadtbaurat Thomas Vielhaber erklärte, dass der Modulbau über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren auch anderen sanierungsbedürftigen Schulen als Ausweichstandort dienen könne. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sprach von einer nachhaltigen Perspektive für die betroffenen Schülerinnen und Schüler im vertrauten Umfeld.

Übergang bis zum Neubau

Am ursprünglichen Standort Beuthener Straße haben die Abrissarbeiten bereits begonnen. Aula, Hauptflur und Sanitärbereiche wurden durch Brand und Löschwasser schwer beschädigt. Das Gebäude soll nun vollständig erneuert und erweitert werden, was voraussichtlich bis mindestens 2031 dauern wird.

Derzeit sind die Schülerinnen und Schüler an der Käthe-Paulus-Schule in Bemerode untergebracht. Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt. Zum kommenden Schuljahr wechselt der vierte Jahrgang an die Grundschule Kronsberg, die Schülerbeförderung bleibt organisiert.

Timberwölfe im Schnee

Zoo Winter: Erlebnis-Zoo Hannover zeigt sich im Schnee

9. Januar 2026/in Hannover

Schneelandschaft, aktive Tiere und freier Eintritt für Kinder.

HANNOVER (redu) – Der Zoo Winter verwandelt den Erlebnis-Zoo Hannover derzeit in eine verschneite Erlebnislandschaft. Am Sonntag, 11. Januar 2026, erhalten Kinder bis 16 Jahre freien Eintritt, während sich Tiere und Besucher gleichermaßen auf die winterlichen Bedingungen einstellen.

Der Winterbetrieb bietet seltene Tierbeobachtungen und macht den Zoobesuch auch in der kalten Jahreszeit für Familien besonders attraktiv.

Schon in den frühen Morgenstunden war das Zoo-Team im Einsatz, um Wege vom frisch gefallenen Schnee zu befreien und den sicheren Besuch der Anlagen zu ermöglichen. Die weißen Flocken verleihen dem Gelände eine besondere Atmosphäre, die den Zoo in eine ruhige Winterlandschaft verwandelt.

Am Sonntag lädt der Zoo Kinder bis 16 Jahre zum freien Eintritt ein. Die Buchung ist ausschließlich online möglich. Für Besucher stehen die Tore aktuell von Dienstag bis Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr offen. Auch die Zoo-Gastronomie bietet Gelegenheit zum Aufwärmen, unter anderem mit heißer Schokolade.

Tiere im Winteralltag

Viele Tierarten passen sich auf unterschiedliche Weise an die kalten Temperaturen an. Während Waschbären und Präriehunde ihre Höhlen bevorzugen, zeigen sich andere Tiere besonders aktiv. Timberwölfe, Rentiere und Ziegen nutzen den Schnee sichtbar für Bewegung und Erkundung.

Warme Rückzugsorte

Afrikanische Tierarten halten sich bei Kälte nur kurz im Freien auf und wechseln sich auf den Anlagen ab. Wärmelampen bieten Erdmännchen geschützte Plätze, während Flusspferde sich in ihren beheizten Innenbecken aufhalten. Winterharte Tiere wie Eisbären, Bisons und sibirische Tiger bleiben auch bei Minusgraden draußen.

Starke Einschränkungen im ÖPNV

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn

9. Januar 2026/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Bus- und Stadtbahnverkehr in Hannover stark eingeschränkt. – S-Bahn Hannover eingestellt.

HANNOVER – Die aktuelle Witterung führt am Freitagmorgen zu massiven Einschränkungen im Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnverkehr in der Region Hannover. Zahlreiche Linien sind eingestellt oder nur verkürzt unterwegs. Zusätzlich ist die Fahrplanauskunft wegen überlasteter Server zeitweise nicht erreichbar. Stand ist 09.01.2026, 09:22 Uhr.

Pendlerinnen und Pendler müssen sich in der Region Hannover auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen und alternative Wege einplanen.

Die Witterung beeinträchtigt den öffentlichen Nahverkehr in Hannover derzeit erheblich. Betroffen sind sowohl der Bus- als auch der Stadtbahn- und S-Bahnverkehr. Nach Angaben der ÜSTRA kommt es zu zahlreichen Ausfällen und verkürzten Linienwegen.

Im Busverkehr ist der Betrieb auf allen regiobus-Linien vollständig eingestellt. Auch die Ringlinie am Lindener Berg kann einen Streckenabschnitt nicht mehr befahren. Der On-Demand-Service sprinti ist bis mindestens 13 Uhr eingestellt. Weiterhin unterwegs sind die sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900, allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn – Bus im Winter cmm

Die Busse, wie hier in Langenhagen, hatten schwierige Fahrverhältnisse © Carl-Marcus Müller

Einschränkungen bei Stadtbahnen

Auch im Stadtbahnnetz gibt es gravierende Einschränkungen. Die Linie 1 fährt nur noch bis Gleidingen, in Heisede stehen mehrere Bahnen fest. Aus Sarstedt besteht derzeit keine Verbindung mehr in Richtung Hannover oder Langenhagen. Die Linie 17 ist vollständig eingestellt. Die Linie 10 verkehrt nur bis zur Brunnenstraße, die Linie 6 fährt von Messe Ost lediglich bis zum Königsworther Platz. Der Nordhafen ist aktuell nicht mehr abfahrbereit.

S-Bahnverkehr eingestellt

Auch der S-Bahnverkehr ist vollständig betroffen. Nach Mitteilung des Betreibers Transdev musste der gesamte S-Bahnverkehr witterungsbedingt eingestellt werden. Dies gilt ebenso für die ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehre, die aktuell ebenfalls nicht fahren.

Fahrplanauskunft eingeschränkt erreichbar

Zusätzlich zur angespannten Verkehrslage ist die digitale Fahrplanauskunft betroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sowohl die Webseite der ÜSTRA als auch die ÜSTRA-App zeitweise nicht erreichbar. Fahrgäste werden gebeten, sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen und aktuelle Durchsagen zu beachten.

Fern- und Schienenverkehr eingestellt

Auch der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist betroffen. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr bis mindestens heute Mittag vollständig eingestellt. Hannover als zentrales Drehkreuz im Norden Deutschlands kann damit aktuell nicht angefahren werden, der Fernverkehr in Norddeutschland ist unterbrochen.

Die Maßnahme sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende sowie Fahrzeuge zu schützen. Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Deutsche Bahn versorgt Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover werden sogenannte Aufenthaltszüge bereitgestellt.

Metronom im Schnee

© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Räumdienst

Hannover setzt Tausalzverbot wegen Glätte außer Kraft

8. Januar 2026/in Hannover

Stadt sieht außergewöhnliche Glättegefahr durch Frost und Schnee.

HANNOVER (redu) – Die Stadt Hannover setzt das grundsätzliche Tausalzverbot ab Freitag, 9. Januar, vorübergehend außer Kraft. Grund ist eine außergewöhnliche Wetterlage mit starkem Frost und Schneefall. Die zeitlich befristete Regelung gilt zunächst bis zum 23. Januar.

Mit der Maßnahme reagiert die Stadt auf eine erhöhte Glättegefahr. Ziel ist es, die Sicherheit von Fußgängern und Verkehrsteilnehmenden in einer extremen Winterphase zu gewährleisten.

Nach Angaben der Stadt hat der Wintereinbruch am vergangenen Wochenende bereits zu erheblichen Schneemengen geführt. Für die kommenden Tage werden erneut starker Schneefall und zweistellige Minusgrade erwartet. In Kombination mit vorhandenem Eis und Schnee entsteht laut Stadt eine Glättegefahr, der mit rein mechanischer Räumung nicht mehr sicher begegnet werden kann.

Das sonst geltende Tausalzverbot dient dem Schutz von Umwelt, Vegetation und Grundwasser. In der aktuellen Lage überwiege jedoch der Schutz von Leib und Leben, heißt es. Die Ausnahme erfolgt per Allgemeinverfügung und ist zeitlich begrenzt. Bürgerinnen und Bürger sollen Tausalz nur dort einsetzen, wo es zur unmittelbaren Gefahrenabwehr notwendig ist.

Oberbürgermeister Belit Onay verweist auf den seit Tagen verstärkten Winterdiensteinsatz. Trotz aller Anstrengungen könne die Sicherheit nicht überall allein mit mechanischer Räumung gewährleistet werden. Wo möglich, sollen weiterhin abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt genutzt werden.

Auch die Stadtreinigung aha betont den Ausnahmecharakter der Maßnahme. Tausalz werde gezielt und sparsam eingesetzt, um gefährliche Glätte zu reduzieren. Der Umweltschutz bleibe dabei weiterhin ein wichtiges Ziel. Die Regelung gilt im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover.

Löschfahrzeug

Feuer in Mehrfamilienhaus an der Harnischstraße

8. Januar 2026/in Hannover

Bewohner vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

HANNOVER (redu) – In der Harnischstraße im Stadtteil Vahrenwald-List ist es am Donnerstagmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr konnte das Feuer im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses schnell unter Kontrolle bringen. Menschen wurden nicht verletzt.

Der Einsatz zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung bei Rauchentwicklung. Durch das zügige Vorgehen der Einsatzkräfte blieb der Schaden auf eine Wohnung begrenzt.

Gegen 13.30 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus den Fenstern eines Wohngebäudes in der Harnischstraße. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines viergeschossigen Hauses.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Bewohner die betroffene Wohnung bereits selbstständig verlassen. Er wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen befanden sich nach ersten Erkenntnissen nicht in der Brandwohnung.

Unter Atemschutz gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung vor und brachten das Feuer mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle. Eine Ausbreitung auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. Im Anschluss kontrollierte die Feuerwehr sämtliche Wohnungen des Gebäudes auf Rauch- und Brandgase.

Nach Abschluss der Löscharbeiten folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Belüftungsmaßnahmen mit Hochdrucklüftern. Ziel war es, alle Bereiche des Hauses von Brandgasen zu befreien. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben. Im Einsatz waren rund 30 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt zwölf Fahrzeugen.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Brandmeldeanlage schlägt an: Feuer im Ministerium gelöscht

7. Januar 2026/in Hannover

Evakuierung läuft automatisch, keine Verletzten bei Kellerbrand.

HANNOVER – Am Mittwochnachmittag ist es im Niedersächsischen Umweltministerium in der Archivstraße zu einem Kellerbrand gekommen. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte um 15:55 Uhr die Feuerwehr Hannover, die den Brand schnell löschen konnte. Verletzte gab es nicht.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung automatischer Brandmelde- und Räumungssysteme in öffentlichen Gebäuden, um Schäden zu begrenzen und Menschen frühzeitig zu schützen.

Nach Angaben der Feuerwehr Hannover gingen in der Regionsleitstelle zwei automatische Brandmeldungen aus dem Kellerbereich des Ministeriums ein. Daraufhin rückte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich die Meldung, sodass umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet wurde.

Zwei Trupps unter Atemschutz lokalisierten den betroffenen Kellerraum und löschten das Feuer innerhalb kurzer Zeit. Bereits wenig später konnte die Einsatzleitung die Meldung „Feuer aus“ geben. Anschließend wurden der Kellerbereich sowie Teile des Erdgeschosses mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.

Durch den automatischen Räumungsalarm war das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte evakuiert worden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Ein vorsorglich alarmierter Rettungswagen musste nicht eingesetzt werden.

Die Feuerwehr war mit 14 Einsatzkräften bis etwa 17:30 Uhr vor Ort. Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Voßstraße

Neuer Baumkorridor für die List: 18 Zukunftsbäume geplant

7. Januar 2026/in Hannover

1.000-Bäume-Programm wertet stark versiegelten Straßenzug auf.

HANNOVER – In der Voßstraße in der List sollen im Frühjahr 2026 insgesamt 18 neue Zukunftsbäume gepflanzt werden. Die Maßnahme ist Teil des 1.000-Bäume-Programms der Stadt und betrifft den Abschnitt zwischen Isernhagener Straße und Robertstraße. Ziel ist eine spürbare Aufwertung des Straßenraums.

Der bislang fast baumlose Straßenzug gilt als stark versiegelt. Die neuen Pflanzungen sollen das Wohnumfeld verbessern und zur Anpassung an zunehmende sommerliche Hitze beitragen.

Mit der geplanten Pflanzung erhält die Voßstraße erstmals eine weitgehend geschlossene Baumreihe. Insgesamt werden elf Stadtlinden, vier Spanische Eichen und drei Scharlach-Eichen gesetzt. Die Auswahl fiel auf schmalkronige und hitzeresistente Arten, die sich für den engen Straßenraum eignen.

Leitungsfreier Pflanzkorridore

Möglich wird das Projekt durch den Ausbau der Fernwärme durch enercity AG. In diesem Zuge wurden Versorgungsleitungen neu geordnet. Gemeinsam mit der Stadtentwässerung, dem Kommunikationsnetz und dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün entstand ein bislang einmaliger leitungsfreier Pflanzkorridor.

Entsiegelung und Vorbereitungsmaßnahmen

Bereits im Sommer 2025 wurden rund 170 Quadratmeter Nebenflächen entsiegelt. Die Baumstandorte erhielten spezielles Substrat und mageren Oberboden. Nach Abschluss der Arbeiten sollen insektenfreundliche Wildblumen eingesät werden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 170.000 Euro, der Großteil entfällt auf Tief- und Leitungsbauarbeiten.

Mit der Maßnahme setzt die Landeshauptstadt Hannover einen weiteren Baustein ihrer klimaangepassten Stadtentwicklung in der südlichen List um.

Freizeitmesse ABF Thema Fahrräder

Freizeitmesse ABF zeigt Trends rund ums Rad

7. Januar 2026/in Hannover

Fahrräder, E-Bikes und neue Mobilitätskonzepte vom 11. bis 15. Februar.

HANNOVER (redu) – Die Freizeitmesse ABF widmet sich vom 11. bis 15. Februar dem Thema Mobilität. In Halle 26 stehen Fahrräder, E-Bikes und Verkehrskonzepte im Fokus. Besucher erhalten einen Überblick über aktuelle Modelle, Testangebote und Informationsformate rund ums Rad.

Die Themenwelt richtet sich an Alltagsradler und Freizeitnutzer. Sie zeigt, wie vielfältig Fahrradnutzung und Mobilität in Stadt und Region geworden sind.

Im Zentrum der Themenwelt Fahrrad & Mobilität stehen mehr als 50 Marken. Gezeigt werden City- und Tourenräder, Mountainbikes, Hollandräder sowie Pedelecs und moderne E-Bikes. Besucher können die aktuellen Modelle der Saison direkt vergleichen und sich über technische Unterschiede informieren.

Testangebote in der Halle 26

Eine große Teststrecke ermöglicht Probefahrten direkt vor Ort. Für Kinder gibt es eine separate Strecke für Lauf- und Kinderräder. So können auch jüngere Besucher erste Erfahrungen sammeln. Fachhändler und Hersteller stehen für Beratung zu Einsatzbereichen, Ausstattung und Technik bereit.

Beratung und Information

Ein fester Bestandteil ist das Angebot des ADFC Region Hannover e. V.. Der Fahrradclub informiert über Tourismus, Infrastruktur, Sicherheit und Technik im Radverkehr. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge und Workshops zu Mobilitätsthemen.

Auch kleinere Formen der Elektromobilität sind vertreten. Auf einer Testfläche können E-Scooter und andere Elektrofahrzeuge ausprobiert werden. Geschulte Instruktoren geben Einweisungen zu Nutzung und Sicherheit. Die Messe zeigt Mobilität als breites Themenfeld zwischen Alltag, Freizeit und Technik.

Christoph Niedersachsen

Tödlicher Unfall auf dem Westschnellweg in Stöcken

6. Januar 2026/in Hannover

Drei Insassen eingeklemmt, umfangreicher Rettungseinsatz am Dienstagvormittag.

HANNOVER (redu) – Auf dem Westschnellweg im Stadtteil Stöcken ist es am Dienstagvormittag gegen 10.45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall Westschnellweg gekommen. Ein stadtauswärts fahrender Pkw prallte in Höhe der Stadtbahnhaltestelle Lauckerthof gegen einen Baum. Drei Insassen wurden eingeklemmt.

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Norden Hannovers. Neben der Vollsperrung einer zentralen Verkehrsachse war auch der Stadtbahnverkehr zeitweise betroffen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover bestätigten die Lage vor Ort und begannen umgehend mit der technischen Rettung. Mithilfe hydraulischer Geräte wurden die drei im Fahrzeug eingeschlossenen Personen befreit. Mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen waren im Einsatz.

Fahrer verstirbt noch vor Ort

Der 37 Jahre alte Fahrer und sein 46-jähriger Beifahrer waren bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Trotz sofortiger Maßnahmen konnte ein Notarzt bei dem Fahrer nur noch den Tod feststellen. Der Beifahrer sowie eine 29-jährige Mitfahrerin wurden nach der Rettung unter notärztlicher Begleitung schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Westschnellweg in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Auch der angrenzende Stadtbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Kräften bis etwa 12 Uhr im Einsatz.

Zur Ursache des Unfalls machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Erste Ergebnisse der Polizei

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 37-Jährige mit einem BMW 5er gegen 10.45 Uhr den Westschnellweg beziehungsweise die B6 in Fahrtrichtung Garbsen. In dem Fahrzeug befanden sich zudem eine 29-jährige Frau und ein 46-jähriger Mann, beide ebenfalls aus Hannover. Nach einem Fahrstreifenwechsel nördlich der Stöckener Straße kam der BMW aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Wucht gegen einen Baum.

Eisfläche nicht betreten

Warnung vor zugefrorenen Gewässern in Hannover

5. Januar 2026/in Hannover

Verwaltung und Feuerwehr weisen auf Lebensgefahr am Maschsee hin.

HANNOVER (redu) – Die Stadtverwaltung warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer im Stadtgebiet. Besonders am Maschsee besteht Lebensgefahr, da die Eisdecke derzeit nicht tragfähig ist. Auch in den kommenden Wochen ist laut Verwaltung keine Freigabe absehbar.

Die Warnung betrifft viele beliebte Aufenthaltsorte im Winter. Stadt und Feuerwehr appellieren an die Verantwortung von Erwachsenen, Kinder über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Die Warnung vor zugefrorenen Gewässern gilt für das gesamte Stadtgebiet. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist das Betreten aktuell streng untersagt. Besonders betroffen ist der Maschsee, der trotz geschlossener Eisfläche nicht ausreichend gefroren ist.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bereits ein Einbrechen ins Eis lebensbedrohliche Folgen haben kann. In dem sehr kalten Wasser kühlt der menschliche Körper extrem schnell aus, sodass Betroffene innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig werden können. In solchen Situationen droht Ertrinken.

Eisschicht deutlich zu dünn

Nach aktuellen Messungen beträgt die Eisdicke auf dem Maschsee etwa fünf Zentimeter. Für eine Freigabe wäre jedoch eine durchgehend tragfähige Schicht von mindestens 13 Zentimetern erforderlich. Erst dann würde die Stadt die Nutzung erlauben.

Keine Freigabe in Sicht

Die Verwaltung rechnet auch in den kommenden zwei Wochen nicht mit einer ausreichenden Eisschicht. Eine mögliche Freigabe würde durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge mit Wappen am Nord- und Südufer signalisiert. Andere Eisflächen im Stadtgebiet gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

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