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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Innenministerin Daniela Behrens© Carl-Marcus Müller

Innenministerin Behrens besucht Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz am Standort Loy

16. August 2023/in Niedersachsen

Behrens: „Wir wollen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die wichtige Arbeit der Feuerwehren in Niedersachsen gewährleisten und diese stetig verbessern.“

LOY (PM). Im Rahmen der Sommerreise der Niedersächsischen Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, stand am heutigen Tag (16.08.2023) der Standort in Loy des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz im Mittelpunkt.

Zu Beginn konnte der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz Mirko Temmler in der modernen Übungshalle eine wetterunabhängige Übung im laufenden Lehrbetrieb zeigen.

Temmler: „Wir können hier im Rahmen unserer Ausbildung eine Übungslage zur Menschenrettung aus Wohngebäuden mit realistischer Übungsdarstellung demonstrieren.“

Ministerin Behrens: „Der Standort Loy des NLBK ist der älteste Schulungsstandort für Einsatzkräfte im Land Niedersachsen. Wir wollen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die wichtige Arbeit der Feuerwehren in Niedersachsen gewährleisten und diese stetig verbessern. Das betrifft auch und insbesondere den Bereich der Aus- und Fortbildung. In den vergangenen Jahren haben wir es geschafft, Loy zum modernsten Ausbildungsstandort des NLBK umzubauen. Ich konnte mich heute persönlich von der hohen Qualität der Feuerwehrausbildung überzeugen. Den steigenden Bedarf an Lehrgängen begegnen wir, indem wir auch zukünftig den Ausbau des Technik- und Trainingszentrums an den NLBK-Standorten in Celle-Scheuen und in Loy konsequent fortsetzen. Dafür werden wir die notwendigen Investitionsmittel und das erforderliche Personal zur Verfügung stellen und damit die Ausbildungskapazitäten weiter erhöhen.“

Im weiteren Rundgang über das Gelände konnte sich Innenministerin Behrens einen Einblick über den ältesten Schulstandort Deutschlands verschaffen, an dem seit dem Jahr 1930 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden ausgebildet werden.

Bisher haben rund 145.000 Lehrgangsteilnehmende den Standort Loy besucht. Zurzeit sind es ca. 3.000 Teilnehmende im Jahr, die vor allem in einwöchigen Lehrgängen für die Feuerwehren sowie in speziellen Ausbildungsinhalten des Katastrophenschutzes geschult werden.

Einen weiteren Schwerpunkt des Besuches bildeten die bereits umgesetzten und laufenden Bauprojekte am Standort Loy. In den vergangenen Jahren wurden neben der Übungshalle bereits der Neubau eines Seminargebäudes mit modernen Lehrsälen inkl. einer zeitgemäßen Präsentationstechnik umgesetzt. Sowie der Neubau der Atemschutzwerkstatt, der Neubau von Umkleidemöglichkeiten für die Teilnehmenden mit einer zeitgemäßen Trennung von Privat- und Einsatzkleidung (sog. schwarz- weiß Trennung), der Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung zu modernen Büroarbeitsplätzen und die Brandschutzsanierung im Denkmal „Haus Osterberg“.

Aktuell wird der Neubau eines ergänzenden Bettenhauses geplant. Zurzeit können 80 Teilnehmende in Zwei- und Dreibettzimmern untergebracht werden. Mit dem neu geplanten Bettenhaus wird die Unterbringungssituation mit den 40 Einzelzimmern, davon zwei barrierefrei, an die Anforderungen einer modernen Erwachsenenbildungseinrichtung angepasst. Mit den vier integrierten und variabel einsetzbaren Seminarräumen werden die Möglichkeiten des Lehrbetriebs erweitert.

Die Bauarbeiten für das neue Bettenhaus sollen im Januar 2024 beginnen. Das Land Niedersachsen plant für diese Baumaßnahme ein Investitionsvolumen von ca. 6,5 Mio. Euro.

 

Long-Covid Niedersachsen

Long-Covid: neues Beratungsangebot startet in Niedersachsen

31. Juli 2023/in Niedersachsen, Gesundheit

Beratungshotline geht an den Start

HANNOVER (PM). Auch nach dem Ende der Corona-Pandemie sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Covid-19 für viele Menschen immer noch präsent. Mit Long- bzw. Post-Covid haben sich neue Erkrankungen entwickelt, die für die Betroffenen selbst ebenso wie für Medizin und Wissenschaft herausfordernd sind.

Damit Erkrankte, ihre Angehörigen und auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bestmögliche Unterstützung erhalten, richtet die Landesregierung ab sofort gemeinsam mit der AOK Niedersachsen ein neues Beratungsangebot ein.

Ab morgen (Dienstag, den 1. August) geht unter der Telefonnummer 0511/120 2900 die Beratungshotline rund um Fragen zu Long-/Post-Covid sowie Post-Vac an den Start. Das Beratungstelefon ist montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi stellte heute in Hannover gemeinsam mit der AOK Niedersachsen sowie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das neue Angebot vor:

„Für viele Menschen hält nach einer überstandenen Covid-19-Infektion der Leidensweg leider weiter an. Symptome wie Konzentrationsstörungen, chronische körperliche und geistige Erschöpfung bis hin zu Fatigue zählen ebenso wie beispielsweise Gelenk- und Muskelschmerzen zu den oft sehr in Dauer und Intensität schwankenden Symptomen von Long-oder Post-Covid. Wir haben in Niedersachsen unter anderen aus dem Long-Covid-Expertenrat heraus sukzessiv die ambulanten und stationären Versorgungsangebote ausgeweitet und forschen weiter, um diese Krankheit besser zu verstehen und den Menschen noch besser helfen zu können. Das Wichtigste ist erst einmal für die Betroffenen, dass sie mit ihren Beschwerden ernst genommen werden und wissen, wo sie Hilfe bekommen. Es gibt bereits eine Vielzahl an Angeboten, die aber oftmals – gerade für Menschen ohne eine Hausärztin oder einen Hausarzt – nicht leicht zu durchschauen sind. Genau hier setzt die neue Hotline an.“

Neben professionellem Rat rund um Long-Covid steht die Hotline auch Personen offen, die mit langfristigen Folgenwirkungen nach der Corona-Schutzimpfung, dem so genannten Post-Vac-Syndrom zu kämpfen haben. „Die Impfung hat viele Menschen vor einem schweren Covid-19-Verlauf bewahrt, Todesfälle verhindert und ganz entscheidend zum Ende der Pandemie beitragen. Leider haben aber einige Menschen nach der Impfung mit längerfristigen Nebenwirkungen zu tun. Auch hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Beratungstelefons mit gutem Rat zur Seite stehen“, so der Minister.

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen: „Den betroffenen Menschen wollen wir mit der Hotline neben qualifizierten Informationen Orientierung und Perspektive geben, wie sie mit der Krankheit Long-Covid umgehen können. Hierfür sind erfahrene Beraterinnen und Berater der AOK Niedersachsen im Einsatz. Sie nehmen die Sorgen der Menschen ernst.“

Verlässliche Aussagen zur Anzahl der Betroffenen sind schwierig, Studien weisen eine große Bandbreite auf. Dr. Peter: „Wir haben unsere Arbeitsunfähigkeitsdaten seit Januar 2021 bis heute ausgewertet. Von 1,2 Millionen krankengeldberechtigten Mitgliedern waren 13.500 mit der Diagnose Long-Covid krankgeschrieben. Hochgerechnet auf alle Covid-Infizierten in Niedersachsen entspricht das einem Anteil von rund zwei Prozent. Die Erkrankung kommt in sehr unterschiedlicher Ausprägung vor. Ungefähr 95 Prozent der Betroffenen sind wieder arbeitsfähig und die Krankschreibungen dauern inzwischen durchschnittlich noch 15 Tage. Die Daten weisen aktuell aber auch 700 schwerer betroffene Fälle aus. Diesen Menschen muss und kann in der Regelversorgung geholfen werden. Hier ist eine gute Steuerung entscheidend – vom Hausarzt bis zur Spezialambulanz.“

Geschult wurden die Mitarbeitenden der Hotline von einem ärztlichen Team aus dem Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Für Prof. Dr. Nils Schneider, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, ist das neue Angebot ein wichtiger Baustein im Hilfesystem. „Viele Menschen sind stark verunsichert. Das ist auch verständlich, denn Long-/Post-Covid ist ein komplexes Krankheitsbild sowohl in der Entstehung und Ausprägung als auch in der Versorgung. Die Vernetzung der einzelnen Versorgungsangebote spielt eine große Rolle. Da kann die neue Hotline die Informationen bündeln und gezielt weitergeben.“ Unter anderem werde es auch eine Kooperation mit der im September startenden virtuellen COVID-Rehabilitationsklinik (ViCoRek)) der MHH geben. In einem abgestuften System, so Schneider, seien die Hausärztinnen und Hausärzte die erste Anlaufstelle für die Diagnostik und Behandlung sowie für die Weichenstellung, ob eine Überweisung zu Facharztpraxen oder Spezialambulanzen erforderlich ist. Optimalerweise stehen Hausärztinnen und Hausärzte ihren Patienten kontinuierlich im gesamtem Krankheitsverlauf zur Seite. Professor Schneider ist es wichtig, Long-/Post-Covid ganzheitlich zu betrachten und das Zusammenspiel von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren stärker in den Blick zu nehmen. In der Versorgung seien auch psychotherapeutische Maßnahmen sehr wichtig. „Sie können den Betroffenen helfen, die Krankheit zu bewältigen, und den Verlauf positiv beeinflussen,“ betont Schneider. <br>

FAQ – Die wichtigsten Fragen zur Hotline:

Wie und wann erreiche ich die Hotline?
Unter der Telefonnummer 0511 / 120 2900 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 14 Uhr.

Wer kann das Angebot nutzen?

Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Beratungsbedarf zu Long-/Post-Covid oder Post-Vac haben. Das können die Betroffenen selbst sein oder auch deren Angehörige, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Das Angebot ist unabhängig von ihrer Krankenversicherung.

Was bietet die Beratungshotline?

Die Beratungshotline ist eine landesweit zentrale Anlaufstelle, um Informationen über das Erkrankungsbild zu geben, eine Beratung anzubieten und Ansprechstellen zu vermitteln. Betroffene und Interessierte erhalten Unterstützung, um einen Weg in das Versorgungssystem zu finden, um allgemeine Informationen zum Erkrankungsbild zu bekommen, um relevante Adressen und Kontakte zu erfahren und um konkrete Antworten auf individuelle Fragen zu erhalten. Die speziell geschulten Beraterinnen und Berater nehmen jedes Anliegen ernst, hören zu, bieten Unterstützung an und zeigen Perspektiven auf.

Was kann die Beratungshotline nicht?

Die Beraterinnen und Berater sind keine Ärztinnen und Ärzte, so dass eine medizinische Beratung und Diagnosestellung ausgeschlossen sind. Daher ersetzt die Beratungshotline keinesfalls einen ärztlichen Kontakt. Es ist keine Terminvermittlung zu Haus- und Fachärzten möglich, da hierfür die Terminservicestelle zuständig ist (Tel. 116 117). Bei konkreten sozialversicherungsrechtlichen Fragen hinsichtlich Krankengeldanspruch, Rehabilitations- und Rentenantragsstellung wird empfohlen, die eigene Krankenkasse zu kontaktieren. 

Hintergrundinformationen

Was bedeutet Long- bzw. Post Covid?

Als Long- bzw. Post-Covid bezeichnet man Langzeitfolgen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Man spricht von Long-Covid, wenn die Symptome vier Wochen nach der Covid-19-Erkrankung noch bestehen oder neu auftreten.

Dauern die Symptome mehr als drei Monate nach Ende der Covid-19-Erkrankung an, handelt es sich um das Post-Covid-Syndrom.

Wie viel Fälle von Long- bzw. Post-Covid gibt es?

Es ist sehr schwer, eine verbindliche Zahl der Betroffenen zu benennen. Anfängliche Studien haben bis zu 40 Prozent der Corona-Infizierten als Long- bzw. Post-Covid-Betroffene vorhergesagt. Zwischenzeitlich wird von ca. 5 bis 10 Prozent der Infizierten ausgegangen, wobei die Symptome in sehr unterschiedlicher Ausprägung vorliegen. Seit Pandemiebeginn wurden in Niedersachsen rund 3,9 Millionen Infektionen an das RKI gemeldet. Die Zahl der betroffenen Niedersachsen könnte demnach zwischen 200.000 und 400.000 liegen, wobei ein Teil zwischenzeitlich genesen sein wird, da sich die Symptome von Long-/Post-Covid im Laufe der Zeit abschwächen. Der Anteil mit 5 Prozent bis 10 Prozent ist kein Widerspruch zu den vorgestellten AOK-Zahlen von 2 Prozent der infizierten krankengeldberechtigten Mitglieder. Hintergrund ist, dass es auch leichter Betroffene gibt, die nicht krankgeschrieben werden müssen.

Was bedeutet Post-Vac?

Für das als Post-Vac bezeichnete Long-Covid ähnliche Syndrom liegt bisher keine einheitliche Definition vor, zudem ist es noch nicht als eigenes Krankheitsbild anerkannt. Das Paul-Ehrlich Institut (PEI) erfasst in Deutschland Meldungen zu Impfschäden und wertet diese aus. Nach Angaben des PEI sind seit Beginn der Impfungen am 27. Dezember 2020 bis Mitte Mai 2023 1.547 Meldungen über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand nach Covid-19-Impfung eingegangen. Dabei handelt es sich um Long-/Post-Covid-ähnliche gesundheitliche Einschränkungen bis hin zum chronischen Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome/Myalgische Enzephalomyelitis, CFS/ME), posturales Tachykardiesyndrom (POTS), einschließlich der Beschwerden, die als Post-exertional Malaise (PEM, Unwohlsein nach Belastung) oder Beschwerden, die als „Post-Vac“ bezeichnet werden.

NEF Rettungswache Alfeld

DRK-Rettungsdienst nimmt neues NEF in Alfeld in Dienst

28. Juli 2023/in Niedersachsen

Rettungsdienst in Alfeld stellt neues Notarzteinsatzfahrzeug gesegnet in den Dienst

ALFELD (PM). „Als Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) dient das neue Fahrzeug – wie sein in die Jahre gekommener Vorgänger – als schnelles Transportmittel für einen Notarzt“, berichtet Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover, seinen Gästen bei der gestrigen Übergabe und Segnung des NEF in der DRK-Rettungswache Alfeld.

Ein NEF ist dabei ein reiner Notarzt-Zubringer und nicht für den Patiententransport vorgesehen. Im Einsatzfall ergänzen sich NEF und Rettungstransportwagen (RTW) und treffen sich am Einsatzort. Ihre Besatzungen werden dann vor Ort gemeinsam tätig. Dank dieses Systems kann der Notarzt schnell und flexibel agieren. Zudem ermöglicht es, vor allem im ländlichen Raum bei Alfeld, ein großes Gebiet abzudecken.

Evelin Wißmann, Erste Kreisrätin des Landkreises Hildesheim, übergibt symbolisch den Fahrzeugschlüssel an Janick Neher, Betriebsleiter der DRK-Rettungswache Alfeld, und findet anerkennende Worte: „Ich freue mich, dass wir das neue NEF in Betrieb nehmen − damit ist der Kreis Hildesheim gut aufgestellt“, und ergänzt: „Mit den Hilfsorganisationen, wie dem Roten Kreuz, haben wir ein Garant, dass es unseren Bürgern gut geht und dass jemand kommt, wenn Hilfe benötigt wird.“ Die Segnung würde gemeinschaftlich von Pastor Bernd Ulrich Rüter (Evangelisches Pfarramt Alfeld) und Pfarrer Dr. Wojciech Chodor (Katholisches Pfarramt Alfeld) durchgeführt. „Ich segne dich mit Weihwasser, damit ihr nie schneller fahrt als eure Schutzengel“, mit diesen Worten wurde das NEF in seinen Dienst entlassen.

Stationiert ist das neue 190 PS starke Einsatzfahrzeug mit Allradantrieb am Alfelder AMEOS Klinikum – und zwar rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Denn der diensthabende Notarzt wird, wie auch in der Vergangenheit, vom AMEOS Klinikum Alfeld gestellt. Als Fahrer ist ein Notfallsanitäter der DRK-Rettungswache Alfeld eingesetzt. Dieser assistiert dem Notarzt an der Einsatzstelle. Da das vorherige NEF bereits über fünf Jahre alt ist, musste eine Neubeschaffung vorgenommen werden.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich bis an die Landkreisgrenze, von Sarstedt bis Bockenem, und von der Stadt Alfeld bis Burgdorf. Teilweise geht es für den NEF bis zum Landkreis Holzminden sowie auch bis zum Südharz. In 24 Stunden fährt das Notarzteinsatzfahrzeug im Durchschnitt 2,5 Einsätze. Und seitdem das NEF im Dienst ist, wurde seine Besatzung bereits zu besonders „schönen“ Einsätzen gerufen, wie zum Beispiel zu einer spontanen Hausgeburt sowie zu einer Geburt in einem Rettungswagen.

Zur Grundausstattung eines NEF gehören neben einem Medikamenten-Rucksack mit 69 unterschiedlichen Medikamenten unter anderem ein EKG-Gerät, ein Beatmungsgerät, eine mechanische Reanimationshilfe sowie je ein Notfallrucksack für Erwachsene und für Kinder. Im Fall einer Großschadenslage ist auch ein Arbeitsplatz für die organisatorische Leitung enthalten.

Kurzinformation Rotkreuz-Rettungswache Alfeld:

Die Rettungswache Alfeld wurde 2006 gebaut. Aktuell sind hier vier Rettungswagen stationiert sowie ein NEF, das am AMEOS Klinikum in Alfeld steht. Insgesamt sind 52 Notfallsanitäter*innen und Rettungssanitäter*innen auf der Rotkreuz-Rettungswache tätig.

Jährlich beginnen drei neue Notfallsanitäter*innen ihre Ausbildung auf der Rettungswache, aktuell sind es sieben Auszubildende. Am 1. August beginnen drei weitere Notfallsanitäter*innen die Ausbildung.

Studierende Niedersachsen

Niedersachsen unterstützt Studierende mit einer Million Euro

14. Juli 2023/in Niedersachsen

Landesstipendium 2023 geht an 22 Hochschulen in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Das Land Niedersachsen stärkt auch in diesem Jahr die Bildungschancen besonders begabter junger Menschen mit schwierigen Start- und Rahmenbedingungen: So stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) zu Beginn des Wintersemesters 2023/24 eine Million Euro für die Förderung von Studierenden über das Landesstipendium Niedersachsen bereit.

„Mit den Landesstipendien fördern wir talentierte und engagierte junge Menschen, die einen erschwerten Zugang zu Hochschulbildung haben. Damit leisten wir als Land einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs. „Die Stipendien kommen beispielsweise Studierenden, die aus Nichtakademikerfamilien stammen, zugute. Auch junge Menschen aus kinderreichen Familien in angespannter finanzieller Situation sowie Studierende, die in Niedersachsen Zuflucht gefunden haben, können von dem Stipendienprogramm profitieren. Berücksichtigt werden auch soziale Aspekte wie herausragendes ehrenamtliches Engagement.“

Die Mittel gehen zunächst an 22 Hochschulen im Land, wobei sich sowohl staatliche Hochschulen als auch staatlich anerkannte private Hochschulen in Niedersachsen an der Vergabe beteiligen. Die Auswahlverfahren zur Vergabe der Stipendien werden von den Hochschulen in eigener Verantwortung durchgeführt. In der Regel werden Stipendien in Höhe von jeweils einmalig 500 Euro vergeben, damit möglichst viele Studierende ein Stipendium erhalten können.

Das „Landesstipendium Niedersachsen“ wird seit 2009 vergeben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.891 Stipendien zuerkannt. Unterstützt wurden 1.199 Studierende nach dem Kriterium „bildungsferne Schichte/Studierende der ersten Generation“ und 197 Studierende nach dem Kriterium „fluchtbedingt schwierige Start- und Rahmenbedingungen“. Die restlichen Stipendien wurden nach den Kriterien Begabung und Engagement vergeben.

Zu den Möglichkeiten und Fristen zur Bewerbung informieren die Hochschulen über ihre jeweilige Website.

Ehrenamtskarte

Ehrenamtskarte wird noch attraktiver

12. Juli 2023/in Niedersachsen

Besonders Feuerwehrleute sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes profitieren von Neuregelungen

HANNOVER (PM). In Niedersachsen engagieren sich sehr viele Menschen ehrenamtlich – im Rettungswesen, im Sportverein, bei der Flüchtlingshilfe oder beim Umweltschutz. Dieses große Engagement wird vom Land unter anderem mit der Ehrenamtskarte gewürdigt. Diese bietet landesweit rund 2.500 Vergünstigungen, darunter beispielsweise Ermäßigungen im Einzelhandel, in Museen und Schwimmbädern.

Aktuell gibt es rund 12.000 aktive Karteninhaberinnen und -inhaber. Diese Zahl dürfte sich durch die Anfang Juli in Kraft getretenen Neuregelungen noch erhöhen. Insbesondere Feuerwehrleuten sowie Einsatzkräften des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste wird ab sofort der Zugang zur Ehrenamtskarte erleichtert. Damit wollen das Land und die beteiligten Kommunen diesen herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl besonders würdigen.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Engagierte in Freiwilligen Feuerwehren, im Katastrophenschutz und Rettungswesen übernehmen eine besondere Verantwortung und leisten einen herausragenden Dienst für die Gesellschaft – dem zollen Land und Kommunen besondere Anerkennung. Mein herzlicher Dank gilt allen Engagierten, die mit ihrem Einsatz das Zusammenleben in Niedersachsen bereichern. Herzlich bedanken möchte ich mich auch bei allen, die die Ehrenamtskarte unterstützen und damit das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern anerkennen und würdigen.“

Die Neuregelungen im Einzelnen:

  1. Ehrenamtskarte für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst

Ab sofort können aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren mit abgeschlossener Truppmannausbildung I sowie Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung die niedersächsische Ehrenamtskarte ohne weiteren Nachweis beantragen – der grundsätzlich nötige Nachweis über die Dauer das Engagements muss also von diesem Personenkreis nicht mehr erbracht werden.

  1. Absenkung der Mindestdauer des Engagements von drei auf zwei Jahre

Für den Erhalt der Karte musste der Umfang des bürgerlichen Engagements bislang wöchentlich mindestens fünf Stunden bzw. 250 Stunden im Jahr betragen und seit mindestens drei Jahren bestehen. Ab sofort gilt, dass das Engagement nur noch seit mindestens zwei Jahren bestehen muss.

Damit erfolgt eine Anpassung an die Veränderungen im Ehrenamt: Es wird punktueller und situationsbezogener, weil zahlreiche Menschen sich nicht mehr an langfristige Strukturen binden möchten.

  1. Komplett digitale Beantragung der Ehrenamtskarte auf dem FreiwilligenServer

Die Ehrenamtskarte kann ab sofort auf dem FreiwilligenServer unter www.freiwilligenserver.de auf rein digitalem Wege beantragt werden. Eine weitere und grundlegende Neuerung ist die Möglichkeit für Vereine und Organisationen, für ihre Ehrenamtlichen die Ehrenamtskarte digital zu beantragen.

Die Möglichkeit einer analogen (postalischen) Antragstellung über die Eingabe der Daten in das Online-Formular, den Ausdruck und die Versendung über den Postweg steht weiterhin zur Auswahl bereit.

Allgemeine Informationen zur Ehrenamtskarte:

Was ist die Ehrenamtskarte?

Die niedersächsische Ehrenamtskarte wurde im Jahr 2007 eingeführt, seit 2010 gilt sie länderübergreifend für Niedersachsen und Bremen. Derzeit beteiligen sich mehr als
70 Kommunen an der Ehrenamtskarte. Aktuell gibt es rund 12.000 Karteninhaberinnen und Karteninhaber.

Mit der Ehrenamtskarte können Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und bei zahlreichen Anbietern in Anspruch genommen werden.

Welche Vergünstigungen gibt es?
Von der Ehrenamtskarte profitieren die Engagierten in ganz Niedersachsen und Bremen von aktuell rund 2.500 Vergünstigungen, denn sie ist landesweit gültig. Sie finden die Vergünstigungen in der Datenbank im Freiwilligenserver.

Vor Ort sind Anbieter, die Vergünstigungen gewähren, oft an einem Aufkleber im Eingangsbereich oder an den Kassen erkennbar.

Was sind die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte?

  • Ausübung einer freiwilligen, gemeinwohlorientierten Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens fünf Stunden in der Woche bzw. 250 Stunden im Jahr.
  • Zum Zeitpunkt der Beantragung einer Ehrenamtskarte besteht das freiwillige Engagement bereits mindestens zwei Jahre (oder jeweils seit Bestehen der Organisation), und die Engagierten wollen ihren Einsatz für das Ehrenamt auch zukünftig fortsetzen.
  • Das Engagement wird in Niedersachsen ausgeübt oder die engagierte Person wohnt hier und ist außerhalb Niedersachsens ehrenamtlich tätig.

Wie lange ist die Karte gültig?

Die Geltungsdauer der Ehrenamtskarte beträgt drei Jahre. Selbstverständlich kann diese bei fortbestehenden Voraussetzungen verlängert werden.

Wo kann ich die Ehrenamtskarte beantragen?
Die Ehrenamtskarte wird von den teilnehmenden Kommunen verliehen und ausgegeben. Die Engagierten erhalten eine personenbezogene Karte, die nicht übertragbar ist. Der Antrag muss schriftlich bzw. digital gestellt werden.

Direktlink: Beantragung Ehrenamtskarte

Erste Hilfe

Erste Hilfe, Verbandkasten und das richtige Verhalten bei Notfällen

6. Juli 2023/in Niedersachsen

Retten auf Reisen – Sicher in den Urlaub

HANNOVER / BREMEN (PM). Passend zum Start der Sommerferien und einem erhöhten Reiseaufkommen rückt die Johanniter-Unfall-Hilfe Niedersachsen/Bremen die Themen Erste Hilfe und Verbandkasten in den Fokus. Ein sicheres Händchen und die richtige Ausrüstung – das kann nämlich insbesondere bei einem Notfall in der Reisezeit entscheidend sein.

Egal ob im Auto, auf dem Motorrad oder auf dem Fahrrad, das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Urlaubszeit bringt oft ein entsprechendes Unfallrisiko mit sich. Und auch für andere Notfälle wie den Herzinfarkt eines Angehörigen oder Atemnot beim Kind lohnt sich jederzeit eine sorgfältige Vorbereitung durch einen Erste Hilfe-Kurs, einen vollständigen Verbandkasten und das richtige Verhalten in Notfallsituationen.

Erste Hilfe ist nie ein Fehler

Im Ernstfall sorgen die folgenden Schritte für eine entsprechende Orientierung und helfen dabei, Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes so gut wie möglich zu versorgen und zu unterstützen:

· Unfallstelle absichern
· Überblick verschaffen, helfen, melden (Notruf 112) und dabei auf die Abfrage der W-Fragen konzentrieren:
– Wo ist es passiert? Was ist passiert?
– Wie viele Verletzte? Welche Art von Verletzungen?
– Wer meldet den Unfall?
– Wichtig: Nicht auflegen, auf Rückfragen warten!
– Verletzte versorgen
· Lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten

Die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe können am besten in einem Erste Hilfe-Kurs gelernt und aufgefrischt werden. „Damit die notwendigen Kenntnisse und Handlungsoptionen im Notfall ohne langes Nachdenken abgerufen werden können, raten die Johanniter, die eigenen Erste Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen – am besten alle zwei Jahre“, so Hannes Wendler, Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen/Bremen.

Mit dem Verbandkasten richtig ausgerüstet

Damit die Erste Hilfe gelingt, braucht es neben einem beherzten Einsatz sowohl im Auto als auch zuhause einen vollständigen Verbandkasten. Der kleine Lebensretter ist im PKW gesetzlich vorgeschrieben, sollte regelmäßig überprüft und aktuell ausgestattet sein. Bei längeren Fahrten oder Urlaubsreisen sollte er zudem nicht unter dem gesamten Reisegepäck verstaut sein: „Zur Urlaubssaison kommt es auf Autobahnen häufig zu Staus mit Auffahrunfällen und verletzten Reisenden“, erklärt Hannes Wendler, Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen/Bremen. „Wer dann seinen Verbandkasten im Kofferraum lange suchen muss, verliert wertvolle Zeit. Wichtig ist, dass der Verbandkasten sicher verstaut wird und trotzdem jederzeit griffbereit zur Verfügung steht.“

Der Verbandkasten sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Haltbarkeit der Materialien überprüft werden. Mittlerweile gehören auch zwei Gesichtsmasken (FFP2 oder medizinische Maske) zum Inventar. Darüber hinaus gehören Wundpflaster, Verbandpäckchen, Mullbinden und eine Rettungsdecke hinein, aber auch Einmalhandschuhe und eine Erste Hilfe-Schere zählen zur Grundausstattung. In den Verbandkasten gehören auch zwei Feuchttücher zur Hautreinigung, ein 14-teiliges Pflasterset mit zwei Fingerkuppenverbänden und ein kleines Verbandpäckchen – zum Beispiel für Kinder. Der Inhalt sollte regelmäßig kontrolliert werden. Sterile Wundauflagen können beispielsweise verkeimen, Pflaster nicht mehr kleben oder Fixierbinden durch Temperaturwechsel ihre Elastizität verlieren. Sterile Verbandmaterialien wie Wundkompressen oder Verbandtücher weisen auf der Verpackung ein Verfallsdatum aus. Ist dieses Datum überschritten, muss das Material ausgetauscht werden. Dazu gehört auch, beschädigte Verpackungen von ursprünglich keimfreien Binden und Verbandpäckchen zu ersetzen. Im Handel erhalten Autofahrer alle notwendigen Materialien, um den Verbandkasten wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Laut Empfehlung der Johanniter sollten sich Autofahrer zudem mit dem Inhalt des Verbandkastens und der Anwendung des Materials vertraut machen, bevor es zum Notfall kommt.

Informationen zum Thema Verbandkasten findet man z. B. in dem Online-Magazin „acht“: https://acht.johanniter.de/verbandkasten-im-auto/

Erste-Hilfe-Kursangebote der Johanniter gibt es hier z.B.: https://www.johanniter.de/erstehilfe oder aber auch bei diversen anderen Hilfsorganisationen und verschiedenen weiteren Anbietern.

Metronom

Sicherheit geht bei metronom vor

5. Juli 2023/in Niedersachsen

metronom reduziert Geschwindigkeit zwischen Hamburg und Bremen

CELLE/UELZEN/LÜBECK (PM). Die metronom Eisenbahngesellschaft mbH reduziert ab 12 Uhr die Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen Hamburg und Bremen auf 100 km/h. Grund für diese Maßnahme ist das angekündigte Sturmtief Poly.

„Sicherheit geht vor“, erklärt Rainer Blüm, Technischer Geschäftsführer der metronom Eisenbahngesellschaft mbH. „Aufgrund der Warnungen des Deutschen Wetterdienstes haben wir uns entschlossen, die Geschwindigkeit auf der Strecke Hamburg Hauptbahnhof, Harburg und Bremen Hauptbahnhof vorerst auf 100 km/h zu begrenzen. Damit reduzieren wir das Risiko, mit eventuell umstürzenden Bäumen zu kollidieren.“ Diese Reduzierung betrifft die Strecken der RE4 und der RB41 und gilt bis sich die Wetterlage stabilisiert oder seitens DB Netz weitere Geschwindigkeitsreduzierungen vorgegeben werden.

Die Wetterlage entlang der anderen Strecken von metronom, enno, erixx und erixx Holstein werden in der Leitstelle genau beobachtet. „Sollte sie sich im Laufe des Tages verschlechtern, werden wir auch hier sehr schnell reagieren,“ so Rainer Blüm. „Die Sicherheit unserer Fahrgäste, unserer Mitarbeitenden und auch unserer Fahrzeuge geht vor.“

Die Fahrgäste können sich über die Homepage, in Social Media, über die metronom App und über die Medien der DB über den aktuellen Stand informieren.

Deutschland Hitzewelle Temperaturen über 30 Grad

Deutschland steht eine Hitzewelle bevor

5. Juli 2023/in Niedersachsen

DRK-Bundesarzt informiert über Gefahren

BERLIN (PM). In Deutschland stehen die heißen Tage an und das ist nicht nur Grund zur Freude. Denn: Temperaturen über 30 Grad können erhebliche gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet auch in diesem Sommer vermehrt mit Hitzenotfällen – besonders ältere oder kranke Menschen sollten vorsichtig sein. „Bei 30 Grad stößt unser Körper einfach an seine Grenzen”, sagt DRK-Bundesarzt Univ.-Prof. Dr. Bernd Böttiger.

Schlägt das Thermometer aus, gibt der Mediziner folgende Ratschläge.

„Es gilt, viel Wasser zu trinken, egal ob jung oder alt, besonders bei körperlichen Aktivitäten und einer anstrengenden Arbeit. Die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis 2 Litern sollte man im Idealfall noch um mindestens einen Liter erhöhen. Ältere Menschen verlieren oft ihr Durstgefühl, bei zunehmender Hitze verschärft sich das Problem. Denn bei hohen Temperaturen wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Auch kranke Menschen sind bei Hitze gefährdet, da einige Medikamente entwässernd wirken. Genug Flüssigkeit ist insbesondere für beide gefährdete Gruppen essenziell, um einen Kreislaufkollaps vorzubeugen.” Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt. Auch zuckerreiche Limonaden sind laut dem DRK-Bundesarzt mit Vorsicht zu genießen, da sie noch mehr Durst verursachen. Beim Essen gilt: schwere und fettige Kost vermeiden und lieber auf kleinere und leichtere Mahlzeiten setzen, mit viel Obst und Gemüse.

Ein Aufenthalt in im Warmen mag zwar verlockend klingen, bedeutet aber immer eine Doppelbelastung für den Kreislauf. Vor allem Kleinkinder und Senioren dürfen keinesfalls längere Zeit der direkten Sonne ausgesetzt werden. Der Sonnenhut, eventuell mit einem Nackenschutz, ist ein Muss. Bei Aktivitäten im Freien sollte auch unbedingt an lichtdichte Kleidung gedacht und freie Hautstellen sollten mit Sonnencreme bedeckt werden. Bitte dabei auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor achten.

In Wohnräumen kann das Beachten einiger Hinweise dabei helfen, die Hitze fernzuhalten: abends oder früh am Morgen sollte gut durchgelüftet werden. Tagsüber schützen zugezogene Vorhänge und geschlossene Fenster vor der Wärme.

„Um Schlimmeres zu vermeiden, sollte unbedingt auf erste Anzeichen eines Hitzenotfalls geachtet werden”, gibt Prof. Dr. Böttiger zu bedenken. Symptome sind Kopfschmerzen und Schwindel. Bei einer Kreislaufschwäche können elektrolythaltige Getränke, wie eine Apfelsaftschorle, Betroffenen helfen. Und um einen Wärmestau zu verhindern, sollten zudem beengende und überflüssige Kleidungsstücke abgelegt werden. Auch das Zufächeln von Luft sorgt für Kühlung. „Wenn sich der Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, rufen Sie unbedingt den Rettungsdienst (Tel. 112)“, rät der DRK-Bundesarzt.

Sturmschaden

Mittwoch besteht Sommersturmgefahr

4. Juli 2023/in Niedersachsen

Vor allem voll belaubte Bäume sind gefährdet

Hannover (red). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer bevorstehenden Sommersturmlage mit zum Teil orkanartigem Sturm bzw. schweren Sturmböen von 80 bis 120 km/h in Norddeutschland und den Küstenregionen an der Nordseeküste und Schleswig-Holstein.

Laut DWD ist auch die Region Hannover betroffen. Diese Warnung gilt für Mittwoch (05.07.) 06:00 – 18:00 Uhr:

Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) und 100 km/h (28 m/s, 55 kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen um 110 km/h (31 m/s, 60 kn, Bft 11) gerechnet werden. (Stand: 04.07. 18:49 Uhr)

Es kann vorrangig bei voll belaubten Bäumen ab 80 km/h zu Windbruch von großen Ästen oder der Entwurzelung ganzer Bäumen kommen. Gefahr besteht in der Urlaubszeit ebenfalls durch schlecht gesicherten Zelten auf Campingplätzen oder nicht befestigten Gegenständen in Gärten. Eine Einschränkung im öffentlichen Personennahverkehrs und bei der Bahn kann nicht ausgeschlossen werden. Ebenso ist es möglich, dass durch Sturmschäden der Straßenverkehr teilweise blockiert oder eingeschränkt sein kann.

Vermeiden Sie die Nähe von belaubten Bäumen und Waldgebiete. Sichern Sie Gegenstände vor Herumfliegen auf den Grundstücken. Vermeiden Sie unnötige Fahrten mit dem Auto oder Zweirad bei Verschärfung der Sturmlage und achten Sie auf Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, Rundfunk oder Mitteilungen über die bekannten Warn-Apps KATWARN oder NINA.

Laut dem Wetterdienst sind diese Sommersturmlagen selten und daher schwer lokal vorhersagbar. Der DWD hat hierzu eine aktualisierte Unwetterinformation herausgegeben.

 

 

Hannover Airport Sommerferien

Bereit für den Start der Sommerferien in Niedersachsen!

27. Juni 2023/in Niedersachsen

Hannover Airport steht in den Startlöchern für den Urlaubsansturm

LANGENHAGEN (PM). In den niedersächsischen Sommerferien werden bis zu zwanzigtausend Passagiere täglich am Hannover starten und landen. Zu den beliebtesten Zielen ab Hannover gehören die türkische Riviera, Palma de Mallorca, die griechischen Inseln und viele weitere Sonnenziele rund ums Mittelmeer.

Aber auch Verbindungen zu den europäischen Metropolen sind im Flugplan zu finden: Barcelona, Zürich, Wien, London, Amsterdam, Riga und weitere Städte sind mehrmals täglich direkt erreichbar.

Flughafen Geschäftsführer Dr. Martin Roll: „Zum Start der Sommerferien ist der Hannover Airport gut aufgestellt. Neben einem attraktiven Flugplan haben wir – unter anderem mit unseren Systempartnern – Service-Maßnahmen ergriffen, um das Reisen ab Hannover einfacher zu gestalten.“

„HAJway“: Reservierung eines Zeitfensters an der Sicherheitskontrolle

Passagiere reservieren sich online ein Zeitfenster für den Zugang zur Sicherheitskontrolle. Während des reservierten Zeitfensters können die Passagiere direkt zur Sicherheitskontrolle gehen und längere Wartezeiten vermeiden. An der Sicherheitskontrolle müssen die Fluggäste lediglich ihre Bordkarte bereithalten. Der Service „HAJway“ ist für alle Passagiere kostenfrei und ab 48 Stunden vor Abflug für Abflüge in Terminal A und C verfügbar. Weitere Infos: www.hannover-airport.de/hajway.

Digitales Parken wird ausgeweitet

Bereits im April wurde das digitale Parksystem von Peter Park auf den Kurzzeitparkplätzen in der Ankunftebene eingeführt. Pünktlich zum Start der Sommerferien ist das System jetzt auf die Abflugebene ausgeweitet.

Für Fluggäste und Besucher ist das System äußerst bequem und kundenfreundlich. Bezahlt wird dabei künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Aufenthaltsdauer.

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Wird die Parkfläche innerhalb der 10 Minuten Freiparkdauer wieder verlassen, fällt kein Parkentgelt an. Das Parken in den Parkhäusern am Hannover Airport bleibt wie gewohnt.

„Self-Bag-Drop“-Stationen für Passagiere der TUI fly

Aktuell installiert die TUI im Terminal B „Self-Bag-Drop“-Stationen für Flüge der TUI fly. Fünf der Automaten sind bereits aufgestellt und befinden sich derzeit in einem ersten Testbetrieb. Weitere fünf Stationen sollen folgen. Für Passagiere der TUI fly, die einen Urlaub in einem Schengen-Land gebucht und bereits zu Hause online eingecheckt haben, gibt es damit zukünftig einen noch besseren Service. Mit Hilfe des Buchungscodes können sie dann ihr Gepäck selbstständig wiegen und labeln. Im Anschluss kann es an einem der „Drop Off Counter“ abgegeben werden. Damit können Warteschlangen an den Check-In-Countern reduziert werden.

Tipps für Reisende 

  • Schon zu Hause fängt die Vorbereitung auf den Urlaub an: Parkplatz online buchen, Reisedokumente auf die Gültigkeit überprüfen, Dokumente griffbereit halten und wenn möglich online einchecken. Außerdem ein Zeitfenster am „HAJway“ für die Sicherheitskontrolle reservieren.
  • Alle Passagiere sollten rechtzeitig zur Check-in-Öffnung am Airport eintreffen. Ein früheres Erscheinen ist nicht erforderlich. Die genauen Öffnungszeiten erfahren die Passagiere beim Reiseveranstalter oder bei Ihrer Airline. Diese liegen in der Regel zwischen 2 – 3 Stunden vor dem Abflug. Eine Übersicht stellt der Airport hier zusammen: hannover-airport.de/airlines.
  • Unmittelbar nach dem Check-in sollten sich die Passagiere sofort zur Sicherheitskontrolle begeben. Besonders in der Sicherheitskontrolle kann durch das Beachten der aktuell gültigen Handgepäcksbestimmungen Zeit gespart werden, denn eventuell erforderliche Nachkontrollen verzögern den Prozessablauf in der Luftsicherheitskontrolle.

 

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[01a] Rauchgasausbreitung - Ronnenberg (Empelde), Hannover ( Badenstedt - Bornum)

Ereignis: Gefahreninformation
Warnstufe: Minor
Betroffenes Gebiet: Ronnenberg (Empelde), Hannover ( Badenstedt - Bornum)
Zeitraum: 16.10.2026 19:59–17.10.2026 02:51 Uhr
Achtung! Es folgt eine wichtige Information der Feuerwehr Region Hannover In Ronnenberg - Empelde im Bereich Sportpark kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Meiden Sie das betroffene Gebiet. Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab.
Herausgeber: DE-NI-H-SE110
Quelle/Übertragungsweg: BBK/MoWaS über warnung.bund.de
Stand: 16.10.2026 19:59 Uhr
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