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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Daniela Behrens Niedersächsische Innenministerin© Matthias Falk

Ein Jahr Krieg in der Ukraine

21. Februar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Behrens: „Wir dürfen in unserem Streben, den Menschen zu helfen, die hier brutal und rücksichtslos aus ihrer Heimat vertrieben wurden, nicht nachlassen, Es geht um die Folgen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, der vordergründig dem Land Ukraine gelten mag, letztlich aber zugleich einen Angriff auf Freiheit, Demokratie sowie unsere Grundwerte in Europa bedeutet.“

Vor fast einem Jahr begann der russische Präsident Vladimir Putin seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieser hat bis heute nicht nur furchtbare Folgen für die Ukrainerinnen und Ukrainer, sondern wirkt sich international sowie unmittelbar auf Deutschland und auch auf Niedersachsen massiv aus. Unter anderem sind seit dem 24.02.2022 mehr als 110.000 Menschen aus ihrer ukrainischen Heimat in unser Bundesland geflohen.

Seit Ausbruch des Krieges rücken in Deutschland außerdem der Zivil- und Katastrophenschutz sowie die Sicherheit der Kritischen Infrastruktur ganz besonders in den Fokus. In den ersten Monaten stellten darüber hinaus u.a. zahlreiche pro-ukrainische sowie pro-russische Versammlungen die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen.

Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Die Unterstützung und die weitere Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine bleiben auch künftig dringend notwendig. Wir dürfen in unserem Streben, den Menschen zu helfen, die hier brutal und rücksichtslos aus ihrer Heimat vertrieben wurden, nicht nachlassen – trotz der großen Anstrengungen, die dies bedeutet. Es geht um die Folgen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, der vordergründig dem Land Ukraine gelten mag, letztlich aber zugleich einen Angriff auf Freiheit, Demokratie sowie unsere Grundwerte in Europa bedeutet. Den Überfall auf die Ukraine kann man als Zäsur auch für die innere Sicherheit betrachten. Wir müssen wachsam sein, was Angriffe auf unsere Freiheit und Demokratie von außen, aber von innen betrifft, Wir müssen deshalb entsprechenden Bestrebungen und Verschwörungstheorien aktiv entgegentreten sowie unseren Staat und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung schützen. Wir müssen unsere Kritische Infrastruktur vor Sabotage und möglichen Beeinträchtigungen konsequent schützen sowie unsere Vorbereitung und Vorsorge im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes dauerhaft verbessern und dafür erforderliche Beschaffungen und Investitionen umsetzen.“

Zugang von Vertriebenen aus der Ukraine

Behrens: „Wir müssen dazu auf allen Ebenen Hand in Hand eng zusammenarbeiten. Das gilt zwischen Bund, Ländern und Kommunen insgesamt, dabei setze ich auf eine faire Lastenverteilung mit einer stärkeren und dauerhaft verlässlichen Unterstützung von Bundesseite. Die hohe Zahl an Vertriebenen aus der Ukraine bedeutet inzwischen für viele unserer Kommunen vor Ort eine enorme Herausforderung und Belastung. Die Kapazitäten an freiem Wohnraum – und zwar nicht nur in den Stadtstaaten, sondern auch in Flächenländern wie Niedersachsen – werden vor Ort immer knapper. Unser Konzept für die Erstaufnahme haben wir zudem modifiziert. Wir setzen bei der Erstaufnahme künftig statt auf nur wenige große Standorte stärker auf eine größere Anzahl kleinerer Standorte. Das bedeutet für die hier ankommenden, häufig auch traumatisierten Menschen eine deutlich angenehmere Umgebung. Gleichzeitig erhoffen wir uns dadurch auch bessere Rahmenbedingungen für die jeweiligen Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger an den einzelnen Standorten vor Ort.“

Seit Kriegsbeginn haben mehr Menschen aus der Ukraine allein in Niedersachsen Aufnahme, Schutz und Sicherheit gesucht sowie gefunden als 2015. Zur Hochzeit der damaligen Flüchtlingszuwanderung kamen rund 8.000 Asylsuchende weniger in Niedersachsen an. Den stärksten Anstieg an Vertriebenen aus der Ukraine wurde hier von März bis Juli 2022 verzeichnet. In dieser Zeit stieg die im Ausländerzentralregister registrierte Zahl von ukrainischem Kriegsvertriebenen von 34.684 auf insgesamt 93.316 an.

Zur Unterstützung der Kommunen wurden in den vergangenen zwölf Monaten die Erstaufnahmekapazitäten in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) von 5.000 Plätzen Anfang 2022 nahezu auf das Dreifache, also rund 15.000 Plätze, gesteigert. Die vorhandenen Plätze sollen nunmehr auf bis zu 20.000 erhöht werden. Ziel ist es, jederzeit eine Reservekapazität von bis zu 5.000 Plätzen zu haben. Dadurch ist es möglich, die Weiterverteilung von Geflüchteten auf die Kommunen zeitlich zu strecken und diesen damit mehr Luft für die Suche und Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten und Wohnraum zu verschaffen.

Versammlungsgeschehen / Straftaten i.Z.m. dem Ukraine-Krieg / Desinformation

Behrens: „Rechtsextreme, Reichbürger und Delegitimierer versuchten und werden auch weiterhin versuchen, Versammlungen für sich zu instrumentalisieren. Vor allem geht es dabei darum, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Dafür werden auch die unterschiedlichsten Themen miteinander vermischt, um z. B. das angebliche falsche Bild der deutschen Politik und Öffentlichkeit sowie in den Medien von Russland anzuprangern. Auch aus der AfD Niedersachsen fanden sich vor allem zu Beginn des Krieges prorussische und den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands relativierende Aussagen. Eine breit getragene deutliche Distanzierung zu den prorussischen Positionen war bislang nicht zu erkennen. Zudem konnten wir feststellen, dass auch die Aktivitäten der bekannten russischen Propaganda- und Desinformationsakteure bzw. generell Desinformationskampagnen in den vergangenen Monaten intensiviert wurden. Dafür werden insbesondere die Sozialen Medien genutzt, mit einem Schwerpunkt auf Telegram.“

Seit dem 24. Februar 2022 sind insgesamt mehr als 850 Versammlungen in Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg bekanntgeworden. Die meisten davon verliefen störungsfrei. In den vergangenen Monaten ist deren Anzahl immer weiter zurückgegangen.

Insgesamt konnten die Sicherheitsbehörden laut Vorgangsbearbeitungssystem bislang Hinweise auf 598 Straftaten feststellen, die im Kontext mit dem Ukrainekrieg begangen worden sind. Dazu gehörten Sachbeschädigung, Diebstahl, Volksverhetzung, Störung der Totenruhe, gefährliche Körperverletzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. 166 bekannt gewordene Straftaten wurden im Vorgangsbearbeitungssystem erfasst, weil Personen mittels des „Z-“ oder des „V-Zeichens“ ihre Unterstützung bzgl. des Angriffskrieges kundtaten.

Spionage / Cyberabwehr / Schutz Kritischer Infrastruktur

Behrens: „Die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und internationalem Recht kann und muss nicht nur mittels militärischer Mittel in der Ukraine erfolgen, sondern bedarf in unserer globalisierten und medial vernetzten Welt eben auch innerhalb unseres eigenen Landes der Aufklärung und unabhängigen Information über die tatsächlichen Zusammenhänge. Das Interesse russischer Geheimdienste an Deutschland dürfte weiter zunehmen, je länger der Krieg in der Ukraine dauert. Wir müssen unsere Sicherheitsbehörden zur Verteidigung unserer Freiheit und Demokratie sowie angesichts der absehbar steigenden Versuche zur Einflussnahme auf unser Land von außen weiter stärken. Der Schutz unserer neuen LNG-Terminals hat dabei eine herausragende Bedeutung. Durch die Betreiber vorzunehmenden Schutzmaßnahmen werden dabei sehr eng durch die niedersächsische Polizei begleitet.“

Unverändert besteht die seit Beginn des von Putin begonnen Angriffskrieges auf die Ukraine in Niedersachsen abstrakte Gefährdungslage fort. Allerdings liegen bislang keine Anzeichen dafür vor, dass sich diese Lage konkretisiert oder verschärft und auf einen größeren Widerhall stößt.

Am vergangenen Donnerstag, 16.02.2023, bekannte sich auf dem Telegram Kanal „anon_by“ die prorussische Hackergruppierung „Killnet“ zu insgesamt sechs DDoS-Angriffen auf deutsche Flughäfen, betroffen war auch der Flughafen in Hannover-Langenhagen. Hintergrund sollen die Waffenlieferungen der Bundesregierung in die Ukraine sein.

Grundsätzlich bestand und besteht seit Kriegsbeginn für die Einrichtungen der KRITIS eine erhöhte abstrakte Gefährdungslage. Eine konkrete Gefährdung liegt auch hier zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht vor.

Nach wie vor besteht ein latent erhöhtes Risiko von Cyberangriffen gegen deutsche Stellen, vor allem gegenüber Einrichtungen der KRITIS. Zusätzlich sind auch Spill-Over-Effekte und Kollateralschäden mit Auswirkungen auf Deutschland im Zuge internationaler Betroffenheit weiterhin möglich und bereits eingetreten.

Nahezu zeitgleich zum russischen Angriff auf die Ukraine aktivierten Angreifer ein fehlerhaftes Update für bestimmte Kunden des Viasat-Dienstes KA-SAT. Auch wenn sich dieser Cyberangriff offenbar vornehmlich gegen die Ukraine richtete, so entwickelte sich daraus ein Kollateralschaden. Auch tausende Windräder, die über diesen Satellitenanbieter normalerweise ferngewartet werden können, waren plötzlich nicht mehr erreichbar. Im gleichen Kontext ist auch der Angriff auf die Rosneft Deutschland GmbH im letzten Jahr zu sehen.

Die Behörden der Landesverwaltung sind angewiesen, sich auf alle Szenarien vorzubereiten. Die für Cybersicherheit zuständigen Stellen sind in engem Austausch mit den entsprechenden Behörden des Bundes und der Bundesländer. Die Behörden der Landes- und auch der Kommunalverwaltungen sind hinsichtlich der Notwendigkeit besonderer Schutzmaßnahmen sensibilisiert worden. Auch die Betreiber kritischer Infrastrukturen sind aufgefordert, sich intensiv auf Cyberangriffe vorzubereiten.

Zivil- und Katastrophenschutz

Behrens: „Nicht nur unsere Verteidigung nach außen – also insbesondere die Bundeswehr – muss gestärkt werden: Auch unseren Zivilschutz gilt es besser aufzustellen und damit resilienter zu werden. Dafür haben wir mit der Umsetzung des Niedersächsischen 40-Millionen-Ad-hoc-Pakets zur Stärkung des Katastrophenschutzes bereits einen wichtigen Schritt getan. Außerdem bereiten wir aktuell Ausschreibung für zwei Löschflugzeuge vor, für die wir noch auf die Finanzierungszusage der EU-Kommission warten. Es ist für mich ein weiteres wichtiges Anliegen, unsere Vorbereitung auf künftige Krisen zu verbessern und uns organisatorisch sowie in Bezug auf die vorgehaltene Ausstattung noch stärker aufzustellen. Dazu gehören beispielsweise die Einrichtung und Verankerung eines Landeskrisenstabes sowie eine personelle und organisatorische Stärkung der Katastrophenschutzzuständigkeiten durch die Einrichtung einer eigenen Abteilung im Innenministerium. Eine entscheidende Lehren aus diesem schrecklichen Krieg für mich ist, dass wir auf alles vorbereitet sein müssen. In unseren Aktivitäten zur Vorsorge und Vorbereitung auf künftige Krisen dürfen wir deshalb nicht nachlassen.“

Zum Dezember des vergangenen Jahres konnte die erste Säule des 40-Millionen-Ad-hoc-Pakets bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Bei den unteren Katastrophenschutzbehörden wurden dezentrale Betreuungsmittelreserven zur umgehenden Versorgung und Notunterbringung von 100 Betroffenen oder auch Kriegsvertriebenen und Geflüchteten sowie Sanitätsmittelreserven eingerichtet.

Weiterhin wurden Stabsräume modernisiert und Technik der Fernmeldezentralen für Ausfälle der Kommunikationsinfrastruktur angeschafft, unter anderem Satellitentelefone. Insgesamt wurden durch das Niedersächsische Innenministerium rd. 3,7 Millionen Euro erstattet. Eine erste Kommunikationsübung zwischen dem Land und den unteren Katastrophenschutzbehörden im vergangenen Dezember hat erfolgreich stattgefunden. Darüber werden die Aus- und Fortbildungen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte gestärkt – dafür wurde im Jahr 2022 eine Million Euro bzw. werden in den Jahren 2023 und 2024 je eine Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Katastrophenschutz in der Beschaffung von Einsatzfahrzeugen. Hier sind Lieferungen bis in 2025 vorgesehen. Diese Spezialfahrzeuge werden individuell angefertigt und sind daher nicht von heute auf morgen abrufbar. Auch wurden europaweite Ausschreibungen u.a. für geländegängige Krankentransportwagen auf den Weg gebracht. Außerdem werden Fahrzeuge für Brandschutz und Wasserrettung angeschafft. Durch die Beschaffung von mobilen Warn- und Durchsageeinrichtungen wird das Krisenmanagement weiter gehärtet.

Zum Zivil- und Katastrophenschutz gehört auch, dass die Warnsysteme funktionieren und bei den Menschen eine solche Alarmierung tatsächlich ankommt. Deshalb hat Niedersachsen ein eigenes Sirenen-Förderprogramm gestartet und damit die Bundesmittel für diesen Zweck aufgestockt. Insgesamt wurden seit 2021 mit etwa 8 Millionen Euro aus Bundes- und 10 Millionen Euro aus Landesmitteln bei 33 unteren Katastrophenschutzbehörden 1.396 Standorte gefördert.

Darüber hinaus beginnen ab Sommer 2023 die ersten Auslieferungen von hochleistungsfähigen mobilen Netzersatzanlagen, die insbesondere zur Ersatzversorgung von Einrichtungen kritischer Infrastrukturen eingesetzt werden sowie von Anhängern zur mobilen Kraftstoffversorgung.

Ministerpräsident Stephan Weil© Bernd Günther

100 Tage rot-grüne Landesregierung – ein guter Start

15. Februar 2023/in Niedersachsen, Politik

HANNOVER (PM). Heute vor 100 Tagen ist Niedersachsens rot-grüne Landesregierung im Amt vereidigt worden. Angesichts der im November 2022 infolge der Energiepreisekrise herrschenden Verunsicherungen hat sie ihre Handlungsfähigkeit sofort unter Beweis gestellt und in einem Nachtragshaushalt für 2022 und 2023 insgesamt 2,9 Milliarden Euro für Krisenbewältigung, energetische Transformation und Vorsorge mobilisiert.

Wesentlicher Teil ist ein Sofortprogramm über 970 Millionen Euro, mit dem Menschen, Unternehmen, Kommunen und soziale Einrichtungen dabei unterstützt werden, den enorm gestiegenen Energiekosten zu begegnen. Um der Energiekrise auch langfristig entgegenzuwirken und unabhängig vom russischen Gas zu werden, fließen aus dem Nachtrag 707 Millionen Euro zusätzlich in die energetische Transformation. Diese Mittel stehen beispielsweise für die Ko-Finanzierung von Wasserstoffprojekten bereit und für die Absicherung der Finanzierung des LNG-Terminals in Stade. Nach der Eröffnung des ersten deutschen LNG-Terminals im Dezember 2022 in Wilhelmshaven wurde im Januar 2023 mit einem symbolischen ersten Rammschlag der Bau des zweiten LNG-Anlegers für Niedersachsen in Stade begonnen. Die Fertigstellung des Anlegers an der Elbe für die schwimmende Regasifizierungsanlage (FSRU) ist bis zum Winter 2023/24 geplant.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Das war ein besonders dynamischer Start. In der letzten Woche hat es zum Sofortprogramm eine Zwischenbilanz mit sehr unterschiedlichen Akteuren und einer sehr positiven Rückmeldung gegeben. Uns allen war und ist bewusst, dass die mit dem Nachtragshaushalt in Höhe von 2,9 Milliarden Euro gebundenen Mittel nun nicht mehr für andere Zwecke zur Verfügung stehen.“

„Die rot grüne Landesregierung ist eine Koalition des Machens. Uns eint der Wille zur politischen Gestaltung, um die aktuellen Herausforderungen anzugehen“, so die stellvertretende Ministerpräsidentin Julia Willie Hamburg. „Wir sind beispielsweise fest entschlossen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 75 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren und bis 2040 klimaneutral zu werden. Mit einem schnellen Ausbau der Windenergie auf See und an Land, der Solaranlagen und der Übertragungsnetze haben wir eine realistische Chance, dieses Ziel zu erreichen.“

Niedersachsen muss 2,2 Prozent seiner Landesfläche für Windenergie ausweisen, so steht es im „Wind-an-Land-Gesetz“ des Bundes. Das Niedersächsische Umweltministerium hat eine Potentialanalyse für Windflächen in Niedersachsen durchführen lassen. Diese bildet die Grundlage, um die derzeit 1,1 Prozent ausgewiesene Fläche zu verdoppeln. Das wird anhand objektiver Kriterien geschehen – wie beispielsweise Besiedlungsdichte, Abstände oder Vogelschutzgebieten in den einzelnen Regionen. Anfang Februar 2023 wurden die regionalisierten Flächenziele und das weitere Vorgehen den Kommunen vorgestellt. Derzeit ist ein Gesetzespaket in Vorbereitung, das die einzelnen Flächenanteile festschreibt und den regionalen Planungsträgern die Möglichkeit eröffnet, diese in Raumordnungs-Teilplänen für Windenergie auszuweisen.

Gleichzeitig erweitert das Land per Gesetz die finanziellen Beteiligungsmöglichketen von Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürgern an der Energiewende. Beim Bau neuer Windenergieanlagen und größerer Solarparks sollen Anwohnerinnen und Anwohnern und Kommunen künftig insgesamt 20 Prozent der Anteile an den Erneuerbaren-Anlagen angeboten werden. So bleiben die Erträge der Energiewende vor Ort, was die Akzeptanz der Energiewende erhöht.

Anfang Februar 2023 hat die ‚Taskforce Energiewende‘ unter Federführung des Umwelt- und Energieministeriums und des Wirtschafts- und des Agrarministeriums ihre Arbeit aufgenommen. In diese Taskforce fließen die Erfahrungen ein, die im letzten Jahr bei Planung, Genehmigung und Bau des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven gesammelt wurden. Mit der Taskforce soll die neue Deutschlandgeschwindigkeit auf alle niedersächsischen Energiewende- und Transformationsprojekte ausgerollt werden. Außerdem stehen personelle Kapazitäten für eine Unterstützung der Kommunen in schwierigen Verfahren zur Verfügung.

Seit Anfang Februar ist auch die neue Energiespar-Beratung „Private Wohngebäude“ bei der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) am Start. Das Umweltministerium fördert die Beratung mit 7,6 Millionen Euro. Für die Umsetzung stehen bereits über 600 zusätzliche Energieberaterinnen und -berater zur Verfügung, vorwiegend aus den Reihen des Schornsteinfegerhandwerks. Landesweit können private Eigentümerinnen und Eigentümer von Häusern und Wohnungen nun kostenlose Energiesparberatungen in Anspruch nehmen. Die Beraterinnen und Berater prüfen vor Ort, wie kurzfristig Energie und Kosten gespart werden können.

Auch im Bildungsbereich wurden in den ersten 100 Tagen wichtige Weichen gestellt: Gemeinsam mit der VW Stiftung wurde ein ambitioniertes Programm zur Förderung von Spitzenforschung im Umfang von 576,3 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Schwerpunkte der Agenda ‚zukunft.niedersachsen‘ sind vor allem die in den nächsten Jahren anstehenden grundlegenden Veränderungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Dem Land sollen auf diese Weise zahlreiche positive Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dabei geht es in besonderer Weise um die Energie- und Mobilitätswende und insgesamt um ressourcenschonendes Wirtschaften.

Parallel dazu unterstützt das Land Niedersachsen die Studentenwerke mit 30 Millionen Euro. Die erste Tranche in Höhe von 13,5 Millionen Euro wurde im Dezember 2022 an die Studentenwerke ausgezahlt, eine zweite Tranche in Höhe von 16,5 Millionen Euro folgte im Januar 2023. Die Zuschüsse ermöglichen es den Studentenwerken, ihre Angebote, Preise und Beiträge für Studierende stabil zu halten und tragen so zu einer finanziellen Entlastung der Studierenden bei. Die landesweit 86 Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Landeseinrichtungen der Erwachsenenbildung haben bis Ende Januar fünf Millionen Euro erhalten, um die enormen Kostensteigerungen – insbesondere im Energiesektor – abzumildern.

Mit 100 Millionen Euro wurden die Schul- und Kitaträger bei den Energiepreissteigerungen entlastet. Weitere 100 Millionen Euro fließen über die Träger in die Stabilisierung und Absenkung der Elternbeiträge für die Mittagsverpflegung. Damit sollen die Preisaufwüchse bei den Lebensmitteln und in der Folge für die Mittagessen in Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege sowie im Schulbereich kompensiert werden.

Mit einem umfangreichen Softwarepaket zur lizenzfreien Nutzung durch die Schulen hat das Kultusministerium im Januar 2023 die Angebotspalette an digitalem Lerncontent und Diagnosetools deutlich ausgeweitet. Schülerinnen und Schüler erhalten damit neue Möglichkeiten, im Unterricht und zu Hause hochwertige Programme und Apps als Ergänzung zu den vorhandenen Lehr- und Lerngegebenheiten anzuwenden. Diagnosetools helfen Lehrkräften außerdem bei der Kompetenzfeststellung und entlasten sie über automatisierte Auswertungsprozesse. Die infolge der Corona-Pandemie entstandenen Bildungslücken sollen baldmöglichst geschlossen werden.

Als wesentlicher Beitrag für eine Steigerung der Attraktivität und mehr Gerechtigkeit in der Besoldung ist vorgesehen, dass mit dem Haushalt 2024 zumindest ein Einstieg in A13 für alle Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen und mit dem Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie A10 für Fachpraxislehrkräfte geschaffen werden soll.

„Das ist ein starkes Comittment der Landesregierung für bessere Bildung in Niedersachsen“, so Kultusministerin Hamburg. „Ich bedanke mich bei den anderen Ressorts für diesen gemeinsamen finanziellen Kraftakt, mit dem wir ein wichtiges Zeichen für attraktive Bedingungen für mehr Lehrkräfte in Niedersachsen setzen.“

Nicht nur Arbeitsergebnisse der Startphase sind nach Auffassung des Ministerpräsidenten positiv, sondern auch die Zusammenarbeit in der Landesregierung:

„Die Stimmung ist trotz der zahlreichen Herausforderungen gut, wir arbeiten gerne und konstruktiv zusammen, es ist viel Elan spürbar und viel Gestaltungswille. All das sind gute Voraussetzungen dafür, Niedersachsen in den nächsten Jahren weiter deutlich voranzubringen“, so Ministerpräsident Stephan Weil. Er sei deswegen sehr angetan von dem Start der neuen Landesregierung. „Die in und für Niedersachsen anstehenden Veränderungen werden wir mit großem Engagement im Interesse der Menschen in diesem Land, im Interesse der Umwelt und des Klimas gestalten.“

Umstellung Atemschutz auf Überdrucktechnik

Umstellung im Bereich Atemschutz

15. Februar 2023/in Niedersachsen

CELLE (ots). Nach und nach wird in den folgenden Jahren bei den Ortsfeuerwehren der Stadt Celle eine neue Atemschutztechnik Einzug halten und somit die Umstellung von der Normaldrucktechnik auf die Überdrucktechnik erfolgen. Zum Jahreswechsel wurde als erste Ortsfeuerwehr in Stadt und Landkreis Celle die Wehr in Altencelle mit der neuen Technik ausgestattet.

Hierzu erfolgte zunächst vor Weihnachten eine Einweisung in Theorie und Praxis im Feuerwehrhaus in Altencelle. Hierbei wurde den Feuerwehrangehörigen der Unterschied zwischen den Techniken sowie der Umgang mit der neuen Ausrüstung erklärt.

Der Unterschied lässt sich hierbei kurz beschreiben: Während bei der Normaldrucktechnik der Luftdruck in der Maske wie in der Umgebung ist und der Lungenautomat nur Luft in die Atemschutzmaske lässt, wenn der Atemschutzgeräteträger einatmet, wird bei der Überdrucktechnik schon beim Anschluss vom Lungenautomaten an die Maske ein Überdruck in der Maske des Atemschutzgeräteträgers erzeugt. Dies bedeutet, der Druck in der Maske ist höher als in der Umgebung, so kann z. B. bei einer kleinen Undichtigkeit an der Maske kein Rauch von außen eindringen.

„Seit Einführung der neuen Technik in Altencelle konnten wir diese bereits im Einsatz anwenden“, erklärt Ortsbrandmeister Promoli und führt weiter aus: „Wir freuen uns ein Vorreiter im Landkreis Celle auf diesem Gebiet zu sein. Die Umstellung erfolgte ohne Probleme.“

Als nächste Wehr wird in der Stadt Celle die Ortsfeuerwehr Westercelle mit der Überdrucktechnik im Bereich des Atemschutzes ausgestattet. Weitere Ortsfeuerwehren werden folgen. Aus Sicherheitsgründen können immer nur ganze Ortsfeuerwehren mit der neuen Technik ausgestattet werden, um eine Vermischung zu verhindern.

Niedersachsen liefert Hilfsgüter in die Türkei – Hilfstransport nds Wunstorf mf© Matthias Falk

Niedersachsen liefert Hilfsgüter in die Türkei

12. Februar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Behrens: „Ich bin froh, dass unser Hilfsangebot angenommen wird und wir die Menschen vor Ort direkt unterstützen können“

Das Land Niedersachsen hat nach den schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien unverzüglich auf das internationale Hilfeersuchen reagiert und unbürokratisch Unterstützung angeboten. Heute (11.02.2023) hat das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) als nationale Kontaktstelle für die staatliche Katastrophenhilfe im Rahmen des europäischen Katastrophenschutzmechanismus die angebotenen Hilfsgüter aus Niedersachsen abgerufen. Kurzfristig werden diese nun für den Weitertransport zum Fliegerhorst Wunstorf gebracht. Mit drei Bundeswehrmaschinen des Typs „A300M“ sollen Zelte, Feldbetten und Decken in die Türkei geflogen werden.

Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Die Not der Menschen in der betroffenen Region ist groß. Selbstverständlich haben wir, unverzüglich, nachdem das erste Hilfeersuchen aus der Türkei bei uns eingegangen ist, kurzfristig unsere Bestände geprüft und unbürokratisch Hilfe angeboten. Ich bin froh, dass unser Hilfsangebot jetzt angenommen wird und wir die Menschen vor Ort direkt unterstützen können. Die breite Welle der Hilfsbereitschaft in der Zivilgesellschaft, bei den Hilfsorganisationen und in der Politik bedeutet für die Menschen vor Ort einen Hoffnungsschimmer in einer für sie so unglaublich schweren und leidvollen Zeit. Wir werden auch künftige Anforderungen kurzfristig prüfen und im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen!“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) stellten die heutige Lieferung für den direkten Transport in das Erdbebengebiet zusammen.

Stellungnahme des Präsidenten des NLBK Mirko Temmler zum Hilfstransport © Matthias Falk

Ein Rettungswagen eilt nach einem Notruf zur Einsatzstelle© Bernd Günther

DRK warnt zum Europäischen Tag des Notrufs: „Die 112 nur im Notfall anrufen!“

10. Februar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Der 11. Februar ist seit 2009 der europäische Tag des Notrufs. Das Datum ist nicht zufällig gewählt: 11.2. lässt auf die Notrufnummer 112 schließen. Unter dieser Nummer sind die jeweiligen Notfalldienste in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz aus allen Fest- und Mobilfunknetzen sowie von öffentlichen Telefonen kostenfrei erreichbar. Eingeführt wurde die 112 im Jahr 1991 auf Vorschlag der Europäischen Union.

„Die Notrufnummer 112 rettet im Ernstfall Leben“, sagt Sebastian Voß, Vorstand des DRK-Landesverbandes Niedersachsen. „Allerdings sollte die 112 nur bei lebensbedrohlichen Symptomen gewählt werden. Dazu gehören unter anderem schwere Unfälle, Vergiftungen, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, Kreislaufkollaps, Atemnot oder starker Blutverlust. Die Rettungsmittel, die von den Rettungsleitstellen zum Notfallort entsendet werden sind endlich und sollten daher für Notfälle reserviert bleiben.“

Die wichtige und lebensrettende Notrufnummer 112 verbindet den Anrufenden direkt mit einer zentralen Rettungsleitstelle. Speziell geschultes Fachpersonal fragt alle nötigen Informationen ab und sendet parallel das passende Rettungsmittel zum Notfallort.

Darüber hinaus leitet sie den Anrufer bzw. Ersthelfer während der Notfallsituation bei Erste-Hilfe-Maßnahmen – z.B. Wiederbelebungsmaßnahmen – telefonisch an.

Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden hilft in der Regel der Hausarzt oder, außerhalb der Sprechzeiten, der ärztlichen Bereitschaftsdienst, der unter der Rufnummer 116117 erreichbar ist. Fälle für den ärztlichen Bereitschaftsdienst sind zum Beispiel Symptome wie Fieber, Durchfall, Ohrenschmerzen, eine akute Blasenentzündung oder akute Rückenschmerzen ohne Taubheitsgefühl oder motorische Ausfälle.

Statement Behrens zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte© Matthias Falk

Austausch zum Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“

6. Februar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Behrens: „Angriffe auf Rettungs- und Einsatzkräfte dürfen wir nicht hinnehmen! Wir werden alles dafür tun, um die Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für unsere Sicherheit engagieren, zu schützen“

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat heute (06.02.2023) zu einem mehr als dreistündigen Austausch zum Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ eingeladen. Dabei hat sie das Thema mit Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungs- und Hilfsdienste, der kommunalen Spitzenverbände sowie verschiedener Gewerkschaften und Verbände erörtert.

Ministerin Behrens stellte gemeinsam mit den Beteiligten im Anschluss erste Maßnahmen vor. Als wichtigste Punkte will die Ministerin kurzfristig regelmäßig ein ergänzendes Lagebild sowie eine Dunkelfeldstudie zu Angriffen auf Rettungskräfte initiieren sowie zeitnah Gespräche mit den Blaulichtorganisationen und den Kommunalen Spitzenverbänden über einen Rechtshilfefonds oder andere Instrumente zur niedrigschwelligen Unterstützung für Ehrenamtliche in der Feuerwehr und im Rettungswesen führen. Darüber hinaus wird sie in einem Folgeschritt zu einer interdisziplinären Fachtagung einladen. In dieser sollen folgende Schwerpunkte behandelt werden:

  • Untersuchung der Vorfälle, Motivlagen und Ursachen
  • Identifizieren von Ursachen, Lösungsansätzen sowie zielgerichteten und nachhaltigen Gegenmaßnahmen
  • geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Anzeigeverhaltens und Möglichkeiten zur Beschleunigung von Strafverfahren
  • Ansätze zur interdisziplinären Zusammenarbeit für eine frühzeitige Prävention sowie bessere Bekämpfung von diesen Angriffen
  • Initiierung eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses; Appell an gemeinsame Verantwortung und Erarbeitung erster übergreifender konkreter Maßnahmen

Ministerin Behrens: „Angriffe auf Rettungs- und Einsatzkräfte oder Polizistinnen und Polizisten sowie Feuerwehrleute sind völlig inakzeptabel und dürfen wir nicht hinnehmen! Wir werden alles dafür tun, um die Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für unsere Sicherheit engagieren, zu schützen. Heute war mir vor allem wichtig, die Situation aus der Perspektive der Betroffenen geschildert zu bekommen. Ich bin dankbar für den offenen und auch ehrlichen Austausch auf Augenhöhe, der noch einmal deutlich gemacht hat: Wir können und wir müssen noch mehr tun als bisher und dabei vor allem nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern die Probleme an der Wurzel packen. Wirksame Maßnahmen können wir aber nur dann initiieren, wenn wir die Ursachen auf Seiten der fast ausschließlich männlichen Tätern gründlich analysieren. Wir brauchen auch eine vertiefte Untersuchung der Ereignisse und ihrer Auslöser. In einem ersten Schritt werden wir zu einer interdisziplinären Fachtagung einladen und dieses Thema noch einmal ganzheitlich aus allen denkbaren Blickwinkeln betrachten. Darüber hinaus gilt es den Ehrenamtlichen in der Feuerwehr und im Rettungswesen gemeinsam durch niedrigschwellige Unterstützung den Rücken zu stärken, das ist ein wichtiges Signal für die Einsatzkräfte insbesondere auch im Rahmen der Strafverfolgung. Mir ist wichtig, die Menschen hinter der Uniform stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Um es klar zu sagen: Die Angriffe und Respektlosigkeiten gehen uns alle an. Schließlich geht es um den Schutz demokratischer Werte und das gesellschaftliche Miteinander. Es bedarf deshalb einer gemeinsamen gesellschaftlichen konzertierten Aktion. Aus dem Grund werde ich das Thema auch bei der kommenden Innenministerkonferenz mit meinen Kolleginnen und Kollegen diskutieren, um mögliche gemeinsame Aktivitäten abzustimmen.“

Das Innenministerium wird künftig auch intern den Fokus noch mehr auf diesen Themenkomplex richten. So wird zur Intensivierung der Auswertung sowie zum Initiieren gegensteuernder Maßnahmen das polizeiliche Lagebild in diesem Kontext deutlich ausgeschärft und um weitere Betrachtungswinkel ergänzt. Darüber hinaus wird die Anwendung des sog. „beschleunigten Verfahrens“ in Abstimmung mit der Justiz forciert, damit die Strafe nach den Taten gewissermaßen „auf dem Fuße“ folgt. „Diese Gewaltausbrüche und Aggressionen gegenüber Einsatzkräften sind nicht tolerierbar. Die Polizei Niedersachsen arbeitet mit Hochdruck daran, die jüngsten Taten beweissicher aufzuklären, damit die Täter angemessene Strafen erfahren“, so Ministerin Behrens weiter.

Bereits in der vergangenen Woche hat es nach der Identifizierung von Tätern auf Videoaufnahmen aus der Silvesternacht in Peine Durchsuchungen zum Auffinden weiterer Beweismittel gegeben.

Alle Beteiligten haben verabredet, sich zukünftig regelmäßig in einem derartigen Rahmen zu einem gemeinsamen Austausch zu treffen und weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Einsatzkräfte voranzubringen. Weiterhin soll gerade auch innerhalb der Feuerwehr sowie der Rettungs- und Hilfsdienste das Anzeigeverhalten erörtert werden. Ziel ist, in enger Abstimmung mit den jeweiligen Kommunen, durch ein niedrigschwelliges Anzeigeverhalten dazu beizutragen, dass entsprechendes delinquentes Verhalten auch sanktioniert werden kann.

Abschlussprüfungen 2023

Regelungen der Abschlussprüfungen 2023 im Sekundarbereich I und im Abitur

1. Februar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Aufgrund der umfassenden Einschränkungen und Belastungen im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) darauf verständigt, auch den Prüfungsjahrgängen in diesem Schuljahr spezifische Erleichterungen für die Schulabschlüsse im Sekundarbereich I sowie für die Abiturprüfung zu gewähren.

Das niedersächsische Kultusministerium wird die Spielräume der Kultusministerkonferenz auch in diesem Jahr nutzen. Es wird das letzte Jahr sein, in dem sich die Ministerinnen und Minister mit Blick auf die Belastungen der Pandemie auf entsprechende Regelungen verständigt haben. Zudem werden in Niedersachsen mit Blick auf die Erfahrungen in der schriftlichen Abiturprüfung im Fach Mathematik im Jahr 2022 Anpassungen vorgenommen.

Dazu sagt Julia Willie Hamburg, Niedersächsische Kultusministerin: „Es ist mit Blick auf die Belastungen und auch Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nur konsequent, die besonderen Umstände auch bei der Prüfungsausgestaltung zu berücksichtigen. Dennoch wird es glücklicherweise auch das letzte Jahr sein, in dem wir zu solchen Maßnahmen greifen müssen. Die Erfahrungen aus den Rückmeldungen zum Mathematik-Abitur hat das Kultusministerium zudem in den letzten Jahren zum Anlass genommen, hier an den Rahmenbedingungen zu arbeiten. Diese finden in den nächsten Jahren Einfluss auf die Prüfungsgestaltung.“

Für die kommenden Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I werden die Corona-Folgen durch folgende bereits langfristig angelegte Maßnahmen berücksichtigt:

  1. Der Unterricht findet vor dem Hintergrund der aufgrund der Pandemie priorisierten Kerncurricula für alle Fächer statt. Hier hat es also mit langem Vorlauf bereits Reduzierungen gegeben. (Die priorisierten KC sind noch bis 2025 gültig.)
  2. Bei den zentralen Aufgaben für die schriftlichen Prüfungen werden diese Priorisierungen in diesem Schuljahr und bis zum Schuljahr 2024/2025 Berücksichtigung finden.
  3. Den Schulen wurden erneut detailliertere Themenhinweise für die zentralen Abschlussarbeiten zur Verfügung gestellt, die eine prüfungsgezielte Vorbereitung fundieren.
  4. In den schriftlichen Prüfungen für das Fach Englisch wird auf den Prüfungsteil „Mediation“ (Sprachmittlung) verzichtet. Dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Zugewinn an Bearbeitungszeit.
  5. Die mündliche Prüfung in einem weiteren für die Prüfung zugelassenen Fach wird auch in diesem Jahr als freiwillige Option angeboten. Prüflinge können diese Prüfung ablegen, wenn sie sich verbessern wollen, es besteht aber keine Pflicht.

 

Für das Zentralabitur 2023 sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  1. Die thematischen Hinweise für die einzelnen Prüfungsfächer wurden im Juni 2022 noch einmal auf die aktuelle Situation hin überprüft und bei Bedarf überarbeitet (d. h. in der Regel reduziert).
  2. Im Zentralabitur 2023 wird – wie in den zurückliegenden beiden Corona-Prüfungsjahrgängen – ein zusätzlicher Aufgabenvorschlag je Fach und Niveaustufe zur Auswahl durch die unterrichtenden Lehrkräfte vorgelegt. Damit soll inhaltlich auf die schwierigen Rahmenbedingungen der letzten drei Jahre reagiert werden, indem in den Klausuren durch das Angebot eines zusätzlichen Aufgabenvorschlags die Prüfungsthemen mit den tatsächlich im Unterricht vermittelten Inhalten und Kompetenzen abgestimmt werden.
  3. Für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Mathematik gilt:

 

  • Für beide Anforderungsniveaus wurden konkrete inhaltliche Reduzierungen vorgenommen (allerdings in geringerem Umfang als in den Jahren zuvor).
  • Für das grundlegende Anforderungsniveau können die Prüflinge im Wahlteil durch eine entsprechende Auswahl eines der Sachgebiete (2) Stochastik bzw. (3) Analytische Geometrie / Lineare Algebra vermeiden. Da der Pflichtteil aber Aufgaben aus allen drei Sachgebieten enthält, sind für Prüflinge an allgemein bildenden Schulen, anders als in den Jahren zuvor, alle drei Sachgebiete prüfungsrelevant.
  • Für den Wahlteil wurden genau wie in den vorhergehenden Jahren in jedem Sachgebiet drei statt zwei Aufgaben erstellt, von denen durch die Lehrkräfte zwei Aufgaben für die Auswahl durch die Prüflinge ausgewählt werden.
  • Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen zu den schriftlichen Abiturprüfungen 2022 im Fach Mathematik, die übereinstimmend die Zeitknappheit in der Prüfung als Problem herausgestellt haben, wird zusätzlich die Prüfungszeit im Jahr 2023 auf beiden Niveaustufen um 30 Minuten verlängert.

 

Mit diesem Maßnahmenkatalog werden den niedersächsischen Prüflingen somit auch im Jahr 2023 faire und der Gesamtlage angemessene Prüfungsvoraussetzungen eingeräumt.

Corona Schutzmaßnahmen laufen aus© Bernd Günther

Weitere Corona-Schutzmaßnahmen laufen aus

1. Februar 2023/in Niedersachsen, Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Lage rund um das Corona-Virus beruhigt sich weiter. Niedersachsen hat die Winterwelle ohne größere Belastungen des Gesundheitssystems aufgrund von Covid-19-Erkrankungen gut überstanden. Mit dem Auslaufen der Absonderungsverordnung und der am Donnerstag, 2. Februar 2023 in Kraft tretenden Corona-Änderungsverordnung, die das Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr regelt, setzt die Landesregierung die bereits angekündigten Erleichterungen der Schutzmaßnahmen um.

Das ändert sich:

Pflicht zur Selbstisolation entfällt

Wer sich mit dem Corona-Virus infiziert, muss sich seit heute (Mittwoch) nicht mehr in eine fünftägige Selbstisolation begeben. Ein positiver Selbst- oder Schnelltests muss auch nicht mehr mittels einer PCR-Testung überprüft werden. Weiterführende Regelungen oder Auflagen für positiv Getestete gibt es von Seiten des Landes Niedersachsen jetzt nicht mehr. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können den Umgang mit infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eigenverantwortlich regeln.

Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn nur noch freiwillig

Zeitgleich mit dem bundesweiten Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr müssen Fahrgäste in Niedersachsens öffentlichem Personennahverkehr ab Donnerstag, den 2. Februar nicht mehr verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die §§ 2 und 8 der Niedersächsischen Corona-Verordnung werden ebenso wie Regelungen zu entsprechenden Ordnungswidrigkeiten in § 9 Abs 1 Nr. 5 und 6 ersatzlos gestrichen.

Auch wenn künftig keine Isolation und kein Maskentragen mehr vorgeschrieben sind, bittet die Landesregierung Bürgerinnen und Bürger weiterhin herzlich darum, umsichtig zu sein.

 

Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi:

„Die Infektionslage ist weiter rückläufig. Die Belastung durch das Corona-Virus ist in den Krankenhäusern gut beherrschbar. Die letzten drei Pandemiejahre haben gezeigt: die Niedersächsinnen und Niedersachsen sind sehr vernünftig und haben die Gefahren, die das Virus gerade für ältere und kranke Menschen mit sich bringen kann, ernst genommen und entsprechend gehandelt. Ich setze darauf, dass diese Vernunft auch weiter fortbestehen wird. Auch wenn wir optimistisch auf das Frühjahr zugehen, bitte ich alle Menschen in Niedersachsen darum, Krankheitssymptome erst zu nehmen und sich weiterhin verantwortungsbewusst zu verhalten. Wer sich krank fühlt, dem rate ich zu einem Selbsttest und einem Gespräch mit der Hausarztpraxis.

Wer beispielsweise in größeren Menschengruppen, in vollen Bussen und Bahnen eine Maske parat hat, kann sich und andere weiterhin gut schützen. Das gilt besonders wenn wir mit älteren oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen zusammenkommen. Das Ende der Maskenpflicht ändert nichts am positiven Nutzen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Wer seinen Impfstatus ab und an von der Hausärztin oder dem Hausarzt überprüfen und bei Bedarf auffrischen lässt, sorgt weiterhin für eine gute Immunität.“

Diese Regeln gelten weiter:

Aufgrund der Vorgaben des Bundesinfektionsschutzgesetzes (§ 28b IfSG) bleibt die Maskenpflicht in Praxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bundesweit erhalten.

Krankenhäuser und Heime sowie Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen/Menschen mit Behinderungen dürfen nach wie vor nur mit einem negativen Test betreten werden. Die in Niedersachsen geschaffene Erleichterung für Beschäftigte dieser Einrichtungen besteht weiterhin: Bei vollständig geimpften und genesenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein Test (auch als Selbsttest) zwei Mal pro Woche ausreichend. (§ 4 Abs. 1 Corona-Verordnung)

Ebenso bleiben Testpflichten in Justizvollzugsanstalten und Einrichtungen des Maßregelvollzugs weiter bestehen.

Die bundesrechtlichen Regelungen gelten nach heutigem Stand bis zum 7. April 2023.

Aktuelle Informationen rund um das Corona-Virus gibt es online auf www.niedersachen.de/coronavirus

Lesefassung der ab morgen geltenden Corona-Verordnung (Streichungen und Änderungen in Gelb)

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Daniela Behrens Niedersächsische Innenministerin© Matthias Falk

Erste Niedersächsische Innenministerin im Amt

25. Januar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Behrens: „Ich freue mich auf ein gut geführtes Haus mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ich in den vergangenen Tagen bereits als ungemein engagiert und motiviert kennengelernt habe. Die Belegschaft des Innenministeriums hat in den vergangenen Jahren Vieles geleistet und auch in schwierigen Zeiten Qualität und Verlässlichkeit bewiesen“.

Am heutigen Mittwochmorgen (25.01.2023) hat der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Rahmen des Landtagplenums Daniela Behrens offiziell das Amt der Niedersächsischen Ministerin für Inneres und Sport übertragen. Die bisherige Sozialministerin ist damit Nachfolgerin von Boris Pistorius, der nach fast zehn Jahren als Innenminister in der vergangenen Woche zum neuen Bundesminister der Verteidigung ernannt wurde. Nach der Amtsübernahme im Niedersächsischen Landtag stellte sich Ministerin Behrens ihren neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innenministerium vor.

Ministerin Behrens: „Diese neue Aufgabe ist eine Herausforderung, die ich mit Vorfreude, großem Tatendrang und einer gehörigen Portion Respekt annehme. Boris Pistorius hat in seiner fast zehnjährigen Amtszeit viele Dinge verändert, modernisiert, neu gedacht und auf den Weg gebracht. In diese Zeit fielen die Flüchtlingsbewegungen in 2015/2016, die Corona-Pandemie und die Bedrohungen insbesondere durch den islamistischen Terrorismus. Vor fast einem Jahr begann Vladimir Putin den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Dieser hat bis heute furchtbare Folgen für die Ukrainerinnen und Ukrainer – und wirkt sich auch spürbar auf Deutschland und Niedersachsen aus. Nahezu 110.000 Menschen sind seit dem 24. Februar 2022 vor Tod und Krieg in unser Bundesland geflohen. Die Unterbringung der Vertriebenen aus der Ukraine bedeutet für das Land und vor allem für die Kommunen eine große Kraftanstrengung. Dazu kommen weitere Herausforderungen, die ich in meinem neuen Amt angehen werde – etwa die nachhaltige Stärkung unserer Sicherheitsbehörden sowie des Brand- und Katastrophenschutzes, die Unterstützung des Sports durch ein weiteres Investitionsprogramm zur Sportstättensanierung und die weiter fortschreitende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Ich freue mich auf ein gut geführtes Haus mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ich in den vergangenen Tagen bereits als ungemein engagiert und motiviert kennengelernt habe. Die Belegschaft des Innenministeriums hat in den vergangenen Jahren Vieles geleistet und auch in schwierigen Zeiten Qualität und Verlässlichkeit bewiesen. Gemeinsam werden wir auch die vor uns liegenden Aufgaben bewältigen.“

Daniela Behrens Niedersächsische Innenministerin© Matthias Falk

Daniela Behrens soll neue Innenministerin von Niedersachsen werden

20. Januar 2023/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Freitag das Kabinett darüber informiert, dass Daniela Behrens Nachfolgerin des wegen seines Wechsels in das Bundesverteidigungsministerium zurückgetretenen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, werden und dass Dr. Andreas Philippi als neuer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung auf Daniela Behrens folgen soll.

„Daniela Behrens war eine hervorragende Sozialministerin und sie wird – da bin ich mir sehr sicher – auch das Innenministerium sehr kompetent und verantwortungsvoll führen. Sie wird die erste Innenministerin des Landes Niedersachsen“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „Daniela Behrens wird sich mit aller Kraft der neuen Aufgabe widmen und dabei eng an der Seite derjenigen stehen, die sich in der Polizei, in den Feuerwehren, im Katastrophen- und im Verfassungsschutz ganz persönlich für die Innere Sicherheit in Niedersachsen einsetzen. Daniela Behrens kann auf fundierte Erfahrungen aus ihren Tätigkeiten im Sozialministerium und im Wirtschaftsministerium zurückgreifen. Sie hat das sehr herausfordernde Gesundheitsressort in der Hochphase der Pandemie übernommen, Bewährtes im Kampf gegen Corona weitergeführt und Schwachstellen beseitigt. Auch die Flüchtlingsunterbringung wird bei der bisherigen Integrationsministerin in guten Händen sein.

Ich arbeite nun schon lange sehr eng mit Daniela Behrens zusammen, sie genießt mein vollstes Vertrauen. Sie ist krisenfest und belastbar, sie trifft, wenn nötig, schnell gute Entscheidungen und sie kommuniziert sehr klar. Sie war im letzten Jahr eine wichtige Stütze der Landespolitik. Dafür danke ich ihr von Herzen.“

Dr. Andreas Philippi ist seit Oktober 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde in Marburg geboren, ist in Hessen aufgewachsen und nach dem Zivildienst zum Medizinstudium nach Göttingen gegangen. Philippi ist Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin und seit 2009 als niedergelassener Chirurg in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Herzberg tätig.

„Ich freue mich sehr“, so Ministerpräsident Weil weiter, „dem Landtag Dr. Andreas Philippi als neuen Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vorschlagen zu können. Andreas Philippi bringt als Arzt viele Erfahrungen mit, die ihm bei den wichtigen anstehenden Aufgaben im Gesundheitswesen helfen werden, bei der Reform der Krankenhauslandschaft, der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum und bei den so dringend notwendigen Optimierungen im Pflegewesen. Aus seiner Tätigkeit in einem Medizinischen Versorgungszentrum, als ehrenamtlicher Vorsitzender eines Kreisverbandes des Roten Kreuzes und als langjähriger zupackender Sozialpolitiker in der Kommunalpolitik kennt er die Sorgen und Nöte der Beschäftigten in Gesundheit und Pflege aber auch in sonstigen sozialen Bereichen. Philippi ist Praktiker und Politiker. Mit seiner Arbeit im Gesundheitsausschuss hat er sich auch in Berlin schnell einen Namen gemacht. Er ist jemand, der sich tief einarbeitet – auch in schwierige Fragestellungen. Er sitzt Probleme nicht aus, sondern geht sie an – verantwortungsvoll, umsichtig und mit Überzeugungs- und Durchsetzungskraft.“

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