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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Ein lauter Knall und viele Einsatzfahrzeuge schreckten am Pfingstsonntag Bad Salzdetfurth auf – BGPress 1036204© Bernd Günther

Ein lauter Knall und viele Einsatzfahrzeuge schreckten am Pfingstsonntag Bad Salzdetfurth auf

29. Mai 2023/in Niedersachsen

160 Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr üben gemeinsam in Bad Salzdetfurth

BAD SALZDETFURTH (PM/red). Der DRK-Kreisverband Hildesheim-Marienburg führte über das Pfingstwochenende eine Übung in Bad Salzdetfurth durch. Die Vorbereitungen für diese umfangreiche Übung begannen bereits Ende Februar unter der Leitung von Geoffrey May, Markus Bugiel und Jonas Münnig.

Rettungswagen

Sanitäter des DRK bereiten einen „Verletzten“ zum Abtransport mit einem Rettungswagen zum den Behandlunsplatz vor © Bernd Günther

Das Szenario der Übung wurde zuvor nur wenigen Personen bekannt gegeben. Es sollte eine simulierte Detonation in der Sohtenbergschule mit 20 Verletzten dargestellt werden. Da die Krankenhäuser in Hildesheim als Übungsannahme nicht in der Lage waren, die Patienten aufzunehmen, sollten die Verletzten über einen Verletzten-Behandlungsplatz auf umliegende Krankenhäuser verteilt werden.

Feuerwehrleute

Feuerwehrleute retten die „Verletzten“ aus dem Gebäude © Bernd Günther

An der Übung waren insgesamt rund 160 ehrenamtliche Helfer beteiligt, darunter 20 Einsatzkräfte des DRK Region Hannover e.V. mit sieben Rettungs- und Krankenwagen. 30 Notfalldarsteller des DRK Weserbergland und Bad Münder sorgten für reale Verletzungsmuster. Fünf Mitarbeiter der Pyrotechnik waren für die Knallgeräusche und Rauchentwicklung zuständig. 80 Feuerwehrleute aus Bad Salzdetfurth stellten sich der Menschenrettung und Brandbekämpfung. Die Stadtfeuerwehr Lehrte aus der Region Hannover stellten die Übungsbeobachter. Das DRK des Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg war mit rund 30 Helferinnen und Helfern auf dem Behandlungsplatz eingesetzt.

Für einige Helfer des DRK-Einsatzzugs begann die Übung bereits am Samstag. Dort wurde der Platz in Wehrstedt vorbereitet, erste Zelte wurden aufgebaut und Material wurde vor Ort gebracht. Am Sonntagmorgen waren alle verfügbaren DRK-Einsatzkräfte aus Hildesheim-Marienburg eingetroffen und ein Behandlungsplatz für 25 Personen wurde aufgebaut. Um 11:20 Uhr kam es zu zwei lauten Explosionen und kurz darauf heulte die ersten Sirenen und Einsatzfahrzeugen mit Martinshorn waren zu hören. Um 11:40 Uhr traf der erste Verletzte am Behandlungsplatz ein. Danach folgte ein stetiger Strom von Verletzten. Innerhalb einer Stunde wurden insgesamt 18 Verletzte mit unterschiedlichen Verletzungen zum DRK-Behandlungsplatz in Wehrstedt gebracht.

Behandlungsplatz

Auf dem Behandlungsplatz werden die „Verletzten“ gesichtet und für die weitere medizinische Versorgung vorbereitet © Bernd Günther

Es standen drei Behandlungszelte zur Verfügung, mit insgesamt zehn Behandlungsplätzen für mittelschwere und schwere Verletzungen sowie weitere Zelte für leichtere Verletzungen. Ein Arzt im Eingangszelt entschied, welcher Kategorie die Verletzungen zuzuordnen waren und in welches Behandlungszelt die Verletzten zur weiteren Versorgung gebracht wurden. Ein weiterer Arzt unterstützte die Sanitäter und Rettungssanitäter in den Behandlungszelten. Die Vielfalt der Verletzungen, darunter Polytrauma, Bauchverletzungen, verschiedene Frakturen, Schock, Prellungen, Splitterverletzungen und Schürfwunden, stellte eine echte Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Die Verletztendarsteller machten es der Feuerwehr und dem DRK nicht gerade einfach und gaben ihr Bestes. Dennoch verlief alles koordiniert und ruhig ab.

Bürgermeister Björn Gryschka und Ortsbrandmeister Sebastian Kälz von Bad Salzdetfurth bedankten sich bei den Einsatzkräften für die herausragende Alarmübung und ihr ehrenamtliches Engagement, zumal die Übung am Pfingstsonntag stattfand.

Zeckengefahr

Zeckengefahr auch in Parks und Gärten

17. Mai 2023/in Niedersachsen

Landesgesundheitsamt und Region Hannover informieren, wie man sich schützen kann

HANNOVER (PM). Zecken kommen nicht nur in der freien Natur vor, auch auf Grünflächen in Städten muss man mit Zecken rechnen. In der Parkanlage des alten Stadtfriedhofs am Lindener Berge in Hannover sind die Expertinnen des Landesgesundheitsamtes schnell fündig geworden.

„Zecken halten sich besonders gerne am Waldrand in Grünstreifen auf, um die direkte Sonne zu vermeiden. Hier finden sie optimale Bedingungen vor‘, erläutert Dr. Masyar Monazahian, Virologe am Landesgesundheitsamt.

Zecken können in Deutschland vor allen Dingen zwei Krankheiten übertragen, Borreliose und FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis). Mit Borreliose kann man sich überall in Niedersachsen infizieren, bis zu 40% der Zecken tragen diesen Erreger in sich. Anders sieht es bei FSME aus, hier gibt es einzelne Hotspots, wie z.B. im Landkreis Emsland, der 2019 vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft wurde. Um mehr über die Verbreitung von FSME in Niedersachsen zu erfahren, sammelt das Landesgesundheitsamt in ausgewählten Gebieten seit mehreren Jahren Zecken und untersucht diese auf das FSME-Virus.

„Im Landkreis Cuxhaven, in Nienburg, im Emsland und in der Region Hannover haben wir FSME-Viren vereinzelt in Zecken nachweisen können“, sagt Dr. Masyar Monazahian. „Die Ergebnisse zeigen, dass das FSME-Virus in Niedersachsen auch außerhalb des Landkreises Emsland vorkommt. Aber eine Infektion ist in den meisten Gebieten immer noch sehr unwahrscheinlich.“

Zeckengefahr

Zecken können unterschiedliche Größen haben © Matthias Falk

Schützen kann man sich vor einer FSME-Infektion durch eine Impfung. Für den Landkreis Emsland als Risikogebiet ist diese ausdrücklich empfohlen. „Aber auch für alle, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig in der Natur aufhalten und einer besonders intensiven Zeckenexposition ausgesetzt sind, kann nach einer individuellen Risikobewertung eine solche Impfung sinnvoll sein“, betont Bettina Wilhelm, Fachärztin für Offentliches Gesundheitswesen im Gesundheitsamt der Region Hannover. „Vor allem sollten sich auch Urlauber*innen, die in FSME-Risikogebieten unterwegs sind, rechtzeitig vor der Reise über die Impfung ärztlich informieren.“

Mit folgenden Vorsorgemaßnahmen kann man sich vor einem Zeckenstich schützen:

  • Insbesondere beim Durchstreifen des Unterholzes sollte möglichst den Körper bedeckende helle Kleidung (auf der man Zecken gut erkennen kann) und festes Schuhwerk getragen werden.
  • Zeckenabweisende Hautschutzmittel sollten eingesetzt werden, bieten aber keinen 100%-igen Schutz vor Zeckenstichen.
  • Kinder sollten nach dem Spielen in Wald und Wiese gründlich abgesucht werden. Das gilt natürlich auch für Erwachsene, wenn sie sich in entsprechender Umgebung aufgehalten haben. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen. Deshalb sollte an den Armen, in den Kniekehlen, am Hals und Kopf sowie im Schritt gründlich nach Zecken gesucht werden.
  • Auch bei Spaziergängen mitgeführte Tiere sollten immer kontrolliert werden, da umherwandernde und noch nicht angesaugte Zecken bei engem Kontakt auf den Menschen übergehen können.

Und wenn man eine Zecke findet, die bereits zugestochen hat, gilt immer: Zecken möglichst schnell entfernen, da sie auch andere Krankheiten übertragen können, gegen die man sich nicht impfen lassen kann, wie die Borreliose. Die Entfernung der Zecke kann mit den Fingerspitzen oder einem Hilfsmittel wie einer Pinzette oder einem anderen geeigneten Zeckenentferner (z. B. Zeckenkarte, -zange, -schlinge) erfolgen. Dabei sollte die Zecke dicht an der Hautstelle, an der sie sich festgesaugt hat, gefasst und dann vorsichtig herausgezogen werden, ohne die Zecke zu zerquetschen. Anschließend sollte die Stichstelle möglichst desinfiziert werden.

Eurofighter

Lauter Knall schreckt besorgte Bürger am 1. Mai gegen Mittag auf

1. Mai 2023/in Niedersachsen

Zwei Eurofighter gehen bei einem Alarmflug über Hannover in den Überschallbereich

HANNOVER (red). Zwei laute Knallgeräusche, die am Montagmittag von Münster bis Hannover zu hören waren, haben viele Menschen aufgeschreckt und beunruhigt. Grund hierfür war ein Einsatz von zwei Eurofightern, die ein Passagierflugzeug ohne Funkkontakt überprüfen sollten. Die beiden Eurofighter stiegen vom Fliegerhorst Laage bei Rostock auf und nahmen Kurs auf die besagte Maschine.

Wie die Luftwaffe berichtete, sei eine Alarmrotte mit ihren zwei Eurofightern der Quick Reaction Alert gegen 12.55 Uhr alarmiert worden, weil ein Passagierflugzeug auf dem Weg nach Amsterdam keinen Funkkontakt mehr hatte. Aufgabe der deutschen QRA Quick Reaction Alert ist die Überwachung und Kontrolle eines als terrorverdächtig eingestuften Flugzeuges im Luftraum über Deutschland. Zum schnelleren Erreichen des zivilen Flugzeuges wurden die Eurofighter über Hannover in den sogenannten Überschallmodus versetzt. In der Nähe von Münster habe man die Maschine schließlich eingeholt. Dort konnte dann auch ein Funkkontakt wieder hergestellt werden.

Ein vermutlicher Pilotenfehler soll die Ursache für das Nichterreichen des Flugzeuges gewesen sein. Die betreffende Maschine ist inzwischen sicher in Amsterdam gelandet.

Der zweifache Knall war von Niedersachsen bis Nordrhein-Westfalen zu hören und ließ einige Scheiben wackeln. Viele Polizeidienststellen wurden von besorgten Bürgern kontaktiert. Kurz nach dem Knallereignis tauchten auch viele Anfragen und Kommentare in den Social Media Medien wie Facebook und Twitter auf. Hier wurde dann schnell auch eine größere Explosion vermutet. Erst knapp eine Stunde nach dem Ereignis sorgte ein Thread der Luftwaffe auf Twitter für eine Aufklärung.

 

Bundesweite Schwerpunktprüfung im Baugewerbe – ZOLL

Bundesweite Schwerpunktprüfung im Baugewerbe

27. April 2023/in Niedersachsen

Zoll überprüft Baugewerbes zu ihrem Beschäftigungsverhältnis

HANNOVER / LÜNEBURG (ots). Fast 330 Personenbefragungen und in über 100 Fällen weiterer Prüfungsbedarf – Das ist die Bilanz der bundesweiten Schwerpunktprüfung im Baugewerbe, an der sich die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Hannover am 25. April beteiligten.

Lüneburg

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Standorts Lüneburg führte in den Landkreisen Lüneburg und Harburg über 230 Personenbefragungen durch. Gemeinsam mit einigen Zusammenarbeitsbehörden konnten die Zöllnerinnen und Zöllner die Arbeitnehmenden von über 80 Arbeitgebenden hinsichtlich ihres Beschäftigungsverhältnisses befragen. In fast 40 Fällen besteht nun weiterer Prüf- und Ermittlungsbedarf – darunter in 15 Fällen der Verdacht auf einen Verstoß gegen ausländerrechtliche Bestimmungen sowie in vier Fällen ein erster Verdacht für eine Scheinselbstständigkeit.

Hannover

Auch in Hannover befragten die Kolleginnen und Kollegen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit über 90 Arbeitnehmende des Baugewerbes zu ihrem Beschäftigungsverhältnis. In knapp zwei Drittel der Fälle müssen sich auch hier weitere Prüfungen anschließen – davon in über 20 Fällen auf Grund des Verdachts einer Mindestlohnunterschreitung.

„Es handelt sich bei den bisherigen Erkenntnissen lediglich um erste Anhaltspunkte“, so Joline Kassner, Pressesprecherin des Hauptzollamts Hannover. „Inwiefern sich diese erhärten bzw. weitere Anhaltspunkte für Verstöße hinzukommen, werden die Prüf- und Ermittlungstätigkeiten in den kommenden Wochen und Monaten zeigen“, so Kassner weiter.

Überprüfungen finden ganzjährig statt

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.

DRK

DRK erwartet zeitnahe Umsetzung der Helfergleichstellung in Niedersachsen

24. April 2023/in Niedersachsen

Niedersächsischer Landesausschuss der ehrenamtlichen Bereitschaften im DRK Niedersachsen trifft sich

HANNOVER (PM). Am 21. und 22. April trafen sich rund 90 Vertreter der ehrenamtlichen Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus ganz Niedersachsen in Hermannsburg in der Lüneburger Heide zum jährlichen Landesausschuss. Die Runde aus Fach- und Führungskräften diskutierte dabei über aktuelle Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bewältigung der aktuellen Krisen, in die die DRK-Bereitschaften seit nunmehr drei Jahren aktiv eingebunden sind: Angefangen mit der Corona-Pandemie im Jahr 2020, über die verheerende Flut in Westdeutschland, den Krieg in der Ukraine und die dadurch hervorgerufene Flüchtlingskrise bis hin zum Erdbeben in der Türkei und Syrien im Februar diesen Jahres – die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK befinden sich quasi im Dauereinsatz.

Umso wichtiger ist den Einsatzkräften deshalb eine zeitnahe Umsetzung der Helfergleichstellung, die die Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat. Hintergrund ist, dass ehrenamtlichen Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehren und des THW nach Niedersächsischem Brandschutzgesetz eine allumfassende Möglichkeit der beruflichen Freistellung sowohl für den Einsatzfall als auch für Aus- und Fortbildungen und dienstliche Erfordernisse ermöglicht wird. Eine solche Regelung für ehrenamtliche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen findet sich bislang noch nicht im Niedersächsische Katastrophenschutzgesetz wieder.

„Mit der Aufnahme der Helfergleichstellung in den Koalitionsvertrag hat sich die Landesregierung ein wichtiges und lange überfälliges Ziel gesetzt. Wir erwarten von der Landesregierung eine zeitnahe Umsetzung dieses Vorhabens, um langfristig die Einsatzfähigkeit der Hilfsorganisationen im Katastrophen- und Krisenfall gewährleisten zu können“, sagt Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen. „Mit dem 40 Millionen ad-hoc-Paket für den Katastrophenschutz nimmt das Land Niedersachsen eine Vorreiterrolle ein. Allerdings müssen die Aufwendungen für den Zivil- und Katastrophenschutz dauerhaft angehoben werden, um die Hilfsorganisationen beispielsweise auch beim Unterhalt und der Unterbringung der Katastrophenschutzfahrzeuge zu unterstützen“, führt Hartmann weiter aus. Die finanziellen Aufwendungen für Katastrophenschutzfahrzeuge belaufen sich auf mehrere Millionen Euro im Jahr.

Auch der spürbar abnehmende Respekt gegenüber Einsatzkräften wurde im Rahmen des Landesausschusses thematisiert. Holger Klünder, Landesbereitschaftsleiter und Mitglied im Präsidium des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, sagt hierzu: „Täglich sind unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Einsatz und tragen somit erheblich zum Funktionieren unserer gemeinwohlorientieren Gesellschaft bei. Diese Leistung verdient Anerkennung und Respekt. Aufgabe unserer Gesellschaft ist es daher auch, aufkeimende Gewalt gegen Einsatzkräfte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterbinden.“

Neben Landesbereitschaftsleiter Klünder und Präsident Hartmann sprach auch Axel Flader, Landrat des Landkreises Celle, zu den ehrenamtlichen Bereitschaftsvertretern des DRK und dankte ihnen ausdrücklich für ihr Engagement, insbesondere in den Krisen der vergangenen Jahre.

Vollsperrung

BAB 2: Sperrung in Fahrtrichtung Berlin

22. April 2023/in Verkehr, Niedersachsen

Die A2 wird vom 21. April, 20 Uhr bis zum 25. April, 16 Uhr zwischen dem Hannover-Ost und Peine in Richtung Berlin voll gesperrt.

Von Freitag, 21. April, 20 Uhr bis Dienstag, 25. April, 16 Uhr wird zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Peine in Fahrtrichtung Berlin auf ca. 3 km Länge die Fahrbahndecke der A2 erneuert. In dieser Zeit ist zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und der Anschlussstelle Peine die Fahrbahn in Richtung Berlin voll gesperrt.

Bauarbeiten rund um die Uhr

Die Bauarbeiten werden im 24-Stunden-Betrieb durchgeführt. Auf dem ca. 3 km langen Bauabschnitt werden in der Nacht vom 21. April auf den 22. April die Fräsarbeiten durchgeführt. Der neue Asphaltbinder wird dann am Samstagnachmittag und Sonntagmorgen eingebaut. Ab Sonntagvormittag wird die Splittmastix-Deckschicht eingebaut, parallel dazu wird die Markierung aufgebracht. Anschließend werden die Deckschichten auf den Brückenbauwerken eingebaut, bevor am Montagfrüh der offenporige Asphalt eingebaut wird. Nach dem Auftragen des Asphalts sollte dieser zunächst abkühlen. Bevor der Verkehr am Dienstagnachmittag, 25. April, wieder freigegeben werden kann, werden die restlichen Markierungen aufgebracht und die restlichen Arbeiten durchgeführt.

Umleitungsmöglichkeiten

Die Autobahnkreuzung Hannover-Ost und die Anschlussstelle Peine sind mit einer weiträumigen Umleitung verbunden.

  • Der Verkehr auf der A2 aus Richtung Dortmund kommend wird am Kreuz Hannover-Ost auf die A7 nach Süden bis zum Dreieck Salzgitter geleitet. Von hier aus führt die A 39 bis zum Dreieck Braunschweig Süd-West und von dort weiter über die A39 oder die A391 zur A2.

Jeder Verkehr wird frühzeitig und weiträumig mittels LED-Tafeln auf die Sperrung und die Umleitungsstrecken hingewiesen. Zum Beispiel auch auf der A27 aus Bremen kommend.

Dem Lkw-Verkehr wird empfohlen, auf folgende Strecken auszuweichen:

  • Aus Richtung Dortmund kommend, auf die A44 in Richtung Kassel fahren und bis zum Dreieck Kassel-Südwest fahren. Von hier aus auf die A7 in Richtung Norden bis zum Dreieck Salzgitter, und auf die A39 in Richtung Dreieck Braunschweig Süd-West. Hier dann auf die A39 oder A391 zurück zur A2 fahren.

Die Außenstellen der Autobahn GmbH des Bundes und der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. bitten um Verständnis für die Einschränkungen und um erhöhte Aufmerksamkeit auf allen Umleitungsstrecken.

Mit dem Rad zur Arbeit

Niedersachsen startet ab Mai „Mit dem Rad zur Arbeit“

21. April 2023/in Niedersachsen

Mitmachaktion für Gesundheit und Umwelt

HANNOVER (PM). Aktiver Einsatz für die Gesundheit und die Umwelt: Berufstätige Niedersächsinnen und Niedersachsen können sich ab 1. Mai wieder an der beliebten Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) beteiligen. Ziel ist, bis Ende August an mindestens 20 Tagen für den Arbeitsweg aufs Fahrrad umzusatteln. Schirmherr der gemeinsamen Initiative von AOK und ADFC ist der Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi.

„Gesundheit und Klimawandel rücken immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus. Durch die Teilnahme an der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ kann jeder Einzelne einen persönlichen, positiven Beitrag zu beiden Themen leisten. Radfahren ist gut für die Gesundheit und schützt die Umwelt“, so Minister Philippi.

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen: „Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der Aktion in Niedersachsen fast 7,4 Millionen Kilometer geradelt und dadurch ein zusätzlicher Kohlendioxid-Ausstoß von fast 1.500 Tonnen vermieden. Das ist eine stolze Bilanz. Radfahren bietet eine einfache Gelegenheit, die Gesundheit zu stärken und gleichzeitig engagiert dem Klimawandel entgegenzutreten.“

Volker Czech, stellvertretender ADFC-Landesvorsitzender, ergänzt: „Die Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ trägt dazu bei, dass sich mehr Menschen klimafreundlich und gesund fortbewegen. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Mobilitäts- und Verkehrswende sowie zu einer menschenfreundlicheren Umwelt mit dem Fahrrad im Mittelpunkt gemacht.“

Berufstätige, die an mindestens 20 Tagen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen und ihre Strecke online in den Aktionskalender eintragen, sichern sich eine Gewinnchance. Für Pendlerinnen und Pendler zählen auch Teilstrecken in Kombination mit Bus oder Bahn. Online auf www.mdrza.de/nds können sich Radbegeisterte entweder einzeln oder als Team mit maximal vier Kolleginnen und Kollegen anmelden. Neben attraktiven Einzel- und Teampreisen rund ums Radfahren wird ein hochwertiges E-Bike von Fischer verlost.

Beim Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ können engagierte Firmen einen Rad-Aktionstag im Wert von bis zu 3.000 Euro oder Fahrradständer gewinnen. Inzwischen entwickeln sich immer mehr Unternehmen durch Umsetzung verschiedener Maßnahmen zu fahrradfreundlichen Betrieben. Für Firmen, die dieses Ziel ebenfalls verfolgen, aber noch Infos dazu brauchen, bieten AOK und ADFC kostenfreie Seminare an. Alle Infos zu den Inhalten und Terminen sind auf der MdRzA-Aktionsseite abrufbar.

Neben dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung und dem ADFC unterstützen der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Unternehmerverbände Niedersachsen die sportliche Aktion.

Mehr Infos sowie monatliche Sonderverlosungen unter: www.mdrza.de/nds

Vorsorge

Meyer: „Vorsorge ist besser als Nachsorge“

14. April 2023/in Niedersachsen

Umweltminister besucht südniedersächsische Hochwasserschutzverbände

ALFELD (PM). Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer hat am (heutigen) Freitag die drei Hochwasserverbände Hochwasserschutzverband Innerste (GEKO Innerste), Leineverband (GEKO Hochwasserschutz Obere Leine) und den Wasserverband Harz-Heide (Wasserverband Peine) in Alfeld besucht und sich über Projekte zum Hochwasserschutz in der Region informiert.

„Auch für den Hochwasserschutz gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge“, so Meyer. „Wir müssen neben dem Küsten- auch den Hochwasserschutz in Niedersachsen noch mehr in den Fokus nehmen und weiter verbessern, um künftige Schäden möglichst klein zu halten. Klar ist: Die Klimakrise und ihre Folgen werden mit Extremwettereignissen auch in Niedersachsen immer stärker spürbar sein, und zwar nicht nur an der Küste. Das haben uns gerade die Starkregenereignisse 2017 im südlichen Niedersachsen dramatisch vor Augen geführt.“

Darum arbeitet die Landesregierung an einem „Masterplan Wasser“ für Niedersachsen und für ein nachhaltiges, integriertes Wassermanagement. Es soll auf das Niedersächsische Wasserversorgungskonzept aufbauen und es weiterentwickeln. „Damit das gelingt, brauchen wir neben den Kommunen auch die Hochwasserverbände als verlässliche und starke Partnerinnen und Partner an unserer Seite“, so der Umweltminister. „Zusammen mit der Landwirtschaft, der Wasserwirtschaft, der Industrie und den Naturschutzverbänden wollen wir das Thema Wassermanagement als Daueraufgabe fest verankern.“

Der „Masterplan Wasser“ soll Land, Kommunen und die Öffentlichkeit im Bereich Wasserwirtschaft mit wichtigen Informationen und Daten unterstützen, damit regionale Konzepte zum Mengenmanagement und zur Starkregenvorsorge entwickelt werden können. „Hochwasserschutzprojekte wie hier in Südniedersachsen sind für uns als Land enorm wichtige und wertvolle Bausteine. Denn wir brauchen intelligente und zukunftsfeste Lösungen, um die Herausforderungen meistern zu können, vor denen wir wegen der Klimakrise stehen. Und klar ist auch: Wir werden sehr viel Geld in die Hand nehmen müssen, um uns an die Folgen der Klimakrise anzupassen“, so Umweltminister Meyer.

Ministerpräsident Stephan Weil

Morgen gehen die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz

14. April 2023/in Niedersachsen

Am Samstag (15.04.2023) werden die letzten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet

Hannover (red/PM). Mit der Abschaltung der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland ist Atomstrom für unser Land Geschichte. Mit dem Abschalten der Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim 2 und Isar 2 wollen jedoch zwei Drittel der Deutschen an der Kernkraft festhalten. Die endgültige Abschaltung ist politisch umstritten.

Die früheren Befürchtungen wegen eines Gau bei Austritt von Radioaktivität ist der Angst vor einem Blackout gewichen. Die Rückfallebene Atomkraft steht jedenfalls nicht mehr zur Verfügung. Im Vorjahr fiel der Stromverbrauch der Privathaushalte in Deutschland sogar um 8 Prozent, weil die Energiekosten massiv anstiegen. Durch die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke wird der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie weiter zunehmen. Nun ist es Zeit, auf alternative Energien zu setzen und diese Technologie im Ausbau zu beschleunigen.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil äußerte sich zu dem Ausstieg am kommenden Wochenende:

„Am 15. April 2023 gehen deutschlandweit die letzten drei Atomkraftwerke endgültig vom Netz, darunter auch das AKW Emsland in Lingen. Ein historischer Tag für unser Land. Damit ziehen wir einen Schlussstrich unter den über Jahrzehnte währenden Konflikt um die Nutzung der Kernenergie. Gerade auch vor dem Hintergrund der Atommülltransporte in das Zwischenlager Gorleben und der radioaktiven Abfälle im maroden Asse-Bergwerk, sind wir uns in Niedersachsen des gesellschaftlichen Konfliktpotentials, aber auch besonders der Risiken und Gefahren der Atomenergienutzung besonders bewusst.  Die Kernenergie ist eben nicht „sauber“, sondern hinterlässt vielen Generationen einen hochgefährlichen strahlenden Abfall für Mensch und Umwelt. Und auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke bleiben große Herausforderungen: der sichere Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der Kraftwerksbauten, die Zwischenlagerung der Brennstäbe sowie die Auswahl eines Endlagers für die hoch radioaktiven Abfälle. Mein herzlicher Dank gilt den Beschäftigten des AKW in Lingen, die viele Jahre für einen sicheren Betrieb des Kernkraftwerks gesorgt haben.

Das Ende für die Atomkraft ist zugleich der endgültige Neustart für die Energiewende: Alle Beteiligten können jetzt voll und ganz den Schalter umlegen und sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Nutzung grüner Wasserstofftechnologie konzentrieren. Niedersachsen, das Energieland Nr. 1, wird bei der sicheren, sauberen und verlässlichen Energieversorgung weiterhin eine zentrale Rolle spielen – mit dem beschleunigten Ausbau von Windkraft an Land und auf See, der Solarenergienutzung und der Wasserstoffwirtschaft machen wir unser Land zukunftsfest und tragen dazu bei, dass wir den Klima- und Umweltschutz voranbringen. Niedersachsen wird so zum Motor der Energiewende für ganz Deutschland“, so Stephan Weil.

Morgen gehen die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz – Abschlatung Atomkraftwerke

Diese letzten verbliebenen drei Atomkraftwerke gehen am Samstag vom Netz © BMUV

 

Klimaforschung an der TU Braunschweig

Ein Zentrum für die Klimaforschung in Niedersachsen

14. April 2023/in Niedersachsen

Wissenschaftsminister Falko Mohrs übergibt Förderbescheid

BRAUNSCHWEIG (PM). Der Klimawandel wird auch in Niedersachsen spürbarer. Die Temperaturen steigen, immer öfter sind trockenere Frühjahr- und Sommermonate mit zum Teil heftigen Starkregenereignissen zu beobachten. Um die Forschung zum Klimawandel in den kommenden Jahren entscheidend voranzubringen, sollen interdisziplinäre Teams demnächst in themenspezifischen Zukunftslaboren Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft erarbeiten.

Gebündelt werden die Aktivitäten im Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) an der Technischen Universität Braunschweig. Mit rund 1,9 Millionen Euro unterstützt das Land Niedersachsen die Ansiedlung des ZKfN an der TU Braunschweig. Den entsprechenden Förderbescheid hat Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs am 13. April an TU-Präsidentin Angela Ittel überreicht.

„Mit der Einrichtung des Zentrums für Klimaforschung Niedersachsen an der TU Braunschweig leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise. Damit erweitern wir die notwendige fachliche Expertise in Niedersachsen, um die möglichen Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen und zielgerichtet auf den Klimawandel reagieren zu können“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs. „Im ZKfN werden die Aktivitäten der Zukunftslabore gebündelt sowie die interne und externe Kommunikation und Vernetzung unterstützt. Anwendungsorientierte Grundlagenforschung und der Wissenstransfer gehen hier Hand in Hand. Nur so können wir die Herausforderungen angehen und nachhaltig umsetzen.“

Klimagerechte Stadtentwicklung und Ökosystem Wald

Mit der Förderung über das Programm zukunft.niedersachsen von Land und VolkswagenStiftung wird die Einrichtung der Geschäfts- und Koordinierungsstelle an der TU Braunschweig finanziert. Auch die Themen für die ersten beiden Zukunftslabore sind bereits gesetzt: Die klimagerechte Stadtentwicklung und Raumplanung und die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Wald sollen im Fokus stehen. Im Juli wird dazu das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Ausschreibungen für die Initialförderungen veröffentlichen.

„Es ist großartig, dass das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) an der TU Braunschweig angesiedelt ist. An unserer Universität betreiben wir bereits seit Jahrzehnten Spitzenforschung zum Klimawandel und dessen Auswirkungen, sei es im Bereich Küstenschutz, Stadtklima oder auch der Einfluss der Klima-Erwärmung auf Tiere und Pflanzen. In den vergangenen Jahren hat diese Arbeit dazu eine besondere Relevanz und Dringlichkeit erfahren“, sagt TU-Präsidentin Angela Ittel. „An der TU Braunschweig bestimmt zudem eine konsequent handlungsleitende Orientierung an Nachhaltigkeit unsere Entscheidungen im Rahmen einer ganzheitlichen Entwicklung auf dem Weg zur Exzellenz. Um die Bedeutung des Zentrums und des Themas hervorzuheben, ist das ZKfN als Stabsstelle der Präsidentin eingerichtet.“

Gewünscht: Zukunftslabore über Hochschulstandorte hinweg

Auf die Zukunftslabore können sich interdisziplinäre Konsortien aus Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen aus Niedersachsen bewerben. „Dabei laden wir die Forscher*innen ein, sich über die verschiedenen Hochschulstandorte hinweg, gemeinsam zu thematisch fokussierten Zukunftslaboren einzubringen“, sagt die Geschäftsführerin des ZKfN, Katharina Beckmann. Ziel ist es, die Kompetenzen im Bereich der Klimaforschung weiter miteinander zu verzahnen, die wissenschaftliche Arbeit eng an die Anwendung anzubinden und aus dem Zentrum heraus ein Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu den Themen der Klimaforschung zu bilden. Die Geschäftsstelle wird vor allem auch die Kommunikation und den Wissenstransfer unterstützen. „Wir werden neue Formate und Plattformen entwickeln, Konferenzen und Workshops organisieren, um die Erkenntnisse aus der Forschung einer breiten Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich zu machen“, berichtet Katharina Beckmann.

So ist am 15. Juni während der Eröffnung der ClimateCrisisClock am Forumsgebäude der TU Braunschweig eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Hochschulen in der Klimakommunikation geplant. Im Oktober wird sich das ZKfN bei der internationalen Konferenz des Forschungsschwerpunkts „Stadt der Zukunft“ an der TU Braunschweig einbringen.

Einbindung von Studierenden

Besonders wichtig ist der ZKfN-Geschäftsführerin, frühzeitig Studierende im Zentrum einzubinden: „Viele Impulse kommen aus dieser Generation. Und wir können mit unserer Arbeit insbesondere ihre Transformations- und Problemlösungskompetenzen stärken. Sie sollen unsere ‚Change-Agents‘ werden.“

Unterstützt wird die Arbeit der Geschäftsstelle von einem Lenkungskreis, der die strategische Steuerung des Zentrums verantwortet. Zusätzlich wird ein institutionsübergreifender internationaler wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, der aus Vertreter*innen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft besteht.

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