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Vermischtes aus Hannover, Deutschland und der Welt. Kurznachrichten, besondere Ereignisse und Meldungen außerhalb der klassischen Rubriken.

Abends tanken spart zwölf Cent je Liter – tanken 2

Abends tanken spart zwölf Cent je Liter

11. August 2022/in Panorama

MÜNCHEN (PM). Für die Fahrer von Benziner-Pkw ist das Sparpotenzial beim Tanken durch die Wahl des richtigen Zeitpunktes in den vergangenen Monaten größer geworden. Wie eine aktuelle ADAC Auswertung der durchschnittlichen Kraftstoffpreise im Tagesverlauf zeigt, können Autofahrer rund zwölf Cent je Liter Super E10 sparen, wenn sie abends statt morgens tanken.

Noch im Mai lag das Sparpotenzial für den Otto-Kraftstoff bei etwa zehn Cent. Bei der Untersuchung ging es darum, die durchschnittliche Tagesverlaufskurve der Kraftstoffpreise für den Monat Juli und im gesamten deutschen Kraftstoffmarkt zu ermitteln.

Etwas kleiner sind hingegen die Sparmöglichkeiten der Diesel-Fahrer geworden. Wer abends Diesel tankt, zahlt laut ADAC ebenfalls zwölf Cent je Liter weniger als am Morgen. Im Mai waren es noch 16 Cent je Liter.

Über den ganzen Tag verteilt hat der ADAC sieben regelmäßige Preisspitzen ermittelt. Teuerster Zeitpunkt zum Tanken ist morgens kurz nach 7 Uhr. Zwischen 5 und 11 Uhr schwanken die Preise recht stark und liegen fast immer über dem Niveau des restlichen Tages. Ab Mittag sinken die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in regelmäßigen Wellenbewegungen tendenziell bis gegen 22 Uhr. Die niedrigsten Tagespreise an den Tankstellen werden zwischen 20 und 22 Uhr erreicht. Aber auch der Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr ist bereits relativ günstig. Während der Nachtstunden gibt es kaum Preisänderungen. Insgesamt sind die Wellenbewegungen der Preise beider Kraftstoffsorten wieder nahezu parallel.

Wer die Differenzen zwischen morgendlichen Preisspitzen und abendlichem Tiefpunkt nutzt, kann viel Geld sparen. Bei einer 50-Liter Tankfüllung zahlen Autofahrer bis zu sechs Euro weniger, wenn sie zu günstigen Zeiten zur Tankstelle fahren. Deshalb empfiehlt der ADAC, das Sparpotenzial konsequent zu nutzen. Die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ hilft, sich schnell und unkompliziert ein Bild über die Preissituation an Tankstellen in der Umgebung zu machen. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt sowie aktuelle Preise gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

Sieben Goldmedaillen für „Team Germany“ bei CTIF-Olympiade – 17th Internationale Feuerwehrwettbewerbe

Sieben Goldmedaillen für „Team Germany“ bei CTIF-Olympiade

24. Juli 2022/in Panorama

BERLIN/CELJE (PM). Sieben Goldmedaillen sind die Bilanz des „Team Germany“ bei den 17. Internationalen Feuerwehrwettbewerben des Weltfeuerwehrverbandes CTIF im slowenischen Celje. „Die deutschen Feuerwehrgruppen haben großartige Leistungen gezeigt“, freute sich Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), über den Medaillenregen.

Beim Internationalen Feuerwehrsportwettkampf gab es zwei Goldmedaillen, bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben fünf Goldmedaillen für die deutschen Mannschaften. Die Großveranstaltung mit mehr als 2.600 Feuerwehrangehörigen war pandemiebedingt um ein Jahr verschoben worden. Der DFV-Präsident lobte den Einsatz von Gastgeber Slowenien: „Einfach fantastisch, was hier in Celje geleistet wurde! Es passte alles von A bis Z!“

Im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf sicherten sich Tom Gehlert (Team Lausitz) die Goldmedaille im Zweikampf aus Hakenleitersteigen und 100m-Hindernislauf. Im Löschangriff nass begeisterte das Team Märkisch-Oderland mit der Gold-Zeit von 26,48 Sekunden. Im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb gab es Goldmedaillen für die Gruppen Lich-Nieder Bessingen 1 (HE), Hamburg Spadenland, Hamburg Moorwerder und Nidderau-Eichen (HE) (alle Freiwillige Feuerwehren A [Männer/gemischt]) sowie Densberg B (HE) (Freiwillige Feuerwehren B [Männer/gemischt] mit Alterspunkten).

Karl-Heinz Banse dankte Klaus-Georg Franke (DFV-Bundeswettbewerbsleiter) und Hartmut Bastisch (Stellvertretender DFV-Bundeswettbewerbsleiter, Internationaler Feuerwehrsportwettkampf), für die es der letzte Einsatz auf internationaler Ebene in dieser Funktion ist – beide beenden ihre Tätigkeit altersbedingt. „Ihr habt immer mit viel Herzblut und Engagement für optimale Bedingungen für unsere Feuerwehrangehörigen und einen tollen Auftritt des deutschen Teams gesorgt!“, so der DFV-Präsident.

Franke, der auch Vorsitzender der CTIF-Kommission Wettbewerbe ist, würdigte den Einsatz der Wertungsrichter, Organisatoren und aller helfenden Hände: „Alle haben trotz der Hitze ein enormes Durchhaltevermögen gezeigt und damit diese tollen Wettbewerbe ermöglicht!“

Im Internationalen Feuerwehrsportwettkampf trat das Team Germany mit je drei Mannschaften bei den Männern und Frauen an. Hier gab es folgende Platzierungen für deutsche Einzelstarter sowie Teams:

· Gesamtwertung Männer (Hakenleiter, 100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel): Silber für Team Lausitz, Bronze für die Thüringenauswahl
· Gesamtwertung Frauen (Hakenleiter, 100 m Hindernislauf, Löschangriff nass und 4x100m Hindernis-Staffel): Bronze für Team Lausitz
· Hakenleitersteigen Männer: Silber für Team Lausitz, Bronze für die Thüringenauswahl, Team Märkisch-Oderland auf Platz 5. Bester Einzelstarter: Tom Gehlert (Team Lausitz) auf Platz 4; er stellte mit 13,68 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf.
· Hakenleitersteigen Frauen: Bronze für Team Lausitz, Team Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 5, Team Brandenburg auf Platz 6. Beste Einzelstarterin: Jessica Kubik (Team Lausitz) auf Platz 10; sie stellte mit 8,02 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf.
· Zweikampf Hakenleiter/100m Männer: Gold für Tom Gehlert (Team Lausitz)
· Zweikampf Hakenleiter/100m Frauen: Platz 11 für Sarah Steinhilber (Team Lausitz)
· Löschangriff nass (Männer): Gold für Team Märkisch-Oderland
· Löschangriff nass (Frauen): Bronze für Team Lausitz
· 4x100m Hindernis-Staffel (Männer): Silber für Team Lausitz, Bronze für Thüringenauswahl, Team Märkisch-Oderland auf Platz 6
· 4x100m Hindernis-Staffel (Frauen): Bronze für Team Mecklenburg-Vorpommern, Team Lausitz auf Platz 4, Team Brandenburg auf Platz 6
· 100m Hindernislauf (Männer): Silber für Team Lausitz, Bronze für die Thüringenauswahl, Team Märkisch-Oderland auf Platz 5. Bester Einzelstarter: Tom Gehlert (Team Lausitz) mit Silber und neuem deutschem Rekord in 16,44 Sekunden.
· 100m Hindernislauf (Frauen): Bronze für Team Lausitz, Team Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 5, Team Brandenburg auf Platz 6. Beste Einzelstarterin: Kirsten Noack (Team Brandenburg) auf Platz 14.

Im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb starteten insgesamt 13 deutsche Gruppen in den Kategorien Freiwillige Feuerwehr A (Männer/gemischt), Freiwillige Feuerwehr (Männer/gemischt) mit Alterspunkten, Frauen A und Frauen mit Alterspunkten. Alterspunkte bedeutet, dass alle Feuerwehrangehörigen über 30 Jahre alt sind. Beim Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb werden die Medaillen Gold, Silber und Bronze je an das entsprechende Drittel der Gesamtwertung vergeben. Die deutschen Teams erhielten folgende Medaillen:

Freiwillige Feuerwehren A
Gold: Platz 16: Lich-Nieder Bessingen 1 (Hessen), Platz 18: Hamburg Spadenland, Platz 20: Hamburg Moorwerder, Platz 21: Nidderau-Eichen (Hessen)
Silber: Platz 40: Renningen (Baden-Württemberg)
Bronze: Platz 43: Möllenbeck A1 (Niedersachsen), Platz 48: Kuhlenfeld (Mecklenburg-Vorpommern)

Freiwillige Feuerwehren B:
Gold: Platz 7: Densberg B (Hessen)
Silber: Platz 13: Langenbach B1, Platz 16: Langenbach B2 (beide Rheinland-Pfalz)

Frauen A:
Silber: Platz 9: Möllenbeck A (Niedersachsen), Platz 10: Lich-Nieder Bessingen A (Hessen)

Frauen B:
Silber: Platz 5: Hasselroth-Gondsroth (Hessen)

Im Internationalen Jugendfeuerwehrbewerb waren zwei Mädchen- und eine Jungengruppe am Start. Oberneukirchen (Bayern) kam bei den Mädchen auf den 8. Platz (Silber); Möllenbeck-Krankenhagen (Niedersachsen) belegte Rang 16 (Bronze). Die Mannschaft aus Magdeburg-Olvenstedt (Sachsen-Anhalt) kam beim ersten internationalen Auftritt auf Platz 12 (Silber). Auch beim Internationalen Jugendfeuerwehrbewerb werden die Medaillen Gold, Silber und Bronze je an das entsprechende Drittel der Gesamtwertung vergeben.

„Ein absolut beeindruckendes Erlebnis“, betonte Christian Patzelt, Bundesjugendleiter der Deutschen Jugendfeuerwehr: „Ich bin enorm stolz auf unsere drei Jugendfeuerwehrgruppen, die mit starkem Zusammenhalt diese extrem heißen Tage durchgestanden und tolle Leistungen gebracht haben.“

BOS-ID – der erste digitale Dienstausweis für BOS – BOS ID

BOS-ID – der erste digitale Dienstausweis für BOS

16. Juni 2022/in Panorama

KRONAU (PM/red). Die Fima MP-BOS GmbH hat nun in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband den ersten voll digitalen Dienstausweis „BOS-ID“ auf den Markt gebracht. Nicht erst durch die Pandemie ist das Smartphone zu einem wichtigen Hilfsmittel im täglichen Leben geworden und unterstützt seine Nutzer auch immer mehr im Bereich elektronische Identität. Der Begriff BOS steht hier für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Auch die Bundesregierung kommt ihrer Verpflichtung aus dem neuen Onlinezugangsgesetz (OZG) nach und plant bis Ende 2022 u.a. den digitalen Personalausweis. Warum sollte deshalb nicht auch der Dienstausweis voll digital eingesetzt werden und somit allen Beteiligten viel Arbeit, Zeit und Kosten sparen?

Alles in einem System

Mit dem neuen BOS-ID-Dienstausweis kann der komplette Workflow, von der Datenerfassung, Ausweis-Erstellung, Genehmigungsverfahren bis hin zum Änderungsantrag komplett digital und in einem einzigen Management-Portal abgebildet werden. Durch die integrierte Mandantenfähigkeit und Benutzerverwaltung können pro Kunde auch unterschiedliche Organisationen (z.B. Feuerwehr und Ordnungsamt) und unterschiedliche Aufgabenbereiche (z.B. Datenerfassung und Genehmigung) komfortabel separat verwaltet werden.

Sicher und immer aktuell

Der jeweilige Ausweis wird dann über die eigene BOS-ID-App auf dem Smartphone dargestellt. Hierzu werden die Inhalte in Echtzeit verschlüsselt vom BOS-ID-Server übertragen und mit dem kundenspezifischen Ausweis-Layout zusammengeführt. Durch verschiedene Sicherheitsfunktionen ist das Kopieren oder Manipulieren des Ausweises ausgeschlossen. Eine integrierte Online-Verifizierung mittels QR-Code und eine Authentifizierung zu regionalen Bonussystemen runden das System ab.

Änderungen leicht gemacht

Die Ausweisdaten oder das Passfoto müssen geändert werden? Kein Problem, denn mit der BOS-ID-App kann der Nutzer selbst jederzeit und unkompliziert einen digitalen Änderungsantrag versenden, der dann von der zuständigen Behörde im Portal nur noch per Knopfdruck übernommen und genehmigt werden muss. Keine umständlichen Formulare, keine Wartezeiten und keine neuen Ausweise mehr drucken.

Geld und Plastikmüll einsparen

Auch preislich schneidet der neue digitale Dienstausweis im Vergleich zu den bisherigen Papierausweisen oder Plastikkarten besser ab, denn das komplette BOS-ID-System kostet den Kunden lediglich ab 1,50 € Jahresgebühr pro Ausweis.

Wer seine Digitalisierung weiter ausbauen, Arbeitsabläufe vereinfachen und alle Vorteile eines voll digitalen Dienstausweises nutzen möchte, sollte jetzt auf BOS-ID umsteigen. Alle Infos dazu findet man im Internet unter www.BOS-ID.eu

MediCargo: ADAC Luftrettung entwickelt Drohnenlogistik – MediCargo ADAC Luftrettung© ADAC Luftrettung

MediCargo: ADAC Luftrettung entwickelt Drohnenlogistik

14. Juni 2022/in Panorama

MÜNCHEN (PM). Die ADAC Luftrettung und der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen arbeiten künftig bei der Entwicklung einer Drohnenlogistik für den Transport von Blut, Medikamenten und Gewebe eng zusammen. Die neue Kooperation für eine bessere Patientenversorgung gaben die beiden gemeinnützigen Organisationen am heutigen Weltblutspendetag bekannt.

Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen / Neues Drohnenkonzept für eilige Medikamententransporte / Mehr als 100 Forschungsflüge am Universitätsklinikum Ulm / Einsatzspektrum bis 120 Kilometer für Blut, Medikamente und Gewebe / Bedarfsanalyse des INM München als wissenschaftliche Basis.

Die ADAC Luftrettung und der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen arbeiten künftig bei der Entwicklung einer Drohnenlogistik für den Transport von Blut, Medikamenten und Gewebe eng zusammen. Die neue Kooperation für eine bessere Patientenversorgung gaben die beiden gemeinnützigen Organisationen am heutigen Weltblutspendetag bekannt. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Forschungsprojekt am Universitätsklinikum in Ulm, in dessen Rahmen in den vergangenen zwei Jahren mehr als 100 Drohnenflüge zwischen der DRK-Blutbank und der Chirurgie der Uniklinik stattgefunden haben. Ergebnis: Mit der Drohne ist der Transport von Blut zum Patienten in Ulm fünf Mal schneller als auf dem herkömmlichen Weg per Kurierdienst oder Taxi möglich. Die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass das Forschungsprojekt in den kommerziellen Regelbetrieb für Kliniken in ganz Deutschland gehen soll. Ziel ist ein Standardkonzept für alle unbemannten zeitkritischen Transporte im Gesundheitswesen. Unterstützt wird die Entwicklung der Transportdrohne mit dem Namen MediCargo von der Brandenburger Firma Multirotor.

„Die Verkehrsdichte in der Stadt und die voranschreitende Zentralisierung von Krankenhäusern und Laboren machen eine zuverlässige Drohnenlösung für den Transport von Blut, Medikamenten und Gewebe in Zukunft notwendig“, begründet Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung das Engagement der fliegenden Gelben Engel in diesem Bereich. „MediCargo soll das neue Standardkonzept für eilige medizinische Transportgüter in Deutschland werden“, erklärt Bruder und betont: „Dafür haben wir unser Know-how aus 50 Jahren sicherem Flugbetrieb mit Rettungshubschraubern eingebracht. Unser Anspruch ist es, MediCargo bei der Flugsicherheit auf demselben hohen Level unseres Rettungsflugbetriebs zu etablieren. Mit dem Projekt erfüllen wir einmal mehr unseren satzungsgemäßen Auftrag, den Rettungsdienst aus der Luft mit zukunftsweisenden Innovationen weiterzuentwickeln, um Menschen in akutmedizinischer Not schnelle und professionelle Hilfe zu bringen.“

Bei den Drohnenflügen auf dem Campusgelände in Ulm wurde an einem ganzheitlichen System für eine nahtlose Logistikkette für den schnellen, zuverlässigen und sicheren Transport von der Blutbank bis in den OP-Bereich der Klinikchirurgie geforscht. Im besten Fall, so das Ergebnis des Projekts, ist der Bluttransport in drei Minuten möglich. Damit ist MediCargo rund fünf Mal schneller als der bisherige Transport auf der Straße und damit eine relevante Verbesserung.

Wolfgang Rüstig, Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen beschreibt die Vorteile: „Bisher wurden nahezu alle Blutproben und Blutprodukte mit Fahrzeugen auf der Straße transportiert. Diese neue Logistik mit einer Drohne bietet die Chance eine völlig neue Anbindung der Proben und Blutproduktdisposition und Transportlogistik unseren Kunden wie Krankenhäusern und Transfusionspraxen in Ballungsgebieten und ländlichen Gebieten anbieten zu können. Die Drohnenlogistik unterstützt dabei eine schnelle und termingerechte Spezialdiagnostik anbieten zu können. Dies gilt für Blutproben von Patienten sowie für die schnelle Bereitstellung von ausgetesteten Blutkonserven (Erythrozyten- sowie Thrombozytenkonzentrate) für die Notfallversorgung nach Unfällen und bei Notoperationen“.

Beim Thema Flugsicherheit setzt MediCargo neue Standards: Deutschlandweit existiert bisher kein Drohnenprojekt, bei der bemannte und unbemannte Luftfahrt so eng im selben Luftraum operieren wie in Ulm. Die Drohne, die mit einem Unmanned Traffic Management System (UTM) nach ADAC Luftrettungsstandard betrieben wird, operiert gemeinsam mit dem in Ulm stationierten ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 22“ sowie zwei Krankenhäusern mit je einem Hubschrauberlandeplatz. Zusätzlich verfügt die Bundeswehr über einen Übungsraum für Hubschrauber und Kampfflugzeuge in der Nähe. Erst die hohen Flugsicherheitsstandards von MediCargo machen einen sicheren medizinischen Lieferdrohnenbetrieb unter diesen Umständen überhaupt möglich. So wird das Projekt mit seinem besonderen Luftverkehrsmanagement zu einer Blaupause für den Betrieb von medizinischen Transportdrohnen im Gesundheitswesen.

„Gerade in kritischen Situationen ist der schnelle Transport von Blut oder Medikamenten äußerst wichtig, um die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Wir freuen uns daher sehr, dass wir das Forschungsprojekt der ADAC Luftrettung und des DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen unterstützen können. Die bisherigen Ergebnisse des Projekts zeigen, dass zeitkritische Transporte durch den Einsatz von Drohnen zukünftig deutlich schneller möglich sind“, sagt Professor Dr. Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Ulm.

Bei der Drohne, mit der in Ulm seit 2020 geforscht wird, handelt es sich um einen sogenannten Hexakopter mit einem Durchmesser von 1,24 Metern. Er ist rund sieben Kilogramm schwer und kann beim Abflug rund 1,5 Kilogramm Blut als Nutzlast transportieren. Technisch übersteigt die Drohne in ihrer Leistungsklasse alle bisherigen Sicherheitsstandards. Dies umfasst ein eigenentwickeltes dreifachabgesichertes Flugsteuerungssystem von Multirotor, ein Hochpräzisions-GPS für Manöver mit Zentimetergenauigkeit, laserbasierte Höhenmesser, einen Sicherheitsfallschirm und eine Trackinganbindung an die DFS Deutsche Flugsicherung. Die Flugroute wird über spezielle Flugplanungssoftware definiert und die Drohne ist jederzeit auch manuell steuerbar.

Mit diesen Sicherheitsmerkmalen wird jetzt die neueste Generation der MediCargo-Drohne entwickelt. Berücksichtigt werden dabei eine Bedarfsanalyse des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM München) sowie die Erkenntnisse aus dem Forschungsbetrieb in Ulm – streng nach den Vorgaben der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA.

Die Bekanntgabe der Kooperation verbinden die Projektteilnehmer am heutigen Weltblutspendetag mit einem dringenden Appell, Blut zu spenden. Nach Rückkehr der Krankenhäuser in den Normalbetrieb ist der Bedarf deutlich gestiegen. Um auch in den Sommermonaten genug Menschen versorgen zu können, braucht es aktuell deutlich mehr Blutspender – für eine lückenlose Versorgung werden laut DRK an jedem Werktag rund 15.000 Blutspenden benötigt.

Bundesverkehrsministerium übernimmt Forderungen des Fachausschusses Technik – Einsatzleitung Rotes Licht© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesverkehrsministerium übernimmt Forderungen des Fachausschusses Technik

23. Mai 2022/in Panorama

BERLIN (PM).  Die gute Nachricht kam per Videokonferenz: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) übernimmt die Forderungen des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren bezüglich des Paragraphen 52 der Straßenverkehrszulassungsordnung, in dem zusätzliche Scheinwerfer und Leuchten geregelt sind. Lars Oschmann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), erklärt hierzu: „Das ist ein großer Erfolg der langjährigen Lobby- und Facharbeit der Feuerwehrverbände in Deutschland. Besonders danke ich hierbei René Schubert aus Ratingen und Christian Schwarze aus Stuttgart, die das Thema nachhaltig vorangetrieben haben.“

„Die Forderungen zu geschwindigkeits- und zeitabhängigen Abschaltungen insbesondere der Frontblitzer sind für das Ministerium kein Diskussionsgegenstand mehr“, freut sich Christian Schwarze, Vorsitzender des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren. „Ergänzend wird die rote Kennleuchte für eine Kenntlichmachung der Einsatzleitung und – so ein Fahrzeug länger als sechs Meter ist – eine Warnleuchte mit Hauptabstrahlrichtung zur Seite aufgenommen. Diese Regelung nimmt die StVZO-Forderung nach einer zusätzlichen Seitenmarkierungsleuchte ab dieser Fahrzeuglänge auf“, ergänzt er.

Der Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren hatte sich bereits Ende 2019 mit der Thematik befasst und empfohlen, bei der Überarbeitung des § 52 StVZO für die Ausrüstung mit blauem Blinklicht Konkretisierungen bezüglich blauen Rundumlichts und eines Kennleuchtensystems zu berücksichtigen. Der DFV hatte sich daher damals an das zuständige Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (heute Bundesministerium für Digitales und Verkehr) gewandt.

Eine im Juli 2021 erfolgte Überarbeitung des § 52 StVZO erfüllte aus Sicht der Feuerwehren und Rettungsdienste, der Hersteller von Einsatzfahrzeugen und der Sachverständigen der Prüforganisationen nicht die erbetene Konkretisierung. „Stattdessen bestanden noch mehr unterschiedliche Interpretationen und Auslegungen der Rechtslage mit entsprechend negativen Auswirkungen auf Bau und Zulassung der Einsatzfahrzeuge wie auch vor allem auf die daraus teils verschlechterte Ausstattung und damit verschlechterte Wahrnehmbarkeit von Einsatzfahrzeugen“, erläutert René Schubert.

Der Deutsche Feuerwehrverband forderte daher gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Bundesministerium auf, hier nachzubessern, und legte erneut einen ausgearbeiteten Formulierungsvorschlag vor. Der DFV unterstützte auch eine Petition der Björn Steiger Stiftung an den Deutschen Bundestag.

In Folge gab es weiteren Schriftwechsel mit dem Ministerium und schlussendlich nun eine Videokonferenz mit dem BMDV unter der Beteiligung von René Schubert und Christian Schwarze seitens des Fachausschusses Technik, die von den Feuerwehrexperten als sehr konstruktiv gelobt wird. Der Bund muss sich nun noch mit den Ländern abstimmen. „Wir bleiben im Dialog und hoffen sehr, dass die bislang sehr gute Lösung auch von den Ländern akzeptiert und bald im Verkehrsblatt veröffentlicht wird“, fasst Christian Schwarze den Stand der Absprache mit dem Bund zusammen.

Rotes Kreuz will Wiederbelebung fest im Schulunterricht verankern – Jede Sekunde zählt DRK

Rotes Kreuz will Wiederbelebung fest im Schulunterricht verankern

10. Mai 2022/in Panorama

BERLIN (PM). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und sein eigenständiger Jugendverband, das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) fordern, das Thema Wiederbelebung im Schulunterricht ab der 7. Klasse in allen Bundesländern verpflichtend einzuführen. Sie unterstützen damit das Ziel des Deutschen Rates für Wiederbelebung, jährlich zwei Schulstunden mit praktischen Inhalten zur Laienreanimation in den Lehrplan aufzunehmen.

„Um im Ernstfall helfen zu können, braucht es nicht viel. Jeder Mensch kann mit einer Reanimation Leben retten. Alles was man dazu braucht, sind zwei Hände,“ sagt DRK-Bundesarzt Professor Dr. Bernd Böttiger. „Es ist wichtig, junge Menschen möglichst früh mit Erste Hilfe-Inhalten vertraut zu machen, damit Hemmungen und Zurückhaltung, Hilfe zu leisten, gar nicht erst entstehen,“ sagt Marcel Bösel, JRK-Bundesleiter.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland, zählt für die Betroffenen jede Minute. Nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters erleiden jährlich über 60.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Oft sind dabei Familienangehörige, Freunde oder andere Personen anwesend. Nach aktuellen Erhebungen aus dem Jahr 2020 begannen Laien aber nur in 40 Prozent der Fälle mit der Reanimation. Expertenmeinungen zufolge könnten bundesweit jährlich 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden, würden im Ernstfall Laien sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ergreifen.

Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe, um die Quote der Laienreanimation nachhaltig zu erhöhen. Über die Vermittlung von Erste Hilfe-Inhalten im Schulunterricht können junge Menschen flächendeckend potenziell lebensrettendes Wissen erlangen und können dieses zudem in ihrem Familien- und Freundeskreis weitertragen. Das Jugendrotkreuz ist seit Jahrzehnten zuverlässiger Partner der Schulen und erreicht mit seiner Schularbeit (Bildungsprogramme und Schulsanitätsdienste) bundesweit ca. 80.000 Kinder und Jugendliche an Grund- und weiterführenden Schulen. Davon engagieren sich derzeit etwa 45.000 Jugendliche in Schulsanitätsdiensten weiterführender Schulen. Sie übernehmen bei Unfällen an der Schule die medizinische Erstversorgung.

Die interaktive JRK-Lernplattform „Die Allerersten“ zum Thema Erste Hilfe ergänzt die Informations- und Lernangebote an Schulen.

Kraftstoffpreise rutschen weiter ab – Tanken billiger

Kraftstoffpreise rutschen weiter ab

13. April 2022/in Panorama

MÜNCHEN (PM). Die Kraftstoffpreise an den deutschen Tankstellen sind im Vergleich zur vergangenen Woche spürbar gesunken. Dies gilt vor allem für Diesel-Kraftstoff: Ein Liter kostet laut ADAC Auswertung im bundesweiten Mittel 1,968 Euro, das sind 8,3 Cent weniger als vor Wochenfrist. Auch Benzin ist günstiger als in der Vorwoche. Ein Liter Super E10 kostet im Mittel 1,944 Euro und damit 4,6 Cent weniger als vor einer Woche.

Der Rückgang der Kraftstoffpreise war angesichts des überhöhten Niveaus während der letzten Wochen notwendig, reicht aber nicht aus. Laut ADAC besteht weiterhin Potenzial für Preissenkungen, zu denen ein lebhafter Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt beiträgt.

Die Autofahrer sollten ihre Marktmacht nutzen und besonders teure Tankstellen links liegen lassen. Dies stärkt die Position der günstigeren Anbieter und führt indirekt zu Preissenkungen. Wer außerdem abends tankt, kann regelmäßig einige Euro gegenüber den Morgenstunden sparen.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“, die die Preise nahezu aller 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellt. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

DRK: Deutschland braucht eine Zeitenwende im Zivilschutz – Ankunftszentrum Tegel Philipp Wiesener DRK

DRK: Deutschland braucht eine Zeitenwende im Zivilschutz

24. März 2022/in Panorama

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat eine Zeitenwende im Bevölkerungsschutz angemahnt. „Der Bund darf nicht nur an den militärischen Schutz denken, er muss den Zivilschutz sofort und nachhaltig stärken. Beides wurde seit Ende des Kalten Krieges stark zurückgefahren. Nicht erst der Ukraine-Krieg zeigt, dass hier einiges geschehen muss”, sagt Hasselfeldt. Auch schon die Flüchtlingsbewegung 2015, die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hätten die Defizite deutlich gemacht. „Wir müssen uns auf Krisen der unterschiedlichsten Art besser vorbereiten”, fordert die DRK-Präsidentin.

Im Ankunftszentrum für Ukraine-Flüchtlinge auf dem früheren Flughafen Berlin-Tegel besichtigte Hasselfeldt am 24. März 2022 mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und dem Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Armin Schuster, die Notunterkünfte für mindestens 1.000 Flüchtlinge auf dem Rollfeld. Diese hat das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Bundes und des Landes Berlin aus der Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz als Pufferkapazität zur Überbrückung von Engpassressourcen bereitgestellt. Das Material stammt aus dem vom Bund finanzierten Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“. Dieses Modul reicht von Unterkunftsmöglichkeiten, notfalls in winterfesten Zelten, Verpflegung mit mobilen Küchen, Trinkwasseraufbereitung, netzunabhängige Energieversorgung, Konzepte für Hygiene und Abwasser und mobiler Arztpraxis bis hin zu Spezialfahrzeugen.

DRK: Deutschland braucht eine Zeitenwende im Zivilschutz – DRK Präsidentin Gerda Hasselfeldt

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt © Henning Schacht / DRK

„Die Materialvorhaltung für Krisenfälle ist mangelhaft. Notwendig sind mindestens zehn derartiger Module der Betreuungsreserve des Bundes deutschlandweit”, sagt Hasselfeldt. Das erste Modul, zu dem zwei mobile Arztpraxen gehören, sei zum Beispiel in der Corona-Pandemie und in der Hochwasserkatastrophe zum Einsatz gekommen. „Wenn noch mehr Geflüchtete kommen sollten, dann wird das, was wir haben, aber nicht reichen”, so die DRK-Präsidentin. Auch bei der Gleichstellung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des DRK und anderer anerkannter Hilfsorganisationen mit den Freiwilligen bei Feuerwehren und THW etwa in Fragen der Lohnfortzahlung und Freistellung vom Arbeitsplatz müsse sich dringend etwas tun. Hier seien bundeseinheitliche Regelungen notwendig.

DRK-Generalekretär Christian Reuter sagt: „Wir fordern noch für die laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag eine Weichenstellung für die sofortige Bundesfinanzierung von weiteren Modulen der Zivilschutzreserve und damit ein sichtbares Bekenntnis zum Koalitionsvertrag.“

Der Präsident des BBK, Armin Schuster, sagt: „Der Bedarf an schnell verfügbaren Reserven ist hoch. Das machen die verschiedenen Einsätze der letzten zwei Jahre deutlich: Hochwasser, Corona-Pandemie und aktuell der Krieg in der Ukraine mit vielen tausend Geflüchteten. Die Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz wird dringend benötigt. Nach dem Start des Pilotprojekts im April 2020, wird nun seit Dezember 2021 das zweite Modul der Betreuungsreserve beschafft. So entstehen weitere 5.000 Notversorgungsplätze für den Bedarfsfall. Wir brauchen aber noch deutlich mehr Reserven in dieser Art, so dass wir im Notfall den betroffenen Menschen schnell und flexibel helfen können. Gemeinschaftlich mit den Hilfsorganisationen setzen wir uns hierfür ein.“

Eine Kleinstadt auf Lager – Labor5000 Asb

Eine Kleinstadt auf Lager

23. März 2022/in Panorama

BONN (PM. Bis Ende 2024 wird der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) das zweite Modul der Betreuungsreserve des Bundes realisieren. BBK-Präsident Armin Schuster und Edith Wallmeier, Geschäftsführerin „Einsatzdienste und Bildung“ beim ASB, freuen sich über die Stärkung des Zivilschutzes.

Der Einsatz im Hochwasser, aber auch aktuell als Notunterkunft für ukrainische Geflüchtete verdeutlicht den hohen Bedarf für entsprechende Reserven. Mit dem zweiten Modul kann künftig die Grundversorgung von weiteren 5.000 betroffenen Menschen sichergestellt werden.

Startschuss für das zweite Modul der Betreuungsreserve des Bundes

Der ASB, der gemeinsam mit den anderen anerkannten deutschen Hilfsorganisationen, Deutsches Roten Kreuz (DRK), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD), auch am Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“ beteiligt ist, wird bis Ende 2024 Geräte und Materialien beschaffen, die für eine weitgehend autarke Unterbringung, Versorgung und Betreuung von bis zu 5.000 im Krisenfall obdachlos gewordenen Menschen benötigt werden.

BBK als Motor im nationalen Hilfeleistungssystem

Um auf mögliche Krisen angemessen reagieren zu können, ist eine gute Vorbereitung, aber auch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Bevölkerungsschutz essentiell. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, sieht hier eine wichtige Rolle des BBK:

„Wir wollen in unserem hoch komplexen Hilfeleistungssystem der Motor sein und gemeinschaftlich mit unseren Partnern benötigte Reserven beschaffen und koordinieren. Der ASB ist einer dieser wichtigen Partner im Bevölkerungsschutz. Ich freue mich, dass wir nun gemeinsam mit dem zweiten Modul der ‚Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz‘ weitere 5.000 Notversorgungsplätze schaffen. Hochwasser, Pandemie und der Krieg in der Ukraine, der Millionen von Menschen zur Flucht gezwungen hat, haben gezeigt, dass der strategische Ansatz des Pilotprojekts ‚Labor Betreuung 5.000‘ mit Fokus auf Modularität, weitgehende Autarkie und schnelle Einsatzbereitschaft richtig ist. Und wir müssen in weitere Module investieren.“

ASB: Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt

Edith Wallmeier, Geschäftsführerin Einsatzdienste und Bildung beim ASB: „Der ASB versteht sich als innovativer Dienstleister für gesellschaftliche Aufgaben und orientiert sich dabei stets an den Bedürfnissen der Menschen. Mit unserem Einsatz für die Vorhaltung von Notfallversorgungsplätzen leisten wir einen Beitrag zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Grundlage unserer Planungen sind die internationalen Standards der humanitären Hilfe. Wie wichtig es ist, Vorsorge zu treffen, zeigt aktuell die Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland.“

Hilfe im Krisenfall: Modular, weitgehend autark und kurzfristig einsatzbereit

Mehrere Geräte, Materialien und Fahrzeuge aus dem Bestand des Pilotprojekts „Labor Betreuung 5.000“ waren im Sommer 2021 in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz und sind es bis heute. Geräte wie die flexibel nutzbaren Mehrzweckraumzellen (MRZ), die beispielsweise als Informationspunkte für die betroffene Bevölkerung zum Einsatz kamen, sowie Ersatzstromerzeuger und geländegängige Fahrzeuge sind von enormer Wichtigkeit im Fall von zerstörter Infrastruktur.

Die beschaffte Ausstattung im Projekt kann zu einer kompletten Kleinstadt aufgebaut werden, oder aber – wie beim Hochwassereinsatz erfolgt – bestehende Einrichtungen in Teilbereichen unterstützen.

Der Bedarf an solchen schnell verfügbaren Reserven ist hoch und soll nun mit dem zweiten Modul der Betreuungsreserve durch den ASB ausgebaut werden. Die Erkenntnisse aus dem Hochwassereinsatz sowie aus den Erprobungen im Rahmen des Pilotprojekts fließen in die Planungen für dieses zweite, wie auch für alle weiteren Module ein. Insgesamt sollen für die Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz bis zu zehn dieser Mobilen Betreuungsmodule (MBM 5.000) aufgebaut werden.

Logistikzentren in ganz Deutschland vorgesehen

Damit es im Einsatzfall schnell geht, braucht es zentrale Vorhaltungen. Deshalb wird die beschaffte Ausstattung für eine Unterkunfts- und Betreuungseinrichtung für bis zu 5.000 Menschen zentral in einem einzigen Logistikzentrum gelagert. Das ist eine ganze Kleinstadt auf Lager. Grob geschätzt werden ca. 5.000 Europaletten, 224 Container und Sonderfahrzeuge benötigt, um das komplette bis zum Projektende beschaffte Material einzulagern. Für den Transport würden ca. 250 LKW-Fahrten benötigt.

Jedes einzelne dieser sogenannten Mobilen Betreuungsmodule (MBM 5.000) wird als Gesamtpaket jeweils an einem anderen Ort in Deutschland eingelagert, so dass eine gleichmäßige Verteilung über das Bundesgebiet sichergestellt ist. Das erste Betreuungsmodul für 5.000 Personen, welches federführend vom DRK im Rahmen des Pilotprojekts aufgebaut wird, wird in Brandenburg gelagert. Das zweite, für weitere 5.000 Personen vom ASB aufzubauende Modul soll im Raum Köln/Bonn vorgehalten werden.

Mehr Informationen zur Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz und zum Pilotprojekt „Labor Betreuung 5.000“

Die derzeit im Aufbau befindliche Betreuungsreserve des Bundes für den Zivilschutz soll bis zu zehn Mobile Betreuungsmodule (MBM 5.000) umfassen. Mit den Materialien eines solchen eingelagerten Betreuungsmoduls können jeweils bis zu 5.000 Menschen untergebracht und betreut werden. So soll im Verteidigungsfall das Überleben der von Kriegswirkungen betroffenen Personen sichergestellt werden.

Seit April 2020 wird im Rahmen des Pilotprojekts „Labor Betreuung 5.000“, welches federführend vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) gemeinsam mit den anerkannten deutschen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) umgesetzt wird, das erste dieser Betreuungsmodule aufgebaut und erprobt.

Seit Dezember 2021 wird das zweite Betreuungsmodul unter Federführung des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) verwirklicht.

Cottbus jetzt drittes Drehkreuz für Ukraine-Geflüchtete – Cottbus Drehkreuz DB AG Volker Emersleben

Cottbus jetzt drittes Drehkreuz für Ukraine-Geflüchtete

23. März 2022/in Niedersachsen, Panorama

BERLIN / COTTBUS (PM). Heute geht mit Cottbus/Chóśebuz das dritte Drehkreuz für Geflüchtete aus der Ukraine an den Start. Die im Südosten von Brandenburg gelegene Stadt wird die beiden bestehenden Drehkreuze Berlin und Hannover entlasten und ergänzen. Die Stadt ist aufgrund ihrer geografischen Lage und ihres guten Anschlusses an das Netz der Deutschen Bahn ideal, um als Drehkreuz für Geflüchtete zu dienen.

Über Cottbus können künftig bis zu 2.500 Geflüchtete täglich nach Deutschland in Sicherheit gebracht werden. Dazu fahren jeden Tag bis zu sechs Shuttle-Züge von DB Regio von Breslau (Wrocław) ohne Zwischenstopp nach Cottbus.

Von Cottbus aus werden die Geflüchteten dann weiterreisen: Zweimal täglich fahren Sonderzüge nach Hannover. Darüber hinaus stehen dort Busse bereit, um die Menschen in Aufnahme-Einrichtungen in der Region sowie in andere Bundesländer zu bringen.

DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „In Cottbus zeigt sich, wie über Länder- und Staatsgrenzen hinweg Hilfe pragmatisch und schnell organisiert werden kann. Mein ausdrücklicher Dank gilt dabei unseren polnischen Partnerbahnen sowie den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und der Stadt Cottbus. Der VBB, die vielen mittelständischen Busunternehmen und die Hilfsorganisationen mit ihren zahlreichen freiwilligen Helfer:innen haben zusammen mit der DB in kurzer Zeit ein umfassendes Hilfskonzept für Geflüchtete auf die Beine gestellt.“

Bundesverkehrsminister Volker Wissing: „Ab heute steht uns mit Cottbus ein weiteres Drehkreuz zur Entlastung von Berlin zur Verfügung. Ich appelliere noch einmal an die Verantwortlichen in den Bundesländern, sich diesem Beispiel anzuschließen. Wir stehen mit der DB bereit, weitere Hubs in Deutschland aufzubauen, um unsere Metropolen, aber auch unsere Nachbarn in Polen zu entlasten. Unsere osteuropäischen Nachbarn leisten derzeit Enormes. Deutschland und die EU müssen hier schnell noch stärker unterstützen und die Aufnahme und Verteilung gesamteuropäisch angehen. Das Zusammenspiel der europäischen Bahnen in den letzten Wochen hat bewiesen: Wenn rechtzeitig bekannt ist, wo Aufnahmekapazitäten vorhanden sind, lassen sich auch direkte Verkehre auf der Schiene für eine große Anzahl an Rettung suchenden Menschen schnell organisieren. Meine Hoffnung ruht hier auf dem anstehenden EU-Innenminister-Treffen.“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Unser gemeinsames Ziel ist die bestmögliche Versorgung und Verteilung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Dieser großen humanitären Aufgabe stellen wir uns in Europa gemeinsam. Ich bin sehr dankbar für die hervorragende Zusammenarbeit der Deutschen Bahn mit ihren polnischen Partnern. Verlässliche Reisewege in der EU und gut funktionierende Hubs sind unerlässlich für die Verteilung und Versorgung. Mit den polnischen Behörden haben wir vereinbart, dass die Flüchtenden über Reisewege aktiv informiert werden. In allen Sonderzügen sorgen wir für Verpflegung und eine Betreuung durch das DRK, insbesondere für die Kinder und die alten Menschen. Wir arbeiten intensiv daran, gemeinsam mit Polen und Frankreich weitere Hubs aufzubauen, um die Verteilung der Geflüchteten auch in andere EU-Staaten zu ermöglichen.“

Innenminister des Landes Brandenburg, Michael Stübgen: „Das Land Brandenburg und die Stadt Cottbus nehmen aufgrund ihrer geografischen Nähe zu Polen seit Wochen eine besondere Rolle bei der Aufnahme und Weiterleitung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine ein. Den Menschen ist großes Leid widerfahren und ich halte es für unsere historische Pflicht, ihnen zu helfen so gut wir nur können. Ein schneller und professioneller Transport ist dabei ein entscheidender Faktor und mit der DB haben wir dabei den richtigen Partner an unserer Seite. Dutzende ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer in Cottbus versorgen und betreuen die ankommenden Flüchtlinge und machen es möglich, dass an dem Standort ein Drehkreuz betrieben werden kann. Wir müssen aber darauf achten, dass wir Cottbus nicht überlasten. Es wird weitere Drehkreuze auf dem Bundesgebiet brauchen. Wir werden uns noch um viele Menschen kümmern müssen. Das kann nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung gelingen.“

Die Fahrten von Breslau nach Cottbus werden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Polregio, DB Arriva und der Niederschlesischen Eisenbahn (KD) organisiert. Für die Geflüchteten stehen in den Zügen Snacks, Getränke, Babynahrung, Decken, Kissen, Kuscheltiere und Spielzeug sowie Powerbanks zur Verfügung. Ebenfalls sind stets russisch- und/oder ukrainisch-sprachige Mitarbeitende mit an Bord, um zu unterstützen.

In Cottbus ist durch die Stadt auf der Nordseite des Bahnhofes ein Willkommensbereich geschaffen worden. Hier stehen für die ankommenden Menschen ein Zelt zum Warten, Transfers, Verpflegung und Getränke sowie eine Kinderbetreuung und eine erste Sozialberatung und -orientierung bereit. Die Stadt hat sich zudem mit der Messehalle und weiteren Unterkünften auf Flüchtende vorbereitet, die ihre Reise nicht gleich fortsetzen, sondern sich zunächst ausruhen wollen. Die medizinische Versorgung ist durch den Rettungsdienst, ehrenamtlich tätige Ärzte, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Carl-Thiem-Klinikum gesichert.

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