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Vermischtes aus Hannover, Deutschland und der Welt. Kurznachrichten, besondere Ereignisse und Meldungen außerhalb der klassischen Rubriken.

Streifenwagen von Innen

Digitalfunk der Einsatzkräfte fällt in ganz Deutschland aus

6. Mai 2025/in Panorama, Niedersachsen

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste greifen auf Notlösungen zurück – Problem ist behoben.

BERLIN (redu). Am 6. Mai 2025 war das bundesweite Digitalfunknetz der Sicherheitsbehörden ausgefallen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mussten teilweise auf alternative Kommunikationswege zurückgreifen.

Der Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) war am Dienstag bundesweit ausgefallen. Betroffen waren unter anderem Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in ganz Deutschland.

Das Bundesinnenministerium bestätigte die Störung auf Anfrage. Die Ursache für den Ausfall ist bisher nicht bekannt. Der Vorfall wird derzeit untersucht. Der BOS-Digitalfunk ist das zentrale Kommunikationsmittel für Einsatzkräfte. Ein Ausfall wie dieser kann die Koordination von Einsätzen erheblich beeinträchtigen. Nach Angaben aus internen Quellen wurden in einigen Regionen bereits alternative Kommunikationsmittel eingesetzt.

Bereits im Jahr 2022 kam es zu einem Ausfall des BOS-Netzes. Damals war eine technische Wartung die Ursache. Der aktuelle Vorfall ist jedoch schwerwiegender, da er mehrere Stunden andauert und bundesweit auftritt.

Laut Bundesinnenministerium ist die Einsatzfähigkeit der Kräfte weiterhin grundsätzlich gewährleistet. Notfallmaßnahmen seien aktiviert worden. Die Öffentlichkeit soll informiert werden, sobald nähere Erkenntnisse zur Störung vorliegen.

Der Vorfall machte deutlich, wie stark sicherheitsrelevante Bereiche von funktionierenden digitalen Infrastrukturen abhängig sind. 

Stellungnahme des BDBOS

Auf Anfrage teilte uns die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) im Wortlaut Folgendes mit:

Am 06.05.25 kam es am späteren Nachmittag für die Dauer von knapp 2 Stunden zu Störungen im BOS-Digitalfunknetz. Nach aktuellem Kenntnisstand waren hiervon zahlreiche Basisstationen und Leitstellen in verschiedenen Teilen des Bundesgebiets betroffen.

Bei der Prüfung der Systemtechnik wurden Netzwerkprobleme als Fehlerursache lokalisiert und behoben. Die Analyse wurde von der BDBOS und ihren Partnern mit höchster Priorität verfolgt und wird weiter fortgesetzt.

Durch die Störungen war die netzgebundene Kommunikation der Einsatzkräfte der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in den betroffenen Bereichen vorübergehend beeinträchtigt; die Kommunikation im Versorgungsbereich der jeweiligen Funkzelle war aber im sog. Fallback-Modus jederzeit möglich. Auch die Nutzung der Direktverbindung im netzungebundenen Modus (Direktmodus) stand durchgehend zur Verfügung, sodass die Einsatzkräfte innerhalb einer Funkzelle auch während der Störung miteinander kommunizieren konnten.

 

Tag der Pressefreiheit

Weltweite Pressefreiheit erreicht Tiefpunkt

3. Mai 2025/in Panorama

Pressefreiheit in der Krise: Mehr als die Hälfte stark eingeschränkt.

BERLIN (redu). Die neue Rangliste der Pressefreiheit 2025 von Reporter ohne Grenzen (RSF) zeigt alarmierende Entwicklungen: In über der Hälfte aller Länder leben Menschen unter massiv eingeschränkter Pressefreiheit. Ursachen sind wirtschaftliche Unsicherheit, politische Repressionen und Medienkonzentration.

Pressefreiheit in mehr als 90 Ländern ernsthaft bedroht

Reporter ohne Grenzen hat zum Welttag der Pressefreiheit am 2. Mai 2025 die aktuelle Rangliste zur Lage der Pressefreiheit in 180 Staaten und Territorien veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschlechterung: In 90 Ländern ist die Situation für Medienschaffende als „schwierig“ oder „sehr ernst“ eingestuft. Mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung lebt inzwischen in Staaten mit einer sehr ernsten Lage der Pressefreiheit. Der Rückgang ist nicht nur auf direkte staatliche Repressionen zurückzuführen, sondern zunehmend auch auf wirtschaftliche Unsicherheiten und strukturelle Schwächen in vielen Mediensystemen.

  • Die neue Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen (RSF) zeigt: Die weltweite Lage der Pressefreiheit ist 2025 auf historischem Tiefstand.
  • Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Staaten mit „sehr ernster“ Lage der Pressefreiheit. 
  • Nur in sieben Ländern ist die Lage „gut“, alle liegen in Europa. Deutschland rutscht auf Platz 11 ab.
  • Neben einer fragilen Sicherheitslage und zunehmendem Autoritarismus macht vor allem der ökonomische Druck den Medien weltweit zu schaffen.

Ökonomischer Druck als globales Problem

Ein zentrales Ergebnis der RSF-Analyse ist der ökonomische Druck, unter dem Medien weltweit stehen. In 160 von 180 untersuchten Ländern gelingt es Medienunternehmen kaum oder gar nicht, wirtschaftlich stabil zu arbeiten. Die Kategorie „Wirtschaft“ weist unter den fünf untersuchten Bereichen die niedrigsten Bewertungen auf. Der Besitz von Medien konzentriert sich in vielen Ländern in den Händen weniger Eigentümer. Besonders drastisch ist die Situation in Russland, wo staatliche und staatsnahe Akteure die Medienlandschaft dominieren. In rund einem Drittel der Länder mussten Redaktionen im vergangenen Jahr aus wirtschaftlichen Gründen schließen.

Staatlicher Einfluss auf Medienfinanzierung

In autoritär regierten Ländern wie Ungarn wird Medienvielfalt durch staatlich gesteuerte Anzeigenvergabe gezielt untergraben. Auch internationale Förderprogramme, auf die unabhängige Redaktionen häufig angewiesen sind, stehen unter Druck. Gleichzeitig ziehen große Tech-Unternehmen den Großteil der globalen Werbeeinnahmen an sich. Ihre dominante Marktposition gefährdet die Finanzierung unabhängiger Medien zusätzlich. Besonders problematisch ist dabei der unregulierte Einfluss sozialer Netzwerke auf die Verbreitung von Falschinformationen.

Deutschland auf Platz 11 – Probleme trotz guter Gesamtlage

Deutschland fällt in der neuen Rangliste auf Platz 11 zurück und rutscht damit aus den Top 10. Zwar gilt die Lage hier weiterhin als „zufriedenstellend“, doch Medienschaffende berichten zunehmend von Bedrohungen, insbesondere im Zusammenhang mit rechtsextremen Gruppen und der Berichterstattung über den Nahostkonflikt. RSF fordert unter anderem eine plattformunabhängige Medienförderung, eine Reform des Medienkonzentrationsrechts sowie eine Stärkung gemeinnütziger journalistischer Initiativen, um der wirtschaftlichen Schwächung entgegenzuwirken.

Verschlechterungen auf dem amerikanischen Kontinent

Auf dem amerikanischen Kontinent ist in über der Hälfte der Länder ein Rückgang der Pressefreiheit zu beobachten. Besonders betroffen ist Argentinien, das nach massiven Eingriffen durch Präsident Javier Milei stark abgerutscht ist. Die Zerschlagung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Einschränkung des Informationszugangs haben das Land auf Rang 87 fallen lassen. Mexiko bleibt das gefährlichste Land für Journalistinnen und Journalisten außerhalb von Kriegsgebieten. In keinem anderen Land wurden 2024 mehr Medienschaffende getötet. In den USA hat sich das Klima für unabhängige Medien unter der neuen Trump-Regierung weiter verschlechtert. Der Entzug von Akkreditierungen, feindliche Rhetorik gegenüber Medien und massive Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit betreffen auch zahlreiche internationale Partnerredaktionen.

Medien in Osteuropa und Zentralasien unter Druck

Die Auswirkungen der US-Entscheidungen sind besonders in Osteuropa und Zentralasien spürbar. Viele Redaktionen in diesen Regionen sind auf internationale Fördermittel angewiesen. Die Kürzung von USAID-Mitteln gefährdet die Existenz unabhängiger Medien in Ländern wie der Ukraine, wo rund 90 Prozent der Redaktionen auf solche Zuschüsse angewiesen sind. In Georgien wird die Medienlandschaft von oligarchischen Strukturen dominiert. Ein neues Gesetz gegen „ausländische Einflussnahme“ erschwert zusätzlich die Annahme internationaler Unterstützung und kriminalisiert unabhängige Berichterstattung.

Europa bleibt stärkste Region – mit Ausnahmen

Europa bleibt die Region mit den besten Bedingungen für Pressefreiheit. Sieben Länder, alle in Europa, erhalten 2025 die Bewertung „gut“. Norwegen liegt auf Platz 1, gefolgt von Estland. Beide Länder zeichnen sich durch stabile demokratische Strukturen und ein starkes Auskunftsrecht für Journalistinnen und Journalisten aus. Polen verbessert sich deutlich nach dem Regierungswechsel 2023. Dort ist die Zahl missbräuchlicher Klagen gegen Medienschaffende zurückgegangen. In anderen EU-Staaten wie der Slowakei bestehen jedoch weiterhin strukturelle Probleme.

Regionen mit sehr ernster Lage

Im Nahen Osten und Nordafrika ist die Lage für Medienschaffende besonders prekär. In Gaza wurden fast 200 Journalistinnen und Journalisten getötet – so viele wie in keinem anderen Kriegskontext. Israel fällt in der Rangliste auf Platz 112, die Palästinensischen Gebiete liegen auf Platz 163. Auch in der Region Asien-Pazifik ist die Pressefreiheit stark eingeschränkt. In Ländern wie China, Indien und Indonesien sind viele Medien unter politischem Druck. In China sitzen derzeit mindestens 113 Medienschaffende in Haft. In Afrika verschärft sich die Lage ebenfalls. Besonders im südlichen Afrika, im Sudan und in Mali berichten Medien von zunehmender Zensur und wirtschaftlicher Not. In der Demokratischen Republik Kongo mussten zahlreiche Radiostationen schließen.

Methodik der Rangliste

Die Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen basiert auf fünf Indikatoren: politischer Kontext, rechtlicher Rahmen, wirtschaftliches Umfeld, soziokulturelle Faktoren und Sicherheit. Sie wird seit 2002 jährlich veröffentlicht und soll ein umfassendes Bild zur globalen Lage der Pressefreiheit liefern.

DWD meldet trockenste Frühjahrsperiode seit 1931 – Trockenheit

DWD meldet trockenste Frühjahrsperiode seit 1931

16. April 2025/in Panorama

Zwischen Februar und April fielen 68 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel.

OFFENBACH (redu). Zwischen Anfang Februar und Mitte April 2025 erlebte Deutschland die trockenste Wetterperiode seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Deutsche Wetterdienst verzeichnete nur rund 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war es in Deutschland vom 1. Februar bis 13. April 2025 so trocken wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1931. Im bundesweiten Durchschnitt fielen in diesem Zeitraum lediglich rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Das entspricht einem Rückgang um etwa 68 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel der Referenzperiode 1991 bis 2020.

Bislang galt das Jahr 1976 mit 55 Litern pro Quadratmeter als der bisher trockenste Vergleichszeitraum. Besonders betroffen war 2025 der Nordwesten Deutschlands, wo örtlich weniger als 35 Prozent des üblichen Niederschlags registriert wurden. In südöstlichen Regionen lagen die Werte zwischen 50 und 80 Prozent des Mittelwerts. Nur vereinzelt wurde das Soll nahezu erreicht.

Laut DWD sollen in der Woche nach Ostern regional Niederschläge einsetzen, die das Defizit zumindest örtlich ausgleichen könnten.

Auch andere Teile Europas waren in den vergangenen Monaten von ungewöhnlicher Trockenheit betroffen. Das zeigen Daten des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie, das vom DWD im Auftrag der Weltorganisation für Meteorologie betrieben wird. Ein breiter Streifen von den Britischen Inseln über Mitteleuropa bis ins östliche Europa wies im Februar und März 2025 teils gravierende Niederschlagsdefizite auf.

TRockenheit

Ausgedehnte Trockenheit iin Deutschland © DWD

Am stärksten betroffen waren unter anderem die Beneluxstaaten, Norddeutschland, die schwedische Ostseeküste und das Baltikum. In einigen Regionen wurden weniger als 20 Prozent der durchschnittlichen Regenmenge der Referenzperiode 1951 bis 2000 gemessen.

Im Gegensatz dazu war es im Süden Europas vielerorts deutlich zu nass. In der Südhälfte Spaniens und Portugals wurden teils mehr als 200 Prozent der üblichen Monatsniederschläge registriert.

NIedrigwasser im Sommer?

Rhein führt ungewöhnlich wenig Wasser im Frühjahr 2025

3. April 2025/in Panorama

Pegelstand bei Kaub nahe kritischer Marke von 78 Zentimetern.

HANNOVER (redu). Der Rhein verzeichnet im Frühjahr 2025 ungewöhnlich niedrige Wasserstände. Am Pegel Kaub wurden nur 103 Zentimeter gemessen – eine Marke, die sich der kritischen Grenze für den Schiffsverkehr nähert. Eine anhaltende Trockenheit könnte zu weiteren Einschränkungen führen.

Der Rhein, zentrale Verkehrsader für die Binnenschifffahrt in Europa, führt derzeit deutlich weniger Wasser als üblich. Am Pegel Kaub, einem entscheidenden Abschnitt zwischen Bingen und Koblenz, wurde am 3. April 2025 ein Wasserstand von 101 Zentimetern gemessen. Sollte der Pegel auf 78 Zentimeter sinken, müssten Transportschiffe ihre Ladung erheblich verringern, was die Versorgung und Logistik in betroffenen Regionen beeinträchtigen könnte.

Der ungewöhnlich niedrige Wasserstand ist Teil einer größeren Entwicklung: In Köln wurden im März lediglich 7,1 Millimeter Regen verzeichnet. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Messungen im Jahr 1957. Der Wert entspricht nur rund 11 Prozent des langjährigen Durchschnitts für den Monat.

Meteorologen prognostizieren für den Sommer 2025 überdurchschnittlich hohe Temperaturen mit der Möglichkeit von Hitzewellen. Die derzeitige Trockenheit im Frühjahr erhöht dabei die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterlagen in den kommenden Monaten.

Bereits jetzt sehen sich einige Binnenschiffer gezwungen, mit reduzierter Beladung zu fahren, um die Fahrrinne weiterhin nutzen zu können. Setzt sich die Trockenheit fort, könnten weitere Einschränkungen folgen. Dies hätte wirtschaftliche Folgen, insbesondere für Industrie und Handel, die auf Transporte über den Rhein angewiesen sind.

Die Entwicklung wird weiterhin genau beobachtet. Ob es zu langfristigen Beeinträchtigungen kommt, ist noch offen. Die aktuellen Daten deuten jedoch auf eine angespannte Situation hin.

Digitalpflicht

Neue Passfoto-Regeln: Digitalpflicht ab 2025 in Deutschland

20. März 2025/in Panorama

Gedruckte Passbilder werden ab dem 1. Mai 2025 nicht mehr akzeptiert.

HANNOVER (redu). Ab dem 1. Mai 2025 gelten in Deutschland neue Vorschriften für die Einreichung von Passfotos. Gedruckte Bilder sind dann nicht mehr zulässig. Stattdessen müssen Passfotos digital erstellt und auf sicherem elektronischem Weg an die zuständigen Behörden übermittelt werden. Ziel der Neuregelung ist es, die Sicherheit bei der Ausstellung von Ausweisdokumenten zu erhöhen und Manipulationen, etwa durch Morphing, zu verhindern.

Passfotos können weiterhin in Fotostudios angefertigt werden, jedoch nur, wenn die Fotografen über eine offizielle Zertifizierung verfügen. Die digitalen Bilder werden anschließend direkt an die Behörden gesendet. Alternativ wird es in vielen Bürgerämtern Selbstbedienungsterminals geben, an denen Antragsteller ihr Foto vor Ort aufnehmen lassen können. Neben Passbildern werden an diesen Automaten auch Fingerabdrücke und Unterschriften erfasst.

Die neuen Regelungen stellen Fotostudios vor Herausforderungen, eröffnen aber auch Chancen. Um Passfotos weiterhin anbieten zu können, müssen Fotografen ihre technischen Einrichtungen anpassen und eine Zertifizierung erwerben. Gleichzeitig entsteht eine Konkurrenz durch die Behörden, da die Preise für Fotos in Bürgerämtern oft niedriger sind als in privaten Studios. Dennoch können sich zertifizierte Fotostudios durch höhere Bildqualität, persönliche Beratung und flexible Terminvereinbarungen von den behördlichen Angeboten abheben.

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen diese Digitalisierung auf kleine Fotostudios und Kleinunternehmen der Fotobranche haben wird, wird sich ab Mai zeigen. Einige Fotografen haben bereits erhebliche Bedenken geäußert, da sie eine ihrer Haupteinnahmequellen durch die neuen behördlichen Angebote in Gefahr sehen.

Mit der Einführung digitaler Passfotos soll die Ausstellung von Personalausweisen und Reisepässen effizienter und fälschungssicherer werden. Während die Behörden von einem reibungsloseren Ablauf profitieren, müssen sich Fotostudios auf die veränderten Bedingungen einstellen.

DFV fordert Reform des Zivil- und Katastrophenschutzes – BGPress 1071626

DFV fordert Reform des Zivil- und Katastrophenschutzes

20. März 2025/in Panorama

DFV legt Positionspapier zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes vor.

BERLIN (redu). Angesichts zunehmender Klimafolgen und globaler Krisen fordert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) eine grundlegende Reform des Zivil- und Katastrophenschutzes in Deutschland. In einem neuen Positionspapier an die Bundespolitik betont der Verband die Dringlichkeit umfassender Investitionen und einer besseren Zusammenarbeit aller relevanten Akteure.

DFV-Präsident Karl-Heinz Banse macht deutlich, dass Deutschland widerstandsfähiger gegenüber Krisen werden muss. Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 habe die Friedensordnung in Europa massiv destabilisiert und eine sicherheitspolitische Neuausrichtung erforderlich gemacht. „Diese Herausforderungen können nicht ausschließlich militärisch bewältigt werden; sie erfordern eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Anstrengung“, so Banse. Ein funktionierender Bevölkerungsschutz sei essenziell für die Sicherheit Deutschlands.

Konkretisierte Maßnahmen für besseren Schutz

Das DFV-Präsidium benennt in dem Positionspapier eine Reihe von Maßnahmen, um den Zivil- und Katastrophenschutz auf die aktuellen Herausforderungen auszurichten. Dazu gehören:

  • Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten: Bestehende Ausstattungsprogramme müssen umgesetzt und weiterentwickelt werden, um Einsatzkräfte besser auf Krisensituationen vorzubereiten.
  • Verbesserung der Ausbildung: Feuerwehr- und Rettungskräfte müssen intensiver auf moderne Gefahrenlagen vorbereitet werden, insbesondere im Hinblick auf Extremwetterereignisse und sicherheitspolitische Krisen.
  • Stärkere Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren: Ein effektiver Bevölkerungsschutz erfordert eine engere Abstimmung zwischen Bundeswehr, Katastrophenschutzbehörden und Hilfsorganisationen.
  • Internationale Kooperation: Der DFV sieht eine verstärkte Zusammenarbeit mit internationalen Partnern als notwendig an, um auf globale Krisen schneller reagieren zu können.
  • Einbindung der Bevölkerung: Bürgerinnen und Bürger sollen verstärkt in Maßnahmen zur Krisenbewältigung einbezogen und über Präventionsmaßnahmen aufgeklärt werden.
  • Zusammenarbeit mit Industrie und Handwerk: Durch enge Kooperationen mit Wirtschaft und Technologieunternehmen soll der Bevölkerungsschutz effizienter gestaltet werden.

Ganzheitliche Strategie für den Bevölkerungsschutz

Der DFV fordert von der Bundesregierung eine koordinierte und flexible Strategie, die alle Akteure einbindet. Nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen, Einsatzkräften, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft könne Deutschland die wachsenden Herausforderungen bewältigen. „Ein moderner und leistungsfähiger Bevölkerungsschutz ist die Grundlage für Sicherheit und Stabilität – sowohl im Frieden als auch in Krisenzeiten“, heißt es im Positionspapier.

Das Papier des DFV ist ein klarer Appell an die Politik, jetzt zu handeln und die Strukturen des Zivil- und Katastrophenschutzes an die aktuellen Bedrohungslagen anzupassen.

Ehrenamt BBK

BBK-Kampagne: Werbung für das Ehrenamt im Katastrophenschutz

10. Dezember 2024/in Panorama

BBK stärkt Ehrenamt mit vielseitigen Infomaterialien und Mitmach-Appellen

BONN (redu). Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue Initiative gestartet, um mehr Menschen für das Ehrenamt im Zivil- und Katastrophenschutz zu gewinnen. Im Rahmen der Kampagne „Egal was du kannst, du kannst helfen“ stellt das BBK einen Baukasten mit physischen Infomaterialien zur Verfügung, der kostenlos bestellt oder online heruntergeladen werden kann.

Zum Baukasten gehören Flyer, Poster, Postkarten sowie Giveaways wie Einkaufschips und Fahrradsattelüberzüge. Ein Highlight ist das Booklet zur Fotoausstellung „Held:innen von Nebenan“, das ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Porträt zeigt. Ziel ist es, diese Materialien an öffentlichen Orten auszulegen, um auch Menschen ohne regelmäßigen Internetzugang zu erreichen. Der Flyer ist zudem in leichter Sprache verfügbar.

Die Kampagne ruft Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Unternehmen dazu auf, die Materialien an geeigneten Orten wie Warteräumen, Bibliotheken oder Volkshochschulen auszulegen. So können sie aktiv dazu beitragen, mehr Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern.

Interessierte können auf der Webseite mit-dir-fuer-uns-alle.de eine interaktive Karte nutzen, die ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten in der Nähe aufzeigt. Aktuell engagieren sich deutschlandweit etwa 1,7 Millionen Menschen im Zivil- und Katastrophenschutz, bei Organisationen wie dem Technischen Hilfswerk, der Freiwilligen Feuerwehr und Hilfsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz oder der DLRG.

Die Materialien sind ab sofort unter www.bbk.bund.de/ehrenamt bestell- und downloadbar.

Feuerwehren warnen vor Risiken durch Fahrerassistenzsysteme – BGPress 1141965

Feuerwehren warnen vor Risiken durch Fahrerassistenzsysteme

10. Dezember 2024/in Panorama

Blaulicht kann Notbremsassistenten beeinträchtigen

BERLIN (redu). Die zunehmende Verbreitung moderner Fahrerassistenzsysteme (FAS) stellt neue Herausforderungen für die Absicherung von Unfallstellen dar. Dies thematisiert die neue Fachempfehlung „Absicherung von Einsatzstellen im öffentlichen Verkehrsraum unter Berücksichtigung der zunehmenden Verbreitung hochsensibler Fahrerassistenzsysteme“, die vom Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren erarbeitet wurde.

Die Empfehlung beleuchtet, wie optische Warneinrichtungen wie Blaulicht oder reflektierende Materialien die Sensorik moderner Fahrzeuge beeinträchtigen können. Tests haben gezeigt, dass Notbremsassistenten insbesondere bei Dunkelheit nicht zuverlässig funktionieren, wenn sie durch Einsatzfahrzeuge oder Warnmaterialien gestört werden.

DFV-Vizepräsident Lars Oschmann betont die Bedeutung dieser Erkenntnisse: „Die Einsatzkräfte dürfen sich nicht auf die Unterstützung durch Fahrerassistenzsysteme verlassen. Diese Fachempfehlung hilft, Einsatzstellen besser abzusichern.“ Zu den Vorschlägen gehört der Einsatz von Sicherungsfahrzeugen mit eingeschalteten Warneinrichtungen, um die Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit zu erhöhen.

Die vierseitige Fachempfehlung enthält konkrete Anforderungen und Abläufe zur Absicherung und ist online über den Deutschen Feuerwehrverband abrufbar. Neben dem DFV haben unter anderem die Bundespolizei, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Landesfeuerwehrschule Sachsen an der Erstellung des Dokuments mitgewirkt.

vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner

Katastrophenschutz in Deutschland neu denken: Appell der vfdb

1. November 2024/in Panorama

vfdb ruft zur besseren Vorbereitung auf Blackouts und Naturkatastrophen auf

MÜNSTER (redu). Die jüngsten Unwetter in Spanien sind für den Präsidenten der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) ein weiterer Anlass, die deutschen Katastrophenschutzmaßnahmen kritisch zu betrachten. Dirk Aschenbrenner, Präsident des vfdb, appelliert an die Bevölkerung, die Hinweise der Behörden für die Vorbereitung auf mögliche Krisen ernst zu nehmen. Deutschland müsse sich verstärkt auf Krisensituationen wie großflächige Stromausfälle und Kommunikationsausfälle vorbereiten.

Nach Ansicht Aschenbrenners ist eine verbesserte Vorsorge in jedem Haushalt notwendig. Im Fall eines Blackouts sollte die Bevölkerung zumindest über eine 72-Stunden-Vorratshaltung an Lebensmitteln und Wasser verfügen. Auch ein Vorrat an Batterien, Kerzen, Erste-Hilfe-Kästen und wichtigen Medikamenten wird empfohlen. Die Eigenverantwortung bei Krisen ist laut vfdb unerlässlich, ebenso wie eine Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft.

Die vfdb fordert zudem, dass die politischen Entscheidungsträger Rahmenbedingungen schaffen, die flächendeckende Selbstschutz- und Selbsthilfeausbildung ermöglichen. Unterstützt wird diese Position auch von der EU-Kommission, die für mehr Eigenverantwortung der Bürger in Europa plädiert.

Für detaillierte Anleitungen zur Notfallvorsorge verweist Aschenbrenner auf die Website des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (bbk.bund.de). Im Januar dieses Jahres hatte die vfdb gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband eine engere Zusammenarbeit mit dem BBK beschlossen, um die Eigenvorsorge der Bevölkerung zu fördern.

 

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Gewalt gegen Feuerwehr: Neue Umfrage startet bundesweit

12. September 2024/in Panorama

Umfrage erfasst erstmals auch Berufs- und Werkfeuerwehren

BERLIN (redu). Am Mittwoch hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) die zweite bundesweite Umfrage zur Gewalt gegen Einsatzkräfte gestartet. Sie soll ein umfassendes Bild der Bedrohungssituation von Feuerwehrleuten in Deutschland vermitteln.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat am Mittwoch im Rahmen des Parlamentarischen Abends der deutschen Feuerwehren die zweite bundesweite Umfrage zur Gewalt gegen Feuerwehr-Einsatzkräfte gestartet. Karl-Heinz Banse, Präsident des DFV, betonte die Bedeutung der Umfrage für die öffentliche Diskussion und rief sowohl freiwillige als auch Berufs- und Werkfeuerwehren zur Teilnahme auf. Ziel der Umfrage ist es, ein realistisches Gesamtbild der Bedrohungslage zu erhalten und auf dieser Grundlage Maßnahmen zum Schutz der Einsatzkräfte zu entwickeln.

Die Umfrage wird vom Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) durchgeführt. DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Hussy betonte die Notwendigkeit, Vorfälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte offen anzusprechen und nicht zu tolerieren. Im vergangenen Jahr hatte bereits rund die Hälfte der befragten Feuerwehrleute angegeben, in den letzten zwei Jahren Gewalt erfahren zu haben, wobei verbale Angriffe dominierten.

Neben Banse sprachen auf dem Parlamentarischen Abend in Berlin auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Generalleutnant André Bodemann vor mehr als 400 Gästen aus Politik, Feuerwehr und Wirtschaft.

Die Umfrage läuft bis zum 25. Oktober 2024 und ist unter https://befragungen.dguv.de/evasys/online.php?p=DFV_2024 erreichbar. Die Ergebnisse der Vorjahresumfrage sowie weitere Informationen sind auf der Website des Deutschen Feuerwehrverbandes verfügbar.

 

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