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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizei zieht ruhige Silvesterbilanz trotz einzelner Vorfälle

1. Januar 2026/in Polizei

Containerbrände, Angriffe auf Einsatzkräfte und zahlreiche Maßnahmen.

HANNOVER (redu) – Die Silvestereinsätze der Polizei in Hannover und Laatzen verliefen aus Sicht der Einsatzkräfte überwiegend ruhig. Zwar kam es punktuell zu Störungen, insgesamt bestätigte die Polizei jedoch eine entspannte Gesamtlage. Ein Schwerpunkt lag wie in den Vorjahren auf dem Umgang mit Bränden, Verstößen gegen Feuerwerksregelungen und dem Schutz der Einsatzkräfte.

Bereits am frühen Abend führten der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover und die Polizei präventive Kontrollen in Gaststätten der Innenstadt durch. Kontrolliert wurden unter anderem Betriebe in der Georgstraße, der Goethestraße und der Münzstraße. Nach Angaben der Polizei zeigten sich die Betreiberinnen und Betreiber durchweg kooperativ.

Containerbrände und Angriffe

Ein wiederkehrender Einsatzschwerpunkt waren Sachbeschädigungen durch brennende Abfallcontainer, insbesondere im Bereich Sahlkamp und Vahrenheide. Die ersten Brände wurden gegen 21.10 Uhr gemeldet. Im weiteren Verlauf der Nacht nahm die Zahl der Brandmeldungen zu, unter anderem auch im Bereich des Mühlenberger Marktes. Die Feuerwehr Hannover war mehrfach im Einsatz und konnte durch schnelles Eingreifen in einem Fall eine mögliche Gefährdung angrenzender Wohnhäuser verhindern. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein.

Vereinzelt kam es auch zu Angriffen auf Einsatzkräfte mit Pyrotechnik. Gegen 21.40 Uhr wurden Polizeibeamte auf der Georgstraße mit einem Böller beworfen, verletzt wurde niemand. Auch bei einem Beschuss mit einer Rakete gegen 23.25 Uhr blieb es ohne Verletzte. In der Schwarzwaldstraße in Hannover-Sahlkamp/Vahrenheide wurden Polizeikräfte bei einem Containerbrand gegen 0.40 Uhr von mehreren Personen mit Böllern beworfen. Drei Männer wurden in Gewahrsam genommen, vier Beamte erlitten leichte Verletzungen.

Weitere Vorfälle in der Silvesternacht im Stadtgebiet

Kurz nach Mitternacht kippte eine Personengruppe im Bereich der Gronostraße in Ricklingen ein vierrädriges Leichtkraftfahrzeug um. Dabei wurden Böller auf das Fahrzeug geworfen, zudem schoss ein Mann mit einer vermeintlichen Maschinenpistole in die Luft, die sich später als Spielzeugwaffe herausstellte. Der Mann leistete bei der Ingewahrsamnahme Widerstand.

Am Steintorplatz versammelten sich gegen Mitternacht rund 1000 Menschen. Es kam kurzzeitig zu vermehrtem Zünden von Feuerwerkskörpern, teilweise auch in Richtung von Personen oder Fahrzeugen. Die Lage beruhigte sich jedoch rasch. In den frühen Morgenstunden wurde zudem ein schwerer Sachschaden an einer Tankstelle im Stadtteil Marienwerder gemeldet, nachdem ein offenbar selbstgebauter Böller die Verglasung und Fassade beschädigt hatte. Die Täter konnten trotz intensiver Fahndung nicht festgestellt werden.

Insgesamt führten die Einsatzkräfte umfangreiche Maßnahmen durch, darunter Identitätsfeststellungen, Platzverweise und Ingewahrsamnahmen. Die Polizei leitete zahlreiche Ordnungswidrigkeiten- und Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen Feuerwerks- und Waffenverbotszonen sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Polizeioberrat Maik Zilien zog dennoch eine überwiegend positive Bilanz. Die präventiven Einsatzkonzepte hätten sich bewährt, die Präsenz der Polizei sei akzeptiert worden und die Sicherheit im öffentlichen Raum sei durchgehend gewährleistet gewesen.

Illegale Feuerwerksartikel

Warnung vor illegalem Feuerwerk zum Jahreswechsel

28. Dezember 2025/in Polizei

Einfuhr und Nutzung nicht zugelassener Knallkörper strafbar.

HANNOVER (redu) – Zum Jahresende warnen Behörden erneut vor illegalem Feuerwerk. Nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper, die häufig aus dem Ausland eingeführt werden, bergen erhebliche Verletzungsgefahren. Einfuhr und Nutzung solcher Produkte sind strafbar.

Die Hinweise sollen dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und Einsatzkräfte zum Jahreswechsel zu entlasten.

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden gelangen insbesondere zum Jahresende vermehrt nicht zugelassene Feuerwerkskörper nach Deutschland. Diese stammen häufig aus der Republik Polen oder der Tschechischen Republik. Aufgrund mangelhafter Verarbeitung oder enthaltener Industriesprengstoffe können selbst bei sachgemäßer Nutzung lebensbedrohliche Verletzungen entstehen.

Strafbare Einfuhr von Feuerwerkskörpern ohne Zulassung

Die Einfuhr von nicht zugelassenem Feuerwerk ist in Deutschland verboten und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Verstöße gegen das Sprengstoff- oder Zollrecht können mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet werden. Zusätzlich müssen beschlagnahmte Feuerwerkskörper kostenpflichtig entsorgt werden.

Wichtige Sicherheitshinweise

Auch der Umgang mit illegalem Feuerwerk ist untersagt. Erlaubt sind ausschließlich Produkte mit gültigem CE-Zeichen, die bei autorisierten Händlern erworben wurden. Die Polizei rät, vor dem Anzünden stets die Gebrauchsanweisung zu lesen, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und beschädigte oder fehlgezündete Feuerwerkskörper nicht erneut zu entzünden. Unter keinen Umständen dürfen Feuerwerkskörper oder Feuerwerksbatterien auf Personen gezielt abgefeuert werden. Die Behinderung oder das gezielte Beschießen mit Böllern oder Feuerwerkskörpern von Einsatzkräften der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist eine Straftat („gefährlicher Körperverletzung“ (§ 224 StGB)). Zuständig für Kontrollen und Ermittlungen ist unter anderem die Polizeidirektion Hannover.

Funkstreifenwagen

Zwei Raubtaten am Vahrenheider Markt binnen drei Tagen

28. Dezember 2025/in Polizei

Kaufinteressenten bei Gebrauchtwagentreffen bedroht.

HANNOVER (redu) – Am 24. und 27. Dezember 2025 ist es im Bereich des Vahrenheider Marktes zu zwei Raubtaten gekommen. In beiden Fällen wurden Kaufinteressenten bei Treffen zum Erwerb eines Gebrauchtwagens mit einer Schusswaffe bedroht. Verletzt wurde niemand, die Täter sind flüchtig.

Die Polizei Hannover ermittelt wegen räuberischer Erpressung und prüft einen möglichen Zusammenhang der Taten.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die erste Tat am Heiligabend gegen 18.13 Uhr. Zwei Männer im Alter von 53 und 28 Jahren aus Remscheid hatten sich mit bislang unbekannten Personen am Vahrenheider Markt verabredet, um einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Beim Treffen wurden sie mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe des mitgeführten Bargeldes aufgefordert.

Die Täter flüchteten anschließend unerkannt. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten sie nicht festgestellt werden. Die beiden Geschädigten blieben körperlich unverletzt.

Fahndung bislang ohne Erfolg

Am 27. Dezember gegen 20 Uhr kam es in dem Bereich zu einer weiteren Tat mit ähnlichem Ablauf. Ein 29-jähriger Mann aus Herford wurde ebenfalls bei einem Gebrauchtwagentreffen mit einer Schusswaffe bedroht. Auch er blieb unverletzt. Zeugenhinweise führten zu dem Verdacht, dass die Täter bei ihrer Flucht eine Stadtbahn genutzt haben könnten. Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin eine Bahn der Linie 2, was zeitweise zu Verzögerungen im Bahnverkehr führte. Die Täter wurden jedoch nicht angetroffen.

Das zuständige Polizeikommissariat Hannover-Lahe hat Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Raubtaten besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Jugendlicher nach Tankstellenüberfall in Hannover gefasst

23. Dezember 2025/in Polizei

Nach Tankstellenüberfall und Transporteraufbruch sucht Polizei weiteren Beteiligten.

HANNOVER (redu) – Nach einem Tankstellenüberfall am Montagabend, 22.12.2025, hat die Polizei Hannover einen jugendlichen Tatverdächtigen festgenommen. Der Minderjährige steht im Verdacht, gemeinsam mit einem Komplizen eine Tankstelle an der Badenstedter Straße überfallen und anschließend weitere Straftaten begangen zu haben.

Der Vorfall beschäftigt mehrere Stadtteile im Westen Hannovers. Die Polizei bittet um Hinweise, um den noch flüchtigen zweiten Tatverdächtigen zu ermitteln.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover begaben sich zwei Jugendliche gegen 21:30 Uhr zu einer Tankstelle an der Badenstedter Straße in Höhe der Petermannstraße. Während einer der Tatverdächtigen den Eingangsbereich sicherte, bedrohte der andere eine Mitarbeiterin mit einem Messer und erbeutete Bargeld. Die Mitarbeiterin blieb körperlich unverletzt.

Nach der Tat flüchteten die beiden Jugendlichen in Richtung Petermannstraße. Alarmierte Einsatz- und Streifenkräfte der Polizei Hannover leiteten umgehend eine Fahndung im Nahbereich ein. Kurz darauf gingen weitere Notrufe ein, wonach es in der Straße Körtingsdorf zu einem Aufbruch eines Transporters gekommen sei.

Fahndung im Nahbereich

Auch von diesem Tatort flüchteten die Tatverdächtigen. Im Zuge der weiteren Absuche stellten die Einsatzkräfte ein beschädigtes Kellerfenster an einem Mehrparteienhaus im Suttnerweg fest. Über dieses Fenster waren die Täter offenbar in das Gebäude gelangt.

Festnahme im Keller

Bei der Durchsuchung der Kellerräume entdeckten die Beamtinnen und Beamten einen der beiden Tatverdächtigen. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Minderjährige seiner Mutter übergeben.

Die Fahndung nach dem zweiten Tatverdächtigen dauert an. Dieser wird als etwa 160 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Zur Tatzeit trug er einen weißen Pullover, eine schwarze Maskierung, weiße Turnschuhe, eine schwarze Hose sowie eine Bauchtasche. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109 5555 zu melden.

Verkehrskontrollen

Umfangreiche Verkehrskontrollen in Hannover am dritten Adventswochenende

22. Dezember 2025/in Polizei

Mehr als 440 Fahrzeuge überprüft, zahlreiche Alkohol- und Drogenverstöße festgestellt.

HANNOVER (redu) – Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kampagne „Alcohol and Drugs“ hat die Polizeidirektion Hannover am 20. und 21. Dezember 2025 umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden auf der A2 und im Stadtgebiet 446 Fahrzeuge überprüft.

Die Ergebnisse zeigen, wie häufig Alkohol- und Drogenfahrten auftreten und welche Bedeutung gezielte Verkehrskontrollen für die Sicherheit in der Region Hannover haben.

An den Kontrollen beteiligten sich neben Kräften aus Hannover auch Polizeibeamtinnen und -beamte aus anderen Teilen Niedersachsens sowie aus mehreren Bundesländern. Unterstützt wurden sie unter anderem durch den Zoll, das Gewerbeaufsichtsamt, die Führerscheinstelle der Landeshauptstadt Hannover und das Bundesamt für Logistik und Mobilität. Die Verkehrskontrolle stand unter dem Fokus Alkohol- und Drogenbeeinflussung.

Während der beiden Kontrolltage setzten die Einsatzkräfte sowohl mobile Maßnahmen als auch stationäre Kontrollstellen ein. Die Überprüfungen führten zu zahlreichen Feststellungen, darunter mehrere schwerwiegende Verstöße. Insgesamt untersagten die Beamtinnen und Beamten 53 Fahrzeugführenden die Weiterfahrt und ordneten 45 Blutentnahmen an.

Auffällige Einzelfälle

Besonders auffällig war ein Fahrer aus Belarus, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln einen Pkw führte. Zwar legte er eine österreichische Fahrerlaubnis vor, diese war jedoch unrechtmäßig erworben. Zudem bestand gegen den Mann ein Vorführhaftbefehl des Landes Sachsen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.

In einem weiteren Fall fiel ein Pkw durch deutlich überhöhte Geschwindigkeit auf und missachtete eine rote Ampel, wodurch es beinahe zu einer Kollision mit einem Taxi kam. Eine Atemalkoholmessung ergab 1,01 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe angeordnet.

Polizei zieht Bilanz der Maßnahmen

Auch ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer verletzte sich bei einem Unfall schwer. Der Verdacht auf Alkoholeinfluss führte zu einer Blutentnahme im Krankenhaus. Darüber hinaus stellten Beamte nach dem offiziellen Kontrollende weitere alkohol- und drogenbeeinflusste Fahrer fest. Insgesamt leitete die Polizei 51 Strafverfahren wegen Alkohol- oder Drogenfahrten sowie 130 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Verkehrsunfalldienst

Getötete Fußgängerin nach Unfall identifiziert

20. Dezember 2025/in Polizei

DNA-Abgleich bestätigt 87-jährige Frau aus Misburg.

HANNOVER (redu) – Zehn Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf dem Südschnellweg steht die Identität der verstorbenen Frau fest. Ein DNA-Abgleich vom 19. Dezember 2025 ergab, dass es sich um eine 87-jährige Frau aus dem Stadtteil Misburg handelt.

Die Klärung der Identität ist ein wichtiger Schritt für die weiteren Ermittlungen. Der Unfall hatte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt und wirft weiterhin Fragen zum genauen Ablauf auf.

Wie die Polizei mitteilt, wurde in der zurückliegenden Woche eine Obduktion durchgeführt. Nach Einschätzung der Rechtsmedizin erlitt die Seniorin durch die Kollision mit dem Pkw einer 45-jährigen Fahrerin tödliche Verletzungen. In der Folge wurde die Frau von weiteren, nachfolgenden Fahrzeugen erfasst und überrollt.

Weiterhin ungeklärt sind die Umstände, unter denen die 87-Jährige auf die Fahrbahn des Südschnellwegs gelangte. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen zum genauen Unfallhergang fort.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei Hannover bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können oder die Fußgängerin zuvor im Bereich des Südschnellwegs gesehen haben, sich beim Verkehrsunfalldienst unter 0511 109-1888 zu melden.

 

Twinkle Light Cruise

Twinkle Light Cruise sorgt für Sperrungen in Hannovers Innenstadt

20. Dezember 2025/in Polizei

Innenstadtbereiche zeitweise gesperrt – Route führt über Cityring.

HANNOVER (redu) – Am Samstag, 20. Dezember 2025, kommt es zwischen 18 und 21 Uhr in der hannoverschen Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen. Anlass ist die Twinkle Light Cruise, eine Fahrzeugkolonne mit beleuchteten Fahrzeugen, die ab 18.30 Uhr vom Bereich Culemannstraße über den Cityring führt.

Die angekündigten Sperrungen betreffen zentrale Verkehrsachsen der Innenstadt und können auch den ÖPNV beeinflussen. Die Polizei empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Twinkle Light Cruise startet um 18.30 Uhr in der Culemannstraße und bewegt sich anschließend in nördlicher Richtung durch die Innenstadt. Der geplante Rundkurs verläuft über den Cityring und endet nach Angaben der Polizei wieder am Ausgangspunkt. Während der Fahrt werden entlang der Strecke temporäre Sperrungen eingerichtet.

Nach Angaben der Polizei Hannover sind auch Bereiche rund um den Schützenplatz zeitweise von Verkehrsmaßnahmen betroffen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Sperrungen zu beachten und wenn möglich auf Busse und Bahnen auszuweichen.

Entgegen gesetzte Fahrtrichtung

Besonderes Augenmerk sollten Zuschauende auf Streckenabschnitte legen, auf denen die Fahrzeugkolonne entgegen der üblichen Fahrtrichtung unterwegs ist. Betroffen sind der Friedrichswall zwischen Aegidientorplatz und Prinzenstraße, die Straße An der Börse, die Karmarschstraße sowie der Friederikenplatz.

Hinweise für Zuschauende

Die Polizei rät, sich vorab über den Routenverlauf zu informieren und frühzeitig geeignete Standorte zu wählen. Dadurch sollen unnötige Fahrbahnwechsel und mögliche Gefahrensituationen vermieden werden. Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, die ausgewiesene Verkehrsführung zu beachten.

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Begeisterte Besucher am Friedrichswall bei der Twinkle Light Cruise © Cornelia Günther

Beliebtes Event vor Weihnachten

Die Veranstaltung wurde 2018 als private Aktion eines VW-Bulli-Fans ins Leben gerufen. Seitdem hat sich die Fahrt zu einem festen Termin im vorweihnachtlichen Veranstaltungskalender Hannovers entwickelt. Inzwischen beteiligen sich nach Veranstalterangaben mehr als 100 Fahrzeuge, zehntausende Menschen verfolgen die Parade entlang der Strecke.

Rettungsdienst

Drei Verletzte bei Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

19. Dezember 2025/in Polizei

Polizei ermittelt nach Brand in hannoverschem Wohnhaus.

HANNOVER (redu) – Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Sahlkamp sind am Mittwochabend, 17.12.2025, drei Menschen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr rettete mehrere Bewohner aus dem Gebäude am Steigerwaldweg, nachdem sich starker Rauch im Treppenhaus ausgebreitet hatte.

Der Einsatz zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung und eingespielter Rettungskräfte in dicht bewohnten Stadtteilen wie dem Sahlkamp.

Der Kellerbrand wurde gegen 20:35 Uhr gemeldet, als ein 60-jähriger Bewohner über den Notruf eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus anzeigte. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten daraufhin unverzüglich zu dem Mehrfamilienhaus aus. Im Gebäude befanden sich zu diesem Zeitpunkt insgesamt 27 Personen.

Rettung und Versorgung der Hausbewohnenden

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte ein Feuer im Keller des Hauses fest. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, eine 33-jährige Bewohnerin wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Polizei leitet Ermittlungen ein

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover nahm im Anschluss die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 20.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.

Online-Prävention

LKA Niedersachsen bündelt Online-Prävention für junge Menschen

18. Dezember 2025/in Polizei

Polizei und Wissenschaft entwickeln gemeinsame Strategien für den digitalen Raum.

HANNOVER (redu) – Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat am Dienstag eine interdisziplinäre Expertengruppe zur Online-Prävention für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Ziel ist es, Radikalisierungstendenzen sowie weitere Gefährdungen im digitalen Raum frühzeitig zu erkennen und wirksame Schutz- und Präventionsansätze weiterzuentwickeln.

Mit der neuen Struktur reagiert das LKA auf veränderte Radikalisierungs- und Gefährdungsmuster im Netz und stärkt die Präventionsarbeit in Niedersachsen.

Radikalisierungsprozesse von Kindern und Jugendlichen verlagern sich zunehmend in digitale Räume. Soziale Netzwerke, Messenger-Dienste, Video- und Gaming-Plattformen ermöglichen einen schnellen Zugang zu extremistischen Inhalten und Akteurinnen und Akteuren, oft unbemerkt vom sozialen Umfeld. Die Online-Prävention soll hier frühzeitig ansetzen.

Digitale Gefährdungen von Kindern und Jugentlichen im Fokus

Neben extremistischen Inhalten sind Kinder und Jugendliche im Internet weiteren Risiken ausgesetzt. Dazu zählen Cybergrooming, sexualisierte Gewalt, Cybermobbing, digitale Bedrohungen sowie die Konfrontation mit Hassrede und menschenfeindlichen Inhalten. Nach Angaben des LKA können Erfahrungen mit Ausgrenzung oder digitaler Gewalt Radikalisierungsprozesse zusätzlich begünstigen.

Bündelung von Expertise in der Prävention

Die neue Expertengruppe setzt sich aus Fachkräften der Präventionsstelle Politisch Motivierte Kriminalität, der Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet, der Zentralstelle Jugendsachen, dem Bereich Cyberprävention, der Kriminologischen Forschungsstelle sowie dem Social-Media-Team des LKA zusammen. Schwerpunkte sind Analyse und Forschung, die Weiterentwicklung digitaler Präventionsangebote, Beratung sowie die Zusammenarbeit mit externen Partnern.

LKA-Präsident Thorsten Massinger betont, dass Kinder und Jugendliche nicht vom Internet ausgeschlossen werden sollen. Ziel sei es vielmehr, junge Menschen zu stärken und ihnen Wissen über Mechanismen von Manipulation, Hassrede und Propaganda zu vermitteln. Auch Eltern und andere Bezugspersonen sollen stärker in Präventionsansätze eingebunden werden.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Radlader-Kollision auf B 6: 90-Jährige schwer verletzt

16. Dezember 2025/in Polizei

Opel fährt nahe Himmelreich auf Arbeitsmaschine auf – Straße stundenlang gesperrt.

Hannover (redu) – Auf der B 6 bei Neustadt am Rübenberge ist es am Montagnachmittag zu einem Verkehrsunfall Neustadt gekommen. Eine 90-jährige Autofahrerin kollidierte mit einem vorausfahrenden Radlader und wurde schwer verletzt. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Der Unfall führte auf einer wichtigen Verkehrsachse im Norden der Region Hannover zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen, um den genauen Ablauf klären zu können.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt nach einem schweren Zusammenstoß auf der B 6 bei Neustadt am Rübenberge. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 90-Jährige aus Neustadt am Montag gegen 17.20 Uhr mit einem Opel Meriva in Richtung des Dorfes Himmelreich unterwegs, als es zum Verkehrsunfall Neustadt kam.

Rund einen Kilometer vor dem Ort fuhr der Wagen aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Radlader auf, der von einem 45-jährigen Mann gesteuert wurde. Durch die Kollision schleuderte der Opel nach rechts von der Fahrbahn und kam in einer angrenzenden Böschung zum Stillstand.

Die Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde unter notärztlicher Betreuung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer der Arbeitsmaschine zog sich nach Polizeiangaben leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt; am Opel entstand Totalschaden.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Bergung blieb die B 6 mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

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