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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Stau auf der Autobahn

Polizei mahnt Geduld bei Anreise zur Agritechnica

12. November 2025/in Polizei

Staus auf Zufahrten und Autobahnen rund um das Messegelände bei der Agritechnica.

HANNOVER (redu) Rund um das Messegelände in Hannover kommt es während der Agritechnica 2025 zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Bereits am Mittwoch bildeten sich lange Staus auf den Hauptzufahrten. Die Polizei rät dringend, das Parkleitsystem zu beachten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Messe Agritechnica auf dem Messegelände in Hannover-Döhren sorgt in dieser Woche für ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen. Bereits am Mittwoch, 12. November 2025, kam es auf den Hauptverkehrsachsen rund um das Gelände zu langen Staus, die bis in die Vormittagsstunden anhielten.

Nach Angaben der Polizei Hannover sind die Straßen vor allem an den besucherstärksten Tagen der Messe stark belastet. Besonders auf den Zufahrten aus nördlicher und südlicher Richtung sowie auf den umliegenden Autobahnen staute sich der Verkehr. Besonders betroffen sind die Anschlussstellen zur A7, A37 und den Zubringern in Richtung Messegelände.

Die Polizei bittet Besucherinnen und Besucher, die sich noch auf den Weg machen, das Parkleitsystem konsequent zu beachten und Ausweichparkplätze zu nutzen. Noch ausreichend freie Stellflächen stehen im Bereich des Fahrsicherheitszentrums an der B 443 (Parkplatz Süd 6) zur Verfügung. Von dort aus verkehren regelmäßig Shuttlebusse direkt zur Messe.

Zudem empfiehlt die Polizei, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu prüfen. Die Stadtbahnlinien und Sonderzüge der ÜSTRA bieten während der Messe zusätzliche Kapazitäten. Für eine zügige An- und Abreise sei eine frühzeitige Planung unerlässlich, so die Polizei.

Die Beamten sind mit zusätzlichen Einsatzkräften im Stadtgebiet und an den Zufahrtsstraßen präsent, um den Verkehr zu lenken und Störungen möglichst gering zu halten. Sie appellieren an alle Verkehrsteilnehmenden, Geduld zu bewahren und vorausschauend zu fahren.

Aktuelle Verkehrsinformationen werden laufend durch die Verkehrsleitzentrale Niedersachsen sowie über den Verkehrsfunk verbreitet.

Bundespolizei

20 Personen lösen Notbremsen und sprühen Graffiti

11. November 2025/in Polizei

Bundespolizei Hannover ermittelt nach nächtlichem Angriff auf Regionalzug.

HANNOVER (redu) – Unbekannte haben am Samstagabend am Bahnhaltepunkt Dedenhausen einen Zug des Unternehmens ENNO großflächig mit Graffiti besprüht. Rund 20 Personen stürmten den Zug, zogen Notbremsen und flüchteten anschließend unerkannt.

Am späten Samstagabend, den 8. November, kam es am Bahnhaltepunkt Dedenhausen zu einem Vorfall mit einem Regionalzug des Unternehmens ENNO. Nach bisherigen Erkenntnissen stürmten gegen Mitternacht etwa 20 Personen den Zug, zogen zwei Notbremsen und entriegelten vier Türen. Anschließend besprühten sie den Zug von außen auf einer Gesamtfläche von rund 150 Quadratmetern.

Nachdem die Täter ihre Aktion beendet hatten, verließen sie den Tatort in unbekannte Richtung. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich etwa 30 bis 40 Reisende im Zug, verletzt wurde niemand. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang keine Angaben vor.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Bereits vorhandenes Videomaterial wird derzeit ausgewertet. Hinweise oder weiteres Beweismaterial könnten nach Angaben der Ermittler hilfreich sein.

Zeugen, die Beobachtungen zum Vorfall, zu Fluchtfahrzeugen oder zu beteiligten Personen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511-30365-0 zu melden. Bild- oder Videomaterial kann mit dem Hinweis „Graffiti“ per E-Mail an bpoli.hannover.video@bundespolizei.de übermittelt werden.

Rotlicht-Unfall

29-Jährige bei Rotlicht-Unfall in Hannover lebensgefährlich verletzt

10. November 2025/in Polizei

Frau von Multivan erfasst und eingeklemmt – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

HANNOVER (redu) – Eine 29-jährige Fußgängerin ist am Montagvormittag, 10. November 2025, auf der Ritter-Brüning-Straße von einem VW Multivan erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte sie die Straße bei Rotlicht überquert und wurde von dem Fahrzeug überrollt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte die 29-Jährige gegen 09:25 Uhr die fünfspurige Ritter-Brüning-Straße bei Rotlicht von der Fahrbahnmitte beziehungsweise der Stadtbahnhaltestelle kommend in Richtung Stadionbrücke überqueren.

Zur gleichen Zeit bog eine 44-jährige Fahrerin mit ihrem VW Multivan bei Grünlicht auf dem linken Rechtsabbiegefahrstreifen der Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke ab. Dabei erfasste sie die Fußgängerin, die daraufhin zu Boden stürzte und unter das Fahrzeug geriet.

Die alarmierte Feuerwehr befreite die Frau aus ihrer eingeklemmten Lage. Ein Notarzt reanimierte sie noch an der Unfallstelle. Anschließend wurde die lebensgefährlich verletzte Fußgängerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts sowie die Stadionbrücke vollständig. Die Sperrung dauerte bis etwa 12:15 Uhr an. Auch der Linienbusverkehr war betroffen und musste umgeleitet werden.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Sicherheit Hauptbahnhof

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert

10. November 2025/in Polizei

Weniger Straftaten und mehr Präsenz: Neue Sicherheitspartnerschaft zeigt Wirkung.

HANNOVER (redu) – Ein Jahr nach Einführung der gemeinsamen Sicherheitsstreifen im Umfeld des Hauptbahnhofs ziehen Bundespolizeidirektion, Polizeidirektion und Landeshauptstadt Hannover eine positive Bilanz. Seit Oktober 2024 sorgen die gemischten Teams für mehr Präsenz und Ordnung. Künftig ergänzt die DB Sicherheit die Kooperation zur sogenannten „Quattrostreife“.

Die Bundespolizeidirektion Hannover, die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben am 10. November eine positive Zwischenbilanz ihrer gemeinsamen Sicherheitsarbeit gezogen. Besonders die seit dem 1. Oktober 2024 eingesetzte Kooperationsstreife habe sich als wirksames Instrument zur Verbesserung der Sicherheit im Umfeld des Hauptbahnhofs erwiesen.

Bereits seit August dieses Jahres wird die Zusammenarbeit um die DB Sicherheit erweitert. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bundespolizei, der Polizei Hannover und des städtischen Ordnungsdienstes bildet sie nun die sogenannte „Quattrostreife“. Ziel ist, die Präsenz im Bahnhofsumfeld weiter zu erhöhen und Zuständigkeiten enger zu verzahnen.

Nach Angaben der Behörden wurden in den ersten zwölf Monaten der Kooperation über 5.000 Personen überprüft, rund 600 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und mehr als 1.300 Platzverweise ausgesprochen. Zudem verzeichnete die Bundespolizei im Vergleichszeitraum einen deutlichen Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte im Bahnhofsbereich – minus 20 beziehungsweise 15 Prozent. In zahlreichen Einsätzen stellte die Inspektion Hannover mehr als 150 Messer sicher.

Das gemeinsame Lagebild von Polizei und Stadt weist eine insgesamt leicht rückläufige Tendenz bei den Gesamtstraftaten auf. Insbesondere Eigentums- und Bedrohungsdelikte seien zurückgegangen. Gleichzeitig bleibe die Gewaltkriminalität auf hohem Niveau. Der Ordnungszustand im Bahnhofsbereich habe sich laut Einschätzung der Behörden subjektiv verbessert.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärte, es sei ein zentrales Anliegen, dass sich Menschen in Hannover sicher fühlen. „Nur eine gemeinsame Linie aller Verantwortlichen kann hier zum Erfolg führen, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern“, betonte Onay. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten ergänzte, die Kooperation habe spürbare Wirkung gezeigt: „Durch den Schulterschluss mehrerer Institutionen erreichen wir mehr Präsenz, mehr Zugriff und nachhaltige Wirkung.“

Auch Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, hob die positive Entwicklung hervor. Die gemeinsame Arbeit habe „maßgeblichen Einfluss auf den Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte“. Mit der DB Sicherheit gewinne die Kooperation einen weiteren verlässlichen Partner.

Der Leiter der DB Sicherheit Nord, Christian Huppertz, sprach von „sehr positiven Erfahrungen“: Die Quattrostreifen würden sowohl von Fahrgästen als auch von Gewerbetreibenden und Gastronomen gut angenommen.

Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, müssen Sicherheit und Ordnung besonders groß geschrieben werden.“ Mit der Erweiterung könne nun auch bei Hausrechtsverstößen direkt reagiert werden.

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert – Sicherheitskonzept Hauptbahnhof cmm

Quattrostreife im Hauptbahnhof © Carl-Marcus Müller

Die Quattrostreifen sind montags bis sonnabends ein- bis zweimal täglich für jeweils zwei bis drei Stunden zwischen Ernst-August-Platz und Andreas-Hermes-Platz unterwegs. Sie sollen für sichtbare Ordnung sorgen und als Ansprechpartner vor Ort dienen.

Das Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheitslage im Bahnhofsviertel ist Teil eines im Herbst 2024 beschlossenen Programms der Landeshauptstadt. Dazu zählen neben der Kooperation mit Polizei und Bahn auch die Ausweitung der Waffenverbotszone, die Stärkung der kommunalen Kriminalprävention und eine intensivere Straßenreinigung.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizist rettet Mann aus dem Mittellandkanal

7. November 2025/in Polizei

56-Jähriger in Hannover-Nordstadt gerettet – Lebensgefahr verhindert.

HANNOVER (redu) – Ein 56 Jahre alter Mann ist am Donnerstagvormittag, 6. November 2025, in Hannover-Nordstadt in den Mittellandkanal gefallen und von einem Polizeibeamten gerettet worden. Der Mann hatte versucht, seinen in den Kanal gestürzten Fahrradanhänger zu bergen.

Nach Angaben des Polizeikommissariats Nordstadt war der 56-Jährige gegen 11:45 Uhr mit seinem Fahrrad und einem Anhänger zu Fuß unter der Brücke an der Vahrenwalder Straße unterwegs. Der Anhänger löste sich plötzlich vom Fahrrad und fiel in den Mittellandkanal.

Daraufhin sprang der Mann hinterher, um den untergehenden Anhänger festzuhalten. Zeugen beobachteten, dass er dabei selbst in Not geriet und im Wasser trieb. Es gelang den Umstehenden jedoch nicht, ihn ans Ufer zu ziehen.

Als die ersten Funkstreifen eintrafen, trieb der Mann bäuchlings einige Meter vom Ufer entfernt im Wasser. Da akute Lebensgefahr bestand, handelte ein 24-jähriger Polizeibeamter sofort: Er legte seine Einsatzmittel ab, sprang in den Kanal und zog den Verletzten an einem Böschungsbereich an Land.

Rettungskräfte übernahmen umgehend die Erstversorgung des Geretteten und des Polizisten. Der 56-Jährige wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Beamte erhielt vor Ort medizinische Betreuung und Ersatzkleidung.

Bei dem Polizisten handelt es sich um einen 24-jährigen Angehörigen der Zentralen Polizeidirektion Hannover, der an diesem Tag den Einsatz- und Streifendienst im Bereich des Polizeikommissariats Nordstadt unterstützte.

Im weiteren Verlauf barg die Wasserschutzpolizei den Fahrradanhänger mithilfe eines Bootes. Sowohl der Anhänger als auch das Fahrrad wurden zunächst verwahrt. Der 56-Jährige konnte seine Gegenstände später am Tag im Polizeikommissariat Nordstadt abholen.

Autobahnpolizei

Polizei stärkt Autobahnsicherheit mit neuen Einsatzfahrzeugen

5. November 2025/in Polizei

Neue Allradfahrzeuge verbessern Einsatzfähigkeit auf den Autobahnen.

HANNOVER (redu) Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch drei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt. Rund 230.000 Euro investierte die Behörde in die modernen BMW-Streifenwagen, um die Einsatzbereitschaft auf den Autobahnen weiter zu stärken.

Am Mittwoch, 5. November 2025, hat die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover drei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt. Die Behörde investierte etwa 230.000 Euro in die Beschaffung der modernen Streifenwagen des Typs BMW 540d xDrive Touring, um die Einsatzfähigkeit der Autobahnpolizei zu erhöhen.

Nach einer Liefer- und Ausbauzeit von rund elf Monaten wurden die Fahrzeuge von Bayern nach Hannover überführt. Es handelt sich um Funkstreifenwagen für den primären Einsatz auf der Autobahn. Die Wagen verfügen über Dieselmotoren mit 223 Kilowatt Leistung, Allradantrieb sowie moderne Sicherheits- und Kommunikationstechnik, die optimale Voraussetzungen für den anspruchsvollen Dienst auf den stark frequentierten Autobahnabschnitten schaffen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Polizeivizepräsident Stefan Sengel die Fahrzeuge an die Beamtinnen und Beamten der Autobahnwache. „Mit dieser Investition verbessern wir gezielt die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen und stärken zugleich die hohe Einsatzbereitschaft der Polizei auf unseren Autobahnen“, sagte Sengel. „Eine zuverlässige sowie moderne Ausstattung ist heute unabdingbar, wenn wir unseren hohen Anforderungen beim täglichen Verkehrsgeschehen gerecht werden wollen.“

Der Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover umfasst Abschnitte der A 7, A 2, A 352 und A 37 mit insgesamt rund 330 Kilometern Länge. Auf der A 2 werden zu Spitzenzeiten bis zu 150.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt, darunter etwa 35.000 Lastkraftwagen. Jährlich bewältigt die Autobahnpolizei mehr als 15.000 Einsätze.

Polizei stärkt Autobahnsicherheit mit neuen Einsatzfahrzeugen – Schluesseluebergabe Autobahnpolizei cmm

Schlüsselübergabe bei der Autobahnpolizei Hannover © Carl-Marcus Müller

„Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten Tag für Tag unter anspruchsvollsten Bedingungen“, erklärte Martin Neumann, Leiter der Autobahnpolizei. „Mit den neuen Einsatzfahrzeugen schaffen wir nicht nur optimale technische Voraussetzungen, sondern erhöhen insbesondere den Schutz und die Arbeitsbedingungen der Beamtinnen und Beamten für effektives Handeln bei Unfällen, Kontrollen oder besonderen Ereignissen.“

Das Einsatzspektrum der Autobahnpolizei reicht von Verkehrsunfallaufnahme und Verkehrsüberwachung bis hin zu Einsätzen bei Streitigkeiten zwischen Berufskraftfahrern, Eigentumsdelikten und Straftaten im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenmissbrauch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs. Dabei werden insbesondere die Einhaltung der Sozialvorschriften, der technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung überprüft.

Die neuen Dienstfahrzeuge kommen ab sofort im täglichen Streifendienst auf den Autobahnen rund um Garbsen zum Einsatz und sollen die Sicherheit auf den Hauptverkehrsadern der Region Hannover weiter erhöhen.

Auftakt Demokratieschutz

Polizei Hannover startet Themenwoche für demokratische Stärke

3. November 2025/in Polizei

Vertreter aus Polizei, Politik und Gesellschaft im Dialog über demokratische Resilienz.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover hat am Montag, 3. November 2025, ihre Themenwoche „Polizeischutz für die Demokratie“ eröffnet. Unter dem Motto „Netzwerk demokratiestarke Polizei“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Polizei, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Herausforderungen, Spannungsfelder und Lösungsansätze rund um demokratische Verantwortung und Resilienz.

Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Organisationen, Vereinen, Nichtregierungsorganisationen und Politik trafen im Rahmen der Auftaktveranstaltung auf eine ähnlich große Zahl von Mitarbeitenden der Polizeidirektion Hannover. In sechs Themenräumen wurden zentrale Fragen zur Demokratiearbeit diskutiert – von institutionellen Strukturen bis zu Bildungsthemen im polizeilichen Alltag.

Die Themenräume wurden von Demokratiepatinnen und -paten aus der Polizeidirektion begleitet. Zu den Schwerpunkten zählten die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, der Umgang mit Diskriminierungsrisiken in institutionellen Strukturen sowie die Bedeutung politischer Bildung im Berufsalltag. Auch gesellschaftliche Dynamiken und deren Einfluss auf die Polizeiarbeit wurden betrachtet.

„Polizeischutz für die Demokratie ist kein Projekttitel – es ist Kern unseres Berufsverständnisses“, betonte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten in ihrer Eröffnungsrede. „Wer in staatlichem Auftrag handelt, muss Demokratie glaubwürdig verkörpern. Dass wir uns mit ‚kritischen‘ Partnern wie NGOs, Wissenschaft und Politik an einen Tisch setzen, ist ein bewusstes Zeichen: Wir suchen Dialog, wir gestalten Haltung, wir übernehmen Verantwortung.“

Einen Impulsbeitrag hielt Bundesminister a. D. Franz Müntefering. In seinem Vortrag „Das Älterwerden in dieser Zeit“ stellte er den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wandel, Generationenfragen und demokratischer Kultur her. „Demokratie ist nichts für Feiglinge“, sagte Müntefering. „Die große Herausforderung der Zukunft ist die Demografie. Migration wird es immer geben. Der wichtigste Grundsatz ist: Alle Menschen sind gleich viel wert.“

Im Anschluss diskutierten Müntefering, Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie Niedersachsen und Polizeipräsidentin von der Osten über gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Polizei. Götting betonte: „Wir benötigen Reflexionsräume.“ Von der Osten ergänzte: „Wir müssen Hierarchien durchbrechen, die direkte Kommunikation mit den Menschen ist dabei unerlässlich.“

Hintergrund der Initiative

Die Initiative „Polizeischutz für die Demokratie“ wurde 2019/2020 ins Leben gerufen. Ziel ist es, demokratische Resilienz innerhalb der Polizei dauerhaft zu stärken. Die Polizeidirektion Hannover setzt dabei auf den Austausch mit zivilgesellschaftlichen Partnern und auf kontinuierliche Bildungsarbeit. Das Programm umfasst Beratungsangebote, Fortbildungen, Workshops und Kooperationen mit externen Organisationen sowie Fachtage, Netzwerktreffen und Fortbildungsreihen.

Verkehrsunfalldienst

Senior stirbt bei Unfall in Sehnde

2. November 2025/in Polizei

Polizei bittet nach tödlichem Unfall auf der Iltener Straße um Zeugenhinweise.

HANNOVER/SEHNDE (redu) – Ein 80 Jahre alter Mann aus Sehnde ist am Sonntagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Iltener Straße tödlich verunglückt. Sein Opel Mokka prallte gegen einen Baum. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 80-Jährige am 2. November 2025 gegen 8.35 Uhr mit seinem Opel Mokka auf der Iltener Straße (B 65) zwischen dem Kreisverkehr nahe Schnedebruch und dem Ortseingang Sehnde unterwegs. Er fuhr aus Richtung des Kreisverkehrs in Richtung Sehnde. Rund 200 Meter vor dem Ortseingang kam er aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Rettungskräfte befreiten den Fahrer aus dem Fahrzeug und versuchten, ihn zu reanimieren. Trotz aller Bemühungen verstarb der 80-Jährige noch am Unfallort.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Iltener Straße in beide Richtungen bis 11.50 Uhr voll gesperrt. Nach Polizeiangaben beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 16.500 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten des Opels vor dem Aufprall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Bundespolizei

Messer und Tierabwehrsprays bei Kontrolle sichergestellt

1. November 2025/in Polizei

Über 70 Identitätsfeststellungen und mehrere Strafanzeigen nach Kontrollen im Bahnhof.

HANNOVER (redu) – Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Bundes- und Landespolizei im Hauptbahnhof Hannover hat die Bundespolizei am Freitag mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände sichergestellt. Ziel war die Verhinderung von Gewaltkriminalität und die Durchsetzung einer bestehenden Allgemeinverfügung.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover führte am Freitag in der Zeit von 16 bis 24 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im Hauptbahnhof Hannover durch. Unterstützt wurde sie dabei von der Landespolizei Hannover. Im Mittelpunkt stand die Verhinderung von Gewaltkriminalität und die Kontrolle der Einhaltung der geltenden Allgemeinverfügung.

Nach Angaben der Bundespolizei verlief der Einsatz erfolgreich. Insgesamt wurden 75 Identitätsfeststellungen und 39 Durchsuchungen vorgenommen. Darüber hinaus erteilten die Beamtinnen und Beamten 12 Platzverweise.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte vier Messer und zwei Tierabwehrsprays sicher. Gegen die betreffenden Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem erstattete die Polizei mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung.

Messer und Tierabwehrsprays bei Kontrolle sichergestellt – Beschlagnahmung Messer 25 10 31 BPol

Sichergestellte Gegenstände im Hauptbahnhof © Bundespolizei

Die Bundespolizei verwies darauf, dass in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet Hannover mehrere Gewalttaten, darunter auch Messerangriffe, verübt worden waren. Mit dem Einsatz habe man erneut verdeutlicht, dass Waffen und gefährliche Gegenstände im Hauptbahnhof nichts zu suchen haben.

Nach Abschluss der Kontrollen kündigte die Bundespolizeiinspektion Hannover an, auch künftig weitere Schwerpunkteinsätze durchzuführen, um die Sicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Besucher zu stärken.

Vermisste Frau aus Linden tot aufgefunden

1. November 2025/in Polizei

Polizei bestätigt Tod der seit Ende September vermissten Frau.

HANNOVER (redu) – Die seit Ende September vermisste Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Linden ist tot aufgefunden worden. Zwei Jugendliche entdeckten die Leiche am Donnerstagnachmittag an einer Bahnstrecke in Hannover. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach Polizeiangaben nicht vor.

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren entdeckten am Donnerstag, 30. Oktober 2025, gegen 17:00 Uhr, an einer Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke nördlich der Gollstraße in Hannover eine leblose Person. Nach Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass es sich um die seit Ende September vermisste Frau aus dem Stadtteil Linden handelte.

Der Leichnam wies bereits deutliche Verwesungserscheinungen auf. Der Kriminaldauerdienst Hannover übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen und übergab den Fall anschließend an das zuständige Fachkommissariat.

Die genaue Todesursache sowie die Umstände des Todes sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Trotz des tragischen Ausgangs der Suche bedankte sich die Polizei bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Öffentlichkeitsfahndung beteiligt und Hinweise gegeben hatten.

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