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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Küchenbrand Pattensen

Küchenbrand in Pattensen: Millionen-Schaden nach Feuer

12. Dezember 2025/in Polizei

Fünftes Obergeschoss nach Brand vorerst unbewohnbar.

PATTENSEN (redu) – Ein Küchenbrand hat am Mittwochvormittag in einem Mehrfamilienhaus an der Liebigstraße einen Sachschaden von rund zwei Millionen Euro verursacht. Mehrere Wohnungen im fünften Obergeschoss sind unbewohnbar. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Verletzt wurde niemand.

Der Brand zeigt, wie schnell alltägliche Situationen in Wohnhäusern erhebliche Folgen haben können – auch für unbeteiligte Nachbarn und die Gebäudesicherheit.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover brach das Feuer gegen 11.15 Uhr aus. Beim Kochen soll sich Fett entzündet haben. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus, der Schaden am Gebäude ist erheblich.

Alle Wohnungen im fünften Obergeschoss sind derzeit nicht bewohnbar. Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert und stromlos geschaltet. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung dauern an.

Brand Grundschule Beuthener Straße

Tatverdächtiger nach Brand an Grundschule ermittelt

11. Dezember 2025/in Polizei

Ermittlungen führen zu 13-Jährigem aus Hannover – Polizei sucht weiter Zeugen.

HANNOVER – Nach dem Brand an einer Grundschule in der Beuthener Straße am 29.11.2025 hat die Polizei einen tatverdaechtiger Jugendlichen ermittelt. Laut Behörden handelt es sich um einen 13-Jährigen aus Hannover. Weitere Angaben zur Person bleiben aus Jugendschutzgründen aus.

Die Ermittlungen betreffen ein Ereignis, das viele Familien im Stadtteil verunsichert hat. Die Polizei setzt auf Hinweise aus der Nachbarschaft, um den genauen Ablauf des Brandes weiter zu klären.

Jugendlicher im Fokus

Die Polizei teilte mit, dass ein 13-Jähriger für den Brand verantwortlich sein soll. Weitere Details bleiben aus Jugendschutzgründen unter Verschluss. Der Brand ereignete sich am Morgen des 29.11.2025 im Bereich der Beuthener Straße.

Polizei bittet Anwohner um Meldungen

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0511 109-5555 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfalldienst auf Südschnellweg

Fußgängerin auf Südschnellweg tödlich verunglückt

10. Dezember 2025/in Polizei

Mehrere Fahrzeuge kollidieren bei Anderten mit Fußgängerin.

Hannover (redu) – Eine Fußgängerin ist am Dienstagabend auf dem Südschnellweg von mehreren Fahrzeugen erfasst und tödlich verletzt worden. Warum die Frau die Schnellstraße betrat, ist unklar. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Ablauf des Unfalls geben können.

Der Unfall ereignete sich auf einer für Hannover wichtigen Verkehrsachse, die täglich stark befahren wird. Die Ermittlungen sollen klären, wie es zu der fatalen Situation kommen konnte und welche Fahrzeuge genau beteiligt waren.

Erste Erkentnisse

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes war eine 45-Jährige am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr in Richtung Westen unterwegs, als sie in Höhe einer Tankstelle unerwartet eine Fußgängerin auf dem Südschnellweg bemerkte. Der Dacia erfasste die Frau und schleuderte sie auf die Fahrbahn. In der Dunkelheit kollidierten anschließend weitere Fahrzeuge mit der Fußgängerin. Trotz rasch eintreffendem Rettungsdienst konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Die Fahrerin sowie weitere Beteiligte blieben körperlich unverletzt.

Polizei sucht dringend Hinweise

Am Dacia entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Auch mehrere nachfolgende Fahrzeuge wurden beschädigt, deren Fahrerinnen und Fahrer bislang nicht alle bekannt sind. Die Polizei sucht daher Personen, die Hinweise geben können oder die Frau bereits vor dem Unfall im Bereich der Schnellstraße gesehen haben. Besonders wichtig sind Angaben der Beteiligten, die mit ihren Fahrzeugen ebenfalls mit der Fußgängerin kollidierten. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter 0511 109-1888 entgegen.

Polizeikontrolle

Schwerpunktkontrolle im Güterverkehr deckt zahlreiche Verstöße auf

8. Dezember 2025/in Polizei

Die Schwerpunktkontrolle im Güterverkehr zeigte erhebliche Sicherheits- und Dokumentationsmängel.

HANNOVER – Bei einer Schwerpunktkontrolle im Güterverkehr hat die Polizei Hannover am Dienstag zahlreiche Fahrzeuge im Bereich Laatzen überprüft. Die Einsatzkräfte stellten mehrere Verstöße fest, die sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Arbeitsbedingungen der Fahrer betrafen.

Die Kontrolle macht deutlich, welche Risiken aus mangelhaften Arbeitsbedingungen, fehlenden Dokumenten und technischen Mängeln entstehen. Die Polizei will ihre Maßnahmen fortsetzen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Umfangreiche Befunde bei Kontrolle

Im ersten Abschnitt stand die Schwerpunktkontrolle im Güterverkehr im Mittelpunkt. Einsatzkräfte prüften am Dienstag im Bereich Laatzen mehrere Dutzend Fahrzeuge. Das Augenmerk lag auf den Arbeitsbedingungen der Fahrer und dem Zustand der eingesetzten Fahrzeuge.

Bei zwei Fahrern bestand der Verdacht des Cannabiskonsums. Für beide ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Zwei Personen waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem fehlte in einem Fall die Sozialversicherungsanmeldung. Insgesamt führten 19 Fahrer keine Arbeitszeitbescheinigungen mit, wodurch 321 Arbeitstage nicht nachvollziehbar waren.

Technische Mängel und Verkehrsverstöße

Ein Fahrzeug war mehr als 30 Prozent überladen. Hier wurde eine Sicherheitsleistung von 495 Euro fällig. Ein Fahrer überschritt die Geschwindigkeit, ein weiterer missachtete eine rote Ampel – beide erhielten die Androhung eines einmonatigen Fahrverbots.

Drei Fahrzeuge wiesen erhebliche technische Mängel auf. In einem Fall untersagte die Polizei die Weiterfahrt. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte 26 weitere Ordnungswidrigkeiten, darunter Verstöße gegen die Ladungssicherung und fehlende Dokumente. Schwerpunktkontrollen sollen fortgesetzt werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Bewaffnete Bedrohung in Hannover-Stöcken

7. Dezember 2025/in Polizei

26-Jähriger soll zwei Frauen bedroht und bei Flucht einen Schuss abgegeben haben.

HANNOVER (redu) – In Stöcken hat ein Tatverdächtiger am Freitag zwei Frauen mit einer Schusswaffe bedroht und bei seiner Flucht mindestens einen Schuss abgegeben. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, fand den Mann jedoch bislang nicht.

Die Ermittler prüfen weitere Anlaufpunkte und setzen Hinweise der Bevölkerung aus dem Stadtgebiet ab. Der Fall bindet zahlreiche Kräfte, da der Mann weiterhin flüchtig und mutmaßlich bewaffnet ist.

Bedrohungslage in Stöcken

Nach bisherigen Erkenntnissen bedrohte der Verdächtige gegen 10 Uhr in der Haltenhoffstraße zwei Frauen mit einer Schusswaffe. Die Schusswaffe steht im Fokus der Ermittlungen. Eine der Frauen erlitt einen Schock. Bei der anschließenden Flucht gab der Mann mindestens einen Schuss ab und beschädigte ein geparktes Auto. Die Polizei leitete eine sofortige Fahndung ein.

Einsatz in Linden ohne Erfolg

Mehrere mutmaßliche Anlaufpunkte wurden in Stöcken, Vahrenwald und Linden geprüft. Am späten Abend betrat das Spezialeinsatzkommando eine Wohnung in Linden. Dort trafen die Beamten jedoch nur die neuen Mieter an. Die Tür wurde instandgesetzt und seelsorgerische Betreuung angeboten. Die Ermittlungen zum Aufenthaltsort des Gesuchten dauern an. Die Polizei bittet dringend um Hinweise.

Rotlichtverstöße Kontrolle durch Polizei

Polizeikontrollen am Aegidientorplatz: 34 Rotlichtverstöße

7. Dezember 2025/in Polizei

Schwerpunktkontrolle deckt massives Fehlverhalten an Ampelkreuzung auf.

HANNOVER (redu) – Bei einer zweistündigen Schwerpunktkontrolle am Aegidientorplatz hat die Polizei am Mittwochnachmittag 34 Rotlichtverstöße registriert, fasst alle davon im Bereich eines Fahrverbots. Die Fahrradstaffel überwachte den Verkehr nach wiederholten Beschwerden und stellte gefährliche Situationen für kreuzende Fuß- und Radfahrende fest.

Die Kontrolle zeigt strukturelle Verkehrsprobleme an einer zentralen Kreuzung. Die Polizei sieht ein deutlich erhöhtes Gefährdungspotenzial und kündigt an, die Überwachung konsequent fortzuführen.

Rotlichtverstöße und Gefährdung

Die Polizei stellte bei der Kontrolle insgesamt 34 Rotlichtverstöße fest, davon 32 im Bereich eines Fahrverbots. Das Fokuswort Rotlichtverstöße steht im Mittelpunkt der Maßnahme, die aufgrund wiederholter Beschwerden aus der Bevölkerung erfolgte. Die Beamten beobachteten zahlreiche Fahrzeuge, die trotz roter Rechtsabbiegerampel weiterfuhren.

Die Fahrradstaffel positionierte sich am Mittwochnachmittag an der Kreuzung Friedrichswall/Hildesheimer Straße. Viele Autofahrende bogen von der Linksabbiegespur unerlaubt nach rechts in die Hildesheimer Straße ab. Dabei kam es zu Situationen, in denen der querende Fuß- und Radverkehr während seiner eigenen Grünphase gefährdet wurde.

Weitere Feststellungen bei den Kontrollen

Neben den Rotlichtverstößen wurde ein Vorfahrtsverstoß dokumentiert. Die Polizei betont die Bedeutung regelkonformen Fahrens, um besonders schwächere Verkehrsteilnehmende zu schützen. Polizeihauptkommissar Andreas Diekmann appellierte an alle, Verkehrsregeln konsequent zu beachten und Rücksicht zu nehmen.

Symbolbild Messerangriff

58-Jähriger bei Messerangriff in Lehrte schwer verletzt

6. Dezember 2025/in Polizei

Polizei nimmt 47-jährigen Tatverdächtigen nach Angriff in Obdachlosenunterkunft fest.

HANNOVER/LEHRTE – Nach einem Messerangriff in einer Obdachlosenunterkunft in Lehrte hat die Polizei am Freitag, 05.12.2025, Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. Ein 47-Jähriger soll einen 58 Jahre alten Bewohner schwer verletzt und anschließend geflohen sein.

Der Vorfall zeigt die Schwere innerer Konflikte in sozialen Einrichtungen und die Bedeutung gründlicher Ermittlungen bei gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Was war genau passiert

Der Messerangriff steht im Zentrum der Ermittlungen, die der Zentrale Kriminaldienst wegen eines versuchten Tötungsdelikts führt. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Bewohner der Einrichtung gegen 11 Uhr in einen Streit, dessen Ursache noch unklar ist. Aus der Auseinandersetzung entwickelte sich eine körperliche Rangelei, aus der sich der 47-Jährige löste.

Er griff zu einem Messer und soll mehrfach auf den 58-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer erlitt mehrere schwere Stichverletzungen im Oberkörper, Halsbereich und an den Händen. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete unmittelbar nach der Tat aus der Unterkunft an der Nordstraße.

Ermittlungen und Festnahme

Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zur schnellen Festnahme des 47 Jahre alten Tatverdächtigen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags ein und sicherte Spuren am Tatort. Weitere Befragungen sollen klären, wie es zu dem Angriff kommen konnte.

Verkehrsunfalldienst

Tödlicher Unfall: 88-Jähriger in Hannover erfasst

5. Dezember 2025/in Polizei

Autofahrer erfasst Senior beim Überqueren der Fahrbahn – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 88-jähriger Fußgänger ist am Donnerstagnachmittag in der Nordstadt bei einem Unfall mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden. Trotz intensiver medizinischer Versorgung erlag der Mann in der Nacht im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover untersucht den genauen Ablauf der Kollision und hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die den Senior vor oder während des Überquerens der Fahrbahn gesehen haben.

Der schwere Unfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr, als der 88-Jährige aus Richtung Kornstraße kommend die Fahrbahn an der Marschnerstraße überqueren wollte. Ein Seat, gesteuert von einem 54-jährigen Hannoveraner, erfasste den Mann im Kreuzungsbereich. Der Autofahrer blieb körperlich unverletzt.

Polizei sucht Zeugen

Rettungskräfte versorgten den Senior zunächst an der Unfallstelle und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus, wo er in der Nacht verstarb. Der Verkehrsunfalldienst Hannover prüft Zeugenangaben und Spuren, um die genaue Ursache des Zusammenstoßes zu klären. Hinweise nimmt die Polizei unter 0511 109-1888 entgegen.

Festnahme durch die Polizei

Polizei meldet Festnahme nach Kontrolle im Gerichtsviertel

4. Dezember 2025/in Polizei

Gesuchter 51-Jähriger widersetzt sich der Polizei und kommt in Haft.

HANNOVER (redu) Bei einer Kontrolle im Gerichtsviertel hat die Polizei am Mittwoch einen gesuchten 51-Jährigen festgenommen. Der Mann widersetzte sich den Einsatzkräften und wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Polizei vollstreckte einen Haftbefehl wegen Diebstahls im besonders schweren Fall. Nach dem tätlichen Angriff auf einen Beamten läuft nun ein weiteres Ermittlungsverfahren.

Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Mitte führten am Mittwoch gegen 08:45 Uhr eine Personenkontrolle im Gerichtsviertel durch. Bereits im ersten Abgleich stellten sie fest, dass der 51-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Der Haftbefehl betraf eine neunmonatige Freiheitsstrafe wegen Diebstahls im besonders schweren Fall. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der Überprüfung.

Widerstand und Sicherstellung eines Messers

Als die Beamten den Mann über den Haftbefehl informierten, stieß er einen Polizisten gegen den Oberkörper und versuchte zu flüchten. Die Einsatzkräfte hielten ihn jedoch fest, überwältigten ihn und legten ihm Handfesseln an. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie ein Messer, das beschlagnahmt wurde.

Nach der Festnahme brachten die Beamten den 51-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt. Gegen den Mann wird nun zusätzlich wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Festnahme ist ein Beispiel für den Ablauf polizeilicher Maßnahmen bei bestehenden Haftbefehlen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Polizei stoppt zahlreiche Autofahrer und flüchtenden Jugendlichen

2. Dezember 2025/in Polizei

Schwerpunktaktion deckt Alkohol-, Drogen- und Gurtverstöße auf.

Die Polizei überprüfte in der Nacht zu Sonntag mehrere hundert Fahrzeuge und stellte zahlreiche Verstöße gegen Verkehrsregeln sowie alkohol- und drogenbedingte Fahruntüchtigkeit fest. Kurz vor Einsatzende kam es zu einer Fluchtfahrt, die in einem Unfall endete.

HANNOVER (redu) – Bei umfangreichen Verkehrskontrollen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer hat die Polizei am Wochenende zahlreiche Verstöße festgestellt. Ein 16-Jähriger flüchtete vor einer Kontrolle und verursachte im Lindener Hafen einen Unfall.

Die Polizei Hannover-Limmer hat am vergangenen Wochenende eine großangelegte Kontrolle zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durchgeführt. An mehreren Punkten im Stadtgebiet, darunter am Bremer Damm, der Lavesallee und am Platz der Menschenrechte, kontrollierten Beamtinnen und Beamte stationär und mobil mehrere hundert Fahrzeuge. Ziel der Aktion war es, Verkehrsunfälle zu vermeiden, die mit dem Konsum von Alkohol oder Drogen im Zusammenhang stehen.

Im Verlauf der Maßnahme stellten die Einsatzkräfte 62 Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Häufig handelte es sich um Verstöße gegen die Gurtpflicht. Zudem traf die Polizei mehrfach auf Kinder in Fahrzeugen, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren. Die Beamtinnen und Beamten zogen außerdem zwei alkoholisiere Fahrer aus dem Verkehr. Bei zwei weiteren kontrollierten Personen wurden Drogenkonsum vor der Fahrt festgestellt, einmal Cannabis und einmal Kokain.

In zwei Fällen ahndete die Polizei das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis. Darüber hinaus ergab sich ein Verdacht auf ein illegales Autorennen, bei dem der betreffende Fahrer nach Einschätzung der Einsatzkräfte auch andere Verkehrsteilnehmende gefährdete. In zwei weiteren Fällen registrierten sie Verstöße im Bereich Fahrzeugtuning.

Kurz vor dem Abschluss der Kontrolle bemerkte eine zivile Streifenwagenbesatzung in der Spinnereistraße einen Mietwagen, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Beamtinnen und Beamten wollten das Fahrzeug anhalten, doch der Fahrer flüchtete in Richtung Lindener Hafen. Auf dem Hafengelände geriet der Wagen auf den Schienenbereich und prallte am Gleisende gegen einen Prellblock. Der 16-jährige Fahrer und seine 15-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt.

Nach Polizeiangaben führte der Jugendliche den Mietwagen ohne Fahrerlaubnis. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Lachgas stand. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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