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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Anscheinwaffe

Softairpistole im ICE: Polizei greift in Hannover ein

18. September 2025/in Polizei

Bundespolizei stellt täuschend echte Anscheinwaffe sicher.

HANNOVER (redu) – Ein Reisender meldete am Mittwochabend einen Mann im ICE, der mit einer Pistole hantierte. In Hannover stoppten Bundes- und Landespolizei den 22-Jährigen und stellten eine Softairwaffe sicher.

Am späten Mittwochabend alarmierte ein Reisender im ICE von Würzburg nach Hannover die Bundespolizei. Er hatte einen 22-jährigen Mann beobachtet, der während der Fahrt mit einer vermeintlichen Schusswaffe hantierte und diese später in seinem Gepäck verstaute.

Gegen 22:30 Uhr warteten Beamte der Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof Hannover auf den Zug. Dank der genauen Beschreibung konnten sie den Mann schnell identifizieren und widerstandslos aus dem Zug führen. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks entdeckten die Beamten eine schwarze Softairpistole samt Magazin.

Die Waffe wurde beschlagnahmt, der Mann vorläufig festgenommen. Seine Begleitperson wurde als Zeugin identifiziert. Der ICE konnte wenige Minuten nach der Kontrolle seine Fahrt fortsetzen. Zu einer Gefährdung von Mitreisenden kam es nicht.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 22-Jährige seine Reise fortsetzen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Führens einer Anscheinswaffe eingeleitet. Die Bundespolizei betonte, dass Waffen und Anscheinswaffen im öffentlichen Personenverkehr nichts zu suchen haben.

Verkehrsunfalldienst

13-Jährige bei Unfall in Seelze lebensgefährlich verletzt

16. September 2025/in Polizei

Jugendliche von Auto erfasst – Ermittlungen zur Ampelschaltung.

HANNOVER / SEELZE (redu) – Eine 13 Jahre alte E-Scooter-Fahrerin ist am Montag, 15. September 2025, bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw in Seelze lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls um Hinweise.

Am Montag, 15. September 2025, ist es gegen 17:35 Uhr in Seelze zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover stieß eine 13-jährige E-Scooter-Fahrerin mit dem Pkw einer 60 Jahre alten Frau zusammen.

Die Autofahrerin war mit ihrem VW Polo auf der Bundesstraße 441 in Richtung Wunstorf unterwegs. Gleichzeitig näherte sich die Jugendliche mit ihrem E-Scooter aus der Straße „An den Grachten“ der Kreuzung mit dem Kirchbuschweg. Beim Queren des Übergangs kam es zur Kollision.

Die 13-Jährige wurde zu Boden geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie mit Unterstützung eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb körperlich unverletzt.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Kreuzung bis etwa 22:30 Uhr gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen übernommen. Dabei wird auch die Ampelschaltung des Übergangs geprüft.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Ermittlungen nach Feuer an Schaltkasten

15. September 2025/in Polizei

Kriminalpolizei prüft vorsätzliche Brandstiftung nahe Hämelerwald.

HANNOVER/LEHRTE (redu) – Am Freitag, 12. September 2025, ist ein Sicherungskasten der Deutschen Bahn zwischen Lehrte und Hämelerwald in Brand geraten. Das Feuer beschädigte den Schaltkasten und die Kabelanlage vollständig. Dadurch kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Nach Angaben der Kriminalpolizei Hannover trat die Störung gegen 20.15 Uhr beim Fahrdienstleiter des Bahnhofs Lehrte-Ostkopf auf. Ein Mitarbeiter stellte nahe der Straße „Vor dem Osterholze“ verschmorte Kabel fest. Daraufhin wurden Polizei und Kriminaldauerdienst alarmiert.

Die Einsatzkräfte bauten den Schaltkasten aus und stellten ihn für weitere Untersuchungen sicher. Zurzeit schließen die Ermittler eine schwere vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Wer am Freitagabend verdächtige Personen oder Beobachtungen im Bereich Lehrte gemacht hat, kann sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 melden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Polizei Hannover meldet Erfolge bei Schwerpunktkontrollen

7. September 2025/in Polizei

Zivil- und Uniformkräfte stellen Drogen, Falschdokumente und Diebesgut sicher.

HANNOVER (redu) – Hannovers Polizei hat am Donnerstagnachmittag bei einer Schwerpunktkontrolle mehrere Erfolge erzielt. Einsatzkräfte beobachteten Drogengeschäfte, stellten Betäubungsmittel sicher und leiteten Verfahren ein. Zudem wurden Platzverweise ausgesprochen und ein mutmaßlicher Dieb festgenommen.

Gegen 13:30 Uhr suchten Polizeikräfte mit Unterstützung von Rauschgiftspürhunden im Bereich Andreaestraße nach Drogenverstecken, fanden jedoch keine Substanzen. Rund eine Stunde später kontrollierten Zivilbeamte einen 53-Jährigen, der kurz zuvor Kokain und Heroin erworben hatte. Der Mann führte zudem Bargeld mit sich, kam nach den Maßnahmen aber wieder auf freien Fuß.

Kurz darauf nahmen die Beamten zwei mutmaßliche Dealer im Alter von 25 und 29 Jahren fest. Bei einem der Männer fanden sie Bargeld sowie eine gefälschte Versichertenkarte. Da beide keinen Wohnsitz haben, wurde Untersuchungshaft angeregt.

Am Nachmittag trafen die Einsatzkräfte außerdem zwei Personen, die trotz bestehender Platzverweise im Bereich Steintor und Raschplatz unterwegs waren. Gegen den 17-Jährigen und die 35-Jährige wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. Die Frau zeigte sich aggressiv und musste auf eine mögliche Ingewahrsamnahme hingewiesen werden.

Gegen 17:40 Uhr nahmen die Beamten in der Fernroder Straße einen 38-Jährigen fest, der mutmaßlich ein Fahrzeug aufgebrochen hatte. Bei ihm fanden sich eine hochwertige Armbanduhr, Werkzeug, ein gefälschter Führerschein sowie Hinweise auf gewerbsmäßige Diebstähle. Er sollte einem Haftrichter vorgeführt werden.

Im Polizeigewahrsam kam es gegen 18:30 Uhr zu einem tätlichen Angriff. Ein 25-jähriger Festgenommener versuchte, einem Beamten ein Handy zu entreißen. Der Angriff konnte ohne Verletzte beendet werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei sucht Zeugen nach Tötungsdelikt am Silbersee

3. September 2025/in Polizei

Zwei Wochen nach Tat setzt Polizei auf Plakate und Zeugenaufruf.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 67-jährigen Mannes am Silbersee sucht die Polizei mit einer Plakataktion im Umfeld des Sees sowie in Geschäften und Gastronomiebetrieben nach weiteren Zeugen.

Am Sonntag, 24. August 2025, wurde ein 67-jähriger Langenhagener gegen 6.30 Uhr im Bereich des Silbersees tot aufgefunden. Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Täter ist bislang unbekannt.

Zwei Wochen nach der Tat sucht die Polizei nun mit einer Plakataktion am Silbersee sowie in umliegenden Geschäften und Lokalitäten nach Zeugen. Ziel ist es, weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Polizei sucht Zeugen nach Tötungsdelikt am Silbersee – Toter Silbersee

Getöteter 67-Jähriger vom Silbersee © Polizeidirektion Hannover

Die Ermittler bitten um Angaben von Personen, die am Samstag, 23. August 2025, ab 17 Uhr Beobachtungen im Bereich des späteren Fundortes gemacht haben. Wer den 67-Jährigen nach diesem Zeitpunkt noch gesehen hat, soll sich melden.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug der Mann eine blaugraue Sweatshirt-Jacke, eine blaue Jeans und hellbraune Halbschuhe. Außerdem war er mit einem Fahrrad mit tiefem Einstieg unterwegs.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeikontrolle bei Nacht

Bewaffneter Raubüberfall in Afro-Shop in Hannover

23. August 2025/in Polizei

Drei Täter bedrohten Angestellte und Kinder, erbeuteten Bargeld.

HANNOVER (redu) – Drei unbekannte Täter haben am Donnerstagabend einen Afro-Shop in Vahrenwald überfallen. Sie bedrohten eine 66-jährige Angestellte und ihre Kinder mit einer Schusswaffe und erbeuteten Bargeld.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei betraten die Täter am Donnerstag, 21. August 2025, gegen 19:50 Uhr den Afro-Shop in der Vahrenwalder Straße. Dort trafen sie auf eine 66-jährige Angestellte und deren 6- und 11-jährige Söhne.

Die Männer bedrohten die Frau mit einer Schusswaffe und forderten Bargeld. Es gelang ihr, sich mit den Kindern in den hinteren Bereich des Geschäfts zurückzuziehen. Die Täter flüchteten anschließend mit einer geringen Bargeldsumme im niedrigen dreistelligen Bereich.

Die Angestellte und ihre Kinder blieben unverletzt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte die Polizei die Täter nicht fassen.

Die Männer wurden als etwa 16 bis 18 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Sie trugen schwarze Kapuzenpullover und schwarze Maskierungen. Ein Täter war mit einer Jeans bekleidet, ein weiterer mit grauer Jogginghose und schwarzen Handschuhen führte die Schusswaffe.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet und bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Messerangriff nahe Hauptbahnhof Hannover

19. August 2025/in Polizei

Polizei nimmt zwei Verdächtige fest – dritter Tatverdächtiger flüchtig.

HANNOVER (redu) – Ein 25-Jähriger ist am Montag in den frühen Morgenstunden nahe des Hauptbahnhofs Hannover durch mehrere Stiche schwer verletzt worden. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen, ein weiterer ist auf der Flucht.

Am Montag, 18. August 2025, ist ein 25-jähriger Mann durch mehrere Stiche schwer verletzt worden. Die Tat ereignete sich gegen 2.20 Uhr in der Fernroder Straße, in unmittelbarer Nähe eines Seiteneingangs des Hauptbahnhofs Hannover.

Nach bisherigen Erkenntnissen des zentralen Kriminaldienstes waren vier Männer in einen Streit geraten. Einer der Tatverdächtigen stach mehrfach auf den 25-Jährigen ein. Anschließend flüchteten die drei mutmaßlich Beteiligten und ließen den Verletzten zurück.

Das Opfer rettete sich in das Bahnhofsgebäude, wo Passanten ihn fanden und die Polizei sowie Rettungskräfte alarmierten. Der Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgrund von Täterbeschreibungen konnten zwei Männer im Alter von 30 und 35 Jahren vorläufig festgenommen werden. Sie wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Der dritte Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig. Ob die Festgenommenen an der Tat beteiligt waren, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511-109 5555 zu melden.

Betrugsmasche

Polizei warnt vor QR-Code-Betrug beim Onlinehandel

11. August 2025/in Polizei

Täter nutzen QR-Codes für Daten- und Geldbetrug.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Onlinehandel. Beim sogenannten „Quishing“ setzen Täter manipulierte QR-Codes ein, um Verkäuferinnen und Verkäufer auf gefälschte Internetseiten zu locken oder zu ungewollten Zahlungen zu bewegen.

Die Polizeidirektion Hannover warnt vor einer neuen Form von Onlinebetrug, die unter dem Begriff „Quishing“ bekannt ist. Dabei geben sich die Täter gegenüber privaten oder gewerblichen Verkäufern als seriöse Kaufinteressierte aus. Nachdem man sich über den Preis geeinigt hat, senden die Täter einen QR-Code. Dieser soll angeblich dazu dienen, den vereinbarten Kaufbetrag zu überweisen oder den Zahlungseingang zu bestätigen.

Tatsächlich führt der QR-Code jedoch auf eine gefälschte Internetseite oder in eine manipulierte App. Dort werden die Verkäufer aufgefordert, persönliche Daten einzugeben oder Handlungen vorzunehmen, die zu ungewollten Zahlungen führen. Die Täter zielen dabei besonders auf sensible Daten wie Kontozugangsdaten, Kreditkartennummern oder TANs ab.

Die Polizei rät dringend, QR-Codes nur dann zu scannen, wenn eindeutig feststeht, dass diese aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Nutzer sollten vor dem Öffnen die URL-Vorschau ihres Smartphones nutzen, um die Internetadresse zu überprüfen. Besonders wachsam sollte man sein, wenn ein QR-Code angeblich der Bestätigung eines Zahlungseingangs dient. In vielen Fällen steckt dahinter die Aufforderung, selbst Geld zu überweisen.

Zahlungen sollten ausschließlich über die offiziellen und in der Verkaufsplattform integrierten Zahlungsfunktionen abgewickelt werden. Externe Links oder QR-Codes sind zu vermeiden. Verkäufer sollten niemals sensible Zugangsdaten eingeben, nachdem sie einen QR-Code gescannt haben. Die Aktivierung einer Multi-Faktor-Authentifizierung für Online-Konten kann die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Sollte beim Scannen eines QR-Codes oder beim Öffnen der zugehörigen Webseite etwas Verdächtiges auffallen, empfiehlt die Polizei, den Vorgang sofort abzubrechen. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen lasse sich das Risiko, Opfer von „Quishing“ zu werden, deutlich reduzieren.

Weitere Informationen zu sicherem Online-Handel und dem Schutz vor Internetkriminalität bietet die Polizei unter www.polizei-beratung.de an.

Polizeikontrolle

Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen

11. August 2025/in Polizei

Über 1.200 Fahrzeuge überprüft, hunderte Verstöße festgestellt.

HANNOVER (redu) – Die Polizei Hannover hat gemeinsam mit Kräften aus mehreren Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz von Freitag bis Sonntag großangelegte Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel war die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit und der Austausch polizeilicher Erfahrungen. Die Bilanz fällt positiv aus.

Internationale Zusammenarbeit bei Schwerpunktaktion

Von Freitag, 8. August, bis Sonntag, 10. August 2025, führte die Polizei Hannover eine großangelegte Kontrollaktion im Straßenverkehr durch. Unterstützt wurde sie von Einsatzkräften aus Niedersachsen, mehreren weiteren Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Auch das Technische Hilfswerk sowie Experten des Zolls, des Gewerbeaufsichtsamtes, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, der Fahrerlaubnisstelle und der Justiz Hannover waren eingebunden.

Die Kontrollen erstreckten sich über verschiedene Punkte im Stadtgebiet. Ziel war es, die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden zu überprüfen und Verstöße gegen geltende Vorschriften aufzudecken. Gleichzeitig diente die Maßnahme dem fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Behörden über Länder- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg.

Bereits auf der Anfahrt zu den ersten Kontrollstellen am Freitag fiel den Beamten ein alkoholbeeinflusster Autofahrer auf, gegen den umgehend ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Kontrollen auf dem Schützenplatz

Der erste Schwerpunkt lag am Freitagmittag auf dem Schützenplatz. Der Verkehr aus der Lavesallee wurde in Richtung Innenstadt umgeleitet und dort stichprobenartig kontrolliert. Mehr als 600 Fahrzeuge wurden überprüft. In 23 Fällen ordneten die Beamten Blutproben an, 37 Personen mussten ihre Fahrt beenden. Elf von ihnen standen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, 13 hatten keine Fahrerlaubnis.

Drei Personen werden der Urkundenfälschung verdächtigt, in neun Fällen verstießen Fahrer gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden 48 Gurt- und 29 Handyverstöße geahndet. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 92 km/h in einer Tempo-50-Zone.

In 13 Fällen missachteten Fahrzeugführer die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem wurden fünf Verstöße im Bereich Tuning festgestellt. Insgesamt kamen so am Freitag mehr als 300 Ordnungswidrigkeiten zusammen.

Auffällige Einzelfälle am Freitag

Bei der Kontrolle eines Pkw mit litauischen Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese nicht zum Fahrzeug gehörten. Der Fahrer hatte weder Fahrerlaubnis noch gültige Papiere, stand unter Drogeneinfluss und wurde aufgrund eines Haftbefehls festgenommen. Ein Rauschgiftspürhund entdeckte Amphetamin im Fahrzeug.

Ein anderer Fahrer führte neben ärztlichen Verschreibungen auch Opiate und Cannabis bei sich. Zudem fanden die Beamten zwei verbotene Messer. Er stand ebenfalls unter Drogeneinfluss und muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Ebenfalls auffällig war ein Kleintransporter mit Meeresfrüchten. Neben lebenden Tieren wurden auch tote Krebse transportiert – ein Verstoß gegen Hygieneregeln. Das Veterinäramt ordnete eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro an, die toten Tiere wurden entsorgt.

Mobile Kontrollen am Samstag

Am Samstagabend wurden die Kontrollen auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. In Sahlkamp kontrollierte die Polizei einen Lieferwagenfahrer unter THC-Einfluss. Er zeigte einen gefälschten spanischen Führerschein vor, hatte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis.

In Limmer trafen die Beamten in der Nacht auf einen weiteren Fahrer unter Drogeneinfluss ohne Führerschein. Im Auto lagen griffbereit ein Einhandmesser und eine Schreckschusswaffe. Auch hier wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Kurz darauf stürzte ein E-Scooter-Fahrer vor ein Zollfahrzeug. Der Mann, ein Fahrlehrer, war alkoholisiert, verhielt sich aggressiv und leistete Widerstand gegen die Kontrolle.

Bilanz des zweiten Tages

Am Samstag wurden rund 650 Fahrzeuge kontrolliert. 57 Blutproben wurden entnommen, 84 Verkehrsteilnehmende mussten ihre Fahrt beenden. In fast 35 Fällen lag ein Verdacht auf Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss vor.

Rund 370 Ordnungswidrigkeiten kamen hinzu, darunter 183 Geschwindigkeitsverstöße – neun davon im Bereich eines Fahrverbots –, 26 Verstöße gegen die Anschnallpflicht, acht Handyverstöße sowie drei Anzeigen wegen Tuning und Posing. Auch Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz wurden geahndet.

Zusätzlich hielten die Beamten 30 Fahrer mit Atemalkoholwerten unterhalb des Grenzwertes an. Mehrere E-Scooter-Fahrten unter Alkoholeinfluss wurden noch vor Fahrtantritt verhindert, darunter eine Frau, die aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht sicher stehen konnte.

Polizeiführung zieht positives Fazit

Polizeihauptkommissar Pierre Fourmont erklärte am Sonntag, dass die Kontrollen ihren Zweck erfüllt hätten. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Berauschte Fahrer gefährden andere und halten sich nicht an Stadt- oder Landesgrenzen“, so Fourmont.

Polizeivizepräsident Stefan Sengel hob den Wert der internationalen Zusammenarbeit hervor: „Die Beteiligung war ein starkes Zeichen gelebter Zusammenarbeit. Der fachliche Austausch stand ebenso im Mittelpunkt wie die gemeinsame Durchführung vor Ort.“

  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330016
    Der komplette Verkehr wird auf der Lavesallee stadteinwärts in die Kontrollstellen geführt. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329936
    Auch das BAG nahm an der Grosskontrolle teil © Bernd Günther
  • Polizeikontrolle
    Zoll und Polizei kontrollierten auf dem Schützenplatz die Fahrer © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329941
    Polizeibeamte aus den Niederlanden bei einer Fahrzeugkontrolle © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329943
    Wenn der Zoll einen Verdacht hat, dann sucht er gründlich. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329963
    Führerscheinüberprüfung mit einer speziellen App auf dem Diensthandy einer Polizeibeamtin. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329966
    Bereit jederzeit einen auffälligen PKW und dessen FahrerIn zu stoppen. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329973
    Gemischte Kontrolle mit einem Beamten aus Niedersachsen und einer Beamtin aus Hessen. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329981
    Der Zoll setzte auch einen Diensthund ein. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329998
    Die Mitarbeiter des Zoll hatten ein geschultes Auge für auffällige Fahrzeuge. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330006
    Deutsche und niederländische Polizei arbeiten Hand in Hand. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330002
    Personenkontrolle auf dem Schützenplatz © Bernd Günther

Verkehrsunfalldienst

Polizei sucht Zeugen nach Unfall in Wennebostel

8. August 2025/in Polizei

69-Jährige bei Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt.

HANNOVER (redu). Bei einem Verkehrsunfall auf der L383 in Wennebostel wurde am Donnerstag eine 69-jährige Pedelecfahrerin schwer verletzt. Eine 33-Jährige blieb unverletzt.

Am Donnerstag, 7. August 2025, kollidierten auf der L383 in Wennebostel eine 69-jährige Pedelecfahrerin und eine 33 Jahre alte Pkw-Fahrerin. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 17.45 Uhr, als die Pedelecfahrerin die Fahrbahn kreuzte und vom Opel Zafira der Autofahrerin erfasst wurde.

Die Wucht des Aufpralls führte zu schweren Verletzungen bei der Radfahrerin, die per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Autofahrerin blieb körperlich unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 4.500 Euro geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die L383 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0511-109 1888.

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