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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Rotlicht-Unfall

29-Jährige bei Rotlicht-Unfall in Hannover lebensgefährlich verletzt

10. November 2025/in Polizei

Frau von Multivan erfasst und eingeklemmt – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

HANNOVER (redu) – Eine 29-jährige Fußgängerin ist am Montagvormittag, 10. November 2025, auf der Ritter-Brüning-Straße von einem VW Multivan erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte sie die Straße bei Rotlicht überquert und wurde von dem Fahrzeug überrollt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte die 29-Jährige gegen 09:25 Uhr die fünfspurige Ritter-Brüning-Straße bei Rotlicht von der Fahrbahnmitte beziehungsweise der Stadtbahnhaltestelle kommend in Richtung Stadionbrücke überqueren.

Zur gleichen Zeit bog eine 44-jährige Fahrerin mit ihrem VW Multivan bei Grünlicht auf dem linken Rechtsabbiegefahrstreifen der Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke ab. Dabei erfasste sie die Fußgängerin, die daraufhin zu Boden stürzte und unter das Fahrzeug geriet.

Die alarmierte Feuerwehr befreite die Frau aus ihrer eingeklemmten Lage. Ein Notarzt reanimierte sie noch an der Unfallstelle. Anschließend wurde die lebensgefährlich verletzte Fußgängerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts sowie die Stadionbrücke vollständig. Die Sperrung dauerte bis etwa 12:15 Uhr an. Auch der Linienbusverkehr war betroffen und musste umgeleitet werden.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Sicherheit Hauptbahnhof

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert

10. November 2025/in Polizei

Weniger Straftaten und mehr Präsenz: Neue Sicherheitspartnerschaft zeigt Wirkung.

HANNOVER (redu) – Ein Jahr nach Einführung der gemeinsamen Sicherheitsstreifen im Umfeld des Hauptbahnhofs ziehen Bundespolizeidirektion, Polizeidirektion und Landeshauptstadt Hannover eine positive Bilanz. Seit Oktober 2024 sorgen die gemischten Teams für mehr Präsenz und Ordnung. Künftig ergänzt die DB Sicherheit die Kooperation zur sogenannten „Quattrostreife“.

Die Bundespolizeidirektion Hannover, die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben am 10. November eine positive Zwischenbilanz ihrer gemeinsamen Sicherheitsarbeit gezogen. Besonders die seit dem 1. Oktober 2024 eingesetzte Kooperationsstreife habe sich als wirksames Instrument zur Verbesserung der Sicherheit im Umfeld des Hauptbahnhofs erwiesen.

Bereits seit August dieses Jahres wird die Zusammenarbeit um die DB Sicherheit erweitert. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bundespolizei, der Polizei Hannover und des städtischen Ordnungsdienstes bildet sie nun die sogenannte „Quattrostreife“. Ziel ist, die Präsenz im Bahnhofsumfeld weiter zu erhöhen und Zuständigkeiten enger zu verzahnen.

Nach Angaben der Behörden wurden in den ersten zwölf Monaten der Kooperation über 5.000 Personen überprüft, rund 600 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und mehr als 1.300 Platzverweise ausgesprochen. Zudem verzeichnete die Bundespolizei im Vergleichszeitraum einen deutlichen Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte im Bahnhofsbereich – minus 20 beziehungsweise 15 Prozent. In zahlreichen Einsätzen stellte die Inspektion Hannover mehr als 150 Messer sicher.

Das gemeinsame Lagebild von Polizei und Stadt weist eine insgesamt leicht rückläufige Tendenz bei den Gesamtstraftaten auf. Insbesondere Eigentums- und Bedrohungsdelikte seien zurückgegangen. Gleichzeitig bleibe die Gewaltkriminalität auf hohem Niveau. Der Ordnungszustand im Bahnhofsbereich habe sich laut Einschätzung der Behörden subjektiv verbessert.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärte, es sei ein zentrales Anliegen, dass sich Menschen in Hannover sicher fühlen. „Nur eine gemeinsame Linie aller Verantwortlichen kann hier zum Erfolg führen, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern“, betonte Onay. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten ergänzte, die Kooperation habe spürbare Wirkung gezeigt: „Durch den Schulterschluss mehrerer Institutionen erreichen wir mehr Präsenz, mehr Zugriff und nachhaltige Wirkung.“

Auch Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, hob die positive Entwicklung hervor. Die gemeinsame Arbeit habe „maßgeblichen Einfluss auf den Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte“. Mit der DB Sicherheit gewinne die Kooperation einen weiteren verlässlichen Partner.

Der Leiter der DB Sicherheit Nord, Christian Huppertz, sprach von „sehr positiven Erfahrungen“: Die Quattrostreifen würden sowohl von Fahrgästen als auch von Gewerbetreibenden und Gastronomen gut angenommen.

Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, müssen Sicherheit und Ordnung besonders groß geschrieben werden.“ Mit der Erweiterung könne nun auch bei Hausrechtsverstößen direkt reagiert werden.

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert – Sicherheitskonzept Hauptbahnhof cmm

Quattrostreife im Hauptbahnhof © Carl-Marcus Müller

Die Quattrostreifen sind montags bis sonnabends ein- bis zweimal täglich für jeweils zwei bis drei Stunden zwischen Ernst-August-Platz und Andreas-Hermes-Platz unterwegs. Sie sollen für sichtbare Ordnung sorgen und als Ansprechpartner vor Ort dienen.

Das Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheitslage im Bahnhofsviertel ist Teil eines im Herbst 2024 beschlossenen Programms der Landeshauptstadt. Dazu zählen neben der Kooperation mit Polizei und Bahn auch die Ausweitung der Waffenverbotszone, die Stärkung der kommunalen Kriminalprävention und eine intensivere Straßenreinigung.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizist rettet Mann aus dem Mittellandkanal

7. November 2025/in Polizei

56-Jähriger in Hannover-Nordstadt gerettet – Lebensgefahr verhindert.

HANNOVER (redu) – Ein 56 Jahre alter Mann ist am Donnerstagvormittag, 6. November 2025, in Hannover-Nordstadt in den Mittellandkanal gefallen und von einem Polizeibeamten gerettet worden. Der Mann hatte versucht, seinen in den Kanal gestürzten Fahrradanhänger zu bergen.

Nach Angaben des Polizeikommissariats Nordstadt war der 56-Jährige gegen 11:45 Uhr mit seinem Fahrrad und einem Anhänger zu Fuß unter der Brücke an der Vahrenwalder Straße unterwegs. Der Anhänger löste sich plötzlich vom Fahrrad und fiel in den Mittellandkanal.

Daraufhin sprang der Mann hinterher, um den untergehenden Anhänger festzuhalten. Zeugen beobachteten, dass er dabei selbst in Not geriet und im Wasser trieb. Es gelang den Umstehenden jedoch nicht, ihn ans Ufer zu ziehen.

Als die ersten Funkstreifen eintrafen, trieb der Mann bäuchlings einige Meter vom Ufer entfernt im Wasser. Da akute Lebensgefahr bestand, handelte ein 24-jähriger Polizeibeamter sofort: Er legte seine Einsatzmittel ab, sprang in den Kanal und zog den Verletzten an einem Böschungsbereich an Land.

Rettungskräfte übernahmen umgehend die Erstversorgung des Geretteten und des Polizisten. Der 56-Jährige wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Beamte erhielt vor Ort medizinische Betreuung und Ersatzkleidung.

Bei dem Polizisten handelt es sich um einen 24-jährigen Angehörigen der Zentralen Polizeidirektion Hannover, der an diesem Tag den Einsatz- und Streifendienst im Bereich des Polizeikommissariats Nordstadt unterstützte.

Im weiteren Verlauf barg die Wasserschutzpolizei den Fahrradanhänger mithilfe eines Bootes. Sowohl der Anhänger als auch das Fahrrad wurden zunächst verwahrt. Der 56-Jährige konnte seine Gegenstände später am Tag im Polizeikommissariat Nordstadt abholen.

Autobahnpolizei

Polizei stärkt Autobahnsicherheit mit neuen Einsatzfahrzeugen

5. November 2025/in Polizei

Neue Allradfahrzeuge verbessern Einsatzfähigkeit auf den Autobahnen.

HANNOVER (redu) Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch drei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt. Rund 230.000 Euro investierte die Behörde in die modernen BMW-Streifenwagen, um die Einsatzbereitschaft auf den Autobahnen weiter zu stärken.

Am Mittwoch, 5. November 2025, hat die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover drei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt. Die Behörde investierte etwa 230.000 Euro in die Beschaffung der modernen Streifenwagen des Typs BMW 540d xDrive Touring, um die Einsatzfähigkeit der Autobahnpolizei zu erhöhen.

Nach einer Liefer- und Ausbauzeit von rund elf Monaten wurden die Fahrzeuge von Bayern nach Hannover überführt. Es handelt sich um Funkstreifenwagen für den primären Einsatz auf der Autobahn. Die Wagen verfügen über Dieselmotoren mit 223 Kilowatt Leistung, Allradantrieb sowie moderne Sicherheits- und Kommunikationstechnik, die optimale Voraussetzungen für den anspruchsvollen Dienst auf den stark frequentierten Autobahnabschnitten schaffen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Polizeivizepräsident Stefan Sengel die Fahrzeuge an die Beamtinnen und Beamten der Autobahnwache. „Mit dieser Investition verbessern wir gezielt die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen und stärken zugleich die hohe Einsatzbereitschaft der Polizei auf unseren Autobahnen“, sagte Sengel. „Eine zuverlässige sowie moderne Ausstattung ist heute unabdingbar, wenn wir unseren hohen Anforderungen beim täglichen Verkehrsgeschehen gerecht werden wollen.“

Der Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover umfasst Abschnitte der A 7, A 2, A 352 und A 37 mit insgesamt rund 330 Kilometern Länge. Auf der A 2 werden zu Spitzenzeiten bis zu 150.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt, darunter etwa 35.000 Lastkraftwagen. Jährlich bewältigt die Autobahnpolizei mehr als 15.000 Einsätze.

Polizei stärkt Autobahnsicherheit mit neuen Einsatzfahrzeugen – Schluesseluebergabe Autobahnpolizei cmm

Schlüsselübergabe bei der Autobahnpolizei Hannover © Carl-Marcus Müller

„Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten Tag für Tag unter anspruchsvollsten Bedingungen“, erklärte Martin Neumann, Leiter der Autobahnpolizei. „Mit den neuen Einsatzfahrzeugen schaffen wir nicht nur optimale technische Voraussetzungen, sondern erhöhen insbesondere den Schutz und die Arbeitsbedingungen der Beamtinnen und Beamten für effektives Handeln bei Unfällen, Kontrollen oder besonderen Ereignissen.“

Das Einsatzspektrum der Autobahnpolizei reicht von Verkehrsunfallaufnahme und Verkehrsüberwachung bis hin zu Einsätzen bei Streitigkeiten zwischen Berufskraftfahrern, Eigentumsdelikten und Straftaten im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenmissbrauch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs. Dabei werden insbesondere die Einhaltung der Sozialvorschriften, der technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherung überprüft.

Die neuen Dienstfahrzeuge kommen ab sofort im täglichen Streifendienst auf den Autobahnen rund um Garbsen zum Einsatz und sollen die Sicherheit auf den Hauptverkehrsadern der Region Hannover weiter erhöhen.

Auftakt Demokratieschutz

Polizei Hannover startet Themenwoche für demokratische Stärke

3. November 2025/in Polizei

Vertreter aus Polizei, Politik und Gesellschaft im Dialog über demokratische Resilienz.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover hat am Montag, 3. November 2025, ihre Themenwoche „Polizeischutz für die Demokratie“ eröffnet. Unter dem Motto „Netzwerk demokratiestarke Polizei“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Polizei, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Herausforderungen, Spannungsfelder und Lösungsansätze rund um demokratische Verantwortung und Resilienz.

Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Organisationen, Vereinen, Nichtregierungsorganisationen und Politik trafen im Rahmen der Auftaktveranstaltung auf eine ähnlich große Zahl von Mitarbeitenden der Polizeidirektion Hannover. In sechs Themenräumen wurden zentrale Fragen zur Demokratiearbeit diskutiert – von institutionellen Strukturen bis zu Bildungsthemen im polizeilichen Alltag.

Die Themenräume wurden von Demokratiepatinnen und -paten aus der Polizeidirektion begleitet. Zu den Schwerpunkten zählten die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, der Umgang mit Diskriminierungsrisiken in institutionellen Strukturen sowie die Bedeutung politischer Bildung im Berufsalltag. Auch gesellschaftliche Dynamiken und deren Einfluss auf die Polizeiarbeit wurden betrachtet.

„Polizeischutz für die Demokratie ist kein Projekttitel – es ist Kern unseres Berufsverständnisses“, betonte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten in ihrer Eröffnungsrede. „Wer in staatlichem Auftrag handelt, muss Demokratie glaubwürdig verkörpern. Dass wir uns mit ‚kritischen‘ Partnern wie NGOs, Wissenschaft und Politik an einen Tisch setzen, ist ein bewusstes Zeichen: Wir suchen Dialog, wir gestalten Haltung, wir übernehmen Verantwortung.“

Einen Impulsbeitrag hielt Bundesminister a. D. Franz Müntefering. In seinem Vortrag „Das Älterwerden in dieser Zeit“ stellte er den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wandel, Generationenfragen und demokratischer Kultur her. „Demokratie ist nichts für Feiglinge“, sagte Müntefering. „Die große Herausforderung der Zukunft ist die Demografie. Migration wird es immer geben. Der wichtigste Grundsatz ist: Alle Menschen sind gleich viel wert.“

Im Anschluss diskutierten Müntefering, Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie Niedersachsen und Polizeipräsidentin von der Osten über gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Polizei. Götting betonte: „Wir benötigen Reflexionsräume.“ Von der Osten ergänzte: „Wir müssen Hierarchien durchbrechen, die direkte Kommunikation mit den Menschen ist dabei unerlässlich.“

Hintergrund der Initiative

Die Initiative „Polizeischutz für die Demokratie“ wurde 2019/2020 ins Leben gerufen. Ziel ist es, demokratische Resilienz innerhalb der Polizei dauerhaft zu stärken. Die Polizeidirektion Hannover setzt dabei auf den Austausch mit zivilgesellschaftlichen Partnern und auf kontinuierliche Bildungsarbeit. Das Programm umfasst Beratungsangebote, Fortbildungen, Workshops und Kooperationen mit externen Organisationen sowie Fachtage, Netzwerktreffen und Fortbildungsreihen.

Verkehrsunfalldienst

Senior stirbt bei Unfall in Sehnde

2. November 2025/in Polizei

Polizei bittet nach tödlichem Unfall auf der Iltener Straße um Zeugenhinweise.

HANNOVER/SEHNDE (redu) – Ein 80 Jahre alter Mann aus Sehnde ist am Sonntagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Iltener Straße tödlich verunglückt. Sein Opel Mokka prallte gegen einen Baum. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 80-Jährige am 2. November 2025 gegen 8.35 Uhr mit seinem Opel Mokka auf der Iltener Straße (B 65) zwischen dem Kreisverkehr nahe Schnedebruch und dem Ortseingang Sehnde unterwegs. Er fuhr aus Richtung des Kreisverkehrs in Richtung Sehnde. Rund 200 Meter vor dem Ortseingang kam er aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Rettungskräfte befreiten den Fahrer aus dem Fahrzeug und versuchten, ihn zu reanimieren. Trotz aller Bemühungen verstarb der 80-Jährige noch am Unfallort.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Iltener Straße in beide Richtungen bis 11.50 Uhr voll gesperrt. Nach Polizeiangaben beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 16.500 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten des Opels vor dem Aufprall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Bundespolizei

Messer und Tierabwehrsprays bei Kontrolle sichergestellt

1. November 2025/in Polizei

Über 70 Identitätsfeststellungen und mehrere Strafanzeigen nach Kontrollen im Bahnhof.

HANNOVER (redu) – Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Bundes- und Landespolizei im Hauptbahnhof Hannover hat die Bundespolizei am Freitag mehrere Waffen und gefährliche Gegenstände sichergestellt. Ziel war die Verhinderung von Gewaltkriminalität und die Durchsetzung einer bestehenden Allgemeinverfügung.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover führte am Freitag in der Zeit von 16 bis 24 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im Hauptbahnhof Hannover durch. Unterstützt wurde sie dabei von der Landespolizei Hannover. Im Mittelpunkt stand die Verhinderung von Gewaltkriminalität und die Kontrolle der Einhaltung der geltenden Allgemeinverfügung.

Nach Angaben der Bundespolizei verlief der Einsatz erfolgreich. Insgesamt wurden 75 Identitätsfeststellungen und 39 Durchsuchungen vorgenommen. Darüber hinaus erteilten die Beamtinnen und Beamten 12 Platzverweise.

Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte vier Messer und zwei Tierabwehrsprays sicher. Gegen die betreffenden Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem erstattete die Polizei mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung.

Messer und Tierabwehrsprays bei Kontrolle sichergestellt – Beschlagnahmung Messer 25 10 31 BPol

Sichergestellte Gegenstände im Hauptbahnhof © Bundespolizei

Die Bundespolizei verwies darauf, dass in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet Hannover mehrere Gewalttaten, darunter auch Messerangriffe, verübt worden waren. Mit dem Einsatz habe man erneut verdeutlicht, dass Waffen und gefährliche Gegenstände im Hauptbahnhof nichts zu suchen haben.

Nach Abschluss der Kontrollen kündigte die Bundespolizeiinspektion Hannover an, auch künftig weitere Schwerpunkteinsätze durchzuführen, um die Sicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Reisenden und Besucher zu stärken.

Vermisste Frau aus Linden tot aufgefunden

1. November 2025/in Polizei

Polizei bestätigt Tod der seit Ende September vermissten Frau.

HANNOVER (redu) – Die seit Ende September vermisste Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Linden ist tot aufgefunden worden. Zwei Jugendliche entdeckten die Leiche am Donnerstagnachmittag an einer Bahnstrecke in Hannover. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach Polizeiangaben nicht vor.

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren entdeckten am Donnerstag, 30. Oktober 2025, gegen 17:00 Uhr, an einer Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke nördlich der Gollstraße in Hannover eine leblose Person. Nach Eintreffen der Polizei stellte sich heraus, dass es sich um die seit Ende September vermisste Frau aus dem Stadtteil Linden handelte.

Der Leichnam wies bereits deutliche Verwesungserscheinungen auf. Der Kriminaldauerdienst Hannover übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen und übergab den Fall anschließend an das zuständige Fachkommissariat.

Die genaue Todesursache sowie die Umstände des Todes sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Trotz des tragischen Ausgangs der Suche bedankte sich die Polizei bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an der Öffentlichkeitsfahndung beteiligt und Hinweise gegeben hatten.

Blaulicht

Ruhige Halloween-Nacht dank starker Polizeipräsenz

1. November 2025/in Polizei

Prävention und Kontrollen verhindern größere Zwischenfälle.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover hat in der Halloween-Nacht vom 31. Oktober 2025 mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften für Sicherheit im Stadtgebiet gesorgt. Trotz zahlreicher Kontrollen und gezielter Maßnahmen blieb die Nacht weitgehend ruhig.

Bei bestem Wetter waren am Freitagabend zahlreiche Menschen in Hannover unterwegs, um Halloween zu feiern. Um mögliche Störungen zu verhindern, zeigte die Polizei verstärkt Präsenz in allen Stadtteilen. Dabei kam erstmals auch ein neu entwickelter Gaming-Koffer für die Jugendarbeit zum Einsatz.

Maßnahmen und Kontrollen in Laatzen

An der Stadtbahnhaltestelle Laatzen Zentrum kontrollierten Einsatzkräfte eine Gruppe Jugendlicher, nachdem sie Böllergeräusche wahrgenommen hatten. Dabei stellten sie mehrere verbotene „Polenböller“, einen Schlagstock und geringe Mengen Cannabis sicher. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Zudem wurde am Marktplatz eine Frau leicht verletzt, nachdem sie von einer unbekannten Person mit Eiern beworfen worden war.

Feststellungen in Ricklingen

Auch im Stadtteil Ricklingen wurden mehrfach Böller gezündet. Die Polizei kontrollierte gezielt mehrere Gruppen. Im Bereich des Canariswegs stellten Beamtinnen und Beamte eine Schreckschusspistole sicher. Eine polizeibekannte Person, die bereits mit einem Aufenthaltsverbot belegt war, wurde wegen eines Verstoßes gegen diese Auflage in Gewahrsam genommen.

Nach 23 Uhr trafen Einsatzkräfte in der Beckstraße auf eine größere Halloweenparty mit mehr als 100 Teilnehmenden. Zahlreiche Minderjährige waren offenbar ohne Einladung erschienen. Während einer Jugendschutzkontrolle kam es zu einer Körperverletzung. Die Polizei stellte die Personalien vieler Anwesender fest.

Der Einsatz einer Drohne mit Nachtsichtoptik bewährte sich: In einer Gartenkolonie konnten flüchtende und teilweise vermummte Personen lokalisiert und kontrolliert werden. Zusätzlich kamen am Mühlenberger Markt mobile Lichtmasten sowie Dienstpferde zum Einsatz, um die Übersicht zu verbessern.

Illegale Feier in Lahe

Im Stadtteil Lahe stellte die Polizei zunächst wiederholt das Abbrennen von Böllern fest. Später erhielt sie Hinweise auf eine illegale Halloweenparty in einem leerstehenden Bauernhaus an der Sutelstraße. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine größere Gruppe, die einem Aufruf in sozialen Netzwerken gefolgt war. Im Gebäude selbst war niemand mehr anzutreffen, es fanden sich jedoch Spuren einer Feier. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs ein und überprüft, ob angetroffene Personen als Tatverdächtige infrage kommen.

Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

Nach einem neuen Schutzkonzept begleiteten Polizeikräfte alle halloweentypischen Löscharbeiten. So konnten Feuerwehrleute ungestört arbeiten, Übergriffe wurden verhindert. In der Nacht registrierte die Polizei keine Angriffe auf Einsatzkräfte.

Präventionsarbeit mit Gaming-Koffer

Erstmals nutzte das sogenannte Twitch-Team der Polizei Hannover einen Gaming-Koffer, um Jugendlichen Präventionsarbeit näherzubringen. In einem Stadtteilzentrum in Döhren kamen über 100 junge Menschen mit den Beamtinnen und Beamten ins Gespräch.

Bilanz und Fazit

Insgesamt stellten die eingesetzten Kräfte die Identität von rund 330 Personen fest, führten etwa 100 Gefährderansprachen durch und sprachen ebenso viele Platzverweise aus. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren im unteren zweistelligen Bereich ein, unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoff-, Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Einsatzleiter Polizeidirektor Tobias Giesbert zog eine positive Bilanz: „Dank der hohen Präsenz unserer Einsatzkräfte und der gut abgestimmten Zusammenarbeit mit Stadt, Jugendhilfe und Bundespolizei verlief die Halloween-Nacht insgesamt ohne größere Vorfälle.“

Verkehrsunfalldienst

Sekundenschlaf führt zu schwerem Auffahrunfall auf der A2

30. Oktober 2025/in Polizei

Audi kollidiert mit Sattelzug – drei Personen verletzt, hoher Sachschaden.

HANNOVER (redu) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 zwischen Bad Nenndorf und Lauenau sind in der Nacht zu Donnerstag, 30. Oktober 2025, zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt worden. Ein 19-jähriger Autofahrer aus Versmold hatte offenbar aufgrund von Sekundenschlaf die Kontrolle über seinen Wagen verloren und prallte gegen einen vorausfahrenden Sattelzug.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 19-jährige Mann aus Versmold gegen 02:10 Uhr mit einem Audi die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Auf dem linken von drei Fahrstreifen saßen mit ihm eine 42-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann, beide ebenfalls aus Versmold.

Ersten Ermittlungen zufolge verlor der Fahrer infolge von Sekundenschlaf die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet nach rechts auf den Hauptfahrstreifen. Dort stieß der Audi mit der vorderen rechten Fahrzeugseite unter die linke hintere Ecke des Aufliegers eines vorausfahrenden Sattelzugs der Marke Scania.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen schwer beschädigt. Die 42-jährige Beifahrerin war kurzzeitig im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie und der 45-jährige Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen, während der 19-jährige Fahrer leicht verletzt wurde. Alle drei wurden vom Rettungsdienst, teilweise unter notärztlicher Begleitung, in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der 43-jährige Fahrer des Sattelzugs und sein 32-jähriger Beifahrer aus Wallenhorst blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 85.000 Euro geschätzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund bis etwa 02:30 Uhr voll gesperrt. Danach konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die Abschlepparbeiten dauerten bis gegen 06:30 Uhr an.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Gegen den 19-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

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