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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Fußgängerin in Hannover von Stadtbahn erfasst

25. November 2025/in Polizei

59-Jährige bei Zusammenstoß mit Stadtbahn schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Eine 59-jährige Fußgängerin ist am Dienstagvormittag in der Calenberger Neustadt von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Am Dienstagvormittag, 25. November 2025, ist eine 59 Jahre alte Fußgängerin in der Calenberger Neustadt von einer Stadtbahn erfasst worden. Die Frau wurde dabei schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr an der Humboldtstraße. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover stand die Fußgängerin aus Hessisch Oldendorf zunächst auf dem Mittelbahnsteig. Von dort wollte sie die Humboldtstraße in östliche Richtung überqueren.

Während des Überquerens wurde sie von einer stadteinwärts fahrenden Stadtbahn erfasst. Der Fahrer der Bahn, ein 43 Jahre alter Mann, konnte den Zusammenstoß nicht verhindern. Die Ermittler prüfen derzeit den genauen Ablauf des Unfalls. Dabei spielt insbesondere die Schaltung der Fußgängerampel eine zentrale Rolle. Die Polizei versucht zu klären, ob die Passantin die Straße bei Rot betreten hat oder ob technische oder situative Faktoren eine Rolle spielten.

Die Frau erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie vor Ort und brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand liegen keine weiteren Angaben vor. Der Stadtbahnfahrer blieb unverletzt. Auch die Fahrgäste in der Bahn erlitten keine körperlichen Schäden.

Die Unfallstelle wurde nach dem Zusammenstoß abgesichert. Für die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes war eine zeitweise Sperrung des Bereichs erforderlich. Einsatzkräfte dokumentierten Spuren, führten Befragungen durch und überprüften die technischen Einrichtungen an der Kreuzung. Dazu gehört auch die Prüfung der Ampelsteuerung, die Aufschluss über die Schaltfolge zum Unfallzeitpunkt geben soll.

Der Verkehrsunfalldienst sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Hergang geben können. Besonders wichtig sind Angaben zur Schaltung der Fußgängerampel und Beobachtungen kurz vor dem Zusammenstoß. Personen, die Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Ergebnisse, insbesondere zur Ursache des Unfalls, stehen noch aus. Die Polizei geht derzeit Hinweisen aus der Bevölkerung nach und wertet die gesicherten Spuren aus. Ziel ist es, sowohl den genauen zeitlichen Ablauf als auch mögliche Einflussfaktoren festzustellen.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Weihnachtsmarkt startet – Polizei erhöht Präsenz

22. November 2025/in Polizei

Mobile Wache, Fußstreifen und Videoüberwachung für mehr Sicherheit.

HANNOVER (redu) – Am 24. November 2025 öffnet der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Die Polizei Hannover ist mit verstärkten Kräften präsent, um Sicherheit zu gewährleisten und Besucherinnen und Besucher zu unterstützen.

Mit Beginn der Dämmerung startet am 24. November 2025 um 16:00 Uhr der Weihnachtsmarkt in Hannovers Innenstadt. In den folgenden Tagen öffnen die Stände täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr. Die Polizei Hannover begleitet den Betrieb mit verstärkter Präsenz, um die Sicherheit der zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu unterstützen. Polizeikräfte sind im Gelände durch Fußstreifen sichtbar und stehen an verschiedenen Punkten für Fragen und Hinweise bereit.

Zentrale Anlaufstelle ist die mobile Wache, die deutlich ausgeschildert ist. Sie dient insbesondere der Aufnahme von Anzeigen im direkten Zusammenhang mit dem Weihnachtsmarkt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag und reichen vom Eröffnungstag von 16:00 bis 21:00 Uhr über den regulären Betrieb von Montag bis Freitag zwischen 14:00 und 21:00 Uhr. Am Samstag öffnet die mobile Wache von 12:00 bis 21:00 Uhr, am Sonntag von 13:00 bis 21:00 Uhr.

Um Straftaten möglichst zu verhindern, weist die Polizei an mehreren Eingängen mit Schablonen auf dem Boden auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Die Besucherinnen und Besucher sollen Wertgegenstände nah am Körper tragen und besonders aufmerksam bleiben. Hinweise zu bekannten Tricks von Taschendieben können über einen angegebenen Link abgerufen werden.

Auch die bestehende Kameratechnik im Innenstadtbereich wird für die Überwachung genutzt. Die videoüberwachten Zonen sind entsprechend gekennzeichnet. Auf dem Weihnachtsmarkt gilt zudem ein striktes Verbot für Waffen und Messer aller Art. Die Polizei führt dazu regelmäßige Kontrollen durch. Verstöße können zur Sicherstellung der Gegenstände und zu Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro führen.

Neben Sicherheitsaspekten weist die Polizei auf mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen hin. Besonders an Wochenenden ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Verzögerungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird ausdrücklich empfohlen. Im Bereich der Schmiedestraße ist wie in den Vorjahren der Abschnitt zwischen der Karmarschstraße und dem Parkhaus am Corvinusweg als Fußgängerzone ausgewiesen und für den Individualverkehr gesperrt. Das Parkhaus ist über die Goethestraße erreichbar, die Ausfahrt erfolgt ebenfalls über die Goethestraße in Richtung Münzstraße. Zudem kann es zeitweise zu Sperrungen einzelner Straßen im Umfeld kommen.

Zur Entlastung des Verkehrs stehen an den Stadtgrenzen Park-and-Ride-Parkplätze bereit. Sie ermöglichen den einfachen Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr und erleichtern die Anfahrt in die Innenstadt während der Vorweihnachtszeit.

Fahndung

Polizei fahndet nach EC-Karten-Dieb

20. November 2025/in Polizei

Mann soll EC-Karte und Handy gestohlen und Bargeld abgehoben haben.

HANNOVER (redu) Die Polizei Hannover fahndet nach einem unbekannten Mann, der Anfang September 2025 in einem Supermarkt im Stadtteil List einer Frau ihre EC-Karte und ihr Mobiltelefon aus der Handtasche gestohlen haben soll.

Die Polizei Hannover sucht nach einem bislang unbekannten Mann, der im Verdacht steht, Anfang September 2025 in einem Supermarkt im Stadtteil List einer Kundin ihre EC-Karte sowie ihr Mobiltelefon aus der Handtasche entwendet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte der Verdächtige die gestohlene Karte am 4. September 2025 und am folgenden Tag für mehrere Bargeldabhebungen. Die Abhebungen erfolgten in verschiedenen Bankfilialen an der Lister Meile sowie an der Kurt-Schumacher-Straße und verursachten einen finanziellen Schaden von mehreren tausend Euro.

EC Karten Diebstahl

Fahndungsfoto © Polizeidirektion Hannover

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das Amtsgericht Hannover die Veröffentlichung von Bildern des Mannes an. Die Aufnahmen zeigen ihn bei den Bargeldabhebungen. Die Polizei verbreitet die Bilder, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Die Polizeiinspektion Hannover bittet um Mithilfe. Personen, die den abgebildeten Mann erkennen oder Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-2720 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Unbekannter überfällt Tankstelle in Bothfeld

17. November 2025/in Polizei

Kassierer mit Messer bedroht – Täter flüchtet unerkannt.

HANNOVER (redu) – Ein unbekannter Täter hat am Freitagabend eine Tankstelle in Bothfeld überfallen und Bargeld erbeutet. Der Kassierer blieb körperlich unverletzt, der Räuber konnte trotz eingeleiteter Fahndung entkommen.

Am Freitag, 14. November 2025, hat ein bisher unbekannter Mann eine Tankstelle an der Langenforther Straße im hannoverschen Stadtteil Bothfeld überfallen. Gegen 21.40 Uhr betrat der maskierte Täter den Verkaufsraum, bedrohte den 24 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Kassierer blieb körperlich unverletzt.

Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes flüchtete der Täter mit seiner Beute aus der Tankstelle in Richtung Ada-Lessing-Straße. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Der Täter entkam unerkannt.

Der Kassierer beschrieb den Mann als männlich, zwischen 18 und 30 Jahren alt und etwa 1,75 Meter groß. Er trug schwarze Kleidung und hatte sein Gesicht mit einem schwarzen Halstuch verdeckt. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich der Täter oder mögliche Mittäter bereits vor der Tat in der Nähe der Tankstelle aufgehalten haben.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder der gesuchten Person geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Razzia mit Polizeikräften

Razzia im Steintor: Polizei geht gegen kriminelle Strukturen vor

16. November 2025/in Polizei

Polizeidirektion Hannover setzt deutliches Zeichen gegen verfestigte Parallelstrukturen.

HANNOVER (redu) – Mit einer großangelegten Razzia hat die Polizeidirektion Hannover in der Nacht zum 16. November 2025 mehrere Etablissements im Steintorviertel kontrolliert. Hunderte Einsatzkräfte überprüften zahlreiche Lokale und Personen, um gegen gefestigte kriminelle Strukturen vorzugehen.

Belastungsschwerpunkt mit wachsender Strukturkriminalität

Das Steintorviertel gilt seit mehreren Jahrzehnten als Kriminalitätsschwerpunkt und zählt an Wochenenden zu den am stärksten frequentierten Bereichen Hannovers. Neben einer hohen Besucherzahl verzeichnet die Polizeidirektion Hannover seit Jahren eine Kriminalitätslage, die trotz eines rückläufigen Gesamtniveaus weiterhin auf hohem Stand bleibt. Aufgrund wiederkehrender Delikte wie Hausfriedensbruch, Körperverletzungen sowie dem Handel und Konsum von Betäubungsmitteln ist das Gebiet als verrufener Ort eingestuft.

Türsteher im Fokus zahlreicher Ermittlungen

Ein wesentlicher Teil der jüngeren Ermittlungen richtet sich gegen Türsteher, deren Tätigkeit häufig über die Sicherung einzelner Lokalitäten hinausgeht. Nach Erkenntnissen der Polizei agieren viele von ihnen inoffiziell, beziehen offiziell Leistungen, werden jedoch direkt vor Ort bezahlt. Neben fehlender Sachkunde treten sie häufig selbst als Tatverdächtige von Körperverletzungsdelikten in Erscheinung. Auch ignorierte Aufenthaltsverbote und Verstöße gegen die Waffenverbotszone kommen regelmäßig vor. Polizeivizepräsident Stefan Sengel betont, dass sich im Viertel Strukturen gebildet haben, die eigene Regeln entwickeln. Hinweise auf enge Verflechtungen zwischen Türstehern und kriminellen Gruppierungen bestätigten das Bild einer sich verfestigenden Parallelwelt. „Türsteher sollen Sicherheit vermitteln, nicht Unsicherheit verbreiten“, erklärt Sengel. Wer stattdessen Aggression nutze, verliere die Legitimation für diese Tätigkeit.

Ergebnisse der Razzia

Bei der nächtlichen Kontrolle stellten die Einsatzkräfte 150 Identitäten fest und durchsuchten 60 Personen sowie zwölf Fahrzeuge. Zudem beschlagnahmten sie verfahrensrelevante Gegenstände wie Schlagstöcke und Reizstoffsprühgeräte. Fünf Platzverweise wurden ausgesprochen. Insgesamt leitete die Polizei zwölf Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die Waffenverbotszone und acht Verfahren wegen illegalen Glücksspiels ein. Eine abschließende Bewertung steht noch aus.

Fortbestehende Kriminalitätsbelastung

Nach Angaben der Polizeidirektion bestätigt die Bilanz vergangener Jahre einen stabil hohen Kriminalitätsstand im Steintorviertel. Parallel dazu wächst der Einfluss organisierter Strukturen, die nach eigenen Regeln operieren und staatliche Vorgaben ignorieren. Polizeivizepräsident Sengel bekräftigt, dass Parallelwelten mit eigenen Regeln nicht toleriert werden. Wer Gesetze missachte oder Menschen einschüchtere, müsse mit deutlichen Maßnahmen rechnen. Für nachhaltige Effekte seien jedoch gemeinsame Anstrengungen nötig. Die Polizei setzt dabei auf enge Netzwerke, um konsequent gegen organisierte Strukturen vorzugehen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Radlader aus Baustelle in Vahrenheide gestohlen

13. November 2025/in Polizei

Polizei sucht Zeugen nach Diebstahl einer Baumaschine im Wert von 90.000 Euro.

HANNOVER (redu) Ein unbekannter Täter hat in der Zeit von Mittwoch bis Donnerstag einen in der Fliegerstraße abgestellten Radlader entwendet. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und sucht Zeugen.

Ein bislang unbekannter Täter hat zwischen Mittwoch, 12. November 2025, und Donnerstag, 13. November 2025, einen am Fahrbahnrand der Fliegerstraße abgestellten Radlader gestohlen. Nach Angaben der Polizei stellte ein Mitarbeiter der Baufirma das Fahrzeug am Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr dort ab. Als er am nächsten Morgen gegen 06:30 Uhr zur Baustelle zurückkehrte, war der Radlader verschwunden.

Bei dem entwendeten Fahrzeug handelt es sich um einen hellgrünen Radlader mit Werbeaufschrift. Er ist zusätzlich mit einem Komfortsitz sowie einer Vorbereitung für den Anbau von Rundumleuchten ausgestattet. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief erfolglos. Der entstandene Schaden wird auf rund 90.000 Euro beziffert.

Die Zentrale Ermittlungsgruppe Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Baumaschine geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Nachtrag: Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei am Samstag, 15.11.2025, den hellgrünen Radlader in Hannover-Vinnhorst aufgefunden.

Stau auf der Autobahn

Polizei mahnt Geduld bei Anreise zur Agritechnica

12. November 2025/in Polizei

Staus auf Zufahrten und Autobahnen rund um das Messegelände bei der Agritechnica.

HANNOVER (redu) Rund um das Messegelände in Hannover kommt es während der Agritechnica 2025 zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Bereits am Mittwoch bildeten sich lange Staus auf den Hauptzufahrten. Die Polizei rät dringend, das Parkleitsystem zu beachten und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Messe Agritechnica auf dem Messegelände in Hannover-Döhren sorgt in dieser Woche für ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen. Bereits am Mittwoch, 12. November 2025, kam es auf den Hauptverkehrsachsen rund um das Gelände zu langen Staus, die bis in die Vormittagsstunden anhielten.

Nach Angaben der Polizei Hannover sind die Straßen vor allem an den besucherstärksten Tagen der Messe stark belastet. Besonders auf den Zufahrten aus nördlicher und südlicher Richtung sowie auf den umliegenden Autobahnen staute sich der Verkehr. Besonders betroffen sind die Anschlussstellen zur A7, A37 und den Zubringern in Richtung Messegelände.

Die Polizei bittet Besucherinnen und Besucher, die sich noch auf den Weg machen, das Parkleitsystem konsequent zu beachten und Ausweichparkplätze zu nutzen. Noch ausreichend freie Stellflächen stehen im Bereich des Fahrsicherheitszentrums an der B 443 (Parkplatz Süd 6) zur Verfügung. Von dort aus verkehren regelmäßig Shuttlebusse direkt zur Messe.

Zudem empfiehlt die Polizei, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu prüfen. Die Stadtbahnlinien und Sonderzüge der ÜSTRA bieten während der Messe zusätzliche Kapazitäten. Für eine zügige An- und Abreise sei eine frühzeitige Planung unerlässlich, so die Polizei.

Die Beamten sind mit zusätzlichen Einsatzkräften im Stadtgebiet und an den Zufahrtsstraßen präsent, um den Verkehr zu lenken und Störungen möglichst gering zu halten. Sie appellieren an alle Verkehrsteilnehmenden, Geduld zu bewahren und vorausschauend zu fahren.

Aktuelle Verkehrsinformationen werden laufend durch die Verkehrsleitzentrale Niedersachsen sowie über den Verkehrsfunk verbreitet.

Bundespolizei

20 Personen lösen Notbremsen und sprühen Graffiti

11. November 2025/in Polizei

Bundespolizei Hannover ermittelt nach nächtlichem Angriff auf Regionalzug.

HANNOVER (redu) – Unbekannte haben am Samstagabend am Bahnhaltepunkt Dedenhausen einen Zug des Unternehmens ENNO großflächig mit Graffiti besprüht. Rund 20 Personen stürmten den Zug, zogen Notbremsen und flüchteten anschließend unerkannt.

Am späten Samstagabend, den 8. November, kam es am Bahnhaltepunkt Dedenhausen zu einem Vorfall mit einem Regionalzug des Unternehmens ENNO. Nach bisherigen Erkenntnissen stürmten gegen Mitternacht etwa 20 Personen den Zug, zogen zwei Notbremsen und entriegelten vier Türen. Anschließend besprühten sie den Zug von außen auf einer Gesamtfläche von rund 150 Quadratmetern.

Nachdem die Täter ihre Aktion beendet hatten, verließen sie den Tatort in unbekannte Richtung. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich etwa 30 bis 40 Reisende im Zug, verletzt wurde niemand. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang keine Angaben vor.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Bereits vorhandenes Videomaterial wird derzeit ausgewertet. Hinweise oder weiteres Beweismaterial könnten nach Angaben der Ermittler hilfreich sein.

Zeugen, die Beobachtungen zum Vorfall, zu Fluchtfahrzeugen oder zu beteiligten Personen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511-30365-0 zu melden. Bild- oder Videomaterial kann mit dem Hinweis „Graffiti“ per E-Mail an übermittelt werden.

Rotlicht-Unfall

29-Jährige bei Rotlicht-Unfall in Hannover lebensgefährlich verletzt

10. November 2025/in Polizei

Frau von Multivan erfasst und eingeklemmt – Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

HANNOVER (redu) – Eine 29-jährige Fußgängerin ist am Montagvormittag, 10. November 2025, auf der Ritter-Brüning-Straße von einem VW Multivan erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte sie die Straße bei Rotlicht überquert und wurde von dem Fahrzeug überrollt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte die 29-Jährige gegen 09:25 Uhr die fünfspurige Ritter-Brüning-Straße bei Rotlicht von der Fahrbahnmitte beziehungsweise der Stadtbahnhaltestelle kommend in Richtung Stadionbrücke überqueren.

Zur gleichen Zeit bog eine 44-jährige Fahrerin mit ihrem VW Multivan bei Grünlicht auf dem linken Rechtsabbiegefahrstreifen der Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke ab. Dabei erfasste sie die Fußgängerin, die daraufhin zu Boden stürzte und unter das Fahrzeug geriet.

Die alarmierte Feuerwehr befreite die Frau aus ihrer eingeklemmten Lage. Ein Notarzt reanimierte sie noch an der Unfallstelle. Anschließend wurde die lebensgefährlich verletzte Fußgängerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts sowie die Stadionbrücke vollständig. Die Sperrung dauerte bis etwa 12:15 Uhr an. Auch der Linienbusverkehr war betroffen und musste umgeleitet werden.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Sicherheit Hauptbahnhof

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert

10. November 2025/in Polizei

Weniger Straftaten und mehr Präsenz: Neue Sicherheitspartnerschaft zeigt Wirkung.

HANNOVER (redu) – Ein Jahr nach Einführung der gemeinsamen Sicherheitsstreifen im Umfeld des Hauptbahnhofs ziehen Bundespolizeidirektion, Polizeidirektion und Landeshauptstadt Hannover eine positive Bilanz. Seit Oktober 2024 sorgen die gemischten Teams für mehr Präsenz und Ordnung. Künftig ergänzt die DB Sicherheit die Kooperation zur sogenannten „Quattrostreife“.

Die Bundespolizeidirektion Hannover, die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben am 10. November eine positive Zwischenbilanz ihrer gemeinsamen Sicherheitsarbeit gezogen. Besonders die seit dem 1. Oktober 2024 eingesetzte Kooperationsstreife habe sich als wirksames Instrument zur Verbesserung der Sicherheit im Umfeld des Hauptbahnhofs erwiesen.

Bereits seit August dieses Jahres wird die Zusammenarbeit um die DB Sicherheit erweitert. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bundespolizei, der Polizei Hannover und des städtischen Ordnungsdienstes bildet sie nun die sogenannte „Quattrostreife“. Ziel ist, die Präsenz im Bahnhofsumfeld weiter zu erhöhen und Zuständigkeiten enger zu verzahnen.

Nach Angaben der Behörden wurden in den ersten zwölf Monaten der Kooperation über 5.000 Personen überprüft, rund 600 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und mehr als 1.300 Platzverweise ausgesprochen. Zudem verzeichnete die Bundespolizei im Vergleichszeitraum einen deutlichen Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte im Bahnhofsbereich – minus 20 beziehungsweise 15 Prozent. In zahlreichen Einsätzen stellte die Inspektion Hannover mehr als 150 Messer sicher.

Das gemeinsame Lagebild von Polizei und Stadt weist eine insgesamt leicht rückläufige Tendenz bei den Gesamtstraftaten auf. Insbesondere Eigentums- und Bedrohungsdelikte seien zurückgegangen. Gleichzeitig bleibe die Gewaltkriminalität auf hohem Niveau. Der Ordnungszustand im Bahnhofsbereich habe sich laut Einschätzung der Behörden subjektiv verbessert.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärte, es sei ein zentrales Anliegen, dass sich Menschen in Hannover sicher fühlen. „Nur eine gemeinsame Linie aller Verantwortlichen kann hier zum Erfolg führen, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern“, betonte Onay. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten ergänzte, die Kooperation habe spürbare Wirkung gezeigt: „Durch den Schulterschluss mehrerer Institutionen erreichen wir mehr Präsenz, mehr Zugriff und nachhaltige Wirkung.“

Auch Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, hob die positive Entwicklung hervor. Die gemeinsame Arbeit habe „maßgeblichen Einfluss auf den Rückgang der Gewalt- und Eigentumsdelikte“. Mit der DB Sicherheit gewinne die Kooperation einen weiteren verlässlichen Partner.

Der Leiter der DB Sicherheit Nord, Christian Huppertz, sprach von „sehr positiven Erfahrungen“: Die Quattrostreifen würden sowohl von Fahrgästen als auch von Gewerbetreibenden und Gastronomen gut angenommen.

Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Dort, wo viele Menschen zusammenkommen, müssen Sicherheit und Ordnung besonders groß geschrieben werden.“ Mit der Erweiterung könne nun auch bei Hausrechtsverstößen direkt reagiert werden.

Sicherheitskooperation am Hauptbahnhof erweitert – Sicherheitskonzept Hauptbahnhof cmm

Quattrostreife im Hauptbahnhof © Carl-Marcus Müller

Die Quattrostreifen sind montags bis sonnabends ein- bis zweimal täglich für jeweils zwei bis drei Stunden zwischen Ernst-August-Platz und Andreas-Hermes-Platz unterwegs. Sie sollen für sichtbare Ordnung sorgen und als Ansprechpartner vor Ort dienen.

Das Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheitslage im Bahnhofsviertel ist Teil eines im Herbst 2024 beschlossenen Programms der Landeshauptstadt. Dazu zählen neben der Kooperation mit Polizei und Bahn auch die Ausweitung der Waffenverbotszone, die Stärkung der kommunalen Kriminalprävention und eine intensivere Straßenreinigung.

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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 24.10.2026 04:00–24.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 24.10.2026 08:59 Uhr
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