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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Symbolbild Kriminalpolizei

Polizei Hannover meldet Erfolge bei Schwerpunktkontrollen

7. September 2025/in Polizei

Zivil- und Uniformkräfte stellen Drogen, Falschdokumente und Diebesgut sicher.

HANNOVER (redu) – Hannovers Polizei hat am Donnerstagnachmittag bei einer Schwerpunktkontrolle mehrere Erfolge erzielt. Einsatzkräfte beobachteten Drogengeschäfte, stellten Betäubungsmittel sicher und leiteten Verfahren ein. Zudem wurden Platzverweise ausgesprochen und ein mutmaßlicher Dieb festgenommen.

Gegen 13:30 Uhr suchten Polizeikräfte mit Unterstützung von Rauschgiftspürhunden im Bereich Andreaestraße nach Drogenverstecken, fanden jedoch keine Substanzen. Rund eine Stunde später kontrollierten Zivilbeamte einen 53-Jährigen, der kurz zuvor Kokain und Heroin erworben hatte. Der Mann führte zudem Bargeld mit sich, kam nach den Maßnahmen aber wieder auf freien Fuß.

Kurz darauf nahmen die Beamten zwei mutmaßliche Dealer im Alter von 25 und 29 Jahren fest. Bei einem der Männer fanden sie Bargeld sowie eine gefälschte Versichertenkarte. Da beide keinen Wohnsitz haben, wurde Untersuchungshaft angeregt.

Am Nachmittag trafen die Einsatzkräfte außerdem zwei Personen, die trotz bestehender Platzverweise im Bereich Steintor und Raschplatz unterwegs waren. Gegen den 17-Jährigen und die 35-Jährige wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt. Die Frau zeigte sich aggressiv und musste auf eine mögliche Ingewahrsamnahme hingewiesen werden.

Gegen 17:40 Uhr nahmen die Beamten in der Fernroder Straße einen 38-Jährigen fest, der mutmaßlich ein Fahrzeug aufgebrochen hatte. Bei ihm fanden sich eine hochwertige Armbanduhr, Werkzeug, ein gefälschter Führerschein sowie Hinweise auf gewerbsmäßige Diebstähle. Er sollte einem Haftrichter vorgeführt werden.

Im Polizeigewahrsam kam es gegen 18:30 Uhr zu einem tätlichen Angriff. Ein 25-jähriger Festgenommener versuchte, einem Beamten ein Handy zu entreißen. Der Angriff konnte ohne Verletzte beendet werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei sucht Zeugen nach Tötungsdelikt am Silbersee

3. September 2025/in Polizei

Zwei Wochen nach Tat setzt Polizei auf Plakate und Zeugenaufruf.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 67-jährigen Mannes am Silbersee sucht die Polizei mit einer Plakataktion im Umfeld des Sees sowie in Geschäften und Gastronomiebetrieben nach weiteren Zeugen.

Am Sonntag, 24. August 2025, wurde ein 67-jähriger Langenhagener gegen 6.30 Uhr im Bereich des Silbersees tot aufgefunden. Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Täter ist bislang unbekannt.

Zwei Wochen nach der Tat sucht die Polizei nun mit einer Plakataktion am Silbersee sowie in umliegenden Geschäften und Lokalitäten nach Zeugen. Ziel ist es, weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Polizei sucht Zeugen nach Tötungsdelikt am Silbersee – Toter Silbersee

Getöteter 67-Jähriger vom Silbersee © Polizeidirektion Hannover

Die Ermittler bitten um Angaben von Personen, die am Samstag, 23. August 2025, ab 17 Uhr Beobachtungen im Bereich des späteren Fundortes gemacht haben. Wer den 67-Jährigen nach diesem Zeitpunkt noch gesehen hat, soll sich melden.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug der Mann eine blaugraue Sweatshirt-Jacke, eine blaue Jeans und hellbraune Halbschuhe. Außerdem war er mit einem Fahrrad mit tiefem Einstieg unterwegs.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeikontrolle bei Nacht

Bewaffneter Raubüberfall in Afro-Shop in Hannover

23. August 2025/in Polizei

Drei Täter bedrohten Angestellte und Kinder, erbeuteten Bargeld.

HANNOVER (redu) – Drei unbekannte Täter haben am Donnerstagabend einen Afro-Shop in Vahrenwald überfallen. Sie bedrohten eine 66-jährige Angestellte und ihre Kinder mit einer Schusswaffe und erbeuteten Bargeld.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei betraten die Täter am Donnerstag, 21. August 2025, gegen 19:50 Uhr den Afro-Shop in der Vahrenwalder Straße. Dort trafen sie auf eine 66-jährige Angestellte und deren 6- und 11-jährige Söhne.

Die Männer bedrohten die Frau mit einer Schusswaffe und forderten Bargeld. Es gelang ihr, sich mit den Kindern in den hinteren Bereich des Geschäfts zurückzuziehen. Die Täter flüchteten anschließend mit einer geringen Bargeldsumme im niedrigen dreistelligen Bereich.

Die Angestellte und ihre Kinder blieben unverletzt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte die Polizei die Täter nicht fassen.

Die Männer wurden als etwa 16 bis 18 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Sie trugen schwarze Kapuzenpullover und schwarze Maskierungen. Ein Täter war mit einer Jeans bekleidet, ein weiterer mit grauer Jogginghose und schwarzen Handschuhen führte die Schusswaffe.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet und bittet Zeugen, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Messerangriff nahe Hauptbahnhof Hannover

19. August 2025/in Polizei

Polizei nimmt zwei Verdächtige fest – dritter Tatverdächtiger flüchtig.

HANNOVER (redu) – Ein 25-Jähriger ist am Montag in den frühen Morgenstunden nahe des Hauptbahnhofs Hannover durch mehrere Stiche schwer verletzt worden. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen, ein weiterer ist auf der Flucht.

Am Montag, 18. August 2025, ist ein 25-jähriger Mann durch mehrere Stiche schwer verletzt worden. Die Tat ereignete sich gegen 2.20 Uhr in der Fernroder Straße, in unmittelbarer Nähe eines Seiteneingangs des Hauptbahnhofs Hannover.

Nach bisherigen Erkenntnissen des zentralen Kriminaldienstes waren vier Männer in einen Streit geraten. Einer der Tatverdächtigen stach mehrfach auf den 25-Jährigen ein. Anschließend flüchteten die drei mutmaßlich Beteiligten und ließen den Verletzten zurück.

Das Opfer rettete sich in das Bahnhofsgebäude, wo Passanten ihn fanden und die Polizei sowie Rettungskräfte alarmierten. Der Mann wurde vor Ort medizinisch versorgt und unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgrund von Täterbeschreibungen konnten zwei Männer im Alter von 30 und 35 Jahren vorläufig festgenommen werden. Sie wurden in das Polizeigewahrsam gebracht. Der dritte Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig. Ob die Festgenommenen an der Tat beteiligt waren, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511-109 5555 zu melden.

Betrugsmasche

Polizei warnt vor QR-Code-Betrug beim Onlinehandel

11. August 2025/in Polizei

Täter nutzen QR-Codes für Daten- und Geldbetrug.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover warnt vor einer neuen Betrugsmasche im Onlinehandel. Beim sogenannten „Quishing“ setzen Täter manipulierte QR-Codes ein, um Verkäuferinnen und Verkäufer auf gefälschte Internetseiten zu locken oder zu ungewollten Zahlungen zu bewegen.

Die Polizeidirektion Hannover warnt vor einer neuen Form von Onlinebetrug, die unter dem Begriff „Quishing“ bekannt ist. Dabei geben sich die Täter gegenüber privaten oder gewerblichen Verkäufern als seriöse Kaufinteressierte aus. Nachdem man sich über den Preis geeinigt hat, senden die Täter einen QR-Code. Dieser soll angeblich dazu dienen, den vereinbarten Kaufbetrag zu überweisen oder den Zahlungseingang zu bestätigen.

Tatsächlich führt der QR-Code jedoch auf eine gefälschte Internetseite oder in eine manipulierte App. Dort werden die Verkäufer aufgefordert, persönliche Daten einzugeben oder Handlungen vorzunehmen, die zu ungewollten Zahlungen führen. Die Täter zielen dabei besonders auf sensible Daten wie Kontozugangsdaten, Kreditkartennummern oder TANs ab.

Die Polizei rät dringend, QR-Codes nur dann zu scannen, wenn eindeutig feststeht, dass diese aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Nutzer sollten vor dem Öffnen die URL-Vorschau ihres Smartphones nutzen, um die Internetadresse zu überprüfen. Besonders wachsam sollte man sein, wenn ein QR-Code angeblich der Bestätigung eines Zahlungseingangs dient. In vielen Fällen steckt dahinter die Aufforderung, selbst Geld zu überweisen.

Zahlungen sollten ausschließlich über die offiziellen und in der Verkaufsplattform integrierten Zahlungsfunktionen abgewickelt werden. Externe Links oder QR-Codes sind zu vermeiden. Verkäufer sollten niemals sensible Zugangsdaten eingeben, nachdem sie einen QR-Code gescannt haben. Die Aktivierung einer Multi-Faktor-Authentifizierung für Online-Konten kann die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Sollte beim Scannen eines QR-Codes oder beim Öffnen der zugehörigen Webseite etwas Verdächtiges auffallen, empfiehlt die Polizei, den Vorgang sofort abzubrechen. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen lasse sich das Risiko, Opfer von „Quishing“ zu werden, deutlich reduzieren.

Weitere Informationen zu sicherem Online-Handel und dem Schutz vor Internetkriminalität bietet die Polizei unter www.polizei-beratung.de an.

Polizeikontrolle

Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen

11. August 2025/in Polizei

Über 1.200 Fahrzeuge überprüft, hunderte Verstöße festgestellt.

HANNOVER (redu) – Die Polizei Hannover hat gemeinsam mit Kräften aus mehreren Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz von Freitag bis Sonntag großangelegte Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel war die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit und der Austausch polizeilicher Erfahrungen. Die Bilanz fällt positiv aus.

Internationale Zusammenarbeit bei Schwerpunktaktion

Von Freitag, 8. August, bis Sonntag, 10. August 2025, führte die Polizei Hannover eine großangelegte Kontrollaktion im Straßenverkehr durch. Unterstützt wurde sie von Einsatzkräften aus Niedersachsen, mehreren weiteren Bundesländern sowie aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Auch das Technische Hilfswerk sowie Experten des Zolls, des Gewerbeaufsichtsamtes, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, der Fahrerlaubnisstelle und der Justiz Hannover waren eingebunden.

Die Kontrollen erstreckten sich über verschiedene Punkte im Stadtgebiet. Ziel war es, die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden zu überprüfen und Verstöße gegen geltende Vorschriften aufzudecken. Gleichzeitig diente die Maßnahme dem fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Behörden über Länder- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg.

Bereits auf der Anfahrt zu den ersten Kontrollstellen am Freitag fiel den Beamten ein alkoholbeeinflusster Autofahrer auf, gegen den umgehend ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Kontrollen auf dem Schützenplatz

Der erste Schwerpunkt lag am Freitagmittag auf dem Schützenplatz. Der Verkehr aus der Lavesallee wurde in Richtung Innenstadt umgeleitet und dort stichprobenartig kontrolliert. Mehr als 600 Fahrzeuge wurden überprüft. In 23 Fällen ordneten die Beamten Blutproben an, 37 Personen mussten ihre Fahrt beenden. Elf von ihnen standen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, 13 hatten keine Fahrerlaubnis.

Drei Personen werden der Urkundenfälschung verdächtigt, in neun Fällen verstießen Fahrer gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden 48 Gurt- und 29 Handyverstöße geahndet. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 92 km/h in einer Tempo-50-Zone.

In 13 Fällen missachteten Fahrzeugführer die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem wurden fünf Verstöße im Bereich Tuning festgestellt. Insgesamt kamen so am Freitag mehr als 300 Ordnungswidrigkeiten zusammen.

Auffällige Einzelfälle am Freitag

Bei der Kontrolle eines Pkw mit litauischen Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese nicht zum Fahrzeug gehörten. Der Fahrer hatte weder Fahrerlaubnis noch gültige Papiere, stand unter Drogeneinfluss und wurde aufgrund eines Haftbefehls festgenommen. Ein Rauschgiftspürhund entdeckte Amphetamin im Fahrzeug.

Ein anderer Fahrer führte neben ärztlichen Verschreibungen auch Opiate und Cannabis bei sich. Zudem fanden die Beamten zwei verbotene Messer. Er stand ebenfalls unter Drogeneinfluss und muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Ebenfalls auffällig war ein Kleintransporter mit Meeresfrüchten. Neben lebenden Tieren wurden auch tote Krebse transportiert – ein Verstoß gegen Hygieneregeln. Das Veterinäramt ordnete eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro an, die toten Tiere wurden entsorgt.

Mobile Kontrollen am Samstag

Am Samstagabend wurden die Kontrollen auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. In Sahlkamp kontrollierte die Polizei einen Lieferwagenfahrer unter THC-Einfluss. Er zeigte einen gefälschten spanischen Führerschein vor, hatte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis.

In Limmer trafen die Beamten in der Nacht auf einen weiteren Fahrer unter Drogeneinfluss ohne Führerschein. Im Auto lagen griffbereit ein Einhandmesser und eine Schreckschusswaffe. Auch hier wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Kurz darauf stürzte ein E-Scooter-Fahrer vor ein Zollfahrzeug. Der Mann, ein Fahrlehrer, war alkoholisiert, verhielt sich aggressiv und leistete Widerstand gegen die Kontrolle.

Bilanz des zweiten Tages

Am Samstag wurden rund 650 Fahrzeuge kontrolliert. 57 Blutproben wurden entnommen, 84 Verkehrsteilnehmende mussten ihre Fahrt beenden. In fast 35 Fällen lag ein Verdacht auf Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss vor.

Rund 370 Ordnungswidrigkeiten kamen hinzu, darunter 183 Geschwindigkeitsverstöße – neun davon im Bereich eines Fahrverbots –, 26 Verstöße gegen die Anschnallpflicht, acht Handyverstöße sowie drei Anzeigen wegen Tuning und Posing. Auch Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz wurden geahndet.

Zusätzlich hielten die Beamten 30 Fahrer mit Atemalkoholwerten unterhalb des Grenzwertes an. Mehrere E-Scooter-Fahrten unter Alkoholeinfluss wurden noch vor Fahrtantritt verhindert, darunter eine Frau, die aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht sicher stehen konnte.

Polizeiführung zieht positives Fazit

Polizeihauptkommissar Pierre Fourmont erklärte am Sonntag, dass die Kontrollen ihren Zweck erfüllt hätten. „Unser Ziel ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit. Berauschte Fahrer gefährden andere und halten sich nicht an Stadt- oder Landesgrenzen“, so Fourmont.

Polizeivizepräsident Stefan Sengel hob den Wert der internationalen Zusammenarbeit hervor: „Die Beteiligung war ein starkes Zeichen gelebter Zusammenarbeit. Der fachliche Austausch stand ebenso im Mittelpunkt wie die gemeinsame Durchführung vor Ort.“

  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330016
    Der komplette Verkehr wird auf der Lavesallee stadteinwärts in die Kontrollstellen geführt. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329936
    Auch das BAG nahm an der Grosskontrolle teil © Bernd Günther
  • Polizeikontrolle
    Zoll und Polizei kontrollierten auf dem Schützenplatz die Fahrer © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329941
    Polizeibeamte aus den Niederlanden bei einer Fahrzeugkontrolle © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329943
    Wenn der Zoll einen Verdacht hat, dann sucht er gründlich. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329963
    Führerscheinüberprüfung mit einer speziellen App auf dem Diensthandy einer Polizeibeamtin. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329966
    Bereit jederzeit einen auffälligen PKW und dessen FahrerIn zu stoppen. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329973
    Gemischte Kontrolle mit einem Beamten aus Niedersachsen und einer Beamtin aus Hessen. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329981
    Der Zoll setzte auch einen Diensthund ein. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1329998
    Die Mitarbeiter des Zoll hatten ein geschultes Auge für auffällige Fahrzeuge. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330006
    Deutsche und niederländische Polizei arbeiten Hand in Hand. © Bernd Günther
  • Polizei Hannover zieht Bilanz nach Großkontrollen – BGPress 1330002
    Personenkontrolle auf dem Schützenplatz © Bernd Günther

Verkehrsunfalldienst

Polizei sucht Zeugen nach Unfall in Wennebostel

8. August 2025/in Polizei

69-Jährige bei Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt.

HANNOVER (redu). Bei einem Verkehrsunfall auf der L383 in Wennebostel wurde am Donnerstag eine 69-jährige Pedelecfahrerin schwer verletzt. Eine 33-Jährige blieb unverletzt.

Am Donnerstag, 7. August 2025, kollidierten auf der L383 in Wennebostel eine 69-jährige Pedelecfahrerin und eine 33 Jahre alte Pkw-Fahrerin. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 17.45 Uhr, als die Pedelecfahrerin die Fahrbahn kreuzte und vom Opel Zafira der Autofahrerin erfasst wurde.

Die Wucht des Aufpralls führte zu schweren Verletzungen bei der Radfahrerin, die per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Autofahrerin blieb körperlich unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 4.500 Euro geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die L383 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0511-109 1888.

Gestohlenes Quad

Quad-Diebstahl in Misburg: Täter flüchten mit fünf Fahrzeugen

5. August 2025/in Polizei

Acht Quads gestohlen, fünf weiterhin vermisst – Kriminalpolizei ermittelt in Misburg-Nord.

HANNOVER (redu). Unbekannte Täter haben in der Nacht zum 3. August 2025 mehrere Quads von einem Firmengelände in Hannover-Misburg entwendet. Fünf der Fahrzeuge bleiben verschwunden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und veröffentlicht Bilder der gestohlenen Quads.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben bislang unbekannte Täter mehrere Quads vom Gelände eines Unternehmens im hannoverschen Stadtteil Misburg-Nord entwendet. Wie das Fachkommissariat für Kfz-Diebstahl des Zentralen Kriminaldienstes Hannover mitteilte, ereignete sich der Diebstahl am frühen Morgen des 3. August 2025 zwischen 02:00 Uhr und 05:00 Uhr.

Die Täter verschafften sich durch Aufbrechen eines Tors Zutritt zu dem umzäunten Gelände an der Straße „Am Hafen“. Dort entwendeten sie insgesamt acht Quads unterschiedlicher Hersteller. Drei der gestohlenen Fahrzeuge wurden wenig später in Tatortnähe wieder aufgefunden. Fünf Quads gelten weiterhin als vermisst.

Der Gesamtwert der gestohlenen Fahrzeuge wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Die Polizei veröffentlichte zur Fahndung Bilder der noch verschwundenen Quads.

Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen im Bereich Misburg-Nord gemacht haben oder Hinweise auf die Täter oder den Verbleib der Fahrzeuge geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Stefan Sengel

Stefan Sengel wird neuer Polizeivizepräsident in Hannover

1. August 2025/in Polizei

Stefan Sengel tritt Nachfolge in der Polizeidirektion Hannover an und bringt breite Erfahrung mit.

HANNOVER (redu). Stefan Sengel übernimmt zum 1. August 2025 das Amt des Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Hannover. Der 60-jährige Polizeidirektor verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in verschiedenen Bereichen der niedersächsischen Polizei und bringt umfassende Leitungskompetenz mit.

Mit Wirkung zum 1. August 2025 ist Stefan Sengel zum neuen Polizeivizepräsidenten der Polizeidirektion Hannover ernannt worden. In dieser Funktion wird er künftig die Arbeit der größten Polizeidirektion Niedersachsens auf strategischer Ebene mitgestalten.

Der gebürtige Niedersachse trat 1984 in den mittleren Dienst der Polizei ein. Nach Einsätzen in den heutigen Polizeidirektionen Oldenburg und Lüneburg absolvierte er 1990 das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. In den Folgejahren übernahm Sengel Funktionen in den Bereichen Einsatz, Personal, Aus- und Fortbildung sowie im Kriminal- und Ermittlungsdienst.

Nach dem Aufstieg in den höheren Dienst im Jahr 1999 folgten Leitungspositionen unter anderem beim Zentralen Kriminaldienst Verden, der Polizeiinspektion Celle sowie im Landespolizeipräsidium. Zuletzt war er als Referatsleiter im niedersächsischen Innenministerium tätig.

Die Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betont die Bedeutung der neuen Personalie: „Mit Herrn Sengel gewinnen wir einen sehr erfahrenen und engagierten Vizepräsidenten. Seine langjährige Expertise und seine offene, bodenständige Art passen hervorragend zu unserer Behörde.“

Sengel ist künftig für die operative Leitung und Organisation von vier Polizeiinspektionen sowie deren Dienststellen in der Region Hannover verantwortlich. Auch der Zentrale Kriminaldienst gehört zu seinem Zuständigkeitsbereich. Der neue Vizepräsident unterstreicht die Bedeutung seiner Aufgabe: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Für mich steht im Vordergrund, Sicherheit gemeinsam erlebbar zu machen und als Behörde offen und verbindlich aufzutreten.“

Privat lebt Stefan Sengel im Landkreis Rotenburg (Wümme). Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Seine Freizeit widmet er handwerklichen Projekten.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Sicherheitsmaßnahmen zum Maschseefest 2025 vorgestellt

30. Juli 2025/in Polizei

Polizei, Veranstalter und Stadt Hannover setzen umfassendes Sicherheitskonzept um.

HANNOVER (redu). Zum Start des Maschseefests 2025 legt die Polizei Hannover ein umfassendes Sicherheits- und Verkehrskonzept vor. Mit gezielten Maßnahmen sollen Besucherinnen und Besucher in den kommenden zweieinhalb Wochen sicher und möglichst staufrei durch die Veranstaltungszeit geleitet werden.

Am Mittwoch, dem 30. Juli 2025, öffnet das diesjährige Maschseefest in Hannover seine Tore. Bis Mitte August wird die Veranstaltungsfläche rund um den Maschsee wieder zu einem zentralen Anziehungspunkt für zehntausende Gäste. Um einen geordneten und sicheren Ablauf zu gewährleisten, haben die Polizeidirektion Hannover, die Landeshauptstadt sowie die Veranstalter erneut ein abgestimmtes Sicherheits- und Verkehrskonzept entwickelt.

Ziel der Maßnahmen ist es, sowohl die Sicherheit der Festbesucher zu erhöhen als auch Verkehrsprobleme in den angrenzenden Stadtteilen, insbesondere in der Südstadt, zu minimieren. Ein zentrales Element des Konzepts ist die Lenkung des Individualverkehrs. Autofahrerinnen und Autofahrern wird empfohlen, den Schützenplatz als Parkfläche zu nutzen. Dieser ist entsprechend ausgeschildert. Im Bereich der westlichen Südstadt werden zudem Umleitungen eingerichtet, um ein Zuparken der Wohngebiete zu verhindern. Die Einfahrt in diesen Bereich ist an bestimmten Tagen nur für Anwohnende mit gültigem Durchfahrtsnachweis gestattet. Dies wird durch einen Ordnungsdienst des Veranstalters sowie durch entsprechende Beschilderungen überwacht.

Rund um den Veranstaltungsbereich werden an den Wochenenden zusätzliche Verkehrssperren eingerichtet. Freitags und samstags ab 18:00 Uhr sind unter anderem die Culemannstraße, Willy-Brandt-Allee, das Arthur-Menge-Ufer sowie das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer für den Individualverkehr gesperrt. Eine zusätzliche Belastung der Verkehrswege wird am Sonntag, den 3. August 2025, erwartet, wenn das Fußballspiel zwischen Hannover 96 und dem 1. FC Kaiserslautern in der benachbarten Heinz-von-Heiden-Arena stattfindet. Auch hier rechnet die Polizei mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rund ums Stadion.

Darüber hinaus sind zeitlich befristete Zufahrtsbeschränkungen für die westliche Südstadt vorgesehen. Diese gelten mittwochs und donnerstags von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr, freitags von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr sowie samstags von 17:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Linienbusse erhalten weiterhin Zufahrt bis zum Veranstaltungsgelände. Für Gäste von Hotels in den gesperrten Zonen bestehen ebenfalls Ausnahmeregelungen.

Die Polizei Hannover rät grundsätzlich zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Für Gäste, die auf das Auto angewiesen sind, stehen mehrere Park-and-Ride-Möglichkeiten an den Stadtgrenzen zur Verfügung. Ergänzend zu den regulären Buslinien wird während des Maschseefests die Veranstaltungslinie 267 eingesetzt. Durch die Öffnung der Leinebrücke können die Buslinien 100 und 200 wieder planmäßig fahren.

Für mehr Präsenz auf dem Festgelände wird erneut eine mobile Polizeiwache am Kurt-Schwitters-Platz, direkt vor dem Sprengel Museum, eingerichtet. Diese ist täglich ab 18:00 Uhr geöffnet und bleibt nach Bedarf bis zum Veranstaltungsende besetzt. Dort können Besucherinnen und Besucher Anzeigen erstatten oder Hinweise abgeben. Die Polizei wird zudem auf dem gesamten Gelände sichtbar und ansprechbar unterwegs sein.

Zur weiteren Absicherung setzt die Polizei erneut auf Videoüberwachung. Mehrere Kameras sind am Nordufer installiert, um das Festgeschehen zu begleiten. Die überwachten Zonen sind entsprechend ausgeschildert. Informationen zu den konkreten Standorten der Kameras sind auf der Website der Polizei Hannover abrufbar.

Auch im Bereich Prävention wird auf Bewusstseinsbildung gesetzt. Die Polizei warnt vor Taschendiebstählen im Gedränge und gibt konkrete Verhaltenstipps: Wertgegenstände sollten möglichst körpernah in verschlossenen Innentaschen getragen, Taschen nicht unbeaufsichtigt abgestellt und nur notwendige Zahlungsmittel mitgeführt werden. Weitere Hinweise stellt die polizeiliche Kriminalprävention online zur Verfügung.

Erstmals wird das Fest von einem Awareness-Konzept begleitet. In Zusammenarbeit mit der Polizei, den Johannitern und der App „Saferspaces“ soll Betroffenen von Diskriminierung, Belästigung oder anderen Grenzverletzungen ein niedrigschwelliger Zugang zu Hilfe geboten werden. Ziel ist es, während des gesamten Veranstaltungszeitraums einen möglichst sicheren Raum für alle Gäste zu schaffen.

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