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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Symbolbild Kriminalpolizei

Ungelöster Mordfall bei „Aktenzeichen XY…ungelöst“

3. November 2023/in Polizei

Ermittler der Kriminalpolizei Hannover hoffen auf Hinweise zu Tat aus dem Jahr 1986

HANNOVER (ots). Von einer Ausstrahlung in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ erhoffen sich Ermittler der Kriminalpolizei Hannover neue Hinweise zu einem bislang ungeklärten Mordfall. Im Rahmen der Tat attackierte ein bis heute unbekannter Täter am 05.10.1986 den damals 30-jährigen Martin Otto Helberg mit einem Messer. Der 30-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen, denen er erlag.

Nach bisherigen Erkenntnissen besuchte der 30 Jahre alte Künstler am Vorabend seines Todes eine private häusliche Party seines Professors der Fachhochschule Hannover in einem Haus in der Straße Hägeblech im Stadtteil Herrenhausen. Am frühen Morgen verließ Helberg die Party und fuhr zu seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Kochstraße in Linden. Für den Rückweg ist es am wahrscheinlichsten, dass Helberg mit der Stadtbahn von der Haltstelle „Schaumburgstraße“ zur Haltestelle „Universität“ oder „Königsworther Platz“ gefahren und von dort ca. 15 bis 20 Minuten zu Fuß nach Hause gegangen und gegen ca. 04:00 Uhr an seiner Wohnanschrift eingetroffen ist.

Aufgrund der geführten Ermittlungen und einer durchgeführten Tatrekonstruktion ist es am wahrscheinlichsten, dass das stark alkoholisierte Opfer im unmittelbaren Nahbereich seines Wohnhauses oder auf dem Innenhof des Wohnhauses zufällig auf den Täter getroffen und es zwischen beiden aus unbekannten Gründen zu einem Streit gekommen ist. Der Täter griff den Künstler schließlich mit einem Messer an. Infolge mehrerer tödlicher Stichverletzungen brach der 30-Jährige im Treppenhaus zusammen, wo er schließlich gut eine Stunde später von einem anderen Hausbewohner entdeckt wurde.

Trotz intensiver Ermittlungen in den Jahren 1986 und 1987 ergab sich kein dringender Tatverdacht gegen eine Person und die Ermittlungen wurden zunächst eingestellt. Im August 2017 wurden die Ermittlungen zum Mordfall Helberg wieder aufgenommen. Im Rahmen dessen wird der Fall am Mittwoch, 08.11.2023, 20:15 Uhr in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ ausführlich vorgestellt, um neue Zeugenhinweise zu dem Mordfall zu erhalten. Hinweise können auch an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 weitergegeben werden.

Festnahme durch die Polizei

Polizei ermittelt Tatverdächtigen für Raubserie

2. November 2023/in Polizei

Haftrichter schickt 45-Jährigen in Untersuchungshaft

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am 30.10.2023 einen Tatverdächtigen zu einer Raubserie festgenommen. Der 45-Jährige soll im Zeitraum vom 20.06.2023 bis zum 08.10.2023 in mindestens fünf Fällen ältere Menschen mit Gewalt beraubt haben. Dabei hatte es der mutmaßliche Täter insbesondere auf deren Halsketten abgesehen. Derzeit prüft die Polizei einen Zusammenhang mit acht weiteren, ähnlich gelagerten Fällen. Der 45-Jährige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Hannover kam es im Zeitraum vom 20.06.2023 bis zum 08.10.2023 zu mindestens 13 Raubdelikten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover. In allen Fällen stellten die Ermittler eine Gemeinsamkeit fest: Alle Taten wurden begangen, nachdem ältere Menschen die Treppenhäuser ihrer Wohnanschriften, bei denen es sich um Mehrfamilienhäuser handelte, betreten hatten. Unmittelbar vor dem Betreten der Wohnungen oder noch während des Öffnens der Wohnungstüren rissen die Täter ihnen die Halsketten gewaltsam vom Körper. Bei einem Raubüberfall im Oktober setzte der Täter sogar Reizstoff ein. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei im vierstelligen Bereich.

Die umfangreichen Ermittlungen und Spurenauswertung führten die Polizei schließlich zu einem 45-jährigen Mann, der bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten war. Er soll ältere Menschen in den hannoverschen Stadtteilen Südstadt, List, Herrenhausen und Oberricklingen beobachtet haben und ihnen gezielt nach Hause gefolgt sein, um dort seine Taten zu begehen. Das Amtsgericht Hannover erließ am 25.10.2023 aufgrund der Beweislage einen Untersuchungshaftbefehl wegen Raubes beziehungsweise schweren Raubes in fünf Fällen. Die Ermittlungen zu den weiteren Taten dauern an.

Mannschaftswagen der Landespolizei© Bernd Günther

Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund des Zweitligaspiels

2. November 2023/in Polizei, Verkehr

Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 05.11.2023, findet um 13:30 Uhr das Zweitligaderby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig statt. Verkehrsteilnehmende müssen sich rund um das Spiel aufgrund von Straßensperrungen und Halteverboten auf Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Ein Awarenessraum wird als neues Angebot eingerichtet.

Am Spieltag werden die Culemannstraße zwischen Friedrichswall und Kurt-Schwitters-Platz (Nordufer Maschsee) sowie die Karmaschstraße zwischen der Schmiede- und der Leinestraße zeitweise gesperrt. Zu einer vollständigen Sperrung für den Individualverkehr kommt es in der Beuermannstraße zwischen Stadionbrücke und Robert-Enke-Straße und auf der Parkfläche im Bereich Lodemannweg/ Ritter-von-Brüning-Straße.

Darüber hinaus werden für folgende Straßen und Plätze vom 04.11.2023, 08:00 Uhr bis zum 05.11.2023, 00:00 Uhr absolute Halteverbote eingerichtet:

  •  Stammestraße, zwischen Stadionbrücke und Lodemannweg
  •  Culemannstraße, beidseitig einschließlich der Parkbuchten zwischen Friedrichswall und Kurt-Schwitters-Platz
  •  Waterloostraße/ Bruchmeisterallee, zwischen Am Waterlooplatz und Robert-Enke-Straße (einschließlich Parkbuchten)
  •  Am Waterlooplatz, zwischen Waterloostraße und Am Schützenplatz (außer Parkbuchten)
  •  Am Schützenplatz, zwischen Viktoria-Luise-Weg und Bruchmeisterallee
  •  Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg
  •  Teile des Schützenplatzes

Anlässlich des Fußballspiels kann es in den umliegenden Bereichen des Stadions zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen. Die Polizei empfiehlt Autofahrenden daher, diese Bereiche weiträumig zu umfahren. Die Fans werden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und bestenfalls den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Auch bei der Anreise mit dem Zug sollte ausreichend Zeit für die Anreise eingeplant werden. Am Sonntag steht der Schützenplatz als kostenpflichtige Parkmöglichkeit für die Fans von Hannover 96 zur Verfügung. Für die Gästefans von Eintracht Braunschweig werden Parkmöglichkeiten in der Marianne-Baecker-Allee eingerichtet und ausgeschildert. Da diese allerdings nur begrenzt vorhanden sind, empfiehlt die Polizei die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Am Tag des Derbys hält die Polizei zudem ein neues Angebot für Personen in Notlagen bereit. In Ergänzung zum bestehenden Sicherheitskonzept wird im Stadion ein sogenannter Awareness-Raum eingerichtet. Das Angebot richtet sich an Personen, die von Übergriffen oder von Diskriminierung betroffen sind und Hilfe benötigen. Diese Personen können sich bei Bedarf an Einsatzkräfte oder Ordner des Stadions wenden. Die Anlaufstelle wird während der gesamten Spieldauer und bis zur Stadionschließung betrieben.

Die Bundespolizei hat im Vorfeld des Spiels eine Allgemeinverfügung erlassen. Wir bitten um Beachtung. Die vollständige Allgemeinverfügung können Sie unter dem folgenden Link abrufen:

Allgemeinverfügung der Bundespolizei

Für Informationen über die einsatzbegleitende polizeiliche Betreuung des Derbys nutzen Sie gerne den Hashtag „#H96EBS“ auf dem „X“-Account der Polizei Hannover, erreichbar unter „@Polizei_H„.

Polizeiwagen mit Frontblitzer

Jugendlicher Krawall in der Halloween-Nacht

1. November 2023/in Polizei

Mehrere Stadtteile betroffen

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 31.10.2023, haben Jugendliche im hannoverschen Stadtteil Ricklingen am Mühlenberger Markt und im Sahlkamp randaliert. Einzelne Personen setzten einen Container in Brand und beschädigten Schaufensterscheiben.

Nach bisherigen Ermittlungen des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen trafen sich knapp einhundert Jugendliche am Mühlenberger Markt in Ricklingen, um Halloween zu feiern. Gegen 18.00 Uhr zündeten aus der Gruppe heraus einzelne Jugendliche Pyrotechnik und warfen sie auch in Richtung der Streifenwagen. Es wurde niemand verletzt. Im weiteren Verlauf nahmen die Jugendlichen Feuerlöscher aus der örtlichen U-Bahnstation und entleerten diese teilweise. Anschließend schlugen sie mit den Feuerlöschern Schaufensterscheiben ein oder bewarfen sie mit Steinen. Die Polizei umstellte den Mühlenberger Markt, nahm vereinzelt die Personalien der Jugendlichen auf und durchsuchte sie. Da die Straftaten keiner Person konkret zugeordnet werden konnten, erhielten die Jugendlichen Platzverweise für den Mühlenberger Markt. Durch das Einschreiten der Polizeikräfte konnte die Lage beruhigt werden.

In der Gronostraße bewarfen Jugendliche aus einer Gruppe von circa vierzig Personen heraus einen Streifenwagen mit Eiern. Um eine Eskalation der Situation zu verhindern, forderte die Polizei schnell Verstärkung an. Durch Gefährderansprachen und Platzverweisen konnte sie schnell die Lage beruhigen, sodass es zu keinen weiteren Auseinandersetzungen kam.

Auch im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp kam es in der Halloween-Nacht zu mehreren Polizeieinsätzen. An sieben verschiedenen Orten wurden Papiercontainer oder Mülltonnen in Brand gesetzt. In der Straße Kugelfangtrift schoben Unbekannte einen brennenden Container in das Gleisbett der Stadtbahn und brachten diese damit zum Stehen. Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei zwei Jugendliche als mutmaßliche Täter vorläufig festnehmen.

Während das Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs und mehrerer Sachbeschädigungen aufgenommen hat, ermittelt das Polizeikommissariat Hannover-Lahe wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Wer hat Oleg Z. aus Hannover-Kleefeld gesehen?

28. Oktober 2023/in Polizei

Polizei bittet um Mithilfe

HANNOVER (ots). Seit Freitag, 27.10.2023, wird ein 37-Jähriger Mann aus dem hannoverschen Stadtteil Kleefeld vermisst. Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort von Oleg Z. geben?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeikommissariats Hannover-Südstadt verließ der Bremer ein Krankenhaus in der Carl-Neuberg-Straße am Freitag, 27.10.2023, gegen 17:30 Uhr, ohne Rücksprache mit dem medizinischen Personal zu halten. Bislang kehrte der 37-Jährige nicht dorthin zurück. Eine Mitarbeiterin der Klinik meldete Oleg Z. am Freitag, 27.10.2023, als vermisst. Der Gesuchte befindet sich derzeit in einer laufenden medizinischen Behandlung, weshalb eine Gefährdung für ihn nicht ausgeschlossen werden kann. Da bisherige Fahndungsmaßnahmen nicht zum Auffinden des Vermissten geführt haben, bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Wer hat Oleg Z. aus Hannover-Kleefeld gesehen? – OlegZ

Oleg Z © Polizeidirektion Hannover

Der Gesuchte ist circa 1,80 Meter groß und schlank. Neben einem grauen Drei-Tage-Bart trägt er kurze, graue Haare. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der Vermisste mit einem grauen T-Shirt und einer ebenfalls grauen Jeans bekleidet. Oleg Z. führt einen Rucksack mit sich. Besonders auffällig: Es besteht die Möglichkeit, dass er noch einen Zugang am linken Handgelenk trägt.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Kollision zwischen Fußgängern und Linienbus in Hannover-Südstadt

28. Oktober 2023/in Polizei

Wer kann zum Unfallhergang Informationen geben?

HANNOVER (ots). Am Freitagabend, 27.10.2023, ist es im hannoverschen Stadtteil Südstadt zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Fußgänger ist hierbei von einem Linienbus erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 64-jähriger Busfahrer gegen 19:00 Uhr mit seinem Bus auf der Mainzer Straße, zwischen Wolfstraße und Gustav-Brandt-Straße, in Richtung Bismarckstraße unterwegs. Zeitgleich gingen zwei Fußgänger, ein 50-Jähriger und eine 48-jährige Frau, am rechten Fahrbahnrand in die gleiche Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einer Kollision zwischen dem Bus und den beiden Fußgängern. Der 50-Jährige wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und zunächst von Ersthelfern und dann von Einsatzkräften der Polizei reanimiert. Die Reanimation wurde durch den Rettungsdienst bis zum Transport ins Krankenhaus fortgeführt. Der Gesundheitszustand des Mannes ist derzeit stabil. Vor Ort waren neben der Polizei mehrere Rettungswagen, Notärzte und Seelsorger im Einsatz. Die zweite Fußgängerin wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Der Busfahrer erlitt einen Schock.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Folge eines Verkehrsunfalls. Zeugen, die Hinweise zur Unfallursache geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109 1888 zu melden.

Autofahrer verstirbt nach Unfall in Hemmingen – VU Hemmingen 77er

Autofahrer verstirbt nach Unfall in Hemmingen

28. Oktober 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Im Rahmen eines Verkehrsunfalls ist am Donnerstag, 26.10.2023, in Hemmingen ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der 77-Jährige kam mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, rammte unter anderem einen Zaun, eine Laterne sowie eine Ampel. Der verletzte Fahrer kam ins Krankenhaus, wo er am frühen Abend verstarb.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr der 77-Jährige am Donnerstagnachmittag gegen 14:10 Uhr die Göttinger Straße in Richtung Hemmingen. Auf Höhe der Hiddestorfer Straße kam der Pkw der Marke Polestar aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen einen Zaun und kollidierte zudem mit einer Laterne und dem Mast einer Ampel. Erst als das Fahrzeug gegen zwei abgestellte Autos prallte, kam der Polestar zum Stillstand.

Der 77-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt. Während sich der Rettungsdienst vor Ort um den Senior kümmerte, verschlechterte sich plötzlich dessen Zustand erheblich. Der Mann schwebte in Lebensgefahr und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort verstarb er am frühen Abend. Ob die Verletzungen durch den Unfall zum Tod des Mannes führten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die 72-jährige Beifahrerin des Mannes blieb unverletzt. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden mit 68.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise – insbesondere zum Fahrverhalten des Mannes kurz vor dem Unfall – geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Wer hat Vladislav V. aus Hannover-Vahrenwald gesehen?

28. Oktober 2023/in Polizei

Polizei bittet um Mithilfe

HANNOVER (ots). Seit Donnerstag, 26.10.2023, wird ein 72-jähriger Mann aus dem hannoverschen Stadtteil Vahrenwald vermisst. Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort von Vladislav V. geben?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt verließ der Hannoveraner seine Wohnung am Donnerstag, 26.10.2023, und kehrte bislang nicht dorthin zurück. Ein gesetzlicher Betreuer meldete Vladislav V. am Freitag, 27.10.2023, als vermisst. Der Gesuchte ist demenziell erkrankt und orientierungslos. Aus diesen Gründen kann eine Gefährdung für ihn nicht ausgeschlossen werden. Da bisherige Suchmaßnahmen, unter anderem der Einsatz eines Mantrailers (Personenspürhund), nicht zum Auffinden des Vermissten geführt haben, bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.

Wer hat Vladislav V. aus Hannover-Vahrenwald gesehen? – VermisstePerson 1

Vermisste Person © Polizeidirektion Hannover

Vladislav V. ist circa 1,65 Meter groß und schlank. Neben einer blassen Hautfarbe hat er weißgraue, schulterlange Haare, starke Falten im Wangenbereich und eine hagere Gesichtsform. Auffällig ist eine große Wucherung im Gesichtsbereich neben der Nase. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war der Vermisste womöglich mit einer zu großen Jeanshose mit einem zu langem Gürtel und einem Langarmhemd bekleidet.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 zu melden.

Halloween

Halloween: Wo hört der Spaß auf?

28. Oktober 2023/in Polizei

Polizei klärt über Halloween auf – Streiche können Folgen haben

HANNOVER (ots). In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ziehen Kinder und Jugendliche anlässlich des Festes „Halloween“ von Haus zu Haus und fordern „Süßes oder Saures!“. Das ursprünglich aus Irland stammende Fest ist inzwischen auch in Deutschland weitverbreitet. Wer nichts Süßes für die verkleideten Gestalten parat hat, wird, wie in dem Spruch angedroht, häufig mit Streichen bestraft. Diese Streiche sind meist scherzhaft gemeint, enden jedoch oft ungewollt in Straftaten. Die möglichen Folgen sind den Personen dabei oftmals nicht bewusst.

Entstehen bei diesen Scherzen bleibende Schäden, wird daraus eine Sachbeschädigung, auch wenn es nur scherzhaft gemeint war. Bei einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung, also wenn kulturelle oder gemeinnützige Gegenstände beschädigt werden, muss sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe gerechnet werden. Damit gemeint sind z.B. demolierte Parkbänke oder beschädigte Scheiben in Zügen.

Doch nicht nur für die Personen, die mitgemacht haben, sondern auch für diejenigen, die in der nächtlichen Halloween-Tour nur dabei waren, können die Streiche Folgen haben. Sie können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden.

Sollten Sie Zeuge oder Geschädigter einer solchen Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht, den Notruf zu wählen.

Damit auf die nächste Halloween-Nacht keine schaurigen Nachrichten folgen und niemand zu Schaden kommt, fasst das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen die wichtigsten Verhaltensregeln zusammen:

Was ist erlaubt?

  • Klären Sie ihre Kinder darüber auf, dass aus Streichen auch schnell Sachbeschädigungen resultieren können. Es kann im schlimmsten Fall sogar eine Anzeige folgen.
  • Haben Sie ein Auge darauf, welche Gegenstände Ihre Kinder mit auf Halloween-Tour nehmen.
  • Machen Sie Ihrem Kind Mut, trotz Gruppendruck nicht bei üblen Streichen mitzumachen.
  • Falls möglich, begleiten Sie Ihre Kinder auf Ihrer Halloween-Runde.
Polizeikontrolle

Die Polizei ahndet Verkehrsverstöße

26. Oktober 2023/in Polizei

Schwerpunktkontrollen auf der Autobahn 2 in Hannover-Herrenhausen

Hannover (ots). Am Dienstag, 24.10.2023, hat die Spezialisierte Verfügungseinheit (SVE) des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Hannover auf der Autobahn (A) 2 Verkehrskontrollen im Bereich des Güterverkehrs durchgeführt und Verstöße geahndet. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema „Ablenkung“.

Immer wieder kommt es zu Auffahrunfällen auf den Autobahnen. Im Jahr 2023 registrierte die Polizei Hannover in ihrem Zuständigkeitsbereich bisher 121 Auffahrunfälle mit Lkw-Beteiligung. Allein 90 davon ereigneten sich auf der A2. Häufig passieren die Unfälle an Stauenden, wobei auch Unaufmerksamkeit aufgrund der Nutzung elektronischer Geräte eine Rolle spielen dürfte. Um dem vorzubeugen, führt die Polizei regelmäßig Kontrollen, unter anderem zum Thema Ablenkung durch.

Bei einer etwa dreistündigen Schwerpunktkontrolle am 24.10.2023 im Bereich der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen stellen die Einsatzkräfte der SVE insgesamt 18 Verstöße durch Lkw-Fahrende fest. Gleich 17 davon wurden durch die Benutzung von Handys begangen. „Traurige Erkenntnis der Einsatzkräfte: Einige der Fahrenden waren durch ihr Handy so stark abgelenkt, dass sie selbst den vorausfahrenden Streifenwagen nicht wahrnahmen“, sagte Matthias Rieder, Leiter der SVE. Die Verkehrssünder müssen nun mit einem Bußgeld und einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Außerdem kontrollierten die Beamten einen Sattelzug mit mangelhafter Ladungssicherung. Dieser durfte seine Fahrt jedoch fortsetzen, nachdem die Mängel am Gespann behoben worden waren.

Um die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen weiter zu erhöhen, wird die SVE auch in Zukunft Kontrollen mit diesem Schwerpunkt durchführen.

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