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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

10-jähriges Mädchen nach Unfall schwer verletzt

21. Dezember 2023/in Polizei

Wer kann der Polizei Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 21.12.2023, ist eine 10-jährige Schülerin bei einem Unfall mit einem Bus in der Schackstraße im hannoverschen Stadtteil Zoo schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, die zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover fuhr die 10-Jährige gegen 07:45 Uhr mit dem Bus in die Schackstraße in Richtung Theodor-Heuss-Platz. An der dortigen Haltestelle Gneisenaustraße stieg das Mädchen aus dem Bus. Beim Aussteigen verfing sich die Schlaufe ihrer auf dem Rücken getragenen Sporttasche in der Bustür. Der 57-jährige Busfahrer setzte seine Fahrt fort und schleifte die 10-Jährige mehrere Meter hinter sich her. Das Mädchen verletzte sich bei dem Unfall schwer und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls, insbesondere werden die Zeugen gesucht, die mit ihrem Auto hinter dem Bus standen. Diese versuchten, den Busfahrer durch Hupen auf das Mädchen aufmerksam zu machen.

Infolge des Verkehrsunfalls hat die Polizei Ermittlungen gegen den 57-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 in Verbindung zu setzen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Spritztour endet für 13-Jährigen mit Verkehrsunfall

11. Dezember 2023/in Polizei

Richter erlässt Untersuchungshaftbefehl gegen 16-jährigen Komplizen

HANNOVER (ots). Ein 13- und ein 16-Jähriger sind am Freitag, 08.12.2023, in den frühen Morgenstunden in einen Autohandel im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte eingebrochen und haben mehrere Fahrzeuge entwendet. Kurze Zeit später endete die Spritztour mit dem gestohlenen Wagen für einen der Tatverdächtigen mit einem Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hannover brachen zwei 13 und 16 Jahre alte Hannoveraner in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einen Autohandel im Bauweg in Hannover-Linden ein. Nachdem sie einen Container aufgebrochen und mehrere darin aufbewahrte Autoschlüssel entwendet hatten, stahlen sie auf unbekannte Weise zwei Audis und einen Volvo vom Hof des Autohauses. Kurze Zeit später, gegen 02:30 Uhr, verursachte ein 13-Jähriger in der Kohlenfelder Straße in Wunstorf einen Verkehrsunfall. Dabei fuhr dieser mit einem Audi in mehrere geparkte Autos. Die Einsatzkräfte am Unfallort stellten schnell fest, dass es sich bei dem verunfallten Audi um den kurz zuvor in Hannover-Linden gestohlenen Wagen handelte. Der 13-jährige Hannoveraner wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwei der gestohlenen Fahrzeuge konnten durch die Polizei aufgefunden werden. Von dem dritten Wagen fehlt bislang jede Spur.

Die entstandene Schadenshöhe wird derzeit ermittelt. Durch die Ermittlungsarbeit der Polizei konnte die Identität des Komplizen festgestellt werden. Es handelt sich um einen 16 Jahre alten Hannoveraner, welcher bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten ist. Nachdem durch die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 16-Jährigen beantragt hatte, durchsuchten Einsatzkräfte diese am Freitagmorgen. Dabei wurde der 16-Jährige vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erließ am 08.12.2023 einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn. Der 13-Jährige wurde nach einer Behandlung im Krankenhaus in die Obhut seines Vormundes übergeben.

Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Diebstahls von Kraftfahrzeugen.

Verkehrsunfalldienst

LKW-Brand auf A 2

11. Dezember 2023/in Polizei

Autobahn 2 bei Bad Nenndorf nach Lkw-Brand mehrere Stunden gesperrt

HANNOVER (ots). Der Brand eines Sattelzugs hat seit Samstagabend, 09.12.2023, eine stundenlange Sperrung der Autobahn 2 (A 2) bei Bad Nenndorf zur Folge gehabt. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte der Lkw-Fahrer Rauch bemerkt und das Gespann gestoppt. Wenig später stand die Zugmaschine in Flammen, die zudem auf den Auflieger übergriffen. Erst am Sonntagmorgen konnte der Verkehr wieder normal fließen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover meldete ein anderer Verkehrsteilnehmer am Samstagabend gegen 19:45 Uhr einen Lkw, der auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund stehen und dessen Führerhaus brennen soll. Kurz zuvor hatte der 24 Jahre alte Fahrer des MAN eine Rauchentwicklung bemerkt, das Fahrzeug auf den Standstreifen gelenkt und umgehend verlassen. Der Mann blieb unverletzt.

Innerhalb kürzester Zeit stand die Zugmaschine in Brand. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auch auf den mit Dämmplatten beladenen Auflieger über.

Aufgrund des Feuerwehreinsatzes musste die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund in dem Bereich gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bad Nenndorf abgeleitet. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Zudem sorgten aufwändige Reinigungsarbeiten der Fahrbahn dafür, dass die Autobahn erst am Sonntagmorgen, 10.12.2023, gegen 09:00 Uhr wieder freigegeben wurde.

Die genaue Brandursache ist unklar, die Ermittlungen hierzu dauern an. Auch konnte bislang der durch den Brand entstandene Sachschaden noch nicht beziffert werden.

Polizeikommissariat Laatzen

Polizeikommissariat Laatzen erhält neue Räume

11. Dezember 2023/in Polizei

1.500 Quadratmetern modern ausgestattete Büros sowie helle und freundliche Aufenthaltsräume

LAATZEN (ots). Nur wenige Meter vom alten Dienstgebäude entfernt hat das Polizeikommissariat (PK) Laatzen neue Räumlichkeiten bezogen. In einem Bürokomplex in der Marktstraße 6a stehen den rund 60 Polizei-Angehörigen nun auf rund 1.500 Quadratmetern modern ausgestattete Büros sowie helle und freundliche Aufenthaltsräume zur Verfügung. In einer Feierstunde am Montag, 11.12.2023, wurde das neue Domizil der Laatzener Polizei im Kreis ehemaliger, aber auch aktiver Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste aus Politik und Verwaltung eingeweiht.

„Auch wenn ich es mir als Ministerin anders wünschen würde, haben wir angesichts von 516 Polizeidienststellen und -stationen und mehr als 1.200 Polizeiliegenschaften zwischen Emden und Helmstedt nicht überall die gleiche moderne Ausstattung“, räumte Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, bei der Einweihung ein. Aber solche Termine wie in Laatzen seien dagegen echte Meilensteine: „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Unterbringung der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie Beschäftigte in Niedersachsen stetig verbessert wird. Wir bauen also diesen „Investitionsstau“ nach und nach ab.“

Bereits seit Anfang 1976 war die Polizei in Laatzen (damals Revier 7 Hannover) im neuen Rathaus am Leine-Einkaufszentrum untergebracht. Die Wache und der Einsatz- und Streifendienst befanden sich im Erdgeschoss direkt an der Markstraße, der Kriminal- und Ermittlungsdienst sowie die Leitung residierten im 11. Obergeschoss des Rathauses. Mit der notwendigen Kündigung des Mietverhältnisses zum Ende des Jahres 2023 durch die Stadt Laatzen aufgrund des geplanten Abrisses des Rathauses und der Suche nach einem modernen und zentral gelegenen Domizil sollte für die gesamte Belegschaft des Polizeikommissariats eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt werden. Durch ein Markterkundungsverfahren konnte schließlich ein geeigneter Standort in einem Bürokomplex in der Marktstraße 6a, nur wenige Meter Fußweg vom alten Dienstgebäude entfernt, gefunden werden.

„Mit dem Umzug verzichte ich auf den für mich schönsten Ausblick aus einer Polizeidienststelle zugunsten der Arbeit in der am Einzugstag sicherlich modernsten Polizeidienststelle Niedersachsens“, betonte Roland Einbrodt, Leiter des Polizeikommissariats Laatzen, zufrieden.

Die neue Dienststelle des Polizeikommissariats Laatzen kann sich sehen lassen. Die neuen Räumlichkeiten sind großzügig geschnitten und modern ausgestattet. Die beiden Gewahrsamszellen entsprechen ebenfalls dem neuesten Standard. Das Polizeigebäude verfügt über eine Notstromversorgung und ist barrierefrei. In der Tiefgarage sind zwei Doppelladesäulen für die zukünftige Elektromobilität installiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Polizei vor Ort nun deutlich besser aufgestellt ist – und das in unmittelbarer Nähe zur alten Adresse. Das heißt: An der bisher sehr guten, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der örtlichen Feuerwehr und anderen Blaulichtorganisationen wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Polizei bleibt für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin ansprechbar und einsatzbereit. „Für die Menschen, die ein wichtiges Anliegen haben, ist es von großer Bedeutung, dass sich fast nichts ändert, außer: Die Polizei in Laatzen präsentiert sich nun auch in einem zeitgemäßen Arbeitsumfeld – ein echter Fortschritt gegenüber vorher“, weiß Gwendolin von der Osten, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover, und wendet sich an die Belegschaft: „Ich bin mir sicher: Der Aufbruch und der Umzug werden Sie als Team stärken und noch enger zusammenrücken lassen. Füllen Sie die neue Dienststelle mit ganz viel Leben und Engagement – ganz im Sinne der Menschen, für die Sie da sind und die auf Sie vertrauen!“

Über das Polizeikommissariat Laatzen

Das PK Laatzen bildet die direkte Grenze der Polizeidirektion Hannover zum benachbarten PK Sarstedt (Polizeidirektion Göttingen). Der Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats liegt somit am südlichen Rand der Polizeidirektion Hannover und wird von rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut. Die Stadt Laatzen gehört kommunal zur Region Hannover und umfasst die Ortsteile Laatzen-Mitte, Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse. Knapp 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben hier.

Durch die sowohl städtisch als auch ländlich geprägten Strukturen ergeben sich die unterschiedlichsten Einsatzanlässe und Herausforderungen. Das LeineCenter, das aquaLaatzium, das Rethener Gewerbegebiet sowie das Naherholungsgebiet „Leinemasch“ stellen dabei markante Einsatzorte dar. Darüber hinaus befindet sich in unmittelbarer Nähe das Messegelände der Deutschen Messe AG. Durch die zahlreichen Messen und Veranstaltungen bringt auch der angrenzende Revierbereich des PK Döhren durch Unterstützungseinsätze auch immer wieder Abwechslung in den Dienstalltag. Auch die unmittelbar an Laatzen vorbeiführende A7 als eine wichtige Hauptverkehrsader bindet den Einsatz- und Streifendienst zeitweise mit ein. Dieser versieht seinen Dienst in einem bedarfsorientierten Schichtmodell mit insgesamt vier Bezugsgruppen.

Schockanruf

Festnahme nach Schockanruf

27. November 2023/in Polizei

Polizei nimmt zwei Personen nach Betrugsmasche mit Schockanrufen fest

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 21.11.2023, hat die Polizei zwei Personen festgenommen, die im Zusammenhang mit zwei zuvor getätigten Schockanrufen stehen. Bei den Taten sollten Wertgegenstände im mittleren sechsstelligen Bereich ergaunert werden. Dies konnte die Polizei verhindern.

Nach bisherigen Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover erhielt eine 67-Jährige aus Hannover-Groß Buchholz bei der ersten Tat gegen 14:00 Uhr einen Anruf von einem ihr unbekannten Mann. Dieser forderte die Frau auf, eine Kaution in niedriger bis mittlerer sechsstelliger Höhe zu zahlen. Die 67-Jährige durchschaute den Betrugsversuch jedoch schnell und bat ihren anwesenden Sohn, die Polizei zu verständigen. Diese konnte in der Folge eine 32-jährige Frau festnehmen, die im Verdacht der Mittäterschaft steht. Die aus Hessen stammende Frau wurde am Folgetag nach erfolgter Haftprüfung durch den Richter entlassen.

Die zweite Tat ereignete sich am selben Tag gegen 16:00 Uhr. Zu dieser Zeit wurde eine 89-Jährige aus Hannover-Stöcken ebenfalls von einem ihr unbekannten Mann angerufen und zur Geldübergabe aufgefordert. Auch sie sollte einen niedrigen bis mittleren sechsstelligen Betrag als Kaution für einen Verkehrsunfall zahlen, den eine Verwandte verursacht hätte. Auch diese Frau durchschaute den Betrugsversuch und alarmierte die Polizei. Diese konnte später einen 31-jährigen Mann festnehmen, welcher auf Beschluss eines Haftrichters in Untersuchungshaft genommen wurde.

Bei beiden Taten sollten Frauen von unbekannten Tätern durch einen Schockanruf dazu gebracht werden, hohe Geldbeträge an angebliche Behörden zu übergeben. In diesen Fällen blieb es beim Versuch, da beide Frauen die Betrugsmasche durchschauten. Weitere Informationen zu diesem Thema zum eigenen Schutz oder zum Schutz Ihrer Angehörigen finden Sie unter diesem Link: Betrug durch falsche Polizisten

Taschendiebe

Vorsicht, Taschendiebe!

27. November 2023/in Polizei

Weihnachtsmärkte sind ein beliebtes Ziel von Langfingern

HANNOVER (ots). Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und viele Menschen sind bereits in weihnachtlicher Stimmung. Für einen Großteil dieser Menschen gehört da auch ein Weihnachtsmarktbesuch dazu – von Stand zu Stand bummeln, eine heiße Tasse Punsch bzw. Glühwein mit Freunden trinken, sich eine Bratwurst oder die liebste Nascherei gönnen.

Eins steht fest: Weihnachtsmärkte ziehen große Menschenmassen an. Der Nachteil dabei ist, dass diese Menschenansammlungen auch für die Taschendiebe sehr attraktiv sind. Denn das Gedränge zwischen den Marktständen bietet gute Gelegenheiten unbemerkt zuzuschlagen und anschließend schnell zu verschwinden.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2021 in Deutschland insgesamt 72.903 Taschendiebstähle angezeigt, 2022 waren es sogar 98.512. Dabei entstand 2021 ein Schaden von 1,3 Millionen Euro und 2022 von 1,9 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben dabei ungeklärt (Aufklärungsquote: 7 Prozent in 2022), da die Taschendiebe oft professionell agieren und die Tat von den geschädigten Personen häufig erst später bemerkt wird.

  • Taschendiebe und -diebinnen arbeiten meistens in Gruppen: Die erste Person beobachtet die Umgebung, die zweite lenkt das Opfer ab, die dritte stiehlt, die vierte nimmt schließlich die Beute an sich und verschwindet innerhalb kurzer Zeit in der Menschenmenge. Meist dauert dieser Vorgang nur Sekunden, weshalb die Tätergruppierungen selten erwischt werden. Zudem handelt es sich bei Taschendieben häufig um professionelle Täter und Täterinnen, die in ganz Europa agieren.
  • Doch laut dem Leiter der Zentralstelle Prävention im LKA Niedersachsen, Dirk Behrmann, gäbe es Möglichkeiten sich vor den Tätern zu schützen. Herr Behrmann empfiehlt Besuchern von Weihnachtsmärkten, sich über die vielen Tricks der Diebe zu informieren. Sie tarnen sich vor allem als „Anrempler“, „Beschmutzer“ oder falsche Touristen.
  • Bei dem sogenannten Drängel-Trick rückt ein Dieb unangenehm dicht an den Geschädigten heran, bis dieser sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi „griffbereit“ anbietet.
  • Die „Beschmutzer“ lassen „versehentlich“ ein Getränk auf die geschädigte Person fallen oder beflecken es mit Ketchup oder Senf. Dann bieten die Täter freundlich an, die dreckige Jacke zu säubern – nebenbei geschieht der heimliche Griff in die Tasche.
  • Weiterhin ist die Ausgabe als falscher Tourist eine beliebte Masche unter den Taschendieben. Sie bitten mit Smartphone oder Stadtplan in der Hand um eine Wegbeschreibung. Während die geschädigte Person Auskunft gibt, drängt sich zumeist ein Komplize des Täters oder der Täterin – vorgeblich, um besser auf die Karte sehen zu können – nah an die geschädigte Person heran. Da potenzielle Opfer während seiner Erklärung abgelenkt ist, kann der Dieb unbemerkt in dessen Tasche fassen.
  • Einige Eltern schrecken auch nicht davor zurück, ihre Kinder als Diebe loszuschicken – denn in Jungen und Mädchen sehen die Menschen keine Gefahr. 2022 waren 17,2 Prozent der Tatverdächtigen unter 18 Jahre alt.

Das LKA Niedersachsen gibt folgende Tipps zum Schutz vor Taschendieben:

  • Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig.
  • Verwahren Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen Innentaschen auf, die verschlossen sind.
  • Tragen Sie Taschen mit der verschlossenen Seite zum Körper.
  • Achten Sie besonders im Gedränge auf Tasche und Wertsachen.
  • Vorsicht, wenn jemand nahe an Sie heranrückt oder Sie anrempelt. Bestehen Sie darauf, dass der für Fremde übliche Abstand eingehalten wird.
  • Taschendiebe erkennt man oft an ihrem suchenden Blick. Sie sehen den Menschen nicht in die Augen, sondern spähen nach Beute.

Sollte ihre Zahlungskarte gestohlen werden, handeln Sie bitte umgehend:

  • Lassen Sie die Karte unbedingt sofort sperren. Dies ist unter dem bundesweiten Sperrnotruf 116 116 für alle Girocards und die meisten Kreditkarten möglich.
  • Zeigen Sie den Diebstahl bei der Polizei an. Diese kann die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen.
  • Prüfen Sie Ihre Kontobewegungen und melden Sie unbefugte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

 

Verkehrsunfalldienst

50-Jähriger nach Verkehrsunfall in Hannover Südstadt verstorben

24. November 2023/in Polizei

Busunfall hat tödliche Folgen

Rund einen Monat nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Linienbus in der Mainzer Straße in der hannoverschen Südstadt ist ein 50 Jahre alter Mann verstorben.

Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover starb der Mann bereits am 15.11.2023 in einem Krankenhaus im Ausland. Bei dem Unfall im Oktober in der hannoverschen Südstadt wurde der 50-Jährige lebensgefährlich verletzt. (wir berichteten: Kollision zwischen Fußgänger und Bus)

Häusliche Gewalt© Bernd Günther

Häusliche Gewalt im Fokus

22. November 2023/in Polizei

Polizeidirektion Hannover und Institutionen für Täterinnen- und Täterarbeit vereinbaren engere Zusammenarbeit, um Betroffene besser zu schützen

HANNOVER (ots). Mit der Unterzeichnung neu gefasster Kooperationsvereinbarungen hat sich die Polizeidirektion Hannover am Mittwoch, 22.11.2023, mit gleich drei Institutionen für Täterinnen- und Täterarbeit auf eine künftig noch engere Zusammenarbeit verständigt. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte, warum die Arbeit mit männlichen und weiblichen Aggressoren eine große Hilfe für Betroffene sein kann.

Jedes Jahr verzeichnet die Polizeidirektion Hannover in ihrem Zuständigkeitsbereich mehrere tausend Taten häuslicher Gewalt. Allein im Jahr 2022 wurden rund 5.500 solcher Fälle gezählt. In vier von fünf Fällen richtet sich die Gewalt dabei von Männern gegen Frauen. Häufig sind auch Kinder und Jugendliche die Betroffenen von Aggressionen unterschiedlicher Form und Härte.

Um die Interventionsmöglichkeiten in diesem Deliktsbereich zu verbessern, hat die Polizeidirektion Hannover am Mittwoch mit dem Männerbüro e.V. und mit „Die Gruppe Jugendhilfe gGmbH“ neu gefasste Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Beide Institutionen widmen sich seit Jahren der Arbeit mit männlichen Tätern. Einzigartig in Niedersachsen ist zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ), das auch als „TäBea“ bekannt ist und sich ausschließlich auf weibliche Täter konzentriert.

Hintergrund der nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen ist eine flächendeckende Erweiterung der Zusammenarbeit auf den gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sowie eine optimierte Neuauflage der bisherigen gemeinsamen Vereinbarungen. Ziel der engen Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern ist es, Wissen, Erfahrungen und Best Practices auszutauschen und durch den Schulterschluss die Prävention und Bekämpfung von häuslicher Gewalt zu optimieren. Damit einher geht, eine Verbesserung der bestehenden Qualitätsstandards und die Intensivierung der vernetzten Intervention bei bekannt gewordenen Fällen. Die Kooperation mit „TäBea“ erweitert die bisherige Zusammenarbeit zudem um das Feld der Täterinnen.

„Es ist wichtig, bei häuslicher Gewalt in all ihren Formen nicht wegzuschauen und nicht zu schweigen. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema ist ein bedeutsamer Kern“, erklärte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten, warum es so wichtig ist, diesen Deliktsbereich in den Fokus zu nehmen. Die Bekämpfung der häuslichen Gewalt sei eine ganzheitliche, ressortübergreifende und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit den Kooperationspartnern auf Grundlage der nun unterzeichneten Vereinbarungen verbindlich in Angriff genommen werden soll.

„Wir als Akteurinnen und Akteure in der Region Hannover besitzen umfangreiche Erfahrungen im gemeinsamen Zusammenwirken zum Schutz von Betroffenen von häuslicher Gewalt. Denn wir alle wissen: Täterarbeit und Täterinnenarbeit ist Opferschutz“, betonte Gwendolin von der Osten.

Stop Polizei

Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

22. November 2023/in Polizei

Schwerpunkte in Vahrenwald und Stöcken

HANNOVER (ots). In der Zeit von Freitag, 17.11.2023, bis Samstag, 18.11.2023, haben Einsatzkräfte der Polizei Hannover Verkehrskontrollen im Stadtgebiet Hannover durchgeführt. Der Schwerpunkt war das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.

Bei zwei stationären Kontrollen in den späten Abend- und Nachtstunden des 17.11.2023 hat die Polizei Hannover Autofahrerinnen und Autofahrer in der Mecklenheider Straße im hannoverschen Stadtteil Stöcken sowie in der Vahrenwalder Straße im Stadtteil Vahrenwald kontrolliert. Bei den Kontrollen stellten die Beamtinnen und Beamten insgesamt drei Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Gegen die drei Verkehrssünder wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einem der drei fiel zudem auf, dass sein Fahrzeug nicht versichert war, sodass ihn neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige auch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erwartet.

Neben den Ordnungswidrigkeiten wegen Fahruntüchtigkeit infolge von Drogenkonsum ahndeten die Einsatzkräfte auch weitere Verkehrsverstöße. Unter anderem hielt die Polizei einen stark überladenen Transporter an. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Fahrer ein offener Haftbefehl vorlag. Nachdem der Mann die offene Summe beglichen hatte, musste er seinen Weg zu Fuß fortsetzen, da das Fahrzeug aufgrund der Überladung am Kontrollort stehen bleiben musste. Darüber hinaus stellten die Beamtinnen und Beamten zwölf Verstöße fest, bei denen die Autofahrenden unter anderem keinen Sicherheitsgurt angelegt haben oder durch sogenanntes Poser-Verhalten auffielen. Dazu gehört beispielsweise Lärmbelästigung durch übermäßiges Beschleunigen oder Aufheulen lassen des Motors.

Weihnachtsmarkt

Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 27.11.2023

22. November 2023/in Polizei

Polizei sorgt für die Sicherheit der Besucher auf dem Weihnachtsmarkt

HANNOVER (ots). Kurz vor Beginn der Adventszeit öffnet am 27.11.2023 Hannovers traditioneller Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Die Polizei Hannover ist auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Beamtinnen und Beamten im Einsatz, um für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes zu sorgen.

Nachdem der Weihnachtsmarkt am 27.11.2023 um 16:00 Uhr offiziell eröffnet wird, öffnet er täglich bis zum 22.12.2023 von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr seine Pforten für die Besuchenden. Die Polizei ist auf dem Weihnachtsmarkt und in der Fußgängerzone mobil unterwegs und für Besucherinnen und Besucher ansprechbar. Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten zu verhindern und zu verfolgen. Darüber hinaus wird eine sogenannte Mobile Wache als Anlaufstelle für Besuchende dienen. Die Wache ist montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr, freitags von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr, samstags von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr sowie an den Sonntagen von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet. Sie bietet den Gästen des Weihnachtsmarktes unter anderem die Möglichkeit, Anzeigen zu erstatten oder Hinweise an die Polizei zu geben. Die Wache befindet sich in der Schmiedestraße/ Grupenstraße.

Da im dichten Gedränge der Menschenmenge auch Taschendiebe nicht fernbleiben, rät die Polizei, stets wachsam zu sein, Geld und Wertsachen sicher in verschlossenen Taschen aufzubewahren und sich gegebenenfalls vorab über die gängigen Tricks der Diebe zu informieren. Kurze Videosequenzen zu den herkömmlichen Vorgehensweisen der Taschendiebe können unter dem Link Videospot abgerufen werden.

Um noch mehr Sicherheit zu gewährleisten, überwacht die Polizei den Weihnachtsmarkt zusätzlich mit mehreren Kameras im Bereich der Altstadt. Die videoüberwachten Bereiche sind durch Hinweisschilder der Polizei gekennzeichnet. Die genauen Standorte der Kameras sind auf der Homepage der Polizei Hannover zu finden unter  Standort Kameras

Autofahrerinnen und Autofahrer müssen in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt Hannovers mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Die Polizei empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern der Weihnachtsmärkte und der Innenstadt möglichst ohne Auto anzureisen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wie in den Vorjahren ist die Schmiedestraße im Bereich zwischen der Karmarschstraße und dem Parkhaus Höhe Corvinusweg als Fußgängerzone eingerichtet worden und daher für den Individualverkehr voll gesperrt. Die Zufahrt zum Parkhaus in der Schmiedestraße kann über die Goethestraße aus Richtung Norden erreicht werden. Die Ausfahrt kann über die extra dafür freigegebene Goethestraße in Richtung Münzstraße erfolgen. Zudem kann es vereinzelt zu temporären Sperrungen einzelner Straßen im Innenstadtbereich kommen.

Die Polizei empfiehlt, die Park-and-Ride-Parkplätze an den Stadtgrenzen zu nutzen und dort auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Für Gäste, die nicht auf ihr Auto verzichten können, steht der Schützenplatz als kostenfreie Parkmöglichkeit zur Verfügung (bei Heimspielen von Hannover 96 kostenpflichtig).

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Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Ereignis: STURMBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 3 – Unwetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 11:00–25.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Gefahr durch: einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände. Handlungsempfehlungen: frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 25.10.2026 17:30 Uhr
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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 00:00–25.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
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Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 18:00–26.10.2026 00:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
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Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
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