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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Unbekannte überfallen mehrere Jugendliche

20. November 2023/in Polizei

Gleich drei Taten – Gibt es Zusammenhänge? – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Am Freitag, 17.11.2023, haben Unbekannte mehrere Jugendliche im Stadtteil Bothfeld ausgeraubt. Bei allen drei Überfällen konnten die Räuber unerkannt entkommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu den Taten und zu den mutmaßlichen Tätern geben können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe sprachen am Freitagnachmittag gegen 16:45 Uhr vier mutmaßliche Täter eine fünfköpfige Gruppe Jugendliche in der Podbielskistraße in Höhe der Noltemeyerbrücke unter einem Vorwand an. Einer der Tatverdächtigen bedrohte einen 15-Jährigen aus der Gruppe mit einem Messer und forderte von ihm und den anderen Jugendlichen Bargeld. Anschließend flüchteten die Räuber mit ihrer Beute von der nahegelegenen Bahnstation mit einer Straßenbahn in Richtung Innenstadt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier männliche Jugendliche im Alter von etwa 17 Jahren. Einer der Tatverdächtigen ist etwa 1,70 Meter groß, hat laut Zeugenaussagen einen dunklen Teint und trug die kurzen, schwarzen Haare nach hinten gegelt. Zur Tatzeit war er mit einer schwarzen Jacke bekleidet. Der zweite Räuber ist schlank, hat schwarze, lockige Haare und trug bei dem Überfall eine graue Jacke ohne Kapuze. Der dritte mutmaßliche Täter ist circa 1,85 Meter groß, schlank und hat grüne Augen. Er war zur Tatzeit mit einer schwarzen Jacke mit Fellkragen, einer schwarzen Jeans und schwarzen Turnschuhen bekleidet. Der vierte Täter ist ebenfalls von schlanker Statur. Zu ihm liegt bislang keine weitere Beschreibung vor.

Etwa zweieinhalb Stunden später, gegen 19:20 Uhr, wurde nur wenige hundert Meter entfernt ein 14-Jähriger von drei Jugendlichen überfallen. Diese sprachen den 14 Jahre alten Hannoveraner in der Podbielskistraße in Höhe eines Schwimmbades an und forderten Bargeld. Im Anschluss schlugen und traten die Tatverdächtigen mehrfach auf den Hannoveraner ein, bevor sie, ohne Beute erlangt zu haben, von ihm abließen. Der 14-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Kurze Zeit später, gegen 19:50 Uhr, überfielen erneut drei jugendliche Tatverdächtige einen 15-Jährigen auf der Podbielskistraße in Höhe der Sutelstraße. Die Räuber bedrohten den Jugendlichen und flüchteten anschließend mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Bei der Tat blieb der 15-Jährige unverletzt.

Die drei Tatverdächtigen sind männlich und zwischen 13 und 14 Jahre alt. Einer der Räuber ist zwischen 1,60 und 1,75 Meter groß, hat kurze, schwarze Haare und trug zur Tatzeit eine schwarze Kapuzenjacke, eine dunkle Jeans und weiße Schuhe. Der zweite mutmaßliche Täter ist zwischen 1,75 Meter und 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur und schwarze, kurz geschnittene Haare. Er trug einen schwarzen Pullover, eine weiße Weste und schwarze Schuhe. Der dritte Tatverdächtige ist zwischen 1,60 Meter und 1,75 Meter groß, trägt seine schwarzen Haare ebenfalls kurz und war zum Zeitpunkt der Tat mit einer dunklen Jogginghose und einem bunten Pullover bekleidet, über dem er eine schwarze Weste trug.

Ob die drei Taten in Zusammenhang stehen, wird derzeit geprüft. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes, versuchten Raubes und räuberischer Erpressung. Zeugen, die Hinweise zum Tathergang und/ oder den flüchtigen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich im Polizeikommmissariat Lahe unter der 0511-109 3315 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Polizeibeamter bei Unfall zwischen Stadtbahn und Streifenwagen leicht verletzt

17. November 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Ein 28-jähriger Polizeibeamter ist am Donnerstag, 16.11.2023, bei einem Zusammenstoß zwischen einer Stadtbahn und einem Polizeiwagen im hannoverschen Stadtteil Bult leicht verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhren eine 29 Jahre alte Polizistin und ihr 28-jähriger Beifahrer mit dem Streifenwagen am späten Nachmittag gegen 17:15 Uhr den Bischofsholer Damm in Höhe der Lindemannallee. Als die 29-jährige Beamtin in Höhe der Einmündung Lindemannallee nach links abbiegen und wenden wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einer in gleicher Richtung fahrenden Straßenbahn. Der 28 Jahre alte Beifahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 29 Jahre alte Fahrerin des Streifenwagens, der Straßenbahnfahrer sowie die Fahrgäste blieben bei dem Unfall unverletzt.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf circa 35.000 Euro. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der Bischofsholer Damm einspurig in Fahrtrichtung Bemeroder Straße gesperrt werden.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Verkehrsunfalls. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Festnahme durch die Polizei

Festnahme nach Tötungsdelikten in Hannover: 21-Jähriger in Polizeigewahrsam

14. November 2023/in Polizei

Verdächtiger im Fall der zwei Tötungsdelikte in Nordstadt festgenommen

HANNOVER (red). Nach einer intensiven Fahndung hat die Polizei in Hannover einen 21-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, zwei 45-jährige Männer in separaten Angriffen tödlich verletzt zu haben. Die Festnahme erfolgte im Stadtteil Nordstadt, wobei auch eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt wurde.

Die Polizei in Hannover hat einen bedeutenden Durchbruch in den Ermittlungen zu zwei kürzlich verübten Tötungsdelikten erzielt. Ein 21-jähriger Mann wurde im Stadtteil Nordstadt vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, die beiden 45-jährigen Männer mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt zu haben.

Die Vorfälle, die am 14. November 2023 stattfanden, erschütterte Hannover, als beide Opfer ihren Verletzungen erlagen. Die darauffolgenden intensiven Fahndungsmaßnahmen führten zur Festnahme des jungen Tatverdächtigen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung, die auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses erfolgte, wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt. Deren mögliche Verbindung zu den Verbrechen wird derzeit noch untersucht.

Weiterhin prüft die Polizei, ob der 21-jährige Hannoveraner zum Zeitpunkt der Taten unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Der Verdächtige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Taten andauern.

Die Polizei Hannover setzt ihre Arbeit fort, um die Umstände, die zu diesen tragischen Ereignissen geführt haben, vollständig aufzuklären.

BG-PRESS.de berichtete heute Früh über den Vorfall: Zwei Männer nach Stichattacken gestorben

Festnahme durch die Polizei

Geschickter Betrugsversuch in Hannovers Innenstadt: Festnahme durch Polizei

13. November 2023/in Polizei

Aufmerksame Mitarbeitende stoppen Betrügerinnen auf frischer Tat

HANNOVER (red). Die Polizei Hannover hat am 11. November 2023 zwei mutmaßliche Trickbetrügerinnen im Alter von 30 und 31 Jahren festgenommen. Die Frauen stehen im Verdacht, in einem Geschäft in der Innenstadt von Hannover einen Betrugsversuch unternommen zu haben. Ihr Ziel: die unrechtmäßige Aneignung einer hohen Bargeldsumme durch einen Geldwechseltrick.

Die Tat ereignete sich am Samstagmittag, als die beiden Frauen in einem Bekleidungsgeschäft anscheinend versuchten, durch geschickte Manipulation beim Bezahlvorgang mehr Geld zurückzuerhalten, als sie gegeben hatten. Dank der Wachsamkeit des Ladendetektivs und der Mitarbeitenden wurde der Betrug jedoch rechtzeitig bemerkt und verhindert. Die umgehende Alarmierung der Polizei führte zur raschen Festnahme der Verdächtigen.

Bei der Durchsuchung der Festgenommenen entdeckte die Polizei einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Herkunft dieses Geldes konnten die Frauen nicht klären, woraufhin die Polizei das Geld sicherstellte. Obwohl die Verdächtigen mangels Haftgründen am darauffolgenden Tag entlassen wurden, bleiben sie Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Polizei prüft nun, ob es sich um einen versuchten gewerbsmäßigen Betrug handelt und ob die Frauen möglicherweise für weitere Betrugsfälle verantwortlich sind.

Sachschaden

Wennigsen: Großbrand in ehemaliger Polizeischule

10. November 2023/in Polizei

Hoher Sachschaden von rund 1.500.000 Euro entstanden

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 07.11.2023, ist ein Gebäude der ehemaligen Polizeischule im Wennigser Ortsteil Wennigser-Mark in Brand geraten. Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpfte das Feuer über mehrere Stunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover bemerkten Anwohner in den frühen Morgenstunden des 07.11.23 gegen 05:00 Uhr Flammenschein auf dem Gelände der ehemaligen Polizeischule in der Wennigser Mark und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen dieser und der Polizei stand die seit Jahren leer stehende Sporthalle der ehemaligen Polizeischule bereits in Vollbrand. Während der Löscharbeiten griffen die Flammen auf weitere Gebäudeteile über. Da es zwischenzeitlich Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung gab, wurde ein Wasserwerfer der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen zur Unterstützung der Löscharbeiten angefordert. Die Löscharbeiten wurden bis Mittwochmittag fortgesetzt. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Aufgrund statischer Probleme in der Brandruine konnte die Polizei diese bislang nicht betreten. Der Sachschaden wird von der Polizei auf circa 1.500.000 Euro geschätzt. Es wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung gegen unbekannt aufgenommen. Zeugen, die Hinweise auf einen oder mehrere Täter geben können und/ oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hannover-Vahrenwald: Beziehungsstreit endet tödlich – BGPress 1073262

Hannover-Vahrenwald: Beziehungsstreit endet tödlich

8. November 2023/in Polizei

21-Jährige durch Messerstiche tödlich verletzt

HANNOVER (ots). Eine 21 Jahre alte Hannoveranerin ist am Dienstag, 07.11.2023, im Stadtteil Vahrenwald durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags gegen einen gleichaltrigen Mann aus Pattensen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover waren die beiden 21-Jährigen gegen 18:10 Uhr in der Wohnung der Frau in der Halkettstraße in Beziehungsstreit geraten. Dabei soll der Mann mehrfach mit einem Messer auf die Frau eingestochen haben. Dieser gelang es, auf die Straße zu flüchten, wo sie zusammenbrach. Mehrere Passanten leisteten ihr Erste Hilfe, bis ein Notarzt eintraf und die medizinische Versorgung übernahm. Trotz aller Bemühungen erlag die 21-Jährige ihren Verletzungen.

Die eingesetzten Polizeikräfte entdeckten in der Wohnung den ebenfalls durch die Messerstiche schwer verletzten Pattenser, nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Noch in der Nacht wurde der 21-Jährige notoperiert. Sein Zustand ist stabil. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von der Polizei gefunden und sichergestellt.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines Totschlags eingeleitet.

Verkehrsunfalldienst

Vier Verletzte nach Kollision von Wohnmobil und Pkw

6. November 2023/in Polizei

Autobahn A2 für mehrere Stunden voll gesperrt

HANNOVER (ots). Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Wohnmobil und einem Pkw auf der Autobahn 2 (A2) in Höhe Apelern, ist am Sonntag, 05.11.2023, eine Person schwer verletzt worden. Drei weitere Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr ein 62-jähriger BMW-Fahrer am späten Sonntagnachmittag, 05.11.2023, gegen 16:55 Uhr die A2 in Fahrtrichtung Dortmund. In Höhe der Gemarkung Apelern kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Von dort aus wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kollidierte mit einem in gleicher Richtung fahrenden Wohnmobil der Marke FCA Italy. Dieses geriet ins Schlingern und kollidierte wieder mit dem Pkw. Durch den erneuten Aufprall wurde eine 43-jährige Insassin aus dem Wohnmobil geschleudert und dabei schwer verletzt. Der Fahrer des BMW und die beiden anderen Insassen des Campers, der 68-jährige Fahrer und seine 66-jährige Beifahrerin, wurden bei dem Unfall ebenfalls leicht verletzt. Alle Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die A2 war auf Höhe der Unfallstelle für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover beziffert den entstandenen Gesamtschaden auf circa 165.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls.

Demo Symbolbild Polizeikette

Polizei zieht Bilanz zur Fußballpartie Hannover 96 und Eintracht Braunschweig

5. November 2023/in Polizei

Mehrere Verletzte, Sachbeschädigungen sowie verbotener Einsatz von Pyrotechnik

HANNOVER (ots). Nach dem Aufeinandertreffen der beiden Fußball-Zweitligisten Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Sonntag, 05.11.2023, hat die Polizei Hannover eine durchwachsene Bilanz gezogen. Zwar kam es im Rahmen der in den Nachmittagsstunden ausgetragenen Partie zu keinen Auseinandersetzungen rivalisierender Fangruppierungen.

Dennoch verzeichnete die Polizei mehrere verletzte Personen, Sachbeschädigungen sowie Gefährdungen Dritter durch das unerlaubte massive Abbrennen von Pyrotechnik durch beide Fanlager auf dem Weg zum und im Stadion.

Bereits am frühen Morgen versammelten sich Anhänger der hannoverschen Fanszene an verschiedenen Punkten in der Innenstadt. Gegen 11:15 Uhr setzte sich ein 96-Fanmarsch mit bis zu 3.500 Teilnehmenden in Richtung Stadion in Bewegung. Aufgrund der Aktion kam es auf der Strecke, die von der Karmarschstraße über die Culemannstraße zum Nordvorplatz des Stadions führte, zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen.

Während des Marschs brannten mehrere Teilnehmende in größeren Mengen Pyrotechnik ab. Teilweise wurden entsprechende Gegenstände auf die den Marsch begleitenden Einsatzkräfte der Polizei und Unbeteiligte geworfen. Mindestens ein Polizeibeamter wurde durch die Knallgeräusche verletzt.

Die Anreise der Eintracht-Fans zum Stadion verlief störungsfrei: Per Entlastungszug und S-Bahn fuhren die Anhänger Braunschweigs in Begleitung der Bundespolizei zum Bahnhof Fischerhof im hannoverschen Stadtteil Linden. Dort formierte sich ein Fanmarsch mit in der Spitze rund 3.000 Teilnehmenden.

Während der Partie kam es zu mehreren Spielunterbrechungen, als Pyrotechnik aus den Blöcken teilweise bis auf das Spielfeld geworfen wurde. Zudem registrierte die Polizei diverse Sachbeschädigungen. So rissen Personen im Gästebereich mehrere Sitzreihen aus der Verankerung und beschädigt Absperrungen. Einsatzkräfte wurden mehrfach mit metallischen Gegenständen beworfen. Zum Bewurf mit einer Metallstange konnte ein Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden. Zudem wurde im Heimbereich des Stadions während des Spiels ein Kiosk von mehreren Personen angegangen.

Als die Polizei im Heimbereich vier Personen kontrollieren und deren Identität feststellen wollte, nachdem diese zwei Unbeteiligten bedroht hatten, solidarisierten sich Unterstützer mit den vier Betroffenen. Es kam zu einer Rangelei, bei der ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde. Auch zwei Ordner trugen Verletzungen davon.

Nach Spielende traten die Anhänger beider Vereine gegen 15:30 Uhr die Heimreise an. Diese verlief weitgehend friedlich.

„Das Spiel Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig ist für Fußballfans in der Region der Höhepunkt eines jeden Jahres“, sagte Polizeivizepräsident Thorsten Massinger, der den Derbyeinsatz leitete. „Umso mehr enttäuscht mich das Verhalten der Risikopersonen am heutigen Tag“, betonte der Polizeiführer. „Wo Gewaltbereite eine Sportveranstaltung für Krawall missbrauchen, greifen unsere Einsatzkräfte konsequent durch. Wir tun alles Mögliche dafür, Straftaten aufzudecken und Ermittlungsverfahren so effektiv wie möglich zu führen“, erklärte Massinger. Es werde eine Ermittlungsgruppe in der Polizeiinspektion Hannover eingerichtet, um den Geschehnissen nachzugehen, kündigte er an.

Eine positive Bilanz zog derweil die für die An- und Abreise der Fußballfans zuständige Bundespolizei: Zum bevorstehenden Niedersachsenderby reisten 1.500 Fans aus Braunschweig mit einem Sonderzug nach Hannover. Sowohl im Hauptbahnhof Braunschweig als auch im Sonderzug war es friedlich. Der Sonderzug wurde durch einen Hubschrauber der Bundespolizei begleitet, um Einwirkungen von außen auf den Zug feststellen zu können. In den Hauptbahnhöfen Braunschweig und Hannover sowie am Bahnhof Fischerhof in Hannover war die Bundespolizei mit starken Kräften präsent.

Die Bundespolizei begleitete den Sonderzug sowie die Regionalbahnen zwischen Hannover und Braunschweig. Auch bei der Rückreise war die Bundespolizeidirektion Hannover mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften am Hauptbahnhof Braunschweig im Einsatz. Auch die Rückfahrt verlief friedlich.

Der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Andreas Meier, zeigt sich zufrieden mit dem problemlosen An- und Abreiseverhalten der Gästefans. „Die zahlreichen Einsatzkräfte haben den Einsatz rund um das Derby und dem zeitgleichen Bundesligaspiel in Wolfsburg gemeinsam mit der Landespolizei sehr gut bewältigt. Aufgrund der hohen Einsatzbelastung, auch bezüglich der Parallellage auf dem Hamburger Flughafen, bedanke ich mich bei allen Einsatzkräften für das gezeigte Engagement“.

Symbolbild Kriminalpolizei

Ungelöster Mordfall bei „Aktenzeichen XY…ungelöst“

3. November 2023/in Polizei

Ermittler der Kriminalpolizei Hannover hoffen auf Hinweise zu Tat aus dem Jahr 1986

HANNOVER (ots). Von einer Ausstrahlung in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ erhoffen sich Ermittler der Kriminalpolizei Hannover neue Hinweise zu einem bislang ungeklärten Mordfall. Im Rahmen der Tat attackierte ein bis heute unbekannter Täter am 05.10.1986 den damals 30-jährigen Martin Otto Helberg mit einem Messer. Der 30-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen, denen er erlag.

Nach bisherigen Erkenntnissen besuchte der 30 Jahre alte Künstler am Vorabend seines Todes eine private häusliche Party seines Professors der Fachhochschule Hannover in einem Haus in der Straße Hägeblech im Stadtteil Herrenhausen. Am frühen Morgen verließ Helberg die Party und fuhr zu seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Kochstraße in Linden. Für den Rückweg ist es am wahrscheinlichsten, dass Helberg mit der Stadtbahn von der Haltstelle „Schaumburgstraße“ zur Haltestelle „Universität“ oder „Königsworther Platz“ gefahren und von dort ca. 15 bis 20 Minuten zu Fuß nach Hause gegangen und gegen ca. 04:00 Uhr an seiner Wohnanschrift eingetroffen ist.

Aufgrund der geführten Ermittlungen und einer durchgeführten Tatrekonstruktion ist es am wahrscheinlichsten, dass das stark alkoholisierte Opfer im unmittelbaren Nahbereich seines Wohnhauses oder auf dem Innenhof des Wohnhauses zufällig auf den Täter getroffen und es zwischen beiden aus unbekannten Gründen zu einem Streit gekommen ist. Der Täter griff den Künstler schließlich mit einem Messer an. Infolge mehrerer tödlicher Stichverletzungen brach der 30-Jährige im Treppenhaus zusammen, wo er schließlich gut eine Stunde später von einem anderen Hausbewohner entdeckt wurde.

Trotz intensiver Ermittlungen in den Jahren 1986 und 1987 ergab sich kein dringender Tatverdacht gegen eine Person und die Ermittlungen wurden zunächst eingestellt. Im August 2017 wurden die Ermittlungen zum Mordfall Helberg wieder aufgenommen. Im Rahmen dessen wird der Fall am Mittwoch, 08.11.2023, 20:15 Uhr in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ ausführlich vorgestellt, um neue Zeugenhinweise zu dem Mordfall zu erhalten. Hinweise können auch an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 weitergegeben werden.

Festnahme durch die Polizei

Polizei ermittelt Tatverdächtigen für Raubserie

2. November 2023/in Polizei

Haftrichter schickt 45-Jährigen in Untersuchungshaft

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am 30.10.2023 einen Tatverdächtigen zu einer Raubserie festgenommen. Der 45-Jährige soll im Zeitraum vom 20.06.2023 bis zum 08.10.2023 in mindestens fünf Fällen ältere Menschen mit Gewalt beraubt haben. Dabei hatte es der mutmaßliche Täter insbesondere auf deren Halsketten abgesehen. Derzeit prüft die Polizei einen Zusammenhang mit acht weiteren, ähnlich gelagerten Fällen. Der 45-Jährige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Hannover kam es im Zeitraum vom 20.06.2023 bis zum 08.10.2023 zu mindestens 13 Raubdelikten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover. In allen Fällen stellten die Ermittler eine Gemeinsamkeit fest: Alle Taten wurden begangen, nachdem ältere Menschen die Treppenhäuser ihrer Wohnanschriften, bei denen es sich um Mehrfamilienhäuser handelte, betreten hatten. Unmittelbar vor dem Betreten der Wohnungen oder noch während des Öffnens der Wohnungstüren rissen die Täter ihnen die Halsketten gewaltsam vom Körper. Bei einem Raubüberfall im Oktober setzte der Täter sogar Reizstoff ein. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei im vierstelligen Bereich.

Die umfangreichen Ermittlungen und Spurenauswertung führten die Polizei schließlich zu einem 45-jährigen Mann, der bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten war. Er soll ältere Menschen in den hannoverschen Stadtteilen Südstadt, List, Herrenhausen und Oberricklingen beobachtet haben und ihnen gezielt nach Hause gefolgt sein, um dort seine Taten zu begehen. Das Amtsgericht Hannover erließ am 25.10.2023 aufgrund der Beweislage einen Untersuchungshaftbefehl wegen Raubes beziehungsweise schweren Raubes in fünf Fällen. Die Ermittlungen zu den weiteren Taten dauern an.

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Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Ereignis: STURMBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 3 – Unwetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 11:00–25.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Gefahr durch: einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände. Handlungsempfehlungen: frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 25.10.2026 17:30 Uhr
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Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
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Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 00:00–25.10.2026 18:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
Stand: 25.10.2026 17:30 Uhr
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Warnung – gültig ab 18:00 Uhr

Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

Ereignis: WINDBÖEN
Warnstufe: DWD Stufe 2 – markante Wetterwarnung
Betroffenes Gebiet: Region Hannover
Zeitraum: 25.10.2026 18:00–26.10.2026 00:00 Uhr
Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 65 km/h (18 m/s, 35 kn, Bft 8) gerechnet werden.
Betroffene Gebiete im Detail:
Handlungsempfehlung:
Hinweis auf: umherfliegende leichte Gegenstände. Handlungsempfehlungen: lose Gegenstände sichern; z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen
Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
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