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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Sattelzug A2

Sattelzug durchbricht die Leitplanke und kippt um

11. September 2023/in Polizei

Unfall auf der A2 fordert einen Leichtverletzten

HANNOVER (ots). Am Montag, 11.09.2023, ist ein Sattelzug auf der BAB 2, Anschlussstelle Herrenhausen ins Schleudern gekommen und umgekippt. Der 42-jährige Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Beim Unfall wurde er leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall gegen 10:30 Uhr. Der 42-jährige Sattelzug-Fahrer fuhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin. An der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen übersah dieser aus bislang unbekannten Gründen das Stauende und musste eine Gefahrenbremsung einleiten. Durch die Bremsung schaukelte sich der geladene Klärschlamm auf und der Auflieger kam ins Schleudern. Der Sattelzug durchbrach die Schutzplanke und kam auf dem Dach zum Liegen. Der 42-jährige Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht und konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der hinzugerufene Rettungsdienst versorgte ihn medizinisch. Andere Verkehrsteilnehmer wurden durch den Unfall nicht verletzt.

Der Sattelzug verlor durch den Unfall die Ladung und weiterhin lief Kraftstoff aus dem Fahrzeug heraus. Die Reinigungsmaßnahmen dauern noch an. Für alle Verkehrsteilnehmenden im Bereich der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen entstehen erhebliche Behinderungen, die vermutlich bis in die Abendstunden andauern werden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

19-Jähriger rammt Funkstreifenwagen

11. September 2023/in Polizei

Fahrer liefert sich mit der Polizei eine Verfolgungsfahrt von Südstadt-Bult bis nach Misburg

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 10.09.2023, ist ein 19-Jähriger mit seinem Auto bei einer Verkehrskontrolle in die Beifahrertür eines Funkstreifenwagens gefahren und anschließend geflüchtet. Kurzfristig war der 19-Jährige als Geisterfahrer auf der Bundesstraße (B) 65 unterwegs. Infolge von Fahndungsmaßnahmen konnte der Fahrer vorläufig festgenommen werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Südstadt fiel den Einsatzkräften gegen 03:00 Uhr ein Fiat Punto auf der Hans-Böckler-Allee in Fahrtrichtung Messeschnellweg (MSW), kurz vor der Pferdeturmkreuzung auf. Der Fiat Punto Fahrer folgte zunächst den Einsatzkräften zu einem Kontrollort.

Als der Polizist auf der Beifahrerseite aussteigen wollte, fuhr der 19-Jährige mit dem Auto in die Beifahrertür des Funkstreifenwagens und flüchtete weiter auf den MSW in Richtung Süden. Der Polizist blieb unverletzt. Unverzüglich nahm die Einsatzbesatzung mit dem totz der Kollision noch fahrbereiten Streifenwagen die Verfolgung auf und forderte über Funk weitere Funkstreifenwagen an, zudem wurde der Polizeihubschrauber für die Fahndung mit eingesetzt.

Der 19-Jährige raste vom MSW auf die B 65 in Richtung Lehrte davon. An der Anschlussstelle Anderten drehte der 19-Jährige jedoch das Auto und war nunmehr als Geisterfahrer auf der B 65 unterwegs. Er flüchtete mit dem Auto weiter auf die Anderter Straße in ein Industriegebiet, ließ dort das Auto stehen und rannte davon. Der Polizeihubschrauber konnte durch die Wärmebildkamera eine Person in der Gollstraße im Unterholz entdecken. Einsatzkräfte fanden den 19-Jährigen letztendlich und nahmen ihn fest. Bei dem Fahrer wurde in der Dienststelle eine Blutprobe entnommen, um festzustellen, ob er unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen gefahren ist. Das Ergebnis steht noch aus. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige von der Dienststelle entlassen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Tatverdächtiger zu Raub auf Juwelier festgenommen – BGPress 1058223

Tatverdächtiger zu Raub auf Juwelier festgenommen

7. September 2023/in Polizei

Polizei verzeichnet erste Ermittlungserfolge zu Raub in hannoverscher Innenstadt

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat am Donnerstag, 07.09.2023, einen Tatverdächtigen zu einem im Juli 2023 verübten bewaffneten Raub auf ein Juweliergeschäft in der hannoverschen Innenstadt festgenommen. Der inzwischen 19-Jährige kam in Untersuchungshaft. Zudem fanden an mehreren Örtlichkeiten im Stadtgebiet Hannovers Durchsuchungen statt, um Beweismittel zu beschlagnahmen. Ein gleichaltriger Komplize ist noch auf der Flucht.

Nach intensiven Ermittlungen und der Auswertung zahlreicher Spuren erhärtete sich gegen einen 19 Jahre alten Mann aus Hannover der Verdacht, am 11.07.2023 einen bewaffneten Raub auf ein Juweliergeschäft an der Georgstraße verübt zu haben. Gemeinsam mit einem Komplizen war der Mann am helllichten Tag in das Geschäft gestürmt. Zum Zeitpunkt der Tat hielten sich in dem Geschäft nicht nur ein Mitarbeiter, sondern auch mehrere Kunden auf. Während der Komplize auf einen 39 Jahre alten Mitarbeiter schoss und diesem lebensgefährliche Verletzungen zufügte, soll der 19-Jährige mehrere Vitrinen zerstört und diversen Schmuck an sich genommen haben. Anschließend flüchteten die beiden Männer auf Damenfahrrädern.

Wir berichteten unter folgendem Link: https://bg-press.de/bewaffnetem-raubueberfall-auf-juwelier-schwer-verletzt/

Im Rahmen eines gezielten Einsatzes ließ sich der 19-Jährige am frühen Donnerstagnachmittag widerstandslos in Hannover festnehmen. Er soll am morgigen Tage, 08.09.2023, einem Haftrichter vorgeführt werden. Sein Komplize ist noch auf der Flucht.

Zeitgleich zu der Festnahme vollstreckte die Polizei an fünf Orten im Stadtgebiet Hannovers Durchsuchungsbeschlüsse. Mehrere Beweismittel wurden beschlagnahmt.

Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags im Zusammenhang mit schwerem Raub dauern an.

Stop Polizei

Erneute Proaktive Kontrollaktion Autoposer

5. September 2023/in Polizei

LKA Niedersachsen koordiniert gemeinsame Kontrollaktion der niedersächsischen Polizeidirektionen

HANNOVER (ots). Mit einem abschließenden gemeinsamen Kontrollwochenende endete am 03.09.2023 die dritte vom Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen koordinierte Proaktive Kontrollaktion Autoposer (PROKA). An der Kontrollaktionen waren die sechs niedersächsischen Polizeidirektionen Hannover, Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück beteiligt.

Die Kontrollen richteten sich gegen Akteure aus dem kriminellen Milieu oder kriminellen Clanstrukturen, die sich nach Feststellungen der Polizei häufig in der „Autoposer-Szene“ bewegen. Diese nutzen mit hochmotorisierten Fahrzeugen den Straßenverkehr als ihre Bühne. Es ist festzustellen, dass die Verkehrssicherheit unter dem Verhalten von Verkehrsteilnehmenden, die sich grob verkehrswidrig vorsätzlich über alle Regeln hinwegsetzen, leidet. Zur ganzheitlichen und umfassenden Bekämpfung der Milieu- und Clankriminalität wurden daher die schon 2021 und 2022 durchgeführten Kontrollmaßnahmen fortgesetzt.

Rund 900 Einsatzkräfte kontrollierten in den Zuständigkeitsbereichen der sechs niedersächsischen Polizeidirektionen an den Einsatztagen landesweit über 1700 Fahrzeuge und ihre Insassen. Insgesamt wurden 727 Straf- und Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet. Hierzu zählen beispielsweise mehrere Straftaten aufgrund der Durchführung oder Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, das grob verkehrswidrige und rücksichtslose Führen eines Kraftfahrzeuges bei nicht angepasster Geschwindigkeit oder das Führen unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie der Verdacht des Verstoßes nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.

Die Bekämpfung krimineller Clanstrukturen ist für die niedersächsische Polizei und Justiz Bestandteil einer landesweiten Schwerpunktsetzung. Der Phänomenbereich beinhaltet dabei alle Arten von Rechtsverstößen und Kriminalität, deren nachhaltige Bekämpfung und erfolgreiche Bewältigung von Einsatzlagen sich nur mit einem ganzheitlichen Ansatz und einem konsequenten, niederschwelligen Vorgehen erreichen lässt.

LKA-Präsident, Friedo de Vries, sagt zu den Kontrollen: „In der Szene tummeln sich Autoposer, die ihr Fahrzeug im Straßenverkehr rücksichtslos und mit riskanten Fahrmanövern bewegen und dabei Gefahren für Unbeteiligte in Kauf nehmen – häufig aus Imponiergehabe und verkappter Zurschaustellung vermeintlicher Macht bzw. Unantastbarkeit. Dem werden wir auch in der Zukunft entschieden entgegentreten.“

Verkehrsunfalldienst

Motorradfahrer auf der Kreisstraße 125 nahe Schwüblingsen verunglückt

5. September 2023/in Polizei

Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

HANNOVER (ots). Ein 38 Jahre alter Motorradfahrer ist am Montag, 04.09.2023, auf der Kreisstraße 125 tödlich verunglückt. Ein Verkehrsteilnehmer setzte am frühen Abend einen Notruf ab, weil er den gestürzten Motorradfahrer auf der Strecke zwischen Schwüblingsen und Sievershausen bemerkte. Trotz eines Großaufgebots von Rettungskräften, erlag der Mann noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr der 38-Jährige gegen 18:15 Uhr die Kreisstraße 125 aus Richtung Sievershausen kommend. In Höhe einer Brücke über eine Eisenbahnstrecke kam der 38-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache mit seiner Suzuki nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Schutzplanke und kam zu Fall. Bei dem Sturz zog sich der Mann schwerste Verletzungen zu.

Zahlreiche Rettungskräfte eilten an den Unfallort, darunter auch ein Rettungshubschrauber. Trotz umgehend eingeleiteter Wiederbelebungsversuche verstarb der Mann jedoch noch vor Ort.

Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Kreisstraße zeitweise gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet um Hinweise.

Zeugen, die Hinweise zu dem Motorradfahrer beziehungsweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Zoll

Zoll nimmt Wach- und Sicherheitsgewerbe ins Visier

4. September 2023/in Polizei

Hauptzollamt Hannover beteiligt sich an bundesweiter Schwerpunktprüfung

HANNOVER (ots). Am 01. und 02. September beteiligten sich über 60 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hannover an den Standorten Hannover und Lüneburg an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten befragten über 150 Arbeitnehmende zu ihrem Beschäftigungsverhältnis.

„Meine Kolleginnen und Kollegen überprüften am vergangenen Wochenende insbesondere, ob den befragten Arbeitnehmenden der Mindestlohn gezahlt wird und ob Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Pflichten vorliegen“ so Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover. Darüber hinaus lag das Augenmerk der Zöllnerinnen und Zöllner auch auf dem unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen, der illegalen Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern sowie auf der Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten.

Bereits während der Prüfungen ergaben sich für die Beschäftigten des Hauptzollamts Hannover erste Verdachtsmomente beispielsweise aufgrund möglicher Mindestlohnverstöße, des Leistungsmissbrauchs oder auch der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen. In insgesamt 35 Fällen besteht nun weiterer Prüfungsbedarf.

An die durchgeführten Prüfungen schließen sich daher nun umfangreiche Nachermittlungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmenden mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere Geschäftsunterlagen geprüft werden. Hierbei steht der Zoll in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.

„Für ein Fazit der Prüfungen ist es daher zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh“, so Bacher weiter.

Versuchter Totschlag Stöcken Tatort

Versuchter Totschlag in Stöcken

4. September 2023/in Polizei

27-Jähriger in Hannover-Stöcken von zwei Männern mit einem Messer angegriffen und verletzt – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Zwei Männer haben am Montag, 04.09.2023, in Hannover-Stöcken einen 27-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Täter ergriffen die Flucht. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Tat und bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei hielt sich der 27-Jährige am Montagmittag gegen 12:15 Uhr an der Ithstraße auf, als er plötzlich von zwei Männern auf offener Straße attackiert wurde. Der 27-Jährige wurde festgehalten und durch ein Messer verletzt. Der Mann konnte sich losreißen und die Flucht ergreifen.

Die kurz nach der Tat eingetroffenen Polizeibeamten kümmerten sich um den Verletzten, bis der Rettungsdienst hinzukam und die medizinische Versorgung übernahm. Unter Begleitung eines Notarztes kam der verletzte 27-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern, die offenbar mit einem Fahrzeug in Richtung der Freudenthalstraße davonfuhren, verlief zunächst ohne Erfolg. Die Ermittlungen zu den Tätern sowie den Hintergründen des Angriffs dauern an.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Nachtrag vom 06.09.2023 (ots):

Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach einem Messerangriff auf einen 27-jährigen Mann im hannoverschen Stadtteil Stöcken
konnte die Polizei am Dienstagabend, 05.09.2023, zwei mutmaßliche Täter in Mainz festnehmen. Die Männer sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover attackierten am Montagmittag, 04.09.2023, zwei Männer einen 27-Jährigen mit einem Messer in der Ithstraße. Im Anschluss ergriffen die Täter unerkannt die Flucht. Der 27-Jährige erlitt durch die Tat schwere Verletzungen im Oberkörper.

Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnten am Dienstagabend zwei mutmaßliche Täter im Alter von 27 und 68 Jahren im Stadtgebiet in Mainz festgenommen werden. Nach Vorführung bei einem Ermittlungsrichter am Mittwoch, 06.09.2023, kamen die beiden Männer in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und sind Gegenstand der Ermittlungen.

LED-Leuchten

Smarte LED-Leuchten sorgen für mehr Sicherheit

1. September 2023/in Polizei

Andreas-Hermes-Platz bekommt moderne Stadtleuchten

HANNOVER (ots). Die Sicherheit am Andreas-Hermes-Platz soll durch die Installation moderner Stadtleuchten mit smarter Alarmschaltung ab sofort erhöht werden. Der Energiedienstleister enercity unterstützt damit das Sicherheitskonzept im Rahmen der Umgestaltung „Bahnhofsnaher Plätze“ in der Landeshauptstadt Hannover. Die LED-Leuchten werden im Umfeld der Figurengruppe „Die Frauen von Messina“ des Leipziger Bildhauers Rolf Szymanski installiert.

„Ob privat unterwegs oder beruflich auf Streife – öffentliche Sicherheit schafft Aufwertung für jeden Platz in der Stadt und verbessert die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger“, sagt enercity-CEO Dr. Susanna Zapreva. Die baulichen Maßnahmen an den öffentlichen Plätzen hinter dem Hauptbahnhof Hannover sind Teil der Innenstadtentwicklung, in deren Rahmen der Raschplatz, der Weißekreuzplatz sowie der Andreas-Hermes-Platz schrittweise umgestaltet werden.

„Mit der neuen Ausleuchtung erwarten wir nicht nur eine objektiv bessere Situation, sondern auch eine Erhöhung der subjektiven Sicherheit im Bereich des Platzes der Damen von Messina“, unterstreicht auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Und wenn der öffentliche Raum gut beleuchtet und als sicherer und angenehmer wahrgenommen wird, wird er auch besser frequentiert. Damit kommen wir unserem Ziel, die bahnhofsnahen Plätze als Raum für alle aufzuwerten, wieder ein Stück näher.“

Von insgesamt 12 Leuchten, die an dem zukünftig neugestalteten Platz installiert werden sollen, werden zwei mit einer Funkfernsteuerung ausgestattet. Diese Technik erlaubt der Polizei eine Steuerung der Beleuchtung aus der Leit- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover. Das Lichtmanagement lässt sich somit aus der Ferne regeln. Im Bedarfsfall kann beispielsweise durch Aktivierung des ‚Power Modus‘ die maximale Helligkeit, die die Leuchten erzeugen können, ausgeschöpft werden. Das smarte Lichtmanagement ermöglicht den Ordnungskräften, im Einsatzfall die Nacht zum Tag werden zu lassen. Das schützt nicht nur die Beamten, sondern macht öffentliche Plätze wie den Andreas-Hermes-Platz auch unattraktiv für Kriminelle. „Die bessere Ausleuchtung trägt zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls, erfahrungsgemäß auch zur Erhöhung des Entdeckungsrisikos für Täter und damit zu deren Abschreckung bei“, sagt Andreas Pütsch, Leiter Einsatz in der Polizeiinspektion Hannover.

Die Standorte der Leuchten sind von der Landeshauptstadt Hannover (Fachbereich Tiefbau) in Zusammenarbeit mit enercity und der Polizei gemeinsam definiert worden. Bei Bedarf könnten noch weitere Leuchten in der Platzumgebung mit dieser Steuerung ausgestattet werden.

Nach 30 Minuten erfolgt schließlich eine automatische Rücksetzung in den Standardbetrieb. Dieser wird grundsätzlich mit Einbruch der Dämmerung automatisch aufgenommen. Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr regeln die Leuchten die Lichtstärke herunter, um Energie zu sparen und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Gegenüber konventioneller Stadtbeleuchtung am Andreas-Hermes-Platz sparen die neuen Leuchten bis zu 80 Prozent Energie ein. Darüber hinaus dient die gesteuerte reduzierte Lichtintensität dem Insektenschutz, da die LED-Leuchten weniger nachtaktive Insekten anlocken. Denn für die Beleuchtung wird die warmweiße Lichtfarbe von 3000 Kelvin verwendet. Diese Lichtfarbe hat einen geringeren Blaulichtanteil – denn blaues Licht zieht Insekten an.

Die Gesamtintegration unterschiedlicher Bestandteile der smarten Leuchtenlösung hat enercity eigens durchgeführt. Auch der Aufbau und die Integration des Funknetzes hat das Unternehmen geleistet. Die Leuchten sind mit sogenannten LoRaWAN-Modulen ausgestattet. LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und beschreibt eine Form der Funktechnik, die mit geringem Energieaufwand die Übertragung sensorgestützter Daten ermöglicht. Die zu übertragenden Daten sind verschlüsselt und entsprechen Anforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Jede einzelne Lampe hat zudem ihren eigenen Zugangs-Schlüssel, der nur enercity bekannt ist.

Als Betreiber der Stadtbeleuchtung in der Landeshauptstadt Hannover übernimmt enercity auch die Betriebsführung und Wartung der neuen Leuchten. Darüber hinaus plant der Energiedienstleister aktuell die Installation weiterer smarter Leuchten im Rahmen unterschiedlicher Projekte im Stadtgebiet.

Festnahme durch die Polizei

Tatverdächtiger nach versuchtem Totschlag in Hannover-Wettbergen festgenommen

31. August 2023/in Polizei

29-jährige Garbsenerin ist inzwischen außer Lebensgefahr

HANNOVER (ots). Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach einem Messerangriff auf eine 29-jährige Frau am 22.08.2023 in einem Supermarkt im hannoverschen Stadtteil Wettbergen konnte die Polizei am 29.08.2023 einen Tatverdächtigen im südosteuropäischen Ausland festnehmen. Der Mann hatte sich nach der Tat nach Südosteuropa abgesetzt und sitzt inzwischen dort in Haft.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ging die 29-Jährige am Dienstag, 22.08.2023, gegen 16:00 Uhr ihrer Arbeit in einem Ladengeschäft in der Straße „An der Kirche“ in Hannover-Wettbergen nach, als der 26-Jährige dieses betrat. Er sprach die Frau an und attackierte sie kurz darauf mit einem Messer. Dabei stach er der 29-Jährigen mehrfach in den Oberkörper und fügte ihr lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschließend war der Mann in unbekannte Richtung geflüchtet.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens konnte nun aufgeklärt werden, dass es sich bei dem Angriff um eine Beziehungstat handelt, da der Tatverdächtige der ehemalige Lebensgefährte der 29-Jährigen ist. Die 29-jährige Garbsenerin ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Der 26-Jährige Pattenser wurde nach der Tat mit einem internationalen Haftbefehl gesucht und konnte am Dienstag, 29.08.2023, in Serbien verhaftet werden. Die Polizei ermittelt gegen den 26-Jährigen wegen versuchten Totschlags.

Trickdiebstahl

Polizei mahnt zur Vorsicht: Trickdiebstahl nach Geldabhebung

30. August 2023/in Polizei

Kriminelle machen in Hannover-Mitte Beute mit fünfstelligem Wert

HANNOVER (ots). In den vergangenen Wochen haben Trickdiebe im Bereich der hannoverschen Innenstadt vermehrt Personen beim Abheben von Geld in Bankschaltern beobachtet und anschließend verfolgt, teilweise in Gespräche verwickelt und dann bestohlen.

Die Polizei warnt vor der Masche der Kriminellen und gibt Tipps, mit welchem Verhalten sich Bürgerinnen und Bürger schützen können.

Bereits im Juli haben unbekannte Täter beobachtet, wie eine 58-jährige Frau eine hohe fünfstellige Geldsumme am Schalter einer Bankfiliale in der hannoverschen Innenstadt abgehoben hat. Im Anschluss wurde sie durch die unbekannten Personen verfolgt und das Geld aus ihrem Rucksack gestohlen. Die Zentrale Ermittlungsgruppe Tasche der Polizeiinspektion Hannover hat die Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Taschen- und Trickdiebstahls aufgenommen.

Die Polizei Hannover rät daher zu erhöhter Vorsicht beim Abholen von Geld in Bankfilialen. Die erhaltenen Geldsummen sollen möglichst vertraulich übergeben und die genauen Aufbewahrungsorte für Dritte nicht erkennbar gewählt werden.

Die Polizei rät:

  • Heben Sie, wenn möglich, keine großen Bargeldsummen auf einmal am Bankschalter ab
  • Versuchen Sie bei der Aushändigung und beim Verstauen des Geldes möglichst keine Blicke Dritter zuzulassen
  • Erfragen Sie beim Schalterpersonal Rückzugsmöglichkeiten in der Filiale, um das Geld ohne Blicke Dritter verstauen zu können
  • Wählen Sie zum Verstauen möglichst schwer erreichbare Orte, nutzen Sie daher lieber Innentaschen der Kleidung statt Handtaschen und Rucksäcke, die leicht gestohlen oder entrissen werden können
  • Teilen Sie bei einem größeren Geldbetrag die Summe auf und verstauen sie das Geld an verschiedenen Orten
  • Schauen Sie sich nach Personen um, die den Eindruck erwecken, dass sie Sie beobachten.
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