BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Einschränkungen beim Mitführen und Verwenden von Feuerwerkskörpern – Feuerwerk Verbot Neu

Einschränkungen beim Mitführen und Verwenden von Feuerwerkskörpern

27. Dezember 2023/in Polizei

Feuerwerk in Teilbereichen der Innenstadt Hannovers zum Jahreswechsel 2023/2024 verboten

HANNOVER (ots). Zum Jahreswechsel 2023/2024 wird das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Teilen der Innenstadt von Hannover erneut verboten. Das Verbot umfasst Feuerwerksprodukte der Kategorien F 2, F 3 und F 4 sowie sonstige pyrotechnische Gegenstände im Sinne des Sprengstoffgesetzes und gilt von Sonntag, dem 31. Dezember 2023, 20 Uhr, bis Montag 1. Januar 2024, um 3 Uhr.

Die Verbotszone erstreckt sich vom Opernplatz über Kröpcke, Karmarschstraße bis zum Platz der Weltausstellung, Georgstraße bis zum Steintor und umfasst ebenso die Bahnhofstraße, den Ernst August Platz und den Bereich des Raschplatzes. Die genaue Abgrenzung ist der Karte auf dem Flyer in der Anlage zu entnehmen. Vor Ort gibt es eine entsprechende Beschilderung.

Die Landeshauptstadt Hannover als Ordnungsbehörde sowie die Polizei Hannover waren 2018 übereinstimmend zu der Auffassung gelangt, dass es aufgrund der Erfahrungen in den zurückliegenden Silvesternächten erforderlich sei, ein solches Verbot zu erlassen. Immer wieder war es im Bereich der Innenstadt im Zusammenhang mit der Verwendung von Raketen und „Böllern“ zu gefährlichen und bedrohlichen Situationen gekommen, bei denen auch Personen verletzt wurden. Häufig wurde Feuerwerk auch bewusst auf Personen gerichtet.

Finanz-und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe von der Landeshauptstadt Hannover: „Die Einrichtung von Böllerverbotszonen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Deshalb untersagen wir das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk auch in diesem Jahr auf den Plätzen in der City. Mein besonderer Dank gilt dabei der Polizei, die auch in diesem Jahr das Verbot mit einem erheblichen Kräfteeinsatz überwachen und umsetzen wird. Zugleich appelliere ich an alle Menschen in der Stadt: Feiern sie gerne ausgelassen, aber mit Rücksichtnahme für ihre Mitmenschen und mit Respekt gegenüber Sicherheits- und Rettungskräften.“ Nach den positiven Erfahrungen wurde beschlossen, dieses Verbot erneut auszusprechen um ein möglichst friedliches und ungefährliches Feiern für alle Besucher*innen der Innenstadt zu gewährleisten. Die Landeshauptstadt Hannover hat dazu eine Ordnungsrechtliche Allgemeinverfügung erlassen, diese wurde heute (27. Dezember) in den örtlichen Tageszeitungen veröffentlicht.

Der Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, Thorsten Massinger: „Der Jahreswechsel steht vor der Tür und die Vorfreude auf die Silvesterfeierlichkeiten ist groß. Auch in diesem Jahr wird die Polizei Hannover die Silvesternacht mit Einsatzkräften begleiten. Um uns allen ein sicheres Fest zu ermöglichen, sind die Feuerwerksverbotszonen unbedingt zu beachten. Gerade beim Umgang mit Pyrotechnik sollte jeder auf seine eigene Gesundheit und die seiner Mitmenschen achten. Deshalb wird die Polizei gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover insbesondere in den Verbotszonen auf Verstöße achten und diese konsequent ahnden.“

Am Rand der Verbotszone werden Müllcontainer zur Entsorgung entsprechender Pyrotechnik aufgestellt, die Kontrollen und die Durchsetzung des Verbotes werden von der Polizei durchgeführt.

Die Stadt Hannover wird auch in den nächsten Jahren ein hohes Augenmerk auf ein sicheres Silvester legen und sich in Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag dafür einsetzen, Tier- und Naturschutz stärker in der Sprengstoffverordnung zu verankern. So müssten Tierparks, Tierheime sowie Natur- und Landschaftsschutzgebiete in den Katalog der Orte aufgenommen werden, in deren Nähe das Abbrennen von Pyrotechnik verboten ist. Generelle Regelungen zum Abbrennen von Feuerwerk Das Abbrennen von Kleinfeuerwerk ist nur am 31.Dezember 2023 und am 1.Januar 2024 erlaubt. Außerhalb dieser gesetzlich zugelassenen Zeit stellt das Abbrennen von Kleinfeuerwerk eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.

View Fullscreen
Zum PDF-Inhalt springen

 

Verkehrsunfalldienst

22-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall

22. Dezember 2023/in Polizei

Drei weitere Personen werden zum Teil lebensgefährlich verletzt

HANNOVER (ots). Bei einem Zusammenstoß von drei Pkw auf der Landstraße (L) 392 ist am Donnerstag, 21.12.2023, ein 22-Jähriger tödlich verletzt worden. Ein 56-jähriger Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 22-Jähriger gegen 18:50 Uhr mit seinem Audi die L 392 aus Richtung Landringhausen kommend in Richtung Bundesstraße 65. In entgegengesetzter Richtung fuhr eine 48-Jährige mit ihrem 10 Jahre alten Beifahrer in einem Citroen auf der L 392. Hinter dem Citroen fuhr ein VW ebenfalls in Richtung Landringhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Audi-Fahrer in Höhe des Esseler Hofs nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich mit einem entgegenkommenden Citroen. Dieser geriet ins Schleudern und kam in einem Graben zum Stehen. Der Audi des 22-Jährigen wurde daraufhin frontal gegen den hinter dem Citroen fahrenden VW geschleudert. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 22-Jährige tödliche Verletzungen und verstarb nach einer Reanimation durch Rettungskräfte und einen Notarzt noch an der Unfallstelle. Der 56-jährige VW-Fahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die 48-jährige Fahrerin des Citroens und ihr 10-jährige Beifahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden vor Ort ambulant behandelt.

Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf rund 59.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die L 392 für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Laut Angaben eines Zeugen befanden sich am Unfallort mehrere Ersthelfer, die sich um die Verletzten gekümmert haben, sich aber vor Eintreffen der Polizei entfernt haben. Diese werden gebeten, sich unter der unten angegebenen Telefonnummer zu melden.

Weitere Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden ebenfalls gebeten, den Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu kontaktieren.

Verkehrsunfalldienst

10-jähriges Mädchen nach Unfall schwer verletzt

21. Dezember 2023/in Polizei

Wer kann der Polizei Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 21.12.2023, ist eine 10-jährige Schülerin bei einem Unfall mit einem Bus in der Schackstraße im hannoverschen Stadtteil Zoo schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen, die zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover fuhr die 10-Jährige gegen 07:45 Uhr mit dem Bus in die Schackstraße in Richtung Theodor-Heuss-Platz. An der dortigen Haltestelle Gneisenaustraße stieg das Mädchen aus dem Bus. Beim Aussteigen verfing sich die Schlaufe ihrer auf dem Rücken getragenen Sporttasche in der Bustür. Der 57-jährige Busfahrer setzte seine Fahrt fort und schleifte die 10-Jährige mehrere Meter hinter sich her. Das Mädchen verletzte sich bei dem Unfall schwer und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls, insbesondere werden die Zeugen gesucht, die mit ihrem Auto hinter dem Bus standen. Diese versuchten, den Busfahrer durch Hupen auf das Mädchen aufmerksam zu machen.

Infolge des Verkehrsunfalls hat die Polizei Ermittlungen gegen den 57-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 in Verbindung zu setzen.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Spritztour endet für 13-Jährigen mit Verkehrsunfall

11. Dezember 2023/in Polizei

Richter erlässt Untersuchungshaftbefehl gegen 16-jährigen Komplizen

HANNOVER (ots). Ein 13- und ein 16-Jähriger sind am Freitag, 08.12.2023, in den frühen Morgenstunden in einen Autohandel im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte eingebrochen und haben mehrere Fahrzeuge entwendet. Kurze Zeit später endete die Spritztour mit dem gestohlenen Wagen für einen der Tatverdächtigen mit einem Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hannover brachen zwei 13 und 16 Jahre alte Hannoveraner in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in einen Autohandel im Bauweg in Hannover-Linden ein. Nachdem sie einen Container aufgebrochen und mehrere darin aufbewahrte Autoschlüssel entwendet hatten, stahlen sie auf unbekannte Weise zwei Audis und einen Volvo vom Hof des Autohauses. Kurze Zeit später, gegen 02:30 Uhr, verursachte ein 13-Jähriger in der Kohlenfelder Straße in Wunstorf einen Verkehrsunfall. Dabei fuhr dieser mit einem Audi in mehrere geparkte Autos. Die Einsatzkräfte am Unfallort stellten schnell fest, dass es sich bei dem verunfallten Audi um den kurz zuvor in Hannover-Linden gestohlenen Wagen handelte. Der 13-jährige Hannoveraner wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zwei der gestohlenen Fahrzeuge konnten durch die Polizei aufgefunden werden. Von dem dritten Wagen fehlt bislang jede Spur.

Die entstandene Schadenshöhe wird derzeit ermittelt. Durch die Ermittlungsarbeit der Polizei konnte die Identität des Komplizen festgestellt werden. Es handelt sich um einen 16 Jahre alten Hannoveraner, welcher bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten ist. Nachdem durch die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 16-Jährigen beantragt hatte, durchsuchten Einsatzkräfte diese am Freitagmorgen. Dabei wurde der 16-Jährige vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter erließ am 08.12.2023 einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn. Der 13-Jährige wurde nach einer Behandlung im Krankenhaus in die Obhut seines Vormundes übergeben.

Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Diebstahls von Kraftfahrzeugen.

Verkehrsunfalldienst

LKW-Brand auf A 2

11. Dezember 2023/in Polizei

Autobahn 2 bei Bad Nenndorf nach Lkw-Brand mehrere Stunden gesperrt

HANNOVER (ots). Der Brand eines Sattelzugs hat seit Samstagabend, 09.12.2023, eine stundenlange Sperrung der Autobahn 2 (A 2) bei Bad Nenndorf zur Folge gehabt. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte der Lkw-Fahrer Rauch bemerkt und das Gespann gestoppt. Wenig später stand die Zugmaschine in Flammen, die zudem auf den Auflieger übergriffen. Erst am Sonntagmorgen konnte der Verkehr wieder normal fließen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover meldete ein anderer Verkehrsteilnehmer am Samstagabend gegen 19:45 Uhr einen Lkw, der auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund stehen und dessen Führerhaus brennen soll. Kurz zuvor hatte der 24 Jahre alte Fahrer des MAN eine Rauchentwicklung bemerkt, das Fahrzeug auf den Standstreifen gelenkt und umgehend verlassen. Der Mann blieb unverletzt.

Innerhalb kürzester Zeit stand die Zugmaschine in Brand. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auch auf den mit Dämmplatten beladenen Auflieger über.

Aufgrund des Feuerwehreinsatzes musste die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund in dem Bereich gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bad Nenndorf abgeleitet. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an. Zudem sorgten aufwändige Reinigungsarbeiten der Fahrbahn dafür, dass die Autobahn erst am Sonntagmorgen, 10.12.2023, gegen 09:00 Uhr wieder freigegeben wurde.

Die genaue Brandursache ist unklar, die Ermittlungen hierzu dauern an. Auch konnte bislang der durch den Brand entstandene Sachschaden noch nicht beziffert werden.

Polizeikommissariat Laatzen

Polizeikommissariat Laatzen erhält neue Räume

11. Dezember 2023/in Polizei

1.500 Quadratmetern modern ausgestattete Büros sowie helle und freundliche Aufenthaltsräume

LAATZEN (ots). Nur wenige Meter vom alten Dienstgebäude entfernt hat das Polizeikommissariat (PK) Laatzen neue Räumlichkeiten bezogen. In einem Bürokomplex in der Marktstraße 6a stehen den rund 60 Polizei-Angehörigen nun auf rund 1.500 Quadratmetern modern ausgestattete Büros sowie helle und freundliche Aufenthaltsräume zur Verfügung. In einer Feierstunde am Montag, 11.12.2023, wurde das neue Domizil der Laatzener Polizei im Kreis ehemaliger, aber auch aktiver Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste aus Politik und Verwaltung eingeweiht.

„Auch wenn ich es mir als Ministerin anders wünschen würde, haben wir angesichts von 516 Polizeidienststellen und -stationen und mehr als 1.200 Polizeiliegenschaften zwischen Emden und Helmstedt nicht überall die gleiche moderne Ausstattung“, räumte Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, bei der Einweihung ein. Aber solche Termine wie in Laatzen seien dagegen echte Meilensteine: „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Unterbringung der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie Beschäftigte in Niedersachsen stetig verbessert wird. Wir bauen also diesen „Investitionsstau“ nach und nach ab.“

Bereits seit Anfang 1976 war die Polizei in Laatzen (damals Revier 7 Hannover) im neuen Rathaus am Leine-Einkaufszentrum untergebracht. Die Wache und der Einsatz- und Streifendienst befanden sich im Erdgeschoss direkt an der Markstraße, der Kriminal- und Ermittlungsdienst sowie die Leitung residierten im 11. Obergeschoss des Rathauses. Mit der notwendigen Kündigung des Mietverhältnisses zum Ende des Jahres 2023 durch die Stadt Laatzen aufgrund des geplanten Abrisses des Rathauses und der Suche nach einem modernen und zentral gelegenen Domizil sollte für die gesamte Belegschaft des Polizeikommissariats eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt werden. Durch ein Markterkundungsverfahren konnte schließlich ein geeigneter Standort in einem Bürokomplex in der Marktstraße 6a, nur wenige Meter Fußweg vom alten Dienstgebäude entfernt, gefunden werden.

„Mit dem Umzug verzichte ich auf den für mich schönsten Ausblick aus einer Polizeidienststelle zugunsten der Arbeit in der am Einzugstag sicherlich modernsten Polizeidienststelle Niedersachsens“, betonte Roland Einbrodt, Leiter des Polizeikommissariats Laatzen, zufrieden.

Die neue Dienststelle des Polizeikommissariats Laatzen kann sich sehen lassen. Die neuen Räumlichkeiten sind großzügig geschnitten und modern ausgestattet. Die beiden Gewahrsamszellen entsprechen ebenfalls dem neuesten Standard. Das Polizeigebäude verfügt über eine Notstromversorgung und ist barrierefrei. In der Tiefgarage sind zwei Doppelladesäulen für die zukünftige Elektromobilität installiert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Polizei vor Ort nun deutlich besser aufgestellt ist – und das in unmittelbarer Nähe zur alten Adresse. Das heißt: An der bisher sehr guten, engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der örtlichen Feuerwehr und anderen Blaulichtorganisationen wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Polizei bleibt für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin ansprechbar und einsatzbereit. „Für die Menschen, die ein wichtiges Anliegen haben, ist es von großer Bedeutung, dass sich fast nichts ändert, außer: Die Polizei in Laatzen präsentiert sich nun auch in einem zeitgemäßen Arbeitsumfeld – ein echter Fortschritt gegenüber vorher“, weiß Gwendolin von der Osten, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover, und wendet sich an die Belegschaft: „Ich bin mir sicher: Der Aufbruch und der Umzug werden Sie als Team stärken und noch enger zusammenrücken lassen. Füllen Sie die neue Dienststelle mit ganz viel Leben und Engagement – ganz im Sinne der Menschen, für die Sie da sind und die auf Sie vertrauen!“

Über das Polizeikommissariat Laatzen

Das PK Laatzen bildet die direkte Grenze der Polizeidirektion Hannover zum benachbarten PK Sarstedt (Polizeidirektion Göttingen). Der Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats liegt somit am südlichen Rand der Polizeidirektion Hannover und wird von rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreut. Die Stadt Laatzen gehört kommunal zur Region Hannover und umfasst die Ortsteile Laatzen-Mitte, Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse. Knapp 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben hier.

Durch die sowohl städtisch als auch ländlich geprägten Strukturen ergeben sich die unterschiedlichsten Einsatzanlässe und Herausforderungen. Das LeineCenter, das aquaLaatzium, das Rethener Gewerbegebiet sowie das Naherholungsgebiet „Leinemasch“ stellen dabei markante Einsatzorte dar. Darüber hinaus befindet sich in unmittelbarer Nähe das Messegelände der Deutschen Messe AG. Durch die zahlreichen Messen und Veranstaltungen bringt auch der angrenzende Revierbereich des PK Döhren durch Unterstützungseinsätze auch immer wieder Abwechslung in den Dienstalltag. Auch die unmittelbar an Laatzen vorbeiführende A7 als eine wichtige Hauptverkehrsader bindet den Einsatz- und Streifendienst zeitweise mit ein. Dieser versieht seinen Dienst in einem bedarfsorientierten Schichtmodell mit insgesamt vier Bezugsgruppen.

Schockanruf

Festnahme nach Schockanruf

27. November 2023/in Polizei

Polizei nimmt zwei Personen nach Betrugsmasche mit Schockanrufen fest

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 21.11.2023, hat die Polizei zwei Personen festgenommen, die im Zusammenhang mit zwei zuvor getätigten Schockanrufen stehen. Bei den Taten sollten Wertgegenstände im mittleren sechsstelligen Bereich ergaunert werden. Dies konnte die Polizei verhindern.

Nach bisherigen Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover erhielt eine 67-Jährige aus Hannover-Groß Buchholz bei der ersten Tat gegen 14:00 Uhr einen Anruf von einem ihr unbekannten Mann. Dieser forderte die Frau auf, eine Kaution in niedriger bis mittlerer sechsstelliger Höhe zu zahlen. Die 67-Jährige durchschaute den Betrugsversuch jedoch schnell und bat ihren anwesenden Sohn, die Polizei zu verständigen. Diese konnte in der Folge eine 32-jährige Frau festnehmen, die im Verdacht der Mittäterschaft steht. Die aus Hessen stammende Frau wurde am Folgetag nach erfolgter Haftprüfung durch den Richter entlassen.

Die zweite Tat ereignete sich am selben Tag gegen 16:00 Uhr. Zu dieser Zeit wurde eine 89-Jährige aus Hannover-Stöcken ebenfalls von einem ihr unbekannten Mann angerufen und zur Geldübergabe aufgefordert. Auch sie sollte einen niedrigen bis mittleren sechsstelligen Betrag als Kaution für einen Verkehrsunfall zahlen, den eine Verwandte verursacht hätte. Auch diese Frau durchschaute den Betrugsversuch und alarmierte die Polizei. Diese konnte später einen 31-jährigen Mann festnehmen, welcher auf Beschluss eines Haftrichters in Untersuchungshaft genommen wurde.

Bei beiden Taten sollten Frauen von unbekannten Tätern durch einen Schockanruf dazu gebracht werden, hohe Geldbeträge an angebliche Behörden zu übergeben. In diesen Fällen blieb es beim Versuch, da beide Frauen die Betrugsmasche durchschauten. Weitere Informationen zu diesem Thema zum eigenen Schutz oder zum Schutz Ihrer Angehörigen finden Sie unter diesem Link: Betrug durch falsche Polizisten

Taschendiebe

Vorsicht, Taschendiebe!

27. November 2023/in Polizei

Weihnachtsmärkte sind ein beliebtes Ziel von Langfingern

HANNOVER (ots). Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und viele Menschen sind bereits in weihnachtlicher Stimmung. Für einen Großteil dieser Menschen gehört da auch ein Weihnachtsmarktbesuch dazu – von Stand zu Stand bummeln, eine heiße Tasse Punsch bzw. Glühwein mit Freunden trinken, sich eine Bratwurst oder die liebste Nascherei gönnen.

Eins steht fest: Weihnachtsmärkte ziehen große Menschenmassen an. Der Nachteil dabei ist, dass diese Menschenansammlungen auch für die Taschendiebe sehr attraktiv sind. Denn das Gedränge zwischen den Marktständen bietet gute Gelegenheiten unbemerkt zuzuschlagen und anschließend schnell zu verschwinden.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2021 in Deutschland insgesamt 72.903 Taschendiebstähle angezeigt, 2022 waren es sogar 98.512. Dabei entstand 2021 ein Schaden von 1,3 Millionen Euro und 2022 von 1,9 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben dabei ungeklärt (Aufklärungsquote: 7 Prozent in 2022), da die Taschendiebe oft professionell agieren und die Tat von den geschädigten Personen häufig erst später bemerkt wird.

  • Taschendiebe und -diebinnen arbeiten meistens in Gruppen: Die erste Person beobachtet die Umgebung, die zweite lenkt das Opfer ab, die dritte stiehlt, die vierte nimmt schließlich die Beute an sich und verschwindet innerhalb kurzer Zeit in der Menschenmenge. Meist dauert dieser Vorgang nur Sekunden, weshalb die Tätergruppierungen selten erwischt werden. Zudem handelt es sich bei Taschendieben häufig um professionelle Täter und Täterinnen, die in ganz Europa agieren.
  • Doch laut dem Leiter der Zentralstelle Prävention im LKA Niedersachsen, Dirk Behrmann, gäbe es Möglichkeiten sich vor den Tätern zu schützen. Herr Behrmann empfiehlt Besuchern von Weihnachtsmärkten, sich über die vielen Tricks der Diebe zu informieren. Sie tarnen sich vor allem als „Anrempler“, „Beschmutzer“ oder falsche Touristen.
  • Bei dem sogenannten Drängel-Trick rückt ein Dieb unangenehm dicht an den Geschädigten heran, bis dieser sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die in der Manteltasche befindliche Geldbörse quasi „griffbereit“ anbietet.
  • Die „Beschmutzer“ lassen „versehentlich“ ein Getränk auf die geschädigte Person fallen oder beflecken es mit Ketchup oder Senf. Dann bieten die Täter freundlich an, die dreckige Jacke zu säubern – nebenbei geschieht der heimliche Griff in die Tasche.
  • Weiterhin ist die Ausgabe als falscher Tourist eine beliebte Masche unter den Taschendieben. Sie bitten mit Smartphone oder Stadtplan in der Hand um eine Wegbeschreibung. Während die geschädigte Person Auskunft gibt, drängt sich zumeist ein Komplize des Täters oder der Täterin – vorgeblich, um besser auf die Karte sehen zu können – nah an die geschädigte Person heran. Da potenzielle Opfer während seiner Erklärung abgelenkt ist, kann der Dieb unbemerkt in dessen Tasche fassen.
  • Einige Eltern schrecken auch nicht davor zurück, ihre Kinder als Diebe loszuschicken – denn in Jungen und Mädchen sehen die Menschen keine Gefahr. 2022 waren 17,2 Prozent der Tatverdächtigen unter 18 Jahre alt.

Das LKA Niedersachsen gibt folgende Tipps zum Schutz vor Taschendieben:

  • Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig.
  • Verwahren Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen Innentaschen auf, die verschlossen sind.
  • Tragen Sie Taschen mit der verschlossenen Seite zum Körper.
  • Achten Sie besonders im Gedränge auf Tasche und Wertsachen.
  • Vorsicht, wenn jemand nahe an Sie heranrückt oder Sie anrempelt. Bestehen Sie darauf, dass der für Fremde übliche Abstand eingehalten wird.
  • Taschendiebe erkennt man oft an ihrem suchenden Blick. Sie sehen den Menschen nicht in die Augen, sondern spähen nach Beute.

Sollte ihre Zahlungskarte gestohlen werden, handeln Sie bitte umgehend:

  • Lassen Sie die Karte unbedingt sofort sperren. Dies ist unter dem bundesweiten Sperrnotruf 116 116 für alle Girocards und die meisten Kreditkarten möglich.
  • Zeigen Sie den Diebstahl bei der Polizei an. Diese kann die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen.
  • Prüfen Sie Ihre Kontobewegungen und melden Sie unbefugte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

 

Verkehrsunfalldienst

50-Jähriger nach Verkehrsunfall in Hannover Südstadt verstorben

24. November 2023/in Polizei

Busunfall hat tödliche Folgen

Rund einen Monat nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem Linienbus in der Mainzer Straße in der hannoverschen Südstadt ist ein 50 Jahre alter Mann verstorben.

Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover starb der Mann bereits am 15.11.2023 in einem Krankenhaus im Ausland. Bei dem Unfall im Oktober in der hannoverschen Südstadt wurde der 50-Jährige lebensgefährlich verletzt. (wir berichteten: Kollision zwischen Fußgänger und Bus)

Häusliche Gewalt© Bernd Günther

Häusliche Gewalt im Fokus

22. November 2023/in Polizei

Polizeidirektion Hannover und Institutionen für Täterinnen- und Täterarbeit vereinbaren engere Zusammenarbeit, um Betroffene besser zu schützen

HANNOVER (ots). Mit der Unterzeichnung neu gefasster Kooperationsvereinbarungen hat sich die Polizeidirektion Hannover am Mittwoch, 22.11.2023, mit gleich drei Institutionen für Täterinnen- und Täterarbeit auf eine künftig noch engere Zusammenarbeit verständigt. Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte, warum die Arbeit mit männlichen und weiblichen Aggressoren eine große Hilfe für Betroffene sein kann.

Jedes Jahr verzeichnet die Polizeidirektion Hannover in ihrem Zuständigkeitsbereich mehrere tausend Taten häuslicher Gewalt. Allein im Jahr 2022 wurden rund 5.500 solcher Fälle gezählt. In vier von fünf Fällen richtet sich die Gewalt dabei von Männern gegen Frauen. Häufig sind auch Kinder und Jugendliche die Betroffenen von Aggressionen unterschiedlicher Form und Härte.

Um die Interventionsmöglichkeiten in diesem Deliktsbereich zu verbessern, hat die Polizeidirektion Hannover am Mittwoch mit dem Männerbüro e.V. und mit „Die Gruppe Jugendhilfe gGmbH“ neu gefasste Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Beide Institutionen widmen sich seit Jahren der Arbeit mit männlichen Tätern. Einzigartig in Niedersachsen ist zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ), das auch als „TäBea“ bekannt ist und sich ausschließlich auf weibliche Täter konzentriert.

Hintergrund der nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen ist eine flächendeckende Erweiterung der Zusammenarbeit auf den gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover sowie eine optimierte Neuauflage der bisherigen gemeinsamen Vereinbarungen. Ziel der engen Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern ist es, Wissen, Erfahrungen und Best Practices auszutauschen und durch den Schulterschluss die Prävention und Bekämpfung von häuslicher Gewalt zu optimieren. Damit einher geht, eine Verbesserung der bestehenden Qualitätsstandards und die Intensivierung der vernetzten Intervention bei bekannt gewordenen Fällen. Die Kooperation mit „TäBea“ erweitert die bisherige Zusammenarbeit zudem um das Feld der Täterinnen.

„Es ist wichtig, bei häuslicher Gewalt in all ihren Formen nicht wegzuschauen und nicht zu schweigen. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema ist ein bedeutsamer Kern“, erklärte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten, warum es so wichtig ist, diesen Deliktsbereich in den Fokus zu nehmen. Die Bekämpfung der häuslichen Gewalt sei eine ganzheitliche, ressortübergreifende und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit den Kooperationspartnern auf Grundlage der nun unterzeichneten Vereinbarungen verbindlich in Angriff genommen werden soll.

„Wir als Akteurinnen und Akteure in der Region Hannover besitzen umfangreiche Erfahrungen im gemeinsamen Zusammenwirken zum Schutz von Betroffenen von häuslicher Gewalt. Denn wir alle wissen: Täterarbeit und Täterinnenarbeit ist Opferschutz“, betonte Gwendolin von der Osten.

Seite 37 von 152«‹3536373839›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Paul-Eric Stolle erhält Verdienstkreuz Niedersachsen für jahrzehntelanges Ehrenamt 27. Juni 2026
  • Zugausfälle Hitze: metronom rät von Bahnreisen ab 27. Juni 2026
  • THW Auslandseinsatz in Venezuela: Suche nach Vermissten beginnt 27. Juni 2026
  • Hitzewelle Deutschland: DWD warnt ungewöhnlich lange vor Hitze 27. Juni 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
« Mai    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN