BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Einsatzbilanz

Einsatzbilanz der Polizeidirektion Hannover: Rodungsarbeiten in der Leinemasch

19. Januar 2024/in Polizei

Friedlicher Verlauf und Herausforderungen: Polizeieinsatz zur Gewährleistung der Rodungsarbeiten

HANNOVER (ots/red). Eine Woche nach Beginn der ersten konkreten Maßnahmen zur Gewährleistung der Rodungsarbeiten in der Leinemasch hat die Polizeidirektion Hannover am Freitag, 19.01.2024, eine überwiegend positive Bilanz des Großeinsatzes gezogen.

„Die Polizei hat Amtshilfe für die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geleistet und damit gewährleistet, dass die Rodungsarbeiten nach Plan erfolgen konnten“, sagte der Gesamteinsatzleiter der Polizeidirektion, Kriminaldirektor Andreas Pütsch.

Im Zuge des Versammlungs- und Protestgeschehens ist wiederholt gegen das Versammlungsverbot verstoßen worden, das die Versammlungsbehörde für den Sicherheitsbereich verfügt hatte. Verstößen ist die Polizei konsequent begegnet und hat dadurch verhindern können, dass die Rodungsmaßnahmen behindert worden wären oder Menschen in Gefahr geraten wären. Bereits am Freitag,12.01.2024, löste die Polizei eine Versammlung von mehreren Personen auf, die sich unweit des Sieben-Meter-Teiches gebildet hatte. Am Sonntag, 14.01.2024, wurde durch die Polizei die Errichtung von Zäunen begleitet, die den ausgewiesenen Sicherheitsbereich begrenzten.

Am Montagmorgen, 15.01.2024, begann die Polizei damit, die besetzten Bereiche des für die Rodungen vorgesehenen Gebiets zu räumen. Die Polizei hat durch den intensiven und besonnenen Einsatz technischer Einsatzeinheiten, die unter anderem über Spezialkenntnisse für Arbeiten in großen Höhen verfügen, gewährleistet, dass bei der Räumung besetzter Bäume, Baumhäuser und anderer errichteter Strukturen niemand verletzt worden ist. Die Räumung konnte im Laufe des Mittwochs, 17.01.2024, planmäßig abgeschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt war eine Personenzahl im mittleren zweistelligen Bereich aus den Rodungsbereichen herausgeholt worden.

Die Räumung der relevanten Bereiche verlief weitestgehend friedlich. Die Aktivistinnen und Aktivisten leisteten überwiegend passiven Widerstand. Dennoch wurden im Rahmen des Einsatzes mindestens neun Einsatzkräfte leicht verletzt, u. a. durch Faustschläge, Tritte, Schläge mit Gegenständen, Pyrobeschuss sowie den Bewurf mit mehreren, mit Urin befüllten Beuteln aus großer Höhe. Bei dem Einsatz möglicherweise verletzte Aktivistinnen und Aktivisten gaben sich gegenüber der Polizei nicht zu erkennen, sodass hierzu keine Zahlen vorliegen. Die Bearbeitung der unter anderem wegen tätlichen Angriffs, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs eingeleiteten Ermittlungsverfahren im hohen zweistelligen Bereich dauert an.

Der Polizeidirektion Hannover war von Anfang an das große öffentliche Interesse an den Protesten und an den Einsatzmaßnahmen sowie Rodungsarbeiten bekannt. Deshalb wurde nach Möglichkeiten gesucht, Berichterstattungsmöglichkeiten und Sicherheitsaspekte miteinander in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang stand die Polizei auch im Vorfeld im Austausch mit Fachverbänden. Der Polizeidirektion Hannover ging es bei der Medienbetreuung niemals um die Einschränkung der Pressefreiheit, sondern immer um Gewährleistung der körperlichen Unversehrtheit aller Beteiligten. Auf Grundlage einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Hannover wurde die Medienarbeit vor Ort im Laufe des Einsatzes angepasst.

Aufgrund der Größe des Einsatzraumes war der Einsatz einer Vielzahl von Kräften erforderlich. Die Polizei Hannover erhielt hierfür Unterstützung aus dem Land Niedersachsen sowie weiteren Bundesländern sowie von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, darunter auch zahlreiche spezialisierte Einsatzkräfte. Der polizeiliche Kräfteeinsatz war angemessen, geeignet und erforderlich.

Die Kosten des Polizeieinsatzes können zum jetzigen Zeitpunkt bislang nicht abgeschätzt werden. Bei einer Kostenaufstellung sind verschiedene Bereiche zu berücksichtigen, unter anderem die Unterbringung und Versorgung der Einsatzkräfte, Kosten für Personalgestellung und Logistik. Weiterhin sind auch Abstimmungen mit anderen Bundesländern, die Kräfte gestellt haben, erforderlich. Diese Rechnungen werden erst nach Abschluss des Einsatzes, der am Freitagnachmittag endete, gefertigt.

„Der Einsatz in der Leinemasch war lang und kräftezehrend. Um das von den Gerichtsinstanzen bestätigte Bauvorhaben der Landesstraßenbaubehörde zu gewährleisten, war er aber leider notwendig“, sagte Kriminaldirektor Andreas Pütsch, der den Gesamteinsatz leitete, zum Abschluss.

„Die zahlreichen Einsatzkräfte haben die Besetzungen erfolgreich geräumt und die Sicherheit der Rodungsmaßnahmen garantiert. Genauso, wie es mir immer besonders wichtig war, sind sie dabei sehr besonnen vorgegangen. Dass mehrere Beamtinnen und Beamte durch Aggressionen einzelner Aktivistinnen und Aktivisten verletzt worden sind, ist inakzeptabel und verärgert mich. Ich bin froh, dass die Verletzungen nicht schwer sind“, bilanzierte Andreas Pütsch weiter.

Ministerin Behrens und Minister Lies bedanken sich bei Einsatzkräften

(PM). Die für die nächsten Bauschritte am Südschnellweg notwendigen Rodungsarbeiten wurden heute (19.01.2024) abgeschlossen, der Schnellweg selbst wurde am Mittag wieder für den Verkehr freigegeben. Verkehrsminister Olaf Lies und die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, bedankten sich bei den Einsatzkräften für ihre professionelle und zügige Arbeit.

Minister Lies betonte die gute, professionelle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie mit der Rodung beauftragten Unternehmen: „Hier wurde hervorragend auch mit der Polizei Hand in Hand gearbeitet, sodass die Arbeiten schnell und im Zeitplan abgeschlossen und der Schnellweg wieder zügig für den Verkehr freigegeben werden konnte. Gerade die letzten Tage waren hier auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbehörde nicht immer leicht angesichts einiger Protestaktionen einzelner Gruppen, die die Ebene des legitimen Protests verlassen haben und so nicht hinnehmbar sind. Auch in dieser gerade auch für den Einzelnen emotional belastenden Situation höchste Professionalität walten zu lassen – dafür zolle ich größten Respekt und auch hier möchte ich mich noch einmal für diesen engagierten Einsatz bedanken.“

Dazu Ministerin Behrens: „Die Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Hannover und der gesamten Polizei Niedersachsen, die in den vergangenen Tagen bei diesem komplexen und in seinem Ausmaß schwer vorhersehbaren Einsatz dabei waren, haben hervorragende Arbeit geleistet. Dafür bedanke ich mich herzlich. Mein Dank gilt auch den Einsatzkräften aus den anderen Bundesländern, die unsere Polizei unterstützt haben. Sie alle sind mit den Herausforderungen, vor die sie insbesondere die Räumung des Protestcamps gestellt hat, ausgesprochen besonnen und deeskalierend umgegangen. Schwer zu ertragen finde ich es allerdings, dass Polizeibeamtinnen und Beamte zur Zielscheibe von einigen wenigen Aktivisten geworden sind, die eben nicht nur friedlich demonstriert haben. Diese Polizistinnen und Polizisten hatten mit der Entscheidung, wie, ob und in welchem Umfang der Südschnellweg auszubauen ist, überhaupt nichts zu tun. Wir dürfen es unabhängig vom Thema nicht hinnehmen, dass Polizistinnen und Polizisten immer wieder als Prellbock für die Unzufriedenheit und den Frust einiger weniger herhalten müssen.“

Verkehrsunfalldienst

Zwischenfall im Parkhaus: Seniorin in Hannover verstirbt nach mutmaßlichem Pkw-Kontakt

18. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover ermittelt in tödlichem Parkhaus-Unfall und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit

HANNOVER (red). Ein tragischer Unfall ereignete sich im Stadtteil Mitte von Hannover. Am Donnerstag wurde eine 68-jährige Frau in einem Parkhaus an der Röselerstraße schwer verletzt aufgefunden. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover meldete die Feuerwehr gegen 12:45 Uhr eine hilflose Person mit Kopfverletzungen.

Die am Unfallort eingesetzten Beamten stellten anhand des Spurenbildes fest, dass der Vorfall vermutlich auf einen Kontakt mit einem Pkw zurückzuführen ist. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag die Frau ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Polizei Hannover hat in diesem Zusammenhang Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der Verkehrsunfalldienst bittet Zeugen, die möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Unfallhergang beisteuern können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Diese Informationen könnten entscheidend für die Aufklärung des tragischen Vorfalls sein.

Baumhäuser

Polizeieinsatz in Hannover: Letzte Baumhäuser in Leinemasch geräumt

17. Januar 2024/in Polizei

Mehrere Demonstranten in Gewahrsam nach friedlicher Räumung der Baumhäuser

HANNOVER (red). Am Mittwoch, den 17. Januar 2024, setzte die Polizei ihre Räumungsaktion in der hannoverschen Leinemasch fort. Dabei wurden die letzten Baumhäuser von Demonstranten besetzt und eine einstellige Anzahl von Personen in Gewahrsam genommen. Die Polizei betonte die Sicherheit aller Beteiligten während der Aktion, die Teil der andauernden Rodungsarbeiten in dem Gebiet ist.

Die Polizei führte am Mittwoch in der Leinemasch in Hannover einen weiteren Einsatz durch, um die letzten von Demonstranten besetzten Baumhäuser zu räumen. Speziell ausgebildete Einsatzkräfte gingen dabei vorsichtig vor, um die Sicherheit der in den Baumhäusern befindlichen Aktivisten zu gewährleisten.

Der Einsatz begann in den Morgenstunden nahe des Südschnellwegs im Bereich des früheren Barrio Tümpeltown. Die Polizei setzte Lautsprecherdurchsagen ein, um die Aktivisten zur eigenständigen Räumung der Baumhäuser aufzufordern. Nachdem die ersten Demonstranten sicher auf den Boden gebracht wurden, bot ihnen die Polizei Verpflegung und medizinische Versorgung an. Die Räumung wurde gegen 11:40 Uhr erfolgreich abgeschlossen.

Die Demonstranten leisteten passiven Widerstand, wurden jedoch ohne Zwischenfälle von den Einsatzkräften weggetragen. Insgesamt wurden mehrere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, tätlicher Angriff, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstellt.

Der Polizeieinsatz wird fortgesetzt, bis die geplanten Rodungsarbeiten in dem Gebiet vollständig abgeschlossen sind. Dies spiegelt die anhaltenden Bemühungen der Polizei wider, die öffentliche Sicherheit während der Rodungsarbeiten zu gewährleisten.

Aktivisten Leinemasch

Polizeiaktion in Leinemasch: Fortsetzung der Räumung gegen Baumbesetzer

16. Januar 2024/in Polizei

Konfrontation und friedlicher Widerstand: Die aktuelle Lage bei den Protesten gegen den Südschnellweg

HANNOVER (red). In der Leinemasch setzten Einsatzkräfte am Dienstag, den 16. Januar 2024, die Räumungsaktionen gegen Personen fort, die aus Protest gegen den Ausbau des Südschnellwegs und die damit verbundenen Rodungsarbeiten Bäume besetzt hatten. Die Aktion, die bereits am Montag begann, zielte darauf ab, die Sicherheit im Bereich zu gewährleisten und errichtete Strukturen zu entfernen.

Die Polizei hat seit Dienstagmorgen die Räumungsmaßnahmen in der Leinemasch intensiviert, um die dortigen Proteste gegen den geplanten Ausbau des Südschnellwegs zu beenden. Diese Protestaktionen umfassten die Besetzung zahlreicher Bäume, um die für den Ausbau erforderlichen Rodungsarbeiten zu verhindern. Am Montag wurden bereits mehrere Personen vom Sieben-Meter-Teich-Bereich auf den Boden gebracht und Baumhäuser entfernt.

Baumhäuser in Tümpeltown

Polizei entfernt Baumhäuser © Matthias Falk

Am Dienstag gewannen die Einsatzkräfte Zugang zum Protestcamp am Ufer eines Tümpels. Trotz des Beschusses mit Pyrotechnik durch Protestierende, bei dem keine Verletzungen gemeldet wurden, setzte die Polizei ihre Räumungsaktion fort. Es wurde berichtet, dass Aktivisten Flüssigkeiten auf die Polizei- und Medienkräfte warfen, während die Polizei Gegenstände aus dem Camp entfernte. Die meisten Protestierenden leisteten jedoch überwiegend friedlichen, passiven Widerstand. Einige Aktivisten verließen sogar den zu räumenden Bereich freiwillig.

Parallel dazu setzte die Polizei schwere Technik ein, um Zugang zu den in den Baumhäusern und auf selbstgebauten Plattformen befindlichen Aktivisten zu erhalten. Mehrere Personen wurden aus dem besetzten Bereich gebracht und für weitere Maßnahmen in Gewahrsam genommen. Bis in die Abendstunden wurden mittlere zweistellige Anzahlen von Personen festgestellt, gegen die Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet wurden. Die Mehrheit der errichteten Baumhäuser wurde entfernt, um Platz für die Rodungsarbeiten zu schaffen. Aus Sicherheitsgründen pausierte die Polizei ihre Aktionen mit Einbruch der Dunkelheit und plant, die Räumung am Mittwochmorgen fortzusetzen.

Polizeisperre an der Schützenallee© Bernd Günther

Polizeieinsatz bei Rodungsbeginn am Südschnellweg: Friedliche Auseinandersetzungen trotz Widerstand

15. Januar 2024/in Polizei

Einsatzkräfte sichern den Beginn der Baumrodungen in der Leinemasch, Konflikte mit Demonstranten weitgehend friedlich

HANNOVER (red). Die Rodungsarbeiten für den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover begannen am Montag unter intensiver Polizeibegleitung. Die Polizei setzte zahlreiche Beamte ein, um die Rodungsarbeiten in der Leinemasch zu sichern und Protestaktionen von Umweltaktivisten, die seit Längerem die Ausbaupläne kritisierten, zu begegnen.

Mit einem Großeinsatz hat die Polizei am Montag den Start der Baumrodungen im Rahmen des Südschnellweg-Ausbaus in der Leinemasch begleitet. Seit dem frühen Morgen waren Polizeikräfte vor Ort, um Proteste gegen die Rodungsarbeiten zu beobachten und zu kontrollieren. Die Polizei sprach mehrere Personen an, die gegen die Ausbaupläne demonstrierten. Einige Baumbesetzer wurden am Nachmittag gesichert zu Boden gebracht und die von ihnen errichteten Konstruktionen entfernt.

Bereits am Morgen forderten Beamte die Demonstranten auf, die Aufenthaltsverbotszonen, die südlich des Südschnellwegs eingerichtet wurden, zu verlassen. Diese Zonen wurden durch eine Allgemeinverfügung festgelegt. Im Fokus standen dabei zwei Protestcamps, die aus Baumhäusern und Seiltraversen bestanden und von Aktivisten besetzt waren.

Trotz der Aufforderung, den Sicherheitsbereich zu verlassen, hielten einige Demonstranten an den Baumbesetzungen fest. Nahe dem Sieben-Meter-Teich, wo kürzlich weitere Baumhäuser errichtet wurden, näherte sich die Polizei mit einer Hebebühne und transportierte drei Personen ohne größeren Widerstand ab. Diese wurden für weitere Maßnahmen festgehalten, und die errichteten Baumhäuser wurden entfernt, um die Rodung des Gebiets zu ermöglichen.

Der Polizeieinsatz verlief bis zum Mittag überwiegend friedlich, wobei vereinzelt Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden. Am Nachmittag versuchten circa 60 Personen, die Polizei am Vordringen zu den Baumhäusern zu hindern. Dabei kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Dienstpferd leicht verletzt und Pfefferspray eingesetzt wurde. Eine Person erlitt leichte Verletzungen durch den Pfeffersprayeinsatz.

Die direkten polizeilichen Maßnahmen zur Begleitung der Rodungsarbeiten wurden am frühen Abend unterbrochen, und eine erhöhte Präsenz von Einsatzkräften bleibt bis Dienstagmorgen bestehen. Weitere Räumungen sind für Dienstag geplant.

Bereitstellung Polizei

Polizei erwartet am 11. Januar Verkehrsbeeinträchtigungen in Hannover

10. Januar 2024/in Polizei

Demonstrationen und Verkehrsblockaden erwartet: Polizei und Öffentlichkeit auf Großprotest vorbereitet

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 11.01.2024, wollen Landwirte in ganz Deutschland wieder für ihre Anliegen demonstrieren. Diesmal auch in der Innenstadt von Hannover und in der Region Hannover. Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, sich auf zum Teil erhebliche Einschränkungen einzustellen.

Nach einem gemeinsamen Aufruf des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit den Landesbauernverbänden und dem Verein „Land schafft Verbindung“ finden seit Montag, 08.01.2024, bundesweit Protestaktionen von Landwirten gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung statt. Am Donnerstag, 11.01.2024, werden besonders viele Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer sowie Traktoren auch im Innenstadtbereich von Hannover, insbesondere im Bereich des Landtages, erwartet.

Es wird mit Protestaktionen in Form von stationären und mobilen Kundgebungen, aber auch mit Aufzügen und Straßenblockaden gerechnet. Die Polizeidirektion Hannover wird diese Aktionen wieder begleiten, auf ihren Versammlungscharakter prüfen und entsprechend behandeln. Unzulässige Protestformen werden unterbunden und konsequent geahndet.

Neben den Landwirten streikt am morgigen Donnerstag auch die Gewerkschaft der Lokführer (GdL), so dass es zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kommen wird. Die Polizei rät daher allen Verkehrsteilnehmern in Stadt und Land, sich erneut auf erhebliche Behinderungen einzustellen und mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen. Außerdem wird empfohlen, die aktuelle Verkehrslage über die Internetseite der Verkehrsmanagementzentrale (https://www.vmz-niedersachsen.de/) und dem polizeilichen Account der Social Media-Plattform „X“ (vormals Twitter) zu verfolgen und sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über mögliche Einschränkungen zu informieren.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Zweimalige Brandstiftung an Mercedes in Linden-Nord

10. Januar 2024/in Polizei

Vorsätzliche Brandstiftung in Hannover: Schaden von 6000 Euro, Ermittlungen laufen – Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (red). Am Samstag, dem 6. Januar 2024, wurde im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord ein Mercedes-Benz zweimal von einem unbekannten Täter in Brand gesetzt. Die Polizei Hannover sucht nach Zeugen, die zur Aufklärung des Falles beitragen können.

Erste Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben, dass der schwarze Mercedes gegen 00:15 Uhr in der Otto-Wels-Straße zunächst in Brand geriet. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht und die Polizei erste Ermittlungen durchgeführt hatte, parkte der Eigentümer das Fahrzeug in der Steigertahlstraße. Etwa acht Stunden später, am selben Tag, stand der Mercedes erneut in Flammen.

Die Brandermittler gehen in diesem Fall von einer vorsätzlichen Straftat aus. Bisher liegen der Polizei keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung des Vorfalls.

Die durch die beiden Brände entstandenen Schäden am Fahrzeug werden auf rund 6000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, werden dringend gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen. Jede noch so kleine Information könnte wichtig sein, um den Fall aufzuklären.

Landwirte Protest

Landwirte-Proteste führen zu Verkehrsbehinderungen in Hannover und Umgebung

8. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover registriert 21 Landwirte-Versammlungen und leitet Verkehrsumleitungen ein

HANNOVER (red). Bei den am Montag, den 8. Januar 2024, stattgefundenen Kundgebungen von Landwirten in Hannover und Umgebung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Mehrere hundert Teilnehmer sammelten sich mit Traktoren zu stationären und mobilen Versammlungen, was zu Verzögerungen und Staus führte.

Im Rahmen einer bundesweiten Protestwoche versammelten sich am Montag, den 8. Januar 2024, mehrere hundert Landwirte zu verschiedenen Kundgebungen in Hannover und der umliegenden Region. Die Protestaktionen, hauptsächlich organisiert mit Traktoren, führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf Hannovers Straßen.

Die Polizeidirektion Hannover registrierte bis 11:50 Uhr insgesamt 21 Versammlungen mit mehreren hundert Teilnehmern. Diese sammelten sich in Konvois auf Bundes- und Landstraßen, darunter auf der Vahrenwalder Straße in Hannover, dem Messeschnellweg, der Bundesstraße 6 zwischen Neustadt und Hannover sowie der B3 zwischen Celle und Hannover. Auch auf der Autobahn 2 zwischen Bad Eilsen und Rehren kam es zu Staus in beiden Fahrtrichtungen, verursacht durch blockierende Traktoren.

Die Polizei nahm Kontakt zu den Demonstranten auf und leitete nach Auflösung der Versammlungen die Konvois von den Autobahnen ab. Trotz dieser Maßnahmen kam es zu mehrstündigen Verkehrsverzögerungen. Zudem wurden rechtliche Verstöße seitens der Polizei konsequent geahndet.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich auch in den kommenden Tagen auf weitere Protestaktionen der Landwirte und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Die Polizei empfiehlt, sich vorab über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Informationen über Verkehrsbehinderungen und Staus sind auf der Website der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen unter https://www.vmz-niedersachsen.de abrufbar. Diese war allerdings wegen Überlastung teilweise nicht erreichbar.

Verkehrslenkung Polizeimotorräder

Landesweite Bauernproteste und mögliche Verkehrsbehinderungen ab 08.01.2024

5. Januar 2024/in Polizei

Polizei Hannover bereitet sich auf Protestaktionen und Verkehrsstörungen vor

HANNOVER (red). Ab Montag, dem 08.01.2024, sind in ganz Deutschland, einschließlich der Region Hannover, umfangreiche Protestaktionen von Landwirten geplant. Diese richten sich gegen die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf mögliche starke Verkehrsbehinderungen einstellen.

Die Ankündigung landesweiter Demonstrationen durch Landwirte, initiiert durch den Deutschen Bauernverband (DBV) zusammen mit Landesbauernverbänden und der Vereinigung „Land schafft Verbindung“, lässt ab dem 08. Januar 2024 erhebliche Protestaktionen in Deutschland erwarten. Die Demonstrationen, die sich gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung richten, werden voraussichtlich auch die Region Hannover betreffen.

In Hannover und Umgebung sind diverse Protestformen geplant, darunter stationäre und mobile Kundgebungen, Schleichfahrten und Straßenblockaden. Die Polizeidirektion Hannover wird die Protestaktionen überwachen, um deren Versammlungscharakter zu prüfen und angemessen darauf zu reagieren. Unzulässige Protestformen sollen konsequent unterbunden und geahndet werden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich die Proteste auch auf das Stadtgebiet von Hannover ausweiten.

Zusätzlich könnten anstehende Streiks der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) in der kommenden Woche den Zugverkehr beeinträchtigen. Die Polizei empfiehlt daher allen Verkehrsteilnehmern, in der zweiten Kalenderwoche mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen und entsprechend mehr Zeit für Fahrten einzuplanen. Es wird geraten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

Blaulicht

Ermittlungen nach Angriffen auf Polizei und Rettungsdienste in Hannover

5. Januar 2024/in Polizei

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet nach Vorfällen in Hannover und Umland

HANNOVER (ots/red). Während der Einsätze in der Silvesternacht kam es in der Landeshauptstadt Hannover und dem Umland mehrfach zu Gewalt gegenüber Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Die Polizei Hannover hat knapp 30 Ermittlungsverfahren anlässlich von Angriffen auf Polizei- und Rettungskräften im Stadtgebiet und Hannovers Umland eingeleitet, davon:

  • wegen Widerstands im mittleren einstelligen Bereich; in allen Fällen konnten bereits Tatverdächtige ermittelt werden.
  • im niedrigen zweistelligen Bereich wegen tätlichen Angriffs; in der Hälfte der Fälle wurden die Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern angegriffen, bei mehr als einem Drittel der Fälle hat die Polizei bereits erste Tatverdächtige ermittelt
  • im mittleren einstelligen Bereich wegen Landfriedensbruchs und besonders schweren Landfriedensbruchs; auch in diesen Verfahren richten, sind erste tatverdächtige Personen bei bereits ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich überwiegend um Jugendliche und Heranwachsende. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden in diesem Zusammenhang zwei Einsatzkräfte der Polizei, eine Feuerwehreinsatzkraft und eine Person aus dem Rettungsdienst leicht verletzt.

Schwerpunkte

Steintorplatz:

Die Polizei war am Steintorplatz präsent und hat auch im zurückliegenden Jahreswechsel innerhalb der Böllerverbotszone pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Der Großteil der Feiernden hat sich an die von der Landeshauptstadt Hannover erlassenen Böllerverbote gehalten. Der sprunghaft ansteigende Personenzulauf kurz vor Mitternacht – es strömten in wenigen Minuten mehrere hundert Personen in das Arial – stellte für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar. In dieser unübersichtlichen Situation konnte eine kontinuierliche Durchsetzung der Böllerverbotszone nicht durchgehend gewährleistet werden. Zur Unterbindung des Zündens und Einwerfens von pyrotechnischen Gegenständen in die Verbotszone hat die Polizei mehrfach Personen aus den betroffenen Bereichen gedrängt. Bisher konnte eine tatverdächtige Person ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Garbsen:

In Garbsen kam es auch in diesem Jahr zu einem erhöhten Straftatenaufkommen zum Jahreswechsel. In mehreren Fällen wurden Polizeibeamtinnen und Beamten angegriffen und mit Feuerwerkskörpern beworfen. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Beschuss durch einen Feuerwerkskörper leicht verletzt. Feuerwehr- und Rettungskräfte sind nach bisherigem Erkenntnisstand in Garbsen nicht angegriffen worden.

Laatzen:

Auch im Bereich Laatzen mussten Polizei und Feuerwehr am Silvesterabend mehrere Male ausrücken.

Zwei traurige Höhepunkte ereigneten sich nach Mitternacht in der Straße Hohenrode im Stadtteil Laatzen-Mitte. Gegen 00:20 Uhr kam es zu einem Angriff auf Einsatzkräfte der Feuerwehr Laatzen, die sich auf dem Weg zu einem Brandort befanden. Im Rahmen dieses Einsatzes wurde das Einsatzfahrzeug aus einer größeren Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden mit Steinen beworfen und mit einer Metallstange auf das Fahrzeug geschlagen. Das Fahrzeug wurde dabei beschädigt. Körperlich verletzt wurde bei dem Angriff niemand.

Gegen 00:30 Uhr kam es im Laatzener Nahbereich in der Straße Hohenrode zu einem Angriff auf einen Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens, der aus einer Gruppe von mehreren Jugendlichen u. a. mit einer Eisenstange geschlagen und hierdurch leicht verletzt wurde. Hierbei verlor das Opfer kurzzeitig das Bewusstsein.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Köperverletzung, Sachbeschädigung und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen eingeleitet. Zu den beiden aufgeführten Vorfällen konnte aktuell ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Die Polizei Laatzen hat aufgrund der genannten und weiterer Vorfälle in der Silvesternacht eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Maßnahmen

Bereits im vergangenen Jahr hat die Polizei die Zusammenarbeit mit der Stadt Laatzen intensiviert. Gemeinsame Streifen von Jugendamt und Polizei, die den Austausch mit den Jugendlichen und Heranwachsenden fördern, haben sich bewährt. Darüber hinaus kommt der gemeinsamen Präventionsarbeit auch in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu.

Die Polizei und die Kommune bereiten die Ereignisse des vergangenen Jahreswechsels gemeinsam nach, um die daraus resultierenden Erkenntnisse in der zukünftigen Zusammenarbeit zu berücksichtigen.

Grundsätzlich ist Silvester ein Abend, an dem viele Menschen zusammenkommen und ausgelassen feiern, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Jahreswechsel stellen im gesamten Bereich der Polizeidirektion Hannover eine besondere Ausnahme dar. Die Einsatzkräfte sind hier auf ein erhöhtes Einsatzaufkommen eingestellt und darauf vorbereitet, dass die Nacht nicht gänzlich ruhig verläuft.

Die Behörde betrachtet ihren Kräfteansatz in der Silvesternacht als angemessen.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten positioniert sich klar zu der Silvesternacht: „Insgesamt wurden die Einsatzlagen gut bewältigt. Wir haben keine Steigerung der Angriffe auf Einsatz- und Rettungskräfte im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Allerdings ist jeder Angriff auf Einsatz- und Rettungskräfte einer zu viel. Insbesondere ehrenamtliche Feuerwehrleute anzugreifen, ist mir unbegreiflich. Ich bin erleichtert, dass es nicht zu schwereren Verletzungen gekommen ist. Wir setzen alles daran, die Tatverdächtigen zu ermitteln und haben dafür eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Darüber hinaus setzen wir langfristig auch auf gemeinsame Präventionsarbeit mit unseren kommunalen Partnerinnen und Partnern.“

 

Seite 37 von 154«‹3536373839›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Mehr Sicherheit bei ÜSTRA: protec startet Bodycam-Pilotprojekt 3. September 2026
  • City Roof-Walk eröffnet: Neuer Dachgarten in Hannover 3. September 2026
  • Großbrand Leer: Schrotthaufen auf Betriebsgelände in Flammen 3. September 2026
  • Rad löst sich und trifft Audi auf der A2 bei Hannover 31. August 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN