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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagenbesatzung Polizei

26-Jähriger in Hannover-Mitte verprügelt und in die Leine geworfen

25. April 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Am Ostermontag, 10.04.2023, ist ein 26-Jähriger mutmaßlich von zwei Männern aus der Innenstadt bis zur Goethebrücke verfolgt, verprügelt und anschließend in die Leine geworfen worden. Er erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wollte der 26-Jährige gegen 01:30 Uhr eine Lokalität, im Bereich der Innenstadt besuchen. Mutmaßlich geriet er mit zwei Männern einer Lokalität in Streitigkeiten, woraufhin er bis zur Goethestraße, zur dortigen Brücke verfolgt wurde. An der Brücke holten die Männer ihn ein, diese schlugen auf ihn ein und schubsten ihn im Anschluss, nördlich von der Goethebrücke, in die Leine. Passanten entdeckten den 26-Jährigen und machten eine vorbeifahrende Funkstreifenwagenbesatzung auf den Verletzten aufmerksam. Eine eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Der 26-Jährige erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern, zum Tatgeschehen oder zu einer Verfolgung geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Verkehrsunfalldienst

79-jähriger Motorradfahrer nach einem Auffahrunfall lebensgefährlich verletzt

24. April 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Am Freitag, 21.04.2023, ist ein 79 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall in Gleidingen bei Laatzen (Bundesstraße 6) lebensgefährlich verletzt worden. Zuvor fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache auf den Pkw einer 72-Jährigen auf, die an einer Kreuzung an einer roten Ampel wartete. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wartete eine 72 Jahre alte Fahrerin eines Maruti Suzuki Baleno an der Kreuzung Oesselser Straße/ Kreisstraße 266 in Gleidingen an einer roten Ampel. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr ein 79 Jahre alter Fahrer eines Motorrads der Marke KTM Duke gegen 15:35 Uhr auf das Fahrzeug der Sarstedterin auf. Dabei stürzte der Mann und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Jedoch wurde der 79-Jährige mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus transportiert. Aktuell besteht Lebensgefahr. Die 72-Jährige wurde beim Auffahrunfall leicht verletzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Hildesheim für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise insbesondere zur Fahrweise des Motorradfahrers vor dem Unfall geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit circa 6.000 Euro beziffert.

Verkehrsunfalldienst

Drei Auto-Insassen nach einer Kollision mit dem Regionalzug tödlich verletzt

23. April 2023/in Polizei

Tragischer Unfall trotz geschlossener Halbschranke bei Neustadt am Rübenberge

HANNOVER (ots). In den frühen Stunden des Sonntags, 23.04.2023, sind drei Personen bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Regionalzug tödlich verletzt worden. Zuvor umfuhr ein 22 Jahre alter Fahrer eines Toyota die geschlossene Halbschranke am Bahnübergang in Himmelreich bei Neustadt am Rübenberge und wurde unmittelbar danach seitlich von einem Regionalzug erfasst. Sowohl der Pkw-Fahrer als auch seine zwei Mitfahrerinnen im Alter von 20 und 22 Jahren erlitten tödliche Verletzungen. Eine Person im Zug wurde leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam der 22-Jährige gegen 04:45 Uhr mit seinem Kombi Toyota Avensis aus Richtung Himmelreich. Neben ihm befanden sich zu diesem Zeitpunkt zwei weitere Personen im Wagen – eine 20 Jahre alte Mitfahrerin aus Neustadt am Rübenberge und eine 22-jährige Beifahrerin aus Hildesheim. Trotz einer geschlossenen Halbschranke und der Verkehrssignalanlage, die Rot zeigte, umfuhr der Hannoveraner aus bislang ungeklärter Ursache die Halbschranke und kollidierte am Bahnübergang mit einem Regionalzug, der aus Hannover in Richtung Nienburg unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilte der Pkw mit dem Regionalzug, wurde mehrere Hundert Meter mitgeschleift und kam anschließend zum Stehen. Alle drei Fahrzeuginsassen erlitten tödliche Verletzungen.

Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls befanden sich im Regionalzug 38 Passagiere und vier Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Eine Person im Zug wurde leicht verletzt.

Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Zugstrecke in Richtung Bremen für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet.

Bereitstellung Polizei

Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet Hannover für kommenden Samstag

19. April 2023/in Polizei

Erwartete Demonstration „Leinemasch bleibt“ wird Verkehr behindern

HANNOVER (PM). Für den kommenden Samstag, 22.04.2023, ist bei der Versammlungsbehörde eine Demonstration für die Innenstadt von Hannover über die B6 bis nach Ricklingen angezeigt worden. Es wird mit Teilnehmendenzahlen im hohen dreistelligen Bereich gerechnet. Die Polizei empfiehlt, auf nicht zwingend notwendige Autofahrten in der Zeit von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr in der Innenstadt zu verzichten.

Die Fahrraddemo zum Thema „Leinemasch bleibt“ startet um 11:45 Uhr vor dem Wirtschaftsministerium. Die Aufzugstrecke führt durch die Stadtteile, Mitte, Südstadt, Calenberger Neustadt und Ricklingen.

Im Zeitraum von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr sind bedeutsame Straßen und Plätze zeitweise von Einschränkungen betroffen. Hierzu gehören anderem die Bereiche Hannover-Mitte, die Bundesstraße (B) 6 im Bereich der Göttinger Chaussee bis zum Südschnellweg. An den Ricklinger Kiesteichen, im Bereich der Blauen Brücke ist eine Abschlusskundgebung geplant.

Die Polizeidirektion Hannover rät Personen den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren und mit Kraftfahrzeugen zu meiden, da mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Nicht zwingende Autofahrten sollten in diesem Zeitraum vermieden werden. Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Demonstration nicht betroffen.

Powerbank

Powerbank im Zug sieht aus wie Handgranate

18. April 2023/in Polizei

Großeinsatz im Hauptbahnhof Hannover ausgelöst

HANNOVER (ots). Aufregung heute Morgen im Hauptbahnhof. Gegen 06:40 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei in Hannover. Die Bundespolizei wurde über eine Handgranate in einem Zug informiert. Eine Zeugin (23) in einem Zug konnte eine finnische Staatsangehörige (38) dabei beobachten, wie sie die täuschend echt aussehende vermeintliche Handgranate in den Händen hielt und diese neben sich zwischen zwei Sitzplätzen platzierte.

In Hannover verließ die Finnin den Zug und ließ den Gegenstand liegen. Die Zeugin informierte das Zugpersonal und gab eine detaillierte Personenbeschreibung ab.

Zur Gefahrenabwehr sperrte die Bundespolizei Hannover Teile des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt und stoppte teilweise den Zugverkehr. Der betroffene Zug und auch Nachbarbahnsteige wurden sofort geräumt und abgesperrt. Gleichzeitig alarmierte die Bundespolizeiinspektion Hannover den Entschärfungsdienst der Bundespolizei. Nach kurzer Zeit wurde die vermeintliche Handgranate durch die Spezialisten der Bundespolizei in Augenschein genommen. Sodann gab es Entwarnung. Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine Powerbank, die dem Aufladen von elektrischen Geräten dient und einer scharfen Handgranate täuschend echt sieht. Die Powerbank konnte sichergestellt und die Absperrmaßnahmen nach insgesamt knapp einer Stunde wieder aufgehoben werden. Auch der Zugverkehr konnte wieder in den normalen Betrieb übergehen.

Durch die gute Personenbeschreibung der 23-jährigen Zeugin und mittels einer zügigen Videoauswertung der Kameraaufzeichnungen im Hauptbahnhof Hannover konnte eine weibliche Person ausgemacht werden. Diese stieg nach dem Halt in Hannover in einen ICE in Richtung Hamburg. Die Bundespolizei in Hamburg wurde über den Sachverhalt informiert und konnte die Finnin am Bahnhof Hamburg-Harburg stellen. Gegen sie wird nun strafrechtlich wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.

Stromschlag, Oberleitung

13-Jähriger nach Stromschlag auf Bahngelände in Langenhagen lebensgefährlich verletzt

17. April 2023/in Polizei

Stromschlag mit circa 15.000 Volt verursachte lebensgefährliche Verletzungen

HANNOVER (ots). Am späten Sonntagabend, 16.04.2023, ist ein 13-Jähriger aus Langenhagen aus bislang ungeklärten Gründen am Bahnhof Langenhagen-Pferdemarkt auf einen Bau-Zug geklettert und hat einen schweren Stromschlag erlitten. Der Junge schwebt derzeit in Lebensgefahr. Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar. Entsprechende Ermittlungen dauern an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover war der 13-Jährige gegen 21:30 Uhr gemeinsam mit sechs anderen Kindern und Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren am Bahnsteig des Bahnhofs Langenhagen-Pferdemarkt unterwegs. Etwa zeitgleich meldeten Anwohner einen Knall sowie einen hellen Lichtschein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der 13-Jährige vom Bahnsteig aus über zwei Gleise auf eine sogenannte Gleisarbeitsbahn geklettert war. Dort gab es anschließend einen Lichtbogen und der 13-Jährige fiel von der Bahn hinunter in das Gleisbett. Daraufhin reagierten die anderen Kinder und Jugendlichen geistesgegenwärtig: Sie zogen den Verletzten aus dem Gleisbett heraus auf den Bahnsteig und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der 13-jährige Junge aus Langenhagen erlitt durch den Stromschlag, welcher ihn mit circa 15.000 Volt traf, lebensgefährliche Verletzungen. Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus mit einer speziellen Abteilung für Verbrennungsopfer verbracht.

Neben der Polizei Hannover-Langenhagen und dem Kriminaldauerdienst Hannover waren Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Hannover, der Freiwilligen Feuerwehr Langenhagen, des Notfallmanagements der Deutschen Bahn und Notfallseelsorger im Einsatz. Durch die Bundespolizei wurde der Bahnverkehr für die Dauer des Einsatzes bis circa 23:20 Uhr gesperrt. Das Notfallmanagement der Deutschen Bahn ließ die Bahnstromleitung abschalten. Gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Hannover nahmen die Polizei Hannover-Langenhagen und der Kriminaldauerdienst Hannover den Sachverhalt auf und unterstützten bei der Spurensicherung am Unglücksort.

Am Beispiel dieses tragischen Vorfalls ergeht insbesondere an Kinder und Jugendliche, aber auch an Erwachsene der Appell, sich von Bahnanlagen fernzuhalten.

Auch wenn der Weg über Bahngleise als Abkürzung oder Mutprobe verlockend scheint: So etwas kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Der Strom an Bahnanlagen hat 15.000 Volt. Das sind 65 Mal mehr als in einer handelsüblichen Steckdose. Schon wenn man sich einfach nur in der Nähe einer Bahn-Oberleitung aufhält, kann der dort fließende Strom tödlich sein, auch wenn die Bahn-Oberleitung gar nicht berührt wird. Wer also glaubt, das Klettern auf Bahn-Waggons sei aufregend und ungefährlich, der irrt gewaltig.

Verkehrsunfalldienst

PKW erfasst Fußgänger in Hannover-Laatzen

17. April 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Am Freitag, 14.04.2023, überquerte ein Fußgänger in Hannover-Laatzen die Straße und wurde dabei von einem Pkw erfasst. Der 60-jährige Fußgänger wurde bei der Kollision leicht verletzt. Der 83-jährige Autofahrer und seine 80-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise, insbesondere zur Ampelschaltung zum Zeitpunkt des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr ein 83-Jähriger mit seinem Ford Mondeo gegen 16:55 Uhr die Hildesheimer Straße stadteinwärts. Auf Höhe der Stadtbahnhaltestelle Rethen (Leine) Steinfeld kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 60-jährigen Fußgänger, der in Höhe der dortigen Ampel die Straße überqueren wollte. Der Fußgänger wurde durch den Zusammenprall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird mit circa 1000 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Besonders wichtig sind Hinweise zur Ampelschaltung – Für wen hat die Ampel rot gezeigt?

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße (K) 240 in Gehrden – Christoph 4 bgpress© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße (K) 240 in Gehrden

16. April 2023/in Polizei

84-Jähriger verstirbt noch vor Ort

HANNOVER (ots). Am Sonntagmittag, 16.04.2023, ist ein 84-jähriger Mann mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt von der K 240 abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Der Barsinghausener verstarb trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle. Die Polizei sucht nach Zeugen die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 14:05 Uhr auf der Gehrdener Straße zwischen Leveste und Eckerde. Ein 84-Jähriger aus Barsinghausen befuhr die K 240 aus Leveste kommend in Richtung Eckerde mit seinem Skoda Citigo, als er aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam und ungebremst gegen einen Baum prallte. Trotz eingeleiteter Reanimation verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Neben Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Die Gehrdener Straße musste für zwei Stunden gesperrt werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird mit circa 10.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen von Innen

Falsche Polizeibeamte geben Raubüberfälle vor

13. April 2023/in Polizei

Polizei warnt vor Trickbetrügern

HANNOVER (ots). In der vergangenen Woche haben Falsche Polizeibeamte unter einem Vorwand Bargeld und andere Wertgegenstände erlangt. Die Polizei warnt weiterhin vor der Masche der Trickbetrüger und gibt Verhaltenstipps.

In den vergangenen Tagen haben arglose Senioren vermehrt im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten. Ein vermeintlicher „Polizist“ hatte eine 95-Jährige erstmals am Sonntag, 09.04.2023 angerufen. Bei dem Gespräch wurde ihr mitgeteilt, dass aktuell Raubüberfälle im Bereich Ihres Wohnortes in Hannover-Bult stattfinden würden. Dazu sollte sie Geld und Wertgegenstände wie Schmuck vor der Tür platzieren. Unbekannte Täter entwendeten kurz darauf die abgelegten Gegenstände. Auf diese Art und Weise wurden Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich erlangt. Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD/ZEG Trick) der Polizeidirektion Hannover hat die Ermittlungen wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges aufgenommen.

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Prüfen Sie diesen sorgfältig.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
    der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
  • Übergeben oder überweisen Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen
  • Die Polizei ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

 

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Verkehrsbeeinträchtigungen am kommenden Sonntag aufgrund der Eröffnung der Hannover Messe erwartet

12. April 2023/in Polizei

Im Bereich Zoo und Hannover-Bult kann es zu Staus kommen

HANNOVER (ots). Aufgrund der Eröffnungsfeier der Hannover Messe müssen sich Verkehrsteilnehmende am Sonntag, 16.04.2023, auf Verkehrseinschränkungen im Bereich Hannover-Zoo und Hannover-Bult einstellen. Die Polizei rät, von aufschiebbaren Fahrten mit dem eigenen Auto abzusehen oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Grund für die Beeinträchtigungen ist die jährlich im Hannover Congress Centrum stattfindende Eröffnungsfeier anlässlich der Hannover Messe. In der Zeit von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr kann es am 16.04.2023 im Bereich rund um die Veranstaltungsörtlichkeit zu Verkehrseinschränkungen kommen. Unter anderem werden an folgenden Stellen Straßensperren eingerichtet:

  • Fritz-Behrens-Allee / Adenauerallee
  • Hans-Böckler-Allee / Clausewitzstraße
  • Zeppelinstraße / Theodor-Heuss-Platz
  • Schackstraße / Lüerstraße

Der Stadtbahn- und Busbetrieb wird von den Straßensperrungen gegen 17:30 und 19:30 Uhr nur wenige Minuten betroffen sein. Die Polizei empfiehlt, den oben genannten Bereich zu meiden, großräumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.

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