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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2

27. März 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise zur Fahrweise des 77-Jährigen vor dem Unfall geben?

HANNOVER (ots). Am Samstag, 25.03.2023, ist ein 77 Jahre alter Fahrer eines Audi A6 aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug mit einem Tankauflieger auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin vor der Anschlussstelle Langenhagen/Hannover-Nord aufgefahren. Dabei wurde er lebensgefährlich verletzt. Der 58-jährige Fahrer des Sattelzuges erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen des Verkehrsunfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 77-jährige Hannoveraner gegen 06:15 Uhr mit seinem Pkw auf dem Hauptfahrstreifen der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. Etwa 600 Meter vor der Anschlussstelle Langenhagen fuhr der Senior aus bislang ungeklärter Ursache ohne Verzögerung oder etwaigen Reaktionen auf den ordnungsgemäß auf dem Hauptfahrstreifen vorausfahrenden Sattelzug des 58-Jährigen auf. Der Audi geriet hierbei unter das Heck des Tankaufliegers. Anschließend löste sich der Pkw von dem Tankauflieger und schleuderte nach rechts über den Seitenstreifen mit der Front gegen die Schutzplanke. Daraufhin kam er auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Durch die Wucht der Kollision wurde der 77-Jährige im Fahrzeuginneren eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Beide Fahrer wurden mit je einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Berlin bis 10:20 Uhr teilgesperrt werden. Der Gesamtschaden, der beim Verkehrsunfall entstand, wird von der Polizei mit circa 26.000 Euro beziffert.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Verkehrsursache eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen und insbesondere zur Fahrweise des 77-Jährigen vor dem Unfall geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mehrere Täter brechen in Möbelgeschäft ein und klauen Transporter

27. März 2023/in Polizei

Zeugen gesucht

Hannover (ots). In den frühen Morgenstunden des 26.03.2023 sind unbekannte Täter in ein Möbelgeschäft in der Jordanstraße in der Südstadt Hannovers eingebrochen. Die Täter beluden einen zum Geschäft gehörenden Transporter mit Einrichtungsgegenständen und entkamen mit diesem. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls und den entwendeten VW Crafter.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats (PK) Hannover-Südstadt brachen mehrere Täter am Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr in den Einrichtungsmarkt an der Jordanstraße ein. Dort versuchten sie, einen Tresor aufzubrechen, was ihnen misslang. Als mutmaßliche Ersatzhandlung beluden die Täter dann einen zum Markt gehörenden VW Crafter mit Möbeln und entkamen gegen 07:00 Uhr mit diesem. Durch den Einbruchdiebstahl entstand ein Gesamtschaden von circa 40.000 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer hat innerhalb des Tatzeitraums im Bereich der Jordanstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat einen schwarzen VW Crafter mit hannoverschen Kennzeichen, auf dessen Seite ein Aufdruck in Form eines roten Sofas ist, gesehen? Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim PK Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Unbekannter überfällt Supermarkt in Hannover-Vahrenwald

27. März 2023/in Polizei

Die Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Am Samstagmorgen, 25.03.2023, hat ein bislang unbekannter Täter im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald eine Supermarktfiliale überfallen. Der Mann bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und forderte sie dazu auf ihm Bargeld zu geben. Im Anschluss flüchtete er in unbekannte Richtung. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betrat der Täter das Geschäft in der Melanchthonstraße gegen 09:45 Uhr. Im Kassenbereich holte er ein Messer hervor und bedrohte eine Angestellte damit. Zeitgleich forderte er die Frau dazu auf ihm Bargeld auszuhändigen. Danach flüchtete der Mann mit seiner Beute unerkannt in unbekannte Richtung.

Der Gesuchte ist circa 27 Jahre alt, in etwa 1,75 Meter groß, schlank, hat dunkelblondes Haar und einen Drei-Tage-Bart. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer langen dunklen Jacke, einer OP-Maske, einem dunklen Pullover, hellen Schuhen und einer dunklen Schirmmütze bekleidet.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizeibeamter mit gelbem Koller

Verkehrsbeeinträchtigungen durch ADAC-Marathon-Hannover am 26.03.2023

24. März 2023/in Polizei, Verkehr

Die Polizei rechnet mit einigen Verkehrsbeeinflussungen durch den Streckenverlauf und die Sperrungen

HANNOVER (ots). Am kommenden Sonntag, 26.03.2023, findet der ADAC-Marathon-Hannover statt, dessen Strecke sich durchs Stadtgebiet zieht. Entlang der Streckenabschnitte werden Tausende Teilnehmende sowie Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

Für den Individualverkehr kommt es dadurch zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr zu diversen Beeinträchtigungen. Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger, sich darauf einzustellen.

Den Streckenverlauf, die Durchlassstellen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Informationen zum Bürgertelefon des ADAC finden Sie unter https://www.marathon-hannover.de/

Aktuelle Verkehrsstörungen finden Sie unter https://www.vmz-niedersachsen.de/stadt-hannover/

Die App „NUNAV“ (https://www.nunav.net/) kann für Anwohnende sowie für Anliegerinnen und Anlieger zur Navigation zum gewünschten Ort genutzt werden.

Kriminalstatistik 2022

Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 der Polizeidirektion Hannover

24. März 2023/in Polizei

2022 wurden insgesamt 108.375 Straftaten bei der Polizeidirektion Hannover erfasst

HANNOVER (ots). Fallzahlenanstieg und sinkende Aufklärungsquote – aus gesteigerter Teilhabe am öffentlichen Leben resultieren auch die Anstiege von Gewalt- und Eigentumsdelikten. Jugendkriminalität und Gewalt gegen Einsatzkräfte nehmen zu. Vergleiche zum Vorjahr im Bereich häuslicher Gewalt sind nun erstmalig möglich. Weitere Erklärungen zur Kriminalitätsstatistik werden in diesem Bericht erläutert.

Gesamtzahl der Straftaten

Für den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion (PD) Hannover wurden 2022 insgesamt 108.375 Straftaten erfasst. Dies macht im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 12,50% aus. Damit ergibt sich im Jahr 2022 ein Höchstwert im Vergleich der vergangenen fünf Jahre. Letztmalig waren für das Jahr 2017 mit 114.685 Taten höhere Fallzahlen erfasst.

Mit deutlichen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kehrte das öffentliche Leben schrittweise zu seiner früheren Form zurück. Aufgrund dessen haben sich nunmehr auch wieder häufiger Tatgelegenheiten ergeben. Besonders die Zahlen in den Bereichen der Rohheits- und Eigentumsdelikte stiegen merkbar an.

Aufklärungsquote (AQ)

Mit 60,63% sank die Aufklärungsquote um 3,22 Prozentpunkte (PP). Der Rückgang der AQ hängt hauptursächlich mit der Entwicklung in der Deliktsgruppe der Vermögens- und Fälschungsdelikten (AQ: -9,55PP) und dem dortigen Anstieg von nicht aufgeklärten Fällen zusammen. In diesem Zusammenhang stellt der deutliche Rückgang der – in aller Regel aufgeklärten – Fälle der Beförderungserschleichung nur einen Teilaspekt dar. Die AQ wird auch durch den Anstieg von nicht aufgeklärten Fällen insbesondere in den Bereichen des Warenkreditbetrugs sowie des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Zahlungsmittel beeinflusst.

Tatverdächtigenanalyse

Von den 42.040 ermittelten Tatverdächtigen waren 31.928 (75,95%) männlich und 10.112 (24,05%) weiblich. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger betrug dabei 40,72%.

Rohheitsdelikte

Insgesamt sind 17.662 Taten in der Gruppe der Rohheitsdelikte bearbeitet worden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 3.433 Fälle (+ 24,13%). Damit liegt diese Deliktsgruppe deutlich über dem Niveau vor der Pandemie.

„Binnen 12 Monaten haben sich die Zahlen vom historischen Tiefststand auf den historischen Höchststand entwickelt. Die Gewalt hat zugenommen. Dies beginnt bei einer erhöhten Aggressionsbereitschaft, die allzu oft in tätliche Auseinandersetzungen münden. Schwerwiegende Folgen hat dies, wenn Waffen zum Einsatz kommen.“, so Polizeipräsident Volker Kluwe.

Häusliche Gewalt

Bis einschließlich des Berichtsjahrs 2020 lag keine bundeseinheitliche Definition bzw. Begriffsbestimmung zum Deliktsfeld „Häusliche Gewalt“ vor. Die Fallzahlen konnten lediglich innerhalb der Bundesländer miteinander verglichen werden. Ab dem Berichtsjahr 2021 wird nun das Phänomen „Häusliche Gewalt“ anhand einer bundesweit einheitlichen Erfassung auf Grundlage der Bund-Länder-Arbeitsgruppe (BLAG) abgebildet. Damit können PKS-Entwicklungen bundesweit gegenübergestellt werden.

Den 4.830 in der PD Hannover bearbeiteten Fällen aus dem Vorjahr stehen für 2022 nun 5.566 Fälle gegenüber, dies stellt einen Anstieg um 15,3% dar.

Von den 5.536 Fällen, die einen Tatort in der PD Hannover hatten, sind 4.414 Fälle als Opferdelikte im Sinne der PKS (Totschlag, Körperverletzung etc.) und 1.122 Nicht-Opfer-Delikte (Diebstahl, Betrug u. ä.) erfasst. Den Großteil an Delikten bilden die Körperverletzungen mit 3.132 Fällen. Es wurden aber auch 151 Sexualdelikte sowie vier vollendete und fünf versuchte Tötungsdelikte, bearbeitet.

Es handelt sich um 3.104 Fälle der Partnerschaftlichen Gewalt, um 1.373 Fälle der Familiären Gewalt sowie um 1.122 Fälle sonstiger Delikte im Kontext häuslicher Gewalt (Sachbeschädigung, Beleidigung, Straftaten gegen das Gewaltschutzgesetz etc.). Die Gesamtzahl dieser Delikte weicht mit 5.599 Taten von der o. a. Fallzahl ab und ist mit der statistischen Erfassung der jeweiligen Sachverhalte zu erklären. Von den 4.719 Opfern sind 3.357 weiblich (71,14%) und 1.362 männlich (28,86%). 2.487 Opfer wurden leicht, 27 schwer und vier tödlich verletzt.

Die 4.087 Tatverdächtigen sind überwiegend männlich (3.001 bzw. 73,34%), Frauen sind mit 1.086 Tatverdächtigen deutlich geringer vertreten. 2.546 (62,3%) der Tatverdächtigen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, 1.541 (37,7%) waren nichtdeutsch. 835 Tatverdächtige (20,43%) standen unter dem Einfluss von Alkohol und 81 Tatverdächtige (1,98%) unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Maßnahmen und Veranstaltungen im Kontext Häusliche Gewalt

Die Verhinderung sowie Bekämpfung von „Häuslicher Gewalt“ ist ein besonderes Anliegen der PD Hannover. Mit weiteren Akteuren in der Region Hannover (Umland wie LHH) sind umfangreiche Erfahrungen im gemeinsamen Zusammenwirken zum Schutz von Betroffenen von häuslicher Gewalt vorhanden und Beratungs- sowie Interventionsstrukturen etabliert. Ein wichtiges Ziel ist dabei, durch präventive Maßnahmen zum Phänomen zu sensibilisieren und Fälle aus dem „Dunkelfeld“ zu holen.

U. a. hat der Kommunale Präventionsrat (KPR) der Landeshauptstadt Hannover (LHH) im Jahr 2022 unter dem Jahresmotto „Häusliche Gewalt – Hannover ist stärker als Gewalt“ eine Vielzahl von Veranstaltungen unter Beteiligung des Präventionsteams der PI Hannover umgesetzt.

Anlässlich des Orange Days am 25.11.2022 wurden in der hannoverschen Innenstadt symbolisch vier Sitzbänke aufgestellt. Im Rahmen der Aktion „Die Roten Bänke“ wurde medienwirksam zum Jahresmotto „Hannover ist stärker als Gewalt“ aufmerksam gemacht. Die Initiative des KPR der LHH wurde durch die Polizeidirektion Hannover begleitet. Auf den Sitzbänken sind Plaketten mit relevanten Rufnummern für betroffene Frauen angebracht.

Im Neuen Rathaus der LHH wurde eine Ausstellung mit Plakaten zum Thema „Gewalt ist nie privat“ umgesetzt. Das Angebot richtete sich zunächst an Schülerinnen und Schüler unter vorheriger Anmeldung der jeweiligen Schule. Anschließend wurde die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Jahresverlauf 2022 wurden zum Jahresmotto des KPR der LHH sechs After-Work-Veranstaltungen im Kontext Häuslichen Gewalt angeboten. Die Umsetzung der Veranstaltungen erfolgte unter Mitwirkung des Präventionsteams der PI Hannover, zwei Vertreterinnen der Staatsanwaltschaft Hannover sowie der Waage Hannover e.V. Im Rahmen der After-Work-Veranstaltungen wurden Diskussionsforen über die Rollen und Aufgaben der Justiz und der Polizei geschaffen.

Die Polizeidirektion Hannover beteiligt sich gemeinsam mit anderen Institutionen an einem Projekt, um potentiell Betroffenen Hilfsangebote zu unterbreiten und somit den Gewaltkreislauf zu unterbrechen.

Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention, resümiert: „Mit der umfangreichen Beteiligung an diversen Projekten leistet die PD Hannover einen Beitrag zur Vorbeugung von Gewaltstraftaten. Die Prävention von Häuslicher Gewalt hat einen hohen Stellenwert. Wir verfügen über etablierte, interdisziplinäre Hilfe- und Interventionsstrukturen in der gesamten Region Hannover. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen werden wir auch weiterhin einen schnellen Interventionsverlauf für gewaltbetroffene Personen garantieren.“

Phänomen Messerangriff

Der Messerangriff ist seit 2020 als Phänomen in der PKS darstellbar, allerdings nur bei vorgegebenen Deliktsschlüsseln. Messerangriffe im Sinne der PKS-Erfassung sind solche Tathandlungen, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße Mitführen eines Messers reicht hingegen für eine Erfassung als Messerangriff nicht aus, ebenso nicht der Einsatz einer sonstigen Stichwaffe.

Es ergeben sich für das Berichtsjahr 2022 in der PD Hannover 786 Fälle, in denen ein Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wurde. Im Jahr 2021 wurden 589 Fälle gezählt, sodass sich hier eine erneute Steigerung um +197 Fälle bzw. +33,45% ergibt. 177 Fälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel.

72,52% dieser Taten (570 Fälle) fanden im Stadtgebiet der LHH statt. Am höchsten ist hierbei der Stadtteil Mitte mit 162 Fällen (20,61% an PD gesamt) betroffen. Im Umland sind die Städte Garbsen (32 Fälle) sowie Laatzen und Neustadt (je 23 Fälle) am häufigsten betroffen.

Tatverdächtigen Analyse

Die Anzahl der Tatverdächtigen (TV), die im Berichtsjahr 2022 einen Messerangriff unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt haben, liegt in der PD Hannover bei 571 Tatverdächtigen insgesamt und stieg damit um +119. Der Anteil der Männer, liegt bei 88,79% (507 TV), der Anteil der Frauen bei 11,21% (64 TV). Dies entspricht in etwa der Verteilung aus dem Vorjahr. Von den 571 TV sind 307 TV (53,77%) deutsche Staatsangehörige und 264 TV (46,23%) nichtdeutsche Staatsangehörige.

Bei der Altersstruktur ist erkennbar, dass der Großteil der TV der Gruppe der Erwachsenen zugehörig ist (416 TV). In der Altersgruppe der Heranwachsenden wurden 52 TV erfasst und in der Altersgruppe der Jugendlichen 75 TV. 28 TV waren zur Tatzeit noch Kinder. Eine weitere Unterteilung der Alterskohorten ist nicht möglich.

Bei den Messerangriffen, die im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt stattfanden, wurden im Berichtsjahr 2022 insgesamt 127 TV bekannt, davon 82 männliche TV und 45 weibliche TV. Damit liegt der Anteil der Frauen als TV (35,43 %) in diesem Phänomenbereich mehr als doppelt so hoch, verglichen mit der Anzahl der weiblichen TV bei den Messerangriffen insgesamt. 73 TV (57,48 %) von den insgesamt 127 TV aus dem Phänomenbereich Häusliche Gewalt sind deutsche Staatsangehörige, 54 TV (42,52 %) sind nichtdeutsche Staatsangehörige.

Verbotszone

Messerangriffe waren im Jahr 2022 aufgrund einer Häufung von u.a. auch schweren Kapitaldelikten in einem besonderen Fokus der medialen Berichterstattung und damit auch in der Wahrnehmung der Stadtgesellschaft. Die LHH hat mit einer Verordnung über die Einrichtung einer Verbotszone über das Führen von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen in der Landeshauptstadt Hannover mit Wirkung vom 24.11.2022 die bestehende Verbotszone räumlich erweitert. Der Innenstadtbereich umfasst jetzt örtlich den Raschplatz und Teile des Weißekreuzplatzes sowie einen definierten Bereich des Quartiers Steintor/Marstall.

Aufgrund der Entwicklung ist von der PD Hannover ein Einsatzschwerpunkt im innerstädtischen Bereich gesetzt worden. Mit dem Projekt Innenstadt (PRIN) der PI Hannover und der Einbindung in das Projekt bahnhof.sicher ist an relevanten Bereichen die polizeiliche Präsenz deutlich erhöht worden. Zur Verbotszone werden niedrigschwellig Kontrollmaßnahmen durchgeführt, Verstöße gegen die Verbotszone konsequent geahndet.

Zur Analyse der aktuellen Entwicklungen sowie der Abstimmung des gemeinsamen Vorgehens wurde ein „Runder Tisch Messerangriffe“ gemeinsam durch die LHH sowie der PD Hannover eingerichtet. Weiter sind die Bundespolizei, die Staatsanwaltschaft Hannover, das Landeskriminalamt, das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen, die ÜSTRA, die Firma protec, das Deutsch-Europäische Forum für Urbane Sicherheit (Defus) sowie der Kommunale Präventionsrat Teilnehmende des Runden Tisches.

Raubdelikte

Bei den Raubdelikten beträgt der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 296 Fälle bzw. 43,40% auf insgesamt 978 Taten. Von diesen ereigneten sich 767 auf dem Gebiet der LHH, davon 304 Fälle im Stadtteil Mitte. In der Region sind mit 32 die meisten Fälle in der Stadt Laatzen erfolgt, gefolgt von 26 Fällen in Lehrte und 23 Fälle in Neustadt am Rübenberge. Die AQ der Raubdelikte liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2022: 57,36% / 2021: 59,24%). Zu den 561 aufgeklärten Fällen wurden 638 TV erfasst.

Der Schwerpunkt im Bereich des Stadtteils Mitte ist mit der kriminalgeografischen Lage zu erklären. Dieser Stadtteil ist wesentlich geprägt von Einkaufsmöglichkeiten, dem im Zuständigkeitsbereich des PK Mitte gelegenen Vergnügungsviertel und der damit verbundenen Frequentierung. Aber auch das Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher Personengruppen führt zu einem hohen Konfliktpotenzial dieser Gruppen untereinander. Entsprechend stellt dieser Bereich einen Einsatzschwerpunkt der PD Hannover dar, u.a. und analog zum Thema Messerangriff mit dem Projekt Innenstadt (PRIN), bahnhof.sicher sowie auch der Verbotszone.

Tötungsdelikte

Bei den Delikten Mord und Totschlag wurden insgesamt 35 Fälle und somit ein Fall mehr bearbeitet als im Vorjahreszeitraum. Hiervon wurden neun Tötungsdelikte vollendet (2021: sechs Fälle). In 22 von 35 Fällen wurden Stichwaffen als Tatwaffe eingesetzt und zählen demnach als Messerangriff.

Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte

Die Straftaten gegen Polizeivollzugsbeamte (PVB) sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen – 2022 um 65 Fälle bzw. 6,88% auf nunmehr 1.010 Fälle. Bei den Körperverletzungsdelikten wurden 26 Fälle leichter, gefährlicher und schwerer Körperverletzung und Fälle der fahrlässigen Körperverletzung der PKS 2022 gemeldet. In 79 Fällen wurden Polizeivollzugsbeamte bedroht und in sechs Fällen genötigt.

Für das Berichtsjahr 2022 wurde auch ein Fall des versuchten Mordes zum Nachteil eines PVB ermittelt. Die Tat ereignete sich am 08.06.2022 im Stadtteil Limmer. Ein 61-Jähriger tötete zunächst seine Ehefrau und stach anschließend bei Eintreffen der Polizei im dortigen Treppenhaus mehrfach mit einem Messer auf den Oberkörper eines Beamten ein. Aufgrund der angelegten Schutzweste kam es zu keinen körperlichen Verletzungen.

2.250 PVB wurden Opfer von gegen sie gerichteten Gewalttaten. Dies kommt dadurch zustande, dass bei jeder erfassten Tat zumeist ein Streifenteam angegriffen wurde. Von den Opfern sind 72,49% männlich. Mit Blick auf die Altersgruppen sind 59,29 % im Alter zwischen 21 und 30 Jahren. Als Opfer sind insbesondere Angehörige des Einsatz- und Streifendienst (68,67 %) und der Einsatzeinheiten (16,36 %) zuzuordnen.

Die Tatverdächtigen sind meistens männlich (84,05%), deutsch (64,45%) und zwischen 25 und 50 Jahre alt (55,53%). Sie sind in der Regel allein handelnd (98,18%). 51,67% stehen unter dem Einfluss von Alkohol und 15,3% unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Fallzahlen in diesem Deliktsbereich steigen kontinuierlich. Gerade im Kontext der Pandemie standen Polizeivollzugsbeamte als Vertreter des Staates/der staatlichen Maßnahmen im Fokus von Protestmaßnahmen und interagierten zu diesem Thema intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern. Es ist festgestellt worden, dass Polizeikräfte vermehrt dem gesellschaftlichen Unmut ausgesetzt waren. Aufgrund der Relevanz in der medialen Darstellung sind hier auch örtliche Ereignisse der Silvesternacht 2022/23 aufzugreifen. Diese sind in der vorliegenden PKS nicht enthalten.

Gewalt gegen Rettungskräfte

Bei der Analyse dieser Daten ist zu beachten, dass die Anzahl der Opfer je nach Erfassung bzw. Abfragemodalität differieren kann. Werden in einem Sachverhalt Opfer unterschiedlich erfasst (ein Opfer erhält das Spezifikum „Feuerwehr“, das andere „Sonstiger Retter“), können diese unterschiedlich vom Zählwert ausgewiesen werden. Bei einer Einzelabfrage nach Opferspezifikum wird der Wert jeweils gesondert ausgewiesen, bei einer übergreifenden Abfrage jedoch nur als ein Fall angegeben. Diese statistischen Verzerrungen sind bei der Auswertung zu beachten.

Polizeipräsident Volker Kluwe sagt zu dieser Entwicklung: „Der Frust der Gesellschaft entlädt sich zunehmend gegenüber denjenigen, die den Staat repräsentieren – unter anderem Polizei und Rettungskräfte. Ich bleibe dabei: Wer Polizeibeamtinnen und -beamte tätlich angreift, der attackiert damit auch eine wichtige Säule unserer Demokratie. Wer Einsatzkräfte angreift, der attackiert uns alle. Aus diesem Grund wird die PD Hannover Angriffe auf Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeitende von Feuerwehren und Rettungsdiensten nicht hinnehmen, sondern auch künftig konsequent verfolgen.“

Sexualdelikte

Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung stieg die Zahl der Taten insgesamt um 368 bzw. 23,87%. Die Steigerungen betreffen alle Untergruppen mit Ausnahme des „Sonstigen sexuellen Missbrauchs von Kindern“. In der Untergruppe Vergewaltigung wurden 54 Fälle mehr registriert (+27,55%), in der Untergruppe Verbreitung pornografischer Schriften liegt ebenfalls eine deutliche Steigerung vor (+180 Fälle/+28,08%).

Bei den Sexualdelikten ist der hohe Anteil der Fälle mit nicht erwachsenen Tatverdächtigen (2022: 33,37%, 2021: 37,8%) auffällig. Aufgrund gemeinsamer Anstrengungen der Polizei auf Bundes-und Landesebene ist in diesem Deliktsfeld mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen und Aufhellung des Dunkelfeldes zu rechnen, auf den sich die PD Hannover aktuell vorbereitet und die zentrale Sachbearbeitung im ZKD Hannover massiv personell erhöht.

Hierbei setzt sich der Trend steigender Fallzahlen fort. Ursächlich sind insbesondere die Meldungen des amerikanischen National Centers für Missing and Exploited Children (NCMEC) sowie geführte „Operationen“ sachbearbeitender Dienststellen, die bundesweit zur Aufdeckung von Kinderpornografie und auch sexuellen Missbrauchstaten führen.

Darüber hinaus spielt der anhaltende Trend zum Teilen von Nacktbildern durch/von Kindern und Jugendlichen via Social Media ebenso eine Rolle.

Prävention:

  • Die Präventionsteams der PD Hannover unterstützen in den weiterführenden Schulen Präventionsunterrichte u.a. zum Themenbereich Gewalt. Dazu zählen u.a. zielgerichtet auch die Themenbereiche Cybermobbing, Cybergrooming und Sexting. Die Verbreitung pornografischen oder kinderpornografischen Materials in Chatgruppen führt regelmäßig zur Einleitung von Ermittlungsverfahren und zum Bekanntwerden gleich mehrerer junger Tatverdächtiger. Darüber hinaus sind Sexting und der Versand pornografischen Materials im Freundes- und Bekanntenkreis in Messenger Gruppen unter jungen Menschen weit verbreitet. Neben einem jugendlichen Anbahnungsverhalten bei Beziehungen besteht häufig auch der Wunsch, Emotionen bei Chatpartnerinnen und Chatpartnern auszulösen. Auch ein Geltungsdrang und eine jugendtypische Unbedarftheit sind regelmäßig tatauslösendes Motiv.
  • Für eine gelungene Präventionsarbeit ist maßgeblich die Netzwerkarbeit mit externen Partnerinnen zu benennen. Neben bundesweiten Kampagnen, wie beispielsweise „Sounds Wrong“ (Zivilcourage zeigen und Missbrauchsdarstellungen melden – Kampagne gegen die Verbreitung von Kinderpornografie) ist auch die Zusammenarbeit mit nichtpolizeilichen Initiativen, bspw. Juuuport e.V.“ (Beratung bei Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Datenklau, Cybergrooming, Sexting, Gaming, Online-Sucht oder Technik) und auch „smiley e.V.“ (Erlangung von Medienkompetenz – Angebote für junge Menschen und auch Eltern in Form von Fortbildungen und auch Vorträgen) oder auch „klicksafe“ (u.a. Medienpädagogik in der Grundschule) zu erwähnen.

Kinder- und Jugendkriminalität

Im Berichtsjahr 2022 verzeichnete die Polizeidirektion Hannover erstmalig seit 2019 wieder einen Anstieg der Fallzahlen (6.686). Dies stellt eine Steigerung von 34,88% im Vergleich zum Vorjahr dar. Dabei wurden insgesamt 5.389 Minderjährige straffällig (+28,34%). Von den 1.807 tatverdächtigen Kindern waren 1.255 Jungen (69,45%) und 1.149 deutsch (63,59%). Männliche jugendliche Tatverdächtige wurden insgesamt 2.490 (69,65%) gezählt. Unter der Gesamtzahl waren 2.410 (67,41%) deutsch.

Als Erklärungsansatz für die allgemeine Steigerung sind sog. Nachholeffekte aufgrund der Lockerungen in der pandemischen Lage zu vermuten. Delinquentes Verhalten bzw. jugendtypisches Fehlverhalten war zu Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund vorliegender Beschränkungen und Schließungen nicht möglich. Es mangelte schlichtweg an Tatgelegenheiten. Außerdem liegen sozialpsychologische Gründe nahe, die sich aus einem Unsicherheitsgefühl und nicht erlernten Konfliktbewältigungsstrategien folgern lassen und sich 2022 in vermehrt delinquentem Verhalten äußerten.

Volker Kluwe hebt dabei hervor: „Die Taten sind kein neues Phänomen für die Polizei. Abweichendes Verhalten und Ausloten von Grenzen sind manchmal auch Teil des Erwachsenwerdens. Unser polizeiliches Verständnis endet jedoch dort, wo Straftaten begangen werden, bei denen andere zu Schaden kommen, Opfer von Gewalt werden oder ihnen sonstige Nachteile entstehen. Hier sind wir gemeinsam mit diversen Institutionen im Gespräch mit jungen Menschen, um sie dafür zu sensibilisieren und in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Clan-Kriminalität

Für das Berichtsjahr 2022 sind deutlich steigende Fallzahlen im Clan-Kontext ersichtlich. Dieser Anstieg ist mit der Implementierung des Projekts Clan 360°, einer generellen Sensibilisierung sowie einer gezielten Datenqualitätskontrolle in Verbindung zu bringen.

Im Berichtsjahr 2022 waren 15 Großfamilien unter der Clandefinition erfasst, bei denen einzelne Familienmitglieder zu den bekannt gewordenen Straftaten als Tatverdächtige ermittelt werden konnten.

Allgemein ist festzuhalten, dass es nach wie vor keine räumlichen Brennpunkte innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der PD Hannover gibt. Clankriminelle Straftaten sind sowohl im Stadtbereich als auch im Umland feststellbar.

Insbesondere durch die auf verschlüsselter (kryptierter) Kommunikation basierenden Verfahren konnte das Dunkelfeld in diesem Bereich erhellt werden.

Das Projekt Clan 360° wurde im Dezember 2021 vorgestellt. Dieses ist auf zwei Jahre angelegt und betrachtet die Clankriminalität umfassend. Schwerpunkte sind Wissensvermittlung, Optimierung der Datenqualität, Netzwerkarbeit, Aus- und Fortbildung sowie die Analyse krimineller Strukturen.

Die „Kooperationsvereinbarung zur Gewährleistung und Umsetzung einer ganzheitlichen und interdisziplinären Bekämpfung krimineller Clanstrukturen“ im Zusammenhang mit dem behördenweiten Projekt Clan 360°“ ist am 23.08.2022 unterzeichnet worden. Diese gewährleistet eine weitere Intensivierung der engen Zusammenarbeit sowohl im gefahrenabwehrrechtlichen als auch im strafrechtlichen Sinne zwischen den Kooperationspartnern (LHH, Region Hannover, Bundespolizei, Hauptzollamt Hannover, Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover) sowie im Bereich der Prävention.

Polizeihubschrauber© Bernd Günther

Vorbereitung für den Ernstfall bei Vegetationsbränden

24. März 2023/in Polizei

Besatzungen der niedersächsischen und sächsischen Polizeihubschrauberstaffel trainieren die Bekämpfung von Vegetationsbränden

HANNOVER (PM). Die Besatzungen der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen (PHuStN) trainieren in dieser Woche gemeinsam mit einer Crew der Polizei Sachsen sowie mit Unterstützung bayerischer Kollegen den fliegerischen Umgang mit Außenlöschbehältern (sogenannten Bambi Buckets) an Einsatzmaschinen.

Die Übungen finden an den Standorten Rastede (theoretische Grundlagen) sowie Rostruper Heide statt. Auch das notwendige und reibungslose Zusammenspiel mit Feuerwehrkräften am Boden wird geprobt. Zusätzliche Unterstützung kommt deshalb von 35 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Landkreises Ammerland, die die Übungen ebenfalls begleiten.

Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Die Waldbrände im vergangenen Jahr in Niedersachsen wie auch in anderen Bundesländern haben noch einmal sehr deutlich gemacht, wie elementar ein funktionierender Brandschutz ist. Wir müssen hinsichtlich der Folgen des Klimawandels gewappnet sein, denn Wald-, Moor- und Vegetationsbrände machen auch vor Landesgrenzen nicht halt – und sie werden uns in der Zukunft immer häufiger fordern. Deshalb kommt der länderübergreifenden Zusammenarbeit auch eine große Bedeutung zu. Mit der heutigen Übung profitieren alle Beteiligten von den gemeinsamen Erfahrungen und stärken außerdem die Zusammenarbeit insgesamt. Die Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen verfügt bereits über eine entsprechende Expertise und konnte im vergangenen Jahr einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung eines Waldbrandes im Harz leisten. Damit die Kolleginnen und Kollegen auch weiterhin ihre Arbeit so gut wie möglich ausüben können, haben wir als Landesregierung 2020 den niedersächsischen Aktionsplan zur Waldbrandbekämpfung ins Leben gerufen. Im Zuge dessen wurde erstmals die Ausrüstung eines außenlastfähigen Hubschraubers der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachen mit einem Lasthaken und Außenlastbehälter beauftragt. Seitdem übt auch die Polizei mit speziell geschulten Besatzungen Seite an Seite mit der Feuerwehr für eine verbesserte Brandbekämpfung aus der Luft – ein echter Fortschritt!“

„Wenn große Flächen brennen, zählt buchstäblich jede Sekunde. Das Fliegen mit Wasser gefüllten Bambi Buckets an einem Außenlasthaken bringt die Polizeihubschrauber im Löscheinsatz regelmäßig an ihre Leistungsgrenze. Eine umfangreiche Aus- und kontinuierliche Weiterbildung der Besatzungen der PHuStN liegt deswegen für uns im besonderen Interesse – auch im direkten Zusammenspiel mit Feuerwehrkräften am Boden. Die Landesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit wird in der Polizei schon in vielen Bereichen sehr lange und erfolgreich gelebt – nun auch in einem neuen und wichtigen Themenfeld. Darüber freue ich mich sehr“, brachte der Polizeivizepräsident der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, Uwe Lange, seine Freude über die gute Kooperation bei dem Termin zum Ausdruck.

Die Hauptaufgaben der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen ist die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen am Boden bei der Suche nach Vermissten, beim Aufspüren von flüchtigen Tatverdächtigen und beim Aufklären von unwegsamem Gelände. Seit 2021 stellen sie sich einer weiteren Herausforderung: der Unterstützung von Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr bei der professionellen Bekämpfung von Bränden aus der Luft.

Im Fall eines Wald- oder Flächenbrandes setzt Niedersachsen zunächst auf den bodengebundenen Einsatz von erfahrenen Kräften der Feuerwehren. Eine ergänzende technische Ausstattung für die Bekämpfung von Vegetationsbränden ist vom Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) beschafft. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein sogenannter Abrollbehälter „Waldbrand“. Insgesamt vier davon sollen künftig an ausgewählten Standorten in Niedersachsen bereitstehen. Die Suche danach dauert noch an.

In den Abrollbehältern befinden sich diverse Arbeitsgeräte, Schlauchmaterial, Löschgerät und Spezialausrüstung, das beispielsweise im Zusammenspiel mit einem speziell ausgerüsteten Hubschrauber (Außenlasthaken) zum Einsatz kommt.

Dazu Karin Harms, Landrätin des Landkreises Ammerland: „Der Ort für diese Fortbildung hätte nicht besser gewählt werden können. Die Standorte der Hubschrauberstaffel in Rastede und des NLBK in Loy, das Zwischenahner Meer sowie hochmotivierte und hervorragend ausgebildete Feuerwehrfrauen und -männer in einem Landkreis: Dieses Anforderungsprofil muss man erstmal erfüllen! Dazu kommt unsere geografisch hervorragende Lage. Deshalb wäre die Platzierung des Abrollbehälter „Vegetationsbrandbekämpfung“ hier bei uns genau richtig und für alle Kommunen, die Bedarf haben, für den Ernstfall optimal erreichbar!“.

Auch der Polizeipräsident der örtlich zuständigen Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme, zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Ausbildungsstand und vom Leistungsvermögen sowohl der Besatzungen in der Luft als auch der Feuerwehr am Boden: „Wir sind im Nordwesten Niedersachsens für die Sicherheit von über 1,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern auf einer Fläche von 11.223 Quadratkilometern verantwortlich. Wie auch in anderen Bereichen in unserem Bundesland gibt es hier zahlreiche Naturschutzgebiete, Wälder und ausgedehnte Heideflächen. Da ist es gut zu wissen, dass wir vom Standort der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen in Rastede im Falle eines Falles mit schneller Unterstützung aus der Luft rechnen können“.

An der auf vier Tage angelegten Aus- und Fortbildung (endet am Samstag) nehmen insgesamt rund 60 Kräfte sowohl der Polizei als auch der Feuerwehr teil. Für praktische Übungsflüge steht jeweils eine Einsatzmaschine aus Niedersachsen und Sachsen bereit.

19-Jährige in der Eilenriede vergewaltigt

23. März 2023/in Polizei

Wer kann Hinweise geben?

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung einer 19 Jahre alten Frau am Sonntag, 19.03.2023, in der Eilenriede aufgenommen. Zwei Männer sollen die Frau in dem Waldstück festgehalten und an ihr sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Die Polizei sucht mögliche Zeugen, unter anderem ein Pärchen, das im Tatzeitraum mit einem Hund spazieren ging.

Nach Angaben der Geschädigten betrat die 19-Jährige am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr aus Richtung Lister Platz kommend die Eilenriede in der hannoverschen Oststadt. Kurz darauf bemerkte sie, dass sie zwei Männer verfolgen. Einer der Angreifer hielt die Frau wenig später nahe dem dort befindlichen Minigolfplatz fest, während der zweite sexuelle Handlungen an ihr vornahm. Als die Frau mit Schlägen und Tritten Gegenwehr leistete, ließen die Männer von ihr ab. Die 19-Jährige nutzte die Chance und flüchtete in den Wald. Auf der Flucht stürzte sie in eine Art Graben, von welchem aus sie die Polizei alarmierte. Diese konnte die leicht verletzte Frau wenig später finden.

Trotz sofortiger Fahndung im Nahbereich blieben die Täter verschwunden. Die Frau beschrieb einen der Männer als etwa 40 Jahre alt und 1,70 Meter bis 1,85 Meter groß sowie schlank. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann eine bläuliche Jeans und helle Turnschuhe. Zudem hatte er eine Glatze.

Sein Komplize, der die Frau festgehalten haben soll, wird ebenfalls als etwa 40 Jahre alt und 1,70 Meter bis 1,85 Meter groß beschrieben. Er war von kräftiger Statur, hatte kurze dunkle Haare und trug einen Drei-Tage-Bart. Während der Tat war er mit einer schwarzen Jogginghose und mit einer dunklen Steppjacke bekleidet. Beide Männer sollen laut Angaben der Frau mit einem osteuropäischen Akzent gesprochen haben.

Die Polizei sucht Zeugen, die die Frau, die beiden Männer beziehungsweise die drei Personen gemeinsam gesehen haben. Die 19-Jährige mit langen blonden Haaren trug an dem Abend einen beigefarbenen Kapuzenpullover, eine blaue Jeans, weiße Turnschuhe sowie eine auffällige blaue Tragetasche.

Von besonderem Interesse für die Polizei ist ein Paar, dem die Frau kurz vor der Tat begegnet ist. Die beiden Personen gingen mit einem Hund spazieren. Der Vierbeiner trug dabei ein Leuchthalsband.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise den Tatbeteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

InstaCops

Perspektivwechsel auf Social Media Plattform Instagram

21. März 2023/in Polizei

Polizeidirektion Hannover präsentiert die zweite Generation Instacops

HANNOVER (ots). Seit Mai 2019 berichten Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion Hannover auf der Social Media Plattform Instagram über ihren Dienstalltag. Als sogenannte Instacops geben sie ihren Followerinnen und Followern regelmäßig Einblicke in ihre unterschiedlichen Dienstzweige und Aufgaben. Inzwischen folgen den insgesamt fünf Community-Policing-Accounts der Polizeidirektion Hannover mehr als 28.500 Nutzerinnen und Nutzer.

Am 21.03.2023 stellen sich drei der fünf Accounts neu auf: Polizeioberkommissar Sylvan Bormann, seines Zeichens „Instacop“ der ersten Stunde in Hannover, übergibt sein Amt offiziell an ein bereits bekanntes Gesicht: Alena Mehwald. Die 27-jährige Polizeikommissarin ist seit 2019 Angehörige des Kriminaldauerdienstes (KDD) Hannover und mittlerweile ausgebildete Kriminaltechnikerin. Im vergangenen Jahr übernahm sie bereits die Vertretung für Sylvan Bormann. Unter @polizei.hannover.am können die Userinnen und User Alena während ihrer Arbeit beim KDD über die Schulter schauen. „Ich freue mich sehr darauf, den Account zu übernehmen und den Followerinnen und Followern noch viel mehr interessante Einblicke in die Arbeit des KDD zu ermöglichen.“

Neben Sylvan Bormann übergibt noch ein weiterer Instacop seinen Account an eine Nachfolgerin. -. Ebenfalls seit Mai 2019 berichtete Marius Beernink auf Instagram von seinen Erlebnissen im Einsatz-und Streifendienst im Stadtgebiet von Hannover. Den Account des 29-Jährigen wird Zoé Vaßmer übernehmen. Wie Marius ist die Polizeikommissarin im Einsatz-und Streifendienst tätig. Allerdings ist das Streifengebiet der 28-Jährigen nicht die Stadt, sondern das Umland. Seit 2020 versieht sie ihren Dienst im Polizeikommissariat Barsinghausen. „Ich möchte auf meinem Account darstellen, dass die Polizeiarbeit in einer ländlichen Dienststelle genauso abwechslungsreich und interessant sein kann wie in der Stadt.“ Unter dem Account @polizei.hannover.zv können interessierte Nutzerinnen und Nutzer Zoé Vaßmer ab sofort im Einsatz- und Streifendienst begleiten.

Zu guter Letzt wird ein weiterer Account den Inhaber wechseln: Im November 2021 ging Polizeikommissarin Elena Korn mit ihrem polizeieigenen Instagram-Account an den Start. Die Polizeikommissarin und professionelle Rugbyspielerin berichtete dort über die Möglichkeit, Leistungssport und Polizeiberuf miteinander zu vereinen. Die 26-Jährige übergibt ihren Account an ihren Kollegen Petermax Bartelt. Unter @polizei.hannover.pb wird der 27-jährige Polizeikommissar über seine Arbeit im Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariats Neustadt berichten. „Auch wenn Neustadt keine Großstadt ist, macht mir die Arbeit hier sehr viel Spaß. Mit meinem Instacop-Account kann ich diese Begeisterung an meine Followerinnen und Follower weitergeben.“

Sowohl bei Elena Korn als auch bei Sylvan Bormann und Marius Beernink sind dienstliche Veränderungen der Grund für die Aufgabe ihres Nebenamtes als „Instacop“.

Neben dem zentralen Instagram-Account der Polizeidirektion Hannover, welcher unter @polizei.hannover zu finden ist, geben noch zwei weitere Profile besondere Einblicke in die Polizeiarbeit: Alina Kausch berichtet unter @polizei.hannover.ak als Angehörige des Verkehrsunfalldienstes Hannover über ihren Dienstalltag. Polizeireiter Andreas Joop gibt seinen Followerinnen und Followern unter @polizei.hannover.ja interessante Einblicke in die Arbeit bei der Reiterstaffel.

Verkehrsunfalldienst

Zusammenstoß zwischen Pkw und Motorrad in Hannover-List

20. März 2023/in Polizei

Die Polizei sucht Zeugen zu dem Unfall

HANNOVER (ots). Am Freitagabend, 17.03.2023, ist bei einer Kollision zwischen zwei Autos und einem Motorrad ein 50-jähriger Kraftradfahrer im hannoverschen Stadtteil List leicht verletzt worden. Ein bislang unbekannter Autofahrer entfernte sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere den unbekannten Autofahrer, sich zu melden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 17:20 Uhr auf der Podbielskistraße an der Ecke zur Grillparzerstraße. Ein 21-jähriger Hannoveraner fuhr mit seinem 5er BMW auf der Podbielskistraße in Richtung der hannoverschen Innenstadt. Ein in gleicher Richtung fahrender VW Golf überholte den BMW. Ein 50-jähriger Hannoveraner, welcher mit seinem Honda-Motorrad aus der Grillparzerstraße kommend auf die Podbielskistraße einbog, kollidierte zunächst mit dem BMW. Nach dem Zusammenstoß mit dem BMW wurde der Motorradfahrer durch den VW Golf getroffen und prallte gegen die Windschutzscheibe des Wagens. Anschließend stürzte der Hannoveraner auf die Straße. Er erlitt hierbei leichte Verletzungen. Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde der 50-Jährige in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des VW fuhr weiter in Richtung der Hermann-Bahlsen-Allee, stellte sein Fahrzeug in der Nähe einer dortigen Tankstelle ab und entfernte sich anschließend zu Fuß. In Höhe der Straße „Böcklinplatz“ stieg er in einen Mercedes ein, welcher von einer weiteren männlichen Person gefahren wurde.

Der gesuchte Golf-Fahrer ist circa 20 bis 40 Jahre alt, ungefähr 1,85 Meter groß und hat eine schlanke, athletische Statur. Er trägt kurze schwarze Haare und einen dunklen Bart. Zum Zeitpunkt des Unfalls war er mit einer dunklen Jogginghose und einem schwarzen Oberteil bekleidet.

Der Golf wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Die Fahrstreifen der Podbielskistraße in Richtung Innenstadt mussten zur Unfallaufnahme bis 21:20 Uhr voll gesperrt werden. An der Unfallstelle war zwischenzeitlich ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. Von besonderem Interesse zur Aufklärung des Unfallgeschehens sind der Fahrer des VW Golf und der Mercedes-Fahrer, welche ebenfalls gebeten werden, sich bei der Polizei zu melden.

Verkehrsunfalldienst

Kind läuft in Ronnenberg auf die Fahrbahn und wird von Auto angefahren

16. März 2023/in Polizei

Die Polizei sucht Zeugen zu dem Vorfall

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 15.03.2023, ist ein sechsjähriger Junge unvermittelt auf die Fahrbahn gelaufen und von einem Pkw angefahren worden. Das Kind erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldiensts Hannover wollte ein sechsjähriger Junge die Gehwegseite in der Hirtenstraße wechseln. Er betrat zwischen zwei geparkten Fahrzeugen gegen 12:50 Uhr die Straße. Eine 34-Jährige konnte mit ihrem Ford Transit nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Jungen mit dem Auto. Das Kind erlitt durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

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