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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Verkehrsunfalldienst

Landesstraße (L) 391: Motorradfahrer stößt mit Fußgänger zusammen

29. Mai 2023/in Polizei

Beide versterben am Unfallort

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 28.05.2023, gegen 11:55 Uhr ist ein Motorradfahrer mit einem Fußgänger auf der L 391 zusammengestoßen. Infolge des Unfalls verstarben beide Beteiligten noch vor Ort.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte ein Ehepaar aus Wennigsen (80 und 81 Jahre alt) die L 391 zwischen Wennigsen und Wennigser Mark überqueren. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte ein in Richtung Wennigsen fahrender 63 Jahre alter Barsinghausener auf seinem Motorrad mit dem 81 Jahre alten Ehemann. Infolge des Unfalls stürzten die beiden Männer zu Boden und erlitten tödliche Verletzungen.

Ein unbeteiligter Motorradfahrer war sofort zur Stelle und leistete Erste Hilfe bei den Verunglückten. Die ebenfalls sofort alarmierten Rettungskräfte versuchten noch die beiden Männer zu retten, konnten aber nichts mehr tun. Neben zwei Rettungswagen war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Ehefrau des Verunfallten blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Strecke war bis 18:00 Uhr voll gesperrt.

Bereitstellung Polizei

Polizei zieht Bilanz zur Bundesligapartie Hannover 96 und Holstein Kiel

29. Mai 2023/in Polizei

Abschlussspiel der Saison verläuft weitgehend friedlich

HANNOVER (ots). Zum Zweitligaspiel Hannover 96 gegen Holstein Kiel hat die Polizei Hannover am Sonntag, 28.05.2023, eine weitestgehend positive vorläufige Einsatzbilanz gezogen. Das Abschlussspiel der Saison verlief mit rund 32.000 Fans, darunter rund 1.300 Anhängern der Gastmannschaft größtenteils friedlich und störungsfrei.

Vor Spielbeginn trafen sich etwa 750 Personen für eine sich fortbewegende Versammlung mit dem Thema „Nein zum neuen Stadionpachtvertrag, Ja zu sozialverträglicher Preisgestaltung bei Eintritts- und Dauerkarten“ am Peter-Fechter-Ufer. Die Versammlung wurde durch einen Fanklub von Hannover 96 initiiert und endete friedlich und störungsfrei gegen 13:00 Uhr am Arthur-Menge-Ufer/Robert-Enke-Straße.

Im Nachgang des Spiels blockierte ein Fan der Kieler Gastmannschaft auf dem Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg ein vorbeifahrendes Fahrzeug. Als ein Polizeibeamter den Mann von der Straße geleiten wollte, wurde er von dem Fan beleidigt und angegriffen. Daraufhin beleidigten weitere Gästefans die anwesenden Beamten und bewarfen sie mit Gegenständen, sodass weitere Kräfte hinzugezogen werden mussten. Bei der Situation wurden drei Polizeibeamte verletzt. Straftatbestände gegen die beteiligten Personen werden derzeit von der Polizei geprüft.

Gesamteinsatzleiter Kriminaldirektor Andreas Pütsch zeigte sich dennoch erfreut über die größtenteils positive Einsatzbilanz und lobte dabei besonders das Verhalten der anwesenden Fußballfans: „Egal ob Gäste- oder Heimfans – zum heutigen Saisonabschluss stand ganz klar das sportliche Ereignis im Vordergrund. Wir freuen uns daher umso mehr, dass unser heutiges Einsatzkonzept aufgegangen ist, auch wenn es einzelne Ausnahmen im friedlichen Verhalten gab.“

Christopher Street Day Demo

Erhebliche Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet durch CSD

26. Mai 2023/in Polizei

Großveranstaltung in der Innenstadt am gesamten Wochenende

HANNOVER (PM). Aufgrund des Christopher Street Days (CSD) müssen sich Verkehrsteilnehmende am Samstag, 27.05.2023 und Sonntag, 28.05.2023, an mehreren Stellen im Stadtgebiet Hannover auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Auf nicht zwingend nötige Autofahrten sollte verzichtet werden. Die Polizei Hannover empfiehlt, die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Im Rahmen der Demonstration zum CSD am Pfingstwochenende kommt es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs, insbesondere im Innenstadtbereich. Aufgrund von temporären Sperrungen sind erhebliche Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Dies gilt insbesondere für den Zeitraum 27.05.2023 von 07:00 Uhr bis 28.05.2023, 22:00 Uhr.

Folgende Sperrungen sind geplant:

  • Georgstraße ab Höhe An der Börse
  • Ständehausstraße hinter Luisenstraße

Darüber hinaus kommt es im gesamten Innenstadtbereich aufgrund des sich fortbewegenden Aufzuges am Samstag, 27.05.2023, von 12:00 Uhr bis circa 17:00 Uhr, zu zeitweiligen Sperrungen und zum Erliegen des Individualverkehrs im gesamten Stadtgebiet Hannover. Die erwarteten Teilnehmendenzahlen liegen im unteren fünfstelligen Bereich. Autofahrende werden gebeten, von nicht zwingend notwendigen Fahrten in Richtung Innenstadt an diesem Tag abzusehen.

Verkehrsunfalldienst

„Stadtbahn-Surfer“ löst Vollbremsung aus – Frau stürzt

25. Mai 2023/in Polizei

Die Polizei sucht Zeugen zu dem Vorfall

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 24.05.2023, ist ein bislang unbekannter Jugendlicher in Hannover-Limmer auf eine anfahrende Stadtbahn geklettert. Der Fahrer der Stadtbahn bemerkte dies rechtzeitig und bremste die Bahn. Hierbei verletzte sich eine Frau in der Bahn leicht. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 61-Jährige Tramfahrer mit der Stadtbahn (Linie 10, in Richtung Hauptbahnhof) gegen 17:20 Uhr auf der Harenberger Straße in Richtung der Haltestelle Brunnenstraße. Dort machte er Halt, um anschließend zur Wunstorfer Straße weiterzufahren. Beim Anfahren bemerkte er einen Jugendlichen, der auf die Kupplung des letzten Wagons der bereits anrollenden Stadtbahn kletterte. Der Tramfahrer bremste. Eine 64-jährige Frau, die noch nicht ihren Sitzplatz in der Tram erreicht hatte, stürzte durch den entstandenen Ruck. Der Jugendliche sprang wieder von der Bahn ab, hielt sich noch für kurze Zeit mit einer Gruppe Gleichaltriger im Bereich der Haltestelle auf und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Der Gesuchte ist circa 14 Jahre alt, schlank, hat kurze schwarze Haare und ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer blauen Jeans, einem weißen T-Shirt mit großem schwarzen Aufdruck, einer schwarzen Steppjacke und weißen Sneakern bekleidet.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Nach Raub auf Taxifahrer

25. Mai 2023/in Polizei

Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

HANNOVER (ots). Nach einem Überfall auf einen Taxifahrer am Freitagmorgen, 21.04.2023, führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Damals hatten zwei unbekannte Männer einen Taxifahrer ausgeraubt. Die beiden verletzten den Taxifahrer lebensgefährlich und erbeuteten ein Handy und eine Geldbörse.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes stiegen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 02:30 Uhr zwei Männer am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) in Hannover-Mitte in das Taxi eines 48-Jährigen Taxifahrers, um sich in die Waterloostraße fahren zu lassen. Dort angekommen, verletzten die beiden Tatverdächtigen den arglosen Taxifahrer lebensgefährlich und raubten ihn anschließend aus. Die Männer ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Eine polizeiliche Fahndung verlief ohne Erfolg.

Durch umfangreiche Spurensicherungen und gezielte Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover kam die Kriminalpolizei auf die Spur von zwei Tatverdächtigen (33 und 38 Jahre alt). Beamte nahmen die beiden Tatverdächtigen, die nach bisherigen Erkenntnissen in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, am 23.05.2023 fest.

Die beiden Beschuldigten wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einem Haftrichter vorgeführt und gingen anschließend in Untersuchungshaft.

Streifenwagenbesatzung Polizei

Unbekanntes Duo überfällt drei Männer in der Calenberger Neustadt

25. Mai 2023/in Polizei

Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Am Sonntagmittag, 14.05.2023, haben zwei bislang unbekannte Tatverdächtige im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt eine dreiköpfige Männergruppe ausgeraubt. Die beiden Räuber erlangten so ein Mobiltelefon und eine geringe Menge Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ereignete sich der Überfall gegen 14:10 Uhr am Peter-Fechter-Ufer, dort in Höhe eines Cafés. Dort sprachen die beiden Tatverdächtigen unter einem Vorwand die drei Männer (25, 25, 30 Jahre alt) an. Unvermittelt bedrängten die Unbekannten die Gruppe und forderten diese dazu auf, Bargeld und Wertgegenstände zu übergeben. Als die Hannoveraner dies verweigerten und versuchten wegzulaufen, wurden sie durch die Männer festgehalten und anschließend mit einem Schlagstock bedroht. Daraufhin kam es zur Übergabe eines Handys und eines geringen zweistelligen Bargeldbetrages. Mit der Beute flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Sie konnten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei nicht mehr angetroffen werden. Keiner der drei Männer wurde bei dem Überfall verletzt.

Der erste Gesuchte ist circa 1,85 Meter groß, schwarz, schlank und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze dunkle Haare und einen Bart. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem dunklen T-Shirt, einer Jeansjacke und einer langen Stoffhose bekleidet. Der zweite Tatverdächtige ist circa 1,75 Meter groß, schlank und ebenfalls 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einer hellen Cap, einer schwarzen Sonnenbrille, einer schwarzen Bauchtasche, einem weißen T-Shirt, einer hellen Jacke und einer dunkelgrauen knielangen Hose bekleidet.

Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.

Einhandmesser

Positive Bilanz zum Mitführverbot von Waffen

19. Mai 2023/in Polizei

Temporäre Allgemeinverfügung am Hauptbahnhof zeigt Wirkung am Himmelfahrtstag

HANNOVER (ots/red). Am Himmelfahrtstag hatte die Bundespolizeidirektion Hannover eine zeitlich begrenzte Allgemeinverfügung zum Verbot des Mitführens von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art für den Hauptbahnhof erlassen. Das temporäre Verbot galt von 12:00 Uhr bis 04:00 Uhr.

Der Hauptbahnhof Hannover ist der größte Personenbahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover und zählt mit seinen täglich etwa 250.000 Reisenden als einer der meistfrequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bahn. Er ist zudem wichtigster Knoten im örtlichen Nahverkehr sowie der S-Bahn Hannover und zentraler Anlaufpunkt in der Innenstadt von Hannover.

Körperverletzungsdelikte mittels Waffen und anderer gefährlicher Werkzeuge, insbesondere Messer, charakterisieren signifikant die polizeiliche Lage im bundespolizeilichen Zuständigkeitsbereich und beeinflussen die Sicherheit von Bahnbenutzern sowie der Bevölkerung.

Im Rahmen der Allgemeinkriminalität hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover hinsichtlich mitgeführter und eingesetzter Messer sowie sonstiger gefährlicher Gegenstände maßgebliche Feststellungen machen können. Der Hauptbahnhof zählt im Bereich der Gewaltstraftaten mit zu den am höchst belasteten Bahnhöfen bundesweit.

Mit diesem Hintergrund wurde diese Allgemeinverfügung erlassen. Die Einhaltung wurde im oben genannten Zeitraum von insgesamt rund 70 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten kontrolliert.

Insgesamt gab es in dem Zeitraum 142 Identitätsfeststellungen, 22 Platzverweisungen (zur Gefahrenabwehr) und 13 Ermittlungsverfahren. Bei den Überprüfungen der Personen ergaben sich insgesamt 14 Fahndungstreffer (mit Masse Aufenthaltsermittlungen durch die Staatsanwaltschaften), davon drei Festnahmen.

Offenbar entfaltete die Allgemeinverfügung eine präventive Wirkung. Lediglich zwei Verstöße gegen die Allgemeinverfügung konnten festgestellt werden. Ein 14-jähriger und ein 17-jähriger führten unabhängig voneinander jeweils ein verbotenes Einhandmesser mit sich. Die Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Polizei

Polizei muss Schußwaffe in Flüchtlingsunterkunft in Hannover-Vinnhorst einsetzen

17. Mai 2023/in Polizei

25-jähriger greift Polizeibeamte mit Messer an

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 17.05.2023, hat ein 25-Jähriger in einer Asylunterkunft in Hannover-Vinnhorst den Sicherheitsdienst bedroht. Es kam zum Schusswaffengebrauch durch einen Beamten. Hierbei wurde der 25 Jahre alte Mann lebensgefährlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Mann gegen 06:50 Uhr mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes einer Asylunterkunft in der Straße „Alt-Vinnhorst“ in Streit und bedrohte diese. Die Mitarbeiter setzten daraufhin einen Notruf ab. Durch einen anschließend vor Ort eingesetzten 24-jährigen Polizeibeamten wurden mehrere Schüsse aus der Dienstwaffe abgegeben. Nach der Schussabgabe leisteten die Beamten sofort Erste Hilfe und forderten Rettungskräfte an, welche den lebensgefährlich Verletzten zu einer notfallmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportierten.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen unter anderem im Rahmen einer spezialisierten Tatortaufnahme übernommen. Gegen den Polizisten und den 25-Jährigen sind nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet worden. Zum jetzigen Zeitpunkt können aufgrund der laufenden Ermittlungen keine konkreteren Angaben zum Einsatzverlauf gemacht werden. Die Ermittlungsbehörden werden zu gegebener Zeit umfangreich Stellung zu dem Sachverhalt beziehen.

(© Carl-Marcus Müller)

Kleinbus ausgebrannt

Kleinbus in Barsinghausen in Brand gesetzt

16. Mai 2023/in Polizei

Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). In der Sonntagnacht, 14.05.2023, ist in Barsinghausen in der Region Hannover ein Kleinbus vollständig ausgebrannt. Zuvor wurden aus dem Fahrzeug einige Gegenstände entwendet. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Es werden Zeugen des Vorfalls gesucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurde der in der Straße „Am Waldhof“ geparkte Kleinbus gegen 22:45 Uhr angezündet. Durch das Feuer brannte der Iveco-Bus vollständig aus. Ein vor dem Bus abgestellter Mercedes Transporter wurde durch die entstandene Hitze ebenfalls stark beschädigt. Zuvor aus dem Bus entwendete Gegenstände konnten in einem nahegelegenen Waldstück aufgefunden werden. Durch das Feuer wurde niemand verletzt. Die durch den Brand entstandene Schadenshöhe wird mit circa 25.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Abstandskontrollen Messpunkt

Permanente Fahrbahnmarkierungen für Abstandskontrollen der Polizei aufgetragen

4. Mai 2023/in Polizei

Wedekindstraße wird zu einem Messpunkt für die Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 04.05.2023, wurden nunmehr permanente Abstandsmarkierungen auf der Fahrbahn der Wedekindstraße in den hannoverschen Stadtteilen Oststadt und List für Polizeikontrollen aufgetragen. Bereits in der Vergangenheit wurde mit Sprühkreide die Markierungen für den Abstand zwischen Kraftfahrenden und Radfahrenden auf den Radschutzstreifen gesprüht.

Um regelmäßige Kontrollaktionen bezüglich des Seitenabstandes zwischen Autofahrenden und Radfahrenden durch die Polizei, insbesondere durch die Fahrradstaffel, durchzuführen, wurden die Abstandsmarkierungen auf dem Radschutzstreifen in der Wedekindstraße durch den Fachbereich Tiefbau Hannover permanent aufgetragen. Durch die Markierungen kann die Polizei den Seitenabstand zwischen einem überholenden Pkw und einem Radfahrenden genau bestimmen. Beim Überholen müssen Kraftfahrzeugführende innerorts einen Seitenabstand zu Radfahrenden von mindestens 1,50 Meter einhalten, außerorts beträgt der Mindestabstand 2,00 Meter. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Verwarngeld in Höhe von 30,00 Euro rechnen.

„Die Polizei ist nun in der Lage, tageszeit- und witterungsunabhängig die Einhaltung des Überholabstandes kurzfristig und beweissicher zu überwachen. Wir werden in dem Thema nicht lockerlassen und haben bereits weitere Kontrollorte in der konkreten Planung. Wir möchten den Radfahrenden in solch stark frequentierten Bereichen mehr Sicherheit bieten“, so Andreas Diekmann, Leiter der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover.

Diese Aktion der Polizei Hannover, im Zusammenschluss mit der Straßenverkehrsbehörde Hannover und dem Fachbereich Tiefbau Hannover, ist ein weiteres deutliches Signal im Sinne der Fachstrategie 2027 für „MEHR.VERKEHRSSICHERHEIT“

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