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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeiabsperrung nach Gewaltdelikt

Schwer verletzter Mann nach Gewaltdelikt in Langenhagen

15. Januar 2026/in Polizei

Verletzter meldet sich selbst über Notruf – Fahndung ohne Ergebnis.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Am Donnerstagmittag, 15.01.2025, hat ein Mann nach einem Gewaltdelikt in der Niedersachsenstraße in Langenhagen selbst den Notruf gewählt. Einsatzkräfte fanden ihn gegen 11.30 Uhr schwer verletzt vor, versorgten ihn medizinisch und leiteten eine Fahndung nach dem Täter ein.

Der Vorfall sorgt im betroffenen Bereich für Verunsicherung. Die Polizei betont jedoch, dass nach aktuellem Stand keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei meldete sich der Mann nach dem Gewaltdelikt selbst telefonisch über den Notruf. Er gab an, in der Niedersachsenstraße in Langenhagen, im Bereich zwischen Bahndamm und Lehmdamm, verletzt worden zu sein. Einsatz- und Rettungskräfte trafen kurze Zeit später vor Ort ein und versorgten den Mann, der schwere Verletzungen am Bein aufwies.

Mehrere Streifenwagen der Polizei Hannover leiteten umgehend eine Fahndung in der Umgebung ein. Dabei wurden angrenzende Straßen und Wege kontrolliert. Konkrete Hinweise auf einen Tatverdächtigen ergaben sich bislang jedoch nicht. Auch zur Fluchtrichtung oder zu möglicherweise genutzten Fahrzeugen liegen nach Polizeiangaben derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Lassen Knallgeräusche auf Schüsse schließen?

Im Rahmen der ersten Ermittlungen meldeten sich Zeugen, die kurz vor dem Auffinden des Verletzten Knallgeräusche im betroffenen Bereich wahrgenommen hatten. Ob diese Geräusche in direktem Zusammenhang mit dem Geschehen stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei prüft entsprechende Hinweise.

Ermittlungen dauern an

Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem verletzten Mann um einen 51-Jährigen aus Langenhagen. Inzwischen ist verifiziert, dass die erlittene Beinverletzung durch einen Schuss verursacht wurde. Die Ermittler führen das Verfahren nun wegen versuchten Totschlags. Die Hintergründe der Tat sowie mögliche Tatverdächtige sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

 

Stresskissen

Neue Hilfe für Betroffene bei Vernehmungen

13. Januar 2026/in Polizei

Einsatz bei belastenden Zeugenaussagen geplant.

HANNOVER (redu) – Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen hat der Polizeidirektion Hannover am Dienstag 200 sogenannte Stresskissen übergeben. Diese sollen künftig bei Vernehmungen eingesetzt werden, um Betroffene während belastender Aussagen psychisch zu entlasten und Stresssituationen besser abzufedern.

Die Maßnahme soll Vernehmungen für Betroffene schonender gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Opferhilfe weiter stärken.

Die Übergabe der Stresskissen ist Teil einer gemeinsamen Initiative der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen und der Polizeidirektion Hannover. Die Kissen ermöglichen es Betroffenen, ihre Hände während Vernehmungen zu beschäftigen und so besser mit innerer Unruhe oder Anspannung umzugehen.

Nach Angaben der Stiftung empfinden viele Menschen polizeiliche Vernehmungen als stark belastend. Die Stresskissen sollen in diesen Situationen eine einfache, niedrigschwellige Unterstützung bieten.

Auch die Polizeidirektion Hannover sieht in den Stresskissen eine sinnvolle Ergänzung. Die Kissen werden künftig unter anderem bei Ermittlungen zu Betrugsdelikten, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten eingesetzt.

Polizei auf Autobahn

Falschfahrer verursacht Unfall auf A7 bei Großburgwedel

12. Januar 2026/in Polizei

47-Jähriger wendet auf Autobahn und kollidiert mit drei Fahrzeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 47 Jahre alter Autofahrer hat am Sonntagabend auf der A7 zwischen Kirchhorst und Großburgwedel einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er auf der Autobahn gewendet und als Falschfahrer unterwegs war. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt, mehrere Fahrzeuge beschädigt.

Der Unfall führte zu einem größeren Polizeieinsatz auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Region Hannover und wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit auf Autobahnen auf.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 47-Jährige gegen 20:00 Uhr mit einem Opel Corsa die A7 in Fahrtrichtung Hamburg. Zwischen dem Autobahnkreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Großburgwedel wendete er sein Fahrzeug auf der Autobahn und fuhr anschließend entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung weiter.

Auf dem linken Fahrstreifen kam es kurz darauf zur Kollision mit drei hintereinander fahrenden Fahrzeugen, die ordnungsgemäß in Richtung Hamburg unterwegs waren. Beteiligt waren ein Skoda Octavia sowie ein Audi A3 und ein Audi A4.

Mehrere Verletzte und hoher Schaden

Der Falschfahrer sowie die 23-jährige Fahrerin des Audi A3 und der 28-jährige Fahrer des Audi A4 erlitten leichte Verletzungen. Der 22 Jahre alte Fahrer des Skoda Octavia blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 55.000 Euro geschätzt.

Ermittlungen dauern an

Bei dem 47-Jährigen stellten die Einsatzkräfte Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde verweigert, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich wurde er zunächst entlassen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Polizeikontrolle

Schwerlastkontrolle: Lkw-Fahrer fuhr über 100 Mal ohne Führerschein

7. Januar 2026/in Polizei

Schwerpunktkontrolle bei Garbsen deckt massive Verstöße im Güterverkehr auf.

HANNOVER – Bei einer Schwerlastkontrolle auf der Autobahn 2 hat die Polizei am Dienstag einen 40-jährigen Lkw-Fahrer gestoppt, der wiederholt ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Die Kontrolle fand auf einem Rasthof bei Garbsen statt und deckte zahlreiche weitere Verstöße im Güterverkehr auf.

Die Polizei überprüfte gezielt den Schwerlastverkehr. Neben Einzelfällen mit erheblicher Gefährdung stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße gegen Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften fest.

Im Rahmen einer mehrstündigen Kontrolle nahm die Polizei Hannover am Dienstag den Güterverkehr ins Visier. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste kontrollierten auf einem Rasthof an der Autobahn 2 bei Garbsen insgesamt 32 Fahrzeuge. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Ladungssicherung.

Zahlreiche Verstöße festgestellt

Bei den Kontrollen stellten die Beamtinnen und Beamten mehrere Ordnungswidrigkeiten fest. In sechs Fällen war die Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Zudem ahndete die Polizei jeweils zwei Verstöße wegen Überladung sowie wegen Missachtung des Überholverbots. In fünf weiteren Fällen wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften festgestellt.

Fahrer ohne Fahrerlaubnis

Besonders gravierend verlief die Kontrolle eines 40 Jahre alten Fahrers eines Sattelzugs. Die Überprüfung ergab, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem konnten die Einsatzkräfte nachweisen, dass er mindestens 114 Mal ohne Fahrerlaubnis tonnenschwere Fahrzeuge geführt hatte. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und erhob eine Sicherheitsleistung, da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Funkstreifenwagen

Raubüberfall auf Supermarkt in Isernhagen (NB)

6. Januar 2026/in Polizei

Raubüberfall am Montagabend in der Straße Am Ortfelde.

HANNOVER / ISERNHAGEN – Zwei bislang unbekannte Männer haben am Montagabend einen Supermarkt im Ortsteil Isernhagen (NB) überfallen. Gegen 20.55 Uhr bedrohten sie einen 18-jährigen Mitarbeiter an der Kasse mit einem Messer und erbeuteten Bargeld sowie Zigaretten. Der Angestellte blieb unverletzt.

Der Vorfall sorgt erneut für Verunsicherung im Ortsteil. Bereits im vergangenen Jahr war derselbe Markt mehrfach Ziel von Raubtaten.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betraten die beiden Männer den Supermarkt in der Straße Am Ortfelde kurz vor Geschäftsschluss. Einer der Täter bedrohte den Mitarbeiter mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 18-Jährige kam der Forderung nach.

Zusätzlich entwendete einer der Männer mehrere Schachteln Zigaretten. Anschließend flüchteten beide Täter mit der Beute in unbekannte Richtung. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich nach Angaben der Polizei keine Kunden im Geschäft.

Der erste Täter soll etwa 20 bis 25 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß und schlank sein. Er trug eine graue Jacke sowie eine schwarze Hose und hatte sein Gesicht maskiert. Der zweite Täter wird als etwa 25 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß und leicht korpulent beschrieben. Er trug eine schwarze Daunenjacke mit Kapuze und verdeckte sein Gesicht mit einem Pullover.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnten die Täter nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung ein. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Polizeiwagen im Einsatz

Bewaffneter Tankstellenüberfall in Langenhagen

5. Januar 2026/in Polizei

Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Raubtat am Freitagabend.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Drei bislang unbekannte, bewaffnete Täter haben am Freitagabend eine Tankstelle am Friesenring in Langenhagen überfallen. Sie bedrohten einen Angestellten und erbeuteten Bargeld. Anschließend flüchteten die Männer zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der Vorfall sorgt für Verunsicherung im Umfeld des Friesenrings. Die Polizei bittet Zeugen, Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen rund um die Tatzeit zu melden.

Der Tankstellenüberfall ereignete sich am Freitag, 02.01.2026, gegen 20.50 Uhr in einer Tankstelle am Friesenring in Langenhagen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei betraten drei Täter das Verkaufsgebäude und bedrohten einen 24-jährigen Angestellten mit einer Waffe.

Zur Tatzeit hielten sich außerdem ein 42-jähriger Mitarbeiter sowie drei weitere Personen im Alter zwischen 23 und 32 Jahren in der Tankstelle auf. Die Täter forderten die Herausgabe von Bargeld und flüchteten anschließend mit ihrer Beute zu Fuß in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Die Täter konnten jedoch nicht mehr angetroffen werden. Die Ermittlungen wegen schweren Raubes dauern an.

Alle drei Tatverdächtigen sollen jugendlich gewesen sein und waren maskiert. Einer der Täter war etwa 1,70 Meter groß, kräftig gebaut und trug dunkle Kleidung mit schwarzer Pufferjacke. Ein zweiter Täter war rund 1,75 Meter groß, schlank und trug eine Camouflage-Jacke sowie eine helle Jeans. Der dritte Täter war etwa 1,70 Meter groß, dünn und mit schwarzer Pufferjacke, dunkelgrauer Hose und grauem Kapuzenpullover bekleidet.

 

Messerangriff Stichverletzung

Mann am Hufeisensee lebensgefährlich verletzt

3. Januar 2026/in Polizei

28-Jähriger meldet sich selbst bei der Leitstelle – Ermittlungen laufen.

HANNOVER / ISERNHAGEN (redu) – Am Freitagabend, 2. Januar 2026, ist ein 28 Jahre alter Mann im Bereich des Hufeisensees in der Gemeinde Isernhagen durch eine Stichverletzung lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann setzte selbst einen Notruf ab. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Der Fall sorgt in der Region Hannover für Aufmerksamkeit, da Tatablauf und Beteiligte bislang unklar sind. Die Polizei hofft auf Beobachtungen aus der Bevölkerung rund um den Hufeisensee.

Nach bisherigen Erkenntnissen ging gegen 22.30 Uhr ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein. Der 28-Jährige aus Bremen meldete, dass er Stichverletzungen erlitten habe. Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt fuhren daraufhin zum Hufeisensee.

Die Helfer fanden den Mann an einem Feldweg im Bereich der Straße Landwehrdamm. Er wurde noch vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bestand aufgrund der Verletzungen akute Lebensgefahr.

Der Mann musste noch in der Nacht notoperiert werden und ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Zu den genauen Umständen der Tat liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Angaben zu einem möglichen Tatverdächtigen oder zum Tatwerkzeug machte die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Zeuginnen und Zeugen, die am Freitagabend im Bereich des Hufeisensees verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0511 109-5555 zu melden.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizei zieht ruhige Silvesterbilanz trotz einzelner Vorfälle

1. Januar 2026/in Polizei

Containerbrände, Angriffe auf Einsatzkräfte und zahlreiche Maßnahmen.

HANNOVER (redu) – Die Silvestereinsätze der Polizei in Hannover und Laatzen verliefen aus Sicht der Einsatzkräfte überwiegend ruhig. Zwar kam es punktuell zu Störungen, insgesamt bestätigte die Polizei jedoch eine entspannte Gesamtlage. Ein Schwerpunkt lag wie in den Vorjahren auf dem Umgang mit Bränden, Verstößen gegen Feuerwerksregelungen und dem Schutz der Einsatzkräfte.

Bereits am frühen Abend führten der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover und die Polizei präventive Kontrollen in Gaststätten der Innenstadt durch. Kontrolliert wurden unter anderem Betriebe in der Georgstraße, der Goethestraße und der Münzstraße. Nach Angaben der Polizei zeigten sich die Betreiberinnen und Betreiber durchweg kooperativ.

Containerbrände und Angriffe

Ein wiederkehrender Einsatzschwerpunkt waren Sachbeschädigungen durch brennende Abfallcontainer, insbesondere im Bereich Sahlkamp und Vahrenheide. Die ersten Brände wurden gegen 21.10 Uhr gemeldet. Im weiteren Verlauf der Nacht nahm die Zahl der Brandmeldungen zu, unter anderem auch im Bereich des Mühlenberger Marktes. Die Feuerwehr Hannover war mehrfach im Einsatz und konnte durch schnelles Eingreifen in einem Fall eine mögliche Gefährdung angrenzender Wohnhäuser verhindern. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein.

Vereinzelt kam es auch zu Angriffen auf Einsatzkräfte mit Pyrotechnik. Gegen 21.40 Uhr wurden Polizeibeamte auf der Georgstraße mit einem Böller beworfen, verletzt wurde niemand. Auch bei einem Beschuss mit einer Rakete gegen 23.25 Uhr blieb es ohne Verletzte. In der Schwarzwaldstraße in Hannover-Sahlkamp/Vahrenheide wurden Polizeikräfte bei einem Containerbrand gegen 0.40 Uhr von mehreren Personen mit Böllern beworfen. Drei Männer wurden in Gewahrsam genommen, vier Beamte erlitten leichte Verletzungen.

Weitere Vorfälle in der Silvesternacht im Stadtgebiet

Kurz nach Mitternacht kippte eine Personengruppe im Bereich der Gronostraße in Ricklingen ein vierrädriges Leichtkraftfahrzeug um. Dabei wurden Böller auf das Fahrzeug geworfen, zudem schoss ein Mann mit einer vermeintlichen Maschinenpistole in die Luft, die sich später als Spielzeugwaffe herausstellte. Der Mann leistete bei der Ingewahrsamnahme Widerstand.

Am Steintorplatz versammelten sich gegen Mitternacht rund 1000 Menschen. Es kam kurzzeitig zu vermehrtem Zünden von Feuerwerkskörpern, teilweise auch in Richtung von Personen oder Fahrzeugen. Die Lage beruhigte sich jedoch rasch. In den frühen Morgenstunden wurde zudem ein schwerer Sachschaden an einer Tankstelle im Stadtteil Marienwerder gemeldet, nachdem ein offenbar selbstgebauter Böller die Verglasung und Fassade beschädigt hatte. Die Täter konnten trotz intensiver Fahndung nicht festgestellt werden.

Insgesamt führten die Einsatzkräfte umfangreiche Maßnahmen durch, darunter Identitätsfeststellungen, Platzverweise und Ingewahrsamnahmen. Die Polizei leitete zahlreiche Ordnungswidrigkeiten- und Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen Feuerwerks- und Waffenverbotszonen sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Polizeioberrat Maik Zilien zog dennoch eine überwiegend positive Bilanz. Die präventiven Einsatzkonzepte hätten sich bewährt, die Präsenz der Polizei sei akzeptiert worden und die Sicherheit im öffentlichen Raum sei durchgehend gewährleistet gewesen.

Illegale Feuerwerksartikel

Warnung vor illegalem Feuerwerk zum Jahreswechsel

28. Dezember 2025/in Polizei

Einfuhr und Nutzung nicht zugelassener Knallkörper strafbar.

HANNOVER (redu) – Zum Jahresende warnen Behörden erneut vor illegalem Feuerwerk. Nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper, die häufig aus dem Ausland eingeführt werden, bergen erhebliche Verletzungsgefahren. Einfuhr und Nutzung solcher Produkte sind strafbar.

Die Hinweise sollen dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und Einsatzkräfte zum Jahreswechsel zu entlasten.

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden gelangen insbesondere zum Jahresende vermehrt nicht zugelassene Feuerwerkskörper nach Deutschland. Diese stammen häufig aus der Republik Polen oder der Tschechischen Republik. Aufgrund mangelhafter Verarbeitung oder enthaltener Industriesprengstoffe können selbst bei sachgemäßer Nutzung lebensbedrohliche Verletzungen entstehen.

Strafbare Einfuhr von Feuerwerkskörpern ohne Zulassung

Die Einfuhr von nicht zugelassenem Feuerwerk ist in Deutschland verboten und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Verstöße gegen das Sprengstoff- oder Zollrecht können mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet werden. Zusätzlich müssen beschlagnahmte Feuerwerkskörper kostenpflichtig entsorgt werden.

Wichtige Sicherheitshinweise

Auch der Umgang mit illegalem Feuerwerk ist untersagt. Erlaubt sind ausschließlich Produkte mit gültigem CE-Zeichen, die bei autorisierten Händlern erworben wurden. Die Polizei rät, vor dem Anzünden stets die Gebrauchsanweisung zu lesen, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und beschädigte oder fehlgezündete Feuerwerkskörper nicht erneut zu entzünden. Unter keinen Umständen dürfen Feuerwerkskörper oder Feuerwerksbatterien auf Personen gezielt abgefeuert werden. Die Behinderung oder das gezielte Beschießen mit Böllern oder Feuerwerkskörpern von Einsatzkräften der Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist eine Straftat („gefährlicher Körperverletzung“ (§ 224 StGB)). Zuständig für Kontrollen und Ermittlungen ist unter anderem die Polizeidirektion Hannover.

Funkstreifenwagen

Zwei Raubtaten am Vahrenheider Markt binnen drei Tagen

28. Dezember 2025/in Polizei

Kaufinteressenten bei Gebrauchtwagentreffen bedroht.

HANNOVER (redu) – Am 24. und 27. Dezember 2025 ist es im Bereich des Vahrenheider Marktes zu zwei Raubtaten gekommen. In beiden Fällen wurden Kaufinteressenten bei Treffen zum Erwerb eines Gebrauchtwagens mit einer Schusswaffe bedroht. Verletzt wurde niemand, die Täter sind flüchtig.

Die Polizei Hannover ermittelt wegen räuberischer Erpressung und prüft einen möglichen Zusammenhang der Taten.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die erste Tat am Heiligabend gegen 18.13 Uhr. Zwei Männer im Alter von 53 und 28 Jahren aus Remscheid hatten sich mit bislang unbekannten Personen am Vahrenheider Markt verabredet, um einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Beim Treffen wurden sie mit einer Schusswaffe bedroht und zur Herausgabe des mitgeführten Bargeldes aufgefordert.

Die Täter flüchteten anschließend unerkannt. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten sie nicht festgestellt werden. Die beiden Geschädigten blieben körperlich unverletzt.

Fahndung bislang ohne Erfolg

Am 27. Dezember gegen 20 Uhr kam es in dem Bereich zu einer weiteren Tat mit ähnlichem Ablauf. Ein 29-jähriger Mann aus Herford wurde ebenfalls bei einem Gebrauchtwagentreffen mit einer Schusswaffe bedroht. Auch er blieb unverletzt. Zeugenhinweise führten zu dem Verdacht, dass die Täter bei ihrer Flucht eine Stadtbahn genutzt haben könnten. Einsatzkräfte durchsuchten daraufhin eine Bahn der Linie 2, was zeitweise zu Verzögerungen im Bahnverkehr führte. Die Täter wurden jedoch nicht angetroffen.

Das zuständige Polizeikommissariat Hannover-Lahe hat Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Raubtaten besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

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