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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Heinz-von-Heiden Arena

Niedersachsen-Derby in Hannover: Wenige Zwischenfälle

21. März 2026/in Polizei

42.000 Fans beim Derby – Polizei zieht überwiegend positive Bilanz.

HANNOVER (redu) – Die Derbybilanz Hannover fällt nach dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig überwiegend positiv aus. Rund 42.000 Fans verfolgten das Spiel, größere Auseinandersetzungen blieben aus. Polizei und Bundespolizei registrierten nur wenige Zwischenfälle.

Trotz Pyrotechnik und einzelner Straftaten bewerten die Einsatzkräfte den Verlauf des Derbys insgesamt als ruhig. Das Sicherheitskonzept mit konsequenter Fantrennung zeigte Wirkung.

Bereits Stunden vor Spielbeginn setzten sich tausende Fans beider Vereine in Richtung Stadion in Bewegung. Die Derbybilanz Hannover blieb dabei zunächst unauffällig, auch wenn auf dem Weg vereinzelt Pyrotechnik gezündet wurde. Ermittlungen hierzu dauern an.

Ein Großteil der Braunschweig-Anhänger reiste über den Bahnhof Linden/Fischerhof an, während sich die Fans von Hannover 96 an zentralen Punkten sammelten und von dort zum Stadion liefen. Die Anreise sowie der Einlass verliefen ohne größere Zwischenfälle.

Während der Partie kam es aus beiden Fanblöcken wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik. Zu Beginn der zweiten Halbzeit führte starker Rauch zu einer Spielunterbrechung. Zudem meldeten zwei Zuschauer Verletzungen durch eine abgelenkte Feuerwerksrakete.

Neben diesen Vorfällen registrierte die Polizei zwei Fälle gefährlicher Körperverletzung im Heimbereich. Die betroffenen Personen erlitten leichte Verletzungen. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

Einsatz und Fantrennung

Nach Spielende verlief die Abreise weitgehend friedlich. Die meisten Fans nutzten Entlastungszüge oder reguläre Bahnverbindungen. Lediglich ein Körperverletzungs- sowie ein Eigentumsdelikt im Hauptbahnhof wurden bekannt.

Die Polizei hebt insbesondere das Konzept der konsequenten Trennung der Fanlager hervor. Dadurch konnten direkte Auseinandersetzungen verhindert werden.

Zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Behörden waren im Einsatz, darunter auch Unterstützungseinheiten, Diensthunde und ein Polizeihubschrauber.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Schwerer Crash in Garbsen: Jugendliche missachten Rotlicht

21. März 2026/in Polizei

18-Jähriger fährt in Kreuzung ein – sechs Verletzte nach Kollision.

HANNOVER (redu) – Bei einem Kreuzungsunfall Garbsen sind in der Nacht zu Samstag zwei junge Insassen lebensgefährlich verletzt worden. Ein 18-Jähriger missachtete an einer Kreuzung offenbar das Rotlicht und kollidierte mit einem Mercedes. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt.

Die Kollision in Garbsen führte zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang und prüft weitere Details.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 18-Jähriger mit zwei Mitfahrern die Straße „Auf der Horst“ in Richtung Ortskern. Beim Kreuzungsunfall Garbsen missachtete er offenbar eine rote Ampel und stieß mit einem bevorrechtigten Mercedes zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitten der Fahrer sowie sein 16-jähriger Beifahrer lebensgefährliche Verletzungen. Eine weitere Mitfahrerin sowie die drei Insassen des Mercedes wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Ein zufällig vorbeikommender Streifenwagen traf noch vor der Alarmierung am Unfallort ein und leitete sofort Rettungsmaßnahmen ein. Weitere Einsatzkräfte übernahmen die Versorgung der Verletzten.

Zusätzlich wurden ein Ampelmast und ein Verteilerkasten beschädigt. Die Unfallstelle blieb über mehrere Stunden für Spurensicherungen gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Auch die Höhe des entstandenen Schadens sowie die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs werden derzeit geprüft.

Messerangriff Stichverletzung

22-Jähriger in Sehnde schwer verletzt – Täter gefasst

20. März 2026/in Polizei

Nach Flucht nach Belgien: 29-Jähriger in Gehrden festgenommen.

HANNOVER / SEHNDE (redu) – Nach einem brutalen Angriff auf einen 22-Jährigen in einer Wohnung in Sehnde hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann soll gemeinsam mit weiteren Beteiligten auf das Opfer eingestochen haben.

Die Ermittler gehen von versuchtem Totschlag aus. Weitere Beteiligte sowie Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.

Mehrere Täter drangen am frühen Morgen des 30. Oktober 2025 in eine Wohnung ein und griffen den 22-Jährigen gezielt an. Die Festnahme nach Messerangriff erfolgte erst Monate später nach intensiven Ermittlungen.

Die Angreifer schlugen und stachen mit Waffen auf das Opfer ein und fügten ihm schwere Verletzungen zu. Trotz der Brutalität bestand laut Ärzten keine Lebensgefahr. Der Mann konnte selbst den Notruf absetzen.

Flucht und Festnahme

Die Ermittlungen führten zu einem 29-jährigen Tatverdächtigen, der sich nach der Tat nach Belgien abgesetzt hatte. Auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls nahmen Einsatzkräfte ihn am 12. März 2026 in Gehrden fest. Das Amtsgericht Hildesheim ordnete Untersuchungshaft an. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat als versuchten Totschlag.

Weitere Ermittlungen richten sich gegen bislang unbekannte Beteiligte. Auch das Motiv der Tat ist weiterhin unklar.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Gefahrenbremsung Stadtbahn in Hannover: Pkw flüchtet

17. März 2026/in Polizei

67-Jähriger stürzt nach Notbremsung – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 67-jähriger Fahrgast ist am Montag, 16.03.2026, bei einer Gefahrenbremsung Stadtbahn im Stadtteil Ricklingen verletzt worden. Ein unbekannter Pkw-Fahrer missachtete zuvor den Vorrang der Bahn und fuhr anschließend weiter.

Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Unfall durch missachteten Vorrang

Die Gefahrenbremsung Stadtbahn ereignete sich gegen 16:15 Uhr auf dem Ricklinger Stadtweg. Ein bislang unbekannter Autofahrer bog nach links in die Straße Schünemannplatz ab und missachtete dabei den Vorrang der entgegenkommenden Stadtbahn der Linie 17.

Der 28-jährige Fahrer der Bahn leitete eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der Bahn kam ein 67-jähriger Fahrgast zu Fall und verletzte sich im Nackenbereich leicht. Nach der Bremsung setzte der Autofahrer seine Fahrt fort. Laut Polizei handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen blauen Pkw. Weitere Angaben zum Fahrer liegen bislang nicht vor.

Der verletzte Fahrgast wurde zunächst im Rettungswagen versorgt und anschließend unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden (Telefonnummer 0511 109-1888).

Kriminalstatistik 2025

Kriminalstatistik 2025 zeigt Rückgang der Kriminalität in Hannover

17. März 2026/in Polizei

Polizei meldet weniger Diebstahl- und Gewaltdelikte.

HANNOVER (redu) – Die Polizei hat am 17.03.2026 die Kriminalstatistik 2025 vorgestellt: In der Region Hannover wurden 103.478 Straftaten registriert, deutlich weniger als im Vorjahr. Auch die Aufklärungsquote stieg leicht an, während die Zahl der Tatverdächtigen zurückging.

Mehrere Deliktsbereiche entwickelten sich rückläufig, insbesondere Diebstahl, Gewaltkriminalität und Rauschgiftdelikte, während die Zahl der Opfer leicht zunahm.

Deutlicher Rückgang der Gesamtkriminalität

Die Kriminalstatistik 2025 zeigt für die Region Hannover insgesamt 103.478 registrierte Straftaten. Damit sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 7.097 Fälle beziehungsweise 6,42 Prozent. Damit erreicht die registrierte Kriminalität den zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Parallel dazu verbesserte sich die Aufklärungsquote leicht auf 61,14 Prozent.

Rückgänge bei Diebstahl und Rauschgift

Ein wesentlicher Anteil des Rückgangs entfällt auf Diebstahlsdelikte und Rauschgiftdelikte. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Fahrraddiebstählen, die um 18,19 Prozent zurückgingen. Auch die Entwicklung im Bereich der Rauschgiftdelikte fiel rückläufig aus. Dieser Rückgang steht im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen im Jahr 2024.

Weniger Gewalt- und Messerdelikte

Die Gewaltkriminalität ging im Jahresvergleich um rund sieben Prozent zurück. Insgesamt registrierte die Polizei 4.681 Fälle. Auch bei Messerangriffen wurde ein leichter Rückgang verzeichnet. Die Fallzahlen bleiben jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Erstmals seit Jahren ist zudem ein Rückgang bei Fällen häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Die Polizei registrierte 6.631 Fälle und damit rund drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Weniger Tatverdächtige, mehr Opfer

Die Zahl der Tatverdächtigen sank im Jahr 2025 auf 41.388 Personen. Das entspricht einem Rückgang um 5,57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrheit der Tatverdächtigen war männlich und über 21 Jahre alt. Gleichzeitig stieg die Zahl der registrierten Opfer leicht auf 27.935.

Entwicklung bei Jugendlichen

Auch im Bereich der Jugendkriminalität zeigt sich eine rückläufige Entwicklung. Sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen wurden weniger Tatverdächtige registriert. Besonders deutlich ist der Rückgang bei jugendlichen Tatverdächtigen im Bereich der Gewaltkriminalität, der im Vergleich zum Vorjahr spürbar ausfiel.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Pedelec-Unfall: 81-Jähriger stirbt in Hannover

16. März 2026/in Polizei

Nach dem schweren Sturz nahe der Haltestelle Davenstedter Holz sucht der Verkehrsunfalldienst weiter Zeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 81-jähriger Mann ist nach einem Pedelec-Unfall im Stadtteil Davenstedt gestorben. Der Hannoveraner erlag am Freitag, 13.03.2026, gegen 00:30 Uhr in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, die er bei einem Verkehrsunfall Ende Februar erlitten hatte.

Der Senior war Ende Februar mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Straße Geveker Kamp unterwegs. In Höhe der Bushaltestelle Davenstedter Holz prallte er gegen einen Laternenmast und stürzte schwer.

Der Pedelec-Unfall ereignete sich am Freitag, 27.02.2026, gegen 14:05 Uhr im Stadtteil Davenstedt. Der 81-Jährige fuhr mit seinem Pedelec der Marke Pegasus auf dem Radweg der Straße Geveker Kamp aus Richtung Davenstedter Holz kommend in Richtung Droehnenstraße.

In Höhe der Bushaltestelle Davenstedter Holz prallte der Mann aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Laternenmast und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Dort wurde der Hannoveraner intensiv medizinisch behandelt. Trotz der Versorgung erlag er am frühen Freitagmorgen, 13.03.2026, gegen 00:30 Uhr seinen Verletzungen.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache des Pedelec-Unfalls aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizei stoppt Fluchtfahrt mit über 100 km/h in Hannover

8. März 2026/in Polizei

Mercedes-Fahrer rast unter Cannabiseinfluss durch Hannover und gefährdet Passanten.

HANNOVER (redu) – Ein 28-jähriger Autofahrer ist am Freitagabend in Hannover mit hoher Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Bei der Fluchtfahrt durch mehrere Straßen gefährdete er Fußgänger und Autofahrer. Die Polizei ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Die Fluchtfahrt führte über mehrere Hauptverkehrsstraßen im Osten Hannovers. Mehrere Verkehrsteilnehmende mussten ausweichen oder bremsen, um Zusammenstöße zu verhindern.

Die Polizei wollte den Fahrer gegen 18:15 Uhr im Bereich der Overbeckstraße im Stadtteil List kontrollieren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann sein Fahrzeug und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor dem Streifenwagen.

Bei der Fluchtfahrt über die Walderseestraße und die Hermann-Bahlsen-Allee auf die Podbielskistraße erreichte der Mercedes-Benz AMG laut Polizei eine Geschwindigkeit von deutlich über 100 Kilometern pro Stunde.

Fahrer provoziert gefährliche Situationen

An der Kreuzung Podbielskistraße und Hermann-Bahlsen-Allee überfuhr der Fahrer eine rote Ampel. Ein bislang unbekannter Fußgänger konnte nur durch einen Sprung zur Seite verhindern, von dem Fahrzeug erfasst zu werden. Zwei weitere Passanten wichen ebenfalls zurück und brachten sich auf dem Gehweg in Sicherheit.

Im weiteren Verlauf bog der Wagen auf die Klingerstraße in Richtung Weidetorkreisel ab. Dort überholte der Fahrer mehrfach andere Fahrzeuge und nutzte teilweise Fahrstreifen der Gegenrichtung. Mehrere Autofahrer mussten stark bremsen oder ausweichen.

Fahren ohne Führerschein

Kurz nachdem das Fahrzeug erneut in die Hermann-Bahlsen-Allee eingebogen war, konnte ein Funkstreifenwagen den Wagen stoppen. Die Einsatzkräfte nahmen den 28-jährigen Fahrer sowie seinen 47-jährigen Begleiter vorläufig fest.

Der Fahrer gab an, ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen zu sein. Zudem habe er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Cannabis geführt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine rechtlich unbedenkliche Menge Cannabis sowie einen schusswaffenähnlichen Gegenstand, der sich als Tierabwehrspray herausstellte.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Zeugen, insbesondere der Fußgänger, der sich mit einem Sprung retten konnte, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Festnahme Handschellen

Tatverdächtiger nach Brandserie in Berenbostel festgenommen

7. März 2026/in Polizei

Mehrere Müllcontainer brennen in der Nacht – Polizei nimmt 35-Jährigen nach Fahndung fest.

GARBSEN-BERENBOSTEL (redu) – Nach mehreren Fällen von Brandstiftung an Müllcontainern und Tonnen in der Nacht zum Samstag hat die Polizei in Garbsen-Berenbostel einen 35-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Insgesamt neun Müllbehälter brannten in verschiedenen Straßen. Verletzt wurde niemand.

Die Serie von Bränden sorgte in mehreren Straßenzügen für Feuerwehreinsätze. In mehreren Fällen bestand die Gefahr, dass Flammen auf nahe Gebäude übergreifen.

Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte am Samstagmorgen kurz vor drei Uhr zunächst zu einem brennenden Altpapiercontainer in Garbsen-Berenbostel gerufen. In den folgenden Minuten meldeten Zeugen weitere Feuer in verschiedenen Straßen des Ortsteils.

Von der Brandstiftung betroffen waren insgesamt neun Müllbehälter in der Dorfstraße, der Rehbockstraße, der Melanchthonstraße, der Liebmannstraße sowie im Neuen Landweg. Zusätzlich wurde an einem abgestellten Auto in der Rehbockstraße ein Außenspiegel abgetreten.

In vier Fällen konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude nur knapp verhindert werden. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. In weiteren Fällen laufen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer.

Fahndung im Ortsteil Berenbostel

Aufgrund von Videoaufnahmen eines Wohnhauses konnte im Umfeld der Brandorte eine Person identifiziert werden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung trafen Einsatzkräfte gegen 04:30 Uhr in der Straße „Rote Reihe“ auf einen 35-jährigen Mann, der der aufgenommenen Person entsprach.

Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn in den Polizeigewahrsam. Ein Haftrichter soll nun prüfen, ob gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet wird.

Bei den Bränden wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei bittet weiterhin Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen zu melden.

Polizeistreife

Polizeiaktion gegen Drogenhandel in Hannovers Innenstadt

6. März 2026/in Polizei

Kontrollen rund um Raschplatz und Innenstadt – Drogen, Messer und Dealgeld sichergestellt.

HANNOVER (redu) – Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen Drogenhandel hat die Polizei am Donnerstag in der Innenstadt mehrere mutmaßliche Dealer kontrolliert. Beamte stellten Betäubungsmittel, Messer und Dealgeld sicher. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen, drei Beteiligte kamen anschließend in Untersuchungshaft.

Mit den Kontrollen will die Polizeidirektion Hannover den offenen Drogenhandel im Innenstadtbereich eindämmen und zugleich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.

Die Polizei Hannover hat mit einem groß angelegten Einsatz gegen Drogenhandel in der Innenstadt vorgegangen. Zivile und uniformierte Kräfte kontrollierten rund um Raschplatz, Bahnhofsumfeld und Innenstadtbereiche mehrere Personen. Dabei stellten sie Betäubungsmittel, Messer und mutmaßliches Dealgeld sicher.

Bereits gegen 14:00 Uhr kontrollierten Beamte am Raschplatz innerhalb der Waffenverbotszone einen 38-Jährigen. Er führte ein Einhandmesser mit sich, das sichergestellt wurde. Gegen ihn wurde eine Anzeige gefertigt.

Mehrere Dealer beobachtet

Am frühen Nachmittag beobachteten zivile Kräfte in der Andreaestraße einen 35-Jährigen beim Verkauf von Marihuana. Bei drei Käufern stellten die Beamten Verkaufseinheiten sicher. Beim Tatverdächtigen fanden sie weiteres Rauschgift sowie rund 150 Euro mutmaßliches Dealgeld.

Kurz darauf geriet ein 32-Jähriger ebenfalls in der Andreaestraße in den Fokus der Polizei. Neben Bargeld entdeckten die Beamten einen sogenannten Bunker mit 31 weiteren Verkaufseinheiten Marihuana. Zudem bestand gegen den Mann ein Aufenthaltsverbot.

Festnahmen nach Flucht

Am sogenannten „Stellwerk“ beobachteten Einsatzkräfte einen 16-Jährigen bei der Übergabe von Kokain an Konsumenten. Der Jugendliche wurde später festgenommen. Ermittlungen führten die Polizei zu einer Wohnung in Buchholz-Kleefeld.

Nach der Kontrolle eines Fahrzeugs an der Nienburger Straße flüchteten vier Insassen zunächst. Ein 22-Jähriger konnte gestellt werden. Er leistete Widerstand gegen Polizeibeamte. Zwei Einsatzkräfte erlitten dabei Schürfwunden.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten rund zwei Kilogramm Marihuana, etwa 40 Gramm Kokain sowie mehrere Messer sicher. Auch im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte weiteres Rauschgift.

Am Freitag wurden drei Tatverdächtige im Alter von 16, 20 und 22 Jahren in Untersuchungshaft gebracht. Ein 31-Jähriger kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Streifenwagen

Sachbeschädigungen an 22 Autos in Hannover-Seelhorst

4. März 2026/in Polizei

Unbekannter Täter beschädigt geparkte Autos zwischen Peiner und Eupener Straße.

HANNOVER (redu) – In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 2026 sind im Stadtteil Seelhorst zahlreiche geparkte Autos beschädigt worden. Unbekannte Täter zerkratzten den Lack von mindestens 22 Fahrzeugen. Die Polizei ermittelt wegen Fahrzeugbeschädigungen und sucht Zeugen.

Die Serie beschädigter Fahrzeuge betrifft mehrere Straßen im Stadtteil Seelhorst. Die Polizei geht davon aus, dass möglicherweise weitere Fahrzeuge betroffen sein könnten.

Mindestens 22 Fahrzeuge sind nach Angaben der Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag im hannoverschen Stadtteil Seelhorst beschädigt worden. Die Ermittlungen wegen Fahrzeugbeschädigungen laufen derzeit.

Die betroffenen Autos standen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand. Der Täter zerkratzte den Lack der Fahrzeuge. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf rund 1.500 Euro pro Fahrzeug geschätzt.

Betroffener Straßenbereich

Die Tatorte liegen zwischen der Peiner Straße und der Eupener Straße. Hinweise auf einen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Die Polizei Hannover bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter der Telefonnummer 0511 109-3615 zu melden.

Auch mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

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Betroffene Gebiete im Detail:
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Herausgeber: Deutscher Wetterdienst
Quelle/Übertragungsweg: DWD-Warn-App-Datenfeed
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