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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Kriminalstatistik 2025

Kriminalstatistik 2025 zeigt Rückgang der Kriminalität in Hannover

17. März 2026/in Polizei

Polizei meldet weniger Diebstahl- und Gewaltdelikte.

HANNOVER (redu) – Die Polizei hat am 17.03.2026 die Kriminalstatistik 2025 vorgestellt: In der Region Hannover wurden 103.478 Straftaten registriert, deutlich weniger als im Vorjahr. Auch die Aufklärungsquote stieg leicht an, während die Zahl der Tatverdächtigen zurückging.

Mehrere Deliktsbereiche entwickelten sich rückläufig, insbesondere Diebstahl, Gewaltkriminalität und Rauschgiftdelikte, während die Zahl der Opfer leicht zunahm.

Deutlicher Rückgang der Gesamtkriminalität

Die Kriminalstatistik 2025 zeigt für die Region Hannover insgesamt 103.478 registrierte Straftaten. Damit sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 7.097 Fälle beziehungsweise 6,42 Prozent. Damit erreicht die registrierte Kriminalität den zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Parallel dazu verbesserte sich die Aufklärungsquote leicht auf 61,14 Prozent.

Rückgänge bei Diebstahl und Rauschgift

Ein wesentlicher Anteil des Rückgangs entfällt auf Diebstahlsdelikte und Rauschgiftdelikte. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Fahrraddiebstählen, die um 18,19 Prozent zurückgingen. Auch die Entwicklung im Bereich der Rauschgiftdelikte fiel rückläufig aus. Dieser Rückgang steht im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen im Jahr 2024.

Weniger Gewalt- und Messerdelikte

Die Gewaltkriminalität ging im Jahresvergleich um rund sieben Prozent zurück. Insgesamt registrierte die Polizei 4.681 Fälle. Auch bei Messerangriffen wurde ein leichter Rückgang verzeichnet. Die Fallzahlen bleiben jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Erstmals seit Jahren ist zudem ein Rückgang bei Fällen häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Die Polizei registrierte 6.631 Fälle und damit rund drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Weniger Tatverdächtige, mehr Opfer

Die Zahl der Tatverdächtigen sank im Jahr 2025 auf 41.388 Personen. Das entspricht einem Rückgang um 5,57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrheit der Tatverdächtigen war männlich und über 21 Jahre alt. Gleichzeitig stieg die Zahl der registrierten Opfer leicht auf 27.935.

Entwicklung bei Jugendlichen

Auch im Bereich der Jugendkriminalität zeigt sich eine rückläufige Entwicklung. Sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen wurden weniger Tatverdächtige registriert. Besonders deutlich ist der Rückgang bei jugendlichen Tatverdächtigen im Bereich der Gewaltkriminalität, der im Vergleich zum Vorjahr spürbar ausfiel.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Pedelec-Unfall: 81-Jähriger stirbt in Hannover

16. März 2026/in Polizei

Nach dem schweren Sturz nahe der Haltestelle Davenstedter Holz sucht der Verkehrsunfalldienst weiter Zeugen.

HANNOVER (redu) – Ein 81-jähriger Mann ist nach einem Pedelec-Unfall im Stadtteil Davenstedt gestorben. Der Hannoveraner erlag am Freitag, 13.03.2026, gegen 00:30 Uhr in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, die er bei einem Verkehrsunfall Ende Februar erlitten hatte.

Der Senior war Ende Februar mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Straße Geveker Kamp unterwegs. In Höhe der Bushaltestelle Davenstedter Holz prallte er gegen einen Laternenmast und stürzte schwer.

Der Pedelec-Unfall ereignete sich am Freitag, 27.02.2026, gegen 14:05 Uhr im Stadtteil Davenstedt. Der 81-Jährige fuhr mit seinem Pedelec der Marke Pegasus auf dem Radweg der Straße Geveker Kamp aus Richtung Davenstedter Holz kommend in Richtung Droehnenstraße.

In Höhe der Bushaltestelle Davenstedter Holz prallte der Mann aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen Laternenmast und stürzte. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Dort wurde der Hannoveraner intensiv medizinisch behandelt. Trotz der Versorgung erlag er am frühen Freitagmorgen, 13.03.2026, gegen 00:30 Uhr seinen Verletzungen.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache des Pedelec-Unfalls aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizei stoppt Fluchtfahrt mit über 100 km/h in Hannover

8. März 2026/in Polizei

Mercedes-Fahrer rast unter Cannabiseinfluss durch Hannover und gefährdet Passanten.

HANNOVER (redu) – Ein 28-jähriger Autofahrer ist am Freitagabend in Hannover mit hoher Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Bei der Fluchtfahrt durch mehrere Straßen gefährdete er Fußgänger und Autofahrer. Die Polizei ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Die Fluchtfahrt führte über mehrere Hauptverkehrsstraßen im Osten Hannovers. Mehrere Verkehrsteilnehmende mussten ausweichen oder bremsen, um Zusammenstöße zu verhindern.

Die Polizei wollte den Fahrer gegen 18:15 Uhr im Bereich der Overbeckstraße im Stadtteil List kontrollieren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann sein Fahrzeug und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit vor dem Streifenwagen.

Bei der Fluchtfahrt über die Walderseestraße und die Hermann-Bahlsen-Allee auf die Podbielskistraße erreichte der Mercedes-Benz AMG laut Polizei eine Geschwindigkeit von deutlich über 100 Kilometern pro Stunde.

Fahrer provoziert gefährliche Situationen

An der Kreuzung Podbielskistraße und Hermann-Bahlsen-Allee überfuhr der Fahrer eine rote Ampel. Ein bislang unbekannter Fußgänger konnte nur durch einen Sprung zur Seite verhindern, von dem Fahrzeug erfasst zu werden. Zwei weitere Passanten wichen ebenfalls zurück und brachten sich auf dem Gehweg in Sicherheit.

Im weiteren Verlauf bog der Wagen auf die Klingerstraße in Richtung Weidetorkreisel ab. Dort überholte der Fahrer mehrfach andere Fahrzeuge und nutzte teilweise Fahrstreifen der Gegenrichtung. Mehrere Autofahrer mussten stark bremsen oder ausweichen.

Fahren ohne Führerschein

Kurz nachdem das Fahrzeug erneut in die Hermann-Bahlsen-Allee eingebogen war, konnte ein Funkstreifenwagen den Wagen stoppen. Die Einsatzkräfte nahmen den 28-jährigen Fahrer sowie seinen 47-jährigen Begleiter vorläufig fest.

Der Fahrer gab an, ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen zu sein. Zudem habe er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Cannabis geführt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine rechtlich unbedenkliche Menge Cannabis sowie einen schusswaffenähnlichen Gegenstand, der sich als Tierabwehrspray herausstellte.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Zeugen, insbesondere der Fußgänger, der sich mit einem Sprung retten konnte, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3315 zu melden.

Festnahme Handschellen

Tatverdächtiger nach Brandserie in Berenbostel festgenommen

7. März 2026/in Polizei

Mehrere Müllcontainer brennen in der Nacht – Polizei nimmt 35-Jährigen nach Fahndung fest.

GARBSEN-BERENBOSTEL (redu) – Nach mehreren Fällen von Brandstiftung an Müllcontainern und Tonnen in der Nacht zum Samstag hat die Polizei in Garbsen-Berenbostel einen 35-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Insgesamt neun Müllbehälter brannten in verschiedenen Straßen. Verletzt wurde niemand.

Die Serie von Bränden sorgte in mehreren Straßenzügen für Feuerwehreinsätze. In mehreren Fällen bestand die Gefahr, dass Flammen auf nahe Gebäude übergreifen.

Nach Angaben der Polizei wurden die Einsatzkräfte am Samstagmorgen kurz vor drei Uhr zunächst zu einem brennenden Altpapiercontainer in Garbsen-Berenbostel gerufen. In den folgenden Minuten meldeten Zeugen weitere Feuer in verschiedenen Straßen des Ortsteils.

Von der Brandstiftung betroffen waren insgesamt neun Müllbehälter in der Dorfstraße, der Rehbockstraße, der Melanchthonstraße, der Liebmannstraße sowie im Neuen Landweg. Zusätzlich wurde an einem abgestellten Auto in der Rehbockstraße ein Außenspiegel abgetreten.

In vier Fällen konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude nur knapp verhindert werden. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. In weiteren Fällen laufen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer.

Fahndung im Ortsteil Berenbostel

Aufgrund von Videoaufnahmen eines Wohnhauses konnte im Umfeld der Brandorte eine Person identifiziert werden. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung trafen Einsatzkräfte gegen 04:30 Uhr in der Straße „Rote Reihe“ auf einen 35-jährigen Mann, der der aufgenommenen Person entsprach.

Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn in den Polizeigewahrsam. Ein Haftrichter soll nun prüfen, ob gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet wird.

Bei den Bränden wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei bittet weiterhin Zeugen, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen zu melden.

Polizeistreife

Polizeiaktion gegen Drogenhandel in Hannovers Innenstadt

6. März 2026/in Polizei

Kontrollen rund um Raschplatz und Innenstadt – Drogen, Messer und Dealgeld sichergestellt.

HANNOVER (redu) – Bei einem Schwerpunkteinsatz gegen Drogenhandel hat die Polizei am Donnerstag in der Innenstadt mehrere mutmaßliche Dealer kontrolliert. Beamte stellten Betäubungsmittel, Messer und Dealgeld sicher. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen, drei Beteiligte kamen anschließend in Untersuchungshaft.

Mit den Kontrollen will die Polizeidirektion Hannover den offenen Drogenhandel im Innenstadtbereich eindämmen und zugleich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken.

Die Polizei Hannover hat mit einem groß angelegten Einsatz gegen Drogenhandel in der Innenstadt vorgegangen. Zivile und uniformierte Kräfte kontrollierten rund um Raschplatz, Bahnhofsumfeld und Innenstadtbereiche mehrere Personen. Dabei stellten sie Betäubungsmittel, Messer und mutmaßliches Dealgeld sicher.

Bereits gegen 14:00 Uhr kontrollierten Beamte am Raschplatz innerhalb der Waffenverbotszone einen 38-Jährigen. Er führte ein Einhandmesser mit sich, das sichergestellt wurde. Gegen ihn wurde eine Anzeige gefertigt.

Mehrere Dealer beobachtet

Am frühen Nachmittag beobachteten zivile Kräfte in der Andreaestraße einen 35-Jährigen beim Verkauf von Marihuana. Bei drei Käufern stellten die Beamten Verkaufseinheiten sicher. Beim Tatverdächtigen fanden sie weiteres Rauschgift sowie rund 150 Euro mutmaßliches Dealgeld.

Kurz darauf geriet ein 32-Jähriger ebenfalls in der Andreaestraße in den Fokus der Polizei. Neben Bargeld entdeckten die Beamten einen sogenannten Bunker mit 31 weiteren Verkaufseinheiten Marihuana. Zudem bestand gegen den Mann ein Aufenthaltsverbot.

Festnahmen nach Flucht

Am sogenannten „Stellwerk“ beobachteten Einsatzkräfte einen 16-Jährigen bei der Übergabe von Kokain an Konsumenten. Der Jugendliche wurde später festgenommen. Ermittlungen führten die Polizei zu einer Wohnung in Buchholz-Kleefeld.

Nach der Kontrolle eines Fahrzeugs an der Nienburger Straße flüchteten vier Insassen zunächst. Ein 22-Jähriger konnte gestellt werden. Er leistete Widerstand gegen Polizeibeamte. Zwei Einsatzkräfte erlitten dabei Schürfwunden.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten rund zwei Kilogramm Marihuana, etwa 40 Gramm Kokain sowie mehrere Messer sicher. Auch im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte weiteres Rauschgift.

Am Freitag wurden drei Tatverdächtige im Alter von 16, 20 und 22 Jahren in Untersuchungshaft gebracht. Ein 31-Jähriger kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Streifenwagen

Sachbeschädigungen an 22 Autos in Hannover-Seelhorst

4. März 2026/in Polizei

Unbekannter Täter beschädigt geparkte Autos zwischen Peiner und Eupener Straße.

HANNOVER (redu) – In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 2026 sind im Stadtteil Seelhorst zahlreiche geparkte Autos beschädigt worden. Unbekannte Täter zerkratzten den Lack von mindestens 22 Fahrzeugen. Die Polizei ermittelt wegen Fahrzeugbeschädigungen und sucht Zeugen.

Die Serie beschädigter Fahrzeuge betrifft mehrere Straßen im Stadtteil Seelhorst. Die Polizei geht davon aus, dass möglicherweise weitere Fahrzeuge betroffen sein könnten.

Mindestens 22 Fahrzeuge sind nach Angaben der Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag im hannoverschen Stadtteil Seelhorst beschädigt worden. Die Ermittlungen wegen Fahrzeugbeschädigungen laufen derzeit.

Die betroffenen Autos standen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand. Der Täter zerkratzte den Lack der Fahrzeuge. Der entstandene Sachschaden wird aktuell auf rund 1.500 Euro pro Fahrzeug geschätzt.

Betroffener Straßenbereich

Die Tatorte liegen zwischen der Peiner Straße und der Eupener Straße. Hinweise auf einen Tatverdächtigen liegen bislang nicht vor.

Die Polizei Hannover bittet Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter der Telefonnummer 0511 109-3615 zu melden.

Auch mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Verfolgungsfahrt in Hannover endet mit brennendem BMW

4. März 2026/in Polizei

Drei junge Männer bei Unfall nach Polizeiverfolgung schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist in der Nacht zum Dienstag am Deisterplatz in Hannover mit einem schweren Unfall geendet. Ein BMW prallte gegen einen Ampelmast und geriet anschließend in Brand. Drei junge Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt zum Unfallhergang. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Fahrzeugs oder zum Unfall machen können, sich zu melden.

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei endete in der Nacht zu Dienstag in Hannover mit einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 01:15 Uhr wollte eine Polizeistreife in der Fröbelstraße einen silbernen BMW der 3er-Reihe kontrollieren.

Der Fahrer kam zunächst der Halteaufforderung nach und stieg aus dem Fahrzeug aus. Während die Beamten ihn überprüften, setzte sich der Beifahrer auf den Fahrersitz und fuhr mit dem Wagen davon. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf.

Fahrt über Westschnellweg

Die Flucht führte durch mehrere Straßen im Stadtteil Limmer. In Höhe der Fössestraße fuhr der BMW auf den Westschnellweg in Richtung Süden.

Am Deisterplatz-Kreisverkehr verlor der jugendliche Fahrer schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Der BMW schleuderte gegen einen Ampelmasten. Durch den Aufprall fing das Fahrzeug Feuer und geriet in Vollbrand.

Drei Insassen schwer verletzt

Neben dem jugendlichen Fahrer wurden ein 18-jähriger Mitfahrer sowie ein weiterer Mann verletzt, dessen Identität zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte. Polizeikräfte und Ersthelfer befreiten die drei Männer noch vor dem Vollbrand aus dem Fahrzeug.

Die alarmierte Feuerwehr löschte anschließend den brennenden BMW. Die Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen den jugendlichen Fahrer wird unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Fahrzeugs oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Pfefferspray

Pfefferspray-Angriff in Ricklinger Unterführung

26. Februar 2026/in Polizei

Unbekannte Person greift Mann in Unterführung an – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – In einer Unterführung am Mühlenholzweg in Ricklingen ist am Mittwochabend ein 51-Jähriger mit Pfefferspray angegriffen worden. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei Hannover ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Der Vorfall ereignete sich in einer Unterführung zur Bundesstraße 3 nahe der Frankfurter Allee. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise aus dem Bereich Ricklingen.

Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen befand sich der 51-jährige Hannoveraner gegen 21 Uhr in der nördlichen Unterführung des Mühlenholzwegs an der Bundesstraße 3, als er plötzlich ein Brennen in den Augen verspürte. Offenbar wurde Pfefferspray oder ein ähnlicher Reizstoff eingesetzt.

Der Mann nahm eine wegrennende Person wahr, konnte jedoch weder Aussehen noch Fluchtrichtung beschreiben. Weitere Personen seien im unmittelbaren Umfeld nicht festgestellt worden.

Der 51-Jährige begab sich im Anschluss selbstständig zum Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen. Dort half ein Beamter beim Ausspülen der Augen und nahm den Sachverhalt auf. Die Verletzungen wurden als leicht eingestuft.

Zeugen im Bereich gesucht

Im Umfeld des Tatorts konnten keine tatverdächtigen Personen festgestellt werden. Die Polizei bittet daher Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Unterführung oder im Bereich Mühlenholzweg aufgehalten haben, sich unter 0511 109-3015 zu melden.

Festnahme Handschellen

Erneuter Messerangriff an Stadtbahnhaltestelle

22. Februar 2026/in Polizei

41-Jähriger nach Streit festgenommen – Staatsanwalt ermittelt wegen versuchten Tötungsdeliktes.

HANNOVER (redu) – Bei einem erneuten Messerangriff ist am Samstagabend in Garbsen ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Ein 41-Jähriger griff ihn an einer Stadtbahnhaltestelle an. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort fest.

Der erneute Messerangriff ereignete sich im Bereich der Stadtbahnendhaltestelle an der Sandstraße. Die Staatsanwaltschaft Hannover stufte den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt ein.

Der erneute Messerangriff ereignete sich am Samstag gegen 21:10 Uhr an der Sandstraße in Höhe der Stadtbahnendhaltestelle in Garbsen. Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover gerieten ein 21-Jähriger und ein 41-Jähriger in Streit.

Auslöser war nach bisherigen Erkenntnissen eine körperliche Auseinandersetzung, die bereits im Tagesverlauf polizeilich aufgenommen worden war. Am Abend trafen die beiden Männer erneut an einem Kiosk aufeinander. Nach einem kurzen verbalen Disput zog der 41-Jährige ein Messer und griff den 21-Jährigen an.

Zeugen greifen ein – Angreifer festgehalten

Ein Zeuge bemerkte den Streit und eilte dem 21-Jährigen zu Hilfe. Er trennte die Beteiligten voneinander. Der Angreifer flüchtete anschließend in ein nahegelegenes Lokal.

Dort wurde er von weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Einsatzkräfte nahmen den 41-Jährigen fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam.

Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Der 21-Jährige erlitt potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei befindet sich der Mann inzwischen in einem stabilen Zustand.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wertete den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittlungen dauern an.

Messerangriff Stichverletzung

17-Jähriger sticht Mann in Stöcken nieder

21. Februar 2026/in Polizei

32-Jähriger schwer verletzt – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags.

HANNOVER (redu) – Ein 17-Jähriger hat am Freitagabend, 20. Februar 2026, an der Stadtbahnhaltestelle Leinhausen einen 32-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nach dem Messerangriff wurde der Tatverdächtige im Nahbereich festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Stöcken an einem zentralen Bahnsteig. Für Fahrgäste und Anwohner sorgt die Tat für erhebliche Aufmerksamkeit.

Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes hielt sich der 17-Jährige gegen 20.30 Uhr auf dem Bahnsteig der Haltestelle Leinhausen auf. Dort geriet er zunächst mit einer 14-Jährigen in eine gewalttätige Auseinandersetzung. Ein 32-Jähriger, der den Streit bemerkte, griff ein.

Zwischen dem Jugendlichen und dem 32-Jährigen entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit. Plötzlich zog der 17-Jährige ein Messer und stach mehrfach zu. Der Mann erlitt schwere Verletzungen.

Flucht in Stadtbahn

Der Verletzte konnte sich in eine einfahrende Stadtbahn retten und von dort einen Notruf absetzen. An der nächsten Haltestelle, Stadtfriedhof Stöcken, stieg er aus. Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn mit potenziell lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Festnahme im Nahbereich

Einsatzkräfte stellten den Tatverdächtigen wenig später in der Nähe der Haltestelle. Dabei leistete der 17-Jährige Widerstand. Das mutmaßliche Tatmesser, das er zwischenzeitlich weggeworfen hatte, wurde sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags ein.

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