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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Verfolgungsfahrt in Hannover endet mit brennendem BMW

4. März 2026/in Polizei

Drei junge Männer bei Unfall nach Polizeiverfolgung schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist in der Nacht zum Dienstag am Deisterplatz in Hannover mit einem schweren Unfall geendet. Ein BMW prallte gegen einen Ampelmast und geriet anschließend in Brand. Drei junge Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt zum Unfallhergang. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Fahrzeugs oder zum Unfall machen können, sich zu melden.

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei endete in der Nacht zu Dienstag in Hannover mit einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 01:15 Uhr wollte eine Polizeistreife in der Fröbelstraße einen silbernen BMW der 3er-Reihe kontrollieren.

Der Fahrer kam zunächst der Halteaufforderung nach und stieg aus dem Fahrzeug aus. Während die Beamten ihn überprüften, setzte sich der Beifahrer auf den Fahrersitz und fuhr mit dem Wagen davon. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf.

Fahrt über Westschnellweg

Die Flucht führte durch mehrere Straßen im Stadtteil Limmer. In Höhe der Fössestraße fuhr der BMW auf den Westschnellweg in Richtung Süden.

Am Deisterplatz-Kreisverkehr verlor der jugendliche Fahrer schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Der BMW schleuderte gegen einen Ampelmasten. Durch den Aufprall fing das Fahrzeug Feuer und geriet in Vollbrand.

Drei Insassen schwer verletzt

Neben dem jugendlichen Fahrer wurden ein 18-jähriger Mitfahrer sowie ein weiterer Mann verletzt, dessen Identität zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte. Polizeikräfte und Ersthelfer befreiten die drei Männer noch vor dem Vollbrand aus dem Fahrzeug.

Die alarmierte Feuerwehr löschte anschließend den brennenden BMW. Die Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen den jugendlichen Fahrer wird unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Fahrzeugs oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Pfefferspray

Pfefferspray-Angriff in Ricklinger Unterführung

26. Februar 2026/in Polizei

Unbekannte Person greift Mann in Unterführung an – Polizei sucht Zeugen.

HANNOVER (redu) – In einer Unterführung am Mühlenholzweg in Ricklingen ist am Mittwochabend ein 51-Jähriger mit Pfefferspray angegriffen worden. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei Hannover ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Der Vorfall ereignete sich in einer Unterführung zur Bundesstraße 3 nahe der Frankfurter Allee. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise aus dem Bereich Ricklingen.

Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen befand sich der 51-jährige Hannoveraner gegen 21 Uhr in der nördlichen Unterführung des Mühlenholzwegs an der Bundesstraße 3, als er plötzlich ein Brennen in den Augen verspürte. Offenbar wurde Pfefferspray oder ein ähnlicher Reizstoff eingesetzt.

Der Mann nahm eine wegrennende Person wahr, konnte jedoch weder Aussehen noch Fluchtrichtung beschreiben. Weitere Personen seien im unmittelbaren Umfeld nicht festgestellt worden.

Der 51-Jährige begab sich im Anschluss selbstständig zum Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen. Dort half ein Beamter beim Ausspülen der Augen und nahm den Sachverhalt auf. Die Verletzungen wurden als leicht eingestuft.

Zeugen im Bereich gesucht

Im Umfeld des Tatorts konnten keine tatverdächtigen Personen festgestellt werden. Die Polizei bittet daher Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Unterführung oder im Bereich Mühlenholzweg aufgehalten haben, sich unter 0511 109-3015 zu melden.

Festnahme Handschellen

Erneuter Messerangriff an Stadtbahnhaltestelle

22. Februar 2026/in Polizei

41-Jähriger nach Streit festgenommen – Staatsanwalt ermittelt wegen versuchten Tötungsdeliktes.

HANNOVER (redu) – Bei einem erneuten Messerangriff ist am Samstagabend in Garbsen ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Ein 41-Jähriger griff ihn an einer Stadtbahnhaltestelle an. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort fest.

Der erneute Messerangriff ereignete sich im Bereich der Stadtbahnendhaltestelle an der Sandstraße. Die Staatsanwaltschaft Hannover stufte den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt ein.

Der erneute Messerangriff ereignete sich am Samstag gegen 21:10 Uhr an der Sandstraße in Höhe der Stadtbahnendhaltestelle in Garbsen. Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover gerieten ein 21-Jähriger und ein 41-Jähriger in Streit.

Auslöser war nach bisherigen Erkenntnissen eine körperliche Auseinandersetzung, die bereits im Tagesverlauf polizeilich aufgenommen worden war. Am Abend trafen die beiden Männer erneut an einem Kiosk aufeinander. Nach einem kurzen verbalen Disput zog der 41-Jährige ein Messer und griff den 21-Jährigen an.

Zeugen greifen ein – Angreifer festgehalten

Ein Zeuge bemerkte den Streit und eilte dem 21-Jährigen zu Hilfe. Er trennte die Beteiligten voneinander. Der Angreifer flüchtete anschließend in ein nahegelegenes Lokal.

Dort wurde er von weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Einsatzkräfte nahmen den 41-Jährigen fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam.

Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Der 21-Jährige erlitt potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei befindet sich der Mann inzwischen in einem stabilen Zustand.

Die Staatsanwaltschaft Hannover wertete den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittlungen dauern an.

Messerangriff Stichverletzung

17-Jähriger sticht Mann in Stöcken nieder

21. Februar 2026/in Polizei

32-Jähriger schwer verletzt – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags.

HANNOVER (redu) – Ein 17-Jähriger hat am Freitagabend, 20. Februar 2026, an der Stadtbahnhaltestelle Leinhausen einen 32-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Nach dem Messerangriff wurde der Tatverdächtige im Nahbereich festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Stöcken an einem zentralen Bahnsteig. Für Fahrgäste und Anwohner sorgt die Tat für erhebliche Aufmerksamkeit.

Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes hielt sich der 17-Jährige gegen 20.30 Uhr auf dem Bahnsteig der Haltestelle Leinhausen auf. Dort geriet er zunächst mit einer 14-Jährigen in eine gewalttätige Auseinandersetzung. Ein 32-Jähriger, der den Streit bemerkte, griff ein.

Zwischen dem Jugendlichen und dem 32-Jährigen entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit. Plötzlich zog der 17-Jährige ein Messer und stach mehrfach zu. Der Mann erlitt schwere Verletzungen.

Flucht in Stadtbahn

Der Verletzte konnte sich in eine einfahrende Stadtbahn retten und von dort einen Notruf absetzen. An der nächsten Haltestelle, Stadtfriedhof Stöcken, stieg er aus. Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn mit potenziell lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Festnahme im Nahbereich

Einsatzkräfte stellten den Tatverdächtigen wenig später in der Nähe der Haltestelle. Dabei leistete der 17-Jährige Widerstand. Das mutmaßliche Tatmesser, das er zwischenzeitlich weggeworfen hatte, wurde sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags ein.

Häusliche Gewalt© Bernd Günther

Neue Vereinbarungen gegen häusliche Gewalt

20. Februar 2026/in Polizei

Neue Abkommen sichern geschlechterübergreifende Hilfe in der Region.

HANNOVER (redu) – Die Polizeidirektion Hannover hat am Freitag, 20.02.2026, neue Kooperationsvereinbarungen gegen häusliche Gewalt unterzeichnet. Partner sind die Beratungs- und Interventionsstelle (BISS) sowie das Männerbüro Hannover e.V. Ziel ist ein lückenloses Hilfsangebot für Betroffene in der Region.

Mit den Vereinbarungen reagiert die Behörde auf veränderte Zuständigkeiten und erweitert bestehende Strukturen. Betroffene sollen schneller erreicht und bedarfsgerecht unterstützt werden.

Die Polizeidirektion Hannover baut ihre Netzwerke im Bereich häusliche Gewalt weiter aus. Mit der Unterzeichnung neuer Kooperationsvereinbarungen stärkt sie die Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratungsstellen und schafft verbindliche Abläufe.

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte bei der Unterzeichnung, häusliche Gewalt sei keine private Angelegenheit, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Eine enge Vernetzung solle dazu beitragen, Betroffene schneller und zielgerichteter aus belastenden Situationen zu führen.

Zusammenarbeit mit BISS neu geregelt: Regionale Zuständigkeiten

Aufgrund geänderter örtlicher Zuständigkeiten wurde die Kooperation mit der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt, vertreten durch die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V., neu gefasst. Kern bleibt das proaktive Vorgehen nach Polizeieinsätzen.

Nach einem Einsatz werden – unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben – relevante Informationen an die BISS übermittelt. Sozialarbeiterinnen nehmen zeitnah Kontakt zu betroffenen Frauen oder diversen Personen auf und bieten psychosoziale Krisenintervention, Erstberatung sowie Vermittlung weiterer Schutzmaßnahmen an.

Erweiterung um Männerbüro Hannover: Geschlechterübergreifende Hilfe

Ergänzend schloss die Polizeidirektion eine formelle Kooperationsvereinbarung mit dem Männerbüro Hannover e.V. ab. Damit trägt die Behörde der Tatsache Rechnung, dass auch Männer Opfer von Gewalt im häuslichen Umfeld werden.

Das Männerbüro unterstützt bei Sicherheitsplanung, informiert über rechtliche Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz und bietet Beratung zur Verarbeitung des Erlebten. Zudem werden Trainings und Beratungen für gewalttätige Männer angeboten, um weitere Straftaten zu verhindern.

Absperrmaßnahmen Polizei

Polizei schützt NATO-Übung am Alten Rathaus

20. Februar 2026/in Polizei

Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen rund um das Alte Rathaus in Hannover.

HANNOVER (redu) – Am Donnerstag, 19. Februar 2026, sicherte die Polizei mit zahlreichen Kräften rund um das Alte Rathaus eine Veranstaltung im Rahmen der NATO-Übung Steadfast Dart 2026. Der Einsatz dauerte vom frühen Morgen bis in die Abendstunden.

Die Maßnahmen führten zu temporären Einschränkungen im Innenstadtbereich. Nach Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung störungsfrei und ohne besondere Vorkommnisse.

Im Mittelpunkt des Einsatzes zur NATO-Übung Steadfast Dart 2026 stand der Schutz der Veranstaltung sowie der anwesenden Gäste im Bereich des Alten Rathauses. Bereits in den frühen Morgenstunden begannen Aufbau- und Absicherungsmaßnahmen.

Aufbau Hamburger Gitter

Technische Einheiten der Polizei beim Aufbau von Hamburger Gittern © Bernd Günther

Beteiligt waren verschiedene Organisationseinheiten der Polizeidirektion Hannover sowie der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Zudem arbeitete die Polizei eng mit der Bundeswehr zusammen.

Sicherungsbereiche in der Innenstadt

Im Umfeld des Veranstaltungsortes richteten die Einsatzkräfte temporäre Sicherungsbereiche ein. Dazu zählten Zugangsbeschränkungen und verkehrslenkende Sperrmaßnahmen. Diese führten zu Einschränkungen für Anliegende und Passanten.

Begleitung von Versammlungen

Parallel begleitete die Polizei Versammlungen, die im Zusammenhang mit der Übung sowie unabhängig davon stattfanden.

Versiegelte Gullideckel

Gullideckel wurden im Bereich des Alten Rathauses aus Sicherheitsgründen versiegelt. © Bernd Günther

„Die mehrwöchige Planung des polizeilichen Einsatzes stellte unter vielerlei Gesichtspunkten eine besondere Herausforderung dar. Neben den üblichen, aufwendigen Sicherheitsanforderungen bei derartigen Veranstaltungen erforderte insbesondere die temporär abstrakt erhöhte Gefahr durch Spionage oder hybride Bedrohungen die Anwendung neuartiger und spezieller polizeilicher Taktiken und Einsatzmittel“, erklärte der Einsatzleiter für den Einsatzabschnitt Hannover, Polizeidirektor Tobias Giesbert.

Die Veranstaltung in Hannover war Teil der NATO-Übung Steadfast Dart 2026, die unter der Gesamtleitung der Polizeidirektion Lüneburg noch bis Ende März läuft. Ein wesentlicher Teil des Manövers findet auf dem Truppenübungsplatz Bergen im Landkreis Celle statt.

Polizeimannschaftswagen

Erhöhtes Verkehrsaufkommen zu Fußballspielen in Hannover

18. Februar 2026/in Polizei

Zeitgleiche Anstoßzeiten sorgen für mehr Verkehr im Zentrum.

HANNOVER (redu) – Am Sonntag, 22. Februar 2026, erwartet die Polizei rund um zwei parallel stattfindende Fußballspiele ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Hannover 96 trifft im Stadion am Maschsee auf Dynamo Dresden, zeitgleich spielt Hannover 96 II im Eilenriedestadion gegen den SV Meppen.

Durch die zeitgleichen Anstoßzeiten rechnet die Polizei mit spürbaren Einschränkungen im stadionnahen Innenstadtbereich und empfiehlt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Am Sonntag kommt es in Hannover aufgrund zweier Partien zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen im Bereich der Spielstätten. Das Zweitligaspiel zwischen Hannover 96 und der SG Dynamo Dresden beginnt um 13.30 Uhr im Stadion am Maschsee, parallel läuft das Regionalligaspiel von Hannover 96 II gegen den SV Meppen im Eilenriedestadion.

Verkehr im Innenstadtbereich

Sowohl vor als auch nach den Begegnungen kann es zu verkehrsleitenden Maßnahmen kommen. Entlang zentraler Anfahrtsrouten im stadionnahen Innenstadtbereich sind Wartezeiten möglich. Parkflächen stehen am Schützenplatz nur eingeschränkt zur Verfügung.

Polizei setzt Drohne ein

Die Polizeidirektion Hannover plant den Einsatz einer Drohne zur Luftbildaufnahme rund um das Stadion. Sie soll der Gesamteinsatzführung einen Überblick über komplexe Abläufe im Umfeld der Besucher verschaffen. Personenbezogene Daten werden ohne rechtliche Grundlage nicht erhoben oder gespeichert.

Die Polizei bittet Besucherinnen und Besucher, möglichst auf den eigenen Pkw zu verzichten und stattdessen Busse und Bahnen zu nutzen. Alternativ können Park-and-Ride-Angebote außerhalb des Stadtzentrums genutzt werden. Aktuelle Verkehrsinformationen sind online sowie über die Navigations-App NUNAV abrufbar.

Rauschgift Beschlagnahmung

Umfangreicher Schlag gegen den Drogenhandel in Hannover

9. Februar 2026/in Polizei

Ermittler ziehen über 200 Kilo Marihuana und Kokain aus dem Verkehr.

HANNOVER – Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei einen der größten Drogenfunde der letzten Zeit im Stadtgebiet sichergestellt. Im Fokus der Ermittlungen zum Drogenhandel standen mehrere Tatverdächtige, gegen die am 30. Januar 2026 Haftbefehle vollstreckt wurden.

Der Zugriff betrifft den regionalen Rauschgifthandel in erheblichem Umfang und zeigt die Bedeutung überregionaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität.

Die Zentrale Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Polizeiinspektion Hannover führte die Ermittlungen zum Drogenhandel, bei denen mehr als 200 Kilogramm Marihuana, knapp ein Kilogramm Kokain sowie mutmaßliches Dealgeld sichergestellt wurden. Insgesamt fünf Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise der Polizeiinspektion Garbsen. Diese richteten sich gegen einen 31-jährigen Mann aus Hannover, der im Verdacht stand, im großen Stil mit Marihuana zu handeln. Die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen erhärteten den Verdacht nach Angaben der Ermittler schnell.

Lieferkette aus Spanien

Im weiteren Verlauf stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass ein aus Spanien kommender Lastwagen regelmäßig große Mengen Marihuana nach Niedersachsen transportierte. Die Drogen wurden an den Hauptverdächtigen sowie zwei weitere Komplizen übergeben und anschließend in Wohnungen in Hannover-Herrenhausen und Langenhagen gelagert.

Zugriffe an mehreren Orten

In den frühen Morgenstunden des 30. Januar griffen die Einsatzkräfte zu. Nahe einer Autobahn bei Hannover übernahm der Hauptverdächtige mehrere Kartons mit Betäubungsmitteln und wurde vorläufig festgenommen. Zeitgleich durchsuchten weitere Kräfte Wohnungen weiterer Tatverdächtiger und stellten Drogen, Bargeld und Waffen sicher. Die beiden LKW-Fahrer wurden mit Unterstützung süddeutscher Polizeikräfte im Raum Heilbronn festgenommen. Die Ermittlungen führte die Polizei Hannover, die weiteren Schritte erfolgen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover.

Festnahme Handschellen

Bewaffneter Tankstellenüberfall scheitert in Hannover

6. Februar 2026/in Polizei

Polizei nimmt 18- und 16-Jährigen nach Tat an Tankstelle fest.

HANNOVER (redu) – Zwei mit Messern bewaffnete Täter haben am Dienstagmorgen, 3. Februar 2026, versucht, eine Tankstelle an der Vahrenwalder Straße zu überfallen. Der Tankstellenüberfall scheiterte, weil der Betreiber die Männer in die Flucht schlug. Kurz darauf nahm die Polizei beide Tatverdächtigen fest.

Der Vorfall sorgt in Hannover für Aufmerksamkeit, weil er Fragen zur Sicherheit von Tankstellen und zum richtigen Verhalten bei bewaffneten Überfällen aufwirft.

Nach Angaben der Polizei betraten die beiden Täter gegen 7.10 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den 54 Jahre alten Betreiber mit Messern. Der Tankstellenüberfall nahm jedoch eine unerwartete Wendung, als der Mann eine unter dem Tresen liegende Holzlatte ergriff und sich zur Wehr setzte. Die Täter flüchteten ohne Beute. Verletzt wurde niemand.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte einen 18-jährigen Tatverdächtigen im Nahbereich des Tatortes stellen und festnehmen. Trotz eines Fluchtversuchs gelang die Festnahme. Wenig später nahmen die Beamten auch den 16 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen vorläufig fest.

Festnahmen nach Fahndung

Auf Grundlage der Festnahmen durchsuchte die Polizei die Wohnungen der beiden jungen Männer. Dabei stellten die Ermittler weiteres Beweismaterial sicher. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover.

Ermittlungen zu weiteren Taten

Der 16-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den 18-Jährigen beantragte die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft. Ein Haftrichter ordnete diese am 4. Februar 2026 an, der Mann kam in eine Jugendanstalt. Die Polizei prüft derzeit, ob das Duo für weitere Tankstellenüberfälle in jüngerer Zeit verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeimannschaftswagen

Verkehrslage in Hannover wegen Sportveranstaltungen angespannt

6. Februar 2026/in Polizei

Polizei rät zu ÖPNV und mehr Zeit für die Anreise.

HANNOVER (redu) – Am Sonntag, 08.02.2026, ist im Stadtgebiet Hannover wegen zweier Sportveranstaltungen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere das Umfeld des Fußballstadions sowie der Bereich rund um das Eisstadion am Pferdeturm, wo zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet werden.

Die Polizei rechnet mit temporären Verkehrsbehinderungen auf wichtigen Innenstadtachsen und empfiehlt, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, um die Belastung für Anwohnende und Pendelnde gering zu halten.

Am frühen Nachmittag empfängt Hannover 96 den Verein Holstein Kiel zu einer Begegnung der 2. Fußball-Bundesliga. Rund um das Stadion wird mit einer hohen Zahl von Zuschauenden gerechnet, was sich auf den Verkehr in angrenzenden Straßen auswirken dürfte.

Zentrale Anfahrtsrouten betroffen

Entlang der Lavesallee, der Hildesheimer Straße, der Marienstraße, des Schiffgrabens, des Friedrichswalls sowie des Leibnizufers kann es zu stockendem Verkehr kommen. Im direkten Stadionumfeld sind zudem zeitweise Straßensperrungen oder kurzfristige Umleitungen möglich.

Weitere Belastung am Pferdeturm

Am Abend treffen im Eisstadion am Pferdeturm die EC Hannover Indians und die Hannover Scorpions in der Oberliga Nord aufeinander. Auch dort wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet.

Die Polizei bittet Besucherinnen und Besucher beider Sportveranstaltungen, möglichst auf die Anreise mit dem eigenen Pkw zu verzichten. Parkflächen in Stadionnähe stehen nur eingeschränkt zur Verfügung, alternativ werden Park-and-Ride-Angebote außerhalb des Zentrums empfohlen. Zudem wird geraten, ausreichend Zeit für die An- und Abreise einzuplanen.

Für das Fußballspiel plant die Polizei den Einsatz einer Drohne zur Lageübersicht. Personenbezogene Daten werden dabei, sofern keine rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, weder erhoben noch gespeichert. Einsatzkräfte sind an beiden Spielorten sowie im Stadtgebiet präsent, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu unterstützen.

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