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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Vekehrsunfalldienst

Rollerfahrerin überschlägt sich und verstirbt an Unfallstelle

31. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 30.08.2022, ist eine 35 Jahre alte Rollerfahrerin auf der L 391 zwischen Wennigsen und Lemmie verunfallt. Die Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 35-Jährige die L 391 von Wennigsen in Richtung Lemmie außerorts mit ihrem Motorroller der Marke Piaggio. In einer Rechtskurve kam sie aus bislang ungeklärter Ursache zuerst auf die Gegenfahrbahn ab und geriet anschließend in einen wasserleeren graben hinter dem Grünstreifen neben der Straße ab. Dort überschlug sie sich mit ihrem Fahrzeug und blieb im Graben liegen. Trotz Reanimationsversuchen von Ersthelfenden verstarb sie noch an der Unfallstelle. Die L 391 war bis in die Abendstunden voll gesperrt.

Streifenwagen mit Blaulicht

13-Jährige am Bahnhof Mellendorf von Jugendlichen sexuell bedrängt

30. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 29.08.2022, haben drei unbekannte Jugendliche eine 13-Jährige am Bahnhof in Mellendorf sexuell bedrängt. Die drei Jungs hielten das Mädchen fest, zogen an ihrer Sporthose und küssten sie gegen ihren Willen. Die 13-Jährige wehrte sich. Gleichzeitig fuhr ein Fahrzeug vorbei, woraufhin die drei Jungen flüchteten.

Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat.

Die 13-Jährige war am Montagabend gegen 17:15 Uhr auf dem Weg zum Sport, als sie die Straße “Am Bahngleis” entlangging. Dabei passierte sie eine Gruppe von drei Jungen, wovon einer sie ansprach. Sie ging weiter woraufhin sie plötzlich von hinten an der Hüfte und der Schulter festgehalten und so mit dem Gesicht zur Gruppe gedreht wurde. Einer der Jungen zog dann seine Hose herunter, sodass er nur noch seine Unterhose anhatte, und küsste sie mehrfach gegen ihren Willen ins Gesicht. Ein anderer nahm der 13-Jährigen ihr Handy weg, welches sie in der Hand gehalten hatte. Das Mädchen wehrte sich, indem sie sich ihr Handy zurücknahm und den Jungen mit heruntergezogener Hose einen Tritt verpasste. Als sie daraufhin weglaufen wollte, hielt einer der Jungen sie erneut fest und zog an ihrer Sporthose. Als auf der anliegenden Straße ein Auto vorbeifuhr, ergriffen die drei Täter die Flucht und besprühten das Mädchen beim Weglaufen mit einer unbekannten Flüssigkeit. Verletzt wurde sie dadurch nicht.

Die 13-Jährige zeigte die Tat bei der Polizei an und beschrieb die Täter als 15 bis 16 Jahre alt. Alle drei hatten schwarze Kapuzenpullover und schwarze Hosen an. Außerdem trugen alle drei dicke, schwarze Handschuhe. Einer der Täter hatte dunkelbraune Locken, ein weiterer dunkelbraune, in die Stirn fallende Haare und der dritte dunkelbraune nach oben gestylte Haare.

Die Kriminalfachinspektion für Sexualdelikte des Zentralen Kriminaldienst Hannover ermittelt nun wegen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Um die drei Täter zu ermitteln, bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise.

Wer hat die Situation mitbekommen? Wer kann Hinweise zu den Tätern geben? Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover – Grundsteinlegung PD

Grundsteinlegung für den Neubau der Leitstelle und dem Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover

26. August 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Im feierlichen Rahmen haben am heutigen Donnerstag, 25.08.2022, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, der Niedersächsische Minister für Finanzen, Reinhold Hilbers und der Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, gemeinsam mit dem Leiter des Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen, Marcus Rogge, den Grundstein des Leitstellen- und Servicegebäudes auf dem Gelände der Polizeidirektion Hannover gelegt. Symbolisch wurde bei diesem Termin auch eine Zeitkapsel eingemauert, deren Inhalt die Ausstattung und die Arbeit der Polizeidirektion Hannover im Jahr 2022 für die Zukunft festhält.

Finanzminister Reinhold Hilbers: „Ich freue mich, dass wir auch bei unseren zahlreichen Bauvorhaben für die Polizei nicht ausschließlich eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreichen, sondern auch einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten. Der Einsatz erneuerbarer Energien und die energetisch hochwertige Wärmedämmung des Neubaus machen das Gebäude zu einem sehr effizienten und energiesparenden Bauwerk. Die geeigneten Dächer der Gebäude werden großflächig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt über einen Fernwärmeanschluss. Und eine große Anzahl an Ladepunkten für die E-Auto-Flotte der PD Hannover werden gebaut.“

Innenminister Boris Pistorius: „Die neue Lage- und Führungszentrale der Polizeidirektion Hannover wird nach der Fertigstellung das Herzstück der Polizeidirektion Hannover sein. In einer hochmodernen Arbeitsumgebung werden hier alle wesentlichen Fäden des Einsatzbereiches zusammenlaufen – 24/7, an allen Tagen und zu jeder Uhrzeit. Hier werden mehr und dem neuesten technischen Standard entsprechende Arbeitsplätze entstehen, an denen Notrufe entgegengenommen oder Einsätze koordiniert werden können. Besonders wichtig, gerade in Hinblick auf große Lagen werden dabei die neuen Räumlichkeiten für die sofortige Führungsübernahme sein. Damit ist die heutige Grundsteinlegung ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in Hannover und der Region nachhaltig zu stärken.“

Polizeipräsident Volker Kluwe: „Ich freue mich sehr über diese Baumaßnahme, denn in dem Neubau der Leitstelle werden nicht nur attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden entstehen. Die dafür vorgesehene Ausstattung mit modernster Technik wird uns in die Lage versetzen, noch schneller und effizienter auf die Anliegen ratsuchender oder in Not geratener Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt und der Region Hannover zu reagieren. Der zeitgleich entstehende Service- und Wartungsplatz für unsere Dienstkraftfahrzeuge wird ein Garant für die Mobilität und Flexibilität sein, die wir benötigen, um schnell und sicher an unsere Einsatzorte zu gelangen.“

Die beiden Neubauten werden bei Fertigstellung zusammen eine Grundfläche von 4.630 Quadratmeter haben. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Größere Glasflächen auf der Ost- und Westfassade sollen das Gebäude der Polizei offen darstellen. Das Kfz-Service- und Logistikgebäude beinhaltet nicht nur eine Kfz-Werkstatt, die auch auf die Wartung von E-Fahrzeugen ausgerichtet ist, sondern zudem diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Außerhalb der Gebäude werden dazu die umliegenden Grünanlagen erneuert und Parkplatzmöglichkeiten neu zugeordnet. Die Bau-, Erschließungs- und Einrichtungskosten belaufen sich auf knapp 46,4 Millionen Euro. Durch diese zukunftsorientierte Investition konnten nicht nur überwiegend regionale Planer, Baufirmen und Zulieferer gewonnen werden, die Fertigstellung ist mit Anfang 2025 auch weniger als drei Jahre nach Grundsteinlegung geplant.

Festnahme durch Polizeibeamten

Dachterrasse einer Shisha-Bar steht in Flammen

25. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Im hannoverschen Stadtteil Mitte ist in der Nacht zu Mittwoch, 24.08.2022, die Dachterrasse einer Shisha-Bar in Brand geraten. Die Ursache für das Feuer in der Lokalität an der Goethestraße war zunächst unklar, die Ermittler schlossen eine Brandstiftung jedoch nicht aus. Kurz nach Bekanntwerden des Brandes stellten Einsatzkräfte nahe der Bar einen Tatverdächtigen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und kam in Gewahrsam.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei meldeten Zeugen am frühen Mittwochmorgen gegen 2:15 Uhr einen Brand im Bereich der Dachterrasse einer Shisha-Bar an der Goethestraße. Die Flammen breiteten aus und drohten, auf zwei benachbarte Häuser überzugreifen.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte dies verhindern und die Flammen innerhalb kurzer Zeit löschen. Da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Gäste in der Bar aufhielten, wurde niemand verletzt. Eine 84-jährige Frau aus einem Nachbarhaus wurde durch Rettungskräfte in Sicherheit gebracht und wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt. Die Frau konnte nach Abschluss der Behandlung jedoch vor Ort verbleiben.

Die Einsatzkräfte leiteten rund um den Brandort eine Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen ein. Dabei konnte im Bereich der Lützowstraße/Ecke Escherstraße ein mutmaßlicher Täter gestellt werden. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und kam in Gewahrsam.

Die weiteren Ermittlungen am Brandort sollen nun Rückschlüsse auf den genauen Hergang liefern. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei mit mindestens 150.000 Euro.

Jugendlicher verursacht Polizeieinsatz – Softairwaffe bpol

Jugendlicher verursacht Polizeieinsatz

23. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Gestern Abend löste ein Jugendlicher (14) einen Polizeieinsatz im Braunschweiger Hauptbahnhof aus. Zeugen alarmierten das Bundespolizeirevier Braunschweig und gaben an, dass sich eine Person mit Waffe in einer Regionalbahn befinden soll. Die eingesetzten Bundespolizisten begaben sich zu dem stehenden Zug.

Durch eine Personenbeschreibung konnten sie einen 14-jährigen Syrer identifizieren. Dieser soll beim Einstieg in den Zug eine Pistole sichtbar im Hosenbund getragen haben. Auf Nachfrage bestritt er zunächst eine Pistole dabei zu haben. Kurze Zeit später fand der Zugbegleiter die Pistole jedoch, versteckt in einer Zugtoilette. Hierbei handelte es sich um eine Softairpistole der Marke Sig Sauer. Diese war aber nicht eindeutig als Solche gekennzeichnet, so dass man zunächst von einer echten Waffe ausgehen konnte. Die Pistole wurde sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Führens einer Anscheinswaffe ermittelt.

Die Bundespolizei rät dringend davon ab solche Anscheinswaffen, auch wenn sie als Softairpistolen oder Spielzeug gekennzeichnet sind, in der Öffentlichkeit zu führen. Diese sind auf den ersten Blick oftmals nicht von einer echten Waffe zu unterscheiden. Schnell kann es hierbei zu Verwechslungen kommen und besorgte oder verängstigte Bürger alarmieren die Polizei. Dabei kann es bei Annahme der Ernsthaftigkeit der Gefahrenlage zu einem großen und ernsthaften Polizeieinsatz kommen, wobei im Nachgang, neben strafrechtlichen Ermittlungen, auch zivilrechtliche Ansprüche gegen den Verursacher erhoben werden können.

Kooperation im Kampf gegen Clan-Kriminalität – Clan Kriminalität pd

Kooperation im Kampf gegen Clan-Kriminalität

23. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Mehrere Behörden und Kommunen wollen auch im Kontext der Clan-Kriminalität zukünftig enger mit der Polizeidirektion Hannover zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten alle beteiligten Institutionen am Dienstag, 23.08.2022, eine Kooperationsvereinbarung. Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam zu verhindern, dass sich clankriminelle Strukturen in der Region Hannover etablieren und verfestigen.

Die Kooperation ist ein Meilenstein im Projekt „Clan 360°“ der Polizeidirektion Hannover. Mit Hilfe des Projektes wird Clankriminalität inzwischen ganzheitlich betrachtet und soll langfristig im Fokus bleiben. Eine Einstufung von Personen durch die Polizei als Clan-angehörig, ist sekundär. Vielmehr behält die Polizei Hannover insbesondere bekannte Clans, aber auch andere kriminelle Großfamilien und größere Gruppen, die die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht akzeptieren, im Blick.

Neben der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten liegt ein Schwerpunkt auf den rechtlichen Möglichkeiten der Vermögensabschöpfung. Die Wegnahme von Gütern, die mit Geld aus kriminellen Tätigkeiten und Aktionen, erwirtschaftet wurden, insbesondere der Statussymbole, ist für kriminelle Clanangehörige häufig eine größere Strafe als die Verurteilung zu einkalkulierten Freiheitsstrafen. Eine angestrebte Taktik der „Tausend Nadelstiche“ soll hier nachhaltige Wirkung entfalten.

Zum Erreichen dieses Ziels ist die verstärkte Vernetzung mit externen Ressorts unabdingbar. Nur so kann eine behördenübergreifende Gesamtstrategie entwickelt werden, um die Clankriminalität langfristig und intensiv zu bekämpfen. Es ist wichtig, dass eine ganzheitliche Betrachtung der repressiven, aber auch der präventiven Möglichkeiten erfolgt. Nur durch den intensiveren behördenübergreifenden Austausch kann der Kontrolldruck erhöht und die Wahrscheinlichkeit, dass kriminelle Aktivitäten entdeckt werden, gesteigert werden.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern: der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover, der Bundespolizei, dem Zoll sowie dem Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover wird die Polizeidirektion Hannover anlassbezogen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zielgerichtet Informationen austauschen. Es werden zukünftig jeweils eigenverantwortliche sowie gemeinsame Maßnahmen initiiert. Diese sollen zu vermehrter Strafverfolgung und zu einem höheren Kontrolldruck bei den zu betrachtenden Personen führen. Hierbei wird jedoch ausdrücklich einer ethnischen Stigmatisierung entgegengewirkt.

Im Zuge von anlassbezogenen Fallkonferenzen mit verschiedenen Netzwerkpartnern sollen zukünftig auch auf lokaler Ebene alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Clan-Kriminalität bereits beim Entstehen zu bekämpfen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim – Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen – ist aus formalen Gründen derzeit kein Vertragspartner der Kooperationsvereinbarung. Die seit 2020 bestehende Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft unterstützt gleichwohl den ganzheitlichen Ansatz im Vorgehen gegen Clan-Kriminalität und wird die Zusammenarbeit der Behörden mit Leben füllen.

Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover: „Wir wollen und müssen konsequent gegen Personen vorgehen, die meinen, im Schutze ihrer Familien Straftaten begehen zu können. Wer die allgemeine Rechtsordnung ablehnt, Straftaten begeht, provoziert und bedroht, verbreitet bewusst Unsicherheit in der Gesellschaft. Der demonstrative Schulterschluss zwischen den beteiligten Institutionen dient der Bekämpfung clankrimineller Aktivitäten.“

Thomas Przybyla, Präsident Bundespolizeidirektion Hannover: „Im Kampf gegen die Clankriminalität muss der Staat alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel aufbieten. Deshalb ist die heute unterzeichnete Kooperation zur Bekämpfung der Clankriminalität ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit.“

Silvia Diedrichs-Prinz, Vorsteherin Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover: „Ich freue mich über die Kooperationsvereinbarung, denn gemeinsam sind wir stärker.“

Doris Schmidt, Leiterin Hauptzollamt Hannover: „Das Hauptzollamt Hannover bringt sich gerne in die Kooperation mit ein. Damit zeigen wir: Bund, Länder und Kommune sind sich einig, wenn es um eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung geht. Die am heutigen Tag unterzeichnete Kooperationsvereinbarung ist eine Ergänzung der bereits in den vergangenen Jahren stets intensivierten Zusammenarbeit zwischen den Behörden.“

Regionspräsident Steffen Krach: „Vor dem Thema Clankriminalität dürfen wir nicht die Augen verschließen. Den Austausch der Behörden zu intensivieren und Fälle, wo es geht, gemeinsam anzugehen, ist der richtige Weg. Dieses Signal werde ich auch an alle Städte und Gemeinden in der Region Hannover weitergeben. Strukturen, die den Rechtsstaat missachten, dürfen sich bei uns nicht verfestigen.“

Belit Onay, Oberbürgermeister Hannover: „Die Zusammenarbeit der Behörden ist beispielhaft. Sie wird dazu beitragen, dass wir Kriminelle effektiver verfolgen können, die den Schutz von Großfamilienstrukturen suchen. Aus der kommunalen Sicht begrüße ich die Kooperationsvereinbarung auch deshalb, weil sie die städtische Integrationsarbeit stärkt.“

Petra Herzog, Leitende Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Hildesheim: „Die Kooperationsvereinbarung zeigt, was wir brauchen und zusammen erreichen können: Kontrolldruck, Prävention, Informationen und Strafverfolgung. Nur so können wir die Etablierung und Verfestigung clankrimineller Strukturen in der Region Hannover verhindern. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim wird sich im Rahmen ihrer strafprozessualen Möglichkeiten intensiv in die Zusammenarbeit einbringen.“

Streifenwagen mit Blaulicht

Mutmaßliche Brandstiftung in Lehrter Gymnasium

22. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagvormittag, 22.08.2022, ist gegen 11:00 Uhr in einem Lehrter Gymnasium ein Brand entdeckt worden. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch unbekannte Täter vorsätzlich herbeigeführt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover brannte es im zweiten Obergeschoss des Lehrter Gymnasium in der Burgdorfer Straße nach einer mutmaßlich vorsätzlichen Brandstiftung. Das Feuer wurde etwa gegen 11:05 Uhr vom Hausmeister des Gymnasiums festgestellt. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte konnten den Brand löschen sowie weitere Sach- und Personenschäden verhindern.

Für den Zeitraum der Löschmaßnahmen wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Es kam zu geringen Beeinträchtigungen des Individualverkehrs. Der Gesamtschaden konnte bislang von den Einsatzkräften noch nicht beziffert werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Sachverhalt oder verdächtigen Personen geben können, werden dringend gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

18-Jähriger am Kröpcke mit Messer verletzt

20. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Freitagnacht, 20.08.2022, hat ein bislang unbekannter Täter aus einer Gruppe von fünf jungen Männern heraus einen 18-Jährigen auf dem Kröpcke in Hannovers Innenstadt mit einem Messer verletzt. Dieser befand sich zeitweilig in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Tötung aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover meldete ein Anrufer in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 0:22 Uhr eine schwer verletzte Person am Kröpcke nahe dem Opernplatz in der Innenstadt. Zuvor waren laut Zeugenaussagen eine Gruppe von fünf jungen Männern und eine andere Gruppe unbekannter Größe in Streit geraten. Im Zuge einer Schlägerei zwischen den Gruppen zog einer der fünf Männer ein Messer und verletzte einen 18-Jährigen im Bereich des Oberkörpers. Daraufhin floh die fünfköpfige Gruppe in Richtung Opernplatz. Die Gruppe um den Verletzten ging noch wenige Meter zur Mitte des Kröpcke-Platzes, wo der 18-Jährige dann zusammenbrach.

Ein Zeuge versorgte die stark blutende Wunde des Verletzten, bis alarmierte Rettungskräfte eintrafen. Mehrere Streifenwagen der Polizei waren am Tatort eingesetzt, um sowohl eine größere Menge an Schaulustigen zurückzuhalten als auch nach den mutmaßlichen Tätern zu fahnden. Eine Gruppe aus fünf Personen, die auf Zeugenbeschreibungen passt, wurde in einer Bahnstation wiedererkannt und durch hinzugerufene Polizeikräfte festgenommen.

Derweil transportierten Rettungskräfte den verletzten 18-Jährigen aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Er ist nach bisherigen Erkenntnissen außer Lebensgefahr. Gegen die fünf jungen Männer wird nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt. Die Hintergründe der Tat und die genaue Beteiligung der Personen sind derzeitiger Bestandteil der Ermittlungen.

Kriminaldauerdienst ermittelt

32-Jähriger durch Messerstiche tödlich verletzt

20. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 19.08.2022, hat ein 21-Jähriger zwei Personen mit einem Messer angegriffen. Ein 32-Jähriger verstarb bei der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover gerieten gegen 17:55 Uhr der 21-jährige Täter und der 32-jährige Verstorbene auf der Wunstorfer Straße in Neustadt am Rübenberge in Streit. Im Zuge dessen verletzte der 21-Jährige den anderen Mann und eine 44-jährige Frau, die ebenfalls vor Ort war, mit einem Messer. Der 32-Jährige flüchtete in eine örtliche Pizzeria nur wenige Meter weiter. Als der Täter ihn verfolgte und in das Restaurant eintrat, wurde er vom Personal überwältigt und festgehalten. Eine Streifenwagenbesatzung, die zufällig in der Nähe war, hörte die Schreie und eilte ebenfalls in die Pizzeria, aus dem der Verletzte gerade weiterfloh jedoch noch vor dem Restaurant zusammenbrach.

Der 21-jährige Täter konnte sofort festgenommen werden. Der 32-Jährige wurde von den Polizeikräften erstversorgt bis ein alarmierter Rettungswagen eintraf. Der verletzte Mann und die Frau wurden in Krankenhäuser gebracht – der 32-Jährige starb jedoch noch beim Transport an seinen Verletzungen.

Warum es zu dem Streit kam und in welcher Beziehung die Personen standen, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen.

Nachtrag: Am Samstag, 20.08.2022, wurde gegen den Beschuldigten am Amtsgericht Neustadt am Rübenberge Untersuchungshaft angeordnet. Der Mann hatte bei seiner Tat die 47-Jährige leicht verletzt – der 32-Jährige starb an den Folgen seiner Verletzungen vor Ort.

Streifenwagen mit Blaulicht

73-Jähriger tritt auf die Fahrbahn und verstirbt nach Zusammenstoß mit einem Pkw

16. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Montag auf Dienstag, 16.08.2022, ist ein 73 Jahre alter Mann auf die Fahrbahn der Landesstraße (L) 385, zwischen den Ortschaften Höver und Lehrte, getreten und mit einem vorbeifahrenden Pkw zusammengestoßen. Der Senior verstarb infolge seiner Verletzungen noch am Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 73-Jähriger gegen 02:05 Uhr im Kreuzungsbereich der Ahltener Straße (L 385) zur Hannoverschen Straße aus bislang unbekannten Gründen auf die Fahrbahn getreten. Hierbei prallte der Senior gegen die Beifahrerseite eines von links kommenden Fiats eines 62 Jahre alten Mannes. Durch den seitlichen Zusammenstoß wurde der 73-Jährige in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der Pkw-Fahrer wurde durch den Unfall nicht verletzt.

Die Ahltener Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme bis 04:45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen. Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit ca. 3.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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