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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Jugendlicher verursacht Polizeieinsatz – Softairwaffe bpol

Jugendlicher verursacht Polizeieinsatz

23. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Gestern Abend löste ein Jugendlicher (14) einen Polizeieinsatz im Braunschweiger Hauptbahnhof aus. Zeugen alarmierten das Bundespolizeirevier Braunschweig und gaben an, dass sich eine Person mit Waffe in einer Regionalbahn befinden soll. Die eingesetzten Bundespolizisten begaben sich zu dem stehenden Zug.

Durch eine Personenbeschreibung konnten sie einen 14-jährigen Syrer identifizieren. Dieser soll beim Einstieg in den Zug eine Pistole sichtbar im Hosenbund getragen haben. Auf Nachfrage bestritt er zunächst eine Pistole dabei zu haben. Kurze Zeit später fand der Zugbegleiter die Pistole jedoch, versteckt in einer Zugtoilette. Hierbei handelte es sich um eine Softairpistole der Marke Sig Sauer. Diese war aber nicht eindeutig als Solche gekennzeichnet, so dass man zunächst von einer echten Waffe ausgehen konnte. Die Pistole wurde sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Führens einer Anscheinswaffe ermittelt.

Die Bundespolizei rät dringend davon ab solche Anscheinswaffen, auch wenn sie als Softairpistolen oder Spielzeug gekennzeichnet sind, in der Öffentlichkeit zu führen. Diese sind auf den ersten Blick oftmals nicht von einer echten Waffe zu unterscheiden. Schnell kann es hierbei zu Verwechslungen kommen und besorgte oder verängstigte Bürger alarmieren die Polizei. Dabei kann es bei Annahme der Ernsthaftigkeit der Gefahrenlage zu einem großen und ernsthaften Polizeieinsatz kommen, wobei im Nachgang, neben strafrechtlichen Ermittlungen, auch zivilrechtliche Ansprüche gegen den Verursacher erhoben werden können.

Kooperation im Kampf gegen Clan-Kriminalität – Clan Kriminalität pd

Kooperation im Kampf gegen Clan-Kriminalität

23. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Mehrere Behörden und Kommunen wollen auch im Kontext der Clan-Kriminalität zukünftig enger mit der Polizeidirektion Hannover zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten alle beteiligten Institutionen am Dienstag, 23.08.2022, eine Kooperationsvereinbarung. Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam zu verhindern, dass sich clankriminelle Strukturen in der Region Hannover etablieren und verfestigen.

Die Kooperation ist ein Meilenstein im Projekt „Clan 360°“ der Polizeidirektion Hannover. Mit Hilfe des Projektes wird Clankriminalität inzwischen ganzheitlich betrachtet und soll langfristig im Fokus bleiben. Eine Einstufung von Personen durch die Polizei als Clan-angehörig, ist sekundär. Vielmehr behält die Polizei Hannover insbesondere bekannte Clans, aber auch andere kriminelle Großfamilien und größere Gruppen, die die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht akzeptieren, im Blick.

Neben der Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten liegt ein Schwerpunkt auf den rechtlichen Möglichkeiten der Vermögensabschöpfung. Die Wegnahme von Gütern, die mit Geld aus kriminellen Tätigkeiten und Aktionen, erwirtschaftet wurden, insbesondere der Statussymbole, ist für kriminelle Clanangehörige häufig eine größere Strafe als die Verurteilung zu einkalkulierten Freiheitsstrafen. Eine angestrebte Taktik der „Tausend Nadelstiche“ soll hier nachhaltige Wirkung entfalten.

Zum Erreichen dieses Ziels ist die verstärkte Vernetzung mit externen Ressorts unabdingbar. Nur so kann eine behördenübergreifende Gesamtstrategie entwickelt werden, um die Clankriminalität langfristig und intensiv zu bekämpfen. Es ist wichtig, dass eine ganzheitliche Betrachtung der repressiven, aber auch der präventiven Möglichkeiten erfolgt. Nur durch den intensiveren behördenübergreifenden Austausch kann der Kontrolldruck erhöht und die Wahrscheinlichkeit, dass kriminelle Aktivitäten entdeckt werden, gesteigert werden.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern: der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover, der Bundespolizei, dem Zoll sowie dem Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover wird die Polizeidirektion Hannover anlassbezogen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zielgerichtet Informationen austauschen. Es werden zukünftig jeweils eigenverantwortliche sowie gemeinsame Maßnahmen initiiert. Diese sollen zu vermehrter Strafverfolgung und zu einem höheren Kontrolldruck bei den zu betrachtenden Personen führen. Hierbei wird jedoch ausdrücklich einer ethnischen Stigmatisierung entgegengewirkt.

Im Zuge von anlassbezogenen Fallkonferenzen mit verschiedenen Netzwerkpartnern sollen zukünftig auch auf lokaler Ebene alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Clan-Kriminalität bereits beim Entstehen zu bekämpfen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim – Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen – ist aus formalen Gründen derzeit kein Vertragspartner der Kooperationsvereinbarung. Die seit 2020 bestehende Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft unterstützt gleichwohl den ganzheitlichen Ansatz im Vorgehen gegen Clan-Kriminalität und wird die Zusammenarbeit der Behörden mit Leben füllen.

Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover: „Wir wollen und müssen konsequent gegen Personen vorgehen, die meinen, im Schutze ihrer Familien Straftaten begehen zu können. Wer die allgemeine Rechtsordnung ablehnt, Straftaten begeht, provoziert und bedroht, verbreitet bewusst Unsicherheit in der Gesellschaft. Der demonstrative Schulterschluss zwischen den beteiligten Institutionen dient der Bekämpfung clankrimineller Aktivitäten.“

Thomas Przybyla, Präsident Bundespolizeidirektion Hannover: „Im Kampf gegen die Clankriminalität muss der Staat alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel aufbieten. Deshalb ist die heute unterzeichnete Kooperation zur Bekämpfung der Clankriminalität ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit.“

Silvia Diedrichs-Prinz, Vorsteherin Finanzamt für Fahndung und Strafsachen Hannover: „Ich freue mich über die Kooperationsvereinbarung, denn gemeinsam sind wir stärker.“

Doris Schmidt, Leiterin Hauptzollamt Hannover: „Das Hauptzollamt Hannover bringt sich gerne in die Kooperation mit ein. Damit zeigen wir: Bund, Länder und Kommune sind sich einig, wenn es um eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung geht. Die am heutigen Tag unterzeichnete Kooperationsvereinbarung ist eine Ergänzung der bereits in den vergangenen Jahren stets intensivierten Zusammenarbeit zwischen den Behörden.“

Regionspräsident Steffen Krach: „Vor dem Thema Clankriminalität dürfen wir nicht die Augen verschließen. Den Austausch der Behörden zu intensivieren und Fälle, wo es geht, gemeinsam anzugehen, ist der richtige Weg. Dieses Signal werde ich auch an alle Städte und Gemeinden in der Region Hannover weitergeben. Strukturen, die den Rechtsstaat missachten, dürfen sich bei uns nicht verfestigen.“

Belit Onay, Oberbürgermeister Hannover: „Die Zusammenarbeit der Behörden ist beispielhaft. Sie wird dazu beitragen, dass wir Kriminelle effektiver verfolgen können, die den Schutz von Großfamilienstrukturen suchen. Aus der kommunalen Sicht begrüße ich die Kooperationsvereinbarung auch deshalb, weil sie die städtische Integrationsarbeit stärkt.“

Petra Herzog, Leitende Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Hildesheim: „Die Kooperationsvereinbarung zeigt, was wir brauchen und zusammen erreichen können: Kontrolldruck, Prävention, Informationen und Strafverfolgung. Nur so können wir die Etablierung und Verfestigung clankrimineller Strukturen in der Region Hannover verhindern. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim wird sich im Rahmen ihrer strafprozessualen Möglichkeiten intensiv in die Zusammenarbeit einbringen.“

Streifenwagen mit Blaulicht

Mutmaßliche Brandstiftung in Lehrter Gymnasium

22. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagvormittag, 22.08.2022, ist gegen 11:00 Uhr in einem Lehrter Gymnasium ein Brand entdeckt worden. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch unbekannte Täter vorsätzlich herbeigeführt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover brannte es im zweiten Obergeschoss des Lehrter Gymnasium in der Burgdorfer Straße nach einer mutmaßlich vorsätzlichen Brandstiftung. Das Feuer wurde etwa gegen 11:05 Uhr vom Hausmeister des Gymnasiums festgestellt. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte konnten den Brand löschen sowie weitere Sach- und Personenschäden verhindern.

Für den Zeitraum der Löschmaßnahmen wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. Es kam zu geringen Beeinträchtigungen des Individualverkehrs. Der Gesamtschaden konnte bislang von den Einsatzkräften noch nicht beziffert werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Sachverhalt oder verdächtigen Personen geben können, werden dringend gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

18-Jähriger am Kröpcke mit Messer verletzt

20. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Freitagnacht, 20.08.2022, hat ein bislang unbekannter Täter aus einer Gruppe von fünf jungen Männern heraus einen 18-Jährigen auf dem Kröpcke in Hannovers Innenstadt mit einem Messer verletzt. Dieser befand sich zeitweilig in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten Tötung aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover meldete ein Anrufer in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 0:22 Uhr eine schwer verletzte Person am Kröpcke nahe dem Opernplatz in der Innenstadt. Zuvor waren laut Zeugenaussagen eine Gruppe von fünf jungen Männern und eine andere Gruppe unbekannter Größe in Streit geraten. Im Zuge einer Schlägerei zwischen den Gruppen zog einer der fünf Männer ein Messer und verletzte einen 18-Jährigen im Bereich des Oberkörpers. Daraufhin floh die fünfköpfige Gruppe in Richtung Opernplatz. Die Gruppe um den Verletzten ging noch wenige Meter zur Mitte des Kröpcke-Platzes, wo der 18-Jährige dann zusammenbrach.

Ein Zeuge versorgte die stark blutende Wunde des Verletzten, bis alarmierte Rettungskräfte eintrafen. Mehrere Streifenwagen der Polizei waren am Tatort eingesetzt, um sowohl eine größere Menge an Schaulustigen zurückzuhalten als auch nach den mutmaßlichen Tätern zu fahnden. Eine Gruppe aus fünf Personen, die auf Zeugenbeschreibungen passt, wurde in einer Bahnstation wiedererkannt und durch hinzugerufene Polizeikräfte festgenommen.

Derweil transportierten Rettungskräfte den verletzten 18-Jährigen aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Er ist nach bisherigen Erkenntnissen außer Lebensgefahr. Gegen die fünf jungen Männer wird nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung ermittelt. Die Hintergründe der Tat und die genaue Beteiligung der Personen sind derzeitiger Bestandteil der Ermittlungen.

Kriminaldauerdienst ermittelt

32-Jähriger durch Messerstiche tödlich verletzt

20. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 19.08.2022, hat ein 21-Jähriger zwei Personen mit einem Messer angegriffen. Ein 32-Jähriger verstarb bei der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover gerieten gegen 17:55 Uhr der 21-jährige Täter und der 32-jährige Verstorbene auf der Wunstorfer Straße in Neustadt am Rübenberge in Streit. Im Zuge dessen verletzte der 21-Jährige den anderen Mann und eine 44-jährige Frau, die ebenfalls vor Ort war, mit einem Messer. Der 32-Jährige flüchtete in eine örtliche Pizzeria nur wenige Meter weiter. Als der Täter ihn verfolgte und in das Restaurant eintrat, wurde er vom Personal überwältigt und festgehalten. Eine Streifenwagenbesatzung, die zufällig in der Nähe war, hörte die Schreie und eilte ebenfalls in die Pizzeria, aus dem der Verletzte gerade weiterfloh jedoch noch vor dem Restaurant zusammenbrach.

Der 21-jährige Täter konnte sofort festgenommen werden. Der 32-Jährige wurde von den Polizeikräften erstversorgt bis ein alarmierter Rettungswagen eintraf. Der verletzte Mann und die Frau wurden in Krankenhäuser gebracht – der 32-Jährige starb jedoch noch beim Transport an seinen Verletzungen.

Warum es zu dem Streit kam und in welcher Beziehung die Personen standen, ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen.

Nachtrag: Am Samstag, 20.08.2022, wurde gegen den Beschuldigten am Amtsgericht Neustadt am Rübenberge Untersuchungshaft angeordnet. Der Mann hatte bei seiner Tat die 47-Jährige leicht verletzt – der 32-Jährige starb an den Folgen seiner Verletzungen vor Ort.

Streifenwagen mit Blaulicht

73-Jähriger tritt auf die Fahrbahn und verstirbt nach Zusammenstoß mit einem Pkw

16. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Montag auf Dienstag, 16.08.2022, ist ein 73 Jahre alter Mann auf die Fahrbahn der Landesstraße (L) 385, zwischen den Ortschaften Höver und Lehrte, getreten und mit einem vorbeifahrenden Pkw zusammengestoßen. Der Senior verstarb infolge seiner Verletzungen noch am Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 73-Jähriger gegen 02:05 Uhr im Kreuzungsbereich der Ahltener Straße (L 385) zur Hannoverschen Straße aus bislang unbekannten Gründen auf die Fahrbahn getreten. Hierbei prallte der Senior gegen die Beifahrerseite eines von links kommenden Fiats eines 62 Jahre alten Mannes. Durch den seitlichen Zusammenstoß wurde der 73-Jährige in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der Pkw-Fahrer wurde durch den Unfall nicht verletzt.

Die Ahltener Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme bis 04:45 Uhr voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen. Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit ca. 3.000 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Maschseefest 2022

14. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Sonntag, 14.08.2022, endet nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause die 35. Auflage des hannoverschen Maschseefestes. Die PI Hannover bilanziert einen friedlichen Verlauf und ein funktionierendes Einsatzkonzept.

Neunzehn festreiche Tage liegen nicht nur hinter den Bürgerinnen und Bürgern Hannovers sowie zahlreichen Tagesausflüglern, sondern auch hinter den Einsatzkräften der Polizei Hannover. Nach der zweijährigen Pause ging es bei heiterer Stimmung dieses Jahr mit der nun 35. Auflage des Maschseefestes weiter.

Mit der vorläufigen polizeilichen Bilanz zeigt sich die einsatzführende PI Hannover zufrieden. Die Anzahl der häufigsten Straftaten hat sich im Vergleich zu 2019 geringfügig verändert. So kam es nach bisherigem Stand im Verlauf des Festes zu 47 Körperverletzungsdelikten (2019: 52), 46 Diebstählen (2019: 43) und 19 Beleidigungen (2019: 19). Die Zahl der festgestellten Ordnungswidrigkeiten (2022: 18, 2019: 35) sank, die Anzahl der angenommenen Fundsachen (2022: 56, 2019: 29) ist hingegen gestiegen. Im Rahmen der von den Einsatzkräften getroffenen Maßnahmen leisteten dieses Jahr sieben Personen Widerstand bzw. griffen die Polizistinnen und Polizisten tätlich an (2019: 5).

Im Vergleich zu den vorherigen Jahren war das Beschwerdeaufkommen bei der Polizei im Hinblick auf Verkehrsstörungen und Lärmemissionen bei diesem Fest deutlich geringer.

Im Verlauf der knapp drei Wochen wurde der Einsatz an den einzelnen Festtagen von verschiedenen Führungskräften der PI Hannover geleitet. Die letzten beiden Wochenend-Abende des Maschseefestes lagen dabei in der Verantwortung von Polizeioberrat Christian Donth. „In der vorläufigen polizeilichen Bilanz spiegelt sich das hohe Engagement aller Einsatzkräfte während des Maschseefestes wider. Wir sind nicht nur dort konsequent eingeschritten, wo es Straftaten zu verhindern oder zu verfolgen galt, sondern waren darüber hinaus für die Besuchenden des Festes bürgernah ansprechbar.

Es freut mich, dass die Polizei zusammen mit dem Veranstalter und den weiteren Sicherheitspartnern zu einem gelungenen Festverlauf beitragen konnte“, äußert sich Herr Donth, der außerhalb des Maschseefest-Einsatzes das Polizeikommissariat Hannover-Mitte leitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zwei unbekannte Täter rauben einen Kiosk in Hannover-Mühlenberg aus

12. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 11.08.2022, hat ein Mann versucht, mit einer Schusswaffe Geld aus einem Kiosk an der Leuschnerstraße zu erbeuten, während sein Komplize draußen aufpasste. Beide Männer flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betrat gegen 14:50 Uhr ein bislang unbekannter Mann einen Kiosk in der Leuschnerstraße in Hannover-Mühlenberg. Als er etwas bezahlen wollte, zog er unvermittelt eine Waffe, bedrohte damit die 60 Jahre alte Angestellte und forderte Bargeld. Die 60-Jährige fing an, laut zu schreien. Der Täter trat den Rückzug ohne Beute an und flüchtete gemeinsam mit seinem Komplizen, welcher vor dem Kiosk während der Tat aufpasste. Die Männer rannten über eine rückwärtige Grünfläche in Richtung Ossietzkyring davon. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ.

Der Täter war etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und war circa 16 bis 20 Jahre alt. Er hatte eine dicke Statur, trug eine weiße Mund-Nase-Bedeckung, eine dunkle Basecap, eine dunkle Weste, darunter ein weißes T-Shirt mit einem Schriftzug, eine schwarze Jogginghose vom Hersteller „Adidas“ und schwarze Sneaker von der Firma „Nike“. Das „Nike“-Abzeichen war weiß und die Sohlen waren ebenfalls weiß.

Zum Komplizen liegt keine Beschreibung vor.

Der Zentrale Kriminaldienst hat Ermittlungen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Ehemaliges Gasthaus in Blumenau durch Feuer erheblich beschädigt

12. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Wunstorfer Ortsteil Blumenau ist am Donnerstagabend, 11.08.2022, ein ehemaliges Gasthaus in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde dabei niemand. Das Gebäude wurde jedoch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Brandermittler der Polizei konnten das Objekt noch nicht in Augenschein nehmen. Sie gehen allerdings von Brandstiftung aus.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei meldeten Zeugen am Donnerstag gegen 17:20 Uhr schwarzen Rauch, der aus dem Schornstein des ehemaligen Gasthauses an der Leinechaussee drang. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gebäude bereits komplett in Flammen. Durch das Feuer wurde das historische Gebäude erheblich beschädigt. Glücklicherweise wurden bei dem Feuer keine Menschen verletzt.

Aufgrund des Zustands des Objektes konnten Brandermittler der Polizei am Freitag, 12.08.22, die frühere Gaststätte noch nicht betreten. Die genaue Brandursache konnte somit noch nicht ermittelt werden, es besteht jedoch der Verdacht der Brandstiftung. Der Schaden wird durch die Polizei mit einer sechsstelligen Summe beziffert.

Zeugen, die Hinweise zu dem Brand geben können beziehungsweise Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Zudem appelliert die Polizei an die Bevölkerung, sich dem Brandhaus nicht zu nähern oder gar zu betreten. Aufgrund der enormen Schäden besteht in dem Gebäude Lebensgefahr.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Tatverdächtiger nach Suchaktion in der Ihme leblos aufgefunden worden

11. August 2022/in Polizei

HANNOVER (ots/red). Nach einer großen Suchaktion der Polizei und der Feuerwehr wurde am Donnerstag, 11.08.2022, eine leblose männliche Person von Polizeitauchern in der Ihme gefunden. In der Nacht zu Mittwoch, 10.08.2022, flüchtete ein mutmaßlich 32-jähriger Tatverdächtiger nach einer gefährlichen Körperverletzung vor der Polizei und versuchte während der Flucht die Ihme zu durchschwimmen. Noch bevor er die andere Uferseite erreichte, ging er unter.

Ein mutmaßlich 32-jähriger trat am Dienstagabend, 09.08.2022, im Vorbeifahren auf einem Fahrrad einem 36-Jährigen in den Bauch. Aufgrund der detaillierten Beschreibung des Radfahrers konnte in Höhe der Dornröschenbrücke ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Beim Erblicken der Polizei flüchtete der Mann. Während der Flucht sprang er in die Ihme und versuchte diese zu durchschwimmen. Durch die Strömung trieb der Mann ab und ging unter (wie berichteten: Tatverdächtiger flüchtet in die Ihme). Die Polizei und die Feuerwehr leiteten sofort eine große Suchaktion ein.

Noch in der Nacht, sowie am nächsten Tag wurde die Ihme und die Seitenkanäle mit Sonarbooten und Tauchern abgesucht. Die Uferbereiche wurden mit Personenspürhunden abgesucht. Die Polizei kontrollierte zeitgleich die Wohnadresse des Vermissten. Aus der Luft unterstützte der Polizeihubschrauber die Suchmaßnahmen. Am Donnerstag, 11.08.2022, gegen 13:30 Uhr konnten Polizeitaucher unter der Spinnereibrücke einen männlichen Leichnam aus der Ihme bergen. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen zur Todesursache. Die Identität des Leichnams muss noch überprüft werden. Ob es sich tatsächlich um den flüchtigen Mann handelt, ist derzeit noch unklar.

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