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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Durchgerostete Hecktür bei einem LKW-Anhänger

Großkontrolle zur Ladungssicherung der Polizei Hannover

28. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 27.10.2022, haben Einsatzkräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit Hannover gemeinsam mit Bundesautobahnpolizei Hannover Schwerlastkontrollen von Lkw durchgeführt. Die Beamten kontrollierten hierbei insgesamt 25 Sattelzüge. In 13 Fällen konnten Mängel festgestellt werden. Zehn Lkw wurde die Weiterfahrt untersagt.

Ein bedeutsames Aufgabenfeld der beiden Polizeieinheiten ist die gezielte Kontrolle des gewerblichen nationalen als auch internationalen Gütertransportes. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Überwachung der Sozialvorschriften, den technischen Zustand der Schwerlastfahrzeuge, die Ladungssicherung und die Einhaltung der ausländerrechtlichen Vorschriften gelegt.

Im Rahmen der Überprüfungen wurde bei der Kontrolle der Sozialvorschriften eines Sattelzuges festgestellt, dass der Fahrzeugführer ohne Fahrerkarte gefahren war. Verstöße hinsichtlich der Lenkzeitunterbrechung kamen erschwerend hinzu. Bei vier weiteren Sattelzügen waren die Mängel im Bereich der Ladungssicherung so gravierend, dass die Weiterfahrt bis zum Umladen untersagt werden musste. Die 23 Tonnen schwere Ladung war teilweise schon so stark verrutscht, dass sich diese gegen die Plane des Aufliegers drückte und sich nicht mehr ordnungsgemäß auf der Ladefläche befand.

Weitere Zuwiderhandlungen im Bereich der Sozialvorschriften waren dreimalige Verstöße gegen die Wochenruhezeit, dreimalige Übertretung der Tageslenkzeit, zweimalige Missachtung der Lenkzeitunterbrechung und zwölfmalig festgestellte fehlende Länderkennungen.

Gegen die Lkw-Fahrer, die Halter, Verlader und Disponenten der Fahrzeuge wird nun wegen diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt.

Grünpfeil für Radfahrende an der Kreuzung Am Südbahnhof / Bischofsholer Damm – Rotlichtverstoss

Grünpfeil für Radfahrende an der Kreuzung Am Südbahnhof / Bischofsholer Damm

26. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 26.10.2022, haben die Beamten der Fahrradstaffel der Polizeiinspektion Besondere Dienste und des Polizeikommissariats Südstadt die Verhaltensweise der Radfahrenden an der Kreuzung Am Südbahnhof/Bischofsholer Damm kontrolliert und die Verstöße an dem dort seit Juli 2022 angebrachten Verkehrsschild „Grünpfeil für den Radverkehr“ konsequent geahndet.

Bereits am Montag führte die Polizei Hannover eine präventive Aktion „Gelbe Karte“ für Radfahrende an der Kreuzung Am Südbahnhof/Bischofsholer Damm durch. Dabei ging es schwerpunktmäßig um die Sensibilisierung und Aufklärung der Radfahrenden bezüglich des Verkehrsschildes, das mit der Novelle der StVO im November letzten Jahres normiert wurde. Das Fehlverhalten der Radfahrenden wurde bei der Aktion nicht geahndet (wir haben berichtet).

„Der Grünpfeil erlaubt den Radfahrenden das Rechtsabbiegen bei Rot und verkürzt somit die Wartezeit an der Ampel. Allerdings sind die Radfahrenden auch in der Pflicht dafür zu sorgen, dass andere Verkehrsteilnehmenden, wie etwa Fußgänger, nicht behindert oder gefährdet werden. Deswegen müssen sie zuerst anhalten. Erst wenn sichergestellt ist, dass niemand gefährdet ist, dürfen die Radfahrenden weiterfahren“, so Andreas Diekmann, Koordinator der Fahrradstaffel.

Am Mittwochnachmittag kontrollierten die Beamten erneut an der Kreuzung die Einhaltung der Verkehrsregeln. Im Rahmen einer anderthalbstündigen Kontrolle stellten sie fest, dass sieben Radfahrende das Verkehrsschild missachteten und ohne anzuhalten die Ampel bei Rot passierten. Diese Verkehrsteilnehmer, die sich zudem nicht einsichtig gezeigt haben, erwartet nun jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Rotlichtverstoßes.

Mann in Handschellen

Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt am Burgwedeler Würmsee in Schweden festgenommen

26. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 23.10.2022, haben schwedische Polizeikräfte nach einem Hinweis hannoverscher Fahnder Robert E. aus Warburg festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, in der Nacht vom 10.09.2022 auf den 11.09.2022 Kerstin Simone G. aus Burgwedel getötet zu haben.

Im Rahmen der Ermittlungen fahndeten Beamte und Beamtinnen der Polizeidirektion Hannover bundes- und europaweit nach ihm. In Schweden wurde der Mann festgenommen.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover, des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen und der Polizeidirektion (PD) Hannover.

Zeitgleich zur öffentlichen Fahndung am 18.10.2022 erging der europäische Haftbefehl für Robert E. Nach einem Hinweis über die Ausreise des Tatverdächtigen nach Schweden kontaktierte die hannoversche Zielfahndung ihre dortigen Netzwerkkolleginnen und -kollegen. Zielgerichtete Maßnahmen führten zur Festnahme von Robert E..

„Der Fahndungserfolg in diesem Fall zeigt, welchen enormen Wert es hat, effiziente Netzwerke auch über Landes- und Staatsgrenzen hinaus aufzubauen. Netzwerke, die wir in diesem Fall zielgerichtet und wirksam genutzt haben. Die schnelle und akribische Ermittlungsarbeit der hannoverschen Zielfahndung wurde so mit der Festnahme des Tatverdächtigen durch unsere schwedischen Kolleginnen und Kollegen weit über die örtlichen Grenzen der Polizeidirektion Hannover fortgeführt“, äußert sich Kriminaldirektor Harry Blome zum Ermittlungserfolg.

Von der Vermissten Kerstin Simone G. fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlerinnen und Ermittler suchen daher weiterhin nach ihr und nach Zeugen, die sie gesehen haben oder Hinweise geben können. Die bisherigen Ermittlungen deuten außerdem darauf hin, dass der Tatverdächtige im Wald oder abgelegenen Orten campierte und in einem Zelt, einer Schutzhütte, seinem Auto oder Ähnlichem schlief. Zum Auffinden der Vermissten respektive zur Aufklärung der in Rede stehenden Straftat sucht die Polizei dringend Zeugen, die im September im Bereich Großburgwedel und Fuhrberg Beobachtungen gemacht haben, wie zum Beispiel eine campierende Person, ein aufgeschlagenes Zelt oder einen silbernen Ford Focus mit Warburger Kennzeichen (siehe hier beigefügtes Beispielbild). Diese Zeugen werden gebeten, ihre Beobachtungen dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 mitzuteilen.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Versuchten Raub auf einen Kiosk in der Nordstadt

23. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 22.10.2022, haben drei bislang unbekannte Täter versucht, einen Kiosk in der Tulpenstraße im hannoverschen Stadtteil Nordstadt auszurauben. Da sich der Kiosk-Mitarbeiter zur Wehr setzte, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover betraten die Unbekannten gegen 00:50 Uhr einen Kiosk in der Tulpenstraße und forderten die Herausgabe von Bargeld. Einer der Täter bedrohte den 31 Jahre alten Mitarbeiter mit einer Machete. Dieser wehrte den Angriff ab und verletzte sich dabei leicht. Daraufhin setzte ein anderer Täter Pfefferspray gegen den 31-Jährigen ein. Anschließend flüchteten alle drei Angreifer ohne Beute aus dem Kiosk.

Der verletzte 31-Jährige informierte die Polizei. Eine umgehend eingeleitete Suche im Nahbereich führte nicht zum Auffinden der Täter.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten schweren Raubes eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden drei Männer im Alter von ungefähr 20 Jahren. Der erste Täter ist circa 1,70 Meter groß und von schlanker Statur. Er trug einen grauen Kapuzenpullover und eine OP-Maske. Seine beiden Komplizen sind circa 1,85 Meter groß und ebenfalls schlank. Näher konnten die beiden Tätern nicht beschrieben werden, da sie auch eine OP-Maske trugen.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizeidirektion Hannover begrüßt rund 220 neue Mitarbeitende – Begrüssung Kluwe pdh

Polizeidirektion Hannover begrüßt rund 220 neue Mitarbeitende

18. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeipräsident Volker Kluwe und Bürgermeister Thomas Klapproth haben am Dienstag, 18.10.2022, die Neuzugänge in der Polizeidirektion (PD) Hannover begrüßt. Bei der feierlichen Veranstaltung in der Liegenschaft der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen wurden die neuen Mitarbeitenden auf ihren Dienst in der Polizeidirektion Hannover eingestimmt.

Für Polizeipräsident Volker Kluwe ist die alljährliche Begrüßungsveranstaltung stets fester Bestandteil im Terminkalender als Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den neuen Kolleginnen und Kollegen, von denen in diesem Jahr rund 220 willkommen geheißen wurden. „Wir sind sehr dankbar, dass Sie fortan an unterschiedlicher Stelle unverzichtbare Aufgaben übernehmen“, sagte Volker Kluwe in seiner Rede an die neuen Mitarbeitenden. „Es braucht Menschen wie Sie, die sich engagiert einbringen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger der Region Hannover, unserem bevölkerungsreichen und großen Zuständigkeitsbereich, auch künftig sicher fühlen und sicher leben können“, erklärte der Polizeipräsident.

Im Verlauf der Veranstaltung gab ein Polizeibeamter des Polizeikommissariats Mitte, der selbst vor einem Jahr als neuer Mitarbeitender begrüßt worden war, im Gespräch mit dem Polizeipräsidenten einen motivierenden Einblick in die ersten 365 Tage seiner Arbeit. Zudem richteten der Vertreter des Personalrates der Polizeidirektion Hannover, Frank Freyer, und Bürgermeister Thomas Klapproth als Vertreter der Landeshauptstadt, der Schnittmengen in der Projektarbeit und den engen Schulterschluss zwischen Stadt und Polizeidirektion in Sicherheitsfragen betonte, ihre Worte an die neuen Mitarbeitenden.

Von den rund 220 nneuen Kolleginnen und Kollegen kommen 133 direkt von der Polizeiakademie Niedersachsen, 24 bereits einsatzerfahrene Beamtinnen und Beamten wechseln aus der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen in die PD Hannover, 27 neue Mitarbeitende kommen aus anderen Behörden. Zudem wurden vier frisch ernannte Polizeirätinnen und Polizeiräte begrüßt. Verstärkt wurde die Gruppe der neuen Mitarbeitenden durch 26 Kolleginnen und Kollegen, die seit Beginn dieses Jahres mit ihrem Know-how nach und nach wichtige Funktionen in den Servicebereichen der Polizeiverwaltung wahrnehmen.

Vekehrsunfalldienst

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2

18. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Unfall auf der BAB 2 ist am Montagabend, 17.10.2022, ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Der 61-jährige Mann war mit seiner Sattelzugmaschine zwischen der Anschlussstelle Langenhagen und dem Autobahnkreuz Hannover-West aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover war der 61-jährige Fahrer mit seiner Sattelzugmaschine gegen 20:50 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 2 Richtung Dortmund unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Langenhagen und dem Autobahnkreuz Hannover-West kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den dortigen Seitenstreifen und von dort aus einen Hang hinauf. Schlussendlich kippte der gesamte Lkw nach links auf die Fahrbahn.

Durch Ersthelfer vor Ort konnte der 61-Jährige aus seinem Führerhaus befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Er verstarb später im Krankenhaus. Aufgrund des geschilderten Hergangs kann ein Krankheitsfall als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden mit rund 42.000 Euro.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt am Burgwedeler Würmsee gesucht

18. Oktober 2022/in Niedersachsen, Polizei

HANNOVER (ots). Seit dem 12.09.2022 ermittelt die Polizeidirektion Hannover im Vermisstenfall der 56-jährigen Kerstin Simone G. Die Ermittlungen begründen den Verdacht, dass sie Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist.

Die Polizei sucht nun mit einem Foto nach Robert E. aus Warburg, der als dringend tatverdächtig gilt. Die Ermittler wollen auch wissen, wo das Fahrzeug des Gesuchten zuletzt gesehen wurde.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.

Am 12.09.2022 meldete eine Bekannte der 56-Jährigen diese als vermisst. Die umfangreichen Ermittlungen und Suchmaßnahmen der Polizei führten bisher leider nicht zum Auffinden der Kerstin G. Die bisherigen Ermittlungen begründen den Verdacht, dass sie Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Unter dringendem Tatverdacht steht Robert E., ein 54-Jähriger aus Warburg (NRW). Da der Aufenthaltsort von Robert E. zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt ist, sucht die Polizei auf richterlichen Beschluss hin öffentlich mit einem Foto nach ihm. Ebenso suchen die Ermittlerinnen und Ermittler nach dem Pkw des Tatverdächtigen. Es handelt sich dabei um einen silbernen Ford Focus (siehe beigefügtes Beispielbild) mit dem amtlichen Kennzeichen WAR-SE 512.

Der Gesuchte ist nach den bisherigen Ermittlungen sehr mobil und könnte sich im gesamten Bundesgebiet oder dem benachbarten europäischen Ausland aufhalten.

Wer den Tatverdächtigen oder dessen Fahrzeug erkennt, sollte umgehend über den Notruf 110 die Polizei verständigen und nicht selbst an den Gesuchten herantreten. Es ist nicht auszuschließen, dass der Gesuchte bewaffnet ist.

Zeugen, die Hinweise zum Verbleib des silbernen Ford Focus oder zum Aufenthalt von Robert E. machen können, werden gebeten, diese dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Person verstirbt nach alleinbeteiligtem Unfall in brennendem Pkw

16. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 16.10.2022, gegen 02:15 Uhr ist eine bislang unbekannte Person auf der K 167 von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Person verstarb noch am Unfallort in dem brennenden Pkw.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine bislang unbekannte Person gegen 02:15 Uhr in einem Opel Astra die K 167 aus Richtung Bolzum kommend in Richtung Lühnde. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Pkw von der Fahrbahn nach links ab und prallte dort gegen einen Baum. Der Opel fing kurz nach dem Aufprall Feuer und brannte vollständig aus. Die beim Unfall eingeklemmte Person verstarb noch vor Ort.

Die Identität der verstorbenen Person ist derzeit Bestandteil der Ermittlungen. Die K 167 war aufgrund der Bergungsmaßnahmen und Unfallaufnahme bis 06:45 Uhr gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 6.000 Euro.

Symbolbild Kriminalpolizei

Zentrale Ermittlungsgruppe KFZ verzeichnet Ermittlungserfolg

14. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover hat den Verbleib dreier Sattelauflieger ermittelt, die zwischen Ende September und Anfang Oktober in Barsinghausen gestohlen worden waren. Polnische Kollegen stellten die Auflieger in einer Stadt nahe Koszalin sicher.

Am 23.09.2022 hatten unbekannte Täter in der Röntgenstraße in Barsinghausen einen Sattelauflieger der Marke „Schmitz Cargobull“ gestohlen.

Bereits am 07.10.2022 zwischen 23:00 Uhr und 08.10.2022 um 20:00 Uhr entwendeten dann unbekannte Täter erneut einen Sattelauflieger aus Barsinghausen – dieses Mal aus der Straße Kronskamp im Ortsteil Bantorf. Der gestohlene Auflieger war mit einer blauen Plane mit der weißen Aufschrift „Krone“ ausgestattet und konnte zunächst nicht ausfindig gemacht werden.

Einen dritten Auflieger der Marke „Schmidt Hagen“ entwendeten unbekannte Täter dann zwischen dem 07.10.2022 um 14:30 Uhr und dem 10.10.2022 um 03:55 Uhr aus der Laverastraße, ebenfalls im Barsinghäuser Ortsteil Bantorf. Auch dessen Verbleib war vorerst unbekannt.

Fahndungserfolg in Polen

Nun aber erzielten die Kriminalermittler der „Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz“ einen Fahndungserfolg und konnten den Standort aller drei Auflieger in einer polnischen Stadt bestimmen. Örtliche Polizeikollegen fanden am 11.10.2022 um 05:00 Uhr die Fahrzeuge in einer Lagerhalle nahe der Stadt Koszalin auf und nahmen einen 35-jährigen Tatverdächtigen fest.

Die Zentrale Ermittlungsgruppe Kfz in Hannover bittet dennoch erneut Personen, die Hinweise zu den Taten in Barsinghausen geben können, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise zur Tatbegehung oder Tatverdächtigen richten Sie bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Unbekannter Leichnam aus dem Mecklenheider Forst als Vermisster 21-Jähriger identifiziert – Polizeiabsperrung

Unbekannter Leichnam aus dem Mecklenheider Forst als Vermisster 21-Jähriger identifiziert

13. Oktober 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Der unbekannte Leichnam, welcher am Dienstag, 11.10.2022, im Mecklenheider Forst aufgefunden wurde, konnte anhand von einem DNA-Abgleich als Vermisster 21-Jähriger durch die Rechtsmedizin identifiziert werden. Laut der Rechtsmedizin kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Im Stadtteil Hannover-Nordhafen haben Pilzsammler am Dienstag, 11.10.2022, einen männlichen Leichnam in einem Waldstück im Mecklenheider Forst entdeckt (wir berichteten unter: Männliche Leiche im Mecklenheider Forst gefunden). Aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung am Leichnam war eine Identifizierung des Toten und die Ermittlung der Todesursache vor Ort nicht möglich. Durch die rechtsmedizinische Untersuchung und einen DNA-Abgleich konnte die Leiche nunmehr zweifelsfrei als der Vermisste 21-Jährige Alan Andrés G.R. identifiziert werden. Ein Fremdverschulden kann nach der Obduktion des Leichnams ausgeschlossen werden.

Die Polizei bedankt sich bei allen Helfenden für Ihre Unterstützung.

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