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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Kriminaldauerdienst ermittelt

List: technischer Defekt löst Schwelbrand aus

17. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Freitagnacht, 17.06.2022, haben 16 Bewohnende eines Mietshauses in der Pelikanstraße Verletzungen durch einen Brand im Keller erlitten. Zwölf Mietparteien flüchteten auf das Dach und wurden durch die Feuerwehr gerettet. Glücklicherweise bemerkten aufmerksame Bewohnende den Brand rechtzeitig und warnten die Nachbarn.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen eines Brandgeschehens in einem Mehrfamilienhaus in der Pelikanstraße im hannoverschen Stadtteil List. In der Nacht zu Freitag alarmierte ein Anwohner gegen 01:10 Uhr die Polizei und berichtete von einem Hausbrand.

Neben den anrückenden Einsatzkräften der Feuerwehr Hannover eilten mehrere Streifenwagen der Polizei zum Einsatzort. Sie sperrten die Pelikanstraße zwischen der Klopstockstraße und der Constantinstraße für den Einsatz der Feuerwehr und sicherten den Brandort ab.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Schwelbrand im Keller ausgebrochen war. Ein Wasserrohr platzte durch die Hitze des Feuers. Durch den Knall wachten Hausbewohnende auf und bemerkten das Brandgeschehen. Sie warnten alle Nachbarn. Das Treppenhaus war sehr verraucht, sodass der Fluchtweg für die Bewohnenden des Mehrfamilienhauses abgeschnitten war. Viele von ihnen flüchteten auf das Dach, von wo sie die Feuerwehr rettete.

Durch das Einatmen der Rauchgase erlitten insgesamt 16 Bewohnende im Alter von eins bis 33 Jahren Verletzungen. Vier von ihnen wurden schwer verletzt. Sieben Personen wurden mit Rettungswägen in Krankenhäuser gebracht. Alle Verletzten konnten die Krankenhäuser mittlerweile wieder verlassen.

Zur Ermittlung der Brandursache sicherte der Kriminaldauerdienst Hannover vor Ort Spuren und sichtete den Brandort. Am Freitagvormittag suchten spezialisierte Ermittler für Brände das Haus auf. Brandursächlich war nach ihrer Einschätzung ein technischer Defekt in der Elektroverteilung des Hauses. Der Schwelbrand führte zu einer Verrußung von sämtlichen Wohnungen, wodurch das Gebäude insgesamt unbewohnbar wurde. Der Sachschaden beträgt geschätzte 300.000 Euro.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Tötungsdelikt in Wennigsen: Ehepaar tot in Wohnhaus aufgefunden

13. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Einfamilienhaus in Wennigsen, Ortsteil Holtensen, ist am Montag, 13.06.2022, ein Ehepaar tot aufgefunden worden. Aufgrund der Spuren geht die Polizei derzeit von einem Tötungsdelikt an den beiden Eheleuten aus. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover sorgte sich der Arbeitskollege eines 59-Jährigen um dessen Gesundheit, nachdem dieser am Montagmorgen nicht zur Arbeit erschienen war. Der Arbeitskollege fuhr daher zum Wohnhaus des Mannes am Rehrweg in Holtensen, um nach dem Mann zu sehen. Da niemand öffnete, verständigte der Zeuge die Polizei. Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zu dem Haus und entdeckten in dem Gebäude zwei leblose Personen. Bei diesen handelt es sich um den 59 Jahre alten Bewohner und dessen 60 Jahre alte Ehefrau. Die Spuren deuten darauf hin, dass beide einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind. Angaben zur genauen Todesursache oder zum Tatwerkzeug macht die Polizei aktuell nicht.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Zudem wurden erste Befragungen durchgeführt.

Die Ermittler erhoffen sich zur Aufklärung der Tat Hinweise von Zeugen, die Beobachtungen rund um das Wohnhaus gemacht haben. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hoher Sachschaden nach Unfall mit Autotransportern© Carl-Marcus Müller

Zwei Autotransporter stürzen nach Unfall um

11. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Garbsen sind am Freitag, 10.06.2022, zwei Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Infolge der Kollision der beiden Autotransporter stürzten die Sattelzüge teilweise um und landeten im Straßengraben. Ebenso mehrere geladene Neuwagen. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle werden bis in die Abendstunden andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Lkw der Marke Mercedes am Freitagvormittag gegen 11:45 Uhr die BAB 2 in Richtung Berlin. Aufgrund zähflüssigen Verkehrs musste der Fahrer seinen mit einem Anhänger ausgestatteten Autotransporter auf dem rechten Fahrtstreifen plötzlich fast bis zum Stillstand abbremsen. Ein unmittelbar dahinterfahrender Sattelzug konnte noch auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen und so einen Unfall verhindern. Ein 46-Jähriger am Steuer eines nachfolgenden Lkw Mercedes, ebenfalls ein Autolaster, gelang dies jedoch nicht. Beide Sattelzüge kollidierten. Die Fahrer erlitten dabei leichte Verletzungen. Zur weiteren Versorgung kamen sie in Krankenhäuser.

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der auffahrende Lkw auf die Seite, ebenso der Anhänger, der im Straßengraben landete. Der vordere Autotransporter blieb auf der Fahrbahn stehen, blockierte jedoch den rechten und mittleren Fahrstreifen. Darüber hinaus wurden mehrere Neuwagen, die beide Lkw geladen hatten, von den Ladeflächen geschleudert beziehungsweise erheblich beschädigt.

Aufgrund der Bergungsarbeiten konnte der Verkehr nur auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeirollen. In der Folge bildete sich ein kilometerlanger Stau, der zeitweise bis in Höhe Bad Nenndorf reichte. Es ist damit zu rechnen, dass die Arbeiten bis in die späten Abendstunden andauern werden.

Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden mit rund 510.000 Euro.

Am Rande des Einsatzes bemerkten die eingesetzten Kräfte zahlreiche Schaulustige auf einer Fußgängerbrücke über der Unfallstelle. Da einige von ihnen zahlreiche Zigaretten fallen ließen und unter der Brücke Betriebsstoffe ausliefen, gefährdete dies die Einsatzkräfte. Die Polizei musste daraufhin auch die Fußgängerbrücke zeitweise sperren.

16-Jähriger bei Streit von Kontrahenten angeschossen – Tatort Fuhrberg 220607 cmm© Carl-Marcus Müller

16-Jähriger bei Streit von Kontrahenten angeschossen

8. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Streit zwischen mehreren Personen ist ein 16-Jähriger am Dienstagabend, 07.06.2022, von einem seiner Kontrahenten angeschossen und schwer verletzt worden. Zwei mutmaßlich tatbeteiligte Männer konnten gestellt und festgenommen werden. Ein dritter Tatverdächtiger ist flüchtig.

Gegen 21:40 Uhr meldeten Anwohner der Dorfstraße der Burgwedeler Ortschaft Fuhrberg der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Die Anrufer hatten dabei auch vernommen, wie ein Schuss abgegeben wurde. Die Einsatzkräfte vor Ort trafen auf einen 16-Jährigen mit einer Schusswunde im Bereich der Beine. Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nach den Tätern wurden zwei mutmaßlich tatbeteiligte Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in Tatortnähe vorläufig festgenommen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei trafen gegen 21:30 Uhr mehrere untereinander bekannte Personen an der Dorfstraße aufeinander, worauf sich aus noch unbekannten Gründen ein Streit entwickelte. Im Laufe dessen gab ein Mann einen Schuss auf den Jugendlichen ab und flüchtete vom Tatort. Bei den ersten Zeugenbefragungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 25-Jährigen aus Großburgwedel den Schuss abgegeben zu haben. Der Mann ist zum jetzigen Zeitpunkt noch flüchtig. Nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet. Ebenso konnte die Tatwaffe bislang nicht aufgefunden werden. Der Gesundheitszustand des schwer verletzten Jugendlichen ist stabil. Lebensgefahr bestand aufgrund der Verletzung zu keinem Zeitpunkt.

Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) Hannover ermittelt wegen versuchten Totschlags. Zeugen der Tat werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Frau tot aufgefunden© Matthias Falk

57-Jährige mit Stichverletzungen in Wohnung aufgefunden

8. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 08.06.2022, ist es im hannoverschen Stadtteil Limmer zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer Frau gekommen. Sie wurde bereits tot von Einsatzkräften aufgefunden. Der mutmaßliche Täter griff am Tatort noch einen Polizeibeamten mit einem Messer an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierte der 61-jährige mutmaßliche Täter gegen 13:09 Uhr selbst die Polizei, weil seine Frau verletzt sein sollte. Als Einsatzkräfte an der gemeinsamen Wohnung in der Straße Auf dem Brinke, in 30453 Hannover, eintrafen, wurde der mutmaße Täter ihnen gegenüber aggressiv und griff einen Polizeibeamten mit einem Messer an. Der Mann konnte zu Boden gebracht und festgenommen werden. Verletzungen trug der Beamte nicht davon.

Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung fanden die Polizeikräfte eine leblose Frau mit mehreren Stichverletzungen in der Küche auf. Dabei handelte es sich um die 57-jährige Ehefrau des mutmaßlichen Täters und Angreifers. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung am Tatort.

Gegen den 61-Jährigen wird nun wegen eines Tötungsdeliktes und etwaiger Straftaten zum Nachteil der Polizeibeamten ermittelt. Das Tatmotiv des Mannes und die genaue Tathandlung sind derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen.

Vekehrsunfalldienst

Kollision zwischen Traktor und Pkw

7. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision eines Traktors mit einem Pkw sind am Montag, 06.06.2022, auf der Landesstraße (L) 422 nahe Gestorf fünf Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Alle Verletzten saßen in dem Pkw und waren durch die Wucht des Aufpralls teilweise aus dem Auto geschleudert worden.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr am Montag eine 47-Jährige mit ihrem Traktor samt Anhänger einen Wirtschaftsweg an der L 422 zwischen den Ortschaften Gestorf und Eldagsen. Gegen 21:55 Uhr bog die Frau nach links auf die L 422 ab. Dabei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision mit einem von links kommenden VW Scirocco mit fünf Insassen.

Die 20 Jahre alte Autofahrerin wurde bei dem Aufprall in dem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Die übrigen vier Insassen im Alter von 17 und 18 Jahren (jeweils 2x) konnten den Pkw aus eigener Kraft verlassen oder wurden infolge der Kollision aus dem Fahrzeug geschleudert. Sowohl die junge Frau als auch ihre vier männlichen Begleiter erlitten lebensgefährliche Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Die Traktorfahrerin blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock.

Die Polizei schätzt den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden auf rund 22.000 Euro und ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die L 422 für mehrere Stunden voll gesperrt.

33-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Messer schwer verletzt – Messerangriff 050622 cmm© Carl-Marcus Müller

33-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Messer schwer verletzt

6. Juni 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagmittag, 06.06.2022, in der Oststadt von Hannover hat ein Mann einen 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der Täter flüchtete vom Tatort. Einsatzkräfte stellten im Bereich Döhren einen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion (PI) Hannover gerieten die beiden Männer gegen 12:30 Uhr aus noch unklarer Ursache im Bereich Weißekreuzstraße/Gartenstraße in Streit. Einer der beiden verletzte dabei seinen Kontrahenten mit einem Messer und flüchtete mit einem Taxi vom Tatort. Der schwer verletzte 33-Jährige sprach Passanten an, die ihm halfen und die Polizei verständigten. Diese Passanten konnten den zum Tatort entsandten Einsatzkräften auch den Täter beschreiben. Eine Streifenwagenbesatzung stellte am Kamenzer Weg im Bereich Hannover-Döhren einen 23-Jährigen auf den die Beschreibung der Zeugen passte und nahm den mutmaßlichen Täter vorläufig fest. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes fand die Streife außerdem ein Messer, welches als Tatmittel in Betracht kommt.

Die PI Hannover ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht weitere Zeugen der Tat. Diese werden gebeten, sich bei der PI Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

27-Jähriger als Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt an Ehepaar in Neustadt am Rübenberge gesucht

3. Juni 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaars in Neustadt am Rübenberge, Ortsteil Hagen, fahndet die Polizei nach einem 27 Jahre alten Tatverdächtigen. Der Mann soll seine 53 Jahre alte Mutter und deren 59 Jahre alten Ehemann mit Messerstichen getötet haben. Danach ergriff der Mann die Flucht. Mit Hilfe eines Fotos des Tatverdächtigen bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Der 27-Jährige steht im Verdacht, im Zeitraum seit dem 20.05.2022 das Haus des Ehepaars am Isenbargweg im Neustädter Ortsteil Hagen aufgesucht und seine Mutter und deren Ehemann aus bislang ungeklärten Motiven mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Danach flüchtete er. Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos.

27-Jähriger als Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt an Ehepaar in Neustadt am Rübenberge gesucht – Fahndungsfoto1 Neustadt pdh

Fahndungsfoto nach Tatverdächtigem © Polizeidirektion Hannover

Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß und schlank. Auffällig ist sein schlaksiges Auftreten und abgezehrtes Aussehen. Zur aktuellen Bekleidung können keine gesicherten Angaben gemacht werden.

Da davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet ist, sollte der Gesuchte keinesfalls angesprochen, sondern stattdessen direkt die Polizei verständigt werden. Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Symbolbild Kriminalpolizei

Tankstelle in Langenhagen ausgeraubt

29. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagmittag, 28.05.2022, hat ein unbekannter Täter eine Tankstelle an der Walsroder Straße in Langenhagen ausgeraubt. Er bedrohte einen Angestellten der Tankstelle mit einem Messer und raubte Bargeld aus der Kasse. Mit der Beute entkam er anschließend unerkannt. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes (KDD) Hannover betrat der Täter gegen 13:30 Uhr die Tankstellen-Filiale in Höhe des Hagenhof. Zu diesem Zeitpunkt befand sich lediglich ein 29 Jahre alter Angestellter in den Verkaufsräumen. Der Täter bedrohte den 29-Jährigen mit einem Messer und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen. Dem kam der Angestellte nach. Der Täter entnahm das Bargeld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß aus der Tankstelle in unbekannte Richtung.

Der Tankstellen-Angestellte wurde bei der Tat nicht verletzt. Er beschrieb den Täter als 25 bis 30 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und schlank. Bei der Tat war er mit einer dunkelgrauen Jogginghose, schwarzen Schuhen und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Basecap. Im Gesicht hatte er eine helle Mund-Nase-Bedeckung. Die Kapuze seines Pullovers hatte er über die Basecap gezogen.

Die Polizei ermittelt wegen des schweren Raubes auf ein Geschäft und bittet Zeugen darum sich zu melden. Diese werden gebeten, ihre Hinweise an den KDD unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu richten.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Himmelfahrtstag verläuft vergleichsweise ruhig

27. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover zieht zum Himmelfahrtstag eine vergleichsweise positive Bilanz. Trotz des durchwachsenen Wetters zog es in der Landeshauptstadt und im Umland insgesamt Tausende Feiernde ins Freie. Die Polizei verzeichnete vereinzelte Körperverletzungen, Beleidigungen und Raubdelikte. Aufgrund vermehrter Beschwerden und Einsätze räumten Einsatzkräfte am späten Abend den Welfengarten.

Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie verlief der Himmelfahrtstag am Donnerstag, 26.05.2022, in Hannover und Umgebung deutlich ruhiger. Dennoch trotzten im Tagesverlauf Tausende Feiernde dem wechselhaften Wetter und versammelten sich an beliebten Treffpunkten wie dem Maschsee, dem Maschpark und dem Georgengarten oder liefen durch die Stadt. Mit fortgeschrittener Zeit und steigendem Alkoholkonsum verzeichnete die Polizei jedoch auch diverse Verstöße und Straftaten, diese beschränkten sich vorwiegend auf Körperverletzungen, Beleidigungen und Drogendelikte. Zudem erhielten mehrere erheblich alkoholisierte Personen Platzverweise. Da sie diesen nicht nachkamen und teils die Einsatzkräfte angingen, wurden drei Personen in Gewahrsam genommen.

Allgemein lässt sich feststellen, dass unter den Teilnehmenden der „Vatertagstouren“ aufgrund extremer Alkoholisierung vor allem im fortschreitenden Verlauf des Einsatzes vermehrt aggressive und respektlose Verhaltensweisen gegenüber den Einsatzkräften zu Tage traten.

Um 13:15 Uhr werden Einsatzkräfte im westlichen Teil des Maschparks auf einen mutmaßlichen Drogenhändler aufmerksam. Die Polizisten finden vor Ort Marihuana sowie mutmaßliches Dealgeld in szenetypischer Stückelung. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Gegen 16:50 Uhr wird die Polizei zu einer versuchten Körperverletzung im Maschpark gerufen. Die Einsatzkräfte wurden auf die bevorstehende Auseinandersetzung aufmerksam und schritten konsequenterweise ein. Trotz erfolgter Fesselung am Boden durch die Einsatzkräfte schlug einer der Beteiligten wiederholt seinen Kopf auf den Boden und beleidigte fortlaufend die Einsatzkräfte. Die stark alkoholisierte Person wurde in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt zur Dienststelle leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand, beleidigte die Polizisten und trat einem Beamten gegen den Oberschenkel und spuckte zwei weiteren Einsatzkräften ins Gesicht. Sowohl der 22-Jährige als auch zwei Beamten wurden bei dem Zwischenfall leicht verletzt.

Gegen 17:55 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Beuermannstraße. Drei Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Aufgrund eines Widerstands gegen die Polizeikräfte kam ein Beteiligter in Gewahrsam.

Auch im Welfengarten versammelten sich im Tagesverlauf zahlreiche Menschen. Ab etwa 20:30 Uhr mehrten sich Beschwerden von Anwohnenden über Lärm und Unordnungszustände. Da zugleich die Polizei vermehrt Straftaten wie Körperverletzungen, Beleidigungen und Raubdelikte verzeichnete, wurde der Welfengarten ab circa 22:45 Uhr durch ein Großaufgebot der Polizei geräumt. Die überwiegende Zahl der Anwesenden kam der Aufforderung nach und verließ den Bereich. Vereinzelt erfolgten Flaschenwürfe in Richtung der Einsatzkräfte. Eine Beamtin wurde von einer Flasche am Rücken getroffen und leicht verletzt. Sie konnte jedoch den Dienst fortsetzen. Ein Tatverdächtiger, der für Flaschenwürfe infrage kommt, wurde durch die Einsatzkräfte gefasst und kontrolliert. Da zwei Personen erteilten Platzverweisen für den Welfengarten nicht nachkamen, nahm die Polizei sie in Gewahrsam.

Bereich Burgdorf:

Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burgdorf zeigten am Himmelfahrtstag zahlreiche Einsatzkräfte Präsenz. Im Fokus standen dabei insbesondere beliebte Ausflugsziele und Treffpunkte in der Wedemark, am Wietzesee in Isernhagen sowie in Arpke. An den Örtlichkeiten feierten insgesamt bis zu 500 Personen zumeist friedlich. Die Polizei verzeichnete nur wenige Straftaten, darunter vier gefährliche Körperverletzung, zwei Körperverletzungen sowie einen Radfahrer, der mit einem Atemalkoholwert von 1,8 Promille auf dem Feldweg, Verlängerung Grenzheide, in die Pedale trat.

Gegen 19:15 Uhr wurde der Polizei eine Auseinandersetzung am Wietzesee gemeldet. Dabei soll ein bislang unbekannter Täter zwei Personen getreten und geschlagen haben. Die Angreifer flüchteten und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht gefasst werden.

Kurz darauf, gegen 19:30 Uhr, erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen weiteren Vorfall am Wietzesee. Dabei soll ein bislang unbekannter Täter drei Feiernde mit Pfefferspray besprüht haben. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde bekannt, dass einer der Angegriffenen zuvor selbst eine Person angegriffen haben soll. Auch gegen den 27-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Bereich Garbsen:

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen beobachtete die Polizei zumeist friedliche Feiern. Im Bereich der Weißen Düne in Mardorf kamen bis zu 500 Personen zusammen. Die Polizei registrierte hier im Laufe des Himmelfahrtstages drei Körperverletzungen, zwei Beleidigungen, eine Sachbeschädigung sowie einen tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte. Gegen die Tatverdächtigen wurden jeweils entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bis zu 1.500 Besucher zählte die Polizei im Bereich der Strandterrassen in Steinhude. Auch hier verlief der Himmelfahrtstag friedlich. Die Polizei musste lediglich fünf Strafverfahren einleiten – dreimal wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie zweimal wegen Beleidigungen.

In Ronnenberg endete der Feiertag für einen 57 Jahre alten Mann im Polizeigewahrsam. Einsatzkräfte hatte ihn betrunken auf dem Fahrrad ertappt. Nach der erfolgten Blutentnahme unter Zwang im Polizeikommissariat Ronnenberg sollte der Mann die Dienststelle verlassen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, trugen ihn Polizisten an Händen und Füßen aus dem Gebäude. Angekommen auf dem Hof, wollte der 57-Jährige den Polizisten wieder in das Gebäude folgen. Er erhielt einen Platzverweis, dem er erneut nicht nachkam. Als er erneut mit Zwang vom Gelände gebracht werden sollte, trat er einem 23 Jahre alten Polizeibeamten. Daraufhin wurde der Tatverdächtige gefesselt und in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt. Der Polizist blieb unverletzt.

Auf Grundlage von Allgemeinverfügungen der Städte Neustadt und Wunstorf galten für bestimmte Bereiche ab den Abendstunden Aufenthaltsverbote. Entsprechenden Hinweisen der Polizei über Lautsprecher kamen die Feierenden umgehend nach und entfernten sich.

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