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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Südstadt: Mehrere Frauen von Exhibitionisten belästigt

26. Juli 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwischen dem 20.07.2022 und dem 25.07.2022 hat ein Mann mehrere Frauen in der Südstadt von Hannover belästigt. Nachdem er aus einem Auto heraus zunächst nach dem Weg gefragt hatte, bemerkten die Frauen, dass er keine Hose anhatte und währenddessen masturbierte. Die Polizei sucht nun nach weiteren Passantinnen, die von dem Mann belästigt wurden und ihn beschreiben können.

Die drei bekannten Taten ereigneten sich nicht nur zeitlich, sondern auch örtlich nah beieinander. Am 20.07.2022 fragte der Exhibitionist gegen 21:20 Uhr eine 30-jährige Fußgängerin an der Tiestestraße aus einem Auto heraus nach dem Weg zur Marienstraße. Als sie ihm diesen beschrieb, bemerkte sie, dass sein Unterkörper entblößt war. Sie habe sich darauf weggedreht. Der Mann sei mit dem Pkw weggefahren.

Am 24.07.2022 fuhr ein Mann gegen 21:30 Uhr an einer 25 Jahre alten Passantin an der Großen Düwelstraße vorbei. Aus dem geöffneten Fenster heraus folgte die Frage nach dem Weg zur Marienstraße. Als sie näher an das Fahrzeug herantrat, sah sie, dass der Mann keine Hose anhatte und mit seinem Kopf in Richtung seines Gliedes deutete. Darauf trat sie vom Pkw weg und lief weiter.

Am darauf folgenden Tag, 25.07.2022, wurde eine 33-Jährige gegen 21:15 Uhr an der Spielhagenstraße auf die gleiche Weise belästigt. Aus dem Auto heraus fragte ein Mann nach dem Weg zur Marienstraße. Als die Frau näher an den Pkw trat, bemerkte sie den unbekleideten Unterkörper des Mannes und ging weiter.

Bei der ersten und dritten Tat war der Exhibitionist mit einem grauen Audi A3 unterwegs. Bei der zweiten Tat mit einem weißen Transporter.

Er wurde durch die drei Frauen als zwischen zwanzig und dreißig Jahren alt, mit dunklem Dreitagebart und dunklen, kurzen Haaren beschrieben. Die Ansprache der Frauen war in akzentfreiem Deutsch.

Alle drei Frauen erstatteten Anzeige. Das Polizeikommissariat (PK) Hannover-Südstadt ermittelt in allen drei Fällen wegen exhibitionistischer Handlungen und sucht weitere Zeugen, die den Mann gesehen haben oder ebenfalls belästigt wurden und weitere Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich beim PK Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Südstadt: Mann raubt Wettbüro aus

24. Juli 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 23.07.2022, hat ein bislang unbekannter Täter ein Wettbüro in der Kestnerstraße mit einer Schusswaffe überfallen. Er erbeutete Bargeld und flüchtete fußläufig. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover betrat gegen 11:30 Uhr ein maskierter Mann die Räumlichkeiten eines Wettbüros in der Kestnerstraße. Er bedrohte die 28-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Im Anschluss flüchtete der Täter zu Fuß mit dem erbeuteten Bargeld in noch bislang unbekannter Höhe in Richtung Berliner Allee. Die Polizei fahndete mit einer Vielzahl an Kräften im Innenstadtbereich, dennoch konnte der Räuber unerkannt entkommen. Die Angestellte blieb unverletzt.

Der Täter war etwa 1,75 Meter groß, hatte eine kräftige Statur und war etwa Ende 20 Jahre alt. Er trug eine schwarze Cap, eine dunkle Jacke mit Kapuze, eine dunkle Jeans, schwarze Lederhandschuhe und weiße Turnschuhe.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Raubes eingeleitet. Erst vor wenigen Tagen wurde ebenfalls ein Wettbüro in Hannover-Mitte von einem bislang unbekannten Täter überfallen. Der Zentrale Kriminaldienst prüft einen Zusammenhang beider Taten.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5222, zu melden.

Vekehrsunfalldienst

Sattelzug stößt mit voll besetztem Reisebus zusammen

22. Juli 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 20.07.2022, ist ein Sattelzug auf der BAB 7 auf einen mit 60 Personen einer Schule besetzten Reisebus aufgefahren. Eine Schülerin wechselte wenige Minuten vor dem Unfall den Sitzplatz, was sie vor schweren Verletzungen bewahrte.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover fuhr am Mittwoch gegen 14:30 Uhr ein Reisebus der Marke MAN auf der rechten Spur der BAB 7 aus Hamburg kommend in Fahrtrichtung Kassel. Dieser war mit 60 Personen eines Gymnasiums in Hessen besetzt. Etwa auf Höhe des Autobahnkreuzes Hannover-Kirchhorst musste der 71-jährige Busfahrer verkehrsbedingt abbremsen. Aufgrund von zu geringem Abstand zwischen den Fahrzeugen reagierte der 31-Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges der Marke Mercedes zu spät auf das Abbremsen des vorausfahrenden Busses. Er versuchte mit seinem beladenen Transportfahrzeug noch nach links auszuweichen, schaffte es aber nicht ganz. Bei der Kollision beider Fahrzeuge wurde die rechte Seite des Sattelzuges und des Aufliegers beschädigt und teilweise aufgerissen. Dadurch stürzten geladene Holzmöbelbausätze auf die Fahrbahn und in den vorderen Bereich des Sattelzuges. Das Heck des Busses wurde dabei stark verformt und beschädigt.

Alarmierte Rettungskräfte untersuchten beide Fahrer und die Fahrgäste des Busses – es wurde niemand verletzt. Ganz großes Glück hatte eine Schülerin, die nur wenige Minuten vor dem Unfall den Sitzplatz wechselte. Das Mädchen saß zuvor in der Mitte der letzten Reihe des Busses, welches durch den Aufprall des Sattelzuges sehr stark betroffen war. Durch die Glasscheibe direkt hinter der Sitzbank stießen bei der Kollision außerdem Trümmer und Teile der Ladung und hätten die Schülerin schwer verletzen können.

Aufgrund der Schäden waren die Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Dazu waren bis in die Abendstunden der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Die Schadenssumme wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Ein Ersatzbus fuhr die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dann weiter nach Hessen.

 

Kriminaldauerdienst ermittelt

Versuchtes Tötungsdelikt in Oberricklingen

14. Juli 2022/in Polizei

HANNOVER (ots) Am Mittwoch, 13.07.2022, sind zwei 21 und 23 Jahre alte Männer bei einer Auseinandersetzung in der Dormannstraße im hannoverschen Stadtteil Oberricklingen durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden. Ein weiterer 19-Jähriger trug leichte Verletzungen davon. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover kam es gegen 23:50 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Dormannstraße zu einer verbalen und später körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren mindestens neun Personen an der Auseinandersetzung beteiligt. Dabei wurden zwei 21 und 23 Jahre alte Männer durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt. Ein weiterer 19-Jähriger wurde leicht verletzt. Eine Zeugin informierte die Polizei und den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der Polizei entfernten sich die Streitparteien zu Fuß in verschiedene Richtungen. Acht Personen, die mit der Auseinandersetzung im Kontakt stehen könnten, wurden von der Polizei im Nahbereich angetroffen und vorläufig festgenommen. Der Kriminaldauerdienst Hannover war im Einsatz und sperrte den Tatort weitläufig ab. Ein Personenspürhund wurde ebenfalls eingesetzt und suchte nach möglichen Spuren.

Die beiden lebensbedrohlich verletzten Männer kamen zur weiteren medizinischen Behandlung in verschiedene Krankenhäuser. Sie schweben aktuell in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Zum Tatmotiv und dem Hergang der Auseinandersetzung liegen der Polizei zum jetzigen Standpunkt keine gesicherten Erkenntnisse vor. Auch die Suche nach der mutmaßlichen Tatwaffe wird fortgesetzt. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Hinweise zu der Tat und den Tatbeteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Streit eskaliert

10. Juli 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Mann hat am Sonntagmorgen, 10.07.2022, einen 32-Jährigen in einer U-Bahn-Station in der hannoverschen Innenstadt mit einer Stichwaffe schwer verletzt und ist geflüchtet. Ein Zeuge brachte den Verletzten aus der Verteilerebene „Steintor“ zur Georgstraße. Polizei und Rettungskräfte wurden gerufen. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen eines versuchten Totschlags und erhofft sich Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover brachte ein Zeuge einen schwer verletzten 32-Jährigen Mann gegen 05:50 Uhr aus der unteren Verteilerebene der U-Bahn-Station „Steintor“ zur Georgstraße. Dort alarmierten weitere Zeugen die Polizei und Rettungskräfte. Ein Rettungswagen brachte den 32-Jährigen in ein Krankenhaus, während die Polizei erste Ermittlungen einleitete.

Zeugenbefragungen haben bereits ergeben, dass sich der Mann zuvor in einem Streit mit dem mutmaßlichen Täter befunden haben soll. Offenbar zückte der Tatverdächtige dann ein Messer und stach in den Brustkorb des 32-Jährigen. Die Tat wurde inzwischen als versuchter Totschlag eingestuft und die Kripo Hannover ermittelt mit Hochdruck um den Täter zu identifizieren. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen, die Hinweise zum Streit oder zum konkreten Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Krankheitsfall am Steuer: Pkw prallt in Isernhagen gegen Baum – Isernhagen PKW gegen Baum cmm© Carl-Marcus Müller

Krankheitsfall am Steuer: Pkw prallt in Isernhagen gegen Baum

23. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Wahrscheinlich aufgrund gesundheitlicher Probleme hat ein 59 Jahre alter Autofahrer am Donnerstag, 23.06.2022, in Isernhagen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer kam unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus. Zudem wurde ein Kind aus dem Fahrzeug bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem Taxi am Donnerstagnachmittag gegen 14:30 Uhr die Burgwedeler Straße in Isernhagen. In Höhe des Rehbockswegs verlor der Fahrer wahrscheinlich aufgrund gesundheitlicher Probleme plötzlich die Kontrolle über den VW Caddy. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Fahrer musste vor Ort reanimiert werden. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Zudem erlitt ein 10-jähriger Junge, der in dem Fahrzeug saß, leichte Verletzungen. Zwei weitere – 9 und 14 Jahre alte – Jungen aus dem Fahrzeug blieben unverletzt.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 2.500 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

18-Jähriger durch Messerstich am Altwarmbüchener See lebensgefährlich verletzt

21. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 18-Jähriger hat in der Nacht zu Sonntag, 19.06.2022, am Altwarmbüchener See in Isernhagen bei einem Streit lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Mann war zuvor mit zwei 19 und 20 Jahre alten Männern in eine Auseinandersetzung geraten. Einer der beiden stach dann vermutlich mit einem Messer zu. Die Polizei konnte wenig später zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Die Ermittler suchen nach Zeugen der Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hielt sich der 18-Jährige in der Nacht zu Sonntag auf einer Freifläche im Bereich der Seestraße am Altwarmbüchener See in Isernhagen auf. Gegen 01:20 Uhr geriet der Mann aus bislang ungeklärten Gründen mit einem der späteren Täter in einen zunächst verbalen Streit. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Rangelei, in die sich der zweite Täter einmischte und den 18-Jährigen mit einer Glasflasche schlug. Kurz darauf erlitt der 18-Jährige zudem eine Stichverletzung. Ein Rettungswagen brachte den jungen Mann umgehend in ein Krankenhaus, wo er noch in der Nacht notoperiert wurde.

Im Rahmen der Fahndung in Tatortnähe konnten zwei 19 und 20 Jahre alte Tatverdächtige gefasst werden. Sie wurden vorläufig festgenommen. Zudem fanden die Einsatzkräfte ein Messer, das beschlagnahmt wurde. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist noch offen.

Gegen die beiden Verdächtigen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ein. Sie sollen einem Haftrichter vorgeführt werden. Der Termin war zunächst offen.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Kriminaldauerdienst ermittelt

List: technischer Defekt löst Schwelbrand aus

17. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der vergangenen Freitagnacht, 17.06.2022, haben 16 Bewohnende eines Mietshauses in der Pelikanstraße Verletzungen durch einen Brand im Keller erlitten. Zwölf Mietparteien flüchteten auf das Dach und wurden durch die Feuerwehr gerettet. Glücklicherweise bemerkten aufmerksame Bewohnende den Brand rechtzeitig und warnten die Nachbarn.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen eines Brandgeschehens in einem Mehrfamilienhaus in der Pelikanstraße im hannoverschen Stadtteil List. In der Nacht zu Freitag alarmierte ein Anwohner gegen 01:10 Uhr die Polizei und berichtete von einem Hausbrand.

Neben den anrückenden Einsatzkräften der Feuerwehr Hannover eilten mehrere Streifenwagen der Polizei zum Einsatzort. Sie sperrten die Pelikanstraße zwischen der Klopstockstraße und der Constantinstraße für den Einsatz der Feuerwehr und sicherten den Brandort ab.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Schwelbrand im Keller ausgebrochen war. Ein Wasserrohr platzte durch die Hitze des Feuers. Durch den Knall wachten Hausbewohnende auf und bemerkten das Brandgeschehen. Sie warnten alle Nachbarn. Das Treppenhaus war sehr verraucht, sodass der Fluchtweg für die Bewohnenden des Mehrfamilienhauses abgeschnitten war. Viele von ihnen flüchteten auf das Dach, von wo sie die Feuerwehr rettete.

Durch das Einatmen der Rauchgase erlitten insgesamt 16 Bewohnende im Alter von eins bis 33 Jahren Verletzungen. Vier von ihnen wurden schwer verletzt. Sieben Personen wurden mit Rettungswägen in Krankenhäuser gebracht. Alle Verletzten konnten die Krankenhäuser mittlerweile wieder verlassen.

Zur Ermittlung der Brandursache sicherte der Kriminaldauerdienst Hannover vor Ort Spuren und sichtete den Brandort. Am Freitagvormittag suchten spezialisierte Ermittler für Brände das Haus auf. Brandursächlich war nach ihrer Einschätzung ein technischer Defekt in der Elektroverteilung des Hauses. Der Schwelbrand führte zu einer Verrußung von sämtlichen Wohnungen, wodurch das Gebäude insgesamt unbewohnbar wurde. Der Sachschaden beträgt geschätzte 300.000 Euro.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Tötungsdelikt in Wennigsen: Ehepaar tot in Wohnhaus aufgefunden

13. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In einem Einfamilienhaus in Wennigsen, Ortsteil Holtensen, ist am Montag, 13.06.2022, ein Ehepaar tot aufgefunden worden. Aufgrund der Spuren geht die Polizei derzeit von einem Tötungsdelikt an den beiden Eheleuten aus. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover sorgte sich der Arbeitskollege eines 59-Jährigen um dessen Gesundheit, nachdem dieser am Montagmorgen nicht zur Arbeit erschienen war. Der Arbeitskollege fuhr daher zum Wohnhaus des Mannes am Rehrweg in Holtensen, um nach dem Mann zu sehen. Da niemand öffnete, verständigte der Zeuge die Polizei. Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zu dem Haus und entdeckten in dem Gebäude zwei leblose Personen. Bei diesen handelt es sich um den 59 Jahre alten Bewohner und dessen 60 Jahre alte Ehefrau. Die Spuren deuten darauf hin, dass beide einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind. Angaben zur genauen Todesursache oder zum Tatwerkzeug macht die Polizei aktuell nicht.

Der Kriminaldauerdienst kam zum Einsatz und sicherte Spuren am Tatort. Zudem wurden erste Befragungen durchgeführt.

Die Ermittler erhoffen sich zur Aufklärung der Tat Hinweise von Zeugen, die Beobachtungen rund um das Wohnhaus gemacht haben. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Hoher Sachschaden nach Unfall mit Autotransportern© Carl-Marcus Müller

Zwei Autotransporter stürzen nach Unfall um

11. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Garbsen sind am Freitag, 10.06.2022, zwei Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. Infolge der Kollision der beiden Autotransporter stürzten die Sattelzüge teilweise um und landeten im Straßengraben. Ebenso mehrere geladene Neuwagen. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle werden bis in die Abendstunden andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Lkw der Marke Mercedes am Freitagvormittag gegen 11:45 Uhr die BAB 2 in Richtung Berlin. Aufgrund zähflüssigen Verkehrs musste der Fahrer seinen mit einem Anhänger ausgestatteten Autotransporter auf dem rechten Fahrtstreifen plötzlich fast bis zum Stillstand abbremsen. Ein unmittelbar dahinterfahrender Sattelzug konnte noch auf den mittleren Fahrstreifen ausweichen und so einen Unfall verhindern. Ein 46-Jähriger am Steuer eines nachfolgenden Lkw Mercedes, ebenfalls ein Autolaster, gelang dies jedoch nicht. Beide Sattelzüge kollidierten. Die Fahrer erlitten dabei leichte Verletzungen. Zur weiteren Versorgung kamen sie in Krankenhäuser.

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der auffahrende Lkw auf die Seite, ebenso der Anhänger, der im Straßengraben landete. Der vordere Autotransporter blieb auf der Fahrbahn stehen, blockierte jedoch den rechten und mittleren Fahrstreifen. Darüber hinaus wurden mehrere Neuwagen, die beide Lkw geladen hatten, von den Ladeflächen geschleudert beziehungsweise erheblich beschädigt.

Aufgrund der Bergungsarbeiten konnte der Verkehr nur auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeirollen. In der Folge bildete sich ein kilometerlanger Stau, der zeitweise bis in Höhe Bad Nenndorf reichte. Es ist damit zu rechnen, dass die Arbeiten bis in die späten Abendstunden andauern werden.

Die Polizei bezifferte den entstandenen Schaden mit rund 510.000 Euro.

Am Rande des Einsatzes bemerkten die eingesetzten Kräfte zahlreiche Schaulustige auf einer Fußgängerbrücke über der Unfallstelle. Da einige von ihnen zahlreiche Zigaretten fallen ließen und unter der Brücke Betriebsstoffe ausliefen, gefährdete dies die Einsatzkräfte. Die Polizei musste daraufhin auch die Fußgängerbrücke zeitweise sperren.

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