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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Kriminaldauerdienst ermittelt

22-Jähriger stirbt durch Stichverletzung

12. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 11.05.2022, ist ein 22-Jähriger durch eine Stichverletzung im Bereich An der Wollebahn/ Ecke Thurnithistraße tödlich verletzt worden. Der oder die Täter sind unbekannt flüchtig.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ist ein Ehepaar gegen 22:25 Uhr in der Straße An der Wollebahn auf Höhe des dortigen Supermarktes auf drei Männer zugekommen. Einer von ihnen lag bewusstlos am Boden. Die 34-jährie Zeugin informierte umgehend den Notruf der Polizei. Während der 29-jährige Ehemann ebenfalls anfing, Erste Hilfe zu leisten, und die 34-Jährige mit dem Notruf telefonierte, flüchtete einer der drei angetroffenen Männer. Der Bewusstlose wies eine Stichverletzung im Oberkörper auf und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und der Polizei durch die Zeugen reanimiert. Unter Begleitung eines Notarztes kam der 22-Jährige in ein Krankenhaus. Trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb er im Krankenhaus. Das Tatwerkzeug ist derzeit unbekannt. Die Obduktion des Leichnams ist angeordnet und die Ergebnisse für das Stichwerkzeug steht noch aus.

Die geflüchtete Person kann wie folgt beschrieben werden: Er war etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, trug einen schwarzen Bart und hatte eine pummelige Statur. Er trug eine schwarze Cappi, welche nach hinten zeigte, ein ärmelloses weißes Shirt (ähnlich Basketballtrikot) mit gelben Applikatoren und eine „knallrote“ lange Hose.

Weitere Zeugen nahmen außerdem Streitigkeiten auf dem Parkplatz des Supermarktes wahr.

Die Polizei fahndet deshalb nach einem Mann, mit dem der Verstorbene mutmaßlich in Streitigkeiten geriet. Der Hintergrund ist derzeit unbekannt. Er war etwa 1,80 Meter groß und hatte eine hagere, dünne Statur. Er trug eine graue Strickjacke und blaue Jeans.

Der Zentrale Kriminaldauerdienst Hannover hat Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter, den Tätern oder zu den Streitigkeiten auf dem Parkplatz des Supermarktes geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555, zu melden.

Polizeipräsident Volker Kluwe verabschiedet Kriminaldirektor a.D. Jürgen Graver – Verabschiedung Graver pdh

Polizeipräsident Volker Kluwe verabschiedet Kriminaldirektor a.D. Jürgen Graver

11. Mai 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Nach über 14 Jahren als Leiter der Polizeiinspektion (PI) Burgdorf und fast 43 Dienstjahren bei der Polizei ist Kriminaldirektor a.D. Jürgen Graver am 05.05.2022 im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Nachfolge im personalstarken Dienststellenverbund übernahm Polizeioberrat Christoph Badenhop, der bereits am 30.03.2022 in das Amt des PI-Leiters eingeführt wurde.

Der formelle Eintritt in den Ruhestand Jürgen Gravers erfolgte bereits mit Ablauf des Monats März 2022. Pandemiebedingt musste die Feierstunde anlässlich seiner Verabschiedung auf den 05.05.2022 verschoben werden. Im Kreise von Kolleginnen und Kollegen aus der Polizeidirektion Hannover sowie Vertretern des Amtsgerichtes Burgdorf, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk sowie der Ortsfeuerwehr Burgdorf würdigte Polizeipräsident Volker Kluwe die Verdienste des pensionierten Kriminaldirektors mit Blick auf dessen wesentlichste dienstliche Stationen in unterschiedlichen Behörden der Landespolizei.

Jürgen Graver bewarb sich im September 1977 als 17-jähriger Abiturient bei der Polizei Niedersachsen. Nach der absolvierten Ausbildung, die seinerzeit noch einen Direkteinstieg in den ehemals gehobenen Polizeidienst bei der Kriminalpolizei ermöglichte, wurde er aufgrund eines besonders guten Abschlusses bereits 1984 zum Kriminalkommissar ernannt. Seiner ersten Station als Sachverständiger für die Untersuchung von Schusswaffen und Schusswaffenspuren beim Landeskriminalamt Niedersachsen, die seinerzeit für Berufsanfänger außergewöhnlich war, folgenden Verwendungen in der damaligen Kriminalpolizeiinspektion Celle, den seinerzeit bestehenden Bezirksregierungen Braunschweig, Hannover und Lüneburg und im Referat für Einsatz und Verkehr des Niedersächsischen Innenministeriums.

Mit einem umfangreichen Erfahrungsschatz aus den unterschiedlichen Verwendungen wurde Jürgen Graver schon knapp 20 Jahre nach seiner Einstellung der Dienstposten des Leiters des Zentralen Kriminaldienstes der damaligen Polizeiinspektion Hannover-Land übertragen. Damit einhergehend folgte seine Ernennung zum Kriminaldirektor. Sein Weg nach Burgdorf führte Jürgen Graver unter anderem über die Leitung des Dezernats für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention im Behördenstab der Polizeidirektion Hannover und die Leitung der damaligen Polizeiinspektion Hannover-Ost.

Im Februar 2008, also vor über 14 Jahren, wurde ihm die Leitung der Polizeiinspektion Burgdorf übertragen.

Ein beachtlicher Werdegang, der nicht nur den erfahrenen Kriminaldirektor prägte, sondern auch Eindrücke bei Weggefährten hinterließ.

Darunter auch Polizeipräsident Volker Kluwe, der die Arbeit seines langjährigen Inspektionsleiters würdigte: „Ihre Leistungsgüte sowie Ihre hohe Auffassungsgabe sorgten schon zu Beginn Ihrer polizeilichen Karriere für außergewöhnliche Verwendungen und ließen früh eine zügige berufliche Weiterentwicklung erkennen. Die Sorgfalt und Genauigkeit, das Interesse an Details und die Faszination an Kausalitäten brachten nicht nur Sie bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben voran, davon konnten auch Ihre Mitarbeitenden stets partizipieren“, beschreibt Kluwe die Eigenschaften Gravers.

Auch der neue Leiter der PI Burgdorf, Polizeioberrat Christoph Badenhop, blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger zurück: „Unsere gemeinsamen Jahre in der Polizeiinspektion Burgdorf, in der ich sowohl als Leiter Einsatz in der PI als auch als Leiter des Polizeikommissariats Langenhagen eingesetzt war, waren geprägt von einem konstruktiven, vertrauensvollen Miteinander. Dies hat mich gut auf die neue Rolle als Leiter der PI Burgdorf vorbereitet. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“

Einen verdient guten Start in den Ruhestand wünscht auch der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Burgdorf, Arne Hinz. Graver, der 2006 maßgeblich an der Initiierung der Sicherheitspartnerschaft zwischen der Stadt Burgdorf und der Polizeiinspektion Burgdorf beteiligt war, brachte die beiden Kernthemen dieser Kooperation mit ein: Sicherheit und Partnerschaft. „Durch gebündelte Maßnahmen und das gemeinsame behördliche Handeln wird eine größere Effizienz in der Tätigkeit erreicht. Dies kommt uns allen zugute“, beschreibt Hinz das Projekt. In vielen Teilbereichen engagierte Graver sich durch sein Teamwork. „Sie haben verstanden, worauf es in der Partnerschaft ankommt und den Mehrwert dieser erkannt und zusätzlich gefördert“, lobt Hinz die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Inspektionsleiter.

„Nach fast 43 Dienstjahren, in denen Sie sich stets für die Sache und im Interesse der Organisation, – in welcher Form diese auch immer bestand, – eingesetzt haben, steht heute Ihre Verabschiedung in den Ruhestand an. Von Ihrem Engagement profitierten die Organisation und Ihre Mitarbeitenden stets in hohem Maße. Ich danke Ihnen für die über Jahre gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen für den Ruhestand alles Gute“ verabschiedet Polizeipräsident Volker Kluwe seinen langjährigen Inspektionsleiter. /ms

Über die Polizeiinspektion Burgdorf

Auf 943,6 Quadratkilometern erstreckt sich der Zuständigkeitsbereich der PI Burgdorf. Die ländlich geprägte Gegend mit ihren Bauernhöfen, Feldern und Wäldern verliert dabei jedoch nicht den Charme und Trubel von modernen Städten. So wird die Fläche in Hannovers Nordosten von 254.275 Personen bevölkert, die alle den Schutz der Polizei in ihrem Lebensbereich genießen. Rund ums Jahr sorgen 360 Polizeivollzugskräfte und 26 Verwaltungspersonen in der PI Burgdorf dafür, dass den Bürgerinnen und Bürgern immer ein offenes Ohr und eine starke Schulter zur Verfügung stehen. Und das tun nicht nur die Kolleginnen und Kollegen in Burgdorf. Die Polizeikommissariate in Langenhagen, Mellendorf, Großburgwedel und Lehrte tragen selbstverständlich ebenso wie die Polizeistationen in Altwarmbüchen, Sehnde und Uetze dazu bei, die Sicherheit für alle Menschen in den Bereichen zu gewährleisten. Davon profitieren auch bedeutende Persönlichkeiten der Politik, die in der Region um Burgdorf zu Hause sind. Als herausragende Einrichtungen von besonderer polizeilicher Bedeutung finden sich im Bereich der PI Burgdorf neben dem Flughafen „HAJ“ in Langenhagen auch zwei Justizvollzugsanstalten, ebenfalls in Langenhagen und in Sehnde.

Schlägerei am Steintor© Carl-Marcus Müller

Schlägerei mit mehreren Personen am Steintor

11. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Dienstagabend, 10.05.2022, ist ein 34-Jähriger im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung in der Steintorstraße mit einem Messer leicht verletzt worden. Zuvor kam es zu Streitigkeiten zwischen etwa acht bis zehn Personen, welche in einer Schlägerei endete. Bei Eintreffen der Polizei flüchtete ein Großteil der Beteiligten. Die Polizei konnte zunächst zwei mutmaßliche Täter festnehmen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte schlugen sich etwa acht bis zehn Personen in der Steintorstraße zur Einmündung Am Marstall in Hannover-Mitte. Mehrere Zeugen riefen den Notruf der Polizei und berichteten über eine unübersichtliche Situation zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Als die Einsatzkräfte eintrafen flüchteten einige augenscheinlich beteiligte Personen. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung zog ein Mann ein Messer und verletzte damit einen 34-Jährigen am Kopf- beziehungsweise Halsbereich sowie am Arm. Das Messer konnte am Tatort durch Einsatzkräfte sichergestellt werden. Ein 29-Jähriger erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Die zwei Verletzten kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Nach einer ambulanten medizinischen Versorgung konnten beide Verletzten entlassen werden und wurden zur Dienststelle für weitere Maßnahmen transportiert. Der 34-Jährige machte nur wenige Angaben zum Sachverhalt und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Polizei fahndet nach dem Mann, der den 34-Jährigen mit dem Messer angegriffen haben soll. Die Personalien des mutmaßlichen Täters sind bekannt. Es handelt sich dabei um einen 33-Jährigen aus Hannover.

Die an der Schlägerei Beteiligten kennen sich scheinbar. Bereits am Vortag, 09.05.2022, kam es zu einem polizeilichen Einsatz mit den Personen. Es soll dabei zu einem Raubdelikt gekommen sein, bei dem der angetroffene 29-Jährige als tatverdächtig gilt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der 29-Jährige ins Polizeigewahrsam gebracht, da am Mittwoch, 11.05.2022, er einem Haftrichter vorgeführt werden soll. Der mutmaßliche Täter soll ebenfalls ein Messer gehalten haben. Die Ermittlungen bzw. Fahndungsmaßnahmen zum namentlich bekannten Mittäter dauern an.

36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig – VU Schulenburger 07.05.22 cmm© Carl-Marcus Müller

36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig

8. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 07.05.2022, ist ein 36-Jähriger mit seinem Pkw zunächst über eine Verkehrsinsel und anschließend frontal gegen einen Hochbahnsteig der Üstra an der Stadtbahnhaltestelle „Beneckeallee“ gefahren. Der Fahrer und die Beifahrerin flüchteten zunächst. Sie konnten im Nahbereich von der Polizei angetroffen werden. Das Auto brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 36-Jährige gegen 23:30 Uhr mit seinem Dacia Duster die Beneckeallee in Richtung Schulenburger Landstraße. Beim Einbiegen nach links in die Schulenburger Landstraße überfuhr er einen Ampelmast auf einer Verkehrsinsel und fuhr weiter frontal in den Hochbahnsteig der Stadtbahnhaltestelle „Beneckeallee“. Der Fahrer und seine etwa knapp 40-Jährige Beifahrerin stiegen aus und flüchteten schnellen Schrittes nach rechts in die Schulenburger Landstraße. Zeugen alarmierten den Notruf der Polizei. Der Wagen war den Zeugen bereits in der Beneckeallee mit augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei konnte das Pärchen im Nahbereich feststellen. Auf die Beiden passte die Personenbeschreibung der Zeugen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest vom Mann ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Frau pustete einen Promillewert von 1,15 Promille. Eine Blutprobenentnahme von beiden Personen wurde angeordnet. Nach bisherigem Kenntnisstand hat das Pärchen gesagt, dass keiner gefahren ist.

Während das Auto im Hochbahnsteig verkeilt war, fing der Pkw an zu brennen. Die Berufsfeuerwehr Hannover löschte den Brand. Der entstandene Schaden am Hochbahnsteig wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der restliche Gesamtschaden am Pkw, der Fahrbahn und der Verkehrsinsel wird aktuell auf circa 20.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung Beneckeallee/ Schulenburger Landstraße war aufgrund der Unfallaufnahme etwa drei Stunden gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Unfallflucht eingeleitet.

BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich – BMW A2 08.05.22 cmm© Carl-Marcus Müller

BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich

8. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmorgen, 08.05.2022, ist ein 26 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Bei dem Unfall verstarb eine Person. Die weiteren Insassen wurden unter anderem lebensgefährlich, schwer und leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 26-jährige Fahrer gegen 05:55 Uhr mit seinem Pkw der Marke BMW 316 die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen. Laut Zeugenaussagen sei der Pkw bereits wegen einer auffälligen Fahrweise, unter anderem wegen augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit und dichtes Auffahren, aufgefallen. Eine 56 Jahre alte Mitfahrerin verstarb noch am Unfallort. Ein 8-jähriges Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Eine 37 Jahre alte weitere Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und der gleichaltrige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Für die medizinische Versorgung vor Ort landete ein Rettungshubschrauber. Die verletzten Personen wurden für eine weitere medizinische Versorgung in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die BAB 2 zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost für etwa sechs Stunden vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 6.000 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

187 Fahrende bei Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Bundesautobahn 2 überprüft – Kontrolle A2

187 Fahrende bei Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Bundesautobahn 2 überprüft

6. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 05.05.2022, haben Einsatzkräfte mehrerer Behörden auf der Bundesautobahn (BAB) 2 am Parkplatz Varrelheide insgesamt 187 Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Verkehrstüchtigkeit kontrolliert. Acht Personen fuhren unter Drogeneinfluss. Die Polizei ahndete diverse weitere Verstöße.

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrollaktion beteiligte sich die Polizei Hannover am Donnerstag an der Überwachung des Verkehrs unter dem Motto „Sicher Mobil Leben“. Einsatzkräfte aller Dienststellen der Polizeidirektion Hannover beteiligten sich an dem Aktionstag und führten zahlreiche Verkehrskontrollen durch.

Gemeinsam mit dem Zoll Hannover, dem Gewerbeaufsichtsamt Hannover, dem Bundesamt für Güterverkehr sowie mit Unterstützung von Polizeibeamten aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen bereitete die Spezialisierte Verfügungseinheit eine stationäre Großkontrolle auf dem Autobahnparkplatz Varrelheide bei Hannover vor. Von etwa 14:45 Uhr bis 21:00 Uhr überprüften sie insgesamt 187 Fahrzeuge, die auf der BAB 2 in Richtung Berlin unterwegs waren.

Die Einsatzkräfte leiteten zwölf Strafverfahren ein und ahndeten 54 Ordnungswidrigkeiten. Bei acht Fahrenden wiesen die Beamten mittels Schnelltests nach, dass sie ihre Fahrzeuge unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führten. In sechs Fällen fand die Polizei auch geringe Mengen Marihuana und Amphetamin auf.

Ein 59-Jähriger aus den Niederlanden durfte seinen Kleintransporter mit Anhänger nicht weiterfahren. Er transportierte, ohne dazu berechtigt zu sein, diverse Säuren und entzündliche Stoffe ohne Sicherung und war außerdem um 40 Prozent überladen. Zudem war sein Gefahrguttransport nicht gekennzeichnet.

Auch für vier polnische Reisende war die Fahrt auf dem Parkplatz Varrelheide zu Ende. Der 28-jährige Fahrer stand deutlich unter dem Einfluss von Amphetaminen. Da jedoch auch seine Mitfahrer berauscht waren, konnten sie die Fahrt nicht fortsetzen. In der Unterhose eines 28-jährigen Mitfahrers fand die Polizei 38 Gramm Amphetamin. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam nach Hannover. Dort wartet er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf sein beschleunigtes Verfahren.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Waffengesetz aufgrund zweier nicht zugelassener Pfeffersprays, gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie in zwölf Fällen gegen das Fahrpersonalrecht fest. Ohne Fahrtenschreiber fuhren drei Lkw-Fahrende, drei Fahrzeuge waren überladen und drei Fahrende hatten das Handy am Steuer benutzt.

Die Polizei ahndete die Verstöße mit Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt knapp 13.000 Euro. Zwölf Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Blaulicht Aktuell

Brand verursacht einen Schaden in Millionenhöhe

5. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 04.05.2022, ist eine Scheune in Gehrden niedergebrannt. In der Scheune lagerten hochwertige Fahrzeuge. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover entdeckte gegen 09:10 Uhr eine zufällig vorbeifahrende Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Ronnenberg einen Brand in einer Scheune an der Vorwerkstraße in Gehrden, welche als Lagerhalle genutzt wurde. Zeitgleich alarmierte ebenfalls ein 73-jähriger Anwohner den Notruf, da er ebenfalls das Feuer bemerkte. Trotz umgehend eingeleiteter Löschmaßnahmen der Freiwilligen Feuerwehren zerstörte das Feuer die Lagerhalle vollständig. In der Scheune waren hochwertige Fahrzeuge sowie fertige Messestände gelagert. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde durch das Feuer an der Außenfassade leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf circa 3.000.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist bislang unklar und wird derzeit untersucht. Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, unter der Rufnummer 0511 109-5555, zu melden.

35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen getötet – Tatort Burgdorf 030522 cmmDer Tatort in Burgdorf © Carl-Marcus Müller

35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen getötet

4. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagnachmittag, 03.05.2022, hat ein 37 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Celle eine 35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen tödlich verletzt. Der mutmaßliche Täter flüchtete vom Tatort, stellte sich jedoch wenig später der Polizei. Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover ereignete sich die Tat gegen 16:45 Uhr in der Straße Hannoversche Neustadt in Burgdorf. Ein 37 Jahre alter Mann soll einer 35-Jährigen mehrere Stichverletzungen zugefügt haben. Anschließend flüchtete der Täter vom Tatort. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Trotz der umgehend eingeleiteten Reanimationsversuche erlag die 35-Jährige ihren Verletzungen noch am Tatort.

Die Kripo sperrte den Bereich um den Tatort weiträumig ab und sicherte Spuren. Kurze Zeit später stellte sich der mutmaßliche Täter der Polizei. Zu seinem Motiv und den Hintergründen der Tat schweigt er noch. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wird voraussichtlich am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wegen Totschlags der Polizei Hannover und der Staatsanwaltschaft Hildesheim dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder dem Tathergang geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannter entblößt sich vor 19-Jähriger am Kirchhorster See

2. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein bislang unbekannter Täter hat sich am Montag, 02.05.2022, am Kirchhorster See vor einer jungen Frau entblößt. Kurz darauf verließ der Exhibitionist den Tatort an einem Spielplatz. Die Polizei ermittelt und fragt nach Zeugen, die Hinweise zu dem gesuchten Mann geben können.

Nach ersten Erkenntnissen des Polizeikommissariats Großburgwedel hielt sich eine 19-Jährige am Montag gegen 11:45 Uhr auf einem Spielplatz am Kirchhorster See auf. Während sie auf einer Schaukel sitzend auf ihren Freund wartete, näherte sich ein ihr unbekannter Mann und sprach sie an. Dann entblößte er plötzlich sein Geschlechtsteil. Kurz darauf zog er seine Hose wieder hoch und verließ den Tatort. Die junge Frau rief umgehend die Polizei. Eine Fahndung nach dem Mann im näheren Umfeld verlief jedoch ohne Erfolg.

Die 19-Jährige beschrieb den Exhibitionisten als etwa 30 bis 40 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Der Mann habe eine normale Statur gehabt und einen dunklen Teint. Zum Zeitpunkt der Tat trug der Täter einen schwarzen Vollbart sowie schwarze kurze Haare. Zudem war er mit einer schwarzen Jogginghose sowie einer hellblauen Jacke mit der Aufschrift „Rewe dein Markt“ auf der linken Brust bekleidet.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139 991-115 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Demonstrationen am Tag der Arbeit in Hannover verlaufen störungsfrei

1. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 01.05.2022, sind zwei angezeigte Versammlungen anlässlich des Tags der Arbeit friedlich verlaufen.

Zunächst versammelten sich gegen 09:00 Uhr erste Versammlungsteilnehmende an der Windheimstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord. Unter dem Motto „Tag der Arbeit“ rief der DGB-Region Niedersachsen Mitte zur Demonstration auf. Gegen 10 Uhr startete der Aufzug in Richtung Limmerstraße und endete mit geschätzten 1.200 Versammlungsteilnehmenden störungsfrei gegen 11:10 Uhr an der Goseriede in Hannover-Mitte. Gegen 10:45 Uhr zündete ein unbekannter Versammlungsteilnehmender aus der Mitte des Aufzugs auf der Spinnereistraße zwei Nebeltöpfe. Die sich anschließende Abschlusskundgebung mit Bühnenprogramm wurde durch die Initiatoren gegen 15:50 Uhr beendet.

Das „Bündnis kämpferischer 1. Mai“ hatte unter dem Motto „Widerstand hat Zukunft – Kapitalismus nicht!“ zu einer zweiten Versammlung aufgerufen. In der Spitze folgten diesem Aufruf 700 Personen, wobei sich etwa 120 Versammlungsteilnehmende geschlossen an der Aufzugsspitze formierten. Gegen 15:00 Uhr versammelten sie sich am Weißekreuzplatz und zogen gegen 15:35 Uhr auf einer festgelegten Route in Richtung Goseriedeplatz mit einer dort abgehaltenen Zwischenkundgebung.

Im Zusammenhang mit der Versammlung wurde entlang der Aufzugroute Pyrotechnik abgebrannt, weshalb die Polizei den Aufzug kurz vor der Spinnereistraße stoppte. Nach Intervention durch die Einsatzkräfte veranlasste die Versammlungsleitung eine entsprechende Lautsprecherdurchsage, dass der Gebrauch von Pyrotechnik zu unterbleiben hat. Im weiteren Verlauf wurden vereinzelt weitere Nebeltöpfe gezündet. Die Versammlung wurde daraufhin wiederholt angehalten um über die Versammlungsleitung auf die Teilnehmenden einzuwirken. Der Aufzug traf gegen 17:20 Uhr an der Pfarrlandstraße in Linden-Nord ein, wo die Versammlung gegen 17:30 Uhr endete. Darüber hinaus verlief auch diese Versammlung weitgehend störungsfrei.

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