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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

16-Jähriger bei Streit von Kontrahenten angeschossen – Tatort Fuhrberg 220607 cmm© Carl-Marcus Müller

16-Jähriger bei Streit von Kontrahenten angeschossen

8. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Streit zwischen mehreren Personen ist ein 16-Jähriger am Dienstagabend, 07.06.2022, von einem seiner Kontrahenten angeschossen und schwer verletzt worden. Zwei mutmaßlich tatbeteiligte Männer konnten gestellt und festgenommen werden. Ein dritter Tatverdächtiger ist flüchtig.

Gegen 21:40 Uhr meldeten Anwohner der Dorfstraße der Burgwedeler Ortschaft Fuhrberg der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern. Die Anrufer hatten dabei auch vernommen, wie ein Schuss abgegeben wurde. Die Einsatzkräfte vor Ort trafen auf einen 16-Jährigen mit einer Schusswunde im Bereich der Beine. Rettungskräfte versorgten ihn und brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nach den Tätern wurden zwei mutmaßlich tatbeteiligte Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in Tatortnähe vorläufig festgenommen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei trafen gegen 21:30 Uhr mehrere untereinander bekannte Personen an der Dorfstraße aufeinander, worauf sich aus noch unbekannten Gründen ein Streit entwickelte. Im Laufe dessen gab ein Mann einen Schuss auf den Jugendlichen ab und flüchtete vom Tatort. Bei den ersten Zeugenbefragungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 25-Jährigen aus Großburgwedel den Schuss abgegeben zu haben. Der Mann ist zum jetzigen Zeitpunkt noch flüchtig. Nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet. Ebenso konnte die Tatwaffe bislang nicht aufgefunden werden. Der Gesundheitszustand des schwer verletzten Jugendlichen ist stabil. Lebensgefahr bestand aufgrund der Verletzung zu keinem Zeitpunkt.

Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) Hannover ermittelt wegen versuchten Totschlags. Zeugen der Tat werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Frau tot aufgefunden© Matthias Falk

57-Jährige mit Stichverletzungen in Wohnung aufgefunden

8. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 08.06.2022, ist es im hannoverschen Stadtteil Limmer zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer Frau gekommen. Sie wurde bereits tot von Einsatzkräften aufgefunden. Der mutmaßliche Täter griff am Tatort noch einen Polizeibeamten mit einem Messer an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierte der 61-jährige mutmaßliche Täter gegen 13:09 Uhr selbst die Polizei, weil seine Frau verletzt sein sollte. Als Einsatzkräfte an der gemeinsamen Wohnung in der Straße Auf dem Brinke, in 30453 Hannover, eintrafen, wurde der mutmaße Täter ihnen gegenüber aggressiv und griff einen Polizeibeamten mit einem Messer an. Der Mann konnte zu Boden gebracht und festgenommen werden. Verletzungen trug der Beamte nicht davon.

Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung fanden die Polizeikräfte eine leblose Frau mit mehreren Stichverletzungen in der Küche auf. Dabei handelte es sich um die 57-jährige Ehefrau des mutmaßlichen Täters und Angreifers. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung am Tatort.

Gegen den 61-Jährigen wird nun wegen eines Tötungsdeliktes und etwaiger Straftaten zum Nachteil der Polizeibeamten ermittelt. Das Tatmotiv des Mannes und die genaue Tathandlung sind derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen.

Vekehrsunfalldienst

Kollision zwischen Traktor und Pkw

7. Juni 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision eines Traktors mit einem Pkw sind am Montag, 06.06.2022, auf der Landesstraße (L) 422 nahe Gestorf fünf Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Alle Verletzten saßen in dem Pkw und waren durch die Wucht des Aufpralls teilweise aus dem Auto geschleudert worden.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover befuhr am Montag eine 47-Jährige mit ihrem Traktor samt Anhänger einen Wirtschaftsweg an der L 422 zwischen den Ortschaften Gestorf und Eldagsen. Gegen 21:55 Uhr bog die Frau nach links auf die L 422 ab. Dabei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur Kollision mit einem von links kommenden VW Scirocco mit fünf Insassen.

Die 20 Jahre alte Autofahrerin wurde bei dem Aufprall in dem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Die übrigen vier Insassen im Alter von 17 und 18 Jahren (jeweils 2x) konnten den Pkw aus eigener Kraft verlassen oder wurden infolge der Kollision aus dem Fahrzeug geschleudert. Sowohl die junge Frau als auch ihre vier männlichen Begleiter erlitten lebensgefährliche Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Die Traktorfahrerin blieb unverletzt, stand jedoch unter Schock.

Die Polizei schätzt den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden auf rund 22.000 Euro und ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die L 422 für mehrere Stunden voll gesperrt.

33-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Messer schwer verletzt – Messerangriff 050622 cmm© Carl-Marcus Müller

33-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Messer schwer verletzt

6. Juni 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagmittag, 06.06.2022, in der Oststadt von Hannover hat ein Mann einen 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der Täter flüchtete vom Tatort. Einsatzkräfte stellten im Bereich Döhren einen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion (PI) Hannover gerieten die beiden Männer gegen 12:30 Uhr aus noch unklarer Ursache im Bereich Weißekreuzstraße/Gartenstraße in Streit. Einer der beiden verletzte dabei seinen Kontrahenten mit einem Messer und flüchtete mit einem Taxi vom Tatort. Der schwer verletzte 33-Jährige sprach Passanten an, die ihm halfen und die Polizei verständigten. Diese Passanten konnten den zum Tatort entsandten Einsatzkräften auch den Täter beschreiben. Eine Streifenwagenbesatzung stellte am Kamenzer Weg im Bereich Hannover-Döhren einen 23-Jährigen auf den die Beschreibung der Zeugen passte und nahm den mutmaßlichen Täter vorläufig fest. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes fand die Streife außerdem ein Messer, welches als Tatmittel in Betracht kommt.

Die PI Hannover ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht weitere Zeugen der Tat. Diese werden gebeten, sich bei der PI Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

27-Jähriger als Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt an Ehepaar in Neustadt am Rübenberge gesucht

3. Juni 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaars in Neustadt am Rübenberge, Ortsteil Hagen, fahndet die Polizei nach einem 27 Jahre alten Tatverdächtigen. Der Mann soll seine 53 Jahre alte Mutter und deren 59 Jahre alten Ehemann mit Messerstichen getötet haben. Danach ergriff der Mann die Flucht. Mit Hilfe eines Fotos des Tatverdächtigen bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Der 27-Jährige steht im Verdacht, im Zeitraum seit dem 20.05.2022 das Haus des Ehepaars am Isenbargweg im Neustädter Ortsteil Hagen aufgesucht und seine Mutter und deren Ehemann aus bislang ungeklärten Motiven mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Danach flüchtete er. Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos.

27-Jähriger als Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt an Ehepaar in Neustadt am Rübenberge gesucht – Fahndungsfoto1 Neustadt pdh

Fahndungsfoto nach Tatverdächtigem © Polizeidirektion Hannover

Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß und schlank. Auffällig ist sein schlaksiges Auftreten und abgezehrtes Aussehen. Zur aktuellen Bekleidung können keine gesicherten Angaben gemacht werden.

Da davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet ist, sollte der Gesuchte keinesfalls angesprochen, sondern stattdessen direkt die Polizei verständigt werden. Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Symbolbild Kriminalpolizei

Tankstelle in Langenhagen ausgeraubt

29. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagmittag, 28.05.2022, hat ein unbekannter Täter eine Tankstelle an der Walsroder Straße in Langenhagen ausgeraubt. Er bedrohte einen Angestellten der Tankstelle mit einem Messer und raubte Bargeld aus der Kasse. Mit der Beute entkam er anschließend unerkannt. Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes (KDD) Hannover betrat der Täter gegen 13:30 Uhr die Tankstellen-Filiale in Höhe des Hagenhof. Zu diesem Zeitpunkt befand sich lediglich ein 29 Jahre alter Angestellter in den Verkaufsräumen. Der Täter bedrohte den 29-Jährigen mit einem Messer und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen. Dem kam der Angestellte nach. Der Täter entnahm das Bargeld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß aus der Tankstelle in unbekannte Richtung.

Der Tankstellen-Angestellte wurde bei der Tat nicht verletzt. Er beschrieb den Täter als 25 bis 30 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und schlank. Bei der Tat war er mit einer dunkelgrauen Jogginghose, schwarzen Schuhen und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Basecap. Im Gesicht hatte er eine helle Mund-Nase-Bedeckung. Die Kapuze seines Pullovers hatte er über die Basecap gezogen.

Die Polizei ermittelt wegen des schweren Raubes auf ein Geschäft und bittet Zeugen darum sich zu melden. Diese werden gebeten, ihre Hinweise an den KDD unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu richten.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Himmelfahrtstag verläuft vergleichsweise ruhig

27. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover zieht zum Himmelfahrtstag eine vergleichsweise positive Bilanz. Trotz des durchwachsenen Wetters zog es in der Landeshauptstadt und im Umland insgesamt Tausende Feiernde ins Freie. Die Polizei verzeichnete vereinzelte Körperverletzungen, Beleidigungen und Raubdelikte. Aufgrund vermehrter Beschwerden und Einsätze räumten Einsatzkräfte am späten Abend den Welfengarten.

Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie verlief der Himmelfahrtstag am Donnerstag, 26.05.2022, in Hannover und Umgebung deutlich ruhiger. Dennoch trotzten im Tagesverlauf Tausende Feiernde dem wechselhaften Wetter und versammelten sich an beliebten Treffpunkten wie dem Maschsee, dem Maschpark und dem Georgengarten oder liefen durch die Stadt. Mit fortgeschrittener Zeit und steigendem Alkoholkonsum verzeichnete die Polizei jedoch auch diverse Verstöße und Straftaten, diese beschränkten sich vorwiegend auf Körperverletzungen, Beleidigungen und Drogendelikte. Zudem erhielten mehrere erheblich alkoholisierte Personen Platzverweise. Da sie diesen nicht nachkamen und teils die Einsatzkräfte angingen, wurden drei Personen in Gewahrsam genommen.

Allgemein lässt sich feststellen, dass unter den Teilnehmenden der „Vatertagstouren“ aufgrund extremer Alkoholisierung vor allem im fortschreitenden Verlauf des Einsatzes vermehrt aggressive und respektlose Verhaltensweisen gegenüber den Einsatzkräften zu Tage traten.

Um 13:15 Uhr werden Einsatzkräfte im westlichen Teil des Maschparks auf einen mutmaßlichen Drogenhändler aufmerksam. Die Polizisten finden vor Ort Marihuana sowie mutmaßliches Dealgeld in szenetypischer Stückelung. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Gegen 16:50 Uhr wird die Polizei zu einer versuchten Körperverletzung im Maschpark gerufen. Die Einsatzkräfte wurden auf die bevorstehende Auseinandersetzung aufmerksam und schritten konsequenterweise ein. Trotz erfolgter Fesselung am Boden durch die Einsatzkräfte schlug einer der Beteiligten wiederholt seinen Kopf auf den Boden und beleidigte fortlaufend die Einsatzkräfte. Die stark alkoholisierte Person wurde in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt zur Dienststelle leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand, beleidigte die Polizisten und trat einem Beamten gegen den Oberschenkel und spuckte zwei weiteren Einsatzkräften ins Gesicht. Sowohl der 22-Jährige als auch zwei Beamten wurden bei dem Zwischenfall leicht verletzt.

Gegen 17:55 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Beuermannstraße. Drei Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Aufgrund eines Widerstands gegen die Polizeikräfte kam ein Beteiligter in Gewahrsam.

Auch im Welfengarten versammelten sich im Tagesverlauf zahlreiche Menschen. Ab etwa 20:30 Uhr mehrten sich Beschwerden von Anwohnenden über Lärm und Unordnungszustände. Da zugleich die Polizei vermehrt Straftaten wie Körperverletzungen, Beleidigungen und Raubdelikte verzeichnete, wurde der Welfengarten ab circa 22:45 Uhr durch ein Großaufgebot der Polizei geräumt. Die überwiegende Zahl der Anwesenden kam der Aufforderung nach und verließ den Bereich. Vereinzelt erfolgten Flaschenwürfe in Richtung der Einsatzkräfte. Eine Beamtin wurde von einer Flasche am Rücken getroffen und leicht verletzt. Sie konnte jedoch den Dienst fortsetzen. Ein Tatverdächtiger, der für Flaschenwürfe infrage kommt, wurde durch die Einsatzkräfte gefasst und kontrolliert. Da zwei Personen erteilten Platzverweisen für den Welfengarten nicht nachkamen, nahm die Polizei sie in Gewahrsam.

Bereich Burgdorf:

Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burgdorf zeigten am Himmelfahrtstag zahlreiche Einsatzkräfte Präsenz. Im Fokus standen dabei insbesondere beliebte Ausflugsziele und Treffpunkte in der Wedemark, am Wietzesee in Isernhagen sowie in Arpke. An den Örtlichkeiten feierten insgesamt bis zu 500 Personen zumeist friedlich. Die Polizei verzeichnete nur wenige Straftaten, darunter vier gefährliche Körperverletzung, zwei Körperverletzungen sowie einen Radfahrer, der mit einem Atemalkoholwert von 1,8 Promille auf dem Feldweg, Verlängerung Grenzheide, in die Pedale trat.

Gegen 19:15 Uhr wurde der Polizei eine Auseinandersetzung am Wietzesee gemeldet. Dabei soll ein bislang unbekannter Täter zwei Personen getreten und geschlagen haben. Die Angreifer flüchteten und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht gefasst werden.

Kurz darauf, gegen 19:30 Uhr, erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen weiteren Vorfall am Wietzesee. Dabei soll ein bislang unbekannter Täter drei Feiernde mit Pfefferspray besprüht haben. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde bekannt, dass einer der Angegriffenen zuvor selbst eine Person angegriffen haben soll. Auch gegen den 27-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Bereich Garbsen:

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen beobachtete die Polizei zumeist friedliche Feiern. Im Bereich der Weißen Düne in Mardorf kamen bis zu 500 Personen zusammen. Die Polizei registrierte hier im Laufe des Himmelfahrtstages drei Körperverletzungen, zwei Beleidigungen, eine Sachbeschädigung sowie einen tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte. Gegen die Tatverdächtigen wurden jeweils entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bis zu 1.500 Besucher zählte die Polizei im Bereich der Strandterrassen in Steinhude. Auch hier verlief der Himmelfahrtstag friedlich. Die Polizei musste lediglich fünf Strafverfahren einleiten – dreimal wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie zweimal wegen Beleidigungen.

In Ronnenberg endete der Feiertag für einen 57 Jahre alten Mann im Polizeigewahrsam. Einsatzkräfte hatte ihn betrunken auf dem Fahrrad ertappt. Nach der erfolgten Blutentnahme unter Zwang im Polizeikommissariat Ronnenberg sollte der Mann die Dienststelle verlassen. Da er der Aufforderung nicht nachkam, trugen ihn Polizisten an Händen und Füßen aus dem Gebäude. Angekommen auf dem Hof, wollte der 57-Jährige den Polizisten wieder in das Gebäude folgen. Er erhielt einen Platzverweis, dem er erneut nicht nachkam. Als er erneut mit Zwang vom Gelände gebracht werden sollte, trat er einem 23 Jahre alten Polizeibeamten. Daraufhin wurde der Tatverdächtige gefesselt und in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt. Der Polizist blieb unverletzt.

Auf Grundlage von Allgemeinverfügungen der Städte Neustadt und Wunstorf galten für bestimmte Bereiche ab den Abendstunden Aufenthaltsverbote. Entsprechenden Hinweisen der Polizei über Lautsprecher kamen die Feierenden umgehend nach und entfernten sich.

22-Jähriger legt Säugling im Mülleimer ab – Baby Schierholzstr.© Bernd Günther / BG-PRESS.de

22-Jähriger legt Säugling im Mülleimer ab

25. Mai 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagmittag, 24.05.2022, hat die Polizei einen leblosen Säugling in einem Mülleimer an der Schierholzstraße entdeckt. Zuvor informierte eine 27-Jährige die Beamten darüber, dass ihr Lebensgefährte das Baby dort abgelegt haben soll. Nun untersucht die Kriminalpolizei Hannover die Umstände des Todes.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover meldete sich die 27-jährige mutmaßliche Mutter gegen 12:20 Uhr bei dem Polizeinotruf. Sie berichtete von einer Geburt und darüber, dass ihr 22-jähriger Lebensgefährte den leblosen Säugling in einem Mülleimer an der Schierholzstraße abgelegt habe. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Hannover-Misburg überprüfte diese Angaben umgehend und ließ sich von dem Mann den Ablageort an einer Wertstoffinsel nahe der Bollnäser Straße zeigen.

Die Beamten und alarmierte Rettungskräfte fanden ein lebloses Baby vor. Ein Rettungswagen transportierte die Frau in ein Krankenhaus. Der 22-Jährige begleitete die Beamten zur Wache und stellte sich den Fragen der Ermittelnden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen sie ihn.

Der Fundort wurde zeitweise weiträumig abgesperrt, sodass es zu Behinderungen im Verkehr an der Schierholzstraße in Misburg-Nord kam. Die Kriminalpolizei Hannover sicherte Spuren am Fundort und am Geburtsort in einer nahegelegenen Wohnung und befragte Zeugen und die mutmaßlichen Eltern des toten Säuglings. Ein Bestattungsunternehmen brachte den sichergestellten Leichnam zur Rechtsmedizin, wo bereits am Nachmittag eine erste kriminalpolizeiliche Leichenschau erfolgte. Am Mittwoch, 25.05.2022, soll eine Obduktion durchgeführt werden.

Nach einer ersten Einschätzung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Säugling überlebensfähig gewesen wäre. Die Ermittlungen wegen Verdachts des Totschlags durch Unterlassen wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover eingeleitet.

Elektro-Bus verunfallt© Matthias Falk

Linienbus ragt nach Unfall über Brückenbegrenzung

21. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots/red). Am gestrigen Freitagmorgen, 20.05.2022, ist ein 59 Jahre alter Busfahrer mit seinem Linienfahrzeug von der Fahrbahn der Ritter-Brüning-Straße abgekommen und mit einem dortigen Geländer kollidiert. Eine 59-jährige Frau, die als Fahrgast im Bus mitfuhr, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Fahrer des Linienbusses verletzte sich ebenfalls leicht.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover meldeten Verkehrsteilnehmende der Polizei, dass ein Linienbus an der Ritter-Brüning-Straße mit dem Geländer einer Brücke zusammengestoßen war. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass der Bus in dem Teil der Ritter-Brüning-Straße von der Fahrbahn abgekommen war, der über die Ausfahrt der Bundesstraße (B) in Richtung Innenstadt führt. Das Fahrzeug ragte zum Teil über die Brückenbegrenzung hinaus. Das Geländer der Brücke hatte sich durch den Unfall ins Businnere gebohrt.

Bei dem Unfall wurde eine 59 Jahre alte Frau, die in dem Linienbus mitgefahren war, leicht verletzt. Der 59-jährige Fahrer des Busses verletzte sich ebenfalls leicht. Beide wurden vor Ort durch Rettungskräfte betreut und mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Bergung des Busses musste ein Kran anrücken und die Ritter-Brüning-Straße gesperrt werden. Dies dauerte bis in die Mittagsstunden an.

Der Gesamtschaden wird auf knapp 510.000 Euro geschätzt.

Der VUD ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte und hat ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Ursache ist noch unklar.

Kleinwagen schert unvermittelt ein und verursacht Auffahrunfall – Müllfahrzeug Lahe 19.05.22 pdh

Kleinwagen schert unvermittelt ein und verursacht Auffahrunfall

19. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Das Polizeikommissariat Hannover-Lahe fahndet derzeit nach einem Pkw. Dessen Fahrerin oder Fahrer steht im Verdacht, am 06.05.2022 durch ein riskantes Fahrmanöver einen Auffahrunfall von zwei Müllfahrzeugen ausgelöst zu haben. Die Ermittlungen zu dem Pkw verliefen bislang ohne Erfolg. Daher sucht die Polizei nun Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler befuhren gleich drei Müllfahrzeuge am Freitag, 06.05.2022, die Kirchhorster Straße in Richtung Altwarmbüchen. Gegen 12:40 Uhr setzte sich unvermittelt ein Kleinwagen vor die Kolonne. Das erste Müllfahrzeug war dadurch zur Gefahrenbremsung gezwungen. Auch der Fahrer des nachfolgenden Müllfahrzeugs konnte rechtzeitig reagieren und den Lkw stoppen.

Für den dritten Fahrer kam das Bremsmanöver jedoch so plötzlich, dass er einen Aufprall auf das vor ihm fahrende Entsorgungsfahrzeug nicht mehr verhindern konnte. Der Fahrer erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Versorgung ins Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 120.000 Euro.

Der Kleinwagen setzte seine Fahrt fort, ohne dass einer der Beteiligten das Kennzeichen ablesen konnte. Es ist lediglich bekannt, dass es sich um einen dunklen Golf handelte. Das Fahrzeug fuhr laut Beobachtung der Zeugen anschließend auf die Autobahn.

Zeugen, die Hinweise zum Unfall und zu dem gesuchten Pkw geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317 zu melden.

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