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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Mehrere Tausend Personen beteiligen sich an Versammlungen in der Landeshauptstadt – Demo Ukraine Russland Titel© Bernd Günther / Matthias Falk

Mehrere Tausend Personen beteiligen sich an Versammlungen in der Landeshauptstadt

10. April 2022/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Mit einem Großaufgebot hat die Polizei Hannover am Sonntag mehrere Versammlungen im Stadtgebiet begleitet. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine kamen mehr als 4.100 Teilnehmende zusammen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Am Rande eines Autokorsos wurden einzelne Pkw durch Gegendemonstranten angegangen, Einsatzkräfte der Polizei schritten ein.

Die größte Versammlung mit in der Spitze rund 3.500 Teilnehmenden basierte auf einem Aufruf des Freundeskreises Hannover zum Anti-Kriegs-Protest. Mit Beginn der Aktion gegen 13:05 Uhr strömten immer mehr Personen zum Versammlungsort im Bereich des Aegidientorplatzes und des Friedrichswalls, so dass die Versammlungsfläche bis zum Bereich Osterstraße ausgeweitet wurde. Die Versammlung verlief friedlich und wurde um 16:30 Uhr für beendet erklärt. Viele der Teilnehmenden hatten sich bereits zuvor in Richtung Friederikenplatz bewegt.

Die Versammlung richtete sich inhaltlich auch gegen einen angezeigten pro-russischen Autokorso, der unter dem Motto „Gegen Volksverhetzung, Mobbing und Diskriminierung der russischen Bevölkerung“ auf einer festgelegten Route durch die Landeshauptstadt fuhr. Start- und Zielort war der Parkplatz an der Ritter-Brüning-Straße im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte. Dort versammelten sich ab 11:55 Uhr in der Spitze rund 600 Teilnehmende mit etwa 400 Fahrzeugen.

Der Start des Korsos verzögerte sich jedoch erheblich, da zahlreiche Teilnehmende im Vorfeld nicht den Beschränkungen der Versammlungsbehörde nachgekommen waren. So stellte die Polizei in einer Vielzahl von Fällen an den Motorhauben befestigte Flaggen fest, die im weiteren Verlauf Angehörige des Korsos oder andere Verkehrsteilnehmende hätten gefährden können. Auch wurden vermehrt Flaggen an zu langen Fahnenstangen aus den Fenstern gehalten. Die Polizei ordnete konsequent an, die betreffenden Gegenstände zu entfernen. Erst als dies erfolgt war, konnten sich die rund 400 teilnehmenden Fahrzeuge gegen 14:15 Uhr in Bewegung setzen.

Auf der vorgesehenen Route des Autokorsos am Leibnizufer setzten sich Gegendemonstranten, die zum Teil zuvor an der Versammlung im Bereich Aegidientorplatzes teilgenommen hatten, gegen 14:50 Uhr auf die Fahrbahn. Die Polizei deklarierte die Sitzblockade mit rund 60 Teilnehmenden als Versammlung. Eine Versammlungsleiterin gab sich zu erkennen. Die Versammlung verlief weitestgehend friedlich. Ein Großteil der am Korso teilnehmenden Fahrzeuge konnte über eine Umleitungsstrecke an der Blockade vorbeigeführt werden. Fahrzeuge, die in der Blockade feststeckten, wurden unter Begleitung der Polizei zum Wenden aufgefordert. Dabei versuchten Personen, die sich von der Sitzblockade wegbewegt haben und als eigene Versammlung deklariert wurden, mindestens ein Fahrzeug anzugreifen. Die Polizei konnte die Personen zurückdrängen. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt, verletzt wurde niemand.

In der Blockadesituation setzte die Beifahrerin eines Autos aus dem Korso ein Pfefferspray gegen einen Radfahrer ein. Über das Kennzeichen des Fahrzeugs konnte die Tatverdächtige wenig später gestellt werden. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ebenfalls ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs gegen einen bislang unbekannten Täter, der im Bereich des Friederikenplatzes ein Ei in Richtung des Korsos warf. Der Gegenstand traf einen Beamten, der unverletzt blieb.

Über den Königsworther Platz, Bremer Damm, Westschnellweg und den Deisterplatz kehrten die Fahrzeuge im weiteren Verlauf zum Ausgangsort zurück. Nach einer Abschlusskundgebung mit noch rund 150 Pkw und 200 Teilnehmenden wurde die Versammlung gegen 17:15 Uhr beendet.

Im Hinblick auf im Vorfeld durch die Versammlungsbehörde beschränkte Symbole, die kriegsverherrlichend oder -verharmlosend sind, wurden von den eingesetzten Kräften vor Fahrtbeginn des Autokorsos 400 Gefährderansprachen geführt. Diese gestalteten sich als Kontrolle jedes einzelnen Fahrzeuges und den Hinweisen, dass Personen nur entsprechend der vorgegebenen Auflagen am Korso teilnehmen durften. Aufgrund dieser gründlichen Vorarbeit kam es bei dieser Versammlung zu lediglich einem Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund beschränkter Symbole.

Parallel zu den größeren Versammlungen startete zudem der Vespa-Club Hannover mit 40 Teilnehmenden gegen 11:45 Uhr an der Schützenallee auf einer festgelegten Route zur Hannoverschen Straße. Der Vespa-Club deklarierte die als Versammlung angezeigte Ausfahrt als Solidaritätsfahrt mit den Opfern des Ukraine-Krieges. Gegen 13:25 Uhr war die Fahrt beendet.

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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 3.500 Gegendemonstranten und Unterstützer der Ukraine demonstrierten gegen den pro-russischen Autokorso von 350 Fahrzeugen am Aegi und Waterlooplatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Mehrere Tausend Personen beteiligen sich an Versammlungen in der Landeshauptstadt – BGPress 2390
    Fahrzeuge des pro-russischen Autokorso © Matthias Falk
  • Mehrere Tausend Personen beteiligen sich an Versammlungen in der Landeshauptstadt – BGPress 2391
    Fahrzeuge des pro-russischen Autokorso © Matthias Falk
Polizei Mannschaftswagen

Versammlungslage am Wochenende in Hannover

8. April 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Sonntag, 10.04.2022, finden in Hannover vier Versammlungen statt. Da drei davon im Stadtgebiet abgehalten werden, weist die Polizeidirektion Hannover auf mögliche Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs hin.

Der Versammlungstag beginnt am Vormittag mit einem Fahrzeugkorso des „Vespa-Club Hannover“ mit dem Thema „Solidaritätsfahrt für die Betroffenen des Ukraine-Krieges und Forderung der sofortigen Beendigung des Krieges“. Es wird eine zweistellige Anzahl an Fahrzeugen erwartet, die durch die Stadtteile Döhren, Südstadt, Calenberger Neustadt, Mitte, List, Bothfeld, Groß-Buchholz und Misburg-Nord fahren.

Gegen Mittag erwartet der „Freundeskreis Hannover e.V.“ bei einer stationären Versammlung in Hannover-Mitte zum Thema „Stand with Ukraine – Hannover an der Seite der Ukraine“ Teilnehmende im drei- bis vierstelligen Bereich.

Ebenfalls ab Mittag setzt sich ein Fahrzeugkorso im Bereich Linden-Limmer in Bewegung und verläuft durch die Stadtteile Mitte, Vahrenwald, List, Zoo und Calenberger Neustadt. Demonstriert wird dabei „Gegen Volksverhetzung, Mobbing und Diskriminierung der russischen Bevölkerung“. Laut der anzeigenden Person wird eine dreistellige Anzahl an Fahrzeugen erwartet.

Die vierte Versammlung findet ab Nachmittag zwischen dem Maschsee und den Ricklinger Kiesteichen statt. Eine zweistellige Anzahl an Teilnehmenden demonstriert dort unter dem Motto „Leinemasch – Gegen den Ausbau des Südschnellweges“.

Die Polizeidirektion Hannover hält für alle Versammlungen ausreichend Einsatzkräfte bereit, um das hohe Gut des freien Versammlungsrechts zu schützen, aber auch konsequent Straftaten aus den Versammlungen zu unterbinden und zu verfolgen. Des Weiteren werden die nötigen verkehrslenkenden Maßnahmen auf den Streckenverläufen bzw. den Versammlungsflächen getroffen. Anwohnende und Besuchende werden gebeten, die Bereiche zu umfahren, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder sich auf entsprechende Verzögerungen im Straßenverkehr einzustellen.

25-Jähriger bei Unfall auf B118 schwer verletzt – B118 cmm© Carl-Marcus Müller

25-Jähriger bei Unfall auf B118 schwer verletzt

3. April 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am Samstag, 02.04.2022, ist ein 25-Jähriger mit seinem VW Fox von der Fahrbahn der B 188 abgekommen. Bei dem Unfall wurde er im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover war der Mann gegen 17:00 Uhr auf der B 188 aus Richtung Burgdorf in Richtung Uetze unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam er kurz vor der Abzweigung nach Burgdorf-Schwüblingsen mit den Rädern seines VW Fox ins rechte Erdreich. Dies brachte den Pkw ins Schleudern und anschließend von der Fahrbahn nach links ab. Das Auto überschlug sich und klemmte den Mann ein. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte der Fahrer schwer verletzt aus dem Fahrzeug befreit werden. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von circa 1.700 Euro.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mann sprengt Fahrkartenautomat an Haltestelle in der Nordstadt

28. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Sonntagnacht, 27.03.2022, hat ein Unbekannter mit Hilfe eines Sprengkörpers einen Fahrkartenautomaten aufgesprengt. Der mutmaßliche Täter flüchtete ohne Beute zu Fuß vom Tatort. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover knallte es gegen 23:30 Uhr an der Nienburger Straße in der hannoverschen Nordstadt. Dort sprengte ein unbekannter Täter einen Fahrkartenautomaten an der Stadtbahnhaltestelle Schneiderberg / Wilhelm-Busch-Museum.

Ein 42-jähriger Zeuge sah einen Mann zu Fuß in Richtung des südlichen Georgengartens flüchten und alarmierte die Polizei, die unmittelbar die Fahndung nach dem Flüchtenden aufnahm. Die Beamten fanden den mutmaßlichen Täter jedoch nicht. Am Automaten entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe eines hohen fünfstelligen Euro-Betrages.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen versuchtem schweren Diebstahls. Sie sucht Zeugen, die Hinweise zu den oder die Täter und das Tatgeschehen geben können. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Vier Pkw verunfallen auf der Bundesautobahn (BAB) 7 – Unfall A7 260322 cmm© Carl-Marcus Müller

Vier Pkw verunfallen auf der Bundesautobahn (BAB) 7

28. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 26.03.2022, ist die 69-Jahre alte Fahrerin eines Ford Focus auf der BAB 7 beim Überholen mit einem anderen Pkw kollidiert. In der Folge des Unfalls kam es zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Pkw. Insgesamt acht Personen erlitten Verletzungen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover überholte die 69-Jährige mit ihrem Ford auf der Richtungsfahrbahn Kassel zwischen Großburgwedel und Altwarmbüchen der BAB 7. Sie wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, auf dem ein 38-Jähriger mit einer Mercedes-Benz E-Klasse von hinten herannahte. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide Fahrzeuge über die gesamte Fahrbahnbreite nach links geschleudert wurden. Dabei stieß der Ford Focus gegen einen VW Crafter, welcher wiederum gegen einen VW Passat prallte. Alle vier Fahrzeuge kamen dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Ford war mit zwei Personen (69, 40 Jahre), die Mercedes-Benz E-Klasse mit vier Personen (38, 20, 24, 19 Jahre) der VW Crafter mit sieben Personen (28, 25, 69, 30, 3, 33, 27 Jahre) und der VW Passat mit zwei Personen (44, 48 Jahre) besetzt. Die Fahrzeuginsassen des Ford Focus, der Mercedes-Benz E-Klasse und die 44-jährige Fahrerin des VW Passat wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Ihr 48-jähriger Beifahrer erlitt hingegen schwere Verletzungen. Sämtliche Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.

Die Fahrbahn in Richtung Süden der BAB 7 musste im Bereich der Unfallstelle für circa drei Stunden gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 30.000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit dem Verkehrsunfall. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Verkehrseinschränkungen am kommenden Freitag aufgrund einer Versammlung

23. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund einer größeren Versammlung müssen sich Verkehrsteilnehmende am Freitag, 25.03.2022, im Stadtgebiet Hannovers auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Die Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, den Innenstadtbereich möglichst nicht mit dem eigenen Pkw anzufahren, sondern auf den Öffentlichen Personennahverkehr oder andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Für Freitag, 25.03.2022, hat das Aktionsbündnis „Fridays For Future“ in Hannover eine Versammlung angezeigt. Die Organisatoren rechnen damit, dass in der Zeit von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis zu 4.000 Teilnehmende unter dem Motto „Klimastreik, #PeopleNotProfit, gegen jegliche Parteiwerbung“ demonstrieren wollen. Neben Auftakt- und Abschlusskundgebungen, die jeweils auf dem Opernplatz stattfinden sollen, ist auch ein Aufzug auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt geplant.

Aufgrund des Routenverlaufs ist punktuell zeitweise mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Davon betroffen sind u.a. die Georgstraße, die Osterstraße, der Friedrichswall, die Willy-Brandt-Alle, der Kurt-Schwitters-Platz, das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer sowie die Hildesheimer Straße und der Aegidientorplatz.

Aufgrund der zu erwartenden zeitweisen Sperrungen und Behinderungen auf wichtigen Routen durch oder in die Innenstadt rät die Polizei dazu, von aufschiebbaren Fahrten mit dem eigenen Auto am Freitag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr in den genannten Bereichen möglichst abzusehen oder zum Erreichen der hannoverschen City auf Busse und Bahnen oder andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Bundespolizei mit Diensthunden

Dreister Dieb versucht Spendendose zu stehlen

22. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Heute Morgen, um 08:30 Uhr, hat ein 52-jähriger Mann versucht eine gut gefüllte Spendendose zu stehlen. Die Spendendose vom Deutschen Roten Kreuz ist in einer Drogerie, im Hauptbahnhof, aufgestellt und auch als solche gekennzeichnet.

Der Ladendetektiv konnte den dreisten Dieb dabei beobachten und rief die Bundespolizei. Eine Streife konnte den Mann aus Hannover daraufhin vorläufig festnehmen. Doch dieser zeigte sich uneinsichtig und aggressiv. Er beleidigte die Beamten und schrie herum. Ihm wurden Handschellen angelegt und er musste mit auf die Wache. Dort bedrohte er zusätzlich mehrere Beamte und ließ sich nicht besänftigen. Erst nachdem er in eine Gewahrsamszelle eingesperrt wurde, beruhigte sich der Mann und die Personalien konnten aufgenommen wurden. Danach durfte er die Wache wieder verlassen.

Gegen ihn wird nun wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

89-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter – VU Lgh 170322© Carl-Marcus Müller

89-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter

17. März 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 17.03.2022, ist ein 89 Jahre alter Fahrer eines VW Touran bei einem Zusammenstoß mit einem Transporter für Menschen mit Behinderung an der Langenhagener Straße hinter der Einmündung Lohkamp in Langenhagen tödlich verletzt worden. Drei Personen im Transporter wurden leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befand sich der 89-Jährige mit seinem Fahrzeug Volkswagen Touran gegen 15:50 Uhr am Fahrbahnrand der Langenhagener Straße hinter der Einmündung Lohkamp. Er hatte Warnblinker eingeschaltet. Anschließend fuhr er an, um an der Langenhagener Straße zu wenden. Zeitgleich war ein 63-Jähriger mit einem Transporter für Menschen mit Behinderung an der Langenhagener Straße aus Langenhagen kommend in Richtung Engelbostel unterwegs. Er beförderte sechs Personen. Der Transporter fuhr frontal in das querstehende Fahrzeug. Dabei wurde der 89-jährige Fahrer des VW Touran lebensgefährlich verletzt. Ein hinzugerufener Rettungsdienst musste ihn noch vor Ort reanimieren. Der Senior wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Abend seinen Verletzungen erlag.

Der 63-jährige Fahrer des Transporters und zwei Insassen im Alter von 28 und 56 Jahren wurden beim Unfall leicht verletzt. Der 56-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Langenhagener Straße bis 19:25 Uhr gesperrt werden. An den Fahrzeugen entstand Schaden, den die Polizei mit circa 30.000 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Gefälschte Impfzertifikate

16. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover hat seit Ende Februar in der Landeshauptstadt und Umland zahlreiche gefälschte Impfdokumente gefunden und weitere mögliche Beweismittel beschlagnahmt. Die Aktionen richteten sich gegen Einzelpersonen, die teilweise bereits im vergangenen Jahr in den Fokus der Ermittler geraten waren.

Mit einer Reihe von Durchsuchungen sind die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover seit Ende Februar dieses Jahres in einer Vielzahl von Verfahren gegen Personen vorgegangen, die im Verdacht stehen, Impfdokumente aktiv gefälscht beziehungsweise Dokumente mit gefälschten oder falschen Eintragungen genutzt zu haben. Mit den Fälschungen wollten sie beispielsweise digitale Impfzertifikate erhalten. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Wochen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover durch die Polizei rund zwei Dutzend Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und im Rahmen dessen Wohnungen, Geschäftsräume sowie Fahrzeuge durchsucht. Ziel war es, Dokumente mit gefälschten oder falschen Eintragungen sowie weitere Beweismittel zu finden.

So unter anderem bei einer Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte. Die 21-Jährige suchte im November 2021 eine Apotheke auf, um sich ein digitales Impfzertifikat erstellen zu lassen. Hierzu legte sie jedoch einen Impfpass vor, der die Apothekerin stutzig werden ließ. Eine Überprüfung der eingetragenen Daten erhärtete den Verdacht einer Fälschung. Während die 21-Jährige flüchtete, meldete die Apothekerin den Sachverhalt der Polizei. Diese stattete nun der Frau in ihrer Wohnung einen Besuch ab, um einen Durchsuchungsbeschluss zu vollstrecken. Kurz nach betreten der Wohnung räumte der ebenfalls anwesende Bruder der Frau ein, dass die 52 Jahre alte Mutter für die gesamte Familie gefälschte Impfpässe organisiert habe. Die Beamten stellten ein Genesenenzertifikat, ein digitales Impfzertifikat und ein Mobiltelefon sicher. Auch gegen die Mutter wird inzwischen ermittelt.

Ebenfalls im November vergangenen Jahres erstattete ein mit den Corona-Schutzmaßnahmen beauftragter Angestellter einer Firma Anzeige bei der Polizei. Auslöser war ein zum Tatzeitpunkt 29 Jahre alter Mitarbeiter des Unternehmens, der einräumte, einen gefälschten Impfpass vorgelegt zu haben. Im weiteren Verlauf war der 29-Jährige zunächst freigestellt und kurz darauf gekündigt worden. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Mann mit dem gefälschten Impfpass einen Urlaub im Ausland angetreten hatte. Kurz nach seiner Rückkehr erschien er mit dem Coronavirus infiziert und trotz unverkennbarer Symptome in der Firma. Wenig später erkrankten insgesamt fünf weitere Mitarbeitende des Unternehmens an Covid-19. Bei der nun erfolgten Durchsuchung der Wohnung des inzwischen 30-Jährigen in der List beschlagnahmten die eingesetzten Polizisten einen Laptop, ein Mobiltelefon sowie einen gefälschten Impfausweis und den Reisepass des Mannes.

Zum ungünstigsten Zeitpunkt unterhielten sich mehrere bislang unbekannte Mitarbeitende eines Friseursalons im hannoverschen Stadtteil Döhren im Januar dieses Jahres über einen Handel mit gefälschten Impfpässen. Im Beisein eines Kunden offerierte einer der Mitarbeitenden seinem Kollegen entsprechende Dokumente und präsentierte gleich mehrere davon. Was die mutmaßlichen Täter nicht wussten: Der Kunde auf dem Frisierstuhl war ein 24-jähriger Polizeibeamter. Entsprechend wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Durchsuchung des Geschäfts stießen die Beamten auf einen gefälschten Impfpass sowie zwei Nachweise zum Erstellen von Impfzertifikaten.

Dem Vorwurf der Urkundenfälschung sieht sich auch eine zum Tatzeitpunkt 43 Jahre alte Frau ausgesetzt, die in einem hannoverschen Krankenhaus angestellt war. Um ihren Impfstatus zu belegen, reichte die Frau im Dezember vergangenen Jahres ihren Impfpass ein. Eine mit der Überprüfung beauftragte Mitarbeiterin der Klinik wurde jedoch misstrauisch und erkannte gefälschte Eintragungen in dem Dokument. Auch die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen bestätigten dies. Weitere Überprüfungen ergaben, dass drei Kolleginnen der 43-Jährigen, die untereinander teils freundschaftliche Kontakte unterhielten, ebenfalls gefälschte Impfpässe vorlegten. In der Konsequenz leitete die Polizei auch gegen die 32, 51 und 57 Jahre alten Frauen Ermittlungsverfahren ein.

An den jeweiligen Adressen der Frauen erfolgten zudem Durchsuchungen. Dabei wurden diverse Impfausweise und Mobiltelefone sichergestellt. Wie sich herausstellte, waren auch die Impfausweise der beiden Kinder der 43-Jährigen gefälscht. Zwei weitere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Bei der Durchsuchung der Wohnung der 57-Jährigen fiel den Einsatzkräften auf, dass auch der Impfpass des Ehemannes Fälschungsmerkmale aufwies. Auch gegen ihn wird nun ermittelt. Die vier Frauen sind inzwischen nicht mehr in dem Krankenhaus beschäftigt. Kurz nach Bekanntwerden des gefälschten Impfpasses ließ sich die 43-Jährige in dem Krankenhaus zudem gegen das Coronavirus impfen.

Dass die Nutzung von gefälschten Impfpässen oder unrichtiger Gesundheitszeugnisse keine Kavaliersdelikte sind, zeigen die Fälle von zwei Tätern, die in beschleunigten Verfahren jeweils zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt wurden. Im Rahmen einer Kontrolle im Bereich Linden-Nord war Beamten Anfang Februar dieses Jahres ein gefälschter Impfpass eines 24-Jährigen aufgefallen. In einem beschleunigten Verfahren wurde er zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt.

Wegen des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse wurde bereits im Januar dieses Jahres eine 59-Jährige im einem Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt. Die Inhaberin eines Friseurgeschäfts war zweimal mit einem unrichtigen Attest, das sie von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung befreite, entdeckt worden.

Zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 70 Euro wurde im Januar eine zur Tatzeit 26 Jahre alte Arzthelferin aus einer Praxis im Bereich Langenhagen verurteilt. Sie hatte für den Lebensgefährten einer Bekannten aus Gefälligkeit falsche Eintragungen in einem Impfpass vorgenommen. Der gefälschte Impfpass des 25-Jährigen fiel Ende vergangenen Jahres Bundespolizisten am Flughafen Hannover-Langenhagen bei der Einreise auf. Auch gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Vekehrsunfalldienst

62-Jährige verletzt sich bei Unfall mit Stadtbahn schwer

14. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 14.03.2022, hat sich eine 62 Jahre alte Fußgängerin bei einem Unfall mit einer Stadtbahn am Einmündungsbereich Kurt-Schumacher-Straße/Goseriede schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover kreuzte die Fußgängerin gegen 11:30 Uhr die Kurt-Schumacher-Straße von Süden aus kommend unmittelbar am Einmündungsbereich zur Goseriede. Dabei wurde sie von einer von einer aus Richtung der Goethestraße kommenden und von der Goseriede auf die Kurt-Schumacher-Straße abbiegenden Stadtbahn erfasst. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und wurde unter dem vorderen Bereich der Stadtbahn eingeklemmt. Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Hannover konnten die schwer verletzte Frau befreien, notversorgen und in ein Krankenhaus bringen. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen wurde der Einmündungsbereich bis 12:00 Uhr von der Polizei gesperrt.

Der VUD hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Laut Zeugenaussagen war die Frau bei roter Ampel auf die Straße getreten, die Stadtbahn somit vorfahrtsberechtigt.

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