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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig – VU Schulenburger 07.05.22 cmm© Carl-Marcus Müller

36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig

8. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 07.05.2022, ist ein 36-Jähriger mit seinem Pkw zunächst über eine Verkehrsinsel und anschließend frontal gegen einen Hochbahnsteig der Üstra an der Stadtbahnhaltestelle „Beneckeallee“ gefahren. Der Fahrer und die Beifahrerin flüchteten zunächst. Sie konnten im Nahbereich von der Polizei angetroffen werden. Das Auto brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 36-Jährige gegen 23:30 Uhr mit seinem Dacia Duster die Beneckeallee in Richtung Schulenburger Landstraße. Beim Einbiegen nach links in die Schulenburger Landstraße überfuhr er einen Ampelmast auf einer Verkehrsinsel und fuhr weiter frontal in den Hochbahnsteig der Stadtbahnhaltestelle „Beneckeallee“. Der Fahrer und seine etwa knapp 40-Jährige Beifahrerin stiegen aus und flüchteten schnellen Schrittes nach rechts in die Schulenburger Landstraße. Zeugen alarmierten den Notruf der Polizei. Der Wagen war den Zeugen bereits in der Beneckeallee mit augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei konnte das Pärchen im Nahbereich feststellen. Auf die Beiden passte die Personenbeschreibung der Zeugen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest vom Mann ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Frau pustete einen Promillewert von 1,15 Promille. Eine Blutprobenentnahme von beiden Personen wurde angeordnet. Nach bisherigem Kenntnisstand hat das Pärchen gesagt, dass keiner gefahren ist.

Während das Auto im Hochbahnsteig verkeilt war, fing der Pkw an zu brennen. Die Berufsfeuerwehr Hannover löschte den Brand. Der entstandene Schaden am Hochbahnsteig wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der restliche Gesamtschaden am Pkw, der Fahrbahn und der Verkehrsinsel wird aktuell auf circa 20.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung Beneckeallee/ Schulenburger Landstraße war aufgrund der Unfallaufnahme etwa drei Stunden gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Unfallflucht eingeleitet.

BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich – BMW A2 08.05.22 cmm© Carl-Marcus Müller

BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich

8. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmorgen, 08.05.2022, ist ein 26 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Bei dem Unfall verstarb eine Person. Die weiteren Insassen wurden unter anderem lebensgefährlich, schwer und leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 26-jährige Fahrer gegen 05:55 Uhr mit seinem Pkw der Marke BMW 316 die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen. Laut Zeugenaussagen sei der Pkw bereits wegen einer auffälligen Fahrweise, unter anderem wegen augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit und dichtes Auffahren, aufgefallen. Eine 56 Jahre alte Mitfahrerin verstarb noch am Unfallort. Ein 8-jähriges Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Eine 37 Jahre alte weitere Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und der gleichaltrige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Für die medizinische Versorgung vor Ort landete ein Rettungshubschrauber. Die verletzten Personen wurden für eine weitere medizinische Versorgung in Krankenhäuser transportiert.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die BAB 2 zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost für etwa sechs Stunden vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 6.000 Euro beziffert.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

187 Fahrende bei Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Bundesautobahn 2 überprüft – Kontrolle A2

187 Fahrende bei Drogen- und Alkoholkontrolle auf der Bundesautobahn 2 überprüft

6. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 05.05.2022, haben Einsatzkräfte mehrerer Behörden auf der Bundesautobahn (BAB) 2 am Parkplatz Varrelheide insgesamt 187 Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Verkehrstüchtigkeit kontrolliert. Acht Personen fuhren unter Drogeneinfluss. Die Polizei ahndete diverse weitere Verstöße.

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrollaktion beteiligte sich die Polizei Hannover am Donnerstag an der Überwachung des Verkehrs unter dem Motto „Sicher Mobil Leben“. Einsatzkräfte aller Dienststellen der Polizeidirektion Hannover beteiligten sich an dem Aktionstag und führten zahlreiche Verkehrskontrollen durch.

Gemeinsam mit dem Zoll Hannover, dem Gewerbeaufsichtsamt Hannover, dem Bundesamt für Güterverkehr sowie mit Unterstützung von Polizeibeamten aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen bereitete die Spezialisierte Verfügungseinheit eine stationäre Großkontrolle auf dem Autobahnparkplatz Varrelheide bei Hannover vor. Von etwa 14:45 Uhr bis 21:00 Uhr überprüften sie insgesamt 187 Fahrzeuge, die auf der BAB 2 in Richtung Berlin unterwegs waren.

Die Einsatzkräfte leiteten zwölf Strafverfahren ein und ahndeten 54 Ordnungswidrigkeiten. Bei acht Fahrenden wiesen die Beamten mittels Schnelltests nach, dass sie ihre Fahrzeuge unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führten. In sechs Fällen fand die Polizei auch geringe Mengen Marihuana und Amphetamin auf.

Ein 59-Jähriger aus den Niederlanden durfte seinen Kleintransporter mit Anhänger nicht weiterfahren. Er transportierte, ohne dazu berechtigt zu sein, diverse Säuren und entzündliche Stoffe ohne Sicherung und war außerdem um 40 Prozent überladen. Zudem war sein Gefahrguttransport nicht gekennzeichnet.

Auch für vier polnische Reisende war die Fahrt auf dem Parkplatz Varrelheide zu Ende. Der 28-jährige Fahrer stand deutlich unter dem Einfluss von Amphetaminen. Da jedoch auch seine Mitfahrer berauscht waren, konnten sie die Fahrt nicht fortsetzen. In der Unterhose eines 28-jährigen Mitfahrers fand die Polizei 38 Gramm Amphetamin. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam nach Hannover. Dort wartet er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf sein beschleunigtes Verfahren.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Waffengesetz aufgrund zweier nicht zugelassener Pfeffersprays, gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie in zwölf Fällen gegen das Fahrpersonalrecht fest. Ohne Fahrtenschreiber fuhren drei Lkw-Fahrende, drei Fahrzeuge waren überladen und drei Fahrende hatten das Handy am Steuer benutzt.

Die Polizei ahndete die Verstöße mit Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt knapp 13.000 Euro. Zwölf Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Blaulicht Aktuell

Brand verursacht einen Schaden in Millionenhöhe

5. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 04.05.2022, ist eine Scheune in Gehrden niedergebrannt. In der Scheune lagerten hochwertige Fahrzeuge. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover entdeckte gegen 09:10 Uhr eine zufällig vorbeifahrende Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Ronnenberg einen Brand in einer Scheune an der Vorwerkstraße in Gehrden, welche als Lagerhalle genutzt wurde. Zeitgleich alarmierte ebenfalls ein 73-jähriger Anwohner den Notruf, da er ebenfalls das Feuer bemerkte. Trotz umgehend eingeleiteter Löschmaßnahmen der Freiwilligen Feuerwehren zerstörte das Feuer die Lagerhalle vollständig. In der Scheune waren hochwertige Fahrzeuge sowie fertige Messestände gelagert. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde durch das Feuer an der Außenfassade leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf circa 3.000.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist bislang unklar und wird derzeit untersucht. Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, unter der Rufnummer 0511 109-5555, zu melden.

35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen getötet – Tatort Burgdorf 030522 cmmDer Tatort in Burgdorf © Carl-Marcus Müller

35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen getötet

4. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagnachmittag, 03.05.2022, hat ein 37 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Celle eine 35-Jährige durch mehrere Stichverletzungen tödlich verletzt. Der mutmaßliche Täter flüchtete vom Tatort, stellte sich jedoch wenig später der Polizei. Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover ereignete sich die Tat gegen 16:45 Uhr in der Straße Hannoversche Neustadt in Burgdorf. Ein 37 Jahre alter Mann soll einer 35-Jährigen mehrere Stichverletzungen zugefügt haben. Anschließend flüchtete der Täter vom Tatort. Zeugen leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Trotz der umgehend eingeleiteten Reanimationsversuche erlag die 35-Jährige ihren Verletzungen noch am Tatort.

Die Kripo sperrte den Bereich um den Tatort weiträumig ab und sicherte Spuren. Kurze Zeit später stellte sich der mutmaßliche Täter der Polizei. Zu seinem Motiv und den Hintergründen der Tat schweigt er noch. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wird voraussichtlich am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wegen Totschlags der Polizei Hannover und der Staatsanwaltschaft Hildesheim dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder dem Tathergang geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannter entblößt sich vor 19-Jähriger am Kirchhorster See

2. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein bislang unbekannter Täter hat sich am Montag, 02.05.2022, am Kirchhorster See vor einer jungen Frau entblößt. Kurz darauf verließ der Exhibitionist den Tatort an einem Spielplatz. Die Polizei ermittelt und fragt nach Zeugen, die Hinweise zu dem gesuchten Mann geben können.

Nach ersten Erkenntnissen des Polizeikommissariats Großburgwedel hielt sich eine 19-Jährige am Montag gegen 11:45 Uhr auf einem Spielplatz am Kirchhorster See auf. Während sie auf einer Schaukel sitzend auf ihren Freund wartete, näherte sich ein ihr unbekannter Mann und sprach sie an. Dann entblößte er plötzlich sein Geschlechtsteil. Kurz darauf zog er seine Hose wieder hoch und verließ den Tatort. Die junge Frau rief umgehend die Polizei. Eine Fahndung nach dem Mann im näheren Umfeld verlief jedoch ohne Erfolg.

Die 19-Jährige beschrieb den Exhibitionisten als etwa 30 bis 40 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Der Mann habe eine normale Statur gehabt und einen dunklen Teint. Zum Zeitpunkt der Tat trug der Täter einen schwarzen Vollbart sowie schwarze kurze Haare. Zudem war er mit einer schwarzen Jogginghose sowie einer hellblauen Jacke mit der Aufschrift „Rewe dein Markt“ auf der linken Brust bekleidet.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Großburgwedel unter der Telefonnummer 05139 991-115 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Demonstrationen am Tag der Arbeit in Hannover verlaufen störungsfrei

1. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 01.05.2022, sind zwei angezeigte Versammlungen anlässlich des Tags der Arbeit friedlich verlaufen.

Zunächst versammelten sich gegen 09:00 Uhr erste Versammlungsteilnehmende an der Windheimstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord. Unter dem Motto „Tag der Arbeit“ rief der DGB-Region Niedersachsen Mitte zur Demonstration auf. Gegen 10 Uhr startete der Aufzug in Richtung Limmerstraße und endete mit geschätzten 1.200 Versammlungsteilnehmenden störungsfrei gegen 11:10 Uhr an der Goseriede in Hannover-Mitte. Gegen 10:45 Uhr zündete ein unbekannter Versammlungsteilnehmender aus der Mitte des Aufzugs auf der Spinnereistraße zwei Nebeltöpfe. Die sich anschließende Abschlusskundgebung mit Bühnenprogramm wurde durch die Initiatoren gegen 15:50 Uhr beendet.

Das „Bündnis kämpferischer 1. Mai“ hatte unter dem Motto „Widerstand hat Zukunft – Kapitalismus nicht!“ zu einer zweiten Versammlung aufgerufen. In der Spitze folgten diesem Aufruf 700 Personen, wobei sich etwa 120 Versammlungsteilnehmende geschlossen an der Aufzugsspitze formierten. Gegen 15:00 Uhr versammelten sie sich am Weißekreuzplatz und zogen gegen 15:35 Uhr auf einer festgelegten Route in Richtung Goseriedeplatz mit einer dort abgehaltenen Zwischenkundgebung.

Im Zusammenhang mit der Versammlung wurde entlang der Aufzugroute Pyrotechnik abgebrannt, weshalb die Polizei den Aufzug kurz vor der Spinnereistraße stoppte. Nach Intervention durch die Einsatzkräfte veranlasste die Versammlungsleitung eine entsprechende Lautsprecherdurchsage, dass der Gebrauch von Pyrotechnik zu unterbleiben hat. Im weiteren Verlauf wurden vereinzelt weitere Nebeltöpfe gezündet. Die Versammlung wurde daraufhin wiederholt angehalten um über die Versammlungsleitung auf die Teilnehmenden einzuwirken. Der Aufzug traf gegen 17:20 Uhr an der Pfarrlandstraße in Linden-Nord ein, wo die Versammlung gegen 17:30 Uhr endete. Darüber hinaus verlief auch diese Versammlung weitgehend störungsfrei.

Auf der Flucht vor Polizeikontrolle verunfallt – BGPress 0565 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Auf der Flucht vor Polizeikontrolle verunfallt

1. Mai 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Während einer Verfolgungsfahrt der Polizei Hannover hat am Sonntag, 01.05.2022, gegen 03:40 Uhr ein 36-jähriger die Kontrolle über seinen Pkw verloren. Dieser kollidierte zunächst mit einer Laterne an der Hildesheimer Straße, rollte weiter über den Rad- und Fußweg und prallte gegen Fahrradbügel und einen Werbeaufsteller. Schließlich schleuderte der Wagen gegen eine Baumkrone. Alle Insassen erlitten Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats (PK) Ricklingen einen weißen Renault Megane aus Salzgitter kontrollieren, der auf der Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts unterwegs war.

Der 36-jährige Fahrer hielt jedoch nicht an, sondern gab auf der Lavesallee in Richtung Aegidientorplatz Gas. Mit durch die Polizei geschätzten deutlich über 100 km/h raste der Wagen dann die Hildesheimer Straße stadtauswärts entlang. Kurz vor dem Döhrener Turm sahen die Beamten, dass der Renault von einem stationären Blitzer fotografiert wurde. In der S-Kurve dahinter verlor der Fahrer gegen 03:40 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und riss mit dem Pkw eine Laterne weg. Parallel zur Straße rollte der Wagen über den Fuß- und Radweg, querte die Güntherstraße und kollidierte anschließend mit einem Werbeaufsteller, Fahrradbügel und mit einem Straßenbaum. Mehrere Insassen wurden herausgeschleudert. Der Pkw hat durch den Aufprall den Baum entkront und ist vollkommen zerstört auf dem Dach zum Liegen gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls riss der gesamte Motorblock aus dem Fahrzeug heraus.

Die auf den Unfall zu kommenden Polizeikräfte leisteten sofort erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Weitere Streifenwagen sperrten die Hildesheimer Straße stadtauswärts vom Altenbekener Damm bis zur Riepestraße.

Die Feuerwehr befreite eine eingeklemmte Frau im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren aus dem Unfallwagen. Sie wies lebensgefährliche Verletzungen auf. Rettungswagen transportierten sie und die anderen vier Schwerverletzten in Krankenhäuser. Neben dem 36-jährigen Fahrer und der unbekannten Beifahrerin waren zuvor drei weitere Frauen im Alter von 28, 40 und 40 Jahren im Pkw.

Der Verkehrsunfalldienst (VUD) Hannover sicherte auf dem etwa 200 Meter langen Trümmerfeld Spuren um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit ließ die Polizei Blutproben bei dem 36-Jährigen entnehmen. Gegen ihn wird wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Routinegemäß leitete der VUD auch Ermittlungen gegen den Fahrer des Streifenwagens ein. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.

Vekehrsunfalldienst

Zehn Pkw in Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7 verwickelt

26. April 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Samstagvormittag, 23.04.2022, sind mehrere Fahrzeuge bei der Gemeinde Wedemark in Richtung Hamburg aufeinandergeprallt. Im zähfließenden Verkehr überholten zuvor zwei Pkw rechtsseitig und scherten knapp vor einem VW Polo eines 31-Jährigen ein, der so zu einer Bremsung gezwungen war. In der Folge kollidierte der nachfolgende Mercedes einer 61-Jährigen und sechs weitere Pkw miteinander. Zwei Personen schwer verletzt – einstündige Vollsperrung.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover fielen gegen 10:10 Uhr eine silberne Limousine und ein schwarzer SUV auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg auf, da sie im zähfließenden Verkehr waghalsige Fahrmanöver abhielten. Sie überholten teilweise auf der rechten Seite und hielten keinen Sicherheitsabstand ein. Beim Einscheren vor dem VW Polo eines 31-Jährigen zwangen sie diesen zur starken Bremsung. Eine hinter ihm fahrende 61-Jährige konnte ihre Mercedes A-Klasse nicht mehr rechtzeitig bremsen. Die A-Klasse kollidierte mit dem Polo. In der Folge prallten weitere sechs nachfolgende Pkw aufeinander, während sich die beiden Verursachenden vom Unfallort entfernten.

Zahlreiche Rettungskräfte, die Feuerwehr und die Polizei wurden alarmiert. Sie fanden mehrere beschädigte Pkw auf dem mittleren und linken Fahrstreifen vor und versorgten zahlreiche verletzte Personen. Die Polizei sperrte die gesamte Autobahn in Richtung Hamburg um die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme zu ermöglichen. Nach etwa einer Stunde leiteten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Freie Fahrt gab es jedoch erst wieder gegen 13:10 Uhr. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa 13 Kilometern bis zur Anschlussstelle Großburgwedel.

Insgesamt wurden dreizehn Beteiligte leicht verletzt, darunter ein sechs Monate altes Baby. Ein Fahrer im Alter von 78 Jahren und seine Beifahrerin (81 Jahre) erlitten jedoch schwere Verletzungen. Drei Rettungswagen fuhren Verletzte in Krankenhäuser. Alle acht beteiligten Pkw, die noch am Unfallort waren, mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt 45.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu der flüchtenden silbernen Limousine oder dem schwarzen SUV geben können, werden gebeten, sich unter 0511 109-8930 bei der Autobahnpolizei Hannover zu melden.

Weiterhin Zeugen zu vorsätzlicher Brandstiftung gesucht – BGPress 4949 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Weiterhin Zeugen zu vorsätzlicher Brandstiftung gesucht

26. April 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht vom 14.04.2022 auf den 15.04.2022 sind im hannoverschen Stadtteil Kleefeld sieben Pkw abgebrannt und vier weitere durch Feuer beschädigt worden. Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) Hannover ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung gegen unbekannte Täter und sucht weiterhin Zeugen.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.

Im Zuge des Brandes sicherten die Ermittlerinnen und Ermittler des ZKD umfangreich Spuren und befragten erste Zeuginnen und Zeugen zum Vorfall. Die Ermittlungen gingen dabei in alle Richtungen. Dabei prüfte die Polizei auch eine politische Tatmotivation im Kontext des russisch-ukrainischen-Konflikts, da vermehrt in sozialen Medien Behauptungen auftauchten, die diesen Bezug herstellten. Für die online veröffentlichten Behauptungen ergaben sich keinerlei Anhaltspunkte.

Stattdessen sieht die Kriminalpolizei Hannover vorrangig einen Zusammenhang zu einem Eishockey-Spiel vom 14.04.2022. Am „Eisstadion am Pferdeturm“ fand eine Eishockey-Partie zwischen den Teams aus Hannover und Memmingen statt. Dementsprechend sind auch Fans aus Memmingen und Umgebung zum Spiel nach Hannover angereist. Einer der primär brandbetroffenen Pkw gehört einem 54-jährigen Fan aus dem Bereich Memmingen.

Die Polizei bittet insbesondere Eishockeyfans der beiden Mannschaften um Zeugenhinweise. Diese sind unter der Telefonnummer 0511 109-5555 an den Kriminaldauerdienst Hannover zu richten.

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