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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mann sprengt Fahrkartenautomat an Haltestelle in der Nordstadt

28. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Sonntagnacht, 27.03.2022, hat ein Unbekannter mit Hilfe eines Sprengkörpers einen Fahrkartenautomaten aufgesprengt. Der mutmaßliche Täter flüchtete ohne Beute zu Fuß vom Tatort. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover knallte es gegen 23:30 Uhr an der Nienburger Straße in der hannoverschen Nordstadt. Dort sprengte ein unbekannter Täter einen Fahrkartenautomaten an der Stadtbahnhaltestelle Schneiderberg / Wilhelm-Busch-Museum.

Ein 42-jähriger Zeuge sah einen Mann zu Fuß in Richtung des südlichen Georgengartens flüchten und alarmierte die Polizei, die unmittelbar die Fahndung nach dem Flüchtenden aufnahm. Die Beamten fanden den mutmaßlichen Täter jedoch nicht. Am Automaten entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe eines hohen fünfstelligen Euro-Betrages.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen versuchtem schweren Diebstahls. Sie sucht Zeugen, die Hinweise zu den oder die Täter und das Tatgeschehen geben können. Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Vier Pkw verunfallen auf der Bundesautobahn (BAB) 7 – Unfall A7 260322 cmm© Carl-Marcus Müller

Vier Pkw verunfallen auf der Bundesautobahn (BAB) 7

28. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 26.03.2022, ist die 69-Jahre alte Fahrerin eines Ford Focus auf der BAB 7 beim Überholen mit einem anderen Pkw kollidiert. In der Folge des Unfalls kam es zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Pkw. Insgesamt acht Personen erlitten Verletzungen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover überholte die 69-Jährige mit ihrem Ford auf der Richtungsfahrbahn Kassel zwischen Großburgwedel und Altwarmbüchen der BAB 7. Sie wechselte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, auf dem ein 38-Jähriger mit einer Mercedes-Benz E-Klasse von hinten herannahte. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide Fahrzeuge über die gesamte Fahrbahnbreite nach links geschleudert wurden. Dabei stieß der Ford Focus gegen einen VW Crafter, welcher wiederum gegen einen VW Passat prallte. Alle vier Fahrzeuge kamen dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Ford war mit zwei Personen (69, 40 Jahre), die Mercedes-Benz E-Klasse mit vier Personen (38, 20, 24, 19 Jahre) der VW Crafter mit sieben Personen (28, 25, 69, 30, 3, 33, 27 Jahre) und der VW Passat mit zwei Personen (44, 48 Jahre) besetzt. Die Fahrzeuginsassen des Ford Focus, der Mercedes-Benz E-Klasse und die 44-jährige Fahrerin des VW Passat wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Ihr 48-jähriger Beifahrer erlitt hingegen schwere Verletzungen. Sämtliche Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt.

Die Fahrbahn in Richtung Süden der BAB 7 musste im Bereich der Unfallstelle für circa drei Stunden gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 30.000 Euro.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit dem Verkehrsunfall. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Verkehrseinschränkungen am kommenden Freitag aufgrund einer Versammlung

23. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund einer größeren Versammlung müssen sich Verkehrsteilnehmende am Freitag, 25.03.2022, im Stadtgebiet Hannovers auf Verkehrseinschränkungen einstellen. Die Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, den Innenstadtbereich möglichst nicht mit dem eigenen Pkw anzufahren, sondern auf den Öffentlichen Personennahverkehr oder andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Für Freitag, 25.03.2022, hat das Aktionsbündnis „Fridays For Future“ in Hannover eine Versammlung angezeigt. Die Organisatoren rechnen damit, dass in der Zeit von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis zu 4.000 Teilnehmende unter dem Motto „Klimastreik, #PeopleNotProfit, gegen jegliche Parteiwerbung“ demonstrieren wollen. Neben Auftakt- und Abschlusskundgebungen, die jeweils auf dem Opernplatz stattfinden sollen, ist auch ein Aufzug auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt geplant.

Aufgrund des Routenverlaufs ist punktuell zeitweise mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Davon betroffen sind u.a. die Georgstraße, die Osterstraße, der Friedrichswall, die Willy-Brandt-Alle, der Kurt-Schwitters-Platz, das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer sowie die Hildesheimer Straße und der Aegidientorplatz.

Aufgrund der zu erwartenden zeitweisen Sperrungen und Behinderungen auf wichtigen Routen durch oder in die Innenstadt rät die Polizei dazu, von aufschiebbaren Fahrten mit dem eigenen Auto am Freitag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr in den genannten Bereichen möglichst abzusehen oder zum Erreichen der hannoverschen City auf Busse und Bahnen oder andere Verkehrsmittel umzusteigen.

Bundespolizei mit Diensthunden

Dreister Dieb versucht Spendendose zu stehlen

22. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Heute Morgen, um 08:30 Uhr, hat ein 52-jähriger Mann versucht eine gut gefüllte Spendendose zu stehlen. Die Spendendose vom Deutschen Roten Kreuz ist in einer Drogerie, im Hauptbahnhof, aufgestellt und auch als solche gekennzeichnet.

Der Ladendetektiv konnte den dreisten Dieb dabei beobachten und rief die Bundespolizei. Eine Streife konnte den Mann aus Hannover daraufhin vorläufig festnehmen. Doch dieser zeigte sich uneinsichtig und aggressiv. Er beleidigte die Beamten und schrie herum. Ihm wurden Handschellen angelegt und er musste mit auf die Wache. Dort bedrohte er zusätzlich mehrere Beamte und ließ sich nicht besänftigen. Erst nachdem er in eine Gewahrsamszelle eingesperrt wurde, beruhigte sich der Mann und die Personalien konnten aufgenommen wurden. Danach durfte er die Wache wieder verlassen.

Gegen ihn wird nun wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

89-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter – VU Lgh 170322© Carl-Marcus Müller

89-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Transporter

17. März 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am Donnerstag, 17.03.2022, ist ein 89 Jahre alter Fahrer eines VW Touran bei einem Zusammenstoß mit einem Transporter für Menschen mit Behinderung an der Langenhagener Straße hinter der Einmündung Lohkamp in Langenhagen tödlich verletzt worden. Drei Personen im Transporter wurden leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befand sich der 89-Jährige mit seinem Fahrzeug Volkswagen Touran gegen 15:50 Uhr am Fahrbahnrand der Langenhagener Straße hinter der Einmündung Lohkamp. Er hatte Warnblinker eingeschaltet. Anschließend fuhr er an, um an der Langenhagener Straße zu wenden. Zeitgleich war ein 63-Jähriger mit einem Transporter für Menschen mit Behinderung an der Langenhagener Straße aus Langenhagen kommend in Richtung Engelbostel unterwegs. Er beförderte sechs Personen. Der Transporter fuhr frontal in das querstehende Fahrzeug. Dabei wurde der 89-jährige Fahrer des VW Touran lebensgefährlich verletzt. Ein hinzugerufener Rettungsdienst musste ihn noch vor Ort reanimieren. Der Senior wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Abend seinen Verletzungen erlag.

Der 63-jährige Fahrer des Transporters und zwei Insassen im Alter von 28 und 56 Jahren wurden beim Unfall leicht verletzt. Der 56-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Langenhagener Straße bis 19:25 Uhr gesperrt werden. An den Fahrzeugen entstand Schaden, den die Polizei mit circa 30.000 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Funkender Polizist am Streifenwagen

Gefälschte Impfzertifikate

16. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover hat seit Ende Februar in der Landeshauptstadt und Umland zahlreiche gefälschte Impfdokumente gefunden und weitere mögliche Beweismittel beschlagnahmt. Die Aktionen richteten sich gegen Einzelpersonen, die teilweise bereits im vergangenen Jahr in den Fokus der Ermittler geraten waren.

Mit einer Reihe von Durchsuchungen sind die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover seit Ende Februar dieses Jahres in einer Vielzahl von Verfahren gegen Personen vorgegangen, die im Verdacht stehen, Impfdokumente aktiv gefälscht beziehungsweise Dokumente mit gefälschten oder falschen Eintragungen genutzt zu haben. Mit den Fälschungen wollten sie beispielsweise digitale Impfzertifikate erhalten. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Wochen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover durch die Polizei rund zwei Dutzend Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und im Rahmen dessen Wohnungen, Geschäftsräume sowie Fahrzeuge durchsucht. Ziel war es, Dokumente mit gefälschten oder falschen Eintragungen sowie weitere Beweismittel zu finden.

So unter anderem bei einer Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte. Die 21-Jährige suchte im November 2021 eine Apotheke auf, um sich ein digitales Impfzertifikat erstellen zu lassen. Hierzu legte sie jedoch einen Impfpass vor, der die Apothekerin stutzig werden ließ. Eine Überprüfung der eingetragenen Daten erhärtete den Verdacht einer Fälschung. Während die 21-Jährige flüchtete, meldete die Apothekerin den Sachverhalt der Polizei. Diese stattete nun der Frau in ihrer Wohnung einen Besuch ab, um einen Durchsuchungsbeschluss zu vollstrecken. Kurz nach betreten der Wohnung räumte der ebenfalls anwesende Bruder der Frau ein, dass die 52 Jahre alte Mutter für die gesamte Familie gefälschte Impfpässe organisiert habe. Die Beamten stellten ein Genesenenzertifikat, ein digitales Impfzertifikat und ein Mobiltelefon sicher. Auch gegen die Mutter wird inzwischen ermittelt.

Ebenfalls im November vergangenen Jahres erstattete ein mit den Corona-Schutzmaßnahmen beauftragter Angestellter einer Firma Anzeige bei der Polizei. Auslöser war ein zum Tatzeitpunkt 29 Jahre alter Mitarbeiter des Unternehmens, der einräumte, einen gefälschten Impfpass vorgelegt zu haben. Im weiteren Verlauf war der 29-Jährige zunächst freigestellt und kurz darauf gekündigt worden. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Mann mit dem gefälschten Impfpass einen Urlaub im Ausland angetreten hatte. Kurz nach seiner Rückkehr erschien er mit dem Coronavirus infiziert und trotz unverkennbarer Symptome in der Firma. Wenig später erkrankten insgesamt fünf weitere Mitarbeitende des Unternehmens an Covid-19. Bei der nun erfolgten Durchsuchung der Wohnung des inzwischen 30-Jährigen in der List beschlagnahmten die eingesetzten Polizisten einen Laptop, ein Mobiltelefon sowie einen gefälschten Impfausweis und den Reisepass des Mannes.

Zum ungünstigsten Zeitpunkt unterhielten sich mehrere bislang unbekannte Mitarbeitende eines Friseursalons im hannoverschen Stadtteil Döhren im Januar dieses Jahres über einen Handel mit gefälschten Impfpässen. Im Beisein eines Kunden offerierte einer der Mitarbeitenden seinem Kollegen entsprechende Dokumente und präsentierte gleich mehrere davon. Was die mutmaßlichen Täter nicht wussten: Der Kunde auf dem Frisierstuhl war ein 24-jähriger Polizeibeamter. Entsprechend wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Durchsuchung des Geschäfts stießen die Beamten auf einen gefälschten Impfpass sowie zwei Nachweise zum Erstellen von Impfzertifikaten.

Dem Vorwurf der Urkundenfälschung sieht sich auch eine zum Tatzeitpunkt 43 Jahre alte Frau ausgesetzt, die in einem hannoverschen Krankenhaus angestellt war. Um ihren Impfstatus zu belegen, reichte die Frau im Dezember vergangenen Jahres ihren Impfpass ein. Eine mit der Überprüfung beauftragte Mitarbeiterin der Klinik wurde jedoch misstrauisch und erkannte gefälschte Eintragungen in dem Dokument. Auch die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen bestätigten dies. Weitere Überprüfungen ergaben, dass drei Kolleginnen der 43-Jährigen, die untereinander teils freundschaftliche Kontakte unterhielten, ebenfalls gefälschte Impfpässe vorlegten. In der Konsequenz leitete die Polizei auch gegen die 32, 51 und 57 Jahre alten Frauen Ermittlungsverfahren ein.

An den jeweiligen Adressen der Frauen erfolgten zudem Durchsuchungen. Dabei wurden diverse Impfausweise und Mobiltelefone sichergestellt. Wie sich herausstellte, waren auch die Impfausweise der beiden Kinder der 43-Jährigen gefälscht. Zwei weitere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Bei der Durchsuchung der Wohnung der 57-Jährigen fiel den Einsatzkräften auf, dass auch der Impfpass des Ehemannes Fälschungsmerkmale aufwies. Auch gegen ihn wird nun ermittelt. Die vier Frauen sind inzwischen nicht mehr in dem Krankenhaus beschäftigt. Kurz nach Bekanntwerden des gefälschten Impfpasses ließ sich die 43-Jährige in dem Krankenhaus zudem gegen das Coronavirus impfen.

Dass die Nutzung von gefälschten Impfpässen oder unrichtiger Gesundheitszeugnisse keine Kavaliersdelikte sind, zeigen die Fälle von zwei Tätern, die in beschleunigten Verfahren jeweils zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt wurden. Im Rahmen einer Kontrolle im Bereich Linden-Nord war Beamten Anfang Februar dieses Jahres ein gefälschter Impfpass eines 24-Jährigen aufgefallen. In einem beschleunigten Verfahren wurde er zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt.

Wegen des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse wurde bereits im Januar dieses Jahres eine 59-Jährige im einem Verfahren zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt. Die Inhaberin eines Friseurgeschäfts war zweimal mit einem unrichtigen Attest, das sie von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung befreite, entdeckt worden.

Zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 70 Euro wurde im Januar eine zur Tatzeit 26 Jahre alte Arzthelferin aus einer Praxis im Bereich Langenhagen verurteilt. Sie hatte für den Lebensgefährten einer Bekannten aus Gefälligkeit falsche Eintragungen in einem Impfpass vorgenommen. Der gefälschte Impfpass des 25-Jährigen fiel Ende vergangenen Jahres Bundespolizisten am Flughafen Hannover-Langenhagen bei der Einreise auf. Auch gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Vekehrsunfalldienst

62-Jährige verletzt sich bei Unfall mit Stadtbahn schwer

14. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 14.03.2022, hat sich eine 62 Jahre alte Fußgängerin bei einem Unfall mit einer Stadtbahn am Einmündungsbereich Kurt-Schumacher-Straße/Goseriede schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover kreuzte die Fußgängerin gegen 11:30 Uhr die Kurt-Schumacher-Straße von Süden aus kommend unmittelbar am Einmündungsbereich zur Goseriede. Dabei wurde sie von einer von einer aus Richtung der Goethestraße kommenden und von der Goseriede auf die Kurt-Schumacher-Straße abbiegenden Stadtbahn erfasst. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und wurde unter dem vorderen Bereich der Stadtbahn eingeklemmt. Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Hannover konnten die schwer verletzte Frau befreien, notversorgen und in ein Krankenhaus bringen. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen wurde der Einmündungsbereich bis 12:00 Uhr von der Polizei gesperrt.

Der VUD hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Laut Zeugenaussagen war die Frau bei roter Ampel auf die Straße getreten, die Stadtbahn somit vorfahrtsberechtigt.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Zehnköpfige Gruppe schlägt zwei Männer krankenhausreif

13. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 12.03.2022, sind zwei 30 und 34 Jahre alte Männer von einer etwa zehnköpfigen Gruppe in Barsinghausen verletzt worden. Zuvor beobachteten sie, wie Unbekannte eine Mauer in der Egestorfer Straße mit Farbe besprüht hatten. Als die beiden die Gruppe darauf ansprachen, wurden sie getreten und geschlagen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach Tätern.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Barsinghausen waren zwei 30 und 34 Jahre alte Männer gegen 21:00 Uhr mit einem Auto an der Egestorfer Straße in Barsinghausen unterwegs. Sie beobachteten, wie eine etwa zehnköpfige Gruppe eine Mauer, an der bereits ein Graffiti angebracht war, mit Farbe übersprüht hatte. Dabei handelte es sich um politisch motivierte Schriftzüge. Als die Männer sie darauf ansprachen, wurde deren Auto mit einer Farbsprühdose beworfen. Anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der die Männer zu Boden gingen. Dabei wurden sie durch Schläge und Tritte verletzt. Der 34-Jährige erlitt Schnittverletzungen im Gesicht, sein 30-jähriger Begleiter trug eine Kopfverletzung davon. Die Täter flüchteten anschließend. Der hinzugerufene Rettungsdienst brachte die Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Angreifern ein. Im Nahbereich trafen die Beamten auf einen 38-Jährigen, der zur Täterbeschreibung passte. Bei ihm wurden mehrere Spraydosen gefunden und sichergestellt. Von seinen mutmaßlichen Komplizen fehlt nach wie vor jede Spur.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Barsinghausen unter der Telefonnummer 05105-5230 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannter Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall

13. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Aus bisher ungeklärter Ursache sind am Samstag, 12.03.2022, zwei Pkw an der Vahrenwalder Straße seitlich zusammengestoßen. Infolgedessen kam ein drittes Fahrzeug von der Fahrbahn ab und landete im Gleisbett. Ohne sich um die Folgen des Verkehrsunfalls zu kümmern, entfernte sich einer der Beteiligten mit seinem Fahrzeug vom Unfallort. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfallgeschehens.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt kam es gegen 20:55 Uhr zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Fahrzeugen, die an der Vahrenwalder Straße stadtauswärts in dieselbe Richtung fuhren. Während der Audi A3 eines 19-Jährigen auf einem Gehweg zum Stehen kam, flüchtete das zweite beteiligte Fahrzeug vom Unfallort in unbekannte Richtung. Infolge des Zusammenstoßes kam ein BMW eines 18-Jährigen von der Fahrbahn ab, riss eine Laterne um und landete im Gleisbett.

Die beiden bekannten Fahrzeugführer und der 20-jährige BMW-Insasse wurden beim Verkehrsunfall leicht verletzt und von dem hinzugerufenen Rettungsdienst behandelt.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden, der von der Polizei derzeit mit 25.000 Euro beziffert wird.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Bergung des BMW von den Gleisen musste der Stadtbahnverkehr zwischen Langenhagen und Hannover auf der Linie 1 unterbrochen werden. Stadtauswärts wurde der Individualverkehr an der Kanalbrücke umgeleitet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet und sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zum flüchtigen Fahrer und seinem Fahrzeug geben können. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3115 entgegen.

Vekehrsunfalldienst

Rollerfahrer wird durch einen Unfall schwer verletzt

11. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagnachmittag, 10.03.2022, ist ein 49-jähriger Rollerfahrer bei einer Kollision mit einem Mercedes auf dem Südschnellweg in Hannover schwer verletzt worden. Beim Einscheren nach rechts kam es zur Berührung beider Fahrzeuge, woraufhin der Mopedfahrer stürzte.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhren gegen 12:55 Uhr beide Fahrzeuge hintereinander die linke Spur des Südschnellweges zwischen dem Landwehrkreisel und der Hildesheimer Straße in Richtung Anderten. Die Fahrzeuge überholten einen Lkw. Auf Höhe der Kiesteiche beabsichtigte der vorausfahrende Rollerfahrer wieder nach rechts zu wechseln. Beim Spurwechsel kam es in der Folge zur Berührung zwischen dem Roller der Marke Piaggio und dem Mercedes, welcher bereits vor dem Lkw eingeschert hatte. Mutmaßlich wollte der Mercedes-Fahrer den Piaggio-Fahrer rechts überholen. Der 49-Jährige stürzte mit seinem Roller auf den Asphalt und wurde schwer verletzt. Der Mann kam für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus. Der 23-jährige Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Für die Unfallaufnahme musste die B 3 bis etwa 14:50 Uhr gesperrt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 1000 Euro.

Der Zentrale Verkehrsdienst ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von falsch überholen.

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