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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Leblose Frau aus Mittellandkanal geborgen

28. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Montagmorgen, 28.02.2022, hat ein Spaziergänger eine scheinbar leblose Person gemeldet, die im Mittellandkanal auf Höhe der Bidonisstraße trieb. In der Nähe eines Sportplatzes im Stadtteil Anderten bargen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr eine tote Frau aus dem Wasser.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover entdeckte ein Spaziergänger gegen 08:30 Uhr eine scheinbar leblose Person, die im Mittellandkanal trieb. Der weibliche Leichnam wurde von alarmierten Feuerwehrkräften geborgen und anschließend in die Rechtsmedizin eingeliefert.

Die Todesumstände und die Identität der Toten sind derzeit Bestandteil der Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Hannover.

39-Jährige liefert sich mutmaßlich illegales Straßenrennen – BGP 2313© Bernd Günther / BG-PRESS.de

39-Jährige liefert sich mutmaßlich illegales Straßenrennen

26. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 25.02.2022, ist eine 39 Jahre alte Audi-Fahrerin beim Überholen auf der Straße Kirchdorfer Rehr bei Barsinghausen mit mehreren Fahrzeugen im Gegenverkehr kollidiert. Infolgedessen wurden zwei Kinder tödlich und vier weitere Personen schwer verletzt. Die Polizei geht aktuell einem Verdacht eines illegalen Straßenrennens nach und bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallhergang.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war eine 39-Jährige gegen 16:20 Uhr mit ihrem Audi A6 aus Egesdorf kommend in Richtung Barsinghausen unterwegs. In einer langgezogenen Kurve beabsichtigte sie zunächst, den Cupra Formentor eines 39-Jährigen, der in dieselbe Richtung fuhr, zu überholen. Dieser beschleunigte und die beiden Fahrzeuge fuhren über einen längeren Zeitraum nebeneinander.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer Kollision zwischen dem Audi der 39-Jährigen mit dem ihr entgegenkommenden Mercedes Benz eines 50 Jahre alten Mannes, der nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf dem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Dabei wurde er schwer verletzt. Danach stieß der Audi mit dem Nissan Qashqai, in dem Eltern mit ihren zwei Kindern saßen. Durch die Wucht der Kollision wurde der Familienwagen nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Er überschlug sich und kam schließlich auf seinem Dach auf einer angrenzenden Pferdekoppel zum Liegen. Alle Autoinsassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Der Audi der 39-Jährigen kollidierte anschließend mit dem Ford Kuga eines 74 Jahre alten Mannes, welcher direkt hinter dem Familienfahrzeug fuhr. Der Audi kam schlussendlich am rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Zeugen alarmieren umgehend die Polizei und den Rettungsdienst. Mehrere Rettungswagen und -hubschrauber waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die eingeklemmte Familie aus dem Fahrzeug. Die Kinder, ein zweijähriger Junge und sein sechs Jahre alter Bruder, mussten von den eingesetzten Polizeibeamten reanimiert werden. Für das jüngere Kind kam jede Hilfe zu spät: Es verstarb noch am Unfallort. Der Sechsjährige wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er noch in der Nacht seinen Verletzungen. Die Eltern der Kinder, eine 29-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann, zogen sich beim Verkehrsunfall schwere Verletzungen zu und wurden ebenfalls von den eingesetzten Rettungskräften in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Audi-Fahrerin kam schwer verletzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Die beiden Fahrer von dem Cupra Formentor und dem Ford wurden nicht verletzt.

Für die psychologische Betreuung aller Beteiligten und der eingesetzten Rettungskräfte wurden zudem mehrere Notfallseelsorger der Feuerwehr und der Polizei eingesetzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Straße Kirchdorfer Rehr für mehrere Stunden vollgesperrt werden. Gegen 02:40 Uhr des 26.02.2022 wurde die Straße wieder freigegeben. Schaden, der beim Verkehrsunfall entstanden ist, wird von der Polizei mit circa 92.500 Euro beziffert.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

28-Jähriger kommt mit Auto von der Fahrbahn ab

25. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Freitagmorgen, 25.02.2022, ist ein 28-Jähriger in Vinnhorst mit seinem VW Passat von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Laternenmast geprallt. Durch den Unfall wurde er schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienst Hannover befuhr der 28 Jahre alte Mann aus Hannover gegen 04:15 Uhr mit seinem VW Passat die Straße Alt-Vinnhorst in Richtung der Beneckeallee. Zwischen der Schulenburger Landstraße und dem Bellstieg verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit einer Laterne am rechten Fahrbahnrand zusammen. Durch den Aufprall kreuzte er die Fahrbahn und stieß auf der linken Straßenseite mit einer weiteren Laterne und einem Begrenzungspoller zusammen.

Durch den Unfall wurde der Mann schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von 6.500 Euro.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der Mann unter Drogeneinfluss gefahren war. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein. Der Kriminal- und Verkehrsermittlungsdienst Hannover ermittelt nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Streifenwagen mit Blaulicht

Obdachloser wird beim Hauptbahnhof Hannover lebensgefährlich verletzt

20. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Freitagabend, 18.02.2022, wurde ein 31-Jähriger mit einer lebensbedrohlichen Kopfverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert. Im Bereich des Hauptbahnhofs Hannover schlug ihm eine unbekannte Person mutmaßlich mit einem Werkzeug auf den Kopf. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei traf ein Zeuge den nur bedingt ansprechbaren 31-Jährigen gegen 17:00 Uhr blutüberströmt an einer Obdachlosenunterkunft an der Wörthstraße in Hannover an. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort und transportierten ihn ins Krankenhaus. Medizinische Untersuchungen ergaben, dass der Mann lebensbedrohliche Kopfverletzungen aufwies. Krankenhausmitarbeiter verständigten daraufhin am Samstag gegen 01:00 Uhr die Polizei.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben bislang, dass der 31-Jährige mutmaßlich eine körperliche Auseinandersetzung im Ausgangsbereich des Hauptbahnhofs Hannover in Richtung Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) hatte. Noch am Sonntag ist der Mann nicht vernehmungsfähig. Der genaue Tathergang, die Tatzeit sowie der oder die unbekannten Täter sind noch zu ermitteln. Daher bittet die Kriminalpolizei Hannover um Zeugenhinweise.

Wer hat am Freitagnachmittag vor 17:00 Uhr eine entsprechende Auseinandersetzung gesehen? Der lebensgefährlich Verletzte trug zum Zeitpunkt seines Auffindens ein graues Everlast-Basecap, eine schwarze Softshelljacke mit der Aufschrift „Maverick Grand Canyon“, eine blaue Jeans und braune Schuhe. Neben einer Bauchtasche hatte er auch eine schwarze Umhängetasche von Adidas dabei.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizei verhindert Schlägereien

20. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagabend, 19.02.2022, haben sich nach einem Aufruf im Internet massenhaft Jugendliche am Kröpcke eingefunden, die sich schlagen wollten. Einsatzkräfte der Polizei verhinderten durch ihre Präsenz und ihr konsequentes Vorgehen eine größere Schlägerei.

Gegen 17:30 Uhr trafen am Kröpcke etwa 150 bis 200 Jugendliche ein, die offenbar zu körperlichen Auseinandersetzungen verabredet waren. Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover wurde in einem Online-Videoportal dazu aufgerufen. Besorgte Eltern meldeten sich parallel beim Polizeinotruf und berichteten von einer entsprechenden Challenge.

Durch die Präsenz der Polizeieinsatzkräfte splittete sich die Menge auf, in Gruppen von etwa 50 bis 70 Jugendlichen bewegten sie sich dann im Bereich der Fußgängerzone und des Hauptbahnhofs Hannover. Sie lieferten sich Laufspiele mit der Polizei und zündeten vereinzelt Böller. Dabei störten die Jugendlichen in teilweise aggressiver Stimmung zahlreiche Passanten, die in der Innenstadt ihre Einkäufe erledigten.

Ein 14-Jähriger beleidigte gegen 19:25 Uhr an der Bahnhofstraße einen Polizisten mit mehreren Schimpfworten. Als er identifiziert werden sollte, riss er sich aus dem Griff des Polizeibeamten los und leistete Widerstand. Daraufhin mobilisierten sich in kürzester Zeit erneut bis zu 200 Jugendliche, die sich am Festnahmeort einfanden und sich gegenüber dem 14-Jährigen solidarisierten. Verstärkte Einsatzkräfte drängten die Gruppe schließlich von den Geschäften weg in Richtung Kröpcke, wodurch leider aufgrund der unübersichtlichen Einsatzlage unvermeidbar auch vereinzelte Unbeteiligte mitbetroffen waren.

Im weiteren Verlauf stellten die Beamten die Identitäten der meist kooperativen Jugendlichen fest und sprachen Platzverweise für sie aus. Die Polizei nahm den 14-jährigen Widerständler für die Übergabe an die Eltern mit zum Polizeikommissariat Hannover-Mitte. Ein weiterer Jugendlicher (17 Jahre) beleidigte einen anderen Polizeibeamten. Sukzessive verließen die Jugendlichen bis etwa 23:00 Uhr die Innenstadt.

Versammlungen durch Polizei kontrolliert

Vier angezeigte Versammlungen im Stadtgebiet von Hannover verlaufen friedlich

19. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Mehrere angezeigte Versammlungen mit insgesamt mehreren hundert Teilnehmenden sind am Samstag, 19.02.2022, im Stadtgebiet von Hannover ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die versammlungsrechtlichen Aktionen zu begleiten.

Gleich vier ordnungsgemäß angezeigte Versammlungen haben am Samstagnachmittag in der Landeshauptstadt Hannover die Polizei beschäftigt.

Gegen 14:00 Uhr startete im Bereich des Pfarrlandplatzes ein Aufzug unter dem Motto „Demonstration und Gedenken an die Opfer von Hanau“ in Richtung Innenstadt. Auf einer festgelegten Route liefen in der Spitze 650 Teilnehmende zum Steintorplatz und folgten damit dem Aufruf einer Privatperson. Am Steintor schloss sich der Aufzug dann gegen 15:15 Uhr einer dort stationär durchgeführten Versammlung mit dem Motto „Zwei Jahre nach Hanau“ an. Die DIDF-Jugend Hannover hatte dazu aufgerufen. Da eine größere Zahl von Teilnehmenden der ersten Versammlung diese zwischenzeitlich verlassen hatten, befanden sich auf dem Steintorplatz in der Spitze rund 560 Personen. Gegen 16:26 Uhr wurde die Versammlung eigenständig beendet.

Um 14:35 Uhr setzte sich im hannoverschen Stadtteil Ricklingen ein Autokorso in Bewegung. 135 Teilnehmende in 80 Fahrzeugen fuhren unter dem Motto „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ auf einer abgestimmten Route durch die Stadt und wieder zurück zum Startpunkt. Gegen 16:25 Uhr war der Korso beendet.

Um 15:20 Uhr setzte sich zudem ein Aufzug der Initiative „Walk to Freedom“ auf dem Opernplatz in Bewegung. Bis zu 135 Personen liefen auf einer festen Aufzugsstrecke durch die Innenstadt und wieder zurück zum Opernplatz. Nach einer Abschlusskundgebung erklärte die Versammlungsleitung die Aktion gegen 17:30 Uhr für beendet.

Abgesehen von kleineren verbalen Provokationen verlief auch der Aufzug vom Opernplatz weitgehend störungsfrei. Im Bereich der Schmiedestraße musste die Polizei einige Störer abdrängen, um ein Aufeinandertreffen zu verhindern. Verletzt wurde niemand.

Tötungsdelikt in Isernhagen© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Tragisches Tötungsdelikt in Isernhagen KB

19. Februar 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots) – Am Samstagmorgen, 19.02.2022, haben Rettungskräfte und diePolizei zwei leblose Männer mit Schusswunden in einem Haus in Isernhagen KB gefunden. Die Kriminalpolizei geht von einem erweiterten Suizid durch den Älteren der beiden Brüder aus.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover suchte ein Pflegedienstmitarbeiter gegen 08:25 Uhr das Einfamilienhaus an der Dorfstraße auf, um einen 59-Jährigen zu versorgen. Kurz darauf alarmierte er zunächst Rettungskräfte, da sich Hinweise auf eine hilflose Lage des Mannes ergaben. Sein Verdacht bestätigte sich, als die Feuerwehr in das Gebäude eindrang und den leblosen 59-Jährigen mit einer Schusswunde in seinem Pflegebett fand. Die Polizei sicherte das Gebäude und durchsuchte das Einfamilienhaus. Im Obergeschoss stieß die Polizei auf den ebenfalls toten 65-Jährigen Bruder des Mannes und auf die mutmaßliche Tatwaffe. Dieser wohnte ebenfalls in dem Haus.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich der Mann offenbar in suizidaler Absicht selbst erschoss.

Polizei Mannschaftswagen

Angezeigte Versammlung zieht durch Linden-Nord und ruft Gegenprotest auf den Plan

17. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Rund 150 Personen haben am Mittwochabend, 16.02.2022, im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord im Rahmen einer angezeigten, sich fortbewegenden Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Der Aufzug rief einen lautstarken Gegenprotest auf den Plan. Mit einem Großaufgebot konnte die Polizei einen größtenteils störungsfreien Verlauf der Versammlung sicherstellen.

Unter dem Motto „Walk to freedom – für Selbstbestimmung und gegen Zwang“ zeigte eine Privatperson für den Mittwochabend eine Versammlung in Linden-Nord an. Der Aufzug setzte sich kurz nach 18:30 Uhr am Küchengartenplatz in Bewegung, lief über Nebenstraßen parallel zur Limmerstraße und querte diese mehrmals. Rund 120 Gegendemonstrierende versuchten, den Aufzug zu stören, indem sie sich in kleinen Gruppen entlang der Route an den Knotenpunkten wie zum Beispiel auf der Limmerstraße zwischen der Albert- und Fortunastraße in den Weg stellten. Einsatzkräfte der Polizei mussten sie wiederholt ansprechen und teilweise abdrängen bzw. zur Seite schieben. Dadurch konnte das Aufeinandertreffen der Gegenparteien verhindert werden. Kurz nach 19:00 Uhr kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Versammlungsteilnehmenden und einem Störer. Grund dafür war eine entwendete Fahne. Die Polizei stellte die Identitäten der beiden Beteiligten fest und leitete entsprechende Verfahren gegen beide ein.

Im weiteren Verlauf trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe von rund 20 Personen, die sich auf die Limmerstraße, zwischen Selmastraße und Fössestraße gesetzt hatten. Diese wurden als Versammlung deklariert, ein Versammlungsleiter gab sich jedoch nicht zu erkennen. Der Aufzug „Walk to freedom“ konnte an dieser Stelle störungsfrei vorbeigeführt werden. Auf dem Küchengartenplatz angekommen, wurde die Versammlung während einer Abschlusskundgebung durch laute Rufe gestört. Die Polizei forderte die Teilnehmenden des Gegenprotests daher mithilfe einer Lautsprecherdurchsage auf, Abstand zur Versammlung zu halten. Eine Polizeikette trennte die beiden Versammlungen voneinander. Der Gegenprotest löste sich anschließend auf, ehemalige Teilnehmenden entfernten sich in Kleingruppen in verschiedene Richtungen. Gegen 19:55 Uhr wurde die Versammlung eigenständig für beendet erklärt.

Die Polizei leitete an diesem Abend zwei Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Die Einsatzkräfte führten insgesamt 49 Gefährderansprachen und 72 Identitätsfeststellungen durch, erteilten einen Platzverweis und schlossen zwei Teilnehmer wegen eines wiederholt fehlenden Mund-Nase-Schutzes von der Veranstaltung aus. Diese müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

Symbolbild Kriminalpolizei

Trickdiebe geben sich als Telefondienst-Mitarbeiter aus

16. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Montagmittag, 14.02.2022, haben sich zwei Männer als Mitarbeiter eines Telefondienstes ausgegeben und so Zutritt zum Wohnhaus einer 79-Jährigen im Garbsener Ortsteil Havelse erhalten. Schließlich erlangten die Täter an Erspartes der Seniorin. Die Polizei sucht nun Zeugen und warnt insbesondere ältere Menschen erneut vor Trickdieben.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover klingelte ein gepflegt aussehender Mann am Montag gegen 11:45 Uhr an der Haustür eines Einfamilienhauses an der Waldstraße von Havelse. In Erwartung eines Besuchs öffnete die 79-Jährige Bewohnerin die Tür. Der Unbekannte stellte sich als Mitarbeiter eines deutschen Telefondienstes vor und hielt ein Klemmbrett mit entsprechendem Schriftzug in der Hand. Er gab vor, dass er aufgrund von erforderlichen Digitalisierungsarbeiten im Haus Leitungen und Anschlüsse überprüfen müsse. Die durch das Verhalten des Mannes überrumpelte Seniorin ließ ihn in ihr Haus. Ein zweiter Mittäter nutzte die angelehnte Tür und betrat ebenfalls das Wohnhaus. Nachdem sie sich ein Überblick im Haus verschafft hatten, beschäftigten sie die 79-Jährige mit vermeintlichen Überprüfungsarbeiten. Unter dem Vorwand noch etwas für die Arbeiten aus dem Auto holen zu müssen, verschwanden beide Täter schließlich mit einem braunen Karton und einem gemusterten schwarzen Koffer. Als das Duo weg war, bemerkte die Seniorin das Fehlen von Gold- und Sammlermünzen sowie von Bargeld und rief die Polizei.

Die Kriminalpolizei Hannover hat die Ermittlungen wegen Trickdiebstahls aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat die mutmaßlichen Täter oder das Fluchtfahrzeug gesehen? Gibt es weitere Betroffene? Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Nach Zeugenangaben war der erste Täter adrett und gepflegt in seinem Äußeren. Frisch rasiert trug der etwa 30-Jährige eine vornehme tiefdunkelblau bis schwarze Manteljacke und eine dazu passende Stoffhose. Der schlanke hochdeutsch sprechende Mann hatte eine Kurzhaarfrisur mit brünett bis braunem Haar. Er ist etwa 1,80 Meter groß. Der zweite Täter wird auf etwa 30 bis 32 Jahre geschätzt. Der etwas kleinere Mann hat eine kräftigere Statur als der erste Täter und wirkte im Gesicht etwas voller. Dieser Mann ist dunkelhaarig und war zur Tatzeit ähnlich bekleidet.

Die Kriminalpolizei Hannover warnt insbesondere ältere Menschen, die besonders häufig von Trickdiebstählen in Wohnungen betroffen sind:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus!
  • Lassen Sie sich (Lichtbild)Ausweise zeigen und versichern Sie sich im Zweifel telefonisch bei dem Arbeitgeber/ der Firma/ der Polizeidienststelle, ob Ihr Gegenüber tatsächlich der ist, der er vorgibt zu sein.
  • Lassen Sie sich nicht von einem gepflegten und seriösen Auftreten täuschen! Kriminelle scheuen keinen Aufwand, um an die Beute zu gelangen.

Weitere Tipps zu Trickdiebstählen in Wohnungen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/trickdiebstahl-in-wohnungen/

Polizei Mannschaftswagen

Polizei Hannover zieht Einsatzbilanz zu Versammlungen am Valentinstag

16. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 14.02.2022, sind in der Region und Landeshauptstadt Hannover mehrere angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen größtenteils friedlich verlaufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und ahndete Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz.

Gegen 17:30 Uhr fand am Kröpcke eine angezeigte stationäre Versammlung mit circa 40 Teilnehmenden der Organisation „Omas gegen Rechts“ statt. Die Versammlung verlief ohne besondere Vorkommnisse und wurde gegen 18:30 Uhr beendet.

Mehr als hundert Personen zogen gegen 17:45 Uhr im Rahmen einer angezeigten Versammlung unter dem Motto „Gemeinsam in die Offensive – gegen Verschwörungstheorien“ vom Weißekreuzplatz über die Lister Meile zum Opernplatz. Der Aufzug verlief zunächst störungsfrei. Nach der Beendigung der Kundgebung griff jedoch ein ehemaliger Versammlungsteilnehmer eine Person vom Informationsstand der Organisation „Die Basis“, der am Kröpcke aufgebaut war, an. Die Polizeikräfte nahmen den Angreifer, der erheblich Widerstand leistete, fest. Während der polizeilichen Maßnahme kam es zu einer Solidarisierung unter den ehemaligen Versammlungsteilnehmenden. Um die polizeilichen Maßnahmen abzusichern, bildeten die Einsatzkräfte eine Polizeikette. Die ehemaligen Versammlungsteilnehmenden gingen die Beamtinnen und Beamten verbal an und versuchten die Polizeikette zu durchbrechen. Daraufhin wurden einige der Personen durch die Einsatzkräfte zurückgedrängt. Dabei griff ein Mann einen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Die Polizei nahm den Angreifer fest und brachte ihn ins Polizeigewahrsam. Im weiteren Verlauf kam es zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer weiteren Person aus der ehemaligen Versammlung und einer Person, die den Kritikern der Corona-Maßnahmen zugeordnet werden konnte. Beide Personen konnten im Nahbereich festgenommen werden. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurde beiden ein Platzverweis ausgesprochen und jeweils ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eröffnet.

Mehrmals am Abend musste die Polizei außerdem bei nicht angezeigten Versammlungen im Bereich Bertha-von-Suttner-Platz/Sallstraße und Podbielskistraße/Sutelstraße eingreifen. Dort trafen sich jeweils bis zu hundert Corona-Maßnahmen-Skeptiker. Beim Erblicken der ersten Polizeikräfte entfernten sich die Personen in unterschiedliche Richtungen.

Insgesamt führte die Polizei an diesem Abend elf Identitätsfeststellungen durch, eine Person musste durchsucht werden, elf Platzverweise wurden erteilt und drei vorläufige Festnahmen durchgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und drei Verfahren wegen Körperverletzung wurden eingeleitet. Zudem leitete die Polizei acht Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.

In der Region Hannover verlief der Einsatz überwiegend störungsfrei. Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Burgdorf konnte die Polizei an drei Standorten nicht angezeigte Versammlungen feststellen. Im Großburgwedel waren 15 Personen in mehreren Kleingruppen unterwegs. Die Einsatzkräfte ahndeten drei Verstöße wegen fehlenden Mund-Nase-Schutzes. In Sehnde wurden 40 Personen festgestellt und in Burgdorf waren fast 70 Personen unterwegs. In beiden Fällen musste die Polizei keine Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen stellten die Einsatzkräfte ebenfalls mehrere angezeigte und nicht angezeigte Versammlungen an den Standorten Ronnenberg, Springe, Wunstorf, Barsinghausen, Neustadt am Rübenberge und Garbsen fest. Insgesamt nahmen rund 450 Personen an den Versammlungen teil, die überwiegend friedlich verliefen. Lediglich in Seelze kam es zu einem Zwischenfall zwischen den eingesetzten Polizeikräften und den Versammlungsteilnehmenden. Während der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beamten von den Versammlungsteilnehmenden angefeindet. Doch die Lage konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Beamten ahndeten acht Ordnungswidrigkeiten und leiteten ein Verfahren wegen einer Beleidigung ein.

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