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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere Versammlungen verliefen weitestgehend friedlich

6. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 05.03.2022, demonstrierten bei diversen Versammlungen mehrere hundert Personen für unterschiedlichste Anliegen in Hannover. Die Polizei zieht Bilanz.

Der Versammlungs-Tag startete um 13:30 Uhr mit einer Kundgebung des Bündnisses „Gemeinsam in die Offensive“ mit einer Auftaktkundgebung zum Thema „Gegen Faschismus und antisemitische Verschwörungstheorien“ am Steintorplatz. Von dort zogen die rund 300 Personen über den Ernst-August-Platz zum Opernplatz, um dort eine Zwischenkundgebung abzuhalten. Anschließend ging die Versammlung weiter über die Karmarschstraße zum Trammplatz und endete dort nach einem friedlichen Verlauf um 15:45 Uhr.

Um 14:00 Uhr fand auf dem Goseriedeplatz eine Versammlung zum Thema „8. März 2022 Kundgebung“ der Partei „Die Linke“ statt. Bis zum Ende um 17:00 Uhr versammelten sich dort 4 Personen friedlich.

Als wiederkehrende Versammlung meldete eine Privatperson mit dem Thema „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ einen Autokorso an. An diesem waren 47 Fahrzeuge und 60 Personen beteiligt. Von 14:30 bis 15:40 Uhr bewegte sich der Korso vom Parkplatz Ritter-Brüning-Straße über die Lavesallee zum Königsworther Platz und weiter über die Vahrenwalder Straße zur Ferdinand-Wallbrecht-Straße. Weiterhin verlief die Route über die Waldersee Straße, Hildesheimer Straße zum Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wieder zum Parkplatz Ritter-Brüning-Straße.

Weiterhin hatte der Landesverband Niedersachsen der AfD eine Versammlung mit dem Thema „Kundgebung zur bundesweiten AfD-Aktion ,Gesund ohne Zwang´ “ angemeldet. Am Platz der Göttinger Sieben versammelten sich von 15:00 bis 16:15 Uhr 170 Teilnehmende weitestgehend friedlich.

Am Rande der Versammlungsfläche der AfD-Veranstaltung kamen spontan 150 Personen zusammen, um Parolen gegen die Versammlungsteilnehmende zu rufen. Diese Personengruppe wurde als offizielle Versammlung gewertet und demonstrierte von 15:30 bis 16:15 Uhr.

Die fünfte Versammlung für den Tag zeigte im Vorfeld eine Privatperson unter dem Motto „Stand with Ukraine / Solidarität mit der Ukraine“ an. Am östlichen Bahnhofsvorplatz protestierte von 14:00 bis 16.00 Uhr eine Personenanzahl von 800 friedlich gegen den Krieg in der Ukraine.

Von 17:40 Uhr bis 19:00 Uhr fand die letzte Versammlung des Tages der Partei „Die Basis“ statt. Bei der unter dem Motto „Friedensmarsch“ angemeldeten Versammlung wurde eine Teilnehmendenzahl von 80 gezählt. Der Aufzug begann auf dem Schützenplatz und bewegte sich über die Lavesallee entlang des Leibnizufers über den Ernst-August-Platz zum Opernplatz, wo eine Zwischenkundgebung folgte. Von dort ging es über die Karmarschstraße zum Kurt-Schwitters-Platz zurück zum Schützenplatz.

Polizei Mannschaftswagen

Mehrere Versammlungen am 05.03.2022

3. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am kommenden Wochenende finden wieder mehrere Versammlungen in der Innenstadt Hannovers statt. Dabei kann es örtlich zu Beeinträchtigungen des Individualverkehrs kommen. Die Polizeidirektion Hannover gibt eine Auflistung der Versammlungen für Samstag, den 05.03.2022, und wo Sie der Verkehr wahrscheinlich beeinträchtigt wird.

Der Versammlungs-Tag startet um 13:30 Uhr mit einer Kundgebung des Bündnisses „Gemeinsam in die Offensive“ mit einer Auftaktkundgebung zum Thema „Gegen Faschismus und antisemitische Verschwörungstheorien“ am Steintor. Die Teilnehmer, mit einer erwarteten Anzahl im unteren dreistelligen Bereich, bewegen sich über den Ernst-August-Platz zum Opernplatz und von dort über die Osterstraße zum Trammplatz, wo die Versammlung gegen 17:00 Uhr enden soll.

Um 14:00 Uhr findet auf dem Goseriedeplatz eine Versammlung zum Thema „8. März 2022 Kundgebung“ der Partei „Die Linke“ statt. Bis zum Ende um 17:00 Uhr wird dort eine Teilnehmeranzahl im oberen zweistelligen Bereich erwartet.

Als wiederkehrende Versammlung meldete erneut eine Privatperson mit dem Thema „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ einen Autokorso an. Bei diesem wird eine Fahrzeuganzahl im oberen zweistelligen Bereich erwartet. Von 14:30 bis 17:30 Uhr bewegt sich der Korso vom Parkplatz Ritter-Brüning-Straße über die Lavesallee zum Königsworther Platz und weiter über die Vahrenwalder Straße zur Ferdinand-Wallbrecht-Straße. Weiterhin verläuft die Route über die Waldersee Straße, Hildesheimer Straße zum Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wieder zum Parkplatz Ritter-Brüning-Straße.

Weiterhin hat der Landesverband Niedersachsen der AfD eine Versammlung mit dem Thema „Kundgebung zur bundesweiten AfD-Aktion „Gesund ohne Zwang“,“ angemeldet. Am Platz der Göttinger Sieben werden von 15:00 bis 16:15 Uhr Teilnehmende im mittleren dreistelligen Bereich erwartet.

Die fünfte Versammlung für den Tag zeigte eine Privatperson unter dem Motto „Stand with Ukraine / Solidarität mit der Ukraine“ an. Am östlichen Bahnhofsvorplatz wird von 14:00 bis 16.00 Uhr eine Personenanzahl im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich erwartet.

Von 16:15 Uhr bis 19:30 Uhr findet die letzte Versammlung des Tages der Partei „Die Basis“ statt. Für eine unter dem Motto „Friedensmarsch“ angemeldete Versammlung wird eine Teilnehmendenzahl im mittleren dreistelligen Bereich erwartet. Der Aufzug beginnt auf dem Schützenplatz und bewegt sich über die Lavesallee entlang des Leibnizufers über den Ernst-August-Platz zum Opernplatz, wo eine Zwischenkundgebung folgt. Von dort geht es über die Karmarschstraße zum Kurt-Schwitters-Platz zurück zum Schützenplatz.

Reisenden des Individualverkehrs wird empfohlen die Bereiche Osterstraße, Karmarschstraße, Friedrichswall, Lavesallee und die einmündenden Straßen vorsichtshalber mit dem Auto zu meiden und eher auf den Linienverkehr umzusteigen. Es ist aufgrund der Versammlungslagen davon auszugehen, dass Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem gesamten Cityring auftreten.

Fahrradstaffel der Polizei

Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover zieht positive Bilanz

2. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Im Schnitt 120 zurückgelegte Kilometer pro Tag, mehr als 2.000 Kontrollen und keine Pannen – die Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover hat sich bewährt. „Die Beamtinnen und Beamten haben unsere Erwartungen, als Polizei noch präsenter und ansprechbarer für die Bevölkerung zu sein, komplett erfüllt“, zieht Polizeipräsident Volker Kluwe nach Abschluss der einjährigen Pilotphase eine positive Bilanz. Daher sollen künftig vier zusätzliche Polizistinnen und Polizisten in die Pedale treten.

Am 1. März vergangenen Jahres begrüßte die Polizeidirektion Hannover sechs „neue“ Kolleginnen und Kollegen. Die vier Männer und zwei Frauen waren die ersten Angehörigen der neuen Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover. Mit dem Ziel, präsenter und flexibler polizeiliche Aufgaben wahrzunehmen, starteten die Einsatzkräfte in eine einjährige Pilotphase, die nun endet. „Die ersten zwölf Monate verliefen sehr erfolgreich, unsere Erwartungen hat die Fahrradstaffel mit den sechs Kolleginnen und Kollegen komplett erfüllt“, bilanziert Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover.

Mit der Gründung der Fahrradstaffel folgt die Polizeidirektion Hannover einem aktuellen Mobilitätstrend. Das Fahrrad erfreut sich bundesweit immer größerer Beliebtheit als alternatives und zugleich umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Und die Tendenz ist steigend: In der Landeshauptstadt soll der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr bis zum Jahr 2025 auf mindestens 25 Prozent gesteigert werden. Damit geht jedoch auch eine große Herausforderung bezüglich der Verkehrssicherheit einher. Denn mit der steigenden Zahl von Radbewegungen hat in den vergangenen Jahren auch die Zahl der an einem Verkehrsunfall beteiligten Radfahrenden zugenommen – zwischen den Jahren 2011 und 2020 um 26,4 Prozent.

„Um weiterhin flexibel, präsent und zudem jederzeit für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein, haben wir uns entschieden, die Fahrradstaffel personell aufzustocken“, erklärt Polizeipräsident Volker Kluwe. „Künftig werden vier zusätzliche Beamtinnen und Beamte auf das Fahrrad umsteigen und in der zur Polizeiinspektion Besondere Dienste gehörenden Einheit ihren Dienst verrichten.“

„Das vorrangige Ziel soll auch in Zukunft sein, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen zu erhöhen“, betont Jens Künnmann, Leiter der Polizeiinspektion Besondere Dienste. Verkehrskontrollen und die konsequente Ahndung von Verstößen stehen auf der Agenda der Fahrradstaffel dementsprechend ganz oben. Dabei stehen jedoch nicht nur die Radfahrenden im Fokus, sondern gleichermaßen andere Verkehrsteilnehmende, deren Verhalten gefährliche Situationen für die Radfahrenden verursachen.

„In der Pilotphase hat sich jedoch auch gezeigt, dass die Polizei von der flexiblen Einsetzbarkeit der Kolleginnen und Kollegen enorm profitiert, auch daran wollen wir daher festhalten“, sagt Jens Künnmann. Bereits in der Pilotphase unterstützten die Beamtinnen und Beamten nicht nur den Einsatz- und Streifendienst in Stadt und Umland, sondern sicherten beispielsweise auch Versammlungsaufzüge ab oder zeigten in teils unwegsamen und für Funkstreifenwagen schwer zugänglichen Bereichen Präsenz. Die Beamtinnen und Beamten sind dabei im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover im Einsatz – in der Landeshauptstadt Hannover genauso wie um Umland.

Insgesamt legen die sechs Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel täglich im Schnitt 120 Kilometer auf ihren Rädern zurück, um Streife zu fahren oder Unfallschwerpunkte zu erreichen, an denen gezielte Kontrollen durchgeführt werden sollen. Bei diesen wurden im vergangenen Jahr beispielsweise mehr als 1.300 sogenannte Geisterfahrer gestoppt, nachdem sie Radwege in falscher Fahrtrichtung benutzt hatten. Ebenso wurden 246 Rotlichtverstöße und 225 Verstöße wegen der Benutzung eines Handys während der Fahrt geahndet. Fast ebenso häufig fiel den Beamtinnen und Beamten eine defekte oder fehlende Beleuchtung an Fahrrädern auf oder dass unzulässige Bereiche mit dem Rad befahren wurden.

Bekannt ist zudem, dass Radfahrende häufig durch den motorisierten Verkehr gefährdet werden. Aus diesem Grund führte die Fahrradstaffel diesbezüglich mehrere Schwerpunktkontrollen zum Schutz der Radfahrenden durch: An verschiedenen Gefahrenstellen wurden die einzuhaltenden Seitenabstände von Fahrzeugen zu den Radfahrenden überprüft und Verstöße geahndet. Und erst kürzlich kontrollierten die Fahrradpolizisten, ob Fahrzeuge über 3,5 Tonnen beim Rechtsabbiegen wie vorgeschrieben Schrittgeschwindigkeit fuhren, um Radfahrende besser erkennen zu können.

Technisch können die künftig zehn Angehörigen der Fahrradstaffel weiterhin auf moderne Pedelecs vertrauen: Die Diensträder verfügen über eine Leistung von 250 Watt und die installierten Akkus mit einer Kapazität von 500 Wattstunden garantieren eine Reichweite von mindestens 100 Kilometern. Aufgrund der auffälligen Folierung sind die Fahrräder als Einsatzmittel der Polizei auch von Weitem gut erkennbar. Die Beamtinnen und Beamten führen zudem allerhand Equipment mit, um auf alle Einsatzszenarien vorbereitet zu sein: Über Funk sind die Einsatzkräfte nicht nur untereinander, sondern auch mit der Lage- und Führungszentrale beziehungsweise den einzelnen Dienststellen verbunden. Auch Ausrüstung wie Atemalkohol-Testgeräte oder Telecash-Geräte sind stets mit dabei.

Vekehrsunfalldienst

71-Jähriger fährt auf Fußgängerüberweg Kinder an

1. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 01.03.2022, sind drei Schülerinnen (6, 7, 7) auf einem Fußgängerüberweg in der hannoverschen Südstadt bei einem Zusammenstoß mit dem Pkw eines 71-Jährigen zum Teil schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser, wo sie vorerst zur Beobachtung bzw. weiteren Behandlung bleiben.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 71 Jahre alter Mann gegen 15:25 Uhr mit seinem VW Golf an der Lutherstraße, aus Richtung Sallstraße kommend, in Richtung Schlägerstraße unterwegs.

Im Kreuzungsbereich Lutherstraße/ Birkenstraße/ Am Junfernplan überholte der Senior rechts einen Pkw, der nach links in die Birkenstraße abbog. Unmittelbar danach kam es zum Zusammenstoß mit drei Schülerinnen (6,7,7), die sich bereits auf dem Fußgängerüberweg hinter dem Kreuzungsbereich befanden, um die Fahrbahn zu überqueren. Die Mädchen stürzten auf die Fahrbahn. Ein sechsjähriges Mädchen wurde beim Unfall schwer verletzt und muss zur weiteren Behandlung vorerst im Krankenhaus bleiben. Die beiden Siebenjährigen wurden beim Zusammenstoß leicht verletzt, sie bleiben jedoch vorsorglich stationär zur Beobachtung im Krankenhaus. Der 71-Jährige blieb unverletzt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Inwieweit der abbiegende Pkw die Sicht auf die Mädchen auf dem Fußgängerüberweg beeinträchtigt hatte, ist nun ein Bestandteil der Ermittlungen der aufnehmenden Beamten des Verkehrsunfalldienstes.

Personalzuwachs für die Bundespolizeiinspektion Hannover – Vereidigung Bundespolizei

Personalzuwachs für die Bundespolizeiinspektion Hannover

1. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). 22 junge Polizistinnen und Polizisten treten in dieser Woche ihren Dienst in Hannover an. Nach dem Abschluss ihrer Laufbahnausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst werden sie nun in der Inspektion am Hauptbahnhof eingesetzt.

Die Anwärterinnen und Anwärter kommen bundesweit aus allen Ausbildungszentren der Bundespolizei. Gestern wurden sie vom Inspektionsleiter, Polizeioberrat Daniel Mucha, zum Polizeimeister und zur Polizeimeisterin ernannt.

„Wir freuen uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen. Der demografische Wandel, mit zahlreichen Pensionierungen, und demgegenüber die Ausbildungsoffensive, mit der Einstellung vieler junger Menschen, sorgt langsam für einen spürbaren Wechsel in den einzeldienstlichen Organisationen. Als Schwerpunktdienststelle, mit 10.000 bis 15.000 Straftaten jährlich, haben wir eine starke physische und psychische Belastung zu schultern, die auf jüngeren Schultern einfach besser getragen wird. Der Bundespolizei stehen große Herausforderungen bevor. Junge motivierte Kolleginnen und Kollegen sowie eine gute Ausstattung sind der Schlüssel für eine optimale Aufgabenerfüllung“, so Daniel Mucha.

Zunächst werden die jungen Leute noch zwei Wochen intern geschult und auf das neue Umfeld und die Aufgaben vorbereitet. Mitte März starten dann alle im Einsatz- und Streifendienst, verteilt auf die fünf Dienstgruppen der Inspektion.

Die Bundespolizeiinspektion Hannover ist zuständig für den südniedersächsischen Raum. Der Zuständigkeitsbereich umfasst ein Schienennetz von 1.700 km mit 159 Bahnhöfen und Haltepunkten. Allein der Hauptbahnhof Hannover wird täglich von ca. 230.000 Reisenden und Besuchern frequentiert. Rund 350 Mitarbeitende sind am Inspektionssitz in Hannover und in den Revieren Braunschweig, Hildesheim und Göttingen eingesetzt. Eine weitere Erhöhung des Personals sowie die Erneuerung und Erweiterung der Ausstattung ist zu erwarten und wird sukzessiv erfolgen.

Porsche prallt auf Kia und verursacht Unfall im Gegenverkehr – BGPress 2354© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Porsche prallt auf Kia und verursacht Unfall im Gegenverkehr

1. März 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 28.02.2022, hat eine 51-jährige Porsche-Fahrerin vermutlich aus Unachtsamkeit einen Auffahrunfall mit einem Kia verursacht und ist gemeinsam mit dem Kia auf die Gegenfahrbahn der Buchholzer Straße geraten. Dort versuchte ein entgegenkommender 65-Jähriger mit seinem Opel Vivaro auszuweichen, stieß jedoch mit beiden Pkw zusammen und überschlug sich. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 51-Jährige aus Hannover in ihrem Porsche Panamera auf der Buchholzer Straße aus Richtung Meyers Garten kommend in Richtung Schierholzstraße. Nach Zeugenangaben geriet sie auf einer längeren Strecke immer wieder in den Gegenverkehr. Gegen 17:40 Uhr kollidierte der Pkw in Höhe einer Tankstelle mit dem Heck eines Kia Picanto, den eine 29-Jährige aus Hannover kurz zuvor abbremste. Dann gerieten beide Pkw auf den Fahrstreifen eines entgegenkommenden Transporters. Der 65-jährige Fahrer des als Schulbus genutzten Opel Vivaro versuchte auszuweichen. Trotzdem stießen der Kia und der Porsche gegen seine hintere Fahrerseite, wodurch der 65-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Im Grünstreifen neben der Straße touchierte er einen Baum, geriet wieder auf die Straße und überschlug sich im weiteren Verlauf, sodass der Transporter auf dem Dach zum Liegen kam.

Zahlreiche alarmierte Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die leicht verletzten Beteiligten: die Kia-Fahrerin, den 65-Jährigen und einen 7-jährigen Jungen, der in dem Schultransporter saß. Zwei Rettungswagen fuhren den Transporter-Fahrer und das Kind ins Krankenhaus. Die Polizei sperrte die Buchholzer Straße in beide Fahrtrichtungen zwischen der Wilhelm-Tell-Straße und der Scholandstraße, nahm den Unfall auf und benachrichtigte die Eltern des 7-Jährigen. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden daher abgeschleppt. Die polizeilichen Maßnahmen am Unfallort dauerten bis etwa 20:15 Uhr.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover beziffert den entstandenen Schaden auf etwa 51.000 Euro.

Essen auf Herd vergessen – BGPress 2342© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Essen auf Herd vergessen

28. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach einem Brand in einer Wohnung in Garbsen hat die Polizei gegen den 36 Jahre alten Mieter Ermittlungen eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen vergaß er in der Nacht zu Sonntag, 27.02.2022, Essen auf einem eingeschalteten Herd und löste so einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Der 36-Jährige befindet sich derzeit schwer verletzt im Krankenhaus, nachdem er größere Mengen Rauchgas eingeatmet hatte.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Hannover musste die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen gegen 04:45 Uhr zu einem Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ziegeleistraße ausrücken. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten sich mehrere Mieter des Hauses bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und vor dem Gebäude versammelt.

Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zu der Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war. In der Wohnung in einem Obergeschoss des Hauses entdeckten die Retter den 36 Jahre alten Bewohner, der umgehend nach draußen gebracht wurde. Der Mann erlitt durch eine Rauchgasvergiftung schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Die übrigen Bewohner blieben unverletzt.

Außer dem Mann hielt sich auch noch eine Katze in der betroffenen Wohnung auf. Das Tier wurde ebenfalls gerettet und in die Tiermedizinische Hochschule in Hannover gebracht.

Auslöser des Brandes war offensichtlich Essen, das der 36-Jährige auf einem eingeschalteten Herd vergessen hatte. Daher leitete die Polizei gegen ihn Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung ein. Den Schaden beziffert die Behörde mit etwa 30.000 Euro.

Kriminaldauerdienst ermittelt

Leblose Frau aus Mittellandkanal geborgen

28. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Montagmorgen, 28.02.2022, hat ein Spaziergänger eine scheinbar leblose Person gemeldet, die im Mittellandkanal auf Höhe der Bidonisstraße trieb. In der Nähe eines Sportplatzes im Stadtteil Anderten bargen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr eine tote Frau aus dem Wasser.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover entdeckte ein Spaziergänger gegen 08:30 Uhr eine scheinbar leblose Person, die im Mittellandkanal trieb. Der weibliche Leichnam wurde von alarmierten Feuerwehrkräften geborgen und anschließend in die Rechtsmedizin eingeliefert.

Die Todesumstände und die Identität der Toten sind derzeit Bestandteil der Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Hannover.

39-Jährige liefert sich mutmaßlich illegales Straßenrennen – BGP 2313© Bernd Günther / BG-PRESS.de

39-Jährige liefert sich mutmaßlich illegales Straßenrennen

26. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 25.02.2022, ist eine 39 Jahre alte Audi-Fahrerin beim Überholen auf der Straße Kirchdorfer Rehr bei Barsinghausen mit mehreren Fahrzeugen im Gegenverkehr kollidiert. Infolgedessen wurden zwei Kinder tödlich und vier weitere Personen schwer verletzt. Die Polizei geht aktuell einem Verdacht eines illegalen Straßenrennens nach und bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallhergang.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war eine 39-Jährige gegen 16:20 Uhr mit ihrem Audi A6 aus Egesdorf kommend in Richtung Barsinghausen unterwegs. In einer langgezogenen Kurve beabsichtigte sie zunächst, den Cupra Formentor eines 39-Jährigen, der in dieselbe Richtung fuhr, zu überholen. Dieser beschleunigte und die beiden Fahrzeuge fuhren über einen längeren Zeitraum nebeneinander.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer Kollision zwischen dem Audi der 39-Jährigen mit dem ihr entgegenkommenden Mercedes Benz eines 50 Jahre alten Mannes, der nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf dem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Dabei wurde er schwer verletzt. Danach stieß der Audi mit dem Nissan Qashqai, in dem Eltern mit ihren zwei Kindern saßen. Durch die Wucht der Kollision wurde der Familienwagen nach rechts von der Fahrbahn geschleudert. Er überschlug sich und kam schließlich auf seinem Dach auf einer angrenzenden Pferdekoppel zum Liegen. Alle Autoinsassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Der Audi der 39-Jährigen kollidierte anschließend mit dem Ford Kuga eines 74 Jahre alten Mannes, welcher direkt hinter dem Familienfahrzeug fuhr. Der Audi kam schlussendlich am rechten Fahrbahnrand zum Stehen.

Zeugen alarmieren umgehend die Polizei und den Rettungsdienst. Mehrere Rettungswagen und -hubschrauber waren im Einsatz. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die eingeklemmte Familie aus dem Fahrzeug. Die Kinder, ein zweijähriger Junge und sein sechs Jahre alter Bruder, mussten von den eingesetzten Polizeibeamten reanimiert werden. Für das jüngere Kind kam jede Hilfe zu spät: Es verstarb noch am Unfallort. Der Sechsjährige wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er noch in der Nacht seinen Verletzungen. Die Eltern der Kinder, eine 29-jährige Frau und ein 37 Jahre alter Mann, zogen sich beim Verkehrsunfall schwere Verletzungen zu und wurden ebenfalls von den eingesetzten Rettungskräften in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Audi-Fahrerin kam schwer verletzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Die beiden Fahrer von dem Cupra Formentor und dem Ford wurden nicht verletzt.

Für die psychologische Betreuung aller Beteiligten und der eingesetzten Rettungskräfte wurden zudem mehrere Notfallseelsorger der Feuerwehr und der Polizei eingesetzt.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Straße Kirchdorfer Rehr für mehrere Stunden vollgesperrt werden. Gegen 02:40 Uhr des 26.02.2022 wurde die Straße wieder freigegeben. Schaden, der beim Verkehrsunfall entstanden ist, wird von der Polizei mit circa 92.500 Euro beziffert.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

28-Jähriger kommt mit Auto von der Fahrbahn ab

25. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am frühen Freitagmorgen, 25.02.2022, ist ein 28-Jähriger in Vinnhorst mit seinem VW Passat von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Laternenmast geprallt. Durch den Unfall wurde er schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienst Hannover befuhr der 28 Jahre alte Mann aus Hannover gegen 04:15 Uhr mit seinem VW Passat die Straße Alt-Vinnhorst in Richtung der Beneckeallee. Zwischen der Schulenburger Landstraße und dem Bellstieg verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit einer Laterne am rechten Fahrbahnrand zusammen. Durch den Aufprall kreuzte er die Fahrbahn und stieß auf der linken Straßenseite mit einer weiteren Laterne und einem Begrenzungspoller zusammen.

Durch den Unfall wurde der Mann schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von 6.500 Euro.

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der Mann unter Drogeneinfluss gefahren war. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein. Der Kriminal- und Verkehrsermittlungsdienst Hannover ermittelt nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.

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