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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Unbekannter zündet gleich zwei Pkw in Bemerode an

15. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 14.02.2022, hat eine unbekannte Person einen BMW X4 und einen Opel Zafira am Krügerskamp im hannoverschen Stadtteil Bemerode in Brand gesteckt. Beide Pkw standen ordnungsgemäß geparkt in Parkbuchten am Straßenrand, sie erlitten Totalschaden. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Nach aktuellen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen klingelte gegen 06:45 Uhr eine Spaziergängerin bei Anwohnern am Krügerskamp und machte sie auf einen brennenden Opel Zafira aufmerksam. Das Heck des Pkw brannte lichterloh, wobei sich das Feuer bereits nach vorne ausbreitete. Zeitgleich bemerkte ein weiterer Zeuge einen am rechten Straßenrand zwischen Försterkamp und Honerkamp geparkten BMW X4, aus dem ebenfalls Flammen schlugen.

Die alarmierte Polizei traf kurz darauf in dem Wohngebiet ein und sicherte die Löscharbeiten der Feuerwehr, die nur wenige Minuten andauerten. Das Feuer am BMW beschädigte durch die Hitzeentwicklung auch einen hinter dem Pkw geparkten Skoda Fabia sowie eine Straßenlaterne. Nach ersten Schätzungen der Brandermittlerin liegt ein Gesamtschaden von etwa 45.000 Euro vor.

Die Brandortuntersuchungen haben ergeben, dass der oder die unbekannten Täter die Pkw in Brand setzten. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Hannover wegen zweier vorsätzlicher Brandstiftungen.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Montagmorgen zwischen 06:30 Uhr und 06:45 Uhr verdächtige Beobachtungen am Tatort gemacht haben, sich zu melden. Hinweise auch zu weiteren verdächtigen Umständen im Zusammenhang mit geparkten Pkw am Krügerskamp können beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 gegeben werden.

Polizei Tagesreport

Linden-Süd: Gruppe Vermummter greift Fußballlokal nahe dem Stadion an

15. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 13.02.2022, haben etwa 60 bis 70 vermummte Personen ein Lokal an der Stadionbrücke in Hannover angegriffen. Randalierer warfen Stühle in Scheiben. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat sich am Sonntag gegen 13:30 Uhr eine etwa 60- bis 70-köpfige, teils mit Schals und Sturmhauben vermummte Personengruppe vor der Gaststätte versammelt. Als der Wirt die Gruppe bemerkte, sperrte er sofort die Eingangstüren ab. Daraufhin sammelten sich die Vermummten vor dem Lokal und provozierten die Gäste. Anschließend liefen sie in die Stammestraße, um an den rückwärtigen Bereich des Lokals zu gelangen. Dort befand sich ein aufgebautes Festzelt mit mehreren Fernsehern, um das anstehende Fußballspiel zu übertragen. In dem Zelt befanden sich mehrere Fans von Hannover 96, um das Spiel gegen den SV Darmstadt zu schauen.

Aus der vermummten Gruppe heraus nahmen Personen Steine und Stühle aus dem Außenbereich der Gaststätte auf und warfen damit auf die Glasscheiben des Zeltes, die dabei zu Bruch gingen. Die Gäste wurden bei dem Angriff nicht verletzt, flohen jedoch in den Hauptteil des Lokals. Kurz darauf flohen die Angreifer über die Stammestraße zu mehreren Autos und fuhren davon.

Ein Zeuge folgte den Flüchtenden und informierte die Polizei. Letztere stellte fünf mutmaßliche Täter auf einem Parkplatz der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Norden. Gegen sie und die unbekannten Vermummten wird nun wegen schweren Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung ermittelt. Die Polizei beziffert den Sachschaden mit rund 12.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise zu Beteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3017 zu melden.

Bundesautobahn (BAB) 7: Pkw-Fahrer kollidiert mit Lkw-Sattelzug und verstirbt beim Unfall – VU A7 Wülferode© Carl-Marcus Müller

Bundesautobahn (BAB) 7: Pkw-Fahrer kollidiert mit Lkw-Sattelzug und verstirbt beim Unfall

10. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagnachmittag, 08.02.2022, ist auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg auf Höhe der Raststätte Wülferode ein VW Touran in einen Lkw-Auflieger gefahren. Der Fahrer des Pkw verstarb infolge des Aufpralls noch am Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 15:50 Uhr ein Mann in seinem VW Touran den linken Fahrstreifen der BAB 7 in Richtung Hamburg. Ein Zeuge befuhr mit seinem Fahrzeug die mittlere Spur. Nach seinen Angaben überholte der Touran ihn vor der Raststätte Wülferode über den linken Fahrstreifen und scherte dann unvermittelt über die mittlere auf die rechten Fahrspur. Dort stieß er ungebremst mit dem Heck eines langsamer vor ihm fahrenden Sattelzuges zusammen. Der 44-jährige Fahrer des Lkw bemerkte den Aufprall und bremste sofort. Dazu lenkte er aus dem fließenden Verkehr auf den Verzögerungsstreifen der Abfahrt zur Raststätte. Sein Sattelzug kam allerdings erst nach über 200 Metern zum Stillstand.

Der VW war beim Aufprall bis zum B-Holm unter den Auflieger geraten und hatte sich dort verkeilt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den Fahrer aufwendig aus dem Auto bergen. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Derweil sperrten Polizeikräfte die BAB 2 in Fahrtrichtung Hamburg komplett und leiteten den Verkehr bis etwa 20:45 Uhr über die Anschlussstelle Laatzen ab.

Bei dem Unfall blieb der 44-jährige Lkw-Fahrer unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Stop Polizei

Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr

9. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 07.02.2022, haben Einsatzkräfte der Polizei Hannover auf der BAB 2 zwischen Hämelerwald und dem Rasthof Lehrter See insgesamt 39 Lkw-Fahrer kontrolliert. Dabei stellten sie innerhalb von etwa sechs Stunden zahlreiche Verstöße fest und untersagten sechs Fahrern die Weiterfahrt.

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrollaktion beteiligte sich die Polizei Hannover an der Überwachung des gewerblichen Güterverkehrs. Darauf spezialisierte Kräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste kontrollierten auf der BAB 2 zwischen Hämelerwald und dem Rasthof Lehrter See 39 Lkw- und Sprinter-Fahrer. Von etwa 13:30 Uhr bis 20:00 Uhr stellten die Beamten 91 Verstöße fest.

Davon beziehen sich 64 auf das Nichteinhalten von Lenk- und Ruhezeiten, 12 auf technische Mängel, vier auf zu niedrigem Sicherheitsabstand, drei auf Überlänge oder -höhe und drei Verstöße gegen ein bestehendes Überholverbot. Zwei Fahrer nutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt, ein Weiterer war nicht angeschnallt. Darüber hinaus ergab die Überprüfung von Fahrtenschreibern zwei Geschwindigkeitsverstöße. Zwei Fahrzeuge transportierten Gefahrgut, obwohl sie keine entsprechenden Kennzeichnungen hatten. Die Polizei ermittelt auch wegen einer mangelhaften Ladungssicherung und zweier Fälle, bei denen kein erforderlicher Fahrtenschreiber eingebaut war.

Die Polizei ahnte die Verstöße mit zehn Sicherheitsleistungen im vierstelligen Bereich, drei Vermögensabschöpfungen und einer Verwarnung. Sechs Fahrern wurde die Weiterfahrt zunächst untersagt.

Gegen 09:30 Uhr überprüften die Einsatzkräfte einen Autotransporter, der Neuwagen der Marke Hyundai mit einem speziellen zweistöckigen Auflieger geladen hatte. Messungen ergaben eine Überlänge des Sattelzuges aufgrund der oberen Transportschiene samt Pkw. Der 24-jährige Fahrer der Sattelzugmaschine durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und musste ein Neufahrzeug mit Hilfe eines Kollegen auf einen anderen Transporter umladen. Dem verantwortlichen Transportunternehmen droht nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Genauso erging es dem Fahrer eines Sattelzuges, der Neuwagen von Porsche transportierte.

Streifenwagen mit Blaulicht

Erneut Taxifahrer in Empelde von zwei Männern mit Schusswaffe und Messer ausgeraubt

1. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 31.01.2022, haben sich wieder zwei unbekannte Männer von einem Taxifahrer in Empelde befördern lassen und ihn anschließend ausgeraubt. Die beiden Täter bedrohten den Fahrer mit vorgehaltener Schusswaffe und Messer. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am Freitagabend in Empelde. Wer kann Hinweise geben?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei stiegen am Montagabend gegen 19:15 Uhr zwei unbekannte Männer am Taxihalteplatz an der Lenther Straße in Badenstedt in das Taxi eines 52-Jährigen, um sich zum Schulzentrum Empelde fahren zu lassen. Dort angekommen, stiegen die beiden Männer aus, begaben sich zum Fenster des Fahrers und zeigten sich mit einem 20-Euro-Schein zahlungswillig. Als der 52-Jährige die Scheibe herunterließ, zückte einer der Täter ein Butterfly-Messer, der andere eine augenscheinliche Schusswaffe und forderten Bargeld. Die unbekannten Männer ergriffen, nachdem sie die Beute hatten, die Flucht in Richtung der Straße „Am Wischacker“. Eine polizeiliche Fahndung verlief ohne Erfolg.

Der Taxifahrer beschrieb die Männer als zwischen 18 und 21 Jahre alt, schlank und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß. Beide trugen schwarze Jacken mit Kapuzen, die sie aufgesetzt hatten, schwarze Jogginghosen und weiße FFP2-Masken. Einer der Täter hatte im linken Brustbereich seiner Jacke silberne Sterne aufgestickt.

Gegen die beiden Unbekannten wird nun wegen räuberischer Erpressung ermittelt. Ob ein Zusammenhang zu der Tat am 28.01.2022 besteht, wird derzeit geprüft. Personen, die Angaben zu den mutmaßlichen Tätern oder dem Tathergang machen können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst Hannover zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegengenommen.

Landespolizei im Einsatz© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nicht angezeigte Versammlungen rufen Polizei auf den Plan

1. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 31.01.2022, haben mehrere Ansammlungen und nicht angezeigte Versammlungen der Corona-Maßnahmen-Kritiker mit insgesamt rund tausend Teilnehmenden in der Region und der Landeshauptstadt Hannover erneut die Polizei auf den Plan gerufen. Einsatzkräfte begleiteten sie und überprüften die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Ordnungswidrigkeiten wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckungen oder Verstöße gegen bestehende Kontaktbeschränkungen wurden konsequent geahndet.

Mehrmals am Abend stellten die Einsatzkräfte kleinere und größere Personengruppen fest, die den Corona-Maßnahmen-Kritikern zugeordnet werden konnten. Sie waren mit Trillerpfeifen oder Musikboxen unterwegs und entfernten sich unmittelbar beim Einblick der Polizei in Kleinstgruppen in verschiedene Richtungen. So wurde zum Beispiel gegen 17:45 Uhr eine etwa 50-köpfige Personengruppe gesichtet, die sich von der Lister Meile in Richtung Hauptbahnhof bewegte. Wenig später formte sich im Bereich des Hauptbahnhofs eine weitere Personengruppe, die aus circa 40 Personen bestand. Beim Erblicken des Großaufgebots der Polizeikräfte, die rasch vor Ort waren, zerstreute sich die Gruppe in alle Himmelsrichtungen.

Währenddessen stoppte die Polizei am Kröpcke sieben Personen und deklarierte sie als Versammlung. Da die Mindestabstände nicht eingehalten wurden und mehrere Personen keinen geeigneten Mund-Nase-Schutz trugen, führte die Polizei Identitätsfeststellungen durch, leitete Verfahren wegen Verstößen gegen die aktuelle Corona-Verordnung ein. Die Polizeimaßnahmen wurden von rund hundert Schaulustigen verfolgt, kommentiert und gefilmt. In der Folge sprach die Polizei Platzverweise aus, so dass sich diese Personen entfernten.

Gegen 18:20 Uhr wurden die Beamten auf eine circa 20-köpfige Personengruppe aufmerksam, die vom Schillerdenkmal in Richtung Steintor unterwegs war. Die Gruppe löste sich unmittelbar danach auf. Gegen 18:55 Uhr wurden die Einsatzkräfte am Kröpcke auf eine Gruppe von vier Personen mit einem Banner aufmerksam. Diese wurde als Versammlung deklariert. Ein Versammlungsleiter gab sich nicht zu erkennen und kurz darauf wurde die Versammlung beendet. Die Polizei führte die Identitätsfeststellungen durch und leitete Ordnungswidirigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein.

Gegen 19:00 Uhr stoppte die Polizei rund 30 Personen vor dem Hauptbahnhof. Diese Personengruppe wurde als Versammlung deklariert. Die Teilnehmenden, die keinen geeigneten Mund-Nase-Schutz trugen, müssen nun mit einem entsprechenden Verfahren rechnen. Während der Identitätsfeststellungen versuchte eine Person zu flüchten. Der Mann wurde von den Einsatzkräften festgehalten und leistete Widerstand. Daraufhin musste er zu Boden gebracht werden. Neben einem entsprechenden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands erhielt der Störer einen Platzverweis.

Eine weitere Person musste von der Polizei wenig später ebenfalls am Boden fixiert und vorläufig festgenommen werden. Der Mann wirkte während der Kontrolle einer Gruppe von 15 Personen am Kröpcke aggressiv gegenüber den Polizeikräften und leistete Widerstand. Die vorläufige Festnahme wurde auch in diesem Fall von den Außenstehenden gefilmt.

Insgesamt wurden in Hannovers Innenstadtbereich drei nicht angezeigte Versammlungen und 13 Ansammlungen festgestellt, 73 Identitätsfeststellungen durchgeführt, 17 Personen durchsucht und zwölf Platzverweise erteilt. Sieben Gefährderansprachen führten die Beamten durch und in zwei Fällen erfolgte eine vorläufige Festnahme. 39 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz wegen eines fehlenden Mund-Nase-Schutzes und 24 wegen Verstöße gegen bestehende Kontaktbeschränkungen wurden von den eingesetzten Polizeikräften geahndet.

Das Weiteren stellten die Einsatzkräfte am Montagabend im Bereich der Adolf-Emmelmann-Straße in Bothfeld eine circa 35-köpfige Personengruppe fest, die sich beim Eintreffen erster Polizeikräfte in Kleinstgruppen verteilte.

Polizeiinspektion Burgdorf

Im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf stellten die Einsatzkräfte eine Personengruppe fest, die sich zunächst auf dem Schützenplatz versammelte. Die circa 40 Teilnehmenden hielten Lichterketten und Kerzen in den Händen. Eine Person hielt ein selbstgeschriebenes Plakat hoch. Die Anwesenden wurden von den Polizeikräften zur Versammlung deklariert, Hygienebeschränkungen wurden erteilt und die Versammlung wurde ortsfest beschränkt. Eine Versammlungsleitung gab sich nicht zu erkennen. Im weiteren Verlauf kamen weitere Personen hinzu. Unter Beschränkung zur Nutzung des Gehweges und der Nichtbehinderung anderer Verkehrsteilnehmer gestattete die Polizei einen Aufzug. Dieser startete am Schützenweg, ging über die Marktstraße zum dortigen Kreisel und über den Kleiner Brückendamm, die Uetzer Straße zurück zum Schützenplatz. Abstände und Maskenpflicht wurden dabei eingehalten. Zu der Spitzenzeit waren circa 70 Teilnehmende anwesend.

Polizeiinspektion Garbsen

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen waren die Beamten in Altgarbsen, Barsinghausen und Neustadt am Rübenberge im Einsatz. Rund 360 Personen trafen sich im Rahmen einer nicht und einer ordnungsgemäß angezeigten Versammlung in Neustadt, um für bzw. gegen die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen zu demonstrieren. Nahezu alle Teilnehmenden hielten sich an die Beschränkungen. Lediglich ein Verfahren wegen Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse leitete die Polizei ein. In Barsinghausen nahmen rund 200 Personen an einem angezeigten Aufzug „Barsinghausen geht spazieren“ der Freien Niedersachsen teil. Der größte Teil hielt sich an die Beschränkungen. Zwei Personen mussten von der Versammlung ausgeschlossen werden, weil sie sich weigerten, einen geeigneten Mund-Nase-Schutz zu tragen. Sie müssen jetzt noch mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen.

In Altgarbsen wurden von den Einsatzkräften mehrere Personen in Kleingruppen festgestellt und als Versammlung deklariert. Während sich die Versammlung in Richtung Rathaus in Bewegung setzte, stießen weitere Personen hinzu. Diese trugen keinen geeigneten Mund-Nase-Schutz. Aus diesem Grund musste die Versammlung gestoppt werden und die Polizei wies die neuen Teilnehmenden auf die Beschränkungen auf. Eine Identitätsfeststellung wurde durchgeführt. Insgesamt erreichten 23 Personen den Rathausplatz und führten in Kleingruppen Gespräche durch. Eine Kundgebung fand nicht statt. Ab 19:00 Uhr entfernte sich die Teilnehmenden in Kleingruppen in Richtung Altgarbsen.

Kennschild UNFALL auf Polizeiwagen

Drei Schwerverletzte bei Kollision zweier Autos

1. Februar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Kollision zweier Autos auf der BAB 2 nahe Garbsen sind am Montag, 31.01.2022, drei Insassen schwer verletzt worden. Ein Audi war aus bislang ungeklärter Ursache in Richtung Berlin auf einen vorausfahrenden VW aufgefahren. Infolge des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge über die Fahrbahn und krachten unter anderem gegen die Mittelschutzplanke.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war ein 35-Jähriger am Montagabend gegen 22:05 Uhr mit seinem Audi A6 auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. In Höhe der Rastanlage Garbsen prallte der Audi dann aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden VW T-Roc. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge über die weiteren Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke. Von dieser prallten sie ab. Während der Audi auf dem rechten und dem Standstreifen zum Stillstand kam, schleuderte der VW zunächst zurück bis in den Böschungsbereich und blieb dann auf dem Standstreifen stehen. Der 35 Jahre alte Fahrer des Audi sowie die 53 Jahre alte Fahrerin des VW und deren 13 Jahre alte Begleiterin erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen und kamen zur Behandlung ins Krankenhaus.

Die Polizei bezifferte den Sachschaden mit insgesamt rund 70.000 Euro. Durch den Unfall wurden Trümmerteile auch auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Aufgrund des Trümmerfeldes sperrte die Polizei die Autobahn zeitweise in beide Fahrtrichtungen. Gegen 22:30 Uhr konnte der Verkehr in Richtung Dortmund wieder rollen. Gegen 23:50 Uhr konnte zudem der Verkehr in Richtung Berlin an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Zeugen die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich der Autobahnpolizei in Garbsen unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.

Tödliche Schüsse auf Polizeibeamte

Tödliche Schüsse auf zwei Polizeibeamte in Rheinland-Pfalz

31. Januar 2022/in Niedersachsen, Polizei

HANNOVER / KUSEL (red). In der Nacht zu Montag wurden bei einer Verkehrskontrolle eine Polizeibeamtin (24) und ein Polizeibeamter (29) in Rheinland-Pfalz durch Schüsse tödlich verletzt. Die Polizei fahndete mit Hochdruck und unter massivem Personaleinsatz überregional. Ermittler hatten noch heute nach unseren Informationen zwei Tatverdächtige festgenommen. Bei den Fahndungsmaßnahmen wurden unter anderem auch Waffen sichergestellt. Ob es sich hierbei um die Tatwaffen handelt, ist nach derzeitigem Ermittlungsstand offen.

Uns hat diese Nachricht fassungslos gemacht. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen, Freunden, den Familien sowie den betroffenen Kolleg*innen der beiden Getöteten. In Gedanken sind wir bei allen eingesetzten Einsatzkräften.

Aus diesem Grund möchten wir aber auch daran erinnern, dass nicht nur Polizistinnen und Polizisten jeden Tag ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren. Tausende von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften, hauptberuflich oder ehrenamtlich, sorgen jeden Tag für Sicherheit, Schutz und professionelle Hilfe in unseren Städten und in unserem gemeinsamen Umfeld.

Vermehrt kommt es leider immer häufiger zu Angriffen auf Einsatzkräfte. Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr- und Rettungsdiensten werden dabei oftmals angepöbelt, bedroht, bespuckt, getreten, geschlagen oder wie im aktuellen Fall auf tragische Weise sogar getötet.

Die Angriffe auf Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte stellen Angriffe auf unsere Gesellschaft, unseren Rechtsstaat und auf unsere Werte dar. Dieses ist leider nicht nur bei Demonstrationen der Fall, sondern es treten solche Situationen auch immer öfters im ganz alltäglichen Dienst auf. Sei es die Behinderung an einer Unfallstelle, bei einem Wohnungsbrand oder bei einer hilflosen Person auf offener Straße.

Daher möchten wir an dieser Stelle einmal mehr daran appellieren, Verständnis für den wirklich schweren Dienst gegenüber unseren Einsatzkräften zu zeigen. Viele von ihnen beginnen ihren Dienst schon mit einem mulmigen Gefühl, da diese Aggressionen fast schon zum täglichen Einsatzgeschäft gehören. Behindern Sie keine Löscharbeiten, Rettungsmaßnahmen oder notwendige Polizeieinsätze. Bleiben Sie von diesen Einsatzstellen fern und erleichtern sie so die wichtige Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Eine interessante Beitragsergänzung zu diesem Thema „Solidarität mit Einsatzkräften“ kommt vom Hessischen Ministerium für Inneres und Sport unter folgendem Link: https://innen.hessen.de/Sicherheit/Schutzschleife

Festnahme durch Polizeibeamten

41-Jähriger hantiert mit Schreckschusswaffe in Stadtbahn

30. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 28.01.2022, haben Fahrgäste einer Stadtbahn der Polizei gemeldet, dass ein Mann in der Bahn eine Schusswaffe durchgeladen hatte. Einsatzkräfte nahmen den Mann vorläufig fest und beschlagnahmten eine Schreckschusswaffe.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand der 41-Jährige sich in der Stadtbahn der Linie 7 in Richtung Wettbergen. Während der Fahrt nahm er eine Pistole aus seiner Umhängetasche und lud diese klar ersichtlich für alle anderen Fahrgäste durch. An der Haltestelle „Hannover-Beekestraße“ verließ er die Bahn. Aufgrund der von den Zeugen abgegebenen Beschreibung des Mannes stellten die Einsatzkräfte diesen in der Nähe des Henckelweges fest und durchsuchten ihn. Dabei fanden sie eine Schreckschusswaffe und dazu gehörige Munition sowie Betäubungsmittel. Die Beamtinnen und Beamten beschlagnahmten die Waffe, die Drogen und das Smartphone des 41-Jährigen. Des Weiteren durchsuchten sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hannover die Wohnung des Mannes an der Plüschowstraße, wobei sie weitere Betäubungsmittel auffanden. Anschließend nahmen die Einsatzkräfte ihn mit zum Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen für eine erkennungsdienstliche Behandlung. Da sich keine Gründe für eine Untersuchungshaft ergaben, kam er von dort auf freien Fuß.

Die Polizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Betäubungsmittelhandels. Es wird davon ausgegangen, dass er beim Handel mit den Drogen die Schusswaffe griffbereit mit sich führte.

Festnahme durch Polizeibeamten

Mehrere Drogendealer bei Polizeikontrollen festgenommen

29. Januar 2022/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 26.01.2022, haben zivile Beamte der Polizeistation Raschplatz in Hannover-Mitte zwischen 09:00 Uhr und 17:00 Uhr in einem Schwerpunkteinsatz Drogendealer und -käufer an bekannten Umschlagplätzen am Raschplatz in der Innenstadt kontrolliert. Die Polizeikräfte nahmen vier Täter fest; diese wurden von einem Richter jeweils zu Geldstrafen verurteilt – zwei bekam außerdem Abschiebehaftbefehle.

Gegen 11:30 Uhr beobachteten die Polizeikräfte vor einem Geschäft am Raschplatz einen Betäubungsmittel-Handel zwischen einem 23-jährigen Drogendealer und einem 35-jährigen Käufer. Bei der Kontrolle fanden die Beamten bei dem 35-Jährigen 0,26 Gramm Kokain und beschlagnahmten dieses. Der Mann wurde nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen. Bei dem 23-Jährigen wurden 0,29 Gramm Marihuana und 65 Euro mutmaßliches Dealgeld gefunden und ebenfalls beschlagnahmt. Der junge Mann wurde daraufhin festgenommen und am Donnerstag, 27.01.2022, im beschleunigten Verfahren einem Haftrichter vorgeführt. Dieser verurteilte den 23-Jährigen zu einer Geldstrafe von 600 Euro.

Bei der zweiten Kontrolle gegen 13:15 Uhr an der gleichen Örtlichkeit wurden zwei 20-jährige Kokainhändler dabei beobachtet, wie sie ihre Ware an einen 45-Jährigen verkauften. Dabei gingen die beiden Brüder gemeinschaftlich vor. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizeikräfte bei dem 45-Jährigen 0,52 Gramm Kokain und eine halbe Tablette Buprenorphin, ein starkes Schmerzmittel. Beides wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen. Im Anschluss wurden die beiden Kokainhändler festgenommen. Bei einem der beiden wurden 95 Euro vermutetes Dealgeld gefunden und ebenfalls beschlagnahmt. Gegen den anderen 20-Jährigen bestand ein offener Haftbefehl. Beide Täter wurden ins Polizeigewahrsam gebracht und am Folgetag im beschleunigten Verfahren einem Haftrichter vorgeführt. Dieser verurteilte sie zu Geldstrafen von jeweils 500 Euro. Einer der Brüder bekam ebenso einen Abschiebehaftbefehl.

Die letzte Kontrolle hatte gegen 16:00 Uhr in einem anderen Bereich des Raschplatzes eine Gruppe amtsbekannter Konsumenten zum Ziel. Hierbei wurden bei einem 27-Jährigen 0,19 Gramm Crack und 4,15 Gramm Heroin aufgefunden und beschlagnahmt. Der Mann wurde festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Am nächsten Tag wurde er im beschleunigten Verfahren von einem Richter zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt und bekam einen Abschiebehaftbefehl.

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