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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeihubschrauber© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen

20. August 2021/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER / ELDAGSEN (red/ots). Am frühen Morgen versuchten mindestens zwei Täter in einer Filiale der Volksbank in Eldagsen in der Region Hannover einen Bankautomaten aufzubrechen.

(ots). Zwei 20 und 21 Jahre alte Männer sind am Freitagmorgen, 20.08.2021, nahe Eldagsen festgenommen worden. Ihnen wird die versuchte Sprengung eines Geldautomaten in dem Springer Ortsteil vorgeworfen. Nach der Tat ergriffen die Männer die Flucht. Einsatzkräfte entdeckten sie jedoch wenig später in einem Feld.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover beobachteten Zeugen am frühen Freitagmorgen gegen 05:00 Uhr, wie zwei maskierte Personen ein Geldinstitut an der Langen Straße in Eldagsen betraten und wieder verließen. Zuvor hatten sie versucht, den dortigen Geldautomaten durch die Einleitung eines Gasgemischs zu sprengen, um auf diese Weise an das darin deponierte Geld zu gelangen.

Ohne die erhoffte Beute stiegen die Täter schließlich in einen Chevrolet Epica und ergriffen die Flucht. Die Zeugen informierten die Polizei und folgten dem Fluchtwagen in Fahrtrichtung Alferde. Auf halber Strecke kam der Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und rutschte in einen angrenzenden Graben. Da das Auto nicht mehr fahrbereit war, setzten die Insassen die Flucht zu Fuß fort. In den angrenzenden Feldern versuchten sie, sich vor der alarmierten Polizei zu verstecken.

Nach kurzer Flucht und mit Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber konnten die Einsatzkräfte einen der beiden Tatverdächtigen festnehmen. Sein möglicher Komplize wurde später ebenfalls gestellt, nachdem er in einem Maisfeld entdeckt wurde. Beide Männer, die den Unfall unverletzt überstanden, kamen zunächst in Gewahrsam.

Die Ermittlungen zu der Tat dauern an. Unter anderem wird nun geprüft, ob die beiden Festgenommenen für weitere vergleichbare Angriffe auf Geldautomaten als Täter in Frage kommen.

  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1226
    Bei dem Fluchtversuch geriet das Auto in einen Graben. Ein Täter konnte sofort festgenommen werden.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1233
    Bei dem Fluchtversuch geriet das Auto in einen Graben. Ein Täter konnte sofort festgenommen werden.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1305
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1312
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1320
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1321
    Ein zweiter Täter flüchtete in ein großes Maisfeld und konnte mit einem Polizeihubschrauber lokalisiert werden. Auch dieser Täter wurde dann außerhalb des Maisfeldes festgenommen.
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1325
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1327
  • Versuchte Sprengung eines Bankautomaten in Eldagsen – BGPress 1328

Fotos: © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Festnahme durch Polizeibeamten

Mutmaßliche Drogenhändler flüchten über Dächer und werden gestellt

19. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 18.08.2021, haben zivile Kräfte der Polizei eine Drogenübergabe am Stellwerk observiert. Weiterhin wurde beobachtet, wie sich der 25-Jährige Händler im Anschluss nach Döhren in ein Mehrfamilienhaus begab. Dort flüchteten der 25-Jährige und ein 34-Jähriger Komplize über angrenzende Dächer und versteckten sich auf einem Balkon. Die Polizei konnte insgesamt vier mutmaßliche Drogenhändler festnehmen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte beobachteten zivile Kräfte der Polizei eine Drogenübergabe in der Innenstadt von Hannover. Im Anschluss oberservierten weitere Polizeikräfte den 25-Jährigen, wie dieser nach Hannover-Döhren fuhr und ein Wohnhaus an der Straße Am Lindenhofe betrat. Im Rahmen der Beobachtungen wurden zwei weitere Personen kontrolliert, die Zugang zu dem Mehrfamilienhaus haben. Bei dem 31-Jährigen und dem 23-Jährigen fanden die Einsatzkräfte Rauschmittel. Durch einen richterlichen Beschluss wurde die anvisierte Wohnung durchsucht. Zwei in der Wohnung befindliche Personen ergriffen bei der Türöffnung über ein Dachfenster und über angrenzende Dächer von weiteren Mehrfamilienhäusern die Flucht. Im weiteren Verlauf versteckten sich die Männer im Alter von 25 und 34 Jahren auf einem Balkon. Unter den Flüchtenden befand sich der bereits observierte 25-Jährige Drogenhändler vom Stellwerk. Die Polizei fand beide Männer und nahm diese fest. In der Wohnung wurde Bargeld im vierstelligen Bereich gefunden und Kokain in nicht geringer Menge.

Die insgesamt vier festgenommenen Männer werden am 19.08.2021 im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Lehrte: VW Touran kollidiert mit Radfahrer und flüchtet

19. August 2021/in Polizei

HANNOVER / LEHRTE (ots). Am Donnerstag, 19.08.2021, ist ein 31 Jahre alter Radfahrer an der Kreuzung Poststraße/ Burgdorfer Straße in Lehrte von dem Pkw eines bislang unbekannten Fahrers erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Anschließend flüchtete der Fahrer. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Fahrer und seinem Wagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 04:45 Uhr. Ein bislang unbekannter Fahrer fuhr mit seinem Pkw von der Poststraße kommend in Richtung Burgdorfer Straße in Lehrte und kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit dem von rechts kreuzenden Radfahrer. Der 31-Jährige wurde bei dem Zusammenprall lebensgefährlich verletzt. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, flüchtete der Fahrer in unbekannte Richtung. Ein Rettungswagen brachte den 31-Jährigen in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bestand für mehrere Stunden eine Teilsperrung der Poststraße in Richtung Burgdorfer Straße. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Fahrerflucht aufgenommen.

Die Ermittler sicherten an der Unfallstelle diverse Teile des flüchtigen Fahrzeugs. Aufgrund der Funde ist davon auszugehen, dass der Pkw deutlich sichtbare Schäden aufweist. Wie die Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen Volkswagen Touran, Baujahr zwischen 2011 bis 2015. Der VW dürfte zudem dunkel beziehungsweise schwarz lackiert sein.

Es ist davon auszugehen, dass bei der Kollision der rechte Außenspiegel, die Einfassung des Nebelscheinwerfers sowie die Reinigungsanlage der Scheinwerfer abgerissen beziehungsweise erheblich beschädigt wurden. Auch die Motorhaube sowie die vordere rechte Fahrzeugkante könnte Unfallschäden aufweisen. Möglicherweise ist auch die Felge des linken Vorderrades zerschrammt und die Reifenflanke gestaucht.

Zeugen, die Hinweise insbesondere zum Unfallhergang, der Ampelschaltung und auffälligen Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Polizeistreife entdeckt gestohlene Pkw

18. August 2021/in Polizei

HANNOVER (PM). Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste haben in der Nacht zu Mittwoch,18.08.2021, bei einer Streifenfahrt im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz einen gestohlenen Pkw entdeckt. Als sie das Fahrzeug kontrollieren wollten, ergriff der Fahrer die Flucht. In der Folge kollidierte der VW Golf mit dem Streifenwagen sowie mehreren abgestellten Fahrzeugen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde die Besatzung eines Funkstreifenwagens in der Nacht zu Mittwoch kurz nach Mitternacht im Bereich Kosselhof auf einen VW Golf mit drei Insassen aufmerksam. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war das Auto zwischen dem 14.08.2021 und 15.08.2021 von einem Werkstattgelände an der Hohen Straße in Linden-Mitte gestohlen worden. Als die Beamten das Auto kontrollieren wollten, ergriff der Fahrer mit dem Pkw die Flucht.

Dabei rammte der Golf den Streifenwagen der Marke Volkswagen sowie einen Opfel Zafira und einen Fiat Ducato, die am Straßenrand abgestellt waren. Im weiteren Verlauf fuhr der VW Golf in die Meitnerstraße. Dort angekommen, stiegen plötzlich zwei Insassen aus dem Auto aus und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.

Auf dem Beifahrersitz des Golfs stießen die Einsatzkräfte auf einen 18-Jährigen. Eine Befragung erbrachte keinen Verdacht, dass der junge Mann an dem Diebstahl des Fahrzeugs beteiligt gewesen sein könnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Die sofort eingeleitete Fahndung nach den zu Fuß geflüchteten Insassen des Golfs, die auch ein Hubschrauber unterstützte, verlief ohne Erfolg. Allerdings konnten die Einsatzkräfte bei der Absuche des Bereichs Kosselhof ein zweites gestohlenes Fahrzeug feststellen. Auch der VW Caddy war zwischen dem 14.08.2021 und 15.08.2021 vom besagten Gelände in Linden-Mitte entwendet worden.

Verletzt wurde bei dem nächtlichen Einsatz in Groß-Buchholz nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Jedoch wurden bei den Kollisionen mehrere Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei beziffert die Schäden mit 16.500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat die unbekannte Räuberin gesehen?

17. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit einem Phantombild sucht das Polizeikommissariat Großburgwedel nach einer Räuberin, die am Freitagmittag, 30.07.2021, eine 72 Jahre alte Frau an der Straße Gut Lohne in ein Gespräch verwickelt und ausgeraubt hat. Die Polizei geht aktuell von einem Zusammenhang mit mehreren weiteren Taten im Bereich Hannover aus. Die Gesuchte könnte mit einem blauen Ford-Kombi mit Mindener Kennzeichen unterwegs sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Großburgwedel verwickelte eine bislang unbekannte Frau am 30.07.2021 gegen 13:15 Uhr auf einem Parkplatz eines Golfplatzes eine 72-Jährige in gebrochener englischer Sprache in ein Gespräch. Unvermittelt griff die Täterin mit beiden Händen an das linke Handgelenk der Seniorin und entriss ihr ihre Uhr der Marke Rolex Daytona. Die 72-Jährige setzte sich zunächst zur Wehr und rannte danach hilfesuchend in eine nahe liegende Gaststätte. Als sie wenig später zum Parkplatz zurückkehrte, war die Räuberin bereits weg. Vermutlich ist sie mit einem blauen Ford-Kombi (älteres Modell) mit Mindener (MI-) Kennzeichen in unbekannte Richtung weggefahren.

Aktuell geht die Polizei von einem Zusammenhang mit mindestens sechs weiteren Taten aus, die zwischen 17.06.2021 und 27.07.2021 im Bereich Hannover passiert sind. Auch in diesen Fällen entwendete eine unbekannte Frau den Betroffenen hochwertige Uhren.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat die unbekannte Räuberin gesehen? – PKGrossburgwedel Phantombild

Phantombild zur Öffentlichkeitsfahndung © Polizeidirektion Hannover

Die gesuchte Täterin ist circa 30 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß. Die Räuberin ist von kräftiger Statur und wird als recht gepflegt beschrieben. Sie hat ein schmales Gesicht mit sichtbaren Wangenknochen und einen etwas dunkleren Hautteint. Die Gesuchte hat glatte, schwarze Haare, die ihr etwas über die Schulter gehen und die sie zum Mittelscheitel trägt. Die Augen der Frau sind eher rundlich und leicht schielend. Sie hat eine gerade und nicht besonders große Nase. Bei der Tat trug die gesuchte Täterin eine weiße Bluse, eine weiße, nicht eng anliegende 3/4 Hose und hellblaue, augenscheinlich abgetragene Espadrilles. Zudem hatte sie eine runde, randlose Brille mit einem Schriftzug „H.G.“. Im linken Glas war ein Herz aus Strass zu sehen. Die junge Frau hat sehr kräftige Hände.

Das Polizeikommissariat Großburgwedel bittet Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der gesuchten Täterin geben können, sich unter der Telefonnummer 05139 991-117 zu melden.

Vekehrsunfalldienst

81-jähriger Fahrer kommt bei schwerem Verkehrsunfall ums Leben

17. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagnachmittag, 17.08.2021, ist ein 81 Jahre alter Fahrer eines Skoda Roomster bei einem Unfall auf der L 392 zwischen Barsinghausen und Landringhausen ums Leben gekommen. Zuvor kam er aus bisher ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit mehreren Fahrzeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 81-Jährige gegen 15:40 Uhr mit seinem Pkw auf der L 392 von Bundesstraße 65 kommend in Richtung Landringhausen. In einer Rechtskurve verlor er aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links in den Gegenverkehr. Dort streifte er mit seinem Pkw womöglich einen entgegenkommenden Lkw, wobei der Lkw-Fahrer davon nichts mitbekommen hatte. Danach kam es zu einem Spiegelkontakt mit einem BMW einer 47 Jahre alten Fahrerin aus Barsinghausen, die hinter dem Lkw fuhr. Sie wurde dabei nicht verletzt. Dann fuhr der 81-Jährige mit seinem Skoda in die Seite eines Mazda eines 44-Jährigen aus Barsinghausen. Der Mazda-Fahrer wurde dabei verletzt. Anschließend stieß das Fahrzeug des Seniors frontal mit einem VW Passat, dessen Fahrer ebenfalls verletzt wurde. Alle Verletzten kamen mit den Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Der 81-Jährige aus Lauenau erlitt bei dem Verkehrsunfall so schwere Verletzungen, dass er von den hinzugerufenen Rettungskräften reanimiert werden musste. Er erlag jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls eingesetzt. Die Landstraße 392 musste für die Rettungsmaßnahmen und die Dauer der Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt werden.

Streifenwagen mit Blaulicht

BMW kracht auf der Vahrenwalder Straße in sieben geparkte Pkw

17. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montagabend, 16.08.2021, ist ein BMW auf der Vahrenwalder Straße/Ecke Cilienstraße in Richtung stadteinwärts von der Fahrbahn abgekommen und prallte gegen sieben geparkte Autos. Die Polizei sucht Zeugen für den Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Nordstadt kam gegen 23:20 Uhr ein BMW mit drei männlichen Insassen im Alter von 19 bis 22 Jahren auf der Vahrenwalder Straße bei nasser Fahrbahn von der Straße ab und schleuderte gegen sieben geparkte Pkw. Während der Unfallaufnahme machten die Fahrzeuginsassen und Zeugen unterschiedlichen Aussagen, wer den BMW gefahren ist. Es wurde bei dem 19-jährigen Insassen ein Atemalkoholwert von 0,47 Promille festgestellt, außerdem wurde er positiv auf Betäubungsmittel getestet. Ein weiterer 21-jähriger Insasse wurde ebenfalls positiv auf Drogen getestet. Bei dem dritten 22-jährigen Beteiligten wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Bei zwei der drei Männern wurde eine Blutentnahme angeordnet und jeweils ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, bzw. Fahrens unter Betäubungsmittel und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Beteiligten wurden im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Gesamtschaden beläuft sich etwa auf 60.000 bis 70.000 Euro.

Auf Grund der unterschiedlichen Aussagen der Insassen und Zeugen sucht die Polizei nun Personen, die Hinweise auf den Unfallhergang und insbesondere den Fahrer geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-3117 zu melden.

Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten – BGPress 1178 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten

16. August 2021/in Polizei, Niedersachsen

HANNOVER (PM). Pistorius: „Eine gute Ausrüstung ist die Grundvoraussetzung für gute Arbeit. Mit mehr als 40 Millionen Euro machen wir unsere Polizei weiter fit für die Herausforderungen der Zukunft“

Die Polizei Niedersachsen wird mit neuen Elektro-Fahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen, Uniformteilen und Kommunikationsmitteln ausgestattet. Bei einem Pressetermin in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) in Hannover hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, heute (16. August 2021) gemeinsam mit der Polizeipräsidentin der ZPD, Christiana Berg, die neuen Anschaffungen präsentiert. Vorgestellt wurde auch das gemeinschaftliche Vorhaben der ZPD Niedersachsen und dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), eine zentrale Satellitenkommunikationsinfrastruktur für die Polizei Niedersachsen und den niedersächsischen Katastrophenschutz aufzubauen.

Minister Pistorius: „Durch erneute Investitionen in Millionenhöhe in die gesamte Ausrüstung können wir unsere Polizistinnen und Polizisten noch besser und vor allem noch sicherer ausstatten. Die Bedrohungslagen werden komplexer, das spiegelt sich auch in der Ausstattung wider. Je sicherer die Polizei unterwegs ist, umso sicherer sind die Bürgerinnen und Bürger. Da dürfen wir nicht am falschen Ende sparen.“

Satellitenkommunikation

Wie wichtig ein Kommunikationskanal ist, der auch in Katastrophenfällen funktioniert, hat das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gezeigt. Die ZPD hat bereits frühzeitig die Möglichkeiten der Satellitenkommunikationstechnik für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erkannt.

So wurde bereits im August 2019 mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Partnern aus der Industrie im Rahmen des Pilotprojektes „BOS@Satcom“ die Möglichkeit einer zusätzlichen satellitengestützten Infrastruktur aus technischer und fachlicher Sicht geprüft. In Ergänzung zu den heute genutzten Kommunikationsmitteln, wie den bestehenden Netzen des Digitalfunks BOS und kommerzieller Mobilfunknetze, lässt sich hierdurch ein weiterer Kanal für die BOS nutzen. So sollen Abhängigkeiten von kommerziellen Mobilfunknetzen auch im Katastrophenfall reduziert werden.

Für die Polizei – und damit auch analog für die BOS – kann die Satellitenkommunikationstechnik eine wichtige Unterstützung zu jeder Zeit und an jedem Ort im Flächenland Niedersachsen bieten. Durch die Ausstattung von „Mobilen Wachen“ und Einsatzcontainern sowie von ausgewählten Kraftfahrzeugen (z.B. mobile Einsatzleitstellen-Kfz) mit Satellitentechnik lässt sich so innerhalb kurzer Zeit ein voll funktionsfähiges, breitbandiges Kommunikationsnetz (Sprach- und Datenkommunikation) errichten und nutzen.

Das NLBK verfolgt mit seinem Projekt „Katastrophenschutz Notfallnetz Niedersachsen“ den Aufbau eines auf Satellitentechnik basierenden Netzes, das die Kommunikation zwischen den Katastrophenschutzstäben des Landes und den Kommunen sicherstellt.

Minister Pistorius: „Die Polizei Niedersachsen und das NLBK prüfen aktuell intensiv die Möglichkeit, die Satellitenkommunikationstechnik gemeinsam auszubauen und zu nutzen. Wir sind also auch für den Katastrophenfall gut aufgestellt. Sowohl die Polizei als auch der Katastrophenschutz müssen besonders in Extremlagen handlungsfähig bleiben, deshalb begrüße ich dieses Vorhaben außerordentlich.“

  • Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten – BGPress 1074
    Ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes Niedersachsen mit neuster Satellitenkommunikationstechnik. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Streifenwagen mit Dachausrüstung zur unabhängigen Satellitenkommunikation. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Einsatzleitwagen der Feuerwehr mit Ausrüstung zur Satellitenkommunikation. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Mit den neuen E-Autos der Polizei Niedersachsen setzt man auf E-Mobilität. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Auch die Container für die Mobile Polizeiwache läßt sich in Zukunft mit Satellitenkommunikation ausrüsten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenminster Boris Pistorius zeigte sich begeistert, dass nun alle niedersächsischen Polizeibeamten die neuen ballistischen Schutzhelme erhalten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die neuen ballistischen Schutzhelme mit ballistischem Visier gehören in Zukunft zur Standardausrüstung der niedersächsischen Polizei. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Polizeibeamter mit dem neuen ballistischen Schutzhelm und Visier. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Satellitenkommunikation, E-Autos, ballistische Schutzhelme und Splitterschutzwesten – BGPress 1188
    Gemeinsam stellten die Polizeipäsidentin Christiana Berg und Innenminister Boris Pistorius einige wichtige Neuerungen im Technikbereich der Polizei vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Erneuerung des Fuhrparks durch E-Mobilität und alternative Antriebe

Die Polizei des Landes Niedersachsen setzt bei der sukzessiven Erneuerung des Fuhrparks weiter konsequent auf E-Mobilität und alternative Antriebe. Allein die Zahl der rein elektrisch betriebenen Polizeifahrzeuge wird sich von aktuell etwa 100 auf über 300 mehr als verdreifachen, die Zahl der teilelektrischen (Hybrid-) Fahrzeuge von 165 auf über 340 mehr als verdoppeln. Bei dem Termin in der ZPD wurden sechs Fahrzeuge mit Elektroantrieb präsentiert.

Minister Pistorius: „Mit diesen modernen, effizienten und umweltfreundlichen Autos setzen wir den Weg der Modernisierung konsequent fort. Ein Streifenwagen muss unter Höchstbelastung funktionieren, er muss schnell und zuverlässig sein, egal ob bei Hitze oder Kälte – die bisherigen E-Autos haben in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, für dieses Projekt im Nachtragshaushalt Mittel zu gewinnen.“

Im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts für das Jahr 2020 wurden Beschlüsse mit einem Gesamtvolumen von 8,4 Milliarden Euro unter anderem zur ökologischen Erneuerung des Fuhrparks auf den Weg gebracht. Für die Polizei Niedersachsen bedeutet dies, dass unter Ausschöpfung eines zugewiesenen Budgets in Höhe von 37,5 Millionen Euro bereits erste Fahrzeuge an die Behörden übergeben wurden. Dadurch konnten zumeist dieselbetriebene ältere Fahrzeuge der Emissionsklassen 1 bis 4 des polizeilichen Fuhrparks durch moderne elektrisch betriebene, Plug-in-Hybrid- und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren der Emissionsklasse Euro 6 ersetzt werden.

Ballistische Schutzhelme

Nach ballistischen Plattenträgern der Schutzklasse 4 verfügt die Polizei Niedersachsen nun auch flächendeckend über ballistische Schutzhelme (Stückzahl: rund 7.000 im Wert von etwa 7,2 Millionen Euro). Sie befinden sich griffbereit in den mehr als 1.000 Streifenwagen sowie in der persönlichen Ausstattung der SEK-Angehörigen, der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten sowie den taktischen Zügen der Bereitschaftspolizei.

Minister Pistorius: „Anders als bei der Ausstattung manch anderer Bundesländer und des Bundes sind alle Schutzhelme mit ballistischen Visieren ausgestattet. Mit Blick auf die wichtige Sicherheit unserer Beamtinnen und Beamten dürfen wir nicht am falschen Ende sparen.“

Splitterschutzbrillen, LED-Taschenlampen und nachhaltige Uniformen

Zur zeitgemäßen Schutzausstattung der Polizei Niedersachsen gehören nun auch robuste Splitterschutzbrillen und weitere Ergänzungen der persönlichen Ausstattung. Dazu zählen unter anderem deutlich kleinere, dafür aber umso lichtstärkere LED-Taschenlampen sowie moderne Holster für die Dienstwaffe SFP 9. Davon profitieren alle Beamtinnen und Beamten, insbesondere im Einsatz- und Streifendienst.

Technische Innovationen gibt es auch bei der Polizeibekleidung – hier stehen Zweckmäßigkeit, Funktionalität, Tragekomfort, Verschleißanfälligkeit und Praxistauglichkeit im Vordergrund. Bei der Entwicklung und Produktion wird zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.

Minister Pistorius: „Während in der Vergangenheit die Kaufentscheidung maßgeblich von Trageversuchen bestimmt wurde, setzen wir inzwischen früh auf die Beteiligung von Textilingenieurinnen und -ingenieuren sowie auf die Fachexpertise in der Bekleidungswirtschaft und der Wissenschaft. Mit anderen Worten: Wir kaufen nicht mehr in jedem Fall direkt von der Stange, sondern wirken bereits intensiv in der Phase der Entwicklung mit, wenn es darum geht, Einsatzbekleidung des täglichen Bedarfs weiter zu optimieren.“

Aktuelle Neuerungen sind dabei eine neue Einsatzhose, ein funktionales Langarmshirt sowie ein sogenannter Troyer (Schlupfpullover) als Bestandteile der Oberbekleidung – ergänzend zur bisherigen Uniform der Polizei Niedersachsen.

Minister Pistorius: „Nicht zuletzt die Sicherheit und das Erscheinungsbild unserer Kolleginnen und Kollegen wird mit diesen gezielten Investitionen maßgeblich verbessert. Gleichzeitig sind die Investitionen auch ein bewusstes Zeichen von Wertschätzung für diejenigen, die sich tagtäglich für die Sicherheit der Menschen in Niedersachsen engagieren. Und davon profitieren letztlich alle Bürgerinnen und Bürger.“

 

Polizei Mannschaftswagen

Räumung von öffentlichen Plätzen, Gewerbekontrollen und eine Begegnung in der dritten Fußballbundesliga

15. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Neben zahlreichen Einsätze hat die Polizeidirektion Hannover am Freitag, 13.08.2021, und Samstag, 14.08.2021, ihr Augenmerk auf Zusammenkünfte von Feiernden und Sportbegeisterten gelegt und dabei diverse Maßnahmen getroffen. Unter anderem wurden der Welfengarten und der Küchengartenplatz geräumt. Hinsichtlich der Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung wurden verschiedene Gewerbe kontrolliert.

Am Freitagabend stellten Einsatzkräfte im Welfengarten circa 150 Personen fest, welche zum größten Teil jugendlich waren und dort feierten und Alkohol tranken. Da sich der Welfengarten weiter füllte, es zu Ruhestörungen kam, Müll achtlos liegen gelassen wurde, massive Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt wurden und es vermehrt zu verbalen Anfeindungen gegenüber den dortigen Einsatzkräften kam, begann die Polizei gegen 23:00 Uhr den Welfengarten zu räumen. Es wurden Lautsprecherdurchsagen mit der Aufforderung den Park zu verlassen gemacht. Auffälligen Kleingruppen wurden gezielt Platzverweise ausgesprochen. Dabei kam es zur Beleidigung der Einsatzkräfte durch eine 17-Jährige. Ein noch unbekannter Täter warf aus einer Gruppe heraus einen faustgroßen Schotterstein auf eine Polizeibeamtin, welche dadurch leicht verletzt wurde. Gegen Mitternacht kehrte im Welfengarten wieder Ruhe ein.

Gegen 22:00 Uhr wurden der Polizei mehrere Ruhestörungen im Bereich Am Küchengarten, der Dornröschenbrücke und des Weddigenufers gemeldet. Die Verursacher wurden aufgefordert die mitgebrachten Musikboxen leise zu stellen und verursachten Müll umweltgerecht zu entsorgen. Dies zeigte an der Dornröschenbrücke keine Wirkung, weshalb diese gegen 00:00 Uhr geräumt wurde. Die circa 50 dort aufhältigen Personen verließen den Bereich. Gegen 01:30 Uhr erreichten die Polizei ebenfalls zahlreiche Anrufe, dass im Bereich Am Küchengartenplatz laute Musik abgespielt und herumgeschrien werde. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde diesen eine Körperverletzung und ein Diebstahl angezeigt. Während der Aufnahme der Sachverhalte störte ein 17-Jähriger die polizeilichen Maßnahmen so erheblich, dass er in Gewahrsam genommen werden musste, wobei er Widerstand leistete. Anschließend wurden die dort feiernden Personen mittels Lautsprecher aufgefordert den Platz zu verlassen. Dem kamen sie nach. Gegen 03:30 Uhr hatten sich abermals circa 40 Personen dort gesammelt, welche auf Aufforderung ebenfalls wieder von dannen zogen.

In den späten Abendstunden des 14.08.2021 begannen Einsatzkräfte der Polizeistation Hannover-Raschplatz, des Polizeikommissariats Hannover-Mitte und der Polizeiinspektion Besondere Dienste diverse Lokalitäten im Stadtbereich in Hinblick auf die aktuell geltende Corona-Verordnung zu kontrollieren. Fünf Gewerbetreibende konnten kein oder kein vollständiges Hygienekonzept für ihre Gäste nachweisen. Entsprechende Ordnungswidrigkeiten wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden die Gastwirte aufgefordert, die Missstände umgehend nachzubessern, da sonst die Schließung drohe. Zwei Betreiber kamen diesem nicht nach, weshalb der Betrieb vorläufig geschlossen wurde. In einer der beiden Lokalitäten stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass eine Feuerstätte ohne notwendigen Abzug betrieben wurde und angebrachte CO-Warner deaktiviert waren.

Die am Nachmittag des 14.08.2021 stattfindende Begegnung in der dritten Fußballbundesliga zwischen dem TSV Havelse und dem 1. FC Magdeburg fand unter Beteiligung von knapp 3000 Fans ohne besondere Vorkommnisse statt.

Symbolbild Kriminalpolizei

Hemmingen-Westerfeld: Geldautomat gesprengt – Täter flüchtig

13. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 13.08.2021, haben mindestens zwei bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten im Vorraum einer Bankfiliale gesprengt. Im Anschluss flüchteten diese unerkannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes alarmierte gegen 03:50 Uhr der Sicherheitsdienst einer Bankfiliale den Notruf der Polizei. Er sah auf einer Überwachungskamera, wie sich mindestens zwei maskierte Personen in einem Vorraum einer Bankfiliale in Hemmingen-Westerfeld an der Straße „Kirchdamm“ zu schaffen machten. Trotz Fernauslösung der Nebelmaschine durch den Sicherheitsdienst sprengten die bislang unbekannten Täter den Geldautomaten. Im Anschluss flüchteten die Täter, mutmaßlich ohne Diebesgut, mit hochmotorisierten Fahrzeugen in Richtung Bundesstraße 65 und weiter in Richtung Bundesautobahn 2. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Hinzuziehung diverser Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Die Täter ließen vor Ort auf dem Gehweg ein schwarzes Paket zurück. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um weiteren Sprengstoff handelte, wurde ein Evakuierungsradius von 200 Metern eingerichtet. Die Delaborierer vom Landeskriminalamt Niedersachen wurden mit hinzugezogen. Alle angrenzenden Wohnblöcke zum Tatort mussten evakuiert werden, die übrigen Anwohner wurden gebeten sich in die hinteren Räumlichkeiten der Wohnungen zu begeben. Das verdächtige Paket wurde im Nahbereich auf einem Feld kontrolliert gesprengt, da es nach erster Einschätzung eine „explosionsgefährliche“ Substanz enthielt.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern, Fluchtfahrzeugen oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

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