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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Bundesautobahn (BAB) 7: Sechs Fahrzeuge kollidieren, drei Verletzte

30. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagmittag, 30.07.2021, sind sechs Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt worden. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 53-Jährige mit ihrem Daimler gegen 12:40 Uhr die BAB 7 von Hannover in Richtung Hamburg. Zwischen den Anschlussstellen Mellendorf und Berkhof fuhr sie bei stockendem Verkehr auf einen vor ihr fahrenden Passat eines 56-Jährigen auf. Ein dahinter fahrender 27 Jahre alter Renault-Fahrer touchierte beim Ausweichen nach rechts den Daimler und prallte gegen einen VW Transporter, der auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war. Die Insassen des Transporters (w/50J., m/59J.) und der Renault-Fahrer blieben unverletzt.

Anschließend fuhr ein 54 Jahre alter Mann mit seinem Ford gegen den nun quer stehenden Daimler. Ein nachfolgender Nissan fuhr wiederum auf den Ford auf. Die Insassen des Nissan (Fahrer m/20J., Beifahrerin w/19J.) wurden leicht verletzt. Die 53-Jährige im Daimler wurden ebenfalls verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen war die Fahrbahn zeitweise voll gesperrt. Nach kurzer Zeit wurden Stand- und Hauptfahrstreifen wieder freigegeben. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf circa 30 000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei dem Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Polizei Hannover am Wochenende im Fußball-Einsatz

30. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei wird am Samstag, 31.07.2021, mit Einsatzkräften in Hannover präsent sein. Anlass ist das Zweitliga-Fußballspiel zwischen Hannover 96 und Hansa Rostock.

Am Samstag um 13:30 Uhr wird das Spiel von Hannover 96 gegen Hansa Rostock in der HDI-Arena ausgetragen. Das Spiel findet vor rund 22.000 Zuschauern statt. Es werden neben einer Vielzahl von heimischen Fußballfans circa 1100 Gäste aus Rostock in der Landeshauptstadt erwartet. Die Polizei strebt mit dem Einsatz einen sicheren Verlauf des ersten Heimspieltags an.

Bei An- und Abreise zu dem Spiel ist mit Verkehrsstörungen rund ums Stadion zu rechnen. Aufgrund von Abbauarbeiten einer Veranstaltung stehen auf dem Schützenplatz auch nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Social Media Team der Polizeidirektion Hannover informiert unter dem Hashtag #H96FCH auf Twitter über den Einsatz.

Öffentlichkeitsfahnung Vermisste Seniorin

Erneute Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat die seit fast einem Jahr vermisste Marion P. gesehen?

29. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover bittet die Bevölkerung erneut um Mithilfe bei der Suche nach der minderjährigen Marion Francoise Sandra P. Die mittlerweile 17-Jährige verließ am Montagabend, 03.08.2020, die elterliche Wohnung im hannoverschen Stadtteil List. Sie hatte nur wenige persönliche Gegenstände und eine geringe Geldsumme dabei.

Auch fast ein Jahr nach ihrem Verschwinden ergaben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Hannover und die Befragung von Freunden und Bekannten der Jugendlichen keine relevanten Hinweise auf ihren Verbleib. Zeugen meldeten sich auf eine erste Öffentlichkeitsfahndung (früherer Bericht) und führten die Ermittlungen in das Rotlichtmilieu Hannovers. Hier endete jedoch ihre Spur.

Bis heute gibt es trotz der Spuren und Hinweise keinen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort. Natürlich wurden und werden Hinweise und Spuren zu dem in Rede stehenden Aspekt „Loverboy“ seitens der Kriminalpolizei betrachtet und bewertet. Konkrete Beweise zu einem solchen Hintergrund als Ursache des Verschwindens liegen der Polizei derzeit jedoch nicht vor.

Erneute Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat die seit fast einem Jahr vermisste Marion P. gesehen? – Vermisste Bild 1

Vermisste © Polizeidirektion Hannover

Die Gesuchte ist etwa 1,75 Meter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie lange dunkle Haare und eine feste Zahnspange. Auffällig ist ein Muttermal auf der linken Wange. Zeugen, die Marion P. gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Verschwinden sowie möglichen Kontaktpersonen geben können, werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Männliches Duo schlägt Senioren nieder

29. Juli 2021/in Polizei

Hannover (ots). Am Dienstag, 27.07.2021, haben zwei Männer einen 70-Jährigen zunächst niedergeschlagen und anschließend auf ihn eingetreten. Die Täter flüchteten unerkannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer war der 70-Jährige gegen 11:10 Uhr an der Justus-Garten-Brücke unterwegs, welche die hannoverschen Stadtteile Linden-Nord und Calenberger Neustadt verbindet. Unvermittelt wurde der Senior von einer Person ins Gesicht geschlagen. Der 70-Jährige stürzte durch den Schlag auf den Boden. Im Anschluss traten die zwei bislang unbekannten Täter auf den Senior ein. Anschließend flüchtete das Duo unerkannt und ließ den Senior verletzt liegen. Der 70-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Aufgrund der erlittenen Verletzungen kann sich der Senior weder an die Täter, noch an das Tatgeschehen oder Fluchtrichtung erinnern.

Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

Streifenwagen von Innen

Schockanruf: „Oma, ich habe jemanden totgefahren“ – Neue Anruftricks

29. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). So, oder so ähnlich, lauten die Worte von Trickbetrügern am Telefon. Falsche Polizisten rufen ältere Menschen an und überrumpeln diese am Telefon mit einer schreienden und weinenden Stimme. Die Senioren verfallen in eine Schockstarre und glauben tatsächlich, dass ein Familienmitglied in Not geraten ist.

Im Bereich der Region Hannover haben sich solche Trickanrufe in den letzten Tagen gehäuft. Die Betrüger geben sich am Festnetztelefon mal als Verwandte oder als Mitarbeiter einer Behörde (Polizei oder Staatsanwaltschaft) aus. Die Betrüger schildern, dass das vermeintliche Familienmitglied einen Menschen totgefahren habe. Die vermeintliche Staatsanwaltschaft verlangt eine Kaution zumeist in einem hohen fünfstelligen Bereich. Senioren werden gebeten ihre Handynummern mitzuteilen und in einem ständigen in telefonischen Kontakt zur vermeintlichen Staatsanwalt oder zum vermeintlichen Polizisten zu bleiben. Zumeist werden die Senioren zu einer Bank gelotst und sollen das entsprechende Bargeld abheben. Auch werden Tipps bei der Abhebung des Geldes gegeben, falls der Bankangestellte kritisch nachfragen sollte, warum eine größere Summe abgehoben wird. „Für eine größere Anschaffung“ sollen die betroffenen Personen des öfteren antworten. Anschließend wird die Adresse von einem Amtsgericht, einer Polizeidienststelle oder einer Staatsanwaltschaft genannt. Kurz vor dem Gebäude wird dem älteren Menschen über das Telefon gesagt, dass ein Polizist in Zivil kommt und man das Geld auf offener Straße in einem Briefumschlag übergeben soll. Zum Schluss werden die Betroffenen noch eindringlich darauf hingewiesen, dass man eine Schweigepflicht hat und es niemanden erzählen darf, da sonst dem in Not geratenen Familienangehörigen etwas passieren wird.

Die Betrüger sind in ihren betrügerischen Sachverhalten sehr kreativ. Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten oder vermeintlichen Angehörigen in Notsituationen angerufen werden, gelten folgende Hinweise der Polizei und der Justiz:

  • Seien Sie misstrauisch am Telefon und gegenüber fremden Personen
  • Lassen Sie sich keine Informationen über Familienmitglieder oder Vermögenswerte entlocken
  • Legen Sie umgehend auf! (Ganz wichtig: Den Hörer richtig auflegen!) Und wählen Sie die 110! Oder gehen Sie zur nächsten Polizeidienststelle
  • Falls zivile „Polizisten“ vor Ihrer Haustür stehen: Wählen Sie die 110! Lassen Sie sich von der Leitstelle bestätigen, dass es tatsächlich Polizeibeamte sind
  • Die Leitstelle weiß, wo sich die Funkstreifenwagen befinden
  • Die Polizei und Justiz verlangen niemals eine Bargeld- oder Schmuckübergabe!

„Die Staatsanwaltschaft tritt an keine Angehörigen heran und fordert Kautions- bzw. Geldbeträge“, teilt Staatsanwältin Frau Söfker, von der Staatsanwaltschaft Hannover, mit. Herr Freudenberg, Richter am Amtsgericht Hannover, weist auf den Servicepoint im Amtsgericht hin: „Am Amtsgericht gibt es den Servicepoint und dort Fragen Sie nach! Es kommt kein Mitarbeiter vor das Gebäude heraus!“. Der Servicepoint ist unter der Rufnummer 0511 347-3504 für Fragen erreichbar.

Die Polizeidirektion, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Hannover bitten darum, dass Sie ihre Großeltern und Eltern vor diesen Trickbetrügereien warnen und sensibilisieren.

Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Polizei im Einsatz

22-Jähriger nach Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7 schwer verletzt

29. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 28.07.2021, ist ein 22-Jähriger Autofahrer mit einem Sattelzug eines 55-Jährigen kollidiert. Der Autofahrer wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover befuhr ein 22-Jähriger gegen 19:35 Uhr mit seinem grauen VW Golf die BAB 7 in Richtung Hamburg. Zwischen den Anschlussstellen Mellendorf und Berkhof fuhr der Autofahrer auf einen vorausfahrenden Scania Sattelzug aus bislang ungeklärter Ursache auf. Durch den Unfall erlitt der 22-Jährige schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 30 000 Euro. Der rechte Fahrstreifen wurde für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen gesperrt und konnte nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei unter der Rufnummer 0511 109-8930 zu melden.

Symbolbild Kriminalpolizei

Barsinghausen-Großgoltern: Geldautomat in Supermarkt gesprengt – Täter flüchtig

28. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochmorgen, 28.07.2021, haben unbekannte Täter einen Geldautomaten im Eingangsbereich eines Supermarktes in Großgoltern beschädigt und unerkannt geflüchtet. Es wurde Bargeld erbeutet.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover kam es gegen 03:30 Uhr des 28.07.2021 zu einer Explosion in einem SB Raum der Sparkasse an der Hauptstraße im barsinghausener Stadtteil Großgoltern. Bei dem Raum handelt es sich um einen Anbau an einem Supermarkt. Wenige Minuten später stellten Einsatzkräfte fest, dass ein dort aufgestellter Geldautomat nahezu komplett zerstört war. Zeugen sahen mindestens zwei Personen und einen weißen Audi Kombi vom Tatort in Richtung der nördlich liegenden Bundesstraße 65 fliehen. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Dabei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Im Supermarkt wurde ein Gasdetektor ausgelöst, weshalb anfangs davon ausgegangen wurde, dass die Detonation mithilfe eines Gasgemischs herbeigeführt wurde. Anhand von Videoaufnahmen und Spuren vor Ort konnte ermittelt werden, dass die Täter Festsprengstoff verwendet haben. Bei der Detonation wurde nicht nur der Geldautomat, sondern auch das Gebäude beschädigt. Einsturzgefahr besteht nicht.

Die Täter erbeuteten einen Großteil des im Automaten vorhandenen Geldes.

Der Zentrale Kriminaldienst (ZKD) Hannover ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Zusammenhänge zu Geldautomatensprengungen am 08.07.2021 in Gehrden und am 12.06.2021 in Hannover-Kirchrode werden geprüft und sind Bestandteil der Ermittlungen.

Zeugen, die Angaben zur Sprengung in Großgoltern oder den vergangenen Taten machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Langenhagen: Golf überschlägt sich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit – VU Walsroder 280721© Carl-Marcus Müller

Langenhagen: Golf überschlägt sich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit

28. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 27.07.2021, gegen 21:40 Uhr, ist ein Pkw an der Walsroder Straße in Langenhagen gegen einen Betonpfeiler und einen Metallzaun gekracht und hat sich überschlagen. Der 19-Jährige Fahrer verletzte sich leicht, der Beifahrer (20 Jahre) jedoch erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 19-Jährige mit seinem VW Golf die Walsroder Straße aus Richtung Reuterdamm kommend in Richtung Krähenwinkel entlang. In einer leichten Linkskurve kam der Pkw aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Straße ab. Der Golf schleuderte über den angrenzenden Rad- und Gehweg und prallte gegen einen Betonpfeiler und ein Eisentor. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Anwohner riefen die Polizei und die Rettungskräfte hinzu. Rettungswagen transportierten den leicht verletzten Fahrer und seinen schwer verletzten Beifahrer (20 Jahre alt) ins Krankenhaus.

Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 7000 Euro geschätzt. Sie ließ das Fahrzeug abschleppen.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Trio bricht in Restaurant in Linden-Mitte ein – einer wird gefasst

27. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstag, 27.07.2021, sind drei Personen in eine Gastronomie eingebrochen und entwendeten Bargeld. Ein 23-Jähriger konnte vorläufig festgenommen werden. Die zwei Komplizen sind unerkannt flüchtig.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer hörte ein aufmerksamer Anwohner gegen 03:25 Uhr an der Blumenauer Straße auffällige Stimmen und Geräusche und informierte die Polizei. Alarmierte Einsatzkräfte entdeckten in einem geschlossenen Gastronomiebetrieb eine männliche Person. Eine Durchsuchung des Objektes ergab, dass der 23-Jährige mutmaßliche Täter mit Hilfe von Komplizen dort eingebrochen ist. Auch ein Verstecken vor der Polizei des mutmaßlichen Täters im Bereich der Toiletten hat nichts genützt. Die Einsatzkräfte haben ihn gefunden und vorläufig festgenommen. Eine weitere Absuche nach den anderen Personen im Gebäude und im Nahbereich verlief erfolglos. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte der Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden.

Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und zu den weiteren Mittätern geben können, mutmaßlich ein weiterer Täter und eine Täterin, und werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

Polizei ermittelt

Polizei und Ordnungsdienst kontrollieren Bars und Diskotheken

26. Juli 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund der steigenden 7-Tages-Inzidenzzahlen sowie dem öffentlich diskutierten Zusammenhang mit örtlichen Diskotheken und Bars haben Beamte der Polizeistation Raschplatz gemeinsam mit dem Ordnungsdienst der Stadt Hannover diese in der Samstagnacht, 24.07.2021, überprüft. Drei Betriebe mussten schließen, ein DJ leistete Widerstand.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte wurden am Samstag, 24.07.2021, ab 18:00 Uhr bis Mitternacht verschiedene Lokalitäten gemeinsam mit den Kräften der Stadt Hannover kontrolliert.

Gegen 20:00 Uhr hatte in der Otto-Brenner-Straße in einer Shisha-Bar mehr als die Hälfte einer Hochzeitsgesellschaft keinen erforderlichen Covid19-Test gemacht. Die Einsatzkräfte unterbrachen die Veranstaltung und ließ die Testungen im Freien nachholen sowie Kontaktdaten nacherheben. Alle Beteiligten zeigten sich ausgesprochen kooperativ. Gegen den Veranstalter leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, beschlagnahmten unversteuerten Wasserpfeifentabak und ermitteln nun wegen eines Steuerstrafverfahrens.

Einen Betrieb in der Kramerstraße schlossen die Kontrollierenden um 22:30 Uhr, weil gegen baurechtliche Auflagen verstoßen wurde und kein Hygienekonzept vorlag.

In der hannoverschen Altstadt führten die Kräfte in den Abendstunden diverse Bürger- und Sensibilisierungsgespräche in den Lokalitäten, die von hohem Verständnis für die Maßnahmen geprägt waren.

Gegen 23:30 Uhr war eine Shisha-Bar in der Nikolaistraße deutlich überfüllt, erforderliche Abstände wurden nicht eingehalten. Es wurden Auflagen für die Betriebsfortführung verfügt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Überdies wurden Brandschutzmängel festgestellt, die zum Teil beseitigt wurden.

Auch in der Lavesstraße fehlte einer Bar gegen 00:15 Uhr das erforderliche Hygienekonzept. Im Einvernehmen mit dem Verantwortlichen stellte die Polizei den Betrieb bis zur Erstellung des Konzepts ein. Gegen den Betreiber läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Etwa um 01:00 Uhr kontrollierte die Polizei erneut die Shisha-Bar in der Otto-Brenner-Straße. Nach der Hochzeitsfeier war der Barbetrieb wieder normal geöffnet. Wieder stellten die Einsatzkräfte diverse Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen fest und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Abstände zwischen den Tischen wurde im Anschluss vergrößert.

Gegen 02:00 Uhr nachts kontrollierte die Polizei eine Diskothek in der Reitwallstraße. Diese war stark überfüllt, die Gäste hielten keine Abstände ein und trugen keine Masken. Darüber hinaus war das Hygienekonzept unvollständig und der Zugang wurde durch den Betreiber nur unzureichend gesteuert. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen ihn eingeleitet und die vorläufige Betriebsschließung verfügt. Im Zuge der Maßnahmen versuchte ein Türsteher die Einsatzkräfte einzuschüchtern. Bei ihm fanden sie ein Messer und beschlagnahmten es. Der Mann erhielt einen Platzverweis.

Zum wiederholten Mal waren deutlich zu viele Personen in einer Diskothek in der Scholvinstraße, auch die Maskenpflicht wurde nicht eingehalten. Darüber hinaus wurden von über 100 Gästen nur von sechs Personen die Kontaktdaten nachvollziehbar erhoben. Der Betrieb wurde bereits mehrfach nach massiven Verstößen geschlossen, was auch in dieser Nacht notwendig war.

Im Zuge einer weiteren Kontrolle einer Diskothek in der Scholvinstraße hielten sich auch diverse Feiernde gegen 03:00 Uhr nicht an die geltenden Corona-Regeln. Der Betreiber erhob die Kontaktdaten nicht ausreichend, weshalb durch die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Schließung bei erneuter Zuwiderhandlung angedroht wurde. Der 53-jährige DJ machte dabei über die Musikanlage seinen Unmut über die Kontrolle deutlich und weigerte sich zunächst eine Maske zu tragen. Er drohte den Einsatzkräften Schläge an, weshalb sie ihn unter Gegenwehr aus der Diskothek trugen und mit zur Polizeidienststelle nahmen. Dort pustete er beim Alkoholtest einen Wert von 1,6 Promille. Er erlitt durch die polizeilichen Maßnahmen leichte Verletzungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entließ ihn die Polizei von der Dienststelle.

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