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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

12. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 11.08.2021, wurde ein 45-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall mit einem Mercedes auf der Schulenburger Landstraße schwer verletzt. Der Motorradfahrer prallte in die Seite des abbiegenden Pkw und wurde vom Krad geschleudert. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen bog der 47-jährige Fahrer eines Mercedes Benz gegen 19:10 Uhr von der Bohnhorststraße nach rechts in die Schulenburger Landstraße Richtung stadtauswärts ein, um anschließend auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Richtung stadteinwärts einzuparken. Dabei missachtete er die Vorfahrt des auf der Schulenburger Landstraße stadtauswärts fahrenden Motorradfahrers. Dieser versuchte noch dem Pkw nach links auszuweichen, konnte einen Zusammenprall aber nicht verhindern. Der 45-Jährige kollidierte mit der linken Seite des abbiegenden Mercedes und wurde durch den Aufprall vom Motorrad geschleudert. Er blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Das Motorrad kam auf den Bahnschienen zum Liegen. Die alarmierten Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer ins Krankenhaus.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover führte eine umfangreiche Unfallaufnahme durch. Während der Aufnahme war die Schulenburger Landstraße in beide Richtungen voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Voltmerstraße umgeleitet. Die Üstra richtete einen Busersatzverkehr ein. Es kam bis circa 21:00 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen den 47 Jahre alten Mercedes-Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und eines Vorfahrtsverstoßes ermittelt. Die Ermittlungen dauern an.

Der Verkehrsunfalldienst sucht nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise zum Unfallhergang werden unter der Telefonnummer 0511 – 109 1888 entgegengenommen.

Stop Polizei

Zeugenaufruf: 31-jähriger liefert sich gefährliche Verfolgungsfahrt mit der Polizei

11. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In Großburgwedel hat sich ein Mann am Dienstag, 10.08.2021, gegen 20:35 Uhr mit seinem VW Lupo zunächst einer Verkehrskontrolle entzogen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu etwa 100 km/h raste er durch die Innenstadt und gefährdete diverse Verkehrsteilnehmende. Schließlich kollidierten der VW Lupo und der Streifenwagen auf der Kreisstraße (K) nach Isernhagen FB.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover bemerkte eine Polizeistreife am Dienstag gegen 20:35 Uhr den schwarzen VW Lupo in der Mühlenstraße Ecke Hannoversche Straße in Großburgwedel. Aufgrund des Verdachts einer Alkoholisierung des Fahrers wollten sie ihn kontrollieren. Doch der 31-jährige Mann flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Hannoversche Straße in Richtung Innenstadt.

Sein Fluchtweg verlief über die Straßen Im Mitteldorf, Dammstraße, Heinrich-Wöhler-Straße, In der Meineworth und die Isernhägener Straße bis zur Ampelkreuzung Berkhopstraße. Dort versuchten die Beamten den rücksichtslos fahrenden Mann erneut anzuhalten. Dieser wendete jedoch auf der Kreuzung und fuhr zurück durch die Innenstadt zur Hannoverschen Straße und von dort nach links in die Burgdorfer Straße bis zum Kreisel Heisterholz. Der VW-Fahrer raste über Grünflächen vorbei an einem zweiten Streifenwagen der Polizei, der ihm den Weg versperrte und steuerte erneut die Innenstadt Großburgwedels an. Im weiteren Verlauf fuhr er durch den Mennegarten und den Alten Postweg zurück auf die Hannoversche Straße stadtauswärts in Richtung Isernhagen FB.

Auf der Kreisstraße 113, Hauptstraße in Isernhagen, kollidierte der Lupo schließlich gegen 20:45 Uhr seitlich mit dem VW Passat der Polizei. Beide Fahrzeuge landeten rechts im Straßengraben. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den leicht verletzten Lupo-Fahrer aus Langenhagen am Unfallort. Die Polizeikräfte blieben unverletzt.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme wurde bei dem Flüchtenden ein Atemalkoholwert von 0,49 Promille sowie der Einfluss berauschender Mittel festgestellt. Nach einer angeordneten Blutprobenentnahme sowie einer Beschlagnahme seines Führerscheins entließ die Polizei den Mann. Gegen ihn wird nun wegen diverser Verkehrsstraftaten ermittelt.

Die K 113 war für die Unfallaufnahme teilweise gesperrt, beide Pkw wurden abgeschleppt. Insgesamt schätzt der Verkehrsunfalldienst den Schaden auf etwa 5.000 Euro.

Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmende, die durch die Verfolgungsfahrt gefährdet wurden, darum, sich unter der Telefonnummer 05139 991-115 beim Polizeikommissariat Großburgwedel zu melden.

Festnahme durch Polizeibeamten

Kirchrode: Trickdiebstahl durch Schockanrufe, Polizei nimmt Geldabholer fest

10. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In den vergangenen Wochen haben zahlreiche Schockanrufe durch Trickbetrüger vornehmlich ältere Hannoveraner erreicht. Am Montag, 09.08.2021, gelang der Polizei dank eines 53-jährigen Betroffenen die Festnahme zweier mutmaßlicher Täter bei einer fingierten Geldübergabe.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover riefen Unbekannte am Montag gegen 13:45 Uhr auf dem Festnetzanschluss eines 53-jährigen Mannes aus Kirchrode an. Unter der Legende der Polizei teilten sie ihm mit, dass sein Bruder einen schweren Unfall verursacht habe und es zu einem Personenschaden gekommen sei. Zur Abwendung einer Haft solle nun eine Kaution in Höhe von 80.000 Euro hinterlegt werden. Der Geschädigte gab an, zunächst mit der Bank sprechen zu müssen, um das Geld zu organisieren. Parallel informierte er die Polizei.

Gegen 16:20 Uhr kündigten die Täter telefonisch an, dass ein Außendienstmitarbeiter der Justiz das Geld vom 53-Jährigen im Jonathanweg entgegennehmen würde. Später wurden die Übergabemodalitäten konkretisiert und der Zeuge in die Gravensteiner Allee dirigiert. Bei der fingierten Übergabe nahmen zivile Polizeibeamte gegen 16:55 Uhr eine 36-jährige Frau fest. Der 20-jährige Mittäter saß bei seiner Festnahme in einem Taxi in der Nähe.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover ermittelt nun wegen versuchter gewerbs- und bandenmäßigen Erpressung. Die Beamten beschlagnahmten mehrere hundert Euro Bargeld und weitere Beweismittel bei den beiden Beschuldigten. Sie werden noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt.

Zusammenhänge zu ähnlichen Taten prüft die Kriminalpolizei derzeit intensiv.

Langenhagen: Sattelzugmaschine kollidiert mit voll besetzten Linienbus – BGPress 0637© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Langenhagen: Sattelzugmaschine kollidiert mit voll besetzten Linienbus

10. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Lkw am Montagabend, 09.08.2021, verstarb eine 29-jährige Frau an der Unfallstelle. Mehrere Fahrgäste sowie ein Bus- und ein Lkw-Fahrer erlitten leichte bis schwere Verletzungen. Die umfangreichen Rettungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme dauerten bis in den späten Abend an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 46-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine ohne Auflieger auf der Vinnhorster Straße aus Hannover kommend in Richtung Godshorn. An der Ampelkreuzung Brinker Straße kam gegen 18:20 Uhr aus Langenhagen ein Bus der Linie 480 mit dem Ziel Garbsen. Während der 45-jährige Busfahrer gerade über die Kreuzung zur Vinnhorster Straße fuhr, stieß der von links kommende Sattelzug der Marke Mercedes Benz frontal in die Fahrerseite des Gelenkbusses. Die Sattelzugmaschine prallt im Anschluss gegen ein Verkehrszeichen und einen Ampelmast.

Eine beim Zusammenstoß im Bus stehende Frau (29 Jahre) aus Garbsen wurde durch den Aufprall durch ein Seitenfenster aus dem Bus herausgeschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Erste Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer und alarmierte Rettungskräfte erlag sie noch am Unfallort ihren Verletzungen. Zahlreiche Rettungskräfte versorgten und betreuten die verletzten Fahrgäste, sowie den leicht verletzten Busfahrer und den schwer verletzten Lkw-Fahrer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die traurige Bilanz des Unfalls: Von den 15 Fahrgästen starb eine Person, 13 weitere Personen wurden verletzt. Drei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Unter den schwer Verletzten ist auch ein vierjähriges Kind, dass unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Während der umfangreichen Rettungsarbeiten sperrten Streifenwagen der Polizei die Kreuzung weiträumig ab. Der Verkehrsunfalldienst sicherte Unfallspuren und fertigte zur Rekonstruktion eine detaillierte Übersicht des Einsatzortes mittels eines 3D-Scanverfahrens. Im Rahmen der Unfallaufnahme ermittelte die Polizei anhand von Zeugenaussagen sowie technischer Aufzeichnungen, dass die Ampelanlage zum Zeitpunkt der Kollision ausgeschaltet war. Daher hätte der 45-jährige Busfahrer die Vorfahrt des Sattelzuges, der sich auf der Hauptstraße befand, gewähren müssen. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Beide Fahrzeuge sind stark beschädigt und wurden zur Sicherstellung abgeschleppt. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf etwa 80.000 Euro.

Blaulicht Aktuell

Ronnenberg: Drei Verletzte bei Küchenbrand

9. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagmorgen, 08.08.2021, gerieten Teile der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand. Die Wohnungsmieterin erlitt Verbrennungen und wurde schwer verletzt. Zwei weitere Hausbewohner wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler führte eine Fehlbedienung eines Küchengeräts gegen 07:40 Uhr zu einem Brand in der Küche einer Wohnung an der Tilsiter Straße in Ronnenberg. Das Feuer griff von einem Küchengerät auf den darüber liegenden Hängeschrank über. Die 62 Jahre alte Wohnungsmieterin verletzte sich schwer und wurde mit Verbrennungen an den Händen und einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Bewohner des Mehrfamilienhauses teilweise auch unter Zuhilfenahme einer Drehleiter durch die Feuerwehr evakuiert. Zwei Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Eine Ausbreitung des Feuers konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Die brandbetroffene Wohnung ist durch die Rauchentwicklung nicht mehr bewohnbar. Die Brandermittler schätzen den Schaden auf circa 50.000 Euro. Aufgrund einer Sperrung der Gehrdener Straße kam es während des Einsatzes zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Polizei im Einsatz

Polizei schließt Shisha-Bars und beendet Party

8. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Samstag, 07.08.2021, auf Sonntag hat die Polizei im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes mehrere Verstöße in Bezug zu den Corona-Regelungen festgestellt. Zwei Shishabars wurden geschlossen. Eine Party mit circa 130 Personen wurde durch Einsatzkräfte beendet.

Die Polizeidirektion Hannover hat am Wochenende erneut mehrere Gewerbeobjekte auf die Einhaltung der Corona Verordnung kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 21:45 Uhr bemängelten die Polizeibeamtinnen und – beamten in einer Shishabar an der Vahrenwalder Straße fehlende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die sofortige Schließung des Gastronomie-Betriebes wurde verfügt.

Gegen 22:30 Uhr überprüften die Polizeikräfte eine weitere Shishabar an der Vahrenwalder Straße. Die Beamtinnen und Beamte stellten fest, dass die Kontaktdatenerhebung nur unzulänglich stattfand und keine Test- oder Impfnachweise überprüft wurden. Das Hygienekonzept war nicht ausreichend. Daher wurde auch hier die Schließungsverfügung erteilt. Da außerdem unversteuerter Tabak aufgefunden wurde, wurde ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Wenig später wurde die Polizei auf eine größere Party aufmerksam. In einem Innenhof an der Lavesstraße fand eine nicht angemeldete Feier mit rund 130 Personen statt. Als die Einsatzkräfte sich gegen 23:15 Uhr ein Bild von der Situation machen wollten, wurden sie durch einen 19-Jährigen am Betreten des Hinterhofs gehindert. Der alkoholisierte Angreifer (Atemalkoholkonzentration 2,14 Promille) schlug mit gezielten Faustschlägen auf einen 27-jährigen Polizeibeamten ein. Ein 24 Jahre alter Polizist wurde durch einen 22-Jährigen bespuckt und beim Zutritt körperlich bedrängt. Beide Personen wurden in Gewahrsam genommen und ins Polizeigewahrsam transportiert. Ein Hygienekonzept für das Zusammenkommen der 130 Personen konnte nicht vorgelegt werden. Da Corona-Vorschriften nicht eingehalten wurden, leitete die Polizei Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein. Die Party wurde beendet.

In einem Gastronomiebetrieb an der Hamburger Allee stellten die Einsatzkräfte gegen 03:15 Uhr Diskothekenbetrieb fest. Circa 50 Personen tanzten in den umgebauten Räumlichkeiten ohne Einhaltung der Corona-Regeln. Eine Baugenehmigung (für die vorgenommenen Umbauten) oder eine Konzession für den Betrieb konnten nicht vorgelegt werden. Daher musste der Betreiber den Betrieb einstellen. Auch hier leitete die Polizei ein Verfahren ein.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Mitte: Randaliererin beschädigt Funkstreifenwagen

6. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagmittag, 08.06.2021, hat eine 41-Jährige in Hannovers Innenstadt randaliert und einen Funkstreifenwagen beschädigt. Ein unbeteiligter Mann wurde angegriffen und mutmaßlich verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben und bittet den bislang unbekannten Mann, sich bei der Polizei zu melden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Hannover geriet die 41 Jahre alte Frau aus Hannover zunächst gegen 11:20 Uhr in Streit mit einer 49-Jährigen, da sie sich unberechtigt auf dem Hinterhof eines Grundstücks an der Reitwallstraße aufhielt. Anstatt dem Grundstücksverweis nachzukommen, warf die Randaliererin eine Plastikflasche gegen den BMW der Grundstücksberechtigten und trat gegen die Autotür. Die hinzugezogenen Polizeibeamten erteilten ihr einen Platzverweis und geleiteten Sie vom Grundstück.

Nur wenig später fiel die Frau erneut auf: In der Knochenhauerstraße an der Einmündung „Goldener Winkel“ trat sie gegen 11:40 Uhr einem Mann mittleren Alters von hinten in die Kniekehlen. Der Mann wurde dadurch vermutlich leicht verletzt, entfernte sich aber vor Aufnahme der Personalien vom Tatort. Die noch in der Nähe befindlichen Polizeibeamten nahmen die Angreiferin in Gewahrsam, um weitere Schäden durch die aggressiv agierende Frau zu verhindern. Die 41-Jährige wehrte sich gegen die Ingewahrsamnahme und trat nach den Einsatzkräften sowie gegen den Streifenwagen, welcher dadurch am Kotflügel beschädigt wurde. Außerdem sprach sie lautstark Beleidigungen aus und bedrohte eine Polizeibeamtin.

Gegen Sie wird nun wegen versuchter Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Tätlichen Angriffs, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Da die Frau keinen festen Wohnsitz hat, wird sie nun einem Haftrichter vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheiden wird.

Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820 zu melden. Auch der mutmaßlich verletzte Mann (Knochenhauerstraße) wird gebeten, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

Ein Streifenwagen im Einsatz

Hannover-Bothfeld: Jugendliche werfen Böller auf Reiterhof

6. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei Jugendliche im Alter von 15 Jahren haben am Donnerstag, 05.08.2021, gegen 17:30 Uhr Feuerwerkskörper auf eine Reitanlage im hannoverschen Stadtteil Bothfeld geworfen und anschließend mehrere Personen beleidigt und bedroht. Eine Reiterin stürzte von einem Pferd.

Gegen 17:30 Uhr wurde die Polizei Hannover zu einem Einsatz auf einem Pferdehof in der Straße Im Heidkampe gerufen. Jugendliche hatten zuvor Böller aus der Straße Im Klingenkampe in Richtung des Hofes geworfen, woraufhin mehrere Pferde aufgeschreckt worden seien. Eine Reiterin stürzte während einer Reitstunde vom Pferd.

Mehrere Zeugen baten die beiden männlichen Jugendlichen deshalb wiederholt, das Zünden und Werfen der Feuerwerkskörper zu unterlassen. Diese zeigten sich jedoch uneinsichtig und beleidigten ihr Gegenüber. In diesem Zusammenhang kam es auch zu einer Auseinandersetzung zwischen den jugendlichen Tatverdächtigen und einem 49-jährigen Zeugen. Die beiden Jugendlichen gaben an, dass der Mann sie habe treten wollen. Gegen den 49-Jährigen wurde Strafanzeige wegen versuchter vorsätzlicher Körperverletzung erstattet. Im Rahmen der Auseinandersetzung bedrohte einer der 15-Jährigen eine ebenfalls anwesende 67-jährige Frau mit einem Messer, das bei der anschließenden Durchsuchung durch die eingesetzten Kräfte sichergestellt werden konnte. Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Mitführens eines Messers und des Zündens der Böller eingeleitet.

Die beiden 15-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Sofortmaßnahmen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung und fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Unbekannter Täter klaut in der hannoverschen Oststadt nachts ein E-Bike – e Bike Diebstahl

Unbekannter Täter klaut in der hannoverschen Oststadt nachts ein E-Bike

6. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Freitag, 06.08.2021, hat ein bislang unbekannter Täter ein Elektrofahrrad an der Eichstraße entwendet. Der Eigentümer rannte dem Dieb noch hinterher, dieser entkam jedoch unerkannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover wurden der 30-Jährige Eigentümer und seine Frau gegen 03:00 Uhr durch Aufbruchgeräusche geweckt. Vor dem Mehrfamilienhaus brach ein bislang unbekannter Täter das Kettenschloss von einem E-Bike auf. Geistesgegenwärtig rannte der 30-Jährige nach draußen und nahm die Verfolgung zu Fuß auf, während der Täter mit dem E-Bike zunächst in die Rumannstraße abbog und anschließend weiter in die Bödekerstraße in Richtung Lister Platz fuhr. Dort verlor der 30-Jährige den Dieb auf seinem Fahrrad aus den Augen. Zeitgleich informierte die Ehefrau den Polizei Notruf. Eine eingeleitete Fahndung durch Polizeikräfte verlief erfolglos.

Der Täter soll etwa 30 Jahre alt gewesen sein und eine schlanke Statur haben. Seine Haare waren hell und kurz.

Bei dem entwendeten Fahrrad handelt es sich um ein schwarzes Trekkingrad der Marke „Ortler“, Modell „Performance Powertube Wave“. Auffällig an dem Fahrrad ist ein schwarzer Fahrradkorb auf dem Gepäckträger der Marke „Basil“.

Die Polizeiinspektion Hannover hat ein Strafverfahren wegen Diebstahl eines Fahrrades eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen, zum Täter oder zum gestohlenen Fahrrad geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-2717 zu melden.

Bundespolizei kontrolliert über 28.000 Personen auf die Corona-Nachweispflichten – Bundespolizei Symbolfoto

Bundespolizei kontrolliert über 28.000 Personen auf die Corona-Nachweispflichten

5. August 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit Sonntag, 0 Uhr, gilt im Bundesgebiet die neue Corona-Einreise-Verordnung. Die Bundespolizeidirektion Hannover hat an den Flughäfen Hamburg, Hannover und Bremen sowie an der Schengen-Binnengrenze zu den Niederlanden bis Mittwoch über 28.200 Personen kontrolliert und die Nachweispflichten überprüft. In 92 Fällen musste die Bundespolizei die Gesundheitsämter über fehlerhafte oder fehlende Nachweise informieren. Die Gesundheitsämter prüfen nun die Einleitung von Ermittlungsverfahren.

Die Bundespolizei stellte auf dem Flughafen in Hannover vier totalgefälschte Impfausweise fest. Die Qualität der Falsifikate ist als gut zu bezeichnen, doch die geschulten Urkundenprüfer der Bundespolizei haben Fälschungsmerkmale ausfindig machen können. Auch an der Autobahn 30 bei Bad Bentheim mussten Bundespolizisten zwei Blanko-Impfausweise, die bereits mit abgestempelten Impfaufklebern versehen waren, sicherstellen.

Der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, lobt die Reisenden: „Bis auf wenige Beanstandungen haben sich die Reisenden vorbildlich auf die neue Situation eingestellt. Unsere stichprobenartigen und flexiblen Kontrollmaßnahmen sowohl auf den Flughäfen, als auch auf Straße, Schiene und im Seeverkehr sind der richtige Ansatz, um einer erneuten Ausweitung der Corona-Pandemie entgegenzuwirken“.

Zum Hintergrund:

Am 1. August 2021 ist die Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in Kraft getreten. Im Wesentlichen gilt nunmehr, dass vor der Einreise nach Deutschland ein Nachweis, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt, erbracht und der Nachweis auf Verlangen bei der Einreise vorgelegt werden muss – unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel. Zuvor war eine Nachweispflicht nur bei der Nutzung des Luftverkehrs vorgesehen. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist ein negatives Testergebnis zwingend erforderlich. Die Bundespolizei hat sich in kürzester Zeit auf die Erweiterung der Nachweispflichten eingestellt und führt an den Land-, Luft- und Seegrenzen Kontrollen in unterschiedlicher Intensität durch. Diese reichen von Stichprobenkontrollen an den Schengen-Binnengrenzen bis hin zu Kontrollen in größtmöglichem Umfang bei Übertritt einer Schengen-Außengrenze an einem Flug- oder Seehafen.

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