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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Gesundheitsamt Region Hannover© Bernd Günther

Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert!

21. Juli 2021/in Region Hannover

HANNOVER (red). Das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert aus gegebenem Anlass über die Vorgehensweise von Bürgerinnen und Bürgern, die der Quarantänepflicht unterliegen. Dieses betrifft vollständig Geimpfte als wie auch Genesene:

Wer aktuell vom Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt wird, aber einen vollständigen Impfschutz nachweisen kann, ist von der Quarantänepflicht ab dem Moment befreit, in dem der Nachweis in elektronischer Form per E-Mail: coronavirus@region-hannover.de an das Gesundheitsamt übermittelt wird.

Vollständig geimpft bedeutet: 14 Tage nach zwei Impfungen mit Biontech/Moderna/Astrazeneca oder einer Impfung mit Johnson & Johnson. Das gleiche gilt für den Nachweis der Genesenen.

Filmprojekt: 20 Jahre Region Hannover – 21 Clips aus den Kommunen – 21 Clips aus den Kommunen Matthias Falk© Matthias Falk

Filmprojekt: 20 Jahre Region Hannover – 21 Clips aus den Kommunen

21. Juli 2021/in Kultur, Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Was haben die 21 Regionskommunen kulturell zu bieten? Welche „Kunst-Schätze“ lassen sich in Isernhagen, Laatzen, Wunstorf oder Lehrte heben? Wie aktiv ist die Kulturszene vor Ort? Und warum lohnt ein Besuch? Antworten auf diese Fragen entstehen in Form von 21 kurzen Filmen und Videoclips, die Filmschaffende jetzt in den Kommunen drehen. Anlass für das Filmprojekt „20JRH“ ist das diesjährige Gründungsjubiläum des bundesweit einmaligen Modells „Region Hannover“.

„Die kulturelle Landschaft in den Städten und Gemeinden der Region Hannover ist bunt und vielfältig – das möchten wir im Jubiläumsjahr gern anhand von Filmbeiträgen sichtbar machen“, erklärt Regionspräsident Hauke Jagau die Idee zum Projekt. „Ich bin gespannt, was die Filmschaffenden in den Kommunen entdecken und wie sie es in Szene setzen.“

Initiator des Filmprojekts „20JRH“ ist das Team Kultur der Region Hannover, das in Kooperation mit dem Film und Medienbüro Niedersachsen, der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen und dem Up-and-coming Film Festival Hannover die Filmschaffenden ausgewählt hat. „Bewerben konnten sich alle, die schon filmisch tätig geworden sind“, berichtet Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur. Mehr als 40 Bewerbungen waren bei der Region eingegangen. „Wir haben eine gute Mischung aus Profis und Nachwuchs-Filmerinnen und -Filmern für das Projekt gewinnen können“, freut sich Schulz.

Für ihren Beitrag erhalten die 21 ausgewählten Filmschaffenden je 4.500 Euro. Die gleiche Summe erhalten auch die Städte und Gemeinden, die mit jeweils 4.500 Euro ihre Kulturschaffenden im Zusammenhang mit den Dreharbeiten unterstützen können. Die Kommunen wurden den Filmerinnen und Filmern per Los zugeteilt: „Es sollte für niemanden ein Heimspiel sein, sondern kulturelles Neuland“, so Schulz.

Für die Film-Form, das Genre oder die Protagonistinnen und Protagonisten gibt es keine künstlerischen Vorgaben. „Wir wünschen uns möglichst bunte, originelle, überraschende und dramaturgisch innovative Werke“, erklärt Christian Kelm, der als Koordinator des Projekts erster Ansprechpartner für die Filmschaffenden und die Kommunen vor Ort ist. Einzige Vorgabe: Die fertigen Filme sollen drei Minuten lang sein. „Damit der Spannungsbogen stimmt, setzen wir auf kurze Videoclips“, so Kelm, der auch selbst Film- und Fernsehproduzent ist und den Trailer für die 21 Videoclips gestaltet.

Die Sommermonate nutzen die Filmenden jetzt für die Recherche und die Dreharbeiten in den Kommunen. „Ich arbeite an einem Film über die Kulturszene in Hannover“, berichtet Kamerafrau Sandra Schneider, die sich für ihren Beitrag mit Redakteurin Juliana Schatzschneider zusammengetan hat. Die beiden sind an verschiedenen Orten in der Stadt mit Kamera und Stift unterwegs: auf der Waterloo-Säule, im kleinsten Kino der Welt, im Strandleben an der Ihme oder in den internationalen StadtteilGärten im Sahlkamp. „Unsere Sicht auf die Stadt und was wir damit verbinden, zeigt, was Hannover auf den zweiten Blick zu bieten hat“, so Schneider.

Mediengestalter Bennet Herter fängt gemeinsam mit Kameramann Marc van Hoorn das kulturelle Leben in Langenhagen in Bild und Ton ein. „Wir wollen mit crossmedialen Mitteln zeigen, wie jung und frisch Langenhagen ist“, erklärt Herter. „Dafür nimmt uns eine Darstellerin mit auf eine Selfie-Tour zum Kleinkunstfestival in der Mimuse, auf die Pferderennbahn und zur Jazzmatinee.“ Weitere Drehorte sind schon in Planung.

Die fertigen Filme sollen ab dem 1. November – Gründungsdatum der Region Hannover – auf den Internetseiten und sozialen Kanälen der Region, der Städte und Gemeinden sowie der beteiligten Kulturvereine zu sehen sein.

Dörfer mit Zukunft: Barrigsen und Brelingen sind Doppelsieger – Dörfer mit Zukunft

Dörfer mit Zukunft: Barrigsen und Brelingen sind Doppelsieger

19. Juli 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Der Regionswettbewerb 2021 „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden: Auf dem Siegertreppchen ganz oben stehen in diesem Jahr mit Barrigsen und Brelingen gleich zwei Ortschaften. Die 21-köpfige Bewertungskommission honorierte die virtuellen Präsentationen mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 Euro. Als dritter Teilnehmer wurde Eilvese ausgezeichnet (2.000 Euro). Brelingen und Eilvese können sich zudem über weitere Anerkennungen freuen (je 500).

Die Wedemärker überzeugten die Regionsjury mit ihren Antworten auf die Frage „Jung und Alt – wie wollen wir zukünftig miteinander leben und wohnen?“ und den Neustädtern wurde für ihre Vorhaben der „Sonderpreis Klimaschutz und Klimaanpassung“ des niedersächsischen Umweltministeriums zuerkannt. Die drei weiteren teilnehmenden Dörfer – Bordenau, Nöpke und Schloß Ricklingen – gehen nicht leer aus. Für ihre vorbildliche Arbeit an „Unser Dorf hat Zukunft“ sprach ihnen die Jury jeweils 1.000 Euro zu.

Statt einer Bereisung, wie sie schon für das letzte Jahr geplant war, präsentierten sich die sechs Dörfer der im Regionshaus tagenden Jury in einer Web-Konferenz. Jeweils 30 Minuten hatten sie Zeit, mit Filmen, Charts und im Videochat zu erläutern, warum sie „Zukunft haben“.

Regionspräsident Hauke Jagau lobte als Jury-Vorsitzender die Teilnehmer: „Wir bedauern sehr, dass wir in diesem Jahr nur via Internet bei Ihnen zu Besuch sein konnten. Gerne wären wir wieder klassisch mit dem Bus gekommen, statt nur auf Bildschirme zu schauen. Umso mehr bedanken wir uns bei Ihnen, dass Sie die Kraft und Energie aufgebracht haben, sich in dieser für den Wettbewerb ungewohnten Form vorzustellen. Wir haben in ihren überzeugenden Präsentationen erleben können, dass Sie sie nicht nur die Herausforderungen der Pandemie-Zeit angenommen haben, sondern als Dorfgemeinschaften auch Ideen und Konzepte für die Fragen haben, die uns der demographische Wandel in den dörflichen Gemeinschaften, die soziokulturelle Vielschichtigkeit und nicht zuletzt Klimawandel und Klimaanpassung stellen.“

Der Zeitplan in Niedersachsen sieht nun vor, dass die Ergebnisse der Wettbewerbe auf Regions- bzw. Kreisebene bis Ende Oktober 2021 vorliegen müssen. Die Landessieger der inzwischen 27. Wettbewerbsrunde sollen spätestens im November 2022 feststehen. Die Auszeichnung der Gewinnerdörfer auf Bundesebene erfolgt dann in 2023. Die Preisverleihung ist im Rahmen eines Festaktes bei der „Internationalen Grünen Woche“ 2024 in Berlin geplant.

Mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Schirmherr ist der Bundespräsident.  Der Wettbewerb will die teilnehmenden Ortschaften dazu anregen, die eigenen Stärken, Schwächen und Chancen zu analysieren und daraus ein ganzheitliches Konzept für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten.

Beim letzten Entscheid auf Regionsebene vor vier Jahren hießen die Sieger Jeinsen, Nöpke und Mesmerode. Beide Sonderpreise gingen an Eldagsen.

Geschichte des Wettbewerbs

Der erste „Dorf-Wettbewerb“ fand 1961 auf Bundesebene statt und hatte zum Ziel, die Abwanderung der Dorfbevölkerung insbesondere aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft zu verhindern. Dorfverschönerung und die Grüngestaltung durch Blumenschmuck waren die Ansätze damals.

Im Laufe der Jahre kristallisierte sich immer mehr heraus, dass die Attraktivität und Beständigkeit eines Dorfes nicht nur durch gestalterische Elemente beeinflusst werden. Die Wettbewerbskriterien verlagerten sich in Richtung Dorferneuerung und integrierte Dorfentwicklung, sie wurden um die Punkte der Nachhaltigkeit und der künftigen Zielstellungen auf dieser Ebene (Dorf-Agenda) ergänzt. 1997 wurden die Wettbewerbskriterien und der Name des Wettbewerbs geändert. Aus „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde „Unser Dorf hat Zukunft“.

 

Sachspenden für Hochwassergebiete im Moment nicht vorrangig – Decken für Hochwasserbetroffene

Sachspenden für Hochwassergebiete im Moment nicht vorrangig

18. Juli 2021/in Region Hannover

Hannover (red). Das Deutsche Rote Kreuz und auch die Feuerwehr bitten die Bevölkerung, im Moment nicht unkontrolliert Sachspenden den Hilfsorganisationen zukommen zu lassen. Zurzeit werden alle Logistikfahrzeuge zur Versorgung der eigenen Einsatzkräfte mit Material und Gerätschaft vor Ort benötigt. Noch immer läuft die Personensuche nach vermissten Personen im Hochwassergebiet. Zumal ist die Lagerkapazität bei den einzelnen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen stark eingeschränkt.

Eine Verteilung der Sachspenden vor Ort muss gezielt koordiniert werden. Dafür fehlen im Moment die Ressourcen, da alle Einsatzstäbe und Hilfseinheiten sich im direkten Rettungseinsatz oder bei gezielten Räumaktionen befinden.

So teilte die Feuerwehr in Lehrte auf ihrer Webseite zum Beispiel folgendes mit:

Wir sind von der Spendenbereitschaft wortwörtlich überfahren worden. Vielen, vielen Dank an alle die etwas entbehren konnten. Unsere Kapazitäten sind mehrfach überreizt. Wir können keinerlei Spenden mehr annehmen. Der Termin am morgigen Sonntag entfällt. Auch die Abnahme so großer Mengen im Katastrophengebiet ist aktuell nicht möglich. Wir versuchen jetzt über Kontakte weitere Annahmepunkte zu finden und Ihre Spenden dort zum Einsatz zu bringen wo sie benötigt werden. Die Feuerwehr wurde von Sachspenden innerhalb kürzester Zeit förmlich überrannt.

Auch beim DRK der Region Hannover werden Hinweise auf Sachspenden veröffentlicht:

Die spontane Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung ist hoch und uns erreichen viele Anfragen – vielen Dank dafür! Das DRK in Niedersachsen bittet allerdings um Verständnis dafür, dass derzeit keine (privaten) Sachspenden abgewickelt werden können. Für die Grundversorgung von Betroffenen und Einsatzkräften ist bereits gesorgt und sämtliche Logistik des DRK ist gerade anderweitig im (Rettungs-)Einsatz. Es gibt eine Spendeninitiative des DRK-Bundesverbandes unter dem folgenden Link: https://www.drk.de/hochwasser
Wenn konkrete Bedarfe an Sachspenden entstehen, erhalten wir Informationen aus den betroffenen Gliederungen und wenden uns dann kurzfristig an die Öffentlichkeit.
Nach der akuten Einsatzphase werden sicherlich auch Sachspenden benötigt werden. Dieses muss aber geordnet und koordiniert ablaufen und bei den Hilfsorganisationen als auch vor Ort in den Schadensgebieten geregelt werden. Private Initiativen mit Eigentransporten können das derzeit in einigen Landesteilen vorherrschende Chaos noch zusätzlich verschlechtern. Zudem sind viele Regionen von der Polizei strikt abgesperrt, so das eine private Anlieferung scheitert. Bitte unterstützen sie lieber mit Geldspenden die öffentlichen Aufrufe der Hilfsorganisationen, die dann gezielt diese Mittel zur konkreten Hilfe vor Ort einsetzen können.

SPENDENAUFRUFE zur Unterstützung der Hochwasseropfer

  • Spendenaufruf AKTION DEUTSCHLAND HILFT
  • Spendenaufruf DEUTSCHES ROTES KREUZ „Kennwort Hochwasser“
  • sowie viele weitere Aufrufe zu Spendenaktionen, die Sie bitte den jeweiligen Medien entnehmen
Johanniter auf dem Weg ins Krisengebiet – JUH Hochwasser Tim Brand

Johanniter auf dem Weg ins Krisengebiet

17. Juli 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). In den vergangenen zwölf Stunden haben sich rund 90 Johanniter aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen in Richtung Hochwassergebiet auf den Weg gemacht. Bereits in der Nacht waren erste Kräfte aus Holzminden, Northeim und Göttingen mit den Kreisfeuerwehrbereitschaften Holzminden und Göttingen zu deren sanitätsdienstlichen Absicherung abgerückt. Das Einsatzgebiet wird voraussichtlich im Bereich um die schwer geschädigte Stadt Eschweiler liegen.

Das Gros der Johanniter-Einsatzkräfte, 80 Helfer:innen aus den Regionalverbänden Südniedersachsen (Hildesheim, Einbeck, Northeim, Holzminden) und Harz-Heide (Braunschweig, Celle, Uelzen, Salzgitter) haben den Zielort Nürburgring. Dieser liegt in der Nähe von Ahrweiler.

„Wir werden dort einen Behandlungsplatz 50 errichten“, sagt Benjamin Häselbarth, Bereichsleiter Sondereinsatzdienst in Ortsverband Hannover-Wasserturm, der für den Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe den Großeinsatz mit organisiert.

Ein Behandlungsplatz 50 (BHP 50) ist wie ein mobiles Krankenhaus. Dort können je nach Schwere der Verletzungen 50 Menschen pro Stunde medizinisch versorgt werden. Der Betrieb des Behandlungsplatzes erfolgt für 48 Stunden ab Eintreffen im Zielgebiet vollkommen autark. Dort ist ein Großteil der Infrastruktur stark beschädigt. Die Stromversorgung etwa für Licht, Funk- und Computeranlagen wird durch mitgeführte Stromerzeuger abgedeckt. Die Versorgung und die Unterbringung der eigenen Helferschaft läuft ebenfalls in Eigenregie – alle dazu benötigen Güter werden mitgeführt. Nicht zuletzt wird die Kommunikation via Satellitentelefon abgewickelt.

Die jetzt in den Einsatz geschickten Johanniter aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen werden nach Einschätzung von Benjamin Häselbarth für die kommenden Wochen nicht die letzten bleiben. „Wir sind gerade noch in der Phase der Rettung und Bergung. Und dieser Einsatz wird sich sicherlich einige Wochen hinziehen.“

Weitere Johanniter-Kräfte sind bereits in den Voralarm versetzt worden, um weitere Unterstützung in Nordrhein-Westfalen zu leisten. So wie etwa die Regionalbereitschaft des Johanniter-Regionalverbandes Weser-Ems mit seinem Betreuungsplatz 500 (BTP). Mit dieser Ausrüstung sind die Helfer:innen in der Lage bis zu 500 Menschen ohne Obdach unterzubringen und zu versorgen. „Nach Alarmierung sind die Kolleginnen und Kollegen in fünf Stunden bereit für den Abmarsch“, sagt Häselbarth.

Allgemeinverfügung der Region Hannover

Allgemeinverfügung der Region Hannover ab dem 15.07.2021

13. Juli 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat mit Gültigkeit ab Donnerstag, 15.07.2021, wegen der Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 10 in der Region eine Allgemeinverfügung erlassen.

Hier der Wortlaut der Allgemeinverfügung mit seinen Änderungen durch die Überschreitung (Stand 13.07.2021). Die aktuelle Fassung wird jeweils auf der Seite www.bekanntmachungen.region-hannover.de der Region Hannover veröffentlicht.

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F07%2FAllgemeinverfu%CC%88gung-ab-15.07.2021-RH.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

Impfen

Gemeinsames Impfzentrum (GIZ) nimmt an Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche teil

13. Juli 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Unter dem Motto „Erst impfen, dann die Ferien genießen“ hat die niedersächsische Landesregierung eine Sonderaktion zur Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren am letzten Sonntag vor den Sommerferien gestartet. Das Gemeinsame Impfzentrum der Stadt und der Region Hannover (GIZ) nimmt daran teil. Dafür werden durch das Land 1.170 zusätzliche Impfdosen BioNTech ausgeliefert. Diese Sonderimpfaktion läuft nur am Sonntag, den 18. Juli (Zweitimpfung am 29. August 2021).

Wer eine Impfung für sein Kind haben möchte, muss dafür verbindlich einen Termin buchen. Das geht ausschließlich telefonisch über die Impf-Hotline des Landes Niedersachsen unter 0800 99 88 665.

Eine Teilnahme ist nur mit Terminbuchung vorab möglich. Auf Weisung des niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, ist es notwendig, dass zu impfende minderjährige Personen ab 12 Jahren von Erziehungsberechtigten zur Impfung begleitet werden.

Achtung: „Impfen ohne Termin“ läuft als separate Aktion ebenfalls am Sonntag

Parallel findet am Sonntag – wie vergangene Woche auch – das „Impfen ohne Termin statt“. Hier kommen die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson zum Einsatz. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass beide Aktionen getrennt voneinander zu sehen sind und die Voraussetzungen unterschiedlich sind.

LKW kippt auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 um – BGPress 6845 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

LKW kippt auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 um

10. Juli 2021/in Region Hannover

LEHRTE (red). Die Feuerwehr Lehrte wurde am heutigen Samstag (10. Juli 2021) gegen 20:29 Uhr zu einem Unfall mit einem umgekippten LKW und eingeklemmtem Fahrer auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 gerufen. Der LKW war in Höhe der Tankstelle nach rechts abgekommen und hatte erst einen Unterstand gerammt und im Anschluß mehrere PKW beschädigt. Kurz nach der Fußgängerbrücke kam der LKW dann vollständig von der Fahrbahn ab und kippte auf die rechte Seite.

Dabei wurde der Fahrer in seinem Führerhaus eingeschlossen und musste schwerverletzt durch die Windschutzscheibe von der Feuerwehr geborgen werden. Mit einem Rettungswagen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Zeitgleich musste der Rettungsdienst zwei kleine Kinder aus einem der beschädigten PKW´s im vorderen Bereich der Tankstelle versorgen. Sie wurden nach der Erstversorgung leichtverletzt den Eltern wieder übergeben.

Bei dem Unfall verlor der LKW-Auflieger seine komplette aus Holzlatten bestehende Ladung. Feuerwehrkräfte pumpten den Dieseltank des auf der Seite liegenden LKW in einen Auffangbehälter um. Die Unfallforschung und der Verkehrsunfalldienst sicherten die umfangreichen Spuren. Während der Unfallaufnahme waren Teile der Rastanlage gesperrt.

Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Bergungsarbeiten werden sich hinziehen. Die Feuerwehr Lehrte war mit sechs Einsatzfahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

Die Polizei schätzt den Schaden auf ca. 750.000 Euro. Bei dem LKW-Fahrer wurde eine Blutprobe angeordnet, da der 62-Jährige einen Atemalkoholtest verweigerte.

  • LKW kippt auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 um – BGPress 6805
    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • LKW kippt auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 um – BGPress 6845
    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • LKW kippt auf der Raststätte Lehrter See Nord an der A2 um – BGPress 6807
    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    LKW hinterlässt Spur der Verwüstung und kippt um. Ein schwerverletzter Fahrer und zwei leichtverletzte Kinder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten in Gehrden – BGPress 6346© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten in Gehrden

8. Juli 2021/in Region Hannover

GEHRDEN (red). Mindestens zwei Täter haben in den frühen Morgenstunden des Donnerstag gegen 2:45 Uhr in der Dammstraße in Gehrden (Region Hannover) einen Geldautomaten der Commerzbank gesprengt. Der Sachschaden wird auf mehrere hundertausend Euro geschätzt.

(ots). Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hörten Zeugen gegen 02:45 Uhr bis 02:50 Uhr zwei kurz aufeinanderfolgende Detonationen aus einer Bankfiliale in der Dammstraße in Gehrden. Kurz darauf sahen sie, dass ein Fenster der Filiale stark beschädigt war, und riefen die Polizei. Vom Tatort flüchteten mindestens zwei maskierte und dunkel gekleidete Männer mit einem schwarzen VW Golf. Die Bewohner des gemischten Wohn- und Gewerbeobjektes blieben unverletzt.

Im Vorraum der Bank fand die Polizei einen erheblich beschädigten Geldausgabeautomaten. Ob die Täter Beute erlangen konnten, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei untersuchte den Tatort noch in der Nacht nach Spuren, im Laufe des Donnerstags besichtigten auch die Brandermittler den Schadensort. Demnach erlangten die Täter Geld aus dem Automaten, in dem sie ihn aufsprengten. Durch die Detonationen entstand ein erheblicher Sachschaden, der auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt wird. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, Zeugen werden vernommen, Spuren ausgewertet und etwaige Tatzusammenhänge zu vergangenen Sprengungen von Geldausgabeautomaten überprüft.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den Tätern geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Am 5. Dezember 2016 gab es schon einmal einen ähnlichen Zwischenfall mit der Sprengung des Geldautomaten in der gleichen Filiale zur gleichen Uhrzeit. Damals entstand laut Polizeischätzung ein Schaden von ca. 90.000 Euro. Die Täter hatten offensichtlich Gas in den Automaten geleitet und dieses zur Explosion gebracht.

Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten in Gehrden – BGPress 6345

Die Fensterfront der Filiale der Commerzbank wurde durch die Wucht der Explosion nach Außen gedrückt © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Fritz Prelle für 70 Jahre Feuerwehr geehrt – Fritz Prelle FF Langenhagen

Fritz Prelle für 70 Jahre Feuerwehr geehrt

7. Juli 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Stadtbrandmeister Arne Boy, Ortsbrandmeister Jens Heindorf sowie sein Stellvertreter Moritz Fischer statteten dem Alterskamerad Fritz Prelle, auch kurz Fritze genannt, am vergangenen Dienstag einen ehrenvollen Besuch im Altersheim ab. Fritze ist seit dem 20. Lebensjahr Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Langenhagen und hatte bereits im vergangenen Jahr die 70er Jahresmarke erreicht. Die Ehrung für eine 70 jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr ist besonders, „das schaffen nicht viele“ so Jens Heindorf in seinen Glückwunschworten.

Fritz Prelle trat am 1. Oktober 1950 in die Freiwillige Feuerwehr ein, erreichte über die Zeit den Dienstgrad eines Oberlöschmeisters und absolvierte diverse Lehrgänge unter anderem zum Gerätewart, Maschinist oder Gruppenführer. Beruflich war er ebenfalls bei der Feuerwehr aktiv. Mit als einer der ersten hauptamtlichen Gerätewarte in Langenhagen trug er federführend mit zur Gestaltung des heutigen Feuerwehrgeländes an der Konrad-Adenauer-Straße sowie mehrerer Fahrzeugbeschaffungen sowie Umbauten bei.

Durch die Nähe zum Gerätehaus war er natürlich immer einer der Ersten, die zu Einsätzen ausrückten und konnte so den ein oder anderen Großbrand, schweren Verkehrsunfall sowie unzählige kleinere Einsätze mit abarbeiten. Auch die Geselligkeit lag Fritze sehr am Herzen, hatte immer ein offenes Ohr für alle Kameradinnen und Kameraden und gerne erinnern sich seine „Kumpels aus der Alterabteilung“ an viele gemeinsame Stunden bei Einsätze und Feierlichkeiten.

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