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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Symbolbild Kurznachrichten

Probleme bei der Abfuhr von gelben Säcken in Langenhagen

13. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). In Langenhagen kommt es aktuell zu Problemen bei der Abfuhr von gelben Säcken. Zuständig für das Thema Müll ist die Region Hannover, nicht die Stadt Langenhagen.

Die Region Hannover ist öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE). Sie hat die öffentlichen Aufgaben zum Einsammeln, Befördern, Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen sowie zur Abfallverwertung, dem kommunalen Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) übertragen. Auch der öffentliche Auftrag zur Abholung der Gelben Säcke wurde im Juli 2015 ausgeschrieben. Die Ausschreibung der Dualen Systeme Deutschland (DSD) gewann die Firma Remondis, die diese Aufgabe damals vom kommunalen Entsorger aha übernahm. Der Vertrag endet in Kürze.

„Als Stadt Langenhagen sind uns in diesem Fall die Hände gebunden“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Wir bekommen den Frust ab, können aber leider gar nichts zur Abhilfe beitragen, außer diesen Frust unsererseits bei Remondis, bzw. der Region Hannover abzuladen und ggf. aufgerissene Säcke auf Kosten der Steuerzahler selbst abzuholen, bzw. zu entsorgen“.

„Wir haben uns als Stadt Langenhagen mit der Pressestelle von Remondis in Verbindung gesetzt und gefragt, woran die Probleme liegen und bis wann sie behoben sind“, sagt Ralph Gureck, Leiter Kommunikation im Rathaus. Darauf angesprochen sagt Michael Schneider, Pressesprecher von Remondis: „Uns fehlen Berufskraftfahrer“. Schneider begründet das mit der Urlaubszeit, zu der Krankheiten und Kündigungen hinzukämen. Das Unternehmen bemühe sich nach seinen Angaben, Fahrer aus anderen Regionen kurzfristig umzuplanen und neue Fahrer zu gewinnen. Letztere müssten aber erst angelernt werden.

Außerdem versuche Remondis ausgefallene Abfuhren in den jeweils folgenden zwei Tagen nachzuholen. Klappt das nicht, bittet Schneider, die Gelben Säcke wieder von der Straße zu holen und zum nächsten regulären Abfuhrtermin erneut rauszustellen.

„Scheinbar kann Remondis zum Ende der Vertragslaufzeit seinen Vertragspflichten nicht mehr nachkommen“, sagt Heuer. „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen aber nicht die Leidtragenden für diese Probleme sein“, so der Bürgermeister weiter. Mit Blick auf die kommende Ausschreibung der Abfuhr von Gelben Säcken zeigt Heuer deshalb Verständnis, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger direkt bei aha melden würden, damit diese wiederum die Ausschreibungsführer bei den DSD (Duale Systeme Deutschland) auffordern, die Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Darüber hinaus erwartet der Langenhagener Bürgermeister, dass die untere Abfallbehörde der Region Hannover prüft, wie gegen das Liegenlassen des Verpackungsmülls vorgegangen werden kann.

Corona Testzentrum der Stadt Langenhagen stellt Betrieb ein – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Corona Testzentrum der Stadt Langenhagen stellt Betrieb ein

12. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Kostenlose Bürgertestungen im Ratssaal sind nur noch bis Samstag, den 14.08.2021, möglich. Wie bereits mitgeteilt, stellt das Testzentrum der Stadt Langenhagen ab Montag, den 16. August seinen Betrieb ein.

Das zum Ratssaal nächst gelegene Testzentrum befindet sich dann ab Montag, den 16. August, auf dem Parkplatz am Waggumer Hof. Dort nimmt ein privates mobiles Testzentrum der Firma ChickQ GmbH aus Seelze, den Betrieb auf. Es gibt aber noch weitere Testzentren in  Langenhagen und in der Region Hannover. Eine Übersicht haben Stadt und Region unter https://t1p.de/vf8s veröffentlicht.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Aufkommen von Blaualgen an Kiesteichen und Maschseebad

12. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Wegen erhöhten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover, bei zwei der Ricklinger Seen – Großer Teich und Dreiecksteich – und am Maschseebad besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine verstärkte Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen).

Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist damit zu rechnen, dass es zu Algen-Ansammlungen an der Badestelle kommen kann. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

 

Aktueller Corona-Hinweis:
Das Baden an frei zugänglichen Seen ist grundsätzlich nicht untersagt. Es gelten die Vorschriften für das Verhalten in der Öffentlichkeit aus dem Infektionsschutzgesetz bzw. aus der Niedersächsischen Corona-Verordnung – insbesondere hier die Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar.

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

 

Großraumrettungswagen© Bernd Günther

Region und Landeshauptstadt bauen Impfangebot weiter aus

12. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Mehr als 731.000 Impfungen sind bis zum heutigen Donnerstag durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gemeinsamen Impfzentrums von Region und Landeshauptstadt Hannover verabreicht worden. Damit die Impfkampagne weiterläuft, bauen Landeshauptstadt und Region Hannover das Impfangebot noch weiter aus und bieten weitere vielfältige Möglichkeiten unkompliziert an einen Impfschutz zu gelangen.

Fortsetzung der dezentralen Angebote

Das dezentrale Impfangebot in den hannoverschen Stadtteilen und den Kommunen der Region wird weiter fortgesetzt. Wie bereits mitgeteilt, fährt der Großraumrettungswagen der Feuerwehr in der kommenden Woche (33. KW) wieder Umlandkommunen der Region Hannover an. Darüber hinaus wird die Aktion in der 34. Kalenderwoche ab dem 23. August (34. KW) in der Landeshauptstadt fortgesetzt, ab dem 30. August (35. KW) folgen dann wieder Stationen in der Region. Die genauen Standorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Der konkrete „Fahrplan“ für die kommende Woche lautet wie folgt:

Montag, 16. August 2021
9 bis 12 Uhr: Garbsen, Hérouville-St.-Clair-Platz und
14 bis 17 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz)

 

Dienstag, 17. August 2021
9 bis 12 Uhr: Neustadt a Rbge., Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Langenhagen (Godshorn), Hauptstraße 5 (Parkplatz Le-Trait-Platz)

 

Mittwoch, 18. August 2021
9 bis 12 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Garbsen, Hérouville-St.-Clair-Platz

 

Donnerstag, 19. August 2021
9 bis 12 Uhr: Langenhagen (Godshorn), Hauptstraße 5 (Parkplatz Le-Trait-Platz) und
14 bis 17 Uhr: Neustadt a Rbge, Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz)

 

Freitag, 20. August 2021
9 bis 12 Uhr: Neustadt a Rbge, Suttdorfer Str. 8 (VHS-Parkplatz) und
14 bis 17 Uhr: Empelde (Ronnenberg), Berliner Str. 23 (Rewe Parkplatz)

 

City-Impfen am Hauptbahnhof

Zum zweiten Mal wird am Sonnabend, den 14. August auf dem Bahnhofsvorplatz in Hannover ein unkompliziertes Angebot für den Impfschutz mit nur einer Impfung und ohne Anmeldung mit dem Impfstoff Johnson & Johnson vorgehalten. Aufgrund des guten Erfolges mit 431 durchgeführten Impfungen am zurückliegenden Wochenende wird das Angebot auch an den darauffolgenden Sonnabenden (14., 21. und 28. August) fortgesetzt. Die Impfungen erfolgen jeweils in der Zeit von 10 bis 17.30 Uhr.

Impfen ohne Termin

Das „Impfen ohne Termin“ soll  noch attraktiver gestaltet werden. Ab sofort besteht die freie Wahl zwischen den Vakzinen von BioNTech, Moderna, Johnson & Johnson. Damit besteht nun auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, ohne Terminvereinbarung zu den Öffnungszeiten des Impfzentrums (8.30 bis 18 Uhr) einen Impfschutz zu erhalten.

After-Work-Impfen

Am Donnerstag, den 19. August öffnet das Impfzentrum für diejenigen, die lediglich nach  Feierabend zu späterer Stunde das Impfzentrum auf dem Messegelände besuchen können. Bis 21 Uhr sind die Türe des Impfzentrums geöffnet. Es sind wie beim Impfen ohne Termin die Vakzine BioNTech, Moderna, Johnson & Johnson im Angebot, auch für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten.

Regionspräsident Hauke Jagau unterzeichnet die Charta der Vielfalt – Charta Jagau

Regionspräsident Hauke Jagau unterzeichnet die Charta der Vielfalt

11. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover bekennt sich als Arbeitgeberin zu Vielfalt am Arbeitsplatz. Am Mittwoch, 11. August 2021, hat Regionspräsident Hauke Jagau die „Charta der Vielfalt – Für Diversity in der Arbeitswelt“ unterzeichnet und setzt damit einen Beschluss der Regionsversammlung um.

Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Regionsverwaltung, eine Organisationskultur zu pflegen, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist, in Personalprozessen die vielfältigen Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen, Vielfalt innerhalb und außerhalb der Organisation anzuerkennen und Inhalte der Charta zum Thema des Dialogs zu machen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen bei der Umsetzung der Charta einbezogen werden.

„Freiheit bemisst sich nicht an der Freiheit der Mehrheit, sondern daran, wie Minderheiten und Andersdenkende behandelt werden. Freiheit heißt auch, Unbequemes zu ertragen und Vielfalt zu akzeptieren und wertzuschätzen. Das müssen wir uns immer wieder bewusstmachen“, sagt Regionspräsident Jagau. „Ich weiß, dass viele Menschen Ängste haben, in der Gesellschaft aufzufallen oder abzuweichen. Dass wir in einer Zeit leben, in der sich Minderheiten in unserem Land unsicher fühlen, macht mir Sorgen. Die Charta der Vielfalt setzt ein Zeichen gegen solche Entwicklungen.“

Mit der Unterzeichnung der Charta tritt die Region Hannover einer bundesweiten Bewegung und dem größten Netzwerk für Diversity Management in Deutschland bei. Diversity steht als Gegenbegriff zu Diskriminierung. Im Vordergrund steht, individuelle Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen aller Menschen abzurufen und nicht nur, nicht zu diskriminieren. Vielfalt betrachtet dabei unterschiedliche Bereiche, wie Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität sowie sexuelle Orientierung. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren.

Einsatzreicher Vormittag für die Laatzener Feuerwehr – BGPress 0700© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Einsatzreicher Vormittag für die Laatzener Feuerwehr

10. August 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Zu vier Einsätzen rückten die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Laatzen am Dienstag zwischen 9.40 Uhr und 13.40 Uhr aus. Eine gestürzte Person hinter verschlossener Tür; angebranntes Essen in einem Mehrfamilienhaus; vermuteter Chlorgausaustritt in einem Hotel und eine ausgelöste Brandmeldeanlage führten zu den Alarmierungen.

Um 9.38 Uhr rückte die Tagesalarmgruppe zu einer hilflosen Person in der Albert-Schweitzer-Straße aus. Im 6. Obergeschoss war vermutlich schon nachts eine 90-Jährige gestürzt. Da die Wohnungstür mehrfach gesicherte war, stiegen die Retter über die Drehleiter in die Wohnung. Der Rettungsdienst versorgte anschließend die Seniorin.

Um 12.26 Uhr ging ein weiterer Notruf ein: „Feuer im vierten Obergeschoss, Flur schon verraucht“, lautete der Hilferuf aus der Marktstraße nahe des neuen Parks. Umgehend rückten mehrere Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen sowie der Rettungsdienst aus.

Es gab aber schnell von Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald Entwarnung: Angebranntes Essen hatte für Rauchentwicklung geführt. Teilweise konnten die Kräfte noch auf der Anfahrt abdrehen.

Die Besatzung eines Rettungswagens aus Pattensen untersuchte eine Bewohnerin, die leichten Rauch eingeatmet hatte. Vom Essen blieb nur ein noch 100 Grad heißer Topf übrig. Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Retter Möbel und Herd. Alles war aber „kalt“.

Gerade beim Einrücken der nächste Einsatz. Die Brandmeldeanlage eines großen Hotels in der Würzburger Straße löste um 12.49 Uhr aus. Bei Ankunft der Feuerwehr hatten schon alle 120 Gäste sowie etwa 30 Angestellte das Gebäude verlassen. Die Gruppen standen auf den Sammelplatz. Mitarbeiter berichteten von einem ausgelösten Melder im Bereich der Technik im Keller und leichten Chlorgeruch. Daraufhin wurde um 12.56 Uhr der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Rethen alarmiert. Ein Trupp in Chemikalienschutzanzügen (CSA) betrat den Keller und suchte nach der Ursache. Die Erkundung dauerte knapp 20 Minuten, alle Messungen waren negativ.

Weitere Feuerwehrkräfte (Rettungstrupp) hatten sich am Gerätewagen-Gefahrgut auch mit den speziellen Anzügen ausgerüstet. Diese kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Um 13.40 Uhr trafen sich die Hotelleitung sowie die Führungskräfte der Feuerwehr zu einer Lagebesprechung im großen Einsatzleitwagen (ELW 2). Kurz vor 14 Uhr konnten Gäste und Mitarbeiter wieder ins Hotel zurück.

Der Auslösegrund der Meldeanlage konnte nicht genau geklärt werden.

Die Würzburger Straße war zwischen Marktstraße und Mergenthaler Straße Richtung Grasdorf halbseitig gesperrt, die Polizei sperrte die Straße und leitete den Verkehr um. Etliche Schaulustige verfolgten die Arbeiten der Feuerwehr von der gegenüberliegenden Straßenseite. Zu Behinderungen kam es nicht.

Um 13.40 Uhr (mitten in der Besprechung) kam über Funk eine erneute Meldung. Ausgelöste Brandmeldeanlage bei einem Industriebetrieb in der Karlsruher Straße. Schnell wurde ein Führungsfahrzeug sowie ein Löschfahrzeug herausgelöst und mit Blaulicht sowie Martinshorn ging es nach Alt Laatzen. Vor Ort konnte keine Ursache für die Auslösung gefunden werden. Die Fahrzeuge kehrten schnell zurück.

Am Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg eine Überraschung beim Einrücken. Ein Rettungshubschrauber hatte die Fläche rechts neben den Besucherparkplätzen als Landeplatz genutzt. Ein Einsatz des Notarztes in Laatzen-Mitte hatte für diesen Alarm gesorgt. Glücklicherweise war hier die Hilfe der Feuerwehr nicht nötig.

 

20 Jahre Region Hannover: Wimmelbild in der Kröpcke-Uhr – Wimmelbild Jagau

20 Jahre Region Hannover: Wimmelbild in der Kröpcke-Uhr

10. August 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Im Erlebnis-Zoo bespritzt ein Elefant die Passanten mit Wasser. Auf dem Dach des Klinikums Region Hannover landet gerade ein Hubschrauber. Vor dem Schloss Landestrost findet ein Violinen-Konzert statt. Und hinter den blauen Pfählen, die den Radrundweg „Grüner Ring“ markieren, versteckt sich der BuT-Fuchs, das Maskottchen für Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Auf dem Poster „Spürnasen“, das Grundschulkinder mit auf eine Reise durch die Region Hannover nimmt, gibt es viel zu entdecken. Birgit Busche-Brandt hat die Aufgaben, Unternehmen und geographische Besonderheiten in einem großen „Wimmelbild“ festgehalten. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens schmückt das Poster jetzt vier Wochen lang die Kröpcke-Uhr im Zentrum der Landeshauptstadt.

„Die Region Hannover ist in jeder Hinsicht vielfältig“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau, der die Installation am Dienstag, 10. August, 2021 eröffnet hat. „Das bildet dieses große Suchbild wunderbar ab. Und vielleicht macht es dem eine oder der anderen Lust, die Region Hannover nicht nur auf dem Poster, sondern auch in echt weiter zu erkunden.“ Ergänzt wird die Illustration an der Kröpcke-Uhr mit einem QR-Code, über den sich der Informationsfilm über die Region Hannover aufrufen lässt. Bis zum 8. September können sich Passantinnen und Passanten an Hannovers Treffpunkt in der Innenstadt in die bunte Bilderwelt der Region begeben.

Entstanden ist das Wimmelbild als Teil der Publikation „Spürnasen“, die in einer Auflage von 30.000 Stück erschienen ist und zum Schuljahresbeginn mit der BuT-Mappe an alle Erstklässlerinnen und Erstklässler verteilt wird. Grundschulkinder können auf dem Poster zusammen mit den vier Spürnasen Jonas, Zola, Sinan und Hannah auf Entdeckertour gehen und zum Beispiel im Regions-Puzzle herausfinden, welche 21 Städte und Gemeinden zur Region Hannover gehören und wo sie sich befinden. Weitere Klassensätze können die Grundschulen kostenfrei per Mail bei bestellen.

Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0670 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen

9. August 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red/ots). Heute Abend (09.08.2021) ist es in Langenhagen an der Kreuzung Vinnhorster Straße / Brinker Straße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen einer Sattelzugmaschine und einem Linienbus der Linie 480 gekommen. Bei dem Unfall wurde eine 29-Jährige tödlich verletzt und 13 weitere Personen zum Teil schwer verletzt. 

Direkt nach dem Zusammenstoß leisteten Fahrgäste des Linienbusses und Passanten umgehend den Verletzten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Eine beim Zusammenstoß im Bus stehende Frau (29 Jahre) aus Garbsen wurde durch den Aufprall durch ein Seitenfenster aus dem Bus herausgeschleudert und lebensgefährlich verletzt. Trotz sofort eingeleiteter Erste Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer und alarmierte Rettungskräfte erlag sie noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Die Feuerwehr löste beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte den Massenanfall Verletzter (MANV) aus. Fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Hannover mit seiner Leitenden Notarztgruppe eilten zur Einsatzstelle. Ebenfalls fuhr der Organisatorische Leiter Rettungsdienst den Unfallort an. Der Rettungshubschrauber brachte eines der schwerverletzten Kinder in das nächste Krankenhaus. Weitere Verletzte wurden ebenfalls zur Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert.

Durch den Aufprall wurde der Bus massiv beschädigt. Wie es zu dem Unfall kam, wird im Moment durch den Verkehrsunfalldienst der Polizei und die Unfallforschung untersucht.

Während des Einsatzes und bei der nachfolgenden Unfallaufnahme ist die Kreuzung großräumig gesperrt worden. Der Verkehr wird umgeleitet.

Neben dem Rettungsdienst waren die Ortsfeuerwehren Engelbostel, Godshorn und Langenhagen im Einsatz. Rund 80 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.

Nachtrag – HANNOVER (ots) der Polizeidirektion Hannover

Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Lkw am Montagabend, 09.08.2021, verstarb eine 29-jährige Frau an der Unfallstelle. Mehrere Fahrgäste sowie ein Bus- und ein Lkw-Fahrer erlitten leichte bis schwere Verletzungen. Die umfangreichen Rettungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme dauerten bis in den späten Abend an.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 46-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine ohne Auflieger auf der Vinnhorster Straße aus Hannover kommend in Richtung Godshorn. An der Ampelkreuzung Brinker Straße kam gegen 18:20 Uhr aus Langenhagen ein Bus der Linie 480 mit dem Ziel Garbsen. Während der 45-jährige Busfahrer gerade über die Kreuzung zur Vinnhorster Straße fuhr, stieß der von links kommende Sattelzug der Marke Mercedes Benz frontal in die Fahrerseite des Gelenkbusses. Die Sattelzugmaschine prallt im Anschluss gegen ein Verkehrszeichen und einen Ampelmast.

Eine beim Zusammenstoß im Bus stehende Frau (29 Jahre) aus Garbsen wurde durch den Aufprall durch ein Seitenfenster aus dem Bus herausgeschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Erste Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer und alarmierte Rettungskräfte erlag sie noch am Unfallort ihren Verletzungen. Zahlreiche Rettungskräfte versorgten und betreuten die verletzten Fahrgäste, sowie den leicht verletzten Busfahrer und den schwer verletzten Lkw-Fahrer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die traurige Bilanz des Unfalls: Von den 15 Fahrgästen starb eine Person, 13 weitere Personen wurden verletzt. Drei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Unter den schwer Verletzten ist auch ein vierjähriges Kind, dass unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Während der umfangreichen Rettungsarbeiten sperrten Streifenwagen der Polizei die Kreuzung weiträumig ab. Der Verkehrsunfalldienst sicherte Unfallspuren und fertigte zur Rekonstruktion eine detaillierte Übersicht des Einsatzortes mittels eines 3D-Scanverfahrens. Im Rahmen der Unfallaufnahme ermittelte die Polizei anhand von Zeugenaussagen sowie technischer Aufzeichnungen, dass die Ampelanlage zum Zeitpunkt der Kollision ausgeschaltet war. Daher hätte der 45-jährige Busfahrer die Vorfahrt des Sattelzuges, der sich auf der Hauptstraße befand, gewähren müssen. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Beide Fahrzeuge sind stark beschädigt und wurden zur Sicherstellung abgeschleppt. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf etwa 80.000 Euro.

  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0627
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0630
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0634
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0652
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0660
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0663
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0670
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sattelzugmaschine kollidiert mit Linienbus in Langenhagen – BGPress 0684
    In Langenhagen ist ein Linienbus mit einem LKW zusammengestoßen. Dabei wurde eine Person getötet und 20 Insassen des Linienbusses zum Teil schwer verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0617 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg

8. August 2021/in Region Hannover

RONNENBERG (bg). Am Sonntagmorgen (08.08.2021) kam es um kurz vor 7:00 Uhr in der Tilsiter Straße in Ronnenberg zu einem ausgedehnten Küchenbrand. Die Feuerwehr Ronnenberg war mit 12 Einsatzfahrzeugen und 57 Feuerwehrkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit sieben Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen vor Ort. Sechs Personen wurden verletzt dem Rettungsdienst übergeben.

Laut Stadtbrandmeister Gunnar Scheele kam es in dem Mehrfamilienhaus mit rund 24 Wohnparteien zu einem ausgedehnten Küchenbrand und starker Verqualmung des Treppenhauses. Alle Bewohner wurden von Feuerwehrkräften evakuiert. Durch die Rauchgase wurden sechs Bewohner verletzt und mussten dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben werden. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser transportiert.

Die Stadtfeuerwehr Ronnenberg mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren Weetzen, Empelde und Ihme Roloven konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Zusätzlich zu mehreren Rettungswagen wurde der Fachberater Sanität des Deutschen Roten Kreuzes aus Empelde und die Komponente Leitender Notarzt der Feuerwehr Hannover zur Einsatzstelle beordert. Es wurde Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst und die Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst in Betrieb genommen.

Das Gebäude und das Treppenhaus wurde mit Druckbelüftungsgeräten vom Brandrauch befreit. Die Gehrdener Straße war während des Einsatzes voll gesperrt.

Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres unbewohnbar, der Rest des Objekts kann weiterhin bewohnt werden.

  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0605
    Die Komponente Leitende Notarztgruppe der Feuerwehr Hannover wurde wegen der Anzahl von Verletzten zur Unterstützung alarmiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0614
    Der Fachberater Sanität des Deutschen Roten Kreuzes wurde ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0617
    Die Feuerwehr Ronnenberg und der Rettungsdienst wurden am Sonntagmorgen zu einem Küchenbrand in der Tilsiter Straße in Ronnenberg gerufen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0620
    Die Feuerwehr Ronnenberg entrauchte mit speziellen Druckbelüftern das verqualmte Treppenhaus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0621
    Die Feuerwehr Ronnenberg und der Rettungsdienst wurden am Sonntagmorgen zu einem Küchenbrand in der Tilsiter Straße in Ronnenberg gerufen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sechs Verletzte bei Küchenbrand in Ronnenberg – BGPress 0622
    Die Feuerwehr Ronnenberg und der Rettungsdienst wurden am Sonntagmorgen zu einem Küchenbrand in der Tilsiter Straße in Ronnenberg gerufen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Ein Toter bei Stadtbahnunfall in Laatzen – BGPress 0576© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ein Toter bei Stadtbahnunfall in Laatzen

5. August 2021/in Region Hannover

LAATZEN (red/ots). Am frühen Donnerstagmorgen gegen 5:30 Uhr wurde ein 65-jähriger Mann in Laatzen an der Hildesheimer Straße Höhe Eichstraße von der aus Hannover kommenden Linie 1 erfasst und tödlich verletzt. 

Der 65-jähriger Mann ist am Donnerstag, 05.08.2021, nahe der Haltestelle Eichstraße an der Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen von einer stadtauswärts fahrenden Stadtbahn erfasst und mitgeschliffen worden. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Nach Zeugenangaben rannte der Mann gegen 05:30 Uhr aus Richtung der Kronsbergstraße über den stadteinwärts führenden Teil der Hildesheimer Straße zur Haltestelle Eichstraße. Er überquerte die Gleise vor einer an der Haltestelle anfahrenden Stadtbahn, obwohl dort ein Warnsignal vor der Gefahr durch den Gleisverkehr warnte. Im Bereich der stadtauswärts führenden Gleise erfasste eine andere in die Haltestelle einfahrende Straßenbahn den rennenden Mann und schleifte ihn mehrere Meter mit, bevor sie zum Stehen kam.

Ein Toter bei Stadtbahnunfall in Laatzen – BGPress 0579

Ein Schild warnt deutlich vor den Gefahren der querenden Straßenbahnen an der Unfallstelle. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Person war unter der Straßenbahn eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr hoben die Bahn an, um an den Mann zu gelangen. Er wies tödliche Verletzungen auf und konnte nur noch tot geborgen werden. Ein Rettungswagen brachte den 30-jährigen Fahrer der beteiligten Straßenbahn leicht verletzt in ein Krankenhaus. Von weiteren Verletzten unter den Fahrgästen ist nichts bekannt.

Mehrere Streifenwagen der Polizei sperrten die Unfallkreuzung Hildesheimer Straße / Eichstraße / Kronsbergstraße weiträumig ab. Der Verkehrsunfalldienst Hannover nahm den Unfall auf und ermittelte so die Unfallursache. Die Polizei gab die Unfallstelle gegen 07:20 Uhr wieder für den Verkehr frei. Auch der Stadtbahnverkehr von und nach Laatzen war unterbrochen.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei und die Unfallforschung nahmen vor Ort die Unfallspuren auf. Zusätzlich zur Feuerwehr waren auch Techniker der ÜSTRA und mehrere Rettungswagen eingesetzt.

Ein Toter bei Stadtbahnunfall in Laatzen – BGPress 0572

Bei einem Stadtbahnunfall in Laatzen wurde eine männliche Person von der Bahn erfasst und getötet. Die Feuerwehr musste aufwendig die Person bergen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

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