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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Zwischenbilanz zur Halbzeit beim STADTRADELN 2021 – Stadtradeln

Zwischenbilanz zur Halbzeit beim STADTRADELN 2021

16. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Es ist Halbzeit beim STADTRADELN! Seit dem 6. Juni treten die Menschen in der Region Hannover unter dem Motto „Bike it! Like it!“ in die Pedale. Zeit für einen Zwischenstand:

16.313 aktive Radlerinnen und Radler in der Region bisher haben bereits den Rekord an Teilnehmenden von 2020 geknackt. Insgesamt haben sie mehr als 1,7 Millionen Kilometer gesammelt, so der Stand am Mittwochnachmittag, 16. Juni.

Bei den absolut geradelten Kilometern liegt Hannover als größte Stadt deutlich vorne, momentan folgen Garbsen und Wennigsen auf Platz 2 und 3. Auch in der Kategorie Kommunen mit den meisten Kilometern pro Einwohner steht Wennigsen auf dem Siegertreppchen, hier belegt der Vorjahressieger den ersten Platz. Burgwedel, Hemmingen und Sehnde liegen eng beieinander dahinter. Die aktivsten Politikerinnen und Politiker sind momentan in Pattensen, Wunstorf und Wennigsen unterwegs.

Zum derzeitigen Kilometerstand beigetragen haben auch die Schülerinnen und Schüler: 34 Schulen und 59 Klassen beteiligen sich bisher am Schulwettbewerb. Die Nase vorn haben aktuell die St.-Ursula-Schule Hannover, die KGS Sehnde und die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover. Weil in diesem Jahr besonders viele Grundschulen dabei sind, wird zusätzlich ein Preis für die beste Grundschule ausgelobt.

Aber auch andere Teams sind erfolgreich. Die meisten Kilometer radelte bisher das Team Diakovere aus Hannover. Bei den geradelten Kilometern/Kopf hat die „Radsportgemeinschaft Windwärts“ aus Hannover die Nase vorn. Die „4 Bikeboys“ aus Wennigsen und die „7:30 Uhr Radeltruppe“ aus Wunstorf sind ihnen aber dicht auf den Fersen.

 

Wer die Kilometerstände im Blick behalten möchte, findet den aktuellen Stand auf https://www.stadtradeln.de/region-hannover.

 

Noch nicht dabei beim STADTRADELN 2021?  Eine Anmeldung auf www.stadtradeln.de bis zum letzten Tag des Aktionszeitraums am 26. Juni 2021 für alle möglich, die in einer Stadt oder Gemeinde der Region Hannover wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Aktuell kann es zu Verzögerungen bei der Anmeldebestätigung kommen.

Touren-Ideen für die zweite Halbzeit gibt es zum Beispiel in der virtuellen Erlebniswelt „StadtMensch & FahrRad“ vom Umweltzentrum Hannover e.V. Die 3. „Tour der Woche“ führt auf der Regionsroute 1 vom Maschsee über Hemmingen und Springe bis nach Bad Münder: https://stadtmenschfahrrad.de/tour-der-woche/. Dabei geht es in Völksen an einer von vielen Stationen der Intraregionale 2021 – Klangkunstfestival in der Region Hannover vorbei, das ganze Festival-Programm steht auf www.intraregionale.org. Darüber hinaus bieten viele ADFC Ortsgruppen geführte Radtouren an: www.adfc-hannover.de/ortsgruppen.

Berichte zu weiteren Aktionen zum STADTRADELN bietet die Seite www.velohannover.de.

 

Rad-Fans, die lieber auf eigene Faust losfahren, können sich mit der Bike CItizens App eine eigene Route zusammenstellen und im Rahmen der Bike Benefit Aktion kleine Belohnungen erradeln. Mehr dazu auf www.hannover.de/stadtradeln.

Digitalpakt: Anna-Siemsen-Schule erhält 940.000 Euro Fördermittel – Förderpreis Anna Siemsen

Digitalpakt: Anna-Siemsen-Schule erhält 940.000 Euro Fördermittel

16. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die von Bund und Land Niedersachsen in Aussicht gestellten Fördergelder zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur kommen in den Schulen der Region Hannover an: Heute erhielt die Anna-Siemsen-Schule vom niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen Förderbescheid über 940.000 Euro. Das Geld soll in die WLAN- Versorgung, IT-Infrastruktur und die Ausstattung mit digitalen Medien fließen.

„Finanzielle Unterstützung und Planungssicherheit – das ist es, was wir den Schulen in Niedersachsen mit dem Digitalpakt zukommen lassen wollen“, betonte Kultusminister Tonne bei seinem Besuch in der BBS 7. „Ich freue mich, dass auch die Anna-Siemsen-Schule jetzt die erforderliche Netzanbindung und eine praxisnahe digitale Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler schaffen kann.“

Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, begrüßte die Förderzusage: „Das ist gut investiertes Geld in digitale Infrastruktur und Medienkompetenz. Die BBS 7 profitiert dadurch nicht nur in der WLAN-Versorgung und bei der Anschaffung der nötigen Geräte, sondern auch beim digitalen Lernen.“

Die Anna-Siemsen-Schule ist eine von 19 Regionsschulen, in der umfangreiche Arbeiten an der Elektroinstallation und der Netzwerkverkabelung nötig sind, um die Schule flächendeckend mit WLAN ausstatten zu können. Das ist nun finanzierbar. Schulleiterin Monika Höing-Gevers nahm den Förderbescheid mit sichtbarer Freude entgegen: „Die Anna-Siemsen-Schule ist ein schönes altes Gebäude und kommt in der Haustechnik schnell an ihre Grenzen. Jetzt können wir das Gelände so erschließen, dass wir überall WLAN haben und digital vernetzter Unterricht in allen Räumen möglich ist.“

Rund 1.100 neue Netzwerkanschlüsse und sechs neue Datenverteilschränke müssen in der Berufsbildenden Schule 7 installiert werden, um das gesamte Gelände mit WLAN zu versorgen. Hinzu kommen Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Infrastruktur, die in Summe mit Kosten in Höhe von 930.000 Euro verbunden sind. Außerdem möchte die Schule für den digitalen Unterricht zwei neue ActivPanels anschaffen. Die Kosten dafür liegen bei rund 10.000 Euro.

Gefahrguteinsatz in Sehnde-Höver – BGPress 4174

Gefahrguteinsatz in Sehnde-Höver

14. Juni 2021/in Region Hannover

SEHNDE (red). Ein Gefahrgutaustritt in einer Spedition in Höver forderte 120 Einsatzkräfte. Der Betrieb musste während der Einsatzmaßnahmen geschlossen werden. Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 21:05 Uhr am Montagabend wurde die ABC Fachgruppe Sehnde und der ABC Zug Region Hannover Ost, bestehend aus Ortsfeuerwehren der Städte Burgdorf, Lehrte und der Gemeinde Uetze zu einer Spedition nach Höver alarmiert.
In der Speditionshalle war ein 1000 Liter IBC Behälter bei Verladearbeiten beschädigt worden. Aus dem Gebinde trat eine Säure aus, die zum Ätzen von Glas und Metallen eingesetzt wird. Insgesamt liefen ca.850 Liter des gesundheitsgefährdenden und ätzenden Stoffes aus.

Durch die Ortsfeuerwehr Höver wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet und ein Sicherheitsradius eingerichtet. Durch weitere Einsatzkräfte wurde ein dreifacher Brandschutz, unter Vornahme eines C-Rohres, eines Schaumrohres und eines Pulverlöschanhänger sichergestellt. Die Einsatzkräfte der ABC Fachgruppe Sehnde und des ABC Zug Region Hannover Ost gingen unter Chemikalienschutzanzügen mit Atemschutz vor. Mit technischen Hilfsmitteln wurde das Leck verschlossen und der Behälter gesichert. Im weiteren Verlauf wurde durch weitere Einsatzkräfte Chemikalienbinder auf die ausgelaufene Flüssigkeit aufgebracht. Diese Arbeiten konnten ausschließlich unter Chemikalienschutzanzügen mit Atemschutz durchgeführt werden. Bei den Temperaturen war die Arbeit sehr schweißtreibend für die Einsatzkräfte, sodass ein höherer Bedarf an Atemschutzgeräteträgern erforderlich war. Durch Messtrupps wurden im Nahbereich um die Einsatzstelle mit speziellen Messgeräten Luftproben genommen. Eine erhöhte Stoffkonzentration konnte mit den Mitteln der Feuerwehr an keiner Stelle festgestellt werden.

Nachdem am 15.06.2021 gegen 02:00 Uhr weitere Kräfte von der Einsatzstelle entlassen wurden, war der Einsatz am 15.06.2021 gegen 03:00 Uhr dann komplett für die Feuerwehr beendet. Ein Tanklastzug des Entsorgungsunternehmen hatte bis dahin vor, den ausgelaufenen Gefahrstoff abzusaugen. Die Maßnahmen scheiterten zunächst, da das eingesetzte Fahrzeug nicht über die geeigneten Vorrichtungen zur Aufnahme des Gefahrstoffes verfügte. Die Einsatzstelle wurde daraufhin komplett abgesperrt. Erneut wurde eine weitere Lage Chemikalienbinder aufgebracht. Die Einsatzstelle wurde an die Betriebsleitung übergeben. Am heutigen Tag wird die Entsorgungsfirma weitere Maßnahmen zur Reinigung des Bereiches durchführen.

Eine vorrübergehende Sperrung der Hannoverschen Straße konnte nach kurzer Zeit wieder aufgelöst werden. Es kam dennoch zeitweise zu starken Verkehrsbehinderungen.

 

Blühende Vielfalt in Langenhagen – Blühende Vielfalt Langenhagen

Blühende Vielfalt in Langenhagen

14. Juni 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Der erste Entwurf steht! „Wir sind stolz und glücklich, nach dieser arbeitsintensiven Zeit unser gemeinsames Ergebnis präsentieren zu können“, sagt Sabine Hettinger, Inklusionsbeauftragte der Stadt Langenhagen.

In einem knapp zweijährigen Prozess haben zahlreiche ehrenamtlich Mitwirkende aus den Verbänden und Vereinen der Stadt, aus Politik und Verwaltung einen Aktionsplan Inklusion für Langenhagen erarbeitet. Das Ergebnis wird nun den Gremien übergeben und anschließend dem Rat der Stadt Langenhagen zur Abstimmung vorgelegt. Wird der Entwurf beschlossen, kann die Umsetzung durch die Stadtverwaltung starten.

Auch Bürgermeister Mirko Heuer freut sich über diesen wichtigen Schritt: „Der kommunale Aktionsplan ist nicht nur unser Programm für Inklusion, sondern zugleich für eine zukunftsfähige Stadt Langenhagen – denn nur eine vielfaltsgerechte und barrierefreie Stadt ist auch nachhaltig und zukunftsfähig.“

Im September 2019 fand die Auftaktveranstaltung mit dem Motto „Vielfalt in Langenhagen zum Blühen bringen“ statt. Es bildeten sich sechs Arbeitsgruppen, die sich intensiv mit den folgenden sechs Handlungsfeldern befassten:

  • Wohnen + Versorgung
  • Mobilität + Barrierefreiheit
  • Information + Mitsprache
  • Arbeit + Beschäftigung
  • Bildung + lebenslanges Lernen
  • Kultur + Freizeit

In den vielen Gruppentreffen wurden Vorschläge und Ansätze ausgearbeitet, die zur Verwirklichung von Inklusion im jeweiligen Handlungsfeld beitragen sollen. Zunächst entwickelten die Teilnehmenden eine Vision als Leitidee. Dabei stellten sie sich zunächst eine auf die Zukunft bezogene Frage: Woran können unterschiedlichste Menschen in Langenhagen im Alltag feststellen, dass Inklusion Wirklichkeit geworden ist? Aus der Zukunft ging es dann zurück in die Gegenwart: welche Ziele, Maßnahmen und Handlungsschritte braucht es in jedem der Bereiche, damit Inklusion im Alltag konkret wird? „Wir als Teilnehmende waren im Verlauf des Prozesses immer wieder überrascht von der Vielfalt der unterschiedlichen Bedürfnisse. Für gleichberechtigte Teilhabe ist es wichtig, möglichst alle diese Bedürfnisse zu berücksichtigen“, sagt Karin Gärtner. Begleitet wurde und wird der Prozess von einer Steuerungsgruppe, die die Vielfalt Langenhagens widerspiegelt.

Auch dieses Projekt musste sich den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen, weiß die Inklusionsbeauftragte: „Wir sind an unseren Aufgaben gewachsen und haben neue Wege ausprobiert, sind beispielsweise auf Online- oder Open-Air-Veranstaltungen und kleine Videobotschaften ausgewichen. Das war für uns alle eine spannende Zeit.“

Sozialdezernentin Eva Bender sieht besonders dadurch auch die Dringlichkeit bestätigt: „Die Auswirkungen der Pandemie haben die Notwendigkeit gleichberechtigter Teilhabe noch einmal mehr sehr deutlich gezeigt – mit dem Aktionsplan werden die konkreten Schritte greifbar und transparent gemacht.“

Wesentliche Grundlage für den Aktionsplan ist die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie ist von den Beteiligten in Bezug auf das Verständnis von Inklusion und selbstbestimmter gleichberechtigter Teilhabe immer wieder hinzugezogen worden.

Am Prozess beteiligt waren sehr unterschiedliche Menschen – mit und ohne Beeinträchtigung, aus diversen Organisationen und Gesellschaftsbereichen. Sie alle einte nicht nur das Anliegen Inklusion: Viele von Ihnen beschreiben die vergangenen 22 Monate als gemeinsamen Lernprozess – sie lernten von ihren unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen und erlebten diese Vielfalt als Bereicherung.

Veröffentlicht wird der Aktionsplan voraussichtlich zu Beginn des nächsten Jahres. Es wird regelmäßige Berichte zum Stand der Umsetzung geben. Informationen zum Prozess und alle Protokolle, die Einblick in die Arbeitsgruppen geben, finden Sie unter: https://www.langenhagen.de/aktionsplan-inklusion.

Klar bilden wir aus! Ausbildungskampagne nimmt weiter Fahrt auf – BGPress 3998© Bernd Günther

Klar bilden wir aus! Ausbildungskampagne nimmt weiter Fahrt auf

14. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammen zu bringen: Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie bleibt das eine Herausforderung. Mit den zwei Kampagnen „Digga muss los! Ausbildung wartet.“ und „Klar bilden wir aus!“ hat der Regionale Bildungsbeirat im letzten Jahr eine deutliche Botschaft an Absolventinnen und Absolventen sowie an Ausbildungsbetriebe adressiert. Das Ziel: Beide Seiten in Kontakt zu bringen und in Ausbildung zu vermitteln. Den von der Bundesregierung ausgerufenen „Sommer der Berufsausbildung“ nehmen die Mitglieder des Bildungsbeirats zum Anlass, ihre Aktivitäten fortzusetzen und zu verstärken.

„Das gemeinsame Ziel ist es, dass möglichst viele junge Menschen dieses Jahr eine Berufsausbildung im Betrieb beginnen. Dafür wollen wir das bestehende Angebot noch sichtbarer machen und über alle möglichen – pandemiebedingt vor allem digitalen – Kanäle den Kontakt zwischen Betrieben und Jugendlichen herstellen“, erklärt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, bei der die Federführung für die Kampagne liegt. Rund 50.000 Euro hatte die Region dafür bereits zum Kampagnenstart im vergangenen Jahr investiert, dieselbe Summe macht sie auch dieses Jahr locker. Ein Teil davon fließt in den Relaunch der Webseite www.ausbilden-lohnt-sich.de und das Ausbildungsmarketing über Social Media. Daneben gibt es eine Plakatkampagne und eine im Kampagnendesign gestaltete ÜSTRA-Stadtbahn.

Weitere Akteure der Ausbildungskampagne sind die Agentur für Arbeit Hannover, die Industrie- und Handelskammer Hannover, die Handwerkskammer Hannover, das Jobcenter Region Hannover, der Arbeitgeberverband Hannover sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund.

Heike Döpke, Vorsitzende der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Hannover: „In Hannover haben wir entgegen dem Bundestrend ein ausgewogenes Verhältnis von Bewerberinnen und Bewerbern zu Ausbildungsplätzen. Trotzdem müssen die Ausbildungsstellen und die Bewerberinnen und Bewerber auch zueinander passen. Damit das noch besser gelingt, richten wir am 23. Juni die ‚Zukunftsstarter Hannover‘ aus. Die virtuelle Ausbildungsmesse für die Region Hannover ist eine gute Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, Ausbildungsbetriebe kennen zu lernen und das für sie passende Angebot herauszusuchen – und eine tolle Plattform für ausbildende Betriebe, ihr Unternehmen zu präsentieren und geeigneten Nachwuchs zu suchen.“

„Gut ausgebildeter Nachwuchs wird in der Region Hannover in den nächsten Jahren dringender denn je gesucht. Allein im IHK-Bereich stehen dafür über 250 Ausbildungsberufe mit exzellenten Perspektiven offen“, sagt Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer, und appelliert an die Jugendlichen: „Schiebt es nicht auf die lange Bank, sondern geht jetzt in die Betriebe und startet in diesem Jahr noch direkt mit einer Ausbildung durch.“

Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover, weist auf die Angebotslage im Handwerk hin: „Aktuell bieten unsere Mitgliedsbetriebe in der Online-Lehrstellenbörse noch 670 freie Ausbildungsplätze für dieses Jahr an. Das Handwerk hat sich in der Corona-Pandemie als Stabilisator in der Krise erwiesen und bietet nach wie vor sichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Unsere Botschaft an alle Schulabgänger*innen: Es ist noch nicht zu spät. Mehr als 60 unterschiedliche Berufe mit tollen Karrierechancen stehen Bewerber*innen offen. Noch bis Oktober können Lehrverträge geschlossen werden.“

Olaf Brandes, Leiter Bildungsabteilung in der Allgemeinen Arbeitgebervereinigung Hannover, betont, wie wichtig die Nachwuchsförderung für Unternehmen ist: „Unsere Unternehmen arbeiten in der gegenwärtigen Situation mit allen Kräften daran, die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu überwinden. Das bedeutet vor allem, weiterhin Nachwuchskräfte auszubilden und in die Fachkräfte von morgen zu investieren. Denn die Sicherung des Fachkräftenachwuchses wird zur eigentlichen Zukunftsaufgabe.“

Das sieht auch Torsten Hannig, Regionsgeschäftsführer beim Deutschen Gewerkschaftsbund, so: „Wir möchten alle jungen Menschen ermutigen, sich trotz schwieriger Zeiten für einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Wer heute gut ausgebildet wird, sichert sich einen Arbeitsplatz für die Zukunft!“

Stefan Bode, Mitglied der Geschäftsführung Jobcenter Region Hannover ergänzt: „Ein fehlender Berufsabschluss ist ein häufiger Grund dafür, dass das Einkommen nicht zum Lebensunterhalt reicht. Deshalb ist es für das Jobcenter Region Hannover ein wichtiges Anliegen, dass alle Jugendliche erfolgreich eine Ausbildung absolvieren. Der Ausbildungsmarkt bietet viele Chancen. Und das Jobcenter bietet den jungen Menschen vielfältige Unterstützung, um diese Chancen zu ergreifen.“

Musikschule startet neues Programm für die Kleinsten – Musikschule Langenhagen

Musikschule startet neues Programm für die Kleinsten

11. Juni 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Musikschule der Stadt Langenhagen nimmt ab sofort wieder Anmeldungen für die neuen Kurse in Musikgarten I und II (Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren mit Elternteil), Musikalischer Früherziehung (ab ca. 4 Jahre) und Musikalischer Grundausbildung (ab ca. 6 Jahre) entgegen.

Start der Kurse für den Musikgarten und die Grundausbildung ist Anfang September, im Oktober beginnt dann das Kursangebot für die Früherziehung.

„Gerade die Jüngsten haben unter den Einschränkungen der letzten Monate besonders gelitten. Denn mit den Kleinen und Vorschulkindern ist ein Onlineunterricht verständlicherweise nicht möglich und die Kurse mussten daher ausfallen“, so Stefan Polzer der Leiter der Musikschule Langenhagen. „Wir sind zuversichtlich und freuen uns sehr, dass die Kurse nach den Ferien wieder starten können.“

Das Motto der neuen Kurse ist „Musik ganzheitlich erleben“. „Unser Ziel ist, den Kindern je nach Altersgruppe die vielfältigen Erscheinungsarten von Musik näher zu bringen und sich kreativ damit auseinander zu setzen“, erklärt Polzer. Dabei erhalten die Kinder von den Lehrkräften zum Beispiel Anleitung zur Handhabung im Umgang mit Musik und werden zum bewussten Hören, zum Verbinden von Musik und Bewegung und zum eigenen Musizieren angeregt.

Kursangebot:

Musikgarten I                                                           mittwochs       16:45 – 17:30 Uhr
(Ort wird noch bekanntgegeben)

Musikgarten II
Bürgerzentrum Brinker Park                                    donnerstags    15:30 – 16:15 Uhr

Musikgarten II                                                          freitags           16:00 – 16:45 Uhr
Grundschule Godshorn

Musikalische Früherziehung
Grundschule Godshorn                                              dienstags        14:30 – 15:30 Uhr
Ort wird noch bekanntgegeben                                dienstags        15:45 – 16:45 Uhr

Musikalische Grundausbildung
Bürgerzentrum Brinker Park                                     montags          16:15 – 17:30 Uhr

Selbstverständlich werden bei allen Kursangeboten die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten.

Weitere Informationen über die Unterrichtsinhalte, das Kursangebot, Gebühren sowie das Anmeldeformular finden Interessierte unter www.musikschule-langenhagen.de.

Corona-Testzentrum der Stadt Langenhagen schließt voraussichtlich am 17. Juli – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Corona-Testzentrum der Stadt Langenhagen schließt voraussichtlich am 17. Juli

10. Juni 2021/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Sinkende Inzidenzen machen es möglich: das Corona-Testzentrum der Stadt stellt voraussichtlich zum 17. Juli seinen Betrieb ein und reduziert das Angebot stufenweise. Ab Montag, den 14. Juni, werden noch 100 Tests täglich angeboten und die telefonische Terminvereinbarung über das Bürgertelefon eingestellt.
„Wir hatten das erste Testzentrum in der Region“ erinnert Bürgermeister Mirko Heuer. „Jetzt ist es an der Zeit, auf die sinkenden Inzidenz-Werte zu reagieren und den nächsten Schritt in Richtung Normalität zu gehen“. Am 4. Juni ist die Region Hannover in die erste Stufe des Stufenplans gewechselt. Seitdem ist die Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses für einen Großteil der Lebensbereiche entfallen. „Das merken wir auch im Testzentrum“, sagt der Bürgermeister. Die Stadt hatte das Testzentrum vor einigen Wochen mit free2pass digitalisiert und bietet seitdem Testungen ohne Terminvereinbarungen an. „Deshalb braucht es auch keine telefonische Terminvereinbarung mehr, so dass wir auch das Bürgertelefon ab Montag einstellen“, sagt Heuer. Der Bürgermeister dankt allen Mitarbeitenden, die am Bürgertelefon, im Testzentrum oder an anderer Stelle mitgeholfen haben: „Ohne ihren Einsatz und ihr großes Engagement hätten wir das nicht geschafft“ sagt Heuer und verspricht, sich noch einmal persönlich zu bedanken.
Ab 10. Juni steht das Dorfgemeinschaftshaus „Niet Hus“ in Kaltenweide Vereinen und Organisationen wieder zur Verfügung, soweit die Corona-Vorschriften das zulassen. Nach Angaben der Oliven-Apotheke hat das dort betriebene Testzentrum heute die Räumlichkeiten verlassen. Das Angebot wurde mit dem Testzentrum am Kaltenweider Platz zusammengelegt, wo weiterhin kostenlose Bürgertests, mit oder ohne Termin, angeboten werden.
Impfbrücke des gemeinsamen Impfzentrums von Region und LHH wird ausgeweitet – BGPress 4801© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Impfbrücke des gemeinsamen Impfzentrums von Region und LHH wird ausgeweitet

9. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfkampagne in der Region Hannover schreitet weiter voran. Mittlerweile wurden im Impfzentrum auf dem Messegelände rund 480.000 Impfungen durchgeführt. Mit dem Wegfall der Priorisierung gibt es ab sofort für alle Impfwilligen die Möglichkeit, sich für die sogenannte „Impfbrücke“ zu registrieren. Sie soll dabei helfen, übrig gebliebene Impfdosen, die noch am selben Tag verimpft werden müssen, kurzfristig zu vergeben. Das Prinzip ist einfach: Sollten am Ende eines Tages Impfungen nicht wahrgenommen worden sein, bekommen Registrierte per Zufallsprinzip ein spontanes Impfangebot per SMS. So werden Impfstoffreste genutzt, die sehr kurzfristig übrigbleiben und daher nicht mehr für reguläre Termine über das Terminvergabesystem des Landes freigegeben werden können.

„Es ist seit Beginn der Impfkampagne das Ziel des Impfzentrums, den Impfstoff schnell und effizient an die Menschen zu bringen“, sagt Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. „Die Impfbrücke hat sich für hochmobile, schnell verfügbare prioritär Impfberechtigte bereits bewährt. Mit der Öffnung der Impfbrücke können nun alle Impfwilligen, die flexibel sind, sich registrieren lassen und darauf hoffen, nach dem Zufallsprinzip einen Impfstoffrest spontan zu erhalten.“

Um sich für die Impfbrücke zu registrieren, müssen sich Interessierte unter https://hannover.impfbruecke.de mit Geburtsdatum, Postleitzahl und Mobilfunknummer registrieren. Sollte Impfstoff übrigbleiben, aktiviert das Impfzentrum den Zufallsgenerator und die Software verschickt SMS an zufällig ausgewählte, im Vorfeld registrierte Personen. Diese hat dann in der Regel rund eine halbe Stunde Zeit, den Termin beim Impfzentrum wahrzunehmen. Eine kurze Antwort per SMS reicht als Bestätigung beim Impfzentrum. „Dadurch, dass die Priorisierung jetzt weggefallen ist, können wir auch solche niederschwelligen Termine für Spontane vergeben“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. „Wir sind sicher, dass dieses Instrument einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leistet, noch schneller für Immunität in der Region Hannover zu sorgen.“

Damit die Liste der Personen, die für ein spontanes Impfangebot offen sind, möglichst aktuell bleibt, erlischt die Registrierung nach einer Woche. Eine Neu-Registrierung ist dann wieder für jede Interessentin und jeden Interessenten möglich – eine Garantie, einen Impftermin über diesen Weg zu bekommen, gibt es bei diesem Losverfahren nicht.

 

Reisen mit Tieren – Quarantäne Hunde

Reisen mit Tieren

9. Juni 2021/in Region Hannover, Reisen

REGION HANNOVER (PM).  Den eigenen Hund mit in den Urlaub nehmen – das klingt zunächst nach einer guten Idee. Aber oft erfüllen die Tiere die Einfuhrbedingungen bei der Rückreise nach Deutschland nicht. Bei der Rückreise aus der Türkei beispielsweise muss eine gültige Impfung gegen Tollwut und die Kontrolle des Impferfolges nach 30 Tagen im Blut nachgewiesen werden. „Das wissen viele Reisende nicht. Die Folge ist, dass die mitgebrachten Tiere in mehrwöchige Quarantäne müssen, was nicht nur teuer ist, sondern auch viel Leid für Mensch und Tier bedeutet“, sagt Dr. Anna Mellin, Amtstierärztin bei der Region Hannover. „Manche Hunde jaulen fast den ganzen Tag in der Quarantäne. Wenn die Besitzer ihre Tiere nach Wochen wiedersehen, fließen erstmal die Tränen.“

Damit das nicht passiert, rät die Amtstierärztin allen Reisenden, die ihr Haustier auf Reisen mitnehmen wollen, sich frühzeitig vor Reiseantritt darüber zu informieren, welche Einfuhrbedingungen nach Deutschland gelten. Denn die Bedingungen sind unterschiedlich, je nachdem aus welchem Land man einreist: Wenn ein Tier aus einem sogenannten nicht-gelisteten Drittland – also nicht aus der EU – einreisen möchte, reicht eine Bestätigung der Tollwutimpfung per Heimtierausweis nicht aus. „Dann muss die Wirksamkeit dieser Impfung durch eine zusätzliche Blutuntersuchung nachgewiesen werden“, erläutert Dr. Mellin.

Außerdem wichtig: Jedes Tier, das auf Reisen geht, muss einen Chip tragen. Der Zoll am Langenhagener Flughafen überprüft mit einem Mikrochiplesegerät die ordnungsgemäße Kennzeichnung von Hunden und Katzen – zusätzlich zum Blick in den Ausweis des Tieres. Deshalb sollte unbedingt vor Antritt der Reise der Mikrochip des Tieres durch einen Tierarzt bzw. eine Tierärztin oder einen Amtstierarzt bzw. Amtstierärztin einmal ausgelesen werden, rät Dr. Mellin.

Reisende, die über den Flughafen Hannover-Langenhagen mit ihrem Tier reisen möchten, können sich zu Fragen der Einreise nach Deutschland telefonisch beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 beraten lassen oder Anfragen per E-Mail senden an: GKS@region-hannover.de

Infos zum Thema gibt es auch auf www.hannover.de (Stichwort: Reisen Tiere).

Laatzener Feuerwehr hat mit Unwettereinsätzen zu kämpfen – Regen Laatzen

Laatzener Feuerwehr hat mit Unwettereinsätzen zu kämpfen

5. Juni 2021/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Am Sonnabend ab 14 Uhr tobte über Laatzen ein Gewitter mit lokalen sehr starken Regenfällen. Bis gegen 15 Uhr hatte die Laatzener Ortsfeuerwehr 25 Einsätze zu verzeichnen. Ab 14.42 Uhr kam Unterstützung aus Rethen und später auch von den ehrenamtlichen Helfern aus Gleidingen. Eine ältere Dame wurde aus einer Fußgängerpassage gerettet, diese lief von beiden Seiten regelrecht „voll“.

Fast zeitgleich um 14 Uhr kam ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus in der Pettenkofer Straße „Knie hoch Wasser im Keller“ und von Jugendlichen, die zusammen mit einer 82-Jährigen in der Grand-Quevilly-Passage (Fußgängertunnel unter der Erich-Panitz-Straße) vom steigenden Wasser eingeschlossen waren. Das Wasser stand dort etwa 30 cm hoch. In der Mitte des Fußgängertunnels standen die neun Personen im seichteren Wasser. Mit einer Pumpe saugten die Helfer das Wasser Richtung Einkaufszentrum ab, gegen 14.30 Uhr trugen zwei Helfer die Rentenerin dann aus dem Wasser.

Vor dem Leine-Center warteten etliche Besucher das Ende der „Regenfluten“ und den Vordächern ab. In der Würzburger Straße und den umliegenden Häusern an der Marktstraße stand das Wasser teilweise bis zu einem Meter im Keller. Mit einem Messgerät prüften die Helfer die „dunkle Brühe“ vor dem dem Betreten der Räume auf Spannungsfreiheit, bevor die Pumpen eingesetzt wurden.

Besonders betroffen war auch die Straße Engerode in Laatzen-Mitte. Hier waren etliche Keller „abgesoffen“. Mit herkömmlichen Gartenpumpen halfen sich die Bewohner selbst. Bei zu viel Wasser im Keller unterstützten die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen. „Ich wohne jetzt schon über 35 Jahre hier, aber einen solchen Regenschauer habe ich noch nicht erlebt“, sagte ein völlig durchnässter Anwohner. Weitere Einsatztsellen befanden sich im Brucknerweg, der Würzburger Straße und in der Debberode. Um 14.10 Uhr löste dann auch noch die Brandmeldeanlage (BMA) eines Betriebes in der Ulmer Straße aus. Nach schneller Erkundung Entwarnung. Weder Rauch noch Flammen waren sichtbar. Auslösungsursache unbekannt.

Alle Einsatzmeldungen koordinierte die Einsatzleitung Ort (ELO) im Einsatzleitwagen auf dem Gelände am Sankt-Florian-Weg. Besetzt war das Fahrzeug mit Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald und vier Kräften zur Abwicklung des Funkverkehrs und der Sortierung von Einsätzen nach Dringlichkeit. Auch eine Übersicht wurde dort geführt, um einen guten Gesamtüberblick zu behalten. Bis gegen 16.20 Uhr verzeichnete die Besatzung 33 Einsätze.

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