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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Langenhagen erweitert Angebot im Schnelltest-Zentrum – BGPress 7741 2© Bernd Günther

Langenhagen erweitert Angebot im Schnelltest-Zentrum

25. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen erweitert ihr Angebot für kostenlose COVID-19 Schnelltests im Schnelltest-Zentrum im Rathaus. Ab Montag, den 29. März, sind Terminvereinbarungen montags bis samstags möglich. „Unser Angebot wird sehr gut angenommen“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer.  „Nachdem jetzt die Möglichkeit geschaffen wurde, Leistungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung abzurechnen, haben wir das natürlich beantragt und können unser Angebot ab Montag erweitern“, so der Bürgermeister weiter.

Die Testungen sind künftig jeweils Montag, Dienstag und Samstag von 8 bis 13 Uhr sowie Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 13 bis 18 Uhr möglich. Jeder Bürger kann sich derzeit einmal pro Woche testen lassen. Die Termine sind eine Woche im Voraus online unter www.langenhagen.de/schnelltest-zentrum und zu den Anrufzeiten des Bürgertelefons auch telefonisch buchbar. Das Bürgertelefon ist derzeit montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter (0800) 7307-000 erreichbar.

Langenhagen setzt weiter auf digitale Kontaktnachverfolgung und plant weitere Angebote – Luca App

Langenhagen setzt weiter auf digitale Kontaktnachverfolgung und plant weitere Angebote

22. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Region Hannover hat die Stadt Langenhagen heute informiert, dass man dort weiter „mit Hochdruck“ an der Integration und Anbindung der Luca-App an das Gesundheitsamt arbeitet und hofft, diese Arbeiten nächste Woche abschließen zu können. Aus diesem Grund müssen die Infektionskettenformulare auf Papier bis auf weiteres auch bei App-Nutzung noch ausgefüllt werden.

„Das ist ärgerlich, aber sehen wir es positiv“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Die Vorarbeiten der Stadt sind abgeschlossen und wer sich die App heruntergeladen hat, ist vorbereitet und kann die Anwendung schon heute live bei uns testen“. Die Stadt Langenhagen war die erste Regionskommune, die ihren Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung der Luca App ermöglicht.

„In diesem Zusammenhang hat der Niedersächsische Städtetag die Stadt Langenhagen Ende letzter Woche informiert, dass eine einheitliche Lösung im Norddeutschen Verbund mit dem Land Niedersachsen angestrebt wird“, sagt Ralph Gureck, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus. Bereits Anfang dieser Woche wird voraussichtlich eine Vergabeentscheidung getroffen und ein Rahmenvertrag für die Luca-App geschlossen, dem Kommunen beitreten können. Bürgermeister Heuer begrüßt die Ankündigung: „Dann kann die digitale Kontaktnachverfolgung weiter Fahrt aufnehmen“, so Heuer.

Dabei blickt der Bürgermeister aber schon in die Zukunft: „Wir sondieren bereits eine weitergehende digitale Lösung“, sagt Heuer. „Die Kontaktnachverfolgung ist die eine Sache, aber das geht uns noch nicht weit genug. Dreh- und Angelpunkt sind die negativen Testungen, die man als Eintrittskarte für den Besuch von Geschäften, Theatern oder anderen Einrichtungen nutzen könnte. Das negative Testergebnis verschlüsselt auf einer App dabei zu haben und vorzeigen zu können, könnte der nächste Baustein in Langenhagen sein“, sagt der Bürgermeister. „Wir stehen dazu mit einer fertigen Lösung in den Startlöchern und haben uns als Modellkommune zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich braucht es dazu Regelungen des Landes Niedersachsen und der Region Hannover. Mit unserem eigenen Testzentrum und einem innovativen Team haben wir aber die Möglichkeit, sofort durchzustarten und gemeinsam mit Land und Region, trotz höherer Inzidenzen, unseren Bürgerinnen und Bürgern wieder einen Teil des normalen Lebens zurückzugeben.“

Stadt Langenhagen organisiert kurzfristig Impfungen für alle Kita-Mitarbeitenden – Impfen Symbol© Bernd Günther

Stadt Langenhagen organisiert kurzfristig Impfungen für alle Kita-Mitarbeitenden

22. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen hat kurzfristig Impftermine für alle Kita-Mitarbeitenden aus den kommunalen und freien Kitas in Langenhagen organisiert. Ein mobiles Impfteam der Region Hannover wird die Impfungen vor Ort am 26. und 30. März sowie am 1. April durchführen. „Diese schnellen Termine wurden möglich, weil die Kolleginnen und Kollegen in kürzester Zeit ihre Bereitschaft zur Impfung erklärt haben“, sagt Eva Bender, Stadträtin der Stadt Langenhagen. „Besonders gefreut habe ich mich, dass sich fast alle impfen lassen wollen“, so Bender weiter.

An jedem Impftag können etwa 160 Personen geimpft werden. Dabei sind zwischen 20 und 30 Impfungen pro Stunde möglich. „Die Zahl der Impfungen in einer Stunde richtet sich nach der Dauer von Beratungsgespräche, die vor Impfungen stattfinden“, sagt Heidi von der Ah, zuständige Abteilungsleiterin für die Kitas. „Es wird auf jeden Fall solange geimpft, bis alle am Tag durchgeimpft sind“, so von der Ah. Laut Auskunft der Region wird vermutlich das Vakzin von AstraZeneca verimpft, worüber die Impfwilligen von der Stadt informiert wurden.

„Wir wollten die Impfungen eigentlich im Schnelltest-Zentrum machen, da dort die Infrastruktur steht“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Da wir uns aber nach den Terminwünschen der Region richten müssen, weichen wir diesmal in den Treffpunkt der VHS Langenhagen aus“, so der Bürgermeister. „Im Augenblick laufen die Planungen auf Hochtouren“, sagt Kai Bublitz, Teamleiter Kindertagesstätten. Dazu stimmt sich sein Team gerade mit den Kita-Leitungen ab. „Wir versuchen, alle Mitarbeitende einer Kita auf zwei oder drei Impftermine zu verteilen“, so Bublitz. Sollte dies im Einzelfall bei Einrichtungen nicht möglich sein, bittet Bublitz die Eltern um Verständnis, falls es an den Impftagen zu Beeinträchtigungen bei der Kinderbetreuung kommen sollte.

 

Scheune brennt in Fuhrberg vollständig nieder – Scheunenbrand 21.03.21

Scheune brennt in Fuhrberg vollständig nieder

22. März 2021/in Region Hannover

BURGWEDEL (cmm/red) Wie Nils Wöhler, Pressesprecher der Feuerwehr Burgwedel, vor Ort mitteilt wurden die Feuerwehren aus Fuhrberg und Kleinburgwedel, heute am 21.03.21 um 21.27 Uhr, zu einem Vollbrand einer Scheune, in der Lange Straße in Burgwedel/Fuhrberg, alarmiert.

Aufgrund des festgestellten Brandgeschehens wurden direkt weitere Feuerwehren nachalarmiert.

Beim Eintreffen vor Ort stand die besagte Scheune bereits in Vollbrand. Anwohner aus angrenzenden Nachbargebäuden hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits  selbständig ins Freie begeben und somit in Sicherheit gebracht.

Mit zwei umgehend eingeleiteten Riegelstellungen wurde die Ausbreitung des Feuers auf ein angrenzendes Wohngebäude, wie auch eine angrenzende Maschinenhalle verhindert. Bei den angrenzenden Gebäuden war eine Photovoltaikanlage montiert, zudem gab es auch eine Lagerhalle mit Gastanks, welche durch die Feuerwehren gesichert wurde. Die Sicherung angrenzender Gebäude wurde unter massivem Einsatz von Atemschutzgeräteträgern vorgenommen.

Die Brandausbreitung wurde durch fünf Wasserentnahmestellen, zum Teil über längere Wege, verhindert. Glücklicherweise waren keine Verletzen zu beklagen.

Die Feuerwehr Burgwedel war mit den Feuerwehren aus Fuhrberg, Großburgwedel, Kleinburgwedel und Wettmar im Einsatz. Zusätzlich kamen eine Drehleiter aus Mellendorf und der Gerätewagen Atemschutz aus Ronnenberg zum Einsatz.

Zirka 70 Einsatzkräfte der genannten Feuerwehren, ein Rettungswagen, sowie mehrere Polizeifahrzeuge und der Energieversorger waren im Einsatz vor Ort.

Nach Angaben der Polizei ergab die bisherigen Brandermittlungen, dass die Hofeigentümerin das Feuer bemerkte und die Feuerwehr verständigte. Durch ein lautes Knistern im angrenzenden Wohnhaus wurde sie aufmerksam und entdeckte anschließend Rauchschwaden und den Brand in der Scheune. In dem Gebäude lagerten Kartoffeln. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus und weitere Scheunen übergriff. Menschen und Tiere wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Löscharbeiten durch Ortsfeuerwehren dauerte mehrere Stunden.

Die Polizei beziffert den Schaden auf circa eine halbe Million Euro. Die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes untersuchten den Brandort. Die genaue Ursache kann aufgrund der Gesamtzerstörung nicht ermittelt werden. Hinweise auf eine Brandstiftung liegen nicht vor.

Die Löscharbeiten werden bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Region Hannover bewilligt Schnelltestzentren – BGPress 7780

Region Hannover bewilligt Schnelltestzentren

17. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Seit Beginn der Woche kann die Region Hannover Anträge von Einrichtungen und Apotheken bewilligen, die kostenlose Bürgertests anbieten möchten. Mit Stand Mittwochvormittag liegen derzeit 41 solcher Anträge bei der Region Hannover vor. 18 von ihnen wurden bereits durch die Region Hannover genehmigt, stündlich kommen weitere Genehmigungen hinzu.

Voraussetzung für die Genehmigung durch die Region Hannover ist neben einem Test- und Hygienekonzept die Zusage, positive Schnelltest-Ergebnisse unmittelbar dem Gesundheitsamt zu melden. „Wir freuen uns, dass es in großen Teilen des Regionsgebiets die Bereitschaft gibt, Schnelltestzentren einzurichten. Es gelingt uns, die Anträge unkompliziert und schnell zu prüfen“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Die Bewilligung der Region Hannover ist eine der Voraussetzung, um starten zu können. Nach Genehmigung durch die Region müssen sich die Einrichtungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) über die Abrechnungswege verständigen.

Parallel zum Aufbau der kommunalen Testzentren wird die Region Hannover selbst mit mobilen Testteams an Orten testen, an denen ein erhöhtes Infektionsaufkommen festgestellt wurde. „Wir starten damit beispielsweise am Donnerstag in Garbsen“, erklärt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. Ziel sei es, durch weitere Testungen die Dunkelziffer an unerkannten Covid-19-Infektionen zu verringern.

In folgenden Kommunen hat die Region Hannover bereits Schnelltestzentren genehmigt: Barsinghausen (1), Landeshauptstadt Hannover (13), Langenhagen (1), Wedemark (1), Wunstorf (1). Weitere Anträge für Schnelltestzentren aus Burgwedel, Garbsen, Laatzen, Lehrte, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe und Wennigsen sind derzeit in Bearbeitung.

Auf den Startzeitpunkt sowie auf die Öffnungszeiten von Testzentren hat die Region Hannover keinen Einfluss.

COVID-19: Stadt Langenhagen führt Luca-App ein – Luca App

COVID-19: Stadt Langenhagen führt Luca-App ein

16. März 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen setzt ab sofort auf die Luca-App. „Wir verfolgen damit das Ziel, den Aufwand zur Kontaktnachverfolgung nach einem Termin im Schnelltest-Zentrum oder im Rathaus, für alle Beteiligten zu verringern“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Mit der App soll vor allem die Zettelwirtschaft abgelöst werden, die den Gesundheitsämtern auch wegen unleserlicher oder falscher Kontaktadressen die Arbeit schwer macht und Zeit kostet.

„Den Anfang machen wir in Langenhagen mit unserem Schnelltest-Zentrum, dem Bürgerbüro und den Gremiensitzungen, die wir als hybride Veranstaltungen im Theatersaal durchführen“, so Heuer.

Zu diesem Zweck hat die Stadt Plakate mit einem QR-Code erstellt, die an den Zugängen angebracht werden. Die Besucher können den QR-Code mit der App auf ihrem Handy scannen und sind danach eingecheckt. Wird im Nachgang bekannt, dass sich ein Besucher mit COVID-19 infiziert hat, werden die Daten auf direktem Wege und verschlüsselt an das Gesundheitsamt der Region Hannover übertragen. Nur dort können sie dann ausgelesen werden. „Wer kein Handy hat oder die App nicht nutzen möchte, kann seine Daten natürlich auch weiterhin auf Papier hinterlassen“, so Heuer.

Aber die Stadt geht noch einen Schritt weiter. „Wir stellen unsere Plakate auch allen Langenhagener Gastronomen, Händlern, Dienstleistern oder Veranstaltern zur Verfügung“, so Bürgermeister Heuer. „Noch sind die Inzidenzwerte in der Region Hannover leider zu hoch, aber ich bin hoffnungsvoll, dass bald auch in Langenhagen Lockerungen stattfinden können. Neben unserem Schnelltest-Zentrum, welches wir schrittweise erweitern, ist die Luca-App dann ein zusätzlicher Baustein auf unserem Langenhagener Weg zur Bekämpfung der Pandemie“, fährt der Bürgermeister fort. „Wir haben unter www.langenhagen.de/luca eine Webseite eingerichtet, auf der man sich die Plakate spätestens ab Mittwoch herunterladen und ausdrucken kann“, sagt Ralph Gureck, Leiter Marketing und Kommunikation. „Auf einem Plakat erklären wir, wie Luca funktioniert und wo man die App bekommt. Auf dem zweiten Plakat klebt man einfach den QR-Code für seine Location auf, den man sich vorher im Internet kostenlos erstellt hat“, ergänzt Gureck.

„Mir ist völlig klar, wie sehr die Pandemie an unseren Nerven zehrt“, betont Heuer. „Deshalb möchte ich mich vor allem bei den Menschen bedanken, die in diesen Zeiten anpacken und mithelfen, zum Beispiel als ehrenamtliche Impf-Lotsen oder Impf-Taxi-Fahrer.“  Heuer verweist aber auch auf seine Mitarbeitenden im Rathaus, die etwa das Schnelltest-Zentrum aus dem Boden gestampft und die Luca-App in kürzester Zeit an den Start gebracht haben. „Auch wenn wir keine großen Worte daraus machen, haben wir alle zusammen schon eine ganze Menge für unsere Stadt auf den Weg gebracht“, sagt der Bürgermeister.

Schnelltestzentren arbeiten jetzt im Auftrag der Region Hannover – Schnelltestzentren

Schnelltestzentren arbeiten jetzt im Auftrag der Region Hannover

15. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen zur Durchführung von Bürgertestungen liegt seit Freitag vor, am heutigen Montag hat die Region Hannover die ersten Einrichtungen offiziell beauftragt, Bürgertestungen anzubieten. Bis zum frühen Nachmittag lagen rund 20 Anträge von möglichen Testanbietern vor, unter anderem von Apotheken, aber auch von einem Sportverein.

„Die entsprechenden Anträge werden zügig und unbürokratisch geprüft“, kündigt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau an. „Wir verschicken die Beauftragung vorab per Mail, damit für die Antragsteller schnell Klarheit herrscht.“ Ihr Ziel sei, dass jeder Antrag innerhalb von drei Werktagen bearbeitet wird. Die Beauftragung ist Voraussetzung, damit die Kassenärztliche Vereinigung die Kosten übernimmt und diese dann mit dem Bund abrechnet.

Maßgebliche Kriterien für die Beauftragung sind in den „Hinweisen für Einrichtungen und Leistungsangebote zur Durchführung von PoC-Antigen-Schnelltests“ des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts festgehalten. „Die Antragsteller müssen natürlich ein Hygienekonzept und ein Testkonzept vorlegen“, erläutert Hermenau. Das Gesundheitsamt nimmt die Anträge von Einrichtungen, die Bürgertestungen anbieten wollen, unter der E-Mailadresse an.

Parallel kündigt die Region Hannover an, selbst verstärkt präventiv zu testen. „Wir wollen dort, wo wir ein erhöhtes Infektionsaufkommen beobachten, versuchen, durch präventive Testungen noch unerkannte Infektionen schneller aufzudecken als bisher“, sagt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. Rund 200.000 Schnelltests hat die Region Hannover bestellt, in dieser Woche wird eine Lieferung von ca. 70.000 Schnelltestes erwartet, der Rest in den folgenden Wochen. Ein Großteil der Tests werde indes an die Städte und Gemeinden abgegeben, teilt Gesundheitsdezernentin Hermenau mit.

PKW fährt in Real-Markt in Hemmingen – BGPress 8511 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

PKW fährt in Real-Markt in Hemmingen

14. März 2021/in Region Hannover

HEMMINGEN (red). Am Sonntagmorgen für eine männliche Person mit seinem PKW in den Real-Markt an der Alfred-Bentz-Straße in Hemmingen. Dabei kam das Fahrzeug nach Durchbrechen der Außenmauer erst im Marktinneren zum Stehen. Der Fahrer verstarb nach Aussage der Polizeisprecherin kurze Zeit später im Krankenhaus.

Die Stadtfeuerwehr Hemmingen sowie das Technische Hilfswerk sind derzeit vor Ort. Es wird geprüft, ob die Statik des Gebäudes bei dem Aufprall Schaden erlitten hat. Die Unfallforschung der MHH und der Kriminaldauerdienst haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zurzeit ist die Unfallursache ungeklärt. Die Schadenhöhe, die am Fahrzeug und dem Gebäude entstanden ist, kann noch nicht beziffert werden.

PKW fährt in Real-Markt in Hemmingen – BGPress 8521

Ein Mann ist am Sonntagvormittag mit seinem PKW in den Real-Markt Alfred-Bentz-Straße in Hemmingen gefahren. Der Fahrer verstarb kurz danach im Krankenhaus.© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Region Hannover bewirbt sich um Fördermittel für den Nahverkehr – HannoverCard50

Region Hannover bewirbt sich um Fördermittel für den Nahverkehr

11. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Mit „Modellprojekten zur Stärkung des ÖPNV“ bewirbt sich die Region Hannover um Fördergelder des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). So soll der „sprinti“ als On-Demand-Dienst auf alle Kommunen in der GVH-Tarifzone C des Umlandes ausgeweitet werden.

Multifunktionale Mobilstationen könnten in der gesamten Region Hannover neue Anreize schaffen, auf den Nahverkehr umzusteigen und mit der neuen HannoverCard 50 des GVH sollen Kundinnen und Kunden angesprochen werden, für die sich der Kauf einer Monatskarte nicht lohnt. Mehr Service für die Fahrgäste soll eine weitere Digitalisierung der Informationsmedien im GVH bringen.

Mit bis zu 30 Millionen Euro pro Antragsteller und einer Förderquote bis zu 95 Prozent, wenn auch noch Landesmittel fließen, unterstützt der Bund Konzepte, die die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich nachhaltig reduzieren. „Wir werden noch im März Anträge für die vorgesehenen Teilvorhaben und Maßnahmen beim Ministerium einreichen, kündigte der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz an: „Das vom Fördermittelgeber von den Antragstellern geforderte Gesamtkonzept für eine nachhaltige Mobilität liegt für die Region mit dem Zehn-Punkte-Programm zur Verkehrswende vor, hinterlegt mit dem Verkehrsentwicklungsplan pro Klima. Unsere Ziele sind klar definiert, weitere Hilfestellungen und finanzielle Mittel, um die vorgesehenen Maßnahmen auch in anderer Dimension umzusetzen, wären dabei hilfreich.“

Zur Förderung angemeldet sprinti: Die Region Hannover und die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus werden ab Juni 2021 ein sogenanntes On-Demand-Verkehrssystem als Pilotprojekt in drei Kommunen des hannoverschen Umlandes einrichten, zunächst in Sehnde, Springe und der Gemeinde Wedemark. Als vom BMVI gefördertes Modell könnten sprinti-Kleinbusse in allen Kommunen in der äußeren Tarifzone C des GVH von Kunden via App-Order genutzt werden: ohne Aufschlag zum Normaltarif. Auch eine Elektrifizierung der Fahrzeuge wäre denkbar. Conrad Vinken, Leiter des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover: „Wir sind davon überzeigt, dass sprinti eine völlig neue Qualität für den Nahverkehr im ländlichen Raum bietet. Deshalb möchten wir dieses Angebot ausweiten.“

Mobilstationen: Sie sind mehr als nur Abstellanlagen für Autos und Fahrräder an Bahnhöfen oder Stadtbahnstationen: Hier können E-Bikes und Mobiltelefone aufgeladen, Regenkleidung sicher zwischengelagert, Reifen aufgepumpt und kleine Reparaturen vorgenommen werden. Warum nicht auch eine Pop-up-Lounge anbieten oder Bikesharing? Der Plan: intelligente, vernetzte und komfortable Umstiegspunkte auf den Nahverkehr.

HannoverCard 50: Um vor allem Kunden anzusprechen, für die sich eine Monatskarte nicht lohnt, soll eine Halbpreiskarte nach dem Vorbild der BahnCard eingeführt werden. Inhaber einer HannoverCard 50 zum Monatspreis von 10 Euro können GVH-Fahrscheine zum halben Preis erwerben. Damit möchte die Region Hannover Gelegenheitskunden noch besser an den Nahverkehr binden. Dies ist Teil eines „Post-Corona-Pakets“, mit dem die Region in der Zukunft die Fahrgastzahlen wieder deutlich steigern möchte. Außerdem soll es neue Kundenbindungs-Programme für GVH-Abonnentinnen und Abonnenten geben.

„Unser Gesamtkonzept zum weiteren Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Hannover verfolgen wir natürlich weiter“, so der Verkehrsdezernent der Region Hannover: „Wir wollen die ÜSTRA-Stadtbahnflotte um hundert zusätzliche Fahrzeuge erweitern und dafür auch einen neuen Betriebshof bauen. Für den Hauptbahnhof Hannover haben die Planungen für zwei zusätzliche Gleise begonnen. Am ZOB Wunstorf werden wir ein erstes automatisches Fahrradparkhaus errichten.“

Region verordnet Stallpflicht für Risikogebiete – Stallpflicht

Region verordnet Stallpflicht für Risikogebiete

8. März 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Seit dem 8. März gibt es einen zweiten bestätigten Fall von der sogenannten Vogelgrippe in der Region Hannover – eine tote Wildgans war an den Koldinger Teichen gefunden und auf den H5-Erreger positiv getestet worden. Um die Gefahr der Einschleppung und Verbreitung der Vogelgrippe zu minimieren, erlässt die Region Hannover ein Aufstallungsgebot in besonderen Risikogebieten.

Nach der Verfügung der Region dürfen ab Dienstag, 9. März, Geflügelhaltungen in folgenden Gebieten ihre Tiere nicht mehr im Freien halten, sondern nur noch im Stall oder unter einer sogenannten Schutzvorrichtung: 

Hemmingen (Westerfeld, Arnum, Harkenbleck und Wilkenburg), Laatzen (Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen und Gleidingen) und Pattensen (Reden und Koldingen).

Dabei muss die Haltung nach oben durch eine dichte Abdeckung und seitlich gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert sein. Netze oder Gitter dürfen zur Vermeidung des Kontaktes zu Wildvögeln genutzt werden, aber nur, wenn sie als Abdeckung nach oben eine Maschenweite von nicht mehr als 25 mm aufweisen.

Vom neuen Aufstallungsgebot berührt sind 63 Betriebe und Geflügelhaltungen in den ausgewiesenen Gebieten. In die Stallpflicht mit einbezogen wurden Gebiete, die von durchziehenden Vögeln bevorzugt als Rastplätze genutzt werden. Das Aufstallungsgebot gilt nach Veröffentlichung bis auf Widerruf. Sollte es die Seuchenlage erfordern, kann die Stallpflicht auch ausgedehnt werden. Bereits am 21. November 2020 hatte die Region anlässlich eines bestätigten Falles von Vogelgrippe die Aufstallungspflicht rund um das Steinhuder Meer – in Neustadt-Markdorf, Wunstorf-Steinhude sowie in Wunstorf-Großenheidorn – verfügt. Dieses Aufstallungsgebot ist unverändert gültig.

Die Region Hannover ist als Veterinärbehörde zuständig für 20 Städte und Gemeinden im Regionsgebiet außerhalb der Landeshauptstadt. Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter werden dringend gebeten, sich bei dem Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen unter Telefon: (0511) 616-23985 zu registrieren, sofern sie dies noch nicht gemacht haben. Weitere Informationen sowie die Allgemeinverfügung sind im Netz abrufbar unter: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Veterin%C3%A4rwesen/Tiergesundheit/Gefl%C3%BCgelpest-Vogelgrippe und unter www.bekanntmachungen.region-hannover.de

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