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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Wir wünschen ihnen allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest – BGPRESS Weihnachten

Wir wünschen ihnen allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest

23. Dezember 2020/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

HANNOVER (red.). Es ist schon ein ganz besonderes und sicherlich auch für viele von uns bislang einmaliges Weihnachtsfest 2020. Das Jahr hat uns schon einiges abverlangt und das morgige Weihnachtsfest wird viele von uns sicherlich unser zukünftiges Leben begleiten.

Da sind die Sorgen um die berufliche Zukunft, vielleicht um das Bestehen von Selbstständigkeit oder um unsere Arbeitsplätze. Allen voran aber sicherlich die Hoffnung, dass unsere Familie, unsere Verwandten und Bekannten sowie Freunde heile über die Feiertage kommen.

Der Gabentisch ist vielleicht dieses Jahr etwas sparsamer ausgefallen. Die Geschenke wurden mancherorts noch schnell per Online bestellt und so mancher hoffte darauf, dass die Zustellung noch rechtzeitig vor den Feiertagen klappte.

Corona und der Lockdown lehrt uns aber auch, dass es anscheinend noch wichtigere Dinge gibt als Konsum, Feiertagshetze, Feiern und große Familienfeste abhalten. Da ist die plötzliche Stille unter dem hell erleuchteten Tannenbaum. Ungewohnt und trotzdem eigentlich so ursprünglich. Plötzlich denken wir wieder intensiv an diejenigen, die an diesem Weihnachten nicht bei uns seien können. Nicht weil wir mit ihnen nicht feiern wollen, sondern weil uns Auflagen und unsere eigene Vernunft sagen, es ist besser so… es wird auch wieder anders werden.

Wir alle werden schon nächstes Weihnachten hoffentlich immer noch gesund an dieses Weihnachtsfest zurückdenken. Wir werden uns erinnern, wie es letztes Jahr war… nur im engsten Kreis der Familie, still unter dem Tannenbaum. So mancher wird dann froh sein, dass die Vernunft dieses Jahr gesiegt hat. Auch wenn es dem einen oder anderen Mitmenschen nicht gerade leicht gefallen ist.

In diesem Sinne möchten wir uns bei allen Leserinnen und Lesern sagen:

Die Redaktion von BG-PRESS.de wünscht

allen Leserinnen und Lesern ein

frohes und vor allem gesundes Weihnachtsfest

Noch eine herzliche und ernstgemeinte Bitte: Nehmen Sie bitte gegenseitig Rücksicht an den Feiertagen, versuchen Sie Reisen wo es geht zu vermeiden, halten Sie sich an die Abstandsregeln und tragen Sie die Mund-Nasen-Bedeckung, um ihr Gegenüber zu schützen. Nur gemeinsam haben wir eine Chance, diese Krisensituation gut zu überstehen.

Bleiben Sie fit und wir berichten auch nach den Feiertagen in gewohnter Weise wieder für Sie aus Hannover, der Region und Niedersachsen zu wichtigen Themen, die Sie interessieren könnten.

 

Feuerwehr aktuell

Acetylenflasche fängt bei Schweißarbeiten Feuer

23. Dezember 2020/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Gegen 13:30 Uhr ist es in einem Betrieb in der Lehrter Daimlersdtrasse zu einem Unfall gekommen. Bei Arbeiten mit einem Schweißgerät hat sich die Acetylenflasche am oben gelagerten Ventil entzündet. Ausströmendes Gas brannte daraufhin mit einer ca. 20cm hohen Flamme ab.

Verletzt wurde hierbei niemand.

Die 200 Liter große Flasche wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mittels C-Rohr aus sicherer Deckung gekühlt. Es wurde darauf geachtet, dass die Flamme nicht erlöscht. Die beiden Trupps wurden hierbei schnell durch einen fest in Stellung gebrachten Wasserwerfer ersetzt. So musste sich im Verlauf des Einsatzes niemand unnötig in den Gefahrenbereich begeben.

Eine brennende Acetylenflasche stellt eine nicht zu kalkulierende Gefahr da, da in der Flasche ein Zersetzungsprozess starten kann. Dies kann dazu führen, dass sich die Flasche von innen schnell erhitzt und unvermittelt explodiert.

Um die Flasche wurde ein Absperrbereich von 100m eingerichtet, in diesem wurden Gebäude evakuiert und die Daimler- sowie Industriestraße gesperrt. Dies betraf fünf Gebäude, da sich die Einsatzstelle in einem Gewerbegebiet befindet, waren die Auswirkungen durch die Sperrung gering.

Nach dem die Flasche entleert war, wurde das Kühlen eingestellt und die Temperatur der Flasche alle 15 Minuten kontrolliert. Hierbei konnte kein Ansteigen der Flaschentemperatur festgestellt werden. Daraufhin wurde die Flasche in ein vorbereitetes Wasserbad verbracht, in dem diese nun noch 24 Stunden verbleibt.

Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 21:30 beendet.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 52 Einsatzkräften sowie Die Messkomponente der Feuerwehr Höver, der Rettungsdienst und die Polizei.

Ein Passagier aus London positiv getestet – BGPress 3241

Ein Passagier aus London positiv getestet

21. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red.) Angesichts der Information vom Sonnabend, dass in Großbritannien eine neue Form des Coronavirus aufgetaucht ist, hat die Region Hannover am Sonntagabend die Einreise für 63 Passagiere eines Flugs aus London zunächst gestoppt und alle 62 Passagiere – eine Person flog zurück nach London – einem PCR-Test unterzogen. Am Morgen war klar: Eine Person ist Covid-19-positiv.

Weitere Labortestungen müssen nun ergeben, ob es sich um die mutierte Virusart handelt. Die Person und ihre Begleitpersonen werden nun in einem Quarantäne-Transport zu ihren Zielort gebracht, wo sie separiert werden.

„Unser Ziel war zu verhindern, dass die neue Virusart unbemerkt nach Niedersachsen einzieht „, sagt Jagau. Das Gesundheitsamt war am Sonntagabend gemeinsam mit DRK und Bundespolizei am Flughafen vor Ort.

Die Region Hannover wird heute in den Mittagsstunden nähere Informationen in einer Pressekonferenz zur jüngsten Entwicklung mitteilen.

Ein Passagier aus London positiv getestet – BGPress 3217

Der Flughafen Hannover ist heruntergefahren. Nur noch vereinzelt gehen Flüge. Abflüge und Ankünfte aus Großbritannien und Irland sucht man seit heute 0:00 Uhr vergeblich. Die Einreise nach Deutschland ist gestoppt © Bernd Günther

 

Region Hannover investiert in die Zukunft des Wilhelmsteins – Wilhelmstein© Bernd Günther

Region Hannover investiert in die Zukunft des Wilhelmsteins

18. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER / NEUSTADT / WUNSTORF (PM). 1,25 Hektar groß, fast quadratisch und mitten im Steinhuder Meer gelegen – die künstlich angelegte Insel Wilhelmstein ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region Hannover. Ende 2020 zieht sich mit dem Haus Schaumburg-Lippe der Eigentümer aus dem Inselbetrieb zurück. Damit der Wilhelmstein als touristisches und Naherholungsziel auch zukünftig reizvoll bleibt, übernimmt die Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) die vakanten Aufgaben. Die Region Hannover unterstützt sie dabei mit 60.000 Euro jährlich.

Die Zustimmung der Regionsversammlung für die Pläne gab es bereits im Oktober, heute (18.12.2020) haben Planungsdezernentin Christine Karasch und SMT-Geschäftsführer Willi Rehbock den Zuwendungsvertrag offiziell unterzeichnet. „Seine Lage und die spannende Geschichte der Inselfestung machen den Wilhelmstein wirklich einzigartig. Mit dem heute unterzeichneten Vertrag sichern wir den Betrieb der Insel finanziell ab. Darüber hinaus wollen wir den Wilhelmstein im Rahmen des parallel erarbeiteten Nutzungskonzepts als Ausflugsziel attraktiv halten und den Betrieb auf nachhaltige Füße stellen“, erklärt die Dezernentin. Die Kooperationsvereinbarung gilt deshalb unbefristet. Der zugesagte Betrag von 60.000 Euro pro Jahr fließt von 2021 bis 2025, anschließend wird jeweils für einen Fünfjahreszeitraum neu über die Fortsetzung und Höhe der Förderung entschieden.

Um die im 18. Jahrhundert entstandene Insel noch lange als touristische Attraktion zu erhalten, entwickeln die beteiligten Akteure gemeinsam mit einem externen Planungsbüro ein Nutzungskonzept. Unter anderem sollen die Aspekte Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit auf dem Wilhelmstein eine größere Rolle einnehmen und die bestehenden Ausstellungen moderner gestaltet werden.  „Wir wollen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis machen, um noch mehr Gäste für einen Besuch auf der Insel zu begeistern“, erläutert Willi Rehbock. Dazu plant die SMT zusätzliche Angebote für Gruppen und Kinder sowie neue Impulse für die Inselgastronomie.

Außerdem kann die Tourismusgesellschaft die Fördermittel beispielsweise für Veranstaltungen, Marketing oder den Betrieb von Unterkünften auf der Insel einsetzen. Die Region erhält im Gegenzug einen Gastsitz im Aufsichtsrat des Unternehmens. Finanzielle Unterstützung kommt auch aus den Landkreisen Nienburg/Weser und Schaumburg, neben der Region Hannover Träger des Naturparks Steinhuder Meer: Ihr Naturparkbeitrag erhöht sich voraussichtlich um zweckgebundene Mittel in Höhe von jeweils 10.000 Euro im Jahr. Zudem bringt sich das Land Niedersachsen durch bereits bestehende Kooperationsverträge ein. Die SMT stellt durch zusätzliche Mittel ihrer Gesellschafter Stadt Wunstorf, Stadt Neustadt am Rübenberge, Stadt Rehburg-Loccum und Samtgemeinde Sachsenhagen 40.000 Euro jährlich für den Betrieb des Wilhelmsteins bereit.

„Der Wilhelmstein hat großes Potenzial“, weiß Rehbock, „der hohe infrastrukturelle Aufwand und der Saisonbetrieb machen eine wirtschaftliche Planung aber zur Herausforderung. Mit der neuen Aufgabenverteilung ist der Grundstein für einen erfolgreichen Betrieb gelegt.“

DRK freut sich über 2.500-Euro-Spende für Erste-Hilfe-Kurse – Erste Hilfe Spende

DRK freut sich über 2.500-Euro-Spende für Erste-Hilfe-Kurse

17. Dezember 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Mit einer Geldspende in Höhe von 2.500 Euro versüßte die Blumenbecker Gruppe dem DRK-Regionsverband die Adventszeit. Für die Spende werden Matten und Übungsdefibrillatoren für Erste-Hilfe-Kurse angeschafft. Die neuen Matten sind besser zu desinfizieren, was in Pandemie-Zeiten besonders wichtig ist.

Auch die Anschaffung weiterer Übungsdefibrillatoren ist von großer Bedeutung, denn: „Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist nach aktuellen Hygienemaßnahmen die einzig mögliche praktische Übung in den Erste-Hilfe-Schulungen. Außerdem schaffen mehr Geräte mehr Übungszeit für jeden einzelnen Teilnehmer.“, erklärt Lars Gaicki, Teamkoordinator Erste Hilfe und Brandschutz beim DRK-Region Hannover e.V.

Schon zum vierten Mal heißt es bei Blumenbecker zu Weihnachten: Spenden statt Geschenke. Anstelle der weihnachtlichen Aufmerksamkeit für Geschäftspartner wird das Geld gespendet. „Dieses Jahr hat uns einiges abverlangt. Aber es ist ein gutes Gefühl, helfen zu können“, freut sich Michael Kattner, Serviceleiter der Blumenbecker Industrie-Service GmbH in Hannover, und darüber hinaus Sanitäter bei DRK. „Unsere diesjährige Weihnachtsspende trägt die Überschrift „Herzenssache Mensch“. Denn Weihnachten ist die Zeit, sich auf das Wichtige und Wesentliche zu konzentrieren – auf uns Menschen. Um uns daran zu erinnern, haben wir für die Spende u.a. das DRK ausgewählt“, betont Richard Mayer, Sprecher der Geschäftsführung der Blumenbecker GmbH.

Ab sofort: Region schaltet neue Corona-Hotline – Corona Hotline Region Hannover

Ab sofort: Region schaltet neue Corona-Hotline

16. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Ab heute erhalten Bürgerinnen und Bürger Antworten auf ihre Fragen rund um die Corona-Pandemie unter der neuen Telefonnummer 0511-3003434.

Die Region Hannover und die TUI haben diese Woche eine Zusammenarbeit vertraglich beschlossen: Ab sofort unterstützen Mitarbeitende der TUI die telefonische Corona-Hotline der Region Hannover mit bis zu 20 zusätzlichen Auskunftsplätzen: „Die stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover und die Änderungen in der Corona-Landesverordnung führen zum hohen Informationsbedarf und Verunsicherung der Menschen: bis zu 7.000 Anrufe am Tag kommen teilweise bei unserer Hotline an. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung der TUI deutlich besser reagieren und möglichst viele Fragen klären können“, so Regionspräsident Hauke Jagau über die neue Zusammenarbeit

Die Idee dazu wurde gemeinsam zwischen TUI Geschäftsführung und Betriebsrat entwickelt: „Wir freuen uns, die Corona-Hotline tatkräftig unterstützen zu können und stärken gerne mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die wichtige Arbeit des Gesundheitsamtes in unserer Heimatregion“, sagen Christina Martin, Geschäftsführerin, und Anette Strempel, Betriebsratsvorsitzende der TUI Customer Operations GmbH

Start der neuen Corona-Hotline für die Region Hannover ist der 16. Dezember – unter der Nummer 0511-3003434 sind rund 20 entsprechend geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUI Customer Operations eingesetzt, um die Anrufe der Ratsuchenden entgegen zu nehmen und Fragen zu Verordnungen oder allgemeine Anliegen zu beantworten. Damit verdoppelt sich die Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bisher die Hotline besetzt haben. Die Hotline der Region bleibt bestehen und übernimmt speziellere Anfragen, die im ersten Durchgang nicht beantwortet werden konnten. Die Unterstützung durch die TUI ist bis zum 31. März 2021 angesetzt

Die neue Corona-Hotline 0511-3003434 ist immer werktags (außer am 24.12. und 31.12.) von 8 bis 16 Uhr erreichbar.  

Schwerer Unfall mit zwei LKW – LKW Unfall Langenhagen CMM© Carl-Marcus Müller

Schwerer Unfall mit zwei LKW

15. Dezember 2020/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Alarm am frühen Morgen für die Ortsfeuerwehr Langenhagen: ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Beginn der Trogstrecke B522 in Richtung Flughafen.
Ein 26 Tonnen schwerer Kieslaster war auf einen weiteren LKW aufgefahren und laut erster Meldung sollten zwei Personen eingeklemmt sein. Unter der Einsatzleitung von Zugführer Marcel Hofmann rückte der Rüstzug mit 17 Einsatzkräften aus. Vor Ort war das Ausmaß schon durch ein großes Trümmerfeld ersichtlich. Glücklicherweise konnten beide Fahrer ihre Kabinen selbstständig verlassen und wurden mit leichten Verletzungen mittels Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die Ortsfeuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, leuchte diese aus, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte bei der Beseitigung von Trümmerteilen. Ein spezielles LKW Bergungsunternehmen sowie eine Firma zur Strassenreinigung wurden zur Einsatzstelle angefordert. Die B522 war während der gesamten Rettungs- sowie Bergungsarbeiten komplett gesperrt.
VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020 – VHS Langenhagen

VHS und Musikschule Langenhagen beenden den Präsenzunterricht für das Jahr 2020

15. Dezember 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Gemäß des bundesweiten Beschlusses vom 13. Dezember 2020 wird das öffentliche Leben in Deutschland wieder heruntergefahren.

Dies betrifft auch die Erwachsenenbildung der Volkshochschule Langenhagen. Ab 16. Dezember findet daher – mit Ausnahme der Integrationskurs- und Berufssprachkurse – KEIN Präsenzunterricht mehr statt, und die Lernorte sind geschlossen. Alternativ können Interessierte jedoch das Online-Angebot nutzen. Mehr Informationen unter www.vhs-langenhagen.de.

Ebenfalls ist das Unterrichtsangebot der Musikschule Langenhagen von den Regelungen betroffen. Die Musikschule wird ebenfalls Ihren Präsenzunterricht ab 16. Dezember aussetzen. Soweit möglich, werden die Lehrkräfte erneut einen Online-Unterricht anbieten.

Die derzeitigen Maßnahmen sind aktuell bis zum 10. Januar 2021 geplant, können aber – der aktuellen Situation angepasst-  verlängert werden.

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3015 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut

14. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Arbeiten für das gemeinsame Impfzentrum auf dem hannoverschen Messegelände stehen kurz vor dem Abschluss: Wo sich sonst Wirtschaftsunternehmen präsentieren, sollen in den kommenden Monaten Tausende von Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay haben den Aufbau in der Messehalle am Montag, 14. Dezember, in Augenschein genommen und sich bei den Helferinnen und Helfern bedankt. Ab Dienstag, 15. Dezember, – so die Vorgabe des Landes Niedersachsen – soll das Zentrum bereitstehen.

„Es ist großartig, dass wir mit der Technischen Einsatzleitung eine Einheit haben, auf die wir uns in solchen Lagen immer verlassen können. Das Team hat gemeinsam mit den Beschäftigten der Deutschen Messe AG und den beiden Katastrophenschutzbehörden von Region und Stadt dafür gesorgt, dass innerhalb weniger Tage aus einer Messehalle ein Impfzentrum entstanden ist, das startklar ist, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Oberbürgermeister Onay schloss sich dem Lob an: „Alle Einheiten haben Hand in Hand gearbeitet. Das, was hier entstanden ist, kann sich sehen lassen. Je Impfzug und Stunde sollen 20 Personen geimpft werden können.“

Der Aufbau umfasst acht sogenannte Impfzüge mit jeweils vier Impfplätzen. Im ersten Schritt sollen vier Impfzüge betrieben werden. Jedem Zug ist ein mobiles Impfteam zugeordnet. In einem weiteren Schritt kann die Zahl der zu betreibenden Impfzüge nach Vorgaben des Landes Niedersachse auf acht verdoppelt werden. Jeder Zug entspricht den Anforderungen des Landes an ein Impfzentrum für 150.000 Einwohnerinnen und Einwohner und besteht aus abgetrennten Räumlichkeiten. In den Teilräumen eines Impfzugs sind hintereinander, jeweils durch Trennwände separiert, ein Bereich für die Aufnahme und Aufklärung der impfwilligen Besucherinnen und Besucher, ein Segment für die Dokumentation und schließlich ein Bereich für die Impfung angeordnet. Daran angeschlossen sind für alle vier Impfplätze sowohl ein Nachbereitungsbereich für Geimpfte als auch eine Wartezone für Angehörige.

Neben der 17.775 Quadratmeter großen Halle, in der die Menschen geimpft werden, sind drei weitere Hallen belegt, in denen die Lagerung und Logistik Platz haben und das Personal sich umkleiden und aufhalten kann. Für das Lager des Impfstoffes gilt eine besondere Sicherheitsstufe.

Der Aufbau wurde von der Region Hannover koordiniert. Die Koordination des Betriebs wird in den Händen Landeshauptstadt Hannover liegen. Zum Start ist geplant, vier Impfzüge und vier mobile Teams personell zu besetzen – rund 100 Mitarbeitende sind dann im Einsatz. Je Zug sind 16 Beschäftige eingeplant, je mobilem Team drei Personen. Hinzu kommen zehn bis 20 Personen für Führung, Leitung und Logistik. Zusätzlich stellt das Land Niedersachsen je Zug und Mobilteam jeweils eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn der Betrieb auf acht Impfzüge ausgeweitet wird, wird das Personal auf rund 200 Mitarbeitende anwachsen. Im Bedarfsfall können Region und Stadt Hannover weitere Impfkapazitäten auf dem Messegelände sowie an alternativen Standorten in der Landeshauptstadt und im Umland einrichten.

Um die Terminvergabe und die Impfberechtigung wird sich das Land Niedersachsen kümmern. Da der Impfstoff nur in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen wird, soll die Impfung zunächst bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19 Erkrankung haben oder die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko oder engen Kontakt zu gefährdeten Personengruppen haben. Dies sind beispielsweise Pflegekräfte und Bewohnerinnen und Bewohner in Senioren- und Altenpflegeheimen, Menschen im Alter von über 80 Jahren sowie Personal in medizinischen Einrichtungen, das einem besonderen Risiko ausgesetzt ist – etwa in der Notaufnahmen oder in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen.

„Allein zu der Gruppe der Heimbewohnerinnen und -bewohner gehören rund 33.000 Menschen. Wenn jeder zwei Impfungen erhält, sind wir schon bei 66.000 Impfungen“, erläutert Regionspräsident Hauke Jagau.  „Wir sind bestens vorbereitet und hoffen darauf, dass der Impfstoff bald geliefert wird und eingesetzt werden kann. Dann können Region und Stadt Hannover gemeinsam mit allen Menschen, die sich impfen lassen, zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen“, sagt Oberbürgermeister Onay.

  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3032
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 3022
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
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    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2950
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2871
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2815
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum auf dem Messegelände ist aufgebaut – BGPress 2938
    Vorstellung des gemeinsamen Impfzentrums der Region Hannover und der Landeshauptstadt durch Regionspräsident Hauke Jagau und Oberbürgermeister Belit Onay am 14.12.2020 auf dem Messegelände.© Bernd Günther
Hashtags und Abstandsregeln – Begrüssung Neue MA Langenhagen

Hashtags und Abstandsregeln

11. Dezember 2020/in Region Hannover
LANGENHAGEN (PM). Bürgermeister Mirko Heuer hatte eingeladen – zur letzten Begrüßungsveranstaltung des Jahres 2020 in den Ratssaal. Und viele der frisch gebackenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen es sich am Mittwoch, 9. Dezember nicht nehmen, den neuen Chef persönlich kennenzulernen.
 
Um auch in dieser kurzen Veranstaltung ein bisschen mehr über jeden zu erfahren, sollten sich die Anwesenden nicht nur mit Namen, sondern auch mit persönlichem Hashtag vorstellen – eben Kennenlernen 2.0. Heraus kam eine bunte Mischung: Von #Kinderglück über #AktionSaubereStadt bis #verwandlungsfähig waren die Hashtags so unterschiedlich wie die Menschen dazu.
 
35 neue Gesichter sind im 4. Quartal hinzugekommen und verstärken in den unterschiedlichsten Bereichen das Team der Stadtverwaltung. Über Unterstützung können sich beispielsweise Kitas und Schulen Langenhagens freuen, aber auch der Bereich Ordnung, Sicherheit und Umwelt, die Stadtentwässerung oder die Musikschule.
 
Heuer nutzte die Gelegenheit, um einige Tipps mit auf den Weg zu geben. „Das Wichtigste ist, dass Sie Spaß haben, an dem was Sie tun. Und wenn’s mal keinen Spaß macht, versuchen Sie, Dinge positiv zu verändern. Denn ganz nach dem Motto: „love it, change it, leave it“ kann jeder auch sein berufliches Glück selbst gestalten.“ Und weiter wünscht er sich: „Erhalten Sie sich Ihren offenen Blick, wenn Sie Verwaltungsneuling sind. So kommen auch mal ganz neue Ansätze zustande, um manchmal eingefahrene Verwaltungsstrukturen aufzubrechen.“
 
Personalchef Carsten Geese ermunterte die Neuankömmlinge, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu haben: „Jeder hier trägt Verantwortung, nicht nur die oberen Gehaltsklassen – wir alle zusammen sind die Verwaltung. Wenn ein Teil ausfällt, kann so ein Gefüge schon mal ins Wanken geraten und wir werden unserem Anspruch als Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger nicht mehr so gerecht, wie wir es möchten.“
 
Um die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wurden die Teilnehmenden wieder zu zwei Terminen in den Ratssaal gebeten.
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