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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

PKW kollidiert in Laatzen-Grasdorf mit Stadtbahn – PKW gegen Stadtbahn

PKW kollidiert in Laatzen-Grasdorf mit Stadtbahn

19. November 2020/in Region Hannover

LAATZEN (PM). Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Stadtbahn der Linie 2 Richtung Rethen und einem Personenwagen kam es heute Morgen gegen 10.45 Uhr auf der Hildesheimer Straße in Laatzen-Grasdorf. Dabei wurde ein 75-Jähriger aus Hannover in seinem Kleinwagen eingeschlossen.

Erst mit Hilfe der Feuerwehr konnte er gerettet werden. Um 10.55 Uhr wurde die gesamte Ortsfeuerwehr Laatzen mit den Stichworten „Verkehrsunfall zwischen Tram und PKW, eine verletzte Person“. Umgehend rückten drei Fahrzeuge zur Unfallstelle an der Würzburger Straße aus. Die Straßenbahn hatte den Personenwagen auf der Fahrerseite „hart getroffen“.

Mit einem hydraulischen Spreizer wurde die Tür entfernt und mit einer Glassäge die Frontscheibe eingesägt. Anschließend entfernten die Retter das Dach des silbernen Toyota. Gegen 11.20 Uhr wurde der Senior auf einem Spineboard über dem Kofferraum liegend nach hinten aus seinem Auto befreit. Im Rettungswagen fand die weitere Versorgung statt. Weitere Mitfahrer waren nicht im Fahrzeug. Später kam auch noch die Ehefrau an der Unfallstelle zu Fuß vorbei. In der Straßenbahn gab es keine Verletzten. Das Fahrzeug verließ gegen 11.30 Uhr Richtung Rethen die Einsatzstelle. Während der Sperrung der Straßenbahn von und nach Rethen setzte die ÜSTRA einen Busersatzverkehr ein.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei nahm noch vor Ort erste Ermittlungen auf. Der Toyota musste abgeschleppt werden.

Mitgliederversammlung des DRK-Region Hannover e.V. wählt neues Präsidium – DRK Präsidium Region Hannover

Mitgliederversammlung des DRK-Region Hannover e.V. wählt neues Präsidium

16. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Mitgliederversammlung des DRK-Region Hannover e.V. hat am vergangenen Samstag ein neues Präsidium bestimmt. Martina Rust ist neue Präsidentin, als Vizepräsidenten wurden der Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen und der SPD-Politiker Adis Ahmetovic gewählt. Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Mitglieder erstmals auf dem Postweg abgestimmt.

  • Martina Rust ist neue Präsidentin des Regionsverbandes
  • Aufgrund der Corona-Pandemie erfolgte die Wahl schriftlich per Umlaufbeschlussverfahren
  • Im kleinen Kreis wurden die langjährigen Mitglieder Sbresny und Beushausen für ihr Engagement im Roten Kreuz geehrt

„Wir können stolz sein auf das, was wir gerade in den vergangenen Monaten in Sachen Corona und darüber hinaus geleistet haben“, sagt Martina Rust, die nun in den kommenden vier Jahren als neue Präsidentin im Regionsverband des Deutschen Roten Kreuzes agieren wird. Auch in Zukunft stünden große Aufgaben bevor. Sie sei aber zuversichtlich, dass man die gemeinsam bewältigen könne, so Rust weiter. „In Ihren zahlreichen Ortsvereinen sorgen Sie dafür, dass das Deutsche Rote Kreuz präsent ist, dass es in Erscheinung tritt. Danke an Sie alle, die dazu beitragen, dass man sich jederzeit auf die Hilfe durch das Deutsche Rote Kreuz verlassen kann – geben Sie das Lob bitte weiter“, erklärt der Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, Hans Hartmann. Die Mitgliederversammlung fand wegen der CoronaPandemie nur in kleinem Kreis, mit neuen und alten Mitgliedern des Präsidiums, statt. Anders als sonst üblich waren die Vertreter der Ortsvereine bei dem Treffen im Hannover Congress Centrum nicht mit dabei. Abgestimmt wurde im Vorfeld schriftlich auf dem Postweg im Umlaufbeschlussverfahren. Die Stimmenauszählung erfolgte vor Ort.

Im neuen Präsidium des DRK-Region Hannover e.V. werden Martina Rust, der Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen und der SPD-Politiker Adis Ahmetovic als neue Vizepräsidenten zur Seite stehen. Die Rechtsexpertin Dr. Gabriele Willms übernimmt die ehrenamtliche Aufgabe der Justiziarin, Finanzexperte Thomas Brauer soll sich um alle finanziellen Belange innerhalb des Regionsverbandes kümmern. Die beiden Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann (CDU) und Dr. Stefan Birkner (FDP) wurden als „für die Rotkreuzarbeit wichtige Personen“ bestimmt. Außerdem im neuen Präsidium: Rüdiger Nijenhof (Konventionsbeauftragter), Melanie Minge (Vertreterin des JRK), Dr. med. Sascha Enax (Mitglied als Regionsverbandsarzt), Denise Kühl (Ausbildungsbeauftragte), Holger Rathjens (KatastrophenschutzBeauftragter) sowie als Mitglieder der Ortsvereine Petra Hunger, Günther Dalenbrook und Rolf Posor.

Alle Beschlüsse mit deutlicher Mehrheit gefasst

Alle neuen Mitglieder des Präsidiums wurden entsprechend der Vorlage in ihr Amt gewählt, wie das Wahlgremium um Hans-Joachim Sbresny mitteilt. Insgesamt haben sich bei der Wahl 84 der aktuell 110 Ortsvereine innerhalb des Regionsverbandes beteiligt. Neben der Wahl des Präsidiums wurden auch alle anderen Tagesordnungspunkte entsprechend der Vorlagen mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Das neue Präsidium kommt nun erstmals Mitte Dezember zusammen.

Auszeichnung für langjährige Mitglieder

Im Rahmen des Treffens am Wochenende wurden auch zwei ehemalige Mitglieder des Präsidiums für ihr Engagement im Roten Kreuz geehrt. Hans-Joachim Sbresny erhielt die Verdienstmedaille des DRKLandesverbandes Niedersachsen. „Hans-Joachim Sbresny hat sich im besten Sinne als Mann des Roten Kreuzes bewiesen und sich für das Rote Kreuz verdient gemacht“, lobt der Präsident Landesverbandes, Hans Hartmann. Otto-Werner Beushausen erhielt unterdessen vom Regionsverband die Ehrenmedaille in Gold für sein jahrzehntelanges Engagement, überreicht von der frisch gewählten Präsidentin Martina Rust: „Sie waren immer ein kompetenter Ansprechpartner, verlässlich, teamfähig und diskussionsfreudig. Sie treten für ihre Überzeugung ein, sind aber auch kompromissbereit“, erklärt Rust. Bei Beushausen müsse sie immer an das Niedersachsen-Lied denken: „Sturmfest und erdverwachsen – so habe ich Sie kennen- und schätzen gelernt. Ich danke Ihnen für Ihre jahrelange, ehrenamtliche Arbeit!“

 

Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1189 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt

16. November 2020/in Region Hannover

ISERNHAGEN (PM). In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 kam es zu einem Brand in einer Lagerhalle für Schwimmbadtechnik im Ortteil Isernhagen NB in der Straße Am Ortfelde. Die Feuerwehr löste Großalarm aus.

Über eine Drehleiter und Innenangriff konnte das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden und so die Ausbreitung auf das angrenzende Wohn- und Geschäftshaus verhindert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Personen zu Schaden. Die Feuerwehr ist zur Zeit damit beschäftigt, den Inhalt der Lagerhalle zu bergen und Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Die Feuerwehr Isernhagen war mit sechs von acht Ortsfeuerwehren zur Brandbekämpfung an der Einsatzstelle. Die Straße am Ortfelde war während des Einsatzes gesperrt. Der Einsatz dauert noch an.

Zur Brandursache konnte der Pressesprecher der Feuerwehr Isernhagen keine Aussagen machen. Die Polizei hat die Ermittungen an der Brandstelle aufgenommen.

  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1177
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1189
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1206
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1224
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1235
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1258
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1270
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1283
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1305
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1312
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
  • Lagerhalle in Isernhagen NB Am Ortfelde brennt – BGPress 1315
    In den frühen Morgenstunden des 16.11.2020 brannte in Isernhagen NB Am Ortfelde eine Lagerhalle für Schwimmbadtechnik. Die Feuerwehr Isernhagen war mit einem Großaufgebot im Einsatz. © Bernd Günther
Ortsübliche Bekanntmachungen werden im Internet veröffentlicht – Tageszeitungen

Ortsübliche Bekanntmachungen werden im Internet veröffentlicht

13. November 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat ihre Hauptsatzung geändert. Künftig werden Allgemeinverfügungen und andere Informationen, die unter ortsübliche Bekanntmachungen fallen, nicht mehr einen Tag nach dem Abdruck in der Tageszeitung wirksam, sondern bereits einen Tag nach Veröffentlichung im Internet.

Für die Veröffentlichung hat die Region Hannover eine eigene Plattform eingerichtet: www.bekanntmachungen.region-hannover.de. Bislang waren die Allgemeinverfügungen erst einen Tag nach Abdruck in der Tagespresse wirksam geworden, so dass de facto jedes Mal eine Verzögerung von mindestens zwei Tagen eintrat.

„Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass wir in der Lage sein müssen, sehr kurzfristig Regelungen in Kraft zu setzen. Die Abhängigkeit von den Erscheinungsterminen der Zeitung hat uns in der Flexibilität eingeschränkt. Das haben wir jetzt geändert“, erläutert Regionspräsident Hauke Jagau. In der Tagespresse werde weiterhin über Allgemeinverfügungen und andere Inhalte in Form einer Anzeige informiert. Jedoch sei davon nicht die Wirksamkeit der entsprechenden Verfügung abhängig. Zudem ist es nicht mehr notwendig, den kompletten Verfügungstext in der Zeitung abzudrucken.

Zu den ortsüblichen Bekanntmachungen, für die diese Änderung jetzt in Kraft tritt, gehören neben den Allgemeinverfügungen zum Beispiel die Ankündigungen von Sitzungen der Regionsversammlung und der Ausschüsse nach besonderen Rechtsvorschriften – dazu zählen der Jugendhilfeausschuss und der Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport -, Hinweise auf öffentliche Auslegungen etwa zu Planfeststellungsverfahren oder Schutzgebietsausweisungen und immissionsschutzrechtliche Genehmigungen, beispielsweise die Genehmigung von Tierhaltungsanlagen.

Schwerer Verkehrsunfall: PKW prallt gegen Baum – PKW gegen Baum Lehrte

Schwerer Verkehrsunfall: PKW prallt gegen Baum

13. November 2020/in Region Hannover

LEHRTE (ots). Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Lehrte, Kolshorn und Röddensen wurden am Donnerstag dem 12. November 2020 gegen 10:51 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K122 zwischen Kolshorn und Röddensen alarmiert. Gemeldet worden war ein Pkw-Unfall mit eingeklemmter Person nach einem Zusammenstoß mit einem Baum.

Vor Ort eingetroffen bestätigte sich die Lage. Der Fahrer des schwarzen Ford Mustang konnte sich nach dem Zusammenprall mit dem Auto selbst aus dem verunfallten Fahrzeug befreien. Der Beifahrer war aufgrund des Zusammenstoßes des Fahrzeuges mit dem Baum im Fahrzeug eingeklemmt. Zuvor befuhren Fahrer und Beifahrer die K122 zwischen Kolshorn und Röddensen als der Fahrer des Fahrzeugs, aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Im Verlauf prallten beide Insassen daraufhin mit dem PKW gegen einen Baum und kamen dann mittig auf der Straße mit dem Fahrzeug zum Stehen. Der Fahrer erlitt durch den Unfall mittelschwere Verletzungen, der Beifahrer wurde aufgrund des Aufpralls im Bereich des Fußes umschlossen und im Fahrzeug eingeklemmt. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Beifahrer allerdings schwere Verletzungen.

Die vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte sperrten die Straße komplett und stellten den Brandschutz sicher. Die weiteren Einsatzkräfte übernahmen die übergeordnete Aufgabe und befreiten den Beifahrer in Absprache mit dem Notarzt patientengerecht aus dem Fahrzeug. Hierzu wurde im Rahmen der technischen Rettung hydraulisches Rettungsgerät, darunter Schere, Spreizer sowie Rettungszylinder, eingesetzt. Nach der erfolgreichen Befreiung aus dem verunfallten PKW unterstützten die Einsatzkräfte bei den weiteren Rettungsmaßnahmen in Absprache mit dem Notarzt. Mittels Rettungshubschrauber wurde der Beifahrer dann in eine Klinik gebracht. Der mittelschwer verletzte Fahrer wurde ebenfalls durch den Rettungsdienst betreut und bodengebunden in ein Krankenhaus gebracht. Parallel wurden auslaufende Betriebsstoffe eingedämmt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zum Unfallhergang und Schadenshöhe können derzeit keine weiteren Angaben getätigt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Kolshorn, Röddensen und Lehrte mit 30 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen, der Rettungshubschrauber, sowie der RTW und die Polizei.

Stadt Langenhagen startet neues Projekt in Bereichen mit vielen Straßenbäumen – Laub der Strassenbäume

Stadt Langenhagen startet neues Projekt in Bereichen mit vielen Straßenbäumen

13. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). An zwölf Standorten stehen ab sofort Abgabebehälter zur kostenlosen Laubabfuhr bereit

Die Stadt Lagenhagen startet ein neues Projekt, um in Bereichen mit vielen Straßenbäumen eine kostenlose Abfuhr des dort anfallenden Laubes anzubieten. An zwölf Standorten innerhalb des Stadtgebietes wurden am Donnerstag, 11. November, Abgabebehälter im Straßenseitenbereich aufgestellt. In diese können Anwohnerinnen und Anwohner das Laub der Straßenbäume ganz einfach entsorgen. Einzige Bedingung: Das Blattwerk ist lose abzugeben; auf Säcke, Kartons oder anderes Verpackungsmaterial muss verzichtet werden.

„Dieses Angebot ist ein kleiner Dank an alle, die uns im Herbst tatkräftig beim Laubkehren im öffentlichen Raum unterstützen“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Die Idee dazu kam aus der Bevölkerung. Gerade an Straßen mit Mehrfamilienhäusern gibt es oftmals keine Möglichkeit, das Laub zu kompostieren. Die Entsorgung mit dem Hausmüll ist meist problematisch. „An zwölf Pilotstandorten in der Karl-Kellner-Straße, der Breslauer Straße und der Kolberger Straße schaffen wir jetzt Abhilfe. Sollte sich das Projekt bewähren, werden wir prüfen, ob sich auch andere Standorte für dieses Angebot eignen.“

Zum Gelingen des Projekts können Anwohnerinnen und Anwohner ganz einfach beitragen. „Es gibt nur die eine Nutzungsregel: An den Stellen darf das Laub der Straßenbäume lose, das heißt ohne Verpackungen entsorgt werden“, erläutert Ursula Schneider, Leiterin der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe. Für Laub, Grünschnitt oder anderen Abfällen aus privaten Gärten sind die Laubsammelstellen nicht gedacht. Diesen nimmt der städtische Betriebshof jetzt, außerhalb der Gartensaison montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr kostenlos auf dem Gelände „An der Neuen Bult“ 100 entgegen. Er kann ebenfalls mittwochs 16 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 12 Uhr bei den Grüngutannahmestellen Kananoher Straße / Ecke Auf der Heide (Kaltenweide), Walsroder Straße (Krähenwinkel) und Dorfstraße 28 (Schulenburg) abgegeben werden.

Die Trennung zwischen Laub von privaten und öffentlichen Bäumen ist dem Umstand geschuldet, dass der städtische Betriebshof die Entleerung als eine weitere Aufgabe übernimmt. Da einige davon, wie etwa der Winterdienst Vorrang haben könnten, bittet die Stadt um Verständnis, sollte ein Behälter mal voll sein und nicht innerhalb der nächsten Tage geleert werden können.

 

Trinkwasser in Langenhagen wieder freigegeben! – Entwarnung Wasserproblem Langenhagen

Trinkwasser in Langenhagen wieder freigegeben!

12. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Alle Haushalte in Langenhagen bekommen wieder Trinkwasser, das die Anforderungen der Trinkwasserverordnung voll erfüllt. Durch eine Verunreinigung am 28. Oktober waren in Teilen Langenhagens bis zu 2.000 Haushalte von Einschränkungen bei der Trinkwasserversorgung betroffen.

Nach Hunderten von Probennahmen, umfangreichen Analysen und Untersuchungen ist vom Gesundheitsamt der Region Hannover die vollumfängliche Nutzung des Trinkwassers in dem betroffenen Gebiet Langenhagens wieder frei gegeben worden. Ab Donnerstagnachmittag, 12. November 2020, sind damit alle bisherigen Nutzungseinschränkungen aufgehoben.

Die laufenden Trinkwasseranalysen aus dem betroffenen Gebiet zeigten über mehrere Tage keine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität. Um auch eine langfristige Auswirkung auf das Leitungsnetz sicher ausschließen zu können, werden in den nächsten Wochen vorsorglich noch weitere Untersuchungen folgen.

„Wir hatten das seltene Glück, dass die Verunreinigung durch intensiven Geruch und Schaum auf sich selbst aufmerksam gemacht und dadurch niemand größere Mengen des mit Schaumbildnern (Tensiden) verunreinigten Wassers getrunken hat “, sagt Dr. Roland Suchenwirth vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt.

Andreas Kranz, Leiter des zentralen öffentlichen Gesundheitswesens der Region Hannover, betont: „Es war für alle Betroffenen eine große Herausforderung, so lange das Trinkwasser nicht nutzen zu können. Aber es war notwendig, die Ergebnisse aller Untersuchungen abzuwarten und genau zu bewerten, bis die Gewissheit bestand, dass die Trinkwasserversorgung die hohen Ansprüche der Trinkwasserverordnung wieder voll erfüllt.“

Bis heute hieß es Proben, Proben, Proben

Seit den Erstsicherungsmaßnahmen am 28. Oktober haben rund 50 enercity-Netzexperten für die Wiederherstellung der Trinkwasserqualität gesorgt. Mit intensiven Spülungen und mehr als 400 Probenahmen im Wassernetz.  „Tagelang hieß es Proben, Proben, Proben. Für uns gilt: Sicherheit vor Schnelligkeit. Bei der Wasserqualität machen wir keine Kompromisse“, so der enercity-Vorstand Prof. Dr. Marc Hansmann. Für den Nachweis der Trinkwasserqualität hat enercity dem Gesundheitsamt Hunderte von Probenergebnisse aus insgesamt fünf bundesweit verteilten Fachlaboren, umfangreiche Berichte über Maßnahmen und Befunde, Gutachten zum Fremdeintrag des Reinigungsmittels sowie Duftstoffanalysen vorgelegt. Die wichtigsten beteiligten Labore waren das IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser (Mülheim an der Ruhr) sowie Dr. Wirts und Partner (Hannover), das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW, Karlsruhe), Geodata (Garbsen) und das Labor der enercity-Netzgesellschaft.

Gemeinschaftsleistung zur Bewältigung der Lage

Zur mobilen Trinkwasserversorgung und Unterstützung der Betroffenen trat die Stadt Langenhagen in Aktion. Zeitweilig waren vor Ort über 50 Kräfte im Einsatz. Über den Krisenstab wurden THW und JUH zur Aufstockung der Wasserwagenstandorte und Hilfsleistungen für Mobilitätseingeschränkte mobilisiert. Die Feuerwehr unterstützte bei der raschen Information der Betroffenen im Gebiet. Die Stadt organisierte Duschmöglichkeiten in einer Turnhalle.

„Nachdem sich bei enercity abzeichnete, dass die Störung länger andauern könnte, haben wir einen Krisenstab einberufen. In der Taskforce aus Mitarbeitern von Stadt und enercity und mit den Ehrenamtlichen von THW, Johannitern und Freiwilliger Feuerwehr, haben wir schnell reagiert und geholfen: noch in der Nacht haben wir eine Website freigeschaltet und schon am Samstag früh am Bürgertelefon erste Fragen beantwortet und Trinkwasser für die Betroffenen organisiert“, berichtet Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer. „Die vergangenen Tage haben aus meiner Sicht gezeigt, dass wir so eine schwierige Situation nur gemeinsam meistern können und welche Bedeutung das Ehrenamt hat.“

Allein im öffentlichen Trinkwassernetz spülte enercity über 5.000 Kubikmeter, also mehr als fünf Millionen Liter, durch die Leitungen, um Rückstände des fremd eingetragenen Reinigungsmittels zu entfernen. Selbsthilfe-Tipps für das Spülen der Wasserinstallationen in den Gebäuden waren eine weitere Hilfe für die Betroffenen, um den Weg zur Freigabe der Trinkwassernutzung zu ebnen. „Wir danken allen betroffenen Haushalten und Betrieben für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Arbeiten. Dieser Dank geht auch in Richtung Feuerwehr, THW, Johannitern und der Stadt Langenhagen, die mit ihren Unterstützungsleistungen halfen die die Versorgungslage der Betroffenen zu verbessern“, so Hansmann.

enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und durch sofortige Absperr- und Spülmaßnahmen am Morgen des 28. Oktober die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen stammt das Reinigungsmittel aus einem Gewerbebetrieb, Ermittlungen dazu laufen noch.

Coronavirus: Region konkretisiert Verfügung zur Maskenpflicht – Maskenpflicht2© Bernd Günther

Coronavirus: Region konkretisiert Verfügung zur Maskenpflicht

11. November 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM/red.). Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover vom Dienstag, 10. November, zur Maskenpflicht im öffentlichen Raum konkretisiert die Region wie angekündigt die entsprechende Allgemeinverfügung.

Als zu unpräzise hatte das Gericht die Formulierung kritisiert, die Maskenpflicht gelte auch in Ladengebieten, Einkaufszentren und Einkaufsstraßen. Diese Regelung wird die Region Hannover nun zunächst in einer Teilaufhebung der geltenden Verfügung zurücknehmen und durch eine Neuregelung ersetzen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Ladengebieten, Einkaufszentren und Einkaufsstraßen ist somit in der Region ab Mittwoch, dem 11. November 2020, nicht mehr verpflichtend.

Weiterhin gilt allerdings die Maskenpflicht in der Region in Fußgängerzonen, auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkten sowie grundsätzlich an Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum begegnen können oder nicht nur vorübergehend aufhalten und somit eine Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen nicht auszuschließen ist.

Aktuell erarbeitet die Region Hannover in Abstimmung mit den 21 Städten und Gemeinden eine neue Allgemeinverfügung, die für alle Kommunen die Straßen genau auflisten wird, in denen es eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Örtlichkeiten unter freiem Himmel gibt. Ziel ist, dass die neue Allgemeinverfügung ab Montag, 16. November, gilt.

Regionspräsident Hauke Jagau bedauerte die Entscheidung des Gerichts: „Natürlich werden wir die Vorgabe des Gerichtes erfüllen, die Bestimmtheit zu erhöhen. Ich habe Zweifel, dass das den Menschen im Alltag hilft, denn niemand wird die Listen mit aufgeführten Straßennamen bei sich haben oder auswendig lernen. So entsteht zwar auf dem Papier Klarheit und die Regeln sind bestimmt. Die Akzeptanz wird das nicht erhöhen. Ich kann nur an alle appellieren, unabhängig von einer Verpflichtung, immer dann eine Maske zu tragen, wenn man die Abstände nicht einhalten kann, weil zu viele andere Menschen in der Nähe sind. Nur so kann man sich und andere schützen.“

Einkaufszentren wie die Ernst-August-Galerie oder CCL sind nicht von der Maskenpflicht befreit, sie fallen unter § 3, Abs. (1) der geltenden Landesverordnung. Dort heißt es „Jede Person hat ….in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

Dieser Grundsatz gilt, ebenso die allgemeine Regelung aus § 2 Abs. 2 Satz 2 CoronaVO: Überall dort, wo auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel der Abstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Maske zu tragen.

Die Teilaufhebung der Maskenpflicht, die die Region Hannover gestern bekannt gemacht hat, bezieht sich ausschließlich auf offene Bereiche von Einkaufszentren, also auf Zentren, in denen die Verkehrsflächen unter freiem Himmel sind, etwa wenn mehrere Geschäfte durch eine gemeinsame Parkplatzfläche verbunden sind. Für das A2-Center in Altwarmbüchen, das fälschlicherweise als Beispiel genannt worden war, gilt weiterhin die Maskenpflicht.

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Polizei und Ordnungsamt kontrollieren in Langenhagen Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0675

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren in Langenhagen Einhaltung der Maskenpflicht

11. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red.). Um die Anweisungen der Region Hannover durch die Corona-Verordnung zu unterstützen, kontrollieren auch im Gebiet Langenhagen die Polizei gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Langenhagen die Einhaltung der Abstandsregeln und der Maskenpflicht.

Zurzeit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert der Stadt Langenhagen bei 140,4. Akut sind 148 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Langenhagen an Covid-19 erkrankt (Stand 11.11.2020).

Für die rechtliche Durchsetzung der Maskenpflicht und den Einschränkungen durch die geltende Allgemeinverfügung der Region Hannover und der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ist aber auch für Langenhagen der Inzidenzwert der Region Hannover verbindlich. Dieser wird durch das Land Niedersachsen mitgeteilt und liegt im Moment bei 116,9, also deutlich über dem Grenzwert von 50. Bei Überschreitung des Grenzwertes gelten dann die schärfsten Beschränkungen.

Bei den gestrigen Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt begleitete BG-PRESS.de die Streife, um sich einen Eindruck von der Einhaltung der Maskenpflicht durch die Langenhagener vor allem im Bereich des Marktplatzes zu machen.

Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger trug vorschriftsmäßig eine Mund-Nasen-Bedeckung. Nur vereinzelt musste die Polizei oder das Ordnungsamt freundlich darauf hinweisen, dass entweder die Maske fehlte oder nicht korrekt getragen wurde. Hier kommt es immer wieder zu einigen Irritationen.

Folgendes gilt in den Bereichen, wo eine Mund-Nasen-Bedeckung behördlich angeordnet wurde:

• Mund UND Nase müssen bedeckt sein

• Rauchen ist in den Bereichen nicht erlaubt, da man sonst den Mund-Nasen-Schutz entfernen müsste

• Der Verzehr von Getränken und Speisen ist in diesen Bereichen in der Öffentlichkeit ebenfalls nicht gestattet

• Radfahrer müssen in den Bereichen ebenfalls einen Mund-Nase-Schutz tragen

Der Leiter des Polizeikommissariats Langenhagen, Polizeioberrat Christoph Badenhop, zu dem gestrigen Einsatz: „Wir haben direkt mit Geltung der aktuellen Allgemeinverfügung angefangen mehr Präsenz in der Öffentlichkeit gezeigt. Wir wollten gleich zu Beginn sensibilisieren und die Bürger über die neuen Regelungen informieren, insbesondere zur Maskenpflicht an öffentlichen Orten.“

Auch in Langenhagen gilt die Masken- und Abstandspflicht an öffentlichen Orten. Dieses gilt unter anderem:

• In Fußgängerzonen, etwa rund um den Marktplatz am CCL und auf dem Kaltenweider Platz

• In Ladengebieten

• In Einkaufszentren und Einkaufsstraßen,

• Auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkten, z.B. Flohmärkten aller Art

• Auf den dazugehörigen Parkplätzen

Die Stadt Langenhagen hat zusätzliche Schilder an allen Zugangsbereichen zum Marktplatz aufgestellt, um auf die bestehende Maskenpflicht hinweisen.

In Niedersachsen beträgt übrigens das aktuelle Bußgeld zur Weigerung des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung 100,00 Euro bis 150,00 Euro. Wenn man sich also nicht sicher ist, ob man sich in einem Bereich mit Auflagen im öffentlichen Raum bewegt, sollte man lieber einmal mehr als einmal zu wenig den Mund-Nasen-Schutz tragen.

Die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts in Hannover hatte gestern (10.11.2020) übrigens die Maskenpflicht für zwei Antragssteller aufgehoben, nachdem diese einen Eilantrag gestellt hatten. Fälschlicherweise wurde dieses aber gleich teilweise in Medienschlagzeilen so ausgelegt, dass die Maskenpflicht in Niedersachsen gerichtlich ausser Kraft gesetzt wurde. Dieses ist NICHT der Fall. Bis auf die beiden Antragssteller gilt weiterhin die Maskenpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen gemäß Corona-Verordnung weiter.

Inzwischen hat die Region Hannover ihre Allgemeinverfügung nach dem Verwaltungsgerichtsurteil angepasst. Wir berichten hierzu in einem eigenen Artikel -> Maskenpflicht angepasst

 

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen – Corona Kontrollen Region© Bernd Günther

Polizei zeigt weiter starke Präsenz zur Überwachung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen

10. November 2020/in Region Hannover, Polizei

HANNOVER (PM). Auch am Montag, 09.11.2020, haben Beamtinnen und Beamte der Polizei Hannover behördenweit Fußgängerzonen, Haltestellen des Öffentlichen Personen- und Nahverkehrs und andere öffentliche Plätze auf die Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kontrolliert. Dabei wurden erneut viele Bürger auf ihre Maskentragepflicht hingewiesen. Insgesamt stießen die Kontrollen in der Region Hannover auf eine positive Resonanz in der Bevölkerung.

Aufgrund einer Bürgerbeschwerde kontrollierte die Polizei gegen 12:15 Uhr in Burgdorf am Schulzentrum Berliner Ring vorwiegend Schülerinnen und Schüler auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Sie trugen keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) und standen zu eng beieinander. Auch die Schulleitung wurde aufgefordert, auf die Einhaltung der Maßnahmen der aktuellen Corona-Verordnung zu achten.

In Friseurgeschäften im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf stellte die Polizei gegen 15:00 Uhr vereinzelt Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Garbsen musste die Polizei von 15:45 bis 17:00 Uhr insgesamt drei Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Kiosk-Betreiber einleiten. Diese hatten jeweils an ihren Kioskständen in Barsinghausen (Ortsteil Kirchdorf), in Ronnenberg und in Ronnenberg (Empelde) eine Außenbewirtschaftung betrieben.

In einem Logistikzentrum in Laatzen weigerte sich ein Kunde, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sein Attest wollte er dem Mitarbeiter jedoch nicht vorzeigen. Als die hinzugerufene Polizei erschien, war der Mann jedoch nicht mehr vor Ort.

Wie bereits in den vergangenen Tagen hielten sich im Bereich des Stellwerks in der Innenstadt erneut viele Personen aus der Betäubungsmittelszene auf. Etwa 30-40 Personen hielten sich am Montag gegen 18:00 Uhr nicht an die erforderlichen Mindestabstände und an die Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung. Die Einsatzkräfte der Polizei hielten sensibilisierende Gespräche, worauf sich einige Personen entfernten und die anderen die Hygienemaßnahmen einhielten.

In Pattensen ist um 16:45 Uhr ein Friseurgeschäft in der Johann-Koch-Straße geschlossen worden, da der Inhaber zum wiederholten Male kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Es wurde ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Beamte des Polizeikommissariats Nordstadt überwachten gegen 19:20 Uhr die Einhaltung der Corona-Regeln an der Haltestelle ‚An der Strangriede‘ auf dem Engelbosteler Damm. Im Rahmen der Kontrolle wurden sie von einer 50-jährigen Frau angeschrien und beleidigt. Sie muss sich nun nicht nur wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sondern auch wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

Der Großteil der durch die Einsatzkräfte angetroffenen Personen reagierte umgehend auf die Ansprachen der Polizei und zeigte sich einsichtig. Zum Teil herrschte in der Bevölkerung immer noch Unsicherheit über die Rechtslage und die Örtlichkeiten, an denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist.

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