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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Von und für Langenhagenerinnen und Langenhagener – Schutzmasken Langenhagen

Von und für Langenhagenerinnen und Langenhagener

4. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGNEN (PM). Ganz zufällig ist eine großzügige Aktion entstanden: 5000 OP-Masken spendet der Langenhagener Apotheken-Besitzer Jan Waldhecker stellvertretend an die Stadt – damit die sie an bedürftige Bürgerinnen und Bürger verteilen kann.

Durch Außendienst-Koordinator Markus Villwock wurde Waldhecker auf die Idee gebracht. Der hatte ursprünglich die Idee, Masken an Obdachlose zu verteilen, die der Außendienst in der Stadt antrifft. Waldhecker musste nicht lange überlegen, um ein solidarisches Zeichen zu setzen: Ganze 5000 sogenannte drei-lagige OP-Masken des Typs 2R stellt er der Stadt auf eigene Kosten zur Verfügung. „Ich möchte dass jeder die Chance hat, sich zu schützen – nicht nur, wer es sich leisten kann“ sagt Waldhecker über sein großzügiges Engagement.

Wichtig ist ihm, nochmal Aufklärungsarbeit zu betreiben: „Auch bei den sogenannten OP-Masken gibt es große Unterschiede. Man sollte darauf achten, dass die Masken vom Typ 2R sind – nur dann schützen sie den Träger selbst und auch sein Gegenüber.“

Bürgermeister Mirko Heuer nimmt die Masken stellvertretend für die Stadt entgegen und freut sich dabei sehr über so viel Nächstenliebe in Langenhagen: „Es ist toll zu sehen, wie die Menschen unserer Stadt besonders in schwierigen Zeiten füreinander einstehen. Das ist eine großartige Geste, die wir gerne annehmen und weiterleiten werden“ so Heuer.

Die Masken werden über den sozialen Dienst der Stadt in allen Bereichen an Bedürftige ausgeteilt. Waldhecker selbst, der die Oliven-Apotheken in Kaltenweide und Krähenwinkel betreibt, fasst seine Aktion so zusammen: „Ich will damit auch zeigen: In Langenhagen ist man nicht allein, hier sind wir füreinander da“.

Britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region Hannover angekommen – b117 angekommen

Britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region Hannover angekommen

2. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Vermutung gab es schon vorher – jetzt ist klar: Die britische Virusmutation B1.1.7 ist in der Region weiter verbreitet als bisher nachgewiesen war. Eines der großen Labore, das Proben auch aus der Region Hannover untersucht, hat jetzt eine Woche lang systematisch ein Untersuchungsverfahren eingesetzt, das auch mutierte Viren erkennt. Dabei hat sich ergeben, dass circa 50 Proben aus der Region Hannover die britische Virusmutation B1.1.7 enthielten.

„Diese Zahl lässt keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl in Region Hannover zu“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. Das sei nur das Ergebnis aus einem Labor und ein Teil der Proben aus der Region Hannover, die in der vorigen Woche analysiert wurden. „Zurzeit prüfen wir, ob es möglich ist, alle durch die Region Hannover beauftragten Test auch auf Mutationen untersuchen zu lassen. Dadurch ließe sich eine etwas bessere Einschätzung zum Grad der Verbreitung treffen“, sagte Jagau. Das Ergebnis werde voraussichtlich Anfang nächster Woche vorliegen.  Der größere Teil der Tests wird nicht durch das Gesundheitsamt, sondern durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und die Kliniken veranlasst. Daher lässt sich durch das Gesundheitsamt auch nicht die Laboruntersuchung steuern. Viele Labore sind derzeit dabei, ihre Verfahren umzustellen, um Mutationen erkennen zu können.

Um die Virusmutationen eingrenzen und Zusammenhänge zu identifizieren, hat das Gesundheitsamt eine zusätzliche Sondereinheit aus Ärztinnen und Ärzten, erfahrenen Kräften aus der Kontaktnachverfolgung und dem Statistikbereich sowie weiteren Verwaltungskräften gebildet. Das Team soll in Fällen, in denen eine mutierte Virusvariante nachgewiesen ist, noch schneller eingreifen und ermitteln. „Wir analysieren das Infektionsgeschehen kontinuierlich“, betont Gesundheitsdezernentin Hermenau. „Wir werden die vorliegenden Daten weiter auswerten, bewerten und daraus Handlungsstrategien entwickeln.“ Zurzeit sinke der Inzidenzwert auch in der Region Hannover, allerdings langsamer als insgesamt in Niedersachsen. Ob dies mit dem mutierten Virus zusammenhänge, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, wäre aber eine Erklärung.

„Wir haben erfahrene Kräfte, die dabei sind, die jetzt bekannten Fälle möglichst eng einzukreisen, um mögliche Quellen zu identifizieren“, sagt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen. In einem Fall etwa weise alles darauf hin, dass ein Ehepaar sich im Urlaub in Dubai mit dem mutierten Virus infiziert habe. Darüber hinaus hat die Region Hannover vorbeugend eine hannoversche Grundschule für zunächst drei Tage geschlossen. Ein Kind, bei dem die britische Virusmutation nachgewiesen, besucht die Schule. Mitschülerinnen und Mitschüler sowie einige Lehrkräfte werden bereits am heutigen Dienstag abgestrichen. Je nach Ergebnis der Testung wird die Lage dann neu bewertet.

Das Gesundheitsamt werde stärker als bisher unmittelbar vor Ort die Situation begutachten und, wenn notwendig, zusätzliche Maßnahmen ergreifen, kündigt Kranz an. „Denkbar sind zum Beispiel umfassendere Testszenarien, die über die erkennbaren Kontakte hinausgehen oder die Ausdehnung der Quarantäne-Anordnungen “, sagt Kranz.

 

Daten und Zahlen zur Corona-Krise in der Region Hannover – Corona Jugend

Daten und Zahlen zur Corona-Krise in der Region Hannover

29. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Jugendliche in der Corona-Krise – in einer aktuellen „Statistischen Kurzinformation“ legt die Region Hannover den Fokus auf die Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen unter 25 Jahren. In dem Kurzbericht beleuchtet das Statistikteam das Infektions­geschehen unter Kindern und Jugendlichen, die Teams des Fachbereichs Jugend nehmen die Situation der jüngeren Bevölkerung am Arbeitsmarkt, die Entwicklung der Zahlen zu den Meldungen bei Verdacht auf Kindeswohl­gefähr­dungen und den begonnenen Inobhutnahmen sowie die Entwicklung des riskanten Alkoholkonsums der Jugendlichen in den Blick. 

Auffällig ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren: Hier stieg die Quote im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent auf 7,2 Prozent. „In den Jahren zuvor war die Jugendarbeitslosigkeit rückläufig, im Corona-Jahr 2020 stieg sie im Vergleich zu den Vorjahren nicht nur früher, sondern auch deutlicher an und wurde durch den jahreszeitlichen Anstieg zum Schuljahres- oder Ausbildungsende im Sommer noch zusätzlich verstärkt. Hier zeigen sich klar die ersten Corona-Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt“, sagt Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. So waren zum Jahresende 4.489 Jugendliche in der gesamten Region arbeitslos gemeldet, 2019 waren es zum gleichen Zeitpunkt 3.220 Jugendliche, also 1.269 weniger. Auch auf dem Ausbildungsmarkt gab es deutliche Einschnitte: Von insgesamt 7.168 Berufsausbildungsstellen waren Ende September 2020 noch 819 Stellen unbesetzt. Im Vorjahr 2019 waren zum gleichen Zeitpunkt lediglich 116 Stellen unbesetzt.

Bei den begonnenen Inobhutnahmen verzeichnet der Fachbereich Jugend der Region Hannover nach einem deutlichen Rückgang im April einen Anstieg ab Juni und Juli. „Das lässt sich unter anderem damit erklären, dass verdeckte und unerkannte innerfamiliäre Belastungen oder Konfliktlagen nach dem Lockdown im Alltag wieder verstärkt hervortraten“, erklärt Hanke. „Allerdings waren die Zahlen auch in den Vorjahren immer wieder schwankend.“ Insgesamt hat sich die Anzahl der Inobhutnahmen seit Juli bis November auf ein aus den Vorjahren bekanntes Niveau eingependelt. „Das zeigt auch, dass der Kinder- und Jugendschutz auch unter Corona-Bedingungen sichergestellt ist“, so Hanke.

 

Regulärer Betrieb im gemeinsamen Impfzentrum startet am 1. Februar – BGPress 3022

Regulärer Betrieb im gemeinsamen Impfzentrum startet am 1. Februar

28. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Region Hannover auf dem Messegelände nimmt am Montag, 1. Februar, den Betrieb auf. Zum Start können 450 Menschen pro Tag geimpft werden, die Termine werden seit dem heutigen Donnerstag, 28. Januar, durch das Impfportal und die Hotline des Landes vergeben.

„Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir die Kapazitäten aufstocken. Die Kräfte stehen bereit, um 1000 Impfungen am Tag durchzuführen. Das Impfzentrum ist hoch leistungsfähig“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. Regionspräsident Hauke Jagau sagt: „Alle Menschen wünschen sich schnell eine Impfung, um wieder am Leben teilnehmen zu können, ohne Angst zu haben. Aber wir sind abhängig von der Produktion des Vakzins und werden Geduld brauchen.“

Die Städte und Gemeinden in der Region Hannover haben indes Vorbereitungen getroffen, um alle über 80-Jährigen zu informieren – zusätzlich zu dem Schreiben, das das Sozialministerium verschickt hat.

Die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen werden parallel fortgesetzt. Rund 15.000 Menschen haben in den Einrichtungen bereits die Erstimpfung erhalten, mehr als 800 die Zweitimpfung. „Zwölf mobile Teams sind weiterhin im Einsatz“, berichtet Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. „Bis Ende kommender Woche sollen alle Erstimpfungen in Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen sein, bis Ende Februar auch die Zweitimpfungen.“ Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover, ergänzt: „Stadt und Region planen die nächsten Schritten, um Menschen besuchen zu können, die in Einrichtungen oder zu Hause leben und nicht zum Messegelände kommen können.“ Oberbürgermeister Belit Onay stellt heraus: „Ich bin froh, dass wir unsere Impfkampagne weiter vorantreiben.“

Wohnungslosigkeit© Bernd Günther

Mehr Plätze in Tagesaufenthalten für Wohnungslose

27. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen trifft wohnungslose Menschen besonders hart. Die coronabedingten Auflagen haben auch zur Folge, dass weniger hilfesuchende Menschen zeitgleich Platz in den Tagesaufenthalten der Wohnungsnotfallhilfe finden. Hier unterstützt die Region und finanziert die erforderlichen Maßnahmen, um das jeweilige Hilfeangebot zu erweitern und mehr Personen aufnehmen zu können.

„Wir wollen so viele Menschen wie möglich erreichen und wohnungslosen Männern und Frauen Schutz vor der Kälte und vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus bieten. Die Anbindung an notwendige Hilfen darf aufgrund der Pandemie nicht verloren gehen“, so Dr. Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Region Hannover. „Ob die Vergrößerung des Raumangebots, die Ausdehnung der Öffnungszeiten oder die Aufstockung des Personals – die Region unterstützt die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe finanziell dabei, ihre Kapazitäten zu erweitern und den Menschen tagsüber eine Aufenthaltsmöglichkeit zu sichern.“

Bisher gibt es Vereinbarungen mit fünf Tagesaufenthalten in Hannover und Umland, deren Maßnahmen die Region mit insgesamt rund 105.000 Euro zusätzlich bezuschusst: So hat der Tagesaufenthalt Burgdorf beispielsweise mit einem dauerhaften Pavillon seine Fläche vergrößert, außerdem übernimmt die Region für diese und andere Einrichtungen die Aufwendungen für Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel oder Masken zur Weitergabe an die Tagesgäste. Dem Tagesaufenthalt Nordbahnhof wird unter anderem eine weitere sozialpädagogische Fachkraft für die nächsten vier Monate finanziert, das DüK („Dach überm Kopf“) hat seine Flächen mit der Anschaffung eines Wohnwagens und der Nutzung neuer Räume erweitert sowie die Öffnungszeiten von 23,5 Stunden in der Woche auf 48,5 Stunden verdoppelt. Auch der Tagesaufenthalt „Kontaktladen Mecki“ am hannoverschen Hauptbahnhof hat unter anderem Personal aufgestockt und die Öffnungszeiten von 25,5 Stunden auf 43,5 Stunden ausgedehnt und erhält dafür finanzielle Mittel von der Region. „Für uns ist es wichtig, dass niedrigschwellige Hilfeangebote regionsweit die Bedarfe der Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten deckt. Wenn Leistungsanbieter noch Möglichkeiten sehen, ihre Kapazitäten aufzustocken, können sie sich an uns wenden“, erklärt Hanke.

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche – Telefonberatung Eltern

Erweiterte Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche

27. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Homeschooling, Kontakteinschränkungen, finanzielle Sorgen, Einsamkeit – die Palette der Belastungen und Schwierigkeiten für Familien ist nach wie vor groß. Je länger diese Situation anhält, desto mehr verfestigen sich auch die negativen Auswirkungen im familiären Alltag. Die Fachkräfte der Familien- und Erziehungsberatungsstellen unterstützen bei der Stressbewältigung und bieten – neben der persönlichen, telefon- und videogestützten Beratung – zusätzliche telefonische Sprechstunden an.

Egal, ob zu Hause die „Luft brennt“, es einfach alles zu viel wird, die Ängste wachsen, Umgangskontakte schwieriger werden, die Nerven blank liegen oder man einfach nur noch Ruhe haben möchte. Für alle Themen des täglichen Lebens haben die Fachkräfte der Beratungsstellen ein offenes Ohr.

Die Beratungskräfte sind zu folgenden Zeiten direkt zu erreichen unter:

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf, Telefon: 0511-616 23631,

offene Telefon-Sprechstunde: montags 9 bis 10 Uhr, dienstags 17 bis 18 Uhr.

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Neustadt, Telefon: 0511-616 23635,
offene Telefon-Sprechstunde: dienstags 10 bis 11 Uhr, mittwochs 16 bis 17 Uhr.

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Telefon: 0511-616 23683,
offene Telefon-Sprechstunde: montags 19 bis 20 Uhr, dienstags 15 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 11 Uhr, donnerstags 15 bis 16 Uhr, freitags 10 bis 11 Uhr

 

Informationen zum Familienleben in Zeiten der Pandemie und Hinweise zu weiteren lokalen Beratungsstellen sind außerdem im Internet zu finden unter  www.hannover.de/netzwerkfamilienberatung

Wohnung im Vollbrand - Feuerwehr rettet 6 Personen – Lehrte Brand 240121

Wohnung im Vollbrand – Feuerwehr rettet 6 Personen

26. Januar 2021/in Region Hannover

LEHRTE (PM). Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte wurden am Dienstag dem 26.01.2020 gegen 15.42 zu einem Wohnungsbrand in die Goethestraße in Lehrte alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte konnte eine deutliche Rauchsäule wahrgenommen werden. Zudem schien sich die Lage bereits durch mehrere Anrufe in der Leitstelle zu bestätigen; gemeldet seien im Wohnkomplex 47 Anwohner, davon stünden nun mehrere auf den Balkonen; Flammen sollten bereits aus den Fenstern schlagen und drohten nun in die weiteren Geschosse überzugreifen.

Vor Ort eingetroffen bestätigte sich der Alarmierungsgrund und den Einsatzkräften bot sich folgende Lage: Eine im Erdgeschoss befindliche Wohnung befand sich im Vollbrand, die Flammen schlugen aus den Fenstern und drohten auf das darüber befindliche Geschoss über zu greifen. 5 Anwohner der benachbarten Wohnungen befanden sich auf den direkt daneben und schräg oberhalb der Wohnung befindlichen Balkone und mussten gerettet werden. Unklar war jedoch zunächst ob weitere Personen eventuell im Haus als vermisst gelten.

Umgehend wurde mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung begonnen sowie die Alarmstufe erhöht, um weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung vor Ort zu haben. Somit wurde der 3. Zug, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Steinwedel und Aligse sowie die ELO Gruppe inklusive ELW-2 alarmiert. Die auf den Balkonen befindlichen 5 Personen konnten unverletzt über den Balkon durch 3 eingesetzte Trupps sowohl aus dem Erdgeschoss mittels Steckleiter, als auch 2 weitere Personen über die Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Auch eine weitere Person aus dem 3.OG konnte sicher gerettet und vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben werden. Zudem wurde mit dem Außen- und Innenangriff begonnen. Zum einen stellten die Brandbekämpfer von außen den Löschangriff sicher, 2 weitere Trupps übernahmen hingegen den Innenangriff unter schwerem Atemschutz in der betroffenen Wohnung. Die Wohnung befand sich im Vollbrand, das Feuer hatte sich somit bereits in der gesamten Wohnung ausgebreitet. Glücklicherweise hatte die Bewohnerin der betroffenen Wohnung sich bereits mit bemerken des Feuers aus der Wohnung begeben und konnte anschließend ebenfalls vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben werden. Die weitere Durchsuchung des Gebäudes ergab auch in Absprache mit den Meldedaten der Polizei, dass sich nun alle Personen sicher außerhalb des Hauses befanden. Die weitere Aufgabe der Eingesetzten Trupps bestand anschließend darin unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera sowohl Glutnester zu lokalisieren und abzulöschen als auch die Temperatur der Wohnung zu beobachten, um ein weiteres Aufflammen sicher ausschließen zu können. Zudem wurde mit der eingeleiteten Druckbelüftung sichergestellt, die Verrauchung im Gebäude zu reduzieren. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, noch am selben Abend konnte diese die Brandursachenermittlung aufnehmen.

Die Bilanz des Feuers: Insgesamt wurden 6 Personen gerettet. 9 Trupps unter schwerem Atemschutz und insgesamt 78 Einsatzkräfte waren im Einsatz und verhinderten durch das schnelle Vorgehen, dass das Feuer auf weitere Etagen übergriff und somit ggf. Personen vom Feuer eingeschlossen wurden. Durch die starke Beaufschlagung von Brandrauch ist der betroffene Wohnkomplex ersten Informationen zufolge unbewohnbar, die Bewohner finden vorübergehend Unterkunft. Die Anwohner des nebenan befindlichen Wohnkomplexes konnten noch am selben Abend ihre Wohnungen wieder beziehen.

Rückfragen zur Schadenshöhe und Brandursache können derzeit nicht beantwortet werden. Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Lehrte (1.Zug), Steinwedel und Aligse (3.Zug), sowie die ELO-Gruppe und der ELW-2 mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften sowie mehrere RTW, ein NEF und die Polizei.

Sporthalle Langenhagen: Der Countdown läuft! – Sporthalle Langenhagen Tribüne

Sporthalle Langenhagen: Der Countdown läuft!

26. Januar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Arbeiten in der Sporthalle Langenhagen sind nahezu abgeschlossen. Zwei Monate vor dem geplanten Fertigstellungstermin könnte die neue Sportstätte für Langenhagen, die Schulen und Vereine am kommenden Sonnabend, 30. Januar, eröffnet werden. Doch aufgrund der aktuellen Corona-Verhaltensauflage ist eine Feier weder im großen noch im kleinen Kreis möglich.

„Für uns kam es nicht in Frage, den Betrieb der neuen Sporthalle einfach so sang- und klanglos beginnen zu lassen“, berichtet Carsten Hettwer. Der Erste Stadtrat Langenhagens und der Projektverantwortliche in der Abteilung Hochbau, Dirk Oetjens, haben sich deshalb eine besondere Aktion zur Eröffnung überlegt. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes, den Leitungen von der IGS Langenhagen und von dem Gymnasium Langenhagen sowie Vertretern des Totalunternehmers MBN haben sie einen Weg gefunden, um allen Interessierten das Gebäude an der Theodor-Heuss-Straße ab Sonnabend, 30. Januar, zugänglich zu machen.

„Auf welchem Wege dieses geschieht? Lassen Sie sich bitte überraschen“, wirbt Hettwer darum, sich auf der Themenseite Sporthalle Langenhagen | Stadt Langenhagen auf dem Laufenden zu halten. Dort ist bereits der Countdown gestartet für den Moment, an dem die Eröffnung der Sporthalle Langenhagen ursprünglich geplant und nun auch mit der besonderen Aktion umgesetzt wird.

Britische Virusmutation B1.1.7 bei Frau aus Hannover nachgewiesen – B117 Virus

Britische Virusmutation B1.1.7 bei Frau aus Hannover nachgewiesen

25. Januar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Im Fall einer Frau, bei der innerhalb von sechs Wochen zweimal eine Covid-19-Infektion aufgetreten ist, liegt jetzt die Bestätigung vor: Es handelte sich bei der zweiten Infektion um die britische Virusmutation B1.1.7. Da diese Form des Coronavirus als deutlich infektiöser gilt als die bisher in Deutschland verbreitete Form, ergreift das Gesundheitsamt nun strengere Maßnahmen.

So wird die Quarantäne von Kontaktpersonen, für die nach 14 Tagen kein negatives Testergebnis vorliegt, um eine weitere Woche verlängert. „Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, da wir nicht einschätzen können, ob bei dieser Virusmutation die Infektionsgefahr auch bei einer geringen Viruslast noch gegeben ist“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau.

Am Wochenende hat das Gesundheitsamt alle direkten Kontaktpersonen der betroffenen Familie darüber informiert, dass die Möglichkeit, bereits nach zehn Tagen mit einem negativen Testergebnis die Quarantäne zu verlassen, nicht gegeben ist, sondern dies frühestens nach 14 Tagen möglich ist. Darüber hinaus wurden Kontaktpersonen aus zwei Kitas getestet. In einer der beiden Kitas waren alle Tests negativ. In der zweiten war unter den Nachtestungen ein Positiv-Fall, allerdings mit sehr geringer Viruslast. Weitere Kontaktpersonen, die den Test nicht wahrgenommen haben, müssen nun weiterhin in Quarantäne bleiben. Für eine dritte Kita, die mit dem Fall in Verbindung gebracht wurde und in der ein Infektionsgeschehen zu beobachten war, ist inzwischen geklärt, dass kein Zusammenhang besteht.

Bei der Patientin, die sich mit der britischen Virusmutation infiziert hatte, ist kein Kontakt nach England bekannt. Die Frage, bei wem sich die Frau angesteckt hat, bleibt offen. Nach Einschätzungen des Gesundheitsamts ist die Infektionskette inzwischen nahezu gestoppt. „Das Ergebnis der Nachtests stimmt uns zuversichtlich“, sagt Marlene Graf, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen.

Covid-19: Hannovers Hilfsorganisationen stehen bereit, um mit Impftaxis zu unterstützen – Impfzentrum2

Covid-19: Hannovers Hilfsorganisationen stehen bereit, um mit Impftaxis zu unterstützen

24. Januar 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nach den Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen sind ab Februar auch die zuhause lebenden Frauen und Männer über 80 Jahren an der Reihe, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Viele von ihnen warten ungeduldig darauf. Als besonders gefährdet waren sie in den vergangenen Monaten oft auch besonders vorsichtig, blieben mehr als andere zuhause, mieden Kontakte. Viele von ihnen sind zwar impfwillig, haben aber auch Sorgen: „Wie komme ich zum Impfzentrum und wieder zurück?“

Der Weg stellt für viele eine Herausforderung dar. Nicht jeder hat Angehörige oder Freunde, die unterstützen können. Manche trauen sich die mitunter weite Strecke aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht zu. Andere sorgen sich vor einer Ansteckung im öffentlichen Nahverkehr oder dem anschließenden Bus-Shuttle bis vor die Messehalle 25. „Da warte ich lieber, bis irgendwann mein Hausarzt impfen darf“, war schon zu hören. Oder: „Nach den Heimen kommen die mobilen Teams vielleicht ja auch zu uns Privatleuten.“ Vier hannoversche Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter-Unfall-Hilfe) bieten der Region und Landeshauptstadt Hannover nun ihre Unterstützung an. Ihre ehrenamtlichen Helfer könnten an den Wochenenden Menschen in Impftaxis zur Messe und wieder zurück befördern. „Jeder, der geimpft werden möchte, soll so schnell wie möglich auch die Möglichkeit dazu bekommen“, sagt Michael Homann, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Es sind ausgebildetes Personal, ein Hygienekonzept und die nötigen Fahrzeuge vorhanden, um impfwillige Senioren und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen sicher zu transportieren und bei dem wichtigen Gang ins Impfzentrum zu begleiten. Ein Großteil der Helfer bringt eine sanitätsdienstliche Ausbildung mit. Die Autos aus den Fahrdiensten, ausgerüstet auch für Rollstuhlfahrer, werden am Wochenende nicht bewegt und stehen zur Verfügung. Hygienekonzepte sind aus der täglichen Arbeit im Rettungsdienst und der Pflege bei den Hilfsorganisationen eine Selbstverständlichkeit. „In der Woche könnten Hannovers Taxiunternehmen Menschen mit Impfterminen befördern. Für alle, die einer besonderen Unterstützung oder speziellen Hilfe benötigen, sind wir an den Wochenenden die optimale Lösung“, so Michael Homann.

Sobald das Impfzentrum der Region und Landeshauptstadt Hannover den stationären Betrieb aufnimmt, könnten auch die Hilfsorganisationen mit Impftaxis starten. „Die schnelle und reibungslose Umsetzung der Impfstrategie der Bundesregierung ist in unser aller Interesse“, sagt Anton Verschaeren, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes in der Region Hannover, stellvertretend für die vier Organisationen. Ihre Mitarbeitenden begegnen bei ihrer Arbeit im Rettungsdienst, der Pflege und den sozialen Diensten täglich den durch Covid-19 besonders gefährdeten Menschen. Sie wissen um ihre Ängste und Nöte. Udo Zachries, Geschäftsführer des ASB, sagt: „Unseren Patienten und Klienten Sorgen zu nehmen und durch mehr Freiheit auch wieder mehr Lebensfreude zu geben, ist uns ein wichtiges Anliegen. Dafür stehen wir auf Abruf bereit.“

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