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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Update zum COVID-19 Infektionsgeschehen an Langenhagener Schulen und Kindertagesstätten – Schulklasse Corona

Update zum COVID-19 Infektionsgeschehen an Langenhagener Schulen und Kindertagesstätten

9. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Stadt Langenhagen hat uns ein Update über die im Moment herrschende Situation an den Langenhagener Schulken und Kitas mitgeteilt.

Infektionsgeschehen an Langenhagener Schulen

  • In der Hermann-Löns-Schule gibt es in einer 2-ten Klasse einen, durch das Gesundheitsamt der Region, bestätigten Coronafall.
    Bis zu einer Entscheidung des Gesundheitsamtes, hat die Schulleitung auf „Distanzlernen“ umgestellt und 20 Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrkräfte sind derzeit im Homeschoo Bisher gibt es noch keinen Wechsel in das Szenario B.
  • Durch das Gesundheitsamt sind für das Gymnasium Langenhagen Verdachtsfälle angezeigt.  Daher gilt ab heute für das Gymnasium das Szenario B. Genauere Informationen folgen, sobald das Gesundheitsamt Details zum weiteren Vorgehen benennt.
  • An der IGS Süd sind in den Jahrgängen 9 und 10 positive Fälle gemeldet. Eine 10-te Klasse ist bereits bis einschließlich 13. November in Quarantäne. Ab Dienstag, 10. November gilt für die Klasse der Unterricht in  Szenario B
  • Die IGS Langenhagen hat derzeit 11 bestätigte Fälle.  Insgesamt sind 322 Schülerinnen und Schüler sowie 40 Lehrkräfte in Quarantäne. Betroffen sind die Jahrgänge 5,6,9,10,11, 12 und 13.
  • An der Friedrich-Ebert-Schule  befindet sich derzeit eine 4. Klasse inkl. zwei Lehrerinnen aufgrund eines bestätigten Falles in Quarantäne. Eine 3. Klasse inkl. zweier Lehrerinnen befindet sich vorsichtshalber aufgrund eines noch unbestätigten Verdachtsfalles seit Donnerstag im Homeschooling. Ab heute ist  die Schule zum Szenario B übergegangen und in täglich Wechselmodell starten.

Infektionsgeschehen an Langenhagener Kindertagesstätten

  • In der Kindertagesstätte Veilchenstraße haben sich in zwei Gruppen Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat nach erfolgter Prüfung daraufhin gestern Abend die Schließung der Kindertagesstätte angeordnet. Gleichzeitig wurde die Quarantäne von zwei Gruppen (37 Kinder) sowie 16 Fachkräften angeordnet.
    Die betroffenen Eltern wurden in Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Kita umgehend noch am gleichen Abend durch die Leitung informiert. Die Quarantäne gilt zunächst bis einschließlich 12. November

 

Freigabe des Trinkwassernetzes zu Waschzwecken und Baden / Duschen – Update Wasserproblem Langenhagen

Freigabe des Trinkwassernetzes zu Waschzwecken und Baden / Duschen

6. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (BM). Seit 28. Oktober 2020 sind in Teilen Langenhagens rund 2.000 Haushalte durch eine Verunreinigung des Trinkwassers betroffen // Teilfreigabe des Trinkwassernetzes zu Waschzwecken am 6. November 2020 // Spülen geht vor Waschen

enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. enercity, Stadt Langenhagen, Technisches Hilfswerk (THW), Johanniter, Feuerwehr und das Gesundheitsamt der Region Hannover bewerten seither kontinuierlich die Sachlage und entscheiden über das weitere Vorgehen.

Am 6. November wurde das amtliche Nutzungsverbot weiter gelockert. Das Wasser darf in allen Haushalten, Betrieben und sonstigen Einrichtungen der noch betroffenen Straßenzüge in Langenhagen nach dem Spülen der Hausinstallation ab sofort für haushaltsübliche Waschzwecke genutzt werden. Alle Anwohner der noch betroffenen Straßenzüge in Langenhagen können wieder Waschen, Baden, Duschen, Zähneputzen, Abwaschen, oder Blumen gießen (vgl. Straßenliste www.enercity.de/presse).

NICHT erlaubt sind gemäß Gesundheitsamt weiterhin Verzehr, also Trinken sowie Zubereitung von Kaltspeisen und Kochen mit Wasser aus dem Wasserhahn. Es laufen kontinuierlich weitere Analysen, um mögliche Folgewirkungen des Fremdeintrags beobachten und behandeln zu können. Für eine uneingeschränkte Freigabe des Trinkwassers ist gegenüber dem Gesundheitsamt die einwandfreie Qualität des Wassers nachzuweisen.

Das fremdeingetragene Reinigungsmittel wurde ausreichend geprüft. Gemäß der eingeschränkten Nutzungsfreigabe ist die äußerliche Anwendung von Wasser bedenkenlos möglich. Um sicherzustellen, dass in der Hausinstallation der Anwohner keine Rückstände enthalten sind, sind alle Anwohner angehalten, ihre Hausleitungen zu spülen. Selbsthilfe-Tipps haben enercity und Stadt Langenhagen auf ihren jeweiligen Websites veröffentlicht: www.enercity.de/presse und www.langenhagen.de/trinkwasser

 

Am 5. November hatten enercity und Stadt Langenhagen die vollumfängliche Freigabe der Trinkwassernutzung ausschließlich in folgenden Straßen bzw. Haushalten kommuniziert:

  • Am Pferdemarkt komplett
  • Breimerwinkel
  • Emil-von-Behring-Straße 1–5 (ungerade Nummern), 2–10 (gerade Nummern)
  • Leibnizstraße komplett
  • Robert-Koch-Straße Nummer 1 bis einschließlich Nummer 46
  • Virchowstraße komplett bis auf Nummern 1-4, 5, 5B und 6
  • Walsroder Straße, komplett bis auf Nummer 171

enercity, Johanniter, THW, Feuerwehr Langenhagen und Stadtverwaltung kümmern sich mit vollem Einsatz um die Bevölkerung. THW und Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung hilfsbedürftiger Menschen mit Wasser sicher. enercity verteilt am Dienstag, 3. November, zum dritten Mal Infoblätter an Anwohner in betroffenen Straßenzügen, die nicht online erreichbar sind.

Anrufzeiten des Bürgertelefons Langenhagen:

Unter 0800.7 30 70 00 ist das Telefon seit Samstag, 31. Oktober, am Wochenende von 08:00 bis 18:00 Uhr geschaltet. Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene.

enercity bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die widrigen Umstände und arbeitet mit sämtlichen Beteiligten intensiv daran, möglichst rasch zumindest einen Teil der Einschränkungen zu lockern. Trinkwasserqualität hat höchste Priorität.

 

Wasserwagen von enercity und THW versorgen Anwohner an folgenden sechs Standorten weiterhin kostenlos mit frischem Trinkwasser:

  • Walsroder Straße 186 / Getränkemarkt-Parkplatz
  • Reuterdamm 10
  • Virchowstraße/Reuterdamm
  • Emil-von-Behringstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • Habereck 43 an der Wendeplatte
  • Elsterweg/Im Gehäge 15

Weitere Informationsquellen von enercity:

https://www.enercity.de/presse/betrieb-und-baustellen/2020/Schaumwasser, auf Twitter https://twitter.com/enercity_presse und auf Facebook https://www.facebook.com/enercity

Die enercity-Hotline für betroffene Anwohner ist unter 0800.36 37 24 89 erreichbar.

Aktualisierung vom 7. November 2020 laut enercity:

Am 6. November wurde das amtliche Nutzungsverbot weiter gelockert. Das Wasser darf in allen Haushalten, Betrieben und sonstigen Einrichtungen der noch betroffenen Straßenzüge in Langenhagen nach dem Spülen der Hausinstallation ab sofort für haushaltsübliche Waschzwecke genutzt werden. Alle Anwohner der noch betroffenen Straßenzüge in Langenhagen können wieder Waschen, Baden, Duschen, Abwaschen, oder Blumen gießen (vgl. Straßenliste www.enercity.de/presse).

NICHT erlaubt sind gemäß Gesundheitsamt weiterhin Verzehr, also Trinken sowie Zubereitung von Kaltspeisen und Kochen mit Wasser aus dem Wasserhahn. Es laufen kontinuierlich weitere Analysen, um mögliche Folgewirkungen des Fremdeintrags beobachten und behandeln zu können. Für eine uneingeschränkte Freigabe des Trinkwassers ist gegenüber dem Gesundheitsamt die einwandfreie Qualität des Wassers nachzuweisen.

Das fremdeingetragene Reinigungsmittel wurde ausreichend geprüft. Gemäß der eingeschränkten Nutzungsfreigabe ist die äußerliche Anwendung von Wasser bedenkenlos möglich. Um sicherzustellen, dass in der Hausinstallation der Anwohner keine Rückstände enthalten sind, sind alle Anwohner angehalten, ihre Hausleitungen zu spülen. Selbsthilfe-Tipps haben enercity und Stadt Langenhagen auf ihren jeweiligen Websites veröffentlicht: www.enercity.de/presse und www.langenhagen.de/trinkwasser

 

Neue Teststrategie für K1-Kontakte an Schulen und Kitas – BGPress 0294 1

Neue Teststrategie für K1-Kontakte an Schulen und Kitas

6. November 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover als zuständige Gesundheitsbehörde ändert angesichts steigender Corona-Infektionen die Teststrategie für sogenannte K1-Kontakte an Schulen und Kindertagesstätten. K1-Kontakte sind Menschen, die mehr als 15 Minuten lang unmittelbaren Kontakt mit nachweislich mit Covid19 Infizierten hatten, ohne dabei den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die neue Teststrategie bezieht sich auf K1-Personen, die zwar nachweislich Kontakt hatten, aber selbst keine Symptome aufweisen.

Bislang war die Regel, alle K1-Kontakte auf Covid19 zu testen. Nun hat das Robert-Koch-Institut die Strategie geändert und empfiehlt eine Risikobewertung der Fälle. Die Region Hannover folgt dieser Empfehlung in der Form, dass Schulklassen mit einem infizierten Kind nur dann durchgetestet werden, wenn es Indizien gibt, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern ein breiteres Infektionsgeschehen zu erwarten ist. Gleiches gilt für andere Kohorten Schulen – etwa in der Oberstufe ganze Jahrgänge – und bei Infektionsfällen in Kitas. Unverändert bleibt dagegen die Quarantäneregel. Alle K1-Personen müssen für 14 Tage in Quarantäne gehen. Das gilt auch, wenn keine Symptome auftreten oder wenn ein negatives Testergebnis für Corona vorliegt.

Hintergrund ist, dass im Schulbetrieb üblicherweise die ganze Schulklasse oder die ganze Lerngruppe als K1-Kontakt gilt, wenn der Fall einer Corona-Infektion auftritt. Infolge dessen wurden bisher alle Mitglieder der Gruppe auf Covid19 getestet. Die soll nur noch geschehen, wenn es Hinweise darauf gibt, dass es sich bei der Gruppe um einen sogenannten Hotspot handelt. Cora Hermenau, Gesundheitsdezernentin der Region Hannover, betont: „Unabhängig von einer Quarantäne ist in jedem Fall ein Kontakt mit einem Arzt oder einer Ärztin angeraten, wenn Symptome auftreten.“

„Die Testkapazitäten sind nicht unbegrenzt, sagt Hermenau. „Deshalb ist es sinnvoll, die vorhandenen Kapazitäten zielgerichtet und wirksam einzusetzen.“ Massentest für Schulklassen hätten sich nicht als zielführend erwiesen. Auswertungen der Region Hannover hätten ergeben, dass bei Schulklassen nur bei jedem 200. Fall Folgeinfektionen aufgedeckt worden sind, die nicht schon zuvor über die individuelle Kontakterfassung isoliert worden waren. Im Verhältnis zu sonstigen Testungen sei die Quote der Infizierten in Reihentests für Schulklassen oder Kindergartengruppen deutlich unterdurchschnittlich.

„Unsere Beobachtung steht im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir stellen keine signifikanten Ansteckungsverläufe innerhalb der Schulen fest“, so Marlene Graf, Amtsärztin und stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Region Hannover werde sich, wie es das RKI empfehle, bei den Tests grundsätzlich auf die Risikogruppen konzentrieren, also beispielsweise auf Beschäftigte, Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patientinnen und Patienten von Alten- und Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.

Grundsätzlich gelte die Maßgabe der Risikobewertung. Die Region Hannover werde also, den RKI-Empfehlungen folgend, zukünftig dann Tests für asymptomatische K1-Personen anordnen, wenn dies nach der Risikobewertung durch das Gesundheitsamt erforderlich ist. Mit der Kassenärztliche Vereinigung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hausärzte wurde vorab in dieser Woche die Anpassung der Teststrategie erörtert.

DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0313© Bernd Günther

DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um

6. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (bg). Seit März sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover e.V. fast permanent wegen der Corona-Pandemie im Einsatz. Anfangs noch in den einzelnen Standorten der Katastophenschutzeinheiten vom DRK in Hannover und Empelde, zogen dann die Einsatzkräfte in die Messehalle ins große Corona-Drive-In um und nahmen dort im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung die Testungen für die Region Hannover wahr.

Seit einigen Wochen testen sie auf dem Gelände des DRK-Katastrophenschutzzentrums in Empelde für das Gesundheitsamt und unterstützen gleichzeitig dieses auch mit ihre Kollegen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Ortsverband Wasserturm bei speziellen Einsätzen schwerpunktmäßig mit einem mobilen Abnahme Zentrum und Quarantänetransporten. Dabei kommen alle DRK-Bereitschaften der Region Hannover mit ihren Ehrenamtlichen zum Einsatz.

Durch die kommenden Witterungsbedingungen ab November wurde nun auch die Drive-In Teststation seit diesem Montag „winterfest“ umgebaut. Eine große überdachte Zeltfläche für die beiden Fahrspuren und der Einweisungsbereich wurden zusätzlich mit Containern bestückt. Zusätzlich wird die Abnahmestation von der Decke aus beheizt, so das Abnahmeteams und DRK Helfer*innen wettergeschützt und warm arbeiten können. Über einen speziellen Kommunikationscontainer – eigentlich gedacht für Großsanitätsdienste und Schadenslagen als Einsatzleitung – wird per EDV und Funk das tägliche Auftragspensum koordiniert.

Zurzeit arbeitet das DRK mit einer inzwischen gut eingespielten Mannschaft von zehn Helferinnen und Helfern jeweils Dienstag, Donnerstag und Freitag von 18:00 – 21:00 Uhr sowie Samstag von 13:00 – 21:00 Uhr, um die durch das Gesundheitsamt angewiesenen Coronatests abzuarbeiten. Die Teststation wird ausschließlich für diesen Zweck vorgehalten.

Aber auch außerhalb der Testzeiten haben die Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover genug zu tun. So wurden alleine seit Anfang September 25 Einsätze mit dem Schwerlast-Rettungswagen von diesem Standort aus durchgeführt. Das Spezialfahrzeug dient zum Transport schwergewichtiger Patienten, die mit dem normalen Rettungswagen wegen ihres hohen Gewichtes nicht mehr transportiert werden können.

Leider musste der inzwischen wieder aufgenommene Ausbildungsbetrieb wegen des zweiten Teil-Lockdown für die ehrenamtlichen DRK-Helfer*innen wieder vorläufig eingestellt werden.

  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0325 1
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0238
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In
Teilfreigabe der Trinkwasserversorgung für bestimmte Straßen - Update 05.11.2020 – Teilfreigabe Trinkwasser© Bernd Günther

Teilfreigabe der Trinkwasserversorgung für bestimmte Straßen – Update 05.11.2020

5. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Seit 28. Oktober 2020 sind in Teilen Langenhagens rund 2.000 Haushalte durch eine Verunreinigung des Trinkwassers betroffen. Am Morgen des 5. November gab es für ein Teilgebiet die Freigabe zur Trinkwassernutzung.

enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. enercity, Stadt Langenhagen, Technisches Hilfswerk (THW), Johanniter, Feuerwehr und das Gesundheitsamt der Region Hannover bewerten seither kontinuierlich die Sachlage und beratschlagen das weitere Vorgehen.

Freigabe der Wassernutzung für Teilgebiet: Es gibt eine erste Lockerung im betroffenen Gebiet in Langenhagen. Neue enercity-Analysen des Wassernetzbetriebs ermöglichen die Freigabe der Trinkwassernutzung in einem Teilgebiet des bisherigen Geltungsbereichs des Nutzungsverbots. Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover sind unten genannte Adressen in Langenhagen ab sofort davon ausgenommen. Das Trinkwasser kann ausschließlich dort wieder genutzt werden. Wichtig ist vor Nutzung des Wassers, dass alle Haushalte und Betriebe dort ihre Hausinstallationen mehrmals (mindestens zwei Mal) durchspülen. Eine Spülanleitung ist beigefügt.

Teilfreigabe der Trinkwassernutzung ausschließlich für nachfolgende Bereiche

Das zur Trinkwassernutzung frei gegebene Teilgebiet umfasst ausschließlich diese Anschriften:

  • Am Pferdemarkt komplett
  • Breimerwinkel
  • Emil-von-Behring-Straße 1–5 (ungerade Nummern), 2–10 (gerade Nummern)
  • Leibnizstraße komplett
  • Robert-Koch-Straße komplett bis einschließlich Nummer 46
  • Virchowstraße komplett bis auf Nummern 1-4, 5, 5B und 6
  • Walsroder Straße, komplett bis auf Nummer 171

Eine aktualisierte Straßenliste mit Hausnummern ist auf www.enercity.de/presse einsehbar.

Am Donnerstag, 5. November, galten und gelten die Vorsichtsmaßnahmen für das verbleibende Gebiet weiterhin. Die Anwohner aller anderen Haushalte in den weiterhin betroffenen Straßenzügen bitten wir erneut um Geduld und Verständnis. Die Aufforderung des Gesundheitsamts, bis zur offiziellen Freigabe, Trinkwasser nicht zu verzehren oder zum Waschen zu nutzen, bleibt auch die kommenden Tage bestehen (nur Toilettenspülung). Wir arbeiten weiter mit Hochdruck an der Wiederaufnahme der gesamten Wasserversorgung.

Messreihe im Wassernetz und Hausinstallationen: Bis heute vorliegende Laborberichte weisen zwar keine kritischen Abweichungen von Normwerten auf. Die Analysen müssen jedoch über mehrere Tage akribisch weitergehen, um mögliche Auswirkungen des Fremdeintrags auszuschließen. Für die Freigabe der allerorts vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt muss die einwandfreie Qualität des Trinkwassers nachgewiesen sein.

Dazu laufen aufwendige Analysen, die äußerst komplex sind. Hierfür arbeiten wir nach wie vor mit hochspezialisierten Laboren und Gutachtern zusammen. Täglich ziehen zertifizierte Fachleute  an vielen Stellen im Wassernetz sowie in Hausinstallationen von Kunden Proben mit vielen Parametern. Diese Proben gehen jeweils sofort in die Labore zur mehrtägigen Analyse. Die daraus resultierenden Werte bestimmen das weitere Vorgehen.

Parallel zu den Wasseranalysen läuft die Ursachenforschung weiter – zur Einordnung:  Ein Wassersystem ist so aufgebaut, dass das Wasser vom Wasserwerk über das Rohrleitungssystem bis zum Kunden fließt. Dies wird durch technische Einrichtungen, die in den technischen Regelwerken (der Wasser-Fachverbände) vorgegeben sind, sichergestellt. Sollten an Kundenanlagen diese Regeln nicht eingehalten werden, kann es unter speziellen Randbedingungen zum Eintrag von Reinigungsmittel in das Trinkwassernetz kommen.

enercity, Johanniter, THW, Feuerwehr Langenhagen und Stadtverwaltung kümmern sich mit vollem Einsatz um die Bevölkerung. THW und Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung hilfsbedürftiger Menschen mit Wasser sicher. Ebenso haben die Vor-Ort-Kräfte erhöhten Bedarf in einer Schule mit Sonderlieferungen gedeckt. enercity unterstützt Bäcker, Friseure, Ladenbetreiber, Lieferservice-Anbieter und weitere Kunden bei speziellen Wasser-Anforderungen. Die Trinkwasserwagen von enercity und THW bleiben im Einsatz.

Anrufzeiten des Bürgertelefons Langenhagen:

Unter 0800.7 30 70 00 ist das Telefon seit Samstag, 31. Oktober, am Wochenende von 08:00 bis 18:00 Uhr (freitags 08:00 – 12:00 Uhr) geschaltet. Auch eine Website wurde eingerichtet: Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene.

Dusch- und Waschräume der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße sind weiter nutzbar, täglich von 15:30 bis 21:00 Uhr und am Wochenende zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0173.6 73 45 52.

Das schon früher mitgeteilte Spülen der Hausanschlüsse in jedem Wohngebäude ist ein wichtiger Schritt, über den enercity per Flugblatt und online informiert hat. Eine Spülung hebt das Nutzungsverbot jedoch nicht auf, sondern ist nur eine von mehreren Voraussetzungen für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt der Region Hannover. enercity wird die Freigabe bekannt geben.

enercity bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die widrigen Umstände und arbeitet mit sämtlichen Beteiligten intensiv daran, möglichst rasch zumindest einen Teil der Einschränkungen zu lockern. Trinkwasserqualität hat höchste Priorität.

Wasserwagen von enercity und THW versorgen Anwohner an folgenden sechs Standorten kostenlos mit frischem Trinkwasser:

  • Walsroder Straße 186 / Getränkemarkt-Parkplatz
  • Reuterdamm 10
  • Virchowstraße/Reuterdamm
  • Emil-von-Behringstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • Habereck 43 an der Wendeplatte
  • Elsterweg/Im Gehäge 15

Weitere Informationsquellen von enercity:

https://www.enercity.de/presse/betrieb-und-baustellen/2020/Schaumwasser, auf Twitter https://twitter.com/enercity_presse und auf Facebook https://www.facebook.com/enercity

Die enercity-Hotline für betroffene Anwohner ist unter 0800.36 37 24 89 erreichbar.

 

Corona: Erste Wechsel in das Szenario B notwendig – Szenario B

Corona: Erste Wechsel in das Szenario B notwendig

3. November 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die 7-Tage- Inzidenz liegen sowohl in der Region Hannover als auch in Langenhagen derzeit über 100. Damit greift für einige Bildungseinrichtungen das Szenario B. Das Szenario B greift dann, wenn der Inzidenz bei 100 liegt, oder diesen übersteigt und für eine die Schule oder eine Kindertageseinrichtung eine betreffende Infektionsschutzmaßnahme angeordnet wurde.

Im Szenario B befinden sich maximal 16 Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht; es gilt ein Mindestabstand von 1,5m; und der „schulische Schichtbetrieb“ in Wechselmodellen von Präsenz- und verpflichtendem Heimunterricht müsste umgesetzt werden.

Die aktuelle Situation an den Schulen in Langenhagen:

  • Friedrich-Ebert-Schule: Die Information über einen positiven Corona-Fall in einer 4. Klasse hat sich als Fehlinformation herausgestellt. Die betroffene Klasse und die Schulleitung befinden sich jedoch bis zur Aufhebung der Anordnung durch das Gesundheitsamt  weiter in Quarantäne.
  • Die Adolf-Reichwein-Schule arbeitet seit heute (Dienstag, 3. November) im Szenario B mit Tageswechsel (A/B), ohne Mittagessen und ohne Ganztagsangebot. Die Klassen haben versetzte Ankommzeiten sowie versetzte Pausen.
  • Die Grundschule Engelbostel ist ebenfalls vom 3. – 9. November. im Szenario B. (s. auch Mail vom 31.10.) Am Dienstag, den 10. November wechseln die Schülerinnen und Schüler – falls kein erneuter Quarantänefall dazwischen kommt – dann wieder in Szenario A.
  • Die Grundschule Kaltenweide hat eine Klasse sowie 3 Lehrkräfte in Quarantäne und wechselt in das Szenario B (täglich wechselnd) bis zum 9. November. Die Klärung in den Horten des Einzugsgebiets der Schule läuft derzeit.
  • Die IGS Langenhagen wechselt für 14 Tage in Szenario B. Aktuell gibt es dort drei bestätigte Corona Fälle und einen Verdachtsfall. Die Klassen des 10-ten Jahrgangs sowie der komplette 12 Jahrgang müssen bereits zuhause bleiben. Betroffen sind insgesamt 270 Schülerinne und Schüler und 40 Lehrkräfte.

 

Aktuelle Situation in den Kindertagesstätten in Langenhagen:

Grundsätzlich gilt: Die Stadt Langenhagen, als Träger, möchte so lange es geht, die städtischen Kindertageseinrichtungen mit ihrem aktuellen Angebot den Familien zur Verfügung stellen.

Sollte es an Standorten aufgrund der Vorgaben des Gesundheitsamtes zur notwendigen Umsetzung eines Konzeptes für das Szenario B kommen, könnten, eingeschränkte, dafür aber stabile Betreuungszeiten in der jeweiligen Einrichtung notwendig werden. Über diese, würden wir anlassbezogen, die Eltern der jeweiligen Einrichtung so schnell wie möglich informieren.

  • In der Kita Veilchenstr. gibt es einen positiv getesteten Corona-Fall. Die Kita hat heute geschlossen. Die Stadt wartet auf Rückmeldung des Gesundheitsamtes. Voraussichtlich wechselt der Kitabetrieb in Szenario B. Dies bedeutet eine Reduzierung der Öffnungszeiten von 8:00-14:00 Uhr.
Kosmetik- und Make-up Studios müssen wieder zittern – Kosmetikstudio zu

Kosmetik- und Make-up Studios müssen wieder zittern

1. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (bg). Vier Wochen müssen Silvia Hettigs Betrieb und ca. 70.000 weitere Studios im Bereich Make-up, Kosmetik und Nageldesign in Deutschland geschlossen bleiben. Somit vier Wochen keine Dienstleistung an Kunden, keine Buchungen, das bedeutet im Kontext: vier Wochen kein Einkommen. Da beruhigt auch nicht unbedingt die großzügige Zusage für eine Ausgleichszahlung für diesen Monat durch die Regierung.

Der „Lockdown light“, der von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder in Berlin beschlossen wurde, trifft die Kosmetikbranche hart, denn auch die letzte Schließung aufgrund von Corona hinterließ Spuren durch Kundenrückgänge. Wo soll das noch hinführen? Selbst die noch nicht fertig durchdachte finanzielle Unterstützung des Staates wird den nachfolgenden Schaden nicht auffangen können.

Silvia Hettig, die seit knapp 18 Jahren in Garbsen-Osterwald nahe Hannover ihr Studio betreibt, weiß dabei noch gar nicht, was genau auf sie zukommt. Kosmetik ist raus, das ist sicher. Nagelstudios sollen hingegen nicht zur Kosmetik gehören, dennoch rufen die Gesundheitsbehörden dazu auf, auch diese zu schließen. Welches auf völliges Unverständnis in der Branche trifft. Hygienekonzepte wurden nochmals nach dem ersten Lockdown überarbeitet und umgesetzt. Sämtliche nur denkbaren Schutzmaßnahmen wurden in der Beauty-Szene miteinander verglichen, um den Kunden und auch für sich als Dienstleister die höchstmögliche Schutzmaßnahme bieten zu können. „Wir arbeiten auf einem hohen Hygieneniveau und dieses kann ich als gelernte medizinische Fachkraft definitiv bestätigen“, so Silvia Hettig.

Die Erinnerungen an den Lockdown im Frühjahr sind bei Silvia Hettig und ihren Kolleg*innen bundesweit noch sehr präsent. „Als wir wieder öffnen durften, lief es schleppend an, da Kunden teilweise Angst mit dem Umgang mit Corona hatten, oder selbst in finanzielle Schwierigkeiten durch Kurzarbeit kamen“, so Hettig. „Dann waren wir gerade einigermaßen wieder auf dem Niveau von vor dem ersten Lockdown im Bereich Naildesign, allerdings im Bereich Hairstyling und Make-up / Hochzeit ist die Dienstleistung fast komplett zusammengebrochen“, erzählt sie. Das Unverständnis von Silvia Hettig und ihren Kolleg*innen auch aus branchennahen Dienstleistungen ist kaum in Worten wiederzugeben, denn es wurde aus diesen Dienstleistungsbereichen anscheinend nicht ein Infektionsfall gemeldet!

Zusätzlich ist Silvia Hettig auch als Dozentin für den Bereich Visagistik, Hairdesign und Make-up Artists tätig. Auch hier hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie vieles nicht gerade zum Positiven entwickelt. Das Unterrichten wird zunehmend schwieriger durch die verständlicherweise zwingend notwendigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen. Die Zusammenarbeit als Make-up Artistin oder Visagistin ist eigentlich mit Fotografen unter den derzeitigen Vorgaben gar nicht mehr möglich. Da ist man in der Branche im Moment sehr vorsichtig geworden

Kosmetik- und Make-up Studios müssen wieder zittern – BGP 1337622

Silvia Hettig ist auch als Dozentin für Visagistik, Hairdesign und Make- up Artists tätig. Corona hat auch diese Tätigkeit erheblich verändert und massiv eingeschränkt. Das Bild entstand noch vor der Corona-Zeit. © Bernd Günther

Wie es nun weitergehen wird mit einem zusätzlichen kompletten Ausfall für einen ganzen Monat bereitet Silvia Hettig und vielen ihrer Kolleginnen und Kollegen so manche schlaflose Nacht. Einige überlegen inzwischen, ihren mühsam aufgebauten Betrieb aufzugeben. Das Geld reicht häufig gerade einmal für die Ladenmiete und die zwingend laufenden Kosten. Dazu setzen einige inzwischen sogar ihre Altersrücklangen ein.

Die politische Entscheidung, den Bereich der Kosmetikbranche zu schließen, aber den kompletten Einzelhandel offen zu halten, ist den betroffenen Selbstständigen nur schwer zu vermitteln. Die jetzt erforderlichen Maßnahmen müssen sein, das sehen auch die Betroffenen, aber halt mit dem notwendigen Augenmaß und Ausgewogenheit im Hinblick auf die tatsächliche effektive Wirkung. Ob die Kosmetikbranche eher zu der Gruppe der nicht bekannten 75% Auslöser von Infektionen gehört als der Einzelhandel, muß man zumindest kritisch hinterfragen. Selbst nach Rückfrage von Silvia Hettig bei der Industrie- und Handelskammer und dem Wirtschaftsministerium konnten diese die Ungleichbehandlung nicht nachvollziehen. Das Land Sachsen-Anhalt hat übrigens entgegen den Beschlüssen den Betrieb von Kosmetikstudios bei Einhaltung der Hygienepläne weiter erlaubt.

Laufende Updates zur Wasserverunreinigung in Langenhagen – Update Wasserproblem Langenhagen

Laufende Updates zur Wasserverunreinigung in Langenhagen

31. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM/red.). Seit dem 28. Oktober 2020 sind in Teilen Langenhagens rund 2.000 Haushalte durch eine Verunreinigung des Trinkwassers betroffen.

enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. enercity, Stadt Langenhagen, Technisches Hilfswerk (THW), Johanniter, Feuerwehr und Gesundheitsamt der Region Hannover bewerten seither kontinuierlich die Sachlage und beratschlagen das weitere Vorgehen.

Am Samstag, 31. Oktober 2020, haben enercity und Gesundheitsamt entschieden, aufgrund weiterer erforderlicher Analysen die Einschränkungen aufrecht zu halten – zumindest bis kommende Woche, gegebenenfalls bis zu drei Wochen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität. Ziel ist nach wir vor, so schnell wie möglich die Verwendung des Wassers zumindest für Waschzwecke wieder zu ermöglichen. In einem Folgeschritt würde die Freigabe auch für den Verzehr erfolgen.

Am Freitag, 30. Oktober 2020, war ein erstes Probenergebnis aus einem von drei untersuchenden Laboren eingegangen. Der Verdacht erhärtet sich, dass es sich bei dem illegal erfolgten Substanzeintrag ins Wassernetz um ein Reinigungsprodukt handelt. Herkunft und exakte Zusammensetzung der Substanz werden weiter ermittelt. Dazu lassen enercity und Gesundheitsamt aufwendige Analysen durchführen. Zur besseren Einordnung: Diese Analysen sind hochkomplex und können nur von bestimmten Laborinstituten in Deutschland durchgeführt werden. Dies benötigt Geduld und Zeit.

Die Aufforderung des Gesundheitsamts, bis zu einer offiziellen Freigabe das Trinkwasser nicht zu trinken oder für Waschzwecke zu nutzen, gilt weiter. Ausnahme: Toilettenspülung. Die Anzahl der Trinkwasserwagen von enercity und THW wurde von vier auf sechs aufgestockt, diese sind 24 Stunden im Einsatz. Für Fragen hierzu und darüber hinaus wenden sich Anwohner an die eingerichtete enercity-Hotline: 0800.36 37 24 89.

Mitarbeitende von enercity, Johannitern, THW, Freiwilliger Feuerwehr Langenhagen und Stadtverwaltung haben weitere Maßnahmen ergriffen. Die Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung hilfsbedürftiger Menschen sicher. enercity verteilt wie bereits am vergangenen Donnerstag Infoblätter an Anwohner in betroffenen Straßenzügen. Auch die Feuerwehr hat Handzettel verteilt und informiert mit Lautsprecherdurchsagen, um auch jene Mitbürger über die Lage in Kenntnis zu setzen, die nicht online erreichbar sind.

Die Anrufzeiten des Bürgertelefons Langenhagen wurden erweitert:

Unter 0800.7 30 70 00 ist das Telefon seit Samstag, 31. Oktober, am Wochenende von 08:00 bis 18:00 Uhr (freitags 08:00 – 12:00 Uhr) geschaltet. Auch eine Website wurde eingerichtet: Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene.

Zudem hat die Stadt für betroffene Anwohner die Dusch- und Waschräume der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße geöffnet. Diese können diese seitdem täglich von 15:30 bis 21:00 Uhr und am Wochenende zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0173.6 73 45 52 aufgesucht werden.

Das schon früher mitgeteilte Spülen der Hausanschlüsse in jedem Wohngebäude ist ein wichtiger Schritt, über den enercity per Flugblatt und online informiert hat. Eine Spülung hebt das Nutzungsverbot jedoch nicht auf, sondern ist nur eine Voraussetzung für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt der Region Hannover. enercity wird die Freigabe bekannt geben.

enercity bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die widrigen Umstände und arbeitet mit sämtlichen Beteiligten intensiv daran, möglichst rasch zumindest einen Teil der Einschränkungen lockern zu können. Weiter gilt: Trinkwasserqualität hat höchste Priorität.

Wasserwagen von enercity und THW versorgen Anwohner an folgenden sechs Standorten kostenlos mit frischem Trinkwasser:

  • Walsroder Straße 179
  • Reuterdamm 10
  • Virchowstraße/Reuterdamm
  • Emil-von-Behringstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • Habereck 43 an der Wendeplatte
  • Elsterweg/Im Gehäge 15

Am Samstag, 31.10.2020 wurde unter anderem zur Information der Bevölkerung zur Lage im Bereich Langenhagen über die WarnApp KATWARN gegen 10:00 Uhr eine Warnung rausgegeben. Diese WarnApp nutzen die Gefahrenabwehrbehörden und andere Dienststellen, um die Bevölkerung vor etwaigen Gefahren zu warnen. Die WarnApp KATWARN gibt es kostenlos für Handybesitzer unterschiedlicher Betriebssysteme.

Aktualisierung vom Sonntag, 01.11.2020 nach Information durch das THW:

Gemeinsam mit enercity, Johannitern (JUH), der Feuerwehr und der Stadtverwaltung sind wir weiterhin im Einsatz.

Gestern Abend haben wir eine weitere vom THW betreute Trinkwasserausgabestelle in der Virchowstraße Ecke Reuterdamm eröffnet. Wir sind auch hier täglich von 7:00 – 21:00 Uhr für sie im Einsatz. Während unserer Nachtruhe steht ihnen selbstverständlich auch dort ein mobiler Wassertank von enercity zur Verfügung. In den letzten Tagen haben wir täglich ca. 13000 Liter Trinkwasser ausgegeben.

Bitte denken sie an ihren Mund-Nasen-Schutz. Damit schützen sie sich und uns. Vielen Dank

Natürlich stehen ihnen weiterhin alle sechs Trinkwasserausgabestellen zur Verfügung.

UPDATE 02.11.2020 18:00 Uhr

Seit 28. Oktober 2020 sind in Teilen Langenhagens rund 2.000 Haushalte durch eine Verunreinigung des Trinkwassers betroffen.

enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. enercity, Stadt Langenhagen, Technisches Hilfswerk (THW), Johanniter, Feuerwehr und das Gesundheitsamt der Region Hannover bewerten seither kontinuierlich die Sachlage und beratschlagen das weitere Vorgehen. 

Am Montag, 2. November, galten und gelten die Vorsichtsmaßnahmen weiterhin. Die Aufforderung des Gesundheitsamts, bis zur offiziellen Freigabe, Trinkwasser nicht zu verzehren oder zum Waschen zu nutzen, bleibt bestehen (nur Toilettenspülung).

Seit Sonntag, 1. November, verstärkt enercity den Dialog mit Gewerbetreibenden. Der Energiedienstleister unterstützt Bäcker, Frisöre, Handwerker, Einzelhändler, Lieferservice-Anbieter und weitere Kunden bei speziellen Wasser-Anforderungen. enercity-Spezialisten haben bereits mehr als 30 Klein- und Mittelständler besucht. Die Trinkwasserwagen bleiben im Einsatz.

Herkunft und exakte Zusammensetzung des fremdeingetragenen, mutmaßlichen Reinigungsprodukts werden weiter ermittelt. Dazu steht enercity im Kontakt mit den Behörden. Zur besseren Einordnung: Wasseranalysen dieser Art sind komplex und zeitaufwendig. Für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt muss die einwandfreie Qualität des Trinkwassers nachgewiesen sein. Dazu laufen aufwendige Analysen: Proben werden an zahlreichen Stellen des enercity-Netzes und über mehrere Tage hinweg in einer Stichprobe betroffener Haushalte entnommen. Diese Proben werden jeweils anschließend in Laboren bebrütet, um aussagefähige Ergebnisse für das Gesundheitsamt zu gewinnen. Die Analysen können nur von spezialisierten Einrichtungen durchgeführt werden.

Am Dienstag, 3. November werden weitere Laborergebnisse erwartet. Ziel ist nach wie vor, so schnell wie möglich die Wasserverwendung zumindest für Waschzwecke zu ermöglichen. In einem Folgeschritt würde die Freigabe auch für den Verzehr erfolgen.

enercity, Johanniter, THW, Feuerwehr Langenhagen und Stadtverwaltung kümmern sich mit vollem Einsatz um die Bevölkerung. THW und Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung hilfsbedürftiger Menschen mit Wasser sicher. enercity verteilt am Dienstag, 3. November, zum dritten Mal Infoblätter an Anwohner in betroffenen Straßenzügen, die nicht online erreichbar sind. 

Anrufzeiten des Bürgertelefons Langenhagen:

Unter 0800.7 30 70 00 ist das Telefon seit Samstag, 31. Oktober, am Wochenende von 08:00 bis 18:00 Uhr (freitags 08:00 – 12:00 Uhr) geschaltet. Auch eine Website wurde eingerichtet: Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene.

Dusch- und Waschräume der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße sind weiter nutzbar, täglich von 15:30 bis 21:00 Uhr und am Wochenende zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr, nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0173.6 73 45 52.

Das schon zuvor mitgeteilte Spülen der Hausanschlüsse in jedem Wohngebäude ist ein wichtiger Schritt, über den enercity per Flugblatt und online informiert hat. Eine Spülung hebt das Nutzungsverbot jedoch nicht auf, sondern ist nur eine von mehreren Voraussetzungen für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt. enercity wird die Freigabe bekannt geben. 

enercity bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die widrigen Umstände und arbeitet mit sämtlichen Beteiligten intensiv daran, möglichst rasch zumindest einen Teil der Einschränkungen zu lockern. Trinkwasserqualität hat höchste Priorität. 

Wasserwagen von enercity und THW versorgen Anwohner an folgenden sechs Standorten kostenlos mit frischem Trinkwasser:

  • Walsroder Straße 186 / Getränkemarkt-Parkplatz (vorher Walsroder Str. 179)
  • Reuterdamm 10
  • Virchowstraße/Reuterdamm
  • Emil-von-Behringstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • Habereck 43 an der Wendeplatte
  • Elsterweg/Im Gehäge 15

UPDATE 03.11.2020 19:00 Uhr

Seit 28. Oktober 2020 sind in Teilen Langenhagens rund 2.000 Haushalte durch eine Verunreinigung des Trinkwassers betroffen.
 
enercity hat das Problem frühzeitig erkannt und die räumliche Ausweitung erfolgreich gestoppt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hat enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. enercity, Stadt Langenhagen, Technisches Hilfswerk (THW), Johanniter, Feuerwehr und das Gesundheitsamt der Region Hannover bewerten seither kontinuierlich die Sachlage und beratschlagen das weitere Vorgehen.
 
Am Dienstag, 3. November, galten und gelten die Vorsichtsmaßnahmen weiterhin. Die Aufforderung des Gesundheitsamts, bis zur offiziellen Freigabe, Trinkwasser nicht zu verzehren oder zum Waschen zu nutzen, bleibt auch die kommenden Tage bestehen (nur Toilettenspülung). Eine dritte, aktualisierte Anwohnerinformation dazu ging direkt an die Haushalte vor Ort.
Messreihe im Wassernetz und Hausinstallationen: Bis heute vorliegende Laborberichte weisen zwar keine kritischen Abweichungen von Normwerten auf. Die Analysen müssen jedoch über mehrere Tage akribisch weitergehen, um mögliche Auswirkungen des Fremdeintrags auszuschließen. Für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt muss die einwandfreie Qualität des Trinkwassers nachgewiesen sein.
 
Dazu laufen aufwendige Analysen, die äußerst komplex sind. Hierfür arbeiten wir nach wie vor mit hochspezialisierten Laboren und Gutachtern zusammen. Täglich ziehen zertifizierte Fachleute  an vielen Stellen im Wassernetz sowie in Hausinstallationen von Kunden Proben mit vielen Parametern. Diese Proben gehen jeweils sofort in die Labore zur mehrtägigen Analyse. Die daraus resultierenden Werte bestimmen das weitere Vorgehen.
 
Parallel zu den Wasseranalysen läuft die Ursachenforschung weiter – zur Einordnung:  Ein Wassersystem ist so aufgebaut, dass das Wasser vom Wasserwerk über das Rohrleitungssystem bis zum Kunden fließt. Dies wird durch technische Einrichtungen, die in den technischen Regelwerken (der Wasser-Fachverbände) vorgegeben sind, sichergestellt. Sollten diese Regeln nicht eingehalten werden, kann es unter speziellen Randbedingungen zum Eintrag von Reinigungsmittel in das Trinkwassernetz kommen.
 
enercity, Johanniter, THW, Feuerwehr Langenhagen und Stadtverwaltung kümmern sich mit vollem Einsatz um die Bevölkerung. THW und Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung hilfsbedürftiger Menschen mit Wasser sicher. Ebenso haben die Vor-Ort-Kräfte erhöhten Bedarf in einer Schule mit Sonderlieferungen gedeckt. enercity unterstützt Bäcker, Friseure, Ladenbetreiber, Lieferservice-Anbieter und weitere Kunden bei speziellen Wasser-Anforderungen. Die Trinkwasserwagen von enercity und THW bleiben im Einsatz.
Anrufzeiten des Bürgertelefons Langenhagen:
Unter 0800.7 30 70 00 ist das Telefon seit Samstag, 31. Oktober, am Wochenende von 08:00 bis 18:00 Uhr (freitags 08:00 – 12:00 Uhr) geschaltet. Auch eine Website wurde eingerichtet: Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene.
 
Dusch- und Waschräume der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße sind weiter nutzbar, täglich von 15:30 bis 21:00 Uhr und am Wochenende zusätzlich von 09:00 bis 12:00 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0173.6 73 45 52.
 
Das schon früher mitgeteilte Spülen der Hausanschlüsse in jedem Wohngebäude ist ein wichtiger Schritt, über den enercity per Flugblatt und online informiert hat. Eine Spülung hebt das Nutzungsverbot jedoch nicht auf, sondern ist nur eine von mehreren Voraussetzungen für die Freigabe der vollumfänglichen Wassernutzung durch das Gesundheitsamt der Region Hannover. enercity wird die Freigabe bekannt geben.
 
enercity bittet alle betroffenen Kunden um Verständnis für die widrigen Umstände und arbeitet mit sämtlichen Beteiligten intensiv daran, möglichst rasch zumindest einen Teil der Einschränkungen zu lockern. Trinkwasserqualität hat höchste Priorität.
 
Wasserwagen von enercity und THW versorgen Anwohner an folgenden sechs Standorten kostenlos mit frischem Trinkwasser:
  • Walsroder Straße 186 / Getränkemarkt-Parkplatz
  • Reuterdamm 10
  • Virchowstraße/Reuterdamm
  • Emil-von-Behringstraße/Theodor-Heuss-Straße
  • Habereck 43 an der Wendeplatte
  • Elsterweg/Im Gehäge 15

 

Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9839 2© Bernd Günther

Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen

31. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (bg). Am heutigen Samstag (31.10.2020) wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg gerufen. Aus bisher nicht geklärter Ursache hatte die Küche Feuer gefangen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Dichter Rauch drang aus dem Gebäude. Mit einem Angriffstrupp unter Atemschutz konnte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bekommen und so eine weitere Ausdehnung auf das gesamte Gebäude verhindern.

Im Einsatz waren vier Fahrzeuge der Feuerwehr Langenhagen mit insgesamt 21 Einsatzkräften und ein Rettungswagen. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlung zur Brandursache auf.

  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9787
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9797
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9799
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9805
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9814
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9824
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9825
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9834
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9839
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9855
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
  • Küchenbrand im Allerweg in Langenhagen – BGPress 9860
    Am 31. Oktober 2020 musste die Feuerwehr Langenhagen einen Küchenbrand in einem Reihenhaus im Allerweg in Langenhagen bekämpfen. © Bernd Günther
Stadt Langenhagen und enercity helfen Anwohnern nach Trinkwasserstörung – Trinkwasser Unterstützung

Stadt Langenhagen und enercity helfen Anwohnern nach Trinkwasserstörung

31. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nachdem enercity informiert hat, dass die Störung der Trinkwasserversorgung im Gebiet Reuterdamm / Emil-von-Behring-Straße womöglich bis zu drei Wochen dauern kann, hat Bürgermeister Mirko Heuer am 30. Oktober einen Krisenstab einberufen.

Mitarbeitende von enercity, Johannitern, THW, Feuerwehr und Stadtverwaltung haben am Freitag gemeinsam die Lage analysiert und Sofortmaßnahmen ergriffen. „Die Versorgung mit frischem Trinkwasser ist sichergestellt“, sagt Bürgermeister Heuer. Er dankte insbesondere allen ehrenamtlichen Helfern. So betreibt das THW die Trinkwasserwagen, die Johanniter stellen die Vor-Ort-Versorgung bedürftiger Menschen sicher und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr verteilen Handzettel und informieren mit Lautsprecherdurchsagen, um auch Mitbürger zu informieren, die nicht online erreichbar sind.

Zudem wurden die Anrufzeiten des Bürgertelefons erweitert. Unter (0800) 7307 000 ist es seit Samstag, 31. Oktober, auch am Wochenende von 8 – 18 Uhr geschaltet. Des Weiteren wurde eine Website eingerichtet: Unter www.langenhagen.de/trinkwasser finden sich häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) für Betroffene. „Wir lassen niemanden allein“, sagt Bürgermeister Heuer. Er bedankt sich in dem Zusammenhang für die gute Zusammenarbeit mit enercity. „Es ist für uns alle eine herausfordernde Situation, die wir gemeinsam stemmen werden“, zeigt sich Heuer zuversichtlich.

Bereits am Freitag hatte die Stadt für betroffene Anwohner die Dusch- und Waschräume der Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße geöffnet. Sie können diese seitdem täglich von 15.30 bis 21 Uhr und am Wochenende auch von 09:00-12:00 Uhr, nach vorheriger Terminvereinbarung unter (0173) 673 45 52, aufsuchen.

Aktuelle Informationen unter www.langenhagen.de/trinkwasser und am Bürgertelefon.

Auch die Redaktion BG-PRESS.de unterstützt die Bürgerinnen und Bürger mit laufender Berichterstattung und Recherche.

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